Irgendwann tätowier ich mir auf den Bauch …

… folgenden Satz: Wenn ich mein Becken in irgendeine Richtung neige, während du mich leckst oder fingerst, dann heißt das nicht, dass du genau das was du gerade tust, weitermachen sollst.

N I C HT weitermachen… Auf gar keinen Fall. N I C H T versuchen, trotz dem ich mich bewege genau die gleiche Stelle zu malträtieren..Freu dich ja nicht drüber, dass du deinen Finger auf der gleichen Stelle halten kannst, obwohl ich mich winde unter dir… Es führt dich nicht zum Ziel, wenn du auf der Perle verharrst und dich von dort auf keinen Fall mehr wegbewegst..

Ich weiß, es gibt ja auch Momente, in denen Frauen wollen, dass du auf keinen Fall aufhörst was du tust, aber die haben meistens nix mit einer Beckenneigung zu tun. Bei mir eher mit einem unkontrollierten Zucken..Aber ich weiß, es sind Nuancen zwischen Liebling oder Looser, zwischen das Gleiche weiter tun und einen anderen Reiz setzen..

Eigentlich waren meine Erfahrungen mit dem Know-How der Männer, was Frauenkörper angeht, im letzten Jahr ziemlich zufriedenstellend.  Dass sich das Durchschnittsalter der beteiligten Männer so auf 40 verschoben hatte, hatte darauf eine positive Auswirkung. Der Journalist Stefan und ich müssen aber noch üben. Allerdings hatte er  mich auch nicht so wild gepiesackt, wie oben beschrieben. Nichtsdestotrotz kam mir kurz der Gedanke mit dem Tattoo..

Wir haben uns kurze Zeit nach unserem ersten Date ein zweites Mal gesehen. Und hatten wirklich wieder einen wunderbaren Abend. Nettes, langes Gespräch, Rotwein, das Entdecken von erschreckend vielen Gemeinsamkeiten . Die lustigste davon war, dass er wie ich auch, die neue Matratze für sein Bett, auf seine alte gelegt hatte. Unfassbar, denn auch ich schlafe momentan genau so. Und wieder Sex.  Das Einweihen der neuen Matratze. Aber ich bin noch nicht körperlich kompatibel mit ihm. Er versuchte mir wieder etwas Gutes zu tun, fingerte und leckte mich…

Als ich merkte, dass es wieder nichts werden würde, mit meinem Orgasmus, da kam der Moment, in dem man als Frau darüber nachdenkt, ob man die Abkürzung nimmt und den Orgasmus vorspielt oder es abbricht  Aber ich hatte zu meinem eigenen Wohle, aus Fairnessgründen und zum Wohl der anderen Frauen zu Beginn meiner Entdeckungsreise beschlossen, das nie wieder zu tun. Keine gefakten Orgasmen mehr. Keine Show..Also sagte ich, dass es nichts werden wird. Und machte das, was ich kann.. und mir auch Spaß bringt. Blasen.. erfolgreich. Und er war kompatibel mit dem was ich tue.. Dann nebeneinander einschlafen.. zum zweiten Mal in kurzer Zeit..rekordverdächtig..Die Vorteile eines ungebundenen Mannes. Und auch schön, denn dieses Mal war ich ausgerüstet mit allem, was frau so zum Übernachten braucht und musste nicht mit ungeputzten Zähnen aufwachen.

Nicht, dass er es nicht drauf hat. So weit will ich nicht gehen. Denn ich habe ja auch gelernt, dass es geschätzt ein Viertel Männer gibt, bei denen meine Blasekünste nicht fruchten. Dass ich nicht verstehe, wie er oder sein Körper ticken.. Der Alte Mann war da so ein Beispiel. Er fand alles doof, was ich an ihm ausprobiert habe. Wie bei Stefan und meinem Körper. Es hat einfach noch nicht zusammen gepasst. Vielleicht hilft üben, vielleicht funktioniert es einfach nicht.

