Das Küchenfensterbrett hält was aus

Meinen Bachelor-look-alike, Mr. Immobilienmakler, habe ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Ich hatte nicht wirklich Zeit, wir hatten auch keinen Ort, weil zu mir nicht geht und er hatte in letzter Zeit wohl auch kein passendes Objekt, das wir hätten nutzen können.. Wir haben uns schon etwa ein Vierteljahr nicht mehr gesehen..

Nachdem er dann aber schon einigermaßen quängelig wurde und auch wieder eine Wohnung zur Verfügung hatte, klappte ein Treffen mit ihm. Und wie immer ein Quickie. Er empfing mich am Hauseingang.. Küsschen rechts, Küsschen links.. hatte wieder ein wenig abgenommen..dann klassischer Immobilienmakler-Smalltalk.. Was macht die Uni..Bla Bla.. Rein in die leere Wohnung.. komplett leer. Kein besonders interessantes Objekt.. Wie immer bekomme ich auch die Daten des Objekts mitgeteilt.. Erweitere mein Wissen über den Immobilienmarkt der Stadt.

Zwei-Zimmer-Küche Bad..Ziimmer Eins und Zwei hatten ein wenig blöde Fenster.. Erdgeschoss, keine Vorhänge ..doof, wenn die Nachbarn nicht sehen sollen, was der Herr Makler so treibt.. Da blieb nur die Küche. Die hatte ein Fenster, das man von außen nicht einsehen kann..

Wir stehen im Gang.. Smalltalk.. Er stellt sich vor mich.. Knutschen..Er will mich… Der Griff an meine Brüste.. Er will mich sehr.. Weiterknutschen.. Der Griff an meinen Gürtel.. Öffnen, Hose runter.. Und wie er mich will..Ich klettere freiwillig aus meinen Schuhen und meiner Hose.. Währenddessen befreit er sich auch von seiner Hose.. Kondom rauf… Dann bugsiert er mich zum Fenster, drückt meinen Rücken nach unten.. er will mich von hinten, wie immer..

Ich halte mich am Fensterbrett fest.. Er fackelt nicht lange.. Dringt von hinten in mich ein..ich bin feucht, will ihn auch..Er kann sich aber nicht ordentlich bewegen mit den heruntergelassenen Hosen. Er zieht sich nochmal zurück. Zieht ein Hosenbein aus.. Dann nimmt er mich von hinten. Fängt langsam an. Dann wird er heftiger.. stößt tief..hält meine Hüften, benutzt sie um zustoßen zu können..Ich teste die Standfestigkeit des Fensterbretts.. Er packt mich an Nacken.. jetzt will er mich heftig..Stößt schnell und tief zu..Ich merke dass ich nicht kommen werde, trotz Nachhelfen..Verdammt… Es war wohl nicht schlau, dass ich es mir kurz nach dem Aufstehen zwei Stunden vor unserem Treffen zwei Mal selbst gemacht hatte. Verdammt. Er lässt sich gehen, wird laut, stöhnt, stößt,.. Und kurz bevor er kommt.. rutscht er aus mir heraus, weil er so heftig war.. Steckt ihn nochmal rein, aber bewegt sich nur noch leicht und kostet seinen Orgasmus aus..Fensterbrett hat den Test auch bestanden..Kann er ja bei der nächsten Besichtgung erwähnen..

Dann zieht er sich zurück und zieht seine Hose an einem Bein hinter sich her zum Bad. über dieses Bild musste ich sehr schmunzeln… Zieht sich wieder an.

Ich auch.. fertig gequickit..Küsschen links, Küsschen rechts.. Er will mich bald wieder..

37 Kommentare zu “Das Küchenfensterbrett hält was aus

  1. “Dann zieht er sich zurück und zieht seine Hose an einem Bein hinter sich her zum Bad”
    Ich könnte mich gerade bekringeln vor lachen Genauso wie dein letzter Titel: Ich das Gruselkabinett. Hach ich liebe deine offene unverblümte Art wie du berichtest.Ich lese schon eine Weile hier im stillen mit doch nun muss ich einfach mal sagen: Ich finde deine Einträge immer sehr spannend und haben einen ganz besonderen Humor in sich Weiter so!

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  2. Das ist einfach gut geschrieben und überhaupt nicht traurig. Vor allem ist sehr gut in dieser Geschichte die ihr innenliegende innere Wahrheit herausgearbeitet, nämlich dieses „er will mich“. Nach neueren Erkenntnissen soll das Begehrtwerden für Frauen sehr wichtig sein. Und ja, Selbstbefriedigung bevor man sich mit einem potentiellen Geschlechtspartner trifft ist dem Treffen insgesamt hinderlich.

