Über die Devotheit

Ich bin heute über einen Artikel im Jetzt-Magazin der SZ über BDSM gestolpert. Und habe überraschenderweise etwas über meine Neigung gelernt, das ich bisher noch nicht wußte. http://www.jetzt.de/besitz/bdsm-einblick-in-eine-beziehung

Vorneweg: Ich mag Friedemann Karig und auch über Coco aus dem Artikel habe ich schon einen Videobeitrag gesehen.

Die Aussage, an der ich hängen geblieben bin:

„Eine andere Theorie besagt, dass devote Frauen beim Masturbieren den ganzen Körper anspannen müssen, um zum Orgasmus zu kommen. Und deshalb die Fesseln, den Druck von außen genießen.“

Ja, das stimmt auch bei mir. Vielleicht muss ich nicht den ganzen Körper anspannen, aber Teile davon auf jeden Fall.  (Aber ich bin ja gefühlt auch so semidevot) In meinem Blog beschreibe ich das immer mit  „Ich muss nachhelfen“, mein Körper muss mitarbeiten durch Spannung und Entspannung. Für den richtigen Rhythmus sorgen. Dass ich ohne komme, ist eher selten, zufällig. Wenn alles passt. Ist die Devotheit nur das Mittel um zum bekommen, was einen befriedigt? Gibt es Frauen, die einfach so kommen? Leicht? Immer?

Viele Fragen, die ich mir heute Abend noch durch den Kopf gehen lasse.

8 Kommentare zu “Über die Devotheit

  1. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob die Beschreibung „devot“ auf mich voll zutrifft, aber auf jeden Fall kann ich nur kommen, wenn ich mich anspanne, dass heißt die Beine weit spreize und die Muskeln anspanne. Höchstens ein oder zweimal wurde ich von einem Orgasmus in „Ruheposition“ überrascht. Bei übermäßigem Spielen merke ich es sehr am nächsten Tag, was aber auch eine schöne Erinnerung ist 😉 Ich finde den Zusammenhang sehr interessant. Danke für die Verlinkung zum Artikel – der hat für mich auch einiges geklärt!

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  2. Moin Remi!

    Um die Abschlussfrage zuerst zu beantworten: ja, es gibt Frauen, die einfach so kommen, (zumindest fast) immer. Und es gibt Frauen, da ist das offenbar noch verzwickter als bei dir, sie zu Orgasmen zu bekommen ohne dass sie selbst etwas nachhelfen. [Für mich als Mann war das übrigens gar nicht so einfach anfangs – irgendwie war ihr Orgasmus ja für mich ein Anzeichen, gute „Arbeit“ geleistet zu haben …]

    Ich glaube, da spielen unheimlich viele Faktoren mit rein und man kann das nicht einfach so auf eine devote Grundhaltung reduzieren. Ich würde nämlich grundsätzlich behaupten wollen, alle meine Bettgefährtinnen seien auf ihre Art devot gewesen – auch jene, die ich mit Leichtigkeit zu Orgasmen bringen konnte. Da muss also noch mehr dahinterstecken.

    Ich gehe davon aus, dass sehr viel Kopf mit hineinspielt – Sorgen, Gedanken, Pläne aller Art, Ablenkungen, … Vielleicht ist das also mehr ’ne Typfrage als eine Frage der Devotheit.

    Übrigens: auch mir als Mann geht das ähnlich – es ist eher selten, dass mich eine Frau beim ersten Mal zum Orgasmus bringt. Und es ist fast unmöglich, mich so zu blasen dass ich dabei komme. Oft reicht aber irgendeine Kleinigkeit, die mich kickt (eine Bewegung, eine kleine Geste, ein Wort …) und plötzlich kann ich dann doch.

    So oder so ist der Sex aber eigentlich immer toll, für beide. Auch wenn ich in meinem Alter nicht mehr so lange kann wie früher; so nach drei, vier Stunden brauch‘ ich mittlerweile in aller Regel eine kleine Pause. 😎

    Es grüßt recht herzlich
    Herr Zimmermann

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