Wie der Abend im Swingerclub endete…

Erwartet nicht zuviel, der Blogeintrag wird nicht mehr sehr lange. Manchmal schaffe ich es aber einfach nicht ein Thema zu Ende zu schreiben und muss es teilen.

Je länger der Abend im Club dauerte, desto mehr gelangte ich zur Erkenntnis, dass es für mich an diesem Abend aus vielerlei Gründen schwierig werden würde zu kommen. Es stach mir kein Mann ins Auge, auf den ich Lust gehabt hätte, die Pärchen waren alle als Pärchen zugange, dass die meisten ohne Kondome fickten und man sich die erst hätte an der Bar holen müssen und Klamotten, in denen ich mich nicht wohl fühlte. Vieles was mir im Kopf umher geisterte. Was nicht hieß, dass ich dem Abend im Club nichts abgewinnen konnte. Ich bin einfach immer zufrieden, wenn ich Menschen beobachten kann und davon gab es ausreichend.

Ich verabschiedete mich innerlich von meinem Orgasmus, aber fragte Mirco, ob er denn kommen könne, wenn ich ihm vor Zuschauern einen blase. Er bejahte. Also gingen wir in den Paare-Bereich und suchten uns eine Szene, die uns anmachte. Wir setzten uns wieder an den Rand auf die Bank und sahen eine kurvige Frau, die mit zwei Männern zu Gange war. Ein MMF, wie schön. Das ganze hatte eine leichte BDSM Komponente, weil ihr Partner ließ sie auf dem Boden knien und dem anderen Mann einen blasen.

Mirco lehnte sich lässig gegen die Wand neben der gepolsterten Sitzbank. Er packte mir seinen Schwanz aus und ich machte mich gierig drüber her. Ich hatte Lust ihm Formvollendet mein Können angeihen zu lassen. Leckte, saugte, massierte ihn mit der Zunge. Blendete das meiste um mich herum aus. Er sah sich die Dreierszene an. Irgendwann konnte ich hören, wie die Frau satte Schläge auf den Hintern bekam. Dazu ihr Stöhnen zwischen Schmerz und Genuss. Mirco mochte das, ich wusste, dass er auch in die Richtung geneigt ist. Das hatte er meinen Hintern auch schon spüren lassen. Bei jedem Schlag, den ich hörte spürte ich, wie er noch einen Tick härter wurde. Ich spürte, dass ihn das was er sah anturnte. Ich konnte ihn leise stöhnen hören und auch dass er mich vorwarnte, dass er gleich kommen wird. Ich wollte keine Sauerei veranstalten, also ließ ich ihn in meinen Mund kommen. Ich nahm alles auf, stand auf und verschwand in den Duschbereich. Leider gab es kein Waschbecken, also spuckt ich es innerlich grinsend ein wenig umständlich in die Dusche und versuchte mir den Mund auszuspülen, ohne komplett nass zu werden. Er stand zufrieden lächelnd da, als ich wieder kam. Also war ich auch zufrieden. Wir gingen dann relativ schnell nach Hause. Es war auch schon spät geworden.

Ich freute mich darauf bei ihm zu übernachten. In seiner Nähe zu sein war unglaublich angenehm. So kamen die Jungs auch zu ihrem zweiten Abend allein. Wir hätten es vermutlich auch so geschafft ohne uns auf den Keks zu gehen, aber es ist doch immer gut, wenn jeder mal ein wenig Zeit für sich hat. Und ich hoffte ja doch noch ein klein wenig drauf, dass Mirco und ich noch ficken würden. Nur wir zwei in seinem Bungalow war mir eh die sympathischte Variante. Es war spät, wir landeten schnell im Bett. Dieses Mal zurrte er die beiden Betten gleich mit seinem Gürtel zusammen. Beim ersten Mal sind die immer auseinander gerutscht. Und dann haben wir es endlich getan. Gefickt. Und ich habe es genossen. Auch wenn er mir keinen Orgasmus ficken kann, aber das kann eh quasi keiner. Und es gibt da ja andere Wege und ich war am Ende des Abends auch befriedigt. Und am morgen dann nochmal. Dieses Mal hat er nicht so gut geschlafen neben mir, wie beim ersten Mal, ich dafür umso besser. Dann trennten sich unsere Wege. Ich hatte den Jungs gesagt, dass ich zum Frühstück komme. Es war der letzte ganze Urlaubstag. Wir küssten uns ein letztes Mal und gingen auseinander. Ohne Wehmut, denn es war eine schöne Zeit gewesen.

Und am Ende ergab es sich, dass wir auch den letzten Abend noch zusammen verbrachten und wir auch nochmal im Bett landeten. Ich genoss es mit ihm. Seit der Trennung vom Kollegen war das gefühlt das erste Mal richtige Nähe. In der letzten Nacht blieb ich nicht bis zum Morgen, weil unser Flug halbwegs früh ging und ich noch packen musste. So brachte er mich in der Nacht dann ganz Gentleman zu meiner Hotelanlage zurück. Wir haben uns gut getan in dieser Woche. Was ein schöner Zufall. Ich schließe nicht aus, dass wir uns bei Gelegenheit mal wieder sehen. Unabhängig von der wirklich witzigen aufregenden Zeit mit den Jungs, komplettierte Mirco unseren Urlaub einfach perfekt.

Zwischen Traum und Realität – mal wieder im Club – Part 2

Nach dem Einstand beschloss ich mein eigentlich es Cluboutfit anzuziehen. Das hatte den Vorteil, dass man es easy über die Brüste nach unten ziehen konnte. Damit konnte ich es anbehalten, die Männer aber alle spaßigen Stellen erreichen. Win-Win-Situation quasi. Wir wanderten wieder durch die Zimmer, blieben mal hier mal da stehen. Eine ältere Frau vergnügte sich mit drei Männern. Ein junges sexy Pärchen stand in einer Ecke und war nur mit sich beschäftigt. Die beiden waren aber wirklich erregend anzusehen. Weil es knisterte, weil ihre Lust sich echt anfühlte.

Irgendwann fragte ich meinen Begleiter, ob er Lust hatte, dass wir in die einsehbare Höhle gehen. Also Handtücher ausgebreitet und rein ins Vergnügen. Nun beschäftigten wir uns auch erst mal miteinander. Knutschen, fummlen, streicheln, blasen. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, dass uns ein paar Männer dabei zusahen. Meine Gelegenheit die MMF-Fantasie in die Tat umzusetzen. Also bat ich einen Mann hinzu. Ich hoffte, dass es meinen Begleiter nicht stören würde. So wirklich abgesprochen hatten wir das nicht. Ich ließ mich von meinem Begleiter doggy ficken, während ich den Unbekannten blies. Allerdings stelle ich fest, dass das in Pornos besser aussieht, als es in echt ist, zumindest wenn man den Anspruch hat gut zu blasen. Aber man kann nicht technisch gut blasen, wenn derjenige der einen von hinten fickt den Rhythmus vorgibt. Dann bleibt nur übrig, den Mund offen zu halten und sich dem Rhythmus zu ergeben. Aber wenn man den Anspruch gut zu blasen beiseite räumt, dann kickt es mich doch. Ich mag es einfach mit mehr als einem Mann, wenn ich im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehe. Manchmal brauche ich das einfach.

Als der erste Mann der beteiligt war gekommen ist und ging, bat ich ein wenig später einen anderen hinzu, der mir sympathisch war. Dann blies ich meinen Begleiter mal ordentlich fertig und ließ mich vom zweiten Mann streicheln und befummeln. Ich bin mittlerweile viel kommunikativer geworden in solchen Situationen. Allerdings bin ich mir gar nicht sicher, dass alle Männer damit umgehen können. Ich mag es aber, wenn man zwischendurch zusammen lachen kann. Manchmal können die Jungs auch nicht so wie sie wollen und bleiben nicht steif und ich versuche herauszufinden, woran es liegt, was ihnen Stress im Kopf macht. Ich frage dann auch schon mal: „Ist alles in Ordnung bei dir, geh es dir gut?“ Ich glaube meine zunehmende Erfahrung lässt mich das mittlerweile anders machen. Früher habe ich mich bei Clubbesuchen quasi immer hinter den Männern versteckt und nun entscheide ich selbst und manage so eine Situation auch mal.

Als alle Beteiligten dann irgendwann durch waren gingen mein Begleiter und ich an die Bar auf einen Drink. Er tanzte ein wenig, ich sah mir Menschen an. lch finde das einfach so superspannend. Wir unterhielten uns mit einem Paar, bei dem sie ein unglaublich krass geschnürtes Korsett trug. Sie hatte mir ihren Mann immer ausgeliehen, weil er es als einziger schaffte mein hinteres Strapsband wieder einzuhängen. Das mit dem Korsett war deren Fetisch. Die wollten im Club gar nichts anderes, als dass sie ihr wirklich beeindruckend aussehendes Kleidungsstück ausführen konnte. Kein Sex, nur Sehen und Gesehen werden und ein wenig tanzen. Aber auch okay.

Meinem Begleiter war nicht entgangen, dass ich noch nicht gekommen war. Das wollte er noch ändern. Deswegen gingen wir, als es schon ein wenig später war, wieder in die Höhle, dieses mal aber auf eine zweite Etage der selben Spielwiese bei der wir zu Beginn des Abends waren. Diese lag nur schwerer erreichbar im Inneren, so dass wir nicht so einfach gestört werden würden. Ich war mir ja nicht sicher, dass ich meinen Kopf so ausbekommen würde, dass das klappt. Aber er sagte, dass er einfach gern leckt. Also legte ich mich auf den Rücken und versuchte an nicht allzuviel zu denken. Was gar nicht so einfach war, wenn immer mal wieder jemand durch die kleinen Öffnungen reinschaute. Aber nachdem er wirklich Ausdauer an den Tag legte und auch wusste was er tat, merkte ich, wie ich mich mehr und mehr darauf einlassen konnte und meine Erregung anstieg. Nach einer gefühlten Ewigkeit (und ich bewunderte ihn wirklich sehr für sein Durchhaltevermögen) spürte ich die ersten leichten Wellen kommen. Ich kam, nicht sehr intensiv aber gekommen. Mein Begleiter ließ aber nicht locker, er ging gleich zu Runde zwei über. Das war genau das richtige. Nach so einem Halborgasmus machte er einfach weiter. Und dann kam ich richtig heftig. Rrrr. Männer, die gerne lecken und wissen was sie tun sind Gold wert.

