Harte Nacht

Mr. Bondage ließ mir, beziehungsweise meiner Muschi überhaupt keine Verschnaufpause. Er wollte mich nach dem ersten Orgasmus weitertreiben. Ließ nicht locker. Der Vibrator übertrug weiterhin die Vibrationen mit Hilfe des Seils, das zwischen meinen Beinen durchgespannt war. Mr. Bondage hatte ja zum Glück, auch ohne mich zu kennen, Gleitgel verwendet, sonst hätte er wohl Probleme bekommen, mich weiterzufingern, weil ich nach dem Orgasmus normalerweise schnell trocken werde.

Ich versuchte mich kurz zu entspannen, trotz der auf mich einprasselnden Reize, um so eventuell noch eine Runde dranhängen zu könne. Das geht manchmal. Aber Mr. Bondage hatte in seiner Erregung mittlerweile mehrere Finger in mir stecken und fingerte mich heftig. Das stieß er wohl gegen meinen Verhütungsring und ich empfand es als unangenehm. Und schwupps war mein Kopf an. Ich fing an darüber nachzudenken, dass ich Mr. Bondage vor unserem Spiel, als er mich gefragt hat, ob es etwas gibt, dass er wissen müsse, da hätte ich ihm wohl vom Verhütungsring erzählen sollen. Aber der ist mir in dem Moment überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Ich vergesse den die meiste Zeit. Einer der Gründe, warum ich damit verhüte. Da ich dann nicht darüber nachdenken muss. Das rächte sich jetzt. Denn ich hätte ihn ja vor dem Sex auch einfach rausnehmen können. Ich ärgerte mich über mich selbst.

Auch der Plug in meinen Hintern wurde mit nachlassender Erregung unangehm. Allerdings erinnere ich mich nicht wann genau Mr. Bondage den eigentlich hineingesteckt hatte. Jedenfalls nahm ich ihn dann als störend war. Mr. Bondage merkte, dass nichts mehr ging bei mir und befreite mich von allem was er in mich gesteckt hatte. Schaltete das vibrierende Ding aus. Nahm dem Plug raus. Ich war froh, als er mich dann auch aus den Fesseln befreite. Ich muss mich wohl erst noch an die ungewohnte Belastung durch das Fesseln gewöhnen. Als er mich befreit hatte, sah ich, was er so in mich hinein gesteckt hatte. Es war ein WeVibe, den besitze ich ja selbst auch. Das erklärte mir dann auch, warum es in mir und auf den Seilen vibriert hatte.  Fand ich sehr cool, dass er so ein Teil besitzt.

Er kam noch nicht aus der Rolle, das Spiel war noch nicht zu ende. Schließlich hatte Mr. Bondage ja außer der Befriedigung mich befriedigt zu haben, noch nichts vom Abend gehabt. Deswegen fand ich es auch sehr okay, als wir dann ins Schlafzimmer wechselten. Bisher war er ziemlich angezogen und ich ziemlich nackt gewesen. Jetzt durfte ich ihm dann auch mal unter den Anzug gucken. Haare. Mr. Bondage war einigermaßen behaart. Nur der Schambereich war rasiert. Weder Achseln noch Rücken. Er hat relativ helle Haare, deswegen ging es einigermaßen. Aber es war ungewöhnlich in einer Zeit, in der die meisten ihre Körperhaare fast komplett entfernen. Das macht mich jetzt zwar nicht an, aber es ist auch kein Grund für mich schreiend aus dem Bett zu hüpfen. Beim Kuscheln habe ich damit manchmal ein Problem, weil meine Haut einigermaßen empfindlich ist. Aber das stand noch nicht auf dem Programm.

