Lesen oder ignorieren

Hervorgehoben

Ich habe mein Blog Mitte Juli 2013 von einer anderen Plattform hierher umziehen müssen und beginne nach 100.000 Klicks von vorne. Leider konnte ich all die wunderbaren Kommentare nicht mitnehmen. Die zeitliche Reihenfolge habe ich unverändert gelassen.
Wer anfängt zu lesen und sich interessiert, dem rate ich die Einträge von hinten nach vorne (Beginn Oktober 2012) zu lesen, dann kann man die Zusammenhänge und die Entwicklung nachvollziehen.

Dieses Blog wird geschrieben, weil ich das Bedürfnis hatte meine Erlebnisse mit Anderen zu teilen und weil ich gern schreibe. Es dient der Unterhaltung derer, die sich gerne von meinen Erlebnissen unterhalten lassen möchten.
Jedem Leser steht es frei zu lachen, den Kopf zu schütteln, erschrocken zu sein, mich zu verurteilen, das Blog zu ignorieren, mich kindisch, erbärmlich, lustig, hinterfotzig, mutig, schlampig, notgeil oder interessant zu finden. Gerne kann man mich auch bemitleiden. Genauso darf jeder die Geschichten glauben (was ich doch sehr hoffe, weil ich einfach das aufschreibe, was ich erlebt habe), sie unglaubwürdig oder schlecht geschrieben finden.

Ich hoffe, dass jeder, der es schlecht geschrieben, verwerflich, uninteressant, erbärmlich oder niveaulos findet, seine Lebenszeit für bessere Dinge nutzt, als das hier zu lesen oder sich darüber aufzuregen. Das ist es nämlich überhaupt nicht wert. Yolo baby. Lies es oder lass es.

Ich weiß mein Verhalten und darüber auch noch zu schreiben polarisiert. Ich weiß auch, dass ich über mich lachen werde, ich werde manches bereuen, ich werde mich verfluchen, ich würde vieles wieder tun, würde manches anders machen, werde weinen, jammern, hadern, aber auch mich erfreuen, genießen und großartige Dinge erleben. Ich werde hoffentlich vieles über mich lernen und Neues erleben. Ich will und werde alle Fehler selbst begehen und daraus lernen oder eben nicht. Ich werde mir meine Finger verbrennen und mir von meinen Freunden den Kopf waschen lassen müssen, wenn ich es übertreibe. Aber ich werde es tun.

Zwischen meinen Beinen…

Mit weit gespreizten Schenkeln lag ich vor ihm. Komplett nackt. Mit dem Becken nah an der seitlichen Kante seines Betts. Gerade so, dass ich meine Beine noch angewinkelt abstützen konnte. Konnte mich im großen Spiegel seiner Schrankfront sehen. Rosa leuchtend, erwartungsvoll. Mr. Kite kam aus dem Bad zu mir. Mit einem kleinen Eimer in der Hand. Den Stellte er neben dem Bett ab. Die weiteren Sachen, die er in der Hand hielt, legte er auf dem Nachtkästchen ab. Ich sah nicht was er alles mitgebracht hatte. Aber ich ahnte es natürlich. Denn er hatte meinen ganzen Aufenthalt schon davon gesprochen, was er nun gleich tun würde. Ich hatte das lange nicht mehr gemacht. Ich glaube seit meiner ersten großen Liebe nicht mehr. Ein bißchen nervös war ich schon. Dann hörte ich ein Pffft-Geräusch und es wurde feucht auf meinem Schamhügel. Mit einem Pinsel verteilte er den Schaum auf meinem Schambereich. Nur außen. Wie es sich gehört. Dann setzte er meinen Rasierer an und rasierte mich mit einer unfassbaren Begeisterung zwischen meinen Beinen. Akribisch, bis keine Haare mehr zu finden waren. Ich glaube so ordentlich rasiert war ich lange nicht mehr oder vielleicht noch nie. Ich seh ja auch einfach nicht so gut hin wie er.

Mr. Kite hatte mir die ganze Woche schon von seinen Landschaftsgärtner und Architektur-Skills erzählt. Nicht, dass ich unrasiert bei ihm angekommen wäre. Und eigentlich mag er, wenn ich mich recht erinnere, auch eher nicht ganz rasierte Frauen. Aber no way. Mit dieser liebevollen Rasur, die vermutlich unter den Aspekt „Ich will dich von vorne bis hinten verwöhnen, wenn du bei mir bist“ gefallen ist, endete mein Aufenthalt bei ihm. Der natürlich viel zu kurz war. Mir viel zum Nachdenken mitgegeben hat und sicher nicht der letzte gewesen sein wird.

Zwischen der holprigen Nacht zu Beginn und der Rasur zum Schluss haben eine wilde intensive sexuelle Reise hingelegt. Ich hab erst mal ne ganze Weile gebraucht, bis in meinem Kopf angekommen ist, dass er auf mich abfährt. Ich war unsicher und total zurückhaltend am Anfang. Was vermutlich für ihn nicht ganz einfach war, nachdem er soviel über meine Abenteuer gelesen hatte. Aber eigentlich gab es für mich keinen Grund zu zweifeln, dass er Lust hatte auf mich. Denn schon am ersten Morgen, krabbelte er nach dem Beten irgendwann wieder ins Bett zurück aber nicht mit der Intension weiterzuschlafen, sondern mich zu vernaschen. Ahh, ich bin ja so gar nicht der Morgensextyp..Irgendwo zwischen „Ahhh, nicht dein Ernst, ich bin Null ausgeschlafen“ und „Huch, schon nice mit ner harten Latte angekuschelt werden“ liebkoste er mich. Ich ließ mich nicht küssen, aber lecken und merkte, dass mein Kopf schon mehr angekommen war, als am Vorabend. Lecken mit Nachhelfen machte mir einen intensiveren Orgasmus als beim ersten Mal. Und auch nicht den letzten…

Einfach mal abgehauen…

Ziemlich verrückt, aber irgendwas hat mich nur einen Monat nach meinem kurzen Date am Flughafen zurück nach Ägypten gezogen. Vielleicht die Kombination aus Winterwetter hier, dass die Flüge im Januar noch verhältnismäßig günstig sind und dass ich mich einfach mit ihm sauwohl gefühlt habe.

Ich habe also eine günstige Gelegenheit auf der Arbeit abgepasst, um mich für eine halbe Woche verkrümeln zu können. Zumal ich wirklich keine gute Zeit in der Arbeit hatte. Man könnte sagen eher eine wirklich schlechte Phase. Zwischen meiner Chefin und mir ist quasi Funkstille. Hab drei Nächte nacheinander wirklich schlecht geschlafen, was für mich hochgradig ungewöhnlich ist. So lange hat es gedauert, bis ich es geschafft habe, den Stress auf der Arbeit so weit zu verarbeiten oder wegzuschieben, dass es mich nicht mehr quält. Zum ersten Mal denke ich wieder ernsthaft über einen Wechsel nach. Wenn ich mir doch nicht immer Jobs suchen würde, mit denen ich emotional so eng verbandelt bin. Dann wäre das einfacher zu entscheiden.

In dieser Gemengenlage war die Aussicht auf einen kurzen Sneak zu Mr Kitesurfing wirklich hochgradig attraktiv. Raus aus dem Grau, raus aus dem Kopfstress, der schlechten Laune, die Batterien wieder aufladen. Ich buchte also einen Flug nach Hurghada und erzählte quasi niemandem, dass ich mich für ein paar Tage gen Süden absetzen würde. Ich hatte ja immer noch das gültige Visum vom letzten Trip. Als ich am Flughafen saß, fragte ich mich, ob es mutig, bekloppt oder Menschenkenntnis war, dass ich einfach losflog zu jemandem, den ich genau eine Stunde auf einen Kaffee getroffen hatte. Aber ich war mir sicher, dass er am Flughafen auf mich warten würde.

