Wie der Abend im Swingerclub endete…

Erwartet nicht zuviel, der Blogeintrag wird nicht mehr sehr lange. Manchmal schaffe ich es aber einfach nicht ein Thema zu Ende zu schreiben und muss es teilen.

Je länger der Abend im Club dauerte, desto mehr gelangte ich zur Erkenntnis, dass es für mich an diesem Abend aus vielerlei Gründen schwierig werden würde zu kommen. Es stach mir kein Mann ins Auge, auf den ich Lust gehabt hätte, die Pärchen waren alle als Pärchen zugange, dass die meisten ohne Kondome fickten und man sich die erst hätte an der Bar holen müssen und Klamotten, in denen ich mich nicht wohl fühlte. Vieles was mir im Kopf umher geisterte. Was nicht hieß, dass ich dem Abend im Club nichts abgewinnen konnte. Ich bin einfach immer zufrieden, wenn ich Menschen beobachten kann und davon gab es ausreichend.

Ich verabschiedete mich innerlich von meinem Orgasmus, aber fragte Mirco, ob er denn kommen könne, wenn ich ihm vor Zuschauern einen blase. Er bejahte. Also gingen wir in den Paare-Bereich und suchten uns eine Szene, die uns anmachte. Wir setzten uns wieder an den Rand auf die Bank und sahen eine kurvige Frau, die mit zwei Männern zu Gange war. Ein MMF, wie schön. Das ganze hatte eine leichte BDSM Komponente, weil ihr Partner ließ sie auf dem Boden knien und dem anderen Mann einen blasen.

Mirco lehnte sich lässig gegen die Wand neben der gepolsterten Sitzbank. Er packte mir seinen Schwanz aus und ich machte mich gierig drüber her. Ich hatte Lust ihm Formvollendet mein Können angeihen zu lassen. Leckte, saugte, massierte ihn mit der Zunge. Blendete das meiste um mich herum aus. Er sah sich die Dreierszene an. Irgendwann konnte ich hören, wie die Frau satte Schläge auf den Hintern bekam. Dazu ihr Stöhnen zwischen Schmerz und Genuss. Mirco mochte das, ich wusste, dass er auch in die Richtung geneigt ist. Das hatte er meinen Hintern auch schon spüren lassen. Bei jedem Schlag, den ich hörte spürte ich, wie er noch einen Tick härter wurde. Ich spürte, dass ihn das was er sah anturnte. Ich konnte ihn leise stöhnen hören und auch dass er mich vorwarnte, dass er gleich kommen wird. Ich wollte keine Sauerei veranstalten, also ließ ich ihn in meinen Mund kommen. Ich nahm alles auf, stand auf und verschwand in den Duschbereich. Leider gab es kein Waschbecken, also spuckt ich es innerlich grinsend ein wenig umständlich in die Dusche und versuchte mir den Mund auszuspülen, ohne komplett nass zu werden. Er stand zufrieden lächelnd da, als ich wieder kam. Also war ich auch zufrieden. Wir gingen dann relativ schnell nach Hause. Es war auch schon spät geworden.

Ich freute mich darauf bei ihm zu übernachten. In seiner Nähe zu sein war unglaublich angenehm. So kamen die Jungs auch zu ihrem zweiten Abend allein. Wir hätten es vermutlich auch so geschafft ohne uns auf den Keks zu gehen, aber es ist doch immer gut, wenn jeder mal ein wenig Zeit für sich hat. Und ich hoffte ja doch noch ein klein wenig drauf, dass Mirco und ich noch ficken würden. Nur wir zwei in seinem Bungalow war mir eh die sympathischte Variante. Es war spät, wir landeten schnell im Bett. Dieses Mal zurrte er die beiden Betten gleich mit seinem Gürtel zusammen. Beim ersten Mal sind die immer auseinander gerutscht. Und dann haben wir es endlich getan. Gefickt. Und ich habe es genossen. Auch wenn er mir keinen Orgasmus ficken kann, aber das kann eh quasi keiner. Und es gibt da ja andere Wege und ich war am Ende des Abends auch befriedigt. Und am morgen dann nochmal. Dieses Mal hat er nicht so gut geschlafen neben mir, wie beim ersten Mal, ich dafür umso besser. Dann trennten sich unsere Wege. Ich hatte den Jungs gesagt, dass ich zum Frühstück komme. Es war der letzte ganze Urlaubstag. Wir küssten uns ein letztes Mal und gingen auseinander. Ohne Wehmut, denn es war eine schöne Zeit gewesen.

Und am Ende ergab es sich, dass wir auch den letzten Abend noch zusammen verbrachten und wir auch nochmal im Bett landeten. Ich genoss es mit ihm. Seit der Trennung vom Kollegen war das gefühlt das erste Mal richtige Nähe. In der letzten Nacht blieb ich nicht bis zum Morgen, weil unser Flug halbwegs früh ging und ich noch packen musste. So brachte er mich in der Nacht dann ganz Gentleman zu meiner Hotelanlage zurück. Wir haben uns gut getan in dieser Woche. Was ein schöner Zufall. Ich schließe nicht aus, dass wir uns bei Gelegenheit mal wieder sehen. Unabhängig von der wirklich witzigen aufregenden Zeit mit den Jungs, komplettierte Mirco unseren Urlaub einfach perfekt.

Der Fick, den du nicht vergisst…

Ein kurzer aktueller Einschub wegen Jan Böhmermann 🙂 Der wiederum hat sich aktuell die DVAG vorgenommen. Das hat mich an einen Bekannten erinnert, der Berater dort war. Den kannte ich aus der Schulzeit. Unabhängig davon, dass ich ihn sehr hot fand und er eigentlich ein netter Typ war, war er ein klassischer Kandidat für sowas. Mittelprächtiger Schulabschluss, gut aussehend, konnte gut reden, passte gut in einen Anzug. Diese Finanznummer war für ihn die Aussicht auf Aufstieg. Wegen dieser ganzen Finanznummer, die mir immer schon suspekt war ist aus uns nie ein Paar geworden. Aber der Sex war ziemlich gut. Wir haben es im Büro oder seinem Auto getrieben. Für mich hat er damals optisch immer in ein paar Ligen über mir gespielt, um so aufregender war es für mich, dass er Sex mit mir wollte.

Auch wenn ich mich nicht mehr konkret an den Sex mit ihm erinnere. Nur noch so ein paar ziemlich verblasste einzelne Bilder im Kopf habe. Ich habe das Gefühl gespeichert, dass ich wirklich aufregenden Sex mit ihm hatte. Ich glaube er hat einmal – Jahre später – auch seine jetzige Frau mit mir betrogen. Unser letzter Kontakt ist aus dem Jahr 2012 glaube ich. Irgendwann platzt man dann besser nicht mehr in das Leben von jemandem einfach so wieder rein.

Wobei er auch aus anderen Gründen damals nachhaltig Eindruck in meinem Leben hinterlassen hat: Auf dem Weg zu seinem Büro – es muss auch November gewesen sein – hat er mich und einen weiteren Bekannten im Auto mitgenommen. Er fuhr einen alten eckigen stabilen BMW. Sein Büro war auf dem Land. Wir fuhren auf der Landstrasse. Er überholte in einer langgezogenen Rechtskurve einen LKW und hat dabei einen entgegenkommenden Opel übersehen. Wir fuhren so mit 100 Sachen frontal ineinander. Den Knall des Aufpralls habe ich nicht vergessen. Und auch nicht den Moment, als alles ruhig wurde und ich mit geschlossenen Augen kurz meinen Körper abgecheckt habe, ob alles passt. Beide Autos total kaputt. Mir fehlte einfach nichts. Nichts. Kleines Gurtschleudertrauma, aber zu vernachlässigen. Es gab noch nicht mal einen Beifahrer-Airbag in dem Auto. Mr. Vermögensberatung war auch unverletzt. Ihm hatte es allerdings die Schuhe komplett zerfetzt. Die Fahrerin aus dem anderen Auto war eingeklemmt, aber auch ihr hat am Ende nicht viel gefehlt. Ich bin immernoch erstaunt, wie viel Glück wir hatten. Die Feuerwehr, die hinzukam, beglückwünschte uns zu unserem zweiten Geburtstag. Sie hatten aus solchen Autos auch schon Tote geborgen. Ich glaube danach ist unser Kontakt einschlafen, vermutlich weil er immer ein klein wenig Schuldgefühle deswegen gehabt hat. Mittlerweile ist er raus bei der DVAG und hat sich selbstständig gemacht.

