Lesen oder ignorieren

Hervorgehoben

Ich habe mein Blog Mitte Juli 2013 von einer anderen Plattform hierher umziehen müssen und beginne nach 100.000 Klicks von vorne. Leider konnte ich all die wunderbaren Kommentare nicht mitnehmen. Die zeitliche Reihenfolge habe ich unverändert gelassen.
Wer anfängt zu lesen und sich interessiert, dem rate ich die Einträge von hinten nach vorne (Beginn Oktober 2012) zu lesen, dann kann man die Zusammenhänge und die Entwicklung nachvollziehen.

Dieses Blog wird geschrieben, weil ich das Bedürfnis hatte meine Erlebnisse mit Anderen zu teilen und weil ich gern schreibe. Es dient der Unterhaltung derer, die sich gerne von meinen Erlebnissen unterhalten lassen möchten.
Jedem Leser steht es frei zu lachen, den Kopf zu schütteln, erschrocken zu sein, mich zu verurteilen, das Blog zu ignorieren, mich kindisch, erbärmlich, lustig, hinterfotzig, mutig, schlampig, notgeil oder interessant zu finden. Gerne kann man mich auch bemitleiden. Genauso darf jeder die Geschichten glauben (was ich doch sehr hoffe, weil ich einfach das aufschreibe, was ich erlebt habe), sie unglaubwürdig oder schlecht geschrieben finden.

Ich hoffe, dass jeder, der es schlecht geschrieben, verwerflich, uninteressant, erbärmlich oder niveaulos findet, seine Lebenszeit für bessere Dinge nutzt, als das hier zu lesen oder sich darüber aufzuregen. Das ist es nämlich überhaupt nicht wert. Yolo baby. Lies es oder lass es.

Ich weiß mein Verhalten und darüber auch noch zu schreiben polarisiert. Ich weiß auch, dass ich über mich lachen werde, ich werde manches bereuen, ich werde mich verfluchen, ich würde vieles wieder tun, würde manches anders machen, werde weinen, jammern, hadern, aber auch mich erfreuen, genießen und großartige Dinge erleben. Ich werde hoffentlich vieles über mich lernen und Neues erleben. Ich will und werde alle Fehler selbst begehen und daraus lernen oder eben nicht. Ich werde mir meine Finger verbrennen und mir von meinen Freunden den Kopf waschen lassen müssen, wenn ich es übertreibe. Aber ich werde es tun.

Wenn der Kopf und der Körper unterschiedliche Dinge wollen…

Keine Ahnung, ob sich außer mir noch jemand an Mr. Erfolgreich erinnert. Der mich mit Sprachnachrichten überhäuft und gar nicht locker gelassen hat, bis wir uns endlich getroffen haben. Der sich glaube ich in meinem Blogbeitrag über ihn nie ausreichend gewürdigt sah und nachdem er bekommen hat, was er wollte auch gefühlt kein Interesse mehr hatte. Typ Supererfolgreich und supergut aussehend. Nur dass er das auch weiß. Der mutmaßlich auch einen ähnlichen sexuellen Lebensstil pflegt wie ich, aber das sehr diskret macht.

Jedenfalls sagt mein Kopf „Abhaken“ – da passiert nix mehr. Wir schreiben uns sporadisch drei Mal im Jahr zu den jeweiligen Geburtstagen und zum Jahreswechsel. Hin und wieder muss ich aber ihn denken, vor Allem unsere Küsse gehen mir nicht aus dem Kopf. So eine Schmetterlingshorde hatte ich sonst nie gefühlt. Dieses Gefühl hätte ich gern wieder – sagt mein Körper. Warum muss ich gerade jetzt an ihn denken. Just vor ein paar Tagen schrieb er mir überraschend als Anwort auf meine Geburtstagsglückwünsche, dass er gerade einen Abend in meiner Stadt sei. Warum er mir aber genau geschrieben hat, kann ich gar nicht beantworten, denn er war nicht alleine hier, sondern mit einem Freund. Und in meiner Interpretation des Sachverhalts hätte sich eh kein Zeitfenster für uns ergeben. Aber wir schrieben ein wenig hin und her. Geplänkel. „Wie gern würde ich meinen Schwanz wieder tief in deinen Hals rammen“ – Aha. „So tief, dass du gar nicht anders kannst als Schlucken“ . Aha, daher weht der Wind. Ich weiß immernoch nicht, ob dieses Sperma-Schlucken-Ding sein Kink ist, dann könnte ich damit ja noch irgendwie leben, dass er ausgerechnet diese Fantasie hat. Aber machmal habe ich das Gefühl er will einfach nur seinen Charme und seine Schönheit dafür nutzen, dass ich für ihn meine Grenzen verschiebe. Im Grund mag ich Sperma nicht besonders gern. Die Konsistenz ist nicht meines. Manchmal lasse ich mir in den Mund spritzen, spucke dann aber schnell wieder aus. In ganz seltenen Fällen schlucke ich mal. Dann geht es entweder gerade nicht anders (Ich glaube Kaufhaus-Umkleide-Kabine hatte ich das mal) oder ich weiß, dass es jemanden kickt, wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis und ich habe Lust darauf. Das kommt aber wirklich supersuperselten vor.

Eigentlich weiß er das. Aber es ist genau das erste was ihm einfällt, was er von mir will. Das zweite was er im Laufe des Gesprächs ins Gespräch brachte war, dass es ja „leider“ kein Video von mir gibt, auf dem ich blase. Sehr leider finde ich das nicht, dass niemand identifizierbare Bilder von mir mit sexuellen Handlungen hat. Das ist eine meiner harten Grenzen. Nicht verhandelbar. In einem vertrauensvollen Verhältnis, in dem mein Gegenüber sich auch um die Erfüllung meiner Fantasien bemüht, hätte ich eventuell irgendwann ein paar Gedanken darüber verschwendet, wie man diesem Wunsch und meinen Sicherheitsbedürfnis nachkommen könnte. Aber nein, alle meine Alarmglocken läuten laut. Ich will ihm im Grunde meines Herzens nichts böses unterstellen, aber ich bin bei so einseitigen Vorstellungen auf der Hut. Mein Körper, meine Lust hätte unabhängig von meinem Kopf viel dafür gegeben ihn wiederzusehen. Aber am Ende war es sowieso wie schon erwartet, ein bißchen Geplänkel, dann war die Situation durch und er ist wieder abgetaucht.

Nachtrag zu diesem Blogeintrag. Auf den Hinweis etwas missverstanden zu haben von Mr. Erfolgreich, ergänze ich, dass er mir lediglich auf seine Geburtstagsgrüße geantwortet hatte und dabei erwähnt hat, dass er in meiner Stadt ist. Ich wollte es nicht so aussehen lassen, als hätte er sich aus dem Nichts gemeldet. Ich habe die Info mit seiner Anwesenheit in meiner Stadt dann fälschlicherweise so interpretiert, also würde er mich sehen wollen. Er war aber seiner Aussage nach nur ehrlich und hat diese Tatsache erwähnt.

Allerdings kann ich nichts dafür, dass er auf meine Rückfrage „Warum er denn hier sei?“ mir den Grund genannt hat und ich dann bedauert habe, dass er nicht allein da ist und, dass ich ihn gern wiedergesehen hätte, er schrieb „Das glaube ich dir durchaus… ich hätte mir durchaus vorstellen können, Dir tief in den Hals zu spritzen ;-)“

Falls dass nun für jemanden den Inhalt meines Blogeintrags in ein anderes Licht rückt, okay.

