Unvorbereitet nach Hause mitgenommen…

Das war noch vor meinem Urlaub.

Ich hatte mal wieder ein Date. Die Anzahl seit Corona ist vernünftigerweise sehr überschaubar. Aber das Daten, im Sinne von jemanden treffen, ergründen, flirten, reden und lachen ist mir wirklich abgegangen. Das Date war gar nicht intendiert. Derjenige hat mich glaube ich zum ersten Mal vor 5 Jahren auf Grund des Blogs angeschrieben. Liest also schon lange mit. Ist aber nie was draus geworden außer ein paar Zeilen hin und her. Dann ergab es sich, dass er mich in der richtigen abenteuerlustigen Laune erwischte und ich einem Date zustimmte. So wie es für nicht vereinbarte Dates oftmals keinen besonderen Grund gibt, außer „es passt gerade nicht“, so ist es anders herum auch. Soll heißen, man sollte das durchaus nicht immer persönlich nehmen im Dating-Game. (Was ich mir in der Tat auch ab und an wieder hinter die Löffel schreiben sollte). Manchmal entscheidet einfach der Zufall über Date oder No Date.

Nach langem Vorlauf, jetzt also ein Go. Also ab in den Biergarten bei mir ums Eck – Erwartungen keine, außer ein kühles Getränk und ein Gespräch. Und das Beste an „man hat keine Erwartungen“ ist, dass man dann gleich mal positiv überrascht werden kann. So geschehen als er vor mir stand. Huch, niedlich dachte ich. Er war mein Typ. Das könnte ein guter Abend werden. Mal wieder ein Berater, mein altes Beuteschema. Aber er war nicht so klischeeig. Ich muss noch dazu sagen, dass ich beim Date ein Bayern-Trikot trug. Ich war an dem Tag mit dem Trikot in der Arbeit gewesen und hatte mich danach nicht mehr umgezogen. War nach dem Finaleinzug, glaube ich. Wenn er mich damit (hin) nimmt, dann kann ja eigentlich nix mehr schiefgehen. Aber ich Vollheld hatte meinen Geldbeutel zu Hause vergessen. Was mir wirklich peinlich war, weil ich mich ja nicht aushalten lassen wollte. Er nahm es ganz locker hin, ich schämte mich ein wenig.

Er hat mich zu Beginn des Dates voll viel über mein Blog ausgequetscht. Nach dem Motto „Die große Bloggerin“, was mir schmeichelte, aber Quatsch ist. Aber er gab mir dadurch easy ein gutes Gefühl. Ich konnte von mir erzählen, cooles Gespräch. Aber ich bin ja auch an meinem Gegenüber interessiert, so dass es nicht einseitig blieb. Ich hab gerade Probleme einen Namen für ihn zu finden: Mr. Berater, auch wenn ihm der nur so medium gerecht wird. Ich finde, wir hatten ein spannendes Gespräch schon allein deswegen hat es sich gelohnt mich mit ihm zu treffen. Er war auf Termin in meiner Stadt und hatte in meiner Ecke ein Hotelzimmer gebucht.

Ich welcher Laune auch immer ich auf die Idee kam, dass ich ihn fragte, ob er noch mit zu mir kommen will. Geilheit vermutlich, weil meine Wohnung war Null überhaupt nicht auf Besuch eingestellt. Also eigentlich lag viel Zeug rum, Klamotten, Küche nicht aufgeräumt. Wie es halt so nach ein paar Tagen aussieht, wenn man sich nicht kümmert. Aber ich hatte Lust auf ihn. Und wollte ihm meinen Balkon mit der grandiosen Aussicht zeigen. Ich hatte da die Blowjob bei den Lichtern der Stadt-Nummer im Kopf.

Er hatte allerdings anderes im Sinn. Wollte mich verwöhnen. Memo an mich selbst – das ist nächstes Mal der Moment in dem du aufstehst und einfach schnell in die Dusche verschwindest. Ist ja auch nicht so schwer eigentlich. Oh Mann.

Ich hatte unsexy Unterschwäsche an, war nicht rasiert und nicht geduscht. Ich verstehe ja auch nicht was mich geritten hat. Wenn ich an diesen Abend zurück denke, dann fällt mir als erstes ein „O Gott, hoffentlich hat meine Muschi nicht super doof geschmeckt…“ Ich schäme mich für meine unaufgeräumte Wohnung und mein unaufgeräumtes Selbst. (Bei allen Dates danach habe ich das besser hinbekommen) Er schaffte es mir einen Orgasmus zu lecken. Und wollte keine Revanche, was mich ja am Allermeisten aus dem Konzept brachte und ich bis heute eigentlich nicht verstanden habe. Wollte mich lecken, aber ich durfte nicht blasen. Sehr schräg. Mein Kopf sagte gleich: „Ohje, du bist nicht sein Typ, hast verkackt“. So endete unser Abend mit so ein paar Fragezeichen in meinem Kopf. Aber wir schreiben noch und ich hoffe er kommt mal wieder. Ich würde jedenfalls gerne noch einen besseren Eindruck hinterlassen. Er hat mich quasi in der Joggingbuxe schon genommen, also bekommt er mich dann in der sexy aufgerüschten Version. Das Angebot steht.

Running around with a Pornhub-Shirt…

Während ich diesen Blogeintrag – der letzte Teil – meines Urlaubs, liegt ein andere Mann in meinem Bett und ist nach einem Orgasmus seelig eingeschlummert. Ich schreibe ja am liebsten in solch kuriosen Momenten, in denen ich mein Leben sehr mag. Die Geschichte des aktuellen Abends erzähle ich aber ein anderes Mal.

In meiner Woche Urlaub war ich also vom Jäger zum Vorstellungsgespräch gefahren. Zwischendurch habe noch noch Freunde getroffen – was auch gut so war, sonst hätte ich vermutlich ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich die Männer so nahtlos aneinander gereiht hätte. Jedenfalls waren die beiden ersten Erlebnisse nicht so erwartbar gewesen und eigentlich war ich total überrascht, was mir da an guter Zeit widerfahren ist. Bei der letzten Station kann ich das nun so nicht behaupten, also dass ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Denn ich sollte Mr. Tech-Nerd wiedersehen. Jetzt haben mir zwei Männer in der Urlaubswoche schon einen Orgasmus geleckt und beim noch kommenden wusste ich ja schon, dass das sein Ding ist. Jackpot.

Und das coole war, dass er sich extra noch zwei Tage Zeit für mich genommen hat um mir seine Heimat zu zeigen. Ganz großes Kino. Er sagte immer in etwa: „Dein Urlaub – deine Wünsche“. So stellte er ein volles Programm an Sehenswürdigkeiten und Urlaubsdingen zusammen – was ich wirklich sehr liebe. Ich entdecke gerne Orte. Und diesem Fall noch mit einem witzigen, ortskundigen Mann. Mr. Tech-Nerd hat eine Vorliebe für bedruckte T-Shirts. Ist mal jemand mit einem Mann durch die Fußgänger-Zone gelaufen, der ein Pornhub-Shirt trägt? Nein? Oh Mann. Am Anfang dachte ich noch, Häh was gucken die Menschen mich so doof an. Bis mir klar wurde, dass es an seinem Shirt liegt. – Wenn der ein Pornhub-T-Shirt trägt… Und ne Frau dabei hat… Ganz toll, wenn du angeguckt wirst ob Porno-Darstellerin bist oder nicht…Dabei sehe ich doch einigermaßen brav aus. Also finde ich.

Die Abende im Hotel wollte er dem ausführlichen Lecken meiner Muschi widmen. Was ein Rundum-Paket. Ich ging als erst mal gemütlich duschen und mich dann in ein sexy Outfit werfen (Zum Glück hatte ich genügend eingepackt, so dass ich nicht dasselbe nochmal tragen musste.) Dann begab ich mich aufs Bett. Völlig ohne Umschweife legte er los. Ich musste mich einfach nur auf den Rücken legen und ihn machen lassen. Das war das, was er wollte. Einfach für meinen Kopf war, dass ich wirklich wusste, dass er es gern und ausdauernd macht und er mich ja schon ein wenig kennt. Er wusste auch mit meiner Lust zu spielen, den Orgasmus hinauszuzögern und es so noch intensiver zu machen. Er konnte noch eine Stufe darauf legen im Vergleich zu den anderen, weil er ja schon wusste, wie ich funktioniere. So gut.