Und ich hatte Recht. Da stand er und wir freuten uns beide, uns wiederzusehen. Wir begrüßten uns mit einer innigen Umarmung. Er lachte mich an. Mit seinem Lachen, das immer auch seine Augen strahlen lässt. Mr. Kite, braungebrannt, wie jemand, der viel Zeit in der Sonne verbringt. Anfang 50, kahlrasierter Kopf, weil die Restfrisur ihm eh keine Wahl gelassen hatte. Kurze weißgraue Bartstoppeln im Gesicht und ziemlich durchtrainiert. Koffer ins Auto geschmissen, schon drückte er mir einen Kaffeebecher Cappuccino mit Mandelmilch in die Hand. Wow, das hatte er sich vom letzten Besuch gemerkt. Er hatte sowieso angekündigt mich verwöhnen zu wollen. Das fing ja schon mal wunderbar an. Ich war sehr gespannt auf seine Wohnung und den Ort an dem er lebt. Im ersten Leben war er Architekt gewesen und ich hatte schon Bilder seiner von ihm eingerichteten Wohnung gesehen. In diesem paradisischen Örtchen, dass eine „gated community“ ist – sicher, sauber, ruhig. Die Bilder hatten nicht gelogen. Er hatte seine Wohnung mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. In zum Meer passenden Farben. Sein Schlafzimmer und Wohnzimmer haben direkten Blick auf den 100 Meter langen Pool, der in der Mitte der Anlage liegt. Ich glaube an diesem Ausblick werde ich mich nie satt sehen können. Es ist warm, aber nicht heiß, das Meer ist nur drei Minuten weg. Raus aus dem Stress ins Paradies. Das auch daraus besteht, dass wir uns unfassbar gut unterhalten können. Über alles. Das Leben, Sex, Politik, Kultur. Auch mal wieder intensiv auf Englisch zu kommunizieren macht mich glücklich. Die eingerosteten Skills wieder rausholen.

Wir haben in die fünf Tage ich bei ihm war, so viel intensive Gespräche, Nähe und sexuelle Erlebnisse gepackt, dass ich mir beim Schreiben total schwer tue dem gerecht zu werden. Ich glaube eine dermaßen intensive Auszeit auf allen Ebenen habe ich noch nie gehabt. Er hatte meinen Blog komplett gelesen. Er wusste also ziemlich viel über mich. Er selbst hat sich scheiden lassen und seitdem die ein oder andere Affäre gehabt. Ihn treibt die Lust sich auszuprobieren, herauszufinden, was die Welt so an sexuellen Spielarten bereit hält. Im Vergleich zu mir kommt er aber aus einer Gesellschaft in der man das nicht so offen lebt. In der man unverheiratet kein Hotelzimmer zusammen bekommt (als Einheimischer). Sein Erweckungserlebnis war unter Anderem, dass er eine Deutsche zu Gast hatte für 20 Tage. Liebevoll „sein Ferrari“ genannt. Neben der ich – nachdem was er mir erzählt hat – mir schon fast züchtig vorkomme – eine nymphomane Borderlinerin. Er hat nur am Ende darunter gelitten, dass sie ihm nicht ehrlich gesagt hatte, dass sie keine Beziehung will. Aber sie hat ihn wohl viele Dinge ausprobieren lassen, die er noch nie gemacht hat. Welcher Autotyp ich hingegen bin, das verrate ich später.

Ich brauchte ein wenig bis ich mich akklimatisiert hatte. Als ich mich duschen wollte, bot er an mit zu kommen und ich konnte seinen braun gebrannten, unfassbar durchtrainierten (allen Voran die sehr beeindruckenden Bauchmuskeln), kein Gramm Fett an sich habenden Körper zum ersten Mal bewundern. Wow, da fühle ich mich gleich wieder wie ein Polarbear. Und er hat einen wirklich großen Schwanz. Wir begannen uns zu streicheln und knutschten unter der Dusche. Irgendwann kniete ich mich auch hin und blies ihn ein wenig. Mein Kiefer war nicht ganz so erfreut, denn ich musste meinen „kleinen Mund“ (Zitat Mr. Kite) ganz schon auf Anschlag öffnen um ihn blasen zu können. Es gefiel ihm. Allerdings finde ich in der Dusche knien so semi bequem, deswegen versuchte ich gar nicht ihn zum kommen zu blasen. Wir setzten das Ganze dann im Bett fort. An den ersten Abend erinnere ich mich gar nicht en Detail. Wir hatten ziemlich normalen Sex, wir sind beide gekommen. Aber im Prinzip war ich müde und kaputt von den Gesamtumständen, also Arbeit und Reise.. Ich freute mich sehr aufs Kuscheln. Er ist ein ganz intensiver Kuschler, der mich fest umschlingt. Was in dem Fall gut gepasst hat.

Beeindruckenderweise schläft er quasi noch einfacher ein als ich. Er hatte schon angekündigt, dass er ziemlich früh aufstehen würde um zu Beten. Wow, das hatte ich auch noch nie. Das wäre irgendwie nix für mich wenn es mir jedes Mal die Nacht zerreißt. Da bin ich mal froh, dass wir Christen nicht zu festgelegten Uhrzeiten beten. Die erste Nacht war aber wirklich nicht so einfach. Ich musste mich erst an seine ziemlich harte Matratze gewöhnen, dann noch an den mir noch nicht wirklich vertrauten Schlafbuddy und an ein Kissen, das nicht mein Freund wurde. Auch teile ich mir nie eine Decke. Nie. Mir war mit der einen leichten Decke zu kalt und ich fror leicht. Aber trotzalledem fühlte ich mich im Grundsatz wohl bei ihm und freute mich auf die weiteren Tage.

Ambivalente Gefühle

„Bist du jetzt verliebt, oder nicht?“ Das stand als Kommentar unter meinem Blogeintrag „Wieder mal was Festes“ über die Geschichte mit Tarek. Und er brachte mich zum Nachdenken. Eine sehr berechtigte Frage, wenn man schreibt, dass man nun wieder so eine Art Beziehung eingegangen ist. Und irgendwie konnte ich sie nicht mit Ja beantworten. Was habe ich da nun eigentlich?

Eigentlich wollte ich den Blogeintrag über ihn und mich viel eher schreiben, als ich noch voll verknallt war. So kurz nach der Pornokino-Geschichte. Aber ich bin nicht dazu gekommen. Deswegen fehlen auch die Facetten unserer Treffen danach. Die Verknalltheitsphase in der wir das Commitment machten war gefolgt von ich bin im Urlaub und er war ne Weile krank oder viel mit den Pferden beschäftigt. Und so ist schneller als gedacht, aus dem Festen mit wir schreiben uns täglich und erzählen uns unseren Alltag eine stinknormale Freundschaft Plus geworden. Was mir eigentlich ziemlich Recht ist. Wir sehen uns immernoch regelmäßig etwa einmal die Woche. Meistens besucht er mich bei mir. Er hat auch schon zwei Mal übernachtet, was wirklich schön war, mit viel Nähe. Allerdings schläft er auswärts nicht so gut, so dass er nun immer nach Hause fährt. Was total okay ist. Aber wir schreiben uns viel weniger, was völlig okay ist. Meistens schreiben wir, wenn einer von uns Lust hat den anderen zu sehen.