So ist das mit der Kommunikation und den Erwartungen und Interpretationen, die man Aussagen zuschreibt. Ich kann nur darüber schreiben, wie es sich für ich anfühlt, nicht wie mein gegenüber es gemeint hat. Ich wollte es nicht in ein falsches Licht stellen.

Fat me?

Nach langer Zeit sitze ich mal wieder in einem McCafe um zu schreiben. Ich mag das eigentlich gern, wenn ich Kopfhörer aufhabe, es aber um mich herum wuselt. Ein Update-Blogeintrag soll das werden. Mal sehen, wo mich das Schreiben so hinführt. Und mich meine Random-90er Jahre Playlist, die ich auf den Ohren habe nicht komplett ablenkt.Gerade läuft TicTAcToe Mr.Wichtig und ich bin maximal peinlich amüsiert.

Wie geht es mir zu Zeit? So la la würde ich es nennen. Job soweit alles gut. Komme langsam in meiner neuen Rolle als Führungskraft an. Wie bei jedem Job gibt es mal stressige Zeiten und mal entspanntere. Wohnen passt auch soweit. Müsste mal so das ein oder andere Projekt noch angehen, aber bei so Heimwerken-Sachen habe ich ohne Unterstützung manchmal ein Motivationsproblem. Aber da drängt jetzt auch nix.

Gesundheit: puuhhh. Also die Lipödem-Op-Nachwehen sind gut verheilt. Nur die Einstichstellen sind als Narben noch sichtbar, aber damit kann ich ganz gut leben. Bin ich zufrieden? Meine Beine sind schlanker geworden, vor allem zwischen den Oberschenkeln sieht man es. Damit ist ein Ziel erreicht worden – ich wollte verhindern, dass ich irgendwann Knieprobleme bekomme, weil ich eine dauerhafte Körperfehlstellung habe. Soweit so gut. Auf der Waage hat sich nicht viel getan. Ich wie jetzt 2 Kilo weniger als vorher. War das nun die etwa 12.500 Euro wert, die es gekostet hat. Gute Frage. Die OP hat am Ende noch mal ein ganzes Stück mehr gekostet, also die Kostenvoranschläge prognostiziert hatten. Auch weil ich die Kosten für Lymphdrainage hinterher nicht eingeplant hatte. Bei einer im Grunde präventiven OP, wie bei mir, kann man das schlecht sagen. Es wäre schön, wenn man das nicht selbst zahlen müsste. Aber so ist es nun mal. Vielleicht hatte ich auch übersteigerte Erwartungen mit der Investition von soviel Geld.

Im Grunde komme ich auch einfach mit der molligen Variante von mir nicht klar. Ich erschrecke immer noch wenn ich Bilder von mir sehe, vor Allem in einem Moment aufgenommen, in dem man nicht darauf geachtet hat sich von der besten Seite zu zeigen. In Kombination mit der Tatsache, dass ich nun 39 Jahre alt bin. Die 40 droht. Die Jugend verblüht entgültig. Ich sehe im Spiegel zum ersten Mal eine „alte“ Frau, ein mopplige alte Frau. Midlife-Crisis. Vielleicht müssen da alle mal durch.

Eigentlich würde ich das Thema Gewicht gern priorisieren in meinem Leben und mir die mentalen Kapazitäten freiräumen um mich vorwiegend darauf zu konzentrieren. Ich bekomme aber nicht genug Mental Load weggeräumt. Aber ich muss. Aber ich weiß noch nicht so recht von welcher Seite ich den Berg mit welcher Route besteigen soll. Ich muss. Im Zuge der OP stellte sich heraus, dass mein Leberwert zu hoch ist. Die befürchtete Hepatitis o.ä. als Nachgang von Covid konnte ausgeschlossen werden. Dafür sagte mein Hausarzt (den ich wirklich sher schätze und ich mir immer ernst genommen vorkomme) ganz unverblümt, dass er eine Fettleber im Verdacht hat. Huch, ich muss das Wort nur schreiben, dann schießen mir die Tränen in die Augen. Es ist noch gar nicht sicher, er hat mich an die Radiologie überwiesen. Ich hab mir ja immer eingeredet, ich bin so ne gesunde Dicke. Scheinbar aber gab es da beim Gewicht wohl einen Kipppunkt. Vielleicht die fünf Kilo aus der Corona-Zeit, die ich nie mehr losgeworden bin. Fettleber. Bandscheiben-Vorfall. Warnschüsse. Bitte kommentiert keine Ratschläge, ich glaube damit kann ich gerade nicht umgehen. Und sitze ausgerechnet beim McDonalds zum Schreiben… hahaha.

Vielleicht ging mir das mit dem misslungenen Date auch deswegen so nach, weil ich da immernoch eine offene Flanke habe.

Ansonsten hat sich leider Mr. Montage als Sex- und Kuschelpartner erstmal verabschiedet. Der Mann neben dem ich mit am Besten schlafen konnte. Ganz unkomplizierter toller Mann. Das hat mich mal kurz in eine Art Affären-Liebeskummer gestürzt. Er hat sich verliebt und ist nun in einer Partnerschaft. Kommt ja in meiner Welt immer mal wieder vor. Aber so ist das in meiner Lebensvariante. Ich freue mich im Grunde für ihn, dass er jemanden gefunden hat.

Meinen Strapon, den ich mir gekauft habe, habe ich noch nicht eingesetzt. Aber das kommt bestimmt noch. Jetzt ist der Beitrag irgendwie düsterer geworden also er eigentlich sollte. Das Wetter hebt auch meine Laune. Heute Abend packe ich meinen Koffer, morgen geht es wieder auf Dienstreise. Mal sehen was passiert. Aber nothing in Planung. Don´t worry but me. Schreiben tut mir immer gut.

Frustficken Part 2

Ich passte mich Mr. SLK an und zog mich aus. Bis aufs Höschen. Na ich war ja gespannt, ob er besser fickt als küsst, sonst würde das Ganze eine einigermaßen freudlose Angelegenheit bleiben. Er war glatt rasiert, schon mal sehr gut. Das gilt ja nicht für alle Boomer. Ich beschloss, wie so oft erstmal zu blasen. Dann hatte ich meine Ruhe und konnte mich eingrooven. Also dachte ich. Das klappte so gefühlt eine Minute ganz gut. Ihm gefiel das Blasen wohl auch. Aber er konnte einfach nicht still halten. Wie ein Duracell-Häschen… Ich glaube, dass er quasi nix länger als 60 Sekunden exakt gleich gemacht hat.

„Zieh dein Höschen aus… Hol deinen Dildo..“ – Okay okay. Er fingerte mich, ließ mich meinen Saft schmecken. Ich lag auf dem Rücken er kniete neben mir. Fickte mich mit dem Dildo. Steckte mir währenddessen seinen Schwanz in den Mund. Er wusste wie man einen Dildo benutzt. „Leck meine Eier“ dann hielt er mir immer seinen Arsch hin. Aha, so gleich. Ich war erstmal zurückhaltend. Aber er ließ nicht locker. Er hatte einen Analplug für sich dabei. So mit hellblauem Stein. Größer als meiner mit dem roten Stein, den ich dabei hatte. Anal scheint irgendwie sein Ding zu sein. „Steck mit den Plug rein“ Hab ich auch noch nicht so oft gemacht, einem Mann einen Plug reinstecken. Und wie er mir seinen Hintern erwartungsvoll entgegenreckte. Gut, Gleitgel drauf und rein damit. Zog sich ein Gummi an, fickte mich doggy- Wollte mich danach anal nehmen. Das hatte ich vorher nicht auf dem Schirm gehabt. Unvorbereitet. Ich ließ ihn probieren, aber es ging nicht. War aber nicht weiter wild, weil er umsichtig vorging. Also wieder Taktikwechsel.

