Die Riesenkugel stellt mich vor ein Problem…

Nach dem Clubbesuch mit Mr. Workaholic, der zwar auch erhellend, aber in mancher Hinsicht auch unbefriedigend war, verabredete ich mich mit einem Mann, den ich zum ersten Mal in der Silvesternacht im Club gesehen hatte. Ich hatte ihm beim Spielen mit seiner Begleiterin zugesehen. Es ist leicht ihn im Gedächtnis zu behalten, weil er unübersehbar ein ziemlich mächtiges Piercing an seinem besten Stück trägt. Er hatte an dem Abend schon Interesse signalisiert, ich war seinen Lockversuchen auf die Matte aber nicht gefolgt. Einfach auch, weil ich keine Lust hatte, mich damit auseinanderzusetzen, in welchen Verhältnis er und seine Partnerin stehen. Am Ende des  Abends hatte er mir kurz bevor er gegangen war, noch meinen Nick von der Rirarammelseite entlockt. So dass es nicht verwunderlich war, dass nur wenig später eine Mail von ihm in meinem Postfach landete.

Und siehe da, er hatte mich auch vor dem Abend im Club schon mal angeschrieben. Das spricht dafür, dass er auch mein Profil ansprechend findet. Was ich dann wiederum gut finde. Er hatte sich immer als Begleiter für einen Clubabend gemeldet, es hatte sich für mich aber immer anders ergeben. An diesem Abend war es für mich sehr verlockend noch auf jemanden zu treffen, den ich schon einschätzen konnte. Zumal wir eh lose am hin und her schreiben waren. Er war besuchbar und ich machte mich auf den Weg. Ich war hungrig, also quatschten wir erst bei Pizza und einem Drink. Ich fühlte mich wohl bei ihm. Dann landeten wir schließlich in seinem Bett. In seinem riesigen Bett. Es fiel mir überraschenderweise an diesem Abend nicht ganz so leicht meinen Kopf auszuschalten. Auch wenn ich nicht so genau weiß warum. Er verwöhnte mich gut. Aber mein Kopf brauchte Zeit.

Sein wirklich riesiges Piercing machte die Sache nicht einfacher. Er hatte keinen Ring, wie ich es bei JD hatte, sondern einen Stecker mit zwei Kugeln, wovon einen quasi oben auf der Eichel liegt. Zumindest in meiner Erinnerung. Und diese Kugel war wirklich massiv. Eine schwere, silberne Kugel. Viel, viel viel größer als mein Zungenpiercing. So reizvoll das ganze sein mag mit dem Piercing, ordentlich zu blasen war mit dieser Art Piercing fast nicht möglich. Alle Techniken und Tricks die ich sonst beim Blasen anwenden, gingen nicht ordentlich, weil er diese Kugel da oben drauf hatte. Saugen ging nicht so gut wie sonst. Immer war die Kugel irgendwie dazwischen. Es war wie verhext. Ich blase doch so gern, umso mehr quält es mich, wenn ich es nicht zufriedenstellend tun kann. Weil es nicht so Recht klappte, gaben wir das Unterfangen relativ schnell wieder auf. Als er sich dann ein Gummi über seinen gepiercten Schwanz zog, fragte ich ihn, ob damit nicht der Gummi leichter reißen würde. Er verneinte. Ich bin mir sicher, dass er damit auch Recht hat, aber beim ersten Mal und so ohne hormonelle Verhütung im Hintergrund geisterte mir das schon im Kopf umher. Vielleicht ist es eine Sache der Gewöhnung. Es fühlte sich schon gut an, aber ich hatte Anfangs schon Angst, dass er mir mit dem Piercing wehtun könnte, weil er damit in mir irgendwo dagegen stösst. Aber dem war nicht so.

Er hat mich, wenn mich meine Erinnerung nicht narrt, zweimal geleckt an diesem Abend und ich bin zu meinen Orgasmen gekommen. Auch er ist gekommen, auch wenn ich gerade nicht mehr weiß wie. Das ungewohnte Piercing und meine eigene Auseinandersetzung damit überlagern so ein wenig den Abend in meiner Erinnerung. Und es machte mich auch klar, dass mich auch das Piercing bei unserem ersten Treffen im Club abgehalten hat. Das wäre zuviel ungewohntes Terrain gewesen. Das war an dem Abend im Club zuviel. Unbekannter Mann und unbekannte Ausstattung sozusagen.

Mr. Piercing und ich haben uns nach dem Abend auch schon wiedergesehen. Wir haben ein Fußballspiel besucht. Ich mag das, wenn man so ganz gechillt auch Dinge außer Sex unternehmen kann.

 

Themenspeicher:

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Mal ein richtiges Bett
  • Die Dinge dazwischen
  • Die einzigen Gäste im Club

Leidenschaft in seinen Augen

So erstmal ein Blick in den Themenspeicher:

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Piercing trifft Piercing
  • Leidenschaft in seinen Augen
  • Mal ein richtiges Bett

Jetzt blogge ich schon wie wahnsinnig und die Liste wird gefühlt immer noch nicht viel kürzer. (Vielleicht würde Sexverzicht helfen, bis ich alles nach geschrieben habe :-D) Manchmal weiß ich sofort, was ich als nächstes schreiben will, manchmal geht mir so viel verschiedenes durch den Kopf.

Ich hatte ja geschrieben, dass ich Mr. Band, der mir fast mein Hirn rausgeknutscht hatte bis zum Blogeintrag nicht wiedergesehen habe. Ich kann nun Gegenteiliges berichten. Wir haben uns wiedergesehen. Spät Abends nach seiner Bandprobe, eigentlich hätte ich schlafen müssen, aber die Aussicht auf Knutschen mit ihm, ließ nicht an das Schlafdefizit denken. Ich fuhr raus zu ihm aufs Land. Es war schon kurz vor 23 Uhr. Er ließ mich hinein. Kein warm werden miteinander. Ich fühlte mich gleich wohl. Raus aus der Jacke, Mütze weg und Schuhe aus. Da steht er vor mir.  Niedlich, schön, nett, ich hache innerlich, weil er mir gefällt. Und ich kann nur noch ans Küssen denken. Stelle mich auf die Zehenspitzen, halte mit meinen Händen sein Gesicht und küsse ihn mit viel Gefühl. Er erwidert den Kuss, hält wiederum meinen Kopf in seinen Händen. Zärtlich perfekt. Als wir uns lösen fragt er lachen, ob ich mich nicht akklimatisieren müssen. Nein, es fühlt sich leicht an mit ihm, stimmig. Ich lehne mich an ihn. Er hat die perfekte Größe. Ich streichle ihm seitlich über den Bauch, am Bund seiner Jeans entlang. Sein Körper lässt den regelmäßigen Sport erahnen. Oh mann, wie sehr ich ihn will. Calm down, Remi. Was mir nur zum Teil gelingt, weil seine Küsse mir sagen, dass er mich auch will. Jetzt. Wie unglaublich leidenschaftlich dieser Mann küssen kann. Ich erinnere mich nicht, wann mir das letzte Mal ein Mann mit seinen Küssen gesagt hat, dass er mich jetzt sofort vernaschen will. Ohne das mit Auffressen zu verwechseln.

Wir landen relativ schnell auf dem Sofa. Er auf mir. Mehr knutschen. Zwischendurch sieht er mich an. Ich glaube noch nie hat mich ein Mann so leidenschaftlich angeblickt. Wobei ich innerlich grinsen muss, weil ich merke, dass der Grat zwischen leidenschaftlich gucken und psychopathisch gucken sehr schmal ist. Ich schließe dann einfach immer meine Augen, wenn mir seine Blicke zu intensiv werden. Dann zieht mich aus. Mehr knutschen. Zwischendurch greift er mir leicht an den Hals. Er ist einer von den Guten, keine Sorge, denke ich mir. Wenn man sich nicht so wirklich gut kennt, dann ist das gar nicht so ohne mit so ganz leichten Würgen. Ich kann immer nicht abstellen, dass mir dann kurz die Schlagzeile durch den Kopf geht, wenn ich am nächsten Morgen tot in seiner Wohnung gefunden würde. Ich entscheide mich ihm zu vertrauen und es zu genießen. Nachdem er meinen Körper erkundet hat, begab er sich schnell auf Tauchstation zwischen meine Beine. Bisher hatten wir ja nur den Blowjob, weil ich Out of Order war beim letzten Mal. Wenn er nur halb so gut leckt, wie er küsst, dann würde es gut werden. Und es wurde. Man merkt das ja meist schon im Ansatz, ob Mann weiß was er da tut, oder nicht. Oh Jaaaaa… Seine Zunge wusste was sie tun muss. Verdammt, wo ist der fucking Haken an dem Mann? Jetzt kann der auch noch lecken. Ich fasse es nicht. Er sagte, dass ich gut schmecke. Ich glaubte ihm das einfach mal. Lies mich ins Sofa sinken, spannte den Körper an und freute mich auf den Orgasmus der kam.

