Lesen oder ignorieren

Hervorgehoben

Ich habe mein Blog Mitte Juli 2013 von einer anderen Plattform hierher umziehen müssen und beginne nach 100.000 Klicks von vorne. Leider konnte ich all die wunderbaren Kommentare nicht mitnehmen. Die zeitliche Reihenfolge habe ich unverändert gelassen.
Wer anfängt zu lesen und sich interessiert, dem rate ich die Einträge von hinten nach vorne (Beginn Oktober 2012) zu lesen, dann kann man die Zusammenhänge und die Entwicklung nachvollziehen.

Dieses Blog wird geschrieben, weil ich das Bedürfnis hatte meine Erlebnisse mit Anderen zu teilen und weil ich gern schreibe. Es dient der Unterhaltung derer, die sich gerne von meinen Erlebnissen unterhalten lassen möchten.
Jedem Leser steht es frei zu lachen, den Kopf zu schütteln, erschrocken zu sein, mich zu verurteilen, das Blog zu ignorieren, mich kindisch, erbärmlich, lustig, hinterfotzig, mutig, schlampig, notgeil oder interessant zu finden. Gerne kann man mich auch bemitleiden. Genauso darf jeder die Geschichten glauben (was ich doch sehr hoffe, weil ich einfach das aufschreibe, was ich erlebt habe), sie unglaubwürdig oder schlecht geschrieben finden.

Ich hoffe, dass jeder, der es schlecht geschrieben, verwerflich, uninteressant, erbärmlich oder niveaulos findet, seine Lebenszeit für bessere Dinge nutzt, als das hier zu lesen oder sich darüber aufzuregen. Das ist es nämlich überhaupt nicht wert. Yolo baby. Lies es oder lass es.

Ich weiß mein Verhalten und darüber auch noch zu schreiben polarisiert. Ich weiß auch, dass ich über mich lachen werde, ich werde manches bereuen, ich werde mich verfluchen, ich würde vieles wieder tun, würde manches anders machen, werde weinen, jammern, hadern, aber auch mich erfreuen, genießen und großartige Dinge erleben. Ich werde hoffentlich vieles über mich lernen und Neues erleben. Ich will und werde alle Fehler selbst begehen und daraus lernen oder eben nicht. Ich werde mir meine Finger verbrennen und mir von meinen Freunden den Kopf waschen lassen müssen, wenn ich es übertreibe. Aber ich werde es tun.

Eine wunderbare Gebärmutter…

Ich war seit einer ganzen Weile nicht mehr beim Frauenarzt. Was daran lag, dass mein wunderbarer Psychologen-Frauenarzt in Rente gegangen ist und ich mit seiner Nachfolgerin aber schon auch gleich gar nix anfangen konnte. Die war grob zum einen und wollte mir als erstes wieder die Pille andrehen. Das fand ich doof und bin nie wieder hin. Damit hatte ich ja dann mit all den Konsequenzen, die ich immer mal wieder im Blog angerissen habe, auch meine hormonelle Verhütung abgesetzt. Nach dem Südafrika-Unfall mit dem gerissenen Gummi habe ich mich mal noch bei einer Beratungsstelle durchchecken lassen mit HIV-Test, sonst aber keine regulären Vorsorgeuntersuchungen gemacht.

So langsam wuchs deswegen mein schlechtes Gewissen. Ich recherchierte Internet nach einem passenden Frauenarzt. Gar nicht so einfach einen zu finden, der neue Kassenpatientinnen aufnimmt. Am Ende fragte ich eine Freundin und die empfahl mir einen in der nächsten Stadt. Ich vereinbarte einen Termin. Dieser war Anfang dieser Woche. Ich rief drei Tage vorher nochmal dort an, ob der wirklich stattfinden würde. Aber sie sagten mir, dass sie ihren Betrieb so umorganisiert haben, dass sich die Patentinnen nicht begegnen dort. So ging ich also Anfang der Woche zum meinem neuen Frauenarzt. Und was soll ich sagen: Ich finde ihn großartig. Nett, einfühlsam, lustig. Cooler Typ. Er freute sich voll, dass er eine neue Patientin dazu bekommen hat. Ich wollte drei Dinge von ihm: Die normale Vorsorge, mich auf STIs checken lassen und meine zu lange und intensive Periode abklären.

Wir beschlossen im Vorgespräch den HIV-Test aktuell ein wenig nach hinten zu verschieben, da die Labore gerade sehr ausgelastet sind und es keinen akuten Testbedarf bei mir gibt. Abstrich nimmt er und Urin hatte ich vorher schon abgegeben. Und ich hatte noch als Igel-Leistung einen Ultraschall der Gebärmutter. Nachdem ich ein paar Jahre nicht mehr beim Frauenarzt war, kann es nicht schaden, dachte ich mir.

Ausziehen, rauf auf das Stuhl-Dings. Er hat einen viel moderneren als meine Ärzte vorher. Nix mehr mit Unterschenkel auf die Stützen legen, sondern nur noch die Fersen auf eine Halterung stellen. Bei der Untersuchung zwickt nix oder ziept. Juhu, das hatte ich auch schon ganz anders und sehr unangehm. Er kommentierte alles, was er sah sehr zufrieden. „Sieht alles wunderbar aus bei Ihnen…“. Kein Pilz, keine Entzündungen… Nahm den Abstrich und untersuchte irgendwas noch unter dem Mikroskop. Dann wollte er noch sehen, ob die Zyklusstörungen einen organischen Grund haben. Mit dem Ultraschall sah er sich meine Gebärmutter und Eierstöcke an und war ganz verzückt, wie wunderbar das alles aussieht. Auch das Abtasten der Brüste war ohne Befund. So dass er sich hinterher im Gespräch zu der Aussage hinreißen ließ, dass ich sowas von „Pumperlgsund“ bin. Nach der reinen Untersuchung ohne Vorgespräch würde er sagen, da sitzt eine junge Frau, die ganz leichtes Übergewicht hat, aber ansonsten organisch völlig gesund ist. Juhu ein sehr beruhigendes Gefühl. Falls ich in den nächsten Tagen nichts mehr von ihm höre, war auch der Abstrich ohne Befund.

Da ich eh noch einen Termin beim Endokrinologen habe, verzichtete er darauf im hormonellen Bereich nach der Ursache für die zu lange dauernde Periode nachzuforschen. Sollte nach dem Termin dort noch Bedarf sein seitens der Sexualhormone, dann solle ich wiederkommen.

Er bestätigte mir, was ich so eigentlich auch im Gefühl hatte. Ich bin eigentlich ein gesunder Mensch. Aber mein Hormonhaushalt ist aus der Balance geraten. Ich hoffe, dass man das in den Griff bekommen kann. Und es bleibt noch das Lipödem… Aber auch dazu der Termin beim Endokrinologen…

Unschuldige Rasur

Trotzdem mich in nächster Zeit sicher niemand nackt sieht, stand ich heute unter der Dusche und habe mich rasiert. Komplett. Weil es sich für mich am Besten anfühlt. Sobald es ein wenig stoppelig wird muss es weg. Ich kenne mich nicht mehr wirklich mit Schambehaarung. Das würde sich für mich völlig unnatürlich anfühlen. Nicht falsch verstehen: jeder kann das so tragen wie er/sie möchte, so lange es kein völliger Wildwuchs ist. Aber mein Hügel ist seit meinen 16. Lebensjahr glatt rasiert. (Falls ich die Geschichte schon mal erzählt habe tut es mir leid. ( 8 Jahre bloggen sind eine lange Zeit)

Mein erster Freund (der, der mir übrigens auch das Blasen beigebracht hat), der hatte ein Faible für glattrasiert. Ich erinnere mich noch daran, wie er mir in meinem „Kinder“Zimmer zu Hause bei meinen Eltern alle Haare abrasiert hat. Mit seinem Nassrasierer und ein wenig Rasierschaum (hat aufgepasst, dass der Rasierschaum nur an Stellen kommt, an denen er nichts ausmacht). Wie aufregend und seltsam. Vor ihm zu liegen mit weitgespreizten Beinen. ich war keine Jungfrau mehr, aber super viel Erfahrung hatte ich mit 16 auch noch nicht. Das Rasieren turnte ihn unglaublich an. Vorsichtig, aber geübt rasierte er mir nach und nach alle Haare ab. Mit einer kleinen Schüssel Wasser in der er den Rasierer immer eintauchte, um ihn sauber zu machen. In der hinterher meine Teenager-Schamhaare schwommen. Die ich erst mal unter meinem Bett versteckte. Man, macht komische Dinge wenn man ein Teenager ist.

