Die andere Sub – ein Spiel im Wechselbad der Gefühle

Eigentlich muss ich noch so viele Dinge nachschreiben, aber ein kurzfristiges Praktikum hatte mich letzte Woche ziemlich in Beschlag genommen. Ab morgen komme ich endlich ein wenig zum Durchschnaufen.

Ich ziehe nun mein aktuellstes Erlebnis vor, da ich das Bedürfnis verspüre meine Gefühle niederzuschreiben.

Es fand wieder die kleine semiprivate Spielparty statt, auf die mich Mr. Bondage schon mal mitgenommen hatte. Die Party, auf der ich zum ersten Mal das Halsband öffentlich getragen hatte. Dieses Mal wollte er nicht nur mich mit dort hinnehmen, sondern fragte mich, ob es okay für mich sei, dass er noch eine andere Sub mitnehmen würde. Er kennt sie schon deutlich länger als mich. Er hatte mir auch immer mal wieder von ihr erzählt. Sie ist in einer ganz anderen Liga, was ihre Devotheit und Masochismus angeht. Mr. Bondage hat es laut seiner Aussage noch nicht geschafft, sie an ihre Grenzen zu treiben.

Ich hatte kein Problem mit der Vorstellung, zu Dritt auf diese Party zu gehen. Eher im Gegenteil: Es nahm sogar ein wenig den Druck von mir, unbedingt spielen zu müssen, damit der Abend sich „lohnt“. Wir müssen anreisen, ein Hotelzimmer und den Eintritt bezahlen. Mr. Bondage ist ein Berater. Die denken vorwiegend ökonomisch. Das macht die Dinge manchmal nicht ganz einfach für mich.

Nach meinem Okay tauschte sie sich mit mir noch per Mail aus und dann war klar, dass wir zu Dritt dort hingehen würden. Ich war sehr gespannt, wie es sich für mich anfühlt, ihn mit einer anderen Frau zu sehen. Dass er mit anderen spielt, kommt ja öfter mal vor. Meist macht es mir nichts aus, manchmal muss ich mich mit Eifersucht auseinandersetzen. Bisher war das am Ende aber immer unproblematisch für mich.

Dieses Wochenende war für mich sehr voll und der Spieleabend war eingebettet zwischen zwei Seminare. Das heißt ich würde vermutlich deutlich zu wenig Schlaf bekommen. Noch dazu hatte ich für den Spieleabend meine Tage eine Woche nach hinten verschoben. Das heißt aber, dass ich in einer PMS-Phase stecke. Also gefühlsmäßig nicht immer ganz einfach. Nicht die besten Rahmenbedingungen, aber ich hatte den festen Vorsatz, mich nicht davon beeinflussen zu lassen.

Wir trafen uns am Hotel. Wenn auf mich die Bezeichnung „Buntes Mädchen“ passt, dann ist sie so eine Art „dunkler Engel“. Daher rührt dann wohl auch der Spitzname Hexchen. Sie ist wenig jünger als ich, ein wenig kurviger, aber wirklich nett. Ich mochte sie auf Anhieb. Mein Bauchgefühl sagte mir, dass es mit ihr ein unproblematischer Abend werden würde.

Auf der Party angekommen gingen wir uns umziehen. Mangels Alternativen hatte ich mir – wie das letzte Mal – meine Strapse, Rock und Korsage eingepackt. Zusätzlich hatte ich ein Kleid dabei, als Outfit, das sich nicht zum Spielen eignet, ich aber anziehen kann, wenn die Korsage irgendwann zu unbequem wird. Ich ziehe mich um und bin gerade halb fertig, da ruft mich Mr. Bondage zu sich und fragt mich, was ich denn anziehen würde. „Dasselbe wie immer“, antwortete ich. Es schien ihm irgendwie nicht zu gefallen und er fragte mich nach den Alternativen. Ich zeigte ihm das Kleid. Er wollte, dass ich es anziehe. Ich war sehr irritiert. Wenn er mich damit auf die Party gehe und er mich bespielen wollte, dann hätte ich nur Unterwäsche oder noch weniger an, anders als in der Korsage, die ich immer anbehalten hatte. Das ging so gar nicht für mich. Wenn schon in der Öffentlichkeit spielen, was ich immer noch nicht besonders gern tue, dann wollte ich mich halbwegs wohlfühlen.

