Behelfsdildo

Ich bin ja noch die Auflösung eines Blogbeitrags schuldig. Die wird vermutlich kürzer als gedacht. Von der Nacht habe ich noch lauter Bruchstücke, einzelne kleine Ausschnitte im Kopf. Ich hoffe ich bekomme sie halbwegs richtig zusammen gesetzt.

Der Geisteswissenschaftler und ich. Er war ja mittlweile zum zweiten Mal gekommen. Obwohl mir das gar nichts ausmachte, dass ich bis dato nicht gekommen war, was auch damit zu tun hatte, dass ich meinen Kopf nicht so Recht in den Orgasmus-bekam, wurmte es ihn natürlich. Was bei mir vermutlich nur daran lag, dass wir uns nicht wirklich gut kennen und ich das beim ersten Mal immer schwierig finde. Den ganzen Abend durchzog aber, dass er mir ein wunderbares Gefühl gab. Ich fühlte mich geistig und körperlich attraktiv. Wenn mir jemand Komplimente macht, dann geht mein Kopf manchmal in Hab-Acht-Stellung und ich werde misstrauisch. Bei ihm was das gar nicht so. Es fiel mir leicht zu glauben, was er sagte. Das tat mir wirklich gut. Es fühlte sich sehr leicht an mit ihm.

Er wollte mich nicht ohne Orgasmus einschlafen lassen. Er hätte auch nach seinem erneuten Orgasmus einfach weiterficken können. Anhand der Tatsache fiel mir auf, dass die meisten Männer, mit denen ich sonst Sex habe etwa 15 Jahre älter sind als er. Da geht das nicht mehr so ohne weiteres.

Und begab sich nochmal auf Tauschstation, um mich zu lecken. Das hatte er zu Beginn des Abends schon mal gemacht. Und eigentlich auch gar nicht schlecht. Er hatte nur ganz knapp nicht meinen Rhythmus erwischt. Das ist dann währenddessen nicht erklärbar, sondern ein Lernprozess. Es leckte und fingerte mich. Ich begann meinen Kitzler zu massieren. Dann merkte ich, wie etwas in mich eindrang, dass nicht seine Finger sein konnten. Huch, er wird doch nicht einen Dildo haben? Das hätte mich jetzt überrascht. Aber es fühlte sich so an. Während er mich mit diesem Ding großartig fickte, tastete ich mich kurz nach unten, um herauszufinden, was er in mich reingesteckt hatte. Ich spürte etwas etwa Bleistiftdünnen? Hähh, jetzt war ich verwirrt, weil ich so gar keine Vorstellung hatte, was das sein konnte. Aber es fühlte sich gut an, also egal was es ist, erst mal genießen. Er fickte mich mit dem Was-auch-immer-Ding und ich ließ meine Gedanken los, massierte mir den Kitzler härter und merkte, dass ich gleich ordentlich kommen würde. Nach dem Orgasmus ließ mich ins Kissen sinken, und erklärte ihm noch, dass er mich jetzt für ein paar Minuten nicht anfassen dürfe. Festhalten okay, streicheln ist böse. Meine Neugierde nach dem komischen Dildo-Ding war allerdings groß, also guckte ich, womit er mich zum Orgasmus gefickt hatte. Ich war überrascht und musste sehr lachen.  – Ein Schraubenzieher. Hahaha, wie pragmatisch. Es war der durchaus einigermaßen große Griff eines Schraubenziehers gewesen. Da wäre ich im Leben nicht draufgekommen. Aber hat wunderbar funktioniert. Da erweitert sich das Baumarkt-Sexspielzeug-Sortiment nochmal.

Während er noch in die Küche ging für die Zigarette danach, legte ich mich schon schlafen. Ich schlief gut neben ihm. Am Morgen hatten wir nochmal eine Runde von allem, wenn ich mich Recht erinnere. Blasen, Doggy, Schraubenzieher-Orgasmus und einen Blowjob mit Happy-End. War ne schöne Nacht.

Feel like an Escort Girl

Part 2 und die Auflösung des Cliffhangers kommt bald. Vesprochen. Aber manchmal nimmt das Leben Kurven mit denen man nicht rechnet.

Ich sitze hier in einem Cafe mit Blick auf die Elbphilharmonie. Ein wenig ungläubig, dass ich mit meinem bunten Rucksack in einer meiner Lieblingsstädte sitze und frühstücke. Glücklich, dankbar und noch einen ganzen Tag Hamburg vor mir liegend. Mein Leben ist verrückt. Ich liebe das.

Ein Mann kam vor zwei Tagen mit der Idee auf mich zu, ob ich ihn nicht bei einem geschäftlichen Termin in Hamburg besuchen wollte. Jetzt so kurz vor meinem neuen Job. Jetzt wo sowas spontan noch möglich ist. Kurzer Blick in den Kalender. Mit ein paar kleinen Verschiebungen sollte sich das realisieren lassen. Er schlug mir einen Flug vor – Abends hin und am nächsten Abend zurück. Er meinte es also Ernst. Crazy. Er würde mich für eine Nacht wirklich nach Hamburg einfliegen lassen… Mein Blowjob muss wirklich gut gewesen sein. In meiner Vorstellung bin doch gar nicht so eine Frau, die man für Sex mal eben durch ganz Deutschland fliegen lässt. Die tragen Kleider und HighHeels, haben lange Haare und sind super gestylt. Aber doch nicht ich. Aber scheinbar gibt es da was, auf das er Lust hat.

Aber schon das Buchen des Fluges war nicht so ganz einfach, wenn es nicht auf seinem Konto oder Karten erscheinen darf. Also buchte ich den Flug und er gab mir dann das Geld hier. Während ich die Daten in die Buchungsmaske eintrug schrieben wir WhatsApp hin und her. Es machte ihn doch ein wenig kribbelig. Er hatte sowas bis dato auch noch nicht gemacht und war erstaunt über seine eigenen Verrücktheit. Aber kein Rückzieher. Ich buchte und würde am nächsten Abend nach Hamburg fliegen.

Da stand ich dann am Flughafen. So wie immer. Fast. Ich hatte mir die Haare frisch gefärbt, ich hatte vorher noch neue Strapstrümpfe gekauft (die alten hatten Laufmaschen), ich hatte zusammenpassende Unterwäsche angezogen und eingepackt und meinen Spitzenkimono in den Rucksack geschmissen. Zusätzlich noch schicke Schuhe, für die Bar in die wir gehen wollten. Es war aufregend. Sonst sah ich aus wie immer. Jeans, Sneakers, Kopfhörer und bunter Rucksack. Fühlte sich an wie ein Escort Girl auf Reisen (ohne Bezahlung, aber wer braucht die schon, wenn er einen freien Tag in Hamburg hat und alles was er tut aus reinem Spaß auch in München getan hätte), ohne wie eines auszusehen. Das Flugzeug war komplett voll, bis auf den Platz neben mir. Läuft. Es hätte vermutlich nie einer erraten, dass ich für eine Nacht und Sex nach Hamburg fliege.

In Hamburg fuhr ich wie vereinbart mit der S-Bahn in die Stadt zu seinem Hotel. Er war noch mit einem Kollegen beim Essen in der Zwischenzeit. Sein Hotel lag in der Nähe des Hafens. Juhuuu, genau das richtige für mich. Er sagte mir seine Zimmernummer und wollte kurz vor meiner Ankunft dann zurück im Hotel sein. Seine WhatsApps verrieten, dass er vorfreudig und ein wenig aufgeregt war. Nervös war ich nicht. Wir hatten uns ja schon getroffen. Aber ich hatte Lust auf einen schönen Abend.

Da stand ich an der Zimmertür mit der Nummer, die er mir geschickt hatte. Ich klopfte. Er öffnete. Im Anzug – ich mag das ja. Ankommen. Akklimatisieren. Schönes Zimmer. Großes Bett. Ich würde zumindest gut schlafen können. Ich wußte, dass er keine Erwartungen hatte. Auch wenn wir am Ende einfach nur einschlafen würden wäre das okay für ihn. Das fand ich sehr entspannend. Wir beschlossen, dass wir erst ein paar Drinks in der Bar nehmen würden. Sollten wir einem Kollegen begegnen, wäre ich inee Studienfreundin. Also kein Fummlen Knutschen in der Öffentlichkeit. Die Bar war der Hammer. Geiler Blick über die Stadt und den Hafen. Ich war total glücklich. Wie Weihnachten für mich. Einfach dort sitzen und aus dem Fenster gucken und Schiffe sehen. Sensationell. Wir quatschten. Ich unterhalte mich gern mit ihm.

Nach zwei Drinks verließen wir die Bar Richtung Zimmer. Kaum dort angekommen knutschten wir erst mal. Er warf mich aufs Bett. Und setzte sich auf mich. RRRR. Während wir knutschten fing er an mich auszuziehen. Ich sagte ihm, dass er zwei Möglichkeiten habe. Entweder könne er schauen, was für Unterwäsche ich drunter trage, oder er könne mich schnell ins Bad lassen. Er wählte beide Varianten. Er zog mich erst bis auf die Wäsche aus – hellblau mit Spitze. Dann schickte er mich ins Bad. Ich grinste und schnappte mir meinen Rucksack. Wäre ja auch doof gewesen hätte ich die schicke Wäsche, die Strapse und den Sptzenkimono umsonst mitgenommen.

Es war aufregend sich in Schale zu werfen. Meine Wangen waren gerötet, von den Drinks, sah aber halbwegs niedlich aus. Ich zog meinen dunkelblauen BH und das passende Höschen an. Dann den Strapsgürtel. Und die neugekauften Strümpfe. Ich hängte sie vorne ein und versuchte das selbe hinten. Es wollte einfach nicht funktionieren. Ich machte lustige Verrenkungen. Ich musste lachen – wenn Männer sehen würden, wie zumindest ich aussehe, beim Versuch die Strapse zu befestigen. Oh Mann. Dann passierte es. Beim Versuch die Bänder hinten einzuhängen riss ich mir ein Loch und damit einen Laufmasche in die neuen Strümpfe. Verdammt. Hat sich ja voll gelohnt. Ich zog meinen Kimono über. Die Strapsbänder waren nur vorne eingehängt. Flucht nach vorne. Ich kam aus dem Bad und lehnte mich an die Ecke, so dass er mich vom Bett aus sehen konnte. Von vorne sah das ja ganz sexy aus. Ihm gefiel was er sah. Ich grinste und erzählte von meinem Missgeschick und dass ich das mit den Bändern nicht hinbekommen habe. Er bot an mir zu helfen. Kein Mann hat jemals abgelehnt Strapsbänder einzuklipsen. Und ja es gibt schlimmeres als einer Frau, während man ihr ungeniert auf den Hintern gucken kann die Bänder der Strapse einzuhängen.