Aber irgendwie habe ich ambivalente Gefühle mit ihm. Ich mag die tiefsinnigen Gespräche mit ihm vor Allem über sein Leben, das sehr weit von meinem weg ist. Mir eine Welt zeigt, die ich so nicht kenne. Ich habe ehrliches Interesse daran in ein Leben zu blicken, das nicht annähernd so priveligiert ist wie meines. Ohne zu werten. Mit seiner zerrütteten Familiengeschichte, Freunden denen man nicht vertrauen kann, Kriminalität, viel Religion weil sie Rettungsanker für ihn war, Liebe zu Tieren, Misstrauen Menschen gegenüber, Sport als Mittel der Wehrhaftigkeit. Mit so vielem was für mich Klischee ist, wie irgendwelchen Schlägereien und Drogenerfahrungen. Aber wohl doch so vorkommt. Aus denen er aber hinaus gewachsen ist. Ich vertraue ihm. Aber er hat so Momente, da macht er mich total fuchsig. Er hat diese nervige Angewohnheit mir dauernd auf den Arsch hauen zu wollen. Damit meine ich nicht beim Sex, sondern sonst, also beim Vorbeigehen, bei der Begrüßung… (Zu seiner Verteidigung – er macht das nicht in der Öffentlichkeit) Es macht mich wahnsinnig, ich hasse das. Irgendwie fühle ich mich da nicht Ernst genommen. Oder Nicht-Lecken wollen und dieses „Hände weg von meinem Arsch“-Männlichkeits-Ding, das er irgendwie verinnerlicht hat. Da muss ich mit den Augen rollen. Oder zu glauben, dass man ja anal ohne Gummi ficken kann, weil Gummis ja nur den Zweck haben Schwangerschaften zu verhindern. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man auf die Idee kommt eine Frau ohne Gummi nehmen zu wollen, die offensichtlich so viele wechselnde Sexualpartner hat wie ich. Oder Pornomäßiges an der Klitoris Rumgerubble, das zu exakt gar nichts führt. Oder trotz des Hinweises „Gleitgel ist dein Freund“ auf die Muschi spucken und glauben das funktioniert ähnlich gut.

Aber er ist Willens zu lernen, wie mein Körper tickt. Er ist auf meine Lust bedacht. Er hat nen mittelgroßen Schwanz, mit dem er mich relativ easy anal ficken kann. Ich war erstaunt. Er hat Lust auf BDSM und auch eine natürliche Dominanz die mich ebenfalls erstaunt hat. Er probiert ohne Berührungsangst mein Spielzeug an mir aus. Das mag ich. Er fickt mich ziemlich gut mit meinen Dildos. Er ist stark, hat starke Arme. Das Training zahlt sich aus. Ich liebe es wenn er meine Hände festhält und ich mich wirklich kaum wehren kann. Oder wie er mich an den Haaren zieht oder in den Nacken greift, Holla, die Waldfee. Ich liebe es wenn er mich küsst, weil ich seine Leidenschaft spüren kann und in jedem Kuss merke, wie sehr ihn das mit mir anturnt. Bis er zu leidenschaftlich wird. Und während er mich fickt ich nur noch merke, dass sein Bart mich kirre reibt im Gesicht. Ich hab relativ empfindliche Haut und er so nen südländischen Bartwuchs, bei dem er sich eigentlich drei Mal am Tage rasieren müsste. Und dann reißt es mich komplett aus meiner Lust raus und ich halte dann noch aus bis er fertig ist, komme aber selbst nicht. So war es gestern.

Aber wir hatten auch schon Abende, da bin nur ich gekommen. Einmal hat er mich (mit Gleitgel und Gummi, juhu) anal genommen, doggy. Mag ich sehr. War vorher schon ordentlich angeturnt, bin mit Nachhelfen (Kitzler massiert) ziemlich schnell gekommen. Hab ihn dann noch eine Weile machen lassen. Das geht aber oft nicht lange, vor Allem anal nicht, wenn ich gekommen bin. Und danach war ich nicht mehr anfasswillig und müde. Da musste der Arme unbefriedigt nach Hause. Das hat dafür gesorgt, dass er mich nun immer quasi gleich ficken will, aus Angst, dass ich eventuell komme und dann keine Lust mehr habe. Da will das Vorspiel gut getimed sein. Aber er hat den unschlagbaren Vorteil einer der wenigen ungebundenen Männer in meinem Portfolio zu sein, der eigentlich auch fast immer Zeit und Lust hat.

Also das Fazit: Ich bin nicht verliebt in ihn. Aber ich mag ihn, auch mit den Schrägheiten oder Blessuren. Ich glaube, dass er meinen Körper und meine Lust noch besser lesen lernen wird. Freundschaft Plus.

Rausgeleckt…

Dieses Jahr habe ich mich dazu entschieden Silvester allein zu Hause zu verbringen. Hätte ich nicht müssen, hätte auch zu den Besties gekonnt. Aber für was habe ich den schon viel erwähnten Balkon mit Blick über die Stadt, wenn ich den an Silvester nicht nutze um Feuerwerk zu gucken. Ansonsten ist mir das ganze Silvester-Gedöns immer mit zu vielen Erwartungen überfrachtet und zu kommerzig. Da würde ich ja eher noch verreisen. Also dieses Jahr allein daheim, aber fein damit.

Am späten Nachmittag schrieb ich noch ein paar Neujahrswünsche auf meine Pinnwand auf der Rirarammel-Seite. Darauf hin antwortete mir ein Mann, den ich vor einer ganzen Weile mal getroffen hatte. Vor ein paar Jahren schon. Es gibt nur einen Blogeintrag, der auf ihn passen würde. Aber manchmal habe ich selbst das Problem, dass ich ja aus Gründen der Anonymitätswahrung der Beteiligten die Beschreibung der Personen nicht so offensichtlich mache, dass ich mir hinterher mit ein wenig Abstand selbst nicht mehr sicher bin, ob er das nun war oder nicht. Und ich habe zugegebenermaßen bei Weitem nicht alles verbloggt, was ich so angestellt habe. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Und beim Streifen durch mein Blog fällt mir hin und wieder auf, dass ich mich nicht an jeden Fick noch erinnern würde, hätte ich nicht darüber geschrieben. Na, immerhin wusste ich noch, dass ich ihn schon mal getroffen hatte. Manchmal schreibe ich auch Notizen in die Profile auf der Rirarammelseite um später Anküpfungspunkte zu haben. Oft weiß ich nichts mehr Konkretes, aber ob es vom Gefühl her okay war oder nicht. Das hatte bei ihm gepasst.

Er fragte mich, ob ich gar nichts anstellen würde an Silvester. Ich verneinte wahrheitsgemäß. Dann fragte er, ob ich zum Jahresausklang noch mal geleckt wollen würde. Hmm. Meine Blasenentzündung war endlich wieder abgeklungen, sie hatte aber für Abstinenz gesorgt seit meinem Urlaub. Untervögelt war ich also definitiv. Und die Vorstellung mich einfach aufs Bett zu legen, die Augen zu schließen und ihn machen zu lassen, die war so verkehrt nicht. Ich fragte. „Du willst einfach mal kurz reinschneien, mich kurz durchlecken und wieder verschwinden?“ – „Schnell lecken nicht, ich leck dich ausgiebig“, war seine Antwort. Ich versicherte mich nochmal: „Das ist alles was du willst?“ – „Ja ich liebe lecken, ich will dir einen Orgasmus schenken“ – Da waren wir im Geschäft. Wir machten aus, dass er in einer knappen Stunde vorbekommen würde – gegen 18 Uhr. Also danach noch locker Zeit für jeden von uns in Ruhe das eigenen Silvester-Ding zu machen.

Noch kurz Klamotten verräumt, das Bett halbwegs hergerichet und mich dann unter die Dusche begeben, rasiert und sogar ein wenig analgeduscht – nur so für die Entspannung im Kopf. Darüber schreibe ich aber mal noch bei Gelegenheit. Schmiss mich in schwarze Spitzen-Dessous, eines meiner durchsichtigen Kleidchen, dass ich sonst im Club anzog darüber. Wollte es aber nicht zu offensichtlich machen und zog mir ein T-Shirt und eine Jogginghose drüber. Es klingelte, ich ließ in rein. Krass trainierter Oberkörper, bißchen größer als ich, tättowiert, Glatze, nett, pragmatischer Typ. Ich hatte die Türe gerade so zugemacht, da stand er schon vor mir und wir knutschten. Manchmal fliegt das ohne viel Worte. Lange hatte ich die Tarnklamotten, die drüber waren, nicht an. In den sexy Sachen kletterte ich aufs Bett. Auch das Höschen blieb nicht an. Er wollte sein Versprechen mich zu lecken ziemlich ohne Umschweife in die Tat umsetzen.