Er grinste, ging kurz ins Bad, wischte sich das Gesicht ab und gab mir eine Decke als er wieder kam. Ich mümmelte mich ein und genoss. Genau das selbe Szenario wiederholte sich kurz darauf nochmal. Er hatte einfach Bock mir einen zweiten Orgasmus zu lecken. So hatte ich das nicht erwartet. Aber ich wehrte mich auch nicht dagegen 🙂

Während ich schon die ganze Zeit nackt war, hatte er noch seine Jeans an. Ich lag auf dem Rücken, er setzt sich auf meinen Bauch. So hatte ich seinen Prachtkörper direkt vor mir. Jetzt war es nur fair, wenn ich mich noch um ihn kümmerte. Ich streichelte seinen Schwanz durch die Jeans. Irgendwann öffnete ich dann doch seinen Gürtel und die Jeans und er zog sich die Hose aus. Er trug auch dieses Mal nichts darunter. Mal sehen ob er Lust hatte auf einen Blowjob oder ob ihm der Sinn nach Sex stand. Ich blies los. Das es ihm gefällt, wusste ich noch vom ersten Mal. Am Ende lud er eine ordentliche Ladung Sperma auf mich ab und ich fragte ihn grinsend nach dem Weg zu seiner Dusche. Er drückte mir noch das Kinder-Duschgel in die Hand und hoffte auf warmes Wasser. Das dauerte eine Weile und ich hatte schon die Befürchtung kalt duschen zu müssen. Aber nach einer Weile wurde es zum Glück doch noch heiß.

Dieser Mann küsst mich echt um den Versand. Ich muss mich immer am Riemen reißen, um nicht allzu süchtige Nachrichten zu schreiben. Aber ich will mehr. Mehr knutschen.

Sex und Kunst

Dreieinhalb Jahre waren seit unserem ersten und einzigen Treffen vergangen. Das weiß ich aber nur, weil ich in meinen alten Blogeinträgen nachgesehen habe. Ich wollte wissen, ob der Mann, um den es geht, bereits einen Namen verpasst bekommen hat. Nicht so richtig. Also heißt er nun Mr. Klassische Musik. Damals war ich sehr überrascht, dass hinter seiner braven Fassade, soviel Versautheit steckt. Nachzulesen nochmal: Hier

Wir hatten vielleicht so jedes halbe Jahr mal Kontakt. Er schrieb mich immer an, wenn er zufällig in meine Stadt kommt. Meistens tut er das ziemlich kurzfristig, so dass es irgendwie nie geklappt hatte. Vor Allem seit ich arbeiten gehe ist es mit kurzfristigen Treffen untertags nicht mehr so einfach. Dieses Mal begab es sich, dass er an einem Samstag in der Stadt weilte und ich es mir einrichten konnte. Wir verabredeten uns zum Frühstücken in seinem Hotel. Er hatte bis zum frühen Nachmittag Zeit, bis er wieder zum Zug musste. Frühstück war ein guter Einstieg, um sich zu akklimatisieren. Ist ja doch schon eine ganze Weile her das letzte Mal. Bei ihm habe ich bedingt durch seinen Job immer das Gefühl, das ich kein adäquater Gesprächspartner bin, weil ich von Musik und Kunst nur sehr grundlegend Ahnung habe. Vermutlich ist das aber auch gar nicht seine Erwartungshaltung, dass ich dahingehend schlaue Dinge sage. Aber mich nervt es immer, wenn ich das Gefühl habe, jemanden nicht bereichern zu können durch ein Gespräch mit mir. Aber da bin ich wohl auch einfach ein wenig streng mit mir.

Ich wusste gar nicht so genau, was er eigentlich vorhatte, außer Frühstücken und dabei Quatschen. Den Rest blieb offen. Bisher hatten wir ja nur den Blowjob in der Kaufhaus-Umkleidekabine gehabt. (Ich muss im Übrigen immer noch jedes Mal schmunzeln, wenn ich an dem Kaufhaus vorbeikomme). Nachdem wir uns ja ne ganze Weile nicht gesehen hatten, gab es zumindest was zu Quatschen. Nachdem wir ausgiebig gegessen hatten, fragte er mic, ob ich noch mit auf sein Zimmer kommen wollte. Er hatte noch 45 Minuten bis zum Check-Out. Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht, dass wir ja noch auf sein Zimmer gehen konnten. Ich musste über mich selbst schmunzeln. Nachdem wir uns mit keinem Wort über das unterhalten hatten, was wir in seinem Zimmer anstellen würden, ging ich völlig erwartungsfrei mit ihm mit. Kleines unspektakuläres, aber völlig okayes Hotel. Mr. Klassische Musik sah wie beim ersten Mal so seriös und brav aus, dass ich fast wieder gegelaubt hätte, dass nichts zwischen und passieren würde.

Er hat nicht im Geringsten jemals durchblicken lassen, ob er mich attraktiv findet, fiel mir auf. Spannend allemal, aber attraktiv wusste ich nicht. Das führte dazu, dass ich erstmal zurückhalten bin. Mit manchen Menschen fängt man einfach zu knutschen an. Dazu gehört er nicht. Bis ich noch darüber nachdachte, was ich mir vorstellen konnte mit ihm, hatte er sich schon ausgezogen. Ich total angezogen, er nackt. Auch mal spannend. Und ja ich hatte vergessen, dass er doch einen ziemlich großen Schwanz hatte. Hätte ich mal vorher in meinem Blog nachgelesen 🙂 Sein Schwanz ließ sich besser blasen als gedacht, trotz der Größe. Er fand das ja beim ersten Mal auch schon gut. Wir hatten uns Anfang Dezember getroffen und mir fällt jetzt beim Schreiben auf, dass ich gar nicht mehr weiß, wie der Blowjob ausgegangen ist. Also na klar, er war gekommen und auch nicht zu wenig. Und ich war duschen, daran erinnere ich mich, aber das würde ja heißen, dass er irgendwie auf mich abgespritzt hat und das habe ich schon wieder verdrängt. Ich erinnere mich wirklich nicht. Ich habe aber in meinem Kopf abgespeichert, dass er ihm gut gefallen hat und auch gar nicht sehr lange gedauert hat.

Was mir aber im Gedächtnis geblieben ist, weil ich es in Kombination mit dem Blowjob unfassbar cool fand, dass wir noch in einem Kunstmuseum waren zusammen. Das habe ich sehr gefeiert. Ich wollte immer schon mal in dieses Museum und die Ausstellung ansehen. Aber das ist eines der Dinge, die man immer tun will, aber nie dazu kommt oder sich die Zeit nicht nimmt. Er hatte noch Zeit bis zum Zug, also nutzten wir die Zeit um uns die Ausstellung anzusehen. Wir taten es einfach. Einfach los.  – Blauer Reiter… Er ist ein cooler Kunstausstellungsbegleiter. Hat Ahnung, mag Kunst. Was ein gelungener Tag. Und ich bin nun in Besitz einer Jahreskarte. Die hat er mir spendiert.  Mal sehen, ob er innerhalb des Jahres nochmal wiederkommt. Jedenfalls bekam so ein profaner Blowjob gleich noch einen intellektuellen Anstrich.

Er fragte mich hinterher, ob er viel abgespritzt hatte. Ich musste schmunzeln. Das scheint Relevanz für ihn zu haben. Das eigene Sperma als Fetisch. Aber jedem so, wie er es braucht…

 

Themenspeicher:

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Verstört im Club
  • Piercing trifft Piercing
  • Leidenschaft in seinen Augen
  • Mal ein richtiges Bett

Performing under pressure

Die Liste der offenen Beiträge: Ich hab echt so einiges angestellt. Und muss das jetzt nachschreiben, obwohl mein Urlaub vorbei ist.

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Hirn rausgeknutscht
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Performing under pressure
  • Arts and a Blowjob

Vorher will ich euch einen Text nicht vorenthalten. Der Mann aus der Silvesternacht mit der Glory Hole Geschichte stellt sich heraus als jemand, der auch gut mit Worten kann. Anbei seine Sicht der Dinge, die er mir nach dem Abend per Mail geschrieben hatte:

Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen!

Ich werde in meinem Leben nie vergessen, diese Lust in deinen Augen zu spüren, als Du mich da verloren hast stehen sehen, mir mit einer kessen Kopfbewegung mir zu verstehen gegeben hast, mein Hose herabzulassen. Jetzt warst Du da auf einer anderen Seite, fast unerreichbar und doch plötzlich so nah. Näher. Drin! Jede Zelle Deines Körpers hat Dir gesagt, was mach ich eigentlich da, aber .. da … wo diese Neurotransmitter eine wichtige Rolle in Deinem Gehirn spielen, diese so bezeichnete Botenstoffe wie etwa Dopamin, das auf dem Weg zum Gipfel der Lust in großen Mengen ausgeschüttet wird. Ja, genau da warst Du völlig bei mir. Ich konnte es an Deinen Augen sehen. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn massiv, dadurch geraten wir in einen Rausch der Euphorie. Mein Schwanz war ein Stück weit Belohnung für einen ziemlich schwach angelaufenen Abend. So die männliche Phantasie, oder zumindest das, was nach Klärung der Verklärung hängen geblieben ist.