Allerdings habe ich mich noch nicht durchringen können, in Momenten, in denen ein Mann, den ich noch nicht so gut kenne, etwas tut, dass nicht mit meinem Körper kompatibel ist, ihm zu erklären, was er falsch macht oder ihm zu sagen, was er besser machen könnte. Das ist wohl dann die nächste Entwicklungsstufe… Es gibt immer noch Luft nach oben..

42 Kommentare zu “Irgendwann tätowier ich mir auf den Bauch …

      • Bin nach allem Gelesenen deines Blogs bisher doch sehr überrascht, dass es dir so schwer fällt, deine Wünsche beim ersten Sex mit einem Partner nicht zum Ausdruck bringen zu können. Zwar sollte Mann über das Gespür verfügen, deine Körpersprache richtig zu lesen und zu deuten, aber wenn das nicht klappt, wenn er dich falsch liest, dann solltest du auch da keine Scheu mehr haben und es aussprechen!

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  1. Wenn ich merke dass ich mit einer gewissen Technik des Mannes nicht weiter komme dann versuche ich ihn in die andere Richtung zu lenken. Das faellt dann meist nicht als solches auf UND erspart dieses unangenehme und leicht falsch zu verstehende Gespraech. Bei meinem Freund sag ich auch schon mal ‚Lass es uns doch mal so und so probieren‘ das bringt dann auch manchmal einiges 🙂

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  2. Wie antwortete bereits Woody Allen auf die Frage, ob man Sex lernen müsste? Ja man müsste Sex lernen, aber es macht auch Spaß, wenn man ihn nicht gelernt hat.

    Also ich war bislang über jeden Hinweis der Frau dankbar. Woher soll ich es denn sonst wissen. Natürlich kann es dir passieren, dass du auf jemanden triffst, der ein Feedback nicht annehmen kann. Nur solltest du dessen ungeachtet schon den anderen darauf aufmerksam machen, wie du sein Verhalten erlebst, ihn über deine Bedürfnisse und Gefühle informieren, damit er informiert ist und besser darauf Rücksicht nehmen kann und sich nicht auf Vermutungen stützen muss und ihn darüber aufklären, welche Veränderungen in seinem Verhalten die Zusammenarbeit mit dir erleichtern würden.

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  3. ich denke, der mut zur offenheit wird letztendlich immer belohnt, man muss ihn allerdings aufbringen, wenn es allzu schwierig wird, ansonstn kann man viele dinge bemerken, muss aber nicht zu jedem eine bemerkung machen. und ein foto mit der tätowierung tät mich schon interessieren *lol*

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      • Wie gesagt, manche Männer sind beratungsresistent, lassen sich nicht sagen, was vielleicht besser funktioniert und wissen alles besser – ganz ehrlich? Diese Gattung hat es nicht besser verdient…. Wenn Du nicht zu dieser Gattung gehörst, dann wird Dir das sicher nicht passieren … Und btw ist ja nicht so, als ob Männer das nicht auch machen würden – Kondomen sei Dank … 🙂

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        • *ggg* ich glaub viel frustrierender fürn Kerl isses wenn er die Frau behoppeln kann wie er will und sie bekommt dennoch keinen Orgasmus da ist doch so ne kleine Notlüge besser für dessen Ego, als zu ackern wie doof und sie kommt und kommt nicht, weil mans verkehrt gemacht hat ….

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  4. Dass eine Frau, die sonst so dermaßen offen über Sex quasselt, es nicht schafft, einem Typen zu sagen, wie sie gerne geleckt werden möchte, wundert mich. Da scheint es eine deutliche Diskrepanz zwischen Blog und Wirklichkeit zu geben?
    Und als Tipp von mir: Ca. 95 Prozent aller Männer haben kein Problem damit, wenn frau sagt, was und wie sie es möchte. Das ist ihnen tausendmal lieber als wenn du nicht kommst.
    Einen Orgasmus vorzuspielen finde ich übrigens ziemlich mies. Das ist was für Frauen, die eine Orgasmus- und/oder Sprechbehinderung haben.