Ich legte mich auf den Rücken und er machte es sich zwischen meinen Beinen bequem. Ich konnte spüren, dass es ihm Spaß machte. Zwischen saugen und mit der Zunge meinen Kitzler massieren bewegte er sich. Während mein Kopf sich vom üblichen „Do not worry, du bist ordentlich vorbereitet, alles gut, wirst schon schmecken“ über „Hupsi, ich habe ja heute schon ausgiebig masturbiert, das wird ne Challenge“ zu „Ach, er wollte es ausgiebig tun“ bewegte, machte er das wirklich mit Hingabe und gut. Keinen Gedanken verschwendete ich daran hörbares Feedback geben zu müssen, weil er mir nicht das Gefühl gab darauf zu warten. Er leckte mit der für mich spürbaren Gewissheit, dass er wusste, was er tut und dass er es einfach noch eine ganze Weile tun würde. Das war gut für meinen Kopf, der einmal noch kurz zum Gedanken abbog „Fuck ich habe soviel mit dem Satisfyer masturbiert, komme ich anders überhaupt noch?“ Da spürte ich aber wie er sich mit seinen Fingern an meinem Hintern zu schaffen machte. Das kickte gleich nochmal mehr. „Hach, gute Dusche“ Sollte ich kurz Zweifel gehabt haben, ob ich kommen würde, spürte ich auch schon den Beginn der Wellen. Jaaa, das würde gut werden. Ein Finger tastete sich in meine Rosette vor, die Zunge leckte weiter meinen Kitzler. Oh ja.. ohhhh jaaaaaaaa. JAAHAAA. Geiler Orgasmus.

Ich blieb verschwitzt, mit glücklichen roten Wangen liegen. Er grinste und legte sich neben mich. Wir kuschelten. Ich mag es, wenn sich das ganz easy anfühlt. Wir quatschten. Er zog sein Shirt aus und ich konnte mich an seinen durchtrainierten Oberkörper schmiegen. Und streichelte ihn. Was er genoss. Als er andeutete, dass mich auch noch eine zweite Runde lecken würde, lehnte ich ab. Einmal war perfekt. Ich glaube er war auch mit lecken und der Steicheleinheit zufrieden gewesen. Aber ich hatte Lust auf einen Blowjob, also bekam er einen. Kaum hatte ich seinen Schwanz im Mund sagte er schon: „Scheiße du bläst so geil“. Ich grinste. Dabei hatte ich ja quasi noch gar nicht angefangen. Das war eine easy Revanche 🙂

Was ein gutes Jahresende. Einfach rausgeleckt….

Wieder was Festes…?

Beim Verlassen des Pornokinos was ich mir nicht sicher gewesen, ob Tarek und ich uns wieder sehen würden. Wieder zu Hause sah ich mir sein Profil auf der Rirarammelseite an. Was ich in meinem Blogeintrag unterschlagen hatte war, dass er richtig gut Küssen kann. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet. Aber wir haben vor dem Blowjob ein wenig geknutscht. Ich schrieb ihm, dass mir das gefallen hatte. Danach schrieben wir ein wenig hin und her. Es stellte sich heraus, dass Boxen und Reiten zu seinen Hobbys gehören. Reiten, also das mit Pferden – Dressur und Springen. Ich liebe ja Menschen, die mich überraschen können. So gegen jedes Klischee hängt er dauernd in Pferdeställen mit Pferdemädchen rum. Zusammengefasst: Tarek ist ein bißchen kleiner als ich, hat ziemlich sexy trainierte Oberarme, küsst gut und steht aus irgendeinem Grund auf rothaarige kurvige Frauen. Und mal wieder ein ITler. Irgendwie passt das wohl mit mir und den ITlern.

Wir sahen uns ein paar Tage später wieder. Ich hatte Lust mehr über ihn herauszufinden. Er hat eine ziemlich klassische Zuwanderungskind-Biografie, mit all den Problemen und Eigenheiten im Finden wer man ist und wie man sein will, die die wohl mit sich bringt: Muskelberge antrainieren, schnelle Autos, Polizeikontrollen hart am Racial Profiling. Religion, mit Essensregeln, Fasten und keinem Sex vor der Ehe (theoretisch. Gut, dass er jetzt geschieden ist, da ist ja eh alles nach der Ehe :-)) Wie viel schwerer es wohl für ihn ist, eine Wohnung zu finden, als für mich… Und ich musste erst mal lernem, dass es mit Nicht-deutschem Pass auch beim Urlaub gleich mal komplizierter wird. Die Auseinandersetzung mit seiner Person spiegelt mir meine Privilegien. Unabhängig davon gibt mir er mir auch gleich vertraute Nähe und viel Kuscheln. Ich finde heraus, dass er ein Faible für SM hat. Und süßerweise auf einem ganz anderen Level einsteigt, als ich aufgehört habe. Wir beginnen mit Fesseln und Federnfolter…

Aber wir kommen schnell an den Punkt, dass er was Exklusives will – (Ähm, nein, nicht schon wieder!) Woraufhin ich ihn frage, für wie realistisch er es hält, nachdem ich bereits am Abend unseres Kennenlernens noch zwei weiteren Männern einen Geblasen hatte, dass das mein Konzept sein könnte… Er haderte am Anfang sehr mit meiner Weigerung auf andere Männer zu verzichten. Aber mit seiner ehemaligen Partnerin gab es nur Missionarsstellung laut seiner Aussage. Mein Portfolio ist da deutlich größer und mein Blowjob gut genug, so dass wir uns nach ein wenig Bedenkzeit auf Nicht-Exklusivität einigen konnten. Ich versprach ihm, dass mir kein anderer in den Mund spritzen darf. Was ich sowieso versuche zu vermeiden, also kann ich das versprechen. Und auf don´t tell, don´t talk. Er will die anderen Sachen nicht wissen.

Dankbar im Urlaub

Ich bin auf dem Weg zurück nach Hause von diesem Trip voller Überraschungen. Ich sitze dankbar im Flugzeug, denn Tarek lässt es sich nicht nehmen mich trotz der späten Landung jetzt dann gleich abzuholen. Er hatte mich schon so ganz süß beim Hinflug am Flughafen abgegeben. Dankbar für den sehr netten ägyptischen Mitarbeiter am Check-In, der mich einem sehr breiten Grinsen einfach so auf den Notausgang-Sitz platziert hat (ohne dass ich danach gefragt habe). Dankbar für den netten Mitarbeiter der Cruise-Line, der mir beim Verlassen des Schiffs noch ein Kompliment für meine Haarfarbe gemacht hat. Dankbar für die Zeit mit Tatenda, der mich kurz vor der Abreise noch gefragt hatte, ob ich ihn nicht doch heiraten wolle. Es ginge ja schnell an Bord eines Schiffes. (Nicht ganz Ernst gemeint, aber jetzt kann ich wohl trotzdem nicht mehr behaupten, dass mir noch nie jemand einen Heiratsantrag gemacht hat :-))

Dankbar für das Kaffee-Date mit dem netten Ägypter kurz vor meinem Rückflug. Wir hatten vor dem Trip über die Rirarammelseite geschrieben. Er hatte sein Profil in Hurghada und hatte mich angeschrieben, als ich noch nicht wusste, dass ich bald in seine Ecke kommen würde. Ich hatte mich nicht getraut, noch ein wenig länger zu bleiben und in seiner Kite-Schule vorbeizuschauen. Die Angst doch mal für eine schräge Bild-Schlagzeile zu sorgen, weil ich am Ende in irgendwas Komisches rein gerate, hält mich dann doch von zu wilden Sachen ab, zumindest wenn ich keine Chance habe mein Bauchgegühl urteilen zu lassen. Ich hatte mir kein mobiles Internet für Ägypten besorgt. Deswegen war außerhalb des Schiffs für mich nicht ganz so einfach. Am Ende wurde ich von der Cruise-Line so früh zum Flughafen gebracht, dass ich mit ihm vereinbarte, dass wir uns dort noch eine Stunde treffen könnten auf einen Kaffee.

