Schön anzusehender Sex, aber…

Wieso ist mein letzter Blogeintrag eigentlich schon wieder 14 Tage her? Verdammt. Die Zeit rauscht vorbei und das obwohl ich ja gerade nicht arbeiten gehe. Bewerbungen bringen erste Absagen aber auch Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Vielleicht bin ich schneller wieder in Lohn und Brot als gedacht. Geistig war ich schon auf einen Sommer ohne Arbeit eingestellt. Mal sehen, was sich noch so tut. Montag geht es in die zweite Vorstellungsrunde für einen Job, auf den ich mich eigentlich aus Verlegenheit beworben habe. Die machen ziemlich Tempo.

Wieso habe ich keine Zeit, obwohl ich Zeit haben sollte? Ich lese ungelaublich viel. Zeitung, Artikel die mich interessieren. Füttere meinen Kopf. Treffe Freunde, date, gehe wandern.

War zwischenzeitlich nochmal im Club. Mit einem alten Bekannten. Aber ich stelle fest, er kommt zwar schon zwei Mal in meinem Blog vor, aber ich habe ihm noch keinen Namen verpasst. Dann nenne ich ihn Mr. Clubdate. Er kommt manchmal auf Geschäftsreise in meine Stadt und ist dann meist für einen Abend da. Wir waren bisher immer im Club. Jetzt zum dritten Mal. Eigentlich läuft das sehr unkompliziert. Er sagt Bescheid, wenn er da ist. Insofern ich Zeit habe, dann fahre ich und hole ihn ab, wir gehen in den Club, er zahlt und ich fahre ihn am Ende wieder heim. Ein fairer Deal für beide würde ich meinen. Ich mag so unkomplizierte Sachen ja. Wenn wir uns sehen machen wir da weiter wo wir aufgehört haben. Stressfrei. Letztes Mal als wir im Club waren, hatte ich meine Tage bekommen, deswegen nur Blowjobs verteilt. Das war dieses Mal nicht der Fall.

Wir gingen wieder realtiv spät in den Club. Es war schon nach 23 Uhr. Deswegen war nicht mehr besonders viel los, aber es war auch nicht ganz leer. Für mich ist das immer angenehm, da die meisten Soloherren bis dahin schon ihren Druck abgebaut haben und dann zurückhaltender sind.

Mr. Clubdate war mit mir zum ersten Mal im Club. Damals merkte man ihm die Unsicherheit und Aufregung an. Jetzt gehen wir zum dritten Mal dort hin und schwupps schon ist es routiniert. Wenn man mal gesehen hat, wie es innen aussieht und wie die Menschen da so sind, dann geht es gleich viel entspannter.  Auch wenn ich sonst nicht gerne Röcke trage, bei meinem Cluboutfit mag ich das durchaus. Vielleich liegt es auch daran, dass ich dort nicht aufpassen muss, wie ich sitze (zu breitbeinig) oder was rausspitzelt. Da sollen die Strapse ja durchaus rausspitzeln. Das entspannt mich ziemlich.

Wir hatten beide Lust erst ein wenig zugucken zu gehen. Viel war auf den Matten nicht mehr los. Ich beobachte unglaublich gern, wie Menschen sich verhalten, wie sie mit einanderumgehen. Das gilt auch im Club. Wir gingen durch die Zimmer und schauten nach was auf den Matten los war. Viel passierte nicht mehr. Auf einer Matte lagen die Beteiligten noch im Post-Coitalen-Ruhemodus rum und ließen die Erregung abklingen. Ansonsten gerade relativ viel Leere. Außer uns streunten noch vereinzelte Soloherren herum, auch in der Hoffnung noch was geboten zu bekommen.

Dann kam ein Mann Mitte 30, nix besonders. Gegenteiliges galt für seine Begleiterin. Sie war der Typ hübsche Studentin mit perfekter Figur, angelehnt an ein medialtransportiertes Schönheitsideal. Sie trug Heels, Jeans Hotpants und ein einfarbiges Tanktop. Nicht sonderlich gestylt, nicht wirklich geschminkt. Wirkte schüchtern, kann aber auch bewußt so inszniert gewesen sein. Sie war sich sicherlich ihrer Wirkung bewußt. Wirkte fast ein wenig deplaziert in ihrem Outfit, mit dem sie auch einfach in der Öffentlichkeit ohne Probleme hätte rumlaufen können. Das machte das ganze aber nicht weniger spannend. Sie sah nach dem netten (wenn auch sehr hübschen) Mädchen von nebenan aus, das sich irgendwie in den Club verlaufen hat. Frage zwei war natürlich, wie kam der Mann dazu zu so einem Geschoss :-). Zu unserer Freude (und der aller anderen Männer auch) begaben sich die beiden auf eine Spielwiese. Die war wie ein Hochbett platziert und man musste eine Treppe hoch. Hatten den Vorteil, dass es nicht ganz so einfach für die Männer war einfach dazuzukommen. Und ich konnte einfach auf der Treppe stehen bleiben und das Geschehen beobachten.

Der Mann hatte es sich auf dem Rückenliegend bequem gemacht und seine „Freundin“ machte sich daran ihn zu blasen. Sie war angezogen, aber streckte ihren Hotgepanteten wunderschönen Hintern Richtung der versammelten Zuschauerrunde. Auch ich konnte diesem Bild durchaus etwas abgewinnen. Ob sie technisch versiert blasen konnte, war ich nicht zu beurteilen, vielleicht muss man das auch nicht können, wenn der Anblick allein schon so entzückend ist.

Ich freute mich über das dargebotenen Geschehen. Mr. Clubdate stand hinter mir und streichelte meinen Hintern. Sie blies wirklich ausdauernd, bis er signalisierte, dass er mehr wollte. Sie zog sich die Hotpants und ihr Höschen aus. Und setzt sich quasi ohne Vorspiel auf ihn drauf und ritt ihn. Was ein Bild. Die perfekte schöne Frau reitet ihn. Die Männer um mich herum waren völlig gefangen von der Szenerie. Und dann fing sie sogleich zu stöhnen an.  „mhhmm, ja.. oh.. mhmm..“ Zack. Meine Erregung war dahin. Och nein. Zu schade. Wie wenn ich bei Pornos vergesse den Ton auszuschalten. Das war so nicht echt. Sie hatte ja eh schon kein Vorspiel. Keine Ahnung, da mögen andere Frauen ja anders sein und womöglich hat sie die Gesamtsituation einfach so erregt, dass das geht. Aber dieses Losgestöhne war so „Ich muss das jetzt halt tun, damit er es gut findet.“ Brr. Sehr schade. Die Männer fanden das alle geil. Sind das aus den Pornos ja auch so gewohnt. Aber schade. Ich mag Clubs ja weil man echteren Sex sieht. Mr. Clubdate sah es ähnlich wie ich. Während der Mann seine wunderhübsche Begleiterin nach allen Regerln der Kunst in allen möglichen Stellungen durchvögelte, guckten wir noch ein wenig umher.

Dann suchten wir uns eine eigene ungestörte Ecke für uns. Stellten den kleinen Eimer in den Eingang zu unsere Höhle als Zeichen, dass wir niemanden dabei haben wollten. Am Anfang amüsierten wir uns noch darüber, dass der Mann der hübscgen Frau sehr laut und lange hörbar kam.

