Performing under pressure

Die Liste der offenen Beiträge: Ich hab echt so einiges angestellt. Und muss das jetzt nachschreiben, obwohl mein Urlaub vorbei ist.

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Hirn rausgeknutscht
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Performing under pressure
  • Arts and a Blowjob

Vorher will ich euch einen Text nicht vorenthalten. Der Mann aus der Silvesternacht mit der Glory Hole Geschichte stellt sich heraus als jemand, der auch gut mit Worten kann. Anbei seine Sicht der Dinge, die er mir nach dem Abend per Mail geschrieben hatte:

Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen!

Ich werde in meinem Leben nie vergessen, diese Lust in deinen Augen zu spüren, als Du mich da verloren hast stehen sehen, mir mit einer kessen Kopfbewegung mir zu verstehen gegeben hast, mein Hose herabzulassen. Jetzt warst Du da auf einer anderen Seite, fast unerreichbar und doch plötzlich so nah. Näher. Drin! Jede Zelle Deines Körpers hat Dir gesagt, was mach ich eigentlich da, aber .. da … wo diese Neurotransmitter eine wichtige Rolle in Deinem Gehirn spielen, diese so bezeichnete Botenstoffe wie etwa Dopamin, das auf dem Weg zum Gipfel der Lust in großen Mengen ausgeschüttet wird. Ja, genau da warst Du völlig bei mir. Ich konnte es an Deinen Augen sehen. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn massiv, dadurch geraten wir in einen Rausch der Euphorie. Mein Schwanz war ein Stück weit Belohnung für einen ziemlich schwach angelaufenen Abend. So die männliche Phantasie, oder zumindest das, was nach Klärung der Verklärung hängen geblieben ist.

Was Du nicht sehen konntest, war sicherlich mein Stolz. Hä? (O.K. das heißt „wie Bitte“) Warum Stolz? All die Jungs, die um Dich herum geschwänzelt sind konnten nicht fassen, Dich nicht gesehen, oder – eher unwahrscheinlich – übersehen zu haben. All diese Jungs haben sich in diesem Moment nur eine Frage gestellt: Warum DER(???!!!??), … der hat doch schon alles!!!
Meine Antwort an Dich: Danke für diese stillen Momente des gemeinsamen Glücks, das sich in Deinen Augen widergespiegelt hat. Danke. Danke. Danke.

Ich kann nicht verhehlen, dass das runter geht wie Öl.

So welche Geschichte verblogge ich nun. Ich glaube ich habe Lust die Performing under pressure-Geschichte aufzuschreiben. Ich könnt euch auch gern in einem Kommentar wünschen, wenn ich was Bestimmtes als nächstes schreiben soll. Erst musste ich mal in meinen alten Blogeinträgen kramen, ob der Beteiligte Mann schon einen Namen bekommen hat. Es war also niemand neues, nur jemand den ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Unser erstes Date  Beim Suchen des Blogeintrags fällt mir auf, dass unser erstes Date damals auch um den Jahreswechsel herum war. Ziemlich genau zwei Jahre her also. Wir haben zwischendurch immer losen Kontakt gehalten.

Er hatte mich sehr spontan gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm ins Pornokino zu gehen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch festgestellt hatte, dass es da ja eigentlich ganz cool ist, willigte ich ein. Nach den Solofrau-Clubaufenthalten fand ich die Vorstellung mal die attraktivste Frau in nem Schuppen zu sein (na gut, weil halt auch die einzige :-D) sehr in Ordnung. So als Kontrastprogramm zu den anderen Abenden. Er wartete am Eingang auf mich, wir betraten den Club und ich freute mich auf den Moment, wo einen alle Männer erstmal abchecken. Es waren in etwa 20 Männer im Laden. Ich wurde gemustert, aber erwiderte die Blicke nicht. Wir gingen erst Mal quer durch den Laden zum Spind und sperrten unsere Sachen ein, dann holten wir uns einen Drink und setzten uns auf die abgetrennten Pärchen-Couches. Von dort aus hatte man Blick auf die große Kinoleinwand und noch einen anderen Bildschirm auf dem jeweils ein eigener Porno lief. Der auf der großen Leinwand war von der Bildsprache her wirklich ansprechend, wenn auch die Geschichte ein wenig schräg war. Wir quatschten und ließen den Film auf uns wirken. Lachten uns bei komischen Dialogen immer schlapp. Keine Ahnung, ob wir den Männern, die gerne in Ruhe den Film schauen wollten ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Manche Männer saßen so ein wenig in Lauerposition, wohl in der Hoffnung statt der Filme ein wenig Live-Action zu bekommen. Ich mussterte die Männer ein wenig. Die waren schon so weit okay, aber keiner dabei auf den ich jetzt so beim ersten Blick Bock gehabt hätte.

Wir fingen auf der Couch zum Knutschen an. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich der Bereich um die Couch herum füllte. Die hatten zwar alle Abstand, weil ja abgesperrter Bereich, aber es war doch spürbar, dass alle zum Zuschauen anfingen. Es amüsierte mich so voll unter Beobachtung. Eigentlich macht mir das nach zahlreichen Clubbesuchen nichts aus, wenn jemand zusieht, aber im Pornokino fühlte es sich so nach Erwartung an. Die guckten halt statt des Films, das ganze nun in echt. Mr Headhunter war hart geworden in seiner Hose. Ich wollte mich nicht ganz ausziehen, zog unter meinem Top den BH aus, so dass er gut hinkam, ich mich aber nicht nackt fühlte. Er spielte an meinen Brüsten rum. Als wir zwischen dem wilden Geknutsche mal wieder hochgucken, hatten sich eine ganze Reihe Männer an der Absprerrung aufgestellt und glotzen uns an. Ob mit Hand in der Hose oder nicht, so genau hatte ich nicht geguckt. Aber bei Mr. Headhunter hinterließ der Anblick wohl auch Spuren, denn seine Latte fiel quasi in sich zusammen. Und auch alle meine Versuche in wieder anzuturnen blieben erfolglos. Er wollte auch gerade lieber keinen Blowjob. Also begaben wir uns wieder in Sitzposition und quatschten einfach. Die Männer zogen, nachdem ihnen klar wurden, dass jetzt erst mal nichts weiter passieren würden so nach und nach wieder von Dannen.

Mr. Headhunter schlug vor, dass wir auch in sein Büro ums Eck gehen könnten. Aber wir hatten noch den zweiten Drink aus dem Eintritt offen, also blieben wir erst Mal noch. Wir knutschten und fummelten wieder. Er erinnerte mich daran, dass er ein wirklich guter Lecker ist. Stimmt, da war was 🙂 Er bot mir an, dass er mir ja einfach einen Orgasmus lecken könnte. Ich überlegte, ob ich meinen Kopf ausschalten kann, auch wenn ungefähr 15 Männer zuschauen und sich einen runterholen. Das war jetzt wieder so ein „raus aus der Komfortzone“-Moment. Eigentlich tendiere ich in solchen Situationen dazu der gebende Part zu sein, weil es für mich viel leichter ist. Ich weiß was ich tue und muss mich weder ausziehen, noch fallen lassen. Jetzt merkte ich, dass es ihm ähnlich ging. Er sich mit Geben wesentlich leichter tat, als mit Nehmen. Okay, was hatte ich zu verlieren. Im schlimmsten Fall kam ich nicht. Was eher schlimm wäre für ihn, weil in den Augen der Zuschauer er nicht ordentlich performt hatte. Für mich als Frau war es relativ einfach. Ich musste nicht performen, nicht meinen Mann stehen. An mich hatte da keiner Erwartungen. Also gut. Ich zog mein Jeans und mein Höschen aus. Den Rest behielt ich an. Legte das Handtuch unter. Ich legte mich auf die Couch. Ich lag so, dass er mit dem Rücken zu den Männern sein würden während er mich leckt. Ich nahm meine Jacke und legte sie mir aufs Gesicht. So wollte ich ausblenden, dass eine ganze Heerschar Männer zusehen würde. Und dann versuchte ich zu genießen, was es mit seiner Zunge gut und ausdauernd tat. Es dauerte ein Weilchen, bis ich meinen Kopf ausgeschaltet hatte, bis ich auch die Geräusche ausblenden konnte. Bis mich die Pornofilm-Geräusche nicht mehr ablenkten. Kein Fakegestöhne. Die Männer waren dabei einen echten Orgasmus zu sehen. Mit leisem Stöhnen, mit zuckendem Körper, mit meinem Gesicht, dass dann immer leicht rot anläuft. Er machte seine Sache gut. War nur auf mich konzentriert. Spielte ausdauernd mit seiner Zunge an meinem Kitzler. Trieb mich immer weiter hinauf auf den Berg, bis die Wellen kamen und sich der Orgasmus entlud.