Dann fickte er mich weiter mit dem Dildo. Ausgiebig und gut. Ich machte es mir zusätzlich mit der Hand. Guter Orgasmus. Er gehört zu den Männern, die gar nicht so leicht kommen. Immer einen harten Ständer, aber gefühlt schon so viel gewichst, dass er relativ viel Stimulation braucht. Eier lecken, blasen, Finger Po, dann wichste er wieder selbst. immer zack zack zack. Am Ende spitze er auf meine Brüste ab.

Es ist gar nicht so leicht über die Zeit mit ihm zu schreiben. Während ich das tippe treibt es mir fast schon mein Stresslevel wieder hoch, weil alles immer zack hier, zack da, jetzt so… Er wollte gefühlt die 2 1/2 Zeitfenster die ich ihm gegeben habe optimal ausnutzen. Keine Minute verschenken. Das hört sich alles wilder an, als es sich angefühlt hat. Ich war unterhalten, alles fein. Wie gesagt, ich betrachtete das ganze mit einer imaginäre kurios amüsiert hochgezogenen Augenbraue. Und ich war ja in Durchgefickt-Werden-Laune

Für einen Mann über 50 hatte er eine erstaunlich ausgeprägte sexuelle Energie. Er erzählte und man merkte ihm an, dass er eigentlich mindestens fünf Mal am Tag wollen würde, aber deutlich seltener zum Zug kommt. Ein sehr sexuelles Wesen dieser Mann.

Kaum hatte er abgespritzt, wir uns beide saubergeduscht, dauerte es keine fünf Minuten, da stand er wieder – also sein Schwanz. Ich war noch völlig durch und winkte ab, sagte, aber dass ich ihm ganz gemütlich einen Blasen würde. Aber Ende lief das aber nur kurz und nix ohne er setzt sich auf mein Gesicht, Eier lecken, Fingern, Lecken, sich selbst richtig hart wichsen … Zweiter Orgasmus für ihn…

Gleiches Spiel wie nach der ersten Runde, er kann und will nach ein paar Minuten erneut. Erst dachte ich, dass ich keine Lust mehr habe. Nach einer Weile wollte ich aber doch nochmal gefickt werden. Doggy. Ich kniete auf meinem Bett, er stand dahinter. Ich sagte ihm, dass er mir gern auch noch meinen Plug reinschieben dürfe. Er tat wie ihm geheißen und fickte mich dann mit Plug im Hintern richtig gut durch. Stieß mich hart ohne dass es wildes Gerammel wurde. Optimal. Ausdauernd war er ja eh. Also musste ich mir keine Gedanken machen, ob es zu lange dauert, bis ich komme. Sehr entspannend für meinen Kopf. Ich massierte noch meinen Kitzler und kam alsbald. Und er am Ende mit der bewährten Taktik auch. Plug, fingern, Eier im Mund, lecken, blasen lassen, selbst hart wichsen… Orgasmus 3 für ihn – die Zeit also optimal ausgenutzt.

Ich glaube ja immernoch, dass ich gar nicht so wirklich sein Typ war, aber er mochte, dass ich auch ein ziemlich sexueller Mensch bin. Jedenfalls hatte wir beide was von der gemeinsamen Zeit. Also alles fein.

Frustficken Part 1

Zur Wahrheit gehört auch, dass ich mich nach dem zu früh abgebrochenen Date-Wochenende mit Mr. Chef auch einfach durchficken lassen wollte. Ich war ausgehungert. Eigentlich schon seit Wochen. Und zusätzlich noch frustriert. Und horny. Das war ich schon vor dem Date-Wochenende. Eigentlich ist er ja Glückspilz gewesen. Wenn du ein Vögelwochenende mit einer Frau planst und die ist dann passend dazu auch noch übelst horny… Aber hilft alles nix, wenn das Setting am Ende nicht passt.

Manchmal ist es ja Fluch, dieses Mal eher Segen für mich: Wenn du wirklich jemanden halbwegs Niveauvollen suchst um dich einfach durchbumsen zu lassen, dann kommst du als Frau da am Ende auch fast sicher zum Ziel.

Allerdings war es mir doch zu flach, mir wirklich nur explizit jemanden zum Vögeln anzulachen. Mr. SLK bot mir an, dass wir ne Runde in seinem Cabrio drehen. Das fand ich so zum Einstieg eigentlich ganz nice. Ich hab irgendwie gar nicht damit gerechnet ihn mit aufs Zimmer zu nehmen und auch nicht extra dafür aufgeräumt. Was dazuführte, dass beim Verlassen des Zimmers meine Sexspielzeuge noch zum Trocknen im Bad lagen. Die hatte ich beim überstürzten Aufbruch vorher einfach so in den Koffer geworfen und nun eindlich ordentlich gesäubert.

Mr. SLK schrieb er sei da. Ich dachte, dass ich nun vors Hotel laufe und wir in seinem Cabrio losbrausen. Vielleicht irgendwo halten und Knutschen und Fummeln. Er aber wohl nicht. Wir waren um 17:30 verabredet. Ich hatte ein Zeitfenster bis 20 Uhr. Das hatte ich ihm auch so kommuniziert. Er stand aber bereits in der Lobby und sagte, dass er einen Kaffee trinken wollte. Na meinetwegen. Da stand also Mr. SLK. Passend zum Auto. Um die 50 Jahre alt, gehört gefühlt zur Boomer-Generation. Nicht besonders groß, aber nicht klein. Gepflegtes Äußeres. Sein Körper ist ihm wichtig. Moderne Brille. Polohemd. So ein Machertyp, der immer sagt wo es lang geht. Wenn ich wetten müsste, dann hat er ne Ausbildung gemacht, ist aber jetzt Geschäftsführer von irgendwas geworden. Erfolgreich, aber nicht intellektuell. Das ist keine Wertung nur eine Beschreibung dessen, was ich interpretiert habe.

Eigentlich weiß ich, dass diese Art Männer und ich gar nicht zusammenpassen. Zum einen stehen die rein optisch selten auf mich. Er hatte auch mollig unter „Mag ich nicht so“ einsortiert. Er hatte Fotos von mir gesehen, auch ein ganz normales angezogenes Bild aus dem Urlaub vom Dezember, also aktuell. Ich sprach ihn nochmal darauf an und er erwiderte, dass das schon so passen würde. Okay. Kann sich hinterher also nicht beschweren. Und in meinen Klischees war er eher einer, der Frauen im Grunde nicht für voll nimmt. Hübsch aussehen und fickbar wäre gut. Aber ich habe nicht rausgefunden, ob mein Vorurteil an der Stelle stimmt.

Ich glaube er sagte schon beim ersten Schluck Kaffee, dass wir ja auch abkürzen und gleich auf mein Zimmer gehen könnten. Läuft ja super bei mir. Ich habe innerlich hart über mich gelacht. Wobei so dreist mit der Tür ins Haus gefallen ist sonst selten jemand. War fast wie du redest mit der Nutte nur noch über die Bezahlung und dann geht es auch gleich los. Nur dass er bis zu diesem Moment nicht wissen konnte, dass ich einigermaßen horny bin. Also eine erstaunliche Taktik. Er erzählte mir später, dass er in den zwei Jahren in denen er sein Profil auf Joy hat, erst zwei Frauen getroffen hat. Eine zum Essen, die nicht mehr wollte und mich. „Bei der Taktik nicht sehr überraschend“ dachte ich mir.