Es war also ein gelungener Abend mal wieder in einem Club. Wir werden uns sicher irgendwann nochmal verabreden, wenn wir beide Lust haben auf einen Abend im Club.

Zwischen Traum und Realität – mal wieder im Club – Part 1

In der Corona-Zeit habe ich sehr oft von einem MMF geträumt. Eigentlich war es immer der selbe Film im Kopfkino. Ein Mann nimmt mich doggy, während ich einen anderen blase…

Ich habe vor Kurzem sogar die wirklich wunderbaren Jungs angeschrieben, mit denen ich vor vier Jahren den Dreier hatte. Leider können oder wollen sie aktuell nicht – vermutlich aus Beziehungsgründen. Sehr schade. Den Wert dessen, was die beiden gut eingespielt da mit mir angestellt hatten, der erschloss sich mir in seiner Gesamtheit erst viel später. Gute eingespielte Männer, die sich im besten Fall auch noch mögen, für einen Dreier – unbezahlbar.

Die Swingerclubs haben ja seit Anfang Oktober wieder offen. Die ersten beiden Wochenenden war mir das, was ich da an Anmeldezahlen auf der Rirarammelseite für die einzelnen Veranstaltungen gesehen hatte viel zu krass. Ich war ja nicht einsam während Corona, aber größere Menschenmengen auf engem Raum, irgendwie geht das für mich noch nicht. Sollen die sich alle erstmal austoben, ich komme dann wenn sich der erste Clubrausch wieder gelegt hat.

Doch dann bekam ich doch Lust wieder loszuziehen. Mein Lieblingsclub hat überlebt und seine Pforten wieder geöffnet. Ich sah in der Anmeldeliste einen Mann, mit dem ich schon mal ein Date gehabt hatte. An den musste ich seit unserem Date manchmal denken. Er war etwas unglücklich mit seinem Kopf gegen mein Balkontüre gelaufen, was einen Fleck hinterlassen hatte. Dieser Fleck brachte mich aber immer wieder zum Schmunzeln so dass ich ihn einfach nicht weggewischt hatte. Still there. Und nachdem der Abend mit ihm auch sehr okay war fragte ich ihn einfach, ob er alleine oder in Begleitung an diesem Abend sein würde. Man zahlt genau das gleich, wenn man als Paar oder als Solomann kommt. Für ihn wäre es sicher ein Vorteil mit einer Frau dorthin zu gehen und nicht als Solomann losziehen zu müssen.

Er antwortete prompt, dass er sich freuen würde, wenn wir zusammen dorthin gehen. On top lud er mich vorher noch zum Essen ein und holte mich ab und fuhr mich wieder ein. Das war viel mehr als ich erwartet hatte. Aber ich freute mich auf das Essen mit ihm. Er war ein wirklich interessanter Gesprächspartner. Der Abend konnte also gar nicht schlecht werden.

Wir gingen Essen, dann bald Richtung Club. Ich hatte am Nachmittag richtig viel Zeit gehabt mich aufzubrezeln. Rasieren, Pediküre, Eincremen, Stylen… Beim Essen trug ich die Strapse schon unter meiner Jeans. So aufregend nach so langer Zeit mal wieder loszuziehen. Wir hatten vorher nicht über unsere Erwartungen gesprochen, aber das würde mit ihm schon klappen. Wir hatten uns Zeit gelassen mit dem Essen, so dass schon einiges los war, als wir am Club ankamen. Seine Adresse und den Klarnamen im Club hinterlassen fühlt sich irgendwie schräg an, ebenso die ganzen Menschen ohne Masken. Aber 3G wurde streng kontrolliert.

Ab in die Umkleide. Das erste Paar, das wir sahen, da hatte die Frau eher sexy Abendgardarobe an, als das was ich unter klassischem Cluboutfit kannte. Führte gleich mal zum Outfit umdisponieren meinerseits. Ich hatte mir neben meiner Lieblingsclub-Klamotte noch ein kleines Schwarzes mit Cut-Outs in den Rucksack geschmissen. Also erst mal noch ein wenig seriöser. Strapse drunter, Pumps an, ab in die Menge. Und das war wirklich ab in die Menge. Vor der Bar drängten sich die Menschen. Das mochte ich vor Corona schon nicht besonders gerne, noch weniger aktuell. Er ganz Gentleman übernahm das Drinks besorgen, so dass ich mich etwas abseits neben die Tanzfläche stellen konnte. Man sah den Menschen an, dass sie es genossen, einfach mal wieder unter Menschen zu sein, sich sexy zu kleiden und zu flirten.

Ja, ich genoss es sehr, dem bunten Treiben mit etwas Abstand zuzusehen. Zu beobachten und zu rätseln, ob die Paare, die gemeinsam da sind, auch im wahren Leben zusammen sind. Zu Rästeln nach was der einzelne wohl suchen mag hier im Club. Menschen in mehr oder weniger geschmackvollen sexy Outfits beim Tanzen, beim Bewegen, beim Genießen zu beobachten. Es machte mir gar nicht so viel aus, dass die Musik so nahe an der Bar fast zu laut war für eine gute Unterhaltung.

Damit ich hatte ich eigentlich schon mein Soll erfüllt für diesen Abend. Ich wusste sonst gar nicht so genau worauf ich Lust hatte. Nach einer Weile bevölkerten die ersten die diversen Matten, Höhlen oder Spielbereich. Meine Begleitung im Schlepptau zog ich durch die Zimmer um zu sehen, ob mich etwas kickt von dem was sich dort abspielt. Das ist erst mal völlig unabhänggig von wie alt die Beteiligten sind, oder wie sie aussehen. Mich fesselt immer, wenn ich das Gefühl habe, dass die Lust echt ist, wenn Frau wirklich Spaß haben und im besten Fall auch noch kommen und nicht nur Pornomäßig rumstöhnen. Zu Beginn sind immer viele Soloherren auf der Suche nach einer Gelegenheit.

Ich stand neben einer Spielhöhle/Wiese, die durch eine Wand mit großen Gucklöchern abgegrenzt war. Man konnte von drei Seiten reinschauen. Innen war es dunkel. Zwei Paare fingen an sich zu vergnügen. Ich ging auf die der Eingangstür abgewandten Seite, so dass nicht so viele Menschen an mir vorbei kamen. Mein Begleiter kam mir nach. Während ich zusah, spürte ich ihn an meinem Rücken. Ein weiterer Mann stand neben mir und sah auch zu. Keine Ahnung, ob die Herren mit Blicken mit einander kommuniziert hatten, aber sie fingen an mich zu streicheln, sanft zu berühren – jeder auf einer Seite. Ich genoss es. Es fühlte sich aufregend an. Sie ließen mich auch ihr harte Lust an meinem Hintern spüren.

Aber nach kurzer Zeit schaltet sich der pragmatische Teil meines Hirns ein sagte mir, dass es hier im Gang ja doof ist und darüber hinaus hatte ich jetzt auch das Kleid an, wo man nicht so leicht an die relevanten Sachen ran kommt. Im Nachhinein muss ich sehr über mich schmunzeln. Ich hätte das ja auch einfach mal das Problem der Herren sein lassen können. Die hätte sich sicher was überlegt, wie sie das llösen wollen. Um dem Problem zu entgehen wurde ich initiativ. Ich drehte mich ihnen zu und begann ihre Ständer zu erfühlen. Hart, was zu erwarten war. Der mir unbekannte Mann nahm es als Aufforderung sein gutes Stück aus seiner Hose zu befreien. War ja eh eng geworden. Dann tat ich was mir Spaß macht und blies ihm einen. Bis er kam und ich entschwand um mir das Sperma von den Händen zu waschen. Hinterher fiel mir auf, dass ich ihn am Schwanz wieder erkennen würde, aber nicht am Gesicht, da hatte ich gar nicht so bewusst hingeschaut. Aber muss man ja auch nicht. Das war nun zwar ein MMF gewesen, aber anders als in meinen Träumen.

Cook and Cock…

Ich muss erst mal schnell meine Überschrift feiern. Manchmal fällt mir den ganzen Eintrag über nichts passendes ein und manchmal steht die Überschrift als erstes da. So wie jetzt. Und ja, ich finde mich gerade sehr witzig 🙂

Der Mann über den ich jetzt schreibe, den habe ich schön öfter getroffen, aber nie über ihn geschrieben. Bei manchen weiß ich sofort, wie ich über sie schreibe. Bei ihm finde ich es superschwierig. Er ist irgendwie auch speziell, was ich spannend finde. Ich nenne ihn Mr. Ex-Bundeswehr. Hat nicht so die klassische Laufbahn hingelegt, Ausbildung, über die Bundeswehr – Auslandseinsätze, Studium nachgeholt, dann interessanter Job. Wir reden viel über politisches, weil sein Job auch politisch ist. Er ist sehr rational. Ich finde, dass er leicht autistische Züge hat, weil sich ihm zwischenmenschliche Gefühle/Emotionen nicht immer erschließen, aber er halt gelernt hat, wie er auf was reagieren muss. Dafür dass er erst knapp über 40 ist, hat er schon ziemlich graue Haare, womit ich ihn manchmal aufziehe. Und er kommt immer in seinem Business-Outifit zu mir. Das fühlt sich allerdings immer mehr nach er muss das tragen, als er will das tragen an.