Außer ihm habe ich nie jemanden mit nach Hause gebracht. Er war auch nur ein paar Mal da, weil er am anderen Ende Deutschlands wohnt. Ich war 16, er war 23. Die erste große Liebe. Kennengelernt in einem Chatroom, in Zeiten als man noch mit Modem gesurft hat. Schon über beide Ohren verknallt ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben. Wir haben stundenlang telefoniert. Bis er mich besuchen kam. Er holte mich von der Schule ab. Den Moment werd ich nie vergessen, wie wir uns auf der Raucherwiese meiner Schule zum ersten Mal gegenüber gestanden sind. Er war auch noch so hübsch, obwohl es mir völlig wurscht gewesen wäre wie er aussieht.

Ich habe damals angefangen auch so eine Art Tagebuch zu schreiben. Meine Erlebnisse und Gedanken festzuhalten. Ich hätte gerne die Texte von damals reinkopiert, aber ich finde die Datei nicht. Was ich echt tragisch finde. Muss mal suchen, ob ich die nicht doch noch wo finde.

Die rasierte Muschi fühlte sich jedenfalls sehr verboten an. Passte zu meiner Rebellion in dieser Zeit. Ein wenig vorher hatte ich mir heimlich ein Zungenpiercing stechen lassen. Wilde Zeiten. Im Schwimmbad habe ich mich immer zum Duschen in die Kabine versteckt, weil man eben damals noch nicht rasiert war. Und ich wollte mir die blöden Blicke ersparen. Seit diesem Moment habe ich nie wieder Schamhaare länger als Vier-Tagesstoppeln getragen. Seit 20 Jahren. Ich merke, dass ich jetzt langsam in ein Alter komme, wo Männer fragen, ob man nicht wieder ein paar gepflegte Haare tragen möchte. Sähe in der Tat ein wenig erwachsener aus. Aber nope: Irgendwie ist mir das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass es für mich ebenso wenig verhandelbar ist, wie meine Haarfarbe. Sorry Jungs.

Dafür bin ich auch tolerant, was die männliche Intim-Behaarung angeht. Solange es kein Wildwuchs ist. Wild kräuslig buschig sprießend ist ein No-Go. Aber wenn gekürzt, teilrasiert oder ganz haarlos ist alles okay. Aber es gibt mittlerweile egal in welcher Altersgruppe fast keine Männer mehr, die sich gar keine Gedanken über ihre Schamhaar gemacht haben ist mein Eindruck. Von demher alles gut an der haarigen Front. Na, rasiert ihr auch allein zu Hause in Corona-Zeiten oder sind die 80er Jahre jetzt bei euch am Start?

Ins Bett mit ihm – der neue …

Ich habe zwar noch Erlebnisse in Petto, aber heute fühlt es sich nicht danach an sie zu verbloggen.

Unendlich lange halte ich diese Isolationsnummer nicht durch. Wenn es absehbar noch länger wird, dann muss ich mir doch einen Mann suchen, mit dem ich mich während der ganzen Dauer treffen kann. Einen einzigen. So wie halt die Freundin meines Bruders auch zu ihm kommt. So einen Dauer-Corona-Freund. Mehr als der Sex fehlt mir Nähe. Sehr. So eine Sexlose Phase hat man mal. Mit genug Selbstbefriedigung (drei/vier/fünf Mal) vor dem Einschlafen geht das schon. Aber es fühlt sich trotzdem wie harter Entzug von Nähe an.

Führt dazu, dass ich immer wieder an den Kollegen denke. Ich hoffe er kommt gut klar allein. Wobei viel besser als ich wahrscheinlich, weil er es eher gewohnt ist. Aber die perfekte Einschlafhaltung fehlt mir sehr.

Auch Sport hilft zu kompensieren. Man soll die Dinge ja positiv sehen. Ich war drei Mal skaten und zwei Mal auf dem Hometrainer, plus zweimal Freeletics. Für neun Tag zum wiedereinsteigen sehr okay. Anders würde ich aber wahrscheinlich auch die Arbeit im deutlich unergonomischeren Homeoffice nicht schaffen. (Und viel eher einen Gruppenkoller bekommen hier).

Zwischendurch war ich eine Nacht in meiner Wohnung. Ich musste wegen der Briefstichwahl zurück. Ich hatte ja im letzten Eintrag geschrieben, dass ich mir Sexspielzeug bestellt hatte. Ein Paket war angekommen bevor ich zu meinen Eltern geflüchtet bin. Das liegt im Kiosk gegenüber, der eine Hermes-Paketstation ist. Und die haben nun zu. Das heißt, der MagicWand und der Vibrator liegen dort und ich komm erst mal nicht ran. AHH. Keine Ahnung, wann die wieder öffnen.

Aber in der ersten Lieferung war immerhin mein Dildo gewesen. Kurz überlegt, ob ich den verlinke… Für die Datenfetischisten: Größe: 42 mm Durchmesser, Gesamtlänge (inklusive Saugnapf) 200 mm, Einstecklänge (Penis) 155 mm, Gewicht: 317 g, Bruttogewicht: 420 g, Farbe: rosa, lila, schwarz. Allerdings waren die Zahlen für meine Kaufentscheidung weniger ausschlaggebend, als die Tatsache, dass er schön bunt ist und nicht so fleischfarben :-). Stelle beim nochmal Raussuchen fest, dass da steht, dass es ein Analdildo ist. Hupsi, das war gar nicht der Plan. Aber egal. Schwänze wie Dildos sind ja flexibel einsetzbar. Jedenfalls habe ich den Abend allein genutzt um ihn auszuprobieren. Ist mein erster Selbstgekaufter. Darüber hinaus habe ich es mir schon Jahrelang nicht mehr mit einem Dildo selbst gemacht. Hab ich überhaupt jemals? Ich weiß gar nicht. Mit einem Vibrator ja, aber einem Dildo? Nachdem der einen Saugnapf hat, habe ich kurz meinen Blick durch meine Wohnung schweifen lassen und überlegt, ob ich den irgendwo hinmachen kann. Aber hab den Gedanken dann wieder verworfen. Als einzige Option wäre mir der Couchtisch eingefallen, aber ich reite eh nicht sonderlich gut (Manko, ich weiß).

Dann doch einfach ins Bett mit mir und ihm. Manchmal habe ich so Phasen, da habe ich das Gefühl, ich muss jetzt unbedingt einen reingesteckt bekommen. So war es da auch. Ich leg mich hin, packe Gleitgel auf den Dildo und fange an ihn mir reinstecken zu wollen. Wie so ein ungeduldiger Mann voll den Kaltstart hingelegt. Auch wenn mein Kopf das wollte, war mein Körper noch nicht so weit. Mit Gleitgel fluscht der dann schon rein, auch wenn ich noch nicht entspannt bin. Ich muss ein wenig über mich schmunzeln. Keine Ahnung warum ich das so gemacht habe. Linke Hand am Dildo, rechte Hand macht das was sie immer tut – den Kitzler massieren. Ich brauchte ihn gar nicht zu bewegen. Ich umschloss in meinem Rhythmus mit meinen Beckenboden-Muskeln den Dildo. (Großer Vorteil am Dildo ohne Mann hinten dran – der ändert nicht dauernd die Stellung und den Rhythmus). Da kann ich mich ganz auf meinen Rhythmus einstellen. Meine rechte Hand am Kitzler – doppelte Stimulation gefühlt innen und außen. Als ich schon relativ weit Richtung Gipfel kam fing ich mit der linken Hand mich mit dem Dildo zu ficken. Das legte echt nochmal ne krasse Schippe oben drauf. Ich kam für meine Verhältnisse richtig laut.