Was Du nicht sehen konntest, war sicherlich mein Stolz. Hä? (O.K. das heißt „wie Bitte“) Warum Stolz? All die Jungs, die um Dich herum geschwänzelt sind konnten nicht fassen, Dich nicht gesehen, oder – eher unwahrscheinlich – übersehen zu haben. All diese Jungs haben sich in diesem Moment nur eine Frage gestellt: Warum DER(???!!!??), … der hat doch schon alles!!!
Meine Antwort an Dich: Danke für diese stillen Momente des gemeinsamen Glücks, das sich in Deinen Augen widergespiegelt hat. Danke. Danke. Danke.

Ich kann nicht verhehlen, dass das runter geht wie Öl.

So welche Geschichte verblogge ich nun. Ich glaube ich habe Lust die Performing under pressure-Geschichte aufzuschreiben. Ich könnt euch auch gern in einem Kommentar wünschen, wenn ich was Bestimmtes als nächstes schreiben soll. Erst musste ich mal in meinen alten Blogeinträgen kramen, ob der Beteiligte Mann schon einen Namen bekommen hat. Es war also niemand neues, nur jemand den ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Unser erstes Date  Beim Suchen des Blogeintrags fällt mir auf, dass unser erstes Date damals auch um den Jahreswechsel herum war. Ziemlich genau zwei Jahre her also. Wir haben zwischendurch immer losen Kontakt gehalten.

Er hatte mich sehr spontan gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm ins Pornokino zu gehen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch festgestellt hatte, dass es da ja eigentlich ganz cool ist, willigte ich ein. Nach den Solofrau-Clubaufenthalten fand ich die Vorstellung mal die attraktivste Frau in nem Schuppen zu sein (na gut, weil halt auch die einzige :-D) sehr in Ordnung. So als Kontrastprogramm zu den anderen Abenden. Er wartete am Eingang auf mich, wir betraten den Club und ich freute mich auf den Moment, wo einen alle Männer erstmal abchecken. Es waren in etwa 20 Männer im Laden. Ich wurde gemustert, aber erwiderte die Blicke nicht. Wir gingen erst Mal quer durch den Laden zum Spind und sperrten unsere Sachen ein, dann holten wir uns einen Drink und setzten uns auf die abgetrennten Pärchen-Couches. Von dort aus hatte man Blick auf die große Kinoleinwand und noch einen anderen Bildschirm auf dem jeweils ein eigener Porno lief. Der auf der großen Leinwand war von der Bildsprache her wirklich ansprechend, wenn auch die Geschichte ein wenig schräg war. Wir quatschten und ließen den Film auf uns wirken. Lachten uns bei komischen Dialogen immer schlapp. Keine Ahnung, ob wir den Männern, die gerne in Ruhe den Film schauen wollten ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Manche Männer saßen so ein wenig in Lauerposition, wohl in der Hoffnung statt der Filme ein wenig Live-Action zu bekommen. Ich mussterte die Männer ein wenig. Die waren schon so weit okay, aber keiner dabei auf den ich jetzt so beim ersten Blick Bock gehabt hätte.

Wir fingen auf der Couch zum Knutschen an. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich der Bereich um die Couch herum füllte. Die hatten zwar alle Abstand, weil ja abgesperrter Bereich, aber es war doch spürbar, dass alle zum Zuschauen anfingen. Es amüsierte mich so voll unter Beobachtung. Eigentlich macht mir das nach zahlreichen Clubbesuchen nichts aus, wenn jemand zusieht, aber im Pornokino fühlte es sich so nach Erwartung an. Die guckten halt statt des Films, das ganze nun in echt. Mr Headhunter war hart geworden in seiner Hose. Ich wollte mich nicht ganz ausziehen, zog unter meinem Top den BH aus, so dass er gut hinkam, ich mich aber nicht nackt fühlte. Er spielte an meinen Brüsten rum. Als wir zwischen dem wilden Geknutsche mal wieder hochgucken, hatten sich eine ganze Reihe Männer an der Absprerrung aufgestellt und glotzen uns an. Ob mit Hand in der Hose oder nicht, so genau hatte ich nicht geguckt. Aber bei Mr. Headhunter hinterließ der Anblick wohl auch Spuren, denn seine Latte fiel quasi in sich zusammen. Und auch alle meine Versuche in wieder anzuturnen blieben erfolglos. Er wollte auch gerade lieber keinen Blowjob. Also begaben wir uns wieder in Sitzposition und quatschten einfach. Die Männer zogen, nachdem ihnen klar wurden, dass jetzt erst mal nichts weiter passieren würden so nach und nach wieder von Dannen.

Mr. Headhunter schlug vor, dass wir auch in sein Büro ums Eck gehen könnten. Aber wir hatten noch den zweiten Drink aus dem Eintritt offen, also blieben wir erst Mal noch. Wir knutschten und fummelten wieder. Er erinnerte mich daran, dass er ein wirklich guter Lecker ist. Stimmt, da war was 🙂 Er bot mir an, dass er mir ja einfach einen Orgasmus lecken könnte. Ich überlegte, ob ich meinen Kopf ausschalten kann, auch wenn ungefähr 15 Männer zuschauen und sich einen runterholen. Das war jetzt wieder so ein „raus aus der Komfortzone“-Moment. Eigentlich tendiere ich in solchen Situationen dazu der gebende Part zu sein, weil es für mich viel leichter ist. Ich weiß was ich tue und muss mich weder ausziehen, noch fallen lassen. Jetzt merkte ich, dass es ihm ähnlich ging. Er sich mit Geben wesentlich leichter tat, als mit Nehmen. Okay, was hatte ich zu verlieren. Im schlimmsten Fall kam ich nicht. Was eher schlimm wäre für ihn, weil in den Augen der Zuschauer er nicht ordentlich performt hatte. Für mich als Frau war es relativ einfach. Ich musste nicht performen, nicht meinen Mann stehen. An mich hatte da keiner Erwartungen. Also gut. Ich zog mein Jeans und mein Höschen aus. Den Rest behielt ich an. Legte das Handtuch unter. Ich legte mich auf die Couch. Ich lag so, dass er mit dem Rücken zu den Männern sein würden während er mich leckt. Ich nahm meine Jacke und legte sie mir aufs Gesicht. So wollte ich ausblenden, dass eine ganze Heerschar Männer zusehen würde. Und dann versuchte ich zu genießen, was es mit seiner Zunge gut und ausdauernd tat. Es dauerte ein Weilchen, bis ich meinen Kopf ausgeschaltet hatte, bis ich auch die Geräusche ausblenden konnte. Bis mich die Pornofilm-Geräusche nicht mehr ablenkten. Kein Fakegestöhne. Die Männer waren dabei einen echten Orgasmus zu sehen. Mit leisem Stöhnen, mit zuckendem Körper, mit meinem Gesicht, dass dann immer leicht rot anläuft. Er machte seine Sache gut. War nur auf mich konzentriert. Spielte ausdauernd mit seiner Zunge an meinem Kitzler. Trieb mich immer weiter hinauf auf den Berg, bis die Wellen kamen und sich der Orgasmus entlud.

Ich blieb einfach noch liegen zum Runterkommen, er kuschelte sich an mich hin. Keine Ahnung ob die Zuseher das alles spannend gefunden hatten oder nicht. Ich sah keinen davon an. Nach einer Weile hatten wir beide Lust auf Runde zwei. Also selbes Spiel nochmal. Nur dass er dieses Mal noch einen Finger in mich hineinsteckte zusätzlich. Wieder mit der Jacke auf meinem Gesicht, wieder mit den Zusehern, die aber nicht mehr so interessiert schienen und sich zum Teil unterhielten neben uns. Aber egal. Orgasmus zwei kam ähnlich wie Orgasmus eins. Man könnte da echt ein Seminar geben Performing under pressure. Du musst vor den Erwartungsfrohen Augen des Publikums erstmal bestehen. Ich zog mich wieder an, wir holten uns den zweiten Drink. Mittlerweile war noch ein zweites Pärchen im Kino. Während wir an der Theke quatschten nahmen die beiden das Sofa in Beschlag. Die beiden und drumherum 10 Männer mit ihren Schwänzen in der Hand. Aber ich glaube der Mann hatte ähnliche Probleme, wie Mr. Headhunter, so dass er vorwiegend an ihr herumspielte. Mr. Headhunter wollte Rauchen gehen, also kamen wir am Sofa vorbei. Auf dem Rückweg. blieben wir seitlich stehen um zuzusehen. Der Blick von außen aufs Geschehen. Ich setzte mich in einen Sessel, Mr. Headhunter stand vor mir. Es machte ihn scharf. Da war sie wieder, seine Errektion. Ich guckte fragend nach oben, ob er denn nun einen Blowjob wollte. Er wollte. Ich glaube es war leichter, wenn man nur danebensteht, aber nicht im Mittelpunkt ist. Ich packte seinen Schwanz aus und blies. Es dauerte maximal eine Minute bis er mich warnte, dass er gleich kommen würde. Gut, das Sperma-Problem und keine Tücher in der Hand. Ich entschied ihn in meinem Mund kommen zu lassen. Er hatte Bescheid gegeben vorher alles cool. Er kam. Ich sprang auf, flitzte aufs Männerklo und spuckte alles ins Waschbecken aus. Die anderen Männer waren vermutlich halbwegs irritiert gewesen. Kaum zurück bekam ich weitere Schwänze vor die Nase gehalten. Ich hatte aber keine Lust auf weitere Blowjobs, vor Allem weil mir keiner der Männer gefiel. Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause. Auf dem Heimweg dachte ich noch viel darüber nach, dass es gar nicht so einfach ist, in so einer Situation seinen Mann zu stehen. Egal wie tough du sonst bist. Während ich drüber nachdachte sang QUEEN in meinem Kopf immer … under pressure…