Ich mag die Abende mit ihm. Seit ich umgezogen bin, kam noch die Komponente Essen dazu. Ich habe beim ersten Mal für ihn gekocht. Nicht sehr ausgefallen, eher pragmatisch. Aber die Aussicht von meinem Balkon kompensiert auch die Qualität des Essen. Die letzten beiden Male stand er in meiner Küche und hat mich bekocht. Was ich nahezu sensationell finde. Er kommt zu mir, mit einer Papier-Einkaufstüte auf dem Arm und hat alle Zutaten einkauft. Dann legt er sehr versiert in meiner Küche los. Beim ersten Mal gab es einen französischen Salat dazu Speck ummantelten Chicoree und Knoblauchbaguette. Beim zweiten Mal eine sehr leckere Gemüse-Pasta mit dem passenden Wein dazu. Beim zweiten Mal hat er mir als Einzugsgeschenk eine Pfanne mitgebracht, da er beim ersten Kochversuch an meiner Winzpfanne fast verzweifelt ist. Ich feier voll, dass ich dabei auch noch was lerne. Das ist eigentlich ein tolles Konzept, gut frisch gekocht zusammen Essen, gute Gespräche, Nähe und Sex.

Wir hatten noch nie Sex in der Variante, die auch Bill Clinton als solches bezeichnen würde. Was ungewöhnlich ist, wenn ich jemanden schon mehrfach getroffen habe. Aber das ist nicht weiter schlimm. Er hat mir Orgasmen geleckt, ich hab ihm welche geblasen. Manchmal liegen wir einfach nur da reden und kuscheln. Wir haben schon miteinander geduscht (oder er guckt mir beim Duschen zu), er hat mich massiert. Ich glaube wir gehen die Dinge einfach irgendwie langsamer an. Ich habe bei ihm nie das Gefühl, dass er etwas bestimmtes erwartet, wenn er bei mir ist. Was passiert und sich gut anfühlt, das passiert. Wenn wir nur reden und kuscheln ist das auch okay und er würde gefühlt nicht enttäuscht nach Hause gehen. Lange hat er sich gewünscht, dass ich ihm in sexy Sachen die Türe öffne. Aber das hatte sich nicht ergeben, weil ich vor unseren Dates meist abgehetzt aus der Arbeit gekommen bin. Und es fühlt sich bei mir immer nur danach an, wenn ich das von mir aus machen kann. Ich bin da komisch. Aber er nimmt mich ungeschminkt und zerzaust und gibt mir trotzdem das Gefühl megaattraktiv zu sein. Deswegen habe ich mich dann auch bei einem unserer letzten Treffen in Schale geworfen und das sexy Teilchen ausgepackt. Ist ein Geben und Nehmen. Ach es ist einfach entspannt mit ihm. Kann so bleiben. Nächstes Mal bin ich dann wieder mit kochen dran… Muss schon mal überlegen, was ich noch so vorzeigbar kann 🙂

Halterlose in der Jogginghose…

Eigentlich wollte ich jetzt einen anderen Beitrag schreiben – noch nachholen. Aber manchmal ergeben sich spontan Dinge. Ich hatte eine Woche viel gedatet und jetzt eine ruhige Woche. Zum einen weil ich meinen Tage habe, zum anderen macht es in der Taktung auch aus vielen Gründen keinen Sinn. Dann wird es willkürlich.

Ich habe gerade noch Tassen und Geschirr von meinem Balkontisch in die Küche geräumt. Vom Brunch. Der gestern Abend noch nicht auf meinem Plan stand. Ich hatte vorgestern auf der Rirarammelseite rumgesurft und bin über ein spannendes Urlaubsgesuch gestolpert. Profil angesehen, ein Like dagelassen und gedacht, dass das er eh schon ausreichend Post bekommen haben muss. Doch überraschenderweise hatte ich ein paar Stunden später eine Nachricht in meinem Postfach, dass ihn mein Profil angesprochen hat. Yeah. Läuft bei mir. Und nach ein wenig hin und her schreiben stellte sich heraus, dass er einen Tag später, also gestern, zufällig einen Termin in meiner Stadt haben würde. Kaffee-Date? Kaffee-Date. Ich wollte eh nicht so ewig arbeiten. Also verabredeten wir uns, weil es auch für ihn von der Lage her passt in meiner Standard-Neutraler-Boden-Location von vor meinem Umzug. Ruhiger Ort mit wenigen Menschen. Ich date zwar wieder, aber ich meide Orte mit vielen Menschen, wo ich kann.

Ich hatte keine Erwartungen, außer dass er meinen Kaffee bezahlt. Ich hatte ihm aber vorher schon gestanden, dass ich meinen Geldbeutel zu Hause vergessen hatte, ich Schussel. Kaffee lief gut, wir waren uns gleich sympathisch. Er Mitte 40, Anzug weil Chef, Typ zupackender aber herzlicher Chef, dunkle Haare, kräftige Figur, Lachfalten im Gesicht, risch getrennt. Wir waren uns handelseinig, dass wir das Urlaubsdate, dass er eingestellt hat in die Tat umsetzen wollen. Müssen dafür nur noch einen Termin finden. Ich hatte ihm vor dem Kaffee-Date schon gesagt, dass ich meine Tage habe, um keine Erwartungen aufkommen zu lassen. Er musste eh bald wieder weg zu seinem eigentlich Termin. Zum Abschied küssten wir uns. Er war am Abend noch auf eine Geburtstagsfeier eingeladen und bot mir an mitzukommen. Manchmal mach ich sowas, wenn ich wirklich sehr abenteuerlustig bin. Aber gestern fühlte es sich nicht danach an, mit jemandem den ich nicht wirklich kenne auf eine Party zu gehen mit ganz vielen Menschen, die ich ebenfalls nicht kenne. Er schrieb mir spät noch, ob er nicht noch heute vormittag auf einen Brunch vorbei kommen soll? Ach, warum eigentlich nicht. Endlichmal jemand der Brötchen mitbringt. Also räumte ich noch ein klein wenig auf vor dem Zubettgehen. Er wollte um 10 Uhr da sein. Wecker auf 8:30.

Meine Tage waren nur noch ganz leicht da, aber trotzdem noch da. Aber da ich ja nur Binden benutze (was ich seit 20 Jahren tue, weil irgendwas in mir sich gegen OBs wehrt) stellt mich das vor eine Herausforderung wenn es um sexy Klamotten geht. Ich behalf mir mit einer schwarzen Slipeinlage. Das Zeitfenster in dem das geht ist halt nicht superlange, oder ich muss öfter mal wechseln. Frauen-Problem-Gedöns – hausgemacht. Wir würden auf dem Balkon essen. Erst mal duschen und rasieren. Auch wenn ich nicht davon ausging, dass wir Sex haben würden, also klassisch. Das war so das Feel-Good-Programm für mich. Zusammenpassende Unterwäsche an -schwarz-silber mit Spitze. Der BH macht ein schönes dralles Dekollete. Darüber ein schwarz-rotes Oberteil mit tiefem Ausschnitt. Und ich hatte Bock auf Halterlose. Wobei ich merkte, dass ich da nochmal besser kaufen muss. Die fast ein wenig eng oben. Ich fühlte mich gut. Es sollte aber nicht so offensichtlich sein. Also drüber ein schwarze Jogginghose und einen bequemen Hoody und einen großen Schal. Wobei ich gemerkt habe, als ich noch den Müllraus brachte, dass wenn man genau guckt, sich die Halterlosen unter der Jogging-Hose abzeichnen. Keine Ahnung, ob das meinem Nachbarn, den ich im Gang getroffen haben aufgefallen ist.

Ich hatte gute Laune, deckte schon mal den Tisch ein. Dann kam er mit Semmeln und ein wenig Essen. Cooles Setting eigentlich. Erst gemütlich auf dem Balkon quatschen und Essen, den Ausblick genießen und dabei mal sehen, ob man in Laune für mehr ist. Das Wetter trug aber seinen Teil dazu bei, dass wir irgendwann vom Balkon aufs Bett wechselten. Ich habe drinnen keine Couch, deswegen das Bett. Manchmal blöd, dass für eine Zwischenstation kein Platz ist in meiner Wohnung. Aber so ist es. Wir legten uns aufs Bett und quatschten weiter. Es war schön entspannt. Tiefer Blick in die Augen, knutschen. Knutsch-O-Meter gibt grünes Licht. Er knutscht sehr gut. Rrrr. So nach und nach packte mich aus. Dafür die sexy Klamotten drunter. Nur ist es eher schwierig eine Jogginghose auszuziehen und die Halterlosen nicht mit runter zu ziehen. Das hat so medium geklappt. Mein Höschen blieb aus Gründen an.

Wir sind beide Switcher-Typen. Jeder könnte den Ton angeben. Er fing dominant an, irgendwann übernahm ich. Er mag auch Schmerzen an sich selbst. Das kenn ich gar nicht soviel auch dominante Männer, die das mögen. Vermutlich ist er masochistischer als ich. Das was ich mit seinen Nippeln so anstellen durfte, hätte ich mir von ihm nicht gefallen lassen. Ich durfte sehr hart zubeißen und zwirbeln und er genoss es. Sehr spannend.

So verbrachten wir zwei h auf dem Bett, zwischen Knutschen, Quatschen, Lachen, Kuscheln, Streicheln und Blasen. Er macht mich schon sehr heiß, aber für Sex war mein Kopf nicht entspannt genug, das hätte nirgendwo hingeführt. Dafür hatte ich Spaß beim Blasen. Das Wetter wird kälter, mein Kiefer knackte beim Blasen anfänglich die ganze Zeit. Guter Blaseschwanz, nicht zu groß. Er feedbackt wenig körperlich. War nicht einfach herauszufinden was ihm gefällt, aber auf der anderen Seite gab es scheinbar auch nichts, was so gar nicht geht. Bis er mich wissen ließ, dass er es mag wenn ich Geräuschvoll blase. Gar kein Problem, dann bekommt er das Saugen und Lecken eben auch zu hören. Oder wenn ich ihn mir tief in den Hals stecken, das Röcheln. Zwischendurch leckte ich noch genüßlich über seine Eier. Er genoss, aber geräuschlos. Ich blies so vor mich hin und verließ mich auf mein Gefühl. Da dachte ich mir plötzlich: „Huch woher kommt der Geschmack in meinem Mund?“ Er war völlig ansatzlos gekommen. Weder seinem Schwanz noch seiner sonstigen Reaktion hatte ich das angemerkt. Das hatte ich so auch noch nie.

