Orgasmus-Schulden

Mr. Tech-Nerd wollte mich motivieren unser erstes Erlebnis schnell zu bloggen und versprach für jeden Blogeintrag über unsere Nacht einen Orgasmus. Wenn ich also zusammen zähle komme ich auf drei Orgasmen, die er mir noch schuldet. ich finde man könnte es schlechter haben. Es stellte sich schon bald nach unserem ersten Treffen raus, dass er bald wieder für eine Nacht in meine Stadt kommen konnte. Juhu, juhu. Gut war, dass ich an diesem Wochenende in der Stadt war. Schlecht, dass ich ein Seminar leiten musste und als Gastgeber mich um die Seminarteilnehmer kümmern musste. Er wollte sich in unser Tagungshotel einbuchen. Das fand ich aufregend. Zwischen seriös und der dunklen Seite. Am beste nicht erwischen lassen.

Es war soweit, Mr. Tech-Nerd war also wieder in meiner Stadt. Ich schrieb ich, dass ich noch mit den Gästen zu Abend essen musste. Ich wollte mich gegen 21:30 abseilen. Was mir auch mit einem „Oh Gott ich bin so müde, morgen gehe ich dann länger mit euch auf die Piste“ gelang. Also schnell zurück ins Hotel. Um erstmal festzustellen, dass die Kette zwei Häuser in unmittelbarer Nähe hat und ich ihm das falsche genannt hatte. Mist. Hihi. Das war jetzt doof. Ich merkte es, da er ein Zimmer im vierten Stock hatte, aber in meinem gab es keinen vierten Stock. Hupsi. Ich hüpfte ins Auto. Es waren nur fünf Minuten bis zu seinem Hotel. Er wartete vor der Tür auf mich. Es war kalt und er hatte sich die große Mütze seiner Jacke weit ins Gesicht gezogen, so dass ich ihn erst gar nicht erkannte. Er musste mich unten einsammeln, weil man ohne Zimmerkarte den Aufzug nicht benutzen konnte. Ich freute mich ihn zu sehen. Und er war schon wieder so undurchsichtig. Immer so schwer zu greifen, was er wohl gerade fühlt und denkt.

Wir gingen in sein Zimmer. Sah exakt wie meines im anderen Hotel aus. Die Spezialität des Zimmers war, dass es eine Schiebetür vor Dusche und Toilette gab, die aber immer nur einen Raum schloss. Das Zimmer war eher klein, aber auf jeden Fall ausreichend. Ich war sehr gespannt, was er so vor hatte. Ich hängte meine Jacke auf, zog meine Schuhe aus und stand dann erwartungsvoll vor ihm. Er guckte mich an und sagte irgendwas mit „Bestrafen… Hotel… falsch… „. Ich hasse dieses Bestrafungs-Spielchen-Dings. Das funktioniert in meinem Kopf nie. Da werd ich höchstens rebellisch und versuche Logikfehler in der Bestrafungsargumentation zu finden. Aber gut, kann er ja nicht wissen. Ich muss auch keine Bestrafung vortäuschen, wenn beide Spaß haben werden dabei.. Aber egal. Er befahl mir, dass ich duschen gehen soll und danach nur mit einem seiner Hemden, das er mir in die Hand drückte, zurückkommen soll. „Nur Hemd? Also kein Höschen?“ fragte ich nochmal nach… Schon sehr nackig untenrum… irgendwie..

Aber wir sind ja in diesem Bestrafungsdings. Ich fing an mich auszuziehen. Er stand vor mir und guckte mir zu.. Na, toll.. Das sollte mit Sicherheit gewollt leicht unangehm werden. Allerdings war das Zimmer auch nicht so groß, dass man sich unendlich aus dem Weg hätte gehen können. Naja, ein wenig rumnörgeln ließ ich mich beim Ausziehen beochaten und ging dann unte die Dusche. Er stand vor der Dusche und guckte zu.. Grrr… „Nervensäge“, lachte ich. Ich duschte ohne meine Haare nass zu machen. Dann angelte ich mir ein Handtuch, trocknete mich ab und nahm das Hemd, dass er mir gegeben hatte. Ich zog es an. Fühlte sich cool an in seinem Hemd. Die Vorfreue stieg in mir hoch, ich war gespannt, was er vorhatte. Ich trat also nur in seinem hemd mit nichts drunter aus dem Bad ins Zimmer und sah als allererstes seinen Gürtel fein säuberlich auf dem Bett liegen. „Oho“, dachte ich. Ob er sich das wohl trauen wird? Das würde mich sehr erstaunen. Er war meines Wissens nicht supererfahren und ich traute ihm nicht zu, da gleich in die vollen zu gehen. Es kribbelte, aber ich war einigermaßen entspannt. Er hatte ein Halsband hervorgezaubert. Außen war es schwarz, innen pink. Das passte ganz gut zu mir. Es war ein einschlägiges mit dem silbernen Ring vorne. Oh wow, so gleich. Ich drehte ihm den Rücken zu, so dass er es mir anlegen konnte. Dabei kam er mir ganz nah. Er drückte mir seine harte Latte an den Hintern. (Er war noch angezogen). Ich trug das Halsband, damit waren die Rollen für den Moment sehr klar. Er zog den Schal hervor, den ich schon kannte. Ich ließ mir die Augen verbinden. Dann sagte er mir, dass ich mich aufs Bett legen soll. „Wie jetzt genau“, dachte ich. Auf den Bauch oder Rücken? Uneindeutige Ansagen, tss tss. In Anbetracht des Gürtels entschied ich mich dazu mich auf den den Bauch zu legen. Ich hatte das Hemd noch an. Er hatte somit freien Zugang zu meinem Hintern. Dann lag ich da und war gespannt, wie weit er gehen würde. Er nahm den Gürtel in die Hand…

Mir läuft die Zeit davon, also ein Break 🙂 Mal sehen, ob er auch wieder seine Sicht des Abends beschreiben wird…

Zu früh dran…

Hab mich heute mal wieder aufgemacht auf einen Stammtisch der Rirarammel-Seite in meiner Stadt zu gehen. Bin allerdings zu früh dran und vorher noch nach Hause fahren hätte sich nicht rentiert. Also nutze ich die Gelegenheit ein wenig zu schreiben. In der Arbeit war ich eh schon die letzte und dann haben mich die Putzfrauen endgültig von meinem Arbeitplatz verscheucht. Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen Stelle. Mein Chef spiegelt bisher auch, dass er sehr zufrieden ist mit mir. Viele Dinge sind in einer großen Firma geregelt und einforderbar. Das ist gut. Für jetzt aktuell der perfekte Job für mich. Vermutlich nicht auf immer. Aber jetzt auf jeden Fall. Daran, dass ich morgens ein wenig später anfangen kann arbeite ich noch. Ebenso, dass ich nicht komplett Vollzeit arbeiten will. Aber das hat Zeit bis zum Ende der Probezeit.

Über den Brückentag habe ich Freunde in Stuttgart besucht. Ein Kinderwunsch-Minimierungsprogramm, wenn man so will. Die beiden Söhne sind süß, aber man bekommt dann halt auch ein Gefühl, wie sehr Kinder das Leben bestimmen. Bis meine Hormone mir wieder etwas anderes erzählen, denke ich mir jetzt mal: Och ja, muss auch nicht unbedingt.

Zu Halloween habe ich eine Typveränderung vollzogen. Ich bin in Stuttgart shoppen gewesen, mit dem Ziel ein bißchen an meiner Mädchen-Garderobe zu arbeiten. Ich hatte gehadert mit dem Gefühl, der Kumpeltyp zu sein. Hab mal 500 Euro rausgeklopft und ein wenig Klamotten gekauft. Ich war nicht sonderlich gern shoppen in den letzten Jahren. Aber mit einer guten, wundervollen Shopping-Begleitung, wie ich sie an diesem Tag hatte, war das gar nicht so schlimm. Mir fehlt wohl sonst im Leben die beste Freundin mit der man loszieht. Nebenbei habe ich meine Haarfarbe wieder von einem fast schon braven irischen Rotton auf Pumuckel verändert. So wie ich es früher lange hatte. Die Nähe zu Mr. Bondage hatte eine Weile in mir den Wunsch geweckt, nicht mehr so krachig zu sein. Er mag es eher zurückhaltend, niedlich… Ich wollte ihm gefallen. Phase vorbei. Die Nummer mit dem niedlich funktioniert bei mir eh nicht. Ich bin mehr so ne Type. Also jetzt wieder mit den deutlich erbunteten Haaren. Bin wieder mehr bei mir.

Ansonsten könnte da mehr Sex sein in meinem Leben. Gestern war ich mit dem Mann verabredet, mit dem ich hin und wieder in den Swingerclub gehe. Er war mal wieder auf Geschäftsreise in der Stadt, aber er hat krankheitsbedingt abgesagt. Schnüff.