Dann gibt es da den Sex mit meinem damals besten Freund. Wir hatten in seinem Elternhaus Sex, weil er damals noch dort gewohnt hat. Im Obergeschoss. ich glaube im Zimmer seiner Schwester die schon ausgezogen war. Jedenfalls nicht in seinem Zimmer. Alles heimlich. Dieses Aufpassen nicht erwischt zu werden, machte das Ganze noch spannender. Einer der maximal 5 Orgasmen in meinem Leben, bei denen ich gekommen bin ohne selbst klitoral nachhelfen zu müssen. Ich habe ihn geritten und mich völlig gehen lassen. Irgendwann habe ich ihm dabei wohl so wehgetan, dass er fast ein wenig beleidigt war. Aber auch hier erinnere ich mich vor allem an das Gefühl, dass der Fick hinterlassen hat. Seitdem hab ich nur noch ganz selten Sex gehabt, bei dem ich reitend auf dem Mann saß. Vor allem habe ich mich nie wieder dabei gehen lassen. Das muss ich mal noch aufarbeiten. Sollte mir einen verständnisvollen Mann dafür suchen, der mich „zureitet. Eigentlich glaube ich war der Sex mit ihm, vor allem genau dieser Orgasmus, den ich da gehabt habe, lange Zeit auch der Antrieb für mein wildes Leben. Das wiederzufinden. Diesen tiefen, heftigen Orgasmus. Aber das passierte in einer Freundschaft, wo es keine Scham oder Peinlichkeiten mehr gab. Mit viel Vetrauen.

Er fehlt mir als Freund. Unsere Freundschaft ist am Ende daran zerbrochen, dass wir auf der Love Parade waren, er hatte sich heimlich was eingeworfen, ich hielt nicht viel von Drogen. Beim Heimfahren wurde er erwischt von der Polizei und ich war sauer, ob des Vertrauensbruchs. Danach hat er sich immer beschwert, dass die Polizei ihn daheim bei Kontrollen schikaniert hat, aber ich konnte ihm nicht immer glauben, dass er nichts genommen hat. Und ja, ich war komplett nüchtern auf der Love Parade. Nicht mal Alkohol.

Fick 3 aus meiner Zeit zwischen 18 und 25: Mit meinem damaligen Freund, auch er wohnte noch zu Hause. Auf dem Land ist das in den großen Häusern nicht so unüblich. Seine Eltern waren nebenan und wir wollten eigentlich gleich los. Seine Mam hätte jeden Moment reinkommen können, um zu fragen ob wir schon startklar sind. Da ist es uns überkommen – zwischen geil und pflichtbewusst anständig. Ich bin echt der Meister im leise kommen. Falls noch einer fragt warum…

Was so ein Beitrag von Jan Böhmermann zu einem Finanzthema in meinem Kopf so triggert 🙂

Womanizer vs Satisfyer

Ich habe irgendwann das Glück gehabt, als er ziemlich neu auf dem Markt war einen Womanizer von der Rirarammel-Seite Joyclub.de geschenkt zu bekommen. Das Modell Womanizer w100. Der stolze Preis wäre 159 Euro gewesen glaube ich. Das Design ein wenig drüber 🙂 Pink mit Schneeleopard und einem Glitzsteinchen. Aber immerhin musste der Womanizer nicht wie irgendein anderes (männliches) Teil aussehen, sondern konnte einfach nur gut in der Hand liegen. Er war damals State of the Art und der erste seiner Art mit der Unterdruck-Ansauge-Technik.

Und was soll ich sagen, der führt beim mir sicher zum gewünschten Ergebnis. Auf den Rücken gelegt, eine Hand hält das Gerät, einschalten, auf den Kitzler auflegen, Kopfkino oder Porno einschalten und es dauert meist nicht sonderlich lange bis ich einen meist ziemlich intensiven Orgasmus bekomme. In der Intensität, in der ich das zulassen will oder an dem Tag aushalten kann. Durch Muskelan- und entspannung kann ich den Grad der Stimulation, die der Womanizer auf den Kitzler abgibt ein wenig steuern. Will ich es intensiver, dann zögere ich meinen Orgasmus hinaus. Man kann die Intenstität des Saugens einstellen, wobei ich das meistens relativ niedrig lassen kann. Scheinbar habe ich einen relativ berührungsempfindlichen Kitzler. Der Vorteil des Womanziers ist, dass er das, was er tut, in der gleichen Intensität tut, ausdauernd, einzig irgendwann geht der Akku leer. Also auch wenn man nicht beim ersten Mal über den Gipfel kommt, dann macht er einfach weiter. (Der Vergleich ist hier zum leckenden Mensch, wo es dann manchmal schwierig wird, wenn er nochmal einen Anlauf beim Lecken nehmen muss) Die Stimulation bleibt beim Womanizer die gleiche, ich kann mich dann drauf einstellen und die Erregung über meinen Körper steuern. Wenn Männer beim Lecken die Taktik fahren, dass sie die Stimulation gleich lassen, dann ist das einerseits gut, weil ich kann mich drauf einstellen und mein Körper macht den Rest. Es ist allerdings schwierig durchzuhalten.

Allerdings habe ich immer Angst, wenn ich es mir mit dem Womanizer zu oft mache, beim reinen Lecken nicht mehr zu kommen. Angst abzustumpfen, den Körper zu sehr auf die selbe Erregung zu konditionieren. Manchmal wenn ich es mir dann wieder mit der Hand mache, merke ich dass das dann nicht mehr so intensiv anfühlt. Also ist meine Devise immer mal wieder abzuwechseln. Aber rein von der Güte der Orgasmen her, bräuchte zumindest ich nicht mehr unbedingt einen Mann mit einem Womanizer im Haus. Zweiter kleiner Nachteil dieses ersten Womanizer-Modells – er ist nicht ganz leise. Manchmal hatte ich die (vermutlich) unbegründete Angst, dass meine Nachbar hören wenn ich den Womanizer benutze. Das ist bei den aktuellen Modellen auch besser geworden. Er ist einfach zu reinigen, einfach die Kappe abmachen und sauber machen. Wurde auch mit mehreren Kappen geliefert. Sind einfach ab und aufzusetzen. Ladekabel normales USB-Kabel. Was echt angenehm ist hinsichtlich des Ladekabel-Salats, den die sonst sehr unterschiedlichen Standards mit sich bringen.

Der Beitrag heißt ja Womanizer vs. Satisfyer:

Womanizer vs. Satisfyer

Den Satisfyer habe noch nicht so lange. Hat mir jemand von der Wishlist geschickt. Vielen Dank dafür. Damit hat mir jemand schon viele schönen Momente der Entspannung geschenkt 🙂 Der hat natürlich mal den unschlagbaren Vorteil, dass er viel günstiger ist als der Womanizer. Ich hab den Satisfyer Pro 2 Next Generation. Kostet zwischen 20 und 40 Euro, je nachdem wie man es erwischt. Er macht im Prinzip exakt dasselbe wie der Womanizer. Allerdings ist bei meinem Modell des Satisfyers die Ansauge-Öffnung ein wenig größer als vom Womanizer. Das war am Anfang ungewohnt. Führt trotzdem zum Ziel, aber bei meiner körperlichen Konstitution passt der Womanizer besser. Keine Ahnung, ob ich eine kleine Klit habe, aber der Satisfyer fühlt sich nicht so filigran an wie der Womanizer. Das gilt aber halt für mich und muss nicht für andere Frauen gelten. Er ist dafür ein wenig leiser als der Original-Womanizer. Der Original Womanizer hat nur zwei Tasten. Den Ein/Aus-Knopf und eine für die Intensität. Da muss man aber halt alle Programme durchklicken, bis man wieder zum Ausgangsprogramm kommt. Beim Satisfyer gibt es drei Tasten. Man kann die Intensität mit einer rauf oder runter Taste steuern. Das ist einfacher. Ladekabel hat der Satisfyer so eine typisches magnetisches Toyladekabel.

