Auf und Ab im Pornokino – Teil 3

Der Mann, der mich in meinem Frust auffing, weil er mir einfach zuhörte und mich vor mich hinschimpfen ließ, war Anfang/Mitte 50, gepflegt interessant. Gab ungewöhnliche Antworten im Gespräch. Ich kann das gar nicht an einem Beispiel festmachen. Aber er drückte sich einfach anders aus, als sonst in so Smalltalkgesprächen üblich. Ich mochte das. In meinem angetrunken Zustand schimpfte ich erst über Mr. Jazz, dann reden wir über alles mögliche. Ich sagte wohl irgendwann, dass mich der Abend wieder gelehrt hat, dass ich im schlimmsten Fall im Leben ja immernoch von meinen Blowjobs leben könnte. Es sei mein hidden talent.

Ich quasselte vor mich hin und provozierte ihn auch so ein wenig damit. Dann fragte er mich plötzlich, ob ich die Seitenspringerin mit dem Blog wäre. What the fuck… Er hatte mich an Dingen erkannt, die ich erzählt habe. Da ich nirgends geschrieben hatte, dass ich an diesem Abend in diesem Pornokino sein muss, gibt es auch keine andere Erklärung. So Crazy. Das ist aus vielen Gründen bemerkenswert. Wenn man bloggt, dann kann man zwar die Zahl sehen, die heißt, so viele Menschen haben deinen Eintrag angeklickt. Aber man sieht ja nicht die Menschen dahinter, die es wirklich lesen. Und es gibt also Menschen, die es wirklich mit Freude und aufmerksam mitlesen. Und was mich am meisten beeindruckt: ich hatte ja wirklich ein lange Pause gemacht. Ihr und er seid meinem Blog treu geblieben. Ich dachte ja nach einem Jahr Abstinenz, dass ich wieder bei 0 anfangen werde. Aber mitnichten. Ich habe das Gefühl, alle sind noch da und dürsten nach Einträgen. Das ist so verrückt wohltuend. Und sicher auch einer der Gründe, warum ich mich nun drei Abende nacheinander hingesetzt habe, um das erlebte frisch von der Leber wegzuschreiben, wo es einfach noch am besten in meinem Kopf ist und ich mich auch die Nuancen des Erlebten noch erinnern kann.

Da sitze ich nun angetrunken im Pornokino und dann sagt ein völlig unbekannter Mann zu mir, dass ich die Frau mit dem Blog sein muss. So witzig. Und er war mir auch noch sympathisch. Also liebe männliche Leser, manchmal hat man Glück. Natürlich fragte ich ihn dann das offensichtliche: „Willst du wissen, ob ich das wirklich so gut kann, wie ich schreibe?“ „Willst du der 4. Blowjob heute Abend sein.“ Wobei zugegebenermaßen, der zweite Satz ihn fast eher davon abgehalten hat, es wirklich zu wollen. „Will ich wirklich der 4. sein?“ „Ich sagte: „jetzt oder nie, falls du das jemals rausfinden wolltest.“ Es war schon relativ spät. Es waren nicht mehr so viele andere Männer da. Aber die die da waren, bekamen mit das er über mein Angebot nachdachte und es nicht gleich annahm und klopften natürlich Sprüche. Er überlegte hin und her und war schon fast so, dass er nicht annehmen wollte. Ich war schon am Aufstehen und gehen. Da änderte er dann doch nochmal seine Meinung. Er hatte auch nichts zu verlieren.

Er saß einem Ledersessel ich kniete davor. Dieses Mal war es auf der anderen Seite des Saals. Hinter mir war dieses Mal kein weiterer Stuhl sondern Freiraum. Ich blies auch seinen Schwanz genüsslich. Der größte an diesem Abend. Ich war mittlerweile so unfassbar angespitzt, dass ich Lust hatte mich von ihm ficken zu lassen. Aber ich blies erst mal mit Hingabe, er genoss, machte aber keine Anstalten gleich zu kommen. Ich guckte von unten rauf und fragte, ob er mich ficken wollte. Das fiese ist, dass man ab dem Moment als Mann voll den Performance-Druck durch die anderen bekommt. Man ist nun schon der eine der ran darf, dann sollte man es der Frau auch tunlichst ordentlich besorgen. Ich merkte, dass er zögerte, seine Latte weniger hart wurde. Um mein Gefickt-werden-wollen noch zu unterstreichen, fuhr ich härtere Geschütze auf. Ich stand auf, öffnete meine Hose und zog sie mir aus. Zum Vorschein kamen meine bestrapsten Beine, die sich unter der Jeans verborgen hatten. Die anderen Männer waren voll aus dem Häuschen. „Was ein Hammergeiler Arsch, boah“

In diesen Momenten liebe ich das Pornokino wirklich. Das geht so runter wie Öl. Wenn du so haderst, vor allem mit deinen Beinen und dem Hintern. Und dann stehen da Männer, fahren voll drauf ab und sagen es dir auch noch. Danke. Und auch wenn der Schwanz in dem Moment denkt: ich nehme das Kompliment trotzdem gern. Er zögerte immernoch, also kniete ich mich wieder hin um ihn wieder ordentlich steif zu blasen. Zwei Männer hinter mir fragten mich, ob sie mich anfassen dürfen. Ich erlaubte es ihnen. Ich blies also im knieen und zwei Männer streichelten mich von hinten. Tasteten sich langsam und genüsslich vor. Wenn einer sich in dem Moment schnell ein Gummi geangelt und mir einen doggy-Fick angeboten hätte, wäre er mutmaßlich erfolgreich gewesen. Ich war so angespitzt. Aber sie trauten es sich nicht und ich wollte es nicht forcieren, weil ich den Mann vor mir nicht einschätzen konnte und ihn auch nicht vergraulen wollte.

Während ich blies, fragte ich ihn, wie er mich haben wollte. Aber er zog nicht so recht, bot an mich zu lecken. Auch gut. Dafür kletterte ich zur Enttäuschung der Männer hinter mir in die Pärchenecke hinüber. Ich legte mich auf den Rücken aufs Sofa, zog mir das Höschen aus und spreizte meine Beine ganz provokativ weit, so dass Mr. Blowjob einen Anreiz hatte schnell nachzukommen. Ich war so in Spiellaune. Ich genoss alles. Er kam schnell nach und packte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte mich wirklich gut und gekonnt. Ich war nur so ungeduldig und wollte einfach gefickt werden. So hart. Aber er konnte nicht. Ich glaube der Druck war zu groß. Ich verstand das, ich hatte ihn eigentlich eh voll überrumpelt. Deswegen trug ich ihm das nicht nach. Da ich keine Lust hatte mich von irgendjemand anderem nehmen zu lassen. Also stand ich grinsend auf, zog mich an und machte mich auf den Heimweg. Nur ein kurzes Ciao. So schnell wie die Bloggerin in seinem Leben aufgetaucht war, so schnell verschwand sie wieder. Gut, weil fast hätte ich die letzte U-Bahn verpasst. In der U-Bahn merkte ich dann, dass ich echt grenzwertig betrunken war, für meine Verhältnisse. Fast wäre mir schlecht geworden vom Fahren – U-Bahn.

