Idee in meinem Kopf – Clubbegleitung

Ich muss mir das jetzt mal aus dem Kopf schreiben.

Als ich letztes Jahr zwischenzeitlich auf Jobsuche war, ging mir auch immer wieder durch den Kopf, ob ich mir die Escort-Nummer vorstellen könnte. Aber sie ist aus mehrerlei Gründen nicht mein Ding. Zum Einen glaube ich immer, dass die Erwartungshaltung bezüglich der Optik der Dame, die man bei den horrenden Preisen, die die Mädels in dem Bereich verlangen automatisch hat, deutlich über meinem Niveau liegt. Aber viel wichtiger ist, dass ich keinen käuflichen Sex mag. Auch wenn das in dem Bereich ja manchmal etwas verschleiert ist. Sex wird – bei egal was –  nie eine Gegenleistung von mir sein.

Aber wenn man über Escort liest, dann kommt immer irgendwann, dass doch einige Männer auch vorwiegend jemanden zum Reden oder zum nicht allein sein suchen. Oder darüber hinaus mit ihnen mal den ersten Clubbesuch absolviert. Das alles könnte ich mir vorstellen und tue ich auch gern.

Ich grüble immer noch wie das aussehen könnte als Angebot. Nicht um damit reich zu werden. Aber auch nicht für umsonst. Beispielsweise Begleitung für den Abend, sei es zum Essen oder eine Stadtführung oder zum Kennenlernen eines Clubs oder Pornokinos… Von 19 bis 24 Uhr. Ich fahre uns auch mit meinem Auto wenn gewünscht. Essen und Eintritt geht auf ihn, plus Summe X (150 Euro?). Dafür bekommt man mich in aufgerüscht und als eine wertschätzende, weltoffene Gesprächspartnerin/Begleiterin. Sex gibt es nur bei Sympathie und freiwillig und wenn ich Bock drauf habe, dafür dann aber auch for free.

Vielleicht ist das auch alles doof und würde nie funktionieren. Vielleicht würde auch niemand für mich oder sowas bezahlen. Vielleicht ist es grundsätzlich auch bescheuert. Aber ich wollte mir das mal aus dem Kopf schreiben, weil es darin rumgegeistert ist. Feuer frei – Geigt mir eure Meinung…

16 Kommentare zu “Idee in meinem Kopf – Clubbegleitung

  1. Ohje, sehr spannendes und schwieriges Thema und ich kann dich absolut nachvollziehen. Dass du dir Gedanken drüber machst, dass bezahlter Sex eigentlich nicht in Frage kommt, aber der Rest ja durchaus seinen Reiz hat. Ich hab erst vor einigen Wochen auch einen Beitrag über genau diese Frage und diesen bescheuerten Zwiespalt in meinem Kopf geschrieben ( https://meinlebenimpelz.wordpress.com/2017/11/21/escort-fragezeichen/ ) – bin genau wie du für Input offen und kann dir leider auch keinen wirklichen Rat geben.
    Allerdings: meine Herangehensweise an andere solche Fragen ist ein Schritt-für-Schritt sich selbst befragen. Anfangen mit „Würde es mir Spaß machen?“ dann zu „Würde ich mich damit wohl fühlen?“, wenn all diese Frage mit Ja beantwortet werden, kommt „was hält mich davon ab? Ich mich selbst oder die Gesellschaft?“. An einen gewissen Punkt kam ich nie, weil ich mit Kindern arbeite und da immer diese riesen Hürde bleiben wird, dass ich mir da etwas kaputt machen würde.. Steht dir dein Beruf diesbezüglich im Weg oder hast du die Freiheit, solche Gedanken nur nach deiner eigenen Laune und Meinung beantworten zu dürfen?
    Ich denke, das ist mal die Grundlage zu diesen Überlegungen… Aber weiter bin ich selbst noch nicht 😉
    Schön zu sehen, dass auch andere Frauen darüber nachdenken… !