Ich hatte ja schon ein wenig Angst gehabt, dass ich währen der Corona-Zeit zuviel mit Satisfyer/Womanizer und Co. masturbiert habe und deswegen mein Kitzler eventuell zu stark darauf getriggert ist. Aber alle drei Männer schafften es mit unterschiedlicher Technik zum Ziel. Es braucht zwar immer Zeit, bis ich vom Kopf so weit bin ich, dass ich mich aus der Situation lösen und mich nur auf mich selbst konzentrieren kann. Aber es geht.

Schwieriger war da schon mich zu revanchieren. Ich glaube, dass er es mir für seinen Kopf immer zu erst besorgen muss. Erst wenn ich Spaß hatte, dann kann er entspannt an seine Lust denken. Ich revanchierte mich mit einem Blowjob. Allerdings schaffte ich es nicht ganz dass er kommt. Er stand am Ende neben dem Bett und ich bot ihm meinen Körper zum darauf abspritzen an. Was er dann auch in riesiger Menge tat. Und ich war froh, dass die Dusche nicht weit war.

Dieses Erlebnis kann man nun in etwa noch mal 2 nehmen, denn auch am zweiten Abend wurde mir Lust bereitet. Ich kann über beide Abende nicht so detailreich schreiben, denn wenn man mir sagte ich soll mich fallen lassen, dann mache ich das auch und kann mir dabei dann aber nicht en detail merken, was alles so passiert.

Was ein Urlaub. Das nenne ich mal Erholungsurlaub. Andere machen Wellness… Manchmal hatte ich wenig schlechtes Gewissen, ob man das so machen kann. Aber warum eigentlich nicht. Ich hab da kein Geheimnis draus gemacht, dass ich noch andere Männer getroffen habe. Und ich glaube alle Beteiligten hatten ihren Spaß. Also schlechtes Gewissen wieder aus.

Ich hab aber auch gemerkt, dass der Jäger mehr in meinem Kopf steckt als ich dachte. Tiefer. Und so gab es auf meinem Rückweg noch ein kurzes Wiedersehen.

Das Vorstellungsgespräch…

Dieser Blogeintrag beginnt mit einem sehr seriösen Angebot eines Mannes, der das Jammern über meine Jobsituation vernommen hatte. Nein, ich muss noch früher anfangen. Er hatte mir eigentlich schon vor vier Jahren, als ich nach dem Studium auf Jobsuche war zum ersten Mal einen Job angeboten. Aus irgendeinem Grund traute er mir zu, etwas zu können. Er ist in der Tat Geschäftsführer in einem kleinen Unternehmen. Aber es scheiterte bei mir einfach an der Tatsache, dass ich nicht die Stadt wechseln wollte. Er hatte mir auch in allen Phasen in denen ich Unzufriedenheit mit meiner Jobsituation äußerte immer wieder einen Job angeboten.

So auch jetzt, da ich wieder anfange zu jammern und mich unterfordert fühle. Diesmal kam er mit einer so konkreten Idee um die Ecke, die auch noch passte zu dem was ich kann, dass es ernster wurde. Man muss dazu sagen, dass wir uns nie getroffen hatten, sondern seit Jahren miteinander schreiben. Ein paarmal waren wir nahe dran gewesen, aber es hatte bisher nicht sollen sein. Ich spiele mit dem Gedanken irgendwann auf ein halbe feste Stelle zu reduzieren und freiberuflich die andere Hälfte zu arbeiten. Jedenfalls lag eine der Zweigstellen seines Unternehmens so günstig, dass es sich mit dem Urlaub verbinden ließ. Wir machten als einen konkreten Termin für ein Vorstellungsgespräch aus. Er bot mir an, dass ich dort in der Stadt übernachten kann und er mir dann das Hotelzimmer bezahlt (ohne, dass er mit dort übernachtet). Deal. Ich buchte das Zimmer, er würde mir dann das Geld geben. Das war der seriöse Teil. Es gab da in der Kommunikation zwischen Mr. Geschäftsführer und mir im Vorfeld des Vorstellungsgespräches aber noch den Moment in dem es flirty wurde. Es entwickelte sich zu einem spannenden Spiel zwischen seriös und sexy.

Das führte am Ende dazu, dass ich Lust bekam, mit dem Setting zu spielen. Ich packte also mal ein Business-Outfit ein (zumindest das was mein Schrank dahingehend so hergab.) Also Jeans, Blazer und Pumps (!). (Die habe ich sonst nur im Club getragen :-)) Ich hatte aber auch sexy Wäsche, Strapse und Spielzeug im Koffer. Man weiß ja nie. Auf den Fotos, die ich von ihm kannte, fand ich ihn durchaus attraktiv.

Wir trafen uns mittags vor dem Hotel und wollten dort bei einem Mittagessen unser Gespräch machen. Ich hatte mich echt aufgerüscht. Weil es mir Spaß machte und weil er mich auch in Turnschuhen akzeptiert hätte. Coronabedingt hatte das Restaurant zugemacht, wir konnten uns aber ins Café setzen, was wir dann auch taten. Er war mir gleich sympathisch. Und er trug natürlich des Gesprächs und seiner Rolle angemessen Anzug und Krawatte (steh ich halt auch irgendwie drauf). Dunkle tolle Haare, Lachfältchen, drahtig trotz Bäuchlein.

Ich bin mir ja nicht sicher, was sich die Damen vom Cafe gedacht haben, sollten sie auch nur ein wenig vom Gespräch mitbekommen haben. Es war wirklich eine kuriose Mischung zwischen Vorstellungsgespräch, privatem Kennenlernen, Flirten und Plaudern über Sex und das Bloggen. Wir hatten aber auch einen wirklich produktiven Teil über den Job. Das fand ich gut, weil ich mir das vorstellen kann, was er will und es wirklich eine Win-Win-Situation ist. Auch wenn die blasende Assistentinnen-Nummer ihren Reiz hat, ich wollte ja für seriöse Inhalte bezahlt werden.

Ein gutes Gespräch. Wir waren uns soweit handelseinig. Auch darüber, dass wir gemeinsam aufs Zimmer verschwinden würden. Also checkte ich ein. Auf dem Weg zum Auto um meinen Koffer zu holen, drückte er mir einen Umschlag in die Hand. Das war ein schräger Moment. Wie im Film, wenn er für seine Begleitung bezahlt. Fühlte sich ein wenig escortig an und ich mochte den Gedanken. Ich schaute nicht rein, sondern steckte ihn einfach in meinen Rucksack. So viel Vertrauen war da. Ich nahm an, dass es der Betrag fürs Zimmer war. Also 130 Euro. Er half mir ganz Gentleman den Koffer auf mein Zimmer zu bringen. Großes Zimmer, also in etwa so groß wie meine Wohnung. Er setzte sich auf die Couch. Ich wollte die Situation noch ein wenig anheizen, noch mehr damit spielen. Ich öffnete meinen Koffer, nahm den Beutel mit all meinen sexy Outfits und entschuldigte mich zum frischmachen ins Bad.

Aufregung machte sich in mir breit. Wir hatten Lust aufeinander. Er gab mir das Gefühl mich attraktiv zu finden. Da wollte ich ihm was bieten. Also zog ich mir schwarze Reizwäsche an. Eine Büstenhebe, die meine Brüste frei ließ, ihnen aber eine tolle Form gibt, darüber ein sexy Spitzenkleid. Ich legte noch das Strapsband um und zog mir die Strapse an. Es erregte mich, mich so aufzurüschen. Ich trug noch ein wenig Eyeliner auf und ein wenig Deo und richtete meine Haare. Keine Ahnung, ob er etwas ahnte, oder einfach nur ahnungslos wartete. Ich mutmaßte, dass die Aufregung in ihm hochkriechen würde. Ich wusste es zwar nicht sicher, aber er ist eigentlich weder der klassische Seitenspringer, noch sonst ein Aufreißer. Also für ihn war es sicher eine sehr wenig alltägliche Situation mit einer Frau mit eindeutigen Absichten auf einem Hotelzimmer zu sein. Ich war gespannt, wie gut er mit dieser Situation umgehen können würde. Da machte ich die Badezimmertüre auf. Er saß schräg gegenüber auf dem Bett. Ich lehnte mich lässig an den Türrahmen und wollte die Situation auskosten, wenn er mich in den sexy Sachen erblickte. Ein sehr breites Grinsen huschte über sein Gesicht. Ich lief auf ihn zu. Seinem Blick konnte ich entnehmen, dass ihm sehr gefiel was er sah. Dann setzte ich mich zu ihm auf die Couch. Ich fühlte mich sehr begehrenswert. Ich lehnte mich an ihn und sagte, dass dieser Moment bevor man zum ersten Mal intim wird, sich immer gleich schräg anfühlt. Dadurch, dass ich das thematisiert hatte, machte ich es uns leichter.

