Böser Finger

Jetzt stauen sich schon wieder unzählige Blogeinträge in meinem Kopf, aber ich habe nicht soviel Zeit, wie ich dafür brauchen würde.

  • Teil 3 mit Mr. Gentleman fehlt noch
  • Ich habe inzwischen den Tech-Nerd wiedergesehen
  • Auch von Mr. Bondage steht noch was aus
  • Darüber hinaus geistert mir das #metoo Ding mit vielen Gedanken durch den Kopf
  • und ein kleines Konzept zu dem ihr mir gern eure Meinung geigen dürftet
  • Hab sowohl dem Bachelor, als auch JD mal wieder eine Mail geschrieben. Der Bachelor hatte mich nach Jahren mal wieder kontaktiert 🙂

Na dann versuche ich mal den Abend mit Mr. Gentleman mal noch fertig zu bloggen:

Mit einer Frisur, die verriet, dass ich mich gerade hatte durchvögeln lassen, gingen wir in den Barbereich zurück. Trotzdem er sich seine Befriedigung geholt hatte, kümmerte Mr. Gentleman sich weiterhin ausschließlich um mich. Er holte uns Drinks an der Theke und wir suchten uns einen Sitzplatz am kleinen Tanzbereich. Ein paar Minuten später war ich davon überzeugt, dass ich an dem Abend nicht nur vom bestaussehensten und höflichsten Mann im Club begleitet wurde, sondern auch vom besten Tänzer. Ich mag ja Männer mit Körpergefühl. Er hatte Lust zu tanzen und wußte auch wie. Herrlich. Nach einer Weile hatte er Lust nochmal ein wenig durch die Räume zu ziehen um etwas spannendes zum Zuschauen zu finden. Ihm gefiel eine natürliche, kurvige Frau, die es genoss mit ihrem Partner im Club zu sein. Die beiden schienen sich aber nicht wirklich gut zu kennen. Sie hatten sich in den abschließbaren Raum zurückgezogen, den wir auch benutzt hatten. Sie bemerkten, dass wir ihnen zusahen und waren ein klein wenig verlegen. Ich vermute, die beiden wären ein Paar gewesen, mit dem zusammen Mr. Gentleman gerne gespielt hätte, aber soweit waren die beiden nicht. Nach einer Weile ließen wir die beiden dann alleine weiter Spaß haben und sahen uns in den anderen Zimmern um.

Es gab nicht so wirklich etwas, was ihm zu gefallen schien. So gingen wir auf eine Liegewiese die nicht ganz offen war und etwas höher lag. Ich war gespannt, ob jemand dazu kommen würde. Aber ich glaube wir waren die meiste Zeit einigermaßen ungestört. Ich fing an das zu tun, was ich am liebsten tue, nämlich blasen. Ihm gefiel es. Zumindest interpretiere ich das in die Aussage „Du bist echt die Blase-Göttin“ hinein. Er konnte aber nicht lange einfach nur genießen. So fing er an mit seinen Fingern meine Muschi unsicher zu machen. Das machte es mir schwer mich aufs Blasen zu konzentrieren. Trotzdem war ich gespannt, ob ich ihm einen Orgasmus blasen konnte. Er hatte allerdings andere Pläne. Kondom an und nochmal Doggystyle. Oh ja, dagegen hatte ich nichts einzuwenden. Er begann mich zu ficken und ich langte unter meinem Körper durch und massierte meinen Kitzler. Dieses Mal wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Er machte es gut. Hielt mich an den Hüften und stieß mich tief. Dann spürte ich, wie seine Hände auf Wanderschaft gingen. Seine Finger näherten sich meinem Anus an. Huch, damit hatte ich nicht gerechnet. Joah, einfach mal hoffen, dass also … ähm  … ihm nix begegnet. Aber er hat das so gewollt. Er ließ seinen Finger an meinem Hintereingang kreisen. OMG, ich liebe es. Ist halt so ein Kopf-Ding oft. Ich spürte wie er in mich eindrang. Ich war so geil, es tat überhaupt nicht weh, was es manchmal tut. Die Kombination aus gefickt werden, Finger im Hintern und meine Hand am Kitzler machte mir einen ziemlich heftigen Orgasmus. Rrrr. Er hörte gar nicht auf mich zu stoßen. Aber um mich so lange weiterficken zu lassen, bis er dann kommt, war der Orgasmus zu heftig. Ich ließ meinen Körper nach vorne kippen und entzog mich ihm. Ich rollte mich Augenblicklich in die Embryo-Position und genoss die Nachwehen. Er musste lachen. Ich denke er war zufrieden, dass er es mir besorgen konnte. Nach kurzem erholen und genießen wollte ich ihm aber auch nochmal einen Orgasmus schenken. Eine Mischung aus Hand- und Mundjob und er fummelte noch an mir rum sorgten auch dafür, dass er nochmal kam. Wir kraxelten von der Matte und gingen unter die Dusche.

Wir nahmen noch einen Absacker an der Bar und dann fuhr er mich wieder nach Hause. Ich war sehr dankbar für einen Abend, denn ich mir besser nicht wünschen hätte können. Ohne Erwartungen gestartet und eine gute Zeit gehabt. Ich mochte besonders, dass er ein warmer, wertschätzender Mensch ist. Hat ein gutes Herz. Ich hoffe, dass wir das mal wiederholen können. Wir sind immernoch in Kontakt. Das ist gut

Behelfsdildo

Ich bin ja noch die Auflösung eines Blogbeitrags schuldig. Die wird vermutlich kürzer als gedacht. Von der Nacht habe ich noch lauter Bruchstücke, einzelne kleine Ausschnitte im Kopf. Ich hoffe ich bekomme sie halbwegs richtig zusammen gesetzt.

Der Geisteswissenschaftler und ich. Er war ja mittlweile zum zweiten Mal gekommen. Obwohl mir das gar nichts ausmachte, dass ich bis dato nicht gekommen war, was auch damit zu tun hatte, dass ich meinen Kopf nicht so Recht in den Orgasmus-bekam, wurmte es ihn natürlich. Was bei mir vermutlich nur daran lag, dass wir uns nicht wirklich gut kennen und ich das beim ersten Mal immer schwierig finde. Den ganzen Abend durchzog aber, dass er mir ein wunderbares Gefühl gab. Ich fühlte mich geistig und körperlich attraktiv. Wenn mir jemand Komplimente macht, dann geht mein Kopf manchmal in Hab-Acht-Stellung und ich werde misstrauisch. Bei ihm was das gar nicht so. Es fiel mir leicht zu glauben, was er sagte. Das tat mir wirklich gut. Es fühlte sich sehr leicht an mit ihm.

Er wollte mich nicht ohne Orgasmus einschlafen lassen. Er hätte auch nach seinem erneuten Orgasmus einfach weiterficken können. Anhand der Tatsache fiel mir auf, dass die meisten Männer, mit denen ich sonst Sex habe etwa 15 Jahre älter sind als er. Da geht das nicht mehr so ohne weiteres.

Und begab sich nochmal auf Tauschstation, um mich zu lecken. Das hatte er zu Beginn des Abends schon mal gemacht. Und eigentlich auch gar nicht schlecht. Er hatte nur ganz knapp nicht meinen Rhythmus erwischt. Das ist dann währenddessen nicht erklärbar, sondern ein Lernprozess. Es leckte und fingerte mich. Ich begann meinen Kitzler zu massieren. Dann merkte ich, wie etwas in mich eindrang, dass nicht seine Finger sein konnten. Huch, er wird doch nicht einen Dildo haben? Das hätte mich jetzt überrascht. Aber es fühlte sich so an. Während er mich mit diesem Ding großartig fickte, tastete ich mich kurz nach unten, um herauszufinden, was er in mich reingesteckt hatte. Ich spürte etwas etwa Bleistiftdünnen? Hähh, jetzt war ich verwirrt, weil ich so gar keine Vorstellung hatte, was das sein konnte. Aber es fühlte sich gut an, also egal was es ist, erst mal genießen. Er fickte mich mit dem Was-auch-immer-Ding und ich ließ meine Gedanken los, massierte mir den Kitzler härter und merkte, dass ich gleich ordentlich kommen würde. Nach dem Orgasmus ließ mich ins Kissen sinken, und erklärte ihm noch, dass er mich jetzt für ein paar Minuten nicht anfassen dürfe. Festhalten okay, streicheln ist böse. Meine Neugierde nach dem komischen Dildo-Ding war allerdings groß, also guckte ich, womit er mich zum Orgasmus gefickt hatte. Ich war überrascht und musste sehr lachen.  – Ein Schraubenzieher. Hahaha, wie pragmatisch. Es war der durchaus einigermaßen große Griff eines Schraubenziehers gewesen. Da wäre ich im Leben nicht draufgekommen. Aber hat wunderbar funktioniert. Da erweitert sich das Baumarkt-Sexspielzeug-Sortiment nochmal.