    Schönen Abend dir noch 😉

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    • Ich bin voll auf deiner Seite!
      Es ist verdammt schwierig!
      Klar, sie ist ein freier Mensch und kann machen was sie will!
      Sie ist niemandem Rechenschaft schuldig und fragt hier höflich nach der Meinung der Leser.
      Für mich, ganz ehrlich gesagt, hört der Spaß bei Geld auf.
      Keine Frage, es ist ihr absolutes Recht, sich so zu entscheiden wie sie es für richtig hält. Wahrscheinlich ist sie auch ihr Geld wert und sie würde niemanden Schaden zufügen indem sie Geld nimmt. Jeder würde es im Vorfeld wissen und nix wäre verwerflich daran!
      Aber….
      Es gibt ein ganz einfaches und sehr zutreffendes Sprichwort :
      Bei Geld, hört der Spaß auf!
      Wenn jemand eine Summe X bezahlt, hat er eine Erwartung für eine Gegenleistung.
      Und das ist bestimmt nicht nur die bloße Anwesenheit einer Dame.
      Für 150€ bekommt man in meiner Stadt 3 Stunden Sex mit einer gut aussehenden Dame. Und ganz Ehrlich gesagt, denke ich über diese Sache, warum sollte ich 150€ für ein Möglicherweise bezahlen, wenn ich für die gleiche Summe, ein mit Gewissheit, mit einer sehr hübschen, gut aussehende und systematischen Dame haben kann?
      Zudem sei angemerkt, wer Geld bezahlt, hat eine Erwartung!
      Leistung für Gegenleistung!
      Das mit der Begleitung für Geld, ohne Verpflichtungen, kann nur in die Hose gehen!
      Ich weiß, diese Worte klingen hart, jedoch bin ich immer ehrlich und frei gerade aus.

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      • Hm, ich weiß nicht… Also zum einen lautet das Sprichwort ursprünglich „Beim Geld hört die Freundschaft auf“ – will sagen, dass auch Menschen, die sich mögen, sich durch Geld entzweien lassen. Aber ich weiß, was du damit meinst und bis zu einem gewissen Punkt stimme ich zu.
        Allerdings ist das Problem hier, dass die meisten Menschen intuitiv skeptisch reagieren, wenn eine Frau solche Gedanken äußert, aber die wenigsten wirklich begründen können, woher diese Skepsis kommt. Was sind es denn konkret für Argumente, die dieses Geschäft zu etwas so Heiklem, so Verwerflichen machen?
        Formulierungen wie „Wahrscheinlich ist sie auch ihr Geld wert“ sind hingegen – meiner Meinung nach – genau die Aussagen, die der Sache ein schales Gefühl vermitteln. Solche Formulierungen nämlich vermitteln einen Eindruck von „Ich kaufe eine Frau“ = „Ich kaufe einen Menschen“, der einen bestimmten in Geldwert messbaren Wert hat. Das ist nicht der Fall!
        Und abgesehen davon würde ich auch die Rechnung und das „Möglicherweise“ nicht unterschreiben. Ich bin absolut davon überzeugt, dass es mehr als genug Männer gibt, denen ein paar Stunden Zeit mit einer interessanten Frau mit der unsicheren Variablen, ob Sex oder nicht, deutlich mehr wert ist als ein schneller Fick, ein ONS oder ein kurzer Puff-Besuch, bei dem sie sicheren Sex bekommen.

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        • Interressant, wie einem hier die Wort im Mund herum gedreht werden!
          Remi hat doch nach unserer Meinung gefragt und nichts anderes habe ich kund getan!
          Des weiteren habe ich darauf hin gewiesen, das ich frei und gerade aus bin, ergo schreibe ich nicht zwischen den Zeilen noch winke ich mit Zaunpfählen.
          Das Sprichwort und dessen genauen Wortlaut ist mir durchaus bekannt, man soll es nicht glauben, aber es gibt hier tatsächlich auch gebildete Männer und solche die ihr Hirn nicht in der Hose tragen.
          Wenn ich Freundschaft gemeint hätte, hätte ich es geschrieben. Da ich jedoch Spaß meinte, und darum geht es beim Treffen, habe ich Spaß geschrieben.
          Hätte man meinen Post aufmerksam gelesen, hätte auffällig werden sollen, das ich nix als verwerflich bezeichnet habe, sondern das Gegenteil war der Fall!
          Da ich Remi nich kenne, weder persönlich noch von Fotos, kann ich auch nur mutmaßlichen, das sie wahrscheinlich ihr Geld wert ist und es nicht mit Bestimmtheit behaupten. Aber was will mann von einer Dame erwarten, welche 3 Stunden Sex als schnelle Nummer bezeichnet …
          Wie dem auch sei, damit es zu keinen weiteren “ Missverständnisse “ kommen kann, verzichte ich in Zukunft auf gut gemeinte Ratschläge.

