Buchmessetag endet auf der Rücksitzbank

Ich bin zurück von zwei Tagen auf der Frankfurter Buchmesse. Ich habe zwar keinen Vertrag unterschrieben, aber wirklich wundervolle Bloggerkollegen oder Twitterer kennengelernt. Ich habe sehr aufmunternde und motivierende Gespräche geführt. Viele Tipps bekommen, mich noch besser vernetzt. Ich habe mich ins Getümmel gestützt und mich zwei Mal sogar fangirlen lassen. Wenn jemand extra für mich auf die Buchmesse kommt, dann darf ich das auch so nennen finde ich. Es war ein tolles Gespräch unter Frauen. Bin um Rat gefragt worden, hab versucht darauf zu antworten. Hab den ein oder anderen Verlagsstand aufgesucht. Es waren Alles in allem intensive zwei Tage.

Weil ich den Abend nicht alleine in dem WG-Zimmer meines Kumpels abhängen wollte, war ich froh, dass sich jemand aus der Frankfurter Ecke gemeldet hatte. Wir hatten vor einer Weile schon mal kurz Kontakt gehabt. Ich hatte keine Erwartungen, wollte einfach was Essen gehen, ein nettes Gespräch haben. Es war ein ziemlich spontanes Date, ohne großen Vorlauf. Wir telefonierten um schneller einen Treffpunkt ausmachen zu können. Er war sehr sympathisch am Telefon. Meine Gefühl sagte mir da schon, das würde ein guter Abend werden. Da er aus der Nähe von Frankfurt kommt, nenne ich ihn jetzt einfach den Frankfurter.

Er holte mich an der Wohnung ab und wir liefen los um ein Restaurant zu finden. Er war so schlau gewesen und hatte extra seinen Anzug vom Arbeiten angelassen. Da sammelt Mann bei mir ja gleich mal den ersten Pluspunkt. Er war mir von Anfang an sympathisch. Mitte 40, gut aussehend. Er ließ mich merken, dass er schon lange mein Blog liest und unbedingt die Frau hinter den Zeilen kennenlernen wollte. Das schmeichelte mir und machte einen Einstieg in ein intensives Gespräch ziemlich einfach. Er fragte mich aus, ich beantwortete mit Freude seine Fragen. Wir landeten in einer Kneipe und aßen italienisch. Wir quatschten so viel, dass ich es nicht schaffte meine Pasta aufzuessen, bevor sie kalt geworden war. Ich musste mal nicht fahren und war in Trinklaune, was gar nicht so oft vorkommt. Er trank nichts, weil er noch fahren musste. Das war lustig, denn ich war leicht angeheitert. Ein Russ und zwei Aperol-Sprizz brachten mich in Knutschlaune. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass er sich wirklich für mich interessiert, also für den Menschen, dass es ihm nicht primär darum ging, mich abzuschleppen. Das war sehr schön.

Als wir die Kneipe verlassen hatten deutete ich an, dass ich in Knutschlaune bin. Das führte dann zu ziemlich wildem und intensivem Knutschen an diversen Hauswänden. Er küsste gut. Der Alkohl, der Abend, das Knutschen machten mich sehr spitz. Trotzdem war klar, dass es ein Tabu für mich ist, jemanden in das Zimmer meines Kumpels mitzunehmen. Also blieb nur sein Auto. Wir knutschen erst da wo er geparkt hatte. Mitten im Wohngebiet. Als er anfing meine Brüste zu entdecken wurde mir der Ort zu heikel. Wir fuhren auf einen nahe gelegenen Supermarkt-Parkplatz. Knutschen, Fummeln. Aber irgendwie ging es da ziemlich zu, trotzdem es schon spät war. Viele Autos kamen und fuhren wieder. Das ließ mich nicht entspannen.

Wir fuhren weiter und suchten nach einem besseren Platz. Den fanden wir zum Glück, auch Mitten in der Stadt. Wir wechselten auf die Rückbank. Wildes Knutschen, Fummeln, Blasen. Er machte mir Komplimente für meine Figur. Ich glaubte sie ihm. Es fühlte sich schön an. Dann angelte er sich ein Kondom aus seiner Jacke. Dabei fiel mir auf, dass ich schon eine Weile keine Kondome mehr mit mir herum trug. Blöd eigentlich. Warum sich darauf verlassen, dass Mann welche dabei hat? Ich machte mir die Gedankennotiz, dass ich das wieder ändern musste.

