Absolutes Blinddate – mit abschließender Polizeikontrolle

Nach ein wenig Kuscheln unter der Decke, sagte er mir, dass ich ihm nun einen Blasen solle.. Cool, da weiß ich, was zu tun ist..Ich richtete mich auf und suchte mir eine bequeme Position zwischen seinen Beinen und legte los.. Und durfte ihn zum ersten Mal anfassen. Darauf hatte ich Bock. Wobei nicht ganz ohne, immerhin steht in seinem Profil, dass er keine Frauen mag, die nicht blasen können. Also wollte ich mich besonders anstrengen. Und hoffte, dass er nicht zu dem kleinen Prozentsatz an Männern gehören würde, die nicht mögen, was ich tue.

Gut bestückt..Nicht einfach zu blasen, wegen der Größe. Am Anfang saugte ich mehr und bekam relativ schnell Schmerzen in den Backen, dann ändert ich meine Taktik und lutschte mehr.. Ich war gewillt, dass so lange zu tun, wie er es eben wollte. Immerhin hatte er bisher die ganze Arbeit gemacht und mich schon zwei Mal kommen lassen. Ich musste öfter Mal meine Position ändern.. und uncoolerweise zwischendurch meine Nase hochziehen, weil ich Schnupfen hatte und sonst nicht atmen hätte können.. Sehr sexy.. Immerhin gab mein Genussmann wohlige Geräusche beim Blowjob von sich..Da interpretiere ich mal hinein, dass ich meine Sache nicht so schlecht gemacht habe. Irgendwann, nach einer ganzen Weile, befahl er mir, mich auf den Rücken zu legen.. Dann kletterte er auf mich und nahm mich in der Missionarsstellung.. Ich nutzte die Gelegenheit und fasste seine Arme an.. Alter Schwede, ziemlich sexy durchtrainierte Arme.. Hatte ich bei meinem Genussmann gar nicht erwartet..

Ich genoss es von, so ein wenig was von ihm zu entdecken. Auch von ihm gefickt zu werden. Was er tat fühlte sich gut an. Aber ich wußte, dass ich nicht kommen würde. Irgendwann zog er sich aus mir zurück und spritze auf mir ab. Und zwar ne ordentlich Ladung…Und als er fertig war, verteilte er sein Sperma ganz genüßlich auf meinem Oberkörper und Bauch.. Ich war komplett glitschig.. Spermaspielchen.. uahh.. Dieses Glibberzeug.. er hatte da wohl ziemlich Spaß dran und verrieb es wie Sonnencreme, bis es komplett eingezogen war. Ich dachte währenddessen an was Schönes.. Sonne, Strand, Palmen.. Sonne, Strand, Palmen.. Und grinste innerlich, weil ich merkte, dass er tierisch Spaß an seinem Spielchen hatte. Als alles eingezogen war, deckte er mich wieder zu und wir lagen entspannt nebeneinander.

Er hielt meine Hand ein wenig. Ich hätte mich so gern an ihn hingekuschelt, aber ich hab mich nicht aus meiner Rolle getraut. Er fragte auch ob es mir gut geht. Und ich antwortete mit Ja. Lachen war mir eigentlich verboten, aber als er mich am Kinn packte und nochmal auf die Nummer mit dem entspanneten Kiefer zurück kam, musste ich einfach lachen und konnte mich nicht mehr zurück halten.. Aber es war entspannt und wir lachten beide.. Dann sagte er mir, dass ich aufstehen sollte.. mir war ziemlich kalt, nackt ohne Decke und ich zitterte.. Ich war gespannt, was jetzt noch passieren würde.. er führte mich zu seinem Sofa, auf dem auch meine Sachen lagen… ich musste mich aufrecht auf das Sofa setzen… Dann beugte er sich zu mir und flüsterte mir ins Ohr: „Zähle langsam bis 50, dann nimm die Augenbinde ab, zieh dich an und geh nach Hause..“ Nachdem ich wie Espenlaub zitterte, holte er mir noch seine Decke und legte sie um mich.. Dann ging er..

Er hatte vorher schon eine Andeutung gemacht, nach dem Motto, ICH sehe dich ja dann… Von dem her war ich vom Kopf her darauf eingestellt, dass er Abend so enden könnte…
ich zählte bis 50, nahm die Augenbinde ab, zog mich an und war innerhalb kürzester Zeit gegangen..