In auch nur ein kleines bißchen weniger horny, wäre er damit auch bei mir nie zum Ziel gekommen. Aber mir geisterte die ganze Zeit ein harter Schwanz durch den Kopf, der mich einfach durchnagelt. Mir war es ja schon fast unangenehm vor dem Hotelpersonal, nach einem Kaffee offensichtlich mit einem Mann aufs Zimmer zu verschwinden. Das wirkte als wäre ich eine professionelle. Aber gut. Er haute in den fünf Minuten beim Kaffee zumindest nix raus was mich völlig genervt hat. Das würde jetzt zu der Situation führen, dass in meinem Zimmer mein ganzes Sexspielzeug offen herum lag und ich es nicht mehr unauffällig wegräumen konnte. Aber ich hatte keine Lust zu erklären, was es damit auf sich hat, warum ich das alles mit auf meine Geschäftsreise genommen hatte. Selber Schuld, hätte es ja vorner einfach wegräumen können. Rumgetrödelt und mir dann eingeredet, dass wir ja gar nicht auf meinem Zimmer laden werden. Haha. Keine 10 Minuten später war ich wieder da, mit ihm im Schlepptau.

In meinem Zimmer angekommen, fackelte er auch gar nicht lange und war quasi schon nackt, bevor die Tür richtig ins Schloss gefallen war. Okayyy. Das konnte ja was werden. Steuerte auf mich zu, Hände an die Möpse und küsste mich. Also das was er unter Küssen verstand. Männer seiner Generation sind wirklich oft unfassbar gruselige Küsser… Die kreiselnde Zunge, wie so ein Uhrwerk. Hallo, ich bin doch auch an diesem Knutschprozess beteiligt. Ihm völlig egal..Gut Knutschen ist also raus. Aber sein Schwanz sah vielversprechend aus. Und stand quasi schon.

Ich hatte in unserem knapp 3-stündigen Intermezzo nicht wenige Momente in denen meine innere Augenbraue hochgeklappt war und ich mir dachte „Really??“ Aber es war unterhaltsam. Kennt ihr ein Video in dem ein großer Hund irgendwie kurios irritiert begeistert einen kleinen Hund anschaut, der wild vor ihm rumtollt und er nicht so genau weiß, was er damit nun anfangen soll. Irgendwas zwischen überfordert und begeistert von der Energie. Das ist das passende Bild dazu…

Aber ich war gespannt, was nun passieren würde: Ob er gut ficken kann?

Sonstige (misslungene) Verrückheiten auf Dienstreise

Wenn ich auf Reisen bin, dann wird mir immer wieder klar, dass Männer die Joyclub-Seite anders nutzen als ich. Für die ist das eine Sex-Dating Plattform, also geht es um Sex. Für mich ist das eine Dating-Plattform, die das Thema Sex einfacher macht, aber auch für andere „normale“ Treffen zulässt, mit Menschen, ohne dass man die notwendigerweise immer vögeln will und muss. Manche haben nur wenig Zeit in der sie sich gefühlt aus ihrem normalen Leben wegstehlen können. Das hätten sie dann gerne gut genutzt. Ich bin eigentlich immer frei zu tun, was ich möchte und bin auch oft mit einem Gespräch zufrieden. Oder die Lust auf mehr ergibt sich weil man vorher eine gute Zeit hatte.

Ich hatte ein Date eingestellt, nach meiner Dienstreise, um jemanden zu treffen, der mir die Stadt zeigt/Abendessen geht. Die Nacht hatte ich in einem Airbnb gebucht. Auch weil ich früher selbst Gastgeber war, hatte ich nicht vor jemanden dort mithinzunehmen. In einem Hotel, wo man an der Bar noch was trinken kann, fühlt sich das eh besser und irgendwie auch safer an. Ich war also nicht besuchbar. Warum ich mich am Ende mit demjenigen traf, das kann ich gar nicht mehr beantworten. Ich glaube er hatte in Bild mitgeschickt und sah nett aus. Ganz normaler Durchschnittstyp. Genau das richtige. Er wusste, dass ich nicht besuchbar bin.

Wir trafen uns an einem Ort, den ich schon kannte, weil ich dort schon Zeit verbracht hatte. Damit war es gewissermaßen mein Terrain. Ich saß dort auf einter Treppe vor einem Cafe und hatte einer bunten Truppe beim Salsa tanzen zugesehen. Ich war beschwingt. Nicht weit davon weg war ein Park. Wir gingen dort spazieren. So zum ersten beschnuppern genau das Richtige. Er war ein relativ großer bulliger Typ, der eine nerdige Brille trug. Wilde Mischung. Im Grundsatz nett. Gemeindebeamter. Aber es dauerte keine halbe Runde, da versuchte er seinen Arm um mich zu legen. Hmm. Ich schlängelte mich elegant raus. Das war nicht meines. Wir setzten uns auf eine Bank, quatschten. Da hielt er schon sein Gesicht erwartungsfroh vor meines. Ich ließ mich aufs Knutschen ein. Und er küsste überraschenderweise auch wirklich gut. Aber eigentlich war ich so genervt, dass er nur darauf hinaus wollte. Als er mir dann noch unters T-Shirt grabbeln wollte, hatte ich dann die Faxen dicke und komplimentierte ihn mit dem Hinweis nach Hause, dass ich da keine Lust darauf habe. Dass er bei mir an diesem Abend sicher nicht zum Ziel kommen würde. Mit einem Schmunzeln abgehakt.

Das Bett ist zu klein… das Problem mit zuviel Intimität – Teil 2

Wir fallen also knutschend und fummelnd ins Bett…Es fühlt sich gut an, aber nicht zündend. Für das was er mit mir eigentlich anstellen wollte, ist Mr. Chef sehr zurückhaltend. Ich kann nicht einschätzen woran das liegt. An wenig Fremdhaut-Experience, an mir, an weiß der Kuckuck was. Ich bin also initiativer als erwartet. Ich streichel, ich knutsche, ich blase. Droht er an seiner eigenen Erwartungshaltung zu scheitern? Dabei habe ich ja gar keine große. Er fingert mich. Ich bin nicht superfeucht aktuell. Ich drehe ihm mein Massage-Öl an. Viel besser. Er macht das gut. Aber merke nicht, ob ihm das Spaß macht, oder er es macht weil er irgendwie muss. Während er mich fingert massiere ich meinen Kitzler. Er hatte mir im Vorfeld gesagt, dass er unbedingt miterleben möchte, wie ich es mir selbst mache. Also da wären wir. Da es schon eingermaßen spät ist, brechen wir danach zum Essen auf.

Den Rest werden wir sicher nachholen. Wir gehen Essen, ich genieße den Abend. Ich finde wir haben ein spannendes Gespräch. Mit Ausnahme seiner Unsicherheit beim Sex, alles palletti bei uns. Danach noch auf einen Drink in die Hotelbar. Wir nehmen den dann mit ins Zimmer. Er macht es sich bequem. Ich greife schnell mein kleines schwarzes Kleidchen und husche ins Bad. Ich komme also in dem sexy Hängerchen wieder – was als Einladung zu verstehen ist. Und ja wir haben sowas wie Sex, er nimmt mich quasi doggy und kommt am Ende auf meinem Arsch. Wie ein Tittenfick nur mit meinem Hintern, bei kurvigen Ärschen geht das. Ich weiß weder, ob das kommen so intendiert war, noch die Art wie er es mit mir gemacht hat. Aber man fragt das dann ja auch nicht. Aber es sah doch befriedigt aus. Ich machte es mir danach nochmal selbst mit meinem Dildo. Das glaube ich kickte ihn null. Wenn ich ihn währenddessen ansah, sah er ziemlich abwesend aus. Ich dachte mir in dem Moment nicht viel dabei. Im Nachhinein fällt mir das erst wirklich auf. Wir kuschelten und redeten viel. Ich nahm mir Nähe und gab sie ihm auch. Das fühlte sich sehr okay an. Aber eigentlich war der ganze Aufenthalt schon ab dem Schlafen gehen gekippt. Das war mir nur überhaupt nicht klar in dem Moment.