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  2. Die Idee finde ich gut und hätte ich damals bei meinen ersten Club besuchen auf jedenfall in Anspruch genommen.
    Das du Sex nur bei Sympatie machst, steigt meine Wertschätzung dir gegenüber enorm.
    Mache das,wozu du Lust hast,denn irgendwann ist alles vorbei und dann lebst du nurnoch von den Erinnerungen

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  3. Schon klar. Diesen Gedanken kenne ich. Aber was ist dahinter? Wird sie (Escort, Hure, etc) mich verstehen? Oder tut sie nur so? Verstehen heucheln? Klar, bin ich Stammgast, ab einer bestimmten Frequenz. Also vorher dauernd dabei sein, sie buchen. Stammgast werden. Dann könnte es eventuell etwas anderes sein als ein berechenbares Geschöpf der Milch gebenden Klasse. Couch? Statt einer professionellen Hilfe auf der Couch einer Frau, die Gesprächsbereitschaft heuchelt? Unter ihr, über ihr, hinter ihr, neben ihr, was ist schon der Unterschied? Versteht sie mich? Geh ich mit ihr aus ohne eindeutige Absichten, verhält sie sich wie ich es mir denke? Und woher weiß sie es, was ich mir dabei denke? Und wenn sie es sich nicht in der gleichen Weise denkt, ist sie dann schlecht? Oder bin ich dann nur ausufernd in meinen Wünschen? Und wenn ich es für sie bin, bin ich dann pervers, oder ist sie nur aus einem allzu konservativen Milieu entwachsen? Einfach nur Essen gehen? Einfach nur? Ich kann mich auch am Buffet alleine vergnügen. Gespräche? Gerne. Kennst du mich? Kennst du meine Vorlieben? Bist du sicher, dass das, was dir als das Dunkle erscheint, mit als das Helle sich offeriert? Nein. Pervertiert bin ich nicht. Ich bin nur 0815 der Durchschnittsbevölkerung mit 0815-Phantasien in Sachen Begegnung mit einer Frau. Gehört Sex dazu? Vielleicht? Vielleicht. Aber für einen ONS lade ich dann erheblich Müll zuvor ab, um danach überhaupt zu kommen. Nein. Das trifft nur für 1% der männlichen Bevölkerung zu. Der Rest kommt sofort. Reichlich. Ohne zögern. Der Rest ist nur zu diskussionsbedürftig. Sagt jede Escort. Der Rest fickt nicht. Ums verrecken nicht. Alles halb so wild. Alles gut. Und ich als Mann. Keine Ahnung. Als Mann ist Escort nur die Auswahl einer Frau als potentielle Nachtpartner für bezahlter handvermessener Zeit. Und nicht umgekehrt. Frauen wählen Männer aus. Escort tuen gleiches. Und wo bleibt der Mann als Mann? Als Zahler, der durch den Nenner der Anforderungen auf seinen Schwanz gekürzt wird. Wenn mann das als Mann akzeptiert, dann ist diese Nenner-Zahler-Rechnung machbar. Ansonsten ist es ein geschäft des kapitalistischen Angebot-Nachfrage-Handels …. Nix für mich …

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  4. Gibt alles schon zigfach und der Markt ist ziemlich überlaufen!

    Und wenn nicht fürs Geld, warum würdest du es sonst machen? Und für 150€ wäre mir meine Freizeit zu schade, dafür dass ich mir den Mann dann nicht wirklich aussuchen kann. Dann doch lieber ein echtes Date, in einem guten Restaurant mit leckeren Wein und wenn er am Ende zahlt, hat man die 150€ auch quasi „eingespielt“.

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  5. Deinen Gedanken verstehe ich. Anderseits wird wohl fast jeder auf eine sexuelle Gefälligkeit spekulieren. Der Eine eindringlicher der Andere nicht. Ich weiß nicht wie wohl Du dich fühlen würdest im Club einen Streit mit jemanden führen zu müssen, der dir vorhält dich doch „bezahlt“ zu haben. Es mag einen kleine Teil geben der wirklich nur eine Begleitung dabei haben will. Diesen Teil müsstest Du eben finden.

    Eine bitte, hab mehr Selbstvertrauen. Du bist eine sehr interessante, erfahrene und offene Person und das schätzen die Leute an Dir! Es wird sicher Leute geben die genau für Dich gerne Geld ausgeben würden. Egal welche Körpermaße Du hast, welche Frisur, … Steh zu dir, denn genau deine Selbstsicherheit die oft in deinen Beiträgen zu lesen ist macht Dich aus. Sei Du und verstell Dich nicht für andere!