Das sexy Outfit gab mir ein gutes Gefühl. Wir knutschten. ich wußte, dass er nervös war, weil ihm manchmal sein Kopf einen Strich durch die Rechnung macht, oder er relativ schnell kommt, wenn er wenig Sex hat. Mir macht das alles nichts aus. Ist einfach menschlich. Und ich weiß, wie ich zu einem Orgasmus kommen kann. Bin da ganz gechillt. Er erkunde meinen Körper in dem hübschen schwarzen Spitzenkimono. Saugte meine Brustwarzen. Erwischte genau meinen Grad an Intensität – niht zu hart und nicht zu weich. Seine Hand arbeitete sich zu meinem Höschen vor. Ich war feucht, er schob es einfach zu Seite und befühlte meine Muschi. Spielte an meinem Kitzler. Sein Finger arbeitete sich vor, drang in mich ein. Bewegte sich. Schnell, fast schon zu schnell.

(Off topic: Bedienungsanleitung für mich liebe Männer: Lieber langsam bewegen und nicht drehen).

Aber ich hatte Lust. Es ist nicht leicht den Körper eines anderen zu lesen wenn man sich nicht oft gesehen hat. Während er mich fingerte und ich ihn auf das richtige Tempo hingewiesen hatte, fing ich an meinen Kitzler zu massieren. Er lag seitlich neben mir. Liebkoste meine Brüste und füllte mich mit seinen Fingern aus. Ich steigerte meine Lust und spürte den Orgasmus nahen. Er hatte seinen Kopf über mir und sah mir beim Kommen zu. Ich ließ die Erregung abklingen und verkrümelte mich unter die Bettdecke, weil mir ziemlich bald nach dem Orgasmus immer kalt wird. Er war immer noch komplett bekleidet in Anzughose und Hemd.

Jetzt war er dran, fand ich. Also raus aus den Klamotten. Ich öffnete sein Hemd, er schälte sich freiwillig aus dem Rest. Nur die Shorts ließ er für mich übrig. Lange blieben auch die nicht mehr an Ort und Stelle. Ich fing an zu blasen. Bisher ging das immer schnell. Heute sollte es ja nicht nur heim Blowjob bleiben. Nach kurzer Zeit bremste er mich. Ich sollte aufhören, sonst würde es nix mehr mit Sex. Er wollte mich doggystyle nehmen. Angelte sich ein Kondom aus seinem Kulturbeutel. Ich kniete mich brav von ihn. Seine Finger testen schon mal den Weg. Ich mag das. Ich spürte ihn hinter mir. Dann versuchte er in mich einzudringen. Klappte nicht. Ich eng und er nicht ganz steif. Er ärgere sich, dass sein Kopf nicht wollte. Ich fand es nicht weiter wild. Wir versuchten es nochmal in der Missonarsstellung, aber auch da ging es nicht. Also versuchte ich ihn samt Kondom hart zu blasen. Und hörte nicht auf bis er kam. Er ärgerte sich über seine Performance. Ich finde es nicht wild. Ich glaube er ist nicht er Typ für One Night Stands. Ist vermutlich eine Aneinander- Gewöhnungssache. Danach gingen wir schlafen. Es war eh schon spät. Er musste morgens ins Büro und ich mit ihm das Hotel verlassen. Ich stellte ihm noch einen Blowjob für den Morgen in Aussicht. Und hielt mein Versprechen. Ich finde mit so einem Blowjob in einen Arbeitstag starten…

Ich hoffe er sitzt nun entspannt lächelnd an seinem Arbeitsplatz mit Blick auf die Elbe. Ich werde mich nach meinem Frühstück nun auf in die Stadt machen und meine Zeit noch genießen….

„Bitte benutz mich“

Ich habe schon wieder lange nicht geschrieben. Und dann passiert, was immer passiert: Ich neige ja dazu mein Leben ziemlich vollzustopfen, so dass ich dann auch unendlich viel Material habe, dass ich gerne verbloggen würde. Aber dann ist das so viel Material, dass ich vor lauter „Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll“ gar nicht anfange.

Ich hau jetzt mal ein paar Schlagwörter die mir durch den Kopf geistern hier rein. Mal sehen was ich dann verblogge:

  • Muse
  • 9,9 auf der Blowjobskala und das Bettenlager
  • „Bitte benutz mich“
  • Hotel und die Kunst der Langsamkeit
  • der Autotest geht weiter
  • nette Menschen und der XMV
  • Polyamor
  • aktuelles Pornosuchwort
  • Date-Depp statt Club

Wo fange ich an? Manches davon überschneidet sich auch. Ihr dürft gern Wünsche äußern 🙂

Es begab sich, dass ich nach einigem Überlegen und Überreden, das Angebot eines Mannes wahrnahm und ihn für eine Nacht besuchte. Ich nenne ihn im Folgenden den Geisteswissenschaftler (Ich erinnere mich gerade nicht, ob ich diesen Namen womöglich schon mal vergeben habe :-)) Warummusste ich überlegen? Ich hatte den Geisteswissenschaftler schon vor einer ganzen Weile mal auf einem Twittertreffen kennengelernt. Aber nicht nur ihn, sondern auch eine seiner Spielgefährtinnen. Er ist also als Dom unterwegs und hat meiner Interpretation nach eine feste Spielbeziehung, ist sonst aber Single. Ich bin irgendwie ein gebranntes Kind was Frauen angeht und weiß, dass die meisten einen anderen Umgang mit Eifersucht und Exklusivität haben als ich. Was auch okay ist, aber dazu führt, dass ich mich da ungern in etwas einmische.

Von der Spielbeziehung der beiden mal abgesehen, ist er Single und sie Verheiratet. Jedenfalls habe ich den Geisteswissenschaftler, der mich nach einem Treffen gefragt hatte, gelöchert, ob das denn alles in Ordnung ginge mit seiner Spielpartnerin. Er bejahte das. Ich fragte aber darüber hinaus noch einen gemeinsamen Bekannten um dessen Einschätzung. Nichts lag mir ferner, als dass dann hinterher alle sauer sind und keiner mehr mit mir spricht. Der Bekannte gab mir noch den Hinweis mit auf den Weg, dass der Geisteswissenschaftler seiner Meinung nach zu hart spiele für mich. Huch, darüber hatte ich nicht nachgedacht, weil wir nicht drüber geredet hatten. Für mich stand Spielen bis zu dem Moment eigentlich gar nicht im Raum. Ich fing an drüber nachzudenken, ob das seine Erwartungshaltung sein könnte und alles andere für ihn gar nicht in Betracht kommt. Eigentlich hatte ich auch das Treffen schon verworfen, da es logistisch nicht ganz einfach war. Aber am Ende ließ ich mich von mehreren Seiten überreden ihn doch noch spontan zu treffen.

Ich fuhr zu ihm. Es war schon einigermaßen spät. Junggesellenbude. Geisteswissenschaftler trifft auf Geisteswissenschaftler. Er ist sichtlich nervös. Wir sitzen in seiner Küche und quatschen. Ich mochte unsere Unterhaltung. Wir hatten vorher noch nicht viel gequatscht. Er freute sich, dass ich wirklich vorbeigeschaut habe. Wirkt zwischendurch so, als hätte er ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen. Ich bin entspannt. Aber zurückhaltend wie immer. Sage ihm, dass ich nie den ersten Schritt mache. Sage ihm, dass er vermutlich zu sadistisch ist für meinen Grad von Masochismus. Es fühlt sich nie so an, als würde es um Dominanz gehen. Sondern um einen netten Vanilla-Abend. Plötzlich steht er auf und kommt zu mir. Stellt sich hinter mich und fasst mir ins T-Shirt. Holt meine Brüste raus. Saugt. Saugt fest. Autschi. Soviel zum Thema zu sadistisch, kleiner Vorgeschmack. Ich bin überrascht, bewundere seinen Mut. So entgegen meiner Klischee-Geisteswissenschaftler-Vorstellung. Die anderen Männer, die ich so treffe, kompensieren meinen Erfahrungsvorsprung durch Altersvorsprung. Das kann er nicht. Umso mutiger.

Irgendwann beschließen wir, dass wir uns ins Schlafzimmer begeben könnten. Machen uns erstmal bettfertig. Is ja schon spät. Atmosphäre ist unverkrampft. Ich mag das. Wir können über alles sprechen, wir lachen viel. Bei ihm habe ich den Vorteil, dass ich zwei seiner Sexualpartnerinnen schon gesehen habe und mir deswegen keine Gedanken um meine Figur machen brauche. Da passe ich ganz gut ins Beuteschema. Da ist dieser ganze Optik-Gedanken-Kram schon mal nicht am Start. Irgendwann knutschen wir. Er ist aufmerksam und passt sein Geknutsche meinem Geknutsche an. Ich mag das. Er mag meine Brüste. Sehr. Autschi sehr. Saugt und knabbert auf meinen Brustwarzen rum. Nene, dass mit dem Spielen würde nicht laufen bei uns. Irgendwann komme ich in Spiellaune. Erkunde ihn. Krallen auf dem Rücken, mag er sehr, möglichst fest kratzen. Spuren hinterlassen. Mit sanft streicheln kann man ihn wundervoll quälen. Da komm ich doch in Spiellaune. Blowjob. Läuft, werde gelobt, dafür. Lerne nach und nach wie er tickt. Er liegt unglaublich breitbeinig vor mir. Wie ein Frosch hat er die Beine angewinkelt. Ich hatte ihm vorher genüsslich vom Damm bis zur Schwanzspitze geleckt. Er genoss es sichtlich. Und hörbar. Ich war in Spiellaune und trieb seine Erregung hoch. Aber wollte ihn auch noch nicht kommen lassen. Bis er plötzlich sagte: „Bitte benutz mich.“ Aus voller Überzeugung. Ich musste lachen und sagte: „Bitte was? Kannst du das nochmal sagen?“ – „BITTE BENUTZ MICH!“ Der „sadistische“ Dom, der vor mir auf dem Rücken lag wollte also von mir benutzt werden. Oh wie ich diesen Moment feierte… Inklusive Eckfahnenjubel :-). Was ein großer Moment. So ganz anders herum als gedacht. Manchmal können ja Doms nicht aus ihrer Haut, oft aus Unsicherheit. Sie können nicht zulassen, wenn jemand anderes die Führung übernimmt. In meinem Ansehen war er ziemlich gestiegen, als er zuließ, dass ich in dieser Situation den Ton angab. Er wurde ja auch belohnt. Mit ausgiebigem Blasen. Irgendwann packte er dann seinen Schwanz und brachte es zu Ende – raus aus der Dauererregung… Er revanchierte sich mit Lecken, machte das auch gut, aber ich kam einfach nicht. Is ja auch nicht ganz einfach, wenn man sich nicht kennt. Muss sich einspielen. Im Vergleich zu meinen Mitte 40 Männern konnte er nach dem Orgasmus einfach gleich wieder. Sehr faszinierend.

