Blowjob vor dem ersten Date

Mal sehen, ob ich meine Gedanken sortiert bekomme, so dass da ein vernünftiger Post dabei raus kommt. Es sind noch so ein paar Gedanken und Erlebnisse unverbloggt, aber ich kann mich gerade nicht festlegen, womit ich anfangen will.

Morgen früh habe ich bei einer meiner Bewerbungen die zweite Vorstellungsrunde. Heute ist mein erster Tag als Arbeitsloser. Ich hatte das ganz gut verdrängt die letzten Tage. Aber nun ist die Freistellung doch schneller vorbei als gedacht. Mit fällt gerade auf, dass ich weniger Bewerbungen geschrieben habe, als das Arbeitsamt verlangt. Ts ts ts.

Mein Kopf hängt gerade zwischen Mr. Bondage und zwei neuen Männern, die ich gedated habe. Beide auch verheiratet.

Alle drei erfüllen Bedürfnisse. Alle drei triggern meinen Kopf. Jeder auf eine andere Art und Weise. Mr. Bondage ist Sicherheit, Vertrauen und sich gut kennen. Einer meiner Dates ist ein Anwalt. Es ist ein wenig die wilde Seite. Er hat einen unglaublichen Körper. Ist mutig, küsst mich einfach. Lässt mich spüren, dass er mich will. Dann ist da noch Mr. Jazz, der meinen Kopf fordert, philosophiert, was kreatives mitbringt. Immer nur von platonischen Dates spricht, es aber nicht hält. Manchmal ist mein Leben schon ein verrücktes. Das ich meist liebe, aber manchmal verfluche und mir Stabilität wünsche. Die Freiheit liebe, das nomadische schätze – mit meinem kleinen Rucksack den ich tatsächlich mit mir rumschleppe. In dem alles drin ist, was ich brauche. (Die Männer würden schmunzeln, die kennen meinen blauen Rucksack). Mein Kopf, der es genießt vieles neues zu sehen, Menschen zu treffen, woanders zu sein, auch oft nicht zu Hause zu schlafen. Der Kopf der andererseits einen Halt vermisst, jemand zum Teilen aller Erlebnisse, der Anker und Fixpunkt ist und mich als allererstes anruft. Keine Ahnung, ob sich dieses Dilemma jemals auflöst.

Wenn ich mich an meinen eigenen Vorsatz „Keine vergebenen Männer mehr zu daten“ gehalten hätte, dann wären mir die zwei aktuellen wunderbaren und mich bereichernden Bekanntschaften entgangen. Aber von welcher erzähle ich nun zuerst?

Mr. Jazz. Eigentlich steht unser erstes Date noch aus. Er hat mich eingeladen, dass wir zusammen in seinen Lieblingsjazz-Club gehen und uns ein Konzert anschauen. Das wird kommende Woche sein. Ich musste über die Einladung schmunzeln, weil mich schon mal ein Mann in exakt denselben Club eingeladen hat. Das ist nun ein paar Jahre her. Es war eine kurze Episode. Spannender Mann – Lionel. Ich denke gerne an ihn zurück. Als ich diesen Eintrag schreibe suche ich nach dem alten Blogeintrag. Und muss noch mehr lachen, ob der Parallelität der Ereignisse. Hier der Link.

An manche kleine Details erinnere ich mich erst wieder mit Lesen des Eintrags. Er trägt den Titel Sex vor dem ersten Date. hihihihi. Die beiden Männer eint, neben ihrem Faible für Jazz, dass sie eher Künstler/Kreative sind. Nicht so glatt und so angepasst, wie die Unternehmensberater. Kein Anzug, eher wie ich mir nen Feuilleton-Mitarbeiter in meinen Klischees so vorstellen würde (wobei keiner von beiden einer war). Ich mag es mich mit Menschen zu umgeben, die kreativ, philosophisch, unangepasst sind. Ich nehme davon viel mit. Befürchte, dass ich denen auf Dauer inhaltlich zu flach bin. Zu wenig musig. Zu wenig schön. Aber ich genieße die Zeit. Die beiden eint (es kommen auch noch Unterschiede) dass auch mit Mr. Jazz schon Sex vor dem ersten Date hatte.

Nicht weniger unerwartet, als bei Lionel. Mr. Jazz und ich hatte uns viele Nachrichten geschrieben. Bis zum Date war es noch lange. Als trafen wir uns, weil wir es vor Neugierede nicht mehr aushielten vorher schon in seiner Lieblingspizzaria. Er hatte im Vorfeld immer von Reden und Essen gesprochen und Sex so sehr ausgeklammert, dass ich auch nicht darüber nachgedacht hatte, dass das für ihn in Betracht kommt. Und eigentlich wollte er mich ja auch nicht in seine, wie er sagte sehr häßliche Übergangswohnung mitnehmen. Darüber hinaus hatte ich meine Tage und wie immer wenn das der Fall ist, die bequemste aber wenig vorzeigbarste Unterwäsche von allen an. Ich freute mich einfach sehr auf ein gutes Gespräch. Und dieses Bedürfnis wurde sehr erfüllt. Reden, gut essen, was trinken, draußen sitzen an einem lauen Sommerabend. Das ist schon sehr perfekt. Wenn ich das Gefühl habe etwas zu lernen, neuen Input bekomme und mich als Gesprächspartner geschätzt fühle. Hach, fast besser als Sex. Fast.

Nach ein paar Drinks, ohne betrunken zu sein, nur ein wenig angeheitert, nahm er mich doch mit zu sich. Und auch dann war ich noch davon überzeugt, dass wir diese Nacht zwar zusammen, aber ohne das was zwischen uns laufen würde, vielleicht mit quatschen oder Kuscheln verbringen würden. Dachte ich. Bis wir in seinem winzigen sehr spartanischen Einzimmer-Appartment, das aber immerhin einen netten Blick über die Stadt hat, standen. Auf dem Balkon. Bei quasi Vollmond und knutschten. Was eine überraschende Wendung. Zumindest für mich. Fühlte sich gut an. Die Initiative ging letztlich von ihm aus. Ich bin immernoch halbwegs schüchtern. Im Mondschein knutschen wir auf seinem Balkon und er entdeckte meine Brüste für sich. Das mit meinen Brüsten läuft. Die Körperregion, die als einzige profitiert hat von mehr Kilos auf den Rippen. Nachdem ich bis dato nicht mit körperlicher Annährung gerechnet hatte, hatte ich ihm auch vorher nicht mitgeteilt, dass ich meine Tage habe. Also blieb mir unromantischer Weise nichts anders übrig als es ihm zwischendurch mal mitzuteilen. Am wilden Geknutsche änderte das nichts. Aber es würde kein Sex daraus werden.

Aber ein Blowjob. Weil ich Lust darauf hatte. Also ging ich auf die Knie und blies hingebungsvoll. Einen für mich nicht ganz einach zu blasenden Schwanz, was mit der Biegung und dem Durchmesser zu tun hat und dass ich mit meinem Piercing manchmal an seinem Bändchen hängen blieb. Es gefiel ihm spürbar, aber auch der endete, ohne dass er gekommen war. Was ihm nichts auszumachen schien und auch dem Abend nichts ausmachte. Es fühlte sich völlig okay an so. Denn er Feedbackte mir, dass der Blowjob 9,9 Punkte von 10 bekommen würde. Ich interpretiere, dass er wohl zu den besseren in seinem Leben gehört. Er ist schwer zu lesen, zumindest dahingehend, was man tun muss um ihn endgültig zum Kommen zu kriegen. Aber das kommt bei kopflastigen Menschen öfter vor. Ich mag ja Herausforderungen. Kuscheln, schwitzen, quatschen, fummeln, einschlafen. Er musste früh raus und ich konnte in seiner Wohnung ausschlafen.

Spät Abends im Büro

Manchmal weiß ich gar nicht, was am Ende den Ausschlag gegeben hat, warum es zu diesem Date gekommen ist. Bauchgefühl, den richtigen Moment erwischt, den richtigen Vorschlag gemacht… Eine Mischung aus allem vielleicht. Dieses Mal war es ziemlich spontan. Mit einem Mann der mich über meinen Blog angeschrieben hat. Eigentlich weiß gar nichts über ihn. Kenne nur sein Profilbild auf Twitter. Wir hatten zuvor schon mal ein Treffen ausgemacht kurz vor dem Jahreswechsel zum Frühstücken. Das hatte er dann absagen müssen, weil ihm was dazwischengekommen war. Dieses Mal war es einfach eine Mail am Morgen gewesen, ob ich mich am Abend mit ihm auf einen Drink in einer Bar treffen will. Es fühlte sich stimmig an, also sagte ich für diesen Abend zu. Keinerlei Erwartungen außer einem Drink und einem Gespräch. Die Frau hinter dem Blog wolle er kennen lernen, was auch immer er damit meint.