Wir knutschten. Ich fing an ihn zu blasen. Er mag das. Doch er bremste mich und sagte, dass er dieses Mal wollte, dass ich zuerst komme. Er kombinierte Lecken und Fingern gekonnt. Es dauert trotzdem einfach bis der Kopf abschaltet. Manchmal ist es ein Teufelskreis, wenn man den Kopf nicht ausbekommt und dann aber die ganze Zeit denkt, verdammt jetzt dauert es so lange, der Arme muss so lange lecken. Das macht dann den Kopf nicht schneller aus. Ich muss mir dann immer sagen, dass er daran bestimmt Spaß hat und ich mir keine Gedanken machen brauche. Er machte das gekonnt, brachte meine Erregung hoch. Er traf allerdings nicht genau den richtigen Punkt um mich über den Berg zu bringen. Also half ich mich meiner Hand nach. In der Kombination, dass er mich fingerte und zusätzlich zu meiner Hand noch leckte war das ziemlich geil und ich kam.

Nachdem mein Orgasmus abgeklungen war und revanchierte ich mich mit einem Blow-/Handjob. Und wir verließen beide zufrieden den Club. Bis zum nächsten Mal.

 

 

Unbefriedigt befriedigt

Wie ich diesen Blogeintrag nennen würde, war mir nach dem Abend sofort klar. Zum Schreiben hat es ein wenig länger gedauert.

Während ich dies schreibe, spült mir Facebook drei Jobausschreibungen meines Noch-Arbeitgebers in die Timeline. Dann kann ich die Kündigung also doch persönlich nehmen. Das schmerzt und frustriert mich jetzt für einen Moment. Und dann schiebe ich es weg von mir. Mich zu grämen hilft mir nicht weiter. Nach vorne blicken. Ich werde etwas finden, das passt.

Ich hatte mehr als einen Monat keinen Sex gehabt. Eigentlich weiß gar nicht wie lange. (Von dem Blowjob mal abgesehen) Immerhin kann man mir aktuell nicht vorwerfen ich würde nur für mein Blog vögeln. Dafür ist es einfach wirklich zu wenig. Jedenfalls bekam ich meine Tage. Dabei war mir aufgefallen, dass ich seit dem letzten Mal keinen Sex hatte. Eine Freundin hatte mich gefragt, ob ich eine Woche später mit in einen Club gehen würde. Ich sagte unter Vorbehalt zu. Ohne hormonelle Verhütung konnte ich nicht absehen, ob meine Tage bis dahin auch wirklich weg waren.

Aber es klappte. Genau am Tag des Clubbesuchs war ich mit meiner Periode durch.  Als ich meine Freundin fragte, ab wann sie denn im Club sei, antwortete sie zu meiner Überraschung bereits ab Mittag. Das hatte ich so gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass man dort ja auch untertags hingehen kann. Ich war untertags bereits anderweitig verabredet. Ich sagte mein Kommen für den späten Nachmittag/Abend zu. Meine Freundin ging mit ihrem Mann in den Club. Beim Blick auf die Eintrittspreise dachte ich mir, dass es für Männer eine ziemliche Verschwendung wäre, wenn ich alleine in den Club gehe. Also stellte ich auf meiner liebsten Rirarammel-Seite ein Dategesuch nach einem Begleiter für den Abend im Swingerclub ein. Sollte ich mich nicht gut mit ihm verstehen, war er immer noch viel günstiger in den Club gekommen als allein. Also egal wie der Abend läuft es wäre eine Win-Win-Situation.

Als Frau ein Date auf so einer Seite einzustellen ist eine spannende Sache. Innerhalb von 10 Minuten ploppten knapp 10 Anfragen auf. Da war dann alles dabei. Vom Klassiker „Penisbild“ mit dem Hinweis, dass das XXL-Gerät des Besitzers schon einsatzbereit sei. Bis zu schüchternen Anfragen, dass derjenige gerne zum ersten Mal einen Club von innen sehen möchte. Mein Interesse weckte das Profil eines Mannes, der in etwa in meinem Alter war und auch eher ein wenig querdenkermäßig daherkam. Weniger auf Sex aus zu sein schien, als einfach einen guten Abend in der Clubatmosphäre haben zu wollen. Da entschied ich mich also für ein Gespräch, statt für hart rammeln. Zumal es den Typ „hirnrausvögeln“ im Club mit Sicherheit sowieso geben würde, also muss ich ihn nicht auch noch mitbringen.

Richtige Entscheidung, da wir wirklich ein für mich bereicherndes Gespräch über den Abend führten. Er hatte sich viel mit sich selbst beschäftigt und damit was ihm guttut. Mit Energie. Mit Mann und Frau sein. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber ich mag gerne auch andere Perspektiven hören. Auch er tut sich schwer mit einem klassischen Job. Hat sich sein Arbeitsumfeld so geschaffen, wie es zu ihm passt. Beruhigend irgendwie.

Er war erst zwei Mal vorher in einem Club gewesen. Die zwei Herausforderungen waren also, dass wir uns nicht wirklich kannten und er kein erfahrener Clubgänger ist. Ziemlich spät streiften wir durch den Club um zu sehen, ob noch etwas Spannendes im Gange war.  Auf den Matten war es schon ziemlich leer. Wir fanden eine kleine Ecke, die nicht von allen Seiten zugänglich war in einer kleinen Hütte im Garten. Sie war allerdings eher ziemlich hell, nicht dunkel wie in so mancher Spielhöhle. Er war so zurückhaltend, dass ich aktiver werden musste, als mir das lieb ist im Club. Wir saßen also da auf der Matte und wussten nicht so recht wie anzufangen. Den Moment gibt es meistens, wenn man sich nicht kennt und die eigenen Unsicherheiten nicht mit Alkohol weggetrunken hat. Meistens fängt man dann an zu knutschen und dann geht das Krampfige weg. Knutschen klappte, aber das Krampfige wollte nicht weggehen. Ich griff auf das zurück, worin ich mich wohlfühle und bot ihm einen Blowjob an. Das klappte soweit ganz gut, allerdings hatten wir mittlerweile noch drei Männer auf der Matte, die mitmachen wollten. Allerdings wusste er nicht, was ich will und umgekehrt. Den ersten Mann schickte ich noch weg. Wir hatten uns nicht darüber unterhalten. Fehler. Den zweiten Mann ließ ich gewähren. Das war sehr schräg. Nach ein wenig Fummeln hatte ich irgendwann Sex mit dem zweiten Mann. Aber ich bekam den Kopf nicht aus. Bei meinem Begleiter war die Lust komplett weg und auch der Mann der mich fickte hatte am Ende auch keinen Spaß dran. Wir schickten die Männer weg. Aber mein Begleiter hatte einfach keine Lust mehr. Er ließ nicht so Recht raus woran es lag. Bei mir hinterließ es erst mal ein schlechtes Gefühl, weil ich das erstmal automatisch auf mich bezog.

Wir gingen zurück an die Bar und philosophierten noch mal zwei Stunden weiter über das Leben. Landeten später nochmal auf einer Matte, auf der wir einfach redeten. Ein wirklich gutes Gespräch, das allerdings dem misslungenen Sex nicht auf den Grund ging.

Befriedigt vom Gespräch, aber sexuell unbefriedigt nach Hause gegangen.

 

 

Ein, zwei, drei Blowjobs

Einer der Männer, die ich Swingerclub entjungfert habe,  kam nach rund einem halben Jahr wieder in die Stadt. Er kündigte sich mit viel Vorlauf an, der Termin passt mir gut. Er war auf einem kurzen geschäftlichen Trip in der Stadt. Sein Plan war wieder mit mir in den Club zu gehen. Der Haken: es war ein Montag Abend. Der Club in dem wir auch beim ersten Mal waren, der hatte zwar offen, allerdings war ich noch nie an einem Montag Abend im Club gewesen. Keine Ahnung,  ob irgendwer am Montag Abend in einen Club geht. Jedenfalls war es Geldbeutelschonend.  Der Deal: Ich fahre, er zahlt. Wir hatten keine Ahnung, ob irgendwer da sein würde. Aber Buffet und Getränke gab es allemal, also gingen wir trotzdem einfach rein.