Mr. Tech-Nerd war so frei, unser Date aus seiner Sicht aufzuschreiben. Das will ich euch nicht vorenthalten.

https://ransomlove.tumblr.com/post/167057819941/mr-technik-nerds-erster-auftritt/amp

Ansonsten hat der JOYclub mittlerweile unser Kamingespräch zum Thema BDSM veröffentlicht. Ich bin vor Allem in den ersten 15 Minuten zu hören. Es war wirklich eine sehr spannende Runde, bestehend aus sehr unterschiedlichen Menschen, die der gute Martin von http://training-of-o.de/blog/ zusammengestellt hat. Seitdem fangirle ich ja Mark Benecke ein wenig. Den Podcast gibt es hier.

Mal sehen, ob auf dem Stammtisch die ein oder andere Schnitte dabei ist. Ich wäre für alle Eventualitäten gerüstet…

Über die Devotheit

Ich bin heute über einen Artikel im Jetzt-Magazin der SZ über BDSM gestolpert. Und habe überraschenderweise etwas über meine Neigung gelernt, das ich bisher noch nicht wußte. http://www.jetzt.de/besitz/bdsm-einblick-in-eine-beziehung

Vorneweg: Ich mag Friedemann Karig und auch über Coco aus dem Artikel habe ich schon einen Videobeitrag gesehen.

Die Aussage, an der ich hängen geblieben bin:

„Eine andere Theorie besagt, dass devote Frauen beim Masturbieren den ganzen Körper anspannen müssen, um zum Orgasmus zu kommen. Und deshalb die Fesseln, den Druck von außen genießen.“

Ja, das stimmt auch bei mir. Vielleicht muss ich nicht den ganzen Körper anspannen, aber Teile davon auf jeden Fall.  (Aber ich bin ja gefühlt auch so semidevot) In meinem Blog beschreibe ich das immer mit  „Ich muss nachhelfen“, mein Körper muss mitarbeiten durch Spannung und Entspannung. Für den richtigen Rhythmus sorgen. Dass ich ohne komme, ist eher selten, zufällig. Wenn alles passt. Ist die Devotheit nur das Mittel um zum bekommen, was einen befriedigt? Gibt es Frauen, die einfach so kommen? Leicht? Immer?

Viele Fragen, die ich mir heute Abend noch durch den Kopf gehen lasse.

Das erste Mal ein klein wenig BDSM (2012)

28116_SM_FB-Add_BDSM_03b

 

Das ist meine BDSM-Geschichte. Nicht für Leser, die eine perfekte Story erwarten.  Nicht blumig ausgeschmückt und in Bestsellertaugliche Worte gehüllt. Aber es ist die ehrliche, aufregende Geschichte meines allerersten Ausflugs in die Welt des BDSM.

Menschen, die meinen Blog schon gelesen haben kennen die Geschichte bereits. Sie ist nun noch einmal für eine Aktion auf der Joyclub-Seite aufgearbeitet. Wer noch mehr BDSM-Geschichten von anderen lesen möchte, der kann gerne auf der Rirarammelseite (aufs Banner klicken) schmökern. Der Link führt direkt zu den anderen Geschichten

Im Jahr 2012:

Ich bin im Bereich BDSM blutiger Anfänger. Mir ist weder das dort gebräuchliche Vokabular eigen (also kann es durchaus sein, dass ich Begriffe nicht weiß oder falsch verwende), noch habe ich mich mit den extremen Formen auseinander gesetzt. Ich hatte immer schon Fantasien in diese Richtung, aber nicht sehr ausgeprägt. Habe vermutet, dass es was für mich sein könnte. Aber woher soll man es auch wissen. Und wenn man noch so sehr über „Shades of Grey“ lacht, hätte ich es nicht gelesen, dann hätte ich das gestern vermutlich nicht ausprobiert. Und das wäre sehr schade gewesen. Ich bin jetzt in einer Ausprobierphase, in der ich nicht davon träume, sondern herausfinden will, ob ich das wirklich mag, was mich beim Lesen so anturnt.

Wie es dazu kam: Ich bin in Kontakt mit einem Mann gekommen. Ich nenne ihn JD.  Er hat seine Neigung dahingehend schon vor einer Weile entdeckt, ihm war aber die Partnerin abhanden gekommen. Er ist also das was ich einen erfahrenen Dom nennen würde. JD hatte meinen Blog im Internet entdeckt. Darauf hin schrieb er mich an.  Daraus entwickelte sich ein Austausch per Mail, aber auch das ein oder andere Telefonat. JD hatte mir wirklich sehr schöne Bilder von sich geschickt. Also um genau zu sein, fand ich ihn ja sensationell attraktiv. Er war Mitte 40. Trainierter Körper, Typ Anzug, darunter ein Tattoo. Eine Schnitte würde ich es nennen.

Das was er schrieb und mir vorschlug machte mich neugierig. Er fragte mich über meine Erfahrungen, Wünsche, Phantasien und Grenzen aus. Was gar nicht so einfach ist, wenn man von dem ganzen Thema eigentlich keine Ahnung hat. Meine Grenzen kenne ich nicht, woher auch. Genau das wollte ich herausfinden. Mich langsam herantasten. Auf der Suche nach jemandem, der mich einfühlsam an das Thema heranführt. Es brauchte jemanden dem ich so vertrauen konnte, ohne dass ich mich umfassend eingelesen haben musste. Ich wollte neugierig sein.

Meine Erfahrungen hielten sich in sehr überschaubaren Grenzen. Mehr als das absolute Blinddate mit dem Doktor der mir ein wenig den Hintern versohlt hatte, gab es da noch nicht. Meine Wünsche: verbundene Augen, damit ich leichter den Kopf ausschalten kann und mich wie einen blutigen Anfänger behandeln.

JD schickte mir den Link von einem SM-Zimmer, das er dafür gern mieten wollte. Huch, da fing es an ernst zu werden. Die Bilder des Zimmers waren ansprechend, auch wenn in der Tat viele Dinge zu sehen waren, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte oder wußte. Wie auch, als Anfänger. Aber ich wollte es ausprobieren. Und da JD sich auch nachdem er Fotos von mir gesehen hatte immer noch mit mir treffen wollte und mein Bauchgefühl mir grünes Licht gab, planten wir einen Termin.

Ich fuhr in seine Stadt, die 250 Kilometer entfernt war und holte ihn von der Arbeit ab. Wir gingen, auch weil ich nochmal meinen Bauch befragen wollte vorher, in ein kleines wirklich süßes Cafe in der Nähe seiner Arbeit. Ein Treffen auf neutralem Gelände. Sehr wichtig für mich.
Alter Falter, watt ne Schnitte. Er sah echt verdammt gut aus und war so was von mein Typ. Im teuren Anzug, juhu, juhu. Ich habe defintiv ein Faible für gutsitzende Anzüge. Blöderweise hatte ich mich nicht besonders gestylt, sondern mich für die bequemen Klamotten entschieden, in denen ich mich wohlfühle. Ich bin halt ein Jeans und Sneakers-Girl. Das erinnert mich jetzt im Nachhinein ungewollt doch an die Shades of Grey Ausgangslage, runtergebrochen. Er – erfolgreicher Mann, ich – verplante Studentin.
Er ist schon ein gutes Stück älter als ich, wobei 16 Jahre sind jetzt nicht mehr so megakrass. Außerdem ist das Alter eh nur eine Zahl. Jedenfalls ist er der Typ Mann, der je älter er wird, desto besser er aussieht. Dunkle Haare, 1,85 Meter groß, Apfelarsch, gute Figur… Er steht erfolgreich mitten im Leben und ist bei sich. Das heißt, dass er mit sich im Reinen ist. Das ist das, was er ausstrahlt. Und er hat Lachfältchen und lacht gern. Er war mir gleich sympathisch. Ich mochte unser Gespräch, er erzählte mir ein wenig von sich, ich ihm von mir.  Meine Bauchgefühlsampel schaltete auf grün und so fuhren wir kurze Zeit später in meinem Auto durch die halbe Stadt in das BDSM-Zimmer. Und ab dem Moment, wo wir da waren, habe endgültig verstanden, dass es Sinn macht sich in so einem Zimmer zu treffen. Es ist alles vorhanden, es wundert sich keine Sau, was man macht und man kann auch niemanden stören.

Jedenfalls ließ es mich grinsen, als ich merkte, dass er relativ vertraut mit der Vermieterin umging. Das zeigte mir, dass er schon öfters da gewesen sein musste. Wenn er sich schon auskennt, dann kann ich ja mal ganz entspannt meinen Kopf ausschalten und muss mir über nichts Gedanken machen.