Während er noch in die Küche ging für die Zigarette danach, legte ich mich schon schlafen. Ich schlief gut neben ihm. Am Morgen hatten wir nochmal eine Runde von allem, wenn ich mich Recht erinnere. Blasen, Doggy, Schraubenzieher-Orgasmus und einen Blowjob mit Happy-End. War ne schöne Nacht.

„Bitte benutz mich“

Ich habe schon wieder lange nicht geschrieben. Und dann passiert, was immer passiert: Ich neige ja dazu mein Leben ziemlich vollzustopfen, so dass ich dann auch unendlich viel Material habe, dass ich gerne verbloggen würde. Aber dann ist das so viel Material, dass ich vor lauter „Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll“ gar nicht anfange.

Ich hau jetzt mal ein paar Schlagwörter die mir durch den Kopf geistern hier rein. Mal sehen was ich dann verblogge:

  • Muse
  • 9,9 auf der Blowjobskala und das Bettenlager
  • „Bitte benutz mich“
  • Hotel und die Kunst der Langsamkeit
  • der Autotest geht weiter
  • nette Menschen und der XMV
  • Polyamor
  • aktuelles Pornosuchwort
  • Date-Depp statt Club

Wo fange ich an? Manches davon überschneidet sich auch. Ihr dürft gern Wünsche äußern 🙂

Es begab sich, dass ich nach einigem Überlegen und Überreden, das Angebot eines Mannes wahrnahm und ihn für eine Nacht besuchte. Ich nenne ihn im Folgenden den Geisteswissenschaftler (Ich erinnere mich gerade nicht, ob ich diesen Namen womöglich schon mal vergeben habe :-)) Warummusste ich überlegen? Ich hatte den Geisteswissenschaftler schon vor einer ganzen Weile mal auf einem Twittertreffen kennengelernt. Aber nicht nur ihn, sondern auch eine seiner Spielgefährtinnen. Er ist also als Dom unterwegs und hat meiner Interpretation nach eine feste Spielbeziehung, ist sonst aber Single. Ich bin irgendwie ein gebranntes Kind was Frauen angeht und weiß, dass die meisten einen anderen Umgang mit Eifersucht und Exklusivität haben als ich. Was auch okay ist, aber dazu führt, dass ich mich da ungern in etwas einmische.

Von der Spielbeziehung der beiden mal abgesehen, ist er Single und sie Verheiratet. Jedenfalls habe ich den Geisteswissenschaftler, der mich nach einem Treffen gefragt hatte, gelöchert, ob das denn alles in Ordnung ginge mit seiner Spielpartnerin. Er bejahte das. Ich fragte aber darüber hinaus noch einen gemeinsamen Bekannten um dessen Einschätzung. Nichts lag mir ferner, als dass dann hinterher alle sauer sind und keiner mehr mit mir spricht. Der Bekannte gab mir noch den Hinweis mit auf den Weg, dass der Geisteswissenschaftler seiner Meinung nach zu hart spiele für mich. Huch, darüber hatte ich nicht nachgedacht, weil wir nicht drüber geredet hatten. Für mich stand Spielen bis zu dem Moment eigentlich gar nicht im Raum. Ich fing an drüber nachzudenken, ob das seine Erwartungshaltung sein könnte und alles andere für ihn gar nicht in Betracht kommt. Eigentlich hatte ich auch das Treffen schon verworfen, da es logistisch nicht ganz einfach war. Aber am Ende ließ ich mich von mehreren Seiten überreden ihn doch noch spontan zu treffen.

Ich fuhr zu ihm. Es war schon einigermaßen spät. Junggesellenbude. Geisteswissenschaftler trifft auf Geisteswissenschaftler. Er ist sichtlich nervös. Wir sitzen in seiner Küche und quatschen. Ich mochte unsere Unterhaltung. Wir hatten vorher noch nicht viel gequatscht. Er freute sich, dass ich wirklich vorbeigeschaut habe. Wirkt zwischendurch so, als hätte er ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen. Ich bin entspannt. Aber zurückhaltend wie immer. Sage ihm, dass ich nie den ersten Schritt mache. Sage ihm, dass er vermutlich zu sadistisch ist für meinen Grad von Masochismus. Es fühlt sich nie so an, als würde es um Dominanz gehen. Sondern um einen netten Vanilla-Abend. Plötzlich steht er auf und kommt zu mir. Stellt sich hinter mich und fasst mir ins T-Shirt. Holt meine Brüste raus. Saugt. Saugt fest. Autschi. Soviel zum Thema zu sadistisch, kleiner Vorgeschmack. Ich bin überrascht, bewundere seinen Mut. So entgegen meiner Klischee-Geisteswissenschaftler-Vorstellung. Die anderen Männer, die ich so treffe, kompensieren meinen Erfahrungsvorsprung durch Altersvorsprung. Das kann er nicht. Umso mutiger.

Irgendwann beschließen wir, dass wir uns ins Schlafzimmer begeben könnten. Machen uns erstmal bettfertig. Is ja schon spät. Atmosphäre ist unverkrampft. Ich mag das. Wir können über alles sprechen, wir lachen viel. Bei ihm habe ich den Vorteil, dass ich zwei seiner Sexualpartnerinnen schon gesehen habe und mir deswegen keine Gedanken um meine Figur machen brauche. Da passe ich ganz gut ins Beuteschema. Da ist dieser ganze Optik-Gedanken-Kram schon mal nicht am Start. Irgendwann knutschen wir. Er ist aufmerksam und passt sein Geknutsche meinem Geknutsche an. Ich mag das. Er mag meine Brüste. Sehr. Autschi sehr. Saugt und knabbert auf meinen Brustwarzen rum. Nene, dass mit dem Spielen würde nicht laufen bei uns. Irgendwann komme ich in Spiellaune. Erkunde ihn. Krallen auf dem Rücken, mag er sehr, möglichst fest kratzen. Spuren hinterlassen. Mit sanft streicheln kann man ihn wundervoll quälen. Da komm ich doch in Spiellaune. Blowjob. Läuft, werde gelobt, dafür. Lerne nach und nach wie er tickt. Er liegt unglaublich breitbeinig vor mir. Wie ein Frosch hat er die Beine angewinkelt. Ich hatte ihm vorher genüsslich vom Damm bis zur Schwanzspitze geleckt. Er genoss es sichtlich. Und hörbar. Ich war in Spiellaune und trieb seine Erregung hoch. Aber wollte ihn auch noch nicht kommen lassen. Bis er plötzlich sagte: „Bitte benutz mich.“ Aus voller Überzeugung. Ich musste lachen und sagte: „Bitte was? Kannst du das nochmal sagen?“ – „BITTE BENUTZ MICH!“ Der „sadistische“ Dom, der vor mir auf dem Rücken lag wollte also von mir benutzt werden. Oh wie ich diesen Moment feierte… Inklusive Eckfahnenjubel :-). Was ein großer Moment. So ganz anders herum als gedacht. Manchmal können ja Doms nicht aus ihrer Haut, oft aus Unsicherheit. Sie können nicht zulassen, wenn jemand anderes die Führung übernimmt. In meinem Ansehen war er ziemlich gestiegen, als er zuließ, dass ich in dieser Situation den Ton angab. Er wurde ja auch belohnt. Mit ausgiebigem Blasen. Irgendwann packte er dann seinen Schwanz und brachte es zu Ende – raus aus der Dauererregung… Er revanchierte sich mit Lecken, machte das auch gut, aber ich kam einfach nicht. Is ja auch nicht ganz einfach, wenn man sich nicht kennt. Muss sich einspielen. Im Vergleich zu meinen Mitte 40 Männern konnte er nach dem Orgasmus einfach gleich wieder. Sehr faszinierend.