Am Treffpunkt angekommen musste ich erstmal feststellen, dass die Bar in der wir uns verabredet hatte nicht mehr existierte. Ich lief ein wenig verwirrt umher, denn google hatte mich genau dort hingeschickt. Aber da war einfach nichts mehr, was nach der vereinbarten Bar aussah. Immerhin stand da ein Mann, der vom Alter her passte und ähnlich verwirrt aussah. Wir hatten zwar die Bar nicht gefunden, aber uns. Die Bar war von einem Italiener ersetzt worden. Er schlug vor, dass wir in diesen gehen. Das war auch okay,

Die Ausgangslage des Dates war wie immer schräg, da mein gegenüber offensichtlich mein Blog las, saß mir also jemand gegenüber, der wusste, wann ich das letzte Mal gevögelt hatte und ob ich es mir Spaß gemacht hatte, während ich immerhin seinen Namen kannte. Also dachte, frag ich ihn mal ein wenig aus. Er erzählte ein wenig, sprudelte aber auch nicht los. Ich hatte das Gefühl als säße er mir erst mal mit großen Augen gegenüber und wartet darauf, dass ich was erzählen würde. Also tat ich das. Ein bisschen was erfuhr ich aber trotzdem über ihn. Er ist Headhunter (schon lange keinen mehr kennengelernt) vermutlich Mitte/Ende 30 (Ich hab vergessen ihn zu fragen, wie alt er eigentlich ist), knapp größer als ich, schlank, sympathisch. Wie ich im Laufe des Dates lernen sollte, ein Mann der sich nicht in die Karten gucken lässt. Mir war eigentlich das ganze Essen über nicht klar, ob er nun enttäuscht ist von der Frau hinter dem Blog oder begeistert oder keine Meinung hat. Keine Ahnung, ob ihn das Gespräch bereichert hat oder er es halt irgendwie höflich rumbekommen wollte. Das war nicht wirklich abzulesen. Es war trotz alledem sehr angenehm gewesen mit ihm, ich konnte ihn nur einfach nicht einordnen.

Nach 1 ½ Stunden bezahlte er und wir gingen. Ich hatte ihm erzählt, dass ich am nächsten morgen früh aufstehen und zum Zug musste. Vielleicht wollte er meine Zeit nicht überstrapazieren. Er hatte mir erzählt, dass seine Firma gleich um die Ecke liegt und der sein Fahrrad und seinen Rucksack dort gelassen hatte. Mein Weg zur U-Bahn war in dieselbe Richtung. Also liefen wir zusammen. Ich sagte ihm dann, dass ich finde, dass er sich nicht in die Karten schauen lassen würde. Er ist sich dessen bewusst. Das hatte er im beruflichen Kontext auch schon als Feedback bekommen. Irgendwann auf dem Weg meinte ich dann lachend, dass ich ihm gerade einfach hinterherlaufe und dass er mir sagen müsse, wenn ich zur U-Bahn abbiegen muss, bevor ich aus Versehen mit ihm in seiner Firma landen würde.

Und just da standen wir auch schon vor dem Eingang zu seinem Büro. Er fragte mich, ob ich mit hochkommen wolle und sein Büro sehen wolle. Och ja, warum eigentlich nicht. Ich bin immer neugierig. Außerdem fand ich das schon wieder ausreichend schräg, dass mich am Abend nach dem Date noch jemand mit ins Büro nimmt. Ich witzelte noch, dass es ja dann schade sei, dass ich kein Sekretärinnen-Outfit tragen würde um dann seinen Schreibtisch von unten besichtigen zu können.

Nettes modernes Büro. Vor allem mit einer spannenden Aussicht von der Terrasse. Als er mir die Terrasse zeigte, rückte er mir ziemlich nahe. Ich dachte mir nicht viel dabei, außer, dass er vermutlich ein anderes Empfinden für Nähe hat.

Wir standen wieder mitten im Großraumbüro. Dann kam er mir wieder ziemlich nahe. Dieses Mal war dann auch mir klar, dass er bewusst meine körperliche Nähe suchte. Er stand vor mir und fragte mich, ob er mich küssen dürfe. Ich war überrascht. Erst sich nicht die Karten schauen lassen und dann beim ersten Date knutschen wollen. Ich grinste innerlich. Soso. Das Büro zeigen. Daher weht der Wind. Ich fragte meinen Bauch, was der von Knutschen hielt. Knutschen geht klar, war die Rückmeldung. Also nickte ich. Diese überraschende Abzweigung die dieser Abend genommen hat war aufregend. Es kribbelte. Er sagte, dass er gern die Beleuchtung im Büro ausschalten wolle. Denn so viel Show hätten die benachbarten Büros nichts verdient. Wir knutschten im Dunkeln im Großraumbüro seiner Firma. In der Hoffnung, dass keiner der Kollegen noch mal zurückkommt, weil er was vergessen hat.

Ich lehnte am Tisch. Er stand vor. Ich fasste ihn beim Knutschen an die Wange. Hatte Lust. Er fing an mir unters T-Shirt zu grabbeln. Fühlte nach meinen Brüsten. Packte sie aus und saugte an den Nippeln. Das war der Moment, wo ich mir nicht sicher war, dass er nur knutschen im Sinn hatte. Ich hätte vermutlich mit mehr auch keine Probleme gehabt und sah mich vor meinem geistigen Auge schon vögelnd auf dem nächsten Schreibtisch. Allerdings hatte ich superübel meine Tage. Ich sagte ihm, dass ganz wild meine Tage habe. Wir knutschen weiter. Ich konnte seinen steifen Schwanz in der Jeans spüren. Er versuchte meine Hose zu öffnen. Ich sagte: „Nein“ und er akzeptierte das. Ich war heiß geknutscht. Ich fragte, ob er denn Lust auf einen Blowjob habe. Mittlerweile stand er an den Tisch gelehnt und ich vor ihm. Er grinste. Machte aber leider keine Anstalten seine Hose zu öffnen. Früher war das mein Albtraum. Ich ließ das immer die Männer selbst machen. Mittlerweile bin ich da ziemlich souverän. In dem Wissen, dass ich immer noch einen Witz reißen könnte, wenn ich es nicht hinbekomme.

Ich öffnete also seinen Gürtel und die Knöpfe seiner Hose. Er half mir sie runter zu ziehen. Ich ging vor ihm die Knie. Bevor ich loslegen konnte stoppte er mich nochmal. „Aber nur unter einer Bedingung“. Hahaha, der erste Mann der es schafft, noch eine Bedingung zu stellen, während ich schon seinen Schwanz in meinen Händen habe. Sehr schräg: eine Bedingung dafür, dass ich blasen darf. Das war was ganz neues. Ich war sehr gespannt. „Nur wenn wir uns wiedersehen…“ Hahahaha. Ich darf nur blasen, wenn wir uns wiedersehen. Das ist mir ja auch noch nicht passiert. Aber das war ziemlich süß eigentlich. Ich grinste. „Okay“. Und dann nahm ich in den Mund. Nach dem ersten Anlecken bremste er mich nochmal und sagte, dass es ziemlich schnell gehen könnte. Ich musste wieder grinsen, denn ich hatte ja noch gar nicht richtig angefangen. Ich sagte, nur dass mir nicht auf mein Shirt abspritzen soll. „Ich geh am besten Tücher holen“, verzog er sich mit halbheruntergelassener Hose in die Küche. Dann kam wieder und ich durfte loslegen. Ich saugte und leckte ein-/zweimal, schon warnte er mich, dass er kommen würde. Ich spielte mit der Zunge noch mit seiner Eichel, bis er dann wirklich kam. Als er kam schaute ich mir seinen Orgasmus in seinem Gesicht an. „Huch, das war ja einfach“, kommentiere ich lachend. Er war zufrieden. Ich auch. Und ich stellte mir im Geiste vor, wie er am nächsten Tag in die Arbeit geht und in seinem Kopf nochmal die Bilder des Blowjobs ablaufen werden. Das fand ich einen sehr geilen Gedanken. Noch ein Kuss, dann zogen wir uns an und verließen seine Firma. Das Versprechen des Wiedersehens steht.

Verrückte Nacht – Part 1

Ich habe gestern gebloggt, dachte: Gut, das Jahr ist durch, da passiert nicht mehr viel. Silvester verbringe ich gechillt mit Freunden, kein großer Aufriss. Dann gehe ich ins Bett. Surfe noch ein wenig im Internet und da poppt eine Nachricht auf.

Ein Mann, dessen Profil verspricht ein erfolgreicher, sehr dominanter Mann zu sein. Sehr Provakant, ein wenig protzig. Ziemlich anders, als der Standard. Wir hatten schon mal Kontakt. Eine ganze Weile her. Damals wollten wir uns treffen, ich fuhr durch den Schnee. War also schon auf dem Weg. Ich erinnere mich gar nicht mehr, ob er mir noch abgesagt hat oder einfach nichts mehr von sich hören lassen hat. (Sollte mal nachschauen, ob ich darüber gebloggt hatte oder nicht). Gut, kommt vor. Hatte mich mit Sicherheit ein/zwei Stunden darüber geärgert, den WhatsApp-Chat und seine Mails gelöscht und es dann verdrängt.