Bei seinem zweiten Besuch war mein Begleiter schon deutlich entspannter als beim ersten Mal. Nun wußte er ja schon was auf ihn zukommt. Drin angekommen war klar, dass Montag Abend nicht der Megaandrang herrscht. Das war noch untertrieben.  Vom Personal abgesehen war 3 Frauen inklusive mir im Club.  Und so 7 bis 10 Männer. Na toll, gar nicht gut. Dann war die Auswahl für die Männer ja überschaubar und sie würden auch um mich herumschwänzeln.  Pech, denn ich war nicht zu haben an dem Abend.  Ich hatte just an diesem Tag meine Tage bekommen.

Essen,  Trinken,  quatschen und ein Blowjob. Das war mein grober Plan.

Außer mir waren da noch eine jüngere blonde Frau in stinknormaler Unterwäsche, eine ältere Frau, ein paar ältere Männer und drei attraktive südländische Typen. Bei letzteren ging ich davon aus, dass sie nicht auf mich stehen würden und ich sie im Gegenzug eh zu oberflächlich finde würde.

Nach dem Essen und einem Drink zogen mein Begleiter und ich durch die Zimmer in der Hoffnung, dass wir irgendwo zusehen können. Aber leider waren alle Matten verwaist. Wir landeten schließlich auf einer und quatschen erstmal. Irgendwann änderte sich das in Knutschen und Fummeln. Und einem Blowjob. Weil ich Lust darauf hatte. Er genoss es. Er genoss es hörbar. Gibt mir das Gefühl, dass er das nicht so oft bekommt, dass es was besonders ist. Ob das stimmt oder nicht, ist an dieser Stelle gar nicht relevant.

Er kam nach gar nicht allzulanger Zeit. Hach ja, ich kann es noch 🙂 Er war glücklich und zufrieden. Ich auch. Als wir irgendwann wieder von unserer Matte kletterten kam die junge Blonde um die Ecke. Wild und ein wenig naiv wirkte sie. Zusammen mit den drei attraktiven Männern. Es war nicht zu erkennen, ob und in welchem  Verhältnis die drei zueinander standen. Wir waren neugierig und wollten noch ein wenig zusehen.  In einer größeren Höhle waren die 4 zugange.  Plus Walter, ein Mann jenseits der 60 der nackt daneben lag. Wir saßen am Eingang und sahen dem Treiben zu.  Die junge Blonde genoss es umringt zu sein, im Mittelpunkt zu stehen. Wurde hart von einem der Männer gefickt, kokettierte mit Walter. Wirkte naiv und doch selbstbestimmt.  Eigenartige Kombination. Wie sich herausstellte, war sie mit einem der Männer zusammen. Der genoß es sichtlich, dass seine Kumpels auf sie abfuhren und lieh sie ihnen breitwillig aus. Sie genoss das Begehrtwerden ebenso.

Irgendwann sagten die Jungs, dass wir doch reinkommen könnten. Im Gespräch tasten sie sich an unseren Beziehungsstatus heran. Als klar war,  dass wir kein Pärchen sind boten sie meinem Begleiter einen Blowjob an. Er grinste wie Weihnachten. Gerade schon einen bekommen und gleich wieder einen in Aussicht. Ich zweifelte ja kurz daran, dass er nochmal könnte. Aber auch die junge Blonde wußte, was sie tat. Die Jungs fragten mich, ob ich auch Lust hätte, aber ich winkte mit Verweis auf meine Tage ab. Sie waren entgegen meiner Vorurteile sehr nett und sehr respektvoll.

Was dazu führte, dass ich Lust auf einen weiteren Blowjob hatte. Ich kletterte also zu den zwei Singlejungs hinüber. Sie waren überrascht, dass ausgerechnet ich ein Zungenpiercing habe. Ich war überrascht, dass es die ersten Männer waren, die sich ungefragt mit einem Kondom für einen Blowjob präparierten. Ich hatte noch nie wirklich mit Gummi geblasen und war gespannt, ob das dann genauso funktionieren würde, also meine Technik. Es gefiel ihm, denn er kommentierte es ziemlich begeistert. Er hatte einen angenehmen Blaseschwanz. Nicht zu groß und nicht zu klein. Ich mochte, dass er überrascht war wie gut ich blasen kann, weil ich vermutlich heute einen Tick zu anständig dafür wirke. Der Gummi war kurz ungewohnt, sonst nicht sehr störend. Schon bald kam er deutlich hörbar. Yeah. Ich grinste. Sein Kumpel konnte es kaum abwarten herauszufinden, ob ich das wirklich so gut konnte. Auch er hatte sich das Kondom bereits übergestülpt. Nicht so einfacher Schwanz. Größer, damit nicht so sehr mit Technik beglückbar. Er war ebenfalls beeindruckt,  aber nicht so schnell zu befriedigen. Am Ende war es dann mehr ein Mund aufhalten und ihn machen lassen. Aber wenn das seines ist… Eigentlich hatte der dritte Kumpel zu dem die junge Blonde gehörte anklingen lassen, dass auch noch einen Blowjob wollte. Das hätte ich ehrlich spannend gefunden, zumal er am Besten aussah von den Dreien. Aber sein Freund brauchte einfach zu lange. Zwischenzeitlich hatte die junge blonde Freundin meinen Begleiter zum zweiten Mal und Walter beglückt. Und dann ihren Freund.

Als ich meinen dritten Blowjob des Abends erfolgreich zu Ende gebracht hatte, löste sich die Runde relativ schnell auf, weil alle befriedigt waren.

Hatte ich so nicht erwartet den Abend,  aber ich hatte Spaß.  Auch ohne eigene Orgasmen. Ein Egoschmeichler der Abend.

Play-Party mal anders als gedacht…

Ich wollte doch nur gucken und mein Outfit ausführen. Aber zugegebenermaßen hatte mich das Spiel, dass ich beobachtet hatte ziemlich angemacht. Besser als jeder Porno. Einen echten Orgamus bei einer Frau zu sehen. Zu sehen, wie ihr Körper zuckt. Ohne dieses künstliche Gestöhne. Pur und echt. Deswegen bin ich ganz gern mal in Clubs.

Mr. Barockes Hemd schien das Spiel auch gefallen zu haben. Er hatte sich beim Zusehen immer hinter mich gestellt und sich fast schon an mich gekuschelt. Ich war zwischenzeitlich ein wenig irritiert über soviel Annäherung, da wir ja bisher einfach nur zufällig gemeinsam den Club betreten hatte und ich die Bitte nach Hilfe bei meinen Strapsen nicht als Einladug für mehr verstanden hatte. Außerdem fand ich ihn überhaupt nicht dominant. Er war nett, keine Frage. Aber jetzt nicht der Mann den ich mir auf einer BDSM-Party zum Spielen ausgesucht hätte. Nachdem wir wieder zur Bar zurück gekehrt waren beeindruckte mich Mr. Barockes Hemd. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mir ihm zu spielen. Einfach so, gerade heraus. Das fand ich wirklich mutig und hätte ich ihm so gar nicht zugetraut.

Verdammt, jetzt musste ich mich entscheiden. Wollte ich oder nicht. Spielen erfordert noch mehr Vertrauen, als normaler Sex im Club. Und da bin ich ja schon wählerisch. Außerdem hatte ja mein Dominant-Radar nicht angeschlagen. Hmm und überhaupt… Aber ich war ein wenig angegeilt und gewillt die Komfortzone zu verlassen. Na gut, was soll schon schief gehen, außer dass es nicht funktioniert. Er hatte auch keinen Koffer mit Schlaginstrumenten dabei, mit denen er mich bearbeiten wollte. Ich gab mir einen Ruc und wollte es ausprobieren. Ich sagte ihm aber noch, dass ich nicht soviel Erfahrung habe und nicht so hart spiele wie die anderen. Okay, er würde ganz behutsam vorgehen. (Im Nachhinein muss ich an dieser Stelle sehr schmunzeln).