Wir betraten das Zimmer. Er ließ noch die Standard-Einführung über sich ergehen. Ich sah mich derweil einfach um und ließ es auf mich wirken.
Das oder besser die Zimmer, weil es bestand aus zwei Räumen, war in angenehmem Rot und Schwarz gehalten. Das Licht war indirekt und schön weich. Was mir als erstes positiv auffiel war, dass es relativ warm im Zimmer war. Sehr gut, weil ich hatte Angst, dass ich dauernd kalte Füße bekommen würde. Die Temperatur war so warm, dass ich gleich das Bedürfnis hatte einen Teil meiner Klamotten auszuziehen. So zog ich meine Jacke und meine Strickjacke aus und hing sie an den Kleiderhaken an der Wand. Im ersten Raum stand noch ein großes Bett mit rotem Laken und einem Metallüberbau. Dahinter an der Wand hingen aufgerollte Seile, die mich ein wenig an den Sportunterricht in der Schule erinnerten. Auf dem Bett lagen zwei Kissen und ein Rohrstock. An der Wand links davon fiel mir als erstes das Andreas-Kreuz auf. Daneben hingen alle mögliche Sachen an der Wand, zum Beispiel Peitschen. Das habe ich mir alles gar nicht so genau angesehen. Im zweiten Raum stand ein Pranger und eine Art Frauenarztstuhl und OP-Zeug. Das war mir fürs Erste ein wenig zu krass. Der Raum war mit einem Vorhang abgeschlossen, dahinter waren noch die Toiletten und Duschen. Auch wenn mir vieles neu und fremd war, fühlte ich mich eigentlich wohl. Das lag auch daran, dass JD mir ein gutes Gefühl gab.

Er ließ mich erst ankommen. Während ich mir alles anschaute, kam er immer wieder in meine Nähe und baute Körperkontakt auf. Sehr gut, denn ich fremdel am Anfang immer ein wenig. Als er merkte, dass ich angekommen war, stellte er sich vor mich und sagte, dass ich mein Oberteil ausziehen sollte. Ich gehorchte und er zog mir den BH gleich noch mit aus. Er nahm sich meine Brüste vor, fasste sie an und saugte daran. Er grinste und kommentierte: „Die sind schön fest. Ich freue mich darauf sie zu bespielen.“ Dann machte er sich auch schon an meiner Hose zu schaffen und zog sie mir samt Socken aus. Und auch das Höschen war gleich ausgezogen. Da stand ich also komplett nackt vor einem komplett angezogenen JD.

Seine Finger suchten sofort den Weg in meine Muschi. Und er konnte meine Vorfreude fühlen. Er kniete sich vor mich hin und begann mich kurz zu lecken. Er sagte mir, dass ich gut schmecke. Oh wow, hatte ich Bock. Er ging kurz aus dem Raum und suchte nach der Augenbinde. Er gab sie mir und ich setzte sie mir auf. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Es machte, dass ich in meinem Kopf aufhören konnte, dauernd darüber nachzudenken, wie ich aussehe. Ein bißchen wie, wenn Kinder verstecken spielen und meinen, wenn sie sich die Augen zu halten, dass sie keiner finden kann..

Dann stellte er sich hinter mich und führte mich sanft in Richtung Wand, an der das Andreas-Kreuz war. Ich musste auf ein kleine Erhöhung aus Holz treten und mich umdrehen. Ich stand ihm zugewandt. Er nahm meine linke Hand und führte sie nach oben in die dafür vorgesehene Lederschlaufe, die er an meinem Handgelenk festmachte. Das gleiche mit der rechten Hand. Es fühlte sich weder bequem, noch sehr unbequem. Ich konnte mich einfach reinhängen. Dann sagte mir sehr bestimmend, dass ich die Beine breit machen sollte. Es ist gar nicht so leicht das eigene Körpergewicht so zu verteilen, dass man sich breitbeinig hinstellen kann. Also habe ich meine Beine Stück für Stück weiter nach außen geschoben. Er band mir erst den einen, dann den anderen Fuß fest.

Da stand ich nun zum ersten Mal komplett ausgeliefert an das Andreas-Kreuz gefesselt. Nachdem mich JD fertig angebunden hatte, griff mir er mir zwischen meine Beine und tastete sich zu meiner Muschi vor. Mich turnte die Situation so an, dass ich ziemlich feucht sein musste. Er steckte mir einen Finger hinein und leckte mich. Aber nur ganz kurz. Dann stand er auf, seine Hände griffen nach meinen Brüsten. Ich konnte ihn vor mir spüren komplett angezogen. Durch seine Hose hindurch ließ sich aber schon sein steifer Schwanz erahnen. Während er meine Brüste knetete, küsste er mich. Geile Küsse. Er kam mit seinem Mund an mein Ohr und sagte mit einer sehr sexy Stimme: „Das gefällt dir also mir ausgeliefert zu sein…“ Dann ging er von mir weg. Die Augenbinde sorgte dafür, dass ich wirklich gar nichts sehen konnte. Es war komplett dunkel, auch wenn ich meine Augen geöffnet hatte. Ich konnte mich nur auf meine Ohren verlassen um herauszufinden, was JD vor hatte. Keine Ahnung was er genau tat. Was ich hören konnte war, dass er seine Klamotten auszog. Ansonsten war ich einfach kurz mir überlassen, in einem Gefühl zwischen unfassbarer Geilheit und ein wenig Respekt vor dem was kommen würde.

Ich vertraute JD komplett. Wenn mir was nicht gefällt, würde ich es nur sagen müssen, auch wenn wir nicht explizit drüber gesprochen hatte. Ich hatte mich einfach in seine Hände begegeben und vertraute auf seine Erfahrung. Er kam wieder näher und wie aus dem nichts traf mich ein leichter Schlag auf die linke Brust. Das Geräusch, das der Schlag machte war beeindruckend. Es hörte sich lauter an, als es fest war. JD schlug mich mit dieser Art Peitsche bei der zwei Lederlappen aufeinander klatschen (keine Ahnung wie dieses Ding heißt). Er schlug mich mal auf die Brüste, mal auf die Oberschenkel, mal auf die Innenseite meiner Schenkel. Er verteilte seine Schläge gut, ich wußte nie vorher wo er mich treffen würde. Er fing leichter an und steigerte sich. Es tat ein wenig weh, war aber immer im Rahmen dessen, was ich ertragen konnte und was mir einen Lustgewinn verschaffte. Nicht die Schmerzen an sich turnten mich an, sondern die Gesamtsituation, zu der die Schläge eben dazugehörten. Die Kontrolle völlig abgegeben zu haben, dass er entscheiden konnte, was als nächstes passiert. Zwischen den Schlägen, die mich auch mal zusammenzucken oder aufstöhnen ließen, fasste er mich immer wieder an. Er saugte fest an meinen Brustwarzen. Ich erinnere mich nicht mehr an die genaue Reihenfolge, dessen was er tat. Aber irgendwann legte er mir Nippelklemmen an, die mit einer Kette verbunden waren. Das Anlegen war gar nicht besonders schmerzhaft und ich dachte mir noch, was die den alle immer haben. Es fühlte sich eigentlich ganz gut an.

Irgendwann hörte ich, dass JD eine Tube benutzte und ich ahnte, dass es wohl Gleitgel sein musste. Ich ahnte, dass er mir irgendwas reinstecken würde. Keine Ahnung was genau er vor hatte. Neben seinen Fingern spürte ich irgendetwas kaltes, nicht allzu dickes. Es war die Rückseite der Peitsche, wie ich später herausfinden sollte. Es fühlte sich einfach so geil an. Ich warf meinen Kopf in den Nacken und stöhnte. Dabei lag ich genau zwischen den beiden Balken des Andreas-Kreuz mit meinem Kopf auf. Zwischendurch stand er immer wieder vor mir und ich konnte seinen steifen Schwanz zwischen meinen Beinen spüren, er küsste mich, meinen Hals und flüsterte mir geile Dinge ins Ohr. Das turnte mich fast am meisten an. Er sagte:“Es gefällt dir, wenn ich dich benutze, es macht dich an… Sag, dass es dir gefällt.“ Keine Ahnung was noch alles. Meine Körperposition mit seitlich von mir gestreckten Händen und Füßen war nicht unbequem, aber auch nicht bequem. Aber so, dass ich mich nicht fallen lassen konnte. Geil und quälend…

Ich merkte, dass ich schon sehr im Hohlkreuz stand, vermutlich auch deswegen, weil mein Arsch doch eher groß ist. JD merkte wohl, dass meine Geilheit anstieg und steigerte die Intensität seiner Bewegungen und Schläge. Besonders die Schläge auf die Innenseite meiner Oberschenkel waren krass. Die waren an der Grenze dessen, was ich hinnahm. Küsse, Brüste anfassen, Muschi und Kitzler reizen. Viele abwechselnde Reize. Ich versuchte mich fallen zu lassen, um kommen zu können. JD fickte mich regelrecht mit der Rückseite der Peitsche. Gerade als ich glaubte, dass ich wirklich in dieser Körperposition kommen könnte, als ich die ersten Wellen fühlte, die auf einen Orgasmus hindeuten, zog JD die Peitsche raus und ließ mich stehen. Er stellte sich neben mich und sagte: „Glaubst du, du hast es schon verdient zu kommen, ja, glaubst du das?…“ AHHHHHHHHHH wie fies. Ich glaub es ja nicht…

Nachdem JD mich noch nicht kommen lassen wollte, brauchte ich einen Moment, um das sacken zu lassen. Bis die Erregung wieder ein wenig herunter gefahren war. Und ich ihn nicht mehr dafür verfluchte. Dann nahm die Neugierde, was nun passieren würde, wieder überhand. Die aufgeilende Ungewisseheit. Denn das mit dem Andreas-Kreuz, dass ich dort hingefesselt würde, das war mir irgendwie klar gewesen. Ich hatte aber keine Ahnung, was er noch so vor hatte.
JD löste mich aus meinen Fesseln und ich fand es gar nicht so einfach mich wieder normal hinzustellen Das lag daran, dass die Beine so weit auseinander waren, dass ich nicht einfach mein Gewicht auf ein Bein verlagern konnte, um das andere zu heben. Ich musste in kleinen Schritten meine Beine wieder zusammen bringen. Keine Ahnung, warum mir das so im Gedächtnis geblieben ist. Auch in meinen Schultern spürte ich, dass mein Körper es nicht gewohnt ist, in so einer Position auszuharren.