Wir lagen noch ein wenig im Bett und kuschelten, dann musste er los. Ich werd mich jetzt dann dem zweiten Teil des Brunches widmen. Und noch ein wenig was essen. Eigentlich ein optimaler Start in einen gruselig kalten, verregneten Samstag.

Das Vorstellungsgespräch…

Dieser Blogeintrag beginnt mit einem sehr seriösen Angebot eines Mannes, der das Jammern über meine Jobsituation vernommen hatte. Nein, ich muss noch früher anfangen. Er hatte mir eigentlich schon vor vier Jahren, als ich nach dem Studium auf Jobsuche war zum ersten Mal einen Job angeboten. Aus irgendeinem Grund traute er mir zu, etwas zu können. Er ist in der Tat Geschäftsführer in einem kleinen Unternehmen. Aber es scheiterte bei mir einfach an der Tatsache, dass ich nicht die Stadt wechseln wollte. Er hatte mir auch in allen Phasen in denen ich Unzufriedenheit mit meiner Jobsituation äußerte immer wieder einen Job angeboten.

So auch jetzt, da ich wieder anfange zu jammern und mich unterfordert fühle. Diesmal kam er mit einer so konkreten Idee um die Ecke, die auch noch passte zu dem was ich kann, dass es ernster wurde. Man muss dazu sagen, dass wir uns nie getroffen hatten, sondern seit Jahren miteinander schreiben. Ein paarmal waren wir nahe dran gewesen, aber es hatte bisher nicht sollen sein. Ich spiele mit dem Gedanken irgendwann auf ein halbe feste Stelle zu reduzieren und freiberuflich die andere Hälfte zu arbeiten. Jedenfalls lag eine der Zweigstellen seines Unternehmens so günstig, dass es sich mit dem Urlaub verbinden ließ. Wir machten als einen konkreten Termin für ein Vorstellungsgespräch aus. Er bot mir an, dass ich dort in der Stadt übernachten kann und er mir dann das Hotelzimmer bezahlt (ohne, dass er mit dort übernachtet). Deal. Ich buchte das Zimmer, er würde mir dann das Geld geben. Das war der seriöse Teil. Es gab da in der Kommunikation zwischen Mr. Geschäftsführer und mir im Vorfeld des Vorstellungsgespräches aber noch den Moment in dem es flirty wurde. Es entwickelte sich zu einem spannenden Spiel zwischen seriös und sexy.

Das führte am Ende dazu, dass ich Lust bekam, mit dem Setting zu spielen. Ich packte also mal ein Business-Outfit ein (zumindest das was mein Schrank dahingehend so hergab.) Also Jeans, Blazer und Pumps (!). (Die habe ich sonst nur im Club getragen :-)) Ich hatte aber auch sexy Wäsche, Strapse und Spielzeug im Koffer. Man weiß ja nie. Auf den Fotos, die ich von ihm kannte, fand ich ihn durchaus attraktiv.

Wir trafen uns mittags vor dem Hotel und wollten dort bei einem Mittagessen unser Gespräch machen. Ich hatte mich echt aufgerüscht. Weil es mir Spaß machte und weil er mich auch in Turnschuhen akzeptiert hätte. Coronabedingt hatte das Restaurant zugemacht, wir konnten uns aber ins Café setzen, was wir dann auch taten. Er war mir gleich sympathisch. Und er trug natürlich des Gesprächs und seiner Rolle angemessen Anzug und Krawatte (steh ich halt auch irgendwie drauf). Dunkle tolle Haare, Lachfältchen, drahtig trotz Bäuchlein.

Ich bin mir ja nicht sicher, was sich die Damen vom Cafe gedacht haben, sollten sie auch nur ein wenig vom Gespräch mitbekommen haben. Es war wirklich eine kuriose Mischung zwischen Vorstellungsgespräch, privatem Kennenlernen, Flirten und Plaudern über Sex und das Bloggen. Wir hatten aber auch einen wirklich produktiven Teil über den Job. Das fand ich gut, weil ich mir das vorstellen kann, was er will und es wirklich eine Win-Win-Situation ist. Auch wenn die blasende Assistentinnen-Nummer ihren Reiz hat, ich wollte ja für seriöse Inhalte bezahlt werden.

Ein gutes Gespräch. Wir waren uns soweit handelseinig. Auch darüber, dass wir gemeinsam aufs Zimmer verschwinden würden. Also checkte ich ein. Auf dem Weg zum Auto um meinen Koffer zu holen, drückte er mir einen Umschlag in die Hand. Das war ein schräger Moment. Wie im Film, wenn er für seine Begleitung bezahlt. Fühlte sich ein wenig escortig an und ich mochte den Gedanken. Ich schaute nicht rein, sondern steckte ihn einfach in meinen Rucksack. So viel Vertrauen war da. Ich nahm an, dass es der Betrag fürs Zimmer war. Also 130 Euro. Er half mir ganz Gentleman den Koffer auf mein Zimmer zu bringen. Großes Zimmer, also in etwa so groß wie meine Wohnung. Er setzte sich auf die Couch. Ich wollte die Situation noch ein wenig anheizen, noch mehr damit spielen. Ich öffnete meinen Koffer, nahm den Beutel mit all meinen sexy Outfits und entschuldigte mich zum frischmachen ins Bad.

Aufregung machte sich in mir breit. Wir hatten Lust aufeinander. Er gab mir das Gefühl mich attraktiv zu finden. Da wollte ich ihm was bieten. Also zog ich mir schwarze Reizwäsche an. Eine Büstenhebe, die meine Brüste frei ließ, ihnen aber eine tolle Form gibt, darüber ein sexy Spitzenkleid. Ich legte noch das Strapsband um und zog mir die Strapse an. Es erregte mich, mich so aufzurüschen. Ich trug noch ein wenig Eyeliner auf und ein wenig Deo und richtete meine Haare. Keine Ahnung, ob er etwas ahnte, oder einfach nur ahnungslos wartete. Ich mutmaßte, dass die Aufregung in ihm hochkriechen würde. Ich wusste es zwar nicht sicher, aber er ist eigentlich weder der klassische Seitenspringer, noch sonst ein Aufreißer. Also für ihn war es sicher eine sehr wenig alltägliche Situation mit einer Frau mit eindeutigen Absichten auf einem Hotelzimmer zu sein. Ich war gespannt, wie gut er mit dieser Situation umgehen können würde. Da machte ich die Badezimmertüre auf. Er saß schräg gegenüber auf dem Bett. Ich lehnte mich lässig an den Türrahmen und wollte die Situation auskosten, wenn er mich in den sexy Sachen erblickte. Ein sehr breites Grinsen huschte über sein Gesicht. Ich lief auf ihn zu. Seinem Blick konnte ich entnehmen, dass ihm sehr gefiel was er sah. Dann setzte ich mich zu ihm auf die Couch. Ich fühlte mich sehr begehrenswert. Ich lehnte mich an ihn und sagte, dass dieser Moment bevor man zum ersten Mal intim wird, sich immer gleich schräg anfühlt. Dadurch, dass ich das thematisiert hatte, machte ich es uns leichter.

Dann küssten wir uns. Juhe. Wieder ein Mann der küssen kann. Die halbe Miete. Kann schon nicht mehr so viel schiefgehen. Ich ließ ihn meinen Körper erkunden. Streichelte ihm über den Schritt. Irgendwann wechselten wir aufs Bett. Ich hatte Lust ihm einen zu Blasen. Das würde die Vorstellungsgesprächs-Klischee-Fantasie noch komplettieren. Er zog sich aus. Ich nahm seinen Schwanz in den Mund und wollte ihn fertig hart blasen. Aber ich stutzte kurz. Es fühlte sich an, als ob seine Vorhaut verengt wäre, also nicht runterziehbar ist. Jetzt habe ich ja schon wirklich viele Schwänze geblasen. Aber ich erinnere mich nicht wirklich daran, das so ausgeprägt schon mal gehabt zu haben. Hmm, das warf schon mal meine normale Blasetaktik über den Haufen. Ich ließ mir aber hoffentlich meine kurze Verunsicherung nicht anmerken. Ich traute mich auch nicht fragen. Irgendwie wollte ich den Moment nicht zerstören. Manchmal macht man da bei jemandem ja ein Fass auf. Gut, dann einfach mal probieren, wie es funktioniert, ohne die Vorhaut zurückzuschieben. So ein wenig schade, ich konnte nicht mit meiner Zunge am Bändchen spielen. Ich blies also mit Vorhaut über der Eichel und spekulierte drauf, dass wenn es nicht funktionieren würde, was ich tat, er sich dann schon melden würde.

Seine Pläne waren aber erstmal andere. Er wollte lecken. Er erweckte den Anschein, als hätte er einfach Spaß daran mal wieder ausführlich eine Muschi lecken zu können. Na gut, ich lass mich dann auch nicht zweimal bitten und machte es mir bequem und spreizte die Beine. Ich war sehr gespannt, ob er wusste, was er tut. Die Antwort ist ja. Juhuu… Er leckte, wie ich blase. Rantasten an die Reaktion meines Körpers. Verschiedene Dinge probieren, spüren worauf ich reagiere. Lust anheizen, aber noch nicht aufs Ganze gehen. Potentieller Chef hat Leckprobe bestanden und mir einen 1A-Orgasmus geleckt. Und ich habe noch was gelernt. Er sagte mir, dass man mich ungewöhlicherweise mit seitlichen rechts/links-Bewegungen, statt von oben nach unten lecken müsse. Das war mir noch nie aufgefallen. (Alle Männer aufgemerkt!). Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich auch mit seitlichen Bewegungen masturbiere und deswegen mein Kitzler so konditioniert ist.