Ich blieb einfach noch liegen zum Runterkommen, er kuschelte sich an mich hin. Keine Ahnung ob die Zuseher das alles spannend gefunden hatten oder nicht. Ich sah keinen davon an. Nach einer Weile hatten wir beide Lust auf Runde zwei. Also selbes Spiel nochmal. Nur dass er dieses Mal noch einen Finger in mich hineinsteckte zusätzlich. Wieder mit der Jacke auf meinem Gesicht, wieder mit den Zusehern, die aber nicht mehr so interessiert schienen und sich zum Teil unterhielten neben uns. Aber egal. Orgasmus zwei kam ähnlich wie Orgasmus eins. Man könnte da echt ein Seminar geben Performing under pressure. Du musst vor den Erwartungsfrohen Augen des Publikums erstmal bestehen. Ich zog mich wieder an, wir holten uns den zweiten Drink. Mittlerweile war noch ein zweites Pärchen im Kino. Während wir an der Theke quatschten nahmen die beiden das Sofa in Beschlag. Die beiden und drumherum 10 Männer mit ihren Schwänzen in der Hand. Aber ich glaube der Mann hatte ähnliche Probleme, wie Mr. Headhunter, so dass er vorwiegend an ihr herumspielte. Mr. Headhunter wollte Rauchen gehen, also kamen wir am Sofa vorbei. Auf dem Rückweg. blieben wir seitlich stehen um zuzusehen. Der Blick von außen aufs Geschehen. Ich setzte mich in einen Sessel, Mr. Headhunter stand vor mir. Es machte ihn scharf. Da war sie wieder, seine Errektion. Ich guckte fragend nach oben, ob er denn nun einen Blowjob wollte. Er wollte. Ich glaube es war leichter, wenn man nur danebensteht, aber nicht im Mittelpunkt ist. Ich packte seinen Schwanz aus und blies. Es dauerte maximal eine Minute bis er mich warnte, dass er gleich kommen würde. Gut, das Sperma-Problem und keine Tücher in der Hand. Ich entschied ihn in meinem Mund kommen zu lassen. Er hatte Bescheid gegeben vorher alles cool. Er kam. Ich sprang auf, flitzte aufs Männerklo und spuckte alles ins Waschbecken aus. Die anderen Männer waren vermutlich halbwegs irritiert gewesen. Kaum zurück bekam ich weitere Schwänze vor die Nase gehalten. Ich hatte aber keine Lust auf weitere Blowjobs, vor Allem weil mir keiner der Männer gefiel. Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause. Auf dem Heimweg dachte ich noch viel darüber nach, dass es gar nicht so einfach ist, in so einer Situation seinen Mann zu stehen. Egal wie tough du sonst bist. Während ich drüber nachdachte sang QUEEN in meinem Kopf immer … under pressure…

Reingeleckt ins Wochenende

Dieser Blogeintrag ist inspiriert durch zwei toll geleckte Orgasmen und vier Folgen Masters of Sex Staffel 4. Ich liebe ja Masters of Sex. Ich fühle mich der Hauptfigur Virgina Johnson immer sehr nah. Und dann muss ich immer viel über mich und warum wohl so bin, wie ich bin nachdenken. Also ein klein wenig Küchenpsychologie an mir selbst betreiben.

Es fing damit an, dass ich nach einer Ewigkeit mal wieder mit Mr. Tiefenentspannt verabredet war. Wir hatten uns noch so manchmal auf einen Ratsch getroffen, aber lange nicht mehr im Stundenhotel. Es lag auch daran, dass er zwischenzeitlich wieder vergeben ist. Allerdings scheint es trotzdem nicht so, als ob er nun endlich seinen lang gehegten Kinderwunsch erfüllt bekommt. Dabei ist er ein attraktiver, toller Mann. Kann ich gar nicht verstehen. Ich sollte ihm mal was von Co-Parenting erzählen. Er ist und bleibt einer der wenigen Männer, die ich nicht küsse. Wobei das gefühlt von ihm ausgeht. Wir gönnten uns eine Stunde Stundenhotel. Ein Zimmer, das wir schon kannten. Ich hatte ihm die Wahl gelassen, dass ich entweder eine halbe h später komme, aber dann frisch rasiert und mit sexy Wäsche oder gleich, aber ein bißchen stoppelig. Er hatte sich für gleich entschieden. Er kennt mich lange genug, er weiß worauf er sich einlässt. Wir quatschten erst mal ein wenig über alles mögliche, hatten uns schließlich eine ganze Weile nicht gesehen. Er zog mich aus und fing an mich zu streicheln. Es war schön vertraut. Ich lag auf dem Bett und er zog mir das Höschen aus.

Ich hatte ihn vor einer ganzen Weile mal gefragt, ob wir uns nicht endlich treffen können und er mich genüsslich durchlecken würde. Das löste er jetzt ein. Er zieht Lust aus meiner Lust. Er genießt es, wenn mein Körper Signale sendet, dass es ihm gefällt. Jede Anspannung, jedes Aufbäumen, jedes Zucken. Es dauerte etwa 10 Sekunden, in denen ich mir mal wieder Gedanken machte wie: Oh Gott ich bin ja nicht frischrasiert, piekst ihn das nicht beim Lecken? Schmecke ich auch gut? Scheißegal, er tu es gerne. Er hat Lust das zu tun. Ohjaa.. hmmm…Dann ließ ich mich einfach hineinfallen. Schmiss noch einen Film ins Kopfkino und gab mich seinem Zungenspiel hin. Es dauerte und dauerte. Er leckt so geduldig und aausdauernd. Dann kam der erste große Orgasmus angerauscht. Mein Körper bäumte sich auf vor Lust. Er blieb einfach unbeirrt zwischen meinen Beinen, während der erste Orgasmus aus mir herausbrach. Er verharrte in der Position, stimulierte nur noch ganz vorsichtig meinen Kitzler. Lies meinen Körper runterkommen aber nicht ganz. Schob gleich die zweite Runde hinterher. Er kann es einfach. Aber wir kennen uns ja schon ein wenig. Er brachte mich gleich wieder Richtung Gipfel. Der zweite Orgasmus war ein bißchen weniger heftig. Als ich gekommen war, sah ich zu ihm runter. Er lag dort zwischen meinen Beinen mit geschlossenen Augen und genoss das Lecken. Auch jetzt ließ er mich noch nicht raus. Er leckte einfach weiter, wie schon beim ersten Orgamus. Und ließ mich noch ein dritten Mal kommen, bis ich eine Auszeit einforderte. Ich war so tiefenentspannt jetzt. Scheiß auf Meditation, wenn man einen Mann kennt, der so gut Lecken kann. Ich revanchierte mich mit einem Hand-/Mundjob. Kann und will ihn ja nicht unbefriedigt heimgehen lassen. Hach ja, so kann ein Wochenende anfangen.