Der leider unschlagbarste Vorteil des Satisfyer ist aktuell, aber dass er einwandfrei funktioniert. Der Womanizer ist mir leider beim Laden vom Fensterbrett gefallen. Jetzt hat er einen Wackelkontakt und geht nur noch, wann er es für richtig hält. *Schnüff* Ich kann ihn irgendwie auch nicht wegschmeißen, wüsste aber auch nicht wie und wo ich ihn reparieren lassen könnte.

Ich habe beide Geräte geschenkt bekommen ohne Bedingungen. Ich schreibe einfach, was ich meine 🙂 Ich benutze beide aktuell lieber als einen Vibrator oder Dildo. Aber das ändert sich auch immer mal wieder. Ich mag es auch gerne, wenn ein Mann mich damit bespielt. Wenn er sich traut, einen der beiden zur Hilfe zu nehmen. Denn es in der Tat nochmal schöner, wenn ich es zum einen nicht selbt halten muss und mich einfach fallen lassen kann. Und zum anderen kann er nebenbei auch noch einen Finger in mich reinstecken (yeah, I like that much) oder eine Brust streicheln oder… Also Männer traut euch ruhig auch ran an die Toys, sonst seid ihr doch auch so Technikaffin. Ich erwarte auch nicht, dass ihr sofort wisst, wie das Ding auf meinem Körper funktioniert. Kommunikation ist der Schlüssel. Ich erkläre es euch gerne. Heißt nicht, dass es immer benutzt werden muss, aber ist ja auch ganz nett zu wissen, dass es da ein Hilfsmittel gibt, das fast sicher zum Ziel führt. Die Abwechslung macht es. Viele Wege führen zum Ziel. Der mit der technischen Unterstützung ist einer davon.

Der Kollege hat das mit der technischen Unterstützung manchmal auf die Spitze getrieben und hat mir das ein oder andere Mal einen Vibrator in die Muschi reingesteckt, ein Plug in den Hintern und die Orgasmen dann mit dem Womanizer rausgekitzelt – während ich mit weitgespreizten Beinen auf seine Matraze gefesselt vor ihm lag. Sehr unvergessliche Orgasmen. Dafür mag ich ja technikaffine ITler 🙂

Running around with a Pornhub-Shirt…

Während ich diesen Blogeintrag – der letzte Teil – meines Urlaubs, liegt ein andere Mann in meinem Bett und ist nach einem Orgasmus seelig eingeschlummert. Ich schreibe ja am liebsten in solch kuriosen Momenten, in denen ich mein Leben sehr mag. Die Geschichte des aktuellen Abends erzähle ich aber ein anderes Mal.

In meiner Woche Urlaub war ich also vom Jäger zum Vorstellungsgespräch gefahren. Zwischendurch habe noch noch Freunde getroffen – was auch gut so war, sonst hätte ich vermutlich ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ich die Männer so nahtlos aneinander gereiht hätte. Jedenfalls waren die beiden ersten Erlebnisse nicht so erwartbar gewesen und eigentlich war ich total überrascht, was mir da an guter Zeit widerfahren ist. Bei der letzten Station kann ich das nun so nicht behaupten, also dass ich nicht wusste, was mich erwarten würde. Denn ich sollte Mr. Tech-Nerd wiedersehen. Jetzt haben mir zwei Männer in der Urlaubswoche schon einen Orgasmus geleckt und beim noch kommenden wusste ich ja schon, dass das sein Ding ist. Jackpot.

Und das coole war, dass er sich extra noch zwei Tage Zeit für mich genommen hat um mir seine Heimat zu zeigen. Ganz großes Kino. Er sagte immer in etwa: „Dein Urlaub – deine Wünsche“. So stellte er ein volles Programm an Sehenswürdigkeiten und Urlaubsdingen zusammen – was ich wirklich sehr liebe. Ich entdecke gerne Orte. Und diesem Fall noch mit einem witzigen, ortskundigen Mann. Mr. Tech-Nerd hat eine Vorliebe für bedruckte T-Shirts. Ist mal jemand mit einem Mann durch die Fußgänger-Zone gelaufen, der ein Pornhub-Shirt trägt? Nein? Oh Mann. Am Anfang dachte ich noch, Häh was gucken die Menschen mich so doof an. Bis mir klar wurde, dass es an seinem Shirt liegt. – Wenn der ein Pornhub-T-Shirt trägt… Und ne Frau dabei hat… Ganz toll, wenn du angeguckt wirst ob Porno-Darstellerin bist oder nicht…Dabei sehe ich doch einigermaßen brav aus. Also finde ich.

Die Abende im Hotel wollte er dem ausführlichen Lecken meiner Muschi widmen. Was ein Rundum-Paket. Ich ging als erst mal gemütlich duschen und mich dann in ein sexy Outfit werfen (Zum Glück hatte ich genügend eingepackt, so dass ich nicht dasselbe nochmal tragen musste.) Dann begab ich mich aufs Bett. Völlig ohne Umschweife legte er los. Ich musste mich einfach nur auf den Rücken legen und ihn machen lassen. Das war das, was er wollte. Einfach für meinen Kopf war, dass ich wirklich wusste, dass er es gern und ausdauernd macht und er mich ja schon ein wenig kennt. Er wusste auch mit meiner Lust zu spielen, den Orgasmus hinauszuzögern und es so noch intensiver zu machen. Er konnte noch eine Stufe darauf legen im Vergleich zu den anderen, weil er ja schon wusste, wie ich funktioniere. So gut.

Ich hatte ja schon ein wenig Angst gehabt, dass ich währen der Corona-Zeit zuviel mit Satisfyer/Womanizer und Co. masturbiert habe und deswegen mein Kitzler eventuell zu stark darauf getriggert ist. Aber alle drei Männer schafften es mit unterschiedlicher Technik zum Ziel. Es braucht zwar immer Zeit, bis ich vom Kopf so weit bin ich, dass ich mich aus der Situation lösen und mich nur auf mich selbst konzentrieren kann. Aber es geht.

Schwieriger war da schon mich zu revanchieren. Ich glaube, dass er es mir für seinen Kopf immer zu erst besorgen muss. Erst wenn ich Spaß hatte, dann kann er entspannt an seine Lust denken. Ich revanchierte mich mit einem Blowjob. Allerdings schaffte ich es nicht ganz dass er kommt. Er stand am Ende neben dem Bett und ich bot ihm meinen Körper zum darauf abspritzen an. Was er dann auch in riesiger Menge tat. Und ich war froh, dass die Dusche nicht weit war.

Dieses Erlebnis kann man nun in etwa noch mal 2 nehmen, denn auch am zweiten Abend wurde mir Lust bereitet. Ich kann über beide Abende nicht so detailreich schreiben, denn wenn man mir sagte ich soll mich fallen lassen, dann mache ich das auch und kann mir dabei dann aber nicht en detail merken, was alles so passiert.

Was ein Urlaub. Das nenne ich mal Erholungsurlaub. Andere machen Wellness… Manchmal hatte ich wenig schlechtes Gewissen, ob man das so machen kann. Aber warum eigentlich nicht. Ich hab da kein Geheimnis draus gemacht, dass ich noch andere Männer getroffen habe. Und ich glaube alle Beteiligten hatten ihren Spaß. Also schlechtes Gewissen wieder aus.

Ich hab aber auch gemerkt, dass der Jäger mehr in meinem Kopf steckt als ich dachte. Tiefer. Und so gab es auf meinem Rückweg noch ein kurzes Wiedersehen.

