Hauptstadt-Affairs

Ich komme schon wieder mit dem Schreiben nicht hinterher. Aber jetzt schreibe ich einfach das letzte kleine Erlebnis, weil die Erinnerung noch frisch ist. Jetzt sitze ich gerade am Flughafen Tegel. Auf dem Weg zurück von einem Seminar in Berlin. Das wird vermutlich leider nicht so oft vorkommen, dass ich geschäftlich rumreisen darf. Aber jetzt hatte ich zwei Nächte in der Hauptstadt. Den ersten Abend war ich einfach alleine unterwegs. Bin durch die Stadt gelaufen. Für mich sein. Entspannen. Den zweiten Abend hatte ich spät ein Date mit einem Mann. Wir haben vorher ein wenig hin und her geschrieben, uns aber noch nie getroffen. Wir waren beide zufällig zur selben Zeit in Berlin, was für uns beide nicht die Heimatstadt ist. Das traf sich gut, weil es quasi die Mitte zwischen uns ist. Passend dazu wollten wir uns zwischen unseren beiden Hotels treffen und uns beschnuppern. Die Mitte war ziemlich genau das Brandenburger Tor, was ich einen coolen Treffpunkt finde, wenn man als Tourist in der Stadt unterwegs ist. Er war ein wenig früher dran, war schon da und saß ganz lässig am Brandenburger Tor, um auf mich zu warten. Attraktiver Mann, Ende 40, dunkelhaarig, politischer Mensch – wir verstanden uns gut. Wir liefen los und quatschten. Einigten uns auf einen Drink in einer Bar. Aus dem einen Drink wurden zwei. Ich merkte, dass einigermaßen angeheitert wurde. Ich war vorher auf dem Laufband gewesen, deswegen schlug der Alkohol ziemlich durch. Also bestellte ich mir ein Wasser dazu, um Herr meiner Sinne zu bleiben. Wollte nicht müde werden. Er hatte zwei Bier. Wir hatten uns auch immer mal wieder über Sex unterhalten. Er hatte mir erzählt, dass er saugern lecken würde. Ich konnte mir gut vorstellen, dass der Abend so enden könnte.

Er sagte mir, dass sein Hotel nicht so schick sein. Ich war von meiner Firma dafür in einem ziemlich fancy Laden einquartiert worden. Es lief also darauf hinaus, dass ich mal einen Mann in mein Business-Hotel mitnehmen würde. Das erheiterte mich, da es sonst ja immer andersherum war. Sonst war quasi immer ich die Besucherin in dem Zimmer eines Mannes. Dieses Mal würde also ich einen mit zu mir nehmen. Ich war schon ein wenig müde als wir in meinem Zimmer ankamen. Während ich sonst immer eher abwartete, was die Männer so tun, hatte ich das Gefühl, da dadurch, dass ich ihn mitgenommen hatte, ich der Taktgeber dessen war, was nun passieren würde. Ich gab vor wieviel Vorlauf wir noch haben würden, bevor wir loslegen würden.

Ich musste für kleine Mädels, was ihm die Gelegenheit gab sich im Zimmer umzusehen. Er würde es sich bestimmt bequem gemacht haben, bis ich zurück kam. Aber weit gefehlt, er sah sich den Ausblick aus meinem Zimmerfenster an – direkt in die Lobby. Eigentlich sollte ich nun nicht nur die weißen Vorhänge zuziehen, sondern auch die schweren Blickdichten. Denn wenn das Licht im Zimmer an ist, kann der komplette Eingangsbereich des Hotels durch die Zimmerhohen Fenster reinschauen. Aber ich tat es nicht. Warum auch immer.

Ich zog meine Schuhe aus und setzte mich aufs Bett. Er tat es mir nach und legte sich daneben. Nachdem er mir soviel von seinen Leckkünsten erzählt hatte, saß ich da schon so ein wenig erwartungsfroh. Aber irgendwie ergab es sich so völlig natürlich anders.  Er stand vor dem Bett und packte nur seinen Schwanz aus. Ich lag vor ihm und blies. Er war völlig unerigiert, als ich begann und er sagte, dass es ja kein Problem für mich sein würde ihn steif zu blasen. Es machte mich Spaß. Ich war in letzter Zeit irgendwie sparsam mit Blowjobs gewesen, von dem her Glück für ihn, dass ich Lust darauf hatte. Ich blies und blies und blies. Er hatte einen schönen Schwanz. Würde ich mich gerne damit ficken lassen. Ich fragte ihn, ober Gummis dabei hatte. Nein, hatte er nicht. Ich auch nicht. Wir sind schon zwei Profis. Damit war sofort klar, dass wir keinen Sex mehr haben würden. Also blies ich weiter. Ich konnte ihm ansehen, dass er müde wurde. Er hatte die zwei Bier nicht gut weggesteckt. Sein Schwanz wurde trotz aller meiner Blasetricks immer schlaffer. Mir war klar, dass er auch nicht kommen würde. Und da es spät war und er sichtlich müde, würde auch sonst nichts mehr passieren.

Wir lachten über uns und versprachen uns, dass wir uns wiedersehen wollen. Dann zog er sich an und ging. Sollte wohl einfach nicht. Aber da ich am nächsten Tag ja wieder Fortbildung hatte, war ich nicht böse, dass ich so noch ausreichend Schlaf bekommen würde. Also alles gut. Vielleicht hatte ja wenigstens ein Gast in der Lobby Freude an der Silhouette unseres Blowjobs gehabt. Ich schmiss mir noch Youporn an und masturbierte mich in den Schlaf.