So ein verrückter Abend. Bin immer noch spitz davon irgendwie. Ein bißchen ein schlechtes Gewissen hatte ich, weil Mr. Blowjob am Ende auch nicht gekommen ist. Aber das hätte sein Kopf eh nicht mitgemacht in dem Moment. Und weil ich so ein klein wenig mit ihm gespielt habe. Sein Glück: er war über die Rirarammel-Seite (das ist übrigens mein liebevoller Name für meine Sex-Dating-Seite) an dem Abend im Kino angemeldet und ich konnte sein Profil finden. Ich schrieb ihm „Sorry und danke fürs Lecken. Gerne eine Fortsetzung ohne Zuschauer.“ Mal sehen, was wird.

Auf und ab im Pornokino – Teil 2

Wenn es nach meiner Blaselaune gegangen wäre, dann hätte ich es auch jedem der anwesenden Männer besorgt. Aber auf der anderen Seite will ich nicht so wahllos sein, das würde den Blowjob gefühlt so entwerten. Meine offene Flanke bleibt, dass ich ohne Gummi blase, weil ich noch nie eines gefunden habe, dass nicht komisch schmeckt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich dann einfach nicht so gekonnt blasen kann. Ich weiß, irgendjemand wird nun wieder vorwurfsvoll kommentieren, dass das ja so gar nicht geht.. Ansteckung.. Krankheiten… Ja ich gehe damit ein Risiko ein. Ja, mich quält auch ein schlechtes Gewissen. Aber ich tue das immer wieder. Es kickt mich. Also nicht das Risiko, aber das Blasen als solches. Das Spüren, das Feedback der Männer, dass sie sich da noch eine Weile dran erinnern werden. Immerhin führt das dazu, dass ich mich regelmäßig auf STIs testen lassen. Nächster Termin Ende März.

Ich bekam Lust es einem Mann zu besorgen. Ich entschied mich, auch weil er gerade neben mir stand für den jungen Mann der schon mit mir gesprochen hatte. Er war nett gewesen, sah ganz passabel aus. Ich saß auf dem Kinohocker und drehte mich zu ihm hin. „Pack aus, dann blas ich dir einen“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Durchschnittlicher Schwanz, nicht groß nicht klein, gut gepflegt, beschnitten. Kurz vorher war die Aufmerksamkeit der Anwesenden noch bei dem vögelnden Pärchen auf der anderen Seite. Als sie merkten, dass bei mir was geht hatte ich eine Traube von 10 Männern um mich. Ich blendete das einfach aus. Es fasste mich auch niemand an. Wenn ich blase gibt es für mich in dem Moment nur seinen Schwanz. Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf seine Lust. Ich blase mit Genuss, nicht auf den schnellen Erfolg. Normalerweise sage ich den Männern, dass sie Bescheid geben sollen, wenn sie kommen, weil ich nicht will, dass sie in meinen Mund kommen. Bei dem jungen Mann kam ich aber nicht mehr dazu. Als ich mich gerade warm geblasen hatte spritzte er ohne dass ich es vorher erahnt habe ab. Wobei ich korrigiere: ich habe auch das eigentlich nicht wirklich gemerkt. Ich schmeckte den Geschmack von Sperma und dachte kurz drüber nach, ob das nun das Lusttröpfchen war oder etwa doch nicht.. Hmm.. Als er so ein wenig erschlaffte, dämmerte mir, dass er nun wirklich gekommen sein musste. Also ließ ich von ihm ab. Falls ich mit meiner Einschätzung daneben läge, dann würde er mich sicher zum Weitermachen animieren. Ich ließ von ihm ab, griff nach meinem Aperol Sprizz und spülte breit grinsend das bißchen runter. Und er sah sehr zufrieden aus.

Da ich saß und die Männer drumherum standen, hatte ich dann so auf Kopfhöhe wo ich nur hinsah Schwänze, die nur darauf warteten geblasen zu werden. Aber ich winkte allen ab und sagte, dass ich fertig bin. Ich suchte nach Mr. Jazz, schnappte mein Getränk und wir sahen dem Treiben wieder zu. Dadurch, dass er gesagt hatte, dass ich auf ihn keine Rücksicht zu nehmen brauche, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich tat, worauf ich Lust hatte. Der Glückspilz wiederum kam, nachdem er sich im Klo brav sauber gemacht hatte wieder und wollte mir unbedingt anbieten, dass er es mir auch noch besorgt. No Chance. Das Angebot ließ ich mir entgehen, weil ich unter soviel Publikum, ohne Dom, nicht wirklich genießen kann. Mal schnell ne Nummer schieben führt nicht dazu, dass ich einen Orgasmus haben werde. Von dem her beschränke ich mich aufs Geben.

Während ich mit Mr. Jazz quatschte, der bei seinem dritten Glas Wein war, beobachtete ich die Männer, ob ich noch Lust auf einen weiteren haben würde. Einer gefiel mir. Der setzte sich auf den Stuhl vor mir. Aber der beachtete mich so gar nicht. In der Reihe in der wir saßen waren drei Stühle. Ich saß am Gang, Mr Jazz in der Mitte. Und innen wechselten immer mal wieder die Männer die Platz nahmen. Sie setzten sich hoffnungsfroh hin, aber gingen dann auch nach einer Weile wieder, wenn sie merkten, dass sie bei uns nichts bekommen. Irgendwann sagte Mr. Jazz, dass er sich noch ein Getränk besorgen würde und bot mir an mir noch einen Aperol mitzubringen. Eigentlich war es mir eh schon zu viel, aber ich sagte trotzdem ja. Seit meinem Blowjob standen immer Männer in unserer Nähe. Vermutlich wollte er sich auch dem entziehen. Als er weg war, guckte ich wer auf dem dritten Stuhl saß. Eigentlich ganz netter Mann. Da tat ich es wieder einfach. Fragte ihn, ob ich ihm helfen solle… Natürlich lehnte er nicht ab. Er saß auf dem Stuhl, ich kniete mich vor ihn hin. Schwanz ein wenig größer als von dem jungen Mann zuvor. Auch gepflegt. Auch beschnitten. Aber nicht ganz rasiert. Augen geschlossen und die Zunge erkundet das Objekt. Dieses Mal sagte ich gleich, dass er mich warnen soll, wenn er kommt. Er streichelt meinen Kopf. Aber drückt mich nicht auf seinen Schwanz. Ich genieße es ihm Lust zu verschaffen. Er stöhnt, dass er es geil findet.. „Gott ist das gut…“ „So geil“…Ich grinse.. Und denke: „Ich weiß“. Dann öffne ich die Augen und blicke ihn von unten an, während ich genüsslich an seinem Schwanz rauflecke. Dann dauert es nicht mehr lange, bis er sagt, dass es gleich so weit ist… Ich ziehe meinen Mund weg und mache es ihm mit der Hand fertig.. Und schon wird es warm und feucht auf meiner Hand. Sofort kommt ein anderer Mann mit einer Küchenrolle ums Eck und bietet mir Papier zum Saubermachen an. Nehme ich dankend an und entziehe mich dem Pulk Männer um mich herum, in dem ich zur Toilette gehe um mir die Hände zu waschen..