Nun stand also noch meine Revanche an. Back to the Blowjob. Ohne den könnte das Vorstellungsgespräch nicht enden. Ich wollte ihn ja von all meinen Qualitäten überzeugen. Nun lehnte er sich zurück und ich blies seinen Schwanz wieder steif. Selbe Taktik, wie beim Anheizen. Und einfach Probieren was funktioniert. Es dauerte nicht sehr lange und er kam deutlich vernehmbar und sah sehr happy aus. Mission accomplished. Wir gingen danach noch Essen, unterhielten uns gut und waren uns sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Beruflich, wie privat. Dann trat er seinen Heimweg an. Ich bin mir sicher, dass er nun immer wenn er in dieser Filiale ist mit einem Schmunzeln an unser Vorstellungsgespräch denken muss.

Lustiger Moment: Ich hatte ja noch vom Jäger das Glitzer-Einhorn im Dekolleté, dass ich mal kurz thematisieren musste…

Als ich allein zurück im Zimmer war, fiel mir der Umschlag wieder ein. Ich angelte ihn aus meinem Rucksack und wollte nachsehen, ob das Geld fürs Zimmer drin war. Ich öffnete ihn und war völlig irritiert. Zwei grüne Scheine ein paar braune. Das war ja viel zu viel Geld. Ich zählte durch. Alter Schwede oberkass 500 Euro. Für mich. So verrückt. Fühlte sich noch mehr escortig an. Mir gibt jemand soviel Geld. Das hatte er mir ja schon vorher gegeben. Ohne das irgendwas passiert war. Dabei hatte ich im Kopf kurz gewitzelt, dass meine Blowjobs schon krass gut sein müssten bei soviel Kohle. Ich schrieb ihm, dass er verrückt ist und ob er sich sicher ist, dass er mir das geben will. Ich hatte vergessen, dass er mir schon lange mal was Schönes schenken wollte. Dafür was das Geld gedacht. Ich sollte mir schöne Wäsche und Spielzeug kaufen… Damit wird das auch für mich ein wirklich unvergessliches Erlebnis bleiben.

Auf und Ab im Pornokino – Teil 3

Der Mann, der mich in meinem Frust auffing, weil er mir einfach zuhörte und mich vor mich hinschimpfen ließ, war Anfang/Mitte 50, gepflegt interessant. Gab ungewöhnliche Antworten im Gespräch. Ich kann das gar nicht an einem Beispiel festmachen. Aber er drückte sich einfach anders aus, als sonst in so Smalltalkgesprächen üblich. Ich mochte das. In meinem angetrunken Zustand schimpfte ich erst über Mr. Jazz, dann reden wir über alles mögliche. Ich sagte wohl irgendwann, dass mich der Abend wieder gelehrt hat, dass ich im schlimmsten Fall im Leben ja immernoch von meinen Blowjobs leben könnte. Es sei mein hidden talent.

Ich quasselte vor mich hin und provozierte ihn auch so ein wenig damit. Dann fragte er mich plötzlich, ob ich die Seitenspringerin mit dem Blog wäre. What the fuck… Er hatte mich an Dingen erkannt, die ich erzählt habe. Da ich nirgends geschrieben hatte, dass ich an diesem Abend in diesem Pornokino sein muss, gibt es auch keine andere Erklärung. So Crazy. Das ist aus vielen Gründen bemerkenswert. Wenn man bloggt, dann kann man zwar die Zahl sehen, die heißt, so viele Menschen haben deinen Eintrag angeklickt. Aber man sieht ja nicht die Menschen dahinter, die es wirklich lesen. Und es gibt also Menschen, die es wirklich mit Freude und aufmerksam mitlesen. Und was mich am meisten beeindruckt: ich hatte ja wirklich ein lange Pause gemacht. Ihr und er seid meinem Blog treu geblieben. Ich dachte ja nach einem Jahr Abstinenz, dass ich wieder bei 0 anfangen werde. Aber mitnichten. Ich habe das Gefühl, alle sind noch da und dürsten nach Einträgen. Das ist so verrückt wohltuend. Und sicher auch einer der Gründe, warum ich mich nun drei Abende nacheinander hingesetzt habe, um das erlebte frisch von der Leber wegzuschreiben, wo es einfach noch am besten in meinem Kopf ist und ich mich auch die Nuancen des Erlebten noch erinnern kann.

Da sitze ich nun angetrunken im Pornokino und dann sagt ein völlig unbekannter Mann zu mir, dass ich die Frau mit dem Blog sein muss. So witzig. Und er war mir auch noch sympathisch. Also liebe männliche Leser, manchmal hat man Glück. Natürlich fragte ich ihn dann das offensichtliche: „Willst du wissen, ob ich das wirklich so gut kann, wie ich schreibe?“ „Willst du der 4. Blowjob heute Abend sein.“ Wobei zugegebenermaßen, der zweite Satz ihn fast eher davon abgehalten hat, es wirklich zu wollen. „Will ich wirklich der 4. sein?“ „Ich sagte: „jetzt oder nie, falls du das jemals rausfinden wolltest.“ Es war schon relativ spät. Es waren nicht mehr so viele andere Männer da. Aber die die da waren, bekamen mit das er über mein Angebot nachdachte und es nicht gleich annahm und klopften natürlich Sprüche. Er überlegte hin und her und war schon fast so, dass er nicht annehmen wollte. Ich war schon am Aufstehen und gehen. Da änderte er dann doch nochmal seine Meinung. Er hatte auch nichts zu verlieren.

Er saß einem Ledersessel ich kniete davor. Dieses Mal war es auf der anderen Seite des Saals. Hinter mir war dieses Mal kein weiterer Stuhl sondern Freiraum. Ich blies auch seinen Schwanz genüsslich. Der größte an diesem Abend. Ich war mittlerweile so unfassbar angespitzt, dass ich Lust hatte mich von ihm ficken zu lassen. Aber ich blies erst mal mit Hingabe, er genoss, machte aber keine Anstalten gleich zu kommen. Ich guckte von unten rauf und fragte, ob er mich ficken wollte. Das fiese ist, dass man ab dem Moment als Mann voll den Performance-Druck durch die anderen bekommt. Man ist nun schon der eine der ran darf, dann sollte man es der Frau auch tunlichst ordentlich besorgen. Ich merkte, dass er zögerte, seine Latte weniger hart wurde. Um mein Gefickt-werden-wollen noch zu unterstreichen, fuhr ich härtere Geschütze auf. Ich stand auf, öffnete meine Hose und zog sie mir aus. Zum Vorschein kamen meine bestrapsten Beine, die sich unter der Jeans verborgen hatten. Die anderen Männer waren voll aus dem Häuschen. „Was ein Hammergeiler Arsch, boah“

In diesen Momenten liebe ich das Pornokino wirklich. Das geht so runter wie Öl. Wenn du so haderst, vor allem mit deinen Beinen und dem Hintern. Und dann stehen da Männer, fahren voll drauf ab und sagen es dir auch noch. Danke. Und auch wenn der Schwanz in dem Moment denkt: ich nehme das Kompliment trotzdem gern. Er zögerte immernoch, also kniete ich mich wieder hin um ihn wieder ordentlich steif zu blasen. Zwei Männer hinter mir fragten mich, ob sie mich anfassen dürfen. Ich erlaubte es ihnen. Ich blies also im knieen und zwei Männer streichelten mich von hinten. Tasteten sich langsam und genüsslich vor. Wenn einer sich in dem Moment schnell ein Gummi geangelt und mir einen doggy-Fick angeboten hätte, wäre er mutmaßlich erfolgreich gewesen. Ich war so angespitzt. Aber sie trauten es sich nicht und ich wollte es nicht forcieren, weil ich den Mann vor mir nicht einschätzen konnte und ihn auch nicht vergraulen wollte.

Während ich blies, fragte ich ihn, wie er mich haben wollte. Aber er zog nicht so recht, bot an mich zu lecken. Auch gut. Dafür kletterte ich zur Enttäuschung der Männer hinter mir in die Pärchenecke hinüber. Ich legte mich auf den Rücken aufs Sofa, zog mir das Höschen aus und spreizte meine Beine ganz provokativ weit, so dass Mr. Blowjob einen Anreiz hatte schnell nachzukommen. Ich war so in Spiellaune. Ich genoss alles. Er kam schnell nach und packte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte mich wirklich gut und gekonnt. Ich war nur so ungeduldig und wollte einfach gefickt werden. So hart. Aber er konnte nicht. Ich glaube der Druck war zu groß. Ich verstand das, ich hatte ihn eigentlich eh voll überrumpelt. Deswegen trug ich ihm das nicht nach. Da ich keine Lust hatte mich von irgendjemand anderem nehmen zu lassen. Also stand ich grinsend auf, zog mich an und machte mich auf den Heimweg. Nur ein kurzes Ciao. So schnell wie die Bloggerin in seinem Leben aufgetaucht war, so schnell verschwand sie wieder. Gut, weil fast hätte ich die letzte U-Bahn verpasst. In der U-Bahn merkte ich dann, dass ich echt grenzwertig betrunken war, für meine Verhältnisse. Fast wäre mir schlecht geworden vom Fahren – U-Bahn.

So ein verrückter Abend. Bin immer noch spitz davon irgendwie. Ein bißchen ein schlechtes Gewissen hatte ich, weil Mr. Blowjob am Ende auch nicht gekommen ist. Aber das hätte sein Kopf eh nicht mitgemacht in dem Moment. Und weil ich so ein klein wenig mit ihm gespielt habe. Sein Glück: er war über die Rirarammel-Seite (das ist übrigens mein liebevoller Name für meine Sex-Dating-Seite) an dem Abend im Kino angemeldet und ich konnte sein Profil finden. Ich schrieb ihm „Sorry und danke fürs Lecken. Gerne eine Fortsetzung ohne Zuschauer.“ Mal sehen, was wird.

