Heißer, halbnackter Mann steht in meiner Küche und kocht…

„Darf ich mich ausziehen?“, fragte er mit einem breiten Grinsem im Gesicht als er mit einer Einkaufstüte bei mir in der Wohnung steht. Er hat Essen und Getränke gekauft und will nun mit seinem Adonisgleichen Körper fast nackt durch meine Wohnung flitzen. Ich Glückspilz ich.

Mr. Montage ist wieder zurückgekehrt. Nachdem schon Mr. Bondage wieder da ist, taucht nun auch er unvermittelt wieder auf. Bewährt und vertraut. Und hat sich nur erst mal zum Ratschen angekündigt. Ich sollte ein Update bekommen zum neuen Beziehungsstatus.

Pizza und Bier auf dem Balkon war der Plan. Am Ende hat er aus dem Supermarkt noch Bratwürstchen mitgebracht. Die er halbnackt in meiner Küche zubereitet hat. Also Würstchen und Bier. Vier Monate ist er nun liiert. Offene Beziehung ist das Modell an dem die beiden sich versuchen. Waren auch schon im Club zusammen. Und da dämmert mir, der Ratsch muss kein Ratsch bleiben. Wir kuscheln auf meinem Balkon. So schön. Beim Unterwäsche-Check vor meinem geistigen Auge fällt mir auf, dass oben rum alles fein ist, unten rum eher so bekommt nie jemand jemals zu Gesicht. Ich sage ihm also, dass ich nun mal schnell unter die Dusche hüpfen werde. Dann bin ich praktischerweise auch gleich nackt und sauber und gutriechend. Ich hatte bis einen Tag vorher meine Tage gehabt. Das ist immer so ein wenig doof, weil es passieren kann, dass wenn jemand in die Untiefen vordringt, doch noch ein wenig was kommt. Etwas unentspannt für meinen Kopf.

Ich komme nur mit einem Handtuch bekleidet wieder. Er hatte ja eh nur noch in Boxershorts an. Wir knutschen. Es fühlt sich gut an. Ich streichle seinen Körper, den ich sehr heiß finde. Er öffnet mein Handtuch und ich stehe nackt und noch ein wenig feucht vor ihm. Ich lasse mich streicheln. Er tastet sich zwischen meine Bein vor. Ich fühle seinen steifen Schwanz in seiner Short. Ich will ihn blasen. Ziehe im die Shorts über den unglaublich heißen Hintern runter. Praktischerweise stehen wir direkt neben meinem Sitzsack. Ich muss mich als nur vor ihn hinsetzen und kann ich ganz genüßlich blasen. Massiere mit meiner Zunge seine Eichel. Ich blase ihn sehr gerne. Er hat einen vom Durchmesser her gut blasbaren Schwanz. Er genießt es hörbar. Ich sage ihm noch schnell, dass ich meine Tage bis eben noch hatte, dann kann er selbst entscheiden, wie er damit umgeht.

Wir wechseln aufs Bett. Er holt vorher noch Gummis aus seiner Einkaufstüte. Ich mag Männer die vorbereitet sind. Dann leckt er mich. Nice, aber mein Kopf bekommt es gar nicht geregelt. „Hoffentlich schmecke ich nicht allzu doof…“ Da kann er machen, was er will, ich bekomm das nicht ausgeblendet. Ich bin trotzdem horny. Ich will einfach nur gefickt werden. Er blase ihn nochmal steif. Er packt sein Gummi drauf. Dann drehe ich ihm meinen Hintern hin und lass mich doggy nehmen. Und genieße seine Stöße. Weiß der Weg zum Orgasmus wäre zu weit, aber das macht nichts. Er fickt mich intensiv, ich passe mich seinem Takt an. Es dauert nicht allzu lange bis er dann genüßlich kommt. Wir liegen noch entspannt neben einander und quatschen ein Weilchen, dann geht er nach Hause. Mit dem Versprechen wiederzukommen. Unbedingt. Ich freue mich wenn er nackt in meiner Wohnung steht und ich ihn lüstern anschauen kann. Ich sage ihm das und er grinst.

Als er weg war habe ich mir es mit dem Satisfyer noch ordentlich besorgt. Er war heute mein Vorspiel und Kopfkino. Heißer nackter Mann, bringt Essen und Trinken mit, kocht und fickt mich dann noch. Ich hatte schon schlechtere Abende gehabt.

Sein Schlüssel ist bei mir…

Als ich heute nach meiner Dienstreise meine Wohnung betrete, fällt mein Blick zuerst auf einen Schlüsselbund der an der Wand hängt. Es ist nicht meiner. Ein Hausschlüssel und ein Autoschlüssel. Ich muss schmunzeln, wenn ich daran zurück denke, wie ich ihn abgeholt habe.

Vor ein paar Tagen schrieb mich Mr. Bondage an. Wir hatten immer mal wieder losen Kontakt gehabt, uns aber wirklich lange nicht mehr gesehen. Er hatte sich in der Corona-Zeit sehr zurück gezogen, keine Kontakte gehabt. Erst seit ein paar Wochen geht er wieder unter Menschen. Mr. Bondage hat in meiner Stadt eine Zweitwohnung für die Arbeit. Er fragte mich, ob ich während seines Urlaubs seinen Wohnungs- und Autoschlüssel aufbewahren und ich im Zweifelsfall auch mal nach dem Rechten sehen könnte. Wow, was für ein Vertrauensbeweis. Keine von alle den Frauen, die da nach mir noch so kamen.

Seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten, war er umgezogen. Ich kannte seine neue Wohnung noch gar nicht. Wir machten also ein Essensdate für einen Abend vor seinem Urlaub aus. Dabei wollte er mir alles Relevante für seine Abwesenheit zeigen. Eigentlich war Biergarten geplant, aber das Wetter spielte an dem Abend nicht mit. Wir beschlossen, dass wir zum ihm gehen und beim Griechen ums Eck was bestellen.

Erst ein kleiner Hausrundgang, Tiefgarage mit seinem Flitzerchen. Dann seine Wohnung – neue gebaute Wohnanlage – 2-Zimmer. Er hatte sich auch hier natürlich wieder ein Fesselzimmer eingerichtet. Der wunderbare Balken war wieder mitgekommen, wie auch die selbstgebauten japanischen Wandleuchten. Und auch die Tatami-Matten. Hach, das fühlte sich so vertraut an. Wir holten Essen und setzten uns in seine Küche. Er hatte seinen Laptop aufgebaut und wir sahen uns einen Film neben dem Essen an. Ich mochte das. Er hatte Ready Player One ausgewählt. Hatte ich noch nie gesehen. Schöner Film, gutes Essen, sehr vertrautes Beisammensein. Diese Freundschaften in denen man sich ewig nicht sieht aber sofort dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat, so eine ist das.

Dann küssten wir uns. Und es kribbelte. Huch, was war das denn? Ich war nicht mit der Erwartung gekommen, dass der Abend sexuell werden muss. Es fühlte sich plötzlich an wie in unserer Anfangszeit. Leidenschaftlich, mit Zuneigung, kribbelig, Lust auf den Anderen. Vom Knutschen auf den dafür unbequemen Küchenstühlen begaben wir uns in seine Fessel-/Schlafzimmer. Das bunte Mädchen und der alte Mann (wie wir uns liebevoll nennen) knutschten, streichelten und liebkosten sich leidenschaftlich. Irgendwann holte er den großen Stoffbeutel den ich von früher noch so gut kannte und legte ihn neben die Matratze… Er wird doch nicht etwa Lust zum fesseln haben. Ich habe mich seit unserem letzten Mal von niemand anderem in dieser Form mehr fesseln lassen. Er breitete den Beutel aus. Da lagen sie die Bondage-Seile. Vorfreude machte sich in mir breit. So unerwartet. Als aller erstes nahm er eine Augenbinde aus seinem Beutel. Dafür liebe ich ihn ja. Einen Sinn ausschalten, damit ich mich viel leichter Fallen lassen kann. Damit gab ich die Kontrolle ganz an ihn ab.

