Das Vorstellungsgespräch…

Dieser Blogeintrag beginnt mit einem sehr seriösen Angebot eines Mannes, der das Jammern über meine Jobsituation vernommen hatte. Nein, ich muss noch früher anfangen. Er hatte mir eigentlich schon vor vier Jahren, als ich nach dem Studium auf Jobsuche war zum ersten Mal einen Job angeboten. Aus irgendeinem Grund traute er mir zu, etwas zu können. Er ist in der Tat Geschäftsführer in einem kleinen Unternehmen. Aber es scheiterte bei mir einfach an der Tatsache, dass ich nicht die Stadt wechseln wollte. Er hatte mir auch in allen Phasen in denen ich Unzufriedenheit mit meiner Jobsituation äußerte immer wieder einen Job angeboten.

So auch jetzt, da ich wieder anfange zu jammern und mich unterfordert fühle. Diesmal kam er mit einer so konkreten Idee um die Ecke, die auch noch passte zu dem was ich kann, dass es ernster wurde. Man muss dazu sagen, dass wir uns nie getroffen hatten, sondern seit Jahren miteinander schreiben. Ein paarmal waren wir nahe dran gewesen, aber es hatte bisher nicht sollen sein. Ich spiele mit dem Gedanken irgendwann auf ein halbe feste Stelle zu reduzieren und freiberuflich die andere Hälfte zu arbeiten. Jedenfalls lag eine der Zweigstellen seines Unternehmens so günstig, dass es sich mit dem Urlaub verbinden ließ. Wir machten als einen konkreten Termin für ein Vorstellungsgespräch aus. Er bot mir an, dass ich dort in der Stadt übernachten kann und er mir dann das Hotelzimmer bezahlt (ohne, dass er mit dort übernachtet). Deal. Ich buchte das Zimmer, er würde mir dann das Geld geben. Das war der seriöse Teil. Es gab da in der Kommunikation zwischen Mr. Geschäftsführer und mir im Vorfeld des Vorstellungsgespräches aber noch den Moment in dem es flirty wurde. Es entwickelte sich zu einem spannenden Spiel zwischen seriös und sexy.

Das führte am Ende dazu, dass ich Lust bekam, mit dem Setting zu spielen. Ich packte also mal ein Business-Outfit ein (zumindest das was mein Schrank dahingehend so hergab.) Also Jeans, Blazer und Pumps (!). (Die habe ich sonst nur im Club getragen :-)) Ich hatte aber auch sexy Wäsche, Strapse und Spielzeug im Koffer. Man weiß ja nie. Auf den Fotos, die ich von ihm kannte, fand ich ihn durchaus attraktiv.

Wir trafen uns mittags vor dem Hotel und wollten dort bei einem Mittagessen unser Gespräch machen. Ich hatte mich echt aufgerüscht. Weil es mir Spaß machte und weil er mich auch in Turnschuhen akzeptiert hätte. Coronabedingt hatte das Restaurant zugemacht, wir konnten uns aber ins Café setzen, was wir dann auch taten. Er war mir gleich sympathisch. Und er trug natürlich des Gesprächs und seiner Rolle angemessen Anzug und Krawatte (steh ich halt auch irgendwie drauf). Dunkle tolle Haare, Lachfältchen, drahtig trotz Bäuchlein.

Ich bin mir ja nicht sicher, was sich die Damen vom Cafe gedacht haben, sollten sie auch nur ein wenig vom Gespräch mitbekommen haben. Es war wirklich eine kuriose Mischung zwischen Vorstellungsgespräch, privatem Kennenlernen, Flirten und Plaudern über Sex und das Bloggen. Wir hatten aber auch einen wirklich produktiven Teil über den Job. Das fand ich gut, weil ich mir das vorstellen kann, was er will und es wirklich eine Win-Win-Situation ist. Auch wenn die blasende Assistentinnen-Nummer ihren Reiz hat, ich wollte ja für seriöse Inhalte bezahlt werden.

