Lesen oder ignorieren

Ich habe mein Blog Mitte Juli 2013 von einer anderen Plattform hierher umziehen müssen und beginne nach 100.000 Klicks von vorne. Leider konnte ich all die wunderbaren Kommentare nicht mitnehmen. Die zeitliche Reihenfolge habe ich unverändert gelassen.
Wer anfängt zu lesen und sich interessiert, dem rate ich die Einträge von hinten nach vorne (Beginn Oktober 2012) zu lesen, dann kann man die Zusammenhänge und die Entwicklung nachvollziehen.

Dieses Blog wird geschrieben, weil ich das Bedürfnis hatte meine Erlebnisse mit Anderen zu teilen und weil ich gern schreibe. Es dient der Unterhaltung derer, die sich gerne von meinen Erlebnissen unterhalten lassen möchten.
Jedem Leser steht es frei zu lachen, den Kopf zu schütteln, erschrocken zu sein, mich zu verurteilen, das Blog zu ignorieren, mich kindisch, erbärmlich, lustig, hinterfotzig, mutig, schlampig, notgeil oder interessant zu finden. Gerne kann man mich auch bemitleiden. Genauso darf jeder die Geschichten glauben (was ich doch sehr hoffe, weil ich einfach das aufschreibe, was ich erlebt habe), sie unglaubwürdig oder schlecht geschrieben finden.

Ich hoffe, dass jeder, der es schlecht geschrieben, verwerflich, uninteressant, erbärmlich oder niveaulos findet, seine Lebenszeit für bessere Dinge nutzt, als das hier zu lesen oder sich darüber aufzuregen. Das ist es nämlich überhaupt nicht wert. Yolo baby. Lies es oder lass es.

Ich weiß mein Verhalten und darüber auch noch zu schreiben polarisiert. Ich weiß auch, dass ich über mich lachen werde, ich werde manches bereuen, ich werde mich verfluchen, ich würde vieles wieder tun, würde manches anders machen, werde weinen, jammern, hadern, aber auch mich erfreuen, genießen und großartige Dinge erleben. Ich werde hoffentlich vieles über mich lernen und Neues erleben. Ich will und werde alle Fehler selbst begehen und daraus lernen oder eben nicht. Ich werde mir meine Finger verbrennen und mir von meinen Freunden den Kopf waschen lassen müssen, wenn ich es übertreibe. Aber ich werde es tun.

Schlechtes Gewissen wie weggeblasen

Noch der Nachgang zum gestrigen Abend. Mr Gentleman hatte ein ziemlich schlechtes Gewissen gehabt, wegen des Abends. Deswegen kam er heute vormittag bei mir vorbei um sich zu entschuldigen. Das war wirklich süß. Entschuldigung angenommen. Wir reflektierten nochmal die Party. Er und die zweite Begeleiterin waren auch nicht mehr lang geblieben. Sie hatte sich auch nicht wirklich gut behandelt gefühlt. Das Flaschendrehenspiel muss sich ewig hingezogen haben, anstatt, dass man den Gästen einfach die Gelegenheit gegeben hat sich zu unterhalten und zu beschnuppern.

Da war so einiges was mich an dieser Party stört. Die Mädels hatten allen Soloherren auf der Party 100 Euro abverlangt. Was ein Geschäftsmodell. Mr. Gentleman musste nicht zahlen, nachdem er in Begleitung von uns war. Aber die anderen. 5 Frauen und 10 Männer. Bei soviel Geld wollen die ja auch alle was davon haben. Das ist dann ja auch komisch für uns dazu gekommene Frauen.

Ich schrieb später am Tage noch mit einem Mann, der gestern auch auf der Party gewesen ist. Sein Profil passte eigentlich gar nicht zu der Veranstaltung. Es war deutlich zu intellektuell für so eine oberflächliche Geschichte. Und auch er ließ kein gutes Haar an dem Event. Er kam sich abgezockt vor, weil die Mädels nicht wirklich wertschätzend zu ihm gewesen sind und es auch Essen erst auf Nachfrage gegeben hat. Darüber hinaus war ihm nicht klar, dass es eine Herrenüberschuss-Party sein würde. Fällt wohl in die Kategorie Lehrgeld bezahlt. Nächstes Mal höre ich schon früher auf mein Bauchgefühl und gehe gar nicht erst hin. Beide Rückmeldungen bestätigten mir, dass ich das einzig richtige getan habe, als ich mich ab durch die Mitte verpisst hatte.

Dass Mr. Gentleman bei mir vorbei kam, hatte den sehr reizvollen Vorteil, dass ich Gelegenheit hatte mit ihm zu knutschen. Er ist schon einfach mit der beste Küsser ever. Leidenschaftlich, aber mit Stil. Hinterlässt immer das Gefühl auf meinen Lippen, dass es für ihn in dem Moment nichts schöneres oder besseres auf der Welt gibt, als mich. Ein wenig knutschen, quatschen, Nähe. Der Tag fing gut an. Und er war spitz. (auch untervögelt vom Vorabend, weil die Party einfach nichts war). Beim Knutschen fing er an mich zu streicheln, meine Brüste zu kneten. Ich konnte spüren, dass er steif war. Ich zog mein Oberteil und meinen BH aus. Machte es ihm leichter mich anzufassen. Dann stand er vor mir und ich nahm mir sogleich mit dem Mund seinen Schwanz vor. Er kann sich nur schwer fallen lassen, wenn er glaubt ich habe nichts von einer Situation. Ich wußte, er würde mich richtig gut durchficken, wenn ich das wollte. Aber aus verschiedenen Gründen hatte ich dieses Mal einfach mehr Lust ihn bis zum Ende zu blasen. Ich sagte ihm, dass ich auf einen Blowjob jetzt am meisten Lust hatte. Er glaubte mir und entspannte sich. So besorgte ich es ihm bis zum Ende. Entschuldigung also angenommen – das schlechte Gewissen war dann wie weggeblasen 🙂

Flaschendrehen für Erwachsene

Heute Abend habe ich meine Probleme durch Weglaufen gelöst. Eigentlich nicht meine bevorzugte Strategie. Aber ich hatte völlig unerwartet eine Art depressiven Schub. Wie wenn ich schon wieder PMS habe. Wie Hormone, die ich nicht kontrollieren kann. Das irritiert mich sehr, denn ich habe erst vor knapp zwei Wochen meine Tage noch gehabt. Und ich habe die letzten beiden Tage hart trainiert, was Launenschwankungen immer sehr eindampft. Aber nach einer Sitzung im Ehrenamt ist meine Laune plötzlich in den Keller gefallen. Ich habe mich unfair behandelt gefühlt. Eine Kleinigkeit, aber ich bin da nicht mehr rausgekommen. Das kenne ich sonst nur wenn ich meine Tage bekomme.

Jetzt habe ich die andere Club-Geschichte von Mr. Gentleman noch nicht fertig geschrieben. Aber ich muss auch diesen Abend mir von der Seele bloggen. Damit es mir besser geht. Mr. Gentleman hatte mich gefragt, was ich heute Abend anstellen würde und bot mir dann an, dass wir nach der Sitzung etwas gemeinsam unternehmen könnten. Er hätte so bis 23 Uhr Zeit. Der Gedanke ihn zu sehen freute mich sehr. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass wir die Gelegenheit haben würden. Er schrieb mir aber auch gleich, ob ich nicht Lust auf FFM habe. Ein andere Bekannte hatte ihm auch gerade geschrieben. FFM, Puh. Ich mag doch nur ganz wenige Frauen. Aber bei einem Clubbesuch zu Dritt würde es ja noch andere Alternativen geben, da konnte ich es mir gut vorstellen. Als ich mich geistig schon auf den Clubbesuch eingestellt hatte, schrieb mir Mr. Gentleman plötzlich, dass er gerne auf eine private Party gehen wolle. Diese war wie eine Art Dategesuch auf der Rirarammel-Seite eingestellt. Dirty Games. Kleine private Party 5 Frauen, 10 Männer. Man konnte die Profile der Organisatorinnen und einiger weniger Teilnehmer angucken. Ein Model und eine Gogo-Tänzerin. Na wundervoll. Da passte ich ja Null rein. Ich schrieb ihm meine Vorbehalte. Er machte mir Komplimente und sagte, dass ich mir umsonst Sorgen machen würde. Dann auch noch so Schnöseltypen. Zumindest hinterließen die Profile diesen Eindruck. Wir könnten ja jederzeit gehen und seine andere Frau hat eine ähnliche Statur wie ich. Nicht überraschend, denn er mag ja ein wenig Kurven.