Unterpenetriert

Ich kann mich nicht über mangelnde Orgasmen beklagen, aber alle ohne Penetration.

Zum einen ist mir irgendwann mal mein Vibrator abhanden gekommen. Ich habe keine Ahnung, wo der abgeblieben ist. Sollte mir mal einen neuen anschaffen oder einen Dildo.

Zum Anderen habe ich Mr. Undercut wieder getroffen. Ich hatte ihn gefragt, ob er doch wieder Tandem springen will. Die Lust auf mich überwog wohl der Abneigung gegen das Kondom. Zumal ich darüber hinaus immernoch nicht wieder verhüte. Wollte mich immer noch nicht entscheiden.

Ich war Abends allein und hatte Lust. Ich schrieb ihn in der Hoffnung, dass er nicht seine Kinder hatte. Und ich hatte Glück. Ich mag das Unkomplizierte. Spät Abends zu schreiben. Nach ner kurzen Dusche einfach bei ihm Auftauchen zu können. Er hätte nicht aufgeräumt. Völlig wurscht. Ich mag ihn so wie er ist. Chaotisch, rotzig, wild. Einer der wenigen Männer, bei dem mich das Rauchen nicht stört, weil es das Bild komplettiert. Er schrieb noch, weil ich ja erst spät kommen würde, ob wir nicht das Reden weglassen und gleich vögeln könnten. Darüber musste ich schmunzeln, weil ich wusste, dass wir sicher wie immer erst Reden würden. Wir hatten uns schon ein paar Monate nicht gesehen.

Schon in der Türe wußte ich, dass ich Bock hatte auf ihn. Aber erst mal auf die Couch quatschen. Nachdem wir uns wieder akklimatisiert hatten, setzte er sich auf seine Couch auf die Rückenlehne hinter mich und begann mich zu massieren. Er tut, was er tut mit Leidenschaft. Er ist ganz dabei. Das überträgt sich. Mein Körper sprang sofort auf seine Berührungen an. Er kann das, er tut es gerne. Genießt den Frauenkörper.

Er massierte meine Schultern, meinen Hals, meinen Kopf. Er zog mich langsam aus. Und stellte dann fest, dass ich abgenommen hatte. Richtig erkannt. Und das Kompliment ging runter wie Öl. Er streichelte wertschätzend meinen Körper, meine Brüste. Dann zog er mich auf sein Bett. Und leckte mich gekonnt und mit viel Genuß zu einem Mega-Orgasmus. Und kommentierte hinterher, dass das für ihn ja eine Art Fetisch ist. So geil. Ich Glückspilz. Er wollte keine Gegenleistung. Wirkte zufrieden und glücklich. Und ich erst. Und wir konnten so die Kondomfrage außen vor lassen. Ich konnte in seiner Wohnung ausschlafen und mit kürzerem Arbeitsweg grinsend am nächsten Tag in die Arbeit fahren.

Ich mag das.

Auch wenn jetzt ein klein wenig in mir schreit: Kann mich mal bitte jemand wieder richtig nehmen…

Er hat den Durst gestillt

Viele Männer sind nicht übrig geblieben am Ende dieses Jahres. Umso erfreulicher, dass ich relativ schnell Mr. Tiefenentspannt wiedersehen konnte. Das erste Mal, dass wir uns in das Zimmer im Stundenhotel einquartiert hatten, hatte nachhaltig Eindruck bei mir hinterlassen. Beim ersten Mal war es bei geleckten und geblasenen Orgasmen geblieben. Die waren grandios gewesen. Miteinander geschlafen haben wir bisher noch nicht.

Gleiches Stundenhotel, dieses Mal war ich ein wenig zu spät dran und er musste auf mich warten. Das bescherte ihm eine lustige Geschichte. Denn eine andere junge Frau war auf den Parkplatz gefahren, aus ihrem Auto ausgestiegen und ihm freudestrahlend um den Hals gefallen. „Schön dich zu sehen“. Mr. Tiefenentspannt war ein wenig irritiert, ob ich mich denn so verändert hatte oder er sich mein Aussehen so schlecht gemerkt hatte. Aber dann wurde ihm klar, dass die Frau ihn wohl verwechselt haben musste. Und er klärte sie auf, dass er gar nicht auf sie gewartet hatte. Ihr war das einigermaßen peinlich und sie verzog sich kleinlaut wieder in ihr Auto. Bis dann auch noch vor mir, der wohl richtige Mann für die junge Dame vor dem Stundenhotel eintraf. Allerdings habe der ihm auch gar nicht ähnlich gesehen, schloss Mr. Tiefenentspannt lachend seine Geschichte ab. Sachen gibt es. Vielleicht ein Blinddate? Vielleicht eine professionelle Escortlady. Man weiß es nicht. Leider haben wir sie nicht nochmal auf dem Gang im Stundenhotel getroffen, das hätte ich schon sehr lustig gefunden.

Ich freute mich sehr auf entspannte zwei Stunden mit dem richtigen Begleiter. Wir bekamen ein Zimmer in dem mit einem anderen Mann schon mal gewesen bin. Das ist dann manchmal ein wenig kurios, wenn ich der Dame am Empfang sage, dass ich das Zimmer schon kenne. Und Mr. Tiefenentspannt dann den Schauplatz einer meiner andere Geschichten betritt. Es war das Zimmer von dem Erlebnis bei dem ziemlich viel schiefgelaufen war. Ich musste schmunzeln, als ich das Zimmer betrat, in Erinnerung an das vergangene Erlebnis.

Wir legten uns auf das Bett und fingen wie immer an uns erst ausgiebig zu unterhalten. Zum Warmwerden. Dann zog er mich aus. Und es begann wie beim letzten Mal. Erst liebkoste und besaugte er ausführlich meine Brüste. Die er sehr mag, wie er mir mitteilte. Hach ja, mein Lieblingskompliment. Weil ich meine Brüste eben auch sehr mag. Dann tauchte er zwischen meine Beine ab und fing an mich zu lecken. Ich kann gar nicht beschreiben, wie gut er das macht. Er liest die Reaktionen meines Körpers. Da ich weiß, dass es ihm Spaß macht und dass er es kann, kann ich mich augenblicklich fallen lassen. Viel Vertrauen, das schon bei unserem zweiten Mal vorhanden ist. Er leckte mir erneut einen wundervollen Orgasmus. Ich rollte mich befriedigt ein, er deckte mich brav zu, denn mir wird immer ganz kurz nach dem Orgasmus kalt. Ich lag da genoss und fragte mich, womit ich so viel Hingabe und Lust bereiten von seiner Seite verdient hatte.

Das Ganze wiederholte sich nochmal. Mein schlechtes Gewissen wurde immer größer, weil er schon so viel gegeben hatte und ich bei diesem Mal noch nicht dazu gekommen war mich zu revanchieren. Dann ergriff ich die Initiative und fing an ihn zu blasen. Er wurde ziemlich schnell steif unter meiner Zuwendung. Dann fragte er mich, ob ich Lust hatte mit ihm zu schlafen. Verdammt, dachte ich, mal wieder keine Kondome eingepackt. Aber er hatte zum Glück daran gedacht. Und ja, ich sowas von Bock auf sein Prachtexemplar. Unser erstes Mal passierte ganz klassisch in der Missionarsstellung.