Dann küssten wir uns. Juhe. Wieder ein Mann der küssen kann. Die halbe Miete. Kann schon nicht mehr so viel schiefgehen. Ich ließ ihn meinen Körper erkunden. Streichelte ihm über den Schritt. Irgendwann wechselten wir aufs Bett. Ich hatte Lust ihm einen zu Blasen. Das würde die Vorstellungsgesprächs-Klischee-Fantasie noch komplettieren. Er zog sich aus. Ich nahm seinen Schwanz in den Mund und wollte ihn fertig hart blasen. Aber ich stutzte kurz. Es fühlte sich an, als ob seine Vorhaut verengt wäre, also nicht runterziehbar ist. Jetzt habe ich ja schon wirklich viele Schwänze geblasen. Aber ich erinnere mich nicht wirklich daran, das so ausgeprägt schon mal gehabt zu haben. Hmm, das warf schon mal meine normale Blasetaktik über den Haufen. Ich ließ mir aber hoffentlich meine kurze Verunsicherung nicht anmerken. Ich traute mich auch nicht fragen. Irgendwie wollte ich den Moment nicht zerstören. Manchmal macht man da bei jemandem ja ein Fass auf. Gut, dann einfach mal probieren, wie es funktioniert, ohne die Vorhaut zurückzuschieben. So ein wenig schade, ich konnte nicht mit meiner Zunge am Bändchen spielen. Ich blies also mit Vorhaut über der Eichel und spekulierte drauf, dass wenn es nicht funktionieren würde, was ich tat, er sich dann schon melden würde.

Seine Pläne waren aber erstmal andere. Er wollte lecken. Er erweckte den Anschein, als hätte er einfach Spaß daran mal wieder ausführlich eine Muschi lecken zu können. Na gut, ich lass mich dann auch nicht zweimal bitten und machte es mir bequem und spreizte die Beine. Ich war sehr gespannt, ob er wusste, was er tut. Die Antwort ist ja. Juhuu… Er leckte, wie ich blase. Rantasten an die Reaktion meines Körpers. Verschiedene Dinge probieren, spüren worauf ich reagiere. Lust anheizen, aber noch nicht aufs Ganze gehen. Potentieller Chef hat Leckprobe bestanden und mir einen 1A-Orgasmus geleckt. Und ich habe noch was gelernt. Er sagte mir, dass man mich ungewöhlicherweise mit seitlichen rechts/links-Bewegungen, statt von oben nach unten lecken müsse. Das war mir noch nie aufgefallen. (Alle Männer aufgemerkt!). Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich auch mit seitlichen Bewegungen masturbiere und deswegen mein Kitzler so konditioniert ist.

Nun stand also noch meine Revanche an. Back to the Blowjob. Ohne den könnte das Vorstellungsgespräch nicht enden. Ich wollte ihn ja von all meinen Qualitäten überzeugen. Nun lehnte er sich zurück und ich blies seinen Schwanz wieder steif. Selbe Taktik, wie beim Anheizen. Und einfach Probieren was funktioniert. Es dauerte nicht sehr lange und er kam deutlich vernehmbar und sah sehr happy aus. Mission accomplished. Wir gingen danach noch Essen, unterhielten uns gut und waren uns sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Beruflich, wie privat. Dann trat er seinen Heimweg an. Ich bin mir sicher, dass er nun immer wenn er in dieser Filiale ist mit einem Schmunzeln an unser Vorstellungsgespräch denken muss.

Lustiger Moment: Ich hatte ja noch vom Jäger das Glitzer-Einhorn im Dekolleté, dass ich mal kurz thematisieren musste…

Als ich allein zurück im Zimmer war, fiel mir der Umschlag wieder ein. Ich angelte ihn aus meinem Rucksack und wollte nachsehen, ob das Geld fürs Zimmer drin war. Ich öffnete ihn und war völlig irritiert. Zwei grüne Scheine ein paar braune. Das war ja viel zu viel Geld. Ich zählte durch. Alter Schwede oberkass 500 Euro. Für mich. So verrückt. Fühlte sich noch mehr escortig an. Mir gibt jemand soviel Geld. Das hatte er mir ja schon vorher gegeben. Ohne das irgendwas passiert war. Dabei hatte ich im Kopf kurz gewitzelt, dass meine Blowjobs schon krass gut sein müssten bei soviel Kohle. Ich schrieb ihm, dass er verrückt ist und ob er sich sicher ist, dass er mir das geben will. Ich hatte vergessen, dass er mir schon lange mal was Schönes schenken wollte. Dafür was das Geld gedacht. Ich sollte mir schöne Wäsche und Spielzeug kaufen… Damit wird das auch für mich ein wirklich unvergessliches Erlebnis bleiben.

Performing under pressure

Die Liste der offenen Beiträge: Ich hab echt so einiges angestellt. Und muss das jetzt nachschreiben, obwohl mein Urlaub vorbei ist.

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Hirn rausgeknutscht
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Performing under pressure
  • Arts and a Blowjob

Vorher will ich euch einen Text nicht vorenthalten. Der Mann aus der Silvesternacht mit der Glory Hole Geschichte stellt sich heraus als jemand, der auch gut mit Worten kann. Anbei seine Sicht der Dinge, die er mir nach dem Abend per Mail geschrieben hatte:

Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen!

Ich werde in meinem Leben nie vergessen, diese Lust in deinen Augen zu spüren, als Du mich da verloren hast stehen sehen, mir mit einer kessen Kopfbewegung mir zu verstehen gegeben hast, mein Hose herabzulassen. Jetzt warst Du da auf einer anderen Seite, fast unerreichbar und doch plötzlich so nah. Näher. Drin! Jede Zelle Deines Körpers hat Dir gesagt, was mach ich eigentlich da, aber .. da … wo diese Neurotransmitter eine wichtige Rolle in Deinem Gehirn spielen, diese so bezeichnete Botenstoffe wie etwa Dopamin, das auf dem Weg zum Gipfel der Lust in großen Mengen ausgeschüttet wird. Ja, genau da warst Du völlig bei mir. Ich konnte es an Deinen Augen sehen. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn massiv, dadurch geraten wir in einen Rausch der Euphorie. Mein Schwanz war ein Stück weit Belohnung für einen ziemlich schwach angelaufenen Abend. So die männliche Phantasie, oder zumindest das, was nach Klärung der Verklärung hängen geblieben ist.

Was Du nicht sehen konntest, war sicherlich mein Stolz. Hä? (O.K. das heißt „wie Bitte“) Warum Stolz? All die Jungs, die um Dich herum geschwänzelt sind konnten nicht fassen, Dich nicht gesehen, oder – eher unwahrscheinlich – übersehen zu haben. All diese Jungs haben sich in diesem Moment nur eine Frage gestellt: Warum DER(???!!!??), … der hat doch schon alles!!!
Meine Antwort an Dich: Danke für diese stillen Momente des gemeinsamen Glücks, das sich in Deinen Augen widergespiegelt hat. Danke. Danke. Danke.

Ich kann nicht verhehlen, dass das runter geht wie Öl.

So welche Geschichte verblogge ich nun. Ich glaube ich habe Lust die Performing under pressure-Geschichte aufzuschreiben. Ich könnt euch auch gern in einem Kommentar wünschen, wenn ich was Bestimmtes als nächstes schreiben soll. Erst musste ich mal in meinen alten Blogeinträgen kramen, ob der Beteiligte Mann schon einen Namen bekommen hat. Es war also niemand neues, nur jemand den ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Unser erstes Date  Beim Suchen des Blogeintrags fällt mir auf, dass unser erstes Date damals auch um den Jahreswechsel herum war. Ziemlich genau zwei Jahre her also. Wir haben zwischendurch immer losen Kontakt gehalten.