Ins Bett mit ihm – der neue …

Ich habe zwar noch Erlebnisse in Petto, aber heute fühlt es sich nicht danach an sie zu verbloggen.

Unendlich lange halte ich diese Isolationsnummer nicht durch. Wenn es absehbar noch länger wird, dann muss ich mir doch einen Mann suchen, mit dem ich mich während der ganzen Dauer treffen kann. Einen einzigen. So wie halt die Freundin meines Bruders auch zu ihm kommt. So einen Dauer-Corona-Freund. Mehr als der Sex fehlt mir Nähe. Sehr. So eine Sexlose Phase hat man mal. Mit genug Selbstbefriedigung (drei/vier/fünf Mal) vor dem Einschlafen geht das schon. Aber es fühlt sich trotzdem wie harter Entzug von Nähe an.

Führt dazu, dass ich immer wieder an den Kollegen denke. Ich hoffe er kommt gut klar allein. Wobei viel besser als ich wahrscheinlich, weil er es eher gewohnt ist. Aber die perfekte Einschlafhaltung fehlt mir sehr.

Auch Sport hilft zu kompensieren. Man soll die Dinge ja positiv sehen. Ich war drei Mal skaten und zwei Mal auf dem Hometrainer, plus zweimal Freeletics. Für neun Tag zum wiedereinsteigen sehr okay. Anders würde ich aber wahrscheinlich auch die Arbeit im deutlich unergonomischeren Homeoffice nicht schaffen. (Und viel eher einen Gruppenkoller bekommen hier).

Zwischendurch war ich eine Nacht in meiner Wohnung. Ich musste wegen der Briefstichwahl zurück. Ich hatte ja im letzten Eintrag geschrieben, dass ich mir Sexspielzeug bestellt hatte. Ein Paket war angekommen bevor ich zu meinen Eltern geflüchtet bin. Das liegt im Kiosk gegenüber, der eine Hermes-Paketstation ist. Und die haben nun zu. Das heißt, der MagicWand und der Vibrator liegen dort und ich komm erst mal nicht ran. AHH. Keine Ahnung, wann die wieder öffnen.

Aber in der ersten Lieferung war immerhin mein Dildo gewesen. Kurz überlegt, ob ich den verlinke… Für die Datenfetischisten: Größe: 42 mm Durchmesser, Gesamtlänge (inklusive Saugnapf) 200 mm, Einstecklänge (Penis) 155 mm, Gewicht: 317 g, Bruttogewicht: 420 g, Farbe: rosa, lila, schwarz. Allerdings waren die Zahlen für meine Kaufentscheidung weniger ausschlaggebend, als die Tatsache, dass er schön bunt ist und nicht so fleischfarben :-). Stelle beim nochmal Raussuchen fest, dass da steht, dass es ein Analdildo ist. Hupsi, das war gar nicht der Plan. Aber egal. Schwänze wie Dildos sind ja flexibel einsetzbar. Jedenfalls habe ich den Abend allein genutzt um ihn auszuprobieren. Ist mein erster Selbstgekaufter. Darüber hinaus habe ich es mir schon Jahrelang nicht mehr mit einem Dildo selbst gemacht. Hab ich überhaupt jemals? Ich weiß gar nicht. Mit einem Vibrator ja, aber einem Dildo? Nachdem der einen Saugnapf hat, habe ich kurz meinen Blick durch meine Wohnung schweifen lassen und überlegt, ob ich den irgendwo hinmachen kann. Aber hab den Gedanken dann wieder verworfen. Als einzige Option wäre mir der Couchtisch eingefallen, aber ich reite eh nicht sonderlich gut (Manko, ich weiß).

Dann doch einfach ins Bett mit mir und ihm. Manchmal habe ich so Phasen, da habe ich das Gefühl, ich muss jetzt unbedingt einen reingesteckt bekommen. So war es da auch. Ich leg mich hin, packe Gleitgel auf den Dildo und fange an ihn mir reinstecken zu wollen. Wie so ein ungeduldiger Mann voll den Kaltstart hingelegt. Auch wenn mein Kopf das wollte, war mein Körper noch nicht so weit. Mit Gleitgel fluscht der dann schon rein, auch wenn ich noch nicht entspannt bin. Ich muss ein wenig über mich schmunzeln. Keine Ahnung warum ich das so gemacht habe. Linke Hand am Dildo, rechte Hand macht das was sie immer tut – den Kitzler massieren. Ich brauchte ihn gar nicht zu bewegen. Ich umschloss in meinem Rhythmus mit meinen Beckenboden-Muskeln den Dildo. (Großer Vorteil am Dildo ohne Mann hinten dran – der ändert nicht dauernd die Stellung und den Rhythmus). Da kann ich mich ganz auf meinen Rhythmus einstellen. Meine rechte Hand am Kitzler – doppelte Stimulation gefühlt innen und außen. Als ich schon relativ weit Richtung Gipfel kam fing ich mit der linken Hand mich mit dem Dildo zu ficken. Das legte echt nochmal ne krasse Schippe oben drauf. Ich kam für meine Verhältnisse richtig laut.

Hat die Feuertaufe bestanden – darf bleiben. Lässt sich auch gut reinigen. Und steht aktuell in meinem Single-Bad neben der Zahnbürste auf mein Waschbeckenrand. Sollte ich aus Versehen sterben, wäre das sicherlich ein nettes Bild für jemanden der sich dann um meine Wohnung kümmern muss..

Harter Versöhnungsfick

Huch, jetzt habe ich so lange nicht gebloggt, dass ich erst mal völlig verwirrt bin nach meiner Rückkehr, da die Seitenoberfläche von WordPress völlig anders aussieht, als vorher. Seit Mitte März nix mehr geschrieben. Das Leben rauscht vorbei. Nach exzessiven Jahren habe ich nun eine ruhige Phase, in der ich mich ein wenig konsolideren muss. Im Job angekommen muss eine Weiterentwicklung her. Nach einem 3/4 Jahr ist es mir nun endlich gelungen, dass ich meine Wohnung soweit hergerichtet habe, dass ich gerne da bin. Dass ich mir auch vorstellen kann Besuch zu haben. Dass ich nicht mehr lieber bei Mr. Unauffällig bin, sondern es auch genieße Zeit für mich allein zu Hause zu haben. Dankbar, weil er mir bei vielem Handwerklichem geholfen hat und mir den letzten Schubs gegeben hat. Das ist mutmaßlich sein größter Verdienst: Mir zu einem Zuhause bei mir verholfen zu haben.

Als Anschluss an den letzten Blogeintrag: Nach meinem Urlaub haben Mr. Unauffällig und ich uns wiedergesehen. Lässt sich eh nicht vermeiden, da wir Kollegen sind. Aber auch privat. Aber wir sind in einer Off-On-Schleife gefangen. Immer mal wieder wird es ihm zuviel, dann stellen wir alles in Frage und nach einer Weile vögeln wir zur Versöhnung. Es geht nicht mit und nicht ohne einander. Mal sehen wann wir unser Verhältnis so austariert haben, dass es für uns beide passt. Ich mag ihn und er fickt gut. Und ich glaube, dass wenig Menschen in meinem Leben mich besser kennen als er.

Wenn diese On-Off-Nummer was Gutes hat, dass wir in Regelmäßigen Abständen Versöhnungssex haben. Mir ist da einmal in sehr bleibender Erinnerung geblieben. Wir hatten uns gerade doch sehr emotional gezofft. Er war wütend auf mich. Keine Ahnng mehr, warum genau. Er zog mich dann in sein Trainingszimmer. Während seine Aufforderungen sonst noch einen netten Unterton haben, klang das „Knie dich hin“ jetzt wie eine Drohung. Eine Androhung. Eine Bestrafungsankündigung. Während ich dem Spiel mit der Bestrafung selten was abgewinnen kann, da ich es in den meisten Fällen sehr albern finde etwas absichtlich falsch zu machen um bestraft zu werden, war ich nun aus seiner Sicht ernstlich ein böses Mädchen gewesen und er klang nach Frustabbau. Während mich dieses Szenario bei so einigen Männern zum sofortigen Weglaufen animiert hätte, aus Angst, dass ihnen das entgleisen könnte, turnte es mich in diesem Kontext so dermaßen an. Auch ich war noch Streitgefühlsaufgeheizt. Ich vertraue ihm zu 100 Prozent. Auch wenn er ernsthaft sauer auf mich war, ist er zu vernünftig, um mir Schaden zuzufügen.