Gut, wir machten uns auf den Weg uns eine Location zu suchen. Oder vielmehr, ich sagte wo es lang geht…. Finde den Fehler… Seit wir uns getroffen haben lief er mir eigentlich hinter her und ich gab den Ton an. Ich hatte da so meine Zweifel, dass das beim Spieln anders werden würde. Aber man weiß ja nie, hoffte ich.

Wir entschieden uns für ein abschließbares Zimmer. Reichte schon, dass wir uns nicht kannten, mussten nicht noch andere teilnehmen. Wir standen vor der Spielwiese. Gut, dachte ich mir, ich muss mir jetzt ja keine Gedanken mehr machen, was nun passiert. Sein Job, freute ich mich über einen Vorteil des devoten Parts. Mr. Barockes Hemd stellte sich vor mich und sagte mir, dass er sich jetzt ganz um mich kümmern würde. Wunderbar dachte ich mir, aber musste innerlich so schmunzeln, weil er mich mehr an eine Tantra-Session erinnerte, als an ein BDSM-Spiel. Ich bat ihn noch, dass ich mir mit meinem Schal die Augen verbinden dürfe, da ich dann besser abschalten kann. Ging in Ordung für ihn, also verband ich mir die Augen. Wir standen einander zugewandt vor dem Bett. Er fing an mich an den Schultern zu streicheln, ausgiebig. Gut, kann man machen. Aber das fühlte sich so vanillaig an, dass ich innerlich fast platze vor Lachen. Dann fing er an mir Befehle zu geben. „Mach deine Beine breit!?!. Er ging am Ende des Satzes mit der Stimme immer hoch, so dass ich mir nicht sicher war, ob es nicht eine Frage war, bei der er meine Zustimmung hätte haben wollen. Ich war wirklich gespannt, wo das noch hinführen würde. Ich will gar nicht wissen, was sich die Zuseher (falls es welche gab) gedacht haben.

Nach einer Unmenge an Gestreichel und Geküsse, nach weiteren Befehlen, die nach Fragen klingen fing Mr. Barockes Hemd (mittlerweile lagen wir auf dem Bett) an mich zu lecken. Während ich mich vorher den ein oder anderen Moment gefragt habe, ob ich dem „Dom“ sagen könnte, dass er mich mal gefälligst härter anpacken soll und ob das nicht der Tod unseres Spiels geworden wäre, war mir als er zu lecken begann klar, wo seine Qualitäten liegen. Nicht so sehr in der Dominanz. Aber er leckte göttlich. Gut, dachte ich mir, das entschädigt für das nicht gut funktionierende Spiel. Also, Scheiß auf das Spiel. Das Lecken ist geil… So schaltete ich den Kopf aus und gab mich dem Vanillaigsten Sex, den man auf so einer BDSM-Party nur haben kann, hin.

Für den sehr geil geleckten Orgasmus, denn er mir bereitet hatte, forderte er einen Blowjob ein. Nichts leichter als das dachte ich, und legte los. Kurz bevor er kam, bremste er mich, angelte sich ein Kondom und fickte mich doggy, bis er kam. So waren wir am Ende beide glücklich und befriedigt, wenn auch anders als erwartet. Er drückte mir noch seine Nummer in die Hand und hofft, dass ich mich melden würde..

Allein auf eine Play-Party

Ich fühle mich schon eine ganze Weile underplayed. Die letzte Spiel-Session ist lange her. Ich müsste im Blog nachschauen, wann genau ich das letzte Mal eingetaucht bin ich das Spiel mit Dominanz, Unterwerfung und ein klein wenig Schmerz.

Es ist allerdings ähnlich schwer einen dominanten Partner zu finden, der zu einem passt, wie einen Partner für eine Beziehung. Es muss stimmen. Ich habe das Gefühl, bis ich dafür einen finde, könnte es noch ein wenig dauern.

Es war Samstag Abend, ich hatte nichts vor. Auf der Rirarammelseite laß ich, dass an diesem Abend in dem schönen Swingerclub, in dem Mr. Bondage mich mal gefesselt hat, eine BDSM-Play-Night stattfinden würde. Das klang doch schon mal vielversprechend. Stellte sich nur noch die Frage mit wem ich da hingehen könnte. Von den Männern, mit denen ich bisher so im Club war, haben die meisten keinen BDSM-Bezug, schieden also aus. Die anderen konnten so spontan nicht.

Also setzte ich ein Date-Gesuch auf die Rirarammelseite – am Nachmittag, also relativ kurzfristig. Es meldeten sich auch drei Interessenten. Der erste schrieb, dass er auf eine andere Veranstaltung gehen würden und wollte, dass ich doch dort mit ihm hingehe. Ähh nein, keine Lust auf unbekanntes Terrain an diesem Abend. Ich wollte explizit auf diese Party. Der zweite schrieb mit eine ewig lange Mail, warum er da gerne mit mir hingehen will. Beim Blick auf sein Profil und seine Vorlieben stellte ich dann fest, dass er Mollig unter „Geht gar nicht“ einsortiert hatte. Das ist immer ein Hinweis darauf, dass er eigentlich auf Size Zero Frauen steht und da bin ich definitiv raus. Er hat wohl den Hinweis auf Kurven in meinem Profil überlesen. Ich sagte ihm dass er meine Bilder schauen soll und gab ihm mein Album frei. Tat er und schrieb, dann auch prompt, dass er es sich nun anders überlegt hatte. Der Abend fing ja schon toll an. Was ein Arsch der Typ. Naja dann soll er sich halt eine andere suchen.

Ein Mann, den ich schon das ein odere andere Mal gedatet hatte, mit dem aber nie was lief, schrieb mir, dass er an diesem Abend mit einer Frau in den Club gehen würde und sich freuen würde, wenn ich auch käme. Das war am Ende der ausschlaggebende Punkt, dass ich mich entschied, alleine zu gehen. Das erste Mal überhaupt alleine in den Club und dann noch auf eine Play-Party. Aber es würde ein Gesicht da sein, dass ich kennen und so hatte ich einen Ankerpunkt. Ich packte meine Klamotten ein und freute mich tierisch darauf, mal wieder in einer Kinky-Atmosphäre zu sein. Mit Null Erwartungen fuhr ich los. Ich wollte einfach nur mein Rotkäppchen-Kostüm mal wieder anziehen und ein paar Menschen beim Spielen beobachten. Das war mein Plan.

In der Umkleide wurde mir dann bewußt, dass ich mein Korsett ja gar nicht allein anziehen kann. Bisher hatte ich immer jemanden dabei gehabt, der das dann für mich geschnürt hat. Blieb mir also nichts anderes übrig, als schon in der Umkleide jemanden anzuquatschen. Mit mir zusammen war gerade eine Transe dabei sich für den Abend herzurichten. Optimal dachte ich mir, sie weiß bestimmt, wie man so ein Ding schnürt. Damit lag ich richtig. Nettes Gespräch gleich noch inklusive. Läuft gut, de Abend schon in der Umkleide. Ich war happy, dass ich mich allein losgetraut hatte.