Und da mir ja der Sinn nach ordentlich durchgevögelt werden stand, war ich ganz begeistert, dass er sich quasi nach dem ersten Druckabbau einfach ein Gummi anziehen und drauf losficken konnte. Er machte mir viele Komplimente. Ich genoss die Zeit mit ihm sehr. Er hatte seinen zweiten Orgasmus während er mich in der Missionarsstellung vögelte und ich war immer noch nicht gekommen. Aber das war auch nicht weiter wild. Ich war mir sicher, dass das noch klappen würde… Er hatte da noch ein Ass im Ärmel, sollte ich kurz drauf feststellen…

Über die Devotheit

Ich bin heute über einen Artikel im Jetzt-Magazin der SZ über BDSM gestolpert. Und habe überraschenderweise etwas über meine Neigung gelernt, das ich bisher noch nicht wußte. http://www.jetzt.de/besitz/bdsm-einblick-in-eine-beziehung

Vorneweg: Ich mag Friedemann Karig und auch über Coco aus dem Artikel habe ich schon einen Videobeitrag gesehen.

Die Aussage, an der ich hängen geblieben bin:

„Eine andere Theorie besagt, dass devote Frauen beim Masturbieren den ganzen Körper anspannen müssen, um zum Orgasmus zu kommen. Und deshalb die Fesseln, den Druck von außen genießen.“

Ja, das stimmt auch bei mir. Vielleicht muss ich nicht den ganzen Körper anspannen, aber Teile davon auf jeden Fall.  (Aber ich bin ja gefühlt auch so semidevot) In meinem Blog beschreibe ich das immer mit  „Ich muss nachhelfen“, mein Körper muss mitarbeiten durch Spannung und Entspannung. Für den richtigen Rhythmus sorgen. Dass ich ohne komme, ist eher selten, zufällig. Wenn alles passt. Ist die Devotheit nur das Mittel um zum bekommen, was einen befriedigt? Gibt es Frauen, die einfach so kommen? Leicht? Immer?

Viele Fragen, die ich mir heute Abend noch durch den Kopf gehen lasse.

Huch, doch noch ein Wiedersehen

Ich sitze mal wieder allein beim Essen und nutze die Gelegenheit zum Bloggen. Zum Essen dazu gab es einen Cocktail. Mich beschleicht, dass Gefühl die Belegschaft des Restaurants hat Mitleid mit mir, weil ich so alleine dasitze. Der Cocktail war so stark, dass ich mich fast ein wenig abgefüllt fühle.

Bei der Verhütungsfrage habe ich mich immer noch nicht entschieden. Verhüte zurzeit also nicht mehr. Daraus folgt, mein Pornokonsum ist immer noch hoch. Fast jeden Abend, wenn ich allein bin, befriedige ich mich in den Schlaf.

Gestern habe ich mal versucht sehenswerte Cunnilingus-Filmchen zu finden. Gar nicht so leicht, wenn man keine Frau leckt Frau-Ding sehen will. (Und die wenigstens Frauen aus den Filmen turnen mich an) Ich habe also nach Mann leckt Frau und es sieht ansehbar aus. Das ist echt eine Herausforderung. Manchmal sieht es wie hässliches Geschlabber aus, oder es ist in sehr seltsamen Kameraeinstellungen gefilmt. Da merke ich dann immer  – Porn is made for men.  Zurzeit suche ich nach Filmen, bei denen ich nachvollziehen kann, dass es der Frau Spaß macht. Also nach Praktiken, bei denen ich aus eigener Erfahrungen weiß, dass es funktioniert. Sehr wenig Cumshots.

Was ich eigentlich erzählen wollte. Ich habe nach ziemlich langer Zeit Mr. Dominant und Devot Maxi wiedergesehen. Mindestens drei Jahren müssen seit unserem letzten Treffen vergangen sein. Maxi, gutaussehender, vielbeschäftigter Unternehmensberater. Bei unserem letzten Treffen war er noch verheiratet. Er hat Weihnachten als Gelegenheit genutzt um sich mal wieder zu melden. Letztes Mal als wir uns gesehen haben, war er noch verheiratet gewesen. Mittlerweile ist er getrennt und hat einen neuen Job. Damit war es ziemlich easy eine Location für ein Wiedersehen zu finden. Ich konnte ihn einfach bei ihm zu Hause besuchen. An einem passenden Ort war zwischenzeitlich der ein oder andere Wiedersehensversuch gescheitert.

Ich bin eine hervorragende Geliebte, insofern ich mir seine Adresse nicht gemerkt hatte. Wir hatten mal ein Date gehabt, beim ihm zu Hause, als seine Frau ein paar Tage weggefahren war. Das fand ich damals sehr erstaunlich, dass er mich wirklich zu sich nach Hause eingeladen hatte. Das ist ja oftmals noch eine Grenze über die die meisten Männer beim Fremdgehen am Ende doch nicht schreiten. Als ich beim ihm ankam, fiel mir auf, dass ich dort schon mal gewesen war. Er wohnte immer noch in dem Haus, seine Frau war ausgezogen. Er hatte mich damals mit einem Seil aus dem Garten auf den Küchentisch gefesselt. Es für mich ziemlich ein einigermaßen peinliches Erlebnis gewesen. Daran erinnerte ich mich. Er sich erstaunlicherweise nicht. Besser für mich ist das wohl 🙂

Wenn ich glaube, dass ein Mann zu gut aussieht für mich und eigentlich ein anderes Beuteschema haben müsste. Irgendwie ein dummer Gedanke, aber ich kann ihn nicht abstellen. Ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich warm werde. Bis ich die Sicherheit erlangt habe, dass er wirklich Bock auf mich hat.  Wir redeten lange über Gott und die Welt, Job, Beziehungen, das Leben. Ich genoss es. Ich finde ihn spannend. Irgendwann ergriff er die Initiative und berührte mich. Wir lagen auf seiner Couch. Knutschten, fummelten. Das Treffen ist schon ein wenig her wieder, deswegen ist meine Erinnerung ein wenig verblasst. Ich hatte vergessen, dass er hervorragend lecken konnte und scheinbar auch noch Spaß dran hat. Noch ein gutleckender Mann. Ich kann mich dahingehend echt nicht beklagen. Mein Orgasmus dauerte zwar ein wenig, aber er war gut.

Er steht darauf, dass man ihn so hart wie möglich bläst. Dass ich ihm in die Augen sehe dabei. Auf meine Kurven. Das ist irgendwie sein Fetisch. Ich saugte so fest ich konnte – maximaler Unterdruck. Das ist gar nicht so lange durchhaltbar, ohne einen Krampf in den Backen zu kriegen. Abwechselnd mit sehr hartem Wichsen geht es aber. Richtig hart. Ich darf auch mit den Händen ziemlich hart seinen Schwanz umfassen. Er wollte auch dieses Mal wieder, dass ich seine Vorhaut bis zum Anschlag zurückzog. Ganz nach unten, bis es nicht mehr weitergeht. Was wofür mich andere Männer wahrscheinlich töten würden. Aber er braucht das. Ich kann das, weil ich weiß, dass es ihm gefällt. So brachte ich ihn hartwichsend und blasend zu seinem Orgasmus.

Netter Abend und ich freut mich sehr, dass er sich wieder gemeldet hat. Mal sehen, ob wir uns wieder häufiger treffen.

Das erste Mal ein klein wenig BDSM (2012)

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Das ist meine BDSM-Geschichte. Nicht für Leser, die eine perfekte Story erwarten.  Nicht blumig ausgeschmückt und in Bestsellertaugliche Worte gehüllt. Aber es ist die ehrliche, aufregende Geschichte meines allerersten Ausflugs in die Welt des BDSM.

Menschen, die meinen Blog schon gelesen haben kennen die Geschichte bereits. Sie ist nun noch einmal für eine Aktion auf der Joyclub-Seite aufgearbeitet. Wer noch mehr BDSM-Geschichten von anderen lesen möchte, der kann gerne auf der Rirarammelseite (aufs Banner klicken) schmökern. Der Link führt direkt zu den anderen Geschichten

Im Jahr 2012:

Ich bin im Bereich BDSM blutiger Anfänger. Mir ist weder das dort gebräuchliche Vokabular eigen (also kann es durchaus sein, dass ich Begriffe nicht weiß oder falsch verwende), noch habe ich mich mit den extremen Formen auseinander gesetzt. Ich hatte immer schon Fantasien in diese Richtung, aber nicht sehr ausgeprägt. Habe vermutet, dass es was für mich sein könnte. Aber woher soll man es auch wissen. Und wenn man noch so sehr über „Shades of Grey“ lacht, hätte ich es nicht gelesen, dann hätte ich das gestern vermutlich nicht ausprobiert. Und das wäre sehr schade gewesen. Ich bin jetzt in einer Ausprobierphase, in der ich nicht davon träume, sondern herausfinden will, ob ich das wirklich mag, was mich beim Lesen so anturnt.

