Verückte Nacht – Part 3

Dann kam Mr. Rich zurück mit einem Ding, das aussah, wie ein Magic Wand in schwarz. Er verschwand damit nochmal in einen anderen Raum, vermutlich um ihn sauberzumachen. Dann zog er dem Ding ein Gummi über. Ich lag immer noch in der bequemen Haltung auf seinem Wohnzimmertisch.

Kopf: Wie jetzt erst Schmerz, dann Orgasmen… Geht ziemlich fix alles.. Oh Mann…Was ist denn sein Plan…??

Er stand wieder hinter mir. „Knie dich wieder hin, wer hat gesagt, dass du es dir bequem machen darfst?“ Ich nahm die Hündchenhaltung wieder ein. Meine Knie taten mir schon ziemlich weh. Ich verlagerte einen Teil des Gewichts auf meine Handgelenke. Versuchte es aushaltbar zu machen. Stahltisch… Harte Probe…  „Mach die Beine breit“ Ich machte die Beine ein wenig auseinander. „Breiter“… Ich tat, wie mir geheißen. „Mach sie ordentlich breit“ Ich versuchte so gut wie möglich auseinander zu rutschen und mein Gewicht aushaltbar zu verteilen. Er hatte das Gerät in der Zwischenzeit eingesteckt. Sofort stand er wieder hinter mir. Ich konnte die Vibrationen des Geräts zugleich zwischen meinen Beinen spüren. Er setzte es sehr gekonnt ein, traf den Kitzler. Aber nicht zu hart. Mein Körper fing schnell an sich unter den Reizen zu winden, ich stöhnte.. leise.. Er gab meinem Körper die Freiheit sich unter dem Magic Wand zu bewegen. Die Reize zu verarbeiten. Es war sehr erregend. Er wusste das Ding zu benutzen, aber es war nicht leicht mich hineinfallen zu lassen. Die Knie schmerzten, das lenkte mich ab. Der Kopf war immer noch im Hab-Acht-Modus. Aber ich merkte, wie der erste Orgasmus auf mich zu kam.

Und ich kam. Und wand mich unter den Reizen des Magic Wands. Es ließ natürlich nicht locker. Mein Körper konnte nur ein wenig runterfahren. Dann ging die Erregung wieder nach oben. Er drückte es nicht zu fest gegen meinen Kitzler. Es war genau richtig. Am Ende entlockte er meinem Körper in kürzester Zeit drei Orgasmen. Dann so plötzlich wie es angefangen hatte, packte Mr. Rich das Gerät weg und sagte: „Das war ein Test. Du bist mit dem Kopf wo anders, das bringt so nichts. Steh auf und zieh dich wieder an.“ Dann brachte er das Gerät wieder in das andere Zimmer zurück.

Kopf: Huch wie jetzt? Erst mal kurz durchschnaufen, wieder runterkommen.

Ich stand auf. Nach dem langen knien, war es etwas wackelig. Ich zog mich wieder an. Ich war noch Orgasmusentspannt, deswegen auch gar nicht sauer, auch wenn seine Reaktion komisch war. Er kam zurück und setzte sich auf die Couch. Als ich wieder angezogen war, setzte ich mich daneben und mümmelte mich in eine Decke ein. Er erklärte mir, dass es für ihn eine Art Test gewesen sei und dass ihm das so nichts gibt. Er brauche akustisches Feedback um dabei hart zu werden. Ich stöhne zu wenig und nicht laut. Außerdem sagte er mir, dass ich weder masochistisch noch devot sei. Die Nummer mit der Sklavinnen-Erziehung würde bei mir nicht funktionieren. Und auch die Schlaghärte war auf einem Minimalniveau gewesen. Obwohl das irgendwie ein Korb war und an sich eine schräge Situation, nahm ich es ihm überhaupt nicht krumm. Ich war mit null Erwartungen in das Date gegangen. Deswegen traf mich die Ablehnung auch gar nicht.

Wir saßen noch da und unterhielten uns. Ich hatte das Bedürfnis mich anzukuscheln, was ich selbst schräg fand, was aber wohl dem Spielen geschuldet war. Ich fragte ihn, ob es okay für ihn wäre, aber er lehnte ab. Aber auch das empfand ich in dem Moment gar nicht weiter schlimm.