Er nahm ein Seil, führte meine Handgelenke zusammen. So fängt es immer an. Er band meine Handgelenke zusammen. Ich war gespannt, was er vor hatte mit mir. Ich war nackt. Er saß schräg hinter mir. Dann zog er meine zusammen gebundenen Hände über den Kopf nach hinten. Mit einer Oberkörperfesselung fixierte er sie in dieser Position. Band auch ein Seil um meine Brüste. Dann ließ er mich auf den Rücken legen. Ich musste ein wenig ruckeln um eine Position zu finden, bei der ich nicht zu arg auf meinem Händen lag. Aber alles fein. Er ließ das zweite Seil über meinen Venushügel gleiten. Aufregend. Er fesselte mir die Beine an den Oberschenkeln auseinander, so dass ich weit aufgespreizt vor ihm lag. Oh mein Gott, davon habe ich so lange schon mal wieder geträumt. Ich war sehr angeturnt. Was hatte er vor? Schmerz, Lust? Ich konnte hören wie er Equipment holte. Es vibrierte.. an meinem Kitzler. Dazu kam noch der mir sehr bekannte gebogenen Stahldildo. Oh jaaaa. Niemand kann den so gekonnt benutzen wie er. Er fickte mich so erbarmungslos mit dem Ding (aber nie drüber) dass ich mir sicher war, dass ich ihm gleich so dermaßen das Laken vollsquirten würde. in Kombination mit der Vibration (es war ein Lush fand ich danach raus) Aber mein Kopf machte mir einen Strich durch die Rechnung. Musst du nicht pinkeln? Nein, natürlich nicht, aber kaum war der Gedanke einmal kurz aufgeloppt, konnte ich nicht mehr loslassen. Squirten viel aus, aber geil gekommen bin ich trotzdem. Oh wie habe ich das vermisst. So viel Lust zwischen uns. Geilheit. Vertrautheit.

Ich revanchierte mich mit einem Blowjob und half mit, dass er auch noch zu seinem Orgasmus kam. Ficken geht bei ihm meistens nicht mehr. Aber das ist kein Problem. Ich kenne ihn nun so lange schon, dass ich bei ihm die nachlassende Potenz über die Zeit bemerke. Ich glaube deswegen hat er sicherlich auch mit dem Älter werden gehadert. Manche Männer merken das weniger, bei ihm ist das spürbar, dass es nicht mehr so geht, wie noch vor ein paar Jahren. Aber das macht das Beisammen sein nicht weniger schön. Ich blieb sogar übernacht. Lieh mir ein Schlaf-T-Shirt von ihm. Wie früher. Am Morgen frühstückten wir noch zusammen. Er machte mir ein wunderbares Müsli und es fühlte sich stimmig an zwischen uns.

An diesen Abend muss ich nun immer denken wenn ich die Schlüssel an meiner Wand sehe… Nach seinem Urlaub werde ich sie ihm wieder bringen müssen. Und ich freue mich schon drauf.

Wenn der Kopf und der Körper unterschiedliche Dinge wollen…

Keine Ahnung, ob sich außer mir noch jemand an Mr. Erfolgreich erinnert. Der mich mit Sprachnachrichten überhäuft und gar nicht locker gelassen hat, bis wir uns endlich getroffen haben. Der sich glaube ich in meinem Blogbeitrag über ihn nie ausreichend gewürdigt sah und nachdem er bekommen hat, was er wollte auch gefühlt kein Interesse mehr hatte. Typ Supererfolgreich und supergut aussehend. Nur dass er das auch weiß. Der mutmaßlich auch einen ähnlichen sexuellen Lebensstil pflegt wie ich, aber das sehr diskret macht.

Jedenfalls sagt mein Kopf „Abhaken“ – da passiert nix mehr. Wir schreiben uns sporadisch drei Mal im Jahr zu den jeweiligen Geburtstagen und zum Jahreswechsel. Hin und wieder muss ich aber ihn denken, vor Allem unsere Küsse gehen mir nicht aus dem Kopf. So eine Schmetterlingshorde hatte ich sonst nie gefühlt. Dieses Gefühl hätte ich gern wieder – sagt mein Körper. Warum muss ich gerade jetzt an ihn denken. Just vor ein paar Tagen schrieb er mir überraschend als Anwort auf meine Geburtstagsglückwünsche, dass er gerade einen Abend in meiner Stadt sei. Warum er mir aber genau geschrieben hat, kann ich gar nicht beantworten, denn er war nicht alleine hier, sondern mit einem Freund. Und in meiner Interpretation des Sachverhalts hätte sich eh kein Zeitfenster für uns ergeben. Aber wir schrieben ein wenig hin und her. Geplänkel. „Wie gern würde ich meinen Schwanz wieder tief in deinen Hals rammen“ – Aha. „So tief, dass du gar nicht anders kannst als Schlucken“ . Aha, daher weht der Wind. Ich weiß immernoch nicht, ob dieses Sperma-Schlucken-Ding sein Kink ist, dann könnte ich damit ja noch irgendwie leben, dass er ausgerechnet diese Fantasie hat. Aber machmal habe ich das Gefühl er will einfach nur seinen Charme und seine Schönheit dafür nutzen, dass ich für ihn meine Grenzen verschiebe. Im Grund mag ich Sperma nicht besonders gern. Die Konsistenz ist nicht meines. Manchmal lasse ich mir in den Mund spritzen, spucke dann aber schnell wieder aus. In ganz seltenen Fällen schlucke ich mal. Dann geht es entweder gerade nicht anders (Ich glaube Kaufhaus-Umkleide-Kabine hatte ich das mal) oder ich weiß, dass es jemanden kickt, wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis und ich habe Lust darauf. Das kommt aber wirklich supersuperselten vor.

Eigentlich weiß er das. Aber es ist genau das erste was ihm einfällt, was er von mir will. Das zweite was er im Laufe des Gesprächs ins Gespräch brachte war, dass es ja „leider“ kein Video von mir gibt, auf dem ich blase. Sehr leider finde ich das nicht, dass niemand identifizierbare Bilder von mir mit sexuellen Handlungen hat. Das ist eine meiner harten Grenzen. Nicht verhandelbar. In einem vertrauensvollen Verhältnis, in dem mein Gegenüber sich auch um die Erfüllung meiner Fantasien bemüht, hätte ich eventuell irgendwann ein paar Gedanken darüber verschwendet, wie man diesem Wunsch und meinen Sicherheitsbedürfnis nachkommen könnte. Aber nein, alle meine Alarmglocken läuten laut. Ich will ihm im Grunde meines Herzens nichts böses unterstellen, aber ich bin bei so einseitigen Vorstellungen auf der Hut. Mein Körper, meine Lust hätte unabhängig von meinem Kopf viel dafür gegeben ihn wiederzusehen. Aber am Ende war es sowieso wie schon erwartet, ein bißchen Geplänkel, dann war die Situation durch und er ist wieder abgetaucht.

Nachtrag zu diesem Blogeintrag. Auf den Hinweis etwas missverstanden zu haben von Mr. Erfolgreich, ergänze ich, dass er mir lediglich auf seine Geburtstagsgrüße geantwortet hatte und dabei erwähnt hat, dass er in meiner Stadt ist. Ich wollte es nicht so aussehen lassen, als hätte er sich aus dem Nichts gemeldet. Ich habe die Info mit seiner Anwesenheit in meiner Stadt dann fälschlicherweise so interpretiert, also würde er mich sehen wollen. Er war aber seiner Aussage nach nur ehrlich und hat diese Tatsache erwähnt.

Allerdings kann ich nichts dafür, dass er auf meine Rückfrage „Warum er denn hier sei?“ mir den Grund genannt hat und ich dann bedauert habe, dass er nicht allein da ist und, dass ich ihn gern wiedergesehen hätte, er schrieb „Das glaube ich dir durchaus… ich hätte mir durchaus vorstellen können, Dir tief in den Hals zu spritzen ;-)“

Falls dass nun für jemanden den Inhalt meines Blogeintrags in ein anderes Licht rückt, okay.

So ist das mit der Kommunikation und den Erwartungen und Interpretationen, die man Aussagen zuschreibt. Ich kann nur darüber schreiben, wie es sich für ich anfühlt, nicht wie mein gegenüber es gemeint hat. Ich wollte es nicht in ein falsches Licht stellen.