Korsett war geschnürt, Transe verschwand in den Club. Ich kämpfte derweil mit meinen Strapsen und stellte fest, dass es nicht sehr schlau war, sich erst das Korsett schnüren zu lassen und dann zu versuchen in Strümpfe zu kommen. Außer mir war noch ein Mann allein in der Umkleide. Also fragte ich ihn, nachdem ich es in meine Strümpfe geschafft hatte, ob er sie mir an meinen Strapshaltern befestigen könne. Es gibt wohl definitv schlimmere Bitten  :-)) Bisher haben sich immer noch alle gefreut, wenn ich sie gefragt habe. Der Mann sah nett aus, ein wenig unauffällig. Ich war mir nicht sicher, auf welcher Seite er spielt, dominant oder devot. Er war ein wenig älter als ich und trug lustigerweise ein rotes Hemd, dass ein wenig barock aussah. Er passte mit seinem Outfit sogar zu meinem Rotkäppchen-Outfit. Wie wenn es geplant gewesen wäre. Also rein ins Vergnügen. Ich war erst relativ spät in den Club gegangen, so dass schon halbwegs voll war und die meisten schon mit dem Buffet fertig waren. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite und besorgte mir gleich an der Bar etwas zu trinken. Auch mein Bekannter war schon da. Spannend ihn nun mal im BDSM-Kontext zu sehen. Ich gesellte mich zu ihm und seiner Begleiterin. Sie war nett, vermutlich ein gutes Stück älter als ich. Kurze blonde Haare, kurvig. Mir war nicht ganz klar in welcher Art Verhältnis die beiden zueinander stehen. Aber es ergab sich auch nicht die Gelegenheit ihn zu fragen, da sie nie von seiner Seite wich.

Ich wollte mich einfach mitten reinsetzen und gucken. Menschen gucken. Wie die miteinander umgehen, welche Klamotten sie tragen, wie sich Dominanz und Devotheit äußern. Lernte wieder einmal, dass die meisten dominanten Frauen nicht zu meinem Empfinden von Stil passen. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite. Das war einerseits nett, weil ich nicht mehr allein da war, andererseits verhinderte es irgendwie, dass ich noch jemand anderen Kennenlernen würde.

Wir streiften durch die Räume und schauten, ob es ein Spiel gab, bei dem es sich lohnt länger zuzusehen. Ich fühlte mich in meinem Outfit wohl und durchaus auch neugierig beäugt. Ich lief voraus, Mr. Barockes Hemd hinterher. Dann kamen wir zu einer Spielwiese auf dem ein Mann, den ich ziemlich heiß fand seine wunderhübsche, nackt perfekt aussehende (verdammt!!) Partnerin bespielte. Endlich mal ein Spiel, dass nicht so sehr vom Schmerz bestimmt war, was man sonst ja eher so standartmäßig antrifft. Sie ritt auf ihm, blendete die Umgebung völlig aus. Er gab ihr verbal den Rhythmus vor. Kurz bevor sie kam, befahl er ihr aufzuhören. Sie trug ein Analplug und wirkte unglaublich erregt. Man konnte sehen, wie die Erregung ein wenig abklang bei ihr. Dann trieb er sie wieder hoch, bis kurz vor ihren Orgamus. Die beiden wirkten sehr vertraut. Er wußte genau wie ihr Körper funktioniert. Dann nahm er sie doggy, zog sie an den Haaren. Nahm sie hart. Das Spiel der beiden turnte mich ungemein an. Er strahlte auf mich so eine natürliche Dominanz aus. Ich hielt mich abseits und sah den beiden gepannt zu. Während er sie doggy fickte, lächelte er mich an. Haha, wie geil. Ich nahm das als Kompliment. Und ich war plötzlich ziemlich angegeilt. Verdammt. Ich wollte ja nix anstellen an dem Abend…

Bondage im Swingerclub

Mein schmählich vernachlässigtes Blog. Ich war viel unterwegs die letzten zwei Wochen. Ich hab wohl das Gefühl bevor ich meinen ersten Job antrete, müsste ich mir jede Minute meiner freien Zeit vollstopfen. Fürs Bloggen brauche ich allerdings einen freien Kopf. Das klappt dann manchmal nicht ganz so gut.

Eine Geschichte, die ein wenig zurückliegt.

Mr. Bondage und ich waren in einem Club. Das ist ja an sich schon mal ein Ereignis, weil er Clubs eigentlich nicht so gerne mag. Der Swingerclub in dem wir waren, hat allerdings einen Hängepunkt um Bondage zu machen. Deswegen hatten wir ihn angesteuert. Wir waren außerhalb der einschlägigen BDSM-Partys noch nie zusammen unterwegs gewesen. Ich war gespannt, wie der Abend verlaufen würde. Der Club war zu unserer Überraschung ziemlich leer, obwohl er wirklich schön ist und das Personal sehr nett ist. Wahrscheinlich hatten wir nur einen unglücklichen Aben erwischt. Wobei es mir eigentlich egal war. Ich war mit ihm im Club, das reichte mir völlig aus.

Nachdem wir uns ein wenig akklimatisiert hatten, ging es dann zum Fesseln. Ich freute mich sehr darauf. Er hat sein Fesseln verändert, seit er beim Meister in Japan war. Gibt mehr Nähe, weniger Schmerz. Das genieße ich sehr. Es lässt mich weggleiten. Das hat was meditatives. Je öfter wir fesseln, desto mehr entspannt sich mein Geist. Anfangs habe ich immer gegelaubt, die Ropebunnys die so ganz wegtaucht aussehen, würden was vorspielen. Jetzt kann ich das nachvollziehen. Das dauerte eine Weile. Bis der Körper weiß was kommt. Bis das Vertrauen da ist, dass er gut auf einen aufpasst und auch sieht, wenn was nicht passt.

Er fing an mich zu fesseln. Unser Standard-Hänge-Bondage. Keine Experimente. Es tut ihm gut, ab und an mal öffentlich sein Können zu zeigen. Mir macht es nichts mehr aus. Zudem verbindet er mir die Augen und dann kann ich die Zuschauer ausblenden. Ein paar sahen uns wohl beim Fesseln zu. Und kommentierten beeindruckt. Er hängte mich seitlich auf und spielte ein wenig mit mir, indem er mir ein Seil zwischen den Beinen durchzog uns so Druck auf meinen Kitzler ausübte.

Ich war sehr angegeilt hinterher. Von der Nähe, vom Fesseln. Aber eigentlich wußte ich , dass nicht mehr laufen würde. Er fickt nicht öffentlich. Nach uns benutzte ein Dom-Sub-Paar den Raum zum Spielen. Ich stellte mich sehr diskret in die Ecke der Tür und sah den beiden zu. Sie waren ein Stück älter als ich. Er peitschte sie erst ein wenig aus. Sie war eine sehr drahtige irgendwie auch schöen Frau. Mr. Bondage war etwas Trinken an die Bar gegangen. Schade eigentlich. Es hätte ihm bestimmt auch gefallen. Die beiden merkten, dass ich ihnen zusah. Nach dem Auspeitschen kam die Sub auf mich zu und fasste mich an. Ich ließ sie gewähren. Keine Ahnung, ob sie das tat, weil ihr Dom es ihr angeschafft hatte, oder weil sie es wollte. Sie fing an meine Brüste anzufassen. Es war schön ich ließ sie gewähren. Ihr Dom packe währenddessen sein Equipment wieder ein. Ich hoffte, dass Mr. Bondage vorbeikommen würde und mir sagen würde, dass ich sie auch anfassen soll. Mir die Entscheidung abnehmen würde. Ich war sehr zurückhaltend. Fasste sie nur ganz leicht an. Sie befreite meine Brüste aus dem Oberteil und saugte an meinen Brustwarzen. Ich hatte lange kein Erlebnis mehr mit einer Frau gehabt. Ich schloss die Augen und genoss es. Ich traute mich nicht so Recht es ihr gleich zu tun. Dann hörte ich, wie Mr. Bondage kam. Er muss die Situation gesehen habe. Ich hoffte, dass ihn das anmachen würde und er in seine Rolle als Dom schlüpfen und mich begleiten würde. Das Gegenteil passierte. Er ging einfach wieder. Das verwirrte mich vollends. Kein sexuelles Interesse mehr an mir?? Die Sub merkte wohl, dass ich in Gedanken war und ging wieder zu ihrem Dom zurück. Er ließ sie vor sich niederknien und seinen harten Schwanz blasen. Ihn hatte es angeturnt, dass sie mit meinen Brüsten gespielt hatte. Ich sah den beiden zu. Sah wie sie ihm Befriedigung verschaffte. Ein schöner Moment.