Alles in mir schrie Nein. Aber irgendwie wollte ich ihn nicht hängen lassen. Aber düstere Gedanken hingen über meinem Kopf seit der Sitzung und wollten nicht weggehen. Ich kam aus der schlechten Laune nicht raus. Aber ich mag ihn. Und raffte mich auf, mich aus meiner Komfortzone zu bewegen. Das war wirklich hart. Aber ich packte mein Rucksäckchen, wie für einen Clubbesuch. Ich fuhr dort hin. Die beiden warteten bereits im Auto. Es fiel mir schwer meine depressive Laune zu verbergen. Ich wollte das nicht an den beiden auslassen, schließlich konnten die beiden auch nichs dafür. Aber kam nicht aus dem Tief raus. Ich mühte mich redlich. Wahrscheinlich hätte ich der Welt einiges erspart, wenn ich einfach zu Hause ins Bett gegangen wäre.

Wir gingen Richtung der angegebene Adresse. Ein Mann geschätzt Anfang 50 sammelte uns ein. Er nahm uns mit in die Wohnung. Ich hab gar nicht abschließend verstanden, wer da eigentlich wohnte. Ein junge schlanke aufgestylte dunkelhaarige Frau begrüßte uns. Toter Fisch… Quasi kein Händedruck. Kurz drauf kam die zweite Organisatorin vorbei uns begrüßte uns mit Wangenküsschen. Ach, du hast zwei schöne Frauen dabei Floskel. Ja die beiden sahen aus wie Model und Gogo-Tänzerin. Wir zogen unsere Jacken und Schuhe im Gang aus und gingen dann ins Wohnzimmer. Dort waren noch ein paar Männer und eine Frau. Wir begrüßten alle mit Handschlag. Soweit erst mal ganz okay. Ich hatte noch keine Meinung zu den anderen. War so sehr mit mir beschäftigt, dass ich versuchte mich in eine hinterste Ecke zu stellen ohne interagieren zu müssen und einfach mal das Geschehen beobachten zu können. Zeit um mich mit der Situation zu akklimatisieren. Ich bekam einen Drink in die Hand gedrückt. Es fühlte sich an als hätten die Mädels es eilig loszulegen, mit was auch immer. Es sollte Flaschendrehen gespielt werden. Vorher gab es noch eine kleine Vorstellungsrunde. Die Gastgeberin begann und es wurde offensichtlich, dass unsere zwei Welten nichts eint außer Sex. Sie erzählte was von viel Geld in Club ausgeben für Getränke, deswegen Partys selbst organsieren…. bla bla blubb… Mittlerweile waren wir wirklich 10 Männer und 5 Frauen. Ein Teil war schon auf so privaten Feten, ein Teil war ganz neu. Ich erzählte was von doofer Sitzung und brauche noch ein wenig bis angekommen…

Dann ging es los – Flaschendrehen. Hab ich seit meiner Jugend nicht mehr gespielt. Ich fand es schräg, weil eigentlich nicht notwendig in dem Kontext. Beim Regeln erklären hieß es schon ’nur einmal Wahrheit‘ . Und man darf nur ein Veto gegen eine Aufgabe einlegen. Aha, nachdem man vorher in keinsterweise wissen konnte worauf man sich einlässt finde ich ein wenig krass, dass man nicht gefragt wird, ob man das auch möchte. Dann ging es los: Der erste drehte. Der war schon öfter auf so einer Party gewesen. Wirkte ein wenig arrogant. Die Flasche blieb stehen und zeigte immerhin nicht auf mich, sondern auf einen jungen Mann. Er entschied sich für Pflicht. Mutig dachte ich. Der, der gedreht hatte, sagte ohne lange zu überlegen, dass er strippen sollte, bis auf die Shorts. Alter, beim ersten gleich in die Vollen. Das fand ich ziemlich gemein. Das kriegte so was von die anderen Bloßstellen. Ich konnte gar nicht hingucken (ich hasse fremdschämen) als er sich ungelenk aus seinen Klamotten schälte. Spätestens jetzt war mir klar, dass ich im falschen Film bin. Die nächsten zwei die es traf entschieden sich für Wahrheit. Schon da sagte das Model immer: „Jeder darf nur einmal Wahrheit….“ Ich hatte sehr sehr sehr wenig Lust mich da zum Kasper zu machen. Wenn ich mich weigern würde, wäre ich der Idiot und wenn ich mitmachte auch. Was eine Auswahl.

Ich würde dem Model/Gogo-Gespann noch nicht mal Absicht unterstellen. Ich glaube nur deren Reflexionsvermögen geht nicht so weit, dass sie auf die Idee kommen, dass nicht alle Menschen so unglaublich scharf drauf sind sich sofort alle Klamotten vom Leib zu reißen. Dass das was sie treiben schon in Richung Mobbing geht. Dass der Gruppendruck in so einer Situation schnell ziemlich hoch wird. Na klar, wenn ich mit meinem Körper punkten kann und nur drauf warte endlich von allen bewundert zu werden, dann komme ich vielleicht nicht drauf, dass es nicht allen so geht. Irgendwann traf es Mr. Gentleman und er entschied sich mutigerweise für Pflicht. Und auch er sollte sich sein Hemd ausziehen. Tat er und beeindruckte mit seinen Tanzkünsten. Und dann blieb die Flasche in meine Richtung stehen. Ich sagte Wahrheit und wurde nach einer halben Ewigkeit gefragt, ob ich denn einen Fetisch hätte. Ich sagte: Bondage. Aber ich fühlte mich so unwohl. Ich flüsterte Mr. Gentleman zu, dass ich gehen würde und dass die beiden ihren Abend genießen sollen. Ich hoffte sehr, dass die andere kurvige Frau, die mit uns gekommen war den Rest des Abend nicht bloßgestellt oder vorgeführt wurde. Ich nahm es ihm nicht übel, dass er mich mitgenommen hatte. Schließlich wußte er ja auch nicht, wie es dort ablaufen würden. Dann packte ich wortlos meine Sachen, zog meine Schuhe und Jacke an und ging einfach. Ich lief vor der ganzen Situation davon. Auch an einem Abend mit besserer Laune wäre das eine Katastrophe geworden. Oberflächliches Geficke. Not my style. Mein dramatischer Abgang tat mir ein wenig leid für die beiden, die ich zurückgelassen hatte. Ich fuhr ins Motel One, setzte mich an die Bar und fragte Mr. Jazz, der in der Stadt war, ob er nach der Veranstaltung auf der er war, mit mir einen Absacker trinken wollte. Jetzt geht es mir wieder gut und ich freue mich darauf auszuschlafen.

Im Auto erwischt?

Er stieg ein und war offensichtlich nervös. Das amüsierte mich. Auch wenn ich nur mutmaßen kann, ob es an mir lag, oder daran, dass er nicht erwischt werden will, oder dass er wirklich nie andere Frauen dated. Eigentlich auch egal. Er war ein wenig reserviert, aber nett. Ich schämte mich kurz für mein nicht aufgeräumtes Auto. Aber naja, wenn der Herr in einem so super schicken Hotel sich einmietet, wo man schwerlich unbeobachtet durch die Lobby kommt, dann musste er halt nun mal mit meinem Auto Vorlieb nehmen. Ich fuhr einmal um die Ecke, weil ich nicht an der Hauptstraße stehen bleiben wollte. Ich parkte in einer Seitenstraße und stellte den Motor ab.

Er war nicht zu lesen. Beruflich erfolgreich, wahrscheinlich zum einen geübt darin sich nicht in die Karten schauen zu lassen, zum Anderen weiß er schon auch wie man Menschen einnimmt. Er ließ mich reden. Erzählte eigentlich nichts über sich. Er stieg mit der Anmerkung „Und du machst sowas also öfter?“ ein. Das Engelchen auf meiner Schulter sagt: Gut er ist nervös – leg das nicht auf die Goldwaage. Das Teufelchen: Na klar, erst mal so ne Art Schlampenstempel verpassen… Ohne naiv zu sein, bekommen die meisten Menschen erst mal einen Vertrauensvorsprung und ich halte mich an das Engelchen.

