Sexpanne und sensationelles Essen Teil 2

Nach dem doch angenehmen Aufwachen schafften wir es auch irgendwann aus dem Bett zu klettern. Nach dem Frühstück zeigte er mir dann seine kleine aber feine Heimatstadt. Das Wetter war super, war ein netter Sparziergang. Ich fühlte mich langsam als würde ich ein Wochenende lang Urlaub vom Singledasein machen. Als wir dann wieder zurück waren zu Hause machten wir es uns wieder gemütlich. Und am Abend stand an. Toll war, dass ich Fußball schauen durfte. Meine Lieblingsmannschaft spielte. Mr. E-Technik stand derweil in der Küche und kochte das Menü, dass er mir versprochen hatte. Eine wunderbare Arbeitsteilung, wie ich finde.

Pünktlich zum Ende des Spiels war dann auch das Essen fertig. Und es hielt sowas von was er versprochen hatte. Er ist wirklich ein überragender Koch. Erster Gang Karotteneis (geeiste Karotten), dann gab es einen unfassbar leckeren Salat mit Speckstreifen. Hauptgang war Zwiebel-Schinken-Filet mit Pernod-Kartoffeln. Und dann die Nachspeise: Megaleckeres Tiramisu.. WIe versprochen: Orgasmusverdächtig.

Beim zweiten Anlauf Sex zu haben, waren wir beide leider wieder nicht erfoglreich. Diesmal zog er sich ein Kodom an und als er gerade loslegen wollte, war er auch schon gekommen. Ooops. Ich hatte sehr gehofft, mehr für ihn als für mich, dass er es beim zweiten Anlauf hinbekommen würde, weil er dann vielleicht nicht mehr so nervös ist. Aber dem war wohl nicht so. Aber auch jetzt fand ich es nicht schlimmt. Auch wenn es mich schmunzeln ließ. Erst keinen hochbekommen, dann zu früh kommen. Der Arme, es war wirklich eigentlich der wörst case. Aber wir nahmen es mit Humor.

Dann stand der eigentliche Grund unseres Treffens an.. Zusammen den Super Bowl schauen. Die Halbzeitshow sah ich noch, dann war ich so müde, dass wir ins Bett gingen. Kuschelten uns wieder aneinander. Ich schlief mit der Hoffnung ein, dass er diesmal so müde war, dass er dieses Mal wenigestens schlafen konnte und nicht wieder die ganze Nacht wach liegen würde.

Am nächsten Morgen sah er zumindest fitter aus, als am Tag zu vor. Und er wurde nicht müde darin, dass er mir doch noch Lust verschaffen wollte. Er machte sich daran, mich mit Fingern und Zunge zu befriedigen. Ich hoffte so sehr, dass er das hinbekommen würde, ganz allein, ohne, dass ich nachhelfen muss. Ich muss zugeben, dass ich kurz für den Fall, dass es nicht klappen würde, über das Vorspielen eines Orgasmuses nachgedacht hatte. Ich habe diesen aber dann aus verschiedensten Gründen sofort wieder verworfen.

Da lag ich da, den Kopf voller Gedanken, den Mann zwischen meinen Beinen. Er voller Hingabe, ich bemüht mich fallen zu lassen. Gar nicht so einfach. Damit gedanklich beschäftigt zu sein, kommen zu wollen, wozu ich mich eigentlich hätte fallen lassen müssen.  Mir zu wünschen, dass er ein Erfolgserlebnis bekommt. Und dann ging es von ganz allein. Denn Mr. Technik wußte was er tut.  Egal, ob geübt oder nachgelesen, wie es geht, es war gut. Er machte es genau richtig und ich merkte die Wellen. Da wußte ich, dass ich kommen würde und ließ mich ganz hineinfallen und hatte einen wundervollen Orgasmus. Und ähnlich, wie von seinen Kochkünsten würde ich auch mehr von seinen Leckkünsten nehmen. Über meinen Orgasmus waren wir beide ziemlcih glücklich.

Ich hab mich sauwohl gefühlt bei ihm und ich würde das gerne bald wiederholen.  Übung macht den Meister. Irgendwann klappt das mit dem Sex auch dann. Da mache ich mir gar keine Sorgen.

12 Kommentare zu “Sexpanne und sensationelles Essen Teil 2

  1. Das von dir skizzierte Thema, dass die Erektion nicht anhält und/oder er zu früh kommt, ist wohl weit verbreitet. Die diskutierten Ursachen reichen von zu hohen Östrogengehalt im Trinkwasser, über männliche Arbeitsplatzunsicherheit, bis zum allgemeinen männlichen Unbehagen vor heutigen Frauen.