Dann ging ich an die Bar zu Mr. Bondage. Ich fragte ihn, warum er nicht dageblieben war. Er hatte nicht stören wollen. Ich bedauerte das. Aber irgendwie war unsere Beziehung zu der Zeit einfach nicht im Dom/Sub-Modus.

Der Abend ist schon eine ganze Weile her. Es gab da eine Phase, wo ich das Gefühl hatte, dass er keine Lust mehr auf Sex mit mir hat. Das hat sich mittlerweile wieder gelegt.

Relaxtag im Swingerclub mit Happy End

Ein paar Freunde von der Rirarammelseite wollten einen Sonntag im Swingerclub verbringen. Ich hatte Bock mal wieder in einen Club zu gehen und sagte zu. Der Club hat einen Pool und ein schönes Außengelände. Das Wetter war superheiß. Am Abend vor dem Clubbesuch beschlich mich kurz das Gefühl, dass es nicht so schlau war, so einen ganzen Tag im Club bei so heißem Wetter verbringen zu wollen. Ich vertrage nicht viel Sonne und ich renne überhaupt nicht gern nackt rum. Das hat gar nichts mit meiner Figur zu tun. Ich einfach nicht gerne nackt. Ich mag es lieber ein wenig was anzuhaben. Am Abend vorher schob ich also mal wieder Kopf-Stress, ob der Besuch überhaupt schlau ist.

Am späten Vormittag trafen wir dann im Club ein. Ich hatte mehr wie fürs Freibad gepackt, als für einen Clubbesuch. Hatte nicht mal zusammenpassende Unterwäsche eingepackt. Der Plan war ja gemütlich in der Sonne zu liegen. Erst lief ich in einem kurzen Röckchen und einem Tanktop rum, ohne Wäsche drunter (irgendwie muss man sich ja zumindest ein wenig anpassen). Wobei ich mir anfangs zwischen den nackten ein wenig komisch vorkam. Meine Freunde sahen es locker und meinten: „Jeder so wie er sich wohlfühlt, sind ja ein freies Land“. Stimmt eigentlich. Irgendwann war es mir dann egal, dass ich ein wenig angezogen war. Ich hüpfte auch nackt in den Pool zur Abkühlung. Das macht mir nichts aus. Ich bin nur nicht gerne die ganze Zeit nackt.

Swingerclub untertags ist manchmal ein wenig schräg. Es war wie ein skuriller Freibadbesuch. Man liegt da, relaxed und manchmal vögeln neben einem welche. Man kann sich das dann ganz gemütlich von der eigenen Liege aus angucken. Für mich wäre das ja nichts mitten auf der Liegewiese. Aber jeder hat halt einen anderen Fetisch. Richtig schräg sind im Hellen draußen, die Spanner, die sich beim zugucken selbst anfassen. Das ist so ein Männerding. Jedenfalls lernt man in einem Swingerclub mit draußen FKK-Bereich auch mal wieder, dass die breite Masse sehr weit weg ist, vom medial vermittelten körperlichen Idealbild. Irgendwie auch beruhigend. Die sind halt, so wie man selbst auch, nicht perfekt. Ein sehr entspannender Gedanke. Wir plantschten, wir plauschten, wir aßen und tranken. Gemütlicher Sonntag. Ich war erst mal gar nicht an eigenem Sex interessiert. Außerdem gucke ich im Swingerclub gerne, aber lerne selten jemanden kennen, mit dem ich Sex haben will. Die Menschen in unserem Grüppchen kannte ich gefühlt schon zu lange, als dass wir plötzlich Sex haben würde. Dachte ich zumindest.

Irgendwann schon fast am Abend streunten wir (einer aus der Gruppe und ich) durch die Räume im Club. Wir kamen an einem Zimmer vorbei, das mein Interesse weckte. Dort war ein Bett, dass von hohen Holzwänden umgeben war, so dass man gerade so ins Innere gucken konnte. in den Wänden waren ein paar Glory Holes. Eine ältere Frau war an der gegenüberliegenden Seite und gab zwei Männern gleichzeitig einen Handjob. Es machte ich sichtlich Spaß. Mir gefiel der Anblick und vor Allem die Tatsache, dass die Männer sie dabei nicht anfassen konnten. Sondern sie konnten nur ihren Schwanz durchs Loch stecken. Sie bestimmte selbst wie lange sie Lust hatte und wem sie eine Freude machte. Ich bekam bei dem Anblick Lust das auch selbst auszuprobieren. Aber ich traute mich nicht so richtig. Außerdem hatte ich keine Lust, dass jemand reinklettert durch die Luke am Eingang. Bräuchte also einen Aufpasser. Ich wußte nicht, ob mein Begleiter auf sowas stand. Aber mein Interesse für die Location war nicht zu übersehen.

Ich ging noch ein paar Mal gucken, aber zu einem Glory Hole-Spielchen konnte ich mich nicht durchringen. Aber ich tat etwas für mich sehr untypisches. Mittlerweile war ich doch ein wenig spitz geworden und ich fragte meinen Begleiter, ob wir denn nicht auf eben jene Glory Hole Spielweise gehen wollten. Er gefiel mir eigentlich schon immer, aber mir war nicht klar gewesen, ob er auch Bock auf mich hatte. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und er hatte Bock. Wir gingen auf die Wiese und es war am Anfang superkomisch. Is halt immer so, wenn  man sich sexuell noch so gar nicht kennt und nicht besoffen ist. Mit viel Kichern und doofen Sprüchen tauten wir auf und knutschten und fummelten. Ich blies ihn relativ schnell. Das ist immer einfach für mich. Da weiß ich, was zu tun ist. Er fingerte mich im Gegenzug. Und ja dieser Mann wußte mich anzufassen. Sehr überraschend, denn ich habe im Club immer ein wenig Probleme mich fallen zu lassen. Aber berührte mich so gekonnt, dass mein Hirn schnell aus war. Neben uns hatte es sich ein anderes Pärchen gemütlich gemacht. Die blieben zum Glück auch nur für sich.

Als ich schon ziemlich aufgegeilt war, sagte er, dass er mich ficken wollte. Genau das brauchte ich. Mal wieder richtig durchgefickt zu werden. Er zog ein Gummi an und setzte die Ankündigung in die Tat um. Während er mich Missonar nahm, streichelte ich noch meinen Kitzler und ich kam für meine Verhältnisse wirklich laut. Das war sehr überraschend. Kurz danach kam auch er. Und endlich mal ein Mann der hörbar kommt. Ich mag das.Kuscheln hinterher fiel aus, weil es der heißeste Tag des Jahres bis dato war und wir beide mega durchgeschwitzt waren. Da half nur noch eine kalte Dusche. Sehr befriedigendes Ende für den Clubtag. Ich war happy. Es zahlt sich eben aus, wenn man über den eigenen Schatten springt und doch einfach mal fragt, ob der andere Lust hat und nicht nur abwartet. War stolz, dass ich mal gegen meine Gewohnheit gehandelt habe. Werde ein wenig lockerer. Juhu.