Ich plauderte, er fragte interessiert nach. Es ging fast ausschließlich um Sex, das Blog und Dates. So hart an der Grenze, dass mich das Gefühl beschlich darauf reduziert zu werden. Er habe ja bei seinen Recherchen zwei Artikel von mir gelesen. Engelchen: Wow, mit zwei Artikel so beeindruckt, dass er dich gleich treffen will. Gut gemacht. Teufelchen: Alter, da hat einer ja mal wirklich versucht dich zu ergründen. Wahnsinnsleistung, zwei Artikel. Der interessiert sich ja mega für dich – sei stolz. Nicht. Hörst dich nach zwei Artikel schon so verfügbar an, dass er dich gleich anschreibt und dich treffen will und du datest den gleich. Superleistung.

Es war mein Auto, ich hatte eh keine anderen Pläne und ich fand es interessant. Es vergingen noch ein paar Minuten, dann kam er mit meinen Blowjobkünsten ums Eck. Teufelchen: Aha, daher weht also der Wind. Mal schnell sich einen Blowjob abholen, aber selbst nichts geben wollen. Lässt dich mal wieder benutzen. Engelchen: Naja ich versteh das schon. Immerhin ist es nicht so einfach für ihn. Steht manchmal im Rampenlicht, hat eine bekannte Frau, mehr zu verlieren als du. Er hat sowas noch nicht oft gemacht, ist nervös und kann dich halt wirklich nicht mit ins Hotel nehmen. Wenn einem das selbst nicht so geht, kann man das wohl schwer nachvollziehen.

Ich hatte Lust ihn um den Verstand zu blasen. Klar war das einseitig. Aber das war okay für mich. Aber ich war mir immernoch nicht sicher, dass er sich trauen würde, aus Angst erwischt zu werden. Ich suchte ein ruhiges Plätzchen zum Parken. Das war so Mitten in der Stadt wirklich nicht einfach. Wir standen am Ende in einem kleinen Industriegebiet, allerdings war da gleich ein McFit ums Ecke, so dass ab und an Menschen vorbei kamen. Ich war ziemlich entspannt, was die Menschen angingen, er nicht so sehr. Das amüsierte mich wieder. Er war so unsicher, ich fühlte mich eigentlich ganz wohl. Dann packte er seinen Schwanz aus. Es war furchtbar eng in meinem Auto. Er konnte sich nicht weit zurücklehnen, ich versuchte eine halbwegs bequeme Blaseposition zu finden. Immerhin turnte ihn das Ganze, also in gewisserweise auch ich, ihn so an, dass er hart war.

Ich fing an zu blasen, nahm seinen Schwanz in den Mund. Er gab positives Feedback. Es gefiel ihm. Die Position seitlich von ihm auf dem beengten Sitz ließ nicht viel Spielraum um technisch ausgefeilt zu blasen. Aber ich tat es mit Hingabe und so gut es ging. Er fuhr vor Allem drauf ab, dass ich meine Zunge an seinem Bändchen kreisen ließ. Yeah. Dann unterbrach er mich wieder. Es kam jemand am Auto vorbei. Ich ließ seinen Schwanz einfach in meinem Mund und bewegte den Kopf nicht in der Hoffnung, dass man mich einfach nicht sah von außen. Aber ich machte es ihm schwer sich nichts anmerken zu lassen in dem ich mit der Zunge seinen Schwanz massierte. Er stöhnte, dass es ihm gefiel. Es kamen ein paar Mal Menschen vorbei. Immer das gleiche Spiel. Ich hörte auf mich zu bewegen, bis sie weg waren. Ich spürte, dass ihn das beschäftigte. Er hätte am liebsten gehabt, dass ich mich ganz normal auf meinen Sitz zurücksetze. Nee, nee. Für den Blowjob von mir ohne Gegenleistung musste er jetzt halt ein kleines Risiko eingehen. Zu einfach sollte es auch für ihn nicht sein. „Wie geil. Ich würde dich jetzt so gerne durchficken.“ Na immerhin, grinste ich in mich hinein. Hättest dir halt ein anderes Hotel gebucht. Er fasste mich an. Streichelte meine Brüste, meinen Hintern. Herrlich, wenn der Blowjob funktioniert. Ich hatte ihm vorher gesagt, dass er mich vor dem Kommen warnen sollte. Eigentlich wollte nicht, dass er in meinem Mund kommt. Aber ich wägte die Alternativen ab. Und da ich keine Lust auf ein vollgesauten Sitz hatte, entschied ich mich dafür, dass er in meinem Mund kommen sollte. Es dauerte auch gar nicht wirlich lang, bis ich ihn auf die Spitze trieb und er deutlich hörbar kam. Und viel kam. Na super. Ich hasse dieses Zeug. Ich nahm alles auf, kletterte auf meinen Sitz zurück, öffnete die Fahrertür und spuckte es in hohem Bogen aus. Nachtrinken. Brrr.

Nach dem er gekommen war, ließ er durchblicken, dass er eigentlich gleich wieder ins Hotel wollte. Engelchen: Ja warscheinlich muss er noch mit zu Hause telefonieren, nicht das jemand misstrauisch wird, das hat gar nichts mit dir zu tun. Teufelchen: War ja klar. Kurz den Blowjob abholen und dann abservieren. Toll hast du dich ausnutzen lassen, dummes Ding.

Keine Ahnung wo zwischen den zwei Polen die Wahrheit liegt. Ich glaube, dass das einer der besseren Blowjobs in seinem Leben war und er den auch nicht so schnell vergisst. Anstonsten glaube ich nicht, dass er soviel Bock auf mich hat, dass er mich nochmal wieder sehen will. Man weiß zwar nicht. Aber nochmal auf nur einen Blowjob würde ich mich auch nicht einlassen. Das war dieses Mal eine coole Aktion, die mir Spaß gemacht hat, aber für nochmal müsste ich das Gefühl haben, dass er sich mehr für mich als Mensch interessiert.

Traut er sich wirklich?

Ich muss schnell eine aktuelle Geschichte einschieben.

Es ist spät und ich werde mich morgen dafür hassen, wenn der Wecker klingelt, aber ich muss das jetzt schnell aus dem Kopf bloggen.

Ich hatte gerade ein Date mit einem Mann. Das ist ja erstmal nichts besonderes. Allerdings war der Mann insofern ungewöhnlich, da er mit einer Schauspielerin verheiratet ist. Mehr verrate ich nicht, denn Loyalität/Fairness gehört zu meinem Blog dazu. Aber ich konnte seine Frau einfach googeln. Und natürlich ist die viel schöner als ich. Er schrieb mich an, weil er bei einer Recherche mein Blog gefunden hatte. Wir schrieben per Mail ein wenig hin und her. Irgendwann ließ er durchblicken, dass er mich spannend findet und mich gerne treffen würde. Ich war überrascht. Wieso sollte der Schauspielerinnen-Gatte mich kennenlernen wollen? Der trifft doch bestimmt dauernd coole Frauen… Und wahrscheinlich hat er nach dem Lesen des Blogs ein ganz falsches Bild von mir im Kopf… Und ich fragte mich, ob er keine Angst hatte, dass er erwischt wird. Und ehrlicherweise hab ich eigentlich keine Lust da in irgendwas schräges rein zu rutschen. Ich war schon verwundert, weil er aus seiner Identität gar keinen Hehl machte und mich offensichtlich mit seiner geschäftlichen Mailadresse anschrieb. Aber naja, für mich ist das schon okay. Völlig Erwartungsfrei ließ mich auf die ganze Sache ein. Nachdem er sich auch von Fotos von mir nicht abschrecken ließ, tauschten wir Handynummern und WhatsAppten gelegentlich. Irgendwann teilte er mir mit, dass er Anfang Dezember einen Termin in meiner Stadt haben würde. Wir vereinbarten ein Date an diesem Abend. Ich konnte mir einen Clubbesuch oder nach einem Drink auf neutralem Boden ein Treffen auf seinem Zimmer vorstellen. Aber wir vertieften das ganze nicht weiter.