Er hatte mich sehr spontan gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm ins Pornokino zu gehen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch festgestellt hatte, dass es da ja eigentlich ganz cool ist, willigte ich ein. Nach den Solofrau-Clubaufenthalten fand ich die Vorstellung mal die attraktivste Frau in nem Schuppen zu sein (na gut, weil halt auch die einzige :-D) sehr in Ordnung. So als Kontrastprogramm zu den anderen Abenden. Er wartete am Eingang auf mich, wir betraten den Club und ich freute mich auf den Moment, wo einen alle Männer erstmal abchecken. Es waren in etwa 20 Männer im Laden. Ich wurde gemustert, aber erwiderte die Blicke nicht. Wir gingen erst Mal quer durch den Laden zum Spind und sperrten unsere Sachen ein, dann holten wir uns einen Drink und setzten uns auf die abgetrennten Pärchen-Couches. Von dort aus hatte man Blick auf die große Kinoleinwand und noch einen anderen Bildschirm auf dem jeweils ein eigener Porno lief. Der auf der großen Leinwand war von der Bildsprache her wirklich ansprechend, wenn auch die Geschichte ein wenig schräg war. Wir quatschten und ließen den Film auf uns wirken. Lachten uns bei komischen Dialogen immer schlapp. Keine Ahnung, ob wir den Männern, die gerne in Ruhe den Film schauen wollten ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Manche Männer saßen so ein wenig in Lauerposition, wohl in der Hoffnung statt der Filme ein wenig Live-Action zu bekommen. Ich mussterte die Männer ein wenig. Die waren schon so weit okay, aber keiner dabei auf den ich jetzt so beim ersten Blick Bock gehabt hätte.

Wir fingen auf der Couch zum Knutschen an. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich der Bereich um die Couch herum füllte. Die hatten zwar alle Abstand, weil ja abgesperrter Bereich, aber es war doch spürbar, dass alle zum Zuschauen anfingen. Es amüsierte mich so voll unter Beobachtung. Eigentlich macht mir das nach zahlreichen Clubbesuchen nichts aus, wenn jemand zusieht, aber im Pornokino fühlte es sich so nach Erwartung an. Die guckten halt statt des Films, das ganze nun in echt. Mr Headhunter war hart geworden in seiner Hose. Ich wollte mich nicht ganz ausziehen, zog unter meinem Top den BH aus, so dass er gut hinkam, ich mich aber nicht nackt fühlte. Er spielte an meinen Brüsten rum. Als wir zwischen dem wilden Geknutsche mal wieder hochgucken, hatten sich eine ganze Reihe Männer an der Absprerrung aufgestellt und glotzen uns an. Ob mit Hand in der Hose oder nicht, so genau hatte ich nicht geguckt. Aber bei Mr. Headhunter hinterließ der Anblick wohl auch Spuren, denn seine Latte fiel quasi in sich zusammen. Und auch alle meine Versuche in wieder anzuturnen blieben erfolglos. Er wollte auch gerade lieber keinen Blowjob. Also begaben wir uns wieder in Sitzposition und quatschten einfach. Die Männer zogen, nachdem ihnen klar wurden, dass jetzt erst mal nichts weiter passieren würden so nach und nach wieder von Dannen.

Mr. Headhunter schlug vor, dass wir auch in sein Büro ums Eck gehen könnten. Aber wir hatten noch den zweiten Drink aus dem Eintritt offen, also blieben wir erst Mal noch. Wir knutschten und fummelten wieder. Er erinnerte mich daran, dass er ein wirklich guter Lecker ist. Stimmt, da war was 🙂 Er bot mir an, dass er mir ja einfach einen Orgasmus lecken könnte. Ich überlegte, ob ich meinen Kopf ausschalten kann, auch wenn ungefähr 15 Männer zuschauen und sich einen runterholen. Das war jetzt wieder so ein „raus aus der Komfortzone“-Moment. Eigentlich tendiere ich in solchen Situationen dazu der gebende Part zu sein, weil es für mich viel leichter ist. Ich weiß was ich tue und muss mich weder ausziehen, noch fallen lassen. Jetzt merkte ich, dass es ihm ähnlich ging. Er sich mit Geben wesentlich leichter tat, als mit Nehmen. Okay, was hatte ich zu verlieren. Im schlimmsten Fall kam ich nicht. Was eher schlimm wäre für ihn, weil in den Augen der Zuschauer er nicht ordentlich performt hatte. Für mich als Frau war es relativ einfach. Ich musste nicht performen, nicht meinen Mann stehen. An mich hatte da keiner Erwartungen. Also gut. Ich zog mein Jeans und mein Höschen aus. Den Rest behielt ich an. Legte das Handtuch unter. Ich legte mich auf die Couch. Ich lag so, dass er mit dem Rücken zu den Männern sein würden während er mich leckt. Ich nahm meine Jacke und legte sie mir aufs Gesicht. So wollte ich ausblenden, dass eine ganze Heerschar Männer zusehen würde. Und dann versuchte ich zu genießen, was es mit seiner Zunge gut und ausdauernd tat. Es dauerte ein Weilchen, bis ich meinen Kopf ausgeschaltet hatte, bis ich auch die Geräusche ausblenden konnte. Bis mich die Pornofilm-Geräusche nicht mehr ablenkten. Kein Fakegestöhne. Die Männer waren dabei einen echten Orgasmus zu sehen. Mit leisem Stöhnen, mit zuckendem Körper, mit meinem Gesicht, dass dann immer leicht rot anläuft. Er machte seine Sache gut. War nur auf mich konzentriert. Spielte ausdauernd mit seiner Zunge an meinem Kitzler. Trieb mich immer weiter hinauf auf den Berg, bis die Wellen kamen und sich der Orgasmus entlud.

Ich blieb einfach noch liegen zum Runterkommen, er kuschelte sich an mich hin. Keine Ahnung ob die Zuseher das alles spannend gefunden hatten oder nicht. Ich sah keinen davon an. Nach einer Weile hatten wir beide Lust auf Runde zwei. Also selbes Spiel nochmal. Nur dass er dieses Mal noch einen Finger in mich hineinsteckte zusätzlich. Wieder mit der Jacke auf meinem Gesicht, wieder mit den Zusehern, die aber nicht mehr so interessiert schienen und sich zum Teil unterhielten neben uns. Aber egal. Orgasmus zwei kam ähnlich wie Orgasmus eins. Man könnte da echt ein Seminar geben Performing under pressure. Du musst vor den Erwartungsfrohen Augen des Publikums erstmal bestehen. Ich zog mich wieder an, wir holten uns den zweiten Drink. Mittlerweile war noch ein zweites Pärchen im Kino. Während wir an der Theke quatschten nahmen die beiden das Sofa in Beschlag. Die beiden und drumherum 10 Männer mit ihren Schwänzen in der Hand. Aber ich glaube der Mann hatte ähnliche Probleme, wie Mr. Headhunter, so dass er vorwiegend an ihr herumspielte. Mr. Headhunter wollte Rauchen gehen, also kamen wir am Sofa vorbei. Auf dem Rückweg. blieben wir seitlich stehen um zuzusehen. Der Blick von außen aufs Geschehen. Ich setzte mich in einen Sessel, Mr. Headhunter stand vor mir. Es machte ihn scharf. Da war sie wieder, seine Errektion. Ich guckte fragend nach oben, ob er denn nun einen Blowjob wollte. Er wollte. Ich glaube es war leichter, wenn man nur danebensteht, aber nicht im Mittelpunkt ist. Ich packte seinen Schwanz aus und blies. Es dauerte maximal eine Minute bis er mich warnte, dass er gleich kommen würde. Gut, das Sperma-Problem und keine Tücher in der Hand. Ich entschied ihn in meinem Mund kommen zu lassen. Er hatte Bescheid gegeben vorher alles cool. Er kam. Ich sprang auf, flitzte aufs Männerklo und spuckte alles ins Waschbecken aus. Die anderen Männer waren vermutlich halbwegs irritiert gewesen. Kaum zurück bekam ich weitere Schwänze vor die Nase gehalten. Ich hatte aber keine Lust auf weitere Blowjobs, vor Allem weil mir keiner der Männer gefiel. Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause. Auf dem Heimweg dachte ich noch viel darüber nach, dass es gar nicht so einfach ist, in so einer Situation seinen Mann zu stehen. Egal wie tough du sonst bist. Während ich drüber nachdachte sang QUEEN in meinem Kopf immer … under pressure…

Reingeleckt ins Wochenende

Dieser Blogeintrag ist inspiriert durch zwei toll geleckte Orgasmen und vier Folgen Masters of Sex Staffel 4. Ich liebe ja Masters of Sex. Ich fühle mich der Hauptfigur Virgina Johnson immer sehr nah. Und dann muss ich immer viel über mich und warum wohl so bin, wie ich bin nachdenken. Also ein klein wenig Küchenpsychologie an mir selbst betreiben.