Die Nacht in einem Bett, das ziemlich klein ist und wenn man weit außen liegt musste man bei der Matratze Angst haben rauszufallen. Ich hab ja schon öfter Nächte mit Menschen im Bett verbracht, mit denen man intim war, die man aber nicht besonders gut kennt. ich glaube ihm war nicht so ganz klar, was das bedeutet, wenn man sich ein Zimmer teilt, in dem man quasi keinen Rückzugsort hat. Ich kann mir vorstellen, dass er ein bescheidene Nacht hatte schon auf Grund der Tatsache, dass man halt irgendwie nicht so einfach kacken gehen kann/will, wenn man sich nicht wirklich kennt. Sich schämt wenn man Nachts pupst. Wie oft hatte ich solche Nächte schon. Er hatte sich morgens um 7 gleich mal für eine Stunde ins Spa verzogen. Als er wieder kam hatten wir nochmal Sex, dieses mal richtigen, das hatte sich einfach so ergeben. Im Schlaf-Tshirt ungestylt.

Wir gingen frühstücken. Ich ahnte bis dahin noch nichts. Er machte Andeutungen, dass er fragen wollte, ob heute Nacht noch ein zweites Zimmer frei wäre. So weit okay. Allerdings sollte ich mich kümmern. Ab da war ich mir unsicher. Ich würde mir selbst niemals so ein teures Hotelzimmer buchen. Ich hatte keine Ahnung, ob er das erwartete. Dass ihn das mit dem Bett stresste konnte ich verstehen. Mein Zug geht morgen ab der Stadt zurück, in der er mich abgeholt hatte. Er musste mich da ja auch wieder hin zurückbringen. Ohne Auto war ich da sehr unflexibel. Er schlug dann vor ich könne ja schon in der Stadt schlafen… Huch. Aha. Wie jetzt? Unsicherheit machte sich bei mir breit. War irgendwas an mir verkehrt, doch nicht sexy? Irgendwas ekliges angestellt? Hmm.. Ich fing an nach Alternativen zu recherchieren. Es war eigentlich geplant, dass ich wandern gehen und er biken würde. Darauf hatte ich mich gefreut. Und irgendwann war klar, dass er mich eigentlich am liebsten sofort loswerden wollte. Es ging dann schnell, ich buchte mir das Zimmer in dem ich jetzt sitze und kein 30 Minuten später hatte ich gepackt und er fuhr mich mit dem Auto hier her. Da sah ich mich dann plötzlich in der Lobby des Hotels sitzen, so früh, dass ich noch drei Stunden warten musste bis ich ein Zimmer beziehen konnte. Es nervte mich, ich hatte in der Kürze nicht ordentlich gepackt, fühlte mich irgendwie abgestossen und wollte auch nicht mit meinem Krempel in die Stadt losziehen, die ich auch schon gesehen habe und nicht unbedingt noch länger hätte bleiben müssen. Aber früher heimfahren ging auch wegen des Tickets nicht. Er hatte mir aber immerhin das Geld für das Zimmer gegeben. Hätte er nicht müssen.

Auf dem Weg in die Stadt im Auto hatten wir ein gutes Gespräch. Trotzdem kullerten Tränen bei mir. Es war wie das Gefühl bei Eifersucht. Es fördert die eigenen Schwächen zu Tage. Zu häßlich, zu dick, zu ungepflegt, nicht weiblich genug. Die Teufel auf der Schulter schreit dir die eigenen Unsicherheiten ins Ohr. Laut und umbarmherzig. Da helfen alle Beteuerungen, dass es nicht an mir liegt, dass er zuviel Ballast mit ins Wochenende genommen hatte nichts. Oder dass er manches falsch eingeschätzt oder an den eigenen Erwartungen gescheitert war. Das Engelchen weiß das. Ich schließe nicht mal aus, dass wir uns wiedersehen. Er mit dem Wissen, dass er für sich so einen Trip anders organisieren muss. Ich weil ich im Grunde nicht nachtragend bin.

Trotzdem sitze ich hier und fühle mich furchtbar abgeschoben und ungewollt. So als ganzer Mensch. Wir hatten uns nicht mal 24 h gesehen. Auch nix mit ich fahr dich Abends dann ins Hotel und wir essen noch zusammen. Es war so plötzlich unumkehrbar. Das sticht in mein Ego. Tief rein in alle Unsicherheiten. In in einer Phase in meinem Leben, wo ich mich auf nix neues einlasse, weil unsicher.

Nichts für gegeben nehmen, freuen wenn es klappt. Das beste daraus machen, wenn es nicht klappt. Im Grunde ist mir ehrliche Kommunikation von Bedürfnissen immer am liebsten, von dem her alles fein. Aber das Tempo war ein wenig hart.

Ich gehe nun duschen und dusche mir das „nicht genügen Gefühl“ weg…

Wenn das Bett zu klein ist… das Problem mit zuviel Intimität

Mein Leid eure Freude, ich muss mir die Gedanken aus dem Kopf schreiben.

Im Grunde habe ich eine schwierige Phase aktuell, deswegen habe ich nicht geschrieben. Hadere mit dem Älter werden, mir der eigenen Attraktivität. Hab eigentlich keine neuen Dates zugelassen in letzter Zeit. Nur Männer die ich schon kenne. Weil die wissen worauf sie sich einlassen. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Bin auf einer Dienstreise unterwegs im Westen von Deutschland. Der offizielle Teil ging von Sonntag bis Donnerstag. Ich hatte schon lange beschlossen, dass ich noch 4 Tage dranhängen wollte bis Montag, also morgen. Das war völlig unabhängig von Dates oder anderen Personen. Aber es ergab sich, dass ein Mann mit dem ich vor zwei Jahren mal das Vorstellungsgesprächs-Date gehabt hatte mit bekam, dass ich grob in seine Richtung komme. Er bot an, dass wir die 4 Tage zusammen verbringen könnte. Er würde mit seinem Mountainbike Touren fahren und zwischendurch würden wir uns im Wellness-Hotel verlustigen. Die 4 Nächte stutzte die Realität im Laufe der Planung auf 2 Nächte zusammen. Aber auch das ist kein Problem. Im Grunde freue ich mich über Alles was sich ergibt, auf das ich auch Lust habe, nehme die Dinge aber nie für gegeben hin. Er sagte, dass das Hotel eine Überraschung wird, Schlosshotel mit Wellness wusste ich. Sehr spannend. Ich Glückspilz, netter Mann, Sex und ein tolles Hotel. Wow – zu gut um wahr zu sein. Noch dazu ein Mann denn ich kenne, wo die Chemie gestimmt hatte. Konnte eigentlich ja nichs schief gehen.

Zwei kleinere Probleme, die sich aus dem Setting mit der Dienstreise ergeben. Ich habe kein Auto dabei und bin ein wenig abhängig. Das mag ich nicht besonders gerne, mein Radius ist damit auch eingeschränkt. Und ich musste auch schon sehr früh mein Zugticket zurück fest buchen. Das andere ist, dass ich aus bestimmten Gründen nur einen mittelgroßen Koffer mitnehmen konnte. Mit dem musste ich nun also Dienstreise, Femme Fatale und Wandern abdecken. Und auch das macht mich unflexibel und die Transfers zwischen den Stationen nicht ganz einfach, weil ich den Koffer, einen Rucksack und eine Stofftasche am Ende mit hatte. Not so sexy. Das würde ich beim nächsten Mal anders lösen.