Manchmal verstehe ich überhaupt nicht, was ihn reitet. Ich hätte gern gewusst, was er mit dieser Aktion bezwecken wollte. Als ob es nicht ausreichen würde, dass er an diesem zwei Frauen dabei hat. Das ist für mich schon ein neuer Reiz mit dem ich erst mal umgehen muss. Dann pisackt er mich auch noch mit den Klamotten, bevor wir zu spielen begonnen haben. Er ließ nicht mit sich verhandeln und bestand auf das Kleid. Ich war auf 180 innerlich. Überfordert und deswegen trotzig. Warum macht er das?? In diesem Outfit würde ich definitiv nicht spielen. Aber ich fügte mich und zog mich nochmal komplett um. Sein Hexchen war wirklich lieb und half mir mit den Strapsen.

Während ich mich umzog, sah ich wie die beiden Zärtlichkeiten austauschten und sich küssten. Darauf war ich nicht eifersüchtig. Mir war bis dato nur einfach nicht klar gewesen, wie er das in seinen anderen Beziehungen handhabt. (vielleicht sollte ich mich daran erinnern, dass ich die anderen Männer ja auch küsse) Auch dass er das Ritual mit dem Schuhe ausziehen mit allen seinen Subs macht, wurde mir schmerzlich bewusst. Es schrumpfte im ersten Moment das Besondere, dass ich unserer Beziehung beigemessen hatte ein wenig auf Normalmaß zusammen. Ich bin eine Frau in seinem Leben, neben anderen. Nicht mehr und nicht weniger. (Allerdings fühle ich das gerade unter dem Eindruck von Schlafmangel und PMS, das will ich noch mal erwähnen.)

Meine bisherigen Erfahrungen mit dem Halsband bestanden darin, dass ich es am Ende der letzten Party ein paar Minuten getragen hatte und er mich mit dem Seidentuch für eine kurze Weile an einen Pfosten gebunden hatte. Nicht so die Megaerfahrung also. Dieser Abend begann nach der Klamottendiskussion damit, dass er mir das Halsband anlegte und den Seidenschal darin festband. Selbiges tat er mit seiner anderen Sub. Er würde uns also beide hinter sich herführen. Ich hatte gar keine Zeit drüber nachzudenken, ob mir das nun behagt oder nicht, denn die beiden Seidenbänder waren relativ kurz, so dass wir Mädels uns koordinieren mussten, um uns nicht in die Quere zu kommen.

Dieser Abend würde eine Herausforderung werden. Ich habe an Orten, die mir nicht besonders vertraut sind, mit Menschen, die ich noch nicht besonders gut kenne, immer erst mal das Bedürfnis, mich zu akklimatisieren. Mr. Bondage neigt dazu immer sehr ausführliche Begrüßungsrunden zu drehen. Mein Albtraum. Seinem dunklen Engel machte das weniger aus. Sie kannte die meisten Menschen von früher ganz gut. Ich hoffte einfach, dass die Runde schnell vorbei gehen würde. Das Kleid, das Halsband, nicht so ganz einfach in meinem Kopf. Ich war ziemlich schweigsam und hatte das Bedürfnis meine Gefühle zu sortieren, mich auf die Begebenheiten einzustellen und dieses Genervtheitsgefühl wegzubekommen. Aber es war schwierig, weil ich dem dunklen Engel auch nicht das Gefühl geben wollte, dass ich ein Problem mit ihr habe. Hatte ich nicht. Ich hatte ja nur eines mit mir, weil ich nicht flexibel genug war.