Während ich auf seiner Sportmatte auf allen Vieren kniete, war er ins Schlafzimmer gegangen um etwas zu holen. Die Tatsache, dass er einen anderen Weg als üblich gewählt hat, um mit unserem Streit umzugehen, machte mich an. Sonst schmeißt er mich einfach raus, will Ruhe haben (oder ich hab mich vorher freiwillig verpisst). Ich kniete da und war mit Sicherheit schon feucht, bevor er zurück im Zimmr war. Er zog mir meinen Sportschal über die Augen und das Höschen über den Arsch runter. Dann knallte der erste Schlag auf meinem Hintern. Gürtel. Hufff. Noch zwei, drei weitere Schläge. Sehr hart für seine Verhätnisse. Tränen schossen mir in die Augen. Ich merkte ihm an, dass er ein wenig erschocken war über die eigene Leidenschaft und Emotionen, die ihn zu den Schlägen verleitet hatten. Hart an, aber nicht über der Grenze. Ich war trotzig: „Na hau doch zu. Ich geb nicht klein bei.“ Noch ein paar weitere Schläge. Das hab ich auch nicht so oft: Momente in denen ich nicht so viel nachdenke, sondern einfach in der Situation bin. Mit Emotion. Er war auch zum Platzen geil. Rammte mir seinen Schwanz tief in den Mund, so dass es mich leicht würgte. Danach fickte er mich hart doggy und kam ziemlich gleich, ziemlich laut. Dann packte er seinen Hitachi aus und ließ mich kommen. Intensiver Orgasmus. Schließlich zog er mir das Tuch von den Augen. Er nahm mich fest in den Arm. Und versicherte sich zig Mal, ob alles okay ist. Begutachtete meinen sehr roten Hintern, weil er Angst hatte, mich verletzt zu haben. Da hatte ich schon weit mehr ausgehalten. Es würde nicht mal ein blauer Fleck bleiben.

So ein emotionaler Versöhnungsfick mit Schlägen ist schon auch echt ein Ritt auf einem schmalen Grat. Aber in dem Fall war es genau das gewesen, was wir beide so sehr gebraucht haben. Der Frust und Streit war wie weggeblasen und wir konnten ohne Emotionen weiterdiskutieren.

Manch überraschende Vorliebe kommt ans Licht…

Jetzt wo ich schreibe, ärgere ich mich mal wieder, dass ich so lange gebraucht habe, bis ich die Geschichte aufschreibe. So viele Details oder Gedanken, die ich währenddessen hatte, sind schon verblasst. Das ist sehr schade.

Jedenfalls bin ich nicht gegangen, ich bin geblieben. Die ganze Nacht. Ich hatte dem Kollegen Unauffällig vorher meinen Blog-Link verraten. Das führte dazu, dass er ja wirklich viel über mich wusste und ich wenig über ihn. Also sexuell. Er deutete schon auf der Couch immer an, dass wohl ungewöhnlichere Dinge mag, als ihm die meisten zutrauen würden. Darüber hinaus hatte er auch schon immer mal wieder Affären gehabt. Ich glaube ich hätte ihm schon die Affären nicht zugetraut, wenn ich ehrlich bin. Aber ich stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt sich auch mal von Menschen überraschen zu lassen.

Irgendwann knutschten wir. Und juhuuu, er kann küssen. Das ist nicht immer der Fall bei Männern in seinem Alter 🙂 Pluspunkt Eins eingesammelt. Es fügte sich alles, auch weil er deutlich weniger zurückhaltend war als gedacht. Er wusste, dass ich am Anfang meist schüchtern bin, also übernahm er die Initiative. Das war cool. Und auch das hätte ich ihm wohl nicht zugetraut. Dieses Gefühl sollte mich den ganzen Abend begleiten. Irgendwann landeten wir im Bett. Ich glaube ich war noch duschen vorher. Im Bett  fing er gleich an meinen Körper zu erkunden. Yeah, hinlegen und genießen, läuft bei mir. Auch wenn es nicht so ganz einfach war. Wie meistens am Anfang wenn man sich noch nicht so gut kennt. Er hatte mir den Abend über immer mal wieder Komplimente für meinen Körper gemacht, gesagt, dass er mich mag. Eigentlich war es einfach. Und doch komisch, weil er halt noch mal ein Kollege ist. Ich hoffte, dass es in der Arbeit ähnlich unkompliziert mit uns laufen würde, wie mit den beiden anderen Kollegen.

Er leckt gerne. So gerne, wie ich blase. Und er kann es auch. Er leckt aber auch gern weiter hinten, wie ich erstaunt feststellen durfte. Dass das jemand beim ersten Mal gleich macht, ist eher wirklich unüblich. Gut, ich dachte mir, du wirst schon wissen, was du tust, du bist alt genug. Haha, außerdem kann ich in der Arbeit jetzt wohl nie wieder „Leck mich doch am Arsch“ zu ihm sagen… Also nicht ohne hart lachen zu müssen. Er leckte mir einen Orgasmus. Yeah. Ich wollte mich revanchieren. Aber er konnte nicht. Da er nicht damit gerechnet hatte, dass ich an diesem Abend bei ihm vorbei komme, hatte er ein Medikament eingenommen, dass in der Nebenwirkung verhindert, dass er hart bleibt. Er war ihm ziemlich peinlich. Ich fand es Null schlimm. Aber für ihn war es doof. Er wollte na klar seinen Mann stehen. Dazu kam vermutlich noch ein wenig der Leistungsdruck (unnötigerweise) da ich ja deutlich erfahrener war, als er. Ich fand er hat das toll mit einem zweiten Orgasmus, den er mir geleckt und gehandjobbt hat kompensiert. Ich kann nicht klagen. Konnte mich halt nicht revanchieren. Auch kuscheln fühlte sich wirklich easy an mit ihm. Ich schlief ziemlich schnell, sehr entspannt ein.

Morgens wurde ich wach, weil er sich an mich hingekuschelt hatte und am Streicheln war. Schon wieder, siehe da der Kollege Unauffällig war ja unersättlich. Ich unterdrückte mal meinen inneren Morgenmuffel und ließ mich ganz breitwillig auf seinen kleinen Überfall ein. Ich glaube er hatte da noch eine Rechnung offen vom Vorabend. Morgens war es dann kein Problem mehr mit dem Ständer. Ich erinnere mich gar nicht mehr so genau. Schneller als ich schauen konnte, war er schon wieder am Lecken. Schneller als ich schauen konnte hatte ich einen Finger im Hintern. Hupsi. Öhm, ja gut, es ist früh morgens, ich war noch nicht auf der Pipibox. Er wird wissen, was er tut. Lustiger kleiner Fetisch, den der Kollege da so hat. Ich grinste. Sehr unerwartet. Und schlussendlich fickte er mich dann noch. Mit wilden Stößen. So alles im Halbschlaf bei mir irgendwie. Jedenfalls nach einem Orgasmus für mich und einem für ihn konnten wir uns für die Arbeit fertig machen. Ich bekam einen Kaffee ans Bett gebracht. Ich die Super-Eule und er eine morgenaktive Lerche Superkombi… hihi.

Ich nahm ihn mit in die Arbeit. Wir versuchten uns nicht beim gemeinsamen aus dem Auto-Aussteigen sehen lassen. Das war auch echt schräg. Er kam so wie immer und ich war 45 Minuten vor meiner Zeit da. In der Hoffnung, dass meine Kollegin sich nicht wundert, was mich so früh aus dem Bett getrieben hat.