Ein gutes Gespräch. Wir waren uns soweit handelseinig. Auch darüber, dass wir gemeinsam aufs Zimmer verschwinden würden. Also checkte ich ein. Auf dem Weg zum Auto um meinen Koffer zu holen, drückte er mir einen Umschlag in die Hand. Das war ein schräger Moment. Wie im Film, wenn er für seine Begleitung bezahlt. Fühlte sich ein wenig escortig an und ich mochte den Gedanken. Ich schaute nicht rein, sondern steckte ihn einfach in meinen Rucksack. So viel Vertrauen war da. Ich nahm an, dass es der Betrag fürs Zimmer war. Also 130 Euro. Er half mir ganz Gentleman den Koffer auf mein Zimmer zu bringen. Großes Zimmer, also in etwa so groß wie meine Wohnung. Er setzte sich auf die Couch. Ich wollte die Situation noch ein wenig anheizen, noch mehr damit spielen. Ich öffnete meinen Koffer, nahm den Beutel mit all meinen sexy Outfits und entschuldigte mich zum frischmachen ins Bad.

Aufregung machte sich in mir breit. Wir hatten Lust aufeinander. Er gab mir das Gefühl mich attraktiv zu finden. Da wollte ich ihm was bieten. Also zog ich mir schwarze Reizwäsche an. Eine Büstenhebe, die meine Brüste frei ließ, ihnen aber eine tolle Form gibt, darüber ein sexy Spitzenkleid. Ich legte noch das Strapsband um und zog mir die Strapse an. Es erregte mich, mich so aufzurüschen. Ich trug noch ein wenig Eyeliner auf und ein wenig Deo und richtete meine Haare. Keine Ahnung, ob er etwas ahnte, oder einfach nur ahnungslos wartete. Ich mutmaßte, dass die Aufregung in ihm hochkriechen würde. Ich wusste es zwar nicht sicher, aber er ist eigentlich weder der klassische Seitenspringer, noch sonst ein Aufreißer. Also für ihn war es sicher eine sehr wenig alltägliche Situation mit einer Frau mit eindeutigen Absichten auf einem Hotelzimmer zu sein. Ich war gespannt, wie gut er mit dieser Situation umgehen können würde. Da machte ich die Badezimmertüre auf. Er saß schräg gegenüber auf dem Bett. Ich lehnte mich lässig an den Türrahmen und wollte die Situation auskosten, wenn er mich in den sexy Sachen erblickte. Ein sehr breites Grinsen huschte über sein Gesicht. Ich lief auf ihn zu. Seinem Blick konnte ich entnehmen, dass ihm sehr gefiel was er sah. Dann setzte ich mich zu ihm auf die Couch. Ich fühlte mich sehr begehrenswert. Ich lehnte mich an ihn und sagte, dass dieser Moment bevor man zum ersten Mal intim wird, sich immer gleich schräg anfühlt. Dadurch, dass ich das thematisiert hatte, machte ich es uns leichter.

Dann küssten wir uns. Juhe. Wieder ein Mann der küssen kann. Die halbe Miete. Kann schon nicht mehr so viel schiefgehen. Ich ließ ihn meinen Körper erkunden. Streichelte ihm über den Schritt. Irgendwann wechselten wir aufs Bett. Ich hatte Lust ihm einen zu Blasen. Das würde die Vorstellungsgesprächs-Klischee-Fantasie noch komplettieren. Er zog sich aus. Ich nahm seinen Schwanz in den Mund und wollte ihn fertig hart blasen. Aber ich stutzte kurz. Es fühlte sich an, als ob seine Vorhaut verengt wäre, also nicht runterziehbar ist. Jetzt habe ich ja schon wirklich viele Schwänze geblasen. Aber ich erinnere mich nicht wirklich daran, das so ausgeprägt schon mal gehabt zu haben. Hmm, das warf schon mal meine normale Blasetaktik über den Haufen. Ich ließ mir aber hoffentlich meine kurze Verunsicherung nicht anmerken. Ich traute mich auch nicht fragen. Irgendwie wollte ich den Moment nicht zerstören. Manchmal macht man da bei jemandem ja ein Fass auf. Gut, dann einfach mal probieren, wie es funktioniert, ohne die Vorhaut zurückzuschieben. So ein wenig schade, ich konnte nicht mit meiner Zunge am Bändchen spielen. Ich blies also mit Vorhaut über der Eichel und spekulierte drauf, dass wenn es nicht funktionieren würde, was ich tat, er sich dann schon melden würde.