Flugzeuge, Gloryhole und Fußmassage – Silvester 2017

Silvester, der überbewertetste Abend des ganzen Jahres: Aber ja, auch ich musste ihn irgendwie rumkriegen. Fast schon bedauerlich, dass ich in meinem Job nicht an diesem Arbeiten kann. Der Teil meiner Freunde, mit dem ich den Abend im letzten Jahr verbracht hatte, arbeitete in diesem Jahr an Silvester. Die anderen hatten mich eingeladen, aber das war eher so ein Ding mit vielen Pärchen und dafür war ich nicht in Laune. Aber ich hätte ihn nicht allein verbringen müssen den Silvesterabend, das ist schön zu wissen. Zusätzlich hätte ich noch eine sehr liebe Einladung ins Schwabenland gehabt, aber ich hätte aufgrund einer Verpflichtung nicht früh genug losfahren können, so dass die Option ausschied.

Aber eigentlich war der Tag gar nicht so schlecht. Vor einer Weile war ich mal wieder auf dem Stammtisch der Rirarammelseite in meiner Stadt gewesen. Früher bin ich gerne dahin gegangen, was daran lag, dass wir dort ein festes Grüppchen an coolen Menschen waren, die die Gelegenheit nutzten sich einmal im Monat zu treffen. Das hat sich aber leider verlaufen und so habe ich von der Stammi-Gang lange niemanden mehr gesehen, sehr schade eigentlich. Gut war der Stammi meistens, wenn ich vorher mit jemandem geschrieben habe und wir wussten, dass wir uns dort kennenlernen würden. Mr. Bondage hatte ich zum Beispiel das erste Mal auf dem Stammi getroffen. Dieses Mal aber war ich sehr spontan hingegangen. Ich hatte nichts vor gehabt an dem Abend. Ich war früher da und hatte noch einen Blogeintrag geschrieben, ich müsste nachschauen welcher es war.

Am Ende des Abends verließ den Stammi mit zwei Erkenntnissen: zum einen finde ich den Stammi doof, weil ich eine Frau bin, die man nicht auf den ersten Blick spannend findet. Ich war ja vor allen anderen da und es dauerte ziemlich lange, bis sich jemand zu mir dazu setzte und dann waren es nur wirklich schräge Vögel. An anderen Tischen mit so jungen, rocktragenden, langhaarigen Mädels stapelten sich die Typen. Dann mache ich doch lieber Einzeldates aus, die auf ein cooles Gespräch hinauslaufen, als mich frustrieren zu lassen. Aber andererseits habe ich mich zu einem Mann dazugesetzt, der mich eine ganze Weile angelächelt hatte, obwohl der überhaupt nicht mein Beuteschema ist, weil eigentlich über meiner Dadline. Aber wir unterhielten uns saugut, denn wir hatten ein Thema – Flughafen. Ich liebe ja Flughäfen und Logistik und… und er arbeitet an diesem. Zu gut. Tolles Gespräch, cooler Abend. Er versprach mir, dass er mich nach Weihnachten mal hinter die Kulissen blicken lassen würde. Wiieee coool, das wäre das beste Geschenk, dass ich mir nur vorstellen kann. Ich hoffte sehr, dass das klappt.

Naja, und so ergab es sich, dass ich an Silvester wirklich mitdurfte. Ganz offiziell angemeldet. Und es war so cool mit ihm auf dem Vorfeld rumzufahren. Was ein grandioser Tag. Obwohl Flugzeugmäßig quasi nix los war, konnte ich mich trotzdem nicht sattsehen und war total happy. Ganz nah ran an einen A380 und dann wieder beim einparken zusehen und und und… Herrlich… Könnt ihr meine strahlenden Kinderaugen sehen? Als er Pause hatte gingen wir in die Kantine essen. Es gab Wollwürste mit Kartoffelpüree. Es wurde schon langsam Abend als wir aßen und so war das quasi mein Silvester-Dinner und ich fand es grandios. Nicht weil es so überragend geschmeckt hatte, sondern weil es als Gesamtsituation einfach cool war. Ich glaube ich hätte kein Vier-Gänge-Menü dagegen eingetauscht. Leider musste ich dann heim, wegen einer Verpflichtung. Aber es war trotzdem großartig. Es lohnt sich auch mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die man nicht auf den ersten Blick toll findet, denn sie können sich auf den zweiten Blick als tolle Menschen entpuppen.

Nachdem ich meine Verpflichtung abgearbeitet hatte, galt es noch zu überlegen, was ich mit dem Silvester-Abend so anstellen wollte. Warum eigentlich nicht in nen Club. Da gab es Essen, Getränke und Feuerwerk und vielleicht ein wenig Spaß. Der kleinere Club in meiner Ecke war schon ausreserviert, beim anderen konnte man einfach vorbeikommen. Um den Eintritt zu teilen und weil es vielleicht noch jemandem so ging wie mir, stellte ich es mal wieder als kurzfristiges Date auf dem Joyclub ein. Ich schrieb mit ein paar Männern hin und her und verabredete mich dann mit einem. Dann duschte ich mich und machte mich Clubfertig. Gerade als ich loswollte, schrieb er, dass sein Bruder spontan reingeschneit wäre und er mich versetzen müsse. Dieses Mal hatte ich keinen Grund, das nicht zu glauben. Es klang wirklich so als hätte er ein schlechtes Gewissen. (Und er hat sich auch am Tag danach nochmal entschuldigt.) Änderte aber erst Mal am Ergebnis nichts, nämlich er würde mich versetzen und ich musste allein losziehen. Ich konnte an der Gästeliste des ausreservierten Clubs sehen, dass dort zwei Menschen sein würden, die ich schon mal getroffen habe. Also versuchte ich einfach mal mein Glück und schickte eine Anfrage hin. Siehe da, als Solofrau wurde ich innerhalb von Minuten noch zur Veranstaltung zu gelassen. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben, wenn man alleine als Frau loszieht. Der Eintritt war zwar auch als Frau halbwegs happig, aber ich mag den kleinen Club eigentlich gerne. Es war auch der erste Club in den ich alleine gegangen war. Ich hatte mehrere Outftits eingepackt. Der Dresscode war erst schick, später wer mochte freizügiger. Ich hatte erst ein kleines Schwarzes an, dass mir ein sensationelles Dekollete zauberte, darunter Halterlose und meine obligatorischen Pumps.

Die beiden Bekannten waren da, wobei ich nie einschätzen kann, ob sie mich doof oder gut findet. Aber ein bekanntes Gesicht tut immer gut. Ansonsten quasi nur Paare (also zumindest Menschen, die zu zweit auf die Veranstaltung gegangen sind), ein paar wenige Soloherren. Ich war mit die jüngste. Die meisten waren ziemlich schick und attraktiv. Mir schon fast wieder zu viele von den gutbetuchten „Starnberg-Hach-wir-sind-so-schön-und-erfolgreich-Powerpärchen“ Die finde ich immer etwas anstrengend, zumal einem immer das Gefühl geben unter ihrem Niveau zu sein und einen mit dem Arsch nicht angucken. So auf den ersten Blick stach niemand hervor, der mich gleich von den Socken haute (das hat gar nichts mit Schönheit, sondern mehr mit Ausstrahlung zu tun)