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  5. *ggg* also Tattoos hab ich ja schon einige gesehen aber eine auf dem Bauch mit der von Remi genannten Wortwahl, wär doch mal was wirklich neues *ggg* auch wenn ich mal annehme das sie diese Tat eher nicht umsetzen wird ….. was Blog und Wirklichkeit angeht, da seh ich gar keine Diskrepanz drin, ich zB kann auch locker über vieles schreiben wo andere sagen würden „what the fuck mach ich niemals nicht“ und wenn man dann selber in der Situation ist, ist man oft etwas gehemmt, also was nun eine Offenheit im Blog angeht und der angeblichen Diskrepanz zur Realität, kann ich wahrlich nicht erkennen ….

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    • Das hat was mit Authentizität zu tun. Wie ich schreibe, wie ich rede und wie ich mich gebe sollten (um authentisch zu sein) schon in eine ähnlich Richtung gehen. So sehe ich das. Was nützt es mir, wenn ich im Blog eine ganz andere Person bin als im echten Leben?
      Es kommt nicht unbedingt geradlinig rüber, wenn ich einerseits im Swingerclub die Fetzen fliege lasse und mir andererseits nicht ein simples „könntest du bitte meinen Kitzler nicht so malträtieren“ über die Lippen kommt.
      Im Grunde kann das jede(r) machen, wie er (sie) möchte. Ich persönlich halte das eben anders.

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      • Will ja nix sagen aber wie du jetzt da auf andere Person als im normalen Leben kommst, weiss ich nicht, aber du hast Recht jeder und jede macht des anders, und es ist natürlich total logisch das wer der im Blog offen über seine sexuellen Eskapaden schreibt in Natura auch in jeder Situation die vielleicht nicht so optimal verlaufen ist, sofort den Finger erhebt um darauf hinzuweisen das man des auch anders machen könnte, *ähh* sorry aber ich kann da leider keinen Zusammenhang erkennen ….

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  6. Ich wiederhole mich gerne: Ich hätte Remi – wie ich sie bisher auf ihrem Blog kennengelernt habe – so eine Schüchternheit nicht zugetraut. Sie tritt sehr selbstsicher und „abenteuerlustig“ auf. In einer Situation, in der es dann wirklich drauf ankommt (schließlich gehts um das eigene Vergnügen), dann zu schweigen, finde ich nicht unbedingt schlüssig.

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  7. Authentizität ist das Stichwort, da gebe ich Aurelie völlig recht. Als Blogger muss man sich derartiger Kritik definitiv hingeben. Ansonsten hängt man nur in dem bekannten „Shades of Grey“-Taumel fest, indem die Autorin sich 30 Jahre jünger und 20 Kilo leichter machen muss, damit die Leserschaft ihre Prosa interessant finden kann.
    Aber vielleicht musst auch du, liebe Aurelie einsehen, dass sie wohl nur Authentizität bewiesen hat, wenn sie diesen Fehler alleine bei den Männern verwurzelt sieht.

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    • Nachdem ich jetzt aus der Arbeit zu Hause bin, klinke ich mich mal in die Diskussion ein.

      Authentizität: Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich alleine zu Hause aufschreibe, was ich denke und ihr lest es nicht in meinem Beisein, oder ob ich das jemandem ins Gesicht sage. Ich kann auch drüber reden, aber das hängt mit Vertrauen zusammen. Durch mein ganzes Blog zieht sich, dass ich immer etwas Anlaufzeit bei Menschen brauche. Wenn ich jemanden dann besser kenne, dann ist das kein Problem. So war es bei Tom, so ist es bei JD, dem Alten Mann oder dem Bachelor. Da sage ich auch, wenn ich etwas anders haben will. Stefan habe ich an dem Abend zum zweiten Mal gesehen. Da war ich noch nicht so weit, um ihm gleich zu sagen, was ich anders will. Ausnahmen: Sex ohne Kondom oder Dinge, die mir zu weit gehen.

