Dienstreise mit oder ohne Benefits?

Dienstreise auf eine Fortbildung nach Dortmund – auch so eine Ecke in der ich noch nie war. Montags hin und Freitags zurück mit der Bahn – habe gelernt, das ist gar nicht so einfach. Wenn da mal ne Weiche klemmt, dann wird es wild. Bin wieder auf dem Weg nach Hause, nach einer sehr überstürzten Abreise, weil ein heftiger Sturm am Nachmittag angekündigt war, bin ich eher abgereist. Schon die Hinreise hatte 2 Stunden länger gebraucht als gedacht. Aber gut ich will euch nicht Bahnverspätungs-Geschichten langweilen.

Im Vergleich zu meiner vergangenen Dienstreise bin ich dieses Mal ganz erwartungsfrei angereist und habe auch meinen Aufenthalt nicht verlängert und auch keine Dates vorher ausgemacht. Den ersten Abend hab ich einfach allein auf meinem Hotelzimmer verbracht. Am zweiten Abend habe ich von zwei sehr lieben Einheimischen eine Stadtteilführung bekommen. Einer der Momente, für die ich SocialMedia sehr mag. Am dritten Abend war ich mit meinen Mitseminarteilnehmerinnen unterwegs. Ich hab lange hin und her überlegt, ob ich auf der Rirarammelseite für meinen letzten Abend in Do überhaupt ein Date einstellen soll. Ich hab schon mal wieder nach 2 1/2 Wochen meine Periode bekommen zwar nicht sehr wild, aber es nervt mich dann und so richtig Datingtauglich ist das auch nicht. Aber eigentlich bin ich wenn ich reise ja immer neugierig darauf, wie die Männer in einer Ecke so sind. Wobei man das wohl eh nicht sagen kann, wenn man nur einen davon trifft.

Während ich einen sehr spannend Abend bei Aperol Sprizz mit einer Seminar-Kollegin hatte, die mir dann auch erzählt hat, dass sie auch gerade eine Affäre hat, hab ich doch ein Date eingestellt. Die Rückmeldungen waren allerdings erst mal ernüchternd. Ich hatte nach einem netten Gespräch und mit einem Drink gesucht (schloss mehr nicht komplett aus, es war aber auch nicht mein primäres Ziel). Der erste fragte dann gleich mal „wann ich den zur Verfügung stehen würde“. Das fand ich sehr irritierend formuliert. Der nächste schrieb nur „Lässt du dich noch finden?“, der dritte einfach nur, dass er in der Nähe von Dortmund wohnt. Ich dachte schon „Das wird dann wohl nix“. Dann schrieb Mr. Maschinenbau. Hi wie wärs mit einem Bier im Biergarten und wenn wir uns symphatisch sind, dann zeige ich dir meine Briefmarkensammlung… Hihi. Das Profil war ansprechend, wir schrieben ein wenig hin und her, ich öffnete ihm meine Fotoalben. Passte alles für ihn und er ergänzte, dass eh immer live treffen entscheidend ist. Auf den Hinweis, dass ich aber meine Tage habe und die Erwartungen hier dämpfen müsste, sagte er dass ja noch viele andere spaßige Variaten gäbe und es für ihn auch gar nicht so schlimm sein, wenn es nicht zu wild rot ist. Hach, egal was rauskommt, das klang erfrischend unkompliziert. Ich mag das wenn jemand einfach mal ganz offen losgeht und schaut was passiert.

Wir machten also ein Date auf einen Drink in einem Biergarten am nächsten Abend aus. Wir plänkelten noch ein wenig hin und her. Und er ließ anklingen, dass er Bock hatte mich in irgendeiner Form anal zu beglücken. Gut, dass ich doch ein kleines Täschchen mit Utensilien eingepackt hatte unter Anderem meine Analdusche, mit der ich mich gerade anfreunde. Ich würde mich also für Eventualitäten präparieren. Dann schrieb er mir noch, was er gerade in seiner Fantasie alles mit mir anstellt und ich masturbierte mich dabei in den Schlaf. Es war sehr anregend. Nur über die Tatsache, dass er das Wort Pofötzchen benutzt war ich ein wenig amüsiert. Er toppte das noch mit Mundfötzchen. Aber gut, jeder hat da wohl seine Eigenarten. Ich versuchte einfach nur ein halbwegs spannendes Gespräch zu erwarten und mehr nicht… Mal sehen, was dann am Ende rauskommt.

2 Gedanken zu „Dienstreise mit oder ohne Benefits?

  1. Seit fast 10 Jahren begleitete ich diesen Blog mit Faszination und Spannung. Ich habe mitgefiebert als Remi ihre ersten Versuche in Richtung BDSM unternahm oder gegrinst, als sie ihren ersten Sex auf der Rücksitzbank in einem BMW X5 hatte 😉 Leider hat sich dieser Blog aber in den letzten zwei Jahren nicht zum Guten entwickelt. Früher war noch gegenseitiger Respekt zu spüren, auch unter den Kommentatoren, inzwischen wird beim kleinsten Anlass nur noch gehatet und Kommentare grundlos gelöscht oder verdreht. Das ist nicht mehr meins. Ich werde meine Subscriptions löschen.

    Machs gut Remi. M.

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    • Das bleibt jedem unbenommen freigestellt, wie lange er hier bleibt und wann er weiterzieht. Falls ich Hate nicht wahrgenommen habe, dann entschuldige ich mich dafür. Ansonsten alles Gute.

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