Nicht mal die Polizei kann den Orgasmus stoppen…

Mr. Bondage verseilte mich mit Hingabe in dem dunklen Raum des Stundenhotels in Berlin, in dem die Party stattfand. Endlich leerte sich die Matte. Bedauerlicherweise ohne Orgasmus für die Frau. Die drei zogen sich wieder ihre Klamotten an und verließen den Raum. Wir würden nun also Platz auf der Matte nehmen können. Mr. Bondage hatte mir zwischenzeitlich die Augen verbunden. Ich erinnere mich gar nicht mehr genau, wie er mich fesselte. Ich ließ mich weggleiten. Er bugsierte mich auf die Matte. Legte mich auf den Rücken. Er fesselte mir die Beine weit auseinander, an den Oberkörper. Ich erinnere mich an das Offen sein, weit gespreizt, nicht in der Lage daran was ändern zu können. Benutzbar. Es erregte mich sehr. In meinem Kopf eines meiner absoluten Lieblingsszenarien.

„Schade, dass ich noch was höre“, dachte ich mir noch. Denn die Tür ging oft auf und zu. Aber so konnte ich auch hören, dass er ein Spielzeug aus seinem Koffer holte: ich hoffe auf den Stahldildo. Ein Juhu ging mir durch den Kopf, als ich das schwere, kalte Spielzeug auf meinem Bauch spüren konnte. Er hatte es zum Vorwärmen dort abgelegt. Dann drehte er mich auf den Bauch. Das war gar nicht so einfach mit gefesselten Armen und Beinen. Ich lag auf seitlich auf meinem Gesicht. Die gefesselten Armen unter meinem Körper. Ich musste mich ein wenig hin und her bewegen um die Arme in eine halbwegs bequeme Position unter meinem Oberkörper zu bekommen. Mein Hintern ragte durch die zusammen gefesselten Beine in die Höhe. Wenn ich diese Erinnerung aufschreibe, bin ich sofort unglaublich erregt. Da klapperte er mit der Gleitgel-Tube. Gleich würde er mich ficken. Mit diesem geilen Dildo, der so tiefe Orgasmen macht. Keine Ahnung, ob uns jemand dabei zusah. Ich war ganz bei ihm.

Er drückte das dicke Ende des Dildos in meine Öffnung. Ich seufzte. Wie ich ihn dafür liebte, mir diese Fantasie immer mal wieder zu erfüllen. Sonst hatte er den Dildo immer benutzt, wenn ich auf dem Rücken lag. Er tastete sich vor, wie er ihn am besten bewegen, wie er meinem Körper die größte Reaktion entlocken konnte. Erst traf er mit den tiefen Stößen meinen G-Punkt. Irgendwann spürte ich, wie er sich auch an meinen Hintereingang herantastete. Spielte an der Rosette. Hatte kurz Angst, dass es wehtun könnte, aber es war genug Gleitgel im Spiel. Er drang ein, vermutlich mit dem Finger. Aber es hätte auch ein kleiner Plug sein können. Diese doppelten Reize trieben mich auf einen Wahnsinns-Orgasmus zu. Mittendrin konnte ich einem Gespräch auf dem Gang entnehmen, dass wohl die Polizei im Haus war, weil der DJ die Musik zu laut gemacht hatte. Kurz hatte ich das Szenario einer Polizeikontrolle im Kopf, aber verdrängte den Gedanken gleich wieder.

Ich hörte auf zu denken. Er drehte den Dildo Richtung Bauch, womit er dann mit dem Ende das aus dem Körper herausragte den Kitzler noch mitmassierte. Ein langer, lauter, heftiger Orgasmus brach aus mir heraus. Er legte mich auf die Seite und schaute, dass ich okay liegen konnte trotz der Fesselungen um runterzukommen. Um ihn nachwirken zu lassen. Er war mir nahe. Der heftige Orgasmus in der Fesselung hatte mich ausgelaugt. Wäre es nicht im Club gewesen, wäre ich wohl weggepennt. Nach einer Weile kuscheln befreite er mich aus den Seilen. Wir packten die unsere Sachen und zogen uns wieder an. Dann ließen wir den Abend an der Bar ausklingen. 

Von so einem Orgasmus kann ich eine Weile zehren. Er versetze mich in eine gute Grundstimmung. Am nächsten Tag kamen wir noch dem Angebot des hübchen Pärchens vom ersten Abend nach. Sie hatten uns erzählt, dass es untertags in einer schönen Location die Möglichkeit Fesseln zu üben geben. Völliges Berlin-Klischee für mich. Sehr cool. Prenzlauer Berg in einem Hinterhof. Eine wunderbares Atelier mit vielen Hängepunkten. Es waren sechs Paare zum Üben da. In allen Konstellationen. Bondage ist dann mehr Kunst als Sex. Die Menschen sind angezogen. Geben sich einander hin. Aber haben keine Sex. Sie sind sich nahe und erschaffen ein Hängekunstwerk. Mr. Bondage hängte mich auch nochmal auf. Es war nochmal schön. Es brachte meinen Körper aber auch an den Rande dessen was er so kurz nacheinander an Fesselung aushalten kann. Er ließ mich an weniger Punkten hängen als bisher. Unser Fesseln erreichte ein neues Level. Es rundete das Wochenende wunderbar ab. Ich würde noch ein paar Tage meine Ropemarks als Andenken haben. Blaue Flecken auf den Oberschenkeln, Muskelkater. Aber alles im Rahmen.

Ein paar Tage nach dem Wochenende verlieh ihm der Meister den nächsten Meistergrad. So ähnlich wie bei den Kampfsportarten. Es hatte ihm also wirklich gefallen. Das freute mich sehr und gib mir viel Selbstvertrauen einfach zu sein, wie ich bin.

Kuscheln im Pornokino

Viele kleine Geschichten, die ich noch erzählen will. Ich weiß gar nicht so genau wann. Manchmal beginne ich mit der, die am Einfachsten zu schreiben ist. Zumindest glaube ich das immer bevor ich anfange.

Die Geschichte mit den Kollegen ist verwirrend, oder? Mit dem jüngeren habe ich mich ausgesprochen und schon hat er meinem Kopf die Anspannung genommen. Während vor der Aussprache alle Gedanken um ihn gekreist sind, hat sich nach dem kurzen Gespräch alles entspannt. Kein wildes aufs Display-Gestarre mehr in der Hoffnung, dass er doch endlich wieder mit mir spricht. Mit dem sicheren Gefühl, dass wir ganz entspannt miteinander umgehen werden, auch in Zukunft, kann ich den Dingen Zeit geben. Ob das nun das Ende unserer Affäre war, darauf gibt es noch keine Antwort. Darauf braucht es aktuell aber auch noch keine Antwort für mich.

Dann gibt es da noch meinen älteren Kollegen mit dem ich auf den HÜ-Partys unterwegs gewesen bin. Ich nenne ihn jetzt einfach mal Mr. Gere (in Anlehnung an Richard Gere, weil er für mich ein ähnlicher Typ Mann ist.). Beide Kollegen wissen, dass ich mit dem jeweils anderen eine Affäre habe. Das ist sehr unstressig. Eher sehr lustig, weil wir alle drei immer zusammen Mittagessen gehen, mit noch weiteren Kollegen, die nicht Bescheid wissen. Wir müssen dann immer aufpassen, nicht zu eindeutige Anspielungen zu machen. Ein wenig wie mit Muggels Essen gehen und sich nicht zu verraten.