Ich hatte kurz zuvor sein Profil auf der Rirarammelseite angeklickt, weil mir aufgefallen war, dass er noch in meiner Kontaktliste ist. Daraus hatte ich ihn dann gelöscht. Aber er hat wohl gesehen, dass ich auf seinem Profil war.

Die Mail poppt auf: Hi, 1 Jahr her. Wie geht es dir?

Mein Kopf so: Klar, da erinnere ich mich ja saugern dran. Nachts durch den Schnee fahren und versetzt werden. Das war super. …. Der hat ja Mut…. Wartet ein Jahr, keine Ahnung, ob das stimmt, es war Winter… und wieso erinnert ausgerechnet er sich daran?…schlechtes Gewissen?…Wieso erinnert er sich überhaupt an mich… Bin doch vermutlich Null sein Beuteschema… Ein interessanter Typ ist er ja schon… Wollte damals schon rausfinden, was dahinter steckt… Bin ich nachtragend? Nein, abgehakt… Verlier ich meine Selbstachtung, wenn ich antworte.. Nein, eigentlich hat mich so ein Gedanke noch nie interessiert. Bauch was sagst du?

Bauch: Antworten.

Ich antwortete. Es wurde ein kurzes Gespräch daraus, was wir jeweils so gemacht haben, dass ich underplayed bin, er zufrieden ist mir der Menge an SM-Sex den er so hat. Dass er aber gerade in Stimmung wäre. Dass er Lust hätte mich mal auf seinem Sybian zu sehen..

Ich google Sybian. Kopf: rrrr. heißes Gerät, trifft eigentlich ganz gut eine Phantasie die ich habe. (werde feucht bei der Vorstellung auf so einem Ding zu sitzen.) Aber ich kann nicht gut knien.. Naja, außerdem wird es eh nicht dazu kommen, also raus aus dem Kopf mit den Bildern.

Bekunde Interesse. Er sagt, ich soll vorbeikommen. Es ist 2 Uhr nachts.

Kopf: ich bin im Bett (fremdes Bett weil ich auf eine Wohnung aufgepasst habe) habe den unsexiesten Schlüpper aller Zeiten an, bin unrasiert, nicht frisch geduscht, hab morgen viel zu tun… Und klar, dann fährst du wieder durch die Nacht für nichts… Und außerdem zu einem Fremden nachts in die Wohnung, erstes Date nicht neutraler Boden… ne ne ne.. Andererseits muss man manchmal raus aus der Komfortzone. Immer dann habe ich die aufregendsten Dinge erlebt. Man muss sich mal was trauen… Aber ich bin ja auch nicht komplett bekloppt. Ohne Backup loszufahren . Außerdem hat er dich schon mal versetzt… vielleicht macht es ihm Spaß dich zu verarschen… Und ich bin gammlig im Bett. Also nein.

Ich sagte ihm ab.

Er fragte nach meiner Nummer.

Kopf:…die hat er also gelöscht…

Ich geb sie ihm, Sekunden später klingelt mein Telefon. Ich stelle fest, dass ich den WhatsApp-Chat gelöscht hatte, seinen Kontakt aber nicht. Er hat auch immer noch die selbe Nummer.

Am Ende haben wir etwas mehr als eine Stunde telefoniert. Dabei wurde mir klar, warum ich ihn damals wohl kennenlernen wollte. Wir hatten schon mal telefoniert. Also nenne ich ihn Mr. Rich. Er hat in jungen Jahren sehr viel Geld verdient, dann die Firma verkauft. Er ist ein sehr großer, kräftig gebauter Mann. Der schon allein dadurch Eindruck erweckt. Er bricht dieses Bild ziemlich bewusst. Manchmal in dem er in knallbunten Latexoutfits, oder glitzernden Schuhen umher rennt. Er macht es den Menschen schwer ihn in Schubladen zu stecken. Er weiß, dass er sich das leisten kann, weil er eben erfolgreich war. Er spielt damit. Provoziert die Menschen mit Protz.. Ist ein vielschichtiger Charakter. Manchmal wirkt er authentisch, manchmal wirkt es wie eine Rolle. Die vielleicht auch dem Schutz dient. Vielleicht ist auch die Provokation ein Schutz. Ein Schutz davor Schwächen zu haben. Er steht auf SM. Geht damit offensiv um, provoziert auch da die „Szene“ mit Verhalten, dass manchmal von der Norm abweicht.

Das ist mir sehr sympathisch, weil ich das ja auch gerne mache. Zwar auf einem ganz anderen Niveau. Er ist wie er selbst sagt, an der Spitze der Nahrungskette. Ich guck mir das vom anderen Ende aus an. Zugespitzt habe ich momentan ein wenig mehr Budget als ein HatzIV-Empfänger, lebe in einem Kellerzimmer fast mietfrei, konsumiere außer Reisen und Essen fast nicht und habe es mit 32 noch nicht geschafft die Uni fertig zu bekommen. Er hat vermutlich ziemlich viel Geld auf dem Konto, eine Firma erfolgreich verkauft und sagt auch er ist zufrieden mit seinem Leben. Was eine Kombination.

Nichtsdestotrotz der Kopf: Bleib auf der Hut… erzählen kann man viel.. sei vorsichtig.. vielleicht manipuliert er dich…kann man legal überhaupt so schnell so reich werden??.. Aber sauspannend, diese Gegensätze in seinem Wesen…. Aber warum sollte er dich spannend finden? Er hat mit Sicherheit unglaublich viele schöne Frauen getroffen… Ich bin nicht schön. Noch dazu ein wenig zu kurvig immer noch. Also generell nicht schön und dann noch nicht in Form. (Da schwingt kein Bedauern mit. Sondern Akzeptanz dessen, was man eben mitgegeben bekommen hat ins Leben). Ich bin schlau und ein Freigeist. Aber davon gibt es viele und deutlich Spannendere als mich. Also was zum Himmel sollte er davon haben, wenn wir uns treffen. Endet das nicht wieder in einer Enttäuschung? Wenn er rausfindet, dass ich ziemlich normal und durchschnittlich bin? Verschwenden wir beide unsere Zeit?

Er fragt wieder nach, ob ich nicht vorbeikommen will. Spricht von Knutschen. Fragt mich ob, ich das kann. (klar, kann ich gut). Spricht von Quatschen auf der Couch, nicht mehr von SM. Ich lehne ab. Es mittlerweile noch später und ich traue dem Braten nicht abschließend. Ich habe nicht mehr besonders viel Angst, dass mir bei ihm was passieren könnte. Der Bauch gäbe grünes Licht. Eher dass ich verarscht werde und umsonst losfahre und mich besonders entwürdigt fühlen würde.

Mittlerweile ist es 3:30 Uhr nachts. Dann schlägt er mir vor, dass er mich abholt. Mit seinem pinken X6M. Ein Auto, dass wohl so nur einmal gibt. O Gott wie verrückt. Wenn er wirklich mit diesem Ding vor meiner Haustür steht, dann würde ich mitfahren. Wenn er sich die Mühe macht bis hier rauszufahren. Okay. Dann meint er es ernst mit dem Kennenlernen wollen. Ich willige ein. Bin sehr gespannt, ob er wirklich vor meiner Tür stehen würde…

Erstes Date auf einer Swinger-Party – not good

Die Neugierde hatte mal wieder gesiegt. Ein Mann, der mich relativ konsequent über ein Jahr immer mal wieder angeschrieben hatte, fragte mich dieses Mal, ob ich ihn auf eine Swinger-Party begleiten möchte. Also nicht in einen Club, sondern auf eine Party mit einem Motto, bei der es aber wohl auch so ein paar Möglichkeiten zum Vögeln geben würde. Ich interpretierte das Angebot so, dass ihm die Begleitung abhanden gekommen war und er jetzt noch nach einer Partnerin suchte. Dem war nicht so, sollte ich später merken.

Der Mann war vom Profil her nicht unbedingt mein Typ. Aber er war nett und höflich und ich war mir sicher, dass er „wir treffen uns da einfach mal ohne Erwartungen“ auch genau so gemeint hat. Ich war neugierig auf so eine Veranstaltung irgendwo im oberbayerischen Hinterland und hatte an dem Abend noch nichts vor. Also sagte ich zu. Erst wollte er mich abholen und wieder nach Hause fahren. Von mir aus war es immerhin eine Stunde Fahrzeit bis dorthin. Ich konnte aber erst später nachkommen, da ich vorher noch eine Verpflichtung hatte. Da ich gerne Auto fahre, war das nicht wirklich schlimm, zumal ich dann unabhängig war und auch gehen könnte, wann ich wollte.