Als er dann vor mir stand bereute ich unmittelbar mich nicht getraut zu haben. Ein sehr sympathischer 50-Jähriger begrüßte mich herzlich. Er packte meinen Koffer und mich ein und wir fuhren mit seinem Auto in die Stadt. Das waren nur ein paar Minuten Fahrzeit. Wir fanden gleich ein Gespräch über Politik, das Leben und sein Land. Ich genoss es noch ein wenig in das Land einzutauchen, das ich ja bisher nur gefiltert über die Kreuzfahrt erlebt hatte. Er lud mich auf einen Cappuccino ein, ließ mich eine Gabel von seinem unglaublich leckeren süßen Teil kosten. Fast schon auf dem Rückweg redeten wir auch über Sex, Beziehungen und Seitensprünge. Er war durch einen Airbnb-Gast aus München auf die Rirarammel-Seit aufmerksam gemacht worden. Im Grunde hat diese Frau erzählte er mir, sein Sexleben und damit auch sein Leben nachhaltig geändert. Sie hat 20 Tage beim ihm gewohnt und dabei muss er den besten Sex seines Lebens gehabt haben. Darüber hinaus hat er beruflich seine Schäfchen im Trockenen. Hat sich ein Haus am Meer gekauft und gibt Kite-Surfing-Stunden. Macht das, worauf er Lust hat, lebt. Im Prinzip hab ich wegen der Reise ein Multiple Entry Visa, das noch bis Mitte nächstes Jahr gilt. Jetzt mit der Einladung kiten zu lernen und in seinem Gästezimmer zu wohnen. Wie nett heute alle zu mir waren… Danke, danke, danke. Ich versuche mich an schlechten Tagen daran zu erinnern. Mit einer total herzlichen, ernstgemeinte Umarmung verabschiedeten wir uns von einander und werden in Kontakt bleiben.

Ich sitze ganz beseelt auf meinem sehr bequemen Sitzplatz. Nicht mal das junge Assi-Paar, das sich kurz vor Abflug noch auf die Plätze neben mich gequetscht hat, kann mir die Laune verderben. Auch nicht die Erinnerung an den Ärger, darüber, dass mich mein Boss doch nicht remote zwei Tage von unterwegs hat arbeiten lassen und ich zwei Urlaubstage nachbuchen musste.

In der Ergänzung zum letzten Blogeintrag: Ich habe – glaube ich – mit die teuersten Kondome meines Lebens im Schiffsshop erworben: 13.50 Euro für 10 Stück ist schon happig. Aber was willst machen… Tatenda hat mich noch an zwei Abenden nach seinem Dienst in meiner Kabine besucht. Meist nur eine Stunde, weil es eh schon spät war. Mir wäre manchmal der Sinn mehr nach einfach kuscheln gewesen. Er war durch seine Zeit auf See, wo es doch nicht so einfach ist jemanden zu finden, ein wenig ausgehungert. So dass es am Ende auf Sex rauslief, was für mich auch in Ordnung war. Und er hat es geschafft sich nicht dabei erwischen zu lassen

Gefährliches Treffen

Ich tippe diesen Eintrag fast komplett auf meinem Handy, während ich im Bus sitze und drei Stunden von Medina zurückfahre.

Nach dem spontanen Blowjob musste Tatenda noch in einer andere Bar für zwei Stunden arbeiten. Ich hatte ja bisher jegliches Entertainment-Programm auf dem Schiff gemieden, weil ich keine große Lust verspürt hatte mich bespaßen zu lassen. Das ist irgendwie nicht mein Ding. Aber er fragte mich, ob ich ihn noch in der anderen Bar besuchen kommen würde – Paartanzabend war dort angesagt. Eigentlich nicht so mein Ding, aber wenn er da war, dann kann ich mich da mal rein wagen. So als normaler Gast, als ob wir uns nicht besonders kennen würden. Er muss ja ein wenig auf der Hut sein wegen seiner Kollegen. Für diesen Abend war der Dresscode elegant. Tatenda würde mit Fliege arbeiten: Peguin-Style, dann passt der Spitzname.

Eigentlich wollte ich gar nichts mehr trinken, ich hatte ja an der Bar schon einen AperolSprizz gehabt. Ohne Getränkepaket sind die einzelnen Drinks einigermaßen teuer. Ich kam dort an und suchte den Raum mit den Augen nach ihm ab. Es gab nur eine Bar, aber ich konnte ihn nirgends finden. Er war wohl noch nicht da. Also sah ich mir das Treiben an. Animateure waren unterwegs, tanzten mit einsamen Ladys – mein Albtraum. Das einnerte mich irgendwie an Dirty Dancing, wo die Tanzlehrer die einsamen Frauen bespaßen dürfen. Ansonsten viel Glitzer und Pailetten an den Klamotten der Anwesenden und ich kam mir sehr jung vor. Aber die Menschen hatten Spaß. Es wurde ein Tanzwettbewerb für die Gäste anmoderiert. Zugegebenermaßen waren die Teilnehmenden wirklich unterhaltsam und so saß ich am Ende fröhlich mitklatschentd auf meinem Stuhl.

Ich hatte mich gegenüber der Bar an einem Tresen platziert. Irgendwann kam Tatenda dann und grinste mich an. Ich lachte zurück, hielt aber erst mal ein wenig Abstand. Ehe ich mich versah, stellte er einen AperolSprizz auf die Bar und gab mir mit einem Blick zu verstehen, dass ich den abholen sollte. Tat ich und hatte gleich ein schlechtes Gewissen. Ich wollte nicht, dass er Ärger wegen mit bekommt, weil er mir Drinks ausgibt. Allerdings ist es wohl am Ende mit den Getränkepaketen auch nicht ganz so wild, weil es da ja eh nicht so genau geht. Ich grinste: Wenn man was mit dem Barkeeper hat, dann braucht man wohl kein Getränkepaket mehr.

Ich setzte mich nach einer Weile zu ihm an die Bar und sah ihm beim Arbeiten zu. Als mein Drink leer war, fiel noch ein Mojito für mich ab – zufällig natürlich. Wir quatschen ab und an ein wenig miteinander. Irgendwann sollte ich seinem Kollegen das Foto aus Südafrika zeigen. Dem hatte er unsere Geschichte erzählt, er konnte sie wohl auch nicht glauben. Aber es gibt ja das Beweisbild von vor vier Jahren. Tatenda hatte mir erzählt, dass er etwa bis 1 Uhr Dienst hatte. Da wir nicht offen reden konnten, weil sie immer zu dritt oder viert hinter der Bar standen, sagte ich so gegen 1 Uhr, dass ich langsam müde werde. In einem günstigen Moment, antwortete er, dass ich das „Do not disturb“ Schild raushängen soll. Er wollte später dann vorbeikommen.

Wild, weil für ihn eigentlich superrisky. Das kann ihn seinen Job kosten. Ich ging auf meine Kabine. Während ich auf ihn wartete schrieb ich den Blogeintrag von unserem Wiedersehen. Geduscht und rasiert hatte ich mich kurz vorher zufällig eh schon. Ich zog das einzige Höschen mit schwarzer Spitze an, das ich eingepackt hatte. Ich war nur auf Reisen vorbereitet, hatte überhaupt nix anderes im Sinn gehabt. Hach ja, deswegen hatte ich auch genau ein Kondom dabei, das sich eh so für den Notfall in meinem Kulturbeutel befand. Na wunderbar, läuft ja wieder spitze bei mir. Ich ging nicht davon aus, dass er welche dabei hatte. Und Saudi-Arabien bot sich jetzt bei einem Landgang auch nicht unbedingt an um welche zu kaufen.

Er hatte mir an der ersten Bar schon gesagt, dass er sich immer noch darüber ärgerte, dass er für seinen Anspruch damals so schnell gekommen war. Das wäre mir nicht im Gedächtnis geblieben. Ich war damals zwar nicht gekommen, aber hatte das nicht schlimm gefunden. Für ihn war es wohl ein Makel geblieben und er hatte da wohl noch was gut zu machen für sein Ego. Um kurz vor 2 Uhr klopfte es an meiner Tür. Ich machte schnell auf und ließ ihn rein. Er war außer Atem. Das Problem für ihn ist, unauffällig bis zu mir zu kommen, weil in dem Stockwerk mit meiner Kabine ausgerechnet keine Bar und nichts ist. Es gibt für ihn also keine gut erklärenbaren Grund warum er da durch die Gänge läuft.