Wie es dazu kam: Ich bin in Kontakt mit einem Mann gekommen. Ich nenne ihn JD.  Er hat seine Neigung dahingehend schon vor einer Weile entdeckt, ihm war aber die Partnerin abhanden gekommen. Er ist also das was ich einen erfahrenen Dom nennen würde. JD hatte meinen Blog im Internet entdeckt. Darauf hin schrieb er mich an.  Daraus entwickelte sich ein Austausch per Mail, aber auch das ein oder andere Telefonat. JD hatte mir wirklich sehr schöne Bilder von sich geschickt. Also um genau zu sein, fand ich ihn ja sensationell attraktiv. Er war Mitte 40. Trainierter Körper, Typ Anzug, darunter ein Tattoo. Eine Schnitte würde ich es nennen.

Das was er schrieb und mir vorschlug machte mich neugierig. Er fragte mich über meine Erfahrungen, Wünsche, Phantasien und Grenzen aus. Was gar nicht so einfach ist, wenn man von dem ganzen Thema eigentlich keine Ahnung hat. Meine Grenzen kenne ich nicht, woher auch. Genau das wollte ich herausfinden. Mich langsam herantasten. Auf der Suche nach jemandem, der mich einfühlsam an das Thema heranführt. Es brauchte jemanden dem ich so vertrauen konnte, ohne dass ich mich umfassend eingelesen haben musste. Ich wollte neugierig sein.

Meine Erfahrungen hielten sich in sehr überschaubaren Grenzen. Mehr als das absolute Blinddate mit dem Doktor der mir ein wenig den Hintern versohlt hatte, gab es da noch nicht. Meine Wünsche: verbundene Augen, damit ich leichter den Kopf ausschalten kann und mich wie einen blutigen Anfänger behandeln.

JD schickte mir den Link von einem SM-Zimmer, das er dafür gern mieten wollte. Huch, da fing es an ernst zu werden. Die Bilder des Zimmers waren ansprechend, auch wenn in der Tat viele Dinge zu sehen waren, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte oder wußte. Wie auch, als Anfänger. Aber ich wollte es ausprobieren. Und da JD sich auch nachdem er Fotos von mir gesehen hatte immer noch mit mir treffen wollte und mein Bauchgefühl mir grünes Licht gab, planten wir einen Termin.

Ich fuhr in seine Stadt, die 250 Kilometer entfernt war und holte ihn von der Arbeit ab. Wir gingen, auch weil ich nochmal meinen Bauch befragen wollte vorher, in ein kleines wirklich süßes Cafe in der Nähe seiner Arbeit. Ein Treffen auf neutralem Gelände. Sehr wichtig für mich.
Alter Falter, watt ne Schnitte. Er sah echt verdammt gut aus und war so was von mein Typ. Im teuren Anzug, juhu, juhu. Ich habe defintiv ein Faible für gutsitzende Anzüge. Blöderweise hatte ich mich nicht besonders gestylt, sondern mich für die bequemen Klamotten entschieden, in denen ich mich wohlfühle. Ich bin halt ein Jeans und Sneakers-Girl. Das erinnert mich jetzt im Nachhinein ungewollt doch an die Shades of Grey Ausgangslage, runtergebrochen. Er – erfolgreicher Mann, ich – verplante Studentin.
Er ist schon ein gutes Stück älter als ich, wobei 16 Jahre sind jetzt nicht mehr so megakrass. Außerdem ist das Alter eh nur eine Zahl. Jedenfalls ist er der Typ Mann, der je älter er wird, desto besser er aussieht. Dunkle Haare, 1,85 Meter groß, Apfelarsch, gute Figur… Er steht erfolgreich mitten im Leben und ist bei sich. Das heißt, dass er mit sich im Reinen ist. Das ist das, was er ausstrahlt. Und er hat Lachfältchen und lacht gern. Er war mir gleich sympathisch. Ich mochte unser Gespräch, er erzählte mir ein wenig von sich, ich ihm von mir.  Meine Bauchgefühlsampel schaltete auf grün und so fuhren wir kurze Zeit später in meinem Auto durch die halbe Stadt in das BDSM-Zimmer. Und ab dem Moment, wo wir da waren, habe endgültig verstanden, dass es Sinn macht sich in so einem Zimmer zu treffen. Es ist alles vorhanden, es wundert sich keine Sau, was man macht und man kann auch niemanden stören.

Jedenfalls ließ es mich grinsen, als ich merkte, dass er relativ vertraut mit der Vermieterin umging. Das zeigte mir, dass er schon öfters da gewesen sein musste. Wenn er sich schon auskennt, dann kann ich ja mal ganz entspannt meinen Kopf ausschalten und muss mir über nichts Gedanken machen.

Wir betraten das Zimmer. Er ließ noch die Standard-Einführung über sich ergehen. Ich sah mich derweil einfach um und ließ es auf mich wirken.
Das oder besser die Zimmer, weil es bestand aus zwei Räumen, war in angenehmem Rot und Schwarz gehalten. Das Licht war indirekt und schön weich. Was mir als erstes positiv auffiel war, dass es relativ warm im Zimmer war. Sehr gut, weil ich hatte Angst, dass ich dauernd kalte Füße bekommen würde. Die Temperatur war so warm, dass ich gleich das Bedürfnis hatte einen Teil meiner Klamotten auszuziehen. So zog ich meine Jacke und meine Strickjacke aus und hing sie an den Kleiderhaken an der Wand. Im ersten Raum stand noch ein großes Bett mit rotem Laken und einem Metallüberbau. Dahinter an der Wand hingen aufgerollte Seile, die mich ein wenig an den Sportunterricht in der Schule erinnerten. Auf dem Bett lagen zwei Kissen und ein Rohrstock. An der Wand links davon fiel mir als erstes das Andreas-Kreuz auf. Daneben hingen alle mögliche Sachen an der Wand, zum Beispiel Peitschen. Das habe ich mir alles gar nicht so genau angesehen. Im zweiten Raum stand ein Pranger und eine Art Frauenarztstuhl und OP-Zeug. Das war mir fürs Erste ein wenig zu krass. Der Raum war mit einem Vorhang abgeschlossen, dahinter waren noch die Toiletten und Duschen. Auch wenn mir vieles neu und fremd war, fühlte ich mich eigentlich wohl. Das lag auch daran, dass JD mir ein gutes Gefühl gab.

Er ließ mich erst ankommen. Während ich mir alles anschaute, kam er immer wieder in meine Nähe und baute Körperkontakt auf. Sehr gut, denn ich fremdel am Anfang immer ein wenig. Als er merkte, dass ich angekommen war, stellte er sich vor mich und sagte, dass ich mein Oberteil ausziehen sollte. Ich gehorchte und er zog mir den BH gleich noch mit aus. Er nahm sich meine Brüste vor, fasste sie an und saugte daran. Er grinste und kommentierte: „Die sind schön fest. Ich freue mich darauf sie zu bespielen.“ Dann machte er sich auch schon an meiner Hose zu schaffen und zog sie mir samt Socken aus. Und auch das Höschen war gleich ausgezogen. Da stand ich also komplett nackt vor einem komplett angezogenen JD.

Seine Finger suchten sofort den Weg in meine Muschi. Und er konnte meine Vorfreude fühlen. Er kniete sich vor mich hin und begann mich kurz zu lecken. Er sagte mir, dass ich gut schmecke. Oh wow, hatte ich Bock. Er ging kurz aus dem Raum und suchte nach der Augenbinde. Er gab sie mir und ich setzte sie mir auf. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Es machte, dass ich in meinem Kopf aufhören konnte, dauernd darüber nachzudenken, wie ich aussehe. Ein bißchen wie, wenn Kinder verstecken spielen und meinen, wenn sie sich die Augen zu halten, dass sie keiner finden kann..

Dann stellte er sich hinter mich und führte mich sanft in Richtung Wand, an der das Andreas-Kreuz war. Ich musste auf ein kleine Erhöhung aus Holz treten und mich umdrehen. Ich stand ihm zugewandt. Er nahm meine linke Hand und führte sie nach oben in die dafür vorgesehene Lederschlaufe, die er an meinem Handgelenk festmachte. Das gleiche mit der rechten Hand. Es fühlte sich weder bequem, noch sehr unbequem. Ich konnte mich einfach reinhängen. Dann sagte mir sehr bestimmend, dass ich die Beine breit machen sollte. Es ist gar nicht so leicht das eigene Körpergewicht so zu verteilen, dass man sich breitbeinig hinstellen kann. Also habe ich meine Beine Stück für Stück weiter nach außen geschoben. Er band mir erst den einen, dann den anderen Fuß fest.