Frustficken Part 2

Ich passte mich Mr. SLK an und zog mich aus. Bis aufs Höschen. Na ich war ja gespannt, ob er besser fickt als küsst, sonst würde das Ganze eine einigermaßen freudlose Angelegenheit bleiben. Er war glatt rasiert, schon mal sehr gut. Das gilt ja nicht für alle Boomer. Ich beschloss, wie so oft erstmal zu blasen. Dann hatte ich meine Ruhe und konnte mich eingrooven. Also dachte ich. Das klappte so gefühlt eine Minute ganz gut. Ihm gefiel das Blasen wohl auch. Aber er konnte einfach nicht still halten. Wie ein Duracell-Häschen… Ich glaube, dass er quasi nix länger als 60 Sekunden exakt gleich gemacht hat.

„Zieh dein Höschen aus… Hol deinen Dildo..“ – Okay okay. Er fingerte mich, ließ mich meinen Saft schmecken. Ich lag auf dem Rücken er kniete neben mir. Fickte mich mit dem Dildo. Steckte mir währenddessen seinen Schwanz in den Mund. Er wusste wie man einen Dildo benutzt. „Leck meine Eier“ dann hielt er mir immer seinen Arsch hin. Aha, so gleich. Ich war erstmal zurückhaltend. Aber er ließ nicht locker. Er hatte einen Analplug für sich dabei. So mit hellblauem Stein. Größer als meiner mit dem roten Stein, den ich dabei hatte. Anal scheint irgendwie sein Ding zu sein. „Steck mit den Plug rein“ Hab ich auch noch nicht so oft gemacht, einem Mann einen Plug reinstecken. Und wie er mir seinen Hintern erwartungsvoll entgegenreckte. Gut, Gleitgel drauf und rein damit. Zog sich ein Gummi an, fickte mich doggy- Wollte mich danach anal nehmen. Das hatte ich vorher nicht auf dem Schirm gehabt. Unvorbereitet. Ich ließ ihn probieren, aber es ging nicht. War aber nicht weiter wild, weil er umsichtig vorging. Also wieder Taktikwechsel.

Dann fickte er mich weiter mit dem Dildo. Ausgiebig und gut. Ich machte es mir zusätzlich mit der Hand. Guter Orgasmus. Er gehört zu den Männern, die gar nicht so leicht kommen. Immer einen harten Ständer, aber gefühlt schon so viel gewichst, dass er relativ viel Stimulation braucht. Eier lecken, blasen, Finger Po, dann wichste er wieder selbst. immer zack zack zack. Am Ende spitze er auf meine Brüste ab.

Es ist gar nicht so leicht über die Zeit mit ihm zu schreiben. Während ich das tippe treibt es mir fast schon mein Stresslevel wieder hoch, weil alles immer zack hier, zack da, jetzt so… Er wollte gefühlt die 2 1/2 Zeitfenster die ich ihm gegeben habe optimal ausnutzen. Keine Minute verschenken. Das hört sich alles wilder an, als es sich angefühlt hat. Ich war unterhalten, alles fein. Wie gesagt, ich betrachtete das ganze mit einer imaginäre kurios amüsiert hochgezogenen Augenbraue. Und ich war ja in Durchgefickt-Werden-Laune

Für einen Mann über 50 hatte er eine erstaunlich ausgeprägte sexuelle Energie. Er erzählte und man merkte ihm an, dass er eigentlich mindestens fünf Mal am Tag wollen würde, aber deutlich seltener zum Zug kommt. Ein sehr sexuelles Wesen dieser Mann.

Kaum hatte er abgespritzt, wir uns beide saubergeduscht, dauerte es keine fünf Minuten, da stand er wieder – also sein Schwanz. Ich war noch völlig durch und winkte ab, sagte, aber dass ich ihm ganz gemütlich einen Blasen würde. Aber Ende lief das aber nur kurz und nix ohne er setzt sich auf mein Gesicht, Eier lecken, Fingern, Lecken, sich selbst richtig hart wichsen … Zweiter Orgasmus für ihn…

Gleiches Spiel wie nach der ersten Runde, er kann und will nach ein paar Minuten erneut. Erst dachte ich, dass ich keine Lust mehr habe. Nach einer Weile wollte ich aber doch nochmal gefickt werden. Doggy. Ich kniete auf meinem Bett, er stand dahinter. Ich sagte ihm, dass er mir gern auch noch meinen Plug reinschieben dürfe. Er tat wie ihm geheißen und fickte mich dann mit Plug im Hintern richtig gut durch. Stieß mich hart ohne dass es wildes Gerammel wurde. Optimal. Ausdauernd war er ja eh. Also musste ich mir keine Gedanken machen, ob es zu lange dauert, bis ich komme. Sehr entspannend für meinen Kopf. Ich massierte noch meinen Kitzler und kam alsbald. Und er am Ende mit der bewährten Taktik auch. Plug, fingern, Eier im Mund, lecken, blasen lassen, selbst hart wichsen… Orgasmus 3 für ihn – die Zeit also optimal ausgenutzt.

Ich glaube ja immernoch, dass ich gar nicht so wirklich sein Typ war, aber er mochte, dass ich auch ein ziemlich sexueller Mensch bin. Jedenfalls hatte wir beide was von der gemeinsamen Zeit. Also alles fein.

Das Bett ist zu klein… das Problem mit zuviel Intimität – Teil 2

Wir fallen also knutschend und fummelnd ins Bett…Es fühlt sich gut an, aber nicht zündend. Für das was er mit mir eigentlich anstellen wollte, ist Mr. Chef sehr zurückhaltend. Ich kann nicht einschätzen woran das liegt. An wenig Fremdhaut-Experience, an mir, an weiß der Kuckuck was. Ich bin also initiativer als erwartet. Ich streichel, ich knutsche, ich blase. Droht er an seiner eigenen Erwartungshaltung zu scheitern? Dabei habe ich ja gar keine große. Er fingert mich. Ich bin nicht superfeucht aktuell. Ich drehe ihm mein Massage-Öl an. Viel besser. Er macht das gut. Aber merke nicht, ob ihm das Spaß macht, oder er es macht weil er irgendwie muss. Während er mich fingert massiere ich meinen Kitzler. Er hatte mir im Vorfeld gesagt, dass er unbedingt miterleben möchte, wie ich es mir selbst mache. Also da wären wir. Da es schon eingermaßen spät ist, brechen wir danach zum Essen auf.

Den Rest werden wir sicher nachholen. Wir gehen Essen, ich genieße den Abend. Ich finde wir haben ein spannendes Gespräch. Mit Ausnahme seiner Unsicherheit beim Sex, alles palletti bei uns. Danach noch auf einen Drink in die Hotelbar. Wir nehmen den dann mit ins Zimmer. Er macht es sich bequem. Ich greife schnell mein kleines schwarzes Kleidchen und husche ins Bad. Ich komme also in dem sexy Hängerchen wieder – was als Einladung zu verstehen ist. Und ja wir haben sowas wie Sex, er nimmt mich quasi doggy und kommt am Ende auf meinem Arsch. Wie ein Tittenfick nur mit meinem Hintern, bei kurvigen Ärschen geht das. Ich weiß weder, ob das kommen so intendiert war, noch die Art wie er es mit mir gemacht hat. Aber man fragt das dann ja auch nicht. Aber es sah doch befriedigt aus. Ich machte es mir danach nochmal selbst mit meinem Dildo. Das glaube ich kickte ihn null. Wenn ich ihn währenddessen ansah, sah er ziemlich abwesend aus. Ich dachte mir in dem Moment nicht viel dabei. Im Nachhinein fällt mir das erst wirklich auf. Wir kuschelten und redeten viel. Ich nahm mir Nähe und gab sie ihm auch. Das fühlte sich sehr okay an. Aber eigentlich war der ganze Aufenthalt schon ab dem Schlafen gehen gekippt. Das war mir nur überhaupt nicht klar in dem Moment.