Aber er war ungesehen bis zu mir gekommen. Ich sagte er solle sich wie zu Hause fühlen. Was dazu führte, dass er gleich mal den Fernseher einschaltete. Den hatte ich noch gar nicht angehabt, seit ich auf dem Schiff bin. Dann wollte er sich frisch machen. Ich sagte er kann gern duschen und soll alles im Bad einfach benutzen. Da zog er sich aus und verschwand im Bad. Nach ein paar Minuten kam er frisch geduscht zurück, angelte sich noch einen meiner Kaugummis und setze sich zu mir aufs Bett. Er nackt, ich komplett angezogen. Ich kuschelte mich an ihn, streichelte seine weiche dunkle Haut. „Polarbear“, sagte er uns grabbelte mir unters Shirt. Ich zog es aus. Und er öffnete mir den BH. Wir knutschen. Er ließ mich spüren, dass er heiß war. Fühlte seinen Ständer. Ich blies ein wenig. Er machte sich über meine Brüste her. Als er mit seiner Hand in mein Höschen unterwegs war zog ich meine restlichen Klamotten aus. Da lagen wir nebeneinander – ich ganz hellhäutig – er ganz dunkel – viel mehr Kontrast geht gar nicht mehr. Wir mögen das beide. Er nahm meine Finger und saugte daran. Er spielte kurz an mir rum, leckte mich einmal kurz an und kam dann über mich. Ich spürte seinen Ständer auf meinem Venushügel und erinnere ihn an den Gummi. Sagte, dass ich nur einen hätte. Und hoffte sehr, dass dieser gut passt. Er zog ihn Problemlos über. Dann fickte er mich quasi ohne Vorspiel.

Während er losfickt, denke ich noch drüber nach, ob schwarze Männer das Pornoklischee, das sie oftmals auf ihren BBC reduziert übernommen haben und meinen es braucht nicht viel mehr als Reinstecken und Ficken. Aber zurück zum Geschehen. Unabhängig davon fickt er gut. Allerdings werde ich in der Missionarsstellung vermutlich nicht kommen. Er fickte so als wäre er gewillt, das noch ewig zu tun, weil er eben noch die Rechnung offen hatte. Ich schloss die Augen und genoss seine Stöße. Irgendwann kam da noch so ein schräger Moment, weil er auf mir lag sich bewegte und mir beide Ohren zuhielt mit seinen Daumen. Würgen, kenn ich, aber Ohren zuhalten war mir neu. Keine Ahnung, was das für ein Ding ist. Irgendwann wechselten wir auf Doggy. Ohja, beste Idee. Mit seinem Schwanz wurde das tief und gut. Er liebte es auch. In der Stellung konnte ich auch easy nachhelfen. Und wir kamen am Ende fast gleichzeitig. Da er nicht Gefahr laufen wollte in meinem Bett einzuschlafen, machte er sich sehr bald auf den Weg zu seiner Kabine. Ich schaute auf den Gang, ob die Luft rein ist und er dann schnell hinaus. Er kam ungesehen wieder in seine Kabine zurück. Wir sind noch 4 Tage auf demselben Schiff unterwegs…

Überraschung auf dem Schiff

Niemand wird mir die folgende Geschichte glauben – würde ich auch nicht, wenn ich sie nicht erlebt hätte.

Ich mache gerade eine Kreuzfahrt im Roten Meer – ziemlich guilty pleasure. Aber sie war günstig und geht nach Saudi-Arabien, was meinen Reise-Entdecker-Geist geweckt hatte. Ich bin allein unterwegs, die Kreuzfahrt hatte ausnahmsweise mal einen humanen Einzelzimmer-Zuschlag. In Ägypten ging es los. Ich lernte bei meinem ersten Landgang eine ältere deutsche alleinreisende Frau kennen. Witzige Type. Aber sie hatte Probleme das Visum für Saudi-Arabien zu bekommen. Ich bot ihr an zu helfen, zumal sie auch kein Englisch sprach. Wir verabredeten uns am Schalter für die Landausflüge. Es war der dritte Tag der Reise. Als wir alles geregelt hatten, trafen wir noch auf einen weiteren Alleinreisenden, der bei ihr am Tisch sitzt. Wir beschlossen noch einen Cocktail zu trinken. Ungewöhnlich für mich, ich hatte auch kein Getränkepaket gebucht. Aber ja, es war ganz okay mit den beiden. Der Mann wollte uns eine etwas versteckte Bar im Heck des Schiffes zeigen.

Wir gingen aufs 15. Deck und liefen an einer Bar vorbei. Dort stand ein Kellner und rief mir hinterher „Nice Haircolour“. Ich grinste und freute mich. Hatte meine Haare am Seetag nachgefärbt und sie waren wirklich ziemlich bunt. Ich grinste ihn an und bedankte mich. Schöner schwarzer Mann, dachte ich mir noch. Wir gingen noch den Rest des Hecks erkunden. Nach etwa 20 Minuten zog es mich zurück zu der Bar. Wenn mir schon einer ein Kompliment macht, dann kann man auch die Bar nehmen für nen Cocktail. Ich überredete die anderen beiden und wir gingen zurück.

Der Barkeeper sagte, dass eigentlich schon geschlossen sei, aber er würde eine Ausnahme für uns machen. Juhu. Also für mich einen AperolSprizz. Die anderen wollten Gin Tonic. Er sah mich an und fragte mich plötzlich: “ Have you ever been to Africa?“ – klang nach gute Laune Smalltalk. Ich antwortete wahrheitsgemäß: „Yes, three times.“ Er fragte weiter: „Have you ever been to South Africa?“ Ich antwortete: „Yes, two times“ – Er fragte weiter: „Have you ever been to Cape Town?“ – „Yes“ – Wie cool dachte ich, da kommt er wohl her. „Do you remember your bartender?“ – Nicht dein fucking Ernst… Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Tatenda. Der Barkeeper, den ich vor 4 1/2 Jahren in Kapstadt kennengelernt hatte. Ich quietschte vor Freude und wir fielen uns neben der Bar in die Arme. Das gibt es überhaupt nicht. Das kann gar nicht sein. Wie wahrscheinlich ist es, dass wir uns nach Südafrika Jahre später ausgerechnet auf einer Kreuzfahrt im Roten Meer wieder sehen würden. Ich kann es nicht glauben. Aber er war es wirklich. Der Name stand auf dem Schild das er trug. Meine beiden Begleiter waren ein wenig irritiert, was da vor sich ging. Also klärte ich sie auf und zeigte ihnen das Foto von mir und Tatenda auf der wunderbaren Küstenstraße von 2018 und erzählte, dass wir eine Affäre gehabt hatten. Die beiden grinsten sich einen und konnten es fast nicht glauben.

Tatenda erinnerte sich an so ziemlich alles was ich ihm erzählt hätte oder was wir erlebt hatten. Ich nannte ihn damals Penugin, er mich PolarBear, weil ich so weiß war. Sogar an die Besties, von denen ich ihm erzählt hatte. Das war so verrückt, das gibt es gar nicht. Wir konnten aber nicht offen über alles reden. Seine Kollegin war noch da und auch ich wollte vor den anderen nicht alles ausplaudern. Ich hatte im Hinterkopf, dass Kreuzfahrtpersonal nichts mit den Gästen anfangen darf. Irgendwann merkten die anderen beiden, dass sie uns mal besser allein lassen sollten, was gut war, weil ich auch das Bedürfnis hatte ganz offen sprechen zu können. Während wir redeten, räumte er die Bar auf. “ You still look beautiful“ bei ihm fiel es mir leicht das Kompliment zu glauben. Ich bin mir heute sicher, dass er mich damals in der Bar nicht deswegen aufgerissen hatte, weil ich halt gerade praktischerweise da saß allein, sondern weil ich einfach wirklich sein Typ bin.