Und da mir ja der Sinn nach ordentlich durchgevögelt werden stand, war ich ganz begeistert, dass er sich quasi nach dem ersten Druckabbau einfach ein Gummi anziehen und drauf losficken konnte. Er machte mir viele Komplimente. Ich genoss die Zeit mit ihm sehr. Er hatte seinen zweiten Orgasmus während er mich in der Missionarsstellung vögelte und ich war immer noch nicht gekommen. Aber das war auch nicht weiter wild. Ich war mir sicher, dass das noch klappen würde… Er hatte da noch ein Ass im Ärmel, sollte ich kurz drauf feststellen…

Schön anzusehender Sex, aber…

Wieso ist mein letzter Blogeintrag eigentlich schon wieder 14 Tage her? Verdammt. Die Zeit rauscht vorbei und das obwohl ich ja gerade nicht arbeiten gehe. Bewerbungen bringen erste Absagen aber auch Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Vielleicht bin ich schneller wieder in Lohn und Brot als gedacht. Geistig war ich schon auf einen Sommer ohne Arbeit eingestellt. Mal sehen, was sich noch so tut. Montag geht es in die zweite Vorstellungsrunde für einen Job, auf den ich mich eigentlich aus Verlegenheit beworben habe. Die machen ziemlich Tempo.

Wieso habe ich keine Zeit, obwohl ich Zeit haben sollte? Ich lese ungelaublich viel. Zeitung, Artikel die mich interessieren. Füttere meinen Kopf. Treffe Freunde, date, gehe wandern.

War zwischenzeitlich nochmal im Club. Mit einem alten Bekannten. Aber ich stelle fest, er kommt zwar schon zwei Mal in meinem Blog vor, aber ich habe ihm noch keinen Namen verpasst. Dann nenne ich ihn Mr. Clubdate. Er kommt manchmal auf Geschäftsreise in meine Stadt und ist dann meist für einen Abend da. Wir waren bisher immer im Club. Jetzt zum dritten Mal. Eigentlich läuft das sehr unkompliziert. Er sagt Bescheid, wenn er da ist. Insofern ich Zeit habe, dann fahre ich und hole ihn ab, wir gehen in den Club, er zahlt und ich fahre ihn am Ende wieder heim. Ein fairer Deal für beide würde ich meinen. Ich mag so unkomplizierte Sachen ja. Wenn wir uns sehen machen wir da weiter wo wir aufgehört haben. Stressfrei. Letztes Mal als wir im Club waren, hatte ich meine Tage bekommen, deswegen nur Blowjobs verteilt. Das war dieses Mal nicht der Fall.

Wir gingen wieder realtiv spät in den Club. Es war schon nach 23 Uhr. Deswegen war nicht mehr besonders viel los, aber es war auch nicht ganz leer. Für mich ist das immer angenehm, da die meisten Soloherren bis dahin schon ihren Druck abgebaut haben und dann zurückhaltender sind.

Mr. Clubdate war mit mir zum ersten Mal im Club. Damals merkte man ihm die Unsicherheit und Aufregung an. Jetzt gehen wir zum dritten Mal dort hin und schwupps schon ist es routiniert. Wenn man mal gesehen hat, wie es innen aussieht und wie die Menschen da so sind, dann geht es gleich viel entspannter.  Auch wenn ich sonst nicht gerne Röcke trage, bei meinem Cluboutfit mag ich das durchaus. Vielleich liegt es auch daran, dass ich dort nicht aufpassen muss, wie ich sitze (zu breitbeinig) oder was rausspitzelt. Da sollen die Strapse ja durchaus rausspitzeln. Das entspannt mich ziemlich.

Wir hatten beide Lust erst ein wenig zugucken zu gehen. Viel war auf den Matten nicht mehr los. Ich beobachte unglaublich gern, wie Menschen sich verhalten, wie sie mit einanderumgehen. Das gilt auch im Club. Wir gingen durch die Zimmer und schauten nach was auf den Matten los war. Viel passierte nicht mehr. Auf einer Matte lagen die Beteiligten noch im Post-Coitalen-Ruhemodus rum und ließen die Erregung abklingen. Ansonsten gerade relativ viel Leere. Außer uns streunten noch vereinzelte Soloherren herum, auch in der Hoffnung noch was geboten zu bekommen.

Dann kam ein Mann Mitte 30, nix besonders. Gegenteiliges galt für seine Begleiterin. Sie war der Typ hübsche Studentin mit perfekter Figur, angelehnt an ein medialtransportiertes Schönheitsideal. Sie trug Heels, Jeans Hotpants und ein einfarbiges Tanktop. Nicht sonderlich gestylt, nicht wirklich geschminkt. Wirkte schüchtern, kann aber auch bewußt so inszniert gewesen sein. Sie war sich sicherlich ihrer Wirkung bewußt. Wirkte fast ein wenig deplaziert in ihrem Outfit, mit dem sie auch einfach in der Öffentlichkeit ohne Probleme hätte rumlaufen können. Das machte das ganze aber nicht weniger spannend. Sie sah nach dem netten (wenn auch sehr hübschen) Mädchen von nebenan aus, das sich irgendwie in den Club verlaufen hat. Frage zwei war natürlich, wie kam der Mann dazu zu so einem Geschoss :-). Zu unserer Freude (und der aller anderen Männer auch) begaben sich die beiden auf eine Spielwiese. Die war wie ein Hochbett platziert und man musste eine Treppe hoch. Hatten den Vorteil, dass es nicht ganz so einfach für die Männer war einfach dazuzukommen. Und ich konnte einfach auf der Treppe stehen bleiben und das Geschehen beobachten.

Der Mann hatte es sich auf dem Rückenliegend bequem gemacht und seine „Freundin“ machte sich daran ihn zu blasen. Sie war angezogen, aber streckte ihren Hotgepanteten wunderschönen Hintern Richtung der versammelten Zuschauerrunde. Auch ich konnte diesem Bild durchaus etwas abgewinnen. Ob sie technisch versiert blasen konnte, war ich nicht zu beurteilen, vielleicht muss man das auch nicht können, wenn der Anblick allein schon so entzückend ist.

Ich freute mich über das dargebotenen Geschehen. Mr. Clubdate stand hinter mir und streichelte meinen Hintern. Sie blies wirklich ausdauernd, bis er signalisierte, dass er mehr wollte. Sie zog sich die Hotpants und ihr Höschen aus. Und setzt sich quasi ohne Vorspiel auf ihn drauf und ritt ihn. Was ein Bild. Die perfekte schöne Frau reitet ihn. Die Männer um mich herum waren völlig gefangen von der Szenerie. Und dann fing sie sogleich zu stöhnen an.  „mhhmm, ja.. oh.. mhmm..“ Zack. Meine Erregung war dahin. Och nein. Zu schade. Wie wenn ich bei Pornos vergesse den Ton auszuschalten. Das war so nicht echt. Sie hatte ja eh schon kein Vorspiel. Keine Ahnung, da mögen andere Frauen ja anders sein und womöglich hat sie die Gesamtsituation einfach so erregt, dass das geht. Aber dieses Losgestöhne war so „Ich muss das jetzt halt tun, damit er es gut findet.“ Brr. Sehr schade. Die Männer fanden das alle geil. Sind das aus den Pornos ja auch so gewohnt. Aber schade. Ich mag Clubs ja weil man echteren Sex sieht. Mr. Clubdate sah es ähnlich wie ich. Während der Mann seine wunderhübsche Begleiterin nach allen Regerln der Kunst in allen möglichen Stellungen durchvögelte, guckten wir noch ein wenig umher.

Dann suchten wir uns eine eigene ungestörte Ecke für uns. Stellten den kleinen Eimer in den Eingang zu unsere Höhle als Zeichen, dass wir niemanden dabei haben wollten. Am Anfang amüsierten wir uns noch darüber, dass der Mann der hübscgen Frau sehr laut und lange hörbar kam.

Wir knutschten. Ich fing an ihn zu blasen. Er mag das. Doch er bremste mich und sagte, dass er dieses Mal wollte, dass ich zuerst komme. Er kombinierte Lecken und Fingern gekonnt. Es dauert trotzdem einfach bis der Kopf abschaltet. Manchmal ist es ein Teufelskreis, wenn man den Kopf nicht ausbekommt und dann aber die ganze Zeit denkt, verdammt jetzt dauert es so lange, der Arme muss so lange lecken. Das macht dann den Kopf nicht schneller aus. Ich muss mir dann immer sagen, dass er daran bestimmt Spaß hat und ich mir keine Gedanken machen brauche. Er machte das gekonnt, brachte meine Erregung hoch. Er traf allerdings nicht genau den richtigen Punkt um mich über den Berg zu bringen. Also half ich mich meiner Hand nach. In der Kombination, dass er mich fingerte und zusätzlich zu meiner Hand noch leckte war das ziemlich geil und ich kam.

Nachdem mein Orgasmus abgeklungen war und revanchierte ich mich mit einem Blow-/Handjob. Und wir verließen beide zufrieden den Club. Bis zum nächsten Mal.