Als ich dort gegen 22 Uhr ankam, war es schon ziemlich voll. Und mein Date wartete wie versprochen vor der Tür. Er war genau so wie ich in mir vorgestellt hatte: ein wirklich netter Mann, kräftige Statur, ein klein wenig größer als ich, wirkte geerdet und dort heimatverwurzelt. Allerdings sagte mir mein Bauchgefühl, dass wenn ich so einen Typ Mann suchen würde, dann könnte ich auch wieder nach Hause in mein kleines Dorf gehen und müsste nicht in der Großstadt bleiben. In diesem Frage hatte ich mich ja eindeutig gegen das Dorf entschieden. Aber ich war bereit offen in den Abend zu gehen. Bevor wir die Party betraten, wurde mir klar, dass er nicht eh schon Paarticket hatte und ich darauf mitkommen sollte, sondern ganz normal als Frau Eintritt bezahlen würde. Hätte ich mich vorher intensiver über die Veranstaltung informiert wäre mir aufgefallen, dass Männer und Frauen gleich viel Eintritt zahlen. Einerseits löblich, andererseits zahlte ich nun 30 Euro Eintritt und im Vergleich zu den meisten Clubs, war in diesem Preis Essen und Trinken nicht beinhaltet. Nicht gerade Studentenkompatibel, aber na gut, jetzt war ich schon da, dann würde ich jetzt auch reingehen.

Ich war noch in Straßenklamotten und wollte mich dort umziehen. Den meisten Swingern macht es wohl nix aus sich im Eingangsbereich neben der Garderobe umzuziehen. Ich zog die Toilette vor. Wollte nicht die ganze Welt daran teilhaben lassen, wie ich versuche meine Strapse ohne sie aus dem Strapsgürtel auszuhängen richtig herum anzuziehen. (Nicht so einfach…)

Irgendwann war ich dann Partytauglich angezogen in einem kleinen Schwarzen, das meine Brüste betont, aber sonst ein stinknormales Abendkleid war, Strapsen und Pumps. Also sehr zurückhaltend gekleidet. Ich gab meine Sachen an der Garderobe ab und wollte die Party betreten, als mich ein Typ am Eingang aufhielt und nach meinem Stempel fragte. Da ich es nicht besser wußte, dachte ich, dass das sein Job wäre. Zeigte ihm den Stempel, er sagte, der wäre an der falschen Stelle und krabbelte mir zugleich unters Kleid und machte mir den Stempel neben mein Höschen auf den Oberschenkel. Ich war irritert und machte den Spaß mit und weil auch niemand von den Menschen an der Kasse einschritt, dachte ich, der gehört halt dazu. Besagter Mann hörte auch gar nicht auf, bis mein Begleiter mich dann retten kam. Es hat mir nicht gepasst, denn ich lasse mich nicht gern anfummeln einfach so, aber ich wollte nicht gleich am Eingang die zickige Tussi sein.

Mein Date hat mich von dem Typen befreit, der einfach ein Gast war, der sich da an den Eingang gestellt hatte um Mädels aufzureißen. Nach der Beschützernummer legte mein Date gleich mal seinen Arm um meine Hüfte und führte mich auf die Party. Uaahh schon wieder so viel Körperkontakt und ich kam mir vor die Trophäe im Arm. Brr. So was mag ich ja gar nicht. Mein Date kannte ziemlich viele Menschen auf der Veranstaltung. Auch das fand ich irgendwie schräg. Aber die treffen sich wohl alle auf ähnlichen Parties immer wieder. Er konnte mir auch zu vielen irgendwas erzählen. Wir setzen uns an einen Tisch. Ich wollte erst einmal was Trinken und Essen um mich zu akklimatisieren. Ich guckte mir die sehr bunte Mischung aus alt und jung, stilvoll und stillos an.

Bei meinem Date war ich ausgerechnet an einen Anfasser-Mann geraten. Jemand der immer körperliche Nähe sucht. Gar nicht so sehr übergriffig und für ihn normal. Für mich total stressig. Das überfordert mich immer komplett. Zumal ich ihn ja nicht kannte. Ich wollte ihn kennenlernen. Essen, reden, mir Menschen ansehen. Er machte mir schnell klar, dass er auf mich steht. Mir war das alles zuviel und ich sagte ihm dann auch, dass er mich nicht anfassen soll und dass mit mir nichts laufen würde. Nichtsdestotrotz wollte ich die Party auf mich wirken lassen, Eindrücke aufnehmen, tanzen, reden, einen guten Abend haben. Das klappte nach geklärten Fronten auch problemlos. NIchtsdestotrotz ist eine Swinger-Party, wenn man so wie ich kein wirklicher Swinger ist, wohl der falsche Ort für ein erstes Date. Auch wenn er sagte, dass es okay wäre wenn nichts läuft, hatte er mit Sicherheit auf mehr spekuliert. Und wenn um einen herum alle fummeln und vögeln ist ihm das auch nicht zu verdenken. Aber so funktioniere ich nicht. Er akzeptierte das und ich hatte noch Gelegenheit die Party wirken zu lassen. Mit jemandem, den ich nicht kenne, würde ich mich wohl nicht mehr auf einer Swinger-Party verabreden. Aber ich bereue nicht, mir diese Art der Party angesehen zu haben. Die widersprüchlichen Eindrücke davon schildere ich in einem extra Eintrag nochmal.

Ehrlichkeit beim Date immer die beste Lösung?

Ich also wieder daheim, Mr. Bondage weit weg. Hatte den festen Vorsatz mal wieder ein paar andere Männer zu treffen. Heute Abend hatte ich noch nichts vor gehabt. Wie passend kam nachmittags eine Email auf der Rirarammelseite reingeflattert. Mann, wollte mich, den Freigeist, kennenlernen… wollte ein tiefgründiges Gespräch, anspruchsvoll und unverbindlich. Beschrieb sich selbst als gebildet, ohne Konventionen, mit Niveau und Charme. Eine Mail die davon sprach, dass er mein Profil gelesen hatte. Hört sich nicht oberflächlich an, nicht auf Sex fixiert, sondern nach einem spannenden Gespräch. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und antwortete ihm, dass ich ihm Bilder von mir freischalte und wenn er mich dann immer noch kennenlernen wollte, dann könnten wir uns ja gleich noch treffen.

Er wollte mich immer noch treffen und wir verabredeten uns an einer Kneipe in seinem Viertel. Ich fuhr hin, wir trafen uns und stellten fest, dass dort Ruhetag war. Dann liefen wir zu einer anderen Kneipe. Wir unterhielten uns ein wenig über Studium und Beruf, ganz okay als Gesprächseinstieg. In der Kneipe fragte ich, weil ich auf Nummer sichergehen wollte, ob man mit Karte bezahlen könnte und just an diesem Abend ging es nicht. Ich fragte ihn nach einer Bank. Er sagte, dass er auch nur 5 Euro dabei habe und wir verließen die Kneipe wieder um zur Bank zu laufen. Kaum standen wir vor der Kneipe, sagte er, dass das wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sei, dass es für ihn eh nicht passt und wir das Ganze auch jetzt beenden könnten, statt bis zur Bank und zurück zu laufen. … Irgendwas vpn Ehrlichkeit… bla, bla, bla… Ich sagte: „Gut, kann man nicht ändern.. bla, bla bla…“ dann liefen wir wieder zum Auto zurück. Und er beschwerte sich auf dem weg dorthin noch darüber dass Frauen immer Niveau auf ihren Profilen fordern würden und dann nicht mal Rechtschreiben könnten, beim WhatsAppen und dass Krankenschwestern nicht sein Niveau wären..

Natürlich war ich ein wenig gekränkt hinterher. Dachte mir: Oberflächlicher Arsch, dem kann ich wohl nur zu dick gewesen sein. Niveau-Gelaber und dann nur auf die Optik gucken. Am Gespräch kann es eigentlich nicht gescheitert sein. Aber naja. Das nervt ein wenig, tut kurz weh und geht auch gleich wieder vorbei, weil er es ja dann auch nicht wert ist, ihm auch nur irgendeine Träne nachzuweinen. Alles gut. Das passiert eben.

Was ich mich allerdings hinterher gefragt habe: Ist Ehrlichkeit immer die beste Lösung? Und ich kann mich nicht entscheiden. Einerseits: Ja Ehrlichkeit ist prinzipiell gut und irgendwie auch hoch anzurechnen, dass jemand gleich sagt, was Sache ist. Man könnte sagen, er verschwendet keine Lebenszeit mit Dingen die ihm nichts bringen und verschwendet vermeintlich auch nicht die Lebenszeit des Gegenübers. Also eine gute Lösung

Auf der anderen Seite ist diese Art von Ehrlichkeit schon eine brutale Kränkung. Irgendwie auch egoistisch. Hauptsache man selbst kommt schnell aus der Nummer raus, egal was das in dem Gegenüber auslöst. Jemandem gar nicht erst die Chance auf ein Gespräch geben. Nach 15 Minuten sagen, dass es gar nichts wird. Sich überhaupt nicht für den Menschen interessieren. Natürlich kommt nicht bei jedem Date ein Fick oder eine Beziehung raus.. Muss ja gar nicht. Aber dann hat man was gegessen und zumindest meiner Erfahrung sich in 90 Prozent der Fälle nett unterhalten. Man ist zumindest nicht ganz umsonst durch die halbe Stadt gekurvt. Das ehrliche Ende war mega unbefriedigend weil ich länger gefahren bin, als wir uns gesehen haben.