Es fing damit an, dass ich nach einer Ewigkeit mal wieder mit Mr. Tiefenentspannt verabredet war. Wir hatten uns noch so manchmal auf einen Ratsch getroffen, aber lange nicht mehr im Stundenhotel. Es lag auch daran, dass er zwischenzeitlich wieder vergeben ist. Allerdings scheint es trotzdem nicht so, als ob er nun endlich seinen lang gehegten Kinderwunsch erfüllt bekommt. Dabei ist er ein attraktiver, toller Mann. Kann ich gar nicht verstehen. Ich sollte ihm mal was von Co-Parenting erzählen. Er ist und bleibt einer der wenigen Männer, die ich nicht küsse. Wobei das gefühlt von ihm ausgeht. Wir gönnten uns eine Stunde Stundenhotel. Ein Zimmer, das wir schon kannten. Ich hatte ihm die Wahl gelassen, dass ich entweder eine halbe h später komme, aber dann frisch rasiert und mit sexy Wäsche oder gleich, aber ein bißchen stoppelig. Er hatte sich für gleich entschieden. Er kennt mich lange genug, er weiß worauf er sich einlässt. Wir quatschten erst mal ein wenig über alles mögliche, hatten uns schließlich eine ganze Weile nicht gesehen. Er zog mich aus und fing an mich zu streicheln. Es war schön vertraut. Ich lag auf dem Bett und er zog mir das Höschen aus.

Ich hatte ihn vor einer ganzen Weile mal gefragt, ob wir uns nicht endlich treffen können und er mich genüsslich durchlecken würde. Das löste er jetzt ein. Er zieht Lust aus meiner Lust. Er genießt es, wenn mein Körper Signale sendet, dass es ihm gefällt. Jede Anspannung, jedes Aufbäumen, jedes Zucken. Es dauerte etwa 10 Sekunden, in denen ich mir mal wieder Gedanken machte wie: Oh Gott ich bin ja nicht frischrasiert, piekst ihn das nicht beim Lecken? Schmecke ich auch gut? Scheißegal, er tu es gerne. Er hat Lust das zu tun. Ohjaa.. hmmm…Dann ließ ich mich einfach hineinfallen. Schmiss noch einen Film ins Kopfkino und gab mich seinem Zungenspiel hin. Es dauerte und dauerte. Er leckt so geduldig und aausdauernd. Dann kam der erste große Orgasmus angerauscht. Mein Körper bäumte sich auf vor Lust. Er blieb einfach unbeirrt zwischen meinen Beinen, während der erste Orgasmus aus mir herausbrach. Er verharrte in der Position, stimulierte nur noch ganz vorsichtig meinen Kitzler. Lies meinen Körper runterkommen aber nicht ganz. Schob gleich die zweite Runde hinterher. Er kann es einfach. Aber wir kennen uns ja schon ein wenig. Er brachte mich gleich wieder Richtung Gipfel. Der zweite Orgasmus war ein bißchen weniger heftig. Als ich gekommen war, sah ich zu ihm runter. Er lag dort zwischen meinen Beinen mit geschlossenen Augen und genoss das Lecken. Auch jetzt ließ er mich noch nicht raus. Er leckte einfach weiter, wie schon beim ersten Orgamus. Und ließ mich noch ein dritten Mal kommen, bis ich eine Auszeit einforderte. Ich war so tiefenentspannt jetzt. Scheiß auf Meditation, wenn man einen Mann kennt, der so gut Lecken kann. Ich revanchierte mich mit einem Hand-/Mundjob. Kann und will ihn ja nicht unbefriedigt heimgehen lassen. Hach ja, so kann ein Wochenende anfangen.

Unterpenetriert

Ich kann mich nicht über mangelnde Orgasmen beklagen, aber alle ohne Penetration.

Zum einen ist mir irgendwann mal mein Vibrator abhanden gekommen. Ich habe keine Ahnung, wo der abgeblieben ist. Sollte mir mal einen neuen anschaffen oder einen Dildo.

Zum Anderen habe ich Mr. Undercut wieder getroffen. Ich hatte ihn gefragt, ob er doch wieder Tandem springen will. Die Lust auf mich überwog wohl der Abneigung gegen das Kondom. Zumal ich darüber hinaus immernoch nicht wieder verhüte. Wollte mich immer noch nicht entscheiden.

Ich war Abends allein und hatte Lust. Ich schrieb ihn in der Hoffnung, dass er nicht seine Kinder hatte. Und ich hatte Glück. Ich mag das Unkomplizierte. Spät Abends zu schreiben. Nach ner kurzen Dusche einfach bei ihm Auftauchen zu können. Er hätte nicht aufgeräumt. Völlig wurscht. Ich mag ihn so wie er ist. Chaotisch, rotzig, wild. Einer der wenigen Männer, bei dem mich das Rauchen nicht stört, weil es das Bild komplettiert. Er schrieb noch, weil ich ja erst spät kommen würde, ob wir nicht das Reden weglassen und gleich vögeln könnten. Darüber musste ich schmunzeln, weil ich wusste, dass wir sicher wie immer erst Reden würden. Wir hatten uns schon ein paar Monate nicht gesehen.

Schon in der Türe wußte ich, dass ich Bock hatte auf ihn. Aber erst mal auf die Couch quatschen. Nachdem wir uns wieder akklimatisiert hatten, setzte er sich auf seine Couch auf die Rückenlehne hinter mich und begann mich zu massieren. Er tut, was er tut mit Leidenschaft. Er ist ganz dabei. Das überträgt sich. Mein Körper sprang sofort auf seine Berührungen an. Er kann das, er tut es gerne. Genießt den Frauenkörper.

Er massierte meine Schultern, meinen Hals, meinen Kopf. Er zog mich langsam aus. Und stellte dann fest, dass ich abgenommen hatte. Richtig erkannt. Und das Kompliment ging runter wie Öl. Er streichelte wertschätzend meinen Körper, meine Brüste. Dann zog er mich auf sein Bett. Und leckte mich gekonnt und mit viel Genuß zu einem Mega-Orgasmus. Und kommentierte hinterher, dass das für ihn ja eine Art Fetisch ist. So geil. Ich Glückspilz. Er wollte keine Gegenleistung. Wirkte zufrieden und glücklich. Und ich erst. Und wir konnten so die Kondomfrage außen vor lassen. Ich konnte in seiner Wohnung ausschlafen und mit kürzerem Arbeitsweg grinsend am nächsten Tag in die Arbeit fahren.

Ich mag das.

Auch wenn jetzt ein klein wenig in mir schreit: Kann mich mal bitte jemand wieder richtig nehmen…

Er hat den Durst gestillt

Viele Männer sind nicht übrig geblieben am Ende dieses Jahres. Umso erfreulicher, dass ich relativ schnell Mr. Tiefenentspannt wiedersehen konnte. Das erste Mal, dass wir uns in das Zimmer im Stundenhotel einquartiert hatten, hatte nachhaltig Eindruck bei mir hinterlassen. Beim ersten Mal war es bei geleckten und geblasenen Orgasmen geblieben. Die waren grandios gewesen. Miteinander geschlafen haben wir bisher noch nicht.

Gleiches Stundenhotel, dieses Mal war ich ein wenig zu spät dran und er musste auf mich warten. Das bescherte ihm eine lustige Geschichte. Denn eine andere junge Frau war auf den Parkplatz gefahren, aus ihrem Auto ausgestiegen und ihm freudestrahlend um den Hals gefallen. „Schön dich zu sehen“. Mr. Tiefenentspannt war ein wenig irritiert, ob ich mich denn so verändert hatte oder er sich mein Aussehen so schlecht gemerkt hatte. Aber dann wurde ihm klar, dass die Frau ihn wohl verwechselt haben musste. Und er klärte sie auf, dass er gar nicht auf sie gewartet hatte. Ihr war das einigermaßen peinlich und sie verzog sich kleinlaut wieder in ihr Auto. Bis dann auch noch vor mir, der wohl richtige Mann für die junge Dame vor dem Stundenhotel eintraf. Allerdings habe der ihm auch gar nicht ähnlich gesehen, schloss Mr. Tiefenentspannt lachend seine Geschichte ab. Sachen gibt es. Vielleicht ein Blinddate? Vielleicht eine professionelle Escortlady. Man weiß es nicht. Leider haben wir sie nicht nochmal auf dem Gang im Stundenhotel getroffen, das hätte ich schon sehr lustig gefunden.