Auf und ab im Pornokino – Teil 2

Wenn es nach meiner Blaselaune gegangen wäre, dann hätte ich es auch jedem der anwesenden Männer besorgt. Aber auf der anderen Seite will ich nicht so wahllos sein, das würde den Blowjob gefühlt so entwerten. Meine offene Flanke bleibt, dass ich ohne Gummi blase, weil ich noch nie eines gefunden habe, dass nicht komisch schmeckt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich dann einfach nicht so gekonnt blasen kann. Ich weiß, irgendjemand wird nun wieder vorwurfsvoll kommentieren, dass das ja so gar nicht geht.. Ansteckung.. Krankheiten… Ja ich gehe damit ein Risiko ein. Ja, mich quält auch ein schlechtes Gewissen. Aber ich tue das immer wieder. Es kickt mich. Also nicht das Risiko, aber das Blasen als solches. Das Spüren, das Feedback der Männer, dass sie sich da noch eine Weile dran erinnern werden. Immerhin führt das dazu, dass ich mich regelmäßig auf STIs testen lassen. Nächster Termin Ende März.

Ich bekam Lust es einem Mann zu besorgen. Ich entschied mich, auch weil er gerade neben mir stand für den jungen Mann der schon mit mir gesprochen hatte. Er war nett gewesen, sah ganz passabel aus. Ich saß auf dem Kinohocker und drehte mich zu ihm hin. „Pack aus, dann blas ich dir einen“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Durchschnittlicher Schwanz, nicht groß nicht klein, gut gepflegt, beschnitten. Kurz vorher war die Aufmerksamkeit der Anwesenden noch bei dem vögelnden Pärchen auf der anderen Seite. Als sie merkten, dass bei mir was geht hatte ich eine Traube von 10 Männern um mich. Ich blendete das einfach aus. Es fasste mich auch niemand an. Wenn ich blase gibt es für mich in dem Moment nur seinen Schwanz. Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf seine Lust. Ich blase mit Genuss, nicht auf den schnellen Erfolg. Normalerweise sage ich den Männern, dass sie Bescheid geben sollen, wenn sie kommen, weil ich nicht will, dass sie in meinen Mund kommen. Bei dem jungen Mann kam ich aber nicht mehr dazu. Als ich mich gerade warm geblasen hatte spritzte er ohne dass ich es vorher erahnt habe ab. Wobei ich korrigiere: ich habe auch das eigentlich nicht wirklich gemerkt. Ich schmeckte den Geschmack von Sperma und dachte kurz drüber nach, ob das nun das Lusttröpfchen war oder etwa doch nicht.. Hmm.. Als er so ein wenig erschlaffte, dämmerte mir, dass er nun wirklich gekommen sein musste. Also ließ ich von ihm ab. Falls ich mit meiner Einschätzung daneben läge, dann würde er mich sicher zum Weitermachen animieren. Ich ließ von ihm ab, griff nach meinem Aperol Sprizz und spülte breit grinsend das bißchen runter. Und er sah sehr zufrieden aus.

Da ich saß und die Männer drumherum standen, hatte ich dann so auf Kopfhöhe wo ich nur hinsah Schwänze, die nur darauf warteten geblasen zu werden. Aber ich winkte allen ab und sagte, dass ich fertig bin. Ich suchte nach Mr. Jazz, schnappte mein Getränk und wir sahen dem Treiben wieder zu. Dadurch, dass er gesagt hatte, dass ich auf ihn keine Rücksicht zu nehmen brauche, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich tat, worauf ich Lust hatte. Der Glückspilz wiederum kam, nachdem er sich im Klo brav sauber gemacht hatte wieder und wollte mir unbedingt anbieten, dass er es mir auch noch besorgt. No Chance. Das Angebot ließ ich mir entgehen, weil ich unter soviel Publikum, ohne Dom, nicht wirklich genießen kann. Mal schnell ne Nummer schieben führt nicht dazu, dass ich einen Orgasmus haben werde. Von dem her beschränke ich mich aufs Geben.

Während ich mit Mr. Jazz quatschte, der bei seinem dritten Glas Wein war, beobachtete ich die Männer, ob ich noch Lust auf einen weiteren haben würde. Einer gefiel mir. Der setzte sich auf den Stuhl vor mir. Aber der beachtete mich so gar nicht. In der Reihe in der wir saßen waren drei Stühle. Ich saß am Gang, Mr Jazz in der Mitte. Und innen wechselten immer mal wieder die Männer die Platz nahmen. Sie setzten sich hoffnungsfroh hin, aber gingen dann auch nach einer Weile wieder, wenn sie merkten, dass sie bei uns nichts bekommen. Irgendwann sagte Mr. Jazz, dass er sich noch ein Getränk besorgen würde und bot mir an mir noch einen Aperol mitzubringen. Eigentlich war es mir eh schon zu viel, aber ich sagte trotzdem ja. Seit meinem Blowjob standen immer Männer in unserer Nähe. Vermutlich wollte er sich auch dem entziehen. Als er weg war, guckte ich wer auf dem dritten Stuhl saß. Eigentlich ganz netter Mann. Da tat ich es wieder einfach. Fragte ihn, ob ich ihm helfen solle… Natürlich lehnte er nicht ab. Er saß auf dem Stuhl, ich kniete mich vor ihn hin. Schwanz ein wenig größer als von dem jungen Mann zuvor. Auch gepflegt. Auch beschnitten. Aber nicht ganz rasiert. Augen geschlossen und die Zunge erkundet das Objekt. Dieses Mal sagte ich gleich, dass er mich warnen soll, wenn er kommt. Er streichelt meinen Kopf. Aber drückt mich nicht auf seinen Schwanz. Ich genieße es ihm Lust zu verschaffen. Er stöhnt, dass er es geil findet.. „Gott ist das gut…“ „So geil“…Ich grinse.. Und denke: „Ich weiß“. Dann öffne ich die Augen und blicke ihn von unten an, während ich genüsslich an seinem Schwanz rauflecke. Dann dauert es nicht mehr lange, bis er sagt, dass es gleich so weit ist… Ich ziehe meinen Mund weg und mache es ihm mit der Hand fertig.. Und schon wird es warm und feucht auf meiner Hand. Sofort kommt ein anderer Mann mit einer Küchenrolle ums Eck und bietet mir Papier zum Saubermachen an. Nehme ich dankend an und entziehe mich dem Pulk Männer um mich herum, in dem ich zur Toilette gehe um mir die Hände zu waschen..

Mit einer Pause in der ich mich wieder zu Mr. Jazz gesellt hatte ergab es sich, dass der Mann, den ich am attraktivsten fand und der mich erst gar nicht bemerkt hatte nun nochmal in meinen Fokus rückte. Blowjob Nummer 3, wieder knieend vor ihm. Während ich ihn blies, kam irgendwann Mr Jazz und fragte nach dem Schlüssel für den Spind. Ich hatte den ihn meine Hosentasche gesteckt. Ich griff während des Blowjobs in meine Tasche und gab ihm ihn. Dachte mir nix dabei – wollte vermutlich mal auf sein Handy schauen. Blendete alles aus und war beim Schwanz. Meine Hände lagen auf seinem Bauch – tolles Hemd. Irgendwann gab mir Mr. Jazz den Schlüssel zurück, ich steckte ihn wieder ein. Drehte mich aber nicht zu ihm um. War bei der Sache. Auch der schöne Mann kam, warnte mich vor und spritzte sich auf den Bauch ab. Ich ging wiederum aufs Klo, entzog mich der Meute und wusch mir die Hände. Danach ging ich zurück, angelte meinen Drink und suchte Mr. Jazz.

Die Männer sagten mir, dass er seine Jacke geholt hatte und nach Hause gegangen. What??? Ernsthaft…?? Mich alleine im Pornokino zurücklassen?? Für sowas war er doch gar nicht der Typ. Jetzt kannten wir uns doch schon lange… Geht gar nicht… Ich ging zum Spind um zu sehen, ob seine Sachen wirklich weg waren. Krasser Scheiß, ja er war wirklich gegangen…. Alter ich war echt schon mit weniger netten Typen unterwegs gewesen, aber mich hat noch nie jemand in einem Club oder Pornokino sitzen lassen ohne Absprache. Er hat nicht mal Tschüß gesagt, sondern war wortlos gegangen. Ich war echt pissed.. Und grübelte warum er einfach abgehauen war. Er hatte doch gesagt, dass ich einfach machen soll, ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Habe ich es übertrieben. Eifersucht? Ekelt er sich jetzt vor mir? Und vor Allem warum ist er so ein Arsch, der sich einfach verpisst. Für mich war das bisher immer so ein commitment, dass man gar nicht aussprechen muss. Wenn man zusammen hingeht, dann geht man auch zusammen wieder dort weg. Außer man bespricht was anderes vor Ort. Ich angelte mir mein Handy und fragte ihn per WhatsApp ob er sich ernsthaft verpisst hat. Er verstand meinen Punkt nicht. „Du hattest doch Spaß, alles fein, da bin ich gegangen.“ Ich musste eine Nacht drüber schlafen um zu verstehen, dass er wirklich nicht verstand warum ich so angepisst war, dass er gegangen ist. Für ihn war es wie auf einer Party, wo er halt dann einfach keine Lust mehr hat und geht. Da wir eh getrennt öffentlich unterwegs waren und er nicht das Gefühl hatte, dass ich nicht zurecht komme, hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht…. Für mich war es so als hätte man mich in einem Löwenkäfig alleine sitzen lassen. Zwar einigermaßen nette Löwen, aber trotzdem…. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor mich hin. Der vierte Drink am dem Abend zeigte Wirkung… Zwar ordentlich angetrunken, aber soweit noch klar in dem was ich tue. Neben mich hatte sich ein Mann gesetzt, bei dem lud ich meinen Frust ab. Das daraus noch eine lustige Geschichte wird, hätte ich in dem Moment nicht gedacht….

Auf und Ab im Pornokino – Teil 1

Dieser Abend bringt mehrere kleine Geschichten mit sich, die ich euch erzählen möchte.