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  6. Hey…
    Also ich würde dafür bezahlen. Und zwar nicht grundsätzlich, aber um DICH kennen zu lernen. Einen ganzen Abend über die Sicht auf die Welt und den Sex natürlich quatschen.
    Wenn es Sex gibt umso besser. Wenn nicht…wahnsinns Phantasien für meine Zukunft.
    Grundsätzlich habe ich noch nie und auch nicht vor für Sex oder Escort zu bezahlen. Das kann ich mir nicht vorstellen. Aber generell gibt es glaube ich genug einsame Menschen denen ein netter Abend was Wert ist.
    Also klappen würde das denke ich. Die Frage ist nur, ob allen die sex grenze so klar ist.

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  7. Escort-Service auf 450,00 Euro-Basis – steuerfrei sozusagen? Oder bar auf die Hand – ohne Nebenbeschäftigungsverhältnis? Was dann aber schnell in die Schwarzarbeit abgleitet.
    Egal wie! Rutsch gut rein (oder lass gut reinrutschen) – wie auch immer. 😉

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  8. Ich schließe mich erstmal Torben an, voll umfänglich, bis auf die Einstellung zum käuflichen Sex ;).
    Geld für Sex konnte ich mir bis vor kurzem für mich niemals vorstellen. Aber nach … (andere Geschichte) hab ich es doch getan. Es hätte sicher anders laufen können, aber so wie es war, war es gut! Nicht ganz billig, aber vermutlich werde ich es jetzt immer wieder mal machen. Und nebenbei: Wenn man damit keinen Menschenhandel und Kinderprostitution unterstützt ist doch überhaupt nichts gegen einzuwenden! Also bitte, Leute, die Ihr hier so offen seid: Macht Euch frei!
    Egal, das ist jetzt (1) meine persönliche Perspektive und (2) die von der anderen Seite!
    Aber vielleicht noch ein paar Gedanken für Deine Perspektive:
    Ich denke nicht dass der Markt für Dich zu eng ist. Wieviele Follower hast Du? *lach* Ich prophezeie Dir: Mindestens 2x im Monat! Ich kann mich natürlich täuschen, aber ich glaube: Du wirst nach einiger Zeit Schwierigkeiten haben die Interessenten unterzubringen (wenn ich Deine Leser nicht total falsch einschätze, und es wird sich rumsprechen)!
    Zum „Paket“: Begleitung (nur!) für einen Abend ist einfach und klar. Begleitung mit Sex auch! Aber Begleitung und Sex bei Sympathie finde ich hoch problematisch! Wenn Sex ausbleibt ist das eine Scheiß-Botschaft für den Empfänger! Außer Du willst das rauslassen, weil Du einen Kotzbrocken erwischt hast … aber dann könntest Du es auch besser direkt sagen!
    Ich würde Dir also empfehlen es klar OHNE Sex zu deklarieren! Wenn Du es doch willst dann wirst Du wissen wie das geht 🙂 ! Und wenn nicht hast Du es nicht versprochen, auch nicht unter Vorbehalt.
    150 Euro (Stunde oder Abend?) ist nicht viel mehr als eine Aufwandsentschädigung … Du kannst ja mal sanft einsteigen. Wenn Du einen echten Nebenerwerb draus machen willst … *lach* … dann müsstest Du ihn vermutlich bei Deinem Arbeitgeber anzeigen 😉 (wie war das bei Ophelia, ich stelle mit gerade einen katholischen Kindergarten vor …), versteuern, … damit würde ich erstmal langsam machen 😉
    Tu es! Ich melde mich freiwillig zum Beta-Test! Ohne Sex!

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  9. Genau die gleichen Gedanken hatte ich auch öfter mal, vor allem weil ich längere Zeit erotische Kontakte zu jemanden hatte, der mich dann für andere Dienste (Haushalt, Büro…) auch mal bezahlte – und sich das dann aufs Schönste gelegentlich vermischte. Aber als ich die „Geschäftsidee“ zusammen mit einer Gleichgesinnten umzusetzen begann, bestätigte sich das, was auch hier in einigen Kommentaren erwähnt wird: man hat es dann hauptsächlich mit Leuten zu tun, die Abmachungen und Grenzen als solche nicht erkennen (oder irgendwann darüber diskutieren möchten…). Und wenn es einigermaßen gut läuft kommt meistens trotzdem der Punkt, wo der Gedanke ans Geld dann doch der Dämpfer ist. Wir haben es dann rasch aufgegeben – vielleicht braucht man eine bestimmte Erwartungshaltung (bzw. Geschäftssinn), damit das für beide Seiten klappt.
    Der Grundgedanke ist aber weiterhin das Nachdenken wert.

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