Ein paar Tage vorher fragte ich ihn nochmal, ob das Date steht. Ja. Klar. Er würde noch ein geschäftliches Essen haben vorher. Er war ein wenig kurz angebunden. Ich schob das aber mal auf Vielbeschäftigt. Aber er wollte auch nicht so genau rausrücken, wo wir uns dann treffen würden. Immernoch keine Erwartungen. Bis er vor mir steht, ging ich davon aus, dass es ein ganz nettes Spiel ist für ihn, aber nichts passieren wird.

Ich hielt mir den Abend frei, nutzte die Zeit um Sport zu treiben und wartete bis sein Essen vorbei war. Zog mir schicke Wäsche und meine neuen Halterlosen an. Darüber Jeans und Sneakers, so wie ich immer aussehe. Als es schon relativ spät war schrieb er dann: wie denn mein Plan sei? Dominanz schien nicht sein Fachgebiet zu sein. Ich sagte, dass wir noch nichts ausgemacht haben. Er hätte ja ein wenig Schiss. Aber er hätte Mega-Bock. Ich schmunzelte, ob seines Rumgeeiers. Aber so ohne Erwartungen ging es eigentlich. Woran es hapert? So richtig rückte er nicht raus. Nach ner Weile sagte er mich doch die Adresse seines Hotels. Drink im Hotel ginge nicht, will nicht gesehen werde. Verstand ich. Bestand aber auf einen Kennenlernen auf neutralem Boden. Vor dem Hotel, also neben Hotel. Hach ja. Während ich dann mit meinem Auto losgefahren bin, kam er auf die Idee sich im Auto zu treffen. Juhu, natürlich hab ich nicht aufgeräumt und eine total volle Rückbank. Aber mein Auto ist mir immerhin neutrale Zone genug. Ich ging immernoch davon aus, dass er nicht da sein würde oder enttäuscht wieder abziehen würde… Ich hielt ein Stück vom Eingang weg und wartete auf ihn. Da ging meine Beifahrertür auf und er stand da. Und sah genauso aus, wie auf den Bildern im Internet…

Meine Augen tränen schon und fallen zu. Den Rest schreib ich gleich morgen. Sorry.

Ohne Höschen in den Club – unfreiwillig

Seit ich Vollzeit gegen meinen Biorhythmus arbeite, nehme ich wieder zu. Das nervt mich. Ich habe gerade das höchste Gewicht, dass ich jemals hatte. Ich versuche mich irgendwie auf den Arbeitsrhythmus einzustellen, aber es gelingt mir noch nicht ganz. Ansonsten bin ich nach wie vor glücklich in meinem Job. Darüber hinaus habe ich aber diese Woche sehr schöne Dinge gesagt bekommen. Ich hache innerliche noch..

Und ich habe in der Zwischenzeit Mr. Gentleman wiedergesehen. Unser Kontakt war nach dem schönen ersten Abend im Club nicht abgerissen, was mir sagte, dass es ihm auch gefallen haben muss. Juhu. Und so verabredeten wir uns etwa zwei Wochen später zu einem weiteren Abend im Club. Er holte mich wieder von zu Hause ab. Ich ließ ihn unabsichtlich ein paar Minuten warten. Hatte rumgetrödelt und war dann nicht rechtzeitig fertig und hatte Stress beim Packen. „Auf Schönes warte ich gerne“, schrieb er nur zurück. Er weiß schon einfach, wie es geht. Hach ja.

Dieses Mal war noch nicht festgelegt, wo wir hingehen würden. Wir entschieden uns für einen anderen Club als beim ersten Mal. Ganz normaler Clubbetrieb an dem Abend, keine Spezialveranstaltungen. Aber ich kannte den Club auch schon. Er ist ein wenig größer, als der von unserem ersten Date. Mr. Gentleman sah auch wieder gut aus, wenn auch nicht so super schnieke angezogen, wie beim unserem ersten Date. Dieses Mal nicht im Anzug, aber trotzdem gut gekleidet. Im Club angekommen, erst mal ab in die Umkleide. Die Auswahl meiner Outfits ist sehr überschaubar, also zog ich das gleiche wie beim letzten Mal an. Dachte ich. Bis ich verzweifelt anfing meinen Rucksack nach dem dafür gedachten schwarzen Spitzenhöschen zu durchsuchen. Fuhuuck…, dachte ich. Ich werde das doch jetzt nicht ernsthaft zu Hause liegen gelassen haben. Also, die beiden um genauer zu sein. ich hatte mir extra zwei Höschen hergerichtet. Da ich mich immer im Club umziehe, hatte ich auch nicht extra vorher schon ein schickes Höschen angezogen, sondern natürlich den gestreiften extrabequemen Baumwollschlüppi an. Mein Outfit sah zwar einen Minirock vor, also würde niemand auf den ersten Blick erkennen, dass ich kein Höschen anhabe, aber es nervte mich trotzdem. Ich suchte drei Mal meinen Rucksack ab, bis klar war, dass ich wirklich keines mithatte. Verdammt. Ich hasse ohne Höschen sein. Der arme Mr. Gentleman musste sich mein Gejammer über meine eigene Dusseligkeit anhören. Es dauert auch ein wenig, bis ich verwunden hatte, dass mein Outfit nicht so war wie immer… Ich hatte meine Strapse, mein Röckchen und meinen Kimono, aber halt kein Höschen. Und ja, es gibt schlimmeres als im Club kein Höschen anzuhaben. Mr Gentleman hatte dieses Mal einfach schwarze Shorts und ein Muskelshirt an. (was er bei seinen wundervoll trainierten Oberarmen auch wirklich tragen kann).

Noch immer ein wenig grummelig ob meines nicht vorhandenen Höschens gingen wir in den Club, erst mal an die Bar, so zum Ankommen. Gemischtes Publikum, alles dabei. Das mag ich eigentlich ganz gerne. Mr. Gentleman war süß wie beim ersten Mal, kümmert sich um die Getränke und darum, dass ich mich wohlfühle. Ich saß auf dem Barhocker, er stand davor. Wir kuschelten, hielten Händchen, knutschten. Die Chemie stimmte sofort wieder. Mir genügte er völlig. Ich suchte Nähe. Wir waren wie ein frisch verliebtes Pärchen. Vergaßen beim Knutschen alles um uns herum. Die Leidenschaft in unseren Küssen turnte mich sofort an. Nach dem ersten Drink nahm er mich bei der Hand und wir sondierten die Lage in den Zimmern. Er ging von Zimmer zu Zimmer, mich an der Hand, beobachtete das Geschehen auf den Matten. Mir war noch nicht ganz klar, wonach er sich umsah, worauf er stand. Ich wartete einfach ab. Allerdings merkte ich, dass ich für eine Nummer auf so einer großen Matte mitten im Zimmer gerade noch nicht zu haben sein würde. Eigentlich würde er mir voll ausreichen. Aber das sprach ich nicht aus. Ich wollte erst mal sehen, worauf er Lust hatte. Wir gingen von Raum zu Raum. So wirklich sagte ihm nichts zu. Er suchte wohl nach einer Situation, wo wir mitmachen konnten. Mir war gar nicht so sehr nach mitmachen. Aber ich wollte verstehen, wie er tickt, was ihn anmacht. Manchmal standen wir neben einer Matte, ganz nah zusammen und sahen uns das Geschehen an. Er streichelte mich währenddessen. Er entschied sich immer deutlich schneller, ob ihn etwas anmacht, als ich mich. Ich muss die Akteure meist erst auf mich wirken lassen. Ich will sehen, ob etwas zwischen den Beteiligten passiert. Im Sinne von Knistern, von Gefühlen, von Leidenschaft. Aber so wirklich zu gefallen schien ihm nichts. Aber er machte auch keine Anstalten alleine etwas anfangen zu wollen. Auf irgendeiner Matte fing ich an ihn zu blasen. Er wurde aber nicht richtig steif. Ich merkte, dass sein Kopf nicht mitmachte. Es flog nicht so recht. Das war seltsam.