Mit einer Pause in der ich mich wieder zu Mr. Jazz gesellt hatte ergab es sich, dass der Mann, den ich am attraktivsten fand und der mich erst gar nicht bemerkt hatte nun nochmal in meinen Fokus rückte. Blowjob Nummer 3, wieder knieend vor ihm. Während ich ihn blies, kam irgendwann Mr Jazz und fragte nach dem Schlüssel für den Spind. Ich hatte den ihn meine Hosentasche gesteckt. Ich griff während des Blowjobs in meine Tasche und gab ihm ihn. Dachte mir nix dabei – wollte vermutlich mal auf sein Handy schauen. Blendete alles aus und war beim Schwanz. Meine Hände lagen auf seinem Bauch – tolles Hemd. Irgendwann gab mir Mr. Jazz den Schlüssel zurück, ich steckte ihn wieder ein. Drehte mich aber nicht zu ihm um. War bei der Sache. Auch der schöne Mann kam, warnte mich vor und spritzte sich auf den Bauch ab. Ich ging wiederum aufs Klo, entzog mich der Meute und wusch mir die Hände. Danach ging ich zurück, angelte meinen Drink und suchte Mr. Jazz.

Die Männer sagten mir, dass er seine Jacke geholt hatte und nach Hause gegangen. What??? Ernsthaft…?? Mich alleine im Pornokino zurücklassen?? Für sowas war er doch gar nicht der Typ. Jetzt kannten wir uns doch schon lange… Geht gar nicht… Ich ging zum Spind um zu sehen, ob seine Sachen wirklich weg waren. Krasser Scheiß, ja er war wirklich gegangen…. Alter ich war echt schon mit weniger netten Typen unterwegs gewesen, aber mich hat noch nie jemand in einem Club oder Pornokino sitzen lassen ohne Absprache. Er hat nicht mal Tschüß gesagt, sondern war wortlos gegangen. Ich war echt pissed.. Und grübelte warum er einfach abgehauen war. Er hatte doch gesagt, dass ich einfach machen soll, ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Habe ich es übertrieben. Eifersucht? Ekelt er sich jetzt vor mir? Und vor Allem warum ist er so ein Arsch, der sich einfach verpisst. Für mich war das bisher immer so ein commitment, dass man gar nicht aussprechen muss. Wenn man zusammen hingeht, dann geht man auch zusammen wieder dort weg. Außer man bespricht was anderes vor Ort. Ich angelte mir mein Handy und fragte ihn per WhatsApp ob er sich ernsthaft verpisst hat. Er verstand meinen Punkt nicht. „Du hattest doch Spaß, alles fein, da bin ich gegangen.“ Ich musste eine Nacht drüber schlafen um zu verstehen, dass er wirklich nicht verstand warum ich so angepisst war, dass er gegangen ist. Für ihn war es wie auf einer Party, wo er halt dann einfach keine Lust mehr hat und geht. Da wir eh getrennt öffentlich unterwegs waren und er nicht das Gefühl hatte, dass ich nicht zurecht komme, hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht…. Für mich war es so als hätte man mich in einem Löwenkäfig alleine sitzen lassen. Zwar einigermaßen nette Löwen, aber trotzdem…. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor mich hin. Der vierte Drink am dem Abend zeigte Wirkung… Zwar ordentlich angetrunken, aber soweit noch klar in dem was ich tue. Neben mich hatte sich ein Mann gesetzt, bei dem lud ich meinen Frust ab. Das daraus noch eine lustige Geschichte wird, hätte ich in dem Moment nicht gedacht….

Auf und Ab im Pornokino – Teil 1

Dieser Abend bringt mehrere kleine Geschichten mit sich, die ich euch erzählen möchte.

Ich glaube von Mr. Jazz habe ich lange nicht geschrieben. (Das war der Mann vermutlich bis jetzt einzige Mann, der mich mit Viagra gevögelt hat) Unser Kontakt ist eigentlich in den letzten zwei Jahren konstant geblieben. Durch meine Auszeit zwar ohne Sex, aber wir haben uns immer mal wieder in losen Abständen auch geschrieben oder mal getroffen auf einen Ratsch beim Essen oder Drink. Er ist Mitte 50. Die böse 60 droht. Wieder so eine Altersschwelle. Die ihm das Gefühl gibt, dass ihm nur noch wenige Jahre bleiben um sich doch noch auszuprobieren. Doch noch Dinge tun zu müssen, von denen man das Gefühlt hat sie sonst zu verpassen. Aber er schwankt hin und her, weil er seit Jahrzehnten mit seiner Frau verheiratet ist, sie liebt, aber sie beim Thema Sex völlig mauert. Was ein Dilemma, ich kann das sehr verstehen. Manchmal treibt es ihn dann raus, manchmal ist das Thema Sex wieder für eine ganze Weile nicht so relevant oder das schlechte Gewissen größer.

Bei unserem letzten Treffen kamen wir irgendwann auf das Thema Clubs und Pornokino. Keine Ahnung warum. Ich erzählte, dass ich lange nicht unterwegs war und dass ich mich erst rantasten müsse. Er war noch nie in irgendetwas davon. Er fragte mich ein wenig über meine Pornokino-Erlebnisse aus. Pornokino beim ersten Mal hat den Vorteil, dass für den Mann die Klamottenfrage kein Thema spielt, ist aber im Vergleich zum Club auch echt nochmal eine andere Hausnummer was die Eindrücke angeht, weil ja quasi nur Männer und ganz wenige Frauen da sind. Aber ich glaube er war in Laune sich aus der Komfortzone zu bewegen. Aber wir gingen einfach mit der losen Absichtserklärung auseinander, dass wir mal in das Pornokino gehen wollten.