Da stand ich nun zum ersten Mal komplett ausgeliefert an das Andreas-Kreuz gefesselt. Nachdem mich JD fertig angebunden hatte, griff mir er mir zwischen meine Beine und tastete sich zu meiner Muschi vor. Mich turnte die Situation so an, dass ich ziemlich feucht sein musste. Er steckte mir einen Finger hinein und leckte mich. Aber nur ganz kurz. Dann stand er auf, seine Hände griffen nach meinen Brüsten. Ich konnte ihn vor mir spüren komplett angezogen. Durch seine Hose hindurch ließ sich aber schon sein steifer Schwanz erahnen. Während er meine Brüste knetete, küsste er mich. Geile Küsse. Er kam mit seinem Mund an mein Ohr und sagte mit einer sehr sexy Stimme: „Das gefällt dir also mir ausgeliefert zu sein…“ Dann ging er von mir weg. Die Augenbinde sorgte dafür, dass ich wirklich gar nichts sehen konnte. Es war komplett dunkel, auch wenn ich meine Augen geöffnet hatte. Ich konnte mich nur auf meine Ohren verlassen um herauszufinden, was JD vor hatte. Keine Ahnung was er genau tat. Was ich hören konnte war, dass er seine Klamotten auszog. Ansonsten war ich einfach kurz mir überlassen, in einem Gefühl zwischen unfassbarer Geilheit und ein wenig Respekt vor dem was kommen würde.

Ich vertraute JD komplett. Wenn mir was nicht gefällt, würde ich es nur sagen müssen, auch wenn wir nicht explizit drüber gesprochen hatte. Ich hatte mich einfach in seine Hände begegeben und vertraute auf seine Erfahrung. Er kam wieder näher und wie aus dem nichts traf mich ein leichter Schlag auf die linke Brust. Das Geräusch, das der Schlag machte war beeindruckend. Es hörte sich lauter an, als es fest war. JD schlug mich mit dieser Art Peitsche bei der zwei Lederlappen aufeinander klatschen (keine Ahnung wie dieses Ding heißt). Er schlug mich mal auf die Brüste, mal auf die Oberschenkel, mal auf die Innenseite meiner Schenkel. Er verteilte seine Schläge gut, ich wußte nie vorher wo er mich treffen würde. Er fing leichter an und steigerte sich. Es tat ein wenig weh, war aber immer im Rahmen dessen, was ich ertragen konnte und was mir einen Lustgewinn verschaffte. Nicht die Schmerzen an sich turnten mich an, sondern die Gesamtsituation, zu der die Schläge eben dazugehörten. Die Kontrolle völlig abgegeben zu haben, dass er entscheiden konnte, was als nächstes passiert. Zwischen den Schlägen, die mich auch mal zusammenzucken oder aufstöhnen ließen, fasste er mich immer wieder an. Er saugte fest an meinen Brustwarzen. Ich erinnere mich nicht mehr an die genaue Reihenfolge, dessen was er tat. Aber irgendwann legte er mir Nippelklemmen an, die mit einer Kette verbunden waren. Das Anlegen war gar nicht besonders schmerzhaft und ich dachte mir noch, was die den alle immer haben. Es fühlte sich eigentlich ganz gut an.

Irgendwann hörte ich, dass JD eine Tube benutzte und ich ahnte, dass es wohl Gleitgel sein musste. Ich ahnte, dass er mir irgendwas reinstecken würde. Keine Ahnung was genau er vor hatte. Neben seinen Fingern spürte ich irgendetwas kaltes, nicht allzu dickes. Es war die Rückseite der Peitsche, wie ich später herausfinden sollte. Es fühlte sich einfach so geil an. Ich warf meinen Kopf in den Nacken und stöhnte. Dabei lag ich genau zwischen den beiden Balken des Andreas-Kreuz mit meinem Kopf auf. Zwischendurch stand er immer wieder vor mir und ich konnte seinen steifen Schwanz zwischen meinen Beinen spüren, er küsste mich, meinen Hals und flüsterte mir geile Dinge ins Ohr. Das turnte mich fast am meisten an. Er sagte:“Es gefällt dir, wenn ich dich benutze, es macht dich an… Sag, dass es dir gefällt.“ Keine Ahnung was noch alles. Meine Körperposition mit seitlich von mir gestreckten Händen und Füßen war nicht unbequem, aber auch nicht bequem. Aber so, dass ich mich nicht fallen lassen konnte. Geil und quälend…

Ich merkte, dass ich schon sehr im Hohlkreuz stand, vermutlich auch deswegen, weil mein Arsch doch eher groß ist. JD merkte wohl, dass meine Geilheit anstieg und steigerte die Intensität seiner Bewegungen und Schläge. Besonders die Schläge auf die Innenseite meiner Oberschenkel waren krass. Die waren an der Grenze dessen, was ich hinnahm. Küsse, Brüste anfassen, Muschi und Kitzler reizen. Viele abwechselnde Reize. Ich versuchte mich fallen zu lassen, um kommen zu können. JD fickte mich regelrecht mit der Rückseite der Peitsche. Gerade als ich glaubte, dass ich wirklich in dieser Körperposition kommen könnte, als ich die ersten Wellen fühlte, die auf einen Orgasmus hindeuten, zog JD die Peitsche raus und ließ mich stehen. Er stellte sich neben mich und sagte: „Glaubst du, du hast es schon verdient zu kommen, ja, glaubst du das?…“ AHHHHHHHHHH wie fies. Ich glaub es ja nicht…

Nachdem JD mich noch nicht kommen lassen wollte, brauchte ich einen Moment, um das sacken zu lassen. Bis die Erregung wieder ein wenig herunter gefahren war. Und ich ihn nicht mehr dafür verfluchte. Dann nahm die Neugierde, was nun passieren würde, wieder überhand. Die aufgeilende Ungewisseheit. Denn das mit dem Andreas-Kreuz, dass ich dort hingefesselt würde, das war mir irgendwie klar gewesen. Ich hatte aber keine Ahnung, was er noch so vor hatte.
JD löste mich aus meinen Fesseln und ich fand es gar nicht so einfach mich wieder normal hinzustellen Das lag daran, dass die Beine so weit auseinander waren, dass ich nicht einfach mein Gewicht auf ein Bein verlagern konnte, um das andere zu heben. Ich musste in kleinen Schritten meine Beine wieder zusammen bringen. Keine Ahnung, warum mir das so im Gedächtnis geblieben ist. Auch in meinen Schultern spürte ich, dass mein Körper es nicht gewohnt ist, in so einer Position auszuharren.

JD nahm mich an den Händen und führte mich in das zweite Zimmer. Ich wußte, dass da der Pranger stand. Er lotste mich ganz nah hin und ich streckte meinen Kopf und meine Hände in die dafür vorgesehenen Rundungen. Dann klappte er den oberen Teil zu. Eine wirklich seltsame Körperposition, die man dabei einnimmt. Leicht gebeugt, mit herausstehendem Hintern. Ich hoffte noch, dass ich keine Kreuzschmerzen davon bekommen würde. Ab jetzt werden meine Erinnerungen ein wenig diffus. Nachdem mein Hintern vorher am Andreas-Kreuz nicht zu erreichen war, war er nun auf dem Präsentierteller. Deswegen schlug mich JD auch auf den Arsch. Aber auch meine Brüste bekamen etwas ab. Irgendwann hatte er wohl die Peitsche gewechselt, weil nun konnte ich fühlen, dass das, was mich traf aus vielen Lederstreifen bestand. Er schlug aber nicht sehr hart zu. JD befahl mir, dass ich die Beine breit machen sollte, was ich bisher nicht getan hatte. Ich tat wie mir geheißen und machte sie auseinander. „Weiter“, wies er mich an. Auch dem Wunsch kam ich nach. Dann konnte ich spüren, wie er mit der Peitsche von hinten durch die Beine leicht auf meine Muschi schlug. Ich spürte die vielen Lederriemen deutlich. Er schlug nicht fest und es tat auch nicht weh, aber ich zuckte zusammen. Meine Geilheit nahm wieder deutlich zu. Er ließ mich auch immer wieder seinen Schwanz an meinem Hintern spüren und nahm sich auch meine Muschi vor.
Irgendwann hörte er auf mich zu schlagen und kam um den Pranger herum. Er griff nach meinem Brüsten, die immer noch mit der Nippelklammer bestückt waren. Die Schmerzen als er trotz der Klemmen ein wenig zudrückte, waren grenzwertig für mich.