Mr. Bondage zog uns immer hinter sich her. Dort mal stehen, dort mal gucken. Ich hielt es aus und hoffte, dass wir uns bald an einen Tisch setzten, damit ich meine Gefühle sortieren konnte. Ich wollte das auch nicht thematisieren. Kein Drama gleich zu Beginn des Abends. Ich wollte, dass die beiden Spaß haben und sie nicht mit meinem Kram belästigen. Nicht so ganz einfach. Irgendwann standen wir am Suppenbuffet und ich ahnte, dass Mr. Bondage uns Mädels das Essen tragen lassen würde. Kein Problem. Allerdings hatte ich keine Lust zwei Teller Suppe an einem Halsband geführt, mit der Angst über seine andere Sub zu stolpern, tragen zu müssen. Ich hätte ihn ja bedient, aber nur wenn er das Band dafür loslässt. Ich sagte ihm ein wenig pampig, dass ich das so nicht machen würde. Die Konsequenz: Yoah, er war sauer und band mich ein wenig abseits an einem Pfosten fest.

Da saß ich nun, wie ein Kind mit Hausarrest und der Möglichkeit über meine Situation nachzudenken. Der rationale Teil in mir sagte: gut, du musst hier nicht sitzen, du kannst das Band ja einfach losbinden und dir was Normales anziehen. Das wäre dann allerdings die Superdramanummer, denn da ich ja nicht selbst gefahren war, konnte ich ja nicht einfach gehen. Außerdem würde das wohl meine Beziehung zu Mr. Bondage nachhaltig zerstören.
Also entschied ich mich dort sitzen zu bleiben und so eine Art Meditation zu versuchen. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf meine Atmung. Versuchte den Kopf leer zu bekommen, alles andere auszublenden. Aber ja, ich war auch trotzig. Ich beschloss, nachdem er mich so Essen lassen wollte, dann einfach gar nichts zu essen. Nicht logisch, aber ich bekam den Trotz auch einfach nicht mehr aus dem Kopf. Nach einer Weile band er mich wieder los. Ich wusste, dass ihn meine Aufmüpfigkeit, mein Verhalten störte. Aber ich fühlte mich unverstanden und überfordert. Ich wurde sehr schweigsam. Und ahnte, dass auch das missverstanden werden würde. Schweigen tat ich weniger weil ich beleidigt war, mehr um meine Balance zu finden.
Aber es war wie verhext: je mehr ich versuchte kein Drama zu machen, desto dramatischer wirkte es wohl. Ich wollte nicht rausgehen, um allein zu sein, weil das dann immer dazu führt, dass einem irgendjemand nachgeht und man sich erklären muss. Aber je mehr ich am Tisch saß und schweigsam war, desto komischer wirkte alles. Dabei hasse ich Drama. Ich war mir in diesem Moment nicht sicher, ob der Abend nochmal die Kurve bekommen würde.

32 Kommentare zu “Die andere Sub – ein Spiel im Wechselbad der Gefühle

  1. Aaaalso – Mr. Bondage hat ein sehr sehr großes Selbstwertgefühl, um nicht zu sagen, er überschätzt sich maßlos. Sein zweites Subbielein scheint es ja ohne eigenen Kopf ganz gut auszuhalten, aber daß er in dem Glauben lebt, dich „brechen“ zu können, macht ihn in meinen Augen nicht gerade zu einem Vorzeigedom. Bei mir blinken immer Warnzeichen, wenn jemand sagt „Wenn ich jetzt was sage, wird das die Beziehung zerstören“. Nein, dann ist sie schon kaputt. Wenn einer nicht zuhören kann oder in so einer Situation alleine schon die Körpersprache des Gegenübers nicht lesen will (oder kann), dann hat man hier auch keinen „Dialog“ mehr, sondern nur noch ein künstlich hergestelltes Machtgefälle,. Es gibt Subs, denen gefällt das, das „schlecht behandelt werden“. Und die bestärken dann diese Möchtegern-Doms darin, daß dies der richtige Weg sei, (s)eine Frau zu behandeln. Ist es in den meisten Fällen aber eben nicht. Ich Chef, du nix, sollte man sich weder im Job noch in der Beziehung gefallen lassen. Außer natürlich, man ist in einer bekannten (!) Situation (warst du hier nicht, war als Dreier alles neu) und sagt dann „Komm, wir peppen diese Situation mal dadurch auf, daß du die nächsten drei Stunden keine Rechte hast. Ich sage dir was du darfst, was du isst, wie du dich bewegst. Ich kenne dich gut und weiß, was ich dir hier zumuten kann.“ Wie gesagt, dies trifft alles auf die von dir beschriebene Situation so gar nicht zu.
    Ich nehme an, diese Geschichte hat noch einen zweiten Teil, und ich hoffe da wird es dann besser (für dich), aber wenn nicht dann – lass dir durch Mr. Bondage nicht sagen, wie ein Dominanz-Spiel oder sonstiger SM abzulaufen hat. Nach dieser Beschreibung geht es ihm nicht um wechselseitigen Dialog.