Mir ist glaube ich die Variante, das Date nicht gleich abbrechen, was Essen oder was Trinken und hinterher dann sagen ob es passt oder nicht, lieber. Mag vielleicht ein wenig feiger sein, oder höflicher und empathischer, je nachdem wie man es sehen will.

Runde zwei, der Pool und der Barkeeper

Der Soldat und ich kamen zurück an die Bar und trafen dort wieder meine Freundin Elisa. Sie hatte sich wie es schien nicht gelangweilt, sondern sich mit dem einen oder anderen Mann unterhalten. Der Soldat und ich lachten noch ein wenig über das eben Erlebte. Vor Allem darüber, dass wir das mit dem Eimer in der Tür nicht gewusst hatten. Irgendwie war ich noch nicht so recht befriedigt und er hatte auch noch Lust. Noch dazu war ich mir nicht sicher, dass ich nochmal jemanden finden würde, auf den ich Lust hatte. Also beschlossen wir es nochmal zu versuchen, dieses Mal mit dem Eimer in der Tür. Wir gingen also schon ein paar Minuten später wieder nach oben und beschlossen am Ende wieder in die gleiche dunkle, etwas versteckt gelegene Höhle zu gehen, in der wir am Anfang schon gewesen waren.

Immerhin wussten wir dieses Mal schon, wie das mit dem Küssen zwischen uns beiden funktioniert. Und der Eimer schien Erfolgversprechend. Es waren zwar Zuschauer da, aber die blieben dieses Mal vor der Türe. Es gelang uns die anderen auszublenden. Knutschen, fummeln, blasen und dann beschlossen wir, dass wir Sex haben wollten. Er angelte sich ein Kondom zog es an und fickte mich. Ich massierte mir mit den Fingern den Kitzler und kam so relativ schnell. Am Ende kurz vor seinem Orgasmus war dann doch noch ein Mann in unsere Höhle geklettert und hatte sich langsam an uns heran gerobbt. Das war ein wenig nervig. So dass wir dann doch noch sagen mussten, dass er nicht mitmachen darf. Aber der Soldat kam dann trotz der Ablenkung noch. Es war schön. Aber auch von beiden Seiten sehr zielorientiert. Wir wollten ficken, ohne große Umwegen und das hatten wir getan. Anziehen, duschen und zurück an die Bar.

Mein Freundin Elisa und ich waren ja schon ziemlich früh in den Club gegangen. Als ich dann mit dem Soldaten zurück kam, war es gerade so 20 Uhr und der Abend war noch jung. Mittlerweile war noch ein Freund von uns dazu gekommen. Der Soldat, verabschiedete sich unmittelbar nach dem Sex und ging nach Hause. Elisa fragte, ob ich denn nicht die Nummer von ihm hätte haben wollen. Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht. Für mich war es völlig okay, dass er sich verkrümmelt hat. Ich habe mir auch nicht seinen Namen gemerkt. Es war okay so wie es war. Nettes Gespräch, kurzer Fick und gut. So konnte ich nun einfach einen netten lustigen Abend mit meinen Freunden haben.

Wir aßen ein wenig, tranken und sahen uns die anderen Menschen an. Es gibt da wirklich alles. Dick, dünn, gut angezogen, komische Klamotten, geschmackvoll, alt und jung. Die Mischung ist wirklich interessant. Ich würde ja vieles von dem was die anderen da so anziehen aus ästhetischen Gründen nicht tragen, aber jeder soll das so machen, wie er es gerne hätte. Zwischendurch drehten wir immer mal wieder eine Runde durch die Zimmer um zu schauen, was da so im Gange war. So einiges. Die vielen Soloherren bekamen auch immer mal wieder die Gelegenheit sich zu beteiligen. Und ich hatte das Gefühl, dass je später der Abend wurde, desto geringer wurde der Druck und desto weniger nervig wurden die Handtuchträger.

Elisa kannte von früheren Besuchen einen wunderhübschen netten durchtrainierten schwarzen Mann, der noch dazu gern Frauen den Rücken massiert. Zumindest fädelte Elisa ein, dass wir nach einander eine wunderbare Rückenmassage bekamen. Ich traute dem Braten am Anfang ja nicht und war mir sicher, dass er eine Gegenleistung dafür haben wollte. Aber er wollte wirklich nicht. Zu cool einfach. Noch eine Massage bekommen, einfach so. Es fing an mir zu gefallen. Netten Typ abgeschleppt, Massage bekommen, All-inclusive-für wenig Geld, da kann man nicht meckern.

Und ich konnte mich im Laufe des Abends noch davon überzeugen, dass das Prinzip „zu Geben ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten“ meistens dazu führt, dass der Gebende reichlich belohnt wird. Der leckere Masseur konnte sich jedenfalls nicht über zu wenig Sex beschweren.

Gut durch geknetet beschloss Elisa, den Clubeigenen Pool zu entern. Ich hasse ja baden eigentlich. Bade vielleicht zweimal im Jahr. Aber ich ließ mich überreden mit in den Pool zu klettern. Da saßen wir dann zu dritt, Elisa, unser Freund und ich.. Bis noch ein Typ kam und einfach mitreinkletterte.. Dann war es ziemlich eng.. Aber so ein wenig unter Wasser fummeln war schon ganz nett. Ich streichelte mal Elisas Beine und mal die Beine unseres Kumpels. Der auch wirklich ganz niedlich ist. Lange hielt ich es aber trotz netter Begleitung nicht in der Wanne aus und flüchtete. Ich duschte mich und zog mir wieder mein Kleid an. Ich hatte das Gefühl, dass sich was zwischen Elisa und unserem Kumpel etwas anbahnte und beschloss mich zu verkrümmel um nicht im Weg umzugehen. Ich ging wieder nach unten und setzte mich allein an die Bar.

So ganz allein als Solofrau. Ich war gespannt, was passieren würde. Ich wollte gar niemanden kennenlernen. Wollte eigentlich auch gar nicht kommunizieren. Mittlerweile war der Abend schon ein wenig fortgeschrittener. Der Druck bei den meisten Männern war abgebaut. Und ich strahlte vermutlich auch aus, dass ich nicht aufgerissen werden wollte. So wurde ich ziemlich in Ruhe gelassen. Und kam mit dem wirklich gutaussehenden schwarzen Barkeeper ins Gespräch. Wir flirteten, es gefiel mir. Er fragte mich dann heimlich nach meiner Nummer. Ich war mir nicht sicher, ob er das nicht eben bei jeder Frau machen würde und überlegte, ob ich sie im wirklich geben wollte. Aber ich hörte auf mein Bauchgefühl und schrieb die richtige Nummer auf. Wir wollten uns mal auf einen Drink treffen. Haha, ich reiße in einem Swingerclub einen Mann auf, mit dem ich erst mal einen Trinken gehen will. Auch gut. Sowas mag ich ja..

Nach einer ganzen Weile kamen meine beiden Freunde dann grinsend wieder. Ich hatte Recht behalten. Es war was gelaufen. So gingen wir am Ende alle zufrieden nach Hause.

Manchmal ist mein Leben wie eine Soap Opera

Tut mir leid, ich merke, dass die Intervalle in denen ich blogge gerade riesig sind. Aber dieses Uni-fertig-machen-Ding spannt mich echt ganz schön ein. Geschichten gäbe es wirklich genug.

Eine kleine Geschichte, die sich auf einem Stammtisch der Rirarammelseite angebahnt hatte. Ich war allein dort. Mr. Bondage war nicht mitkommen, sondern in den Urlaub gefahren. Wie immer war ich eigentlich auch nur hingegangen, um die Menschen, die ich eh schon kenne, mal wieder zu treffen, zu lachen, zu quatschen, einfach einen schönen Abend zu haben.
Im Laufe des Abends kam ich dann aber in Flirtlaune. Mit einer Freundin hielt ich Ausschau nach passenden männlichen Flirtobjekten. Und siehe da, da stand eines an der Bar, ganz allein. Genau mein Typ, dunkle Haare, Mitte/Ende 30, Jeans, Hemd und Jackett, ein in meinen Augen schöner, gepflegter Mann.

Ich fing an ihn aus sicherer Entfernung anzulächeln. Er lächelte ein wenig zurück. Ein bißchen Augenflirt. Das ging eine Weile so, bis er mit seinem Bier nach draußen verschwand und ich beschloss, dass ich ihm einfach mal hinterher gehen wollte. Jetzt oder nie. Perfekte Gelegenheit. Manuel heißt er. Wir unterhielten uns. Er erzählte mir, dass er wegen mir auf den Stammtisch gekommen war. Er hatte mein Profil gelesen und wollte mich kennen lernen. Ich lachte mich schlapp. Klar, ich flirte ausgerechnet den Typ an, der mich kennenlernen will. Hahaha.. Er hatte mein Profil gelesen und sich deswegen ein Jackett angezogen. Sagte er zumindest. Fuck, wie durchschaubar mein Beuteschema doch ist. Und es hat auch noch funktioniert. Das fand ich lustig und beängstigend.