Die erste aufgeregte Vorfreude machte sich beim Packen bereit. Ich teste sexy Outfits. Schmiss das knappe Kleidchen mit den Cut-Outs in den Koffer, probierte meine Halterlosen durch, schaute nach, ob die Strapsstrümpfe auch keine Laufmaschen hatten. Ich hängte den Lush und Satisfyer zum Laden ans Kabel. Packte einen Glasdildo, meinen normalen Dildo und diverse Plugs, auf die ich Lust hatte ein. Auch Massage-Öl und Gleitgel landeten in meinem Koffer. Ich hatte Lust ihm eine breite Auswahl an Möglichkeiten zu bieten. Vielleicht die ein oder andere Fantasie erfüllen. Er war soweit ich wusste, sehr selten anderweitig unterwegs. Es würde also für ihn die besondere Ausnahme werden. Das wollte ich bieten, der Gedanke machte mir Spaß.

Nach meiner Dienstreise machte ich das, was mein ursprünglicher Plan war und bereiste Luxemburg. Danach kam ich mit dem Zug zurück nach Trier, da wollte mich Mr. Chef einsammeln. Je näher unsere gemeinsame Reise gerückt war, desto angeregter wurden die Chats. Die Fantasie ging mit ihm und auch ein wenig mit mir durch. Wir spielten gedanklich verschiedensten Settings durch – Escortgirl, die Masseurin mit Extras, Chefin und Assistentin… Wobei ich schon wusste, dass auch da die Realität es schwer machen würde. Ich hatte einen Zugtransfer vor unserem Treffen, musste die Klamotten tragen mit denen ich vorher den halben Tag in der Stadt unterwegs gewesen bin. Das war alles eher pragmatisch als sexy. Da sterben alle Rollenspiele bevor sie angefangen haben. Aber es bleibt noch das ausgiebig durchgevögelt werden in allen denkbaren Stellungen und ein schönes intimes Wochenende.

Er sammelte mich also in der Stadt mit meinem Gepäck ein. Wie süß, ich hatte schon vergessen, welch süßen Dialekt er hat. Gefühlt war alles ein klein wenig reservierter als erhofft, aber ich kenne das, dass man sich erst wieder miteinander akklimatisieren muss. Wir fuhren zum Hotel. Das war wirklich der Oberknüller. Was ein krasser Schuppen. Da hatte er sich nicht lumpen lassen und was Tolles rausgesucht. Da kam ich mir fast schon wieder ein wenig doof vor mit meinem abgenutzten Koffer und der Stofftasche. Fühlte sich an wie Weihnachten.

Im Zimmer stellten wir fest, dass das Bett relativ klein war. Die Matratze würde es gar nicht so einfach machen zu zweit darauf zu schlafen. Ich ließ mir noch eine zweite Decke bringen um zumindest die Deckenproblematik zu entspannen. Wir hatten ja bisher noch keine Nacht miteinander verbracht. Beim ersten Mal hatte ich allein ein Zimmer und er hatte mich nur dort besucht. Ich glaube, dass er die letzten Jahrzehnte mit niemanden, den er nicht kennt ein Zimmer oder Bett geteilt hat. Aber ich vertraute darauf, dass ich ja umgänglich und anpassungsfähig bin und man mit offener Kommunikation das schon hinbekommen würde. Es sind ja auch nur 2 Nächte. Und wer muss viel schlafen, wenn er eine ausgehungerte, untervögelte und willige Frau im Bett hat…

Er war bevor er mich eingesammelt hat schon biken gewesen, also bot sich duschen an. Ich ließ ihn zuerst gehen. Und da es mir auch nicht schaden würde, dachte ich mir, dass ich mich nach einer Weile einfach dazu geselle. Kam in Unterwäsche ins Bad und sagte, dass ich mit in die Dusche wollte. Er war erfreut über nackte Haut, nackte Brüste. Mein sexyness Faktor mit nassen Haaren und zerlaufender Wimperntusche hält sich in überschaubaren Grenzen, aber ich war mir sicher, dass wir eine Basis haben, auch von den Gesprächen her, auf der das keine Relevanz mehr hat. Guter Sex entsteht für mich eigentlich dann, wenn ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss. Wir knutschten unter dem Wasserstrahl. Es fühlte sich gut an. Ich ging auf die Knie und nahm mir seinen Schwanz vor. Ich mag das sehr unter der laufenden Dusche zu blasen. Als ich anfing fiel mir wieder ein, was an ihm speziell war. Seine Vorhaut ist verengt. Das bringt mich immer kurz aus dem Konzept, weil ich dann nur erahnen kann, ob das was ich tue ihm auch gefällt. Aber er hat das Thema nicht angeschnitten, also habe ich ihn nie danach gefragt. Seine Errektion sprach für mich.

Ich schickte ihn aufgeheizt aus der Dusche und duschte schnell zu Ende. Er wartete nackt vor dem Bett. Ich kam nur mit einem Handtuch bekleidet dazu… Er wollte mich ausgiebig penetrieren, dass war das was er sich vorher gewünscht hatte. Ich hatte während er schon duschen war meine Spielzeuge und Gleit-/Massagegels auf das Nachtkästen gestellt. Ich war sowas von bereit mich in allen möglichen Varianten penetrieren zu lassen…

Ich wollte ja mal wie Carrie Bradshaw werden – nur ohne High Heels und Monogamie

An Weihnachten war ich zu Hause bei meinen Eltern. Die kompletten drei Tage. Der Rettungsanker zu dem ich mich in den Jahren vorher immer mal abgeseilt hatte – die zwei Besties – waren in diesem Jahr maximal weit entflohen. Bis auf eine Ostseeinsel. Zu weit für eine kurze Flucht. Also wollte die Zeit miteinander verbracht werden. Ich mag meine Eltern und bin gerne und auch oft da. Aber so drei Tage am Stück ohne eigenes Zimmer ist dann schon irgendwie lang. Meine Mam schlug vor – meine Eltern haben dekadenterweise ein Sky-Abo – dass wir ja Sex and the City die neuen Folgen schauen könnten zusammen. Klar doch. hihihi. hi. hi. Ich quatsche ja echt mit jedem über Sex, aber bei meinen Eltern bin ich da maximal nicht daran interessiert. Keine Ahnung, da bin ich oberverklemmt. Das würde also ein Spaß werden. Sowas gucke ich sonst mit den Besties, so mit GinTonic, Kichern und eigene Sexgeschichten erzählen.

Und ja ich habe gelitten, als es um Masturbieren in der Öffentlichkeit ging. Und ich musste meiner Mam dann erklären was queer und nonbinär meint. Meine Eltern sind halt doch Boomer – dasselbe Alter wie die Protagonistinnen in SATC. Immerhin werden Frauen in dem Alter mit den neuen Folgen mal sichtbar gemacht. Jedenfalls erinnerte mich das Schauen der Serie daran, wie ich zu Beginn meiner Bloggerinnenzeit davon geträumt habe, dass ich einen ultra-erfolgreichen Blog über Sex erschaffen könnte, so ein bißchen wie Carrie Bradshaw. Und dann würde ich reich und berühmt und könnte nur noch vögeln und schreiben. Carrie, nur ohne die High Heels und weniger Monogamie. Aber naja, manchmal kommt es anders als man träumt. Immerhin ist mein Sexleben 1000 Mal spannender als das von Carrie. So.