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  2. Hmm, Teil 1 reflektiert nur die eigene Problematik in Bezugnahme zur aktuellen PMS und Schlafmangel, das mit dem eigenen Kopf und eigenen gewissen Vorstellungen wie was abzulaufen hat, muss ich glaub nicht extra kommentieren …. ich machs wie die anderen und warte auf Teil 2 oder Teil 3, und wenn dann die komplette Story vorliegt kann man ja was dazu schreiben oder nicht ….. Voreilige Schlüsse stehen aktuell meinerseits noch nicht an 😉

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  3. Ach ich vermisse das respektvolle Umgehen mit Dir von JD. Der hatte es drauf. – Mr. Bondage hält Dich nur für seine Bedürfnisse, er ist immer wenn es darauf ankommt, weder respektvoll noch einfühlsam zu Dir.

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  4. Oh, oh, Du machst es spannend. Also die Geschichte fängt schon mal bescheiden an, aber ich hoffe, dass es noch besser wird und deshalb mache ich es wie die anderen und halte mich mit voreiligen Urteilen zurück. Nichtsdestotrotz wird es Dir schon ein wenig weh getan haben, dass Dir vor Augen geführt wurde, dass Du eine von vielen für ihn bist. Er macht mit Dir genau das Gleiche wie mit den anderen. Ich verurteile das nicht, aber dennoch versetzt es schon ein wenig einen Stich ins Herz, oder? Oder war/ist es für Dich vollkommen ok?

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  5. Furchtbar, willst du diese Gefühle wirklich, eine von vielen sein…. Und wenn du nicht brav bist weggebunden zu werden… Und zu sehen wie er eine andere küsst…. Fakt ist mit all diesen Frauen spielt der gute Herr dom nur, keine ist seine Frau an seiner Seite die er achtet und außerhalb dieser Sessions repräsentiert und zu ihr steht.

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  6. Auch wenn es einen zweiten Teil gibt, liebe Remy, an diesen Punkt solltet ihr einfach nicht immer wieder kommen… weisste selbst, ne? Ihr beide – nicht nur er, nicht nur Du – ihr beide … Bekommt ne 6 in Kommunikation… 🙂 Egal, was im 2. Teil steht… 🙂

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  7. Ich muss mal ganz blöd fragen: BDSM, ein Dom-Sub-Verhältnis, Erniedrigung als Programm, wie passt das denn zur gegenseitigen Achtung, die Ihr hier einfordert? Diese doch wohl maximal dann, wenn man es als zeitlich begrenztes Rollenspiel betrachtet (sieht es MR. Bondage denn so?), und dann auch nur außerhalb des Spiels, oder? Ist wahres BDSM denn ein zeitlich begrenztes Rollenspiel?

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    • BDSM ist sowohl als auch – jeder so wie er will, ob nun zeitlich begrenzt oder nicht. Jeder lebt sein eigenes BDSM. Was die gegenseitige Achtung an geht, Das ist auch so, wenn man es als zeitlich unbegrenztes Rollenspiel sieht. Erniedrigung bedeutet nämlich nicht zwangsläufig keine Achtung voreinander zu haben. Das kommt sehr auf den Kontext an und das „Wissen“ der erniedrigten Person, dass es sich dabei um das sexuelle Spiel handelt. Trotzdem ist es nach einer solchen Situation sehr wichtig für den Dominanten Part, den Anderen aufzufangen und ihm oder ihr zu zeigen, dass der Andere ihm viel bedeutet – was aber wiederum nicht zwangsläufig außerhalb des Spiels passieren muss.