Seine Pläne waren aber erstmal andere. Er wollte lecken. Er erweckte den Anschein, als hätte er einfach Spaß daran mal wieder ausführlich eine Muschi lecken zu können. Na gut, ich lass mich dann auch nicht zweimal bitten und machte es mir bequem und spreizte die Beine. Ich war sehr gespannt, ob er wusste, was er tut. Die Antwort ist ja. Juhuu… Er leckte, wie ich blase. Rantasten an die Reaktion meines Körpers. Verschiedene Dinge probieren, spüren worauf ich reagiere. Lust anheizen, aber noch nicht aufs Ganze gehen. Potentieller Chef hat Leckprobe bestanden und mir einen 1A-Orgasmus geleckt. Und ich habe noch was gelernt. Er sagte mir, dass man mich ungewöhlicherweise mit seitlichen rechts/links-Bewegungen, statt von oben nach unten lecken müsse. Das war mir noch nie aufgefallen. (Alle Männer aufgemerkt!). Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich auch mit seitlichen Bewegungen masturbiere und deswegen mein Kitzler so konditioniert ist.

Nun stand also noch meine Revanche an. Back to the Blowjob. Ohne den könnte das Vorstellungsgespräch nicht enden. Ich wollte ihn ja von all meinen Qualitäten überzeugen. Nun lehnte er sich zurück und ich blies seinen Schwanz wieder steif. Selbe Taktik, wie beim Anheizen. Und einfach Probieren was funktioniert. Es dauerte nicht sehr lange und er kam deutlich vernehmbar und sah sehr happy aus. Mission accomplished. Wir gingen danach noch Essen, unterhielten uns gut und waren uns sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Beruflich, wie privat. Dann trat er seinen Heimweg an. Ich bin mir sicher, dass er nun immer wenn er in dieser Filiale ist mit einem Schmunzeln an unser Vorstellungsgespräch denken muss.

Lustiger Moment: Ich hatte ja noch vom Jäger das Glitzer-Einhorn im Dekolleté, dass ich mal kurz thematisieren musste…

Als ich allein zurück im Zimmer war, fiel mir der Umschlag wieder ein. Ich angelte ihn aus meinem Rucksack und wollte nachsehen, ob das Geld fürs Zimmer drin war. Ich öffnete ihn und war völlig irritiert. Zwei grüne Scheine ein paar braune. Das war ja viel zu viel Geld. Ich zählte durch. Alter Schwede oberkass 500 Euro. Für mich. So verrückt. Fühlte sich noch mehr escortig an. Mir gibt jemand soviel Geld. Das hatte er mir ja schon vorher gegeben. Ohne das irgendwas passiert war. Dabei hatte ich im Kopf kurz gewitzelt, dass meine Blowjobs schon krass gut sein müssten bei soviel Kohle. Ich schrieb ihm, dass er verrückt ist und ob er sich sicher ist, dass er mir das geben will. Ich hatte vergessen, dass er mir schon lange mal was Schönes schenken wollte. Dafür was das Geld gedacht. Ich sollte mir schöne Wäsche und Spielzeug kaufen… Damit wird das auch für mich ein wirklich unvergessliches Erlebnis bleiben.

Idee in meinem Kopf – Clubbegleitung

Ich muss mir das jetzt mal aus dem Kopf schreiben.

Als ich letztes Jahr zwischenzeitlich auf Jobsuche war, ging mir auch immer wieder durch den Kopf, ob ich mir die Escort-Nummer vorstellen könnte. Aber sie ist aus mehrerlei Gründen nicht mein Ding. Zum Einen glaube ich immer, dass die Erwartungshaltung bezüglich der Optik der Dame, die man bei den horrenden Preisen, die die Mädels in dem Bereich verlangen automatisch hat, deutlich über meinem Niveau liegt. Aber viel wichtiger ist, dass ich keinen käuflichen Sex mag. Auch wenn das in dem Bereich ja manchmal etwas verschleiert ist. Sex wird – bei egal was –  nie eine Gegenleistung von mir sein.