Er hatte das Bedürfnis mir etwas über Gewicht, Selbstbewusstsein und Erfolg zu erzählen und von dem was ihn antreibt, wo seine sexuellen Bedürfnisse und Probleme liegen. Ich mochte unser Gespräch. Ich fand es unglaublich bereichernd mich mit jemandem zu unterhalten, der aus einer völlig anderen Welt kommt, den manche mit seinen Provokationen, mit seinem Auftreten als Spinner oder Poser abstempeln würden. Vom Inhalt schreibe ich gleich nachher noch mehr. Kurz nach halb sechs Uhr wurde er dann ein wenig unruhig und er sagte, dass er mich nun nach Hause fahren würde. Das war völlig okay. Wir stiegen wieder in das krasse pinke Gefährt und er setzte mich wieder zu Hause ab. Es war spannend gewesen. Aber mit dem Gedanken, dass er sich vermutlich nicht mehr melden würde, war ich knapp 2 h nachdem er mich abgeholt hat wieder im Bett.

Ob das alles stimmt, was er mir so erzählt hat, wieviel Kohle er hat, was er so alles tut…? Keine Ahnung. Aber es gab bisher keinen Moment, warum ich daran hätte zweifeln müssen. Manchmal wirkte er authentisch, manchmal in einer Rolle. Wir sind uns in manchen Dingen sehr ähnlich und in manchen ganz weit auseinander. Ich finde nicht alles gut wie er es tut. Aber er ist sehr reflektiert und tut auch Dinge, die ich nicht so gut finde (protzen) sehr bewußt. Das wiederum ist sehr spannend.

Dieses kurze Date gab mir so unglaublich viele Gedanken mit auf den Weg, die mich seit zwei Tagen zum Nachdenken anregen.

+Ich bin nicht sehr devot/masochistisch. Ähnliches Problem, wie bei Mr. Bondage. Das Level auf dem ich spiele ist nicht hart genug, deswegen für den Dom nicht anregend. Ich hatte Mr. Rich vorher gesagt, dass ich nicht besonders viel Erfahrung habe. Mit Blick auf mein Blog höre ich oft, dass das Quatsch ist. Aber es ist nicht viel. Ich bin vielleicht 5 Mal gespankt worden, wenn überhaupt. Ich habe viele unterschiedliche Dinge ausprobiert, das Repertoire ist breit. Aber nicht tief. Auch Mr. Rich bewertete meine Erfahrung über. Mehr als eine Frau, die man auf der Straße aufreißt, die noch nie mit dem Thema zu tun hat, habe ich schon, aber das ist es dann auch schon. Meinen Dom habe ich viel zu selten gesehen und Mr. Bondage war es schnell zu anstrengend mit mir.

Der erste Gedanke war dann: Bin ich gar nicht geeignet für SM? Schon der zweite Mann nacheinander, der das mir meine Neigung abspricht. Vielleicht bin ich nicht besonders masochistisch/devot, aber trotzdem mag ich das. Das Schmerzniveau, das mich reizt ist eben nicht besonders hart. Ich habe schon bewusst kein Profil auf der Sklavenzentrale, weil die Hardcore-BDSMer sich dann vermutlich kaputtlachen würden. Aber eigentlich mag ich mich nicht dauernd rechtfertigen müssen. Ja, mein Naturell ist vermutlich das Gegenteil von devot. Ich bin von Sklavinnenerziehungs-Nummern erst mal ganz weit weg. Ich kann mir das in meinem Kopf aber vorstellen für mich, allerdings eben nicht einfach so, sondern mit ganz viel Vertrauen und dem Wissen, dass ich außerhalb des sexuellen Spiels immer auf Augenhöhe wahrgenommen werde. Es bringt mir wenn es in meinem Rahmen passiert Befriedigung. Gedanke Zwei: Was hatte ich doch Glück mit meinem ersten Dom, dass das für uns beide so gut gepasst hat. Das könnte hart werden, das wieder zu finden. Ganz besonders toll, dass das bei mir wieder nicht so einfach ist.