Runde zwei, der Pool und der Barkeeper

Der Soldat und ich kamen zurück an die Bar und trafen dort wieder meine Freundin Elisa. Sie hatte sich wie es schien nicht gelangweilt, sondern sich mit dem einen oder anderen Mann unterhalten. Der Soldat und ich lachten noch ein wenig über das eben Erlebte. Vor Allem darüber, dass wir das mit dem Eimer in der Tür nicht gewusst hatten. Irgendwie war ich noch nicht so recht befriedigt und er hatte auch noch Lust. Noch dazu war ich mir nicht sicher, dass ich nochmal jemanden finden würde, auf den ich Lust hatte. Also beschlossen wir es nochmal zu versuchen, dieses Mal mit dem Eimer in der Tür. Wir gingen also schon ein paar Minuten später wieder nach oben und beschlossen am Ende wieder in die gleiche dunkle, etwas versteckt gelegene Höhle zu gehen, in der wir am Anfang schon gewesen waren.

Immerhin wussten wir dieses Mal schon, wie das mit dem Küssen zwischen uns beiden funktioniert. Und der Eimer schien Erfolgversprechend. Es waren zwar Zuschauer da, aber die blieben dieses Mal vor der Türe. Es gelang uns die anderen auszublenden. Knutschen, fummeln, blasen und dann beschlossen wir, dass wir Sex haben wollten. Er angelte sich ein Kondom zog es an und fickte mich. Ich massierte mir mit den Fingern den Kitzler und kam so relativ schnell. Am Ende kurz vor seinem Orgasmus war dann doch noch ein Mann in unsere Höhle geklettert und hatte sich langsam an uns heran gerobbt. Das war ein wenig nervig. So dass wir dann doch noch sagen mussten, dass er nicht mitmachen darf. Aber der Soldat kam dann trotz der Ablenkung noch. Es war schön. Aber auch von beiden Seiten sehr zielorientiert. Wir wollten ficken, ohne große Umwegen und das hatten wir getan. Anziehen, duschen und zurück an die Bar.

Mein Freundin Elisa und ich waren ja schon ziemlich früh in den Club gegangen. Als ich dann mit dem Soldaten zurück kam, war es gerade so 20 Uhr und der Abend war noch jung. Mittlerweile war noch ein Freund von uns dazu gekommen. Der Soldat, verabschiedete sich unmittelbar nach dem Sex und ging nach Hause. Elisa fragte, ob ich denn nicht die Nummer von ihm hätte haben wollen. Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht. Für mich war es völlig okay, dass er sich verkrümmelt hat. Ich habe mir auch nicht seinen Namen gemerkt. Es war okay so wie es war. Nettes Gespräch, kurzer Fick und gut. So konnte ich nun einfach einen netten lustigen Abend mit meinen Freunden haben.

Wir aßen ein wenig, tranken und sahen uns die anderen Menschen an. Es gibt da wirklich alles. Dick, dünn, gut angezogen, komische Klamotten, geschmackvoll, alt und jung. Die Mischung ist wirklich interessant. Ich würde ja vieles von dem was die anderen da so anziehen aus ästhetischen Gründen nicht tragen, aber jeder soll das so machen, wie er es gerne hätte. Zwischendurch drehten wir immer mal wieder eine Runde durch die Zimmer um zu schauen, was da so im Gange war. So einiges. Die vielen Soloherren bekamen auch immer mal wieder die Gelegenheit sich zu beteiligen. Und ich hatte das Gefühl, dass je später der Abend wurde, desto geringer wurde der Druck und desto weniger nervig wurden die Handtuchträger.

Elisa kannte von früheren Besuchen einen wunderhübschen netten durchtrainierten schwarzen Mann, der noch dazu gern Frauen den Rücken massiert. Zumindest fädelte Elisa ein, dass wir nach einander eine wunderbare Rückenmassage bekamen. Ich traute dem Braten am Anfang ja nicht und war mir sicher, dass er eine Gegenleistung dafür haben wollte. Aber er wollte wirklich nicht. Zu cool einfach. Noch eine Massage bekommen, einfach so. Es fing an mir zu gefallen. Netten Typ abgeschleppt, Massage bekommen, All-inclusive-für wenig Geld, da kann man nicht meckern.

Und ich konnte mich im Laufe des Abends noch davon überzeugen, dass das Prinzip „zu Geben ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten“ meistens dazu führt, dass der Gebende reichlich belohnt wird. Der leckere Masseur konnte sich jedenfalls nicht über zu wenig Sex beschweren.

Gut durch geknetet beschloss Elisa, den Clubeigenen Pool zu entern. Ich hasse ja baden eigentlich. Bade vielleicht zweimal im Jahr. Aber ich ließ mich überreden mit in den Pool zu klettern. Da saßen wir dann zu dritt, Elisa, unser Freund und ich.. Bis noch ein Typ kam und einfach mitreinkletterte.. Dann war es ziemlich eng.. Aber so ein wenig unter Wasser fummeln war schon ganz nett. Ich streichelte mal Elisas Beine und mal die Beine unseres Kumpels. Der auch wirklich ganz niedlich ist. Lange hielt ich es aber trotz netter Begleitung nicht in der Wanne aus und flüchtete. Ich duschte mich und zog mir wieder mein Kleid an. Ich hatte das Gefühl, dass sich was zwischen Elisa und unserem Kumpel etwas anbahnte und beschloss mich zu verkrümmel um nicht im Weg umzugehen. Ich ging wieder nach unten und setzte mich allein an die Bar.

So ganz allein als Solofrau. Ich war gespannt, was passieren würde. Ich wollte gar niemanden kennenlernen. Wollte eigentlich auch gar nicht kommunizieren. Mittlerweile war der Abend schon ein wenig fortgeschrittener. Der Druck bei den meisten Männern war abgebaut. Und ich strahlte vermutlich auch aus, dass ich nicht aufgerissen werden wollte. So wurde ich ziemlich in Ruhe gelassen. Und kam mit dem wirklich gutaussehenden schwarzen Barkeeper ins Gespräch. Wir flirteten, es gefiel mir. Er fragte mich dann heimlich nach meiner Nummer. Ich war mir nicht sicher, ob er das nicht eben bei jeder Frau machen würde und überlegte, ob ich sie im wirklich geben wollte. Aber ich hörte auf mein Bauchgefühl und schrieb die richtige Nummer auf. Wir wollten uns mal auf einen Drink treffen. Haha, ich reiße in einem Swingerclub einen Mann auf, mit dem ich erst mal einen Trinken gehen will. Auch gut. Sowas mag ich ja..

Nach einer ganzen Weile kamen meine beiden Freunde dann grinsend wieder. Ich hatte Recht behalten. Es war was gelaufen. So gingen wir am Ende alle zufrieden nach Hause.

Wie zwei schüchterne Teenager…

Der schnuckelige Soldat und ich gingen nach oben. Und irrten erst mal eine ganze Weile zwischen den Zimmern umher. Denn es war gar nicht so leicht einen Platz zu finden, bei dem man einigermaßen ungestört ist. Das abschließbare Pärchenzimmer war schon belegt. Mitten auf den Präsentierteller wollten wir auch nicht, also schieden 90 Prozent der anderen Möglichkeiten von vorn herein aus. Und dann schleppten wir auch dieses Mal eine kleinere Traube Männer hinter uns her. Nachdem wir zwei Runden durch alle Höhlen und Zimmer gedreht hatten, entschieden wir uns für eine ganz versteckt liegende Höhle unter einem Bett. Wir kletterten hinein und breiteten unsere Handtücher aus.