JD nahm mich an den Händen und führte mich in das zweite Zimmer. Ich wußte, dass da der Pranger stand. Er lotste mich ganz nah hin und ich streckte meinen Kopf und meine Hände in die dafür vorgesehenen Rundungen. Dann klappte er den oberen Teil zu. Eine wirklich seltsame Körperposition, die man dabei einnimmt. Leicht gebeugt, mit herausstehendem Hintern. Ich hoffte noch, dass ich keine Kreuzschmerzen davon bekommen würde. Ab jetzt werden meine Erinnerungen ein wenig diffus. Nachdem mein Hintern vorher am Andreas-Kreuz nicht zu erreichen war, war er nun auf dem Präsentierteller. Deswegen schlug mich JD auch auf den Arsch. Aber auch meine Brüste bekamen etwas ab. Irgendwann hatte er wohl die Peitsche gewechselt, weil nun konnte ich fühlen, dass das, was mich traf aus vielen Lederstreifen bestand. Er schlug aber nicht sehr hart zu. JD befahl mir, dass ich die Beine breit machen sollte, was ich bisher nicht getan hatte. Ich tat wie mir geheißen und machte sie auseinander. „Weiter“, wies er mich an. Auch dem Wunsch kam ich nach. Dann konnte ich spüren, wie er mit der Peitsche von hinten durch die Beine leicht auf meine Muschi schlug. Ich spürte die vielen Lederriemen deutlich. Er schlug nicht fest und es tat auch nicht weh, aber ich zuckte zusammen. Meine Geilheit nahm wieder deutlich zu. Er ließ mich auch immer wieder seinen Schwanz an meinem Hintern spüren und nahm sich auch meine Muschi vor.
Irgendwann hörte er auf mich zu schlagen und kam um den Pranger herum. Er griff nach meinem Brüsten, die immer noch mit der Nippelklammer bestückt waren. Die Schmerzen als er trotz der Klemmen ein wenig zudrückte, waren grenzwertig für mich.

Ich konnte hören, wie er den Stuhl, der neben dem Pranger an der Wand stand, direkt vor mich stellte. Dann stieg er darauf und ich spürte seinen Schwanz an meinem Mund. Mit dem Piercing. Das hatte ich total vergessen. Ich hatte zwar vorher ein Bild gesehen, aber es war mir nicht mehr präsent. Das erste Mal ein gepiercter Schwanz in meinem Mund, sehr spannend. Er drängte mir seinen Schwanz in den Mund. Aber dadurch, dass ich auch ein Zungenpiercing habe und er eben den Ring am Schwanz, hatte ich voll Angst, dass ich beim Blasen an ihm hängen bleiben und ihm damit weh tun könnte. Eigentlich blase ich gern und kann das auch gut. Aber das mit den Piercings stellte mich echt vor eine Herausforderung. Aber ich blies trotzdem mit Hingabe. Er stand auf dem Stuhl vor meinem Kopf und sagte „Komm zeig mir, wie tief du ihn rein nehmen kannst“. Ich tat mein bestes und versuchte meinen Würgreiz zu überwinden. Aber ich glaube, da gibt es noch deutlich Luft nach oben. Dann wird meine Erinnerung ein wenig blass. Irgendwann kletterte er vom Stuhl wieder hinunter und öffnete den Pranger. Er stellte sich hinter mich und führte mich sanft Richtung Bett.

Dort angekommen, sollte ich mich auf in Hündchenstellung drauf knien. Er schnappte sich den Rohrstock, der auf dem Bett lag und schlug mich noch ein paar Mal. Dann verschwand er kurz. Ich hörte mal wieder die Gleitgeltube. Juhu, jetzt würde er mich endlich ficken und ich durfte kommen. Nicht ganz. Er fickte mich noch nicht. Er steckte mir etwas weiches in die Muschi und bewegte es rein und raus. Nebenbei simulierte er noch meinen Kitzler. Das fühlte sich so geil an. Ich glaube das Teil, das er mir reingesteckt hatte, war ziemlich groß. Dann endlich war der Moment da. Er kletterte unter mich und leckte mich. Und das machte er ziemlich gut. Es war nicht leicht sich in der Hündchenstellung fallen zu lassen. Aber ich merkte wie die Wellen einsetzten. Keine Ahnung, was er genau mit seinem Mund an meiner Muschi getrieben hat, aber es war überragend. Und das Zucken meines Körpers setzte ein. Untrügliches Zeichen, dass der Orgasmus bevor steht. Die ganze Spannung, die sich aufgebaut hatte vorher, entlud sich. Ein geiler lange vorbereiteter Orgasmus. Wenn ich jetzt daran denke, werd ich immernoch augenblicklich feucht. Er ließ von mir ab und ich sank glücklich und ziemlich befriedigt auf das Laken und dachte, dass ich mich nun entspannen könnte…Da hatte ich die Rechnung ohne JD gemacht…

JD ließ mich nur kurze Zeit mit meinem befriedigten Gefühl auf dem Bett liegen. Er war kurz nach nebenan verschwunden. Als er wieder kam hörte ich ihn: „Wer hat dir erlaubt dich auszuruhen? Knie dich wieder hin.“ ..ahh, nicht wahr oder, verdammt… Aber ich machte das, was er verlangte und begab mich wieder in die Hündchenstellung, immernoch die Augebinde um. JD hatte mir die Nippelklammern abgenommen. Autsch, jetzt weiß ich, was an den Dingern tricky ist. Nicht das Anlegen, sondern das Abnehmen ist fies. Ich bin ziemlich zusammengezuckt. Und zur Steigerung des Ganzen hatte JD nichts Besseres zu tun, als meine Brüste richtig fest anzufassen. AHH, in dem Moment war ich wirklich versucht mich zu rächen. Das tat echt weh. Aber er ließ sie zum Glück schnell wieder los, so dass ich doch nichts gesagt habe. Dann nahm er sich seinen Orgasmus indem er mich in Hünchenstellung fickte. Mal langsam und tief, mal schnell und heftig. Sein Piercing spürte ich während er mich nahm fast gar nicht. Lag wohl daran, dass ich megafeucht und voller Gleitgel war. Ich fragte ihn, ob ich nachhelfen dürfe, weil ich wußte so schnell nach dem ersten Orgasmus würde ich durch seine Penetration allein nicht kommen. Doggystyle mit selbst Nachhelfen macht mir aber immer einen guten Orgasmus.. Und er kam auch relativ laut. Ich sank dann endgültig völlig gerädert aufs Laken.

Danach nahm ich mir ungefragt die Augenbinde ab. Ab da war der BDSM-Teil vorbei. Ich fand meinen ersten kleinen Ausflug in die BDSM-Welt es viel besser, als ich erwartet hatte, was zum Großteil auf JDs Konto geht. Er war wirklich überragend. Einfühlsam und aufmerksam, darüber hinaus ziemlich sexy und nett. Ich hätte es kaum besser erwischen können. Er hat mich ganz langsam herangeführt.