Ich freute mich sehr auf entspannte zwei Stunden mit dem richtigen Begleiter. Wir bekamen ein Zimmer in dem mit einem anderen Mann schon mal gewesen bin. Das ist dann manchmal ein wenig kurios, wenn ich der Dame am Empfang sage, dass ich das Zimmer schon kenne. Und Mr. Tiefenentspannt dann den Schauplatz einer meiner andere Geschichten betritt. Es war das Zimmer von dem Erlebnis bei dem ziemlich viel schiefgelaufen war. Ich musste schmunzeln, als ich das Zimmer betrat, in Erinnerung an das vergangene Erlebnis.

Wir legten uns auf das Bett und fingen wie immer an uns erst ausgiebig zu unterhalten. Zum Warmwerden. Dann zog er mich aus. Und es begann wie beim letzten Mal. Erst liebkoste und besaugte er ausführlich meine Brüste. Die er sehr mag, wie er mir mitteilte. Hach ja, mein Lieblingskompliment. Weil ich meine Brüste eben auch sehr mag. Dann tauchte er zwischen meine Beine ab und fing an mich zu lecken. Ich kann gar nicht beschreiben, wie gut er das macht. Er liest die Reaktionen meines Körpers. Da ich weiß, dass es ihm Spaß macht und dass er es kann, kann ich mich augenblicklich fallen lassen. Viel Vertrauen, das schon bei unserem zweiten Mal vorhanden ist. Er leckte mir erneut einen wundervollen Orgasmus. Ich rollte mich befriedigt ein, er deckte mich brav zu, denn mir wird immer ganz kurz nach dem Orgasmus kalt. Ich lag da genoss und fragte mich, womit ich so viel Hingabe und Lust bereiten von seiner Seite verdient hatte.

Das Ganze wiederholte sich nochmal. Mein schlechtes Gewissen wurde immer größer, weil er schon so viel gegeben hatte und ich bei diesem Mal noch nicht dazu gekommen war mich zu revanchieren. Dann ergriff ich die Initiative und fing an ihn zu blasen. Er wurde ziemlich schnell steif unter meiner Zuwendung. Dann fragte er mich, ob ich Lust hatte mit ihm zu schlafen. Verdammt, dachte ich, mal wieder keine Kondome eingepackt. Aber er hatte zum Glück daran gedacht. Und ja, ich sowas von Bock auf sein Prachtexemplar. Unser erstes Mal passierte ganz klassisch in der Missionarsstellung.

Wie lange hatte mich niemand mehr gefickt. Jede Pore meines Körpers wollte endlich mal wieder genommen werden. Ich war hungrig und durstig gleichzeitig und es war eine unglaubliche Erlösung ihn in mir zu spüren. Er füllte mich gut aus. Bereits nach ein paar Stößen suchte er mit seiner Hand nach meinem Kitzler. Er wusste, dass ich diesen zweiten Reiz brauchte. Genau richtig berührte er mich. Aber ich ließ ihn nicht lange und fasste mich dann selbst an. Ich wollte nicht, dass er sich wieder nur auf meine Befriedigung konzentriert. Ich hatte schon so viel bekommen. Ich wollte, dass er es sich nimmt. Keine Rücksicht auf mich. Aber er war wohl fest entschlossen mich nicht ohne Orgasmus davon kommen zu lassen. Er fickte mich, ich berührte mich. Schon wieder durchzuckte mich ein Orgasmus. Er machte langsamer danach. Ich hoffe, dass er sich nun endlich seine Befriedigung holen würde, um mein schlechtes Gewissen ein wenig zu lindern. Aber weit gefehlt, dann einer kurzen ruhigeren Phase suchte seine Hand erneut meinen Kitzler. Das kann doch ganz nicht sein, dachte ich noch halb vom letzten Orgasmus berauscht und flehte innerlich schon nach Erbarmen, weil ich nicht wusste, ob ich ein weiteres Mal kommen würde. Aber mein Körper sprang auf seine Berührungen erneut an. Ließ sich wieder auf den Gipfel zu treiben. Ich übernahm wieder selbst das Berühren meines Kitzlers. Und kam ziemlich heftig. Dann endlich gab er auch seiner Lust nach und kam. (Zum Glück J). Wir lagen nebeneinander und Entspannung übermannte unsere Körper. Wir dösten gemeinsam ein wenig.

Ich bin dankbar für unsere gemeinsamen Treffen und dass es ihm Spaß bereitet mir Lust zu bereiten. Wir haben uns auch dieses Mal nicht geküsst. Ich habe ihn nicht gefragt warum. Scheint für ihn ein Tabu zu sein. Also akzeptiere ich das. Das nächste Treffen ist schon geplant und ich freue mich schon ziemlich darauf. Ja, auch Vanilla-Sex kann so schööööön sein.

 

 

 

Es muss nicht immer penetriert werden

Jetzt war ich ziemlich viel unterwegs, was für ziemlich wenig Sex gesorgt hat. Aber bevor ich weggefahren bin, habe ich mich noch auf ein Treffen im Stundenhotel verabredet. Und noch ein weiteres Zimmer kennengelernt (Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich alle durch hab :-)) Mit dem Mann, ich nenne ihn Mr. Superentspannt. (Es ist gar nicht so leicht den Männern immer neue passende Namen zu geben,). Der um den es heute geht ist jedenfalls superentspannt. Ruht in sich, wirkt zufrieden. Er ist Mitte 40, attraktiv, und gebildet. Wir waren vorher ganz entspannt zwei Mal Essen und haben uns gut unterhalten. Ich mag seine Art zu denken. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis wir einen passenden Termin für unser Date im Stundenhotel gefunden hatten. Er war noch nie in einem gewesen. Also war ich plötzlich, obwohl viel jünger, in der Rolle der Erfahrenen und er ein Neuling. Lustig dieser Rollentausch. Ich ging also voran und zeigte ihm den Weg.

Wir hatten schönes, unspektakuläres Zimmer mit einem riesigen Bett. Wir legten uns aufs Bett und unterhielten uns erst einmal. Ganz entspannt. Zwei Stunden hatten wir das Zimmer. Dann knutschen wir. Aber nicht wirklich lange. Und wir waren relativ schnell nackt. Es war alles ziemlich entspannt. Im Vergleich zu manch anderem Mann vermittelte er mir das Gefühl, dass er einfach nur eine gute Zeit haben wollte. Dass er nicht ein bestimmtes Ziel hatte, dass er nun auch ganz dringend kommen müsste, so dass es ihn für sich rentiert. Er fing an mich zu liebkosen. Ich weiß nicht ob es ein Talent ist oder viel Übung jedenfalls berührte er meinen Körper genau richtig. Er berührte mich so, dass ich geistig nicht eine Sekunde in Hab-Acht-Stellung gehen musste. Achtsam, aber wissend wie eine Frau funktioniert. So schnell wie mit ihm konnte ich meinen Kopf selten entspannen, bei einem Mann, mit dem ich zum ersten Mal Sex habe. Das war der Wahnsinn. Das führte dazu, dass er mir sehr entspannt, aber mit einer relativ kurzen Aufwärmphase einen ziemlich beindruckenden Orgasmus gefingert hatte. Ich war befriedigt und beeindruckt, als ich mich danach in die Embryostellung einrollte. Er freute sich daran, dass er mir Lust bereiten konnte.

Ich revanchierte mich und kümmerte mich um ihn. Großer Schwanz, aber bewältigbar. Ich wollte ihm ähnliche Lust bereiten wie er mir bereitet hatte und versuchte beim Blowjob seinen Körper zu lesen, zu verstehen, was ihm gefällt. Es gelang mir. Denn auch er kam. Und dann fiel mir auf, dass es eigentlich ziemlich doof ist, dass das Stundehotelzimmer kein Waschbecken hatte. Mir war natürlich sein Sperma über die Hand gelaufen. ich wischte es mit einem Tuch ab, musste aber wohl oder übel raus auf den Flur um mir im Klo die Hände zu waschen. Das war schräg. So halb bekleidet über den Gang zu hopsen. Aber naja, die werden schon anderes gesehen haben, dachte ich mir dann.