 

 

Did I go black? – Part II

Wir stiegen vor der Einfahrt in den Hafen aus. Die Mitfahrer werden sich sicherlich ihren Teil gedacht haben. Der Gedanke ließ mich schmunzeln. Im nächsten Moment freute ich mich über meinen Mut die Komfortzone verlassen zu haben.
Sugardaddy, der den Tag über als Tourguide fungiert hatte, sagte mir lächelnd, dass wir jetzt mit seinem Bus unterwegs sein würden. Wie sein Bus? Ich war verwundert. Er war schließlich den ganzen Tag als Tourguide unterwegs gewesen und nicht als Fahrer. Er hatte einen Bus zur Verfügung, mit dem fährt er Touren, wenn nicht gerade ein Schiff am Hafen anlegt. Es sei nicht sein eigener Bus, bedauerte er. Und dass er davon träumte mal seinen eigenen kleinen Bus zu haben um damit selbständig zu arbeiten. Ich schmunzelte. Ein Bus wie praktisch. Ich hatte schon überlegt, falls dieser Nachmittag auf Sex hinauslaufen würde, wo wir dann wohl landen würden. Aber diese Frage hatte sich in diesem Moment erledigt. Also ab in den Bus. Wie cool. Jetzt hatte ich meinen eigenen Tourguide in einem riesigen Bus für mich ganz alleine.
Nachdem wir den ganzen Tag schon so intensiv geflirtet hatten, lag Sex in der Luft. Aber ich sprach das Thema nicht an. Ich fand es viel spannender, wie er dieses Thema angehen würde. Sugardaddy war eigentlich vergeben und erweckte nicht den Eindruck dauernd am Aufreißen zu sein. Wir setzten uns also in seinen Bus und er schlug vor, dass er mich nun auf ein Bier einladen würde. Also düsten wir los zum Supermarkt. Ich lächelte und dachte mir, dass er doch ein schlaues Kerlchen ist. Die Frage, wie er wohl die Nummer mit den Kondomen lösen würde hatte sich damit nun auch erledigt. Und in der Tat kam er mit zwei Tüten wieder aus dem Supermarkt zurück. Er öffnete mein Bier, wir stießen an. Er würde uns ein ruhiges Plätzchen suchen. Ich bat ihn nicht allzu weit vom Schiff wegzufahren. Mehr aus Angst, dass ich auf Grund einer Panne im schlimmsten Fall zu spät an den Hafen kommen würde. „Baby do not worry. I am a good one“, Daran hatte ich keine Zweifel. Und dass mich jemand Baby nennt, ohne das es aufgesetzt, sondern nur lässig klingt, machte mich unheimlich an.
Er erhörte meinen Wunsch so sehr, dass ich wirklich lachen musste. Wir fuhren zu einem abgelegenen Platz keine 500 Meter vom Schiff weg mit bestem Blick auf selbiges. Gott sei Dank hatte der Bus getönte Scheiben. Natürlich hinterfragte ich auch das ein oder andere Mal an diesem Nachmittag, ob das alles schlau ist, was ich da so anstelle. Niemand weiß wo ich bin. Kurz schweiften meine Gedanken ab und malten sich aus, wie wohl die Bild-Zeitungsschlagzeile zu meinem Verschwinden lauten würde. Aber eigentlich war ich mir sicher, dass mir nichts passieren würde. Er war den ganzen Tag ein netter Mensch und Gentleman gewesen. Dann setzte ich mich noch mit meinen Vorurteilen auseinander, die ich bezüglich Sex mit schwarzen Männern hatte. Und ich fragte mich andauernd, ob ich das gerade wirklich tue. Ob das wirklich passiert. Aber ich fühlte mich wohl in seiner Nähe. Es war erstaunlich wie gut unser Draht zueinander war. (Für alle Vorurteile in meinen nächsten Sätzen entschuldige ich mich hiermit schon mal) Die Kombination aus schlau, gutaussehend und einer Lässigkeit, die ich bei weißen Männern manchmal vermisse, machte ihn sehr attraktiv. Dazu das Selbstbewusstsein sich der eigenen Potenz sicher zu sein. Zumindest fühlte es sich so an, als wüsste er ganz genau, dass er es mir ordentlich besorgen kann. So wie ich eben weiß, dass ich Blowjobs kann. 

Er stellte den Bus ab und kam zu mir nach hinten.  Wir stießen an und tranken einen Schluck. Ich könnte gehen. Aber ich wollte nicht. Ich wusste, dass es auf Sex hinauslaufen würde. Und ich blieb. Ich wollte ihn.
Er sagte mir, dass er Lust auf Sex habe und fragte, ob ich das auch will. Ich bejahte. Dann küsste er mich mit seinen vollen Lippen. So ganz aus der Nähe fiel mir auf, wie abgetragen sein Hemd war. Er suchte mit seinen Händen nach meinen Brüsten. Zog mir das T-Shirt aus. Holte meine Brüste aus dem BH. Saugte an meinen Nippeln. Ich konnte ihm ansehen, dass ihm gefiel was er sah. Ich war komplett ungeschminkt vom Baden und hatte total zottelige Haare. Aber er gab mir das Gefühl attraktiv zu sein, dass er auf meinen Körper und mich abfährt. Gott, ich fühlte mich so sexy. Wahrscheinlich hatte ich total hässliche bequeme Unterwäsche an. Ich habe es vergessen und es war so unglaublich egal. Er fing an sich ausziehen. Oh Boy, was ein Körper. Das war mir den Tag über in seinen lockeren Klamotten gar nicht so bewusst gewesen. Gute Gene. Da kam ein Sixpack zum Vorschein. Ich bin ein fucking Glückspilz. Wo ist der Haken, da musste doch einer sein, dachte ich.
Ich zog mich auch aus. In meinem Kopf ploppten die Bilder von riesigen schwarzen Pornoschwänzen auf und ich hatte wirklich kurz Angst, dass er auch so ein Gerät haben würde. Er zog seine Shorts aus und zum Vorschein kam eine beeindruckende Latte. Aber zum Glück nur groß und nicht riesig. Und wenig Haare, also irgendwie andere als bei weißen Männern. Küssen, Streicheln. Seine Haut war so unglaublich weich und zart. Wow. Ist das wohl bei allen schwarzen Männern so? Ich konnte mein Hirn nicht ausschalten. Und siehe da er zauberte aus der zweiten Tüte die Kondome. Ich habe es doch gewusst, dass er sie im Supermarkt gekauft hatte. 🙂 Keine Diskussion über Safer Sex, juhu. Zog sich den Gummi über. Ich war gespannt in welcher Position er das nun anstellen wollte. Aber wenn die Ausstattung groß genug ist muss man sich da auch nicht ganz so viele Gedanken machen.
Wir vögelten im Stehen, vorne im Bus, von hinten auf der Rückbank: In zig Positionen. Er würde nicht eher aufhören, bis ich gekommen war. Am Ende lag ich auf dem Rücken neben dem Fahrersitz auf der Ablage. Es war geil, aber die Gedanken in meinem Kopf fuhren Achterbahn. „Oh Baby, You are so beautiful.“ Ich konnte nicht recht abschalten. So viele Komplimente. Er wollte es mir besorgen. Auf dem Rücken liegend half ich dann nach. Währenddessen stieß er seinen geilen Schwanz in mich hinein. Ich berührte seine Körper, streichelte seinen Knackarsch. Und kam. Und war dankbar, dafür, wie das Leben manchmal so spielt. Natürlich war er noch nicht gekommen. Er fragte, ob er es mir noch mal besorgen solle. Ich verneinte lachend. Im Hinterkopf auch immer die Uhr. Weil ich ja auch pünktlich aufs Schiff musste. Da stand er vor mir mit seiner Latte und ich fing an zu blasen. Es gefiel ihm. Trotzdem dauerte es. Ich blies geduldig, wollte mich revanchieren. Dann kam er und ich war happy.
Während wir uns wieder anzogen, fragte er mich unvermittelt, ob ich denn Kinder habe. Ich war verwirrt und musste innerlich schmunzeln. Die Kondome in Jamaica werden doch hoffentlich ihren Zweck erfüllen. Was eine passende Frage, wenn man gerade Sex hatte mit einem Mann, den man gerade erst ein paar Stunden kennt. Ich verneinte wahrheitsgemäß. Wenn du mal Kinder willst, komm wieder und ich mache dir ein paar wunderschöne schokofarbene Babys. Haha,  ich hatte kurz das Szenario vor Augen, wie ich den Damen im Dorf meiner Eltern erkläre, woher das Baby kommt. Ich soll also nicht zum Vögeln wiederkommen, sondern zum Vermehren. Immerhin der erste Mann in meinem Leben der Kinder mit mir will. Kann ich nun auch einen Haken hinter machen
Das war wohl ein kultureller Unterschied. Das ein Mann ganz versessen drauf ist seine Gene in der Welt zu verteilen. In meinem Kopf war das ein schwarzer-Mann-Potenz-Ding. Ich musste sehr über diesen Moment schmunzeln. Sehr kurios. Auch wenn ich mich für meine Vorurteile gleich wieder schäme. Nachdem wir beide befriedigt waren, aber noch Zeit übrig war, bis ich wieder auf dem Schiff sein musste, fragte er mich, ob ich noch was essen wollte. Klar hatte ich Bock. Wir fuhren mit seinem Bus zu einem Laden wo er gern Essen geht. Schon das allein, war wahrscheinlich cooler, als das, was die meisten Mitreisenden heute erlebt hatten. Da essen, wo die Jamaikaner essen. Ein Grill mit Hühnchen. Er lud mich ein. Wie krass. Obwohl er wahrscheinlich nicht besonders viel Geld hatte. Wir setzten uns in seinen Bus und es schmeckte sehr lecker. Ich war happy. Es war ein überragender Tag gewesen. Als er mich zum Hafen zurückfuhr tauschten wir Nummern. Er hoffe, dass ich eines Tages wieder komme mit mehr Zeit. Ja,  das wäre schön. Ich fragte ihn, ob ich ihm das Geld vom Essen wiedergeben dürfte. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Müsse ich nicht, aber er würde es annehmen.
Mit dem breitesten Grinsen überhaupt checkte ich wieder auf dem Schiff ein. Und hatte Mr. Logistik gegenüber ein schlechtes Gewissen. Ich erzählte es ihm nicht. Hätte es fies gefunden. Ich hatte das zwar gar nicht geplant. Es war einfach so geschehen. So verrückt. Viele Zufälle. Ohne Sonnenbrand wäre es nie passiert.

If you go black you never go back. – Das wird so nicht stimmen, aber die Neugier auf schwarze Männer ist größer geworden.

Once you go black, you never go back…

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich diesen Eintrag schreiben werde, oder nicht. Aber mein Vorsatz war immer, mich nicht davon leiten zu lassen, wer eventuell mitlesen könnte und trotzdem das Aufzuschreiben, was ich erlebt habe.

Anfang des Jahres war ich ein wenig urlaubsreif und hatte im Bekanntenkreis aber niemanden, der mit mir in den Urlaub gefahren wäre. Die Pärchen fahren lieber als Pärchen, Mr. Bondage mit dem ich am allerliebsten wegfahren würde, verbringt seinen Urlaub natürlich mit seiner Familie. Für eine Alleinreise hatte ich keine Muse. Also suchte ich über die Rirarammelseite eine Reisebegleitung. Nicht, weil ich auf Sex aus war, aber ich habe das Gefühl bei Menschen, die ich über die Seite kennenlerne, kann ich einfach ich sein und muss mich nicht verstellen.

Es ergab sich, dass mich ein Mann anschrieb und fragte, ob ich mit ihm eine Kreuzfahrt in der Karibik machen würde. Woooah, krasser Scheiß. Er wollte nur den Aufpreis, den die Reise zu zweit mehr kostet, als sie allein gekostet hätte. Ich konnte mein Glück nicht fassen. Wir trafen uns um herauszufinden, ob wir uns sympathisch sind oder nicht. Mr. Logistik. Großer, stattlicher Mann mit Glatze. Sechs Jahre älter als ich. Ein unglaublich netter, zuvorkommender Mensch. Er ist ein netter Mensch, ich bin ein netter Mensch. Das Bauchgefühl sagte schnell, dass wir problemlos einen Urlaub miteinander verbringen können. Also wurde gebucht. Ich konnte mein Glück nicht fassen. Er gab mir nie das Gefühl dafür eine Gegenleistung außer einen schönen Urlaub zu haben zu wollen. Ich wäre allerdings auch nicht mitgefahren, wenn er Sex dafür erwartet hätte. Ich schloss Sex nicht aus. Es würde sich zeigen, ob es sich danach anfühlte oder nicht.