Ich glaube von Mr. Jazz habe ich lange nicht geschrieben. (Das war der Mann vermutlich bis jetzt einzige Mann, der mich mit Viagra gevögelt hat) Unser Kontakt ist eigentlich in den letzten zwei Jahren konstant geblieben. Durch meine Auszeit zwar ohne Sex, aber wir haben uns immer mal wieder in losen Abständen auch geschrieben oder mal getroffen auf einen Ratsch beim Essen oder Drink. Er ist Mitte 50. Die böse 60 droht. Wieder so eine Altersschwelle. Die ihm das Gefühl gibt, dass ihm nur noch wenige Jahre bleiben um sich doch noch auszuprobieren. Doch noch Dinge tun zu müssen, von denen man das Gefühlt hat sie sonst zu verpassen. Aber er schwankt hin und her, weil er seit Jahrzehnten mit seiner Frau verheiratet ist, sie liebt, aber sie beim Thema Sex völlig mauert. Was ein Dilemma, ich kann das sehr verstehen. Manchmal treibt es ihn dann raus, manchmal ist das Thema Sex wieder für eine ganze Weile nicht so relevant oder das schlechte Gewissen größer.

Bei unserem letzten Treffen kamen wir irgendwann auf das Thema Clubs und Pornokino. Keine Ahnung warum. Ich erzählte, dass ich lange nicht unterwegs war und dass ich mich erst rantasten müsse. Er war noch nie in irgendetwas davon. Er fragte mich ein wenig über meine Pornokino-Erlebnisse aus. Pornokino beim ersten Mal hat den Vorteil, dass für den Mann die Klamottenfrage kein Thema spielt, ist aber im Vergleich zum Club auch echt nochmal eine andere Hausnummer was die Eindrücke angeht, weil ja quasi nur Männer und ganz wenige Frauen da sind. Aber ich glaube er war in Laune sich aus der Komfortzone zu bewegen. Aber wir gingen einfach mit der losen Absichtserklärung auseinander, dass wir mal in das Pornokino gehen wollten.

Umso überraschter war ich, dass er das dann gleich drei Tage später in die Tat umsetzen wollte. Aber gut. Besser so, als wenn man Dinge am Ende nie tut. Das stellte mich dann auch gleich mal vor die Herausforderung, mich mit meinem Körper in Clubklamotte auseinandersetzen zu müssen. Denn ich wollte zumindest ein Outfit in petto haben. Mal die lange nicht benutzte Kiste mit meinen Klamotten wieder rausgeholt und ausprobiert, wie es sich anfühlt. Dieses Gefühl, wenn man die Strümpfe hochzieht und die Träger einhängt. Wenn man die Strapsbänder auf dem Oberschenkel spürt. Verrucht, sexy, rrrr. Das macht immer was mit mir. Aber auch zu spüren, dass die Oberschenkel durch das Lipödem wirklich fülliger geworden sind. Dass man einfach anders aussieht, also noch beim letzten Mal in diesem Outfit. Ich war beim Anblick im Spiegel nicht zufrieden. Dadurch, dass ich aber an meinem Zustand nix ändern kann, half nur akzeptieren. Auch in dem Wissen, dass zum einen die Männer das meist überhaupt nicht so kritisch sehen, aber zum anderen auch, dass da oft noch ganz andere Kaliber an Frauen unterwegs sind. Ich zog mir ein Straßentaugliches Outfit an, dass ein wenig sexier war, als ich normalerweise trage und packte meine Pumps und das Cluboutfit in meinen Rucksack. Die Strapse behielt ich unter meiner Jeans gleich an. Das gab mir ein gutes Gefühl. Ich hatte zwar erst Mal nicht vor mich umzuziehen, sondern wollte mir nur das Geschehen ansehen, so wie die Männer halt auch. Aber sollte ich noch Lust bekommen, könnte ich mich aufrüschen.

Vor dem Kinobesuch gingen wir erst noch zusammen Essen. Das war gut, weil wir so auch nochmal ein paar Absprachen treffen konnten. Er sagte, ich könne machen, wonach mir der Sinn stehen würde, ich bräuchte keine Rücksicht auf ihn nehmen. Und ich ging sowieso davon aus, dass er nur zuschauen will. Für alles andere war er gar nicht der Typ. Wir tranken jeder zwei Drinks. Mussten uns ein wenig Mut antrinken. Er sowieso und ich, weil ich schon relativ lange nicht mehr dort gewesen bin. Dann ging es los.

Wir zahlten an der Fensterkasse vor dem Eingang.Vor dem Hineingehen musste nur er bestehen, weil es nur für Männer den Dresscode Hemd gibt. Aber ich glaube das war an diesem Abend irgendwie nicht so relevant. Wir waren eher schon spät dran. So 22:30 Uhr muss es gewesen sein. Wir wollten auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde bleiben, erst mal die Eindrücke sacken lassen. Als Paar bekommt man mit dem Eintritt auch zwei mal zwei Getränke-Gutscheine. Im schlimmsten Fall würden wir was trinken und an der Bar rateschen und dann wieder gehen. Rein ins Getümmel. Es ist ein bißschen was los, aber nicht supervoll. So 25 Männer geschätzt. Im Barbereich am Eingang waren nur einzelne Männer, aber ich wurde gleich von oben bis unten gemustert. Das hat sicher damit zu tun, dass Frauen eigentlich (mit wenigen Ausnahmen) nur in solche Läden gehen, wenn sie auch Sex haben wollen. Nicht notwendigerweise mit anderen Gästen, oftmals mit ihrer Begleitung vor Publikum, wo dann 0 bis x auserwählte Herren hinzugerufen werden.

Wir wollten erst mal zu den Spinden unsere Jacken uns Sachen wegsperren. Dazu muss man erst mal durch das ganze Kino in den hinteren Bereich. Im Kinobereich war in der Pärchenecke gerade ein Paar zugange. Deswegen standen dort viel Männer rum. Wir durchquerten den Kinoraum mit den großen roten Ledersesseln und gingen an der Leinwand vorbei zu den Spinden. So beim ersten Durchgehen kam ich auf vier weitere Frauen die da waren. Ich war die jüngste. Auch Mr. Jazz stellte gleich fest, dass er Altersmäßig nicht auffiel. Es waren auch einige Männer da, die älter waren als er. Er lag so ziemlich im Mittelfeld. Ich glaub das entspannte ihn erstmal. Wir sperrten unsere Sachen weg und beschlossen uns erstmal an der Bar mit Getränken zu versorgen. Auf dem Weg zurück, zeigte ich ihm die Spielgeräte die überall verteilt standen – Gynstuhl, Andreaskreuz… Für ihn sicher das erste Mal, dass ihm diese Dinge begegnet sind. Irgendwo stand noch ein Käfig mit kleinem Hocker drin. Wobei ich die wenige Mal, die ich dort war noch nie gesehen habe, dass die jemand tatsächlich nutzt. Aber sind sicher der Atmosphäre dienlich.

Wir also an die Bar um Getränke zu holen. Es gibt da so ziemlich alles.. Außer mehr als eine Sorte Wein. Hihi. So richtig passt Mr. Jazz einfach nicht in diesen Laden. Für mich Aperol Sprizz der dort so groß ist, dass ich glaube, man will die Frauen damit abfüllen 🙂 Mit Getränken zurück in den Kinobereich. Durch die Spiegel die dort überall sind, sieht man immer einen Porno egal in welche Richtung man schaut. Den Bildern kann man sich schwerlich entziehen. Man sieht fickende Menschen auf der Leinwand, man sah in unserem Fall ein fickendes Pärchen in der Paareecke, man sieht wichsende Männer, die entweder einen Film gucken oder eben live zusehen. So schräg das auch ist, wenn Männer mit dem Schwanz in der Hand neben die stehen oder sitzen: Es ist ein Pornokino, dafür ist es erfunden worden. Er guckte sich um. „Es ist viel kleiner als gedacht“, sein erster Kommentar. Irgendwann setzten wir uns in die letzte Reihe jeweils auf einen der roten Kinosessel und ließen das Geschehen auf uns Wirken. Die Männer streunten immer ein wenig um uns herum. Alles im Rahmen, aber ich merkte, dass sie hofften zum Zuge zu kommen. Wobei ich erst Mal gar keine Anstalten machte irgendwas anderes zu tun, als die Männer auch. Nämlich was trinken, quatschen und gucken. Das war sehr ungewohnt, glaube ich. Ich kommentierte die Pornos, stöhnte mit, weil mich das Fakegestöhne aus dem Film nervte. Die waren so irritert, weil sie nicht verstanden, was ich denn in dem Kino will, wenn nicht selbst was anstellen. Ein junges BDSM-Pärchen fickte in der Pärchenecke. Ich guckte mir das an, interessiert an der Lust anderer. Im Gegensatz zu allen anderen Männern drum herum war ich überzeugt davon, dass sie nicht gekommen ist. Ich stecke da zwar nicht drin (hahaha), aber das war eher so wie in Pornos so ein gleichbleibendes Gestöhne, weil man das halt so macht, aber ohne Höhepunkt. Aber man weiß es ja nicht.

Mr. Jazz guckte und trank Wein. Gefühlt fühlte er sich weder besonders unwohl noch besonders wohl. Ich hatte ihm vorher noch erklärt, dass die Männer ihn alle fragend anschauen würden, ob ich den zur Verfügung stehe. Weil das halt überlicherweise das Setting ist in dem die meisten Paare in den Laden kommen. Ich mustere die Herren, ob einer dabei ist, auf den ich Lust habe. Ob mir einer gefällt. Ein älterer Herr sprach mich an und sagte: „Wow endlich mal eine Frau die hier drin lacht, die anderen gucken immer so ernst.“ Nettes Kompliment, aber auch schräg. Klingt ja so, als wären die sonst nicht freiwillig da. Was ich aber nicht glaube. Als das junge Pärchen fertig war, fing ein Paar deutlich über 60 an sich zu vergnügen. Sie war ziemlich aufgerüscht. Overknees, Lederrock, Unterbrustkorsage. Man sah ihr zwar ihr Alter an, aber trotzdem sexy. Wunderbar, zu sehen, dass Sexualität nicht endlich ist.