Hat die Feuertaufe bestanden – darf bleiben. Lässt sich auch gut reinigen. Und steht aktuell in meinem Single-Bad neben der Zahnbürste auf mein Waschbeckenrand. Sollte ich aus Versehen sterben, wäre das sicherlich ein nettes Bild für jemanden der sich dann um meine Wohnung kümmern muss..

Wenn keiner Sex mit einem darf…

…dann geht es einem erst Recht ab, oder?

Ich hatte mich, als die Corona-Krise Fahrt aufgenommen hat, zu meinen Eltern begeben. Um erst mal der völligen Isolation in meiner Single-Stadt-Wohnung zu entgehen. Meine Eltern haben ein großes Haus mit Garten, da kann man es ganz gut aushalten und sich aus dem Weg gehen.

Ich hatte mir in weiser Voraussicht zu Beginn letzter Woche noch einen Schwung Sexspielzeug bestellt. Einen schönen Gummidildo (hatte ich selbst noch nie einen ordentlichen), einen MagicWand (nicht original), Analplugs in verschiedenen Größen und einen Vibrator. Ich wollte eh mal meinen eigenen Spielzeug-Vorrat ein wenig auffrischen. Bisher besitze ich den wundervollen Stahldildo, den mir ein Mann geschenkt hat (der aber noch beim Ex-Kollegen liegt) und Womanizer, den ich mal als Rezensions-Exemplar bekommen habe (habe ich die jemals geschrieben?) (liegt auch noch beim Ex-Kollegen). Aber soviel Endgültigkeit wollte ich dann doch nicht schaffen und die Sachen bei ihm einsammeln. Irgendwie hatte ich bisher immer eher wenig Spielzeug selbst. Aber da mich der Ex-Kollege so wunderbar bespielt hat, bin ich auf den Geschmack gekommen und hab ich beschlossen selbst aufzurüsten. Wären wir noch zusammen, dann hätten wir vögelnd die Ausgangssperre rumbekommen. Und uns dann gehasst hinterher vom vielen Aufeinandersitzen.

Doch nun sitze ich hier bei meinen Eltern und habe meine neu erworbenen Spielzeuge nicht mitgenommen. Die Rezensionen müssen also warten. Zu Hause bin ich gefühlt ein asexuelles Wesen. Sind wir das nicht alle? Ich hab auch in meiner Teenager Zeit eigentlich nie jemanden mit nach Hause gebracht. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum. Ich war eh eher immer schon wild unterwegs. Vielleicht wollte ich nicht, dass es jemand mitbekommt.

Netterweise hat sich mein Körper scheinbar den Umständen angepasst und hat die Tage vorgezogen. Ausnahmsweise ganz gut, dann hab ich das gleich abgehakt und bis mich kein Sex/Nähe haben nervt, vergehen noch ein paar Tage mehr.

Zwar ohne Spielzeug aber trotzdem gucke ich zum Einschlafen Pornos und mach es mir selbst. Zur Zeit gucke ich Japanese Gangbang oder toyed. Mit vielen Männern die eine wehrlose Frau mit Vibratoren bespielen. Wie alle Filme ohne Ton. Wenn die Japanerinnen in den Filmen dann auch noch Klischee-Verstärkend rumquietschen, bin ich völlig abgeturnt. Ich hab da immer so Phasen in denen ich was gucke. Das ändert sich aber auch schnell mal wieder.

Seit gestern kann ich aber auch exklusives Material gucken. Mr Riesig hat mir Bilder und ein Video von sich geschickt. Er macht es sich mit einem Stahldildo oder reitet einen großen fleischfarbenen Dildo. Ich mag es sehr, wenn Männer dahingehend aufgeschlossen sind. Wenn sie wissen, was es heißt anal genommen zu werden. Er hatte das bei unserem ersten Abend schon angedeutet, dass er auch in die Richtung Erfahrung hat. Es hat mich auch echt angemacht, das anzusehen. Mal sehen was wir noch so ausprobieren werden zusammen, wenn das Corona-Ding vorbei ist. Vielleicht mal ein Strapon ausprobieren. Er hat mich jedenfalls gefragt, ob ich mir das vorstellen kann. Kann ich. Auch wenn ich echt Respekt habe. Hab ich noch keine Erfahrung mit.

Ansonsten merke ich, wie mich das Lipödem zunehmend quält. Ich habe heute Sport gemacht. Im Trainingsraum bei meinen Eltern ist ein Spiegel. Ich komm so gar nicht mehr auf meinen Körper klar. Diese kranken Fettzellen müssen unbedingt weg. Man muss nicht nur gegen einen sichtbar langsam unförmiger werdenen Körper anarbeiten, auch gegen eine eingeschränktere Beweglichkeit. Hart für den Kopf. Ich muss mir das Geld erarbeiten für die Liposuktion(en), so schnell wie möglich. Aber es ist richtig viel Geld. Aber da führt gar kein Weg dran vorbei, wenn ich nicht völlig unglücklich werden will. Auch wenn Mr. Riesig sich ein Foto von „meinem geilen Hintern“ wünscht und ich mich darüber freue. Es ist zuviel. Aber ich versuche mich nicht von negativen Gedanken runterziehen zu lassen und schiebe diese schnell zur Seite.

Soviel als Gedanken-Update aus der Isolation.

Wenn keiner Sex mit einem will…

Ein Kommentar vor zwei Wochen unter einem meiner Blogeinträge:

Matze

Ich muss ganz ehrlich zugeben dass es für mich als (männlicher) Single (noch dazu als einer der jetzt nicht unbedingt ein Adonis ist, aber bestimmt ein netter Kerl) momentan ziemlich hart sein kann, Deinen Blog zu lesen…
Ich meine Du als aufgeschlossene Frau kannst jederzeit alles haben was Du willst. Sex, Beziehung – es finden sich für alles immer genug Interessenten und Du musst nur auswählen.
Was soll dagegen ein (Durchschnitts-)mann sagen…? Onlinedating bringt so gut wie gar nix, man schreibt und liked auf Teufel komm raus, kriegt aber keine Likes, keine Antworten, nix geht… und offline lernt man auch keine Frauen kennen und wenn dann sind sie vergeben. Einfach nur total frustrierend. Das sind so krasse Unterschiede zwischen Mann und Frau was Dating betrifft.

Ich habe viel darüber nachgedacht, weil ich mich gefragt habe, was ich dem Kommentator raten oder antworten kann. Die Frage hat mich in letzter Zeit auch immer wieder beschäftigt, wenn ich Berichte über die Incel-Bewegung gelesen habe. Die unfreiwillig zölibatär lebenden Männer, die aus lauter Frust sich im Netz zusammenrotten und am Ende frauenfeindlichen und rassistischen Kram absondern und im schlimmsten Fall einen Amoklauf begehen. Für Gewalt fehlt mir immer das Verständnis, nicht aber für das Grundproblem der Männer.