Ich war gespannt, was noch passieren würde. Auf seinen ansehnlichen Schwanz hatte ich durchaus Lust. Nach einer Weile begann er mich zu lecken. Auch da wußte er genau was er tun musste. Er leckte mich gekonnt und mit Hingabe. Das was er tat vermittelte mir wiederum das Gefühl, dass er Spaß an der Sache hat. Für meinen Kopf, der sich manchmal schwer ausschalten lässt, ist das wie ein Geheimrezept. Ich konnte mich einfach hingeben, ohne nachzudenken. Einfach genießen. Und zack Hammerorgasmus Nummer Zwei. Auch dieses Mal revanchierte ich mich nach einer Pause mit einem Hand-/Blowjob.

Es gelang ihm auch noch ein drittes Mal meinem Körper einen Orgasmus zu entlocken, was wirklich sehr erstaunlich ist. Denn eigentlich wird es schwieriger, je öfter. Desto genauer muss er das treffen, was mein Körper will. Aber es ging so einfach. So gekonnt, wie er meinen Kitzler berührte in der richtigen Intensität, wie er meinen Körper lesen konnte. Es war großartig. Ohne das wir miteinander geschlafen hatten, ging ich sehr glücklich befriedigt an diesem Tag nach Hause. Das einzige was ungewöhnlich war, dass wir uns bis auf ganz zu Anfang nicht geküsst hatten. Trotz kuscheln und streicheln zwischendurch. Keine Ahnung warum, es ist mir jedenfalls aufgefallen. Nachdem er mit mir fremdgeht, kann es sein, dass er nicht küssen will. Ich werd ihn das mal noch fragen. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall geben, denk ich.

Beim After-Sex-Bier-Kauf gescheitert

Ein Wunder, dass ich mich mit dem kleinen Österreicher wirklich getroffen habe. Eigentlich war er mir viel zu penetrant, wollte keine Zeit verlieren, kein Date vorher. Lange hab ich mich darauf nicht eingelassen, bis er mich dann eines Abends wieder anschrieb. Ich hatte nichts geplant. War durchaus Abenteuerlustig drauf. Er hatte seine Taktik nicht geändert. Er wollte, dass ich zu ihm nach Hause komme. Aber an diesem Abend sagte mein Bauchgefühl „Go“ und ich sagte zu. Auf seinen Vorschlag, er könnte mir ja nackt die Türe öffnen und wir vögeln dann gleich wild, bin ich allerdings nicht eingegangen.  Meine Bedingung war, dass wir ein Glas Wein trinken und quatschen und dann sehen, ob die Chemie stimmt.

Dann macht mir ein relativ unscheinbarer Typ die Türe auf. Unscheinbar, aber durchaus sympathisch. Nicht besonders groß. Ich war sehr gespannt, wie das Date laufen würde. Sein Dialekt verriet seine Herkunft. Der Österreicher war unterhaltsam. Es gab Wein wie versprochen. Wir saßen auf der Couch und unterhielten uns gut. Damit war der Abend schon mal ganz in Ordnung. Er war eigentlich überhaupt nicht der Typ Mann, dem ich auf den ersten Blick so direkte Mails zutrauen würden. Oder überhaupt spontanen Sex.  Und da ich ja im Erstkontakt immer sehr schüchtern bin (kein Witz), war ich gespannt, ob noch was laufen würde zwischen uns.

Mitten im Gespräch – er saß in der einen Ecke des Sofas, ich in der anderen, also maximaler Abstand – sagte er plötzlich: „Ich habe gerade überlegt, ob ich dich jetzt einfach küsse“. Hehe, guter Eisbrecher: Ich musste lachen. Aber gesagt, getan.. Wir knutschten los. Und er wurde relativ schnell sehr leidenschaftlich. Mir fast ein wenig zu flott. Aber er fasste mir dabei immer fest hinten in die Haare. Hach, wie ich das mag. Er kam schnell auf Touren, zog mich aus. Bis er dann fragte: “ Darf ich dir mein Bett zeigen“. Was ein noch lustigerer Eisbrecher war, weil sein Bett direkt neben der Couch stand.

Bett, weiter leidenschaftliches Knutschen, wild, fummeln und streicheln.. Ja ich hatte Bock. Als ich dann aktiver wurde und mir sein bestes Stück vornahm, gab er deutlich hörbares Feedback: „Ach du scheiße, Oh Schei0e…“ Ich interpretierte das mal, als es gefällt ihm wirklich gut, wie ich ihn mit meinem Mund bearbeitete. Dabei hatte er einen Schwanz der tricky zu blasen ist. Einerseits wegen einer Biegung, andererseits weil er nach unten hin breiter wird. Nach ein wenig heiß blasen, knuschten wir weiter, bis er mich bittend ansah und fragte, ob er in meinem Mund kommen dürfe. Argh, mag ich gar nicht gern. Aber gut. Ich entschied mich dafür, aber kündigte an, dass ich alles wieder ausspucken würde. Ich war gespannt, ob ich es schaffen würde ihn zum Orgasmus zu blasen, weil ich bei seiner Art Schwanz nichr so lange intensiv blasen kann. Aber es ging ganz fix, ich musste nicht viel machen und er kam heftig..Ich hatte alles im Mund und er drückte mit Taschentücher in die Hand zum Ausspucken. Dann lag er völlig gerädert da. Fast so als würde er einschlafen.

Als er sich wieder erholt hatte, bot er mir eine Revanche an. Die ich mit „ehrlich gesagt, hätte ich lieber einen Schluck Wasser“ beantwortete. Wir mussten wieder lachen.

Dann legte er los. Immer wieder spannend, welche Technik Männer so an den Tag legen. Mein Österreicher penetrierte eine Stelle. Von der wich er nicht ab. Er variierte nicht. Die Stelle war schon richtig, aber nix mit rantasten und so..Aber ich habe in letzter Zeit meinen Körper besser kennengelernt. Ich weiß, wie ich mitarbeiten kann, was ich tun muss. Ich brauchte etwas bis ich auf Temperatur war, bis sich mein Körper einen Rhythmus gesucht hat. Aber dann fühle ich die Wellen und wenn ich diesess Gefühl spüre, habe ich mittlerweile auch das Wellenbild im Kopf. Wenn ich mal den Anfang der Wellen gefunden habe und der Mann dann nicht plötzliche alles anders macht, dann komme ich auch ordentlich. So auch in diesem Fall. Seine Zunge pentrierte unablässig meine Perle. Mein Körper glich mit seinem eigenen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung aus und sorgte dafür, dass der Weg zum Orgasmus führte. Ich kam und embryote mich ein.. Es dauert nach dem Orgasmus gefühlt zehn Sekunden, bis mir dann kalt wird und ich eine Decke brauche. Jetzt lag ich da, so ein wenig als würde ich gleich einschlafen.

Nach einer langen gegenseitigen Streicheleinheit und einem Anblasen meinerseits lief es auf Sex hinaus. Gummi an und los.  Er überredete mich, wie auch immer, dass ich plötzlich auf ihm drauf saß. Allerdings bin ich oben immer so gehemmt, nachdem ich vor ein paar Jahren einem Mann dabei mal ordentlich weh getan hatte. Vermutlich muss mir mal  jemand noch ein paar Reitstunden geben. Ganz geduldig. Ich fühlte mich nicht wohl und fragte ihn nach einem Stellungswechsel.. Dann wurde die Missionarsstellung draus, ganz klassisch. Während er mich fickte, zog er sich immer wieder zurück und leckte mich. Bis er dann sagte, dass er mich von hinten ficken will. Ich kniete mich hin, streckte ihm meinen Arsch entgegen. Er fand es hörbar geil, mich in der Stellung zu nehmen. Und ehe ich mich versah, hatte ich auch noch einen Finger im Hintern stecken. Kurzer „der Kopf geht an“ Moment.. Aber es war so geil.  Ich mag es einfach. Half noch ein wenig nach und wir kamen ziemlich gleichzeitig..

Schöner Abend.. Guter Vanilla Sex, dem ich ja durchaus was abgewinnen kann. Zweite Runde wird folgen..

Auf dem Heimweg versuchte ich irgendwo ein After-Sex-Bier zu kaufen..Sehr schwierig. Alle Tankstellen, die ich anfuhr, verkauften um die Zeit keinen Alkohol. Wie mies, in so einer Riesenstadt.. Hab ja nicht oft Lust drauf, aber an dem Abend wollte ich daheim noch ein Bier trinken. In meiner Verzweiflung bin ich bei meinem Ex vorbei und hab ihm eines aus dem Kühlschrank gemopst. Dem Wohnungsschlüssel sei Dank. Zu meiner Verteidigung, ich packe aber auch immer mal wieder Sachen für ihn in seinen Kühlschrank.