      Jetzt könnte man sagen, gut wenn du immer ein wenig Zeit brauchst, warum bist du mit Stefan am ersten Abend im Bett gelandet. Weil er den ersten Schritt gemacht hat (und ich auch Lust hatte). Hätte er auf Signale von mir gewartet, dann wäre nichts gelaufen. Dafür bin ich zu zurückhaltend.

      Ich hab am Ende meines Eintrags ja auch selbstkritisch angemerkt, dass da noch Entwicklungspotential bei mir vorhanden ist. Dass ich vielleicht auch mehr Spaß hätte, wenn ich es gleich ansprechen würde. Das ist mir durchaus bewußt.

      Ich hab in dem letzten Absatz aus Männern, neue Männer gemacht, um deutlicher zu machen was gemeint ist.

      @ Vertumnus: Noch eine Anmerkung zu Shades of Grey. Das ist wie du angemerkt hast ja ein Roman, da hat der Protagonist selten etwas mit dem Autor gemein. Ist ja auch nicht notwendig. Deswegen verstehe ich das Beispiel nicht.

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      • Dann viel Spaß bei der weiteren Entwicklung. Vielleicht kommst du irgendwann an den Punkt, an dem du deine Wünsche tatsächlich äußern kannst und deinen Partnern gegenüber genauso offen und ehrlich sein kannst wie deinen (anonymen) Lesern. Es fickt sich deutlich besser, wenn man artikulieren kann, was man will. Da wird aus Quantität ganz schnell Qualität.

        (Was Vertumnus Kommentar angeht (ich mutmaße): Ana aus Shades of Grey verhält sich da ähnlich. Im Grunde macht sie nur, was Christian ihr aufträgt. Sie äußert nie oder nur sehr zaghaft, was sie wirklich will oder was sie geil findet. Sie ergreift nie die Initiative und verwechselt das fälschlicherweise mit Devotion bzw. echter Hingabe. Sie vertraut darauf, dass Christian schon weiß, was gut für sie ist. Diese Haltung finde ich persönlich sehr schade, denn die eigenen Vorlieben zu kennen und in den entsprechenden Momenten äußern zu können, ist für mich der absolut zentrale Baustein, wenn es um Sex und Vergnügen geht.)

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        • Das klingt so als würde ich nie sagen, was ich will. So stimmt das auch nicht.

          Beim Schreiben bin ich erstmal offen mir gegenüber. Mir und nicht den Lesern. Das andere kommt durch die Öffentlichkeit dann automatisch
          Aber ja, du hast Recht, da ist wirklich Luft nach oben und wenn du das immer so äußern kannst, dann ziehe ich meinen Hut vor dir.

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        • Kann ich. Aber das ist ein anderes Thema.

          Also wenn ich mir so deine letzten Beiträge anschaue: Beim Herz-Doc wolltest du Sex, konntest dich aber nicht für eine Stellung entscheiden; bei Stefan klappte es auch nicht recht, sich beim Lecken zu artikulieren; mit JD im Swingerclub gab er alles vor (passender Raum, Massage, Fickpartner) und du wusstest eigentlich nicht recht, was du machen solltest. Selbst als dir – entgegen deinem Wunsch – in den Mund gespritzt wird, sagst du nicht, dass dir das überhaupt nicht passt. Spätestens da hätte ich ne Szene gemacht, weil das einfach gar nicht geht. Stell dir mal vor, du würdest nem Typen einfach beim Lecken in den Mund pinkeln?

          Nun ja. Wie du selbst sagst: Da ist noch Luft nach oben. Seh ich genauso.