Wie lange hatte mich niemand mehr gefickt. Jede Pore meines Körpers wollte endlich mal wieder genommen werden. Ich war hungrig und durstig gleichzeitig und es war eine unglaubliche Erlösung ihn in mir zu spüren. Er füllte mich gut aus. Bereits nach ein paar Stößen suchte er mit seiner Hand nach meinem Kitzler. Er wusste, dass ich diesen zweiten Reiz brauchte. Genau richtig berührte er mich. Aber ich ließ ihn nicht lange und fasste mich dann selbst an. Ich wollte nicht, dass er sich wieder nur auf meine Befriedigung konzentriert. Ich hatte schon so viel bekommen. Ich wollte, dass er es sich nimmt. Keine Rücksicht auf mich. Aber er war wohl fest entschlossen mich nicht ohne Orgasmus davon kommen zu lassen. Er fickte mich, ich berührte mich. Schon wieder durchzuckte mich ein Orgasmus. Er machte langsamer danach. Ich hoffe, dass er sich nun endlich seine Befriedigung holen würde, um mein schlechtes Gewissen ein wenig zu lindern. Aber weit gefehlt, dann einer kurzen ruhigeren Phase suchte seine Hand erneut meinen Kitzler. Das kann doch ganz nicht sein, dachte ich noch halb vom letzten Orgasmus berauscht und flehte innerlich schon nach Erbarmen, weil ich nicht wusste, ob ich ein weiteres Mal kommen würde. Aber mein Körper sprang auf seine Berührungen erneut an. Ließ sich wieder auf den Gipfel zu treiben. Ich übernahm wieder selbst das Berühren meines Kitzlers. Und kam ziemlich heftig. Dann endlich gab er auch seiner Lust nach und kam. (Zum Glück J). Wir lagen nebeneinander und Entspannung übermannte unsere Körper. Wir dösten gemeinsam ein wenig.

Ich bin dankbar für unsere gemeinsamen Treffen und dass es ihm Spaß bereitet mir Lust zu bereiten. Wir haben uns auch dieses Mal nicht geküsst. Ich habe ihn nicht gefragt warum. Scheint für ihn ein Tabu zu sein. Also akzeptiere ich das. Das nächste Treffen ist schon geplant und ich freue mich schon ziemlich darauf. Ja, auch Vanilla-Sex kann so schööööön sein.

 

 

 

Es muss nicht immer penetriert werden

Jetzt war ich ziemlich viel unterwegs, was für ziemlich wenig Sex gesorgt hat. Aber bevor ich weggefahren bin, habe ich mich noch auf ein Treffen im Stundenhotel verabredet. Und noch ein weiteres Zimmer kennengelernt (Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich alle durch hab :-)) Mit dem Mann, ich nenne ihn Mr. Superentspannt. (Es ist gar nicht so leicht den Männern immer neue passende Namen zu geben,). Der um den es heute geht ist jedenfalls superentspannt. Ruht in sich, wirkt zufrieden. Er ist Mitte 40, attraktiv, und gebildet. Wir waren vorher ganz entspannt zwei Mal Essen und haben uns gut unterhalten. Ich mag seine Art zu denken. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis wir einen passenden Termin für unser Date im Stundenhotel gefunden hatten. Er war noch nie in einem gewesen. Also war ich plötzlich, obwohl viel jünger, in der Rolle der Erfahrenen und er ein Neuling. Lustig dieser Rollentausch. Ich ging also voran und zeigte ihm den Weg.

Wir hatten schönes, unspektakuläres Zimmer mit einem riesigen Bett. Wir legten uns aufs Bett und unterhielten uns erst einmal. Ganz entspannt. Zwei Stunden hatten wir das Zimmer. Dann knutschen wir. Aber nicht wirklich lange. Und wir waren relativ schnell nackt. Es war alles ziemlich entspannt. Im Vergleich zu manch anderem Mann vermittelte er mir das Gefühl, dass er einfach nur eine gute Zeit haben wollte. Dass er nicht ein bestimmtes Ziel hatte, dass er nun auch ganz dringend kommen müsste, so dass es ihn für sich rentiert. Er fing an mich zu liebkosen. Ich weiß nicht ob es ein Talent ist oder viel Übung jedenfalls berührte er meinen Körper genau richtig. Er berührte mich so, dass ich geistig nicht eine Sekunde in Hab-Acht-Stellung gehen musste. Achtsam, aber wissend wie eine Frau funktioniert. So schnell wie mit ihm konnte ich meinen Kopf selten entspannen, bei einem Mann, mit dem ich zum ersten Mal Sex habe. Das war der Wahnsinn. Das führte dazu, dass er mir sehr entspannt, aber mit einer relativ kurzen Aufwärmphase einen ziemlich beindruckenden Orgasmus gefingert hatte. Ich war befriedigt und beeindruckt, als ich mich danach in die Embryostellung einrollte. Er freute sich daran, dass er mir Lust bereiten konnte.

Ich revanchierte mich und kümmerte mich um ihn. Großer Schwanz, aber bewältigbar. Ich wollte ihm ähnliche Lust bereiten wie er mir bereitet hatte und versuchte beim Blowjob seinen Körper zu lesen, zu verstehen, was ihm gefällt. Es gelang mir. Denn auch er kam. Und dann fiel mir auf, dass es eigentlich ziemlich doof ist, dass das Stundehotelzimmer kein Waschbecken hatte. Mir war natürlich sein Sperma über die Hand gelaufen. ich wischte es mit einem Tuch ab, musste aber wohl oder übel raus auf den Flur um mir im Klo die Hände zu waschen. Das war schräg. So halb bekleidet über den Gang zu hopsen. Aber naja, die werden schon anderes gesehen haben, dachte ich mir dann.

Ich war gespannt, was noch passieren würde. Auf seinen ansehnlichen Schwanz hatte ich durchaus Lust. Nach einer Weile begann er mich zu lecken. Auch da wußte er genau was er tun musste. Er leckte mich gekonnt und mit Hingabe. Das was er tat vermittelte mir wiederum das Gefühl, dass er Spaß an der Sache hat. Für meinen Kopf, der sich manchmal schwer ausschalten lässt, ist das wie ein Geheimrezept. Ich konnte mich einfach hingeben, ohne nachzudenken. Einfach genießen. Und zack Hammerorgasmus Nummer Zwei. Auch dieses Mal revanchierte ich mich nach einer Pause mit einem Hand-/Blowjob.

Es gelang ihm auch noch ein drittes Mal meinem Körper einen Orgasmus zu entlocken, was wirklich sehr erstaunlich ist. Denn eigentlich wird es schwieriger, je öfter. Desto genauer muss er das treffen, was mein Körper will. Aber es ging so einfach. So gekonnt, wie er meinen Kitzler berührte in der richtigen Intensität, wie er meinen Körper lesen konnte. Es war großartig. Ohne das wir miteinander geschlafen hatten, ging ich sehr glücklich befriedigt an diesem Tag nach Hause. Das einzige was ungewöhnlich war, dass wir uns bis auf ganz zu Anfang nicht geküsst hatten. Trotz kuscheln und streicheln zwischendurch. Keine Ahnung warum, es ist mir jedenfalls aufgefallen. Nachdem er mit mir fremdgeht, kann es sein, dass er nicht küssen will. Ich werd ihn das mal noch fragen. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall geben, denk ich.

Beim After-Sex-Bier-Kauf gescheitert

Ein Wunder, dass ich mich mit dem kleinen Österreicher wirklich getroffen habe. Eigentlich war er mir viel zu penetrant, wollte keine Zeit verlieren, kein Date vorher. Lange hab ich mich darauf nicht eingelassen, bis er mich dann eines Abends wieder anschrieb. Ich hatte nichts geplant. War durchaus Abenteuerlustig drauf. Er hatte seine Taktik nicht geändert. Er wollte, dass ich zu ihm nach Hause komme. Aber an diesem Abend sagte mein Bauchgefühl „Go“ und ich sagte zu. Auf seinen Vorschlag, er könnte mir ja nackt die Türe öffnen und wir vögeln dann gleich wild, bin ich allerdings nicht eingegangen.  Meine Bedingung war, dass wir ein Glas Wein trinken und quatschen und dann sehen, ob die Chemie stimmt.