Fluch und Segen ist das Sexthema als Frau. Die Wahrscheinlichkeit dass jemand übergriffig wird oder wir sexuelle Gewalt erleben ist viel größer als bei Männern, auf der anderen Seite haben wir eigentlich kein wirkliches Problem jemanden für Sex zu finden, wenn wir wollen, ohne ihn bezahlen zu müssen. Bei aller Angst, die auch mich manchmal befällt, plötzlich auf Grund des fortschreitenden Alters an einen Punkt zu kommen, wo man nicht mehr als sexuell interessantes Wesen wahrgenommen wird.So hat mich doch auch eben mein letzter Besuch im Swingerclub noch mal bestätigt, dass das vermutlich trotzdem nie wirklich ein Problem sein wird. Also einfach Sex zu kriegen, wenn man nicht sehr währlerisch ist. Ich glaube ich habe im Pornokino noch nie eine Frau gesehen, die verschmäht worden wäre, egal wie sie aussah oder wie alt sie war.

Für Männer wiederum gilt das nicht. Ich hatte die freie Auswahl. Ich konnte mir die „optischen“ oder „symphatischen“ Kirschen von der Torte picken. Muss frustrierend sein, wenn man nicht dran kommt. Andererseits würde ich ja auch nicht Mutter Teresa-mäßig alle durchblasen oder vögeln. Ja, auch Sex/Liebe/Beziehungen unterliegen vermutlich mehr denn je Marktbedingungen. Während man im Dorf/Gemeine früher eventuell noch einen Partner gefunden hat, können nun alle beim Suchen dank Online-Dating in einem größeren Markt suchen. Das produziert Gewinner, aber auch Verlierer, da die Konkurrenz härter ist.

Das normale Daten auf der Rirarammelseite läuft so ab, dass ich mit einem noch nicht mal überdurchschnittlich attraktiven Profil unendlich Zuschriften bekomme. Ich antworte rein aus Zeit-Kapazitätsgründen nur einem Bruchteil. Manchmal war das Anschreiben richtig gut, manchmal war es einfach nur Glück und er hat mich zur richtigen Zeit in der richtigen Laune erwischt. Nicht aus allen Chats wird was. Manchmal verläuft es sich auch von Männerseite im Sande nach dem Bilderaustausch. Aber die Flut der Angebote scheint nicht zu enden. Abhaken fällt leicht, weil eben zwischenzeitlich zwei neue Nachrichten aufploppen. Das sage ich jetzt nicht, weil ich mir was drauf einbilde, sondern einfach weil ich feststelle, dass der „Markt“ so ist. Er macht es mir leicht. Um so frustrierender Stelle ich mir auf der anderen Seite vor, dass auch wenn man sich Mühe gibt und eine tolle individuelle Nachricht schreibt, man keine Antwort bekommt, weil die Nachricht bei der Empfängerin zwischen all den anderen untergegangen ist. Dann gibt man sich beim nächsten Mal weniger Mühe und bekommt noch weniger eine Antwort.

Die Zeit zurückdrehen geht nicht: Also was kann man raten? Ist es deren Schuld, wenn sie nicht attraktiv genug sind? Wenn sie einfach nicht „attraktiv“ genug aussehen? Wenn nett sein allein nicht reicht. Hätten sie mehr aus sich machen müssen? Ich habe keine Ahnung, was ich dem Kommentator antworten soll. Außer, dass ich sein Dilemma verstehen kann. Denn Sex und Nähe wünschen sich wohl die Allermeisten. Sehr verständlich. Aus Mitleid Sex zu haben will niemand.

Ich weiß, nicht ausgereift was ich da so schreibe. Aber einfach Dinge die mir im Kopf umher gehen, deswegen haue ich sie nun raus.

Nach so dem ersten Feedback schreibe ich mal noch einen kleinen Beitrag, was für mich gut funktioniert in Profilen.

Advanced Lover

Gar nicht so easy in diesen Zeiten, sich gedanklich zurückzuversetzen und noch Erlebtes zu verbloggen. Im Job bin ich in Homeoffice und hab mich erstmal zu meinen Eltern begeben, um nicht Gefahr zu laufen, ganz alleine in meiner Wohnung bleiben zu müssen. Aber es kann sein, dass die Zeit kommt, da ich mich in meine einsame Wohnung zurücksehne und wir hier den Lagerkoller bekommen. Zumal meine Eltern das Corona-Ding auch noch nicht so ganz Ernst nehmen.

Etwas bevor die Welt Coronamäßig zum Erliegen kam, hatte ich noch ein Date. Eines das überraschend spontan und schnell zu Stande kam. Mit einem Mann der ein wirklich spannendes Profil auf der Dating-Seite hat. Ein Profil, das mir den Eindruck vermittelte, dass es ihm nicht um plattes Vögeln geht, sondern um Lust bereiten. Aber keine flaches „Ich leck gern Mösen“, sondern mit mehr Finesse. Jemand der sich mit Frauenkörpern und den Möglichkeiten diesen Lust zu bereiten auseinander gesetzt hat. Ich kann das gar nicht so gut beschreiben. Er vermittelte den Eindruck, dass für ihn ein gutes Gespräch wie ein Vorspiel sein kann. Und in exakt dieser Stimmung war ich auch. Nach ein wenig hin und her schreiben beschlossen wir, dass ich ihn besuchen würde. So ganz ohne meinem übblichen Kennenlernen auf neutralem Boden. Seltene Abweichung meiner Gewohnheit. Das Bauchgefühl gab grünes Licht.

Auf einen Drink. Das war erst einmal der Plan. Beim Ankommen beeindruckten mich 2 Dinge. Seine Wohnung (Maisonette) und seine Größe (>2 Meter). Mr. Riesig – von nun an. Seine Wohnung vermittelte sofort den Eindruck, dass er nicht schlecht verdienen musste. Sie war überlegt eingerichtet. Mit Stil. Ich hatte in weiser Vorraussicht, weil Drink mal Übernachtungssachen mitgenommen. Er erwähnte auch, dass er einen extra Schlafplatz hätte. Ich versuchte trotzdem erst mal wenig zu trinken. Ein Mann mit einer gut ausgestatteten Hausbar, der gern Cocktails mischt. Er machte einen mit Kaffee, für den er vorher noch Kaffee in der Moccakanne kochte. Gemischt von ihm in dem Wissen, dass er schmeckt. Ich mochte an ihm seine Souveränität. Er wusste was er tat, was er kann, wer er ist. Sehr reflektiert als Mensch. Wir konnten uns gleich gut unterhalten. Allerdings ist das manchmal schräg wenn zwei Alpha-Erzähler aufeinander treffen, die besser reden als zuhören können. Er ist jemand der sich seinen Status erarbeitet hat und die „Ich-muss-es-raushängen-lassen-Arschlochphase“ überwunden hat. So erzählte er es mir und das klang stimmig für mich. Ansonsten wäre ich sicher nicht eine Kandidatin für ein Date gewesen.

Ich war nicht völlig unvorbereitet. Zwar keine Strapse, aber der schwarze Body durfte ein weiteres Mal die Klamottenkiste verlassen und auch die Büstenhebe. Wir quatschten wirklich lange, auch über sexuelle Vorlieben, Analverkehr, Plugs, Gleitgel, Küssen, Clubs, offene Beziehungen, doofe Momente im Leben. Die Bandbreite war groß. Waren uns in vielem einig. Vor Allem auch, wie wir gerne küssen. Bis wir es dann taten und ich 30 Sekunden abbrechen musste um „Juhu“ zu sagen. Er küsst wie ich. Es flog. Wir standen in seiner Wohnküche und knutschten. Er musste sich voll runterbeugen, was mir nochmal bewusst machte, dass er echt super groß ist. Ich hab so halbwegs Normalgröße für eine Frau. Seine Größe hat den Vorteil, dass er dann nicht leichter ist als ich. Nach einer Weile fragte ich, ob wir uns nicht wo anders hinbegeben wollen, da unser Größenunterschied im Stehen doch nicht optimal ist.