Ende März ging es los. Die zwei Wochen waren wirklich unglaublich schön. Auch wenn ich immer noch nicht so recht zu den Menschen auf so einem Kreuzfahrtschiff passe. Aber man kann sich das ja schön machen. So ein Schiff ist groß, da findet man schon Ecken, die einem gefallen. Und auch Landgänge kann man ja selbst gestalten. Es würde den Eintrag sprengen wenn ich all die schönen Sachen auflisten würde, die wir unternommen haben.

Wenn ich was auf der Reise gelernt habe dann das ich wirklich gut Englisch spreche. Ich kann mittlerweile einfach reden, ohne übersetzen zu müssen. Ich habe vermutlich besser Englisch gesprochen als 95 Prozent der anderen Passagiere. Damit konnte ich das tun, was ich am liebsten tue, mich mit Menschen unterhalten. Zum Beispiel mit den einheimischen Tourguides quatschen. Die fanden es wiederum gefühlt auch ganz cool, dass sie jemand versteht, Witze reißt und mit ihnen quatscht.

Am besten hat das in Jamaika geklappt. Ich komme mit der sehr entspannten Lebensweise der Jamaikaner sehr gut klar. So ein kleinwenig habe ich mich in dieses Land verliebt. Wir waren zweimal in Jamaika. Schon beim ersten Aufenthalt quasselte der Tourguide mit mir über Sex. Also erzählte mir wie der Hase so in Jamaika läuft. Ich war völlig unschuldig und hatte das Thema nicht angefangen. Auch wenn mir das jetzt keiner glaubt. Aber strahle wohl aus, dass man mit mir über so was quatschen kann. Dieser erste Tourguide der uns für ein paar Stunden rumkutschierte gab mir am Ende der Tour den legendären Satz „Once you go black you never go back“, vermutlich als eine Art Vorwarnung mit auf den Weg. Ich mag ja das unerschütterliche Selbstbewusstsein mancher schwarzen Männer hinsichtlich ihrer sexuellen Performance.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich das auf der Reise ausprobieren würde ging gegen Null. Zum einen war ich ja in Begleitung verreist und zum anderen war ich bisher in meinem Leben immer sehr vorsichtig was Sex im interkulturellen Kontext angeht. Ich wollte Missverständnissen, was Erwartungshaltungen angeht aus dem Weg gehen und da ich das in anderen Kulturkreisen schlechter einschätzen kann oder es früher manchmal an einer Sprachbarriere haperte, habe ich das bisher eigentlich nie zugelassen. Also nahm ich den Satz des Tourguides schmunzelnd hin und dachte nicht weiter darüber nach.

Mr. Logistik und ich kamen gut miteinander klar. Auch wenn unsere Interessen durchaus auseinandergingen. Für mich war es das größte, wenn ich einfach an Seetagen unter Deck lesen konnte, er hing lieber auf Deck an der Bar rum. Wir machten Dinge zusammen, aber auch allein. Das war für mich ganz okay so. Zu Beginn der Reise hatte ich erst mal meine Tage bekommen. Ganz super. Ein Nachteil des Nicht-Mehr-Verhütens. Da stand Sex auch erstmal nicht zur Debatte. Aber so nach und nach merkte ich, dass vermutlich nichts zwischen uns Laufen würde. Es fühlte sich einfach nicht danach an. Er war mir als Mensch (nicht sexuell!) zu devot. Zu nett. Ein Kreuz mit den netten Männern. Er braucht mit Sicherheit auch eine eher dominante Frau an seiner Seite. Das wäre ich schon, so als Menschentyp. Aber ich brauche Kontra, eine Herausforderung. Ich weiß, dass ist für nette Männer immer blöd, wenn es am nett scheitert. Und man kann ja nett nicht einfach abstellen und nett sein ist ja auch was Gutes. Aber manchmal fliegt das eben nicht. Zur Beruhigung, ich bin ja auch nett und ich kenne das andersrum genauso gut. Ich bin auch zu wenig zickig, meist grade raus. Das ist auch keine Herausforderung im Regelfall.

Ein ganz klitzekleines bisschen Fummeln hat sich dann allerdings aus einer Massage heraus doch noch ergeben. Er bot sich an mich einzucremen und ich genoss es und ließ mich drauf ein. Ich war gespannt, wie mutig er sein würde. In dem Moment hätte er vermutlich auch Sex haben können, wenn er es darauf angelegt hätte. Das konnte er aber nicht wissen. So endete es in einer Massage mit Happy End für mich. Mich hat schon auch so ein kleinwenig mein schlechtes Gewissen gequält, dass ich ihm nichts zurückgegeben habe. Aber es ergab sich nicht der Moment, wo es für mich gepasst hätte. Ich hätte mich schon zwingen können, aber das habe ich nach meiner letzten Beziehung abgelegt. Es soll ehrlich sein. Und nicht vorgegaukelt.

Dafür habe ich den Hotelmanager des Schiffes in seiner schicken Uniform dauernd anstarrt. Ich kann nix dafür. Fieses Uniform-Ding. Da hatte ich schon immer eine Schwäche für. Der hat auch geschnallt, dass ich ihn lüstern anstarre – man könnte es auch Blickstalking nennen. Ich war jedenfalls nicht mutig genug ihn ansprechen.

Nicht sehr spannend der Urlaub, was das Thema Sex angeht. Dachte ich. Bis wir zum zweiten Mal in Jamaika Halt machten…

Verdammter Cliffhänger 😊

Huch, doch noch ein Wiedersehen

Ich sitze mal wieder allein beim Essen und nutze die Gelegenheit zum Bloggen. Zum Essen dazu gab es einen Cocktail. Mich beschleicht, dass Gefühl die Belegschaft des Restaurants hat Mitleid mit mir, weil ich so alleine dasitze. Der Cocktail war so stark, dass ich mich fast ein wenig abgefüllt fühle.

Bei der Verhütungsfrage habe ich mich immer noch nicht entschieden. Verhüte zurzeit also nicht mehr. Daraus folgt, mein Pornokonsum ist immer noch hoch. Fast jeden Abend, wenn ich allein bin, befriedige ich mich in den Schlaf.

Gestern habe ich mal versucht sehenswerte Cunnilingus-Filmchen zu finden. Gar nicht so leicht, wenn man keine Frau leckt Frau-Ding sehen will. (Und die wenigstens Frauen aus den Filmen turnen mich an) Ich habe also nach Mann leckt Frau und es sieht ansehbar aus. Das ist echt eine Herausforderung. Manchmal sieht es wie hässliches Geschlabber aus, oder es ist in sehr seltsamen Kameraeinstellungen gefilmt. Da merke ich dann immer  – Porn is made for men.  Zurzeit suche ich nach Filmen, bei denen ich nachvollziehen kann, dass es der Frau Spaß macht. Also nach Praktiken, bei denen ich aus eigener Erfahrungen weiß, dass es funktioniert. Sehr wenig Cumshots.

Was ich eigentlich erzählen wollte. Ich habe nach ziemlich langer Zeit Mr. Dominant und Devot Maxi wiedergesehen. Mindestens drei Jahren müssen seit unserem letzten Treffen vergangen sein. Maxi, gutaussehender, vielbeschäftigter Unternehmensberater. Bei unserem letzten Treffen war er noch verheiratet. Er hat Weihnachten als Gelegenheit genutzt um sich mal wieder zu melden. Letztes Mal als wir uns gesehen haben, war er noch verheiratet gewesen. Mittlerweile ist er getrennt und hat einen neuen Job. Damit war es ziemlich easy eine Location für ein Wiedersehen zu finden. Ich konnte ihn einfach bei ihm zu Hause besuchen. An einem passenden Ort war zwischenzeitlich der ein oder andere Wiedersehensversuch gescheitert.

Ich bin eine hervorragende Geliebte, insofern ich mir seine Adresse nicht gemerkt hatte. Wir hatten mal ein Date gehabt, beim ihm zu Hause, als seine Frau ein paar Tage weggefahren war. Das fand ich damals sehr erstaunlich, dass er mich wirklich zu sich nach Hause eingeladen hatte. Das ist ja oftmals noch eine Grenze über die die meisten Männer beim Fremdgehen am Ende doch nicht schreiten. Als ich beim ihm ankam, fiel mir auf, dass ich dort schon mal gewesen war. Er wohnte immer noch in dem Haus, seine Frau war ausgezogen. Er hatte mich damals mit einem Seil aus dem Garten auf den Küchentisch gefesselt. Es für mich ziemlich ein einigermaßen peinliches Erlebnis gewesen. Daran erinnerte ich mich. Er sich erstaunlicherweise nicht. Besser für mich ist das wohl 🙂

Wenn ich glaube, dass ein Mann zu gut aussieht für mich und eigentlich ein anderes Beuteschema haben müsste. Irgendwie ein dummer Gedanke, aber ich kann ihn nicht abstellen. Ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich warm werde. Bis ich die Sicherheit erlangt habe, dass er wirklich Bock auf mich hat.  Wir redeten lange über Gott und die Welt, Job, Beziehungen, das Leben. Ich genoss es. Ich finde ihn spannend. Irgendwann ergriff er die Initiative und berührte mich. Wir lagen auf seiner Couch. Knutschten, fummelten. Das Treffen ist schon ein wenig her wieder, deswegen ist meine Erinnerung ein wenig verblasst. Ich hatte vergessen, dass er hervorragend lecken konnte und scheinbar auch noch Spaß dran hat. Noch ein gutleckender Mann. Ich kann mich dahingehend echt nicht beklagen. Mein Orgasmus dauerte zwar ein wenig, aber er war gut.

Er steht darauf, dass man ihn so hart wie möglich bläst. Dass ich ihm in die Augen sehe dabei. Auf meine Kurven. Das ist irgendwie sein Fetisch. Ich saugte so fest ich konnte – maximaler Unterdruck. Das ist gar nicht so lange durchhaltbar, ohne einen Krampf in den Backen zu kriegen. Abwechselnd mit sehr hartem Wichsen geht es aber. Richtig hart. Ich darf auch mit den Händen ziemlich hart seinen Schwanz umfassen. Er wollte auch dieses Mal wieder, dass ich seine Vorhaut bis zum Anschlag zurückzog. Ganz nach unten, bis es nicht mehr weitergeht. Was wofür mich andere Männer wahrscheinlich töten würden. Aber er braucht das. Ich kann das, weil ich weiß, dass es ihm gefällt. So brachte ich ihn hartwichsend und blasend zu seinem Orgasmus.