Während wir beide erschöpft auf dem Laken lagen, unterhielten wir uns ganz gut. Das beste war, dass ich ihn endlich anschauen konnte. Nackt hatte ich ihn ja noch nicht zu Gesicht bekommen. Yeah, was für ein geiler Hintern. Ich glotzte ihn einfach an und freute mich, dass die Schnitte Bock auf mich hatte. Juhu, ganz im Gegensatz zum Doktor, war es mit ihm nach dem Sex nicht doof. Er suchte auch immer wieder körperliche Nähe. Während wir auf dem Bett lagen unterhielten sich draußen vor dem Zimmer zwei Menschen. Das lenkte mich total ab, was JD auch gemerkt hat. Aber er ist ein Typ, der Probleme gleich immer aus dem Weg räumt. Es sprang in der Tat auf (nackt!) ging zur Tür, öffnete sie und meinte: „Hey, könnt ihr euch woanders unterhalten, ihr seht doch, dass das Studio belegt ist“. Yeah Prinzessinnengefühl…

Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann sagte er dann: „Verwöhn mich“.. Ich gehorchte immer noch. Aber es war im ersten Moment auch total komisch, dass ich nun die Initiative übernehmen musste. Äh, was genau sollte ich jetzt machen.. Gut knutschen geht immer.. Und auch an ihm rumknabbern, reinbeißen und seinen Schwanz verwöhnen. Das tat ich dann. Irgendwann fühlte ich wie er mit dem Rohstock an meinem Kitzler rumspielte. Das machte er so gut, dass ich nochmal kam. Ich war eh die ganze drei Stunden dauerfeucht. Er kam auch nicht zu kurz und durfte auf meinen Titten abspritzen. Leider ging die Zeit langsam zu Ende. Zum Abschluss stellte er sich noch vor mich, als ich auf der Bettkante saß und steckte mir seinen Schwanz erneut in den Mund. Diesmal gab es einen ganzen Blowjob, bis er in meinem Mund kam. Danach sprang ich auf und flitzte zum Waschbecken nebenan und spuckte alles postwendend wieder aus. Das amüsierte ihn ziemlich.
Wir gingen noch duschen, zogen uns dann an und ich fuhr ihn wieder zurück in die Arbeit. Ganz normale Menschen mit einem kleinen Geheimnis eben 🙂

Ich bereue überhaupt nicht, dass ich mich ausprobiert habe. Im Gegenteil. JD hat mir mit seiner Erfahrung wirklich das „Shades of Grey-Gefühl“ gegeben. Aber ich habe mit ihm auch einfach einen Glücksgriff getan. Er ist erfahren und wußte, was er tut. Und er hatte Spaß an einer Anfängerin wie mir. Auch das Zimmer war saucool. Berührungsängste abgelegt. Also wenn es nach mir geht, war es nicht das letzte Mal mit JD und auch nicht das letzte Mal BDSM, falls man das schon so nennen kann.

Play-Party mal anders als gedacht…

Ich wollte doch nur gucken und mein Outfit ausführen. Aber zugegebenermaßen hatte mich das Spiel, dass ich beobachtet hatte ziemlich angemacht. Besser als jeder Porno. Einen echten Orgamus bei einer Frau zu sehen. Zu sehen, wie ihr Körper zuckt. Ohne dieses künstliche Gestöhne. Pur und echt. Deswegen bin ich ganz gern mal in Clubs.

Mr. Barockes Hemd schien das Spiel auch gefallen zu haben. Er hatte sich beim Zusehen immer hinter mich gestellt und sich fast schon an mich gekuschelt. Ich war zwischenzeitlich ein wenig irritiert über soviel Annäherung, da wir ja bisher einfach nur zufällig gemeinsam den Club betreten hatte und ich die Bitte nach Hilfe bei meinen Strapsen nicht als Einladug für mehr verstanden hatte. Außerdem fand ich ihn überhaupt nicht dominant. Er war nett, keine Frage. Aber jetzt nicht der Mann den ich mir auf einer BDSM-Party zum Spielen ausgesucht hätte. Nachdem wir wieder zur Bar zurück gekehrt waren beeindruckte mich Mr. Barockes Hemd. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mir ihm zu spielen. Einfach so, gerade heraus. Das fand ich wirklich mutig und hätte ich ihm so gar nicht zugetraut.

Verdammt, jetzt musste ich mich entscheiden. Wollte ich oder nicht. Spielen erfordert noch mehr Vertrauen, als normaler Sex im Club. Und da bin ich ja schon wählerisch. Außerdem hatte ja mein Dominant-Radar nicht angeschlagen. Hmm und überhaupt… Aber ich war ein wenig angegeilt und gewillt die Komfortzone zu verlassen. Na gut, was soll schon schief gehen, außer dass es nicht funktioniert. Er hatte auch keinen Koffer mit Schlaginstrumenten dabei, mit denen er mich bearbeiten wollte. Ich gab mir einen Ruc und wollte es ausprobieren. Ich sagte ihm aber noch, dass ich nicht soviel Erfahrung habe und nicht so hart spiele wie die anderen. Okay, er würde ganz behutsam vorgehen. (Im Nachhinein muss ich an dieser Stelle sehr schmunzeln).

Gut, wir machten uns auf den Weg uns eine Location zu suchen. Oder vielmehr, ich sagte wo es lang geht…. Finde den Fehler… Seit wir uns getroffen haben lief er mir eigentlich hinter her und ich gab den Ton an. Ich hatte da so meine Zweifel, dass das beim Spieln anders werden würde. Aber man weiß ja nie, hoffte ich.

Wir entschieden uns für ein abschließbares Zimmer. Reichte schon, dass wir uns nicht kannten, mussten nicht noch andere teilnehmen. Wir standen vor der Spielwiese. Gut, dachte ich mir, ich muss mir jetzt ja keine Gedanken mehr machen, was nun passiert. Sein Job, freute ich mich über einen Vorteil des devoten Parts. Mr. Barockes Hemd stellte sich vor mich und sagte mir, dass er sich jetzt ganz um mich kümmern würde. Wunderbar dachte ich mir, aber musste innerlich so schmunzeln, weil er mich mehr an eine Tantra-Session erinnerte, als an ein BDSM-Spiel. Ich bat ihn noch, dass ich mir mit meinem Schal die Augen verbinden dürfe, da ich dann besser abschalten kann. Ging in Ordung für ihn, also verband ich mir die Augen. Wir standen einander zugewandt vor dem Bett. Er fing an mich an den Schultern zu streicheln, ausgiebig. Gut, kann man machen. Aber das fühlte sich so vanillaig an, dass ich innerlich fast platze vor Lachen. Dann fing er an mir Befehle zu geben. „Mach deine Beine breit!?!. Er ging am Ende des Satzes mit der Stimme immer hoch, so dass ich mir nicht sicher war, ob es nicht eine Frage war, bei der er meine Zustimmung hätte haben wollen. Ich war wirklich gespannt, wo das noch hinführen würde. Ich will gar nicht wissen, was sich die Zuseher (falls es welche gab) gedacht haben.

Nach einer Unmenge an Gestreichel und Geküsse, nach weiteren Befehlen, die nach Fragen klingen fing Mr. Barockes Hemd (mittlerweile lagen wir auf dem Bett) an mich zu lecken. Während ich mich vorher den ein oder anderen Moment gefragt habe, ob ich dem „Dom“ sagen könnte, dass er mich mal gefälligst härter anpacken soll und ob das nicht der Tod unseres Spiels geworden wäre, war mir als er zu lecken begann klar, wo seine Qualitäten liegen. Nicht so sehr in der Dominanz. Aber er leckte göttlich. Gut, dachte ich mir, das entschädigt für das nicht gut funktionierende Spiel. Also, Scheiß auf das Spiel. Das Lecken ist geil… So schaltete ich den Kopf aus und gab mich dem Vanillaigsten Sex, den man auf so einer BDSM-Party nur haben kann, hin.

Für den sehr geil geleckten Orgasmus, denn er mir bereitet hatte, forderte er einen Blowjob ein. Nichts leichter als das dachte ich, und legte los. Kurz bevor er kam, bremste er mich, angelte sich ein Kondom und fickte mich doggy, bis er kam. So waren wir am Ende beide glücklich und befriedigt, wenn auch anders als erwartet. Er drückte mir noch seine Nummer in die Hand und hofft, dass ich mich melden würde..

Allein auf eine Play-Party

Ich fühle mich schon eine ganze Weile underplayed. Die letzte Spiel-Session ist lange her. Ich müsste im Blog nachschauen, wann genau ich das letzte Mal eingetaucht bin ich das Spiel mit Dominanz, Unterwerfung und ein klein wenig Schmerz.

Es ist allerdings ähnlich schwer einen dominanten Partner zu finden, der zu einem passt, wie einen Partner für eine Beziehung. Es muss stimmen. Ich habe das Gefühl, bis ich dafür einen finde, könnte es noch ein wenig dauern.

Es war Samstag Abend, ich hatte nichts vor. Auf der Rirarammelseite laß ich, dass an diesem Abend in dem schönen Swingerclub, in dem Mr. Bondage mich mal gefesselt hat, eine BDSM-Play-Night stattfinden würde. Das klang doch schon mal vielversprechend. Stellte sich nur noch die Frage mit wem ich da hingehen könnte. Von den Männern, mit denen ich bisher so im Club war, haben die meisten keinen BDSM-Bezug, schieden also aus. Die anderen konnten so spontan nicht.