Aber Sex war auch gar nicht unbedingt mein Ziel. Ich hatte dafür gesorgt, den Abend nicht allein zu verbringen. Damit waren auch schon alle meine Erwartungen erfüllt. Als Solofrau ist man echt irgendwie ein Exot im Club. Der ein odere andere Mann quatschte mich dann auch an der Bar an. Aber das war mir alles zu flach. Auch im Club muss der Einstieg in ein Gespräch nicht mit einem Spruch a la „…Deine Brüste würden sich gut in meinen Händen machen“ sein. Ich trank, ich aß, ich stromerte durch die Räume und sah mir das Geschehen an. Blieb stehen, wo es mich interessierte. Lehnte alle Angebote mitzumachen ab. Bis auf eines: Ein Mann der mit zwei Frauen da war, bot mir erst seine Frau an, vermutlich um mich zu verwöhnen. Ich lehnte ab, weil ich auf die Bi-Nummer keinen Bock hatte. Ich sah den Dreien aber immer mal wieder zu, weil ich ihr Spiel mochte. Trotzdem er mit gleich zwei Frauen zugange war, hatte ich seine volle Aufmerksamkeit. Das war erstaunlich. Er war mir sympathisch, wenn gleich auch er eigentlich außerhalb meiner Altersrange lag. Er war knapp älter als mein Dad. Wir begegneten uns immer wieder. Er entschuldigte sich für seine ersten Versuche mich zum mitmachen zu überreden. Ich fand ihn ganz cool. Irgendwann stand ich daneben, als er mit seinen beiden Frauen zugange war. Ich guckte durch Löcher in einer Holzwand zu. Die Frauen waren miteinander beschäftigt und sahen so aus, als hatten sie Spaß. Nicht so Porno-Lesbenszenen-mäßig, sondern echt. Er hatte mich entdeckt und wollte mich dazu locken. Ich lehnte ab, aber ließ mich durch die Wand von ihm anfassen. Das gefiel mir. So ein wenig unnahbar sein. Ein wenig spielen. Er stellte sich so hin, dass ich sein bestes Stück in Shorts genau vor meinem Gesicht hatte und ich fing an ihn zu streicheln. Auch er hatte Spaß an unserem Spiel. Ich deutete ihm an, dass er sein bestes Stück rausholen sollte. Ein bisschen Glory Hole. Er streckte ihn durch die Wand und ich blies ihn genüsslich. Aber nicht zu Ende. Irgendwann als ich genug hatte, verschwand ich einfach. Aber hatte ja noch zwei Frauen mit dabei, also nicht weiter wild.

Irgendwann später trafen wir uns im Gang wieder. Er überredete mich mit ihm in eine dunkle Höhle zu kommen. Ich willigte ein. Er fragte mich, wer mir das Blasen beigebracht hatte. Ich schmunzelte und schickte einen Dank an meinen ersten Freund los. Wir hatten Sex, zu kurz, als dass ich hätte kommen können, also machte ich es mir selbst, während er neben mir lag, kam auf meine Kosten. So endete das Jahr. Ich stand um Mitternacht draußen, schaute mir das Feuerwerk an und merkte, dass man auch allein klarkommt. Schrieb ein paar Menschen die mir am Herzen liegen Nachrichten, vergaß bestimmt die Hälfte. Wünschte mir mit Blick auf die knutschenden Pärchen, dass ich irgendwann auch mal wieder zu zweit bin, aber in der Gewissheit, dass Alleine auch okay war. Ohne Bedauern. Nach Mitternacht ging es wieder in den Club zurück. Ein junger Mann bot mir eine Fußmassage an. Ich freute mich sehr, über diesen Start ins neue Jahr und unterhielt mich gut mit seiner Freundin. Wenn die Pärchen an so einem Abend zu vorgerückter Stunde mal mit dem Pärchendings durch sind, dann ist es auch leichter mit jemandem ins Gespräch zu kommen. Ich bekam noch das ein oder andere Kompliment und wurde nach meinem Nickname auf der Rirarammel-Seite gefragt. Ach, das war eigentlich ganz nett so.

Als mich dann am Neujahrtag der erste Mensch fragte, wie ich denn reingefeiert hatte, merkte ich, dass ich mir noch eine Geschichte einfallen lassen muss. Als Solofrau im Swingerclub ist nicht die alltagstaugliche Auskunft.

Versetzte Single-Frau allein im Club

Kurze Memo was ich noch alles schreiben will:

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Silvester allein im Club
  • Allein im Club weil versetzt… hach ja Pärchenabende, wenn du nicht die Bi-Nummer willst..
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Hirn rausgeknutscht
  • Strahlende Remi-Augen am Flughafen
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird.

Oh Mann, wann soll ich das denn alles schreiben? Vor allem muss ich ja ab morgen wieder arbeiten. Wenn ich frei habe, habe ich Zeit zu schreiben, aber auch Dinge anzustellen. Worüber ich dann noch viel mehr schreiben könnte. Ein Dilemma.

Zwei Dinge noch vorneweg. Ich spare mir den Jahresrückblicks-Artikel. Kurzversion ist. Spaß gehabt, unfassbar tolle Dinge erlebt, weil andere Menschen sie mir ermöglicht haben, immernoch Single (meistens zufrieden damit), Job läuft super (schränkt nur die Freiheit ein), habe nicht abgenommen, sondern wiege dasselbe wie letztes Jahr auch. Bin dankbar für die Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten.

Manchmal fragen mich Menschen, ob sie mir was schenken dürfen, manchmal denken sie dabei an Unterwäsche, manchmal an andere Dinge. Erst fand ich die Vorstellung befremdlich, von Unbekannten etwas anzunehmen. Zudem noch logistische Gründe dagegen sprechen und dass ich versuche nicht super viel zu konsumieren. Aber ich habe eine Weile drüber nachgedacht, ob ich etwas annehmen würde. Wenn es jemand ohne Hintergedanken tun will, dafür dass ich ihm mit meinem Blog eine schöne Zeit beim Lesen schenke und er sich für meine Zeit, die ich ja auch wirklich ins Schreiben reininvestiere bedanken will, dann würde ich es auch annehmen. Manchmal will ich mich auch bei Menschen bedanken einfach nur so. Aber wie soll das gehen?

Eine Amazon Wishlist kommt nicht in Frage, weil ich nicht Dinge nicht um des Besitzenwillens haben will. Praktische Dinge kaufe ich mir selbst und sind als Geschenk eh doof. Und ich kann meine Anonymität schwer wahren, weil beim Versand mein Klarname rauskommt. Ich bräuchte dann wieder jemanden an den ich die Dinge schicken lassen kann. Mag aber niemandem Arbeit machen.

Was also dann? Worüber würde ich mich freuen und es ist einfach abzuwickeln? Reisen, ist das worüber ich mich am meisten freue. Ich war bisher zwei Mal auf die AIDA eingeladen. Obwohl ich kein Cluburlauber bin, fand ich es cool, weil man sich ja einfach einen ruhigen Ort auf dem Schiff suchen kann. Ich liebe das Meer und große Schiffe. Wer mir also was gutes Tun will kann mir gerne eine kleinen Beitrag für eine Kreuzfahrt schenken. Das geht ab 5 Euro und man kann mir einfach den Code schicken. AIDA Irgendwann schippere ich dann los… Damit wäre auch das abgehakt

So welches der Themen verschreibe ich nun heute?

Zwischen den Feiertagen hatte ich Urlaub und war in der Laune Abends auszugehen. Die meisten meiner bekannten Herren sind im Weihnachtsurlaub bei ihren Familien und die Singles beim Skifahren. Das Leid der Geliebten/Singlefrau, wie in jedem Jahr. Aber es sollte ja kein Problem sein ein Date auf der RiRaRammelseite einzustellen und einen Begleiter für den Abend zu finden. Schon allein, weil ich es gut finde sich den Eintritt zu teilen. Dass ich wirklich in den Club wollte, fiel mir erst am späten Nachmittag ein. Bei so kurzfristigen Dategesuchen ist es manchmal gar nicht so leicht, jemanden zu finden, mit dem es dann auch passt. Eigentlich treffe ich mich lieber mit Männern, bei denen ich weiß, dass sie wirklich mich treffen wollen und nicht nur jemanden brauchen um kurzfristig in den Club zu kommen. (Ich sollte mir diese Zeilen einprägen, für das nächste Mal, wenn mir um 18 Uhr Abends einfällt, dass ich nicht alleine zu Hause sitzen und auf Teufel komm raus noch wo hin will.) Mich schrieben auch prompt ein paar an, aber die Profile waren mir zu flach. Standard-Texte, nicht greifbares. Dann schrieb mich ein Mann an, mit dem ich bei einem anderen Dategesuch schon mal Kontakt hatte. Damals: Profil passte, klang spannend, ich öffnete ihm mein Fotoalbum mit den Gesichtsbildern und er schrieb mir zurück, dass ich nicht sein Typ sei. Alles gut. Kontakt beendet.

Dieser Mann schrieb mich an mit: Wir hatten ja schon mal Kontakt.  Ich: Ja und ich war letztes Mal schon nicht dein Typ.

Er: Ich weiß. Aber ich habe deinen Blog gelesen.

Ich: Und?

Er: Ich finde du hast was Interessantes.

Ich: Aha. Und nun?

Er: Lust dich zu treffen?

Wenn ich das jetzt nochmal runterschreibe frage ich mich ernsthaft, was genau mich geritten hat mich darauf einzulassen. Aber es schmeichelte mir wohl, dass er nochmal schrieb, obwohl er eine Abfuhr erteilt hatte. Ebenso, dass mich mein Blog scheinbar so interessant machte, dass er es dann in Erwägung zog. Und die anderen, die sich gemeldet hatten waren nicht wirklich spannend. Wir schrieben ein wenig hin und her und er überlegte, wo er hingehen wollte. Zeit verging. Irgendwann drängte ich ihn sich zu entscheiden. Wir entschieden uns für einen Club. Ich wollte ein paar Minuten später los. War schon geduscht, packte noch schnell meinen Rucksack. Er schrieb, dass er noch ein paar Minuten was für die Arbeit fertigmachen müssen und dann losfahren würde. Ich fragte noch, wann er denn glaubt, dass er da sein kann. Ich wartete aber nicht seine Antwort ab, denn es war schon spät geworden. Ich wollte keine Zeit mehr verlieren und fuhr los. Schließlich kann ich ja auch dort warten, oder im Zweifelsfall einfach reingehen.