Wir unterhielten uns gut. Und er überredete mich zum Knutschen. Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben an dem Abend, weil ich sehr früh aufstehen musste. Aber da saß ich dann knutschend mit Manuel. Boah, konnte dieser Mann unfassbar geil küssen. Das schrie förmlich nach mehr. Ich ließ es sogar zu, dass er meine Brüste anfasste und aus dem Oberteil holte. Der Abend schrie nach Sex mit ihm. Aber ich musste früh raus, hatte einen Termin am nächsten Tag. Ich ließ mich nicht überreden, obwohl ich ziemlich Lust gehabt hätte. Aber es war mir auch alles irgendwie zu schnell gegangen. Ich ging allein nach Hause. Lieber erstmal Tempo rausnehmen. Ich wurde aus ihm auch nicht schlau. Er war eine Mischung aus Selbstbewußt und „er weiß genau was er will“ und unsicherer Eifersucht.

Wir schrieben uns viele Nachrichten. Er schrieb mir irgendwann den legendären Satz „Ich bin alles was eine Frau sucht, fordere aber auch dafür“. Spätestens da war meine Neugierde groß. Ich wollte herausfinden, ob er wirklich so selbsbewußt ist. Was hinter diesem Satz steckt.

Wir verabredeten uns zum Essen. Er lud mich in seinen Lieblingsitaliener ein. Und teilte mir mit, dass Frauen dort ein Kleid tragen müssten. Er würde im Jackett kommen. Sehr witzig, der Typ. Ich besitze genau zwei Kleider. Trage die nur wenn ich muss, auf Hochzeiten oder Empfängen. Das Sneakersgirl zum schicken Italiener ausführen. Oh Mann. Aber ich hatte Lust. Sagte ihm, dass ich vermutlich ein wenig verkleidet aussehen würde. Ich kam mir ziemlich overdressed vor in meinem kleinen Schwarzen. Aber auch sehr hübsch. Ich musste über mich selbst lachen, weil es mir Spaß gemacht hatte, mich für ihn so aufzurüschen. Es war ein tolles kleines Restraurant und das teuerste Essen meines Lebens. Das ich unfallfrei im Kleid absolvierte. Es war ein schöner Abend. Ich war mit dem Auto da und bot ihm an ihn heimzufahren. Ohne Hintergedanken. Das war mehr der Student in mir, der jemandem die Taxikosten ersparen wollte. Was ihm wohl sehr wurscht gewesen wäre. Er vermutete Hintergedanken und als ich das merkte musste ich über meine Naivität lachen.

Vor seiner Haustüre angekommen ließ ich mich aus einem Bauchgefühl heraus noch überreden mit zu ihm zu kommen. Ohne Hintergedanken. Er war vor nicht allzulanger Zeit noch verheiratet gewesen. Sagte mir die Klingel. Aber jetzt Single. Seine Wohnung sah so aus, als wäre es nicht sein Plan gewesen mich mit nach Hause zu nehmen. Das machte ihn wieder symphatisch. Er hatte mir vorher schon erklärt, dass er etwas getrunken hatte, deswegen würde bei ihm eh nichts mehr gehen. Wir kuschelten ein wenig und es passierte wirklich nicht mehr viel zwischen uns.

Nach unserem Date vergingen zwei Tage, da schrieben wir wieder und er rückte nach einer Weile raus, dass es ihm nicht gut ginge und dass er sich gerade in einer Kneipe betrank. Ich bot ihm an vorbei zu kommen und ihn nach Hause zu bringen. Er sah wirklich nicht gut aus und hatte viel getrunken. Er war vor einer Weile überfallen und beklaut worden, seitdem hatte er manchmal Angstanfälle. Und die bekämpft er mit Alkohol. Dass das nicht zielführend ist, wußte er selbst. Jedenfalls übernachtete ich bei ihm. War einfach da. Das alles war in der Phase in der ich meine letzten Hausarbeiten schrieb. In der ich mein eigenes Leben in den Griff bekommen musste. Ich wußte, dass ich mich nicht hineinsteigern durfte in das Helfen. Ich kannte ihn ja auch erst ein paar Tage. Warum sollte es mich etwas angehen? Aber ich fand ein Maß, in dem es mich nicht belastete ihm zu Helfen, ich ihm aber trotzdem helfen konnte.

Ich holte ihn nochmal aus einer Kneipe ab ein paar Abende später und fuhr ihn dann am Morgen auf seinen Wunsch hin in eine Psychatrie. Posttraumatische Belastungsstörung. Er begab sich ein wenig später in stationäre Behandlung…

Innerhalb kürzester Zeit quatsche ich den Typ an, der mich kennenlernen will, wir gehen unfassbar toll Essen und dann bringe ich ihn in die Psychatrie. Solche Geschichten kann nur das Leben schreiben

So langsam normalsiert sich sein Leben wieder und mein Stress wird weniger. Ich hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen.

Leckdate .. und abgeschossen

Ja mein Leckdate.. Tattoos, Glatze, aber netter Typ. Cooles Essensdate gehabt, gutes Gespräch, in dem er ziemlich oft erwähnt hat, dass er gerne leckt. Ich finde es gibt deutlich schlechtere Hobbies.

Ein paar Tage später, als wir uns schrieben, erzählte er mir, dass er beim Arzt war und eine Prostataentzündung hat, weswegen er momentan keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, nur lecken sei okay. Also wirklich nur lecken. Daraus wurde ein reines Leckdate. Wie cool. Wir verabredeten uns für einen Abend, an dem ich vorher den ganzen Tag Seminar hatte. Aber ich dachte so zum Entspannen wäre das genau das Richtige.

Er gab mir seine Adresse, ich stand vor der Tür und schrieb ihm eine Nachricht, dass ich nun da sei. Und nichts passierte. Als ich versuchte anzurufen, ging die Mailbox hin. Das wär der Knüller, dachte ich mir. Extra noch eine halbe Stunde Auto gefahren und dann stehe ich da umsonst vor der Tür. Aber eigentlich deutete nichts darauf hin, dass er mich verarscht haben könnte. Ich überlegte mir noch, auf welche der zehn Klingeln ich drücken würde, müsste ich eine auswählen. Dann ging ich erst mal wieder in mein Auto zurück und ging noch mal die Nachrichten und Mails durch. Aber es sprach immer noch nichts dafür, dass er das Date nicht Ernst gemeint haben könnte. Während ich etwa zehn Minuten in meinem Auto grübelte, was der Grund sein könnte, warum sein Handy nicht an ist, beziehungsweise, warum meine Nachrichten nicht angekommen waren, klingelte mein Telefon und er war dran. Uff, also alles gut. Er hat wohl immer mal wieder Probleme mit dem Handynetz. Er sagte mir den Namen auf seinem Klingelschild und ich musste lachen. Denn ich hätte mit meinem Ausschlussverfahren in der Tat die richtige Klingel gewählt.

Mr. Leckdate hatte mir beim Date noch erzählt, dass er es sich nicht abgewöhnen konnte, in seiner Wohnung zu rauchen. Ich dachte mir damals noch, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich die Wohnung betrat. In Zeiten von Nichtraucherlokalen und rauchfreien Diskotheken war ich Rauch überhaupt nicht mehr gewöhnt. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass meine Augen tränen. Sollte ich vorher zumindest über eine potentielle Beziehung nachgedacht haben, war dieser Gedanken spätestens mit Betreten der Wohnung vorbei. Das würde ich nicht aushalten.  Ja, Mr. Leckdate ist mal wieder ein Solomann, deswegen praktischerweise auch das Date zu Hause.

Ich machte es mir auf der Couch bequem, denn wie immer brauche ich meine Zeit um mich zu akklimatisieren. Wir quatschten und er meinte zwischendurch immer mal wieder, dass wenn ich geleckt werden wollten, ich schon meine Hose ausziehen müsse. Aber ich ignorierte das eine ganze Weile..