Also setzte ich ein Date-Gesuch auf die Rirarammelseite – am Nachmittag, also relativ kurzfristig. Es meldeten sich auch drei Interessenten. Der erste schrieb, dass er auf eine andere Veranstaltung gehen würden und wollte, dass ich doch dort mit ihm hingehe. Ähh nein, keine Lust auf unbekanntes Terrain an diesem Abend. Ich wollte explizit auf diese Party. Der zweite schrieb mit eine ewig lange Mail, warum er da gerne mit mir hingehen will. Beim Blick auf sein Profil und seine Vorlieben stellte ich dann fest, dass er Mollig unter „Geht gar nicht“ einsortiert hatte. Das ist immer ein Hinweis darauf, dass er eigentlich auf Size Zero Frauen steht und da bin ich definitiv raus. Er hat wohl den Hinweis auf Kurven in meinem Profil überlesen. Ich sagte ihm dass er meine Bilder schauen soll und gab ihm mein Album frei. Tat er und schrieb, dann auch prompt, dass er es sich nun anders überlegt hatte. Der Abend fing ja schon toll an. Was ein Arsch der Typ. Naja dann soll er sich halt eine andere suchen.

Ein Mann, den ich schon das ein odere andere Mal gedatet hatte, mit dem aber nie was lief, schrieb mir, dass er an diesem Abend mit einer Frau in den Club gehen würde und sich freuen würde, wenn ich auch käme. Das war am Ende der ausschlaggebende Punkt, dass ich mich entschied, alleine zu gehen. Das erste Mal überhaupt alleine in den Club und dann noch auf eine Play-Party. Aber es würde ein Gesicht da sein, dass ich kennen und so hatte ich einen Ankerpunkt. Ich packte meine Klamotten ein und freute mich tierisch darauf, mal wieder in einer Kinky-Atmosphäre zu sein. Mit Null Erwartungen fuhr ich los. Ich wollte einfach nur mein Rotkäppchen-Kostüm mal wieder anziehen und ein paar Menschen beim Spielen beobachten. Das war mein Plan.

In der Umkleide wurde mir dann bewußt, dass ich mein Korsett ja gar nicht allein anziehen kann. Bisher hatte ich immer jemanden dabei gehabt, der das dann für mich geschnürt hat. Blieb mir also nichts anderes übrig, als schon in der Umkleide jemanden anzuquatschen. Mit mir zusammen war gerade eine Transe dabei sich für den Abend herzurichten. Optimal dachte ich mir, sie weiß bestimmt, wie man so ein Ding schnürt. Damit lag ich richtig. Nettes Gespräch gleich noch inklusive. Läuft gut, de Abend schon in der Umkleide. Ich war happy, dass ich mich allein losgetraut hatte.

Korsett war geschnürt, Transe verschwand in den Club. Ich kämpfte derweil mit meinen Strapsen und stellte fest, dass es nicht sehr schlau war, sich erst das Korsett schnüren zu lassen und dann zu versuchen in Strümpfe zu kommen. Außer mir war noch ein Mann allein in der Umkleide. Also fragte ich ihn, nachdem ich es in meine Strümpfe geschafft hatte, ob er sie mir an meinen Strapshaltern befestigen könne. Es gibt wohl definitv schlimmere Bitten  :-)) Bisher haben sich immer noch alle gefreut, wenn ich sie gefragt habe. Der Mann sah nett aus, ein wenig unauffällig. Ich war mir nicht sicher, auf welcher Seite er spielt, dominant oder devot. Er war ein wenig älter als ich und trug lustigerweise ein rotes Hemd, dass ein wenig barock aussah. Er passte mit seinem Outfit sogar zu meinem Rotkäppchen-Outfit. Wie wenn es geplant gewesen wäre. Also rein ins Vergnügen. Ich war erst relativ spät in den Club gegangen, so dass schon halbwegs voll war und die meisten schon mit dem Buffet fertig waren. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite und besorgte mir gleich an der Bar etwas zu trinken. Auch mein Bekannter war schon da. Spannend ihn nun mal im BDSM-Kontext zu sehen. Ich gesellte mich zu ihm und seiner Begleiterin. Sie war nett, vermutlich ein gutes Stück älter als ich. Kurze blonde Haare, kurvig. Mir war nicht ganz klar in welcher Art Verhältnis die beiden zueinander stehen. Aber es ergab sich auch nicht die Gelegenheit ihn zu fragen, da sie nie von seiner Seite wich.

Ich wollte mich einfach mitten reinsetzen und gucken. Menschen gucken. Wie die miteinander umgehen, welche Klamotten sie tragen, wie sich Dominanz und Devotheit äußern. Lernte wieder einmal, dass die meisten dominanten Frauen nicht zu meinem Empfinden von Stil passen. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite. Das war einerseits nett, weil ich nicht mehr allein da war, andererseits verhinderte es irgendwie, dass ich noch jemand anderen Kennenlernen würde.

Wir streiften durch die Räume und schauten, ob es ein Spiel gab, bei dem es sich lohnt länger zuzusehen. Ich fühlte mich in meinem Outfit wohl und durchaus auch neugierig beäugt. Ich lief voraus, Mr. Barockes Hemd hinterher. Dann kamen wir zu einer Spielwiese auf dem ein Mann, den ich ziemlich heiß fand seine wunderhübsche, nackt perfekt aussehende (verdammt!!) Partnerin bespielte. Endlich mal ein Spiel, dass nicht so sehr vom Schmerz bestimmt war, was man sonst ja eher so standartmäßig antrifft. Sie ritt auf ihm, blendete die Umgebung völlig aus. Er gab ihr verbal den Rhythmus vor. Kurz bevor sie kam, befahl er ihr aufzuhören. Sie trug ein Analplug und wirkte unglaublich erregt. Man konnte sehen, wie die Erregung ein wenig abklang bei ihr. Dann trieb er sie wieder hoch, bis kurz vor ihren Orgamus. Die beiden wirkten sehr vertraut. Er wußte genau wie ihr Körper funktioniert. Dann nahm er sie doggy, zog sie an den Haaren. Nahm sie hart. Das Spiel der beiden turnte mich ungemein an. Er strahlte auf mich so eine natürliche Dominanz aus. Ich hielt mich abseits und sah den beiden gepannt zu. Während er sie doggy fickte, lächelte er mich an. Haha, wie geil. Ich nahm das als Kompliment. Und ich war plötzlich ziemlich angegeilt. Verdammt. Ich wollte ja nix anstellen an dem Abend…

Sehnsucht nach BDSM

Gestern Abend bin ich happy eingeschlafen. Guter Sex, gefühlvoller Abend, alles roger.

Aber dann bin ich heute morgen aufgewacht und konnte nicht mehr weiter schlafen, weil ich gemerkt habe, dass mir etwas fehlt. Es fühlte sich furchtbar an, weil mir ins Bewußtsein gerückt war, dass ich JD, meinen Dom schon ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Ein Jahr wie krass eigentlich. Die Zeit rennt. Ein Jahr- so schnell vergangen. Ich hoffe sehr, dass wir uns wiedersehen werden, aber ich bin mir nicht sicher, dass das klappt.

Dann wäre ich Domlos. Das fühlt sich sehr komisch, irgendwie unangenehm an. Das ist mir lange Zeit nicht aufgefallen, weil ich Mr. Bondage auch in einer Dom-Rolle akzeptieren würde. Aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass es wohl für ihn dahingehend nicht passt. Er kann mich bespielen, er kann mir unglaubliche Orgasmen machen. Das macht ihn irgendwie mächtig. Aber Mr. Bondage ist rastlos. Er sucht die Frau die ihn sexuell kickt. Das bin ich nicht. Ich bin ihm vermutlich zu wenig devot, zu wenig masochistisch. Er betont in letzter Zeit häufig, dass wir eine Vanilla-Beziehung haben. Gestern erst hat er es wieder erwähnt.

Ich mag unsere Vanilla-Beziehung sehr und sie wird auch Bestand haben, aber mit dem Aufwachen heute morgen ist mir klargeworden, dass ich mir wohl wieder jemanden suchen muss, der meine Lust in Richtung SM befriedigt. Mich hat in den letzten Wochen schon immer das Gefühl beschlichen, dass unsere Beziehung asymmetrisch geworden ist. Aber ich konnte nicht so Recht greifen warum. Er hat andere Frauen gedatet, ich auch andere Männer, zwar weniger als er. aber das war selbst gewählt. Aber so ein wenig habe ich meine SM-Kontakte vor allem zu JD einschlafen lassen. Es gab ja Mr. Bondage und der kann mir viel Befriedigung geben, wenn er will. Und daran scheitert es so ein wenig. ich spüre, dass er das nicht will. Vor allem nicht in der Häufigkeit in der ich das bräuchte. Ich bin dahin gehend nicht das, was er sucht. Ich kann seinen Sadismus nicht befriedigen. Vielleicht sucht er auch eine schlankere Frau, die eine andere Art von Attraktivität hat.