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        • Du kannst nun auch noch fünfmal schreiben, dass es an meiner Kommunikation scheitert. Aber das hatte ich ja selbst in dem Eintrag schon beschrieben und als ein Problem erkannt. Wie gesagt, toll wenn du das perfekt hinbekommst und deswegen immer Spaß hast.

          Zu JD und dem Swingerclub: es war von mir gewünscht, dass er alles vorgibt. Das lässt mich meinen Kopf ausschalten. Das mit dem Abspritzen habe ich nachher mit ihm besprochen. Ja, ich hätte auch gleich eine Szene machen können, dann hätte ich mich in dem Fall aber um meinen Orgasmus gebracht. Das Kind war an der Stelle schon in den Brunnen gefallen. Also reichte es auch nachher. Und Pinkeln und Abspritzen sind verschiedene Dinge für mich.

          Manche Dinge sind aber auch nicht vorhersehbar. Das der Sex auf der Matte für mich nicht funktioniert, habe ich herausgefunden, weil ich es ausprobiert habe. Hinterher wußte ich das. Es ist nichts passiert, was ich nicht wollte auf der Spielwiese. Aber ich habe gelernt, dass es andere Voraussetzungen für mich braucht. Deswegen verstehe ich nicht warum du den Swingerclubbesuch miteinbeziehst. JD liest zusätzlich zu unseren Gesprächen mit und bekommt so ein ausführliches Feedback.

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      • Remi lass dir nix einreden, es ist Dein Blog, Deine Zeitkapsel, und das was du da beschreibst ist eben DEINS, du hast nicht anderen gefallen zu müssen, und so wie du dies alles beschreibst bist du genau richtig dran, denn es ist nun mal nicht dasselbe über etwas nachdenken zu können und auch darüber zu schreiben oder es auch zu tun, was dies nun mit mangelnder Authentizität zu tun haben soll, ist mir nach wie vor ein Rätsel.

        Lass dir nix einreden, mach Dein Ding und gut isses, und die Labbertaschen die gerne mitreden wollen und alles eh immer besser wissen „lass sie reden“ denn mehr können die ja eh ned….

        Und wenn du manches langsamer angehen lassen willst, machs so, und bitte bitte hör ned drauf was manche da so „wissend“ von sich geben, wachs mit deinen Kerlen zusammen, probier dich aus, und sei einfach du, mit all deinen Fehlern,Macken und Kanten und wem des ned passt, kann sich ja nen anderen Blog suchen den man zumüllen kann….

        Liebe Grüsse aus München

        s29

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        • Ich spreche Remi weder ihre Erfahrungen ab noch „mülle“ ich ihren Blog zu. Wer Texte veröffentlicht, trifft naturgemäß nicht ausschließlich auf positive Kritik. Damit muss jeder Autor leben. Es steht Remi vollkommen frei, meine Kommentare zu blocken oder sich mit meinem Feedback und dem Feedback anderer Kommentatoren auseinander zu setzen. (Einige haben mir ja auch recht gegeben.) Sie kann sich die Kritik sich zu Herzen nehmen oder sie überlesen. Ich persönlich kann mit beidem sehr gut leben.
          Außerdem hoffe ich, dass ich mich immer konstruktiv ausdrücke. Falls nicht, kann Remi mir das gerne sagen und/oder meine Kommentare entsprechend editieren.
          Falls du den Ausdruck „Labbertasche“ [sic!] auf mich beziehst, weiß ich nicht, auf welche Grundlage du diese Aussage stützt. Ebenso weiß ich nicht immer alles besser, sondern bin selbst offen für Kritik und Feedback (sofern es konstruktiv ist).