Netter Abend und ich freut mich sehr, dass er sich wieder gemeldet hat. Mal sehen, ob wir uns wieder häufiger treffen.

Das erste Mal ein klein wenig BDSM (2012)

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Das ist meine BDSM-Geschichte. Nicht für Leser, die eine perfekte Story erwarten.  Nicht blumig ausgeschmückt und in Bestsellertaugliche Worte gehüllt. Aber es ist die ehrliche, aufregende Geschichte meines allerersten Ausflugs in die Welt des BDSM.

Menschen, die meinen Blog schon gelesen haben kennen die Geschichte bereits. Sie ist nun noch einmal für eine Aktion auf der Joyclub-Seite aufgearbeitet. Wer noch mehr BDSM-Geschichten von anderen lesen möchte, der kann gerne auf der Rirarammelseite (aufs Banner klicken) schmökern. Der Link führt direkt zu den anderen Geschichten

Im Jahr 2012:

Ich bin im Bereich BDSM blutiger Anfänger. Mir ist weder das dort gebräuchliche Vokabular eigen (also kann es durchaus sein, dass ich Begriffe nicht weiß oder falsch verwende), noch habe ich mich mit den extremen Formen auseinander gesetzt. Ich hatte immer schon Fantasien in diese Richtung, aber nicht sehr ausgeprägt. Habe vermutet, dass es was für mich sein könnte. Aber woher soll man es auch wissen. Und wenn man noch so sehr über „Shades of Grey“ lacht, hätte ich es nicht gelesen, dann hätte ich das gestern vermutlich nicht ausprobiert. Und das wäre sehr schade gewesen. Ich bin jetzt in einer Ausprobierphase, in der ich nicht davon träume, sondern herausfinden will, ob ich das wirklich mag, was mich beim Lesen so anturnt.

Wie es dazu kam: Ich bin in Kontakt mit einem Mann gekommen. Ich nenne ihn JD.  Er hat seine Neigung dahingehend schon vor einer Weile entdeckt, ihm war aber die Partnerin abhanden gekommen. Er ist also das was ich einen erfahrenen Dom nennen würde. JD hatte meinen Blog im Internet entdeckt. Darauf hin schrieb er mich an.  Daraus entwickelte sich ein Austausch per Mail, aber auch das ein oder andere Telefonat. JD hatte mir wirklich sehr schöne Bilder von sich geschickt. Also um genau zu sein, fand ich ihn ja sensationell attraktiv. Er war Mitte 40. Trainierter Körper, Typ Anzug, darunter ein Tattoo. Eine Schnitte würde ich es nennen.

Das was er schrieb und mir vorschlug machte mich neugierig. Er fragte mich über meine Erfahrungen, Wünsche, Phantasien und Grenzen aus. Was gar nicht so einfach ist, wenn man von dem ganzen Thema eigentlich keine Ahnung hat. Meine Grenzen kenne ich nicht, woher auch. Genau das wollte ich herausfinden. Mich langsam herantasten. Auf der Suche nach jemandem, der mich einfühlsam an das Thema heranführt. Es brauchte jemanden dem ich so vertrauen konnte, ohne dass ich mich umfassend eingelesen haben musste. Ich wollte neugierig sein.

Meine Erfahrungen hielten sich in sehr überschaubaren Grenzen. Mehr als das absolute Blinddate mit dem Doktor der mir ein wenig den Hintern versohlt hatte, gab es da noch nicht. Meine Wünsche: verbundene Augen, damit ich leichter den Kopf ausschalten kann und mich wie einen blutigen Anfänger behandeln.

JD schickte mir den Link von einem SM-Zimmer, das er dafür gern mieten wollte. Huch, da fing es an ernst zu werden. Die Bilder des Zimmers waren ansprechend, auch wenn in der Tat viele Dinge zu sehen waren, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte oder wußte. Wie auch, als Anfänger. Aber ich wollte es ausprobieren. Und da JD sich auch nachdem er Fotos von mir gesehen hatte immer noch mit mir treffen wollte und mein Bauchgefühl mir grünes Licht gab, planten wir einen Termin.

Ich fuhr in seine Stadt, die 250 Kilometer entfernt war und holte ihn von der Arbeit ab. Wir gingen, auch weil ich nochmal meinen Bauch befragen wollte vorher, in ein kleines wirklich süßes Cafe in der Nähe seiner Arbeit. Ein Treffen auf neutralem Gelände. Sehr wichtig für mich.
Alter Falter, watt ne Schnitte. Er sah echt verdammt gut aus und war so was von mein Typ. Im teuren Anzug, juhu, juhu. Ich habe defintiv ein Faible für gutsitzende Anzüge. Blöderweise hatte ich mich nicht besonders gestylt, sondern mich für die bequemen Klamotten entschieden, in denen ich mich wohlfühle. Ich bin halt ein Jeans und Sneakers-Girl. Das erinnert mich jetzt im Nachhinein ungewollt doch an die Shades of Grey Ausgangslage, runtergebrochen. Er – erfolgreicher Mann, ich – verplante Studentin.
Er ist schon ein gutes Stück älter als ich, wobei 16 Jahre sind jetzt nicht mehr so megakrass. Außerdem ist das Alter eh nur eine Zahl. Jedenfalls ist er der Typ Mann, der je älter er wird, desto besser er aussieht. Dunkle Haare, 1,85 Meter groß, Apfelarsch, gute Figur… Er steht erfolgreich mitten im Leben und ist bei sich. Das heißt, dass er mit sich im Reinen ist. Das ist das, was er ausstrahlt. Und er hat Lachfältchen und lacht gern. Er war mir gleich sympathisch. Ich mochte unser Gespräch, er erzählte mir ein wenig von sich, ich ihm von mir.  Meine Bauchgefühlsampel schaltete auf grün und so fuhren wir kurze Zeit später in meinem Auto durch die halbe Stadt in das BDSM-Zimmer. Und ab dem Moment, wo wir da waren, habe endgültig verstanden, dass es Sinn macht sich in so einem Zimmer zu treffen. Es ist alles vorhanden, es wundert sich keine Sau, was man macht und man kann auch niemanden stören.

Jedenfalls ließ es mich grinsen, als ich merkte, dass er relativ vertraut mit der Vermieterin umging. Das zeigte mir, dass er schon öfters da gewesen sein musste. Wenn er sich schon auskennt, dann kann ich ja mal ganz entspannt meinen Kopf ausschalten und muss mir über nichts Gedanken machen.

Wir betraten das Zimmer. Er ließ noch die Standard-Einführung über sich ergehen. Ich sah mich derweil einfach um und ließ es auf mich wirken.
Das oder besser die Zimmer, weil es bestand aus zwei Räumen, war in angenehmem Rot und Schwarz gehalten. Das Licht war indirekt und schön weich. Was mir als erstes positiv auffiel war, dass es relativ warm im Zimmer war. Sehr gut, weil ich hatte Angst, dass ich dauernd kalte Füße bekommen würde. Die Temperatur war so warm, dass ich gleich das Bedürfnis hatte einen Teil meiner Klamotten auszuziehen. So zog ich meine Jacke und meine Strickjacke aus und hing sie an den Kleiderhaken an der Wand. Im ersten Raum stand noch ein großes Bett mit rotem Laken und einem Metallüberbau. Dahinter an der Wand hingen aufgerollte Seile, die mich ein wenig an den Sportunterricht in der Schule erinnerten. Auf dem Bett lagen zwei Kissen und ein Rohrstock. An der Wand links davon fiel mir als erstes das Andreas-Kreuz auf. Daneben hingen alle mögliche Sachen an der Wand, zum Beispiel Peitschen. Das habe ich mir alles gar nicht so genau angesehen. Im zweiten Raum stand ein Pranger und eine Art Frauenarztstuhl und OP-Zeug. Das war mir fürs Erste ein wenig zu krass. Der Raum war mit einem Vorhang abgeschlossen, dahinter waren noch die Toiletten und Duschen. Auch wenn mir vieles neu und fremd war, fühlte ich mich eigentlich wohl. Das lag auch daran, dass JD mir ein gutes Gefühl gab.

Er ließ mich erst ankommen. Während ich mir alles anschaute, kam er immer wieder in meine Nähe und baute Körperkontakt auf. Sehr gut, denn ich fremdel am Anfang immer ein wenig. Als er merkte, dass ich angekommen war, stellte er sich vor mich und sagte, dass ich mein Oberteil ausziehen sollte. Ich gehorchte und er zog mir den BH gleich noch mit aus. Er nahm sich meine Brüste vor, fasste sie an und saugte daran. Er grinste und kommentierte: „Die sind schön fest. Ich freue mich darauf sie zu bespielen.“ Dann machte er sich auch schon an meiner Hose zu schaffen und zog sie mir samt Socken aus. Und auch das Höschen war gleich ausgezogen. Da stand ich also komplett nackt vor einem komplett angezogenen JD.

Seine Finger suchten sofort den Weg in meine Muschi. Und er konnte meine Vorfreude fühlen. Er kniete sich vor mich hin und begann mich kurz zu lecken. Er sagte mir, dass ich gut schmecke. Oh wow, hatte ich Bock. Er ging kurz aus dem Raum und suchte nach der Augenbinde. Er gab sie mir und ich setzte sie mir auf. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Es machte, dass ich in meinem Kopf aufhören konnte, dauernd darüber nachzudenken, wie ich aussehe. Ein bißchen wie, wenn Kinder verstecken spielen und meinen, wenn sie sich die Augen zu halten, dass sie keiner finden kann..

Dann stellte er sich hinter mich und führte mich sanft in Richtung Wand, an der das Andreas-Kreuz war. Ich musste auf ein kleine Erhöhung aus Holz treten und mich umdrehen. Ich stand ihm zugewandt. Er nahm meine linke Hand und führte sie nach oben in die dafür vorgesehene Lederschlaufe, die er an meinem Handgelenk festmachte. Das gleiche mit der rechten Hand. Es fühlte sich weder bequem, noch sehr unbequem. Ich konnte mich einfach reinhängen. Dann sagte mir sehr bestimmend, dass ich die Beine breit machen sollte. Es ist gar nicht so leicht das eigene Körpergewicht so zu verteilen, dass man sich breitbeinig hinstellen kann. Also habe ich meine Beine Stück für Stück weiter nach außen geschoben. Er band mir erst den einen, dann den anderen Fuß fest.