Umso überraschter war ich, dass er das dann gleich drei Tage später in die Tat umsetzen wollte. Aber gut. Besser so, als wenn man Dinge am Ende nie tut. Das stellte mich dann auch gleich mal vor die Herausforderung, mich mit meinem Körper in Clubklamotte auseinandersetzen zu müssen. Denn ich wollte zumindest ein Outfit in petto haben. Mal die lange nicht benutzte Kiste mit meinen Klamotten wieder rausgeholt und ausprobiert, wie es sich anfühlt. Dieses Gefühl, wenn man die Strümpfe hochzieht und die Träger einhängt. Wenn man die Strapsbänder auf dem Oberschenkel spürt. Verrucht, sexy, rrrr. Das macht immer was mit mir. Aber auch zu spüren, dass die Oberschenkel durch das Lipödem wirklich fülliger geworden sind. Dass man einfach anders aussieht, also noch beim letzten Mal in diesem Outfit. Ich war beim Anblick im Spiegel nicht zufrieden. Dadurch, dass ich aber an meinem Zustand nix ändern kann, half nur akzeptieren. Auch in dem Wissen, dass zum einen die Männer das meist überhaupt nicht so kritisch sehen, aber zum anderen auch, dass da oft noch ganz andere Kaliber an Frauen unterwegs sind. Ich zog mir ein Straßentaugliches Outfit an, dass ein wenig sexier war, als ich normalerweise trage und packte meine Pumps und das Cluboutfit in meinen Rucksack. Die Strapse behielt ich unter meiner Jeans gleich an. Das gab mir ein gutes Gefühl. Ich hatte zwar erst Mal nicht vor mich umzuziehen, sondern wollte mir nur das Geschehen ansehen, so wie die Männer halt auch. Aber sollte ich noch Lust bekommen, könnte ich mich aufrüschen.

Vor dem Kinobesuch gingen wir erst noch zusammen Essen. Das war gut, weil wir so auch nochmal ein paar Absprachen treffen konnten. Er sagte, ich könne machen, wonach mir der Sinn stehen würde, ich bräuchte keine Rücksicht auf ihn nehmen. Und ich ging sowieso davon aus, dass er nur zuschauen will. Für alles andere war er gar nicht der Typ. Wir tranken jeder zwei Drinks. Mussten uns ein wenig Mut antrinken. Er sowieso und ich, weil ich schon relativ lange nicht mehr dort gewesen bin. Dann ging es los.

Wir zahlten an der Fensterkasse vor dem Eingang.Vor dem Hineingehen musste nur er bestehen, weil es nur für Männer den Dresscode Hemd gibt. Aber ich glaube das war an diesem Abend irgendwie nicht so relevant. Wir waren eher schon spät dran. So 22:30 Uhr muss es gewesen sein. Wir wollten auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde bleiben, erst mal die Eindrücke sacken lassen. Als Paar bekommt man mit dem Eintritt auch zwei mal zwei Getränke-Gutscheine. Im schlimmsten Fall würden wir was trinken und an der Bar rateschen und dann wieder gehen. Rein ins Getümmel. Es ist ein bißschen was los, aber nicht supervoll. So 25 Männer geschätzt. Im Barbereich am Eingang waren nur einzelne Männer, aber ich wurde gleich von oben bis unten gemustert. Das hat sicher damit zu tun, dass Frauen eigentlich (mit wenigen Ausnahmen) nur in solche Läden gehen, wenn sie auch Sex haben wollen. Nicht notwendigerweise mit anderen Gästen, oftmals mit ihrer Begleitung vor Publikum, wo dann 0 bis x auserwählte Herren hinzugerufen werden.

Wir wollten erst mal zu den Spinden unsere Jacken uns Sachen wegsperren. Dazu muss man erst mal durch das ganze Kino in den hinteren Bereich. Im Kinobereich war in der Pärchenecke gerade ein Paar zugange. Deswegen standen dort viel Männer rum. Wir durchquerten den Kinoraum mit den großen roten Ledersesseln und gingen an der Leinwand vorbei zu den Spinden. So beim ersten Durchgehen kam ich auf vier weitere Frauen die da waren. Ich war die jüngste. Auch Mr. Jazz stellte gleich fest, dass er Altersmäßig nicht auffiel. Es waren auch einige Männer da, die älter waren als er. Er lag so ziemlich im Mittelfeld. Ich glaub das entspannte ihn erstmal. Wir sperrten unsere Sachen weg und beschlossen uns erstmal an der Bar mit Getränken zu versorgen. Auf dem Weg zurück, zeigte ich ihm die Spielgeräte die überall verteilt standen – Gynstuhl, Andreaskreuz… Für ihn sicher das erste Mal, dass ihm diese Dinge begegnet sind. Irgendwo stand noch ein Käfig mit kleinem Hocker drin. Wobei ich die wenige Mal, die ich dort war noch nie gesehen habe, dass die jemand tatsächlich nutzt. Aber sind sicher der Atmosphäre dienlich.

Wir also an die Bar um Getränke zu holen. Es gibt da so ziemlich alles.. Außer mehr als eine Sorte Wein. Hihi. So richtig passt Mr. Jazz einfach nicht in diesen Laden. Für mich Aperol Sprizz der dort so groß ist, dass ich glaube, man will die Frauen damit abfüllen 🙂 Mit Getränken zurück in den Kinobereich. Durch die Spiegel die dort überall sind, sieht man immer einen Porno egal in welche Richtung man schaut. Den Bildern kann man sich schwerlich entziehen. Man sieht fickende Menschen auf der Leinwand, man sah in unserem Fall ein fickendes Pärchen in der Paareecke, man sieht wichsende Männer, die entweder einen Film gucken oder eben live zusehen. So schräg das auch ist, wenn Männer mit dem Schwanz in der Hand neben die stehen oder sitzen: Es ist ein Pornokino, dafür ist es erfunden worden. Er guckte sich um. „Es ist viel kleiner als gedacht“, sein erster Kommentar. Irgendwann setzten wir uns in die letzte Reihe jeweils auf einen der roten Kinosessel und ließen das Geschehen auf uns Wirken. Die Männer streunten immer ein wenig um uns herum. Alles im Rahmen, aber ich merkte, dass sie hofften zum Zuge zu kommen. Wobei ich erst Mal gar keine Anstalten machte irgendwas anderes zu tun, als die Männer auch. Nämlich was trinken, quatschen und gucken. Das war sehr ungewohnt, glaube ich. Ich kommentierte die Pornos, stöhnte mit, weil mich das Fakegestöhne aus dem Film nervte. Die waren so irritert, weil sie nicht verstanden, was ich denn in dem Kino will, wenn nicht selbst was anstellen. Ein junges BDSM-Pärchen fickte in der Pärchenecke. Ich guckte mir das an, interessiert an der Lust anderer. Im Gegensatz zu allen anderen Männern drum herum war ich überzeugt davon, dass sie nicht gekommen ist. Ich stecke da zwar nicht drin (hahaha), aber das war eher so wie in Pornos so ein gleichbleibendes Gestöhne, weil man das halt so macht, aber ohne Höhepunkt. Aber man weiß es ja nicht.