Dann durfte ich mich revanchieren für den Orgasmus in gefesseltem Zustand.  Blowjob. Ich war gespannt darauf ihn zu entdecken. Und er war nicht wirklich überragend bestückt, aber durchaus okay. Wenn er wirklich steif ist, dann ist die Größe in Ordnung. Zum Blasen also unproblematisch. Und ich blies und blies und blies. Und er lobte und fand es gut. Aber es passierte nichts. Hmm, dachte ich mir, also kein einfacher Fall. Nach einer ganzen Weile erlöste er mich dann und zog sich ein Kondom über. Wir schliefen miteinander. Oder fickten viel mehr. Es war gut, aber ich konnte nicht mehr kommen an diesem Abend. Und er aber überraschenderweise auch nicht. Obwohl er mich wild und heftig vögelte und ordentlich ins Schwitzen geriet. Ich registrierte es verwundert. Und wollte ihn danach fragen, sobald sich die Möglichkeit bot. Also wenn wir aufhörten zu spielen.

Aber das Spielen sollte nicht enden. Nach dem Sex holte er Handmanschetten und band mich mit einem Seil an seinem Bett fest. Und blieb in der Rolle. Ließ mich ein wenig auf dem Bett alleine liegen. Ging aus dem Zimmer. Ich fand es zwar ein wenig eigenartig, war aber gewillt auszuprobieren, was das so mit mir macht. Nach einer Weile kam er wieder und band mich los. Es war einfach so ein Machtgefälleding gewesen. Er gab mir noch den Auftrag die Spielzeuge mit warmen Wasser sauber zu machen. Das sei mein Job. Er würde sie danach noch desinfizieren. Auch was Neues. Aber okay, eigentlich ganz sinnvoll. Ich tat es und wir machten uns bettfertig. So recht kamen er nie aus der Rolle raus. 

Es war schon spät, es waren viele neue Eindrücke. Ich war sicher gut und schnell zu schlafen. Aber nichts da. Mr. Bondage schnarcht egal in welcher Schlaflage. Es war eine harte Nacht. Es war heiß, das Schnarchen laut und er nahm den größten Teil des Betts für sich in Anspruch.  Ich konnte mich nur auf der Stelle drehen, wachte dauernd auf. Am Morgen war ich ordentlich gerädert, als sein Wecker klingelte. Was eine Nacht…

7 Kommentare zu “Harte Nacht

  1. Hmm kann ich Dich da gleich zwei Dinge fragen und Dich sozusagen als Ratgeberin missbrauchen? 😉
    – Ich habe auch den Ring, finde ihn grossartig. Liess ihn bisher immer drin. Wohin tust Du ihn, wenn Du ihn während dem Sex rausnimmst? Ich meine, ganz blöd gefragt, wo lagerst Du ihn? Und nimmst Du ihn meistens raus oder meistens drin?
    – WeVibe… noch keine Erfahrung damit, ausser dass er seit ein paar Tagen bei mir daheim auf seinen ersten Einsatz wartet. Habe da eine Anfängerfrage 😉 Wenn der Mann mit seinem Harten rein und raus geht, hmm verrutscht dann der WeVibe nicht und geht auch „raus“? Oder hält man den dann fest? Sorry, für die doofen Fragen, aber da Du es hier schon ansprichst, dachte ich, ich frage mal ganz frech 🙂
    Merci 🙂

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    • Bisher habe ich den Männern angeboten den Ring rauszunehmen, aber alle haben gesagt, dass er sie nicht stört. Ich hab ihn, glaube ich, einmal rausgenommen und ihn auf einem Taschentuch auf dem Nachttisch geparkt. Also eigentlich meistens drin. 🙂

      We Vibe: So mit Mann und Schwanz habe ich ihn erst einmal benutzt. Da hatte sich der Mann um den WeVibe gekümmert. Für mich hat es sich ganz gut angefühlt, aber er war wohl schon damit beschäftigt, dass ihm das Ding nicht im Weg umgeht. Muss man wohl einfach zusammen üben. Allerdings war er auch ganz ordentlich von den Vibrationen angeturnt.

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