Da stand ich nun zum ersten Mal komplett ausgeliefert an das Andreas-Kreuz gefesselt. Nachdem mich JD fertig angebunden hatte, griff mir er mir zwischen meine Beine und tastete sich zu meiner Muschi vor. Mich turnte die Situation so an, dass ich ziemlich feucht sein musste. Er steckte mir einen Finger hinein und leckte mich. Aber nur ganz kurz. Dann stand er auf, seine Hände griffen nach meinen Brüsten. Ich konnte ihn vor mir spüren komplett angezogen. Durch seine Hose hindurch ließ sich aber schon sein steifer Schwanz erahnen. Während er meine Brüste knetete, küsste er mich. Geile Küsse. Er kam mit seinem Mund an mein Ohr und sagte mit einer sehr sexy Stimme: „Das gefällt dir also mir ausgeliefert zu sein…“ Dann ging er von mir weg. Die Augenbinde sorgte dafür, dass ich wirklich gar nichts sehen konnte. Es war komplett dunkel, auch wenn ich meine Augen geöffnet hatte. Ich konnte mich nur auf meine Ohren verlassen um herauszufinden, was JD vor hatte. Keine Ahnung was er genau tat. Was ich hören konnte war, dass er seine Klamotten auszog. Ansonsten war ich einfach kurz mir überlassen, in einem Gefühl zwischen unfassbarer Geilheit und ein wenig Respekt vor dem was kommen würde.

Ich vertraute JD komplett. Wenn mir was nicht gefällt, würde ich es nur sagen müssen, auch wenn wir nicht explizit drüber gesprochen hatte. Ich hatte mich einfach in seine Hände begegeben und vertraute auf seine Erfahrung. Er kam wieder näher und wie aus dem nichts traf mich ein leichter Schlag auf die linke Brust. Das Geräusch, das der Schlag machte war beeindruckend. Es hörte sich lauter an, als es fest war. JD schlug mich mit dieser Art Peitsche bei der zwei Lederlappen aufeinander klatschen (keine Ahnung wie dieses Ding heißt). Er schlug mich mal auf die Brüste, mal auf die Oberschenkel, mal auf die Innenseite meiner Schenkel. Er verteilte seine Schläge gut, ich wußte nie vorher wo er mich treffen würde. Er fing leichter an und steigerte sich. Es tat ein wenig weh, war aber immer im Rahmen dessen, was ich ertragen konnte und was mir einen Lustgewinn verschaffte. Nicht die Schmerzen an sich turnten mich an, sondern die Gesamtsituation, zu der die Schläge eben dazugehörten. Die Kontrolle völlig abgegeben zu haben, dass er entscheiden konnte, was als nächstes passiert. Zwischen den Schlägen, die mich auch mal zusammenzucken oder aufstöhnen ließen, fasste er mich immer wieder an. Er saugte fest an meinen Brustwarzen. Ich erinnere mich nicht mehr an die genaue Reihenfolge, dessen was er tat. Aber irgendwann legte er mir Nippelklemmen an, die mit einer Kette verbunden waren. Das Anlegen war gar nicht besonders schmerzhaft und ich dachte mir noch, was die den alle immer haben. Es fühlte sich eigentlich ganz gut an.

Irgendwann hörte ich, dass JD eine Tube benutzte und ich ahnte, dass es wohl Gleitgel sein musste. Ich ahnte, dass er mir irgendwas reinstecken würde. Keine Ahnung was genau er vor hatte. Neben seinen Fingern spürte ich irgendetwas kaltes, nicht allzu dickes. Es war die Rückseite der Peitsche, wie ich später herausfinden sollte. Es fühlte sich einfach so geil an. Ich warf meinen Kopf in den Nacken und stöhnte. Dabei lag ich genau zwischen den beiden Balken des Andreas-Kreuz mit meinem Kopf auf. Zwischendurch stand er immer wieder vor mir und ich konnte seinen steifen Schwanz zwischen meinen Beinen spüren, er küsste mich, meinen Hals und flüsterte mir geile Dinge ins Ohr. Das turnte mich fast am meisten an. Er sagte:“Es gefällt dir, wenn ich dich benutze, es macht dich an… Sag, dass es dir gefällt.“ Keine Ahnung was noch alles. Meine Körperposition mit seitlich von mir gestreckten Händen und Füßen war nicht unbequem, aber auch nicht bequem. Aber so, dass ich mich nicht fallen lassen konnte. Geil und quälend…

Ich merkte, dass ich schon sehr im Hohlkreuz stand, vermutlich auch deswegen, weil mein Arsch doch eher groß ist. JD merkte wohl, dass meine Geilheit anstieg und steigerte die Intensität seiner Bewegungen und Schläge. Besonders die Schläge auf die Innenseite meiner Oberschenkel waren krass. Die waren an der Grenze dessen, was ich hinnahm. Küsse, Brüste anfassen, Muschi und Kitzler reizen. Viele abwechselnde Reize. Ich versuchte mich fallen zu lassen, um kommen zu können. JD fickte mich regelrecht mit der Rückseite der Peitsche. Gerade als ich glaubte, dass ich wirklich in dieser Körperposition kommen könnte, als ich die ersten Wellen fühlte, die auf einen Orgasmus hindeuten, zog JD die Peitsche raus und ließ mich stehen. Er stellte sich neben mich und sagte: „Glaubst du, du hast es schon verdient zu kommen, ja, glaubst du das?…“ AHHHHHHHHHH wie fies. Ich glaub es ja nicht…

Nachdem JD mich noch nicht kommen lassen wollte, brauchte ich einen Moment, um das sacken zu lassen. Bis die Erregung wieder ein wenig herunter gefahren war. Und ich ihn nicht mehr dafür verfluchte. Dann nahm die Neugierde, was nun passieren würde, wieder überhand. Die aufgeilende Ungewisseheit. Denn das mit dem Andreas-Kreuz, dass ich dort hingefesselt würde, das war mir irgendwie klar gewesen. Ich hatte aber keine Ahnung, was er noch so vor hatte.
JD löste mich aus meinen Fesseln und ich fand es gar nicht so einfach mich wieder normal hinzustellen Das lag daran, dass die Beine so weit auseinander waren, dass ich nicht einfach mein Gewicht auf ein Bein verlagern konnte, um das andere zu heben. Ich musste in kleinen Schritten meine Beine wieder zusammen bringen. Keine Ahnung, warum mir das so im Gedächtnis geblieben ist. Auch in meinen Schultern spürte ich, dass mein Körper es nicht gewohnt ist, in so einer Position auszuharren.

JD nahm mich an den Händen und führte mich in das zweite Zimmer. Ich wußte, dass da der Pranger stand. Er lotste mich ganz nah hin und ich streckte meinen Kopf und meine Hände in die dafür vorgesehenen Rundungen. Dann klappte er den oberen Teil zu. Eine wirklich seltsame Körperposition, die man dabei einnimmt. Leicht gebeugt, mit herausstehendem Hintern. Ich hoffte noch, dass ich keine Kreuzschmerzen davon bekommen würde. Ab jetzt werden meine Erinnerungen ein wenig diffus. Nachdem mein Hintern vorher am Andreas-Kreuz nicht zu erreichen war, war er nun auf dem Präsentierteller. Deswegen schlug mich JD auch auf den Arsch. Aber auch meine Brüste bekamen etwas ab. Irgendwann hatte er wohl die Peitsche gewechselt, weil nun konnte ich fühlen, dass das, was mich traf aus vielen Lederstreifen bestand. Er schlug aber nicht sehr hart zu. JD befahl mir, dass ich die Beine breit machen sollte, was ich bisher nicht getan hatte. Ich tat wie mir geheißen und machte sie auseinander. „Weiter“, wies er mich an. Auch dem Wunsch kam ich nach. Dann konnte ich spüren, wie er mit der Peitsche von hinten durch die Beine leicht auf meine Muschi schlug. Ich spürte die vielen Lederriemen deutlich. Er schlug nicht fest und es tat auch nicht weh, aber ich zuckte zusammen. Meine Geilheit nahm wieder deutlich zu. Er ließ mich auch immer wieder seinen Schwanz an meinem Hintern spüren und nahm sich auch meine Muschi vor.
Irgendwann hörte er auf mich zu schlagen und kam um den Pranger herum. Er griff nach meinem Brüsten, die immer noch mit der Nippelklammer bestückt waren. Die Schmerzen als er trotz der Klemmen ein wenig zudrückte, waren grenzwertig für mich.

Ich konnte hören, wie er den Stuhl, der neben dem Pranger an der Wand stand, direkt vor mich stellte. Dann stieg er darauf und ich spürte seinen Schwanz an meinem Mund. Mit dem Piercing. Das hatte ich total vergessen. Ich hatte zwar vorher ein Bild gesehen, aber es war mir nicht mehr präsent. Das erste Mal ein gepiercter Schwanz in meinem Mund, sehr spannend. Er drängte mir seinen Schwanz in den Mund. Aber dadurch, dass ich auch ein Zungenpiercing habe und er eben den Ring am Schwanz, hatte ich voll Angst, dass ich beim Blasen an ihm hängen bleiben und ihm damit weh tun könnte. Eigentlich blase ich gern und kann das auch gut. Aber das mit den Piercings stellte mich echt vor eine Herausforderung. Aber ich blies trotzdem mit Hingabe. Er stand auf dem Stuhl vor meinem Kopf und sagte „Komm zeig mir, wie tief du ihn rein nehmen kannst“. Ich tat mein bestes und versuchte meinen Würgreiz zu überwinden. Aber ich glaube, da gibt es noch deutlich Luft nach oben. Dann wird meine Erinnerung ein wenig blass. Irgendwann kletterte er vom Stuhl wieder hinunter und öffnete den Pranger. Er stellte sich hinter mich und führte mich sanft Richtung Bett.