Mr. Jazz guckte und trank Wein. Gefühlt fühlte er sich weder besonders unwohl noch besonders wohl. Ich hatte ihm vorher noch erklärt, dass die Männer ihn alle fragend anschauen würden, ob ich den zur Verfügung stehe. Weil das halt überlicherweise das Setting ist in dem die meisten Paare in den Laden kommen. Ich mustere die Herren, ob einer dabei ist, auf den ich Lust habe. Ob mir einer gefällt. Ein älterer Herr sprach mich an und sagte: „Wow endlich mal eine Frau die hier drin lacht, die anderen gucken immer so ernst.“ Nettes Kompliment, aber auch schräg. Klingt ja so, als wären die sonst nicht freiwillig da. Was ich aber nicht glaube. Als das junge Pärchen fertig war, fing ein Paar deutlich über 60 an sich zu vergnügen. Sie war ziemlich aufgerüscht. Overknees, Lederrock, Unterbrustkorsage. Man sah ihr zwar ihr Alter an, aber trotzdem sexy. Wunderbar, zu sehen, dass Sexualität nicht endlich ist.

So richtig sprach mich keiner der Herren an. Einer in meinem Alter nahm sich dann ein Herz, stellte sich neben mich und quatschte mich an. Er fragte mich, ob ich denn keine Lust hätte. „Nein, ich will nur zuschauen“, meine Auskunft. Er war nicht aufdringlich, eher interessiert. Das nahm er so hin. Auch wenn es ihn irritierte. Mr Jazz und ich ließen den Porno und die Menschen auf uns wirken, tranken unterhielten uns… Je länger ich da war, desto größer wurde mein Lust zu blasen. Ich mache das einfach gerne. Wie es halt so ist mit Dingen, die man gut kann. Aber ich ringe immer mit einem schlechten Gewissen. Weil ich es nicht mit Gummi mache. Mr. Jazz wollte auf keinen Fall sich vor Zusehern einen blasen lassen… Okay, einer von den anderen Männern würde gleich der Glückspilz sein…

Therapeutisches Ficken

Die kurze Nacht hat ein paar Müdigkeitsspuren hinterlassen. Das rächt sich jetzt gerade ein wenig, da ich eine Sitzung habe und danach noch ein gutes Stück Autofahren muss. Da ich bei der Sitzung nur zuhören muss, nutze ich die Zeit in paar Zeilen zu schreiben. Muss nur aufpassen, dass niemand auf den Bildschirm linst. (Ich habe es nicht geschafft während der Sitzung den Artikel fertig zu schreiben.) Mittlerweile sind nochmal zwei Tage vergangen.

Noch keine News an der Wohnungsfront. Markt ist schwierig. Die Suche zieht mir viel Energie. Aber nächste Woche könnte sich was tun. Und eine Option hat sich quasi zerschlagen. Mal sehen, was passiert

Was mir gut tut sind die Ausgeh-Abende mit dem älteren Kollegen. Wir haben das jetzt mehrere Wochen nacheinander immer gemeinsam gemacht. Diese Woche nicht, weil ich an dem Abend einen Termin hatte. Aber letzte Woche. Den Eintrag bin ich noch schuldig.

Wir waren auch dieses Mal wieder im Pornokino unterwegs. Ich mag das ja schon einfach deswegen so gerne, weil ich es genieße dort an der Bar zu sitzen und über das Leben und Sex zu reden. Es war relativ wenig los, da die meisten beim Fußball schauen waren. Aber das war sehr okay. Wir gesellten uns an der Bar zu Chefin und ließen uns ein paar Insider-Geschichten erzählen. Ich hatte mir auch dieses Mal kein Cluboutfit angezogen. Hatte es aber dabei. Mr. Gere-Kollege fragte mich nach einer Weile, ob ich mich denn nicht in Schale schmeißen wollte. Na, wenn er sich das wünscht, weil es ihm gefällt, dann mache ich das doch.

Also zog ich mich um. Er kam zu und sah mir dabei zu. Es war süß. Und machte mich ein wenig nervös. Ich schminkte mich auch. Und ja, ich fühlte mich gleich um Längen sexier in meinem Kleidchen, als in meinem normalen Outfit. Außerdem zeigte es mir, dass er Lust auf mich hatte.

Wir gingen irgendwann in einen der beiden Spielräume im Keller. Die Details des Abends sind in meiner Erinnerung schon etwas verschwommen. Ich schreibe, die Momente die mir im Gedächtnis geblieben sind. Wir waren jedenfalls in dem Spielzimmer und knutschten. Es waren gleich noch drei oder vier Männer hinterher gekommen. Ich habe sie mir aber überhaupt nicht angesehen. Mr. Gere saß auf der Liege an die Wand gelehnt. Ich stand vor ihm und beugte mich über seinen Schwanz. Ich konzentrierte mich völlig aufs Blasen. Ich spürte mehrere Hände die vorsichtig meinen Körper erkundeten. Ich wusste, dass Mr. Gere ein Auge auf sie haben würde. Er hatte mich auch gefragt, ob es okay war, wenn die Herren mit in das Zimmer kamen. Für mich war es okay. Ich mag es ja, wenn ich noch ein paar Hände auf mir spüre. Manchmal weiß ich nicht, ob es für ihn okay ist oder ihn eher stört. Aber da er eh ein Gentleman der alten Schule ist, mutmaße ich dass es ihm wichtig ist, dass ich Spaß habe.

Jedenfalls blies ich ihn, während die drei Männer hinter mir anfingen mich mit ihren Händen zu erkunden. Sie waren vorsichtig. Ich hatte das Gefühl, sie genossen es einfach eine Frau anfassen zu können.

Der Kollege ließ sich blasen und passte zeitgleich auf mich auf. Ein der Männer wollte mich ficken. Der Kollege fragte, ob er ein Gummi dabei hatte und guckte mit einem Blick, dass er es auch angezogen hatte. Ich ließ die Herren einfach machen und konzentrierte mich auf den Schwanz des Kollegen. Dann spürte ich den Mann hinter mir. Er brachte sich in Position. Dann drang er in mich ein. Ich blies den Kollegen weiter. Versuchte es zumindest. Denn mit den Stoßbewegungen von hinten war das gar nicht so leicht. Er hielt mich an den Schultern fest, damit er besser zustoßen konnte. Damit zog er mich aber immer wieder vom Blasen weg. Ich blies also in Stößen. Was sich vermutlich schräg angefühlt hat. Aber der Mann der mich fickte, wurde ziemlich schnell ziemlich erregt. Hörbar. Ich musste breit grinsen während er mich nahm. Dann stieß er noch ein paar Mal zu und schon kam er. Ich kommentierte noch mit „Huch, das war ja einfach“ Er zog sich zurück und bedankte sich und zog glücklich von Dannen. Ich hab keine Ahnung, wie er aussah, denn ich hatte mich nicht umgedreht.