Aber wenn man über Escort liest, dann kommt immer irgendwann, dass doch einige Männer auch vorwiegend jemanden zum Reden oder zum nicht allein sein suchen. Oder darüber hinaus mit ihnen mal den ersten Clubbesuch absolviert. Das alles könnte ich mir vorstellen und tue ich auch gern.

Ich grüble immer noch wie das aussehen könnte als Angebot. Nicht um damit reich zu werden. Aber auch nicht für umsonst. Beispielsweise Begleitung für den Abend, sei es zum Essen oder eine Stadtführung oder zum Kennenlernen eines Clubs oder Pornokinos… Von 19 bis 24 Uhr. Ich fahre uns auch mit meinem Auto wenn gewünscht. Essen und Eintritt geht auf ihn, plus Summe X (150 Euro?). Dafür bekommt man mich in aufgerüscht und als eine wertschätzende, weltoffene Gesprächspartnerin/Begleiterin. Sex gibt es nur bei Sympathie und freiwillig und wenn ich Bock drauf habe, dafür dann aber auch for free.

Vielleicht ist das auch alles doof und würde nie funktionieren. Vielleicht würde auch niemand für mich oder sowas bezahlen. Vielleicht ist es grundsätzlich auch bescheuert. Aber ich wollte mir das mal aus dem Kopf schreiben, weil es darin rumgegeistert ist. Feuer frei – Geigt mir eure Meinung…

Feel like an Escort Girl

Part 2 und die Auflösung des Cliffhangers kommt bald. Vesprochen. Aber manchmal nimmt das Leben Kurven mit denen man nicht rechnet.

Ich sitze hier in einem Cafe mit Blick auf die Elbphilharmonie. Ein wenig ungläubig, dass ich mit meinem bunten Rucksack in einer meiner Lieblingsstädte sitze und frühstücke. Glücklich, dankbar und noch einen ganzen Tag Hamburg vor mir liegend. Mein Leben ist verrückt. Ich liebe das.

Ein Mann kam vor zwei Tagen mit der Idee auf mich zu, ob ich ihn nicht bei einem geschäftlichen Termin in Hamburg besuchen wollte. Jetzt so kurz vor meinem neuen Job. Jetzt wo sowas spontan noch möglich ist. Kurzer Blick in den Kalender. Mit ein paar kleinen Verschiebungen sollte sich das realisieren lassen. Er schlug mir einen Flug vor – Abends hin und am nächsten Abend zurück. Er meinte es also Ernst. Crazy. Er würde mich für eine Nacht wirklich nach Hamburg einfliegen lassen… Mein Blowjob muss wirklich gut gewesen sein. In meiner Vorstellung bin doch gar nicht so eine Frau, die man für Sex mal eben durch ganz Deutschland fliegen lässt. Die tragen Kleider und HighHeels, haben lange Haare und sind super gestylt. Aber doch nicht ich. Aber scheinbar gibt es da was, auf das er Lust hat.

Aber schon das Buchen des Fluges war nicht so ganz einfach, wenn es nicht auf seinem Konto oder Karten erscheinen darf. Also buchte ich den Flug und er gab mir dann das Geld hier. Während ich die Daten in die Buchungsmaske eintrug schrieben wir WhatsApp hin und her. Es machte ihn doch ein wenig kribbelig. Er hatte sowas bis dato auch noch nicht gemacht und war erstaunt über seine eigenen Verrücktheit. Aber kein Rückzieher. Ich buchte und würde am nächsten Abend nach Hamburg fliegen.