Irgendwann änderte er seine Taktik und rückte mit seinem Gesicht an meines und wir küssten uns. Guter Kuss, auch wenn Raucher, sollte aber auch der letzte bleiben an diesem Abend. Dann war ich auch willig mich auszuziehen. Shirt, BH, Hose, Höschen, ziemlich flott war ich ganz nackig. Und er begab sich mit einem kurzen Umweg über meine Brüste ziemlich schnell zwischen meine Beine. Ich ließ mich in die vielen Kissen auf seiner Couch sinken. Am Anfang dauerte es, wie immer, bis mein Kopf auch in den Genießermodus schalten konnte. Erst kurz noch gehofft, dass ich ihm auch gut schmecke.. Aber wenn dem nicht so wäre, dachte ich mir, würde er schon aufhören. Zwingt ihn ja schließlich niemand mich zu lecken. Und ja, man merkte ihm an, dass er es gern tut.. gut für meinen Kopf, der sich in einem dauernden Kampf befindet zwischen: „Verdammt, ich brauch ja schon wieder ewig, bis ich mich fallen lassen kann“ und „Wenn du jetzt nicht aufhörst drüber nachzudenken, dann dauert es noch viel länger“. Ja Runde Eins dauerte ziemlich lange. Aber mein Körper gab mehr Feedback, als ich stöhnte. Am Anfang fasste er meinen Kitzler fast zu hart an. Ich war noch nicht geil genug für den Druck, den er ausübte. Aber er traf zunehmend besser, was mein Körper wollte und ich wurde geiler. Mit viel Gefühl in der Zunge und dem gezielten Stimulieren des G-Punkts mit seinen Fingern in mir, gelang Orgasmus 1. Juhu.. Und das Beste, es machte ihm sichtbar Spaß. Also alles was ich zu tun hatte, war, mich auf den Rücken  zu legen und zu genießen. Er wollte nach meinen Orgasmus gleich weiter machen, aber in dieser Runde ging das nicht und ich bat ihn aufzuhören. Ich rollte mich in die Embryolage ein, ließ mich zudecken und kam wieder runter.

Für Runde zwei packte er dann ein Spielzeug aus. Gut ausgrüstet Mr. Leckdate. Er packte einen Dildo aus. Groß, aber nicht riesig. Er ließ mich nicht lange runterkommen, wollte eine zweite Runde. Wie sollte ich da nein sagen. Er versenkte gleich zu Anfang den Dildo in mir. Ging nicht gleich hinein, musste ihn nach und nach reinschieben. Ich war feucht, aber bin eng. Er bewegte mit einer Hand den Dildo raus und rein. Und leckte mich wieder. Diesmal ging alles schneller. Der Kopf war entspannt, ich war auch schon aufgegeilt, seine Leckkünste taten ihr Übriges, auch wenn er mir den Dildo manchmal fast zu weit reinrammte. Aber ich kam.. Heftig, viel heftiger als beim ersten Mal. Mein Körper bäumte sich auf. Er ließ danach aber nicht locker, stimulierte mich weiter. Kurz war ich versucht, ihn davon abzuhalten, aber ließ es zu und so folgte Orgasmus Drei nur wenig später.. Danach war ich verschwitzt, glücklich und komplett gerädert.

Er hatte immer mal wieder ein geraucht. Ich hab währenddessen immer wieder mein Handy in der Hand gehabt. Mehr als bei einem Date sonst üblich. Das lag auch daran, dass ich den ganzen Tag vorher mit dem Seminar nicht wirklich viel Zeit am Handy verbracht hatte und irgendwie noch Nachholbedarf hatte. Durch seine Raucherei hab ich das auch gar nicht so schlimm empfunden. Er Zigarette, ich Handy. Da es dann schon wirklich spät war, fragte er ob ich übernachten wollte. Ich war auch echt schon müde und blieb, obwohl ich mal wieder nichts dabei hatte. Am nächsten Morgen fuhr ich relativ schnell heim.

Ein wenig später schrieb ich ihm eine Nachricht um mich zu bedanken und fragte auch nach einer Revanche. Ich bekam dann folgende Antwort:

mir gehts gut, danke.
eine revanche ist nicht nötig.
sorry aber ich denke wir werden uns nicht mehr sehen. das lecken hat schon spass gemacht, aber der rest war dann doch nicht so das was ich mir vorgestellt hatte. was ich damit sagen will, ich hatte noch nie eine frau hier die sich mehr mit ihrem handy beschäftigt hat als mit mir.

Uff, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das traf mich schon ein wenig. Zumal er so gar nichts gesagt hatte und es ja beim Essensdate auch anders war. Ich schrieb ihm, dass es unhöflich von mir war und nichts mit seiner Person zu tun hätte. Er solle das nicht als mangelndes Interesse interpretieren, sondern wenn dann als mangelndes Fingerspitzengefühl meinerseits. Und dass ich schweren Herzens seine Entscheidung respektiere.

Er war konsequent, Freundschaft gelöscht… Zack weg.. Das hat ein wenig gedauert, bis ich das verwunden hatte. Sehr schade… Aber ich respektiere es selbstverständlich.. Und werde es mir eine Lehre sein lassen. Aber es bleiben drei gut geleckte Orgasmen. Ich will es positiv sehen..

Guter Sex – Qualvolle Nacht

Nach einer ganzen Weile traf ich mich mal wieder mit einem Unternehmesberater. Hatte ja bis dato eigentlich gute Erfahrungen mit dieser Spezies gemacht. Ich nenn ihn jetzt mal den Sportler. Mitte 30, wirkt ehrgeizig und erfolgreich. Single und optisch genau mein Typ: dunkelhaarig, sportlich, Anzug eloquent aber auch nett.. Ich finde ihn wirklich gut aussehend.

Der Sportler und ich hatten ein wirklich schönes erstes Abendessensdate gehabt. Wir hatten uns gut verstanden und gut unterhalten. Also verabredeten wir uns erneut zum Essen. Bin keine Frau, die auf sich warten lässt, normalerweise. Aber ich hatte die Uhrzeit unseres Dates irgendwie falsch im Kopf gehabt. Ich war auf eine halbe Stunde später programmiert. Zu allem Überfluss fuhr mir dann auch noch die U-Bahn vor der Nase weg. Ich ließ den Armen also geschlagenen 40 Minuten warten.. Immerhin war ich mit einem megaschlechten Gewissen gestraft. Er nahm es zum Glück einigermaßen locker. Wir gingen nochmal Essen und konnten eigentlich da anknüpfen, wo wir beim ersten Mal aufgehört hatte. Es war ein netter Abend im Italiener. An dessen Ende ich noch einen Latte Macchiato trank. Das sollte ich später noch sehr bereuen.

Kurz vor Ende des Essens fragte er mich dann, ob er mich noch mit nach Hause nehmen dürfe. Das war süß formuliert. Er wohnt ein wenig außerhalb, so dass schnell klar wurde, dass wenn ich mitfahre, ich auch übernachten müsste.. Verdammt, keine Zahnbürste eingepackt. Sonst zwar auf Sex (Immerhin :-)) eingestellt, aber nicht darauf die ganze Nacht zu bleiben. Aber gut. Nachdem ich Bock auf den Leckerbissen hatte, nahm ich das in Kauf. Und warnte ihn noch vor, dass ich unruhig schlafen würde..

Die Wohnung des Sportlers war sehr cool. Dachgeschoss, spannend geschnitten. Gefiel mir saugut. Allerdings sah man ihr an, dass sie eine Junggesellenbude war. Eher pragmatisch eingerichtet..

In meinem Notizbuch liest sich das, was dann passierte so: Knutschen – Ausziehen – Bett – geiler Arsch..

Ja wir begannen zu knutschen und uns auszuziehen, dann landeten wir relativ schnell im Bett und mir fiel auf, dass der Sportler wirklich einen geilen Arsch hatte. Prachtexemplar. Vergleichbar mit denen von JD und Tom.. Mjiam..

Danach steht da lecken und Blowjob..

Nachdem wir im Bett gelandet waren, begab er sich irgendwann auf Tauchstation und begann mich zu lecken. Ich weiß ja nicht, wie lange das noch dauert, bis ich mich nicht mehr frage, ob ich wohl gut schmecke oder nicht. Das Feedback der meisten Männer ist in der Tat „Du schmeckst gut“. So auch in diesem Fall. Manchmal wünsche ich mir in diesem Moment ein Mann zu sein. Denn ich habe eigentlich noch nie das Gefühl gehabt, dass sich Männer großartig Gedanken darüber machen, wie ihr Schwanz beim Blasen wohl schmecken wird. Jedenfalls habe ich mal wieder darüber nachgedacht, so dass es einen Momente dauert, bis ich auch genießen konnte, was er tat.. Ich revanchierte mich auch brav fürs Lecken bei ihm und blies ihn. Und durfte feststellen, dass er gutaussehender Sportlertyp nicht rasiert war.

Das machte mich stutzig, weil es irgendwie nicht ins Bild passte. Zu allem Überfluss stand er darauf, die Eier geleckt zu bekommen. Das ist an sich nicht verkehrt und ich mache es ja auch gern. Aber in dem Fall hat es mich wirklich kurz Überwindung gekostet über die nicht rasierten Eier zu lecken. Das erinnerte mich doch die Zeit, als ich  Anfang 20 war und die Männer noch nicht rasiert waren. Damals war eine ganz übliche Handbewegung beim Blowjob sich irgendwelche ausgefallenen Haare aus dem Mund zu angeln.. In meiner Erinnerung kam das zumindest öfter mal vor. Das ließ mich ein wenig schmunzeln..

Als nächstes steht in meinem Büchlein Lecken und anblasen..