Waren ganz schön viele Eindrücke.. Wir hatten insgesamt drei Stunden gespielt..Ich setze mich in mein Auto und fuhr los. Während ich fuhr meldete sich mein Ex und sagte mir, dass er noch was mit mir wegen eines Termins am nächsten Tag besprechen müsste. Cool, da würde ich jetzt also durchgefickt und vollgewichst hinfahren.. Keine Zeit es sacken zu lassen… Auf dem Weg dort hin geriet ich noch in eine Polizeikontrolle.. super.. Ich hatte da schon sein paar Sprüche auf den Lippen, wie och ne nicht schon wieder blasen, das habe ich gerade ne halbe Stunde lang gemacht.. und musste mir bei der Frage, wo ich gerade herkomme, ein Schmunzeln verkneifen.Ich konnte ja schlecht sagen: „Och ja ich war da bei so nem Typen.. den hab ich zwar nicht gesehen, aber der hat mich gerade drei Stunden rangenommen..“ Zum Glück ließ mich der Polizist auch gleich wieder fahren…

Also hatte ich am Abend keine Chance mehr das Erlebte sacken zu lassen. Ich kam spät ins Bett und merkte, dass ich ziemlich ausgelaugt war.. War doch ne krasse Erfahrung.. Aber eine die ich nicht missen möchte, auch wenn sie mich an meine Grenzen getrieben hat. Das wollte ich ja.. Am nächsten Morgen als ich aufstand, war ich körperlich komplett gerädert. Ich fühlte mich wie nach einer zu harten Joggingeinheit. Aber auch mein Kopf war müde.. Und ich hatte eine tiefes Bedürfnis nach körperlicher Nähe.. Ich hätte jemanden zum kuscheln und knutschen gebraucht.. Das hat mich wirklich die nächsten zwei Tage begleitet.. Doch ich hab mich ein wenig einsam gefühlt… Das fand ich sehr bemerkenswert.. Das hab ich in dem Setting mit meinem Dom nicht, weil dort das Spiel auch anders endet.. Interessante Erfahrung. Der Alte Mann, der sonst immer zum Kuscheln herhalten musste, der hat gerade mit einer Frau angebandelt und war nicht verfügbar.. Muss mir also einen neuen Kuschelpartner suchen.

Meinen Genussmann habe ich immernoch nicht gesehen. Es war eine sehr intensive Erfahrung und ich kann so gar nicht einschätzen, wie es bei uns weitergeht. Ich habe das Gefühl, dass er das Heft des Handelns in der Hand hält. Ich hatte nie über das Blinddate hinaus gedacht. Und hänge jetzt in der Luft. Er hält sich mit Feedback noch ein wenig zurück. Das macht es nicht einfacher. Ich kann einfach auch nicht einschätzen, wie es ihm mit mir gefallen hat. Was er denkt, wie es mit uns weitergeht. Weiter spielen? Endlich kennenlernen? Mal sehen…

13 Kommentare zu “Absolutes Blinddate – mit abschließender Polizeikontrolle

  1. Mutig Mutig ^^
    Erstmal Danke, für einen wieder mal tollen Beitrag bzw. das du uns Leser und innen an deinem Erlebnis teilhaben lässt. 🙂

    Da kommen ganz böse Kopfkino Gedanken auf. *fg*
    Auch wenn ich mich selbst nicht trauen würde, mich auf so ein „Blindes“ Spiel mit eigentlich jemanden (vollkommen) fremden einzulassen. Wenn man jemanden kennt, dann schon oder das zumindest jemand anderer die Person kennt, so auf die Art von verleihen oder ausborgen. 😉 Dann sieht das schon anderes aus und hätte Definitiv seinen ganz besonderen Reiz.