Die Nacht in einem Bett, das ziemlich klein ist und wenn man weit außen liegt musste man bei der Matratze Angst haben rauszufallen. Ich hab ja schon öfter Nächte mit Menschen im Bett verbracht, mit denen man intim war, die man aber nicht besonders gut kennt. ich glaube ihm war nicht so ganz klar, was das bedeutet, wenn man sich ein Zimmer teilt, in dem man quasi keinen Rückzugsort hat. Ich kann mir vorstellen, dass er ein bescheidene Nacht hatte schon auf Grund der Tatsache, dass man halt irgendwie nicht so einfach kacken gehen kann/will, wenn man sich nicht wirklich kennt. Sich schämt wenn man Nachts pupst. Wie oft hatte ich solche Nächte schon. Er hatte sich morgens um 7 gleich mal für eine Stunde ins Spa verzogen. Als er wieder kam hatten wir nochmal Sex, dieses mal richtigen, das hatte sich einfach so ergeben. Im Schlaf-Tshirt ungestylt.

Wir gingen frühstücken. Ich ahnte bis dahin noch nichts. Er machte Andeutungen, dass er fragen wollte, ob heute Nacht noch ein zweites Zimmer frei wäre. So weit okay. Allerdings sollte ich mich kümmern. Ab da war ich mir unsicher. Ich würde mir selbst niemals so ein teures Hotelzimmer buchen. Ich hatte keine Ahnung, ob er das erwartete. Dass ihn das mit dem Bett stresste konnte ich verstehen. Mein Zug geht morgen ab der Stadt zurück, in der er mich abgeholt hatte. Er musste mich da ja auch wieder hin zurückbringen. Ohne Auto war ich da sehr unflexibel. Er schlug dann vor ich könne ja schon in der Stadt schlafen… Huch. Aha. Wie jetzt? Unsicherheit machte sich bei mir breit. War irgendwas an mir verkehrt, doch nicht sexy? Irgendwas ekliges angestellt? Hmm.. Ich fing an nach Alternativen zu recherchieren. Es war eigentlich geplant, dass ich wandern gehen und er biken würde. Darauf hatte ich mich gefreut. Und irgendwann war klar, dass er mich eigentlich am liebsten sofort loswerden wollte. Es ging dann schnell, ich buchte mir das Zimmer in dem ich jetzt sitze und kein 30 Minuten später hatte ich gepackt und er fuhr mich mit dem Auto hier her. Da sah ich mich dann plötzlich in der Lobby des Hotels sitzen, so früh, dass ich noch drei Stunden warten musste bis ich ein Zimmer beziehen konnte. Es nervte mich, ich hatte in der Kürze nicht ordentlich gepackt, fühlte mich irgendwie abgestossen und wollte auch nicht mit meinem Krempel in die Stadt losziehen, die ich auch schon gesehen habe und nicht unbedingt noch länger hätte bleiben müssen. Aber früher heimfahren ging auch wegen des Tickets nicht. Er hatte mir aber immerhin das Geld für das Zimmer gegeben. Hätte er nicht müssen.

Auf dem Weg in die Stadt im Auto hatten wir ein gutes Gespräch. Trotzdem kullerten Tränen bei mir. Es war wie das Gefühl bei Eifersucht. Es fördert die eigenen Schwächen zu Tage. Zu häßlich, zu dick, zu ungepflegt, nicht weiblich genug. Die Teufel auf der Schulter schreit dir die eigenen Unsicherheiten ins Ohr. Laut und umbarmherzig. Da helfen alle Beteuerungen, dass es nicht an mir liegt, dass er zuviel Ballast mit ins Wochenende genommen hatte nichts. Oder dass er manches falsch eingeschätzt oder an den eigenen Erwartungen gescheitert war. Das Engelchen weiß das. Ich schließe nicht mal aus, dass wir uns wiedersehen. Er mit dem Wissen, dass er für sich so einen Trip anders organisieren muss. Ich weil ich im Grunde nicht nachtragend bin.

Trotzdem sitze ich hier und fühle mich furchtbar abgeschoben und ungewollt. So als ganzer Mensch. Wir hatten uns nicht mal 24 h gesehen. Auch nix mit ich fahr dich Abends dann ins Hotel und wir essen noch zusammen. Es war so plötzlich unumkehrbar. Das sticht in mein Ego. Tief rein in alle Unsicherheiten. In in einer Phase in meinem Leben, wo ich mich auf nix neues einlasse, weil unsicher.

Nichts für gegeben nehmen, freuen wenn es klappt. Das beste daraus machen, wenn es nicht klappt. Im Grunde ist mir ehrliche Kommunikation von Bedürfnissen immer am liebsten, von dem her alles fein. Aber das Tempo war ein wenig hart.

Ich gehe nun duschen und dusche mir das „nicht genügen Gefühl“ weg…

Wenn das Bett zu klein ist… das Problem mit zuviel Intimität

Mein Leid eure Freude, ich muss mir die Gedanken aus dem Kopf schreiben.

Im Grunde habe ich eine schwierige Phase aktuell, deswegen habe ich nicht geschrieben. Hadere mit dem Älter werden, mir der eigenen Attraktivität. Hab eigentlich keine neuen Dates zugelassen in letzter Zeit. Nur Männer die ich schon kenne. Weil die wissen worauf sie sich einlassen. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Bin auf einer Dienstreise unterwegs im Westen von Deutschland. Der offizielle Teil ging von Sonntag bis Donnerstag. Ich hatte schon lange beschlossen, dass ich noch 4 Tage dranhängen wollte bis Montag, also morgen. Das war völlig unabhängig von Dates oder anderen Personen. Aber es ergab sich, dass ein Mann mit dem ich vor zwei Jahren mal das Vorstellungsgesprächs-Date gehabt hatte mit bekam, dass ich grob in seine Richtung komme. Er bot an, dass wir die 4 Tage zusammen verbringen könnte. Er würde mit seinem Mountainbike Touren fahren und zwischendurch würden wir uns im Wellness-Hotel verlustigen. Die 4 Nächte stutzte die Realität im Laufe der Planung auf 2 Nächte zusammen. Aber auch das ist kein Problem. Im Grunde freue ich mich über Alles was sich ergibt, auf das ich auch Lust habe, nehme die Dinge aber nie für gegeben hin. Er sagte, dass das Hotel eine Überraschung wird, Schlosshotel mit Wellness wusste ich. Sehr spannend. Ich Glückspilz, netter Mann, Sex und ein tolles Hotel. Wow – zu gut um wahr zu sein. Noch dazu ein Mann denn ich kenne, wo die Chemie gestimmt hatte. Konnte eigentlich ja nichs schief gehen.

Zwei kleinere Probleme, die sich aus dem Setting mit der Dienstreise ergeben. Ich habe kein Auto dabei und bin ein wenig abhängig. Das mag ich nicht besonders gerne, mein Radius ist damit auch eingeschränkt. Und ich musste auch schon sehr früh mein Zugticket zurück fest buchen. Das andere ist, dass ich aus bestimmten Gründen nur einen mittelgroßen Koffer mitnehmen konnte. Mit dem musste ich nun also Dienstreise, Femme Fatale und Wandern abdecken. Und auch das macht mich unflexibel und die Transfers zwischen den Stationen nicht ganz einfach, weil ich den Koffer, einen Rucksack und eine Stofftasche am Ende mit hatte. Not so sexy. Das würde ich beim nächsten Mal anders lösen.

Die erste aufgeregte Vorfreude machte sich beim Packen bereit. Ich teste sexy Outfits. Schmiss das knappe Kleidchen mit den Cut-Outs in den Koffer, probierte meine Halterlosen durch, schaute nach, ob die Strapsstrümpfe auch keine Laufmaschen hatten. Ich hängte den Lush und Satisfyer zum Laden ans Kabel. Packte einen Glasdildo, meinen normalen Dildo und diverse Plugs, auf die ich Lust hatte ein. Auch Massage-Öl und Gleitgel landeten in meinem Koffer. Ich hatte Lust ihm eine breite Auswahl an Möglichkeiten zu bieten. Vielleicht die ein oder andere Fantasie erfüllen. Er war soweit ich wusste, sehr selten anderweitig unterwegs. Es würde also für ihn die besondere Ausnahme werden. Das wollte ich bieten, der Gedanke machte mir Spaß.