Also die Treppe rauf in sein Wohnzimmer mit Spielwiese. Sehr praktisch. Jede mögliche Unsicherheit, ob meines Körpers nahm er mir. „Wunderschöne Brüste.“ So nach und nach schälten wir uns aus den Klamotten. „Wow, hast du eine hübsche Muschi“, sagte er und legte sich zwischen meine Beine um sie anzugucken. Das ist ein schräges Kompliment, aber ich habe es nicht zum ersten Mal gehört. Ich freue mich einerseits drüber, weil es wohl ein gelungenes Teil an mir ist, andererseits habe ich schon zig Berichte über Schönheits-OPs im Intimbereich gelesen und frage mich wo das hinführen sollen, wenn die Optik auch hier so relevant wird. An jeder Berührung merkte man die Souveränität zu wissen, wie es geht und dass er gerne verwöhnt. Dass er mit meiner Lust spielen kann. Ich musste meinen Kopf keine Sekunde lange davon überzeugen, dass ich mich nun einfach zurücklegen und genießen konnte. Küsste mich zwischendurch um mir zu sagen, dass ich ihm schmecke. Er leckfingerte mir einen Mega-Orgasmus.

Runde zwei: Ich blies. Er wollte es hart. Hart mit der Hand zugedrückt und nach unten gezogen. Er hatte schon angekündigt, dass er nicht leicht kommen würde. Aber ich hatte ja Spaß beim Blasen. Spielt während ich blies mit meinem Finger anal an ihm herum. Ich ahnte, dass er erstmal noch nicht kommen würde. Irgendwann angelte er sich Gleitgel (eher Gleitöl), dass neben seinem Bett stand und verteilte es auf mir. Auf den Brüsten, Bauch und zwischen den Beinen. Leckte mir den Hintern. Huii. Ich quickte erfreut. Hatte ich lange nicht mehr. Ich war heiß, wollte gefickt werden. Streckte ihm meinen Hintern entgegen, der ihm offensichtlich ziemlich gut gefiel. Er zog sich ein Kondom an und fickte mich so krass hart doggy, wie mich noch nie jemand gefickt hat. Wie so im Porno. Hart gegen mein Becken. Richtig durchgefickt Aber er konnte das. Es war geil. Aber kräfteraubend. Nach einer Weile ließ er von mir ab und wollte sich ein wenig ausruhen. Auch kuscheln fühlte sich nicht fremd an. Alles easy. Am Ende legte ich mich breitbeinig vor ihn, machte es mir und ließ ich zusehen. Er wichste sich und spritze warm auf meine Brüste ab.

Ich musste am nächsten Morgen früh aufstehen, deswegen wollte ich dann ins Bett. Auch wenn ich sonst noch ewig weitervögeln hätte können. Ich schlief bei ihm Bett, hatte aber eine richtig hart Nacht. Zum einen war sein Bett ungewohnt hart. Und ich hatte einen Blähbauch (und die ganze Nacht Angst wild zu pupsen) und wachte mehrmals auf weil ich rumsabberte. Das ist immer der Nachteil wenn man sich nicht so gut kennt.

Jedenfalls war unser Sex für ein erstes Mal wirklich krass gut. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns bestimmt noch öfter sehen und wilde Dinge machen miteinander. Ich freu mich drauf, wenn der Virus durch ist und das Leben wieder Nähe zulässt.

Die Strapse heizen meinen Kopf an…

Jetzt habe ich dann wohl Zeit noch ein paar Sachen nach zu bloggen. Das Date war auch noch bevor Corona so richtig Fahrt aufgenommen hat.

Das schwierigste am Schreiben ist, dass ich mir zunehmend schwer tue Namen für die Männer zu finden. Ich nenne ihn den Pendler-Schwaben. Pendeln, weil er beruflich immer hin und her reist. Naja und Schwabe erschließt sich von selbst. Dem Abend von dem ich schreiben werde, ging ein Date voraus. Wir hatten uns in seinem Hotel in meiner Stadt an der Bar auf einen Drink verabredet. In dem Hotel war ich noch nie, auch wenn mittlerweile wirklich viele Hotels hier von innen kenne. Aber sehr schick. Es war schon spät. Es war irgendwie klar, dass es an dem Abend nur ein Drink und reden sein würde. Ich mochte unser Gespräch und ihn. Er beruflich viel unterwegs, verdient gut, verbringt vermutlich mehr Zeit allein im Hotel als zu Hause. Von dem her war der Abend mit mir in jedem Fall eine willkommene Abwechslung.

Er ist ein drahtiger Typ, Anfang Mitte 50, durchaus attraktiv, nicht im Anzug unterwegs. Das Date ermöglicht mir mal wieder einen kurzen Einblick in ein Leben und eine Welt zu nehmen. Das mag ich sehr. Zwischen all den Business-Kaspern, die um unser herum saßen, konnten wir einfach über alles reden – inklusive Sex. Die anderen um uns herum hatten alle berufliche Drinks in Grüppchen. Ich mag es ja mir so Settings anzusehen. In dem Wissen, die meisten davon würden lieben gern etwas anderes machen, während sie da sitzen und die Job-Maske aufhaben. Während ich, in Jeans und Sneakers dort sitze und wenn ich will das tun werde, was sie würden.

Das Gespräch zwischen Mr Pendler-Schwabe und mir lief gut. Immer wenn ich das Bedürfnis habe jemand anzufassen, am Arm oder Bein, dann läuft es wirklich gut für denjenigen. Und so war es auch an diesem Abend. Also von meiner Seite war eine Fortsetzung gewünscht. Wir vertagen uns für ein weiteres Treffen – mit Sex. Er war meist nur eine Nacht pro Woche in meiner Stadt. Bis zu unserem Wiedersehen sollte aber ein wenig Zeit vergehen. Er war zwischenzeitlich noch krank gewesen. Nachdem Date schickte er mir zum Anheizen heiße Bilder von sich . Aber auch eine detailreiche Schilderung, was er gerne mit mir anstellen würde. Ich war also wirklich vorfreudig. Dann kam der Abend. Ich hatte genug Zeit mich aufzurüschen. Mir waren ein paar Tage zuvor, beim Sichten meiner Klamottenkiste ein paar sexy Sachen in die Händel gefallen, die ich noch nie ausgeführt habe. Ein schwarzer Stringbody mit Ouvert. Der ist abwechselnd durchsichtig oder hat einen schwarzen Querstreifen Ich mag vor allem auch, dass er lange durchsichtige Ärmel hat. Ich wollte noch einen BH drunterziehen, dass meine Brüste dann auch die perfekte Form haben. Ich probierte erst einen normalen schwarzen Spitzen-BH. Als ich ihn anhatte fiel mir aber ein, dass ich noch eine schwarze Büstenhebe hatte. Zog ich an, Brüste bekamen tolle Form und wurden aber nur durch den schwarzen Streifen des Bodys verdeckt.

Über den Stringbody kamen die Strapse. Strapsband umgeschnallt, Strümpfe hochgerollt und eingehängt. Darüber noch ein schwarzes Höschen. Soll ja was zum Auspacken haben. Und für mich zum Wohlfühlen. Und drüber, weil dann ausziehbar ohne die Strapse ausziehen zu müssen. Ich fühlte ich sehr sexy und wurde ziemlich scharf. Schon allein durch den String des Bodys und das Gefühl der Strapsbänder auf meiner Haut. In meinem Kopf betraten wir das Hotelzimmer, er drückt mich knutschend gegen die Wand… Heißer Film. Die Messlatte in meinem Kopf für den Abend hing immer höher. Aber erst mal wieder runterfahren. Wir wollten mit einem Drink an der Bar beginnen um uns zu akklimatisieren. Dieses Mal war es viel leerer, keine Firmengruppe da. Wir unterhielten uns wieder gut. Jeder hatte einen Drink. Dann ließ ich ihn schon mal die Strapse fühlen. So ein wenig Vorfreude wecken. Er erzählte mir noch, dass er praktischerweise ein Upgrade bekommen hatte und sein Zimmer dieses Mal noch schöner ist. Juhu, das klang vielversprechend.