    Daher sag ich nochmal Mutig Mutig. =)

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  2. Tja meine kleine Sklavin hat halt eine neugierige Ader und ist mutig! Hauptsache Sie ist mit dem was Sie tut glücklich und hat im Nachgang positive Gedanken an ihre Erlebnisse

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  3. Hallo liebe Remi,

    ich bin noch relativ neu hier (hab zwar schon hin und wieder meinen Senf dazu gegeben), bin eigentlich noch dabei mich von hinten durchzulesen, spring aber manchmal auch an aktuelle Postings von dir,… wenn sie in meiner Mailbox liegen und ich nicht widerstehen kann. wie ich sehr gern zugebe. Sooo gings mir auch hier.. mit diesen Beiträgen. Ich find sie.. total interessant… schön geschrieben… geil…

    Aber eine Anmerkung dazu hab ich trotzdem. Du schreibst: “ Und ich hatte eine tiefes Bedürfnis nach körperlicher Nähe.. Ich hätte jemanden zum kuscheln und knutschen gebraucht.. Das hat mich wirklich die nächsten zwei Tage begleitet.. Doch ich hab mich ein wenig einsam gefühlt… Das fand ich sehr bemerkenswert..“ …
    Ich denke, jeder der sich mit solchen Themen uns Spielen auseinander setzt, weiss: Man(n) muss die Sub nach Beendigung des Spiels, auffangen. Das heisst, was Du empfunden hast.. ist absolut normal. Ich will diesen Mann nicht kritisieren, aber das Ende hätte er auch anders gestalten können. Es war ein cooler Abgang… doch.. wenn ER dich in den Armen gehalten hätte… vielleicht noch eine Stunde .. es wäre verantwortungsbewusster und vielleicht für dich noch schöner gewesen. (Schlaubergermodus …. jetzt wieder ausgeschaltet!!)

    Danke für deine tollen und ehrlichen Beiträge, ich habe sehr viel Spass damit.

    Alles Liebe

    Maurice

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    • Ich bin mir sicher, dass er das wußte.. Und an jedem anderen Abend hätte er das mit Sicherheit auch gemacht. Aber dieser Abend war und wird in seiner Form eine Ausnahme bleiben und da passt das Ende auch dazu… Außerdem war es auch wirklich spannend, was mit mir dabei passiert ist.
      Nachdem mein Dom JD sonst immer alles richtig macht, wäre mir,das auch nicht so bewußt gewesen.. Auch wenn das in dem Moment, wo ich einsam war blöd war, ist es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte..

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  4. Ich glaube, mir wäre es nach diesem Ende des Abends nicht gut gegangen. Mir wäre es wichtig gewesen, ihn wenigstens nach dem Spiel zu sehen und auf die berühmte Augenhöhe zu kommen, über das Erlebte zu sprechen, in den Arm genommen und gestreichelt zu werden, vielleicht noch ein Glas Wein miteinander zu genießen, sich in die Augen zu sehen… kurz: aufgefangen zu werden! Dieser Teil gehört für mich genauso zu einem guten Spiel wie ein gelungenes Entrée. So bist Du aufgewühlt, mit dem Kopf voller Gedanken und geplättet von lauter widersprüchlichen heftigen Gefühlen ganz allein gelassen worden. Ich finde es auch nicht ok, dass er sich nicht wenigsten gleich am nächsten Tag um Dich gekümmert hat. Du warst so mutig, brav und tapfer und hast Dich so vollkommen hingegeben und „nackt gemacht“… Wo bleiben da am Ende die Wertschätzung und der Respekt seinerseits? Mir kommt sein Verhalten egoistisch und ein wenig feige vor. Demütigung im Spiel kann ja sehr reizvoll sein. Aber so gedemütigt nach Hause fahren zu müssen, ist unglaublich hart und hätte bei mir einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Ja – vielleicht passte das Ende irgendwie und mit Sicherheit hast Du eine wertvolle Erfahrung gemacht an diesem Abend. Doch wenn Du auch nach zwei Tagen noch diesen Mangel an Nähe und Zärtlichkeit spürst, dann stimmte etwas ganz Entscheidendes nicht. Nach einem guten Spiel gehe ich beschwingt, heiter, euphorisch und zufrieden heim… vielleicht bin ich körperlich völlig groggy und und vielleicht schwirrt auch mir der Kopf – aber mir geht es GUT, so gut, dass ich die ganze Welt umarmen möchte! Genau das hattest Du leider nicht – noch nicht einmal am nächsten Tag, wo das Auffangen spätestens fällig gewesen wäre aus meiner Sicht 😦

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