Verrückte Nacht – Part 2

Es ist 3:30 Uhr nachts. Ich war schon eine ganze Weile nicht mehr so lange wach. Mr. Rich machte sich auf den Weg zu mir. Wir beendeten also unser Telefonat. Ich hüpfte aus dem Bett. Nach dem ich gerade nicht zu Hause schlief, konnte ich nicht mal schnell zum Kleiderschrank. Natürlich hatte ich so ziemlich die hässlichste Unterhose aus meinem Kleiderschrank an (ausgeleiertes Baumwollmodell in Rot mit weißen Herzen).

Kopf: Okay, scheiß drauf, er will knutschen und quatschen, wahrscheinlich sieht er das Ding gar nicht. Außerdem hat er sich schon mit so einigen Modelfrauen umgeben. Mit Optik kannst du eh nicht punkten. Also scheiß auf das Höschen. Entweder find er dich nett, oder das passiert sonst eh nix.

Ich hatte um die Uhrzeit etwa 20 Minuten Zeit bis er da sein würde. Fürs Duschen und rasieren reichte die Zeit nicht. Ich beschränkte mich darauf mich mit einem Waschlappen kurz zu waschen. Außerdem kam ich frisch aus dem Bett, musste erst mal wieder einen halbwegs anständig aussehenden Menschen aus mir machen. Resümee: Hässliches Höschen, nicht frisch geduscht und rasiert, irgendwelche Klamotten die ich völlig unbedarft am Vortag getragen hatte. Blendende Aussichten für ein Kennenlernen…

Ich war schon ein wenig aufgeregt. Verrückte Uhrzeit, Verstoß gegen meinen eigentlichen Vorsatz immer erst ein Date auf neutralem Boden zu haben, außergewöhnlicher Mann, Unsicherheit, ob er mich den interessant finden. Er hatte mir in dem 1 1/2 h Telefonat auch viel von seinen SM-Aktivitäten erzählt. Er spielt vermutlich zu hart für mich. Ich habe ihm gesagt, dass ich einfach noch ein Anfänger bin. Was er mir allerdings nicht so Recht glauben mochte.

Fertig angezogen und hergerichtet stand ich dann am Fenster und war gespannt, ob wirklich so ein pinkes Gefährt in ein paar Minuten um die Ecke biegt.

Und er hatte nicht zuviel versprochen. Es fuhr ein fettes pinkes Auto vor und hielt auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Verrückt. Es ist mitten in der Nacht um 4 Uhr und ich werde von einem reichen Typen in einem fetten knallpinken Auto angeholt. Das klingt wie ein schräger Traum.

Ich schloss die Wohnungstür hinter mir und machte mich auf den Weg zum Auto. Das war er also. Mr. Rich. Er sah in echt netter aus, als auf seinen Profilbildern. Ein riesiger kräftiger Mann, der ähnlich wie ich ein paar Kilo zu viel hat. Alles in allem ist er eine Person die äußerlich erst einmal beeindruckend ist. Eine verunglückte Begrüßungsumarmung später saß ich dann in seinem Auto. Und wir fuhren los. Unterhielten uns über irgendwas. Ich war eigentlich entspannt, aber ich brauche immer Zeit mich zu akklimatisieren, wenn ich neue Menschen kennenlerne. Er nahm mich wohl als nervös wahr und fragte mich, wie nervös ich auf einer Skala von 1 bis 10 sei. (Zehn=sehr nervös). Ich antwortete Vier. Ich war so normal-neues-Date-nervös. Er fuhr an sich nicht schnell, aber zeigte beim Anfahren, was sein Auto unter der Haube hat. Macht Kribbeln im Bauch. Ja, schon beeindruckend. Ich kann Autos etwas abgewinnen. Ich denke mir dann „boah geiles Auto, geile Technik“ aber nicht „boah geiler Mann, wegen des Autos.“

Keine Ahnung worüber wir uns auf dem Weg unterhielten. Er hatte mir erzählt, dass eine Penthouse-Wohnung in der Innenstadt mit einem ziemlich geilen Ausblick hat. Ich war sehr gespannt. Wir fuhren dort hin. Noch mehr Innenstadtlage geht eingentlich gar nicht. Er hatte nicht zuviel versprochen. Seine Wohnung hat einen spektakulären Ausblick auf die Frauenkirche. Am liebsten hätte ich mich einfach ans Fenster gestellt und ewig lang rausgeglotzt. Zugegebenermaßen wäre so ein Ausblick schon ein Anreiz viel Geld haben zu wollen. Andererseits doch nicht die Entbehrungen wert, die die meisten Menschen auf dem Weg dahin in Kauf nehmen müssen.