Ich sagte ihm, dass ich unbedingt ein Beweisfoto machen muss von uns. Also kam er hinter der Bar vor uns stellte sich neben mich. Während ich versuchte uns sinnvoll zu fotografieren, nahm er meine Hand und ließ mich seinen harten Schwanz fühlen. Oh wow. Zum Glück war es schon dunkel und die Uniformen haben schwarze Hosen und seine Bar so abgelegen, dass niemand vorbei kam. Er erzählte mir noch, dass er gleich zwei Stunden an einer anderen Bar weiterarbeiten muss. Okay, na dann würde ich halt noch da vorbeischauen. „Go to the middle toilet behind the bar“ – What? Ich brauchte einen Moment bis ich verstand. Er wollte wohl ungestört sein und schickte mich auf die Behinderten-Toilette, kam wenig später nach. Wir nahmen uns in den Arm, knutschten. Ich konnte wieder seinen Ständer spüren. Er packte ihn aus. Ah so gleich. Nahm ihn in den Mund. Blies ihn bis er Bescheid gab, dann kam er nahezu lautlos. Zurück an seiner Bar verriet ich ihm noch meine Kabinennummer. Dann weiß auch er wo er mich finden könnte.

Verrückt, einfach verrückt.

Hier geht es zum Beitrag von 2018.

Blasehase Teil 2

Das Gewissen schrie natürlich „Nein, nicht noch ein Schwanz mehr…“ Aber ich feierte ihn wirklich sehr dafür, dass er so geistesgegenwärtig die Türe hinter sich abgeschlossen hatte und er uns wirklich nicht gestört hatte bei unserem Treiben. Ja, es verdiente eine Belohnung. Ich hoffte, dass es Tarek nichts ausmachen würde, dass ich unmittelbar nach seinem Blowjob noch den nächsten Mann beglücken würde. Ich kniete mich vor die Gitterstäbe und nahm seinen schon steifen Schwanz in den Mund. Er fasste mich vorsichtig am Kopf an. Ich schloss die Augen und blies auch ihn mit Hingabe. Und auch bei ihm dauerte es nicht lange, bis er kam. Auch er warnte mich brav vor, dass er gleich abspritzen würde. Dieses mal hatte ich die Tempos schon in der Hand. Er kam und bedankte sich artig. Ich grinste. Tarek war geblieben und hatte aus dem Hintergrund zugesehen. Zwei glückliche Männer und ich verließen die kleinen Räume und blickten in die enttäuschten Gesichter der Männer, die vor den verschlossenen Türen ausgeharrt hatten.

Ich huschte an allen vorbei in den Barbereich zurück und setzte mich wieder zum dem Mann der nicht genannt werden wollte an den Tisch. „Spaß gehabt“ – „Ja.“ und dann sah ich wieder dem Treiben zu. Es wurde ein bißchen leerer so langsam. Das war mir sehr Recht.

Als ich noch eine Runde drehte um zu sehen, was noch so los war, begegnete mir unser stiller Beobachter wieder. Er grinste mich an und sagte: „Das war der beste Blowjob meines Lebens“ – Für diese Momente mache ich das vermutlich. Geht runter wie Öl. (Ich hoffe, dass es nicht sein einziger gewesen ist). Es war ihm wohl ein Bedürfnis gewesen mir das noch mitzuteilen. Na, dann waren es gut investierte 25 Euro Eintritt für ihn gewesen an diesem Abend.

Während ich wieder im Barbereich saß fiel mir ein wirklich sehr cuter Anfang 20-jähriger Typ mit Kappi auf – Typ Snowboarder oder Skater. Ich kannte sein Gesicht irgendwoher, weiß bis heute aber nicht woher. Entweder prominent oder aus dem Arbeits- oder Ehrenamtskontext. Er ließ sich jedenfalls auch nicht anmerken, ob er mich kannte oder nicht, aber bemerkte, dass ich ihn musterte. Erst dachte ich mir, dass er einfach viel zu hübsch ist um sich für mich zu interessieren. Er drehte seine Runden durch die Räume und kam immer mal wieder bei mir vorbei. Irgendwann traf ich auf ihn vor „meinem Blowjobraum“. Ich weiß nicht, was mich ritt, aber ich fragte ihn einfach, ob er Lust auf einen Blowjob hat und er ging mir hinterher in den Raum. Wir schlossen uns in den Raum ein. Der Raum hinter den Gitterstäben war dieses Mal mit ziemlich vielen Zuschauern gefüllt. Ich ignorierte einfach alle.

Er glaubte ziemlich sicher am Anfang nicht, dass ich das Ernst meinte. Aber er war selbstbewusst genug es darauf ankommen zu lassen. Durch den doch halbwegs großen Altersunterschied zwischen uns war ich in der Rolle dessen, der sagt wo es lang geht. „Kannst du im Stehen kommen?“ – Er setzte sich auf das Sofa und ich kniete mich vor ihn hin. Ich war gespannt, ob er mit all den Zusehern umgehen konnte. Und ob er halbwegs Lust auf mich hatte. Wobei er so jung war. Eher so das Alter „er weiß zwar nicht was er tut, das aber lange“. Ich schloss die Augen und blies. Wahrscheinlich hatten weder Tarek noch der Mann der nicht genannt werden will mitbekommen, dass ich noch mal auf eine Runde verschwunden war. Das war ziemlich spontan gewesen.

Während ich ihn blies, schmunzelte ich über mich. Drei Blowjobs an einem Abend. Er forderte mich heraus. Er wollte vor all den Zuschauern auch nicht zu früh kommen. Ich hoffte nur, dass ich es hinbekam, bevor mir die Beine vom Knien einschliefen. Es gelang mir. Ich bekam meinen Mund allerdings nicht schnell genug weg, bevor er kam, so dass ein wenig Sperma in meinen Mund spritze. Er grinste mich an und drückte mir sein Bier in die Hand. Ich grinste zurück und spülte es runter. Er fragte noch so ganz süß: „Ich hab doch gut durchgehalten, oder?“ – „Ja, super hast du das gemacht :-)“

Zurück bei den beiden Herren tauschte ich mit Tarek noch Nicknames von der Rirarammelseite aus. Meine Handynummer rücke ich nicht so gerne gleich raus. Damit kenne ich nun wieder einen Laden mehr. Sollte ich nochmal hingehen, dann nicht mehr wenn so viel los ist. Ansonsten war das schon ganz okay da.

Manchmal überkommt mich der Blasehase

Manchmal bricht man seine eigenen Vorsätze. Meiner war eigentlich, dass solange die Pandemie noch so ist wie jetzt, ich in keinen Swingerclub oder ähnliches gehe. Das letzte Mal war ich in einem Club, da ist am Eingang noch schnell auf Corona getestet worden. Darüber hinaus hatte ich bei den sichtbaren Anmeldezahlen auf der Rirarammelseite das Gefühl, dass die Menschen Nachholbedarf haben und die Clubs extra voll sein müssen. Meine Aktivitäten beschränkten sich deshalb in letzter Zeit auf private Dates.

Irgendwie ergab es sich aber nach dem Urlaub mit den zwei Besties, dass ich mit einer längeren Bekanntschaft schrieb. Ich nenne ihn den Mann, der im Blog nicht genannt werden möchte (warum auch immer er das nicht möchte). Jedenfalls war er in der Gegend und fragte mich, ob ich mit ihm ein neueres Pornokino gehen wollte, das dort in der Ecke lag. Und da ich ja eine unglaublich Neugierde auf diese „verbotenen – da geht man nicht hin“-Orte habe, war mein Interesse geweckt. Im Prinzip schreckt mich weder wenn ein Ort abgeranzt ist, noch wenn er schräges Publikum hat. Im Gegenteil. Ich liebe es Ort und Menschen, die dort hingehen zu erkunden. Wenn es mich nicht anspricht, dann muss ich da ja nix anstellen und kann gehen. Und ich glaube eh, dass kein Pornokino schräger sein kann, als das in dem ich auf den Kanaren gewesen bin. Also habe ich alles schon gesehen. Im neuen Kino sollte Eintritt für Paare oder Männer 25 Euro sein. Also im Verhältnis nicht allzuviel in den Sand gesetzt, wenn es doof würde.