Dort angekommen, sollte ich mich auf in Hündchenstellung drauf knien. Er schnappte sich den Rohrstock, der auf dem Bett lag und schlug mich noch ein paar Mal. Dann verschwand er kurz. Ich hörte mal wieder die Gleitgeltube. Juhu, jetzt würde er mich endlich ficken und ich durfte kommen. Nicht ganz. Er fickte mich noch nicht. Er steckte mir etwas weiches in die Muschi und bewegte es rein und raus. Nebenbei simulierte er noch meinen Kitzler. Das fühlte sich so geil an. Ich glaube das Teil, das er mir reingesteckt hatte, war ziemlich groß. Dann endlich war der Moment da. Er kletterte unter mich und leckte mich. Und das machte er ziemlich gut. Es war nicht leicht sich in der Hündchenstellung fallen zu lassen. Aber ich merkte wie die Wellen einsetzten. Keine Ahnung, was er genau mit seinem Mund an meiner Muschi getrieben hat, aber es war überragend. Und das Zucken meines Körpers setzte ein. Untrügliches Zeichen, dass der Orgasmus bevor steht. Die ganze Spannung, die sich aufgebaut hatte vorher, entlud sich. Ein geiler lange vorbereiteter Orgasmus. Wenn ich jetzt daran denke, werd ich immernoch augenblicklich feucht. Er ließ von mir ab und ich sank glücklich und ziemlich befriedigt auf das Laken und dachte, dass ich mich nun entspannen könnte…Da hatte ich die Rechnung ohne JD gemacht…

JD ließ mich nur kurze Zeit mit meinem befriedigten Gefühl auf dem Bett liegen. Er war kurz nach nebenan verschwunden. Als er wieder kam hörte ich ihn: „Wer hat dir erlaubt dich auszuruhen? Knie dich wieder hin.“ ..ahh, nicht wahr oder, verdammt… Aber ich machte das, was er verlangte und begab mich wieder in die Hündchenstellung, immernoch die Augebinde um. JD hatte mir die Nippelklammern abgenommen. Autsch, jetzt weiß ich, was an den Dingern tricky ist. Nicht das Anlegen, sondern das Abnehmen ist fies. Ich bin ziemlich zusammengezuckt. Und zur Steigerung des Ganzen hatte JD nichts Besseres zu tun, als meine Brüste richtig fest anzufassen. AHH, in dem Moment war ich wirklich versucht mich zu rächen. Das tat echt weh. Aber er ließ sie zum Glück schnell wieder los, so dass ich doch nichts gesagt habe. Dann nahm er sich seinen Orgasmus indem er mich in Hünchenstellung fickte. Mal langsam und tief, mal schnell und heftig. Sein Piercing spürte ich während er mich nahm fast gar nicht. Lag wohl daran, dass ich megafeucht und voller Gleitgel war. Ich fragte ihn, ob ich nachhelfen dürfe, weil ich wußte so schnell nach dem ersten Orgasmus würde ich durch seine Penetration allein nicht kommen. Doggystyle mit selbst Nachhelfen macht mir aber immer einen guten Orgasmus.. Und er kam auch relativ laut. Ich sank dann endgültig völlig gerädert aufs Laken.

Danach nahm ich mir ungefragt die Augenbinde ab. Ab da war der BDSM-Teil vorbei. Ich fand meinen ersten kleinen Ausflug in die BDSM-Welt es viel besser, als ich erwartet hatte, was zum Großteil auf JDs Konto geht. Er war wirklich überragend. Einfühlsam und aufmerksam, darüber hinaus ziemlich sexy und nett. Ich hätte es kaum besser erwischen können. Er hat mich ganz langsam herangeführt.

Während wir beide erschöpft auf dem Laken lagen, unterhielten wir uns ganz gut. Das beste war, dass ich ihn endlich anschauen konnte. Nackt hatte ich ihn ja noch nicht zu Gesicht bekommen. Yeah, was für ein geiler Hintern. Ich glotzte ihn einfach an und freute mich, dass die Schnitte Bock auf mich hatte. Juhu, ganz im Gegensatz zum Doktor, war es mit ihm nach dem Sex nicht doof. Er suchte auch immer wieder körperliche Nähe. Während wir auf dem Bett lagen unterhielten sich draußen vor dem Zimmer zwei Menschen. Das lenkte mich total ab, was JD auch gemerkt hat. Aber er ist ein Typ, der Probleme gleich immer aus dem Weg räumt. Es sprang in der Tat auf (nackt!) ging zur Tür, öffnete sie und meinte: „Hey, könnt ihr euch woanders unterhalten, ihr seht doch, dass das Studio belegt ist“. Yeah Prinzessinnengefühl…

Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann sagte er dann: „Verwöhn mich“.. Ich gehorchte immer noch. Aber es war im ersten Moment auch total komisch, dass ich nun die Initiative übernehmen musste. Äh, was genau sollte ich jetzt machen.. Gut knutschen geht immer.. Und auch an ihm rumknabbern, reinbeißen und seinen Schwanz verwöhnen. Das tat ich dann. Irgendwann fühlte ich wie er mit dem Rohstock an meinem Kitzler rumspielte. Das machte er so gut, dass ich nochmal kam. Ich war eh die ganze drei Stunden dauerfeucht. Er kam auch nicht zu kurz und durfte auf meinen Titten abspritzen. Leider ging die Zeit langsam zu Ende. Zum Abschluss stellte er sich noch vor mich, als ich auf der Bettkante saß und steckte mir seinen Schwanz erneut in den Mund. Diesmal gab es einen ganzen Blowjob, bis er in meinem Mund kam. Danach sprang ich auf und flitzte zum Waschbecken nebenan und spuckte alles postwendend wieder aus. Das amüsierte ihn ziemlich.
Wir gingen noch duschen, zogen uns dann an und ich fuhr ihn wieder zurück in die Arbeit. Ganz normale Menschen mit einem kleinen Geheimnis eben 🙂

Ich bereue überhaupt nicht, dass ich mich ausprobiert habe. Im Gegenteil. JD hat mir mit seiner Erfahrung wirklich das „Shades of Grey-Gefühl“ gegeben. Aber ich habe mit ihm auch einfach einen Glücksgriff getan. Er ist erfahren und wußte, was er tut. Und er hatte Spaß an einer Anfängerin wie mir. Auch das Zimmer war saucool. Berührungsängste abgelegt. Also wenn es nach mir geht, war es nicht das letzte Mal mit JD und auch nicht das letzte Mal BDSM, falls man das schon so nennen kann.

Schwindet die Attraktivität?

Diesen Beitrag schreibe ich gefühlt jedes Jahr. Immer dann, wenn ich wieder ein Jahr älter geworden bin.

34. Ist ja gar nicht so schlimm sagen die meisten, bist ja noch jung. Ja, Mitte 30. Noch schon. Aber das die Biologische-Uhr-tickt-Alter ist bei den Frauen gefühlt das Pendant zur Midlife-Crisis bei den Männern. Hat beides mit noch potent – zeugungsfähig sein – zu tun. Fies ist auf der einen Seite, dass Männer das deutlich später haben. 50 ist vermutlich so eine magische Grenze an der Männer sich Gedanken darüber machen, wie lange sie noch potent sein werden. Nicht nur zeugungsfähig, sondern auch weil die sexuelle Standfähigkeit nachlässt. Natürlich gibt es Mittelchen, wie Viagra, aber ich habe mir sagen lassen, dass die schon auch ganz gewaltige Nebenwirkungen haben.

Bei Frauen ist die gefühlte Grenze vermutlich so bei 40. Nicht nur die vermeintliche Kinderkrieg-Grenze, auch die gefühlte Männer finden mich bis dahin sexuell attraktiv Grenze. Nicht, dass wir Frauen nicht immernoch theoretisch Sex ohne Ende machen könnten. Mich nervt der Gedanke ein wenig – also der sexuell nicht mehr attraktiv Gedanke. Jetzt wollen mich unfassbar viele Männer zwischen 45 und 55 daten. Was machen die altersmäßig dazu passenden Frauen? Wer datet die? So weit verbreitet scheint mir die Toyboy-Nummer noch nicht. Außer bei so super-attraktiven Stars vielleicht. Nicht schön, wenn der eigene Marktwert so sichtbar sinkt. Ich hab dem einoder anderen älteren Herrn beim Date schon gesagt, dass es mich eigentlich nervt, dass er mich datet, weil ich keine Lust auf übrig geblieben haben, wenn ich dann 10 Jahre älter bin.

Wahrscheinlich fange ich jetzt dann auch gleich an, wie wild Sport zu machen um mich in Schuss zu halten. (Immerhin war ich gestern schon joggen :-)). Und irgendwann ist dann mein Geburtstag wieder so lange her, dass ich mir ein paar Gedanken weniger über mein Alter mache.

34, immernoch Single und kein Partner in Sicht. Im Hinterkopf ein paar verrückte Ideen zur Familiengründung. (Vermutlich hat jede Frau Mitte 30 die „Notfall-Pläne“.) Weitestgehend zufrieden mit dem Leben. Ausreichend Sex und Zuneigung. Mal sehen was das Lebensjahr bringt.

 

Unterpenetriert

Ich kann mich nicht über mangelnde Orgasmen beklagen, aber alle ohne Penetration.

Zum einen ist mir irgendwann mal mein Vibrator abhanden gekommen. Ich habe keine Ahnung, wo der abgeblieben ist. Sollte mir mal einen neuen anschaffen oder einen Dildo.

Zum Anderen habe ich Mr. Undercut wieder getroffen. Ich hatte ihn gefragt, ob er doch wieder Tandem springen will. Die Lust auf mich überwog wohl der Abneigung gegen das Kondom. Zumal ich darüber hinaus immernoch nicht wieder verhüte. Wollte mich immer noch nicht entscheiden.

Ich war Abends allein und hatte Lust. Ich schrieb ihn in der Hoffnung, dass er nicht seine Kinder hatte. Und ich hatte Glück. Ich mag das Unkomplizierte. Spät Abends zu schreiben. Nach ner kurzen Dusche einfach bei ihm Auftauchen zu können. Er hätte nicht aufgeräumt. Völlig wurscht. Ich mag ihn so wie er ist. Chaotisch, rotzig, wild. Einer der wenigen Männer, bei dem mich das Rauchen nicht stört, weil es das Bild komplettiert. Er schrieb noch, weil ich ja erst spät kommen würde, ob wir nicht das Reden weglassen und gleich vögeln könnten. Darüber musste ich schmunzeln, weil ich wusste, dass wir sicher wie immer erst Reden würden. Wir hatten uns schon ein paar Monate nicht gesehen.

Schon in der Türe wußte ich, dass ich Bock hatte auf ihn. Aber erst mal auf die Couch quatschen. Nachdem wir uns wieder akklimatisiert hatten, setzte er sich auf seine Couch auf die Rückenlehne hinter mich und begann mich zu massieren. Er tut, was er tut mit Leidenschaft. Er ist ganz dabei. Das überträgt sich. Mein Körper sprang sofort auf seine Berührungen an. Er kann das, er tut es gerne. Genießt den Frauenkörper.

Er massierte meine Schultern, meinen Hals, meinen Kopf. Er zog mich langsam aus. Und stellte dann fest, dass ich abgenommen hatte. Richtig erkannt. Und das Kompliment ging runter wie Öl. Er streichelte wertschätzend meinen Körper, meine Brüste. Dann zog er mich auf sein Bett. Und leckte mich gekonnt und mit viel Genuß zu einem Mega-Orgasmus. Und kommentierte hinterher, dass das für ihn ja eine Art Fetisch ist. So geil. Ich Glückspilz. Er wollte keine Gegenleistung. Wirkte zufrieden und glücklich. Und ich erst. Und wir konnten so die Kondomfrage außen vor lassen. Ich konnte in seiner Wohnung ausschlafen und mit kürzerem Arbeitsweg grinsend am nächsten Tag in die Arbeit fahren.

Ich mag das.

Auch wenn jetzt ein klein wenig in mir schreit: Kann mich mal bitte jemand wieder richtig nehmen…