Nach meiner Dienstreise machte ich das, was mein ursprünglicher Plan war und bereiste Luxemburg. Danach kam ich mit dem Zug zurück nach Trier, da wollte mich Mr. Chef einsammeln. Je näher unsere gemeinsame Reise gerückt war, desto angeregter wurden die Chats. Die Fantasie ging mit ihm und auch ein wenig mit mir durch. Wir spielten gedanklich verschiedensten Settings durch – Escortgirl, die Masseurin mit Extras, Chefin und Assistentin… Wobei ich schon wusste, dass auch da die Realität es schwer machen würde. Ich hatte einen Zugtransfer vor unserem Treffen, musste die Klamotten tragen mit denen ich vorher den halben Tag in der Stadt unterwegs gewesen bin. Das war alles eher pragmatisch als sexy. Da sterben alle Rollenspiele bevor sie angefangen haben. Aber es bleibt noch das ausgiebig durchgevögelt werden in allen denkbaren Stellungen und ein schönes intimes Wochenende.

Er sammelte mich also in der Stadt mit meinem Gepäck ein. Wie süß, ich hatte schon vergessen, welch süßen Dialekt er hat. Gefühlt war alles ein klein wenig reservierter als erhofft, aber ich kenne das, dass man sich erst wieder miteinander akklimatisieren muss. Wir fuhren zum Hotel. Das war wirklich der Oberknüller. Was ein krasser Schuppen. Da hatte er sich nicht lumpen lassen und was Tolles rausgesucht. Da kam ich mir fast schon wieder ein wenig doof vor mit meinem abgenutzten Koffer und der Stofftasche. Fühlte sich an wie Weihnachten.

Im Zimmer stellten wir fest, dass das Bett relativ klein war. Die Matratze würde es gar nicht so einfach machen zu zweit darauf zu schlafen. Ich ließ mir noch eine zweite Decke bringen um zumindest die Deckenproblematik zu entspannen. Wir hatten ja bisher noch keine Nacht miteinander verbracht. Beim ersten Mal hatte ich allein ein Zimmer und er hatte mich nur dort besucht. Ich glaube, dass er die letzten Jahrzehnte mit niemanden, den er nicht kennt ein Zimmer oder Bett geteilt hat. Aber ich vertraute darauf, dass ich ja umgänglich und anpassungsfähig bin und man mit offener Kommunikation das schon hinbekommen würde. Es sind ja auch nur 2 Nächte. Und wer muss viel schlafen, wenn er eine ausgehungerte, untervögelte und willige Frau im Bett hat…

Er war bevor er mich eingesammelt hat schon biken gewesen, also bot sich duschen an. Ich ließ ihn zuerst gehen. Und da es mir auch nicht schaden würde, dachte ich mir, dass ich mich nach einer Weile einfach dazu geselle. Kam in Unterwäsche ins Bad und sagte, dass ich mit in die Dusche wollte. Er war erfreut über nackte Haut, nackte Brüste. Mein sexyness Faktor mit nassen Haaren und zerlaufender Wimperntusche hält sich in überschaubaren Grenzen, aber ich war mir sicher, dass wir eine Basis haben, auch von den Gesprächen her, auf der das keine Relevanz mehr hat. Guter Sex entsteht für mich eigentlich dann, wenn ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss. Wir knutschten unter dem Wasserstrahl. Es fühlte sich gut an. Ich ging auf die Knie und nahm mir seinen Schwanz vor. Ich mag das sehr unter der laufenden Dusche zu blasen. Als ich anfing fiel mir wieder ein, was an ihm speziell war. Seine Vorhaut ist verengt. Das bringt mich immer kurz aus dem Konzept, weil ich dann nur erahnen kann, ob das was ich tue ihm auch gefällt. Aber er hat das Thema nicht angeschnitten, also habe ich ihn nie danach gefragt. Seine Errektion sprach für mich.

Ich schickte ihn aufgeheizt aus der Dusche und duschte schnell zu Ende. Er wartete nackt vor dem Bett. Ich kam nur mit einem Handtuch bekleidet dazu… Er wollte mich ausgiebig penetrieren, dass war das was er sich vorher gewünscht hatte. Ich hatte während er schon duschen war meine Spielzeuge und Gleit-/Massagegels auf das Nachtkästen gestellt. Ich war sowas von bereit mich in allen möglichen Varianten penetrieren zu lassen…

Wie der Abend im Swingerclub endete…

Erwartet nicht zuviel, der Blogeintrag wird nicht mehr sehr lange. Manchmal schaffe ich es aber einfach nicht ein Thema zu Ende zu schreiben und muss es teilen.

Je länger der Abend im Club dauerte, desto mehr gelangte ich zur Erkenntnis, dass es für mich an diesem Abend aus vielerlei Gründen schwierig werden würde zu kommen. Es stach mir kein Mann ins Auge, auf den ich Lust gehabt hätte, die Pärchen waren alle als Pärchen zugange, dass die meisten ohne Kondome fickten und man sich die erst hätte an der Bar holen müssen und Klamotten, in denen ich mich nicht wohl fühlte. Vieles was mir im Kopf umher geisterte. Was nicht hieß, dass ich dem Abend im Club nichts abgewinnen konnte. Ich bin einfach immer zufrieden, wenn ich Menschen beobachten kann und davon gab es ausreichend.

Ich verabschiedete mich innerlich von meinem Orgasmus, aber fragte Mirco, ob er denn kommen könne, wenn ich ihm vor Zuschauern einen blase. Er bejahte. Also gingen wir in den Paare-Bereich und suchten uns eine Szene, die uns anmachte. Wir setzten uns wieder an den Rand auf die Bank und sahen eine kurvige Frau, die mit zwei Männern zu Gange war. Ein MMF, wie schön. Das ganze hatte eine leichte BDSM Komponente, weil ihr Partner ließ sie auf dem Boden knien und dem anderen Mann einen blasen.

Mirco lehnte sich lässig gegen die Wand neben der gepolsterten Sitzbank. Er packte mir seinen Schwanz aus und ich machte mich gierig drüber her. Ich hatte Lust ihm Formvollendet mein Können angeihen zu lassen. Leckte, saugte, massierte ihn mit der Zunge. Blendete das meiste um mich herum aus. Er sah sich die Dreierszene an. Irgendwann konnte ich hören, wie die Frau satte Schläge auf den Hintern bekam. Dazu ihr Stöhnen zwischen Schmerz und Genuss. Mirco mochte das, ich wusste, dass er auch in die Richtung geneigt ist. Das hatte er meinen Hintern auch schon spüren lassen. Bei jedem Schlag, den ich hörte spürte ich, wie er noch einen Tick härter wurde. Ich spürte, dass ihn das was er sah anturnte. Ich konnte ihn leise stöhnen hören und auch dass er mich vorwarnte, dass er gleich kommen wird. Ich wollte keine Sauerei veranstalten, also ließ ich ihn in meinen Mund kommen. Ich nahm alles auf, stand auf und verschwand in den Duschbereich. Leider gab es kein Waschbecken, also spuckt ich es innerlich grinsend ein wenig umständlich in die Dusche und versuchte mir den Mund auszuspülen, ohne komplett nass zu werden. Er stand zufrieden lächelnd da, als ich wieder kam. Also war ich auch zufrieden. Wir gingen dann relativ schnell nach Hause. Es war auch schon spät geworden.

Ich freute mich darauf bei ihm zu übernachten. In seiner Nähe zu sein war unglaublich angenehm. So kamen die Jungs auch zu ihrem zweiten Abend allein. Wir hätten es vermutlich auch so geschafft ohne uns auf den Keks zu gehen, aber es ist doch immer gut, wenn jeder mal ein wenig Zeit für sich hat. Und ich hoffte ja doch noch ein klein wenig drauf, dass Mirco und ich noch ficken würden. Nur wir zwei in seinem Bungalow war mir eh die sympathischte Variante. Es war spät, wir landeten schnell im Bett. Dieses Mal zurrte er die beiden Betten gleich mit seinem Gürtel zusammen. Beim ersten Mal sind die immer auseinander gerutscht. Und dann haben wir es endlich getan. Gefickt. Und ich habe es genossen. Auch wenn er mir keinen Orgasmus ficken kann, aber das kann eh quasi keiner. Und es gibt da ja andere Wege und ich war am Ende des Abends auch befriedigt. Und am morgen dann nochmal. Dieses Mal hat er nicht so gut geschlafen neben mir, wie beim ersten Mal, ich dafür umso besser. Dann trennten sich unsere Wege. Ich hatte den Jungs gesagt, dass ich zum Frühstück komme. Es war der letzte ganze Urlaubstag. Wir küssten uns ein letztes Mal und gingen auseinander. Ohne Wehmut, denn es war eine schöne Zeit gewesen.