Dann los, ab aufs Zimmer. Rein in den Fahrstuhl. Alles noch brav. Rein ins Zimmer. Wirklich schön, hell, geräumig. Meinen Rucksack abgestellt, raus aus den Sneakers. Knutschen. Scheiß Messlatte. Da kann er nur failen. Es war nicht schlecht. Aber auch nicht mehr. Was mach ich nur mit den Männer seines Alters, die oft lange in Beziehungen waren und nie gelernt haben richtig wunderbar zu küssen. Er machte da eher so sein Ding beim Küssen. Ohne richtig auf mich einzugehen. Raus aus der Jeans. Strapse und Body kamen zum Vorschein. Fühlt sich gut an. Es macht ihn scharf. Rauf aufs Bett. Lange behielt ich meine Sachen nicht an. Er machte sich über meine Brüste her, dann die Muschi. Er fackelte nicht lange. Zack hatte ich einen Finger tief drin. Uff.. Vorspiel ist wohl ein Fremdwort in dem Alter. Und dann gleich hart gefingert. Er hatte Glück, dass ich vorher schon so angesext war, deswegen ließ ich es geschehen. Das war nicht die hohe Verführungskunst an einer Frau. Das war eher die Porno Kurzvariante. Er fingerte und leckte mich. Ich wusste schnell, er würde mich nicht zu kommen kriegen alleine. Also ließ ich ihn weiterfingern (mittlerweile zwei) und half zusätzlich mit meiner Hand nach. Und kam ziemlich schnell und doch ganz gut.

Dann revanchierte ich mich mit einem Blowjob. Wobei ich mir während ich blies die ganze Zeit nicht sicher wahr, dass er wirklich geil ist. Er war nicht ganz hart. Aber ich machte weiter, weil sein Stöhnen ein andere Sprache als sein Schwanz sprach. Ich war erstaunt, als er mit medium steifen Schwanz dann relativ bald kam.

Das schönste war eigentlich das sehr entspannte kuschlige Gespräch nach dem Sex, wo er mir viel von sich erzählte. Gut gegen die Einsamkeit, wenn man viel in Hotelzimmern allein ist.

Ja doofe Messlatte. An die konnte er nicht hinkommen. Keine Ahnung ob wir uns wiedersehen. Er hat sich hinterher auch nicht mehr geäußert. Ich mag ihn und Zeit mit ihm zu verbringen. Der Sex war fürs erste Mal schon okay, aber auch nicht so dass ich ihn ausgerechnet deswegen wiedersehen müsste. Aber ich würd mich freuen auf einen Drink an der Bar irgendwann.

Worin mich unser Date mal wieder bestätigt hat ist, dass ich nach dem Küssen fast schon sicher weiß, wie geschickt oder weniger geschickt ein Mann dann beim Lecken oder Fingern ist. Wenn das Küssen mechanisch ist, dann ist es der Rest meist auch. Wenn jemand sich schon mal Gedanken ums Knutschen gemacht hat, dann weiß er oft auch mit dem Rest umzugehen.

Sehr hart untervögelt

Das ist total unangenehm, denn das Gefühl hatte ich in meiner Beziehung mit dem Kollegen nicht. Er hat einfach gewusst, wie er mir richtig geile Orgasmen machen kann. Darüber habe ich selten geschrieben. Schade eigentlich. Er hat mir tolle Momente bereitet, war experimentierfreudig mit Spielzeug und hatte einen wirklich tollen ausdauernden Schwanz. Ja, ich weiß: Man ist auch nie zufrieden mit dem was man hat.

Und jetzt sitze ich da ich und bin mit sehr harter Untervögelung bestraft. Da hilft das ganze Einschlaf-Porno-Gucken masturbieren nicht. Es geht nicht weg. Das Pornokino hat das noch verstärkt. Ich brauche dringend jemanden der es mir gut besorgt. Jemand der Lust daran hat Lust zu bereiten. So wie ich, wenn ich blase. Und das ist in der Tat das Problem. Nach der abstinenten Zeit ist die früher Mal gut gefüllte Liste an losen Kontakten, nicht mehr so gut gefüllt. Manche sind eingeschlafen oder nicht mehr verfügbar. Corona trägt noch seinen Teil dazu bei. Nämlich das vergebene Männer nicht verfügbar sind, Clubs keine Option. In harter Untervögelung auf der Rirarammelseite ein Date suchen ist wirklich, wie hungrig in den Supermarkt gehen. Aber immerhin hab ich gelernt, nicht gleich das erstbeste zu nehmen, nur weil verfügbar. Es muss schon so passen, dass ich auch was davon habe. Aber ja seit Tagen gelingt es mir nicht, ein passendes Date zu finden. Wenn ich schon keinen Mann mehr verfügbar habe, bei dem ich weiß, dass er mir Lust bereiten kann, dann muss mich das neuen halt so kicken, dass das dann trägt. Irgendwie klappt es nicht.

Man muss echt aufpassen, dass einem das untervögelte Gefühl nicht das Hirn vernebelt und man Dinge tut, die man gar nicht will. Zum Beispiel sich peinlich anbiedern… Oder dem Kollegen schreiben.. Vermutlich nehme ich am Ende einen von den Mitte 20-jährigen, der nicht weiß was er tut, aber das dafür ganz schön lange… Ich suche dann mal weiter… Aber nicht mit ausgeschaltetem Kopf.. Keine Sorge.

Auf und Ab im Pornokino – Teil 3

Der Mann, der mich in meinem Frust auffing, weil er mir einfach zuhörte und mich vor mich hinschimpfen ließ, war Anfang/Mitte 50, gepflegt interessant. Gab ungewöhnliche Antworten im Gespräch. Ich kann das gar nicht an einem Beispiel festmachen. Aber er drückte sich einfach anders aus, als sonst in so Smalltalkgesprächen üblich. Ich mochte das. In meinem angetrunken Zustand schimpfte ich erst über Mr. Jazz, dann reden wir über alles mögliche. Ich sagte wohl irgendwann, dass mich der Abend wieder gelehrt hat, dass ich im schlimmsten Fall im Leben ja immernoch von meinen Blowjobs leben könnte. Es sei mein hidden talent.

Ich quasselte vor mich hin und provozierte ihn auch so ein wenig damit. Dann fragte er mich plötzlich, ob ich die Seitenspringerin mit dem Blog wäre. What the fuck… Er hatte mich an Dingen erkannt, die ich erzählt habe. Da ich nirgends geschrieben hatte, dass ich an diesem Abend in diesem Pornokino sein muss, gibt es auch keine andere Erklärung. So Crazy. Das ist aus vielen Gründen bemerkenswert. Wenn man bloggt, dann kann man zwar die Zahl sehen, die heißt, so viele Menschen haben deinen Eintrag angeklickt. Aber man sieht ja nicht die Menschen dahinter, die es wirklich lesen. Und es gibt also Menschen, die es wirklich mit Freude und aufmerksam mitlesen. Und was mich am meisten beeindruckt: ich hatte ja wirklich ein lange Pause gemacht. Ihr und er seid meinem Blog treu geblieben. Ich dachte ja nach einem Jahr Abstinenz, dass ich wieder bei 0 anfangen werde. Aber mitnichten. Ich habe das Gefühl, alle sind noch da und dürsten nach Einträgen. Das ist so verrückt wohltuend. Und sicher auch einer der Gründe, warum ich mich nun drei Abende nacheinander hingesetzt habe, um das erlebte frisch von der Leber wegzuschreiben, wo es einfach noch am besten in meinem Kopf ist und ich mich auch die Nuancen des Erlebten noch erinnern kann.

