Nach dem Swingerclub – Ich treffe eine spannende Frau

Zwei schöne kleine Momente:

Eins: Als mich JD, ohne dass wir in den Rollen waren, auf der Matte ordentlich auf den Hintern gehauen hatte, habe ich einfach zurück geschlagen.. Hihi.. Mal sehen, ob sich das mal noch irgendwann rächt. Aber es bot sich gerade an und ich mir dachte: „Ne ne, so nicht Burschi..“

Moment Zwei: Beim Verlassen des Clubs fasste JD meine Hand und wir liefen Händchenhaltend zum Auto. Das war für mich ein sehr schöner vertrauter Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Eine ganz kleine, aber süße Geste. Und wieder im Hotelzimmer hatten wir vor dem Einschlafen nochmal Sex und JD kam so auch noch mit mir. Leidenschaftlichen Sex mit Knutschen und viel Anfassen. Nicht in einer Dom/Sub-Konstellation. Und ich konnte ihn einfach anfassen, an mich drücken. Mich nah fühlen. Pefekter Ausklang. Ich konnte sogar halbwegs schlafen, obwohl ich sonst immer fremdel wenn ich zum ersten Mal neben jemandem schlafe. Aber der Abend war ja auch lang und ereignisreich. Am nächsten Morgen waren wir noch gemütlich gemeinsam frühstücken. Und hatten viel Zeit uns zu unterhalten. Ein schöner Ausflug, den es so vielleicht im neuen Jahr wieder geben wird.

JD verabschiedete sich nach dem Frühstück wieder zu seinem Termin. Ich nutze die Gelegenheit jemanden zu treffen, auf den ich sehr gespannt war. Nämlich Bloggerkollegin Lila Sumpf. Die Frau, die eigentlich fast dasselbe macht wie ich. Sich sexuell ausprobieren, die eigenen Grenzen suchen.  Wie waren in einem lustigen kleinen marrokanischen Cafe verabredet. Ich war zu früh und außer mir war noch kein Gast da. Wir sollten etwa eine Stunde Zeit haben. Sie kam dort an und siehe da, wir waren uns nicht so unähnlich. Wir sind beide nicht der Frauentyp, den Mann als allererstes in einer Bar aufreißen würde, aber haben es faustdick hinter den Ohren. 🙂 Wir quatschen ohne Scheu gleich Tacheles über das was wir so erlebt haben in der letzten Zeit.  Positives, negatives, lustiges, kurioses..Details, was wir so haben mit uns machen lassen. BDSM-Erfahrungen.. Schmerzgrenzen (oh ja, da liegen wir sehr weit auseinander), No-Gos. Männer, die wir gedatet haben. Peitschen, Fesseln, Folterwerkzeuge, Wachs, Striemen, blaue Flecken, Aftercare, Analduschen und noch vieles mehr.  Ich glaube dem Cafebesitzer und seinem Kollegen müssen die Ohren geklingelt haben.  Doch schon sehr harte Gesprächsthemen Mittags um 12. Es war sehr spannend und cool sich mit Lila auszutauschen. Ich hoffe, dass es sich mal wieder ergibt und wir noch ein wenig ausführlicher reden können. Schön mit jemandem zu reden, der sich gerade in einer ganz ähnlichen Situation befindet.  Auch um Dinge für sich selbst nochmal zu reflektieren.

Am Ende konnte ich nach Hause fahren und nahm das gute Gefühl mit, dass ich nicht alleine unterwegs bin auf einem Selbstfindungstrip. Ich musste immernoch schmunzeln darüber was JD auf meinem Account gemacht hatte, freue mich das nette Pärchen im Club kennengelernt zu haben. Und nehme die Erkenntnis mit, dass es Oropax bedarf für den nächsten Clubbesuch. Und dass ich mich auf das nächste Treffen mit JD sehr freue und hoffe, dass wir noch eines dieses Jahr hinbekommen werden.

14 Kommentare zu “Nach dem Swingerclub – Ich treffe eine spannende Frau

  1. Liebe Remi!
    Das ging mir genauso! schön zu wissen, dass man nicht alleine ist und irgendwie war es, als ob wir uns schon ewig kennen. gradewegs rein in die Themen!
    Mich würde allerdings auch interessieren, was der Besitzer und sein Kumpel sich wohl gedacht haben … vielleicht haben die sich erstmal ne Shisha angemacht vor lauter Er-äh-Aufregung 🙂

    Gerne bald wieder!!!!!

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        • So war das gar nicht gemeint.. Er wird schon Gründe haben 🙂
          Hab gerade noch eine kleine Anekdote meinem Beitrag hinzugefügt… Es wäre bestimmt cleverer gewesen sie nicht zu erwähnen, in der Hoffnung, dass JD sie schon vergessen hat ..

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        • „Damen“

          In der Tat ein antiquierte Begriff der immer wieder gerne gebraucht wird und sich irgendwie hält. Er soll ja aus der Minne-Zeit stammen, wo Frauen in der sog höheren Minne auf einen Sockel gestellt und überhöht wurden. Feministinnen wandten sich daher gegen diesen Begriff. Mehr sophistische Vertreter der Sprache betonten die Zweisilbigkeit des Wortes Dame gegenüber dem einsilbigen Ausdruck Frau. Diese Zweisilbigkeit gäbe dem edlen Wesen Frau mehr Glanz. Auffallend empfinde ich, dass es bei Männern diese Differenzierung nicht gibt.

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  2. Keine Sorge, der Herr doe67 hat keinerlei Interesse daran…. die ganzen Mutmaßungen und Halbwahrheiten der letzten Zeit.. (siehe Kari mit Ihrer Meinung das ich Ihre Herrin angeschrieben habe, dabei hat Sie Ihrer Herrin dann meine Mailaddy gegeben) geht mir sowas auf den Keks das mich das hier geschrieben in keinster Weise mehr interessiert.

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  3. Pingback: Monatsrückblick November | Lila Sumpf

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