Der Kollege hatte irgendwann genug vom Blasen, ich glaube er konnte in der Position nicht kommen, oder wollte noch nicht kommen. Da stieg ich nicht ganz dahinter. Also hörten wir auf. Als ich mich aufrichtete, standen noch drei Männer mit hoffnungsvollem Blick und ihrem Schwanz in der Hand vor mir. Ich überlegte, ob ich Lust auf einen weiteren Blowjob hatte. Der Kollege ging sich frisch machen und ich fand mich umringt von drei Männer wieder. Aber alles okay. Der Kollege hatte noch gefragt, ob für mich alles passt. Ich besorgte es zwei Herren noch mit der Hand. Es fühlte sich sehr therapeutisch an. Sie dürsteten förmlich danach angefasst zu werden. Angeheizt von den Pornobildern und mutmaßlich eher deutlich unter als übervögelt, hatte ich das Gefühl, ein gutes Werk zu tun. Sie kamen und sauten mir die Beine voll. Dann zog ich meine Sachen an und ging erstmal duschen. Mit einem Gefühl zwischen dreckig, weil ich mir gerade von Wildfremden aufs Knie wichsen lassen habe und ach, warum eigentlich nicht, cool, dass ich das einfach tun kann, weil ich gerade Lust dazu hatte. Ein ambivalentes Gefühl hinterlässt das Pornokino manchmal.

Kuscheln im Pornokino

Viele kleine Geschichten, die ich noch erzählen will. Ich weiß gar nicht so genau wann. Manchmal beginne ich mit der, die am Einfachsten zu schreiben ist. Zumindest glaube ich das immer bevor ich anfange.

Die Geschichte mit den Kollegen ist verwirrend, oder? Mit dem jüngeren habe ich mich ausgesprochen und schon hat er meinem Kopf die Anspannung genommen. Während vor der Aussprache alle Gedanken um ihn gekreist sind, hat sich nach dem kurzen Gespräch alles entspannt. Kein wildes aufs Display-Gestarre mehr in der Hoffnung, dass er doch endlich wieder mit mir spricht. Mit dem sicheren Gefühl, dass wir ganz entspannt miteinander umgehen werden, auch in Zukunft, kann ich den Dingen Zeit geben. Ob das nun das Ende unserer Affäre war, darauf gibt es noch keine Antwort. Darauf braucht es aktuell aber auch noch keine Antwort für mich.

Dann gibt es da noch meinen älteren Kollegen mit dem ich auf den HÜ-Partys unterwegs gewesen bin. Ich nenne ihn jetzt einfach mal Mr. Gere (in Anlehnung an Richard Gere, weil er für mich ein ähnlicher Typ Mann ist.). Beide Kollegen wissen, dass ich mit dem jeweils anderen eine Affäre habe. Das ist sehr unstressig. Eher sehr lustig, weil wir alle drei immer zusammen Mittagessen gehen, mit noch weiteren Kollegen, die nicht Bescheid wissen. Wir müssen dann immer aufpassen, nicht zu eindeutige Anspielungen zu machen. Ein wenig wie mit Muggels Essen gehen und sich nicht zu verraten.

Kollege Gere geht meist einmal in der Woche auf die Piste. Zwei Mal hatte er mich nun schon mitgenommen, zwei Mal waren wir in dem Club mit den HÜ-Partys gewesen. Er hatte mir erzählt, dass er auch schon ein paar Mal in dem schicken Pornokino gewesen ist. Ich hatte Lust dort mit ihm hinzugehen. Letztes Mal war ich mit Klaus dort gewesen. Wir verabredeten uns am Pornokino. Man merkte schon am Eingang beim Bezahlen, dass er durchaus den ein oder anderen Abend dort verbracht hatte. (Und dabei keinen allzuschlechten Eindruck hinterlassen hat). Die Chefin begrüßte ihn erfreut. Erstmal einen Absacker an der Bar. Wir waren relativ früh am Abend da. Es war noch nicht allzu voll, 20 Männer vielleicht. Und zu diesem Zeitpunkt war ich die einzige Frau. Dementsprechend musterten mich die Herren auch. Sie versuchten abzuschätzen, ob sie mit mir noch was zu sehen bekommen würden. Ich hatte zwar mein Cluboutfit im Rucksack dabei, aber schon so gar keine Lust irgendwelche Erwartungen zu erfüllen. Ich wollte erst mal einen Absacker mit dem Kollegen trinken, ein wenig über die Arbeit, Gott und die Welt quatschen und mit einem Auge den Porno über der Bar ansehen.

Es amüsiert mich, wenn mich die Blicke der Herren treffen, die sagen: „Komm schon, hör auf zu quatschen, lass es dir besorgen, Baby“. Meine innere Stimme entgegnet dann immer: „Gar nichts muss ich :-)“. Es ist sehr spannend, dass Kollege Gere und ich jedes Mal wieder Zeit brauchen um uns Körperkontaktmäßig zu akklimatisieren. Es fühlt sich am Anfang immer echt ungelenk an, wenn er mich in den Arm nimmt. Vermutlich, weil wir auf der Arbeit so ganz seriös miteinander umgehen. Mittlerweile waren noch sechs oder sieben andere Frauen in das Pornokino gekommen. Damit wurde ich auf der leckersten Steakwertung mal ganz weit nach hinten durchgereicht. Zumal ich die einzige Frau war, die sich nicht in ein Cluboutfit geworfen hatte. Aber dadurch, dass der Kollege und ich nicht spielten, sondern auf Augenhöhe unterwegs waren, blieb ich in zivil.

Nach einer Weile wechselten wir in einen für Pärchen abgesperrten Couchbereich. Und wir fingen an zu kuscheln. Was sehr lustig ist, wenn man sich auf die Couch chillt, aneinander kuschelt und den Film auf der Leinwand wirken lassen will und zugleich fünf Männer an der Absperrung stehen und ihren Schwanz in der Hand haben. Ich blende das dann einfach aus, weil es schon echt schräg ist. Solange die da nur stehen und gucken, ist es mir wurscht. Ist ja ein Pornokino. Da sind wichsende Männer jetzt auch nicht so wirklich eine Überraschung, sondern wohl im Sinne des Erfinders.