Derweil präparierte er sich. Ich war gespannt, ob das funktionieren würde. Im Auto auf der Rückbank. Ich musste schmunzeln, denn ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht dass er Abend mit Sex im Auto enden würde. Ich lag unten. Quer über die Rückbank und versuchte so gut wie möglich meine Beine breit zu machen. Er war über mir und es gelang ihm relativ unproblematisch in mich einzudringen. Es fühlte sich gut an. Ich war ausgehungert, hatte eine Weile keinen Sex gehabt und hatte genau den richtigen leichten Alkoholpegel, der mich zusätzlich anheizte. Er drückte die richtigen Knöpfe. Dann fickte er mich. Gerade als ich anfangen wollte meinen Kitzler zusätzlich zu massieren, zog er sich nach wenigen Stößen zurück. Das Blasen vorher war so intensiv gewesen, dass er Angst hatte gleich zu kommen. Aber warum sollte er sich bremsen? Ich wollte, dass er seine Lust rauslässt. Für meine Befriedigung würde sich schon ein Weg finden. Ich sagte ihm, dass er weitermachen soll. Dass ich will, dass er intensiv kommt, dass er sich nicht zurückhält.

Er drang wieder ein, stieß noch ein paar Mal zu. Und kam dann auch schon. Das gefiel mir. Er kletterte runter, blieb zwischen meinen Beinen sitzen. Er konnte sich vermutlich trotzdem nicht ganz von einem schlechten Gewissen befreien, weil er so schnell gekommen war. Ich nahm es als Kompliment. Dann nahm ich seine Hand und deutete an, dass er in mich eindringen sollte. Ich lieh mir seine Finger. Er tat wie geheißen, ich massierte meinen Kitzler und kam auch zu meinem Orgasmus. Auf der Rückbank seines Autos. Schöner Abend. Sollte der Frankfurter mal in meine Gegend kommen oder ich mal wieder in seine wird nichts gegen ein Wiedersehen sprechen.

17 Kommentare zu “Buchmessetag endet auf der Rücksitzbank

    • Fangirlen. Den Ausdruck habe ich auf Twitter aufgeschnappt. Sich wie ein Fan aufführen. Ein bißchen wie die klassischen Teenager. So würde ich den Begriff auslegen. 😉 so hat sie sich nicht benommen. Aber sie sagte sie sei nur wegen mir überhaupt auf die Buchmesse gekommen

      Gefällt 2 Personen

  1. Also ich wäre ebenfalls mit dir auf der Buchmesse gewesen. Sicherlich gäbe es einiges da zu entdecken. Und ansonsten………ähm…….. muss ich nicht wirklich etwas zu sagen, oder?

    HoM

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  2. Fangirlen… *ggg* das kann ich mir bei dir gut vorstellen – also von Anderen in deine Richtung. Wäre auch gerne mal über die Buchmesse gelaufen – vielleicht hätte ich auch ein bisschen gefangirled…. aber leider war ich Andersweitig unterwegs…

    Und ich kann mich den Anderen nur anschließen – hätte auch erwartet, dass du den Abend nicht „unnütz“ verstreichen lässt…. 😉

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  3. Interessanter Beitrag und ist doch klasse, dass die Buchmesse ein Happyend hatte. Ist wie bei guten Büchern. 😉 Das Beste kommt zum Schluss. Obwohl man das Kommen hier zweideuten kann. 😉 Aber so wie es sich liest, waren es zwei schöne und intensive Tage für Dich.

    Gibt es eigentlich auch fanboyen? 😉

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  4. Perfekte Messetage sind solche die mit einer neuen guten Bekanntschaft enden.
    Dein Messetag war in dieser Hinsicht perfekt.
    Sehr schön wie Du Deinen Leser diesen Tag im- und perfekt präsenstiert …. 😉
    Hat Spaß gemacht davon zu lesen

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    • Musstest du auch Autogramme schreiben Remi? 😉 Das gehört dazu wenn man seine eigenen Fangirls hat.

      Ansonsten Buchmesse mit happy end.. hihi aber du warst ja in letzter Zeit ziemlich brav und demnach sicher untervögelt.

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