Da sitze ich nun angetrunken im Pornokino und dann sagt ein völlig unbekannter Mann zu mir, dass ich die Frau mit dem Blog sein muss. So witzig. Und er war mir auch noch sympathisch. Also liebe männliche Leser, manchmal hat man Glück. Natürlich fragte ich ihn dann das offensichtliche: „Willst du wissen, ob ich das wirklich so gut kann, wie ich schreibe?“ „Willst du der 4. Blowjob heute Abend sein.“ Wobei zugegebenermaßen, der zweite Satz ihn fast eher davon abgehalten hat, es wirklich zu wollen. „Will ich wirklich der 4. sein?“ „Ich sagte: „jetzt oder nie, falls du das jemals rausfinden wolltest.“ Es war schon relativ spät. Es waren nicht mehr so viele andere Männer da. Aber die die da waren, bekamen mit das er über mein Angebot nachdachte und es nicht gleich annahm und klopften natürlich Sprüche. Er überlegte hin und her und war schon fast so, dass er nicht annehmen wollte. Ich war schon am Aufstehen und gehen. Da änderte er dann doch nochmal seine Meinung. Er hatte auch nichts zu verlieren.

Er saß einem Ledersessel ich kniete davor. Dieses Mal war es auf der anderen Seite des Saals. Hinter mir war dieses Mal kein weiterer Stuhl sondern Freiraum. Ich blies auch seinen Schwanz genüsslich. Der größte an diesem Abend. Ich war mittlerweile so unfassbar angespitzt, dass ich Lust hatte mich von ihm ficken zu lassen. Aber ich blies erst mal mit Hingabe, er genoss, machte aber keine Anstalten gleich zu kommen. Ich guckte von unten rauf und fragte, ob er mich ficken wollte. Das fiese ist, dass man ab dem Moment als Mann voll den Performance-Druck durch die anderen bekommt. Man ist nun schon der eine der ran darf, dann sollte man es der Frau auch tunlichst ordentlich besorgen. Ich merkte, dass er zögerte, seine Latte weniger hart wurde. Um mein Gefickt-werden-wollen noch zu unterstreichen, fuhr ich härtere Geschütze auf. Ich stand auf, öffnete meine Hose und zog sie mir aus. Zum Vorschein kamen meine bestrapsten Beine, die sich unter der Jeans verborgen hatten. Die anderen Männer waren voll aus dem Häuschen. „Was ein Hammergeiler Arsch, boah“

In diesen Momenten liebe ich das Pornokino wirklich. Das geht so runter wie Öl. Wenn du so haderst, vor allem mit deinen Beinen und dem Hintern. Und dann stehen da Männer, fahren voll drauf ab und sagen es dir auch noch. Danke. Und auch wenn der Schwanz in dem Moment denkt: ich nehme das Kompliment trotzdem gern. Er zögerte immernoch, also kniete ich mich wieder hin um ihn wieder ordentlich steif zu blasen. Zwei Männer hinter mir fragten mich, ob sie mich anfassen dürfen. Ich erlaubte es ihnen. Ich blies also im knieen und zwei Männer streichelten mich von hinten. Tasteten sich langsam und genüsslich vor. Wenn einer sich in dem Moment schnell ein Gummi geangelt und mir einen doggy-Fick angeboten hätte, wäre er mutmaßlich erfolgreich gewesen. Ich war so angespitzt. Aber sie trauten es sich nicht und ich wollte es nicht forcieren, weil ich den Mann vor mir nicht einschätzen konnte und ihn auch nicht vergraulen wollte.

Während ich blies, fragte ich ihn, wie er mich haben wollte. Aber er zog nicht so recht, bot an mich zu lecken. Auch gut. Dafür kletterte ich zur Enttäuschung der Männer hinter mir in die Pärchenecke hinüber. Ich legte mich auf den Rücken aufs Sofa, zog mir das Höschen aus und spreizte meine Beine ganz provokativ weit, so dass Mr. Blowjob einen Anreiz hatte schnell nachzukommen. Ich war so in Spiellaune. Ich genoss alles. Er kam schnell nach und packte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte mich wirklich gut und gekonnt. Ich war nur so ungeduldig und wollte einfach gefickt werden. So hart. Aber er konnte nicht. Ich glaube der Druck war zu groß. Ich verstand das, ich hatte ihn eigentlich eh voll überrumpelt. Deswegen trug ich ihm das nicht nach. Da ich keine Lust hatte mich von irgendjemand anderem nehmen zu lassen. Also stand ich grinsend auf, zog mich an und machte mich auf den Heimweg. Nur ein kurzes Ciao. So schnell wie die Bloggerin in seinem Leben aufgetaucht war, so schnell verschwand sie wieder. Gut, weil fast hätte ich die letzte U-Bahn verpasst. In der U-Bahn merkte ich dann, dass ich echt grenzwertig betrunken war, für meine Verhältnisse. Fast wäre mir schlecht geworden vom Fahren – U-Bahn.

So ein verrückter Abend. Bin immer noch spitz davon irgendwie. Ein bißchen ein schlechtes Gewissen hatte ich, weil Mr. Blowjob am Ende auch nicht gekommen ist. Aber das hätte sein Kopf eh nicht mitgemacht in dem Moment. Und weil ich so ein klein wenig mit ihm gespielt habe. Sein Glück: er war über die Rirarammel-Seite (das ist übrigens mein liebevoller Name für meine Sex-Dating-Seite) an dem Abend im Kino angemeldet und ich konnte sein Profil finden. Ich schrieb ihm „Sorry und danke fürs Lecken. Gerne eine Fortsetzung ohne Zuschauer.“ Mal sehen, was wird.

Auf und ab im Pornokino – Teil 2

Wenn es nach meiner Blaselaune gegangen wäre, dann hätte ich es auch jedem der anwesenden Männer besorgt. Aber auf der anderen Seite will ich nicht so wahllos sein, das würde den Blowjob gefühlt so entwerten. Meine offene Flanke bleibt, dass ich ohne Gummi blase, weil ich noch nie eines gefunden habe, dass nicht komisch schmeckt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich dann einfach nicht so gekonnt blasen kann. Ich weiß, irgendjemand wird nun wieder vorwurfsvoll kommentieren, dass das ja so gar nicht geht.. Ansteckung.. Krankheiten… Ja ich gehe damit ein Risiko ein. Ja, mich quält auch ein schlechtes Gewissen. Aber ich tue das immer wieder. Es kickt mich. Also nicht das Risiko, aber das Blasen als solches. Das Spüren, das Feedback der Männer, dass sie sich da noch eine Weile dran erinnern werden. Immerhin führt das dazu, dass ich mich regelmäßig auf STIs testen lassen. Nächster Termin Ende März.

Ich bekam Lust es einem Mann zu besorgen. Ich entschied mich, auch weil er gerade neben mir stand für den jungen Mann der schon mit mir gesprochen hatte. Er war nett gewesen, sah ganz passabel aus. Ich saß auf dem Kinohocker und drehte mich zu ihm hin. „Pack aus, dann blas ich dir einen“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Durchschnittlicher Schwanz, nicht groß nicht klein, gut gepflegt, beschnitten. Kurz vorher war die Aufmerksamkeit der Anwesenden noch bei dem vögelnden Pärchen auf der anderen Seite. Als sie merkten, dass bei mir was geht hatte ich eine Traube von 10 Männern um mich. Ich blendete das einfach aus. Es fasste mich auch niemand an. Wenn ich blase gibt es für mich in dem Moment nur seinen Schwanz. Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf seine Lust. Ich blase mit Genuss, nicht auf den schnellen Erfolg. Normalerweise sage ich den Männern, dass sie Bescheid geben sollen, wenn sie kommen, weil ich nicht will, dass sie in meinen Mund kommen. Bei dem jungen Mann kam ich aber nicht mehr dazu. Als ich mich gerade warm geblasen hatte spritzte er ohne dass ich es vorher erahnt habe ab. Wobei ich korrigiere: ich habe auch das eigentlich nicht wirklich gemerkt. Ich schmeckte den Geschmack von Sperma und dachte kurz drüber nach, ob das nun das Lusttröpfchen war oder etwa doch nicht.. Hmm.. Als er so ein wenig erschlaffte, dämmerte mir, dass er nun wirklich gekommen sein musste. Also ließ ich von ihm ab. Falls ich mit meiner Einschätzung daneben läge, dann würde er mich sicher zum Weitermachen animieren. Ich ließ von ihm ab, griff nach meinem Aperol Sprizz und spülte breit grinsend das bißchen runter. Und er sah sehr zufrieden aus.