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    • Begehrt werden? Er ist nicht an ihr als Mensch interessiert! Er bestellt, er baut seinen Druck ab und geht. Er muss sich nicht mit ihr identifizieren, sich nicht um ihren Orgasmus kümmern und wird das mit jeder anderen, die sich dafür anbietet auch machen. Das ist doch keine Kunst so einen zu finden, so sind Männer nun mal.

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      • Mag sein.. Das Verhalten lasse ich auch nur ihm durchgehen. Er war der erste. Vielleicht auch ein kleinwenig sentimental.. Andererseits nehme ich ihn auch nicht ernst.. Er ist wie ein unterhaltsames Spielzeug. Mehr von seiner Person muss ich auch gar nicht wissen.. Ich amüsiere mich über genau dieses „männliche“ Verhalten von ihm.. Wenn er einen wegsteckt und dann hinterher lustig (vielleicht auch ein wenig erbärmlich) aussieht, wenn er mit der heruntergelassenen Hose durch die Wohnung stapft… Da ist mein Orgasmus nebensächlich..

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        • Der Bachelor ist (d)ein unterhaltsames Spielzeug, das du nicht ernst nimmst?
          Klingt für mich ziemlich traurig und oberflächlich. Außerdem ist die Frage, ob er es umgekehrt nicht genauso sieht? Falls ja, was gibt es einem, seine Zeit mit Leuten zu verbringen, die man nicht ernst nimmt und die man wie Spielzeug behandelt?
          Ich habe noch deine Aussage von Oktober vor den Augen: „Ich bin für niemanden der wichtigste Freund.“ Natürlich war das auf Freundschaften im allgemeinen bezogen, aber trotzdem verrät deine obige Aussage, was du scheinbar von manchen Menschen in deinem Leben hältst.

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        • Vom Bachelor. Um niemand anderen ging es. Das gilt nur für ihn. Natürlich sieht er es umgekehrt genauso. Aber das ist auch okay für mich. In dem Fall ist das mit Sicherheit beidseitig oberflächlich. Das hat aber nichts damit zu tun, wie ich sonst im Leben mit Menschen umgehe…

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      • Doch für sämtliche Beteiligte, denke ich.

        Um auf deine allgemeine Frage weiter unten mit meiner persönlichen Meinung einzugehen:
        Obwohl ich auch bei einem Quickie meist komme, ist für mich mein eigener Orgasmus dabei nicht das entscheidende (pun not intended).
        Auch wenn sich das jetzt altruistischer und selbstloser anhört als es ist, aber ich ziehe einen Großteil meiner Befriedigung auch daraus, dass ich meinem Partner soviel Lust verschaffen kann.

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  3. Sorry, ich wollte nich abgrundtief negativ rüberkommen.

    Aber ich muss Euch (hier lesende und kommentierende Frauen) jetzt mal offen fragen: Ist das wirklich schön für Euch, so ein Quickie, bei dem Ihr nicht annähernd zur Erlösung, zu Eurer Explosion kommt? Hilft Euch ein „er will mich bald wieder“ da wirklich weiter? Reicht dieses vermeintliche „Begehrtwerden“, um die nicht stattfindende Befriedigung zu kompensieren?

    PS: Witzig geschrieben und teilweise amüsant finde ich es (ebenso wie die etwas unappetittliche Story über den ungünstigen Analtag zuvor) auch, aber vom „Ergebnis“ her fand und finde ich es eben etwas „traurig“ im Sinne von, es muss doch „frustrierend“ für dich gewesen sein. Klar, das Event als solches war sicher lustig, aber auf Dauer….?

    PS2: Wieso triffst du dich mit ihm nicht in einem Hotel? Bringen leere Wohnungen irgendeine Art von Kick? Welchen? Wem?

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    • Bloß weil man keinen Orgasmus hatte heißt es ja nicht, dass es einen nicht trotzdem befriedigt hat….finde ich zumindest
      ich persönlich finde es manchmal befriedigender “ihn” in mir zu spüren als wenn er mir einen Orgasmus verschafft (was er auch äußerst gut kann :D)

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    • Warum kein Hotel.. Gute Frage, das war nie ein Thema.. Ne Weile konnten wir zu mir.. oder hatten uns eben in einer Wohnung getroffen, die er verkauft oder vermietet. Irgendwie war ins Hotel gehen zwischen uns nie ein Thema. Vermutlich auch, weil er nicht lange genug Zeit haben würde.. Ab und an so zwischen rein.. Das ist schon okay.. Nur er, das wäre auch mir zu unbefriedigend..