+Mit dem Kopf nicht dagewesen: Ich war schon da. Woanders war ich gedanklich auf keinen Fall. Aber ich bin ein Kopfmensch. Der geht halt auch einfach nicht so leicht aus. Das braucht Vertrauen. Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen Frauen ist, wenn sie so spontan in ein Spiel verwickelt werden. Aber mein Kopf läuft dann immer im Hab-Acht-Modus. Da braucht es eben Geduld. Aber das scheint wohl nicht die Stärke von beruflich derart erfolgreichen Menschen zu sein.

+Mr Rich ist ein Getriebener/rastlos: Das eint ihn mit Mr. Bondage. Nicht kommen können beim Sex. Wie wild nach der Einen suchen, bei der das zufällig auf Anhieb klappt. Natürlich kompensiert er auch was mit seinem Verhalten. Aber dessen ist er sich bewusst. Aber auch in dem Wissen, dass er einfach reich genug ist, um sich gewisse Dinge trotzdem rausnehmen zu können.

+Erfolg/Der Beste in etwas sein wollen: Er hat mich hinterfragt: Ob meine Lebenseinstellung, die gerade habe, aus einer Angst zu scheitern resultiert. Es gar nicht erst versuchen wollen sich durchzusetzen. Ich lasse den Gedanken in meinem Kopf arbeiten. Ist es meine Art von Kompensation

Ich muss grinsen, wenn ich daran zurückdenke. Wie ein skurriler Traum in echt. Zwei kurze Stunden in einer anderen Welt. Beim Revue-Passieren lassen ist mir aufgefallen, dass mein Erlebnis winzige Ähnlichkeiten zu Shades of Grey aufweist. Das fand ich noch viel schräger. Er superreicher Typ, „dunkles Hobby“ (kein Geheimnis, er geht damit ziemlich offensiv um) trifft auf „arme Studentin“ und sie versuchen zusammen SM-Sex.  Nur, dass weder er annähernd wie Christian Grey aussieht und ich auch nicht besonders für eine Cindarella-Geschichte tauge.

45 Kommentare zu “Verückte Nacht – Part 3

  1. *ggg* Ein MW ist immer schon was geiles (und gemein) – und egal ob man will, Lust hat, mit den Gedanken wo anders ist (oder es versucht) – ich hab noch nie keinen Orgasmus gehabt.

    „Hardcore-BDSMer sich dann vermutlich kaputtlachen würde“ – irgendwo habe ich das letztens auch schon mal gelesen und entsprechendes geantwortet: Wenn sich ein „BDSMler“ über jemanden kaputt lacht, der „soft“ (und vielleicht auch nur ab und zu) BDSM praktiziert, dann hat der nie verstanden, was BDSM Ausleben bedeutet. Es spielt keine Rolle ob die Schmerzgrenze hoch oder tief ist, und auch nicht ob Sub viel oder wenig aushält, es geht nur um den gengenseitigen Lustgewinn durch Fesseln oder Erziehungsspiele, durch Unterwerfung oder Schmerz – ob empfangend oder gebend. Es kann sein, dass dem Einen die Grenzen der Anderen zu tief sind um daraus Lust für sich selbst zu ziehen – dann ist das so. Aber das ist kein Grund sich deswegen kaputt zu lachen. Jeder lebst sein BDSM – entweder passt es zu einem Anderen oder eben nicht.
    Und Menschen, die ohne jemanden tief zu kennen, sagen: „du bist das nicht“ – erachte ich sowieso als Dummschwätzer – sowas kann vielleicht ne Psychologin nach ein paar Monaten Sitzungen behaupten, oder die jahrelang beste Freundin, aber kein Mensch, der dich erst seit ein paar Minuten kennt und sich garantiert nur ne oberflächliche und total subjektive Meinung bilden konnte.

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    • Ja fieses Gerät. Es funktioniert immer.
      Danke für deine Worte. Ja, eigentlich hat wohl jede Neigung ihre Berechtigung (außer ungesetzliches). Wenn die Neigung dann aber ein wenig „off the track“ ist, dann wird es zumindest nicht leichter jemanden zu finden, der die mit einem teilt.