Wir gingen wieder in den Barbereich zurück und kuschelten uns auf die Couch. Wir kuschelten auf dem Sofa. Und knutschten, wie zwei verliebte Teenager. Knutschen bei dem man alles drumherum vergisst. So intensiv, schön, leidenschaftlich. Er hätte mich dort auf der Couch vögeln können, es wäre mir alles drumherum egal gewesen. So wenig es auf den Matten flog an diesem Abend, so sehr flogen die Gefühle zwischen uns. Das war ein verrückter Kontrast. Wir unternahmen einen weiteren Anlauf uns ein Plätzchen zu suchen. Er fand eine Frau, die er kannte. Sie war mit ihrem Begleiter und noch ein paar anderen auf einer Matte zugange. Ich hoffte, dass Mr. Gentleman etwas fand, dass ihn anmacht. Ich konnte nicht genießen, bevor ich das Gefühl hatte, dass er genossen hat. Aber vermutlich ging es ihm ähnlich. Ich deutete ihm an, dass er mit auf die Matte gehen sollte. Ich legte mich ganz an den Rand und wollte ihm zusehen. Der Gedanke gefiel mir. Meinen schönen Begleiter auszuleihen, aber er würde dann ja wieder zu mir zurückkehren. Gerade als er in Fahrt kam, machte sich der Begleiter von seiner Bekannten vom Acker und sie hinterher. Keine Ahnung warum. Und schon war es wieder vorbei. Es sollte irgendwie noch nicht sein. Wir gingen ein wenig frustriert wieder zum Barbereich zurück. Dieser Abend lief anders als der erste. Es war ein Auf und Ab….

Gürtel auf meinem Hintern…

Und dann geht es mir wieder so, dass ich ewig nicht zum Schreiben komme… Grrr. Ich hasse das. Jetzt ist das Treffen mit Mr. Technerd schon wieder ewig her. Mal sehen, ob es mir gelingt, mich wieder in die Stimmung des Abends zurück zu versetzen.

Er nahm den Gürtel in die Hand. Ich war mir eigentlich sicher, dass er sich nicht trauen würde, mich damit zu schlagen. Ansonsten würde mich meine Intuition ganz schön im Stich lassen. Aber man weiß ja nie. Ich lag auf dem Bauch. Hatte noch sein Hemd an. Es war über meinen nackten Hintern hochgerutscht. Meine Ohren versuchten zu erkennen, was er vor hatte mit dem Gürtel in der Hand. Da spürte ich das kalte Leder sanft über meine Wade streichen. Ich hatte den braunen Ledergurt vorher auf dem Bett liegen sehen. Er hatte in Zusammen gefaltet. So musste er ihn nun in der Hand halten. Er ließ ihn langsam von meiner Wade zu meinem Oberschenkel nach oben gleiten. Trotzdem ich sicher war, dass er mich damit nicht schlagen würde, versetzte das bisschen Restunsicherheit meinen Körper in wohlige Alarmbereitschaft. Das Spiel turnte mich an. Der Gürtel streifte meinen Hintern, weiter auf den anderen Oberschenkel Richtung zweite Wade. Dort drehte er wieder um Richtung Hintern, hob ich zwischenzeitlich an., triggerte mein Kopfkino. Beim zweiten Durchgang ließ er ihn leicht zwischen meine Beine gleiten. Er wiederholte das Spielchen ein paar Mal. Dann hob er den Gürtel an. Machte er sich bereit zum Schlag. Ich spannte den Körper präventiv an. KLATSCH. Ein Schlag traf meinen Hintern. Er hatte mich ganz leicht mit der flachen Hand geschlagen. Ich grinste in mich hinein. Ich hatte also Recht behalten. Soweit war er noch nicht. Wie auch. Der Schlag war harmlos gewesen. Die Anspannung fiel ab. Von mir und von ihm. Er sagte noch was von wegen Bestrafung beendet. Ich dürfe mir nun was wünschen.

 

Hoppala, das war ja nun ein schneller Rollentausch. Mein Kopf brauchte einen Moment. Ich nahm die Augenbinde ab und drehte mich um. Er schulde mir ja noch Orgasmen, wie ich sie den gerne hätte? Ich fühlte mich ein wenig wie im Restaurant. Also… Einmal die Nummer 7 bitte, grinste ich innerlich. Och ja, auch mal ganz nett, wenn ich es mir aussuchen kann. Ich wägte ab, was ich denn nun am besten finden würde. Durchgefickt werden wäre eine Option. Lecken auch… Hmm… Ich entschied mich dafür, dass ich mich ganz genüsslich auf den Rücken und mich lecken lassen wollte. Da hatten wir beide was davon, schließlich sagte er mich ja immer wieder, dass er das einfach saugern tut. „Leck mich“, sagte ich, während ich mich in seine Kissen versenkte und die Beine breitmachte. Ja, es gibt definitiv schlechtere Abende, als sich zum Tagesausklang gemütlich lecken zu lassen und freut mich diebisch, dass ich so ein Glückpilz bin. Er legte sich an Ende des Betts zwischen meine Beine. Es fiel mir noch deutlich leichter als beim ersten Mal abzuschalten. Schon spürte ich wie sich seine Zunge langsam zu meinem Kitzler vortastete… Juhu, Augen zu und genießen. Er kannte meinen Körper nun schon ein wenig. Hatte schon herausgefunden, wie er mich Lecken musste um mich auf Touren zu bringen. Lecken, fingern, saugen, massieren… Herrlich, es dauerte nicht sehr lange, bis ich spürte, dass ich auf dem Weg zum Höhepunkt bin. Er ließ ich nicht beim ersten Anlauf kommen, parkte mich auf dem Plateau. Ein, zwei Mal, das würde am Ende einen heftigen Orgasmus geben, wenn er es dann trifft. Aber er traf den Rhythmus meines Körpers und ließ mich sowas von kommen. Ich rollte mich glücklich zusammen und deckte mich zu.

 

Die Erinnerung an den restlichen Abend ist schon ziemlich verblasst. Er kam natürlich auch nicht zu kurz. Wurde angeblasen und fickte mich dann. Am Ende zog er sich den Gummi runter und spritzte auf meine Brüste. Nach einem weiteren Orgasmus für mich war war ziemlich schnell sehr müde. Das Seminar untertags hatte mich geschafft. Dadurch, dass ich das ja leitete, konnte ich am nächsten Tag nicht ausschlafen, sondern musste pünktlich die Gäste in Empfang nehmen. Dadurch, dass er das falsche Hotel erwischt hatte, konnte ich mich auch nicht einfach an ihn hinkuscheln und einschlafen, sondern musste wieder in meines zurückfahren. Sehr schade eigentlich. Ich hab das schon gemocht beim ersten Mal. Und dieses Mal hätte es auch zwei Decken in seinem Zimmer gegeben. Er ging auf die Zigarette danach, während er mich rausbrachte. Ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.  Außerdem habe ich noch einen Orgasmus gut. Also müssen wir uns wiedersehen. Und ich freue mich auf ein weiteres Mal Kopf triggern.

Orgasmus-Schulden

Mr. Tech-Nerd wollte mich motivieren unser erstes Erlebnis schnell zu bloggen und versprach für jeden Blogeintrag über unsere Nacht einen Orgasmus. Wenn ich also zusammen zähle komme ich auf drei Orgasmen, die er mir noch schuldet. ich finde man könnte es schlechter haben. Es stellte sich schon bald nach unserem ersten Treffen raus, dass er bald wieder für eine Nacht in meine Stadt kommen konnte. Juhu, juhu. Gut war, dass ich an diesem Wochenende in der Stadt war. Schlecht, dass ich ein Seminar leiten musste und als Gastgeber mich um die Seminarteilnehmer kümmern musste. Er wollte sich in unser Tagungshotel einbuchen. Das fand ich aufregend. Zwischen seriös und der dunklen Seite. Am beste nicht erwischen lassen.

