One-Minute-Man im dunklen Klo

Ein wenig zurück liegt das Abenteuer mit dem Segler, wie ich ihn nenne. Eigentlich müsste ich Seefahrer sagen, denn er hat mal auf einem Schiff gearbeitet.
Der Segler gehörte auch zum ersten Schwung Männer, die mich über die Seite angeschrieben haben. Am Anfang war ich nicht besonders wählerisch und mit dem Wissen von jetzt, würde ich mich vermutlich auch nicht mehr mit ihm treffen.

Aber von vorn. Wir haben uns eigentlich gar nicht viel geschrieben, sondern trafen uns relativ schnell mal Abends auf einen Drink in einem Restaurant.
Das Gespräch war ganz nett, er hat mir jetzt nicht überragend gefallen, war aber okay. Vermutlich ein schlechter Ansatz, wenn man Knistern und Leidenschaft sucht. Aber naja. Er studiert in derselben Stadt, wie ich und hat eine Freundin, aber mit einer getrennten Wohnung. Juhu, endlich die Aussicht auf eine bequeme ungestörte Location. Ich dachte mir, ich schau einfach mal, was er kann, der angehende Ingenieur. Das ist jetzt nicht der Beruf, bei dem ich vorurteilsmäßig auf guten, leidenschaftlichen Sex tippen würde, aber frau kann sich ja mal überraschen lassen.

Gut, ich fuhr also ein paar Tage später zu ihm und er sammelte mich am Parkplatz ein. Wir kamen in seine wirklich sehr schnuckelige 1-Zimmer Wohnung. Und dann war der komische Moment auch schon da. Uns beiden war klar, worauf es hinaus laufen sollte, aber wie anfangen.. Ah krampfig. Sein kurioser Vorschlag zur Rettung der Situation: Wir sollten in sein Bad gehen. Dadurch, dass es kein Fenster hat, ist es darin wirklich stockfinster. Statt Augenverbinden, diesmal also das winzige dunkle Bad.

Na gut, dann also ab ins Bad. Und los ging es mit Knutschen und Fummeln und Ausziehen. Nichts davon hat mich besonders gekickt. Ich habe fast nicht getraut mich zu bewegen, weil ich nichts runterschmeißen und mich nicht stoßen wollte. Nach etwa zehn Minuten hat er dann gesagt, dass wir jetzt zum Bett gehen sollten, um Sex zu machen. Er war schon ziemlich angeturnt. Vom dunklen Bad komplett nackt ins helle Zimmer laufen war echt ungeil. Wieder eine komische Situation. Aber gut, dann hab ich mich da irgendwie auf sein Bett gelegt und gewartet was passiert. Er zog sich schnell ein Kondom über und legte sich auf mich drauf. Es dauerte dann gefühlte 60 Sekunden bis er fertig war. Also noch bevor ich bemerkt hatte, dass er in mich eingedrungen war 🙂

Dann kletterte er runter und zog sich wieder an. Er hat aber auch gar keine Anstalten gemacht, sich dafür zu interessieren, ob es mir gefallen hat oder nicht. Oder ob ich noch gern kommen würde. Ich glaube allerdings nicht, dass er das so gemacht hat, weil er so ein Egoist ist. Sondern eher, weil er es nicht kann. Er hätte wohl auch gar nicht so recht gewußt, was er jetzt machen soll. Na gut, gesegelt wird kein zweites Mal.

3 Kommentare zu “One-Minute-Man im dunklen Klo

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