Ich habe das heute morgen verstanden. Ich akzeptiere das. Man kann das nicht erzwingen. Ich bin mit der Vanilla-Beziehung zufrieden. Wir haben viele wunderbare Momente außerhalb von Sex miteinander. Haben beispielsweise Sternschnuppen geguckt, fahren Riesenrad im Sonnenuntergang. Aber dadurch, dass ich meinen Wunsch nach SM-Befriedigung auf ihn verlagert hatte und ich meine anderen Kontakte sehr eingeschränkt habe, war das nicht günstig für unsere Beziehung. Es sorgte für unnötige Eifersucht bei mir. Er gab mir nicht das worauf ich hoffte, traf sich mit Anderen und ich verhielt mich wie ein wartendes Hündchen, dass sich keine Gelegenheit verbauen lassen wollte. Also hielt ich meine Abende für ihn frei. Das war falsch. Ich werde nun wieder mehr nach dem gehen, was ich möchte. Mich nicht mehr komplett nach ihm richten. Er tut es schließlich auch nicht.

Aber löst nicht mein Problem, dass ich wohl aktuell keinen Spielpartner mehr habe. Das ist ein ziemlich doofes Problem, von dem ich fürchte, dass es sich nicht so leicht lösen lassen wird. Aber immerhin weiß ich nun, was ich zu tun habe und kann meine Augen wieder offen halten, beziehungsweise auch in diese Richtung suchen. Ansonsten genieße ich unsere „Vanilla“-Beziehung und erfreue mich an den schönen Momenten.

Ich hoffe aber, dass wir wieder ein wenig intensiver fesseln werden. Wobei er gefühlt leider auch im Bondage-Bereich noch nach etwas sucht, dass ich ihm nicht geben kann. Eine Frau die so attraktiv ist, dass er sie auf Shows fesseln könnte.

Mein Sexleben schreit nach einer ruhigeren Phase nun wieder nach mehr Aufregung. Definitv.

Die andere Sub – Das Gespräch

Ich war in ein kleines Loch gefallen, es war nicht besonders schlimm gewesen und seit ich durchschaut habe, wieso das passiert, kann ich auch ganz gut damit umgehen. Außerdem wusste ich ja, dass ich nur eine Nacht allein war, bis ich Mr. Bondage zum gegenseitigen Aftercare wiedersehen würde. Wir wollten uns beide Nähe geben nach dem Spiel und reden. Der andere Teil des kleinen Tiefs würde weggehen, wenn ich ein wenig runtergekommen war nach dem ziemlich stressigen Wochenende und ausgeschlafen hatte. Ich ging früh ins Bett.
Am nächsten Tag ging es mir deutlich besser. Ich fuhr mit dem Zug zu ihm, er sammelte mich wie immer am Bahnhof ein. Dieser Moment wenn wir uns wiedersehen: er lässt mich dann immer spüren, dass er mich vermisst hat und dass er meine Nähe ebenso braucht, wie ich seine. Ich genieße diesen Moment immer sehr.
Später arbeiteten wir dann den Abend der Play-Party auf. Er war irritiert, dass ich ihm nicht vertrauen konnte. Er hatte den Eindruck, dass ich eigentlich gar nicht mit ihm spielen will, sondern es nur seinetwegen tue. Dem widersprach ich, denn ich will mit ihm spielen, aber ich brauche einfach manchmal mehr Zeit.
Wir hatten vorher mal darüber geredet, dass er mit mir ähnlich spielen wollte, wie JD mit mir Pornokino. Dass er mich in gewisser Weise anderen vorführen und zur Verfügung stellen wollte. Das fand ich sehr reizvoll und hatte ihm das auch so gesagt. Mir war allerdings überhaupt nicht klar gewesen, dass das sein Plan für diesen Abend war. Denn als feststand, dass das Hexchen mitgehen würde, dachte ich dass das Spiel mit ihr für ihn im Vordergrund steht. Die beiden hatten sich lange nicht gesehen und er hatte mir oft von gemeinsamen Spielen berichtet. Ich dachte, dass sie die Hauptrolle spielen würde an diesem Abend und ich einfach ein wenig zusehen konnte, wenn er mit ihr auf einem anderen Level spielt. Das war völlig okay für mich. So hatte ich die Konstellation interpretiert.
Mr. Bondage hatte allerdings ganz andere Pläne gehabt, wie sich in unserem Gespräch herausstellte. Er wollte zuerst mit mir Spielen. Das war sein Hauptfokus. Er wollte mich „Vorführen“, sehen ob sich ein interessantes Spiel, vielleicht auch mit einem anderen Mann ergibt. Ich war überrascht. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich Fokus stehen sollte. Ich freute mich und ärgerte mich gleichzeitig ein wenig, dass ich ihm nicht vertraut hatte und sofort auf die Barrikaden gegangen war. Aber an diese Möglichkeit hatte ich überhaupt nicht gedacht. Ich war so darauf fixiert, dass er mich einfach nur in zu wenigen Klamotten fesseln wollte. Andere Möglichkeiten hatte ich überhaupt nicht in Betracht gezogen. Er hatte deswegen so spät zu spielen begonnen, weil er mein Verhalten beobachtet hatte um herauszufinden, wie ich so drauf bin. Er versuchte mich einzuschätzen und kam dann nach einer Weile zum Schluss, dass es ein Spiel an diesem Abend nicht möglich sein würde, da ich ihm nicht vertraute. Das Fesseln war nur Plan B gewesen, damit wir etwas taten, was wir beiden schon kannten. Vertrautes Terrain, sozusagen.
Nach dem Abend war er sich jedenfalls wieder unsicher, ob es wirklich sinnvoll ist, dass wir miteinander spielen. Vielleicht wäre es besser, wenn wir einfach nur unsere Vanillabeziehung haben, grübelte er.
Ich will mit ihm spielen. Das sagte ich ihm auch. Aber er muss „Runter vom Gas“. Er muss mit mir in kleineren Schritten vorgehen. Ich bin immer noch eine Anfängerin. Bisher hatte er nur erfahrene Frauen gehabt, denen er gerecht werden musste. Ich machte ihm nochmal bewusst, dass auch an diesem Abend für mich auch bemerkenswerte Dinge passiert waren. Nämlich die Tatsache, dass ich einen ganzen Abend das Halsband öffentlich getragen hatte. Dass ich damit ein sichtbares Zeichen meiner Unterwerfung getragen habe. Das klingt so banal und wenn man erfahrener ist, dann ist das nicht mehr der Rede wert. Aber für mich ist das schon noch bemerkenswert. Hinzu kommt, dass ich mich zum ersten Mal habe an einer „Leine“ herumführen lasse habe. Auch das ist etwas, das ich auf mich wirken lassen muss. Ich glaube, dass war ihm überhaupt nicht bewusst. Das hatten das Hexchen und er eben schon öfter gemacht, überhaupt nicht der Rede wert. Aber ich taste mich noch ran an das Subsein. Fühle in mich hinein, was bestimmte Spiele mit mir machen.
Wenn wir privat spielen, vertraue ich ihm mittlerweile zu 100 Prozent. Da hat er mir gezeigt, dass er verstanden hat, dass er mit mir ein wenig behutsamer umgehen muss. Das hat wunderbar funktioniert. Ich warte schon immer sehnsüchtig darauf, dass wir wieder spielen. Aber das Vertrauen habe ich für öffentliches Spielen noch nicht. Das war auch auf der Party das Problem. Hier habe ich immer noch das Gefühl, dass er zu schnell zu viel von mir erwartet. Noch ein Punkt der mir klargeworden ist, vor Allem weil das Hexchen dabei war: Durch unsere Vanillabeziehung, die sich ja sonst auf Augenhöhe bewegt, braucht es einen deutlichen Anfang des Spiels. Denn das Hexchen war die ganze Zeit ihrer Anwesenheit eben in einer devoten Rolle. Die beiden sehen sich ja nur zum Spielen, da funktioniert das so. Aber für mich braucht es eben das Anlegen des Halsbands als Startsignal.

Das Fazit: Kommunikation ist wichtig. Aber auch Vertrauen. Wir arbeiten weiter daran. Darüber hinaus mag ich das Hexchen und fände es schön, wenn es sich mal wieder ergibt, dass wir zusammen auf eine Veranstaltung gehen.

Die andere Sub – Das Hexchen und der Inquisitor

Vorneweg zwei Dinge: Sorry fürs lange Warten lassen. Zum anderen ist dieser Eintrag in wieder ausgeschlafenem Zustand mit ein wenig Abstand entstanden.

Mr. Bondage unterhielt sich eine gefühlte Ewigkeit mit anderen Gästen. Das verwirrte mich ein wenig, da er doch sonst sehr ökonomisch mit seiner Zeit umgeht, wenn wir auf einer Party sind. Ich fragte mich, wann er denn endlich mit dem Hexchen spielen würde. Die beiden hatten sich lange nicht gesehen und ich wusste, dass er sich darauf gefreut hat mal wieder mit ihr zu spielen. Meine Interpretation dieser Konstellation war, dass die beiden miteinander spielen und ich mir das anschauen kann. Wenn noch Zeit bliebe danach, dann könnten Mr. Bondage und ich ja noch ein wenig fesseln. So hatte ich das gedacht.