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        • Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mir bewußt gemacht, dass das natürlich auch Kritik hervorrufen kann. Und ich habe gelernt, dass ich auf manches davon einfach erst einen Tag später reagiere. Kritik ist okay, sofern sie nicht beleidigend ist und das war sie ja nicht. Jedem seine Meinung.
          Ich reagiere allerdings etwas dünnhäutig, wenn meine Authenzitität in Frage gestellt wird. Weil ich finde, dass ich viel preisgebe und eben nichts beschönige, auch wenn ich nicht gut dabei wegkomme.

          Ich hab mir Aurelies Anmerkungen nochmal durch den Kopf gehen lassen und will noch eines anmerken. Vor allem die Aussage „im Swingerclub die Fetzen fliegen lässt“ kann ich so nicht stehen lassen, weil ich ja nach meinem zweiten Clubbesuch zu dem Ergebnis komme, dass mir Swingerclubbesuche, wie andere sie betreiben so überhaupt nicht liegen.

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  8. Ich habe bisher bei meinen Exfreunden die Erfahrung gemacht, dass nach so einem direkten „wird so nichts, mach mal anders“ fast in jedem Fall gar nichts mehr richtig ging. Die Herren haben sich glaube ich unter Druck gesetzt gefühlt („Hilfe, ich schaffe es nicht meine Freundin zu befriedigen!“) und dann hat nichts mehr richtig funktioniert. Hat eine von euch auch diese Erfahrung gemacht?

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    • Es ist durchaus nicht einfach in so einer Situatuin Kritik „einstecken zu müssen“.
      Von demher kann ich nur dazu raten das anders zu formulieren.

      Nich „lass das mal“ oder „so wird das nichts“, lieber sagen was passieren soll.

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    • Oh ja, leider. . Und dann fühlt man sich noch fast verpflichtet, sich dafür zu entschuldigen..darf es dann mit einem Blow-Job „wiedergutmachen“ und geht frustriert nach Hause..

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  9. was die männer mit dir(körper) machten war zufriedenstellend, nicht schlecht ihr männer da draußen.
    Für wen würdest du dich entscheiden, einen älteren mann (ab 40…) oder einen jüngeren (ab 20…) ?

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  10. Eine Tätowierung auf dem Bauch dürfte da vermutlich wenig bringen, die sieht man(n) dann aus der entsprechenden Position nicht gut.

    Maximal Venushügel, oder auf die Innenseite der Schenkel, da hat man(s) es dann direkt vor Augen 😉

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    • Es scheint aber auch ein wenig aus der Mode gekommen zu sein, dass Mann im Zweifelsfall mal nachfragt, ob es denn so gefällt, was er gerade so veranstaltet..oder geht dass nur manchen Frauen wie eben dir Remi und auch mir so, die sich gern mit Alpha-Männchen einlassen, welche über so schnöde Selbstzweifel vollkommen erhaben sind?
      Mir fällt es immer viel leichter, konstruktive Kritik als geiles Szenario für’s nächste Mal per Mail zu verpacken .. manchmal führen eben Umwege zum Ziel

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  11. Es ist nun leider nicht so einfach, denn es gibt Frauen,
    die mögen es wenn er nur leicht über den Kitzler leckt, andere mögen es hart und unnachlässig, manche haben einen Kitzler der anatomisch einfach zu finden ist, andere nicht, bei manchen ist der erogene Bereich eine Zone, bei anderen wieder nur ein kleiner unspürbarer Punkt, manche benötigen eine ausdauernd ewig gleiche Bewegung, andere eine Abwechselnde, manche müssen sich hochschaukeln und runterkommen, wiederum andere drehen das Becken weg weil es ihnen gerade zu intensiv ist oder eben weil sie dabei auch mal gerne das Becken bewegen. Manche stehen total auf oral, kommen aber nicht final zum Höhepunkt, können es aber Stunden genießen. Manche kommen schnell, manche eher spät, manche möchten nicht kommen, weil sie danach erstmal nichts mehr spüren. Manche liegen seelenruhig da und kommen mehrmals ohne jegliche Regung, andere zucken bei den ersten Zungenstreichen bereits bis hin zum finalen Orgasmus intensiv. Bei manchen hört man wenn sie kommen, andere schmeckt man. Manche brauchen den Finger in der Vagina, andere sogar tiefer an taktisch guten Punkten. Andere hingegen kommen nur mit den eigenen Fingern während sie der Mann leckt. Manche kommen nur mit Beihilfe eines Vibrators, andere kickt zärtliches Küssen am Hals…
    oder gar am Kitzler saugen (Quellenverweis: Oliver Flesch)
    Was die eine „over-the-Top“ bringt, nimmt eine andere aus dem Spiel…