Wir waren in einem ziemlich großen Wohnzimmer, der Hauptraum der Wohnung. Luftig eingerichtet. Nicht vollgestellt, aber auch nicht unpersönlich. Viel bunte Caps, unfassbar crazy bunte Schuhe. Eine schwarze Couch stand an der Fensterfront im dem Ausblick. Ich lief ein wenig in dem Raum umher, sah mir ein paar Bilder an, die herumstanden. Erstaunlich normal. Aber Mr. Rich wirkte irgendwie rastlos. Ich dachte, dass ich ein wenig staunend durch seine Wohnung laufen kann, wir uns dann gemütlich auf die Couch setzen, quatschen und ein wenig knutschen. So dachte ich mir das. Dachte ich.

Er fragte ich, ob ich mich ausziehen will. Noch bevor ich auf der Couch saß. Ich verneinte. Und setzte mich auf die Couch. Wir quatschten ein wenig. Dann fing er an mir an den Hals zu fassen. Eine dominante Geste. Es ging schnell. Auch wenn er sehr dominant war hatte ich keine Angst, dass etwas aus dem Ruder läuft. Mein Gefühl sagte mir, dass ich auch jederzeit aufstehen konnte und gehen konnte. Er wollte mich testen.

Kopf: Uhh, es macht mich heiß, wenn er sich so unabgesprochen über mich hermacht. Gell, Muschi?

Muschi: Jab, sehr geil, sofort feucht.

Kopf: Aber ich Depp. Da war ich ja mal wieder ganz schön naiv. Ein wenig knutschen und quatschen, nichts weiter. jaja. Oh Mann, Remi. Warum hast du das so einfach geglaubt. Das nervt mich jetzt komplett. .. aber…. ist geil… sehr geil, endlich mal wieder Dominanz spüren… also mal sehen was passiert, auch wenn anders handelt als besprochen war… Scheiß drauf…

Er packte mich weiter fest am Hals. Es war intensiv, aber nicht so, dass es mich beim Atmen eingeschränkt oder gewürgt hätte. Er fing an mir intensiv am Hals herumzubeißen. Es tat nicht weh, war aber auch nicht zärtlich. Es machte mich an. Er fasste mir an die Brüste. Hart.

Er zog mir schnell das Shirt und den BH aus. Ich warnte ihn gleich mal proforma vor, dass ich das hässlichste Höschen der Welt tragen würde. Ich musste das irgendwie noch loswerden. Er hielt immer noch meinen Hals von vorne fest. Zog mich hoch. Fasste mir hart an meine Brustwarzen. Er Während er meinen Hals festhielt zog er mir mit der anderen Hand mit einer sehr gekonnten Bewegung die Hose runter. Und bezeichnete mein Höschen als ziemlich ugly. (immerhin hatte ihn ja vorgewarnt). Jetzt war ich nackt, er ganz angezogen. Diesen Zustand kannte ich von Mr. Bondage. Nicht ganz ungewohnt und von dem her auch nicht problematisch. Da er auch keine perfekte Figur hat, machte ich mir um meinen Körper von der Form her nicht so viel Gedanken. Aber…

Kopf: Oh neee…Super stoppelig, weil nicht rasiert. Mannnn, kann ich mich nicht einmal ordentlich herrichten. Nicht geduscht.. Hoffentlich rieche ich nicht unangenehm. Verdammt, das kommt davon, weil ich mich wieder auf so Spontanaktionen eingelassen habe…. argh.. Aber ich nicht spontan wäre, dann würde ich das jetzt nicht erleben. Immer dasselbe…Aber was hat er eigentlich vor…