Es war soweit, Mr. Tech-Nerd war also wieder in meiner Stadt. Ich schrieb ich, dass ich noch mit den Gästen zu Abend essen musste. Ich wollte mich gegen 21:30 abseilen. Was mir auch mit einem „Oh Gott ich bin so müde, morgen gehe ich dann länger mit euch auf die Piste“ gelang. Also schnell zurück ins Hotel. Um erstmal festzustellen, dass die Kette zwei Häuser in unmittelbarer Nähe hat und ich ihm das falsche genannt hatte. Mist. Hihi. Das war jetzt doof. Ich merkte es, da er ein Zimmer im vierten Stock hatte, aber in meinem gab es keinen vierten Stock. Hupsi. Ich hüpfte ins Auto. Es waren nur fünf Minuten bis zu seinem Hotel. Er wartete vor der Tür auf mich. Es war kalt und er hatte sich die große Mütze seiner Jacke weit ins Gesicht gezogen, so dass ich ihn erst gar nicht erkannte. Er musste mich unten einsammeln, weil man ohne Zimmerkarte den Aufzug nicht benutzen konnte. Ich freute mich ihn zu sehen. Und er war schon wieder so undurchsichtig. Immer so schwer zu greifen, was er wohl gerade fühlt und denkt.

Wir gingen in sein Zimmer. Sah exakt wie meines im anderen Hotel aus. Die Spezialität des Zimmers war, dass es eine Schiebetür vor Dusche und Toilette gab, die aber immer nur einen Raum schloss. Das Zimmer war eher klein, aber auf jeden Fall ausreichend. Ich war sehr gespannt, was er so vor hatte. Ich hängte meine Jacke auf, zog meine Schuhe aus und stand dann erwartungsvoll vor ihm. Er guckte mich an und sagte irgendwas mit „Bestrafen… Hotel… falsch… „. Ich hasse dieses Bestrafungs-Spielchen-Dings. Das funktioniert in meinem Kopf nie. Da werd ich höchstens rebellisch und versuche Logikfehler in der Bestrafungsargumentation zu finden. Aber gut, kann er ja nicht wissen. Ich muss auch keine Bestrafung vortäuschen, wenn beide Spaß haben werden dabei.. Aber egal. Er befahl mir, dass ich duschen gehen soll und danach nur mit einem seiner Hemden, das er mir in die Hand drückte, zurückkommen soll. „Nur Hemd? Also kein Höschen?“ fragte ich nochmal nach… Schon sehr nackig untenrum… irgendwie..

Aber wir sind ja in diesem Bestrafungsdings. Ich fing an mich auszuziehen. Er stand vor mir und guckte mir zu.. Na, toll.. Das sollte mit Sicherheit gewollt leicht unangehm werden. Allerdings war das Zimmer auch nicht so groß, dass man sich unendlich aus dem Weg hätte gehen können. Naja, ein wenig rumnörgeln ließ ich mich beim Ausziehen beochaten und ging dann unte die Dusche. Er stand vor der Dusche und guckte zu.. Grrr… „Nervensäge“, lachte ich. Ich duschte ohne meine Haare nass zu machen. Dann angelte ich mir ein Handtuch, trocknete mich ab und nahm das Hemd, dass er mir gegeben hatte. Ich zog es an. Fühlte sich cool an in seinem Hemd. Die Vorfreue stieg in mir hoch, ich war gespannt, was er vorhatte. Ich trat also nur in seinem hemd mit nichts drunter aus dem Bad ins Zimmer und sah als allererstes seinen Gürtel fein säuberlich auf dem Bett liegen. „Oho“, dachte ich. Ob er sich das wohl trauen wird? Das würde mich sehr erstaunen. Er war meines Wissens nicht supererfahren und ich traute ihm nicht zu, da gleich in die vollen zu gehen. Es kribbelte, aber ich war einigermaßen entspannt. Er hatte ein Halsband hervorgezaubert. Außen war es schwarz, innen pink. Das passte ganz gut zu mir. Es war ein einschlägiges mit dem silbernen Ring vorne. Oh wow, so gleich. Ich drehte ihm den Rücken zu, so dass er es mir anlegen konnte. Dabei kam er mir ganz nah. Er drückte mir seine harte Latte an den Hintern. (Er war noch angezogen). Ich trug das Halsband, damit waren die Rollen für den Moment sehr klar. Er zog den Schal hervor, den ich schon kannte. Ich ließ mir die Augen verbinden. Dann sagte er mir, dass ich mich aufs Bett legen soll. „Wie jetzt genau“, dachte ich. Auf den Bauch oder Rücken? Uneindeutige Ansagen, tss tss. In Anbetracht des Gürtels entschied ich mich dazu mich auf den den Bauch zu legen. Ich hatte das Hemd noch an. Er hatte somit freien Zugang zu meinem Hintern. Dann lag ich da und war gespannt, wie weit er gehen würde. Er nahm den Gürtel in die Hand…

Mir läuft die Zeit davon, also ein Break 🙂 Mal sehen, ob er auch wieder seine Sicht des Abends beschreiben wird…

Böser Finger

Jetzt stauen sich schon wieder unzählige Blogeinträge in meinem Kopf, aber ich habe nicht soviel Zeit, wie ich dafür brauchen würde.

  • Teil 3 mit Mr. Gentleman fehlt noch
  • Ich habe inzwischen den Tech-Nerd wiedergesehen
  • Auch von Mr. Bondage steht noch was aus
  • Darüber hinaus geistert mir das #metoo Ding mit vielen Gedanken durch den Kopf
  • und ein kleines Konzept zu dem ihr mir gern eure Meinung geigen dürftet
  • Hab sowohl dem Bachelor, als auch JD mal wieder eine Mail geschrieben. Der Bachelor hatte mich nach Jahren mal wieder kontaktiert 🙂

Na dann versuche ich mal den Abend mit Mr. Gentleman mal noch fertig zu bloggen:

Mit einer Frisur, die verriet, dass ich mich gerade hatte durchvögeln lassen, gingen wir in den Barbereich zurück. Trotzdem er sich seine Befriedigung geholt hatte, kümmerte Mr. Gentleman sich weiterhin ausschließlich um mich. Er holte uns Drinks an der Theke und wir suchten uns einen Sitzplatz am kleinen Tanzbereich. Ein paar Minuten später war ich davon überzeugt, dass ich an dem Abend nicht nur vom bestaussehensten und höflichsten Mann im Club begleitet wurde, sondern auch vom besten Tänzer. Ich mag ja Männer mit Körpergefühl. Er hatte Lust zu tanzen und wußte auch wie. Herrlich. Nach einer Weile hatte er Lust nochmal ein wenig durch die Räume zu ziehen um etwas spannendes zum Zuschauen zu finden. Ihm gefiel eine natürliche, kurvige Frau, die es genoss mit ihrem Partner im Club zu sein. Die beiden schienen sich aber nicht wirklich gut zu kennen. Sie hatten sich in den abschließbaren Raum zurückgezogen, den wir auch benutzt hatten. Sie bemerkten, dass wir ihnen zusahen und waren ein klein wenig verlegen. Ich vermute, die beiden wären ein Paar gewesen, mit dem zusammen Mr. Gentleman gerne gespielt hätte, aber soweit waren die beiden nicht. Nach einer Weile ließen wir die beiden dann alleine weiter Spaß haben und sahen uns in den anderen Zimmern um.