Also hoffentlich bald wieder. Ich suchte (von Sucht, nicht suchen) seit 3 Tagen „Türkisch für Anfänger“ und hänge sabbernd an Elyas M´Barek bzw seinem Serien-Alterego Cem. Dieses das brave Mädchen kriegt den hotten bösen Buben rum-Geschichten-Ding funktioniert irgendwie einfach immer bei mir. Wenn die sich nach gefühlt 15 Folgen Vor(spiel)geplänkel zum ersten Mal küssen, da brauch ich keinen Porno mehr. Das macht irgendwie viel mehr in meinem Kopf.

Aber sorry für Geschichte, ich bin so ultra horny, weil ich am 1. Dezember eine OP hatte und seitdem nahezu komplett sexlos bin. Bei mir wurde ein Lipödem diagnostiziert, also eine Fettverteilungsstörung. Ich bin im Stadium 2, hab zum Glück keine akuten Beschwerden oder Schmerzen. Aber natürlich auch keine Lust, dass es noch schlimmer wird und ich kaputte Knie und ein komplett kaputtes Selbstwertgefühl kriege. Es hilft nur eine medizinische Fettabsaugung (Liposuktion). Zahlt leider niemand – „weil Frauenkrankheit und die Fetten würden sich ja dann einfach alle Fett absaugen lassen“ – Erster Kostenvoranschlag 3 OPS á 9500 Euro. Alter, da krieg ich ein E-Auto von. Da ich dem Arzt nicht das Dritthaus in Starnberg finanzieren wollte, habe ich mir einen Doc ein Stück weiter weg gesucht. Erste große OP 10.000 Euro, dann noch eventuell eine kleinere für 3000 Euro.

Auch nicht wenig, aber deutlich besser. Mit der Aussicht, dass man da wochenlang ein Kompressionsmieder tragen muss, lehnte ich den ersten Termin, den er mir für die OP angeboten hatte im Juli ab. Dezember war da viel besser. Eigentlich war erst klar, dass ich es wirklich mache, als ich die Zusage hatte meinen Job, auf den ich kommissarisch befördert worden war, auch behalten zu können. Sonst wäre das mit dem Kredit für die OP eng geworden. Jetzt sind 4 Wochen seit der OP vergangen. Die Hamätome sind fast verschwunden, die Schwellungen noch nicht ganz. Ich sitze auf meinem Bett in meinem Kompressionsmieder. Ich dürfte seit zwei Nächten wieder ohne das Ding schlafen, hab es aber nach der ersten Nacht wieder angezogen, weil es sich ohne noch sehr seltsam anfühlt. Die Oberschenkel sind noch ziemlich taub. Mir sind von den Knien bis zur Hüfte 6.8 Liter Fett abgesaugt worden. Der Doc ist da ziemlich ans Limit gegangen. Etwa 5 Stunden Vollnarkose. Mit 10 Tagen Resturlaub bin ich in die OP gegangen, weil man wird ja auch nicht Krankgeschrieben. Und lerne, dass man 14 Tage auf jeden Fall rechnen muss, dass man raus ist aus dem Job.

Die Besties haben mir in der Zeit nach der OP den Arsch gerettet. Ich durfte bei ihnen unterkommen. Erst war gedacht von Donnerstag bis Sonntag, daraus wurde noch ein Sonntag später. Sie haben mich bekocht, ertragen, Thrombose-Spritzen gegeben, rumgefahren, meine nackten geschundenen Beine fotografiert, das vollgesaute miefende Mieder mit der Hand gewaschen, mir als nackter Käfer auf dem Rücken liegend wieder ins im Schritt offene Mieder reingeholfen, waren mit mir um den Block Gassi, auch wenn so langsam eigentlich kein Mensch laufen kann, meine Wäsche gewaschen, mich mit ungewaschenen Haaren ertragen und viel gelacht. Ich bin unendlich dankbar. Und eigentlich fällt mir nun nichts mehr ein, was mir in dieser Freundschaft noch peinlich sein müsste.

Ob die OP nun was gebracht hat, das schreibe ich, wenn ich es weiß. Das Mieder muss ich noch etwa 10 Wochen tragen. Was das Dating-Game neben Omrikon ein wenig schwierig macht aktuell. Ich will niemanden treffen, der mich noch nicht kennt. Hach ja Corona – heute vor einem Jahr hatte ich mir das Virus schon einfangen und wusste noch nichts davon. Es nervt mich immernoch, dass es mich erwischt hat. Deswegen bin ich aktuell wieder sehr konsequent mit Maske, testen und impfen. Nochmal muss das nicht, zumal ich auch das Gefühl habe, dass es sich hin und wieder auf meine Leistungsfähigkeit auswirkt.

Die ersten drei Wochen nach der OP habe ich an Sex keinen Gedanken verschwendet, noch nicht mal masturbiert. Ich war einfach im Heilungsmodus. Aber jetzt bin ich langsam so überhorny. Immerhin habe ich nach Weihnachten ein Date gehabt mit Blowjob und einem geleckten Orgasmus für mich (während ich das Mieder anhatte – doch praktisch dieses unten offen :-)) Und Knutschen. Was ein Glücksgriff ist, denn die liierten oder zwar getrennten, aber Daddys unter meinen potentiellen Fuckbuddies sind zwischen den Jahren immer im Familien-/Pärchenurlaub. Also eigentlich die Dürrezeit. Bin zwar noch immer untervögelt, aber nicht ein klein wenig gelindert. Nächstes Jahr geht es dann wieder los, hoffe ich. Hab mir von einem Amorelie-Gutschein, den mir jemand mal geschenkt hat ein Strapon gekauft. Es steht da also was auf meiner Was-ich-ausprobieren-will-in-2022-Liste. Aber erst mal gut Rüberrutschen ins neue Jahr.

An Neujahr sehe ich dann alle meine Besties. Womit sich der Kreis zu Sex and the City wieder schließt. Wir sind im Ursprung vier Schulfreunde, die auch über alles reden können. Nur waren wir immer schon diverser aufgestellt als Carrie und Co., denn wir waren nie nur Mädels. Wenn schon nicht reiche und erfolgreiche Bloggerin, dann wenigstens mit unschlagbaren Freunden.

Wie der Abend im Swingerclub endete…

Erwartet nicht zuviel, der Blogeintrag wird nicht mehr sehr lange. Manchmal schaffe ich es aber einfach nicht ein Thema zu Ende zu schreiben und muss es teilen.

Je länger der Abend im Club dauerte, desto mehr gelangte ich zur Erkenntnis, dass es für mich an diesem Abend aus vielerlei Gründen schwierig werden würde zu kommen. Es stach mir kein Mann ins Auge, auf den ich Lust gehabt hätte, die Pärchen waren alle als Pärchen zugange, dass die meisten ohne Kondome fickten und man sich die erst hätte an der Bar holen müssen und Klamotten, in denen ich mich nicht wohl fühlte. Vieles was mir im Kopf umher geisterte. Was nicht hieß, dass ich dem Abend im Club nichts abgewinnen konnte. Ich bin einfach immer zufrieden, wenn ich Menschen beobachten kann und davon gab es ausreichend.

Ich verabschiedete mich innerlich von meinem Orgasmus, aber fragte Mirco, ob er denn kommen könne, wenn ich ihm vor Zuschauern einen blase. Er bejahte. Also gingen wir in den Paare-Bereich und suchten uns eine Szene, die uns anmachte. Wir setzten uns wieder an den Rand auf die Bank und sahen eine kurvige Frau, die mit zwei Männern zu Gange war. Ein MMF, wie schön. Das ganze hatte eine leichte BDSM Komponente, weil ihr Partner ließ sie auf dem Boden knien und dem anderen Mann einen blasen.

