Leckt er mich wirklich?

Wie die Zeit rennt. Und schon wieder sind drei Wochen seit meinem letzten Eintrag vergangen. Heute habe ich endlich mal wieder Zeit und vor Allem Muse zu schreiben. Mich hat ein Erkältungsinfekt ein wenig lahm gelegt. Oder positiver formuliert: Ich bin gestern und heute krankgeschrieben und konnte ein wenig durchatmen. Das hat mir wirklich gut getan. Habe gechillt, mich sinnvoll ernährt, aufgeräumt. Dinge getan, die ich mir meistens erstmal aus dem Kopf schaffen muss, bevor ich schreiben kann.

Auch ein kleiner süßer Bestechungsversuch hat die Schreibhäufigkeit nicht erhöhen können. Obwohl das Angebot überaus reizvoll war. Für jeden Eintrag den ich blogge, bis wir uns wiedersehen, bekomme ich einen Orgasmus geleckt. Sehr verlockend. Nummer Eins ist dann also mit diesem Eintrag geritzt.

Er wird lesen, was ich über ihn schreibe und ich weiß, er ist gespannt, welchen Namen ich ihm verpasse. Bei den meisten Männern ist mir das ziemlich schnell klar. Er bekommt den Namen Technik-Nerd. Nerd allein hätte es nicht getroffen für mich. Er wird mir dann schon sagen, ob er damit leben kann oder nicht. Aber das ist ja eh kein Wunschkonzert. Ich blogge so wie immer, egal ob er das liest oder nicht.

Mr. Technik-Nerd habe ich passenderweise auf einem Barcamp kennengelernt. Wir hatten zwar nicht viel miteinander zu tun, aber er ist mir im Gedächtnis geblieben. Interessant, weil er sich auch nicht leicht in die Karten schauen lässt. Offen und doch verschlossen. Aber an sich mal mein Typ.

Wir blieben in Kontakt. Es stellte sich heraus, dass er schon ziemlich bald nach unserem Kennenlernen beruflich in meine Stadt kommen würde. Er hatte zwischenzeitlich meinen Blog entdeckt und gelesen. Wir beschlossen uns zu treffen, redeten auch über Sex. Allerdings war mir eine ganze Weile gar nicht klar, ob wir das wirklich in Erwägung ziehen. Bei unserem Kennenlernen kannte er mein Blog noch gar nicht. Aber als er ihn gefunden hatte, forcierte er das Thema Sex. Er erzählte mir von seinen Leckqualitäten und dass es ihm unglaublich Spaß macht. Es war eine schräge Konversation, weil wir beide irgendwie überrascht waren, dass der jeweils andere sich Sex mit einem vorstellen konnte. Wir waren beide mal schlanker gewesen im Leben und haderten auch beide damit, dass wir zugelegt haben. Eine Schwachstelle. Zumal wir auch sonst ähnlich reflektierte Menschen sind. Vorsichtig am Abtasten, keinen Korb einfangen wollend. Es stand fest, dass wir uns an einem Abend treffen würden. Erst mal auf einen Drink. Mut antrinken. Ich war vorbereitet, auf alle Eventualitäten, aber hatte keine Erwartungen. Hatte meinen Rucksack mitgenommen. Ich glaube das hat ihn überrascht. Dass ich auch übernachten können würde. Aber ich habe das Ding immer dabei. Man weiß ja nie.

Wir gingen eine Kleinigkeit essen und dann auf einen Drink in die Hotelbar. Mut antrinken. Wie redeten über Sex. Ich erinnere mich nicht mehr an die Details. Ich hatte Lust, hätte gern schon wild in der Bar mit ihm geknutscht, traute mich das aber nicht. Schließlich gehen wir aufs Zimmer. Er fragt, ob ich noch duschen wollte. Ich hatte zwar kurz bevor ich aus dem Haus gegangen war bereits geduscht, aber einmal mehr duschen schadet ja auch nicht. Ich packte meinen Krempel und ging ins Bad. Ich mag die Motel Ones ja irgendwie. Ich ließ mir Zeit, wir hatten es nicht eilig. In Ruhe ankommen. Wie würde ich das Bad wieder verlassen? Komplett anziehen? Nein, das würde wie ich hab keinen Bock aussehen. Nur im Handtuch? Wenn er dann noch ganz angezogen ist, auch doof… Schließlich weiß ich ja immernoch nicht, ob unseren Worten auch Taten folgen. Ich entschied mich für eine Zwittervariante. Im Handtuch aber mit Unterwäsche drunter. Immerhin die gute zusammenpassende eingepackt. Ins weiße Handtuch eingewickelt, mit erkennbar rausguckenden BH-Trägern gehe ich ins Zimmer zurück. Er hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht. Ich hoffte halbwegs attraktiv auszusehen und legte mich dazu. Ich ahnte schon, dass der Knackpunkt sein wird, wer die Initiative übernimmt. Wir quatschten ein wenig.

Dann schlug er vor einen seiner Pornos zu gucken. Ich bestand auf ohne Ton. Wir hatten vorher schon mal drüber geredet gemeinsam einen Film zu schauen. Er fragte mich was ich sehen wolle. Keine Ahnung. Also suchte er aus. Die Bildsprache seiner Filme war schön. Ich konnte mich allerdings noch nicht so recht entspannen. Wie lagen neben einander auf dem Bett und analysierten Pornos auf Glaubwürdigkeit. Auch gut. Ich war erstaunt, dass er keinerlei Annäherungversuche machte währenddessen. Nach rund 20 Minuten Film gucken kamen wir drauf, dass er dachte ich hätte keine Lust, weil ich noch mit Unterwäsche aus dem Bad gekommen war. Das Gegenteil war der Fall. Ich konnte ihn wiederum nicht einschätzen, also bin ich erst mal schüchtern. Ich sagte ihm, dass ich mir schwer tue die Initiative zu ergreifen. Ich war schon auf einen sehr krampfigen Moment, in dem keiner weiß, wie er anfangen soll eingestellt. Aber dann überraschte er mich…

22 Kommentare zu “Leckt er mich wirklich?

  1. Ja,habe gelesen das Du sehr besorgte Kollegen hast ,die Dich gleich mal abholen ließen vom Notarzt. Gute Besserung an der Stelle.
    Zu Deinem Erlebnis.
    Nun ja,es wird gerade interessant und dann….läst du mich ,bzw uns ganz schön hängen.
    Frisch geduscht und rasiert leckt es sich für mich am besten..,
    Beim Blowjob sollte dies auch so sein .Sauberkeit ist sehr wichtig.

    Doch bitte schreib bald die Fortsetzung, wenn Du mir schon soo die Nase lang machst..

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