Und am Ende ergab es sich, dass wir auch den letzten Abend noch zusammen verbrachten und wir auch nochmal im Bett landeten. Ich genoss es mit ihm. Seit der Trennung vom Kollegen war das gefühlt das erste Mal richtige Nähe. In der letzten Nacht blieb ich nicht bis zum Morgen, weil unser Flug halbwegs früh ging und ich noch packen musste. So brachte er mich in der Nacht dann ganz Gentleman zu meiner Hotelanlage zurück. Wir haben uns gut getan in dieser Woche. Was ein schöner Zufall. Ich schließe nicht aus, dass wir uns bei Gelegenheit mal wieder sehen. Unabhängig von der wirklich witzigen aufregenden Zeit mit den Jungs, komplettierte Mirco unseren Urlaub einfach perfekt.

Croissant gegen Kaffee

Kurzer Einschub.

Es gab doch da die Geschichte von dem Mann, der mich vor Jahren mal nach Hamburg auf seine Geschäftsreise hat einfliegen lassen. Unvergessenes, tolles Erlebnis für mich. Erinnere ich mich sehr gerne daran zurück. Wir sind in losem Kontakt geblieben, mal mehr und mal weniger. Nachdem er noch keinen Namen bekommen hat wird er ab jetzt Mr. Croissant heißen. Die Geschichte dazu folgt jetzt.

Geschäftsreisen gab es in letzter Zeit ja leider nicht so viele, so dass sich keine Gelegenheit zur Wiederholung ergeben hatte. Zumal Mr. Croissant auch das Business gewechselt und sich damit seine Reiseradius deutlich verkleinert hat. Und auch ich bin nicht mehr so flexibel wie früher. Aber immerhin habe ich mittlerweile auch zwei Tage pro Woche Homeoffice. Er erzählte mir kürzlich von einer kleinen Geschäftsreise auf die er müsse. Allerdings war es nicht möglich, dass ich mitkomme, da er mit dem Kollegen gemeinsam dorthin fährt. Und es wäre in der Tat wohl ein wenig schwierig zu erklären, was ich denn dann auch dort zu suchen habe. Aber vor der Abfahrt könnte er sich eine halbe Stunde Zeit rausschneiden. „Okay, bring Croissants mit, dann bekommst du einen Kaffee“, erwiderte ich. Da hatten wir also ein morgens um 9 Uhr Quickie-Date. Fuck, morgens um 9 Uhr. Im Homeoffice schlappe ich da sonst ungeduscht im Schlaf-Shirt aufs Klo. Ist ja voll meine Uhrzeit. Ich war aber in Spiellaune. Vor allem der Fakt, dass er nur 30 Minuten Zeit haben würde, machte die Sache extraspannend.

Meine Wohnung war vorzeigbar aufgeräumt, ich rechtzeitig aus dem Bett gehüpft, geduscht und frisch rasiert. Ich schmiss mich in schwarze halterlose Strümpfe, eine Büstenhebe, eine schwarzes Spitzenhöschen und einen durchsichtigen Kimono. Ein Outfit in dem Männer hoffen, dass man ihnen die Tür auf macht, es aber außerhalb von Pornos quasi nie tut. Auf meinem Fensterbrett lagen Kondome, einen schwarzes Tuch, der Satisfyer, mein Dildo, Gleitgel und ein neuer Glasdildo, den er mir geschenkt und vorher schon an mich geschickt hat. Der war noch jungfräulich, ich hatte ihn alleine nie ausprobiert. Es war angerichtet. Wohlwissend, dass er nur diese 30 Minuten haben würde. Ich war sehr auf seine Reaktion gespannt. Ich wollte ihm zumindest einen Film fürs Kopfkino mit auf die Geschäftsreise geben. Fürs Alleinsein im Hotelzimmer am Abend.

Da stand er mit einer Tüte Croissants wie versprochen und genoss den Anblick, den ich ihm bot. Ich erfüllte meinen Teil des Dates und kochte Kaffee. So frühstückten wir zusammen. Ich setzte mich provokant aufs Bett, der Kimono leicht geöffnet, Sicht frei auf die Wäsche drunter, die freiliegenden Brüste, meine Tasse Kaffee in der Hand. Er stellte sich zwischen meine Beine, spielte ein wenig mit mir. Aber blieb standhaft. Trotzdem er sicher sehr angeturnt war. Dann musste er auch schon wieder los. Schickte mir noch ein Bild, dass er auf Arbeit noch schnell einen Zwischenstopp auf der Toilette einlegen musste um seinem Ständer Herr zu werden. Abends im Hotelzimmer genoss er die Fantasie in seinem Kopf

Ich setzte mich an den Rechner im Homeoffice – im Outfit vom Frühstück. Gut, dass die Kollegen nichts sehen 🙂

Swingerclub auf der Insel – die Klamotte sitzt nicht – Teil 1

Mirco und ich beschlossen an einem Abend doch einen Club aufzusuchen. Doch das stellte mich vor ein Problem: Ich hatte vor dem Urlaub überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass ich mir was Passendes zum Anziehen einpacke. In meinem Kopf war vor dem Abflug nur, dass ich mit meinen Jungs losziehe und dabei sind meine Klamotten eher unrelevant. Ich bin einfach so pragmatisch. Und darüber hinaus nur mit Handgepäck geflogen. Wobei so ein Clubkleidchen passt immer in den Koffer. Aber nun ja, da stand ich nun und war auf der Suche nach einem Laden, in dem ich was Passendes für mich kaufen kann. Mit den Jungs war ich in unzähligen Läden gestanden, in denen es geile Gay-Festisch-Sachen gibt. Aber die Auswahl für mich hielt sich in sehr überschaubaren Grenzen.

Ich fand mit den Jungs im Schlepptau immerhin einen klassischen Sex-Shop, der aber auch irgendwie aussah wie aus den 90ern. Es gab da auch noch DVDs und Videokassetten zu kaufen. Darüber hinaus war eine kleine Auswahl an „Klamotten“ im Angebot. Aber das was da hing, war für mich eher die Suche nach dem kleinsten Übel und wo passe ich überhaupt rein. Die Verkäuferin zog mir dann auch ganz dynamisch das schwarze Netzkleidchen über meine Klamotten drüber und war ganz verzückt. Naja, wenn man auf lustige Presswürste in Dessous über den Straßenklamotten steht, dann kann ich das noch nachvollziehen. Die Qualität war eher so billiges Asia-Amazon-Klamotten-Zeug, das man – wenn überhaupt – einmal anziehen kann. Ich hab mich dann notgedrungen für eines entschieden, schwarzes Netzkleid ohne Ärmel. Dafür hab ich dann noch 65 Euro ausgegeben, da kaufe ich zu Hause zwei Outfits. Aber naja, wenn man vorher nicht ordentlich nachdenkt – lernen durch Schmerzen quasi.

Mirco und ich hatten die Auswahl zwischen zwei Clubs, der eine schied aus, weil ich nichts weniger abkann, als Pärchen- und Bi-Ladys-Abende. Das sind für mich die Spießerswinger unter sich. Aber jedem so wie er will, mir kommt es einfach nicht entgegen. Der andere Club hatte kein Motto. Auf der Rirarammel-Seite konnte man ein paar Anmeldungen sehen, ein paar Pärchen hatten sich angekündigt.