Da stand ich dann am Flughafen. So wie immer. Fast. Ich hatte mir die Haare frisch gefärbt, ich hatte vorher noch neue Strapstrümpfe gekauft (die alten hatten Laufmaschen), ich hatte zusammenpassende Unterwäsche angezogen und eingepackt und meinen Spitzenkimono in den Rucksack geschmissen. Zusätzlich noch schicke Schuhe, für die Bar in die wir gehen wollten. Es war aufregend. Sonst sah ich aus wie immer. Jeans, Sneakers, Kopfhörer und bunter Rucksack. Fühlte sich an wie ein Escort Girl auf Reisen (ohne Bezahlung, aber wer braucht die schon, wenn er einen freien Tag in Hamburg hat und alles was er tut aus reinem Spaß auch in München getan hätte), ohne wie eines auszusehen. Das Flugzeug war komplett voll, bis auf den Platz neben mir. Läuft. Es hätte vermutlich nie einer erraten, dass ich für eine Nacht und Sex nach Hamburg fliege.

In Hamburg fuhr ich wie vereinbart mit der S-Bahn in die Stadt zu seinem Hotel. Er war noch mit einem Kollegen beim Essen in der Zwischenzeit. Sein Hotel lag in der Nähe des Hafens. Juhuuu, genau das richtige für mich. Er sagte mir seine Zimmernummer und wollte kurz vor meiner Ankunft dann zurück im Hotel sein. Seine WhatsApps verrieten, dass er vorfreudig und ein wenig aufgeregt war. Nervös war ich nicht. Wir hatten uns ja schon getroffen. Aber ich hatte Lust auf einen schönen Abend.

Da stand ich an der Zimmertür mit der Nummer, die er mir geschickt hatte. Ich klopfte. Er öffnete. Im Anzug – ich mag das ja. Ankommen. Akklimatisieren. Schönes Zimmer. Großes Bett. Ich würde zumindest gut schlafen können. Ich wußte, dass er keine Erwartungen hatte. Auch wenn wir am Ende einfach nur einschlafen würden wäre das okay für ihn. Das fand ich sehr entspannend. Wir beschlossen, dass wir erst ein paar Drinks in der Bar nehmen würden. Sollten wir einem Kollegen begegnen, wäre ich inee Studienfreundin. Also kein Fummlen Knutschen in der Öffentlichkeit. Die Bar war der Hammer. Geiler Blick über die Stadt und den Hafen. Ich war total glücklich. Wie Weihnachten für mich. Einfach dort sitzen und aus dem Fenster gucken und Schiffe sehen. Sensationell. Wir quatschten. Ich unterhalte mich gern mit ihm.

Nach zwei Drinks verließen wir die Bar Richtung Zimmer. Kaum dort angekommen knutschten wir erst mal. Er warf mich aufs Bett. Und setzte sich auf mich. RRRR. Während wir knutschten fing er an mich auszuziehen. Ich sagte ihm, dass er zwei Möglichkeiten habe. Entweder könne er schauen, was für Unterwäsche ich drunter trage, oder er könne mich schnell ins Bad lassen. Er wählte beide Varianten. Er zog mich erst bis auf die Wäsche aus – hellblau mit Spitze. Dann schickte er mich ins Bad. Ich grinste und schnappte mir meinen Rucksack. Wäre ja auch doof gewesen hätte ich die schicke Wäsche, die Strapse und den Sptzenkimono umsonst mitgenommen.

Es war aufregend sich in Schale zu werfen. Meine Wangen waren gerötet, von den Drinks, sah aber halbwegs niedlich aus. Ich zog meinen dunkelblauen BH und das passende Höschen an. Dann den Strapsgürtel. Und die neugekauften Strümpfe. Ich hängte sie vorne ein und versuchte das selbe hinten. Es wollte einfach nicht funktionieren. Ich machte lustige Verrenkungen. Ich musste lachen – wenn Männer sehen würden, wie zumindest ich aussehe, beim Versuch die Strapse zu befestigen. Oh Mann. Dann passierte es. Beim Versuch die Bänder hinten einzuhängen riss ich mir ein Loch und damit einen Laufmasche in die neuen Strümpfe. Verdammt. Hat sich ja voll gelohnt. Ich zog meinen Kimono über. Die Strapsbänder waren nur vorne eingehängt. Flucht nach vorne. Ich kam aus dem Bad und lehnte mich an die Ecke, so dass er mich vom Bett aus sehen konnte. Von vorne sah das ja ganz sexy aus. Ihm gefiel was er sah. Ich grinste und erzählte von meinem Missgeschick und dass ich das mit den Bändern nicht hinbekommen habe. Er bot an mir zu helfen. Kein Mann hat jemals abgelehnt Strapsbänder einzuklipsen. Und ja es gibt schlimmeres als einer Frau, während man ihr ungeniert auf den Hintern gucken kann die Bänder der Strapse einzuhängen.