Dann ging es plötzlich los. Mr. Bondage nahm das Hexchen am Seidenschal und führte sie in die andere Hälfte des Raumes. Dort stand ein etwas improvisiertes Andreas-Kreuz auf einem Podest. Ich ging hinterher und setzte mich auf eine Sitzbank, die ein klein wenig entfernt war. Mr. Bondage schlüpfte in seine Rolle. Er war Inquisitor und sie eben eine Hexe. Das ist ein Rollenspiel, das die beiden schon eine ganze Weile für sich spielen. Für mich klang er ziemlich schräg in dieser Rolle. Sehr ungewohnt. Aber das ist eben das Spiel der beiden. Ich sah dabei zu, wie er ihre Hände ans Kreuz fesselte. Die beiden waren gefühlt ganz schnell ins Spiel abgetaucht. Bald schon fing er sie an mit Schlägen zu bearbeiten.

Ich merkte, dass ich mir das nicht anschauen wollte. Nicht aus Eifersucht. Sondern weil ich es als einen intimen Moment zwischen den beiden empfand, da wollte ich nicht wie so ein Gaffer zusehen. Ich weiß ja aus meinen Swingercluberfahrungen schon, dass ich kein besonders guter Zuseher bin. Vermutlich weil ich mir nicht gern beim Zusehen zusehen lasse. Jedenfalls wollte ich die beiden für sich spielen lassen. Mr. Bondage hatte sich nicht dazu geäußert, ob ich dem Spiel beiwohnen sollte oder nicht, also entschied ich, dass ich mich wieder in den anderen Teil des Raumes setzen und dort warten würde, bis die beiden fertig waren.

Ich kannte eigentlich niemanden auf der Party so wirklich, so dass ich mich einfach alleine an einen Tisch setzte. Zwischen mir und den Spielenden befand sich eine Säule so dass mir die Sicht versperrt war. Es dauerte nicht lange, da kam eine Frau vorbei und meinte: „Ja sie wäre jetzt auch richtig sauer.“ Das bezog sie wohl auf die Tatsache, dass Mr. Bondage mit einer anderen Frau spielte und ich es mir nicht ansah. Dabei war ich gar nicht sauer und versuchte ihr zu erklären, dass es okay ist für mich, wenn die beiden spielen, ich lediglich nicht dabei zusehen möchte. Dass ich sogar eher froh bin, dass sie dabei ist, weil ich nicht so gerne öffentlich spiele (Zumindest noch nicht). Aber genau diese Art Nachfrage fällt unter den Punkt Drama, das ich nicht haben wollte.

Diese Nachfrage sollte sich noch ein zwei Mal wiederholen. Auf so einer kleinen Party passiert eben nichts unbemerkt. Manchmal riskierte ich einen kleinen Blick auf Mr. Bondage und Hexchen. Er als Inquisitor befragte sie wild, wollte ein Geständnis aus ihr rausquetschen. Er bearbeitete ihre Brüste hart, die hatten sich schon ein wenig verfärbt.

Ich kann verstehen, dass es Außenstehenden schwer fällt sich BDSM-Spielchen, vor Allem mit Schmerzen anzusehen. Das geht mir auch so. Ich kann mir schwer Spiele ansehen, die mein Schmerzlimit deutlich übersteigen, weil ich eben nicht aus eigener Erfahrung nachfühlen kann, was das mit demjenigen macht. Ich habe keine Vergleichswerte. Nichtsdestotrotz ist es okay für mich, wenn sich jemand freiwillig hart verhauen lässt, da ich rational weiß, dass die beiden es im Konsens tun. Ich wusste, dass Mr. Bondage es noch nie geschafft hat, sie an ihre Grenzen zu treiben.

Er schlug sie hart mit der flachen Hand auf ihre Schenkel. Ich konnte die Schläge hören. Er hatte ihr den Rock hochgeschoben,so dass ihre nackte Muschi verfügbar war. Sie stand da mit gespreizten Beinen und er fingerte sie immer mal wieder hart. Alle paar Minuten sah ich mir das Geschehen mal kurz an. Die Geschichte, die Mr. Bondage als Inquisitor zusammengesponnen hatte wurde immer abstruser. Ich hört was mit Sex und Bischof. Das ließ mich schmunzeln. Er ist schon einfach wirklich auch ein schräger Typ. Aber wenn die beiden daran ihren Spaß haben, dann sollen sie doch.

Irgendwann ging ich dann eine kurze Zeit in den Vorraum, als mir das Spiel zu laut wurde. Allerdings war es mir dort in meinem Kleid fast ein wenig zu kalt. Ich hoffte, dass die beiden bald fertig werden würden, auch weil ich nicht so recht wusste, mit wem ich mich unterhalten sollte. Als es mir zu kalt wurde und ich mich wieder drinnen an meinen Tisch gesetzt hatte kamen ein völlig verschwitzter Mr. Bondage und ein befriedigt fertig aussehendes Hexchen zu mir. Mr. Bondage bat mich, ob ich mich denn nicht zu ihr sitzen und mich ein wenig um sie kümmern könnte. Das tat ich. Er räumte währenddessen noch seine restlichen Utensilien auf. Sie sah befriedigt aus. Ich fragte sie, ob es ihr gut ginge und sie bejahte. Da die Session mit Mr. Bondage hart war, fragte ich sie ob sie denn „Aftercare“ brauchen würde. Nicht besonders viel, war ihre Antwort. Ein wenig in den Arm nehmen reicht bei ihr aus. Das tat Mr. Bondage dann automatisch auch, als er wieder an den Tisch zurückkam. Das Hexchen tickt da also ganz anders als ich. Wobei bei den beiden auch nicht so viele Gefühle im Spiel sind.

Mr. Bondage war völlig durchgeschwitzt, er musste sich erst wieder akklimatisieren. Ich saß mit den beiden am Tisch und wartete gespannt, was er mit mir noch anstellen würde. Nach einer Weile verschwand Mr. Bondage auf die Toilette und kündigte an, dass wir danach fesseln würden.
Ich klagte während er weg war dem Hexchen mein Leid. Die Nummer mit dem Kleid war jetzt wieder präsent. In dem Kleid konnte er mich nicht fesseln, also war die Alternative ausziehen. Im BH fesseln geht auch nicht, also würde nur oben ohne gehen. Absolut keine Option für mich. Ich kündigte dem Hexchen an, dass wenn er verlangt, dass ich mich ausziehe zum Fesseln, dass ich dann Safeworden würde. Absolutes No-Go momentan für mich. Ich hoffte sehr, dass es nicht so weit kommen würde.

Wohin mit dem Kaugummi?

Das hier ist ein Gastbeitrag von einem befreundeten Pärchen, das ich über Twitter kennengelernt haben. Die Beiden sind unter den Namen @falbalus und @Hirnventrikel bei Twitter zu finden. Ihre Spielbeziehung ist noch ganz frisch. Michael ist schon länger in der BDSM-Szene unterwegs. Susi ist ganz neu und seine Novizin. Eines ihrer Erlebnisse hat sie für mich aufgeschrieben. Es passt insofern gut zu meinem Blog, weil auch dabei sich ganz viel im weiblichen Kopf abspielt.

Wohin mit dem Kaugummi?
Samstagabend, ich fahre nach dem Mädels-Kino-Abend zu Michael. Dort angekommen finde ich einen Zettel an der Haustür mit folgenden Anweisungen:

Bild Blog Gast

Ich grinse sehr breit nehme den Zettel ab und betrete seine Wohnung. Alles ist dezent mit Teelichtern beleuchtet. Ich gehe in die Küche, entkleide mich und denke noch, dass ich den Kaugummi nicht vergessen darf und „zack“ zu spät: Ich liege Bäuchlings auf dem Bett, die rechte Hand an der Manschette bereits befestigt, die Augen verbunden und warte auf ihn.

Gerade als die Wohnzimmertür aufgeht, fällt mir der Kaugummi ein: „MIST“ zu Spät. Ich überlege noch den Kaugummi runter zu schlucken, aber auch das misslingt mir. Er betritt das Schlafzimmer und fesselt meine linke Hand, lässt mir aber etwas Bewegungsfreiheit. Anstatt mich auf die Situation zu konzentrieren, überlege ich wie ich diesen verdammten Kaugummi loswerde. Michael bindet mir die Füße fest und geht um das Bett herum. Ich nutze die Chance drehe den Kopf auf die linke Seite und nehme den Kaugummi zwischen die Finger. Und nun…. ? Ich habe den Kaugummi eine Zeit zwischen den Fingern, aufs Bettlaken damit „Nein“, also fällt mir nur der Bettpfosten ein. Kurzer Hand wird der Kaugummi dort hinter geklebt, damit er ihn nicht sehen kann. Erleichtert das Kaugummi losgeworden zu sein, können sich meine Gedanken jetzt dem Spiel widmen.

Heute Morgen dann greife ich hinter den Bettpfosten um das Kaugummi zu entsorgen und erzähle ihm von meiner gestrigen Not.
Wir haben herzhaft gelacht.