Beim Packen meiner Tasche für den Club fiel mir auf, dass ich nicht über Schuhe nachgedacht hatte. In meiner Auswahl, die ich dabei hatte, waren 3 Paar Sneakers, 1 Paar Turnschuhe und FlipFlops… Haha, haha, hahahaha. Das ist die Auswahl zwischen Pest und Colera. Ich steckte also die FlipFlops in meine Tasche. Angezogen war ich wie so eine Sozialarbeiterin: Zerrissene Jeans, schwarzes Trägertop, bißchen pummlig, beige Strickweste, Sneakers und meine nerdy Stofftasche mit Tukanen drauf. Aber immerhin mit knallroten Haaren. Ich bin mir ja nicht sicher, ob ich mich reingelassen hätte. Immerhin hatte ich einen halbwegs Ausgehpassablen Schlüpper an. Mirco sah Mircoig aus, normale Hose, Stoffschuhe, Poloshirt. Passte soweit.

Dann ging es wieder ab in den Keller von dem abgeranzten Einkaufszentrum. Ich war ja sehr gespannt auf den Club. Der Eintritt betrug 20 Euro, also nicht weiter wild. Allerdings nicht so ein All-inc-Konzept wie bei den Clubs zu Hause. Hier war nur ein Getränk pro Person inkludiert. Wir kamen relativ früh an gegen 22:30. Der Club hatte um 22 Uhr aufgemacht. An der Tür stand dann ein Schild mit den Bekleidungsregeln. Ratet: Keine Sneakers oder FlipFlops. Na wunderbar. Das ging ja super los. Barfuß war überhaupt keine Alternative für mich. Das würde ein schwieriger Abend werden, weil mein Kopf die ganze Zeit mit meiner unpassenden Optik beschäftig sein wird. Aber Mirco war wunderbar. Ich hatte immer das Gefühl, dass er keinerlei Erwartungen hat und es ihm im Zweifelfall auch genügen würde, wenn wir bei ihm im Bungalow vögelnd die Nacht beenden. Das war gut.

Wir wurden eingelassen. Wenn man reinkommt steht man erstmal vor der Bar. Wir besorgten uns noch einen Spindschlüssel. Der Raum war in rotes Licht getaucht. Neben der Bar war eine Tanzfläche. Neben der Eingangstüre waren die Spinde. Das war ein wenig doof, weil die einfach offen im Raum standen. Es gab keine Umkleide. Wir beschlossen erstmal im Straßenoutfit was zu trinken – Bier und Wasser. Wir saßen auf der hinteren Barseite und schauten uns das Treiben an. Es waren schon vereinzelte Paare da. Vielleicht so 20 Menschen. Auch der ein oder andere Soloherr. Eine Mischung aus klassischen Swingerpaaren, die sicher nur im Pärchenbereich vögeln würden, maximal dass die Frau dabei noch eine andere Frau küsst. Die meisten von diesen Paaren waren ein Stück älter. Gruppe Zwei: optische Granaten-Paare, bei denen wir eh nicht gefragt sein würden. Wenig dazwischen. Von den Soloherren sprach mich auch auf Anhieb keiner an. Die meisten waren wenig wählerisch, sondern sprangen allem hinterher. Da bin ich kein Fan von. Wenn ich mir einen aussuche, dann will ich kein reines Weg-Steck-Material sein.

Es gab einen großen Bereich nur für Paare, der wirklich gut ausgestattet war, mit vielen unterschiedlichen Möglichkeiten: eine große Spielwiese mit Bänken drumerhum, ein Käfig, ein Fenster für die Soloherren aus dem anderen Bereich, Whirlpool, Duschen, abschließbare Spielräume, ein bißchen SM-Spielutensilien, ein schönes Bett mit zuziehbaren weißen Vorhängen. Von der Einrichtung her ein wirklich schöner Club. Auch der nicht nur Paare-Bereich war ganz in Ordnung, auch hier gab es abschließbare Räume, Gloryholes, einen Kinosaal mit Matte davor und einen Bereich mit Gitterstäben, an dem die Damen aus dem Paarebereich die Solo-Herren im anderen Bereich beglücken konnten, ohne belästigt zu werden. Ein Unterschied zu den Clubs in Deutschland, die ich kenne war, dass Kondome nicht überall auslagen. Man hätte die wohl an der Bar bekommen.

Irgendwann ging ich mich dann umziehen. Ich ließ mein Trägertop an und verwandelte mein Netzkleid in einen Rock. Und ich ließ meine Sneakers an. Ich habe mich noch nie in einem Club so dermaßen schlecht angezogen gefühlt. Das merkte man mir wahrscheinlich auch an. Sonst weiß ich genau, ich bin nicht perfekt, aber es gibt Männer, die stehen auf meine Kurven. Aber egal, ich hatte ja Mirco mit und zwischen ihm und mir passte es ja sowieso. Dann zogen wir mal los in den Nicht-Nur-Paare-Bereich. Und sofort schwirrten die Soloherren um uns herum. Mich verunsicherte zusätzlich, dass der Club in einem anderen Land war und ich nicht so ganz genau wusste, wie da so die unausgesprochenen Gesetze sind. Bei uns ist ja meistens so, dass die Herren wenn sie Interesse haben, ihre Hand an eine unproblemtische Stelle legen. Wenn man diese dann nicht wegmacht, dann tasten sie sich weiter vor. Auch wenn ich Herrenüberschuss mag, ich fand im Nicht-Paare-Bereich keinen Ort an dem ich mich stragisch günstig hinstellen und dem Treiben einfach zusehen konnte, ohne gleich ein Schar Männer um mich zu haben. Aber mein Genervtsein lag sicher auch am Outfit, in dem ich mich nicht wohlfühlte.

Wir wechselten in den Paar-Bereich setzten uns neben die große Spielwiese und sahen einfach zu. Es begann gerade erst, dass sich einzelne Paare vergnügten. Aber nur untereinander, nicht mit anderen. Wir saßen in respektvollem Abstand zu einem Paar, dass ich auf der langen Bank, gegenüber der Spielwiese vergnügte. Sie hatte Kopf und Schultern auf der Bank, Füsse auf dem Boden, er fingerte und leckte sie. In meinem Kopf war immer die Frage, warum zum Henker diese unbequeme Position. Ein ziemlich altes Pärchen kam auch hinzu und beobachtete die beiden. Ich bekam das Gefühl, dass sie gerne mit uns was anstellt hätten. Zumindest interpretierte ich deren Körpersprache so. Aber die sahen zum einen aus, wie wenn sie direkt von einer Wanderung kamen, also noch unpassender angezogen als ich und sie waren viiiiiel älter als meine Eltern. Never ever in my life. Mirco und ich tingelten immer ein wenig hin und her auf der Suche nach interessanten Szenarien bei denen sich das zusehen lohnt. Zwischen durch mal wieder an die Bar, dann durch eine Runde durch den Nicht-Paar-Bereich.

Einmal, als ich kurz alleine durch den Nicht-Paar-Bereich eine Runde drehte, kam mir das Pärchen entgegen, das wir ganz zu Beginn beim Spielen beobachet hatten. Zwei ein wenig moppelige Engländer. Als wir auf derselben Höhe waren, fasste mir der Mann so völlig ohne Vorwarnung zwischen die Beine und da mein Höschen nicht sehr fest saß erwischte er sogar meine Muschi. Ich schlug empört seine Hand weg. Ich erinnere mich nicht, dass mich schon mal jemand so kackdreist im Club angegerapscht hatte. So übergriffig. Und der hatte dann echt auch noch Dreistigkeit mich später nochmal auf dem Sofa sitzend anzuquatschen, ob ich denn nicht mit ihm mitgehen wolle, wo ich ihn empört abblitzen ließ. Das nervt mich jetzt beim Schreiben noch mehr, als es mich an dem Abend genervt hat.