Und er antwortete einfach nicht mehr. Ab dem Moment: Funkstille. Ich war sehr irritert. Wollte er mich nur verarschen? Gab es gute Gründe? Eigentlich suche ich nicht zuerst die Gründe bei mir. Glaube daran, dass Dinge dazwischenkommen können, dass Menschen einem nichts Böses wollte. Ich las mir nochmal und nochmal den Chat durch, ob ich was übersehen hatte. Machte mein Fotoalbum wieder zu. Ich fing an mich über meine Eitelkeit zu ärgern, dass er mir mit dem Interesse geschmeichelt hatte. Die Angst kroch hoch, dass mir doch mal jemand was Böses will und ich zu nachlässig war. In meinem Fotoalbum sind zwar sexy Bilder, aber keine auf denen ich nackt bin. Kein Bild mit dem ich nicht leben könnte. Aber trotzdem würde ich nicht wollen, dass man sie veröffentlicht. Ich schrieb ihm nur, dass er schon Gründe dafür haben würde und beschloss allein in den Club zu gehen. Wollte nicht auch noch dem Ärger über das Versetzt werden Raum geben, der ihm nicht zustand.

Also rein in den Club als Single-Frau. 40 Euro hingeblättert. Ich kannte den Club ja schon. Mittelgroß. Ein wenig schicker. Allein war ich noch nie dort gewesen. Und ich war nicht überraschend die einzige Single-Frau an dem Abend. Und das ist auch schwieriger als gedacht, wenn man nur sehr selten Bi-Neigungen hat. Und nicht mitspielen will mit nem Paar, sondern sich mal nur den Mann ausleihen. Da sind viele Swingerpaare nicht so entspannt. Die machen entweder nur was zu zweit, lassen sich zugucken, fummeln ein kleinwenig an fremden Brüsten rum und sonst nix. Oder machen einen Vierertausch. Jedenfalls passe ich da solo nicht so ganz ins Konzept. Aber es gab ja noch ein paar Soloherren. Allerdings bin ich ein wenig allergisch dagegen, wenn man mich einfach anfasst, wenn ich neben einer Matte stehe und das Geschehen auf mich wirken lassen möchte. Wenn ich dann abwinke, dann halten sich alle dran und gehen, aber das gleich angefasst werden nervt mich. So haben fast alle Solo-Herren an dem Abend eine Abfuhr kassiert. Es ist mir zu flach. Ich will, dass irgendwas passiert, zwischen uns. Mehr als nur das Loch sein. Zwischen Drinks und Essen und gucken, kam ich auch mit einem Pärchen ins Gespräch. Die beiden waren nett, wenn auch fast so alt, wie meine Eltern. Aber wir unterhielten uns ganz gut. So dass der Abend auch okay war für mich. Die beiden gingen aber irgendwann nach Hause.

Ich zog nochmal eine Runde durch den Club. Beim Zusehen am Pärchenzimmer stand ein junger, blonder Typ neben mir, der sich auch mit zusehen begnügte. Vermutlich der einzige Mann im Laden, der mich noch nicht doof von der Seite angegraben hatte. Er war niedlich. Und ich war dann doch noch in Spiellaune. Also quatschte ich ihn blöd von der Seite an: Bock auf einen Blowjob? (Mal sehen, ob das Angebot mal jemals einer ablehnt) Er grinste und willigte ein. Wir gingen in den nächsten Raum. Ich legte mein Handtuch auf die Matte und setzte mich drauf. Ich deutete ihm an, dass er es sich neben mir bequem machen sollte. Zog seine Short aus und legte sich neben mich. Er wurde gleich hart. Schöner Schwanz. Ich blies ihn genüsslich und freute mich, dass es ihm gefiel. Die anderen Solo-Herren standen ein wenig neidisch daneben, aber hielten immerhin Abstand. Musste nur eine Hand abweisen. Ich packte all mein Blasekönnen aus und so dauerte es gar nicht lange bis er kam. Wie ich das mag, wenn das so funktioniert 🙂 Er war selbst überrascht, dass es so schnell gegangen war. Hihihihi. Der nächste Solo-Herr, der hoffte auch dranzukommen und schon blankgezogen hatte, hatte kein Glück. Ich hatte keine Lust mehr und lehnte ab. Der blonde junge Typ und ich quatschten noch ein wenig an der Bar. Wieso war der mir nicht früher aufgefallen. War wirklich niedlich. Ich bedauerte fast ein wenig, dass ich mich nicht hatte vögeln lassen. Aber das war nach dem Blowjob irgendwie durch. So ging ich dann nach Hause. Der Abend war schon okay. Ich lerne: also Solo-Frau geht schon irgendwie, aber ich mag es nicht, wenn fast nur Pärchen da sind. Dann doch lieber in den Club mit mehr Soloherren, da hab ich wenigstens eine Auswahl, auch wenn man mehr Typen abwimmeln muss.

Das Ende des ohne Höschen-Abends

Zu viele Erlebnisse, die zwischendurch passiert sind, so dass ich den Ohne Höschen im Club Abend- Beitrag nie zu Ende geschrieben habe. Ich sitze zum Schreiben gerade in der Küche eines anderen Mannes, nach einer Nacht in der ich gut und er kaum geschlafen hat. Der Arme. Er hat sich nochmal hingelegt, ich nutze die Gelegenheit zum Schreiben.

Na dann versuche ich mich mal in den Abend zurück zu fühlen. Es sind nun doch schon ein paar Wochen seitdem vergangen. Mr. Gentleman und ich knutschten und kuschelten im Barbereich wie verliebte Teenager, aber wenn wir dann durch den Club liefen um uns was zu suchen, dann flog es so gar nicht zwischen uns. Er war auf der Suche nach einem anderen Paar, wo man dazukommen konnte. Aber das stellte sich gar nicht so leicht heraus. Es wollen viele einfach nur Spaß miteinander haben, aber nicht das jemand dazu kommt. Was ich voll verstehen kann, weil ich auch eher zu der Fraktion gehöre. Irgendwann schleppte ich ihn nach draußen. Im Gartenbereich gab es zwei Hütten in die auch Matten eingebaut sind zum Spielen. Die Hütten sind auch geheizt. Aber da es ziemlich kalt war, kam fast niemand dort vorbei. Juhu, weil wir hatten auch schon wieder so eine Schlange Soloherren hinter uns hergezogen. Ich merkte an diesem Abend, dass wir uns noch nicht wirklich gut kannten, nicht so genau wissen, was dem anderen gefällt wie er tickt.

Die Hütte war zwar geheizt, aber nicht sehr warm. Ich freute mich mit ihm allein zu sein. Die großen Spielwiesen waren mir alle zuviel gewesen. Wir fingen an zu knutschen und zu fummeln. Ich hatte dort auch einen Orgasmus, ich weiß gerade gar nicht mehr, ob er mich gefickt oder gefingert hatte. Als ich dann anfangen wollte mich zu revanchieren, also ihn zu blasen, ging bei ihm gar nichts mehr. Er war superschlapp. Das nahm ich anfangs erst mal persönlich. Es hinterließ das Gefühl, als würde ich ihm alleine nicht reichen. Als bräuchte er immernoch einen weiteren optischen Input. Er war so verkrampft auf der Suche nach Mitspielern gewesen drinnen, dass ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte. Das quälte mich erst mal ein wenig. Später (und vor allem jetzt auch) verstand ich es besser. Es war ihm wohl zum einen zu kalt (mein verfrorender Südländer) und er kann sich bei einem reinen Blowjob, bei der er nur genießt und nicht auch noch geben kann nicht fallen lassen. Aber ich ging damals erst mal ein wenig geknickt wieder mit ihm in den Club zurück.

Wir sind wohl beide immer drauf bedacht, dass der anderen Spaß hat und erst dann können wir genießen. Das ist gar nicht so einfach, wenn beide so ticken. Dann dreht man sich ein wenig im Kreis. Der Abend endete doch noch auf einer großen Matte. Mr. Gentleman hatte eine Situation gefunden die ihm gefiel und die ihn mit dabei haben wollten. Ich wollte eigentlich nur passiv zusehen, wie er sich seine Befriedigung mit der anderen Frau holte. Ich legte mich also daneben und sah zu. Aber so nach und nach wurde ich doch einbezogen und es war okay. Ich bließ ihn, während er an der anderen Frau rumspielte und sie küsste. Ich spürte verschiedene Hände auf meinem Körper. Ihre, die ihres Partners, die von Mr. Gentleman. Es gefiel mir, aber ich wußte ich würde nicht schnell genug kommen. Ich kann in so Konstellationen auch meinen Kopf nie ganz ausschalten. Dieses Finger mal da in die Muschi stecken und dann da… Bei so Gruppendingsis gucke ich am liebsten nur zu oder lasse mich von meinem Begleiter vögeln. Sonst ist mir das schnell too much. In Ausnahmefällen passt das mal.