Ich konnte hören, wie er den Stuhl, der neben dem Pranger an der Wand stand, direkt vor mich stellte. Dann stieg er darauf und ich spürte seinen Schwanz an meinem Mund. Mit dem Piercing. Das hatte ich total vergessen. Ich hatte zwar vorher ein Bild gesehen, aber es war mir nicht mehr präsent. Das erste Mal ein gepiercter Schwanz in meinem Mund, sehr spannend. Er drängte mir seinen Schwanz in den Mund. Aber dadurch, dass ich auch ein Zungenpiercing habe und er eben den Ring am Schwanz, hatte ich voll Angst, dass ich beim Blasen an ihm hängen bleiben und ihm damit weh tun könnte. Eigentlich blase ich gern und kann das auch gut. Aber das mit den Piercings stellte mich echt vor eine Herausforderung. Aber ich blies trotzdem mit Hingabe. Er stand auf dem Stuhl vor meinem Kopf und sagte „Komm zeig mir, wie tief du ihn rein nehmen kannst“. Ich tat mein bestes und versuchte meinen Würgreiz zu überwinden. Aber ich glaube, da gibt es noch deutlich Luft nach oben. Dann wird meine Erinnerung ein wenig blass. Irgendwann kletterte er vom Stuhl wieder hinunter und öffnete den Pranger. Er stellte sich hinter mich und führte mich sanft Richtung Bett.

Dort angekommen, sollte ich mich auf in Hündchenstellung drauf knien. Er schnappte sich den Rohrstock, der auf dem Bett lag und schlug mich noch ein paar Mal. Dann verschwand er kurz. Ich hörte mal wieder die Gleitgeltube. Juhu, jetzt würde er mich endlich ficken und ich durfte kommen. Nicht ganz. Er fickte mich noch nicht. Er steckte mir etwas weiches in die Muschi und bewegte es rein und raus. Nebenbei simulierte er noch meinen Kitzler. Das fühlte sich so geil an. Ich glaube das Teil, das er mir reingesteckt hatte, war ziemlich groß. Dann endlich war der Moment da. Er kletterte unter mich und leckte mich. Und das machte er ziemlich gut. Es war nicht leicht sich in der Hündchenstellung fallen zu lassen. Aber ich merkte wie die Wellen einsetzten. Keine Ahnung, was er genau mit seinem Mund an meiner Muschi getrieben hat, aber es war überragend. Und das Zucken meines Körpers setzte ein. Untrügliches Zeichen, dass der Orgasmus bevor steht. Die ganze Spannung, die sich aufgebaut hatte vorher, entlud sich. Ein geiler lange vorbereiteter Orgasmus. Wenn ich jetzt daran denke, werd ich immernoch augenblicklich feucht. Er ließ von mir ab und ich sank glücklich und ziemlich befriedigt auf das Laken und dachte, dass ich mich nun entspannen könnte…Da hatte ich die Rechnung ohne JD gemacht…

JD ließ mich nur kurze Zeit mit meinem befriedigten Gefühl auf dem Bett liegen. Er war kurz nach nebenan verschwunden. Als er wieder kam hörte ich ihn: „Wer hat dir erlaubt dich auszuruhen? Knie dich wieder hin.“ ..ahh, nicht wahr oder, verdammt… Aber ich machte das, was er verlangte und begab mich wieder in die Hündchenstellung, immernoch die Augebinde um. JD hatte mir die Nippelklammern abgenommen. Autsch, jetzt weiß ich, was an den Dingern tricky ist. Nicht das Anlegen, sondern das Abnehmen ist fies. Ich bin ziemlich zusammengezuckt. Und zur Steigerung des Ganzen hatte JD nichts Besseres zu tun, als meine Brüste richtig fest anzufassen. AHH, in dem Moment war ich wirklich versucht mich zu rächen. Das tat echt weh. Aber er ließ sie zum Glück schnell wieder los, so dass ich doch nichts gesagt habe. Dann nahm er sich seinen Orgasmus indem er mich in Hünchenstellung fickte. Mal langsam und tief, mal schnell und heftig. Sein Piercing spürte ich während er mich nahm fast gar nicht. Lag wohl daran, dass ich megafeucht und voller Gleitgel war. Ich fragte ihn, ob ich nachhelfen dürfe, weil ich wußte so schnell nach dem ersten Orgasmus würde ich durch seine Penetration allein nicht kommen. Doggystyle mit selbst Nachhelfen macht mir aber immer einen guten Orgasmus.. Und er kam auch relativ laut. Ich sank dann endgültig völlig gerädert aufs Laken.

Danach nahm ich mir ungefragt die Augenbinde ab. Ab da war der BDSM-Teil vorbei. Ich fand meinen ersten kleinen Ausflug in die BDSM-Welt es viel besser, als ich erwartet hatte, was zum Großteil auf JDs Konto geht. Er war wirklich überragend. Einfühlsam und aufmerksam, darüber hinaus ziemlich sexy und nett. Ich hätte es kaum besser erwischen können. Er hat mich ganz langsam herangeführt.

Während wir beide erschöpft auf dem Laken lagen, unterhielten wir uns ganz gut. Das beste war, dass ich ihn endlich anschauen konnte. Nackt hatte ich ihn ja noch nicht zu Gesicht bekommen. Yeah, was für ein geiler Hintern. Ich glotzte ihn einfach an und freute mich, dass die Schnitte Bock auf mich hatte. Juhu, ganz im Gegensatz zum Doktor, war es mit ihm nach dem Sex nicht doof. Er suchte auch immer wieder körperliche Nähe. Während wir auf dem Bett lagen unterhielten sich draußen vor dem Zimmer zwei Menschen. Das lenkte mich total ab, was JD auch gemerkt hat. Aber er ist ein Typ, der Probleme gleich immer aus dem Weg räumt. Es sprang in der Tat auf (nackt!) ging zur Tür, öffnete sie und meinte: „Hey, könnt ihr euch woanders unterhalten, ihr seht doch, dass das Studio belegt ist“. Yeah Prinzessinnengefühl…

Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann sagte er dann: „Verwöhn mich“.. Ich gehorchte immer noch. Aber es war im ersten Moment auch total komisch, dass ich nun die Initiative übernehmen musste. Äh, was genau sollte ich jetzt machen.. Gut knutschen geht immer.. Und auch an ihm rumknabbern, reinbeißen und seinen Schwanz verwöhnen. Das tat ich dann. Irgendwann fühlte ich wie er mit dem Rohstock an meinem Kitzler rumspielte. Das machte er so gut, dass ich nochmal kam. Ich war eh die ganze drei Stunden dauerfeucht. Er kam auch nicht zu kurz und durfte auf meinen Titten abspritzen. Leider ging die Zeit langsam zu Ende. Zum Abschluss stellte er sich noch vor mich, als ich auf der Bettkante saß und steckte mir seinen Schwanz erneut in den Mund. Diesmal gab es einen ganzen Blowjob, bis er in meinem Mund kam. Danach sprang ich auf und flitzte zum Waschbecken nebenan und spuckte alles postwendend wieder aus. Das amüsierte ihn ziemlich.
Wir gingen noch duschen, zogen uns dann an und ich fuhr ihn wieder zurück in die Arbeit. Ganz normale Menschen mit einem kleinen Geheimnis eben 🙂

Ich bereue überhaupt nicht, dass ich mich ausprobiert habe. Im Gegenteil. JD hat mir mit seiner Erfahrung wirklich das „Shades of Grey-Gefühl“ gegeben. Aber ich habe mit ihm auch einfach einen Glücksgriff getan. Er ist erfahren und wußte, was er tut. Und er hatte Spaß an einer Anfängerin wie mir. Auch das Zimmer war saucool. Berührungsängste abgelegt. Also wenn es nach mir geht, war es nicht das letzte Mal mit JD und auch nicht das letzte Mal BDSM, falls man das schon so nennen kann.

Bondage mit Happy End

Die Arbeitswelt hat mich voll in Beschlag genommen. Ich schaffe es mittlerweile noch halbwegs regelmäßig Sex zu haben, aber finde selten die Muse darüber zu schreiben.