    Selbst wenn der Mann all diese Fähigkeiten besitzt, so ist die Chance doch eher gering, dass er sofort euren Faible trifft oder anhand eurer Gestik in Richtung Ziel steuert, solange er nicht auf die Top5, der oben genannten Phänomene setzt.
    Aber egal, ob der Mann ein Meister ist oder nicht, womit ihr (Frauen) aber euch beiden helfen könnt,
    ist es, im Zweifelsfall zu verraten was euch kickt.
    Dann kann der Profi ohne Umschweife fokussiert befriedigen, denn das ist, was er will, wenn er dort unten ist.
    Der Anfänger hingegen bekommt eine faire Chance zu lernen.

    Als Tattoos würden sich in diesem Rahmen anbieten:
    Auf die Stirn- Bitte nicht in die Haare spritzen!
    Auf die Hüfte- Bitte nicht in den Po!

    Obwohl es ja Frauen geben soll, die auf beides stehen…

    …Reden hilft!

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  12. Zitat: „ich hatte zu meinem eigenen Wohle, aus Fairnessgründen und zum Wohl der anderen Frauen zu Beginn meiner Entdeckungsreise beschlossen, das nie wieder zu tun. Keine gefakten Orgasmen mehr“ Danke! Und das bringt Dich auch zum nächsten Schritt, nämlich zu versuchen, uns Männern zu sagen, wie Du etwas gerne hast. Denn: Kein Datei enthält Zeit, die zu verschwenden wäre, und wenn Mann nicht so gut mich sich selbst klar kommt, dass er nicht darüber stehen kann, Tipps zu kriegen, dann liegt es wenigstens an ihm, wenn es denn mit Euch nichts wird.

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  13. Hoppla, interessante Diskussion. Von meinem Gefühl her könnte sich etwas anbahnen und da ist es aus bestimmten Gründen (leichte Hemmungen, nichts verkehrt machen zu wollen u.v.m.) immer schwierig sicht zu artikulieren. Ich musste es auch erst lernen und habe dann bei meinen letzten beiden Beziehungen von Anfang an nicht mit meinen Worten zurückgehalten (OK, nicht gleich ficken gesagt) Aber doch eben offene Worte, manchmal im Schockbereich, was die Wünsche betrifft (aber nicht erst in der Horizontalen) und siehe da, es war viel befriedigender, viel schöner von Anfang an. Und die Aufzählung von Vertumnus wird wohl auch bei uns Männern zählen. Ich will die Zahl der Bläserinnen von früher nicht nennen, aber da gab es max 5% wo das richtig kickte und jetzt rede ich da offen drüber und es klappt viel besser und macht der Frau (meiner Frau) viel mehr Spass. Hatte allerdings auch noch nie eine, der der Orgasmus des Mannes soviel Freude bereitet. Allen „Sexbloggern“ * und Kommentatoren wünsche ich schöne und besinnliche Weihnachtstage.

    * Sexblogger auf deutsch, ist das ein neues Phänomen? Ich war lange nicht in diesem Thema online, hatte früher die englischsprachigen Sexbloggerinnen mit Interesse gelesen. „Girl with a one track mind“, „Sempersex“ usw. Es ist gerade die Verlinkung die einen in neue Welten entführt. Danke Remi.

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