Problem: ich hatte keine (Clubtauglichen-)Klamotten mit und würde zwischendurch nicht mehr nach Hause kommen. Und rasiert hatte ich mich im Urlaub auch nicht, aber im Grunde war das eh egal. Warum sind Klamotten relevant? Weil es in allen Pornokinos, in denen ich bisher war, immer so war, dass die Männer in Straßenklamotten unterwegs waren und die (wenigen) Frauen immer Swingerclub-Klamotten trugen. Na, dann würde ich mich halt mal auf die Männerseite schlagen, so Anziehtechnisch.

Der Mann, der im Blog nicht genannt werden will und ich schlugen also am Pornokino auf. Ich hatte ihn gebeten, mich an einem Parkplatz ums Eck abzuholen, weil ich mit meinem Auto in meiner Geburtsstadt irgendwie doch nicht vor dem Pornokino parken wollte und er kommt aus einer anderen Ecke. Angekommen am Kino, der Parkplatz war total voll. Motto der Veranstaltung war übrigens „Share your wife“ also eine HÜ-Party. Ich in meinem Jeans-Sneakers-Blazer-Look, wohl eher nicht so der ganze klassische Besucher.

Wir zahlten an der Kasse (also er) und enterten das Kino. Türe auf – aaahhhhhh. Man steht dann direkt neben der Bar und wird von allen Besuchern gemustert. Wie unangenehm. Diesen Moment mag ich einfach irgendwie nicht. Aber das kenne ich ja schon. Wir schlängelten uns zur Umkleide durch und sperrten die Sachen in den Spind. Der Laden war ziemlich voll. 10/12 Frauen, 50 Männer würde ich schätzen. Und wirklich alles bunt gemischt. Dick, dürr, alt, jung, hübsch, häßlich, schräger Geschmack, Rentner bis junger Pumper. Weil es so voll war, war es gar nicht so leicht sich alles mal anzusehen. Aber das Kino hat wirklich spannende Mottoräume zum Spielen oder einfach wichsen. In jedem Raum hängt auch ein Bildschirm auf dem ein Film läuft ist – ja ein Pornokino… Ein Klassenzimmer, eine Gynstuhl-Zimmer, Gloryholes, auch eine für Frauen. Meist kann man vom Nebenzimmer reinschauen durch Luken in der Wand. Man kann die aber auch schließen. Alle Räume sind absperrbar. Soweit alles fein. Die Räume sind eher klein und der Gang ist relativ eng, so dass es schwierig war bei so vielen Menschen, dass man einfach zusehen kann, da sich immer schon eine Riesentraube gebildet hat.

Aber mir war es eh zu voll und irgendwie noch zu stressig, also hielt ich mich an einer Cola fest, setzte mich auf einen Barhocker und unterhielt mich mit meinem Begleiter. Wir hatten die Vereinbarung, dass jeder machen kann was er will. Manchmal drehte ich eine Runde um zu sehen, ob es was zu sehen gibt. Dabei schlichen mir immer einzelne Männer, die wiederum hofften, dass ich irgendetwas anstellen wollte. Ansonsten beobachtete ich einfach die Menschen. Da gab es stinknormale Durchschnittsfrauen, die sich ins Gloryhole legten, Kopf und Rumpf hinter einer Wand und die Füße auf der anderen Seite eingehängt. Und ließen sich einfach von Zahl x Männern ohne Gummi bumsen. Unabhängig davon, dass ich die Gloryhole-Fantasie teile (aber nur mit einem Aufpasser, der daneben steht und dem ich 100 Prozent vertraue, dass er schaut, dass alle ein Gummi anhaben) gruselt mich das ziemlich. Nicht nur die Frau, sondern auch alle Männer, die da auch einfach ihr Ding noch in die vollgewichste Muschi stecken ohne Gummi. Aber alle Beteiligten sind erwachsen und haben das aus freien Stücken getan, also jeder so wie er mag, aber mich gruselt es komplett. Das ist mir ne Nummer drüber. Aber ja, das was ich mache mag ja für den ein oder anderen auch drüber sein.

Der Abend wurde später und ein wenig entspannter, weil leerer und gefühlt war irgendwann der größte Überdruck aus dem Kessel. Irgendwann gesellte sich ein sportlicher gutaussehender dunkelhaariger Typ zu uns. Er war höflich, nett und unterhaltsam. Tarek, Türke, Mitte 40. Lud mich auf ein Spezi ein. An dem Abend war er er erste Mann außer meinem Begleiter, der mir das Gefühl gegeben hatte, dass ich genau sein Typ bin und der Rest im eigentlich egal ist. Also, dass er sich nicht einfach nur einen wegstecken wollte, sondern Lust auf mich hatte. Je länger der Abend desto mehr Lust bekam ich auf Blowjobs. Wenn mich nicht mein schlechtes Gewissen quälen würde, dann würde ich ja auch einfach dem halben Laden einen Blasen, weil es mir Spaß macht. Aber man muss es ja nicht übertreiben. Tarek, mein Begleiter und ich unterhielten uns. Immer mal wieder drehte einer von uns eine Runde zum zu sehen, ob was spannendes los war.

Irgendwann gab ich meiner Lust nach und zog Tarek hinter mir her. Wir landeten in einem kleinen Raum, in dem eigentlich nur ein kleines schwarzes Sofa stand. Zwischen dem Raum und dem Nebenraum waren Gitterstäbe durch die man durchschauen konnte. Ich frage Tarek, ob er Lust auf einen Blowjob hatte. Er hatte damit sicher nicht gerechnet. Er sperrte schnell die Türe ab, so dass wir alleine in dem Raum waren. Im Nebenraum war ein junger Typ der schnell schaltete und seinen Raum auch absperrte. Das heißt, dass wir genau einen Zuschauer hatten. Die Männer, die mir immer mal wieder hinterher geschlichen waren ärgerten sich sicherlich, weil sie den Moment verpasst hatten. Ich setze mich auf das Sofa und fragte ihn noch, ob er denn im Stehen kommen kann. Er fragte mich noch ein/zwei Mal, ob ich dass Ernst meinen würde mit dem Blowjob. Na klar, du Glückspilz, dachte ich mir. Ich mag ja an so Momenten mit zufälligen Begegnungen, wenn die Männer dann merken, dass sie jetzt nicht nur überhaupt nen Blowjob bekommen, sondern auch noch einen guten.

Ich saß auf dem Sofa, er ließ die Hosen runter. Der junge Typ im anderen Raum konnte seitlich zusehen. Gierig machte ich mich über seinen Schwanz her, der noch nicht steif war. Das haben wir gleich, grinste ich in mich hinein. Wenn man spürt, was es mit ihm macht, dass es ihm gefällt. Ich liebe das. Während ich so blies fiel mir auf, dass es mit dem Kommen blöd werden würde, da ich mir ja nicht so gern in den Mund spritzen lasse, aber auch nicht supergern Supersauerei machen will, weil er da vor mir halt mir so halb runtergelassener Hose stand. Er packte mich am Kopf, während meine Zunge seinen Schwanz massierte. Ich hatte wie fast immer meine Augen geschlossen und war ganz auf den Blowjob konzentriert. Superlange konnte er sich nicht erwehren bis er stöhnend kam. Er hatte mich vorgewarnt, ich hatte mich doch für den Mund entschieden. Hüpfte auf und angelte mir ein paar Blätter aus der Tempobox und spuckte alles gleich da hinein. Er war befriedigt und glücklich.

Dann fiel mir auf, dass da ja noch der junge Typ an den Gitterstäben stand. Mit seinem Schwanz in der Hand. Er war ein ganz leiser unaufälliger Beobachter gewesen. Hmm. Blasen oder nicht?…