Außerdem habe ich manchmal ein wenig Weltschmerz. So würde ich es nennen. Vor Allem seit Donald Trump im Amt ist. Der für alles steht, wofür ich nicht stehe. Wenn sehr konservative Kräfte erstarken, dann fühlte es sich an, als wären meine Rechte als Frau bedroht. Natürlich ist das sehr weit weg. Aber ich beäuge es doch ein wenig beunruhigt. Dass ich mich als Frau sexuell ausleben kann, das geht nur in einer freien Gesellschaft. Sonst erlaubt man das wenn überhaupt nur Männern. Das ist mein Albtraum, wenn sich daran etwas ändern würde.

 

Na dem bewussten Abkühlen unserer Beziehung durch Mr. Bondage, fühlt sich das Wiedererwärmen noch viel schöner an. Es fühlt sich erwachsener an. Meistens. Gefestigter was das Polyamore angeht. Ungebunden und doch gebunden. Unkomplizierter, immer noch sehr nahe. Sexuell wieder unverkrampft. Wir fesseln wieder. Das ist sehr erfreulich und tut mir sehr gut.

So kam es auch, dass wir uns an einem Abend trafen um explizit mal wieder zu Fesseln. In seiner wundervollen Wohnung. Er war darauf eingestellt, entspannt. Ich auch. Eine nötige Voraussetzung um ein nahes schönes Fesselerlebnis zu haben. Vor wir begannen konnte ich mich akklimatisieren und ging duschen. Zum Wohlfühlen. Spazierte danach sein riesiges Handtuch gehüllt durch seine Wohnung. Er hatte derweil den kleinen Heizlüfter angeworfen und für eine angenehme Temperatur gesorgt. Er hatte seine neuen Tatami Matten ausgebreitet. Ich mag es sehr, dass er aus diesem Zimmer eine kleine japanische Fesseloase verwandeln will.

Ich stand da, nur mit meinem Handtuch bekleidet auf seiner Matte. Er hatte sich in sein Fesselgewand geworfen. Neben mir hatte er seine Seile ausgebreitet. Vorfreude durchströmte mich. Mein Handtuch fiel auf den Boden. Ich war komplett nackt. Ich erinnere mich gerade nicht daran, jemals komplett nackt gefesselt zu haben. Aber es fühlte sich nur mit ihm in der vertrauten Umgebung auch wirklich gut an. Zumal ich seit ich angefangen habe zu arbeiten das ein oder andere Kilo losgeworden bin (yeah).

Das Nahsein, die Seile spüren, kleine liebevolle Gesten zwischendurch, mich ganz in seine Hände begeben. Er fesselte an diesem Tag „Freestyle“. Also etwas was er vorher noch nicht gemacht hat. Ich mochte das. Wir haben lange Zeit immer dasselbe eingeübte vertraute Gefesselt. Aber nun fühlte es sich an, als wäre er einen Schritt weiter und konnte das Lehrbuch loslassen und sein Können einfach frei anwenden. Er fesselte mir einen Arm auf den Rücken und einen auf den Bauch. Er hing mich nicht seitlich auf, wie sonst, sondern quasi sitzend. Also Brust nach oben und die Beine nach vorne. Aber sehr reizvoll auseinandergespreizt. Er hatte also auf perfekter Höhe freien Zugang. Er hatte mir die Augen verbunden. Ich genoss es in den Seilen zu hängen. Er nutzt mein „Offensein“, befühlte ob ich feucht war. Oh, es machte mich sehr an. Er begann mich mit den Fingern zu befriedigen. Hui, das war neu. Bisher war ich noch nie hängend in die Nähe eines Orgasmus gekommen. Ich war gar nicht sicher ob ich mich so weit fallen lassen könnte. Aber reizte mich weiter. Fingerte mich neu. Ich merkte wie meine Erregung anstieg. Ich merkte das Einschneiden der Seile nicht mehr. Mein Körper war im Lustmodus. Ich hing doch ziemlich lange schon. Er wollte schon aufhören, aber ich bat ihn weiterzumachen. Ich fühlte die Wellen kommen. Er fingerte mich und massierte gleichzeitig meinen Kitzler. Dann kam die große Welle und ich kam sehr geil.

Nach dem der Orgasmus abgeklungen war, musste es mit dem Abfesseln schnell gehen. Ich war doch ziemlich lange in den Seilen gehangen. Er beeilte sich. Und sobald er mich wieder auf den Boden gestellt hatte, merkte ich wie mir schwarz vor Augen wurden. Ich ließ mich kontrolliert auf den Boden fallen. Er kniete sich hinter mich und ich lag in seinen Armen bis sich mein Kreislauf wieder eingekriegt hatte. Das war mir beim Fesseln auch noch nie passiert. Aber nicht weiter schlimm. Mir ging es gut. Die ungewohnte Fesselposition hatte mir nicht nur einen tollen Orgasmus beschert, sondern auch einen ziemlichen Muskelkater.

Play-Party mal anders als gedacht…

Ich wollte doch nur gucken und mein Outfit ausführen. Aber zugegebenermaßen hatte mich das Spiel, dass ich beobachtet hatte ziemlich angemacht. Besser als jeder Porno. Einen echten Orgamus bei einer Frau zu sehen. Zu sehen, wie ihr Körper zuckt. Ohne dieses künstliche Gestöhne. Pur und echt. Deswegen bin ich ganz gern mal in Clubs.

Mr. Barockes Hemd schien das Spiel auch gefallen zu haben. Er hatte sich beim Zusehen immer hinter mich gestellt und sich fast schon an mich gekuschelt. Ich war zwischenzeitlich ein wenig irritiert über soviel Annäherung, da wir ja bisher einfach nur zufällig gemeinsam den Club betreten hatte und ich die Bitte nach Hilfe bei meinen Strapsen nicht als Einladug für mehr verstanden hatte. Außerdem fand ich ihn überhaupt nicht dominant. Er war nett, keine Frage. Aber jetzt nicht der Mann den ich mir auf einer BDSM-Party zum Spielen ausgesucht hätte. Nachdem wir wieder zur Bar zurück gekehrt waren beeindruckte mich Mr. Barockes Hemd. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mir ihm zu spielen. Einfach so, gerade heraus. Das fand ich wirklich mutig und hätte ich ihm so gar nicht zugetraut.

Verdammt, jetzt musste ich mich entscheiden. Wollte ich oder nicht. Spielen erfordert noch mehr Vertrauen, als normaler Sex im Club. Und da bin ich ja schon wählerisch. Außerdem hatte ja mein Dominant-Radar nicht angeschlagen. Hmm und überhaupt… Aber ich war ein wenig angegeilt und gewillt die Komfortzone zu verlassen. Na gut, was soll schon schief gehen, außer dass es nicht funktioniert. Er hatte auch keinen Koffer mit Schlaginstrumenten dabei, mit denen er mich bearbeiten wollte. Ich gab mir einen Ruc und wollte es ausprobieren. Ich sagte ihm aber noch, dass ich nicht soviel Erfahrung habe und nicht so hart spiele wie die anderen. Okay, er würde ganz behutsam vorgehen. (Im Nachhinein muss ich an dieser Stelle sehr schmunzeln).

Gut, wir machten uns auf den Weg uns eine Location zu suchen. Oder vielmehr, ich sagte wo es lang geht…. Finde den Fehler… Seit wir uns getroffen haben lief er mir eigentlich hinter her und ich gab den Ton an. Ich hatte da so meine Zweifel, dass das beim Spieln anders werden würde. Aber man weiß ja nie, hoffte ich.

Wir entschieden uns für ein abschließbares Zimmer. Reichte schon, dass wir uns nicht kannten, mussten nicht noch andere teilnehmen. Wir standen vor der Spielwiese. Gut, dachte ich mir, ich muss mir jetzt ja keine Gedanken mehr machen, was nun passiert. Sein Job, freute ich mich über einen Vorteil des devoten Parts. Mr. Barockes Hemd stellte sich vor mich und sagte mir, dass er sich jetzt ganz um mich kümmern würde. Wunderbar dachte ich mir, aber musste innerlich so schmunzeln, weil er mich mehr an eine Tantra-Session erinnerte, als an ein BDSM-Spiel. Ich bat ihn noch, dass ich mir mit meinem Schal die Augen verbinden dürfe, da ich dann besser abschalten kann. Ging in Ordung für ihn, also verband ich mir die Augen. Wir standen einander zugewandt vor dem Bett. Er fing an mich an den Schultern zu streicheln, ausgiebig. Gut, kann man machen. Aber das fühlte sich so vanillaig an, dass ich innerlich fast platze vor Lachen. Dann fing er an mir Befehle zu geben. „Mach deine Beine breit!?!. Er ging am Ende des Satzes mit der Stimme immer hoch, so dass ich mir nicht sicher war, ob es nicht eine Frage war, bei der er meine Zustimmung hätte haben wollen. Ich war wirklich gespannt, wo das noch hinführen würde. Ich will gar nicht wissen, was sich die Zuseher (falls es welche gab) gedacht haben.