Mirco lehnte sich lässig gegen die Wand neben der gepolsterten Sitzbank. Er packte mir seinen Schwanz aus und ich machte mich gierig drüber her. Ich hatte Lust ihm Formvollendet mein Können angeihen zu lassen. Leckte, saugte, massierte ihn mit der Zunge. Blendete das meiste um mich herum aus. Er sah sich die Dreierszene an. Irgendwann konnte ich hören, wie die Frau satte Schläge auf den Hintern bekam. Dazu ihr Stöhnen zwischen Schmerz und Genuss. Mirco mochte das, ich wusste, dass er auch in die Richtung geneigt ist. Das hatte er meinen Hintern auch schon spüren lassen. Bei jedem Schlag, den ich hörte spürte ich, wie er noch einen Tick härter wurde. Ich spürte, dass ihn das was er sah anturnte. Ich konnte ihn leise stöhnen hören und auch dass er mich vorwarnte, dass er gleich kommen wird. Ich wollte keine Sauerei veranstalten, also ließ ich ihn in meinen Mund kommen. Ich nahm alles auf, stand auf und verschwand in den Duschbereich. Leider gab es kein Waschbecken, also spuckt ich es innerlich grinsend ein wenig umständlich in die Dusche und versuchte mir den Mund auszuspülen, ohne komplett nass zu werden. Er stand zufrieden lächelnd da, als ich wieder kam. Also war ich auch zufrieden. Wir gingen dann relativ schnell nach Hause. Es war auch schon spät geworden.

Ich freute mich darauf bei ihm zu übernachten. In seiner Nähe zu sein war unglaublich angenehm. So kamen die Jungs auch zu ihrem zweiten Abend allein. Wir hätten es vermutlich auch so geschafft ohne uns auf den Keks zu gehen, aber es ist doch immer gut, wenn jeder mal ein wenig Zeit für sich hat. Und ich hoffte ja doch noch ein klein wenig drauf, dass Mirco und ich noch ficken würden. Nur wir zwei in seinem Bungalow war mir eh die sympathischte Variante. Es war spät, wir landeten schnell im Bett. Dieses Mal zurrte er die beiden Betten gleich mit seinem Gürtel zusammen. Beim ersten Mal sind die immer auseinander gerutscht. Und dann haben wir es endlich getan. Gefickt. Und ich habe es genossen. Auch wenn er mir keinen Orgasmus ficken kann, aber das kann eh quasi keiner. Und es gibt da ja andere Wege und ich war am Ende des Abends auch befriedigt. Und am morgen dann nochmal. Dieses Mal hat er nicht so gut geschlafen neben mir, wie beim ersten Mal, ich dafür umso besser. Dann trennten sich unsere Wege. Ich hatte den Jungs gesagt, dass ich zum Frühstück komme. Es war der letzte ganze Urlaubstag. Wir küssten uns ein letztes Mal und gingen auseinander. Ohne Wehmut, denn es war eine schöne Zeit gewesen.

Und am Ende ergab es sich, dass wir auch den letzten Abend noch zusammen verbrachten und wir auch nochmal im Bett landeten. Ich genoss es mit ihm. Seit der Trennung vom Kollegen war das gefühlt das erste Mal richtige Nähe. In der letzten Nacht blieb ich nicht bis zum Morgen, weil unser Flug halbwegs früh ging und ich noch packen musste. So brachte er mich in der Nacht dann ganz Gentleman zu meiner Hotelanlage zurück. Wir haben uns gut getan in dieser Woche. Was ein schöner Zufall. Ich schließe nicht aus, dass wir uns bei Gelegenheit mal wieder sehen. Unabhängig von der wirklich witzigen aufregenden Zeit mit den Jungs, komplettierte Mirco unseren Urlaub einfach perfekt.

Croissant gegen Kaffee

Kurzer Einschub.

Es gab doch da die Geschichte von dem Mann, der mich vor Jahren mal nach Hamburg auf seine Geschäftsreise hat einfliegen lassen. Unvergessenes, tolles Erlebnis für mich. Erinnere ich mich sehr gerne daran zurück. Wir sind in losem Kontakt geblieben, mal mehr und mal weniger. Nachdem er noch keinen Namen bekommen hat wird er ab jetzt Mr. Croissant heißen. Die Geschichte dazu folgt jetzt.

Geschäftsreisen gab es in letzter Zeit ja leider nicht so viele, so dass sich keine Gelegenheit zur Wiederholung ergeben hatte. Zumal Mr. Croissant auch das Business gewechselt und sich damit seine Reiseradius deutlich verkleinert hat. Und auch ich bin nicht mehr so flexibel wie früher. Aber immerhin habe ich mittlerweile auch zwei Tage pro Woche Homeoffice. Er erzählte mir kürzlich von einer kleinen Geschäftsreise auf die er müsse. Allerdings war es nicht möglich, dass ich mitkomme, da er mit dem Kollegen gemeinsam dorthin fährt. Und es wäre in der Tat wohl ein wenig schwierig zu erklären, was ich denn dann auch dort zu suchen habe. Aber vor der Abfahrt könnte er sich eine halbe Stunde Zeit rausschneiden. „Okay, bring Croissants mit, dann bekommst du einen Kaffee“, erwiderte ich. Da hatten wir also ein morgens um 9 Uhr Quickie-Date. Fuck, morgens um 9 Uhr. Im Homeoffice schlappe ich da sonst ungeduscht im Schlaf-Shirt aufs Klo. Ist ja voll meine Uhrzeit. Ich war aber in Spiellaune. Vor allem der Fakt, dass er nur 30 Minuten Zeit haben würde, machte die Sache extraspannend.

Meine Wohnung war vorzeigbar aufgeräumt, ich rechtzeitig aus dem Bett gehüpft, geduscht und frisch rasiert. Ich schmiss mich in schwarze halterlose Strümpfe, eine Büstenhebe, eine schwarzes Spitzenhöschen und einen durchsichtigen Kimono. Ein Outfit in dem Männer hoffen, dass man ihnen die Tür auf macht, es aber außerhalb von Pornos quasi nie tut. Auf meinem Fensterbrett lagen Kondome, einen schwarzes Tuch, der Satisfyer, mein Dildo, Gleitgel und ein neuer Glasdildo, den er mir geschenkt und vorher schon an mich geschickt hat. Der war noch jungfräulich, ich hatte ihn alleine nie ausprobiert. Es war angerichtet. Wohlwissend, dass er nur diese 30 Minuten haben würde. Ich war sehr auf seine Reaktion gespannt. Ich wollte ihm zumindest einen Film fürs Kopfkino mit auf die Geschäftsreise geben. Fürs Alleinsein im Hotelzimmer am Abend.

Da stand er mit einer Tüte Croissants wie versprochen und genoss den Anblick, den ich ihm bot. Ich erfüllte meinen Teil des Dates und kochte Kaffee. So frühstückten wir zusammen. Ich setzte mich provokant aufs Bett, der Kimono leicht geöffnet, Sicht frei auf die Wäsche drunter, die freiliegenden Brüste, meine Tasse Kaffee in der Hand. Er stellte sich zwischen meine Beine, spielte ein wenig mit mir. Aber blieb standhaft. Trotzdem er sicher sehr angeturnt war. Dann musste er auch schon wieder los. Schickte mir noch ein Bild, dass er auf Arbeit noch schnell einen Zwischenstopp auf der Toilette einlegen musste um seinem Ständer Herr zu werden. Abends im Hotelzimmer genoss er die Fantasie in seinem Kopf

Ich setzte mich an den Rechner im Homeoffice – im Outfit vom Frühstück. Gut, dass die Kollegen nichts sehen 🙂