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  4. @ Ulli: Ich glaube ich weiss, wie Du es meinst. Mir kam der Gedanke auch. Aber hauptsache Remi geht’s gut dabei und dass es ihr gut tut.
    @ Remi: Auch wenn ich mich wiederhole, mir gefällt Dein Schreibstil 🙂

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    • Natürlich, Serendipity, was berliebt ist auch erlaubt bzw. was ihr gefällt ist über „Kritik“ erhaben. Ich wollte auch überhaupt kein bißchen kritisieren, ganz und gar nicht, sondern nur meine Gedanken nach dem Lesen teilen…..

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  5. Köstlich! Ich mag die Stelle mit dem einen Hosenbein ins Bad humpeln sehr *grins*

    Zur anderen Frage: Es geht tatsächlich bei mir meist weniger um den eigenen Orgasmus als um den des Anderen. Ich hätte eher ein schlechtes Gefühl, wenn ich kommen würde und er nicht… Spaß macht, wenn es beiden gefällt, was nicht heisst, dass immer beide zum Orgasmus kommen müssen – denke ich.
    Wenn es irgendwann NUR noch um den Orgasmus des anderen geht und man selber keinen Spaß mehr dabei hat, dann sollte man was sagen… Ansonsten, lese ich Remi’s Einträge selten so, dass sie keinen Spaß dabei hat… 🙂

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    • Nein, es hat mir Spaß gemacht. Zugegebenermaßen würde ich es auch keinem anderem Mann durchgehen lassen, sich so wenig für mich zu interessieren wie der Bachelor. Aber er war der erste und ich mag die immer wieder lustigen Situationen mit ihm. Auch wenn mir in der Tat andere Männer deutlich mehr Lust verschaffen können.

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      • Ich würde ja mal vermuten, korrigier mich,wenn ich falsch liege, dass Du nichts machen würdest, was Dir keinen Spass macht? Daher setze ich das bei Deinen Posts, wenn sie so geschrieben sind, immer als gesetzt voraus? 🙂

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        • Manchmal passiert es auch, dass es keinen Spaß macht, weil man merkt, dass die Chemie nicht passt.. Dann würde ich es nicht wieder tun.. Aber beim Bachelor, den Mann, denn ich vermutlich am öftesten getroffen habe von allen beiteligten Männern, da wußte ich worauf ich mich einlasse. Also ja, ich hatte Spaß 🙂

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        • Aber das mit der Chemie würdest Du dann hinschreiben… 😉 Mir ging es an sich um die Kommentare der werten Mitleser, die Frustration bei Dir vermuteten… Ich wollte da einfach meine 5 Cent dazuwerfen 😉
          Ich gehe davon aus, dass Du auf Deine Kosten kommst oder zumindest Spass hast, ansonsten würde das in Deinem Text stehen… So meinte ich das 🙂

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  6. Ich denke, die Art, wie man Sex hat, ist generell eher nebensächlich. Wichtig ist, dass es passt, dass man mit seinem Partner (m/w *g*) in der jeweiligen Situation übereinkommt. Ich denke, es ist auch nicht verwerflich, den eigenen Orgasmus als wichtig einzustufen, genauso wenig, wie ihn zu negieren, wenn er denn wirklich einen geringen Stellenwert hat. Und ich finds genauso gut, wenn jemand hier seine eigenen Gedanken mitteilt (@ulli), die vielleicht nicht dem Gros der Leserschaft entsprechen, aber genauso ihre Berechtigung haben.
    Für mich z.B. wäre die Vorstellung von Remis Lebensweise ein Alptraum. Zwei, drei Männer parallel könnte ich handlen (nicht unbedingt hinsichtlich terminlicher Diskrepanzen, sondern vor allem menschlich), mehr auf keinen Fall. Und schon gar nicht auf diese Dauer. Auch ein Stelldichein für einen Quickie mit einem Typen, den ich vor einem Vierteljahr das letzte Mal gesehen habe, könnte ich für mich nicht glattziehen, ich hätte mich da schon viel zu sehr entfremdet. Remis Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen finde ich durchaus bemerkenswert (obwohl sie an mancher Stelle schreibt, dass sie sich auch immer auf die jeweiligen Typen eingrooven muß, also so ganz unverbindlich ist die Nummer ja nun auch nicht), aber sie ist ja auch noch jung *gg
    Ich bin vor einer Weile zufällig über diesen Blog gestolpert und schaue immer mal ganz gerne rein, auch oder gerade weil die “Protagonistin” und mich Welten trennen

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