Frustficken Part 1

Zur Wahrheit gehört auch, dass ich mich nach dem zu früh abgebrochenen Date-Wochenende mit Mr. Chef auch einfach durchficken lassen wollte. Ich war ausgehungert. Eigentlich schon seit Wochen. Und zusätzlich noch frustriert. Und horny. Das war ich schon vor dem Date-Wochenende. Eigentlich ist er ja Glückspilz gewesen. Wenn du ein Vögelwochenende mit einer Frau planst und die ist dann passend dazu auch noch übelst horny… Aber hilft alles nix, wenn das Setting am Ende nicht passt.

Manchmal ist es ja Fluch, dieses Mal eher Segen für mich: Wenn du wirklich jemanden halbwegs Niveauvollen suchst um dich einfach durchbumsen zu lassen, dann kommst du als Frau da am Ende auch fast sicher zum Ziel.

Allerdings war es mir doch zu flach, mir wirklich nur explizit jemanden zum Vögeln anzulachen. Mr. SLK bot mir an, dass wir ne Runde in seinem Cabrio drehen. Das fand ich so zum Einstieg eigentlich ganz nice. Ich hab irgendwie gar nicht damit gerechnet ihn mit aufs Zimmer zu nehmen und auch nicht extra dafür aufgeräumt. Was dazuführte, dass beim Verlassen des Zimmers meine Sexspielzeuge noch zum Trocknen im Bad lagen. Die hatte ich beim überstürzten Aufbruch vorher einfach so in den Koffer geworfen und nun eindlich ordentlich gesäubert.

Mr. SLK schrieb er sei da. Ich dachte, dass ich nun vors Hotel laufe und wir in seinem Cabrio losbrausen. Vielleicht irgendwo halten und Knutschen und Fummeln. Er aber wohl nicht. Wir waren um 17:30 verabredet. Ich hatte ein Zeitfenster bis 20 Uhr. Das hatte ich ihm auch so kommuniziert. Er stand aber bereits in der Lobby und sagte, dass er einen Kaffee trinken wollte. Na meinetwegen. Da stand also Mr. SLK. Passend zum Auto. Um die 50 Jahre alt, gehört gefühlt zur Boomer-Generation. Nicht besonders groß, aber nicht klein. Gepflegtes Äußeres. Sein Körper ist ihm wichtig. Moderne Brille. Polohemd. So ein Machertyp, der immer sagt wo es lang geht. Wenn ich wetten müsste, dann hat er ne Ausbildung gemacht, ist aber jetzt Geschäftsführer von irgendwas geworden. Erfolgreich, aber nicht intellektuell. Das ist keine Wertung nur eine Beschreibung dessen, was ich interpretiert habe.

Eigentlich weiß ich, dass diese Art Männer und ich gar nicht zusammenpassen. Zum einen stehen die rein optisch selten auf mich. Er hatte auch mollig unter „Mag ich nicht so“ einsortiert. Er hatte Fotos von mir gesehen, auch ein ganz normales angezogenes Bild aus dem Urlaub vom Dezember, also aktuell. Ich sprach ihn nochmal darauf an und er erwiderte, dass das schon so passen würde. Okay. Kann sich hinterher also nicht beschweren. Und in meinen Klischees war er eher einer, der Frauen im Grunde nicht für voll nimmt. Hübsch aussehen und fickbar wäre gut. Aber ich habe nicht rausgefunden, ob mein Vorurteil an der Stelle stimmt.

Ich glaube er sagte schon beim ersten Schluck Kaffee, dass wir ja auch abkürzen und gleich auf mein Zimmer gehen könnten. Läuft ja super bei mir. Ich habe innerlich hart über mich gelacht. Wobei so dreist mit der Tür ins Haus gefallen ist sonst selten jemand. War fast wie du redest mit der Nutte nur noch über die Bezahlung und dann geht es auch gleich los. Nur dass er bis zu diesem Moment nicht wissen konnte, dass ich einigermaßen horny bin. Also eine erstaunliche Taktik. Er erzählte mir später, dass er in den zwei Jahren in denen er sein Profil auf Joy hat, erst zwei Frauen getroffen hat. Eine zum Essen, die nicht mehr wollte und mich. „Bei der Taktik nicht sehr überraschend“ dachte ich mir.

In auch nur ein kleines bißchen weniger horny, wäre er damit auch bei mir nie zum Ziel gekommen. Aber mir geisterte die ganze Zeit ein harter Schwanz durch den Kopf, der mich einfach durchnagelt. Mir war es ja schon fast unangenehm vor dem Hotelpersonal, nach einem Kaffee offensichtlich mit einem Mann aufs Zimmer zu verschwinden. Das wirkte als wäre ich eine professionelle. Aber gut. Er haute in den fünf Minuten beim Kaffee zumindest nix raus was mich völlig genervt hat. Das würde jetzt zu der Situation führen, dass in meinem Zimmer mein ganzes Sexspielzeug offen herum lag und ich es nicht mehr unauffällig wegräumen konnte. Aber ich hatte keine Lust zu erklären, was es damit auf sich hat, warum ich das alles mit auf meine Geschäftsreise genommen hatte. Selber Schuld, hätte es ja vorner einfach wegräumen können. Rumgetrödelt und mir dann eingeredet, dass wir ja gar nicht auf meinem Zimmer laden werden. Haha. Keine 10 Minuten später war ich wieder da, mit ihm im Schlepptau.

In meinem Zimmer angekommen, fackelte er auch gar nicht lange und war quasi schon nackt, bevor die Tür richtig ins Schloss gefallen war. Okayyy. Das konnte ja was werden. Steuerte auf mich zu, Hände an die Möpse und küsste mich. Also das was er unter Küssen verstand. Männer seiner Generation sind wirklich oft unfassbar gruselige Küsser… Die kreiselnde Zunge, wie so ein Uhrwerk. Hallo, ich bin doch auch an diesem Knutschprozess beteiligt. Ihm völlig egal..Gut Knutschen ist also raus. Aber sein Schwanz sah vielversprechend aus. Und stand quasi schon.

Ich hatte in unserem knapp 3-stündigen Intermezzo nicht wenige Momente in denen meine innere Augenbraue hochgeklappt war und ich mir dachte „Really??“ Aber es war unterhaltsam. Kennt ihr ein Video in dem ein großer Hund irgendwie kurios irritiert begeistert einen kleinen Hund anschaut, der wild vor ihm rumtollt und er nicht so genau weiß, was er damit nun anfangen soll. Irgendwas zwischen überfordert und begeistert von der Energie. Das ist das passende Bild dazu…

Aber ich war gespannt, was nun passieren würde: Ob er gut ficken kann?