Leckdate .. und abgeschossen

Ja mein Leckdate.. Tattoos, Glatze, aber netter Typ. Cooles Essensdate gehabt, gutes Gespräch, in dem er ziemlich oft erwähnt hat, dass er gerne leckt. Ich finde es gibt deutlich schlechtere Hobbies.

Ein paar Tage später, als wir uns schrieben, erzählte er mir, dass er beim Arzt war und eine Prostataentzündung hat, weswegen er momentan keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, nur lecken sei okay. Also wirklich nur lecken. Daraus wurde ein reines Leckdate. Wie cool. Wir verabredeten uns für einen Abend, an dem ich vorher den ganzen Tag Seminar hatte. Aber ich dachte so zum Entspannen wäre das genau das Richtige.

Er gab mir seine Adresse, ich stand vor der Tür und schrieb ihm eine Nachricht, dass ich nun da sei. Und nichts passierte. Als ich versuchte anzurufen, ging die Mailbox hin. Das wär der Knüller, dachte ich mir. Extra noch eine halbe Stunde Auto gefahren und dann stehe ich da umsonst vor der Tür. Aber eigentlich deutete nichts darauf hin, dass er mich verarscht haben könnte. Ich überlegte mir noch, auf welche der zehn Klingeln ich drücken würde, müsste ich eine auswählen. Dann ging ich erst mal wieder in mein Auto zurück und ging noch mal die Nachrichten und Mails durch. Aber es sprach immer noch nichts dafür, dass er das Date nicht Ernst gemeint haben könnte. Während ich etwa zehn Minuten in meinem Auto grübelte, was der Grund sein könnte, warum sein Handy nicht an ist, beziehungsweise, warum meine Nachrichten nicht angekommen waren, klingelte mein Telefon und er war dran. Uff, also alles gut. Er hat wohl immer mal wieder Probleme mit dem Handynetz. Er sagte mir den Namen auf seinem Klingelschild und ich musste lachen. Denn ich hätte mit meinem Ausschlussverfahren in der Tat die richtige Klingel gewählt.

Mr. Leckdate hatte mir beim Date noch erzählt, dass er es sich nicht abgewöhnen konnte, in seiner Wohnung zu rauchen. Ich dachte mir damals noch, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich die Wohnung betrat. In Zeiten von Nichtraucherlokalen und rauchfreien Diskotheken war ich Rauch überhaupt nicht mehr gewöhnt. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass meine Augen tränen. Sollte ich vorher zumindest über eine potentielle Beziehung nachgedacht haben, war dieser Gedanken spätestens mit Betreten der Wohnung vorbei. Das würde ich nicht aushalten.  Ja, Mr. Leckdate ist mal wieder ein Solomann, deswegen praktischerweise auch das Date zu Hause.

Ich machte es mir auf der Couch bequem, denn wie immer brauche ich meine Zeit um mich zu akklimatisieren. Wir quatschten und er meinte zwischendurch immer mal wieder, dass wenn ich geleckt werden wollten, ich schon meine Hose ausziehen müsse. Aber ich ignorierte das eine ganze Weile..

Irgendwann änderte er seine Taktik und rückte mit seinem Gesicht an meines und wir küssten uns. Guter Kuss, auch wenn Raucher, sollte aber auch der letzte bleiben an diesem Abend. Dann war ich auch willig mich auszuziehen. Shirt, BH, Hose, Höschen, ziemlich flott war ich ganz nackig. Und er begab sich mit einem kurzen Umweg über meine Brüste ziemlich schnell zwischen meine Beine. Ich ließ mich in die vielen Kissen auf seiner Couch sinken. Am Anfang dauerte es, wie immer, bis mein Kopf auch in den Genießermodus schalten konnte. Erst kurz noch gehofft, dass ich ihm auch gut schmecke.. Aber wenn dem nicht so wäre, dachte ich mir, würde er schon aufhören. Zwingt ihn ja schließlich niemand mich zu lecken. Und ja, man merkte ihm an, dass er es gern tut.. gut für meinen Kopf, der sich in einem dauernden Kampf befindet zwischen: „Verdammt, ich brauch ja schon wieder ewig, bis ich mich fallen lassen kann“ und „Wenn du jetzt nicht aufhörst drüber nachzudenken, dann dauert es noch viel länger“. Ja Runde Eins dauerte ziemlich lange. Aber mein Körper gab mehr Feedback, als ich stöhnte. Am Anfang fasste er meinen Kitzler fast zu hart an. Ich war noch nicht geil genug für den Druck, den er ausübte. Aber er traf zunehmend besser, was mein Körper wollte und ich wurde geiler. Mit viel Gefühl in der Zunge und dem gezielten Stimulieren des G-Punkts mit seinen Fingern in mir, gelang Orgasmus 1. Juhu.. Und das Beste, es machte ihm sichtbar Spaß. Also alles was ich zu tun hatte, war, mich auf den Rücken  zu legen und zu genießen. Er wollte nach meinen Orgasmus gleich weiter machen, aber in dieser Runde ging das nicht und ich bat ihn aufzuhören. Ich rollte mich in die Embryolage ein, ließ mich zudecken und kam wieder runter.

Für Runde zwei packte er dann ein Spielzeug aus. Gut ausgrüstet Mr. Leckdate. Er packte einen Dildo aus. Groß, aber nicht riesig. Er ließ mich nicht lange runterkommen, wollte eine zweite Runde. Wie sollte ich da nein sagen. Er versenkte gleich zu Anfang den Dildo in mir. Ging nicht gleich hinein, musste ihn nach und nach reinschieben. Ich war feucht, aber bin eng. Er bewegte mit einer Hand den Dildo raus und rein. Und leckte mich wieder. Diesmal ging alles schneller. Der Kopf war entspannt, ich war auch schon aufgegeilt, seine Leckkünste taten ihr Übriges, auch wenn er mir den Dildo manchmal fast zu weit reinrammte. Aber ich kam.. Heftig, viel heftiger als beim ersten Mal. Mein Körper bäumte sich auf. Er ließ danach aber nicht locker, stimulierte mich weiter. Kurz war ich versucht, ihn davon abzuhalten, aber ließ es zu und so folgte Orgasmus Drei nur wenig später.. Danach war ich verschwitzt, glücklich und komplett gerädert.

Er hatte immer mal wieder ein geraucht. Ich hab währenddessen immer wieder mein Handy in der Hand gehabt. Mehr als bei einem Date sonst üblich. Das lag auch daran, dass ich den ganzen Tag vorher mit dem Seminar nicht wirklich viel Zeit am Handy verbracht hatte und irgendwie noch Nachholbedarf hatte. Durch seine Raucherei hab ich das auch gar nicht so schlimm empfunden. Er Zigarette, ich Handy. Da es dann schon wirklich spät war, fragte er ob ich übernachten wollte. Ich war auch echt schon müde und blieb, obwohl ich mal wieder nichts dabei hatte. Am nächsten Morgen fuhr ich relativ schnell heim.

Ein wenig später schrieb ich ihm eine Nachricht um mich zu bedanken und fragte auch nach einer Revanche. Ich bekam dann folgende Antwort:

mir gehts gut, danke.
eine revanche ist nicht nötig.
sorry aber ich denke wir werden uns nicht mehr sehen. das lecken hat schon spass gemacht, aber der rest war dann doch nicht so das was ich mir vorgestellt hatte. was ich damit sagen will, ich hatte noch nie eine frau hier die sich mehr mit ihrem handy beschäftigt hat als mit mir.

Uff, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das traf mich schon ein wenig. Zumal er so gar nichts gesagt hatte und es ja beim Essensdate auch anders war. Ich schrieb ihm, dass es unhöflich von mir war und nichts mit seiner Person zu tun hätte. Er solle das nicht als mangelndes Interesse interpretieren, sondern wenn dann als mangelndes Fingerspitzengefühl meinerseits. Und dass ich schweren Herzens seine Entscheidung respektiere.

Er war konsequent, Freundschaft gelöscht… Zack weg.. Das hat ein wenig gedauert, bis ich das verwunden hatte. Sehr schade… Aber ich respektiere es selbstverständlich.. Und werde es mir eine Lehre sein lassen. Aber es bleiben drei gut geleckte Orgasmen. Ich will es positiv sehen..