Das sexy Outfit gab mir ein gutes Gefühl. Wir knutschten. ich wußte, dass er nervös war, weil ihm manchmal sein Kopf einen Strich durch die Rechnung macht, oder er relativ schnell kommt, wenn er wenig Sex hat. Mir macht das alles nichts aus. Ist einfach menschlich. Und ich weiß, wie ich zu einem Orgasmus kommen kann. Bin da ganz gechillt. Er erkunde meinen Körper in dem hübschen schwarzen Spitzenkimono. Saugte meine Brustwarzen. Erwischte genau meinen Grad an Intensität – niht zu hart und nicht zu weich. Seine Hand arbeitete sich zu meinem Höschen vor. Ich war feucht, er schob es einfach zu Seite und befühlte meine Muschi. Spielte an meinem Kitzler. Sein Finger arbeitete sich vor, drang in mich ein. Bewegte sich. Schnell, fast schon zu schnell.

(Off topic: Bedienungsanleitung für mich liebe Männer: Lieber langsam bewegen und nicht drehen).

Aber ich hatte Lust. Es ist nicht leicht den Körper eines anderen zu lesen wenn man sich nicht oft gesehen hat. Während er mich fingerte und ich ihn auf das richtige Tempo hingewiesen hatte, fing ich an meinen Kitzler zu massieren. Er lag seitlich neben mir. Liebkoste meine Brüste und füllte mich mit seinen Fingern aus. Ich steigerte meine Lust und spürte den Orgasmus nahen. Er hatte seinen Kopf über mir und sah mir beim Kommen zu. Ich ließ die Erregung abklingen und verkrümelte mich unter die Bettdecke, weil mir ziemlich bald nach dem Orgasmus immer kalt wird. Er war immer noch komplett bekleidet in Anzughose und Hemd.

Jetzt war er dran, fand ich. Also raus aus den Klamotten. Ich öffnete sein Hemd, er schälte sich freiwillig aus dem Rest. Nur die Shorts ließ er für mich übrig. Lange blieben auch die nicht mehr an Ort und Stelle. Ich fing an zu blasen. Bisher ging das immer schnell. Heute sollte es ja nicht nur heim Blowjob bleiben. Nach kurzer Zeit bremste er mich. Ich sollte aufhören, sonst würde es nix mehr mit Sex. Er wollte mich doggystyle nehmen. Angelte sich ein Kondom aus seinem Kulturbeutel. Ich kniete mich brav von ihn. Seine Finger testen schon mal den Weg. Ich mag das. Ich spürte ihn hinter mir. Dann versuchte er in mich einzudringen. Klappte nicht. Ich eng und er nicht ganz steif. Er ärgere sich, dass sein Kopf nicht wollte. Ich fand es nicht weiter wild. Wir versuchten es nochmal in der Missonarsstellung, aber auch da ging es nicht. Also versuchte ich ihn samt Kondom hart zu blasen. Und hörte nicht auf bis er kam. Er ärgerte sich über seine Performance. Ich finde es nicht wild. Ich glaube er ist nicht er Typ für One Night Stands. Ist vermutlich eine Aneinander- Gewöhnungssache. Danach gingen wir schlafen. Es war eh schon spät. Er musste morgens ins Büro und ich mit ihm das Hotel verlassen. Ich stellte ihm noch einen Blowjob für den Morgen in Aussicht. Und hielt mein Versprechen. Ich finde mit so einem Blowjob in einen Arbeitstag starten…

Ich hoffe er sitzt nun entspannt lächelnd an seinem Arbeitsplatz mit Blick auf die Elbe. Ich werde mich nach meinem Frühstück nun auf in die Stadt machen und meine Zeit noch genießen….