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      • Ich liebe dieses Ding… Und ich hasse es. 😉

        Was bitte sehr ist denn „off the track“??? Du hast doch richtig gesagt: jede Neigung hat ihre Berechtigung. Wenn jede Neigung das hat, wie bitte sehr kann dann Eine „off the track“ sein?
        Ich glaube, es gibt viele, die von ihren Neigungen her zu dir passen würden – mal ein bisschen softes BDSM, mal nicht, ein bisschen Bondage, ein bisschen Hintern versohlen, ehr keine Erziehungsspielchen, mal einfach nur liebevoll und ohne BDSM-Anteil…
        Du musst glaube ich nur an der richtigen Stelle und nach genau deinem Gegenpart suchen.

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        • Off the track meint irgendwie nicht so die Standard-Neigung. Ich bin halt nun mal an sich außerhalb des Bettes sowas von Null devot. Will es aber in meinen Möglichkeiten beim Sex sein. Das scheint halt irgendwie anstrengender für meine Gegenüber zu sein, als eine Frau die weniger Probleme hat sich gleich in eine devote Rolle zu begeben. Zumindest habe ich das Gefühl bekommen.
          Ich bin sexuell von allem ein bißchen, aber nichts gescheit. Das ist lustig.

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        • Gibt es denn Standard-Neigungen? Ich würde behaupten nein. Jede Neigung ist individuell. Es mag zwar sowas geben wie „ich mag es gefesselt zu werden“, aber was einem beim wie, mit was und wo am besten gefällt ist doch bei jedem anders, oder? Ich kenn viele, die nur im Bett devot sind, bzw. auch genug Männer, die genau solche Frauen wollen. Die außerhalb eine starke eigenständige Frau ist und im Bett…. 😉

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  2. Ein komischer Kerl..hab mir sein Profil schon öfters angesehen, aber der Eindruck den ich durch seine Videos/ Beschreibung hatte, hat sich jetzt durch deine Geschichte ein bisschen bestätigt.
    Schade,wenn man in so jungen Alter schon so fixiert ist, dass man nur durch extreme Sachen Lust empfinden kann.
    Klar kann jeder Vorlieben haben, aber wer kann widerstehen wenn eine Frau sich hingibt und nackt auf allen vieren wartet?? Da bin ich froh, dass ich schon mega gamsig nur durchs knutschen werde 😉
    Aber toll,dass du es dir getraut hast es auszuprobieren! Wünsche dir für 2016 gaaaanz super Sex mit einem (oder mehreren) Männern, die dich zu schätzen wissen!

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  3. Schräger Typ. In seinen ganzen Reaktionen. Jetzt bin ich nicht derjenige, der sich da ein dezidiertes Urteil anmaßen kann, aber für mich klingt das alles suspekt. Ich meine: was für eine Art Test war das denn? Und dann: Test nicht bestanden, deswegen erkläre ich dir mal, wieso das bei dir alles falsch läuft? Sind wir hier auf der BDSM-Akademie? Und dann stelle ich mir noch die Frage, was wohl gewesen wäre, wenn du das nicht so „leichthin“ verpackt sondern einen Absturz hingelegt hättest. Irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass er in der Lage gewesen wäre, darauf angemessen zu reagieren.

    Nee, ich glaube, das ist schon ganz gut so, dass du dich seiner nicht würdig 😉 erwiesen hast!

    Schade nur, dass der Kerl dich dazu gebracht hat, dich jetzt in einigen Dingen so stark zu hinterfragen!

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    • Er ist sehr erfahren. Das traue ich ihm durchaus zu, dass er mich gut einschätzen konnte.
      Ich empfinde das hinterfragen nicht schlimm. Im Gegenteil es bereichert mich, wenn ich Menschen mit einem anderen Standpunkt kennenlerne, meine eigenen zu hinterfragen. Das heißt nicht, dass diese sich ändern müssen.