Als wir auf der Couch lagen, kuschelten und knutschten, dauerte es nicht lange bis drei weitere Pärchen in den Bereich kamen. Die fingen dann alle an miteinander rumzumachen. Der ein oder andere Zuschauer bekam die Gelegenheit mitzumachen. Wir lagen knutschend und kuschelnd mittendrin und sahen uns das Treiben an. Ich fand es eigentlich ganz spannend so. Der Kollege war an diesem Tag nicht so sehr in Stimmung irgendwie. Er schlug mir vor, dass ich mir einen anderen Mann aussuchen solle, er würde ihn dann zu mir her bitten. Mir gefiel lange keiner. Manchmal weiß ich auch gar nicht so genau, was ich eigentlich will.

Irgendwann tauchte ein jüngerer, hübscher Mann auf, der etwas schüchtern über die ganzen wichsenden Männer guckte. Den wollte ich. Er hatte es so gar nicht auf mitmachen angelegt. Kollege Gere winkte ihn her. Er war sehr überrascht und stellte sich ganz höflich vor. Ich grinste ihn an und fragte ohne Umschweife, ob er Lust auf einen Blowjob hätte. Er war schon etwas perplex im ersten Moment. Das mochte ich. Er überlegte kurz, ob er sich darauf einlassen sollte, aber konnte dem Angebot nicht widerstehen. Schlaues Kerlchen 🙂 Und dann ließ ich ihm mein Können angedeihen. Der Moment, wenn er realisiert, dass ich auch noch weiß was ich tue. RRR. Die Überraschung und Freude in seinen Augen, dass er einen wirklich guten, leidenschaftlichen Blowjob bekommt, ohne dass er damit gerechnet hat. RRR.

Es dauerte auch gar nicht lange, bis ich ihn zum Kommen brachte. Ich grinste sehr breit, stand auf und verschwand aufs Klo zum Händewaschen. Kollege Gere hatte neben mir gelegen und aufgepasst. Der junge knackige Typ erklärte mir hinterher noch, dass es ein außerordentlich guter Blowjob war (hihihi). Er hatte eigentlich gedacht, dass er die Erektion eine Weile halten kann, aber es war so gut, dass er sich plötzlich nicht mehr gegen das Kommen wehren konnte. Hach ja…. 🙂

Der Kollege und ich gingen später noch durch die Spielräume, er wollte wohl raus aus dem Getümmel auf der Couch. Als wir unten in einem der Räume standen und er anfing mich zu streicheln, haute ich aus Verlegenheit einen lustigen Spruch raus. Irgendwas wie „soso, schon wieder am Fummeln“… einfach so. Wollte einfach was lustiges sagen. Ging voll schief. Denn damit habe ich irgendwie seine Libido an dem Abend komplett getötet. Danach ging bei ihm einfach gar nichts mehr. Worte sind Waffen, ich sollte manchmal einfach meine Zunge hüten. Vor allem, wenn ich Dinge nicht so meine.. Wir lagen danach noch eine Weile auf der Couch. Es war nichtsdestotrotz ein toller Moment, weil wir uns einfach Nähe gaben. Ich tankte bei ihm auf. Hielt ihn fest im Arm. Es war schön, wenn auch ein echt schräger Ort zum Kuscheln mit all den Sexgeräuschen um einen herum.

Als der Kollege danach noch eine Runde zum Gucken durch den Club zog, fragte mich Mr. Blowjob, ob er sich revanchieren dürfe. Wollte mir einen Orgasmus lecken. Puh, ich hatte ja Zweifel, dass ich gut genug abschalten können würde. Aber ich wollte es auf einen Versuch ankommen lassen. Wir zogen uns in den Raum mit der Liege zurück. Die ich ja mit Klaus schon ausprobiert hatte. Natürlich gingen uns gleich ein paar Männer nach, die hofften mitmachen zu dürfen. Letztes Mal hatte Klaus die Tür zugemacht und niemand war reingekommen. Dieses Mal war es ganz anders. Es waren mehr Frauen im Club, die Stimmung war ganz anders. Die Tür wurde aufgerissen und der erste stand im Raum. Ich sagte, dass es okay sei, wenn er zusah. Tür wieder zu. Wir knutschen. Mr. Blowjob und ich und zogen uns aus. Dann legte ich mich hin und er leckte mich. Der ältere kleine Mann, der in den Raum gekommen war, begnügte sich nicht mit zusehen, sondern machte sich gleich über meine Brüste her. Es nervte mich kurz, aber ich ließ ihn gewähren. Mr. Blowjob war von dem Fummler viel mehr irritiert als ich. Zumal der Fummler andeutete, dass er mich lecken wollte. Darauf hatte ich aber keine Lust. Er war mir zu frech. Brüste streicheln okay, mehr nicht. Mr. Blowjob leckte wirklich gut und an einem ruhigen, bequemeren Ort hätte er mich locker ohne, dass ich hätte Nachhelfen müssen zum Kommen gebracht. Aber dort war es mit meinem Kopf nicht so einfach. Irgendwann wurde mir das mit dem Fummler zuviel und ich nahm seine Hände weg. Normalerweise schnallen Männer dann was Sache ist. Er ließ kurz ab von mir. Mr. Blowjob leckte und fingerte mich. Ich half irgendwann selbst nach. Auch die Hände vom Fummler, die ich wieder auf mir spürte, hielten mich nicht von einem richtig geilen Orgasmus ab, was auch daran lag, dass Mr. Blowjob wußte, wie man Richtung G-Punkt fingert.

Nach dem Orgasmus will ich ja meistens nicht angefasst werden. Der Fummler versuchte trotzdem sein Glück. Das war echt nervig, wenn einer so gar nicht schnallt, was Sache ist. Ich sagte ihm deutlich, dass er aufhören sollte. Als ich runtergekommen war, zog Mr. Blowjob sich ein Gummi an und wir fickten noch. So bekam er seinen zweiten Orgasmus und ich hatte Spaß, auch wenn ich nicht nochmal kam. Der Fummler war im Raum geblieben und hatte zugesehen. Als wir fertig waren, wollte er trotzdem nicht gehen, stand daneben und glotzte uns beim Anziehen zu. Da wurde es Mr. Blowjob zu bunt und er schob ihn bei der Tür raus. Es war komisch an dem Abend. Es waren mehr Frauen da, als sonst und ich hatte das Gefühl, die Männer waren deswegen weniger zurückhaltend. Vielleicht war es einfach nur Pech und zwei, drei Idioten da. Zurück an der Bar fragte mich Mr. Blowjob noch nach meiner Nummer, die ich ihm gab und dann ließ ich Kollege Gere und ihn zurück, da ich im Gegensatz zum Kollegen am nächsten Tag arbeiten musste.