Wenn man mit Menschen vorher an der Bar sich unterhalten hat, dann kann man die zumindest ein wenig einschätzen. Wenn man auf der Matte dazukommt halt so gar nicht. Da kann ich nie abschalten. Ich frag mich ja immer wie die anderen es tun, oder ob die für sich einfach andere Grenzen gezogen haben, was sie an Risiken eingehen als ich. Ich habe ja auch für mich die Entscheidung getroffen, wenn ich Lust habe zu blasen ohne zu schlucken. Und ja auch das kann man sicherlich diskutieren. Jedenfalls hatte Mr. Gentleman seinen Spaß. Das war mir wichtig, dass er auch noch was von diesem Abend hatte. Ich erinnnere mich auch gerade gar nicht mehr wie er gekommen ist, ob er mich nochmal gefickt hat oder nicht.

Denn meine Erinnerung wird überlagert davon, dass ich den anderen Mann geblasen habe, auch aus Ego-Gründen, weil ich mir sicher war viel besser zu blasen als seine Frau. Das muss auch so gewesen sein, denn der Mann kam so schnell und ohne Vorwarnung, dass er mir in den Mund spritze. ARRGGGG.. Ich kann das ja nicht mitten auf der Matte ausspucken. Also hüpfte ich so halb an-  oder ausgezogen (je nachdem wie man es sehen will) runter von der Spielwiese und flitzte ohne Schuhe durch den halben Club zur Toilette und spuckte sein Sperma ins Waschbecken. Sehr super. Nicht. Wie kann man den überhaupt auf die Idee kommen einer fremden Frau in den Mund zu spritzen? Alter… Mr. Gentleman war sofort klar gewesen, warum ich schlagartig weglaufen war. Der Abspritzer hingegen war wohl eher verwundert gewesen. Mr. Gentleman tat es auch ziemlich leid, dass das so gelaufen war. Aber das war ja nicht seine Schuld, alles gut. Natürlich ging mir das noch ein wenig im Kopf umher und ich hinterfrage mich dann, ob ich nicht besser auf mich aufpassen müsste. Aber das hat gar nichts mit Mr. Gentleman zu tun. Dieser Abend war einfach ein Auf und Ab. Wir lernen uns eben gerade erst kennen und versuchen rauszufinden, wie der andere tickt. Da geht auch mal was in die Hose. Die Küssen zwischen uns waren sensationell gewesen. Gerne mehr davon.

Angenehmes Wecken

Der Orgasmus, den mir Mr. Bondage besorgt hatte, war großartig gewesen, aber auch sehr energieraubend. Deswegen bin ich einfach gleich eingeschlafen. Kein Kuscheln, keine Revanche. Im Nachhinein hat er mir erzählt, dass er viel wachgelegen und nachgedacht hatte in dieser Nacht. Und er hat zum ersten Mal gemerkt, dass ich wohl Atemaussetzer beim Schlafen habe. Das haben mir schon so einige Männer gesagt. Er allerdings noch nie. Ich habe den Besuch beim HNO fest auf meinem Plan. Mein Körper hat wohl einfach Erholung gebraucht. Nach 10 Stunden bin ich wieder aufgewacht. Mr. Bondage schlief noch tief und fest. Ich kletterte aus dem Bett und ging erst mal ins Bad, duschte. Und überlegte mir, wie ich ihn wohl am liebsten Wecken wollte. Ich hatte dankbar seine lustvolle Behandlung genossen und wollte ihm nun Gutes tun. Frühstück ans Bett, Blowjob oder Kuschelattacke, diese Optionen gingen mir durch den Kopf.

Nachdem ich mich wieder wie ein Mensch fühlte ginge ich zurück zu ihm ins Bett. Ich kuschelte mich erst mal an ihn hin. Streichelte ihm über die Brust. Er öffnete die Augen und grinste. Ich streichelte auch seine Brustwarzen – sein ultimativer Einschaltknopf. Noch dazu war für seine Lust morgens immer der beste Zeitpunkt. Ich musste mich ja einfach nur über die Morgenlatte hermachen. Ich entblößte meine Brüste unter meinem Schlaf-Shirt. Zog alle Register. Ließ meine nackten Brüste über seinen Oberkörper gleiten. Meine Hände tasteten nach seiner Latte. Er stöhnte so im Halbschlaf leise auf. Die Art des Weckens gefiel ihm. Ich kletterte an ihm runter und fing an seinen Schwanz mit meinem Mund zu bearbeiten. Meine Hände kümmerten sich um seine Eier. Er ist ja nur schwer zum Kommen zu bringen. Ich tat mein Bestes und wichste ihn hart und ausdauernd. Wechselte zwischen Blow- Handjob und beides gleichzeitig. Nach einer guten Weile übernahm er und ich leckte während er die letzten paar Meter bis zum Höhepunkt selbst Hand anlegte seine Eier. Und er kam. Juhuu. Guter Start in den Tag. Wir kuschelten nachdem er sich saubergemacht hatte und dösten zusammen noch ein wenig. So schön, ganz ohne Zeitdruck. Das haben wir in letzter Zeit nicht oft gehabt.

Wir machten uns zusammen ein gesundes, leckeres Frühstück und hatten einfach eine gute Zeit zusammen. Untertags wollten wir einen Ausflug machen. Ich nahm ihn mit auf eine Veranstaltung auf der auch meine Eltern und mein Bruder waren. Ich stelle ihn als einen Arbeitskollegen vor. Es war gar nicht so leicht nicht zu vertraut miteinander umzugehen. Hätte ich ja mal nicht gedacht, dass ich ihn meinen Eltern vorstellen würde. Sie stellten keine Nachfragen, also war meine Geschichte plausibel. Am Abend als wir spät heimkamen war ich einfach sehr müde. Obwohl ich so lange geschlafen hatte. Wir wollten beide einfach schlafen.

Der nächste Morgen begann sehr ähnlich wie der erste. Ein kleiner Blowjob am Morgen… Später am Tag wollte er mich dann mit zurück in meine Stadt nehmen. Da er auch abreiste für den Weihnachtsurlaub wollte er vorher noch die Wohnung auf Vordermann bringen. Wir hatten irgendwann an dem Wochenende darüber geredet, dass wir noch Fesseln wollten. Ich ging davon aus, dass wir das am Morgen tun würden. Allerdings fing er vorher noch das Putzen an. Er ist superordentlich, wenn er mal loslegt muss man ihn einfach machen lassen. Ich zog es vor ihm einfach nicht im Weg umzugehen. Etwa eine Stunde vor wir abfahren wollten war er mit Putzen soweit fertig. Also beschloss ich ihn Proaktiv noch daran zu erinnern, dass Fesseln cool wäre. Zog mir die Büstenhebe vom ersten Abend wieder an. Schwarzes Höschen. Darüber einen neuen schwarzen Kimono, den ich auch noch nicht angehabt hatte. Damit stellte ich mich vor ihn. Es verfehlte seine Wirkung nicht…

Schlechtes Gewissen wie weggeblasen

Noch der Nachgang zum gestrigen Abend. Mr Gentleman hatte ein ziemlich schlechtes Gewissen gehabt, wegen des Abends. Deswegen kam er heute vormittag bei mir vorbei um sich zu entschuldigen. Das war wirklich süß. Entschuldigung angenommen. Wir reflektierten nochmal die Party. Er und die zweite Begeleiterin waren auch nicht mehr lang geblieben. Sie hatte sich auch nicht wirklich gut behandelt gefühlt. Das Flaschendrehenspiel muss sich ewig hingezogen haben, anstatt, dass man den Gästen einfach die Gelegenheit gegeben hat sich zu unterhalten und zu beschnuppern.

Da war so einiges was mich an dieser Party stört. Die Mädels hatten allen Soloherren auf der Party 100 Euro abverlangt. Was ein Geschäftsmodell. Mr. Gentleman musste nicht zahlen, nachdem er in Begleitung von uns war. Aber die anderen. 5 Frauen und 10 Männer. Bei soviel Geld wollen die ja auch alle was davon haben. Das ist dann ja auch komisch für uns dazu gekommene Frauen.

Ich schrieb später am Tage noch mit einem Mann, der gestern auch auf der Party gewesen ist. Sein Profil passte eigentlich gar nicht zu der Veranstaltung. Es war deutlich zu intellektuell für so eine oberflächliche Geschichte. Und auch er ließ kein gutes Haar an dem Event. Er kam sich abgezockt vor, weil die Mädels nicht wirklich wertschätzend zu ihm gewesen sind und es auch Essen erst auf Nachfrage gegeben hat. Darüber hinaus war ihm nicht klar, dass es eine Herrenüberschuss-Party sein würde. Fällt wohl in die Kategorie Lehrgeld bezahlt. Nächstes Mal höre ich schon früher auf mein Bauchgefühl und gehe gar nicht erst hin. Beide Rückmeldungen bestätigten mir, dass ich das einzig richtige getan habe, als ich mich ab durch die Mitte verpisst hatte.