    Eine von mir sehr geschätzte Frau äußerte dazu eine weitere Theorie. Danach läge es an der alltäglichen Onanie, die durch die in der letzten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts stattgefundene (angebliche) Widerlegung des damit verursachten Rückenmarksschwundeals als allgemein unschädlich und als gesellschaftlich akzeptiert, praktiziert wird. Onanie als Einschlafhilfe am Abend, Onanie als Starthilfe in den Tag ist einfach zu viel. Wobei es nicht um das Thema des Rückenmarksschwundes geht, sondern um die Betätigung an sich. Dadurch dass der Mann nur noch diese eine Bewegung kennt und kann, ist er das übliche Rein-Raus-Gefahre nicht mehr gewohnt und kann ihm nichts abgewinnen. Der Mann sei es nach ihrer Auffassung nicht mehr gewohnt, die Hüfte zu bewegen, er kenne nur die Handbewegung. Gleiches gilt für den blow-job. Sie hat die Erfahrung gemacht, sich einfach neben dem Mann hinzulegen und im gemütlichen einen runter zu holen, klappt auf einmal. Da findet er sich in gewohntem Fahrwasser, im vertrauten Bewegungsmuster und in einer ihm geläufigen Stimulation. Probiere es mal. Vielleicht ist ihre Ansicht ja zutreffend.

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    • Das sind ja wilde Theorien. Etwas zu viel Vermutung und Gemunkel ohne Quellennachweis!

      Dabei ist es eher trivial: ein Kerl, der ewig keinen Sex hatte (und noch nie wirklich viel), wird freilich bein ersten mal wieder nervös sein und keinen hoch bekommen. Und dann wenn der Druck etwas geringer ist, wird es mit der Erektion klappen, jedoch weil die Routine fällt, wird die Kontrolle eher gering sein.
      Mehr ist da glaub ich nicht… aber was weiß ich.

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    • Very sorry, aber ich halte die von dir angeführten Theorein bzw. Erklärungsversuche allesamt für großen Quatsch, ja für mich haarsträubend. Diese Problematik (neue Frau, erst Erektions-(beibehaltungs)-Probleme, danach Ejac. praecox, hat zu 99% mit Dingen zu tun, die sich im Kopf abspielen (was Remi mit „Nervosität“ beschrieben hat.

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  2. bei einer länger andauerenden Beziehung mit regelmäßigem Sex würde sich das sicher bald geben bei ihm, aber das ist ja nicht dein „Sex-Modell“……

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  3. Na hat sich wohl jemand zu sehr unter Druck gesetzt (gefühlt).

    Ist natürlich ne schwierige Situation, schon lange keinen Sex mehr gehabt, dann noch mit ner Frau die extra dafür anreist, eine Frau die offensichtlich „viel“ Sex mit wechselnden Partnern hat, also entsprechende Vergleichsmöglichkeiten, und dann noch das Wissen im Hinterkopf dass es ein ausführliches und schriftliches Review seiner „Performance“ hier gibt. Da ist es durchaus nachvollziehbar dass der Kopf den Schwanz blockert, …

    Da kann man(n) schon Mitleid haben, …

    Und zu den wilden Thesen oben:
    Meine Erfahrung, nach mehr als 15 Jahren Masturbation & Sex, widerspricht den Thesen dann doch deutlich.
    Ich kann keinerlei Zusammenhang feststellen zwischen dem was ich mit mir mache und dem Gefühl oder dem Leistungsvermögen beim „Duett“.

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  4. Ich setze Waldsterns Theorie eine schlichte self-fulfilling prophecy entgegen: Jemand, der im voraus weiß, dass seine sexuelle Performance später in einem öffentlichen Blog proklamiert und ausdiskutiert wird, steht vermutlich – bewußt oder unbewußt – so unter Druck, dass es zu so etwas kommt, das wir hier lesen konnten (aber vermutlich ist es nicht so ;-))

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  5. naja, das klingt nach -ja- einem urlaub vom singledasein, dass scheinbar ganz angenehm genommen wird….eine vielleicht ausgewogene bilanz der anderen art 🙂

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  6. Ich kann das schon recht gut verstehen, dass er die Frau mit dem Blog ganz bewusst treffen wollte, denn du erzählst sehr liebevoll und vor allem wohlwollend von all deinen Begegnungen. Und du schreibst ja auch in den Kommentaren hier, dass du das, was passiert war, nicht als schlimm, sondern als total menschlich empfunden hast.
    Das ist schon schön so.

    Ansonsten denke ich, verursacht tatsächlich der Kopf die meisten dieser sogenannten Pannen. Wenn ich mir vorstelle, dass ich in solch einer Situation wäre…, da gäbe es genügend Ängste und Erwartungen (an mich selbst), Befürchtungen… …, das wäre bei mir kaum anders gelaufen.
    Aber das Schöne ist doch: mit jeder Wiederholung wird es besser!

    Alles Liebe für dich von
    Rolf

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