Vor der Couch stand ein Stahltisch. Ich sollte mich in Hündchenstellung drauf knien. Ausgerechnet knien und dann noch auf so einem unquemen Teil. Verdammt. Ich hatte immer schon Probleme zu knien, auch als ich noch jünger und schlanker war. Ich sagte ihm, dass das für mich nicht so einfach werden würde. Dazu kam, dass ich mir vor ein paar Tagen den Ischias Nerv eingeklemmt hatte. Davon hatte ihm vorher nicht erzählt und sagte auch jetzt nichts. Aber das machte die Haltung nicht einfacher und mein Handgelenk tat an diesem Tag weh. Hatte es irgendwie überanstrengt. Aber ich wollte jetzt auch nicht jammern. Also kniete ich mich auf den Tisch. Nackt und er stellte sich hinter mich und fing mich mit der flachen Hand zu schlagen.

Ich hatte mir lange schon mal wieder gewünscht, dass das ein Mann tut. Aber…

Kopf: Oh nein, hoffentlich fängt er langsam an… ich bin doch gar nicht so masochistisch, wenn er schon so viel gespielt hat, dann ist das bestimmt zu langweilig für ihn… ohne Safewort… und irgendwie nicht abgesprochen… ich hab mich noch gar nicht mit ihm akklimatisiert….Ich bin Anfänger… oh mann… Und bei Mr Bondage ist es beim ersten Mal auch schiefgegangen, weil er härter spielt als ich will…. passiert das jetzt wieder?… wohin führt das noch… Kann ich ihm Vertrauen… AHHHHH

Der Kopf ratterte und ratterte. Er schlug mich auf den Hintern. Die ersten Schläge waren schon hart, aber aushaltbar. Meine Muschi wurde feucht. Ich gebe keinen Laut von mir, wenn man mich schlägt. Er wollte von mir immer eine Zahl hören, die die Intensität für mich angibt. „Wie hart von 0 bis 10?“ Das fragte er nach jedem Schlag. Ich war nicht in einem Modus in dem ich das genießen konnte. Ich merkte, dass mir die Schläge zu viel wurden. Es war auch nicht meine Uhrzeit um besonders viel auszuhalten. Ich sagte 8. Dann schlug noch ein wenig fester zu. 9. Ich war vom Kopf her nicht bereit etwas auszuhalten mich einzulassen. Gleich mit Schlägen einzusteigen…  Ein weiterer Schlag, mein Körper wich aus. 10. Dann ging er weg, vermutlich ins Schlafzimmer und holte was. Er irgendeinem Schlaginstrument wieder. Eigentlich nicht besonders schlimm. Er schlug damit noch einmal auf meinen Hintern. Es tat weh. In einer anderen Konstellation hätte ich das vermutlich noch ausgehalten und anturnend gefunden. Jetzt war mir das zu viel. Ich sagte STOP. Er hörte auf.

Dann nahm eine bequeme Haltung auf dem Tisch ein um meine Knie und das Handgelenk zu entlasten.

Er war wieder verschwunden. Ich guckte gebannt in die Richtung in die er gegangen war um zu sehen, was er vorhatte, wenn er wieder kam… Irgendwie war mir immer noch nicht so ganz klar, wohin das nun führen würde, da auf seinem Tisch mit dem sensationellen Blick auf die Frauenkirche…

17 Kommentare zu “Verrückte Nacht – Part 2

  1. Eigentlich ist schon alles gesagt, aber ich möchte es trotzdem nochmal loswerden: WIESO? Wieso tust du uns… MIR das an. Ich habe Teil 2 erwartet um NICHT noch gespannter auf Teil 3 warten zu müssen!!!!!!
    Zumindest hast du im Vorfeld schon mal den Hintern dafür versohlt bekommen!!!!

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  2. Hallo.Ich bitte dich, mich aus der Verteilerliste herauszunehmen. wünsche dir ein gutes Neues Jahr 2016. danke

    Von meinem iPad gesendet

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