So richtig sprach mich keiner der Herren an. Einer in meinem Alter nahm sich dann ein Herz, stellte sich neben mich und quatschte mich an. Er fragte mich, ob ich denn keine Lust hätte. „Nein, ich will nur zuschauen“, meine Auskunft. Er war nicht aufdringlich, eher interessiert. Das nahm er so hin. Auch wenn es ihn irritierte. Mr Jazz und ich ließen den Porno und die Menschen auf uns wirken, tranken unterhielten uns… Je länger ich da war, desto größer wurde mein Lust zu blasen. Ich mache das einfach gerne. Wie es halt so ist mit Dingen, die man gut kann. Aber ich ringe immer mit einem schlechten Gewissen. Weil ich es nicht mit Gummi mache. Mr. Jazz wollte auf keinen Fall sich vor Zusehern einen blasen lassen… Okay, einer von den anderen Männern würde gleich der Glückspilz sein…

Ich hab es wieder getan…

Der Wunsch wieder loszuziehen und wieder in mein „Seitenspringerinnen“-Leben zurückzukehren wurde immer größer. Aber auf der anderen Seite ging es nach jedem schon gefühlten Ende wieder zurück in die Beziehungskonstruktion mit dem Kollegen. Warum? Weil mir die Freundschaft zum ihm unbezahlbar wichtig geworden war. Dass ich täglich jemanden anrufen konnte nach der Arbeit um den Tag zu reflektieren war mir sehr wertvoll geworden. Es war eine Begleitung durch das Leben. Aber es gab eben nicht „nur“ Freundschaft. Das war ein sehr seltsame Situation. Erst hatte ich begonnen mich wieder mit dem ein oder anderen Mann aus früheren Zeiten zu treffen – zum Essen und Quatschen. Schon allein das war mir wirklich abgegangen. Das Daten, das Hineinblicken in andere Leben

Ich roch wieder Lunte. Die Qual zwischen der Freiheit und der Freundschaft wurde immer größer. Ich hatte mich sehr lange für die Beziehung/Freundschaft entschieden. Aber vermutlich war mir meine Zerrissenheit anzumerken. Und dann machte der Kollege den Cut. Dieses Mal hat er einen Schlussstrich gezogen. Er war mir zuvor gekommen. Mit einem kompletten Kontaktabbruch. Harte Umstellung. Sehr einsam. Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an ihn denke und mich frage, wie es ihm geht und was er wohl gerade tut. Aber ich bin auch wieder losgezogen. Raus aus der Komfortzone. Ich musste los. Sonst wäre ich das Wochenende ohne Termine allein zu Hause gesessen. Gar nicht erst einigeln. Eher Verdrängen.

Es ging los nach Wien, in eine Stadt an die ich so viele Erinnerungen habe auch an Reisen mit Mr. Bondage. Wollte jemand treffen, mit dem ich schon lange mal verabredet war. Er musste aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Meine Zugtickets waren aber schon gebucht. So beschloss ich trotzdem zu fahren und stellte auf Joy noch eine Anfrage ein, ob jemand Lust hätte, das Wochenende touristisch (nicht sexuell) mit mir dort zu verbringen. Es trudelten nach und nach Angebote ein. Das ungewöhnlichste interessierte mich am meisten. Ein junger Mann knapp unter 30 schrieb mich an und bot mir an, dass ich das Wochenende bei ihm in seiner 24 qm Wohnung verbringen könnte. Er war beruflich eine Woche vorher in die Stadt gezogen. Er wirkte gebildet und an der Welt interessiert. Ich müsste Schlafsack und Feldbett mitnehmen, weil sein Bett nur für eine Person ausgelegt ist.

Das war so verrückt cool, dass ich darauf am meisten Lust hatte. Auch wenn ich dann viel mehr Kram als geplant mitnehmen muss. Aber es klang genau so abenteuerlich wie ich es haben wollte. Ich packte mein Köfferchen, mein Feldbett und den Schlafsack und kam mir wie der große Abenteurer vor, als ich am Bahnhof in den Zug nach Wien stieg. Das ist die Freiheit, für die ich auf Nähe verzichte. Es scheint wohl so, als ob das eine oft der Preis für das andere ist. Er würde mich dort am Bahnhof abholen. Ich freute mich. Wenn er im schlimmsten Fall dann nicht da stand, dann müsste ich mir halt noch ein Zimmer irgendwo buchen. Viel zu verlieren hatte ich nicht. Wien ist immer lohnenswert. Und ich war mir sicher wir würden es zwei Tage ganz gut miteinander aushalten.

Nach knapp vier Stunden stieg ich etwas lädiert aus dem Zug wieder aus, weil ich in meine Sitzplatzreservierung ausgerechnet hinter einer Horde besoffener Halbstarker erwischt hatte. Auch mit Kopfhörern waren die nicht ganz auszublenden. Ich war erstmal froh angekommen zu sein. Und ich wurde abgeholt. Da stand er: jung, nur knapp so groß wie ich, schlank, sympathisch. Jab, das würde funktionieren. Als ich ihn sah, fiel mir auf, dass ich gegen meinen Grundsatz verstoßen hatte niemanden daten zu wollen, der jünger als mein kleiner Bruder ist. Und er war einfach mal unter 30. Hui, schon jung irgendwie. Mr. Uni, weil er an einer der Universitäten arbeitet. Ich ging erstmal davon aus, dass wir zwei schöne Tage haben würde, ob mit Sex wusste ich beim besten Willen nicht. Keine Ahnung auf was für Frauen er so steht. Aber es war auch erstmal gar kein Thema. Wir fuhren zu seinem Apartment, damit ich mein Zeug abgelegen konnte. Wie eine ziemlich moderne Studentenunterkunft. Möbliertes Zimmer, hochwertig eingerichtet, kuschlig klein. Spezialität: Glastüre zum Bad. Hui. Das ist natürlich eine Challenge, wenn man sich nicht kennt und ich sah mich im Geiste schon zwei Tage lang nicht groß aufs Klo gehen. Aber mal sehen, ob ich da eine Lösung finden würde für das Problem.

Ich baute mein Bett auf – womit das Zimmer dann nahezu voll war. Und wir gingen Essen. Da es schon spät war, gab es keinen weiteren Plan. Wir unterhielten uns gut. Ich war froh, dass ich wirklich losgefahren bin und mich auf das Abenteuer eingelassen habe. Nach dem Essen gingen wir zurück in die Wohnung. Er bot mir noch ein Glas Wein an und wir quatschten. Wir saßen auf seinem Bett nebeneinander. Irgendwann war klar, dass er wohl Lust hatte zumindest auf knutschen. Ich hatte ihm vorher schon gesagt, dass ich meine Tage habe und damit angedeutet, dass ich damit keine Lust auf jemanden haben, den ich noch nicht kenne. Irgendwann erbarmte ich mich in der keiner weiß wie er es nun anfangen soll-Situation und machte einen Witz und darüber und wir knutschten. Junges ungestümes Knutschen, nicht schlimm, aber mal wieder anders. Und streicheln und fummeln und irgendwann bot ich ihm nen Blowjob an.

Bei Männern seines Alters ist es wahrscheinlich eh schon selbstverständlich, dass sie gut rasiert sind und einen gepflegten Schwanz haben. Ich blies mich durch mein Repertoire und versuchte zu verstehen, was ihm davon gefällt. Was nicht sehr einfach war, weil er von den Reaktionen her nicht gut zu lesen ist. Wenig Reaktion. Er mochte, wenn man ihm leicht gegen die Eier drückt. Das war als einziges eindeutig zu verstehen. Aber sonst? Ich blies ausdauernd und hingebungsvoll. Die Lösung, er ist ein Kopfmensch ähnlich wie ich und bekam diesen nicht ausgeschaltet. Ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob ich am Ende einfach nur nicht wirklich sein Typ war, für ihn die Gelegenheit aber eben gerade günstig war, er das wollte, aber irgendwie halt doch nicht. So wirkte es, ich habe ihn nicht gefragt. Vielleicht war er aber auch einfach nur supernervös, weil ich älter und deutlich erfahrener bin. Das kann auch sein. Am Ende machte er es sich selbst während ich seine Eier leckte.

Nach einem wirklich schönen Tag in der Stadt kamen wir am zweiten Abend in sein Zimmer zurück. Ich ging duschen und kam nur mit einem Handtuch bekleidet zurück ins Zimmer. Meine Tage waren die letzten paar Stunden weg. Ich ging davon aus, dass sie vorbei waren. Ich kuschelte mich zum Trocknen an ihn hin. Unter seine Decke auf das schmale Bett. Schönes Gefühl mit ihm zu kuscheln. Er fing an mich zu streicheln und auch zu lecken. Stellte sich nicht schlecht an. (Ergänze im Geiste – für sein Alter :-)) Es war klar, es würde auf Sex rauslaufen. Was auch mal kurz gut klappte. Bevor sein Kopf nicht mehr wollte und er einfach nicht mehr hart genug war. Alles nicht wild. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass es Nervosität war und nicht mangelnde Attraktivität. Ich versuchte ihn hochzublasen. Medium erfolgreich. Und musste dann noch lernen, dass er der mit Abstand kitzligste Mann war, mit dem ich jemals was hatte. Er war quasi nicht streichelbar. Zärtlich anfassen ging fast nicht. Nur deutlich streicheln. Was das ganze noch komplizierter machte. Aber auch amüsant.

Sehr erfolgreich war unser also Sex nicht, aber das war nicht tragisch. Ich machte es mir dann einfach selbst und ließ ihn dabei zusehen. Das machte ihn dann wieder hart und er kam auf meine Brüste. Ich mochte unser Wochenende und die Zeit bei ihm. Hab nichts bereut. Das Kloproblem konnte ich auch lösen. Es gab im Gemeinschaftsbereich des Hauses eine Toilette. Auf die hatte ich mich in Ruhe verzogen. Quasi mein Hoteltrick, wenn ich einfach nicht gehen kann, bei jemandem den ich nicht so gut kennen. Toilette in der Lobby. 🙂