Dann macht mir ein relativ unscheinbarer Typ die Türe auf. Unscheinbar, aber durchaus sympathisch. Nicht besonders groß. Ich war sehr gespannt, wie das Date laufen würde. Sein Dialekt verriet seine Herkunft. Der Österreicher war unterhaltsam. Es gab Wein wie versprochen. Wir saßen auf der Couch und unterhielten uns gut. Damit war der Abend schon mal ganz in Ordnung. Er war eigentlich überhaupt nicht der Typ Mann, dem ich auf den ersten Blick so direkte Mails zutrauen würden. Oder überhaupt spontanen Sex.  Und da ich ja im Erstkontakt immer sehr schüchtern bin (kein Witz), war ich gespannt, ob noch was laufen würde zwischen uns.

Mitten im Gespräch – er saß in der einen Ecke des Sofas, ich in der anderen, also maximaler Abstand – sagte er plötzlich: „Ich habe gerade überlegt, ob ich dich jetzt einfach küsse“. Hehe, guter Eisbrecher: Ich musste lachen. Aber gesagt, getan.. Wir knutschten los. Und er wurde relativ schnell sehr leidenschaftlich. Mir fast ein wenig zu flott. Aber er fasste mir dabei immer fest hinten in die Haare. Hach, wie ich das mag. Er kam schnell auf Touren, zog mich aus. Bis er dann fragte: “ Darf ich dir mein Bett zeigen“. Was ein noch lustigerer Eisbrecher war, weil sein Bett direkt neben der Couch stand.

Bett, weiter leidenschaftliches Knutschen, wild, fummeln und streicheln.. Ja ich hatte Bock. Als ich dann aktiver wurde und mir sein bestes Stück vornahm, gab er deutlich hörbares Feedback: „Ach du scheiße, Oh Schei0e…“ Ich interpretierte das mal, als es gefällt ihm wirklich gut, wie ich ihn mit meinem Mund bearbeitete. Dabei hatte er einen Schwanz der tricky zu blasen ist. Einerseits wegen einer Biegung, andererseits weil er nach unten hin breiter wird. Nach ein wenig heiß blasen, knuschten wir weiter, bis er mich bittend ansah und fragte, ob er in meinem Mund kommen dürfe. Argh, mag ich gar nicht gern. Aber gut. Ich entschied mich dafür, aber kündigte an, dass ich alles wieder ausspucken würde. Ich war gespannt, ob ich es schaffen würde ihn zum Orgasmus zu blasen, weil ich bei seiner Art Schwanz nichr so lange intensiv blasen kann. Aber es ging ganz fix, ich musste nicht viel machen und er kam heftig..Ich hatte alles im Mund und er drückte mit Taschentücher in die Hand zum Ausspucken. Dann lag er völlig gerädert da. Fast so als würde er einschlafen.

Als er sich wieder erholt hatte, bot er mir eine Revanche an. Die ich mit „ehrlich gesagt, hätte ich lieber einen Schluck Wasser“ beantwortete. Wir mussten wieder lachen.

Dann legte er los. Immer wieder spannend, welche Technik Männer so an den Tag legen. Mein Österreicher penetrierte eine Stelle. Von der wich er nicht ab. Er variierte nicht. Die Stelle war schon richtig, aber nix mit rantasten und so..Aber ich habe in letzter Zeit meinen Körper besser kennengelernt. Ich weiß, wie ich mitarbeiten kann, was ich tun muss. Ich brauchte etwas bis ich auf Temperatur war, bis sich mein Körper einen Rhythmus gesucht hat. Aber dann fühle ich die Wellen und wenn ich diesess Gefühl spüre, habe ich mittlerweile auch das Wellenbild im Kopf. Wenn ich mal den Anfang der Wellen gefunden habe und der Mann dann nicht plötzliche alles anders macht, dann komme ich auch ordentlich. So auch in diesem Fall. Seine Zunge pentrierte unablässig meine Perle. Mein Körper glich mit seinem eigenen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung aus und sorgte dafür, dass der Weg zum Orgasmus führte. Ich kam und embryote mich ein.. Es dauert nach dem Orgasmus gefühlt zehn Sekunden, bis mir dann kalt wird und ich eine Decke brauche. Jetzt lag ich da, so ein wenig als würde ich gleich einschlafen.

Nach einer langen gegenseitigen Streicheleinheit und einem Anblasen meinerseits lief es auf Sex hinaus. Gummi an und los.  Er überredete mich, wie auch immer, dass ich plötzlich auf ihm drauf saß. Allerdings bin ich oben immer so gehemmt, nachdem ich vor ein paar Jahren einem Mann dabei mal ordentlich weh getan hatte. Vermutlich muss mir mal  jemand noch ein paar Reitstunden geben. Ganz geduldig. Ich fühlte mich nicht wohl und fragte ihn nach einem Stellungswechsel.. Dann wurde die Missionarsstellung draus, ganz klassisch. Während er mich fickte, zog er sich immer wieder zurück und leckte mich. Bis er dann sagte, dass er mich von hinten ficken will. Ich kniete mich hin, streckte ihm meinen Arsch entgegen. Er fand es hörbar geil, mich in der Stellung zu nehmen. Und ehe ich mich versah, hatte ich auch noch einen Finger im Hintern stecken. Kurzer „der Kopf geht an“ Moment.. Aber es war so geil.  Ich mag es einfach. Half noch ein wenig nach und wir kamen ziemlich gleichzeitig..

Schöner Abend.. Guter Vanilla Sex, dem ich ja durchaus was abgewinnen kann. Zweite Runde wird folgen..

Auf dem Heimweg versuchte ich irgendwo ein After-Sex-Bier zu kaufen..Sehr schwierig. Alle Tankstellen, die ich anfuhr, verkauften um die Zeit keinen Alkohol. Wie mies, in so einer Riesenstadt.. Hab ja nicht oft Lust drauf, aber an dem Abend wollte ich daheim noch ein Bier trinken. In meiner Verzweiflung bin ich bei meinem Ex vorbei und hab ihm eines aus dem Kühlschrank gemopst. Dem Wohnungsschlüssel sei Dank. Zu meiner Verteidigung, ich packe aber auch immer mal wieder Sachen für ihn in seinen Kühlschrank.

Leckdate .. und abgeschossen

Ja mein Leckdate.. Tattoos, Glatze, aber netter Typ. Cooles Essensdate gehabt, gutes Gespräch, in dem er ziemlich oft erwähnt hat, dass er gerne leckt. Ich finde es gibt deutlich schlechtere Hobbies.

Ein paar Tage später, als wir uns schrieben, erzählte er mir, dass er beim Arzt war und eine Prostataentzündung hat, weswegen er momentan keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, nur lecken sei okay. Also wirklich nur lecken. Daraus wurde ein reines Leckdate. Wie cool. Wir verabredeten uns für einen Abend, an dem ich vorher den ganzen Tag Seminar hatte. Aber ich dachte so zum Entspannen wäre das genau das Richtige.