Dass Mr. Gentleman bei mir vorbei kam, hatte den sehr reizvollen Vorteil, dass ich Gelegenheit hatte mit ihm zu knutschen. Er ist schon einfach mit der beste Küsser ever. Leidenschaftlich, aber mit Stil. Hinterlässt immer das Gefühl auf meinen Lippen, dass es für ihn in dem Moment nichts schöneres oder besseres auf der Welt gibt, als mich. Ein wenig knutschen, quatschen, Nähe. Der Tag fing gut an. Und er war spitz. (auch untervögelt vom Vorabend, weil die Party einfach nichts war). Beim Knutschen fing er an mich zu streicheln, meine Brüste zu kneten. Ich konnte spüren, dass er steif war. Ich zog mein Oberteil und meinen BH aus. Machte es ihm leichter mich anzufassen. Dann stand er vor mir und ich nahm mir sogleich mit dem Mund seinen Schwanz vor. Er kann sich nur schwer fallen lassen, wenn er glaubt ich habe nichts von einer Situation. Ich wußte, er würde mich richtig gut durchficken, wenn ich das wollte. Aber aus verschiedenen Gründen hatte ich dieses Mal einfach mehr Lust ihn bis zum Ende zu blasen. Ich sagte ihm, dass ich auf einen Blowjob jetzt am meisten Lust hatte. Er glaubte mir und entspannte sich. So besorgte ich es ihm bis zum Ende. Entschuldigung also angenommen – das schlechte Gewissen war dann wie weggeblasen 🙂

Im Auto erwischt?

Er stieg ein und war offensichtlich nervös. Das amüsierte mich. Auch wenn ich nur mutmaßen kann, ob es an mir lag, oder daran, dass er nicht erwischt werden will, oder dass er wirklich nie andere Frauen dated. Eigentlich auch egal. Er war ein wenig reserviert, aber nett. Ich schämte mich kurz für mein nicht aufgeräumtes Auto. Aber naja, wenn der Herr in einem so super schicken Hotel sich einmietet, wo man schwerlich unbeobachtet durch die Lobby kommt, dann musste er halt nun mal mit meinem Auto Vorlieb nehmen. Ich fuhr einmal um die Ecke, weil ich nicht an der Hauptstraße stehen bleiben wollte. Ich parkte in einer Seitenstraße und stellte den Motor ab.

Er war nicht zu lesen. Beruflich erfolgreich, wahrscheinlich zum einen geübt darin sich nicht in die Karten schauen zu lassen, zum Anderen weiß er schon auch wie man Menschen einnimmt. Er ließ mich reden. Erzählte eigentlich nichts über sich. Er stieg mit der Anmerkung „Und du machst sowas also öfter?“ ein. Das Engelchen auf meiner Schulter sagt: Gut er ist nervös – leg das nicht auf die Goldwaage. Das Teufelchen: Na klar, erst mal so ne Art Schlampenstempel verpassen… Ohne naiv zu sein, bekommen die meisten Menschen erst mal einen Vertrauensvorsprung und ich halte mich an das Engelchen.

Ich plauderte, er fragte interessiert nach. Es ging fast ausschließlich um Sex, das Blog und Dates. So hart an der Grenze, dass mich das Gefühl beschlich darauf reduziert zu werden. Er habe ja bei seinen Recherchen zwei Artikel von mir gelesen. Engelchen: Wow, mit zwei Artikel so beeindruckt, dass er dich gleich treffen will. Gut gemacht. Teufelchen: Alter, da hat einer ja mal wirklich versucht dich zu ergründen. Wahnsinnsleistung, zwei Artikel. Der interessiert sich ja mega für dich – sei stolz. Nicht. Hörst dich nach zwei Artikel schon so verfügbar an, dass er dich gleich anschreibt und dich treffen will und du datest den gleich. Superleistung.

Es war mein Auto, ich hatte eh keine anderen Pläne und ich fand es interessant. Es vergingen noch ein paar Minuten, dann kam er mit meinen Blowjobkünsten ums Eck. Teufelchen: Aha, daher weht also der Wind. Mal schnell sich einen Blowjob abholen, aber selbst nichts geben wollen. Lässt dich mal wieder benutzen. Engelchen: Naja ich versteh das schon. Immerhin ist es nicht so einfach für ihn. Steht manchmal im Rampenlicht, hat eine bekannte Frau, mehr zu verlieren als du. Er hat sowas noch nicht oft gemacht, ist nervös und kann dich halt wirklich nicht mit ins Hotel nehmen. Wenn einem das selbst nicht so geht, kann man das wohl schwer nachvollziehen.

Ich hatte Lust ihn um den Verstand zu blasen. Klar war das einseitig. Aber das war okay für mich. Aber ich war mir immernoch nicht sicher, dass er sich trauen würde, aus Angst erwischt zu werden. Ich suchte ein ruhiges Plätzchen zum Parken. Das war so Mitten in der Stadt wirklich nicht einfach. Wir standen am Ende in einem kleinen Industriegebiet, allerdings war da gleich ein McFit ums Ecke, so dass ab und an Menschen vorbei kamen. Ich war ziemlich entspannt, was die Menschen angingen, er nicht so sehr. Das amüsierte mich wieder. Er war so unsicher, ich fühlte mich eigentlich ganz wohl. Dann packte er seinen Schwanz aus. Es war furchtbar eng in meinem Auto. Er konnte sich nicht weit zurücklehnen, ich versuchte eine halbwegs bequeme Blaseposition zu finden. Immerhin turnte ihn das Ganze, also in gewisserweise auch ich, ihn so an, dass er hart war.

Ich fing an zu blasen, nahm seinen Schwanz in den Mund. Er gab positives Feedback. Es gefiel ihm. Die Position seitlich von ihm auf dem beengten Sitz ließ nicht viel Spielraum um technisch ausgefeilt zu blasen. Aber ich tat es mit Hingabe und so gut es ging. Er fuhr vor Allem drauf ab, dass ich meine Zunge an seinem Bändchen kreisen ließ. Yeah. Dann unterbrach er mich wieder. Es kam jemand am Auto vorbei. Ich ließ seinen Schwanz einfach in meinem Mund und bewegte den Kopf nicht in der Hoffnung, dass man mich einfach nicht sah von außen. Aber ich machte es ihm schwer sich nichts anmerken zu lassen in dem ich mit der Zunge seinen Schwanz massierte. Er stöhnte, dass es ihm gefiel. Es kamen ein paar Mal Menschen vorbei. Immer das gleiche Spiel. Ich hörte auf mich zu bewegen, bis sie weg waren. Ich spürte, dass ihn das beschäftigte. Er hätte am liebsten gehabt, dass ich mich ganz normal auf meinen Sitz zurücksetze. Nee, nee. Für den Blowjob von mir ohne Gegenleistung musste er jetzt halt ein kleines Risiko eingehen. Zu einfach sollte es auch für ihn nicht sein. „Wie geil. Ich würde dich jetzt so gerne durchficken.“ Na immerhin, grinste ich in mich hinein. Hättest dir halt ein anderes Hotel gebucht. Er fasste mich an. Streichelte meine Brüste, meinen Hintern. Herrlich, wenn der Blowjob funktioniert. Ich hatte ihm vorher gesagt, dass er mich vor dem Kommen warnen sollte. Eigentlich wollte nicht, dass er in meinem Mund kommt. Aber ich wägte die Alternativen ab. Und da ich keine Lust auf ein vollgesauten Sitz hatte, entschied ich mich dafür, dass er in meinem Mund kommen sollte. Es dauerte auch gar nicht wirlich lang, bis ich ihn auf die Spitze trieb und er deutlich hörbar kam. Und viel kam. Na super. Ich hasse dieses Zeug. Ich nahm alles auf, kletterte auf meinen Sitz zurück, öffnete die Fahrertür und spuckte es in hohem Bogen aus. Nachtrinken. Brrr.

Nach dem er gekommen war, ließ er durchblicken, dass er eigentlich gleich wieder ins Hotel wollte. Engelchen: Ja warscheinlich muss er noch mit zu Hause telefonieren, nicht das jemand misstrauisch wird, das hat gar nichts mit dir zu tun. Teufelchen: War ja klar. Kurz den Blowjob abholen und dann abservieren. Toll hast du dich ausnutzen lassen, dummes Ding.

Keine Ahnung wo zwischen den zwei Polen die Wahrheit liegt. Ich glaube, dass das einer der besseren Blowjobs in seinem Leben war und er den auch nicht so schnell vergisst. Anstonsten glaube ich nicht, dass er soviel Bock auf mich hat, dass er mich nochmal wieder sehen will. Man weiß zwar nicht. Aber nochmal auf nur einen Blowjob würde ich mich auch nicht einlassen. Das war dieses Mal eine coole Aktion, die mir Spaß gemacht hat, aber für nochmal müsste ich das Gefühl haben, dass er sich mehr für mich als Mensch interessiert.