Das Spielchen wiederholte sich.. Anblasen auch deswegen, weil es mir nicht gelang, ihm zum Kommen zu blasen. Wobei ich mich dunkel erinnere, dass er gesagt hat, dass er beim Blasen nur selten kommt. Dann hatten wir Sex..

Mein Notizbuch sagt: kann ewig.. Wundvögeln..

Ich glaube wir haben es uns beide am Ende nebeneinander selbst gemacht und es war auch okay. Ich hattte einen Orgasmus und er auch. Der Sex mit ihm hat mir gefallen, das ist mir hängen geblieben wenn auch nicht die Details.. Ich tue ihm mit der Beschreibung unseres Sex ziemlich Unrecht. Denn ich hatte Spaß, aber das was danach passiert  hat das ein wenig überdeckt. Was daran lag, dass es mir in der Nacht unfassbar schlecht ging..

Ich schlief sauschlecht.. Erst war mir  lange zu heiß, dann hatte ich krasse Magenkrämpfe.. Wälzte mich die ganze Nacht hin und her.. War mehr wach als dass ich geschlafen hatte. Hatte schlechte Träume.. Hab bestimmt geredet, gewimmert oder auch gepupst in dieser Nacht. Ich weiß nicht, was er davon mitbekommen hat. Und vermutlich will ich es  besser auch gar nicht wissen.

Wir hatten auch noch irgendwie Sex am Morgen. Ich frag mich im Nachhinein, wie ich das hinbekommen habe. So am Morgen ohne frisch Zähne geputzt mag ich ja eh nicht so gern. Aber nach der schlechten Nacht, aussehend wie ein Zombie und so..Zusätzlich mit einem aufgeblähtem Bauch.. Irgendwie ging es wohl und ich hab es ihn auch nicht merken lassen. Wollte nicht, dass er was mitbekommt.

Wir fuhren mit der U-Bahn noch gemeinsam in die Stadt und ich schaffte es mit Krämpfen noch bis nach Hause. Ich wollte auf keinen Fall bei ihm auf der Toilette hängen bleiben, deswegen hatte ich ausgehalten..

Ich bin an dem Tag auch nicht in die Uni gegegangen sondern im Bett geblieben, nachdem ich erst mal eine Stunde auf der Toilette verbracht hatte. Ich hatte wohl einen Laktoseintoleranzschub. Meiner Eigendiagnose nach bin ich wohl nicht genernell laktoseintolerant, sondern nur wenn ich zuviel Milchprodukte konsumiere. Ich hatte an dem Tag des Dates zwei Jogurts und noch einen weiteren Latte Macchiatto gehabt. Die Latte am Abend war dann zuviel gewesen.

Trotzdem stehen die Zeichen auf Wiedersehen und darüber freue ich mich. Ich würd nämlich gern das Ende der Nacht mit einem schöneren Erlebnis vergessen machen.. Es ist schwer knistern zu beschreiben, wenn man am Ende mit Magenkrämpfen auf der Toilette saß..

Mit viel Zeit im Hotel auf der zu weichen Matratze..

Manchmal ist es ja auch ganz nett, wenn Männer vorher in meinem Blog geschmökert haben und dann sich einen Plan zurecht legen. So erging es mir mit Mr. Martin. Mr. Martin ist Mitte 40, ein klein wenig größer als ich und trägt keine Haare auf dem Kopf. Die Nicht-Frisur hat ja immer was sehr potentes..

Wir hielten uns beim Kennenlernen an die klassische Reihenfolge und gingen Essen. Mit der Ausnahme, dass wir noch ein wenig im Auto auf der Heimfahrt knutschten und fummelten. Dann war klar, wir werden uns wohl für mehr wiedersehen. Zwischen erstem und zweiten Date schrieb mir Mr. Martin, einerseits süß und andererseits war ich fast ein wenig überfordert, so viele Nachrichten, dass ich mich fast schon gestalkt fühlte.

Wir verabredeten uns auf ein Hoteldate. Er hatte das bewußt so gewählt. Wir sollten Zeit und Ruhe haben..Ein wenig auch der Gegensatz zu meinen Dates mit dem Bachelor, bei dem es immer Hopp hopp als eingeschobener Termin gehen muss. Er hatte extra ein Hotel gesucht, dass nicht weit weg war von dem Ort an dem ich vorher einen Termin hatte. Er war schon eine Stunde vor mir da, um sich in Ruhe vorzubereiten. Runterzukommen von der Arbeit und der Anfahrt. Ich hatte mir im Supermarkt noch etwas zu essen mitgenommen, weil ich vorher nicht wirklich zum Essen gekommen war. Und kam dann mit meinem Rucksack in dem schicke Klamotten waren und meinem Essen bei ihm im Zimmer an. Er war schon ganz entspannt und wollte, dass ich auch Zeit hatte anzukommen. So machte ich erst mal ein kleines Picknick mit meinem Essen. Dann ging ich Duschen und mich schick machen. Es war toll, auch mal wieder so ganz in Ruhe und gemütlich ein Date zu beginnen. Auch, dass es in einem Hotelzimmer stattfand, war entspannend. Neutrales Terrain.

Ich duschte mich, zog mir frische Wäsche und meinen Kimono an.. und kam aus dem Bad. Ich lehnte mich gegen die Wand und ließ mich ansehen. Er lag auf dem Bett und machte mir ein Kompliment. Dann sagte er mir, dass ich zu ihm aufs Bett kommen sollte. Wir begannen zu knutschen..Das kannte ich ja bereits und wußte, dass es harmonierte. Dann bot er mir, damit ich ganz entspannen konnte eine Rückenmassage an. oh wow, wie cool, so lasse ich mir ein Date gefallen. Er war wirklich gut vorbereitet und zauberte unter dem Kissen eine Flasche mit Massageöl hervor. Wärmte es mit den Händen vor, verteilte es auf meinem Rücken und massierte und streichelte mich Irgendwann fragte er mich, ob ich mich denn nicht umdrehen wollte, Na klar, das ist dann auch die deutlich spannendere Seite. Ich ließ mir seine Berührungen gefallen. Dann kam das, was er vorher schon als seine Leidenschaft angekündigt hatte: Lecken. Ganz genüsslich einen Orgasmus lecken..

So lasse ich mir das gefallen.. Wahrlich ein Kontrast zum Bachelor, der auf die schnelle Nummer aus ist. Mr. Martin hatte erst mal meine Befriedigung in den Vordergrund gerückt. Und es gelang..Ich kam.

Nach soviel Hingabe für meine Befriedigung durfte er aber auch nicht zu kurz kommen und ich probierte meine Blasekünste an ihm aus. Und die kamen wohl an. Und wir gingen dann zu Sex über..

Jetzt beiß ich mir gerade in den Hintern, dass es nicht früher gebloggt habe. Meine Erinnerung an die Details ist ziemlich verblasst.

Aber wir vögelten in verschiedenen Stellungen. Irgendwann auch doggy. Als er dann so richtig zustoßen wollte., ging nichts mehr.  Die Matratze war so weich, dass er Krämpfe in den Knien bekam. In meinem Kopf musste ich grinsen. .(Über Alter und Sex und so..)

Wir machten eine Pause und unterhielten uns ein wenig. Ich glaube wir unternahmen ein wenig später noch einen weiteren Versuch, aber mit dem gleichen Ergebnis.  Er fragte mich ganz frech. ob er mir denn nicht dabei zusehen dürfe, wie ich es mir selbst mache.  Ich war schon ziemlich aufgegeilt und wollte einen zweiten Orgasmus haben. Also klar..

Ich legte mich auf den Rücken. Er gab mir noch mein Halstuch, so dass ich besser abschalten konnte. Ich schaltete mein Kopfkino an und begann mich zu streicheln. Ich massierte meinen Kitzler erst langsam, dann fester in meinem eigenen komischen Rhythmus. Ich fragte ihn, ob er mir nicht einen Finger leihen könnte. Er wußte sofort, was ich meinte und steckte ihn mir hinein. Ab da dauerte es nicht mehr lange bis ich kam.. mit seinem Finger in meiner Muschi. Verschwitzt und glücklich blinzelte ich dann unter meinem Halstuch hervor.  Er hat es sich selbst gemacht, als er mir zugesehen hat.  Das freute mich, denn ich hatte schon befürchtet, dass er nicht mehr zu seiner Befriedigung kommt.

Dann war es auch wieder Zeit zu gehen. Ich fragte ihn, ob es für ihn okay sei, wenn ich noch ein wenig bliebe und zumindest die zweite Halbzeit des Fußballspiels ansah, das ich wegen unseres Date verpasst hatte..

Wir verabschiedeten uns und ich hatte das Gefühl, dass wir uns auf jeden Fall wiedersehen werden. Dann machte ich es mir auf dem Bett bequem und sah den Sieg meiner Mannschaft an. Danach duschte ich nochmal und verließ auch das Hotel. Ja, so ein Hotelzimmer in Ruhe, das hat schon was..