Mit mir auf die dominante Entdeckungsreise…

Ich habe den sexuellen Teil meine Beziehung ja bisher nur sehr rudimentär aufgearbeitet. Aber eigentlich war der, neben der Nähe, schon ein nicht unerheblicher Teil unseres Zusammenseins.

Bisher hatte ich ja nur vom überraschenden Beginn erzählt, wo er ganz am Anfang schon mal seine Vorliebe für anale Spielchen durchblicken ließ, in dem er mich quasi in unserer ersten Nacht schon mal mit der Zunge anal verwöhnte. Ich hatte erwähnt, dass ich erstaunt war über seine Potenz, dass er problemlos zwei oder auch drei Mal nacheinander kann.

Aber er zauberte immer wieder überraschende Momente und Seiten heraus. Wenn man uns zusammen sehen würde, dann würde man im ersten Moment mutmaßen, dass ich die dominante und er eher der zurückhaltende Part ist. Ich bin die quirlige (meist), er der zurückgenommene, der nicht so gern unter Menschen geht. Auch mich hat es erstaunt, dass diese Einschätzung zumindest fürs Bett so gar nicht zutrifft.

In einer der ersten Nächte, die wir miteinander verbrachte, staunte ich nicht schlecht, als er plötzlich Hand- und Fußfesseln unter seiner Matratze hervorzauberte. Er hatte die da verbaut. Also nicht extra für mich. Die gab es da vorher schon. Ich grinste erstaunt. Diese Seite, diese Vorliebe hätte ich ja beim Kollegen Mr. Unauffällig so gar nicht erwartet. Fesselspiele… So So.. Ob ich da Lust drauf habe… Rrrr.. Was eine Frage… Sind zwar nicht die Hardcore-Fesseln, sondern mit Klettverschluss. Aber das ist erst mal völlig nebensächlich. Er spielte mit meinem Kopf. Das war entscheidend. Ich sofort elektrisiert. Er hatte Lust zu spielen. Mir zu helfen den Kopf auszuschalten. Er war so süß, weil er immer gleich nachfragte, ob auch alles passt. Die Fesseln nicht zu fest zugezogen waren.

Ich hatte keine Ahnung, was er so an Vorerfahrung hatte. Aber er gab mir das Gefühl in guten Händen zu sein. Das war entscheidend. Und man muss sich ja auch erstmal kennenlernen dahingehend. Also war es gar nicht notwendig, dass er gleich den harten Dom raushängen lässt.

Das Gefühl, als er mein Handgelenke umfasste und sie in die Fesseln einband. Als er mir zusätzlich eine Augenbinde über den Kopf zog. So dass ich mich ganz aufs Fühlen und Hören konzentrieren konnte. Nicht zu wissen, was er mit mir anstellen würde. Aufregend. Vorfreudig. Wie er Spaß hatte mit mir zu spielen. Ich fühlte, dass er Freunde daran hatte mir Lust zu bereiten. Wie er meine Nippel saugte. Immer härter. Bis mir ein lustvolles „Autsch“ entfuhr. Wie er meinen Bauch liebkoste. Den ich nicht so sehr mag, den er aber liebt und er mir immer wieder sagte, wie schön er ihn fände. Wie er hingebungsvoll leckte. Wie er anfing mich ganz leicht auf den Hinten zu schlagen, auf die Brüste. Hola, was da für Seiten rauskommen. Ganz leicht. Immer darauf bedacht mir nicht zu sehr weh zu tun. Auch wenn ich zu Beginn manchmal dachte: „Komm schon trau dich, du machst mich nicht kaputt“ Er steigerte sich sehr behutsam.

Er hatte sich mit mir auf die Reise begeben zu erkunden, wie weit seine dominante Ader trägt, was ihm Spaß macht. Ich glaube er genoss es, dass ich zumindest eine gewisse Erfahrung in dem Bereich habe und er sich einfach ausprobieren konnte. Wir sprachen nicht wirklich über Grenzen, Safewörter oder ähnliches. Es war erst mal noch gar nicht nötig. Er agierte sehr umsichtig und darauf bedacht mir gut zu tun, dass es das erstmal nicht brauchte.

Als ich da gefesselt vor ihm lag, ging er immer mal wieder weg vom Bett und öffnete Schubladen in seinem Schlafzimmer. Immer wieder zauberte er neue Dinge hervor. Mal Gleitgel und ein Analplug. Wie ich dieses Ding liebe. In einer für mich passenden Einsteigergröße. Mit dem er mich heiß macht. Und dann mit dem Plug im Hintern fickt… Mal eine Krawatte mit der er mich knebelt… Und mir dann einen Orgasmus fingert und leckt… Oder was ihn besonders anturnt, wenn ich gefesselt bin, er mir seinen Schwanz weit in den Hals rammt, so dass ich fast kotzen muss. Dass ich leichte Würgegeräusch mache, dass ich ordentlich rumspeichle. Das turnt ihn mega an und mich macht an, dass es ihn anmacht. So holten wir uns beide Befriedigung im Spiel.

5 Kommentare zu “Mit mir auf die dominante Entdeckungsreise…

  1. Schön, dass du weiter schreibst, ich lese deine Texte so gern. Danke!
    Ich finde es so genial, wenn man auf einen Menschen trifft, der im geschützten Raum bzw in so einer speziellen Beziehung eine völlig andere Seite von sich offenbart und damit überrascht. Es ist so etwas besonderes wenn man dieses „Geheimnis“ kennenlernen darf und das Vertrauen genießt, diese Seite sehen und erleben zu dürfen.

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  2. Das gibt es wohl immer häufiger, dass Leute mit hinreichenden sexuellen Equipment ausgestattet sind.

    Vor ein paar Jahren arbeitete ich in der Abteilung mit drei Frauen zusammen. Alle so Anfang bis Mitte 40, geschieden und suchend.

    Anfänglich hielten sie sich bedeckt, aber nach so einem circa dreiviertel Jahr nahmen sie keine Rücksicht mehr auf mich und erzählten Ihre PaarShip und Elite Partner-Erlebnisse freimütig weiter, wenn ich dazu kam.

    Und da bekam ich öfters Stories zu hören, dass manche Männer regelrecht bilderbuchmäßig ausgestattete Räumlichkeiten hatten. Ich denke, die vielen Online Sexshops existieren, weil es ein Bedürfnis dafür gibt.
    Es gab aber auch den umgekehrten Fall, dass ein Mann entsetzt auf den bei der Kollegin zufällig herumliegenden Vibrator reagierte. Dass sie so etwas hatte und auch benutzte war seinen Vorstellungen von Weiblichkeit ersichtlich konträr gewesen.

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  3. Ich sehe es als ein gutes Zeichen, wenn die Führung im Zusammenleben immer wieder wechselt. Das macht alles so schön egalitär.
    Ich habe da mal eine ganz praktische Frage: An welcher Stelle hat er die Fesseln am Bett fixiert? Einfach an den Füßen des Gestells oder gibt es eine spezielle Konstruktion?

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  4. Ich frage mich: Wieso steht dieser Mann sich so selbst im Wege? Da lernt er eine sensationelle Frau kennen und es klappt nicht, weil sie nicht ordentlich genug ist und er sie nicht ganz für sich alleine haben kann? Das kann doch wohl nicht wahr sein!

    Will er lieber so eine langweilige Blümchensexvertreterin haben, die nicht mit anderen Männern schläft, weil sie eh nur einmal im Monat Sex will, aber dafür immer brav ihre Socken wegräumt?

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