Kollege Gere geht meist einmal in der Woche auf die Piste. Zwei Mal hatte er mich nun schon mitgenommen, zwei Mal waren wir in dem Club mit den HÜ-Partys gewesen. Er hatte mir erzählt, dass er auch schon ein paar Mal in dem schicken Pornokino gewesen ist. Ich hatte Lust dort mit ihm hinzugehen. Letztes Mal war ich mit Klaus dort gewesen. Wir verabredeten uns am Pornokino. Man merkte schon am Eingang beim Bezahlen, dass er durchaus den ein oder anderen Abend dort verbracht hatte. (Und dabei keinen allzuschlechten Eindruck hinterlassen hat). Die Chefin begrüßte ihn erfreut. Erstmal einen Absacker an der Bar. Wir waren relativ früh am Abend da. Es war noch nicht allzu voll, 20 Männer vielleicht. Und zu diesem Zeitpunkt war ich die einzige Frau. Dementsprechend musterten mich die Herren auch. Sie versuchten abzuschätzen, ob sie mit mir noch was zu sehen bekommen würden. Ich hatte zwar mein Cluboutfit im Rucksack dabei, aber schon so gar keine Lust irgendwelche Erwartungen zu erfüllen. Ich wollte erst mal einen Absacker mit dem Kollegen trinken, ein wenig über die Arbeit, Gott und die Welt quatschen und mit einem Auge den Porno über der Bar ansehen.

Es amüsiert mich, wenn mich die Blicke der Herren treffen, die sagen: „Komm schon, hör auf zu quatschen, lass es dir besorgen, Baby“. Meine innere Stimme entgegnet dann immer: „Gar nichts muss ich :-)“. Es ist sehr spannend, dass Kollege Gere und ich jedes Mal wieder Zeit brauchen um uns Körperkontaktmäßig zu akklimatisieren. Es fühlt sich am Anfang immer echt ungelenk an, wenn er mich in den Arm nimmt. Vermutlich, weil wir auf der Arbeit so ganz seriös miteinander umgehen. Mittlerweile waren noch sechs oder sieben andere Frauen in das Pornokino gekommen. Damit wurde ich auf der leckersten Steakwertung mal ganz weit nach hinten durchgereicht. Zumal ich die einzige Frau war, die sich nicht in ein Cluboutfit geworfen hatte. Aber dadurch, dass der Kollege und ich nicht spielten, sondern auf Augenhöhe unterwegs waren, blieb ich in zivil.

Nach einer Weile wechselten wir in einen für Pärchen abgesperrten Couchbereich. Und wir fingen an zu kuscheln. Was sehr lustig ist, wenn man sich auf die Couch chillt, aneinander kuschelt und den Film auf der Leinwand wirken lassen will und zugleich fünf Männer an der Absperrung stehen und ihren Schwanz in der Hand haben. Ich blende das dann einfach aus, weil es schon echt schräg ist. Solange die da nur stehen und gucken, ist es mir wurscht. Ist ja ein Pornokino. Da sind wichsende Männer jetzt auch nicht so wirklich eine Überraschung, sondern wohl im Sinne des Erfinders.

Als wir auf der Couch lagen, kuschelten und knutschten, dauerte es nicht lange bis drei weitere Pärchen in den Bereich kamen. Die fingen dann alle an miteinander rumzumachen. Der ein oder andere Zuschauer bekam die Gelegenheit mitzumachen. Wir lagen knutschend und kuschelnd mittendrin und sahen uns das Treiben an. Ich fand es eigentlich ganz spannend so. Der Kollege war an diesem Tag nicht so sehr in Stimmung irgendwie. Er schlug mir vor, dass ich mir einen anderen Mann aussuchen solle, er würde ihn dann zu mir her bitten. Mir gefiel lange keiner. Manchmal weiß ich auch gar nicht so genau, was ich eigentlich will.

Irgendwann tauchte ein jüngerer, hübscher Mann auf, der etwas schüchtern über die ganzen wichsenden Männer guckte. Den wollte ich. Er hatte es so gar nicht auf mitmachen angelegt. Kollege Gere winkte ihn her. Er war sehr überrascht und stellte sich ganz höflich vor. Ich grinste ihn an und fragte ohne Umschweife, ob er Lust auf einen Blowjob hätte. Er war schon etwas perplex im ersten Moment. Das mochte ich. Er überlegte kurz, ob er sich darauf einlassen sollte, aber konnte dem Angebot nicht widerstehen. Schlaues Kerlchen 🙂 Und dann ließ ich ihm mein Können angedeihen. Der Moment, wenn er realisiert, dass ich auch noch weiß was ich tue. RRR. Die Überraschung und Freude in seinen Augen, dass er einen wirklich guten, leidenschaftlichen Blowjob bekommt, ohne dass er damit gerechnet hat. RRR.

Es dauerte auch gar nicht lange, bis ich ihn zum Kommen brachte. Ich grinste sehr breit, stand auf und verschwand aufs Klo zum Händewaschen. Kollege Gere hatte neben mir gelegen und aufgepasst. Der junge knackige Typ erklärte mir hinterher noch, dass es ein außerordentlich guter Blowjob war (hihihi). Er hatte eigentlich gedacht, dass er die Erektion eine Weile halten kann, aber es war so gut, dass er sich plötzlich nicht mehr gegen das Kommen wehren konnte. Hach ja…. 🙂

Der Kollege und ich gingen später noch durch die Spielräume, er wollte wohl raus aus dem Getümmel auf der Couch. Als wir unten in einem der Räume standen und er anfing mich zu streicheln, haute ich aus Verlegenheit einen lustigen Spruch raus. Irgendwas wie „soso, schon wieder am Fummeln“… einfach so. Wollte einfach was lustiges sagen. Ging voll schief. Denn damit habe ich irgendwie seine Libido an dem Abend komplett getötet. Danach ging bei ihm einfach gar nichts mehr. Worte sind Waffen, ich sollte manchmal einfach meine Zunge hüten. Vor allem, wenn ich Dinge nicht so meine.. Wir lagen danach noch eine Weile auf der Couch. Es war nichtsdestotrotz ein toller Moment, weil wir uns einfach Nähe gaben. Ich tankte bei ihm auf. Hielt ihn fest im Arm. Es war schön, wenn auch ein echt schräger Ort zum Kuscheln mit all den Sexgeräuschen um einen herum.

Als der Kollege danach noch eine Runde zum Gucken durch den Club zog, fragte mich Mr. Blowjob, ob er sich revanchieren dürfe. Wollte mir einen Orgasmus lecken. Puh, ich hatte ja Zweifel, dass ich gut genug abschalten können würde. Aber ich wollte es auf einen Versuch ankommen lassen. Wir zogen uns in den Raum mit der Liege zurück. Die ich ja mit Klaus schon ausprobiert hatte. Natürlich gingen uns gleich ein paar Männer nach, die hofften mitmachen zu dürfen. Letztes Mal hatte Klaus die Tür zugemacht und niemand war reingekommen. Dieses Mal war es ganz anders. Es waren mehr Frauen im Club, die Stimmung war ganz anders. Die Tür wurde aufgerissen und der erste stand im Raum. Ich sagte, dass es okay sei, wenn er zusah. Tür wieder zu. Wir knutschen. Mr. Blowjob und ich und zogen uns aus. Dann legte ich mich hin und er leckte mich. Der ältere kleine Mann, der in den Raum gekommen war, begnügte sich nicht mit zusehen, sondern machte sich gleich über meine Brüste her. Es nervte mich kurz, aber ich ließ ihn gewähren. Mr. Blowjob war von dem Fummler viel mehr irritiert als ich. Zumal der Fummler andeutete, dass er mich lecken wollte. Darauf hatte ich aber keine Lust. Er war mir zu frech. Brüste streicheln okay, mehr nicht. Mr. Blowjob leckte wirklich gut und an einem ruhigen, bequemeren Ort hätte er mich locker ohne, dass ich hätte Nachhelfen müssen zum Kommen gebracht. Aber dort war es mit meinem Kopf nicht so einfach. Irgendwann wurde mir das mit dem Fummler zuviel und ich nahm seine Hände weg. Normalerweise schnallen Männer dann was Sache ist. Er ließ kurz ab von mir. Mr. Blowjob leckte und fingerte mich. Ich half irgendwann selbst nach. Auch die Hände vom Fummler, die ich wieder auf mir spürte, hielten mich nicht von einem richtig geilen Orgasmus ab, was auch daran lag, dass Mr. Blowjob wußte, wie man Richtung G-Punkt fingert.