Da ich saß und die Männer drumherum standen, hatte ich dann so auf Kopfhöhe wo ich nur hinsah Schwänze, die nur darauf warteten geblasen zu werden. Aber ich winkte allen ab und sagte, dass ich fertig bin. Ich suchte nach Mr. Jazz, schnappte mein Getränk und wir sahen dem Treiben wieder zu. Dadurch, dass er gesagt hatte, dass ich auf ihn keine Rücksicht zu nehmen brauche, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich tat, worauf ich Lust hatte. Der Glückspilz wiederum kam, nachdem er sich im Klo brav sauber gemacht hatte wieder und wollte mir unbedingt anbieten, dass er es mir auch noch besorgt. No Chance. Das Angebot ließ ich mir entgehen, weil ich unter soviel Publikum, ohne Dom, nicht wirklich genießen kann. Mal schnell ne Nummer schieben führt nicht dazu, dass ich einen Orgasmus haben werde. Von dem her beschränke ich mich aufs Geben.

Während ich mit Mr. Jazz quatschte, der bei seinem dritten Glas Wein war, beobachtete ich die Männer, ob ich noch Lust auf einen weiteren haben würde. Einer gefiel mir. Der setzte sich auf den Stuhl vor mir. Aber der beachtete mich so gar nicht. In der Reihe in der wir saßen waren drei Stühle. Ich saß am Gang, Mr Jazz in der Mitte. Und innen wechselten immer mal wieder die Männer die Platz nahmen. Sie setzten sich hoffnungsfroh hin, aber gingen dann auch nach einer Weile wieder, wenn sie merkten, dass sie bei uns nichts bekommen. Irgendwann sagte Mr. Jazz, dass er sich noch ein Getränk besorgen würde und bot mir an mir noch einen Aperol mitzubringen. Eigentlich war es mir eh schon zu viel, aber ich sagte trotzdem ja. Seit meinem Blowjob standen immer Männer in unserer Nähe. Vermutlich wollte er sich auch dem entziehen. Als er weg war, guckte ich wer auf dem dritten Stuhl saß. Eigentlich ganz netter Mann. Da tat ich es wieder einfach. Fragte ihn, ob ich ihm helfen solle… Natürlich lehnte er nicht ab. Er saß auf dem Stuhl, ich kniete mich vor ihn hin. Schwanz ein wenig größer als von dem jungen Mann zuvor. Auch gepflegt. Auch beschnitten. Aber nicht ganz rasiert. Augen geschlossen und die Zunge erkundet das Objekt. Dieses Mal sagte ich gleich, dass er mich warnen soll, wenn er kommt. Er streichelt meinen Kopf. Aber drückt mich nicht auf seinen Schwanz. Ich genieße es ihm Lust zu verschaffen. Er stöhnt, dass er es geil findet.. „Gott ist das gut…“ „So geil“…Ich grinse.. Und denke: „Ich weiß“. Dann öffne ich die Augen und blicke ihn von unten an, während ich genüsslich an seinem Schwanz rauflecke. Dann dauert es nicht mehr lange, bis er sagt, dass es gleich so weit ist… Ich ziehe meinen Mund weg und mache es ihm mit der Hand fertig.. Und schon wird es warm und feucht auf meiner Hand. Sofort kommt ein anderer Mann mit einer Küchenrolle ums Eck und bietet mir Papier zum Saubermachen an. Nehme ich dankend an und entziehe mich dem Pulk Männer um mich herum, in dem ich zur Toilette gehe um mir die Hände zu waschen..

Mit einer Pause in der ich mich wieder zu Mr. Jazz gesellt hatte ergab es sich, dass der Mann, den ich am attraktivsten fand und der mich erst gar nicht bemerkt hatte nun nochmal in meinen Fokus rückte. Blowjob Nummer 3, wieder knieend vor ihm. Während ich ihn blies, kam irgendwann Mr Jazz und fragte nach dem Schlüssel für den Spind. Ich hatte den ihn meine Hosentasche gesteckt. Ich griff während des Blowjobs in meine Tasche und gab ihm ihn. Dachte mir nix dabei – wollte vermutlich mal auf sein Handy schauen. Blendete alles aus und war beim Schwanz. Meine Hände lagen auf seinem Bauch – tolles Hemd. Irgendwann gab mir Mr. Jazz den Schlüssel zurück, ich steckte ihn wieder ein. Drehte mich aber nicht zu ihm um. War bei der Sache. Auch der schöne Mann kam, warnte mich vor und spritzte sich auf den Bauch ab. Ich ging wiederum aufs Klo, entzog mich der Meute und wusch mir die Hände. Danach ging ich zurück, angelte meinen Drink und suchte Mr. Jazz.

Die Männer sagten mir, dass er seine Jacke geholt hatte und nach Hause gegangen. What??? Ernsthaft…?? Mich alleine im Pornokino zurücklassen?? Für sowas war er doch gar nicht der Typ. Jetzt kannten wir uns doch schon lange… Geht gar nicht… Ich ging zum Spind um zu sehen, ob seine Sachen wirklich weg waren. Krasser Scheiß, ja er war wirklich gegangen…. Alter ich war echt schon mit weniger netten Typen unterwegs gewesen, aber mich hat noch nie jemand in einem Club oder Pornokino sitzen lassen ohne Absprache. Er hat nicht mal Tschüß gesagt, sondern war wortlos gegangen. Ich war echt pissed.. Und grübelte warum er einfach abgehauen war. Er hatte doch gesagt, dass ich einfach machen soll, ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Habe ich es übertrieben. Eifersucht? Ekelt er sich jetzt vor mir? Und vor Allem warum ist er so ein Arsch, der sich einfach verpisst. Für mich war das bisher immer so ein commitment, dass man gar nicht aussprechen muss. Wenn man zusammen hingeht, dann geht man auch zusammen wieder dort weg. Außer man bespricht was anderes vor Ort. Ich angelte mir mein Handy und fragte ihn per WhatsApp ob er sich ernsthaft verpisst hat. Er verstand meinen Punkt nicht. „Du hattest doch Spaß, alles fein, da bin ich gegangen.“ Ich musste eine Nacht drüber schlafen um zu verstehen, dass er wirklich nicht verstand warum ich so angepisst war, dass er gegangen ist. Für ihn war es wie auf einer Party, wo er halt dann einfach keine Lust mehr hat und geht. Da wir eh getrennt öffentlich unterwegs waren und er nicht das Gefühl hatte, dass ich nicht zurecht komme, hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht…. Für mich war es so als hätte man mich in einem Löwenkäfig alleine sitzen lassen. Zwar einigermaßen nette Löwen, aber trotzdem…. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor mich hin. Der vierte Drink am dem Abend zeigte Wirkung… Zwar ordentlich angetrunken, aber soweit noch klar in dem was ich tue. Neben mich hatte sich ein Mann gesetzt, bei dem lud ich meinen Frust ab. Das daraus noch eine lustige Geschichte wird, hätte ich in dem Moment nicht gedacht….