Es gab nicht so wirklich etwas, was ihm zu gefallen schien. So gingen wir auf eine Liegewiese die nicht ganz offen war und etwas höher lag. Ich war gespannt, ob jemand dazu kommen würde. Aber ich glaube wir waren die meiste Zeit einigermaßen ungestört. Ich fing an das zu tun, was ich am liebsten tue, nämlich blasen. Ihm gefiel es. Zumindest interpretiere ich das in die Aussage „Du bist echt die Blase-Göttin“ hinein. Er konnte aber nicht lange einfach nur genießen. So fing er an mit seinen Fingern meine Muschi unsicher zu machen. Das machte es mir schwer mich aufs Blasen zu konzentrieren. Trotzdem war ich gespannt, ob ich ihm einen Orgasmus blasen konnte. Er hatte allerdings andere Pläne. Kondom an und nochmal Doggystyle. Oh ja, dagegen hatte ich nichts einzuwenden. Er begann mich zu ficken und ich langte unter meinem Körper durch und massierte meinen Kitzler. Dieses Mal wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Er machte es gut. Hielt mich an den Hüften und stieß mich tief. Dann spürte ich, wie seine Hände auf Wanderschaft gingen. Seine Finger näherten sich meinem Anus an. Huch, damit hatte ich nicht gerechnet. Joah, einfach mal hoffen, dass also … ähm  … ihm nix begegnet. Aber er hat das so gewollt. Er ließ seinen Finger an meinem Hintereingang kreisen. OMG, ich liebe es. Ist halt so ein Kopf-Ding oft. Ich spürte wie er in mich eindrang. Ich war so geil, es tat überhaupt nicht weh, was es manchmal tut. Die Kombination aus gefickt werden, Finger im Hintern und meine Hand am Kitzler machte mir einen ziemlich heftigen Orgasmus. Rrrr. Er hörte gar nicht auf mich zu stoßen. Aber um mich so lange weiterficken zu lassen, bis er dann kommt, war der Orgasmus zu heftig. Ich ließ meinen Körper nach vorne kippen und entzog mich ihm. Ich rollte mich Augenblicklich in die Embryo-Position und genoss die Nachwehen. Er musste lachen. Ich denke er war zufrieden, dass er es mir besorgen konnte. Nach kurzem erholen und genießen wollte ich ihm aber auch nochmal einen Orgasmus schenken. Eine Mischung aus Hand- und Mundjob und er fummelte noch an mir rum sorgten auch dafür, dass er nochmal kam. Wir kraxelten von der Matte und gingen unter die Dusche.

Wir nahmen noch einen Absacker an der Bar und dann fuhr er mich wieder nach Hause. Ich war sehr dankbar für einen Abend, denn ich mir besser nicht wünschen hätte können. Ohne Erwartungen gestartet und eine gute Zeit gehabt. Ich mochte besonders, dass er ein warmer, wertschätzender Mensch ist. Hat ein gutes Herz. Ich hoffe, dass wir das mal wiederholen können. Wir sind immernoch in Kontakt. Das ist gut

Der Gentleman und ich – es knistert

Es machte mich an, er machte mich an. Aber ich war nach wie vor nicht der Typ um auf so einer großen Spielwiese zu spielen. Zu viele Menschen, zu offen… Ich war gespannt, was er vorhatte. Während er vor mir stand, mich küsste und meine Brüste erforschte, bekam ich große Lust ihm einen zu blasen. Aber es passte gerade nicht. Er war initiativ. Wenn ich nun vorpreschte und das einfach tat, würde ich die Dynamik brechen. Also ließ ich es. Er war tonangebend. Ich mag es sehr, wenn der man leicht dominant ist. Wenn er einfach zeigt, dass er weiß, was er tut. Souveränität ist vermutlich das Zauberwort. Irgendwann nahm er meine Hand und zog mich hinter sich her. Er machte sich auf den Weg in eines der kleinen Pärchenzimmer, bei denen man die Türe hinter sich schließen konnte. Yeah. Ihm war das scheinbar auch lieber. Da wir uns ja noch nicht wirklich kennen, wäre alles andere auch ein wenig viel gewesen.

Da stand er vor mir und küsste mich wieder so perfekt. Ich spürte wieviel Lust er hatte. Auf mich. Zog mich langsam aus. Wie gut dieser Mann roch. Auch sein Körper war toll. Das war schon unter den Klamotten zu spüren, dass sich seine Zeit im Fitnessstudio auszahlte. Der Körper ohne einen guten Charakter wäre mir ja wurscht. Aber nett und ein geiler Körper ist eine sensationelle Kombination. Er entkleidete mich nach und nach, während er meinen Körper mit Küssen und Berührungen verwöhnte. Ich spürte unter seiner Anzughose seine harte Erektion. Raus aus dem Kimono, runter mit dem BH, auch mein Minirock blieb nicht lange an. Übrig blieb das Höschen mit den Strapsen. Mr. Gentleman war noch komplett bekleidet und entledigte sich nun seiner Weste und seines Hemds. Entweder hatte die Natur es gut mit ihm gemeint, oder er hat es geschafft sehr gepflegte Brustbehaarung zu haben. Nicht zu lang nicht, wild gewuchert, aber doch da. Wirkte männlich, aber aufgeräumt. Ich war schon sehr auf Touren. Mr. Gentleman wusste ja nicht viel über mich. Ich hatte auch nicht mit meinen Blasekünsten rumgepost. Hoffte ihn damit überraschen zu können.

Als er sich aus seiner Hose schälte bekam ich endlich seine Latte zu Gesicht. Vernünftiges Mittelmaß und damit ein guter Blaseschwanz. Ich deutete ihm an, dass ich ihn mir vornehmen wollte. Er setzte sich auf die Kante des Betts und ich kniete mich davor. Ich nahm ihn den Mund. Langsam rantasten. Ließ meine Zunge kreisen. Erkundete ihn. Er genoss es. Aber er gibt nicht gern die Kontrolle ab. Ließ mich ihn ein wenig anblasen, wollte dann aber wieder Herr der Lage sein. Er berührte mich zwischen den Beinen, massierte meinen Kitzler durchs Höschen. Er deutete mir an, dass ich mich auf die Matte legen sollte. Ich zog währenddessen noch mein Höschen aus und trug nur noch die Strapse. Er besorgte sich in der Zwischenzeit ein Kondom und zog es sich über. Ich legte mich auf das Handtuch auf den Rücken. Er kam über mich und drang in mich ein. Es fühlte sich gut an. Manchmal bin ich ein wenig verkrampft, das war dieses Mal nicht der Fall. Er fing an sich langsam zu bewegen. Ohja, feels good. Er war auch beim Sex souverän, wusste was er tat. Ich genoss es mich von ihm ficken zu lassen. Genau das hatte ich mir für den Abend gewünscht. Gut gefickt zu werden. Er fickte mich zwischen sanft und sehr hart und schnell. Ich genoss es einfach. Machte gar keine Anstalten es mir selbst zu machen. Ich hatte es nicht eilig, denn irgendwie gab er mir die Gewissheit, dass ich schon noch zu meiner Befriedigung kommen würde.

Nach einer Weile zog er seinen Schwanz aus mir raus und deutete mir an, dass ich mich hinknieen sollte. Doggystyle sollte es also werden. Meine Lieblingsstellung. Ich kniete mich hin und streckte ihm meinen Hintern entgegen. Erwartungsfroh. Genau das brauchte ich in meinem untervögelten Zustand. Drückte den Rücken durch, machte ein Hohlkreuz, reckte ihm den Hintern noch weiter entgegen. Er drang in mich ein. Fing an mich zu stoßen. Ich fing an mit der Hand meinen Kitzler zu massieren. Er wurde heftiger. Es war gar nicht so leicht es mir weiter mit er Hand zu machen, wenn er mich ordentlich fickte. Also ließ ich es bleiben und genoss seine Stöße. Es dauerte gar nicht lange, bis er anfing zu stöhnen. Hihi, er wird doch nicht etwa schon kommen, dachte ich noch. Doch in der Tat, er kam. Ich nahm das mal als Kompliment. Es hatte ihn wohl sehr angemacht mich von hinten zu nehmen. Er zog sich zurück und wir kuschelten uns neben einander um runterkommen. Nicht gekommen zu sein, fand ich gar nicht weiter schlimm. Ich war mir sicher, dass das noch nicht alles war. Wir zogen uns wieder an und gingen Händchenhaltend und grinsend wieder an die Bar zurück

Der Gentleman und ich…

Samstag Abend: ich war nach ganz langer Zeit mal wieder ein Wochenende zu Hause. Hatte untertags einen Termin gehabt. Sitzung, mit inhaltlichen Diskussionen. Nachdem mein Date ein paar Tag vorher ausgefallen war, war ich immer noch untervögelt. Das wollte ich ändern. Am liebsten hätte ich jemanden getroffen, den ich schon kenne, wo ich weiß, dass gegenseitig Lust besteht. Aber ich musste mal wieder feststellen, dass mir die Männer in meiner Stadt alle abhandengekommen sind. Entweder hat es sich aus irgendeinem Grund im Sande verlaufen, oder sie sind wieder vergeben, jedenfalls fiel mir niemand ein, den ich mal schnell hätte fragen können. Alle anderen Männer waren zu weit weg. Ich war eigentlich nicht in Date-Laune, konnte mich aber am Samstagabend auch nicht dazu durchringen alleine in einen Club zu gehen, zumal ich erst ab 21 Uhr losziehen konnte.