Nach dem Orgasmus will ich ja meistens nicht angefasst werden. Der Fummler versuchte trotzdem sein Glück. Das war echt nervig, wenn einer so gar nicht schnallt, was Sache ist. Ich sagte ihm deutlich, dass er aufhören sollte. Als ich runtergekommen war, zog Mr. Blowjob sich ein Gummi an und wir fickten noch. So bekam er seinen zweiten Orgasmus und ich hatte Spaß, auch wenn ich nicht nochmal kam. Der Fummler war im Raum geblieben und hatte zugesehen. Als wir fertig waren, wollte er trotzdem nicht gehen, stand daneben und glotzte uns beim Anziehen zu. Da wurde es Mr. Blowjob zu bunt und er schob ihn bei der Tür raus. Es war komisch an dem Abend. Es waren mehr Frauen da, als sonst und ich hatte das Gefühl, die Männer waren deswegen weniger zurückhaltend. Vielleicht war es einfach nur Pech und zwei, drei Idioten da. Zurück an der Bar fragte mich Mr. Blowjob noch nach meiner Nummer, die ich ihm gab und dann ließ ich Kollege Gere und ihn zurück, da ich im Gegensatz zum Kollegen am nächsten Tag arbeiten musste.

MMF nur für mich

An einem Abend an dem ich noch nichts vor hatte surfte ich über die Rirarammelseite. Da schrieb mich ein Mann an, mit dem ich vor einer ganzen Weile schon mal Kontakt hatte. Er war für einen Punkt in meinem Themenspeicher verantwortlich, den ich aber nie geschrieben habe – Alleine im Club. Wir haben uns vor zwei Jahren kennengelernt, hatten zwei normale Dates und waren eben auch mal im Club gewesen.

An dem Abend hatte er auf der Seite ein Date eingestellt, wo er sich zusammen mit einem anderen Mann für ein Date anbot. Wenn ich ihn nicht schon gekannt hätte, dann hätte ich das sehr abwegig gefunden, mich auf zwei Männer einzulassen. Aber so zog ich es in der Tat in Erwägung. Auf einen Drink zu ihm, zu dritt ein wenig Karten spielen und wenn die Sympathie passt, dann mehr. So war der Vorschlag. Ich mag ihn. Er ist ein wenig out of the box. Hat vor Allem einen schrägen Humor und man muss bei allem, was er so sagt immer überlegen, ob er es ernst meint oder nicht. Ich glaube, dass er einem damit ganz schon auf den Zünder gehen kann. Aber ich mag schräge Vögel, die liebenswert sind ja irgendwie. Er ist Ende 30, für einen Mann eher klein, dafür ganz gut bestückt. Er hatte das Date zusammen mit seinem (!!, nicht meinem) Arbeitskollegen angeboten. Der Arbeitskollege hatte in etwas das selbe Alter, wie er und war auch nicht sehr viel größer. Beide sind intelligent und lustig, so dass das mit dem Kartenspiel ganz witzig war.

Dass die beiden Kollegen sind fand ich lustig. Das Single-Männer über sowas plaudern finde ich jetzt gar nicht so super abwegig. Aber dass die beiden dann auch noch zusammen Dates ausschreiben, finde ich sehr spannend. Ich hatte ja keine Ahnung, was sie sich so vorstellen, wie das ablaufen wird. Aber ich wollte mich einfach mal überraschen lassen. Und da ich und Mr. Schräger Humor ja schon mal gevögelt hatten und er wußte worauf er sich mit mir eingelassen hat, sah ich dem gelassen entgegen.

Die Herren hatten sich ein Kartenspiel ausgesucht, dass sie noch nicht kannten. Im Gegensatz zu mir. Also zeigte ich es ihnen. Und es dauerte ganz schön lange. Da hatten sie sich wohl ein wenig verschätzt. Aber wir spielten es brav zu Ende. Und ich hatte gewonnen. Hihihi. Die Stimmung war locker lustig. Aber ich hatte immer noch keine Vorstellung, ob noch was passieren würde. Aber die Herren bekamen die Kurve mühelos. Nach meinem Sieg bekam ich eine Siegermassage vom Wingman. Er übernahm die Führung. Keine Ahnung wie wir darauf kamen, aber irgendwann drückten sie mir ein Buch in die Hand und ich sollte den Text vorlesen ohne mich zu verhaspeln. Währenddessen versuchte mich Wingman mit Massieren und Streicheln abzulenken. Ich kam ziemlich fehlerfrei durch den Text, obwohl mir die Berührungen sehr gefielen. Es war schön mich einfach in deren Hände zu begeben. Nach dem Lesen zog mich Mr. Humor hoch und wir fingen an zu knutschen. Hinter mir stand Wingman und fasste mich ebenfalls an. O Gott, fühlt sich das gut an, wenn zwei Männer einem ihre Aufmerksamkeit uneingeschränkt geben. Ich in der Mitte geknutscht, gestreichelt verwöhnt von zwei Seiten. Sie spielten sich die Bälle quasi zu, dirigierten mich zwischen sich hin und her. Ich knutschte mal mit dem einen, mal mit dem anderen. Beide sehr gute Küsser.

Die Jungs hatten ihre Klamotten relativ schnell abgelegt und zogen auch mich so nach und nach aus. Ich wurde liebkost, geknutscht und verwöhnt. Irgendwann waren wir alle drei nackt. Einer der beiden setzte sich auf die Couch. Ich kniete mich davor und fing an zu blasen. Der andere streichelte mich von hinten. Fing an mich zu fingern. Dieses auf den Blowjob konzentrieren und die Berührungen genießen gleichzeitig machte mich sehr heiß. Die Atmosphäre war sehr entspannt, weil vertraut. Die beiden Herren kennen sich halt einfach und hatten auch Lust das gemeinsam zu machen.

Sie wechselten immer durch, sahen zu, dass der jeweils andere nicht zu kurz kam. So blies ich irgendwann anderen und wurden vom ersten gestreichelt oder geleckt. Ich fragte, ob wir nicht ins Schlafzimmer wechseln können, weil es dort vermutlich bequemer sein würde.

Ein Dreier mit zwei Männern, die wissen wie man eine Frau küsst und anfasst. Was ein Sechser im Lotto. Ich blies immer einen von beiden. Der andere zog sich ein Gummi an und fickte mich währenddessen von hinten. Das ist aktuell eigentlich mein Lieblingsspiel. Blasen und doggy genommen werden gleichzeitig. Sie waren immer drauf bedacht, dass ich Spaß habe. Es wirkte nie egoistisch. Total gut. Erst fickte mich Mr. Humor und ich blies Wingman, dann umgekehrt. Wingmans Schwanz ist sehr geil. Schöne Biegung, groß aber nicht zu groß. Am Anfang war ich ein wenig überfordert, weil er so tief in mich hineinfickte. Er fickte mich sehr ausdauernd doggy. Ich massierte noch meinen Kitzler und kam richtig geil. Ich bekam eine Pause. Danach wurde Missionar gefickt, während mein Kopf seitlich an der Bettkante nach unten hing und mich Wingman in den Mund fickte. Tief. Es war ein schönes Wechselspiel. Wingman gab den Ton an und dirtytalkte auch. Irgendwann kamen dann auch die beiden zu ihren Orgasmen. Wingman fickte ich ein zweites Mal richtig geil von hinten um zu kommen. Ich glaube er genoss meine Enge. Mr. Humor kam beim Blowjob.

Danach lagen wir einfach quatschend auf dem Bett. Bevor wir noch eine zweite Runde starteten….

Es war auch deswegen cool, weil es auf Augenhöhe war. Das war mal was Neues. Ich hatte das ja meist eher im Dom/Sub-Kontext, oder mit Aufpasser. Jetzt war das nicht nötig.

Ich. Will. Das. Wieder. Haben.

Unbedingt. So schön.