Nach einer Unmenge an Gestreichel und Geküsse, nach weiteren Befehlen, die nach Fragen klingen fing Mr. Barockes Hemd (mittlerweile lagen wir auf dem Bett) an mich zu lecken. Während ich mich vorher den ein oder anderen Moment gefragt habe, ob ich dem „Dom“ sagen könnte, dass er mich mal gefälligst härter anpacken soll und ob das nicht der Tod unseres Spiels geworden wäre, war mir als er zu lecken begann klar, wo seine Qualitäten liegen. Nicht so sehr in der Dominanz. Aber er leckte göttlich. Gut, dachte ich mir, das entschädigt für das nicht gut funktionierende Spiel. Also, Scheiß auf das Spiel. Das Lecken ist geil… So schaltete ich den Kopf aus und gab mich dem Vanillaigsten Sex, den man auf so einer BDSM-Party nur haben kann, hin.

Für den sehr geil geleckten Orgasmus, denn er mir bereitet hatte, forderte er einen Blowjob ein. Nichts leichter als das dachte ich, und legte los. Kurz bevor er kam, bremste er mich, angelte sich ein Kondom und fickte mich doggy, bis er kam. So waren wir am Ende beide glücklich und befriedigt, wenn auch anders als erwartet. Er drückte mir noch seine Nummer in die Hand und hofft, dass ich mich melden würde..

Orgasmus und Schokolade

Stecke immernoch in der schwierigen Phase, in der ich herausfinden darf, womit ich denn meinen Lebensunterhalt in Zukunft verdienen will.

Mr. Bondage, der mich so ganz fies abserviert hat, fehlt mir als eine Art Lebensbegleiter, bei dem ich meinen Alltagsschrott ab und an abladen kann. Wir haben uns nicht wiedergesehen, um uns auszusprechen. Ich wollte die Wunden erst heilen lassen, was ganz gut geklappt hat, bis dann das Wochenende da war, an dem er sich mit der anderen getroffen hat. Ich habe versucht es mir so mit anderen Aktivitäten so voll wie möglich zu stopfen, um nicht darüber nachdenken zu müssen, was die beiden wohl gerade anstellen und wie schön das Wochenende hätte werden können. Das Vollstopfen mit anderen Dingen ist mir zu 90 Prozent ganz gut gelungen, meine Freunde sind eingsprungen. Aber es gab dann doch den einen Abend, an dem ich allein zu Hause war und nachdenken konnte.

Da konnte ich mir trotz besseren Vorsatzes eine stichelnde WhatsApp nicht verkneifen. Vor einem Aussprache-Gespräch hätte ich gerne eine Entschuldigung gehabt oder das Gefühl, dass ich ihm fehle. Das gibt er mir beides nicht. Hätte ich wissen können. So ist er nicht. So bleibt offen, ob es nochmal ein Treffen geben wird. Mein Bauchgefühl ist hin und her gerissen.

Meine grundsätzliche Gefühlsrange bewegt sich zur Zeit zwischen, „Juhu Freiheit“ und „Fuck, bin ich einsam“…

In dieser Gefühlsgemengenlage hatte ich nicht so wirklich viel Bock auf Sex, auch wenn es an Angeboten nicht gemangelt hat. Bis heute. Mr. Tiefenentspannt, der Cunnilingus-Gott, hat gespürt, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht. Er fragte mich vor unserem heutigen Date auch, ob ich lieber nur Reden oder Sex haben wollte. Wir entschieden uns für unser klassisches Stundenhotel, aber nahmen uns heute zwei Stunden Zeit. Er war süß, denn er hatte mir Schokolade und Bier mitgebracht. Wir redeten erst. Er steckt gerade in einer ähnlichen Situation. Seine Beziehung ist in die Brüche gegangen. Er hat Liebeskummer, findet keine Frau mit der es sexuell und partnerschaftlich passt. Ich redete mir meinen Kummer von der Seele und er hielt mich fest im Arm. Das war ein sehr gefühlsintensiver Moment. Wir lagen einfach eine Weile da und gaben uns gegenseitig Nähe.

Wir haben uns noch nie geküsst und habe mich bisher auch nicht getraut zu fragen, warum das so ist. Vielleicht weil ich Angst vor der Anwort habe. Es hätte sehr in den Moment gepasst, zu knutschen, aber das ist nicht passiert. Nichtsdestotrotz war das was danach kam trotzdem intensiver als sonst. Wir taten das was wir eigentlich bei jedem Treffen tun: Er verwöhnt mich mehrmals oral und am Ende blase ich ihm einen Orgasmus. Man sollte meinen, dass das irgendwann langweilig wird, aber noch macht es das steigende Vertrauen, Aneinandergewöhnen intensiver. Heute machte er mir drei Orgasmen einen nur geleckt, zwei gefingert und geleckt. Und die waren heute noch intensiver als sonst. Vermutlich auch weil ich ein wenig ausgehungert war. Weil ich lange keinen Sex hatte. Ich liebe den Moment, wenn ich merke, dass der Orgasmus näherkommt und ich im Kopf bewußt loslassen muss, so dass der Körper übernimmt. Nicht mehr zu steuern, was dann passiert. Sich hingeben, es passieren lassen. Abspringen, wie beim Bungee-Jumping.

Die entspannende Wirkung von Sex (mit Orgasmus) ist unbezahlbar. Hinterher habe ich gespürt, wie notwendig das war. Wie ein Knotenlöser.

So sitze ich hier, entspannt grinsend, mit einer Tasse Tee und schicke in Gedanken Luftküsse an Mr. Tiefenentspannt, dafür dass er heute so ein wundervoller Mensch war.

In Zeiten vieler Umbrüche auf Bewährtes zurückgreifen

Viele Veränderungen und Umbrüche in meinem Leben rauben mir gerade ein wenig die sexuelle Experimentierfreude. Zur Zeit greife ich auf meist auf Bewährtes zurück. Ein weiteres Date mit Mr. Tiefenentspannt im Stundenhotel.

Ein neues Zimmer, vertrautes Miteinander. Dankbar, dass er mir ein ums andere Mal mit unglaublicher Hingabe Lust bereitet. Dass ich die Freude, sein Vergnügen spüren kann, das er dabei empfindet, wenn er mich leckt. Dass sich seine Lust mir Lust zu bereiten direkt auf mich überträgt. Es entspannt mich sofort. Es ist leicht im Kopf. Ich muss über nichts nachdenken. Bin frei im Kopf. Wieder leckt er mir eine ganze Reihe an Orgasmen. Liest meinen Körper. Reagiert auf das Feedback, dass ihm mein Körper gibt. Ausdauernd. Wenn ein Orgasmus mich durchflutet hat, lässt er nicht locker. Leckt mich weiter in der Entspannungsphase nach dem Orgasmus, aber langsamer, zurückhaltender. So dass mein Körper runter kommt, aber nicht ganz. Einen neuen Anlauf nimmt, wieder Anspannung aufbaut. Steigernd, intensiver werdend. Nicht nachlassend, wenn sich mein Körper unter seiner Berührung windet. Im Orgasmus explodiert.

…Wer braucht Wellness, wenn er zwei Stunden mit Mr. Tiefenentspannt ins Stundenhotel kann… Es entspannt meinen Körper und Geist. Es tut mir gut, dass er mich sexuell genießt. Auch als Kontrast zu Mr. Bondage, wo das gerade keine Rolle mehr spielt.

Zur Befriedigung seiner Lust hatten wir nach meinen vier oder fünf geleckten Orgasmen noch Sex. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach fünf Orgasmen keine Granate der Lust mehr war. Ich wußte ich würde nicht nochmal kommen, aber ich tat mein möglichstes, so dass er es genießen konnte – was mir auch gelang.

Beim Bloggen hat sich unser letztes Date nochmal in meinem Kopf abgespielt. Neben der Tatsache, dass ich jetzt unfassbar geil bin, bin ich fast versucht im Mitten ihm der Nacht noch zu schreiben und ihn nach unserem nächsten Treffen zu fragen. Ich hoffe, dass meine Tage schnell vorbei sind…