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  4. Ist wie in so vielen anderen Lebenssituationen auch, Menschen erwarten, dass sich alle anderen genau ihren Vorstellungen anpassen. Ist denn Niemand mehr bereit sich auf einen anderen bzw. auf dessen Bedürfnisse und/oder Wünsche einzulassen. Pass auf, Du bist bestimmt Intolerant wenn Du dich nicht seinen Vorstellungen anpasst.

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    • Das ist ja das Seltsame am Leben. Eigentlich sind wir als Menschen sooooh stolz darauf wie weit wir uns entwickelt haben. Und dennoch lernen wir die meisten Dinge über Versuch und Irrtum, wie ein Einzeller.
      Das schöne dabei ist, dass wir nie wissen was hinter der nächsten Tür auf uns wartet.

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      • Da gibt es verschiedene Philosophien. Die einen die sagen, „der Mensch ist die Summe seiner Erfahrungen“ oder die die meinen, dass „nur der Dumme aus seinen Erfahrungen lernt, der Kluge aber aus den Erfahrungen der anderen.“
        Mich hat es bereichert Dinge zu probieren.

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  5. Ehrlich gesagt nervt dieses Gehabe mancher „ach so erfahrenen“ Doms. Nach einer kurzen Begegnung wird ein Urteil gefällt, der Mensch in eine Schublade gesteckt. Es braucht Vertrauen und das gibt’s nicht auf Knopfdruck, das muss ein Dom sich verdienen. In meinen Augen sind das Herrchen, keine Herren…
    Es gibt auch DEIN BDSM, lass dir nichts weismachen.

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  6. Manchmal wundere ich mich ja wie gelassen du immer wieder mit der Situation umgehst, ja quasi rausgeschmissen zu werden. Dann weiß ich nicht recht ob ich lachen oder weinen soll. Die Situation ist ja an sich eher traurig und doch muss man bei der ganzen Geschichte auch irgendwie amüsiert grinsen.
    Ich mag ja deine Geschichten, vielleicht auch, weil ich mich mit vielen Dingen identifizieren kann. Zum Beispiel mit der Tatsache nicht wirklich zu wissen, wer oder was man ist oder was man eigentlich genau will.
    Auch habe ich genau wie du das Problem, dass irgendwie so niemand so richtig zu mir zu passen zu scheint.
    Mir macht dieses verdammte Schubladendenken zu schaffen!
    Was verstehst du unter einem „erfahrenen DOM“? Der, der das ganze Programm der BDSM Abfolge abliefern kann und durchzieht? Genau so was nach Programmheft mag ich eben gar nicht, was zur Folge hat, dass DOM MICH auch nicht mag. Sehr schwierig etwas passendes zu finden, was noch eigene Phanatasien hat. Sehe ich zumindest so. 🙄

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  7. Hi,
    Ich finde Dich extrem mutig, vor allem, weil Du auch oft unsicher erscheinst.
    Gerade in diesem BDSM Bereich (in dem ich mich null gut auskenne, aber einige wenige BondageErfahrungen gemacht habe ) kann ich mir vorstellen, daß es echt gefährlich für die Seele sein kann, wenn man an einen komischen Vogel gerät.
    Hut ab, dass Du seine unmögliche unreife (getarnt als „Kenner „) Art Dich wie ein Stück Fleisch zu beurteilen, so locker weggesteckt hast. Ich finde seine Reaktion im Nachhinein richtig abgewichst.
    Du bist eine mutige Frau, die sich bei einem unbekannten Typen auf allen 4ren nackt und weit gespreizt auf einem Metalltisch präsentiert.
    Er ist ein armer Typ, der einsam ist. In der Seele einsam und kalt. Hilft auch kein pinkes fettes Auto.
    Zuviel von sowas ist nicht gut, glaube ich.
    Aber! So ne Story macht high, WEIL man sich getraut hat. Ich kenne das Gefühl.
    Liebe Grüße, Eva

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    • Durch das Vorgespräch am Telefon, wo er mir erzählt hat, was er sonst so für Frauen trifft, hätte mich überrascht, wenn ich die passende gewesen wäre. Deswegen traf mich das irgendwie gar nicht. Ich fand den Moment zwar komisch, aber ich hab es ihm Null krumm genommen. Mir war klar, dass er keine Zeit verschwenden würde. Er war ehrlich. Meine Seele war nicht in Gefahr. Ich kann mich ganz gut einschätzen. Sein Anderssein als der Standard hat mich sehr gereizt. Ich bereue den Abend nicht. Und ja ich habe mich mal wieder was getraut, es ist lange nichts in die Richtung passiert.