Er gab mir seine Adresse, ich stand vor der Tür und schrieb ihm eine Nachricht, dass ich nun da sei. Und nichts passierte. Als ich versuchte anzurufen, ging die Mailbox hin. Das wär der Knüller, dachte ich mir. Extra noch eine halbe Stunde Auto gefahren und dann stehe ich da umsonst vor der Tür. Aber eigentlich deutete nichts darauf hin, dass er mich verarscht haben könnte. Ich überlegte mir noch, auf welche der zehn Klingeln ich drücken würde, müsste ich eine auswählen. Dann ging ich erst mal wieder in mein Auto zurück und ging noch mal die Nachrichten und Mails durch. Aber es sprach immer noch nichts dafür, dass er das Date nicht Ernst gemeint haben könnte. Während ich etwa zehn Minuten in meinem Auto grübelte, was der Grund sein könnte, warum sein Handy nicht an ist, beziehungsweise, warum meine Nachrichten nicht angekommen waren, klingelte mein Telefon und er war dran. Uff, also alles gut. Er hat wohl immer mal wieder Probleme mit dem Handynetz. Er sagte mir den Namen auf seinem Klingelschild und ich musste lachen. Denn ich hätte mit meinem Ausschlussverfahren in der Tat die richtige Klingel gewählt.

Mr. Leckdate hatte mir beim Date noch erzählt, dass er es sich nicht abgewöhnen konnte, in seiner Wohnung zu rauchen. Ich dachte mir damals noch, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich die Wohnung betrat. In Zeiten von Nichtraucherlokalen und rauchfreien Diskotheken war ich Rauch überhaupt nicht mehr gewöhnt. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass meine Augen tränen. Sollte ich vorher zumindest über eine potentielle Beziehung nachgedacht haben, war dieser Gedanken spätestens mit Betreten der Wohnung vorbei. Das würde ich nicht aushalten.  Ja, Mr. Leckdate ist mal wieder ein Solomann, deswegen praktischerweise auch das Date zu Hause.

Ich machte es mir auf der Couch bequem, denn wie immer brauche ich meine Zeit um mich zu akklimatisieren. Wir quatschten und er meinte zwischendurch immer mal wieder, dass wenn ich geleckt werden wollten, ich schon meine Hose ausziehen müsse. Aber ich ignorierte das eine ganze Weile..

Irgendwann änderte er seine Taktik und rückte mit seinem Gesicht an meines und wir küssten uns. Guter Kuss, auch wenn Raucher, sollte aber auch der letzte bleiben an diesem Abend. Dann war ich auch willig mich auszuziehen. Shirt, BH, Hose, Höschen, ziemlich flott war ich ganz nackig. Und er begab sich mit einem kurzen Umweg über meine Brüste ziemlich schnell zwischen meine Beine. Ich ließ mich in die vielen Kissen auf seiner Couch sinken. Am Anfang dauerte es, wie immer, bis mein Kopf auch in den Genießermodus schalten konnte. Erst kurz noch gehofft, dass ich ihm auch gut schmecke.. Aber wenn dem nicht so wäre, dachte ich mir, würde er schon aufhören. Zwingt ihn ja schließlich niemand mich zu lecken. Und ja, man merkte ihm an, dass er es gern tut.. gut für meinen Kopf, der sich in einem dauernden Kampf befindet zwischen: „Verdammt, ich brauch ja schon wieder ewig, bis ich mich fallen lassen kann“ und „Wenn du jetzt nicht aufhörst drüber nachzudenken, dann dauert es noch viel länger“. Ja Runde Eins dauerte ziemlich lange. Aber mein Körper gab mehr Feedback, als ich stöhnte. Am Anfang fasste er meinen Kitzler fast zu hart an. Ich war noch nicht geil genug für den Druck, den er ausübte. Aber er traf zunehmend besser, was mein Körper wollte und ich wurde geiler. Mit viel Gefühl in der Zunge und dem gezielten Stimulieren des G-Punkts mit seinen Fingern in mir, gelang Orgasmus 1. Juhu.. Und das Beste, es machte ihm sichtbar Spaß. Also alles was ich zu tun hatte, war, mich auf den Rücken  zu legen und zu genießen. Er wollte nach meinen Orgasmus gleich weiter machen, aber in dieser Runde ging das nicht und ich bat ihn aufzuhören. Ich rollte mich in die Embryolage ein, ließ mich zudecken und kam wieder runter.

Für Runde zwei packte er dann ein Spielzeug aus. Gut ausgrüstet Mr. Leckdate. Er packte einen Dildo aus. Groß, aber nicht riesig. Er ließ mich nicht lange runterkommen, wollte eine zweite Runde. Wie sollte ich da nein sagen. Er versenkte gleich zu Anfang den Dildo in mir. Ging nicht gleich hinein, musste ihn nach und nach reinschieben. Ich war feucht, aber bin eng. Er bewegte mit einer Hand den Dildo raus und rein. Und leckte mich wieder. Diesmal ging alles schneller. Der Kopf war entspannt, ich war auch schon aufgegeilt, seine Leckkünste taten ihr Übriges, auch wenn er mir den Dildo manchmal fast zu weit reinrammte. Aber ich kam.. Heftig, viel heftiger als beim ersten Mal. Mein Körper bäumte sich auf. Er ließ danach aber nicht locker, stimulierte mich weiter. Kurz war ich versucht, ihn davon abzuhalten, aber ließ es zu und so folgte Orgasmus Drei nur wenig später.. Danach war ich verschwitzt, glücklich und komplett gerädert.

Er hatte immer mal wieder ein geraucht. Ich hab währenddessen immer wieder mein Handy in der Hand gehabt. Mehr als bei einem Date sonst üblich. Das lag auch daran, dass ich den ganzen Tag vorher mit dem Seminar nicht wirklich viel Zeit am Handy verbracht hatte und irgendwie noch Nachholbedarf hatte. Durch seine Raucherei hab ich das auch gar nicht so schlimm empfunden. Er Zigarette, ich Handy. Da es dann schon wirklich spät war, fragte er ob ich übernachten wollte. Ich war auch echt schon müde und blieb, obwohl ich mal wieder nichts dabei hatte. Am nächsten Morgen fuhr ich relativ schnell heim.

Ein wenig später schrieb ich ihm eine Nachricht um mich zu bedanken und fragte auch nach einer Revanche. Ich bekam dann folgende Antwort:

mir gehts gut, danke.
eine revanche ist nicht nötig.
sorry aber ich denke wir werden uns nicht mehr sehen. das lecken hat schon spass gemacht, aber der rest war dann doch nicht so das was ich mir vorgestellt hatte. was ich damit sagen will, ich hatte noch nie eine frau hier die sich mehr mit ihrem handy beschäftigt hat als mit mir.

Uff, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das traf mich schon ein wenig. Zumal er so gar nichts gesagt hatte und es ja beim Essensdate auch anders war. Ich schrieb ihm, dass es unhöflich von mir war und nichts mit seiner Person zu tun hätte. Er solle das nicht als mangelndes Interesse interpretieren, sondern wenn dann als mangelndes Fingerspitzengefühl meinerseits. Und dass ich schweren Herzens seine Entscheidung respektiere.

Er war konsequent, Freundschaft gelöscht… Zack weg.. Das hat ein wenig gedauert, bis ich das verwunden hatte. Sehr schade… Aber ich respektiere es selbstverständlich.. Und werde es mir eine Lehre sein lassen. Aber es bleiben drei gut geleckte Orgasmen. Ich will es positiv sehen..

Sexpanne und sensationelles Essen Teil 2

Nach dem doch angenehmen Aufwachen schafften wir es auch irgendwann aus dem Bett zu klettern. Nach dem Frühstück zeigte er mir dann seine kleine aber feine Heimatstadt. Das Wetter war super, war ein netter Sparziergang. Ich fühlte mich langsam als würde ich ein Wochenende lang Urlaub vom Singledasein machen. Als wir dann wieder zurück waren zu Hause machten wir es uns wieder gemütlich. Und am Abend stand an. Toll war, dass ich Fußball schauen durfte. Meine Lieblingsmannschaft spielte. Mr. E-Technik stand derweil in der Küche und kochte das Menü, dass er mir versprochen hatte. Eine wunderbare Arbeitsteilung, wie ich finde.