Im Paar-Bereich war irgendwann richtig viel los. Es vergnügten sich so einige auf der Spielwiese. Aber so wie ich gedacht hatte, die Paare mit sich selbst, maximal die Frauen fummelten mal ein wenig an anderen rum. Es wurde auch quasi nicht mit Kondomen gefickt. Was mich sehr erstaunt hat. Aber ich habe auf den einsehbaren Flächen auch keinen Partner-Tausch gesehen. Im Käfig war ein attraktives Pärchen, bei dem der Mann es seiner devoten Freundin richtig kunstvoll besorgte. Das war heiß anzusehen. Davor platzierte sich ein Paar, sichtbar angeturnt von dem was sie sahen und er fickte sie doggy mit Blick in den Käfig, Die beiden hatten perfekte Körper. Sie, blonde lange Haar, top Figur, er sportlich, Dauerständer. Aber ihr Fick war mehr Performance, als dass ich den Spaß dabei erkennen hätte können. Er rammelte sie unermüdlich von hinten. Sie machte sich ein bißchen an die Frau im Käfig ran. Aber es sah immer nach Show aus und nie echt. Und die fickten ewig, immer in der selben Position. Allerdings fragte man sich wozu eigentlich.

Einmal sah ich eine wirklich schöne Frau an den Gitterstäben aus dem Paarbereich heraus einem jungen knackigen Soloherrn einen Blowjob verpassen. Ihr Partner stand einen Meter hinter ihr und sah ihr dabei zu. Den Soloherrn hätte ich auch genommen, super schöner Schwanz, gutaussehender Typ. Aber ich konnte mich nicht durchringen, nachdem sie ihn geil geblasen und stehen lassen hatte einfach weiter zu machen. Alle anderen Soloherren waren mir an diesem Abend einfach nicht geheuer. Mirco und ich hatten uns zwischendurch mal in ein abschließbares Zimmer im Nicht-Paar-Bereich verzogen. Das Schloss war aber kaputt. Normalerweise ist eine geschlossene Tür aber ja auch Zeichen genug, dass man nicht stören soll. Das hielt die Herren von außen aber nicht ab, immer mal wieder die Tür zu öffnen. Das war ein wenig nervig. Mirco stellte irgendwann einen kleinen Ikea-Tisch der im Zimmer war gegen die Türe. So richtig entspannen konnten wir uns nicht. Und eigentlich wollte ich ja gerne einen zweiten Mann haben. Aber es fand sich keiner der mir gefiel.

Doch so ganz unverrichteter Dinge wollte ich dann aber nicht nach Hause….

Der Fick, den du nicht vergisst…

Ein kurzer aktueller Einschub wegen Jan Böhmermann 🙂 Der wiederum hat sich aktuell die DVAG vorgenommen. Das hat mich an einen Bekannten erinnert, der Berater dort war. Den kannte ich aus der Schulzeit. Unabhängig davon, dass ich ihn sehr hot fand und er eigentlich ein netter Typ war, war er ein klassischer Kandidat für sowas. Mittelprächtiger Schulabschluss, gut aussehend, konnte gut reden, passte gut in einen Anzug. Diese Finanznummer war für ihn die Aussicht auf Aufstieg. Wegen dieser ganzen Finanznummer, die mir immer schon suspekt war ist aus uns nie ein Paar geworden. Aber der Sex war ziemlich gut. Wir haben es im Büro oder seinem Auto getrieben. Für mich hat er damals optisch immer in ein paar Ligen über mir gespielt, um so aufregender war es für mich, dass er Sex mit mir wollte.

Auch wenn ich mich nicht mehr konkret an den Sex mit ihm erinnere. Nur noch so ein paar ziemlich verblasste einzelne Bilder im Kopf habe. Ich habe das Gefühl gespeichert, dass ich wirklich aufregenden Sex mit ihm hatte. Ich glaube er hat einmal – Jahre später – auch seine jetzige Frau mit mir betrogen. Unser letzter Kontakt ist aus dem Jahr 2012 glaube ich. Irgendwann platzt man dann besser nicht mehr in das Leben von jemandem einfach so wieder rein.

Wobei er auch aus anderen Gründen damals nachhaltig Eindruck in meinem Leben hinterlassen hat: Auf dem Weg zu seinem Büro – es muss auch November gewesen sein – hat er mich und einen weiteren Bekannten im Auto mitgenommen. Er fuhr einen alten eckigen stabilen BMW. Sein Büro war auf dem Land. Wir fuhren auf der Landstrasse. Er überholte in einer langgezogenen Rechtskurve einen LKW und hat dabei einen entgegenkommenden Opel übersehen. Wir fuhren so mit 100 Sachen frontal ineinander. Den Knall des Aufpralls habe ich nicht vergessen. Und auch nicht den Moment, als alles ruhig wurde und ich mit geschlossenen Augen kurz meinen Körper abgecheckt habe, ob alles passt. Beide Autos total kaputt. Mir fehlte einfach nichts. Nichts. Kleines Gurtschleudertrauma, aber zu vernachlässigen. Es gab noch nicht mal einen Beifahrer-Airbag in dem Auto. Mr. Vermögensberatung war auch unverletzt. Ihm hatte es allerdings die Schuhe komplett zerfetzt. Die Fahrerin aus dem anderen Auto war eingeklemmt, aber auch ihr hat am Ende nicht viel gefehlt. Ich bin immernoch erstaunt, wie viel Glück wir hatten. Die Feuerwehr, die hinzukam, beglückwünschte uns zu unserem zweiten Geburtstag. Sie hatten aus solchen Autos auch schon Tote geborgen. Ich glaube danach ist unser Kontakt einschlafen, vermutlich weil er immer ein klein wenig Schuldgefühle deswegen gehabt hat. Mittlerweile ist er raus bei der DVAG und hat sich selbstständig gemacht.

Dann gibt es da den Sex mit meinem damals besten Freund. Wir hatten in seinem Elternhaus Sex, weil er damals noch dort gewohnt hat. Im Obergeschoss. ich glaube im Zimmer seiner Schwester die schon ausgezogen war. Jedenfalls nicht in seinem Zimmer. Alles heimlich. Dieses Aufpassen nicht erwischt zu werden, machte das Ganze noch spannender. Einer der maximal 5 Orgasmen in meinem Leben, bei denen ich gekommen bin ohne selbst klitoral nachhelfen zu müssen. Ich habe ihn geritten und mich völlig gehen lassen. Irgendwann habe ich ihm dabei wohl so wehgetan, dass er fast ein wenig beleidigt war. Aber auch hier erinnere ich mich vor allem an das Gefühl, dass der Fick hinterlassen hat. Seitdem hab ich nur noch ganz selten Sex gehabt, bei dem ich reitend auf dem Mann saß. Vor allem habe ich mich nie wieder dabei gehen lassen. Das muss ich mal noch aufarbeiten. Sollte mir einen verständnisvollen Mann dafür suchen, der mich „zureitet. Eigentlich glaube ich war der Sex mit ihm, vor allem genau dieser Orgasmus, den ich da gehabt habe, lange Zeit auch der Antrieb für mein wildes Leben. Das wiederzufinden. Diesen tiefen, heftigen Orgasmus. Aber das passierte in einer Freundschaft, wo es keine Scham oder Peinlichkeiten mehr gab. Mit viel Vetrauen.

Er fehlt mir als Freund. Unsere Freundschaft ist am Ende daran zerbrochen, dass wir auf der Love Parade waren, er hatte sich heimlich was eingeworfen, ich hielt nicht viel von Drogen. Beim Heimfahren wurde er erwischt von der Polizei und ich war sauer, ob des Vertrauensbruchs. Danach hat er sich immer beschwert, dass die Polizei ihn daheim bei Kontrollen schikaniert hat, aber ich konnte ihm nicht immer glauben, dass er nichts genommen hat. Und ja, ich war komplett nüchtern auf der Love Parade. Nicht mal Alkohol.

Fick 3 aus meiner Zeit zwischen 18 und 25: Mit meinem damaligen Freund, auch er wohnte noch zu Hause. Auf dem Land ist das in den großen Häusern nicht so unüblich. Seine Eltern waren nebenan und wir wollten eigentlich gleich los. Seine Mam hätte jeden Moment reinkommen können, um zu fragen ob wir schon startklar sind. Da ist es uns überkommen – zwischen geil und pflichtbewusst anständig. Ich bin echt der Meister im leise kommen. Falls noch einer fragt warum…

Was so ein Beitrag von Jan Böhmermann zu einem Finanzthema in meinem Kopf so triggert 🙂