Also blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als auf der Rirarammel-Seite ein Dategesuch einzustellen. Das sorgt dann immer für ordentlich Traffic auf meinem Profil. Aber es ist gar nicht so leicht, aus den Zuschriften sich dann für den richtigen zu entscheiden. Ein Teil der Männer, die mich angeschrieben haben, winkt nach dem Bildertausch mit „Sorry, nicht mein Typ“ ab. Das nervt mich dann immer kurz, aber besser so, als einen doofen Abend haben. Zwei Männer waren in der engeren Auswahl. Für einen habe ich mich dann entschieden. Bauchgefühl. Mich beim anderen mit einem schlechten Gewissen fürs Hinhalten entschuldigt. Mein Date hatte in seinem Profil Bilder auf denen er wirklich sehr geschmack- und stilvoll angezogen war. Er sag gut im Anzug und Weste aus. Er war Anfang 40, südländischer Typ, sportlich. Einziges Manko, dass er nur so groß ist wie ich. Das mag ich meistens nicht so gerne, da ich mir dann immer pummlig vorkomme, wenn er gleich groß, aber leichter ist als ich. Aber naja, das nahm ich in Kauf. Er wollte in einen bestimmten Club, in dem an diesem Abend Paare und Bi-Ladys Party ist. Keine Solomänner. Nur Paare und Frauen ist eigentlich auch nicht so mein Fall. Denn sollte er und ich uns nicht verstehen, würde das bei einem Frauenüberhang-Abend mutmaßlich sehr einsam werden. Aber ich mag den kleinen und feinen Club ganz gerne und er schien sich mit den Besitzern gut zu verstehen. Er signalisierte, dass er ohne Erwartungen in diesen Abend ging, außer, dass er glaubt, dass man sich mit mir gut unterhalten kann. Nachdem ich damit dienen kann, konnte gefühlt ja nicht viel schiefgehen, außer dass ich vielleicht immer noch untervögelt wieder nach Hause komme.

Er bot an zu fahren und ich hatte Lust ein wenig was trinken zu können, also willigte ich ein, dass er mich abholt. Ich packte meinen Rucksack mit dem Club-Outfit, schminkte mich schon ein wenig und flitzte los. Ich hatte ihn zur nächsten Kreuzung gelotst. Dass mache ich beim ersten Date meistens. Da stand ein schicker Mercedes und siehe da, darin saß er. Er stieg aus und begrüßte mich. Er sah wirklich gut aus in seinem grauen Anzug, mit der Weste drunter. Schönes helles Hemd, schicke Schuhe. Er hatte die Haare ganz kurz rasiert, aber einen Bart der schon leicht grau wurde. Altern hatte bei ihm allenfalls den George Clooney-Effekt. Es stand ihm. Huch ja, ein Leckerbissen. Jetzt konnte ich nur hoffen, dass er mir auch etwas abgewinnen kann.

Ich stieg ein, wir fuhren zum Club. Wir unterhielten uns gut. Über Sex und Gott und die Welt. Er war vermutlich nicht gebürtig von hier, mutmaße ich, da er manchmal lustige Satzkonstruktionen machte. Aber ich fragte ihn nicht danach, weil es mir eigentlich auch egal war. Er war nett und sah gut aus. Mal sehen, ob es noch einen Haken gab. Wir gingen in den Club. In diesen Club kann man gut mit dem schicken Anzug gehen. Ich hatte mein Standard-Outfit eingepackt und wollte mich erst dort umziehen. Er musste auf mich warten, nachdem er ja schon richtig angezogen war. Ich trug schwarze Unterwäsche, meinen Kimono, einen Minirock und drunter die Strapse. Ich fragte ihn, ob er mir beim Einhängen der Strapsbänder helfen würde. Dann muss ich mich nicht abquälen und ich habe gelernt, dass Männer das eigentlich ganz gerne machen und es ist immer ein netter erster Körperkontakt. Er setzte sich auf einen Stuhl vor mich und hängte die Strümpfe ein. Er stellte sich geschickt an dabei. Während er das tat, fiel mir seine Uhr auf. Ich finde Uhren insofern wichtig, da ich meistens anhand der Uhr eines Mannes schon weiß, ob er mein Typ ist oder nicht. Ich mag große, sportlich elegante Uhren. Ich kann das schwer beschreiben. Nicht protzig, kein Gold-Bling-Bling. Aber auch nicht zu klein. Er traf meinen Uhrengeschmack ziemlich genau. Sehr gut. Noch ein Pluspunkt. Er war ein sehr gepflegter eleganter Mann und ich war schon so ein bisschen stolz, dass ich seine Begleiterin war. Konnte sich sehen lassen. Wir gingen Richtung Bar. Mit meinen Pumps war ich größer als er, aber kam mir gar nicht doof vor. Er nahm mich bei der Hand. Wow, das fühlte sich gut an. So ein „Mein Baby gehört zu mir-Moment“ Es vermittelte mir auch das Gefühl, dass er sich auch gerne mit mir sehen ließ und ich nicht nur dazu da war billiger in den Club zu kommen. Er begrüßte die Clubchefin herzlich und sagte, dass wir zusammen da waren. Sie schmunzelte. Ich war ja auch schon mal mit Mr. Bondage in dem Club gewesen. Und auch mein Gentleman war dort schon mit einer anderen Frau aufgetaucht. Wir machten kein Geheimnis daraus, dass wir an diesem Abend unser erstes Date hatten.

Mr. Gentleman kümmerte sich um die Drinks. Wir setzten uns aufs Sofa und quatschten ein wenig. Wir sahen uns die anderen Gäste an. Aber er gab mir immer das Gefühl, dass sein Interesse vor Allem mir galt. Ich Glückspilz. Vor dem Sofa stand eine Tanzstange. Eine andere Clubbesucherin zeigte ein wenig von ihren Tanzkünsten. Sehr anregend und ästhetisch. Es machte uns beide an auch wenn es nicht für uns, sondern ihren Begleiter gedacht war. Mr. Gentleman ließ durchblicken, dass er kurvige Frau mag. Nicht dick, aber kurvig. Juhu, ich schien sein Beuteschema zu sein. Er berührte mich, legte mir seine Hand aufs Knie, suchte meine Nähe. Ich war ein wenig verlegen und schüchtern. Dann kam er mir mit seinem Gesicht näher, es würde auf einen Kuss hinauslaufen. OMG, er kann küssen. Sensationell küssen. Leichte Lippenberührung, Verspielt, ein kleines bisschen Zunge. Die Hand in Haaren, oder am Hals. Sanftes Wangenstreicheln. Gesicht in die Hände nehmen. Küsse, leidenschaftlich, aber elegant. Intensiv. mehr Lippen, als Zunge.  Der Abend hätte sich an dieser Stelle schon für mich rentiert gehabt. Er machte mich trotzdem immer noch ein wenig verlegen. Schöne Männer haben diesen Effekt immer auf mich. Ich entzog mich dann immer wieder seiner Nähe und trank einen Schluck Aperol um meine Unsicherheit zu überspielen. Er wollte durch die Räume gucken, ob sich etwas Interessantes abspielte. Er nahm mich an die Hand. Er traf genau den richtigen Grad zwischen er gibt den Ton an, bevormundete mich aber nicht und passt auf mich auf, ohne mir das Gefühl zu geben, dass ich das notwendig hätte.

Es war etwas los, aber nicht voll. Die meisten Gäste waren einigermaßen stilvoll gekleidet. Wir wanderten durch ein paar Zimmer, bis wir an einer größeren Matte stehen bleiben. Darauf waren drei Pärchen zugange. Wir blieben davorstehen und sahen zu. Mehr knutschen und fummeln als wildes Vögeln. War ganz okay anzusehen. Während wir zusahen spürte ich seine Hand auf meinem Rücken. Es machte ihn wohl an, was er sah. Er ließ seine Hand unter meinen Rock über meinen Hintern gleiten… Seine Erregtheit übertrug sich auf mich. Er berührte mich fordernder, stellte sich vor mir, drückte mich gegen die Wand, küsste mich. Gänsehaut. Erregung breitete sich in meinem Körper aus….