Pünktlich zum Ende des Spiels war dann auch das Essen fertig. Und es hielt sowas von was er versprochen hatte. Er ist wirklich ein überragender Koch. Erster Gang Karotteneis (geeiste Karotten), dann gab es einen unfassbar leckeren Salat mit Speckstreifen. Hauptgang war Zwiebel-Schinken-Filet mit Pernod-Kartoffeln. Und dann die Nachspeise: Megaleckeres Tiramisu.. WIe versprochen: Orgasmusverdächtig.

Beim zweiten Anlauf Sex zu haben, waren wir beide leider wieder nicht erfoglreich. Diesmal zog er sich ein Kodom an und als er gerade loslegen wollte, war er auch schon gekommen. Ooops. Ich hatte sehr gehofft, mehr für ihn als für mich, dass er es beim zweiten Anlauf hinbekommen würde, weil er dann vielleicht nicht mehr so nervös ist. Aber dem war wohl nicht so. Aber auch jetzt fand ich es nicht schlimmt. Auch wenn es mich schmunzeln ließ. Erst keinen hochbekommen, dann zu früh kommen. Der Arme, es war wirklich eigentlich der wörst case. Aber wir nahmen es mit Humor.

Dann stand der eigentliche Grund unseres Treffens an.. Zusammen den Super Bowl schauen. Die Halbzeitshow sah ich noch, dann war ich so müde, dass wir ins Bett gingen. Kuschelten uns wieder aneinander. Ich schlief mit der Hoffnung ein, dass er diesmal so müde war, dass er dieses Mal wenigestens schlafen konnte und nicht wieder die ganze Nacht wach liegen würde.

Am nächsten Morgen sah er zumindest fitter aus, als am Tag zu vor. Und er wurde nicht müde darin, dass er mir doch noch Lust verschaffen wollte. Er machte sich daran, mich mit Fingern und Zunge zu befriedigen. Ich hoffte so sehr, dass er das hinbekommen würde, ganz allein, ohne, dass ich nachhelfen muss. Ich muss zugeben, dass ich kurz für den Fall, dass es nicht klappen würde, über das Vorspielen eines Orgasmuses nachgedacht hatte. Ich habe diesen aber dann aus verschiedensten Gründen sofort wieder verworfen.

Da lag ich da, den Kopf voller Gedanken, den Mann zwischen meinen Beinen. Er voller Hingabe, ich bemüht mich fallen zu lassen. Gar nicht so einfach. Damit gedanklich beschäftigt zu sein, kommen zu wollen, wozu ich mich eigentlich hätte fallen lassen müssen.  Mir zu wünschen, dass er ein Erfolgserlebnis bekommt. Und dann ging es von ganz allein. Denn Mr. Technik wußte was er tut.  Egal, ob geübt oder nachgelesen, wie es geht, es war gut. Er machte es genau richtig und ich merkte die Wellen. Da wußte ich, dass ich kommen würde und ließ mich ganz hineinfallen und hatte einen wundervollen Orgasmus. Und ähnlich, wie von seinen Kochkünsten würde ich auch mehr von seinen Leckkünsten nehmen. Über meinen Orgasmus waren wir beide ziemlcih glücklich.

Ich hab mich sauwohl gefühlt bei ihm und ich würde das gerne bald wiederholen.  Übung macht den Meister. Irgendwann klappt das mit dem Sex auch dann. Da mache ich mir gar keine Sorgen.

Irgendwann tätowier ich mir auf den Bauch …

… folgenden Satz: Wenn ich mein Becken in irgendeine Richtung neige, während du mich leckst oder fingerst, dann heißt das nicht, dass du genau das was du gerade tust, weitermachen sollst.

N I C HT weitermachen… Auf gar keinen Fall. N I C H T versuchen, trotz dem ich mich bewege genau die gleiche Stelle zu malträtieren..Freu dich ja nicht drüber, dass du deinen Finger auf der gleichen Stelle halten kannst, obwohl ich mich winde unter dir… Es führt dich nicht zum Ziel, wenn du auf der Perle verharrst und dich von dort auf keinen Fall mehr wegbewegst..

Ich weiß, es gibt ja auch Momente, in denen Frauen wollen, dass du auf keinen Fall aufhörst was du tust, aber die haben meistens nix mit einer Beckenneigung zu tun. Bei mir eher mit einem unkontrollierten Zucken..Aber ich weiß, es sind Nuancen zwischen Liebling oder Looser, zwischen das Gleiche weiter tun und einen anderen Reiz setzen..

Eigentlich waren meine Erfahrungen mit dem Know-How der Männer, was Frauenkörper angeht, im letzten Jahr ziemlich zufriedenstellend.  Dass sich das Durchschnittsalter der beteiligten Männer so auf 40 verschoben hatte, hatte darauf eine positive Auswirkung. Der Journalist Stefan und ich müssen aber noch üben. Allerdings hatte er  mich auch nicht so wild gepiesackt, wie oben beschrieben. Nichtsdestotrotz kam mir kurz der Gedanke mit dem Tattoo..

Wir haben uns kurze Zeit nach unserem ersten Date ein zweites Mal gesehen. Und hatten wirklich wieder einen wunderbaren Abend. Nettes, langes Gespräch, Rotwein, das Entdecken von erschreckend vielen Gemeinsamkeiten . Die lustigste davon war, dass er wie ich auch, die neue Matratze für sein Bett, auf seine alte gelegt hatte. Unfassbar, denn auch ich schlafe momentan genau so. Und wieder Sex.  Das Einweihen der neuen Matratze. Aber ich bin noch nicht körperlich kompatibel mit ihm. Er versuchte mir wieder etwas Gutes zu tun, fingerte und leckte mich…

Als ich merkte, dass es wieder nichts werden würde, mit meinem Orgasmus, da kam der Moment, in dem man als Frau darüber nachdenkt, ob man die Abkürzung nimmt und den Orgasmus vorspielt oder es abbricht  Aber ich hatte zu meinem eigenen Wohle, aus Fairnessgründen und zum Wohl der anderen Frauen zu Beginn meiner Entdeckungsreise beschlossen, das nie wieder zu tun. Keine gefakten Orgasmen mehr. Keine Show..Also sagte ich, dass es nichts werden wird. Und machte das, was ich kann.. und mir auch Spaß bringt. Blasen.. erfolgreich. Und er war kompatibel mit dem was ich tue.. Dann nebeneinander einschlafen.. zum zweiten Mal in kurzer Zeit..rekordverdächtig..Die Vorteile eines ungebundenen Mannes. Und auch schön, denn dieses Mal war ich ausgerüstet mit allem, was frau so zum Übernachten braucht und musste nicht mit ungeputzten Zähnen aufwachen.

Nicht, dass er es nicht drauf hat. So weit will ich nicht gehen. Denn ich habe ja auch gelernt, dass es geschätzt ein Viertel Männer gibt, bei denen meine Blasekünste nicht fruchten. Dass ich nicht verstehe, wie er oder sein Körper ticken.. Der Alte Mann war da so ein Beispiel. Er fand alles doof, was ich an ihm ausprobiert habe. Wie bei Stefan und meinem Körper. Es hat einfach noch nicht zusammen gepasst. Vielleicht hilft üben, vielleicht funktioniert es einfach nicht.

Allerdings habe ich mich noch nicht durchringen können, in Momenten, in denen ein Mann, den ich noch nicht so gut kenne, etwas tut, dass nicht mit meinem Körper kompatibel ist, ihm zu erklären, was er falsch macht oder ihm zu sagen, was er besser machen könnte. Das ist wohl dann die nächste Entwicklungsstufe… Es gibt immer noch Luft nach oben..