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      • PS: Es ist also für den Dom eigentlich sehr wichtig mitzubekommen, wann die Erniedrigung so weit geht, dass der Erniedrigte Part es nicht mehr als Teil des Spieles auffasst. Dann muss er eigentlich die Situation entschärfen.

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        • Ist BDSM immer nur ein Spiel oder nicht ab und an bzw für viele eine Lebensform, eine Form des Zusammenlebens? Wenn es eine Lebensform ist, ist die Erniedrigung dann auf bestimmte Phasen bzw. Zeitabschnitte, beschränkt? Beim Spiel gibt es sicher ein Davor und ein Danach, aber wenn man/frau BDSM lebt, ist für eine Sub dann die Erniedrigung zeitlich begrenzt?

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        • Das wird völlig unterschiedlich gehandhabt und Erniedrigung ist nicht zwangsläufig ein Teil davon. Für mich ist es eine Art Sex zu haben. Zugegeben eine intensive. Aber auch nicht mehr.

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        • Ulli, kann ein Spiel nicht auch eine Lebensform oder eine Form des Zusammenlebens sein? Du kannst das nicht so stark abgrenzen. Das ist eine völlig fließende und ineinanderlaufende Sache. Und wie Remi schon sagt, BDSM besteht nicht nur aus Erniedrigung.
          Für mich ist es z.B. ein erotisches Spiel, aber ich lebe mein BDSM. Die Betonung liegt auf MEIN. Jeder lebt und empfindet es anders. Ich spiele dieses Spiel 24 Stunden und 7 Tage die Woche, ich werde gefesselt, gestraft und erniedrigt, diene und gehorche – aber viel mehr Zeit verbringe ich mit Kuscheln, viel mehr Zeit stärkt mir meine Frau bei meinen Entscheidungen den Rücken und unterstützt mich in meinem Tun, viel mehr Zeit reden wir über wichtige Dinge des Lebens und sehr viel mehr Zeit zeigt sie mir immer wieder, wie sehr sie mich liebt und respektiert.

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  8. Für mich war das bisher immer nur ein zeitlich begrenztes Rollenspiel, eine Art, Sex zu leben, genau. Ich dachte nur, bei „richtigen“ Dom-Sub beziehungen, wäre das 24/7 Unterwerfung, Erniedrigung, ohne jemals wieder auf dieselbe ebene zu kommen. Offenbar war das eine falsche Vorstellung von mir. Danke!

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    • Eine 24/7 BDSM Beziehung ist viel komplizierter als man sich das so vorstellt. Sie soll ja darauf ausgelegt sein, ohne Begrenzung zu laufen, das geht aber auch nur, wenn man das Alles mit gesundem Menschenverstand an geht. Dabei gibt es für jeden in der Beziehung Grenzen, deren Überschreitung eventuell sogar das Aus der Beziehung bedeuten würden. Das Ganze muss eine eigene Dynamik entwickeln – härtere Elemente, die die Neigungen der Partner bedienen, aber auch sachte und liebevolle Zeiten (die sind bei mir weit in der Überzahl – auch wenn ich diese Zeiten natürlich ebenfalls (ist ja 24/7) in „Ketten“ und „unterwürfig“ erlebe), in denen die Beziehung „gepflegt“ wird – denn auch eine BDSM Beziehung ist (nicht immer aber ich spreche in dem Fall mal von mir) eine Beziehung zweier sich liebender Personen und braucht diese Zeiten genauso wie eine „normale“ Beziehung.

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  9. (Zweiten Teil noch nicht gelesen)
    Ich finde es genial, wie du beschreibst, was in dir vorgeht! Dieses in sich zurückziehen, weil man jetzt nichts sagen will oder kann, um das Drama nicht schlimmer zu machen; wirklich toll beschrieben! Der Zwiespalt.

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