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  8. Hallo Remi1a,
    wieso hast du dich auf das Treffen mit Mr Rich eingelassen und was hast du dir daraus erhofft? Die Geschichte hört sich bissal strange an.
    Ich meine bei BDSM geht es in erster Linie nicht um Zärtlichkeit und Hingabe was du in deiner Erfahrung erwähnst was du dir erhofft hast. Besonders beim ersten Treffen ist der Geruch sowie die Gepflegtheit eines jeden entscheidend. Es gibt nichts schlimmeres für den Mann als eine Frau in hässlichen Höschen und ungewaschen bzw unrasiert zu sehen gilt im übrigen für beide Seiten.
    Hast du nicht in einem anderen Blog erwähnt, dass du nicht für BDSM geeignet bist, weil du keine harten Schläge aushälst? Wieso hast du dich dann trotzdem mit Mr. Rich getroffen? BDSM ist hart und es gehört eine gewisse Devotheit dazu.
    BDSM ist nicht für jeden du musst dich entscheiden welche Position du einnehmen möchtest und was du daraus persönlich machst.
    Es gibt nichts geileres als dem Mann durch lautes Stönen zu vermitteln, dass du Spass an der Sache hast und es ist ziemlich abtörnend gar nichts zu sagen in jeder Beziehung.
    Ich mache selber BDSM und es gehört dazu an seine Grenzen zu kommen bzw dem anderen seine Grenzen zu zeigen.
    Ich denke es spielen mehrer Faktoren eine Rolle wieso du von Mr. Rich abgewiesen worden bist und ich würde dir raten BDSM sein zu lassen. Es ist nichts für dich.
    Als Tipp gebe ich dir mit denke nie, dass ein Mann sich beim ersten Treffen kein Bild von einem macht. Der erste Eindruck ist entscheidend und prägend…

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    • Ah, da ist die Diskussion, ob BDSM was für mich ist. Die habe ich selbst heraufbeschworen,also darf ich mich nicht beschweren. Es gibt einen Rahmen in dem es mir Spaß macht und in diesem werde ich es weiter tun.
      Warum habe ich mich mit ihm getroffen? Manchmal gibt es für Dinge den einen Moment. Ich war mir sicher, dass er es nicht nochmal versuchen würde mich zu treffen. Ich fand ihn reizvoll und interessant. Und ja, ich hatte nicht damit gerechnet, dass er nachts um 4 Uhr noch ernsthaft etwas ausprobieren will. Er wollte knutschen. Ursprünglich.
      Ich stöhne nun mal nicht laut und ich werde niemandem etwas vorspielen. Das was aus mir herauskommt ist ehrlich. Mann kann meinem Körper ablesen, wie es um die Erregung bestellt ist.
      Verbiegen werde ich mich nicht. Wenn es nicht passt, dann passt es halt nicht zusammen. Aber das ist okay

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    • Hi Honey,

      sorry, wenn ich mich da einmische, ABER: BDSM muss nicht hart sein – les mal meinen Kommentar hier und ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine da, der aller größte Teil der BDSMler, die ich kenne (und das sind ziemlich viele) sehen das so. BDSM ist vielseitig und besteht aus verschienenden Wörtern (gerade da du ja von dir behauptest BDSM selbst zu praktizieren, solltest du das eigentlich wissen). Für das erste B – Bondage – musst du überhaupt nicht devot sein. Fesselspiele an sich machen auch so einfach nur Spaß. BDSM ist ein Sammelbegriff für mehrere (unterschiedliche) Neigungen, Unterwerfung ist nur einer davon. Und es gehört auch nicht zwangsläufig dazu an seine Grenzen zu kommen.

      Jeder lebt sein BDSM und Remi lebt ihres.