Swingerclub – die Spielwiese ist nichts für mich

Wir setzten uns auf eine Couchlandschaft. JD, ganz Gentleman, legte für mich ein Handtuch unter. Wir kamen mit einem anderen „Pärchen“ ins Gespräch. Die beiden waren vermutlich im wahren Leben auch kein Paar. Er war ein gutes Stück älter als sie. Es war trotzdem eine nette Unterhaltung bei einem Gläschen Wein. JD trank nichts, denn er musste ja noch Autofahren..

Nebenbei schaute ich mir interessiert die Menschen an, die sonst noch so im Club unterwegs waren. Und was die so anhatten. Ich werde nochmal einen Eintrag über die Klamotten, vor allem auch bei den Männern schreiben. Jedenfalls gab es durchaus was zu sehen.

Nach einer Weile wollte JD wieder aufbrechen. Wir wanderten durch die Zimmer. Und JD suchte etwas, dass ihm gefiel. Wir kamen auch wieder an einer größeren Spielwiese vorbei. Aber gleiches Problem wie immer, ich konnte einfach nicht zuhören. Ja richtig, die Geräusche irritieren mich so, dass ich zum Schauen gar nicht erst komme. JD suchte dann weiter nach einem leeren Zimmer. Und fand auch eines. Mit einer eher im dunklen liegenden Matte, die durchaus noch Raum auch für andere bot. Er sagte mir, dass ich meine Unterwäsche ausziehen solle und auch meine Stiefel: Ich tat wie mir geheißen und hatte nur noch den Kimono an. Dann legte er relativ nah an die Wand ein Handtuch aus. JD hatte sich auch seines Höschens entledigt. Dann legte er sich auf den Bauch und sagte, dass ich ihn massieren solle. Huch, was ganz was Neues. Ich war überrascht. Sonst kann er doch gar nicht so gut nehmen. Ich kraxelte also auf seinen Hintern und fing an, bestimmt etwas ungeholfen, seinen Rücken zu massieren. Vermulich mehr streicheln, denn ohne Massageöl ist massieren eh nicht so einfach. Nach kurzer Zeit standen schon die ersten Zuschauer im Raum. Und waren zum Teil ein wenig irritiert, ob des Bild das sich ihnen bot.

„So ist das aber verkehrt herum“…“Liebe machen, soso“.. Ich war ein wenig von mir selbst genervt, dass ich so leicht ablenkbar war und die Kommentare nicht ausblenden konnte. Ich musste grinsen, weil das Streichelschauspiel zwischen mir und JD wohl eher unüblich war. Irgendwann kam das Pärchen, das ganz am Anfang im SM-Zimmer gespielt hatte vorbei. Erst gingen sie wieder, weil sie das Gefühl hatten uns zu stören. Dann kamen sie aber nach kurzer Zeit  wieder und fragen uns, ob es okay sei, dass sie sich dazulegen würden..In der Zwischenzeit war ich von JD runtergeklettert und er hatte wieder die Initiative übernommen und beglückte mich mit einer Mischung aus Fummeln, Lecken und Ficken. Das Pärchen legte auch los und knutschte und fummelte. Irgendwann leckte der Mann die Frau. Ich lag einfach auf dem Rücken und versuchte rauszufinden, ob mich die Situation an oder abturnt. Ich wußte auch nicht so genau, ob was ich den nun machen sollen.. JD fasste auch immer wieder die Frau des Pärchens an und ich merkte, wie die beiden auch irgendwann mich anfassten. Ich wußte einfach nicht so genau, was ich machen sollte. Auch anfassen? Nur auf dem Rücken liegen? .Wenn JD und ich sonst spielen ist das einfach, dann sagte er was zu tun ist. In der Situation war ich mir nicht sicher..

Jedenfalls war der Kopf an und auch JD hatte keine Chance mich zum Orgasmus zu kriegen. Dann kam noch das Pärchen von der Couch hinzu. Die beiden legten sich neben das andere Pärchen und irgendwann ritt sie ihn so wild und laut, dass ich einfach lachen musste. Ich bin echt nicht gemacht für Swingerclubs, glaube ich. Zumindest nicht um mich auf Spielwiesen zu vergnügen. Mich lenkt einfach alles ab. Vor Allem alles an Geräuschen, Gesprächen… Voll doof, ich kann überhaupt nicht abschalten. Das Reiterpärchen verschwand nach einer Weile wieder. Mit dem anderen Pärchen entwickelte sich dann ein Tausch. JD leckte die andere Frau und der andere Mann fing an mich zu lecken.. Er machte seine Sache gut, aber mein Kopf ging nicht aus. Ich konnte mich Null fallen lassen. JD und die Frau harmonierten hingegen gut, denn sie kam irgendwann deutlich hörbar. Ich sagte ihrem Mann wiederum, dass ich nicht kommen würde. Ich überlegte, ob ich im einen blasen sollte, aber seine Körpersprache deutete nicht darauf hin, dass er das gerade wollte. Er und ich, wir unterhielten uns dann einfach.

Und fanden heraus, dass JD mit den beiden schon im Vorfeld Emailkontakt gehabt hatte. Die beiden waren sehr nett. Etwa so alt wie JD, obwohl man ihnen das nicht ansah. Sie hatte sich den Abend Kinderfrei genommen. Mal raus von zu Haus.. JD und Ulrike legten noch eine zweite Runde hin. Sie kam wieder und ich war fast ein wenig neidisch, dass sie so einfach abschalten konnte. Ihr Mann Ralph versuchte es wieder, aber wieder ohne Erfolg. Ich brach irgendwann wieder mit dem Hinweis, dass mein Kopf nicht mitspielen würde ab. Und sein Kopf wollte wohl auch nicht so. Bei JD und Ulrike klappte das gut, denn zum Abschluss blies sie ihm noch einen und er ist gekommen. (das hat mich kurz irritiert, denn mit mir war er noch nicht gekommen. Aber Mann muss sich ja seine Kräfte einteilen.)

Fazit: Ich brauch nicht eine Augenbinde um abschalten zu können in einem Club, sondern ich muss wohl nächstes Mal Oropax mitnehmen. Augen kann man schließen, Ohren nicht.  Die Geräusche lenken mich total ab. Erkenntnis Zwei: Normales Spielwiesenspiel funktioniert für mich irgendwie nicht. Weil ich nicht der Typ bin für Sex mit Menschen die ich nicht kenne. Es funktioniert, wenn JD in der Rolle des Doms ist und aufpasst und bestimmt. Wenn er aber mit einer anderen Frau spielt, dann bin ich ja auf mich gestellt. Dann muss ich selbst meine Grenzen ziehen.  An sich kein Problem. Aber seit ich in nem Artikel gelesen habe, dass wenn ein Mann seine Finger erst in die eine Frau und kurz darauf in die nächste steckt, ist das wie ungeschützter Sex mit der anderen Frau.. (Hab recherchiert im Nachhinein, Riskio gering, vorausgesetzt sie hat ihre Tage nicht, etwa so wie bei nem Blowjob) Aber der Gedanke macht das ein wenig unentspannt. Weil wer redet denn da vorher drüber in so ner Viererkonstellation.. Außerdem funktioniert erotische Anziehung bei mir über den Kopf. Geredet haben wir erst nach dem Sex. ich wußte also vorher nix über Ralph. Das ist für mich komisch. Ich mag die Reduzierung rein aufs  Körperliche nicht so. Also wenn mich JD vorführt oder bespielt funktioniert das mit dem Club. Oder wenn ich die Beteiligten schon kenne. Ansonsten gerne Sex mit ihm und andere schauen zu. Aber so ein durcheinandergevögle ist nichts für mich..