Sex ist für mich nie ohne Gefühle einfach ausziehen und losrammeln. Er war auch nicht so abgebrüht. So lagen wir auf unseren Handtüchern und grinsten uns erstmal verlegen an. Wie loslegen? Natürlich waren wir in einem Swingerclub und erwachsene Menschen. Aber ich fühlte mich trotzdem ein bisschen wie in meine Teenagerzeit zurückversetzt. Es war ähnlich krampfig, wie zu Teenagerzeiten. Aber mit ein wenig mehr Erfahrung als damals, versuche ich jetzt mit Humor solchen Situationen beizukommen, in dem ich halt ausspreche, dass wir uns gerade wie zwei Teenies anstellen. Das half. Wir küssten uns und das knisterte durchaus. Allerdings war ein wenig irritierend, dass wir schon vom ersten Kuss an drei Männer im Eingang der Höhle sitzen hatten, die versuchten näher zu rutschen.

Also einer von uns beiden war immer damit beschäftigt, den Männern klarzumachen, dass sie gerade nicht erwünscht sind. Wir knutschten weiter. Zwischen durch mussten wir einfach lachen, weil wir beim Knutschen beobachtet wurden. Mein Soldat fing an mich anzufassen und ich zog mein Kleid aus. Behielt aber meine Wäsche an. Ich bot ihm an, dass ich ihm einen blasen würde, denn mehr würde mein Kopf so nicht mitmachen. Er war einverstanden und ich fing an ihm genüßlich einen zu blasen. Es gefiel ihm. Aber es kamen immer wieder Männer in die Höhle. Hatten wir den einen weggeschickt, kam der nächste. Er konnte sich erstmal nicht fallen lassen, weil er sich verpflichtet fühlte die Männer wegzuschicken. Nichts desto trotz hatte ich ihn geil geblasen und bot ihm an, dass er auf meinen Brüsten abspritzen durfte. Zog meinen BH noch aus. Er kniete sich über mich und kam. Dann machten wir uns halbwegs sauber, packten unsere Sachen und verschwanden zum Duschen. Nicht ohne, dass noch ein Mann sein Bedauern darüber ausgedrückt hatte, dass er so gerne mitgemacht hätte, wo er doch meine Brüste so schon fände. Beim Rausgehen erklärte uns noch einer, dass wenn wir hätten ungestört sein wollen, wir ja auch einfach den kleinen Eimer in die Türe hätten stellen können. Ein Aha-Moment für uns beide, die wir nicht besonders erfahrene Swinger waren.

Das Erlebnis war eine Mischung aus witzig, nervig und schön. Er war ein wunderbarer Küsser, das war schön. Das wir uns so angestellt hatten, war witzig, die anderen Männer eher nervig. Wenn sie uns nur zugesehen hätte, wäre es okay gewesen. Aber immer das auf die Pelle rücken…

Nach einer halben Stunde waren wir zurück an der Bar bei meiner Freundin. Der Abend war ja noch jung..

Mädelsabend im Swingerclub

Eines Freitag Abends sollte es sich ergeben, dass ich mit meiner Freundin Lisa, die ich über den Stammtisch der Rirarammelseite kennengelernt hatte in einen Swingerclub ging. Sie war da schon ein paar Mal ohne männliche Begleitung gewesen. Ich hingegen kannte Swingerclubs ja bisher nur mit meinem Dom JD zusammen. Ich war sehr gespannt zu einen auf den Club, zum Anderen wie der Besuch ohne einen Mann an meiner Seite werden würde.

Wir trafen uns vor der Türe. Ich ging ohne große Erwartungen hin. Aber es konnte auch nicht viel schief gehen, wenn alles inklusive ist und man als Frau nur 10 Euro Eintritt zahlt. (Wobei ich mir noch nicht abschließend sicher bin, dass ich den niedrigen Eintritt für Frauen auch gut finde). Lisa und ich trafen uns am Parkplatz. Wir waren schon realtiv früh verabredet. Es war später Nachmittag. Um diese Zeit war der Club vermutlich noch nicht besonders voll. Also easy zum Eingewöhnen für mich. Wir zahlten brav unseren Eintritt und gingen dann zum Umziehen. Ich wollte beim ersten Mal ohne Begleitung nicht zu nackig rumlaufen und entschied mich für ein kleines schwarzes Kleid, dass ein wunderbares Dekollete macht. Dazu zog ich meine Overkneestiefel (um nicht zu viel von meinen Eisbärweißen Beinen zu zeigen). Lisa hatte ebenfalls ein Kleidchen an.

Dann enterten wir den Club. Aus der Umkleide kommt man direkt in den Barbereich. Handtücher auf die Stühle und erst mal etwas trinken. Und die anderen scannen. Oder gescannt werden. Es war wirklich noch nicht viel los. Ich musste fahren und konnte nur ein klein wenig Alkohol trinken. Aber so zum Auftauen bestellte ich mir einen Aperol Sprizz. Das Publikum war bunt gemischt. Ältere Pärchen, jüngere Pärchen, Soloherren jeden Alters. Und natürlich auch meine Lieblingsgruppe – die Handtuchträger. Niemals werde ich, wenn ich es selbst bestimme, mit einem der Handtuchträger Sex haben. Wenn es nicht mal für Shorts reicht…

Lustig ist, dass Lisa und ich ähnlich ticken, was potentielle Sexualpartner angeht. Brain muss sein. Gar nicht so leicht in einem Swingerclub. Uns quatschte auch der ein oder andere Typ an, als wir da zu zweit an der Bar saßen, aber da war nichts wirklich ehaltvolles dabei. So unterhielten wir uns einfach zu zweit. Nach dem ersten Getränk zeigte mir Lisa dann die einschlägigen Räumlichkeiten einen Stock höher. Und ja, es ist wirklich witzig einerseits und unfassbar nervig andererseits, dass wenn du als zwei Frauen im Club aufstehst und Anstalten machst, Richtung Sexbereich zu gehen, dann hast du eine ganze Traube Männer die dir hinterher dackelt. Lisa und ich standen auf und ich würde schätzen fünf Männer taten es uns nach und liefen uns hinterher. Wir wollten uns eigentlich ganz entspannt mal umsehen. Das ist allerdings wirklich schwierig, zumal noch nicht besonders viele Frauen im Club waren.

Wir zogen von Zimmer zu Zimmer uns sahen uns alles an. Und hinter uns immer die Männertraube, die irgendwie hofft einen Stich zu machen. Völlig falsche Taktik dieses permanente auf die Pelle rücken. Aber das hat ihnen vermutlich niemand erklärt bisher. Wir konnten leider auch nicht in Ruhe irgendwo zusehen, weil immer Männer an uns dranklebten. Oder sie sich wichsend einfach ins Blickfeld stellten. Das überforderte mich komplett. So dauerte der Ausflug in den Sexbereich auch nicht allzu lange und Lisa und ich gingen wieder an die Bar zurück.

Wir unterhielten uns einfach weiter. Irgendwann kamen wir mit einem Soldaten ins Gespräch. Er war Ende 20 und ganz niedlich. Ich hab seinen Namen vergessen. Er war wirklich nett. Wir unterhielten uns ganz unverfänglich. Er stand neben Lisa. Ich war gespannt, ob sich etwas ergeben würde zwischen den beiden. Wobei er Lisa viel zu klein war. Sie mag große Männer. Und er schien sich für mich zu interessieren, stellte sich heraus. Ich wusste eigentlich gar nicht so genau, was ich wollte. Aber Lust zu knutschen hatte ich, und er war niedlich. Also sprang ich über meinen Schatten und wir gingen die Treppe nach oben…