      LG
      Kari

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    • Sorry, aber da muss ich echt noch was zu ablassen. Die allergeilste Erfahrung in meinem Leben war, dass der Liebste meine Beine streichelt, sagte „huch – piekst“ und ich vollkommen gelassen sagen konnte: „na und?“ – ich bin 44 Jahre alt und bin dermaßen froh, diese ganze „ich muss so sein und so sein“ hinter lassen zu können, weil ich das Selbstbewusstsein habe, komplett zu mir zu stehen. Da gibt es eben auch mal Tage, an denen ich hemmungslos überfallen werde, aber eben auch noch nicht duschen war. Das heißt nicht, dass man sich nie hübsch macht und vorbereitet. Das heißt nur: I am what I am. Take it or leave it.
      Es gibt Frauen, die sind laut und manche sind leise und manche beides. Diese Vielfalt macht das Leben wunderbar.
      Ich finde Deine Einstellung echt eingeengt.
      Niemand muss irgendwie sein.
      Deswegen gehen auch m.M.n.so viele Beziehungen in die Brüche….weil alle irgendwie sein müssen.
      Macht mal Euren Kopf weit und Euer Herz auf.
      Es gibt nichts, was es nicht gibt in der Liebe!
      Übrigens. ..seine Antwort auf mein „na und“ war: „Stimmt!“

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  9. Hallo Karimausi,

    klar gibt es verschiedene Auslebungen von BDSM die einen mögen es härter die anderen softer, aber wenn ich
    höre, dass jemand von 2 Männern abgewiesen worden ist liegt es nahe, dass man selber überdenken muss ob es dass richtige ist oder einfach weitersuchen bis der passende kommt…
    Ich finde die Geschichte von Mr Rich hat 2 Blickwinkel
    Ich glaube nicht, dass Resi im Vorfeld nicht gewusst hat auf was Mr Rich steht bzw welche Faktoren eine Rolle spielen um etwas mit ihm aufzubauen. ich finde das äußere Erscheinungsbild ist entscheidend in allen Bereichen im Leben. Ich finde nicht das Mr. Rich ein herzloser Kerl ist der einen nur für seine Zwecke benutzt…
    Für Zärtlichkeiten und Küssen gehört eine gewisse Vertrautheit dazu, die kann jedoch Geruch oder das äußere Erscheinungsbild sofort auslöschen.
    Ich finde Schläge die in verschiedenen Schmerzgraden erlebt werden aufreizend, da du die verschiedene Grade anders empfindest und diese auch in anderen Bereichen anwenden kannst um dich dort zu motivieren z.B. beim Sport.
    Nichts ist im Leben umsonst..Manchmal gehört harte Arbeit und über seine persönlichen Grenzen zu gehen dazu. Ich finde Mr. Rich hat nichts falsch gemacht bzw ich glaube er hat sich seinen Status hart erarbeitet und kann nicht nur auf einen Abend reduziert werden. Sein provokantes Verhalten zeichnet nur aus, dass er über ein großes Selbstbewusstsein verfügt….

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    • Weitersuchen.
      Darüber hinaus: Ich hatte ein häßliches Unterhöschen und das letzte Mal duschen war keine 24 h her. Ich habe eben nicht direkt vorher geduscht. Wir wollten knutschen. Meine Zahnhygiene war top. Wenn es am Höschen hapert, dann kann ich auch nicht helfen. Ich hatte ihn außerdem vorgewarnt.
      Und er hat sich mittlerweile sogar nochmal gemeldet. ….

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    • Hi Honey,

      was sind denn 2 Meinungen? Ich unterhalte mich mit 100erten von Doms. Ich habe mehr als einmal gehört, „Du bist doch gar keine richtige Sub“. Das sind alles subjektive Meinungen. Bis du den oder die findest, die deine Neigungen so teilt, dass man sich ergänzt, kann es gerade bei den tausenden an Nuancen sehr lange dauern!

      Ich hab auch nie gesagt, das Mr- Rich was falsch gemacht hat. So lange er die Menschen respektiert, die um ihn herum sind (und ich hab jetzt nicht Aus Remis Artikel herauslesen können, dass er das nicht gemacht hätte) ist doch alles in Ordnung. 🙂

      Gefällt 2 Personen

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