Wichsende Männer vor der Dusche…

Trotz dem wir eine ganze Weile hinter verschlossener Tür zu Gange gewesen waren, waren immernoch Männer vor der Tür. Ich war erstaunt. Ich dachte, die hätten sich zwischenzeitlich alle verkrümmelt. Klaus wechselte sofort die Rolle und wurde zu meinem Aufpasser. Sagte den Männern, dass sie nicht auf mich spritzen durften. Ich spürte viele Hände auf mir. Es waren drei oder vier Männer in den Raum gekommen. Es war mir gar nicht so wichtig, wie der einzelne war. Klaus saß auf der Liege. Ich stand davor und blies ihm einen. Ich versuchte mich aufs Blasen zu konzentrieren, während die Männerhände meinen Körper erforschten. Klaus schaute über meinen Rücken, was die Männer machten. Ich bekam Schwänze in die Hand gedrückt, während ich blies. Wurde gefingert. Alles respektvoll. Weniger mit dem Schlampenstempel, als die Gelegenheit schätzend eine echte Frau vor sich zu haben, die berührt werden darf.

Mit rausgerecktem Hintern stand ich da. Während im Swingerclub schon der erste versucht hätte mich zu ficken, versuchte es hier zu meiner Überraschung erstmal keiner. Klaus erkannte, was das Problem war. Die Herren hatten keine Gummis zur Hand. Also hüpfte Klaus von der Liege und gab zweien welche von seinen. Während er kurz weg war bekam ich andere Schwänze in die Hand gedrückt. Ein älterer Mann war eigentlich ganz niedlich, weil er schon immer ganz glücklich drein gucke, wenn ich seinen Schwanz nur in der Hand hielt, ohne irgendetwas damit anzustellen. Da der Winkel immer schlecht war, Handjobbte ich ihn ein wenig ungelenk. Einer der Herren, denen Klaus ein Gummi gab, streifte ihn sich über und stellte sich hinter mich. Klaus saß wieder in Blaseposition, während der andere Mann mich von hinten fickte. Es dauerte nicht sehr lange, da kam er dann auch schon. Ich drehte mich um und grinste, dass das ja einfach gewesen sei.

Das ging alles so noch ein wenig weiter. Klaus hatte die Order ausgegeben, dass nur er geblasen wird. Einer neben mir machte es sich selbst. Die anderen streichelten mich. Irgendwann blies ich noch einen zweiten Schwanz, weil ich den Mann nett fand. Ein wildes Durcheinander. Nach einer Weile war mir klar, dass ich nicht mehr kommen würde. Zu unbequem und zu viel Trubel um mich herum. Auch Klaus schafft es nicht zu kommen. Ich schob es mal auf das Potenzmittel. Was ja dann eigentlich blöd ist, wenn man zwar ewig kann, aber nicht kommt. Also packten wir unsere Sachen und gingen wieder zurück in den Hauptbereich. Da gab es eine Dusche. Die Traube Männer kam hinterher. Manche immernoch in der Hoffnung ein paar Berührungen abzubekommen. Ein schräger Moment war, als ich mich unter die Dusche stellte, die dort mitten im Gang war und eine durchsichtige Duschkabine hat. Es stellten sich doch glatt ein paar Männer vor die Dusche und wichsten, als ich mich einfach nur duschte. Das fand ich wirklich amüsant, dass sie mir beim Haare waschen zu sahen. Einer hörte gar nicht auf mir zu sagen, wie schön er mich findet. Das war süß. Ich freute mich darüber.

Als ich dann wieder ganz angezogen war, hatte auch der letzte verstanden, dass nun nichts mehr passieren würde. Wir gingen zurück an die Bar und tranken noch einen Absacker und quatschten mit ein paar anderen. Es war ein ganz anüsanter Abend mal wieder im Pornokino.

Wenn er steht und steht und steht…

Ich muss mir noch ein paar ältere Geschichten aufschreiben. Dieser Eintrag war schon fast fertig, bevor es mein Gefühlsleben ein wenig durchgeschüttelt hat. Ich muss mich selbst ein wenig runterbremsen. Zerdenken macht nichts besser. Eigentlich hilft nur verdrängen, weil alles andere gerade keine Option ist. Weil Dinge Zeit brauchen. Ich habe es mir eingebrockt. Also muss ich es auslöffeln. Handlungen haben Konsequenzen. Also kein Bedauern, sondern Aushalten. Auch wenn es unangenehm ist. Mit Anstand und Verständnis. Das trage ich nun wie ein Mantra vor mir her. Hab ich was zu verlieren? Viel. Habe ich Angst. Nein. Wenn es so sein soll, dann wird es so sein. In der Hoffnung, dass das Bauchgefühl nicht trügt. Das es am Ende gut wird.

Also ein paar ältere Geschichten aufschreiben. About Sex. Um vorher noch Ernest Hemingway zu zitieren, der mich aus anderen Gründen heute Abend schon beschäftigt hat: „Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen“ Da bin ich mutmaßlich noch weit weg davon.

Die Kombination nur semibefriedigt worden zu sein und der Moment im Zyklus, wo das Hirn an eh nix anderes mehr denken kann, als Vögeln ist eine sehr toxische. Was dazu führte, dass ich sehr viele Dinge innerhalb kürzester Zeit anstelle. Vielleicht gar nicht so schlecht, dass mich meine Tage danach dann automatisch wieder runterbremsen, sonst würde ich mit dem Schreiben gar nicht mehr nachkommen.

Ein Tag nach dem zweiten Swingerclub-Abend mit meinem Gentleman-Kollegen war ich wieder unterwegs und zwar mit Klaus. Genau der Klaus, den ich am ersten Swingerclub-Abend mit meinem Gentleman-Kollegen kennengelernt hatte. Wir hatten uns an dem Abend unseren Joyclub-Profilnamen verraten und uns so wiedergefunden. Es war ein bißchen mehr als eine Woche vergangen. Er hatte mir im Club noch erzählt, dass er auch manchmal im Pornokino unterwegs ist. Wir hatten nach dem Clubabend eigentlich  nur kurz hin und her geschrieben, dass wir ja mal gemeinsam ins Pornokino gehen könnten und uns eigentlich gleich für den Abend verabredet. Ich mag sowas ja. Nicht lange fackeln. Wir waren uns ja eh sympathisch. Einfach mal losziehen.

Ja schon wieder eine ganze Weile, dass ich das letzte Mal drin war. Ich glaube beim letzten Versuch war ich nicht reingekommen, weil der Begleiter kein Hemd anhatte. Mit Klaus war reinkommen kein Problem. Er ist quasi Stammgast, wie er mir schmunzelnd unterbreitete. Allerdings ist er sonst nie mit einer Frau dort. Der Moment des Eintretens bleibt irgendwie unangenehm, obwohl ich das mittlerweile ja schon kenne. Wenn man reinkommt steht man direkt an der Bar. Und man wird da einfach von allen bereits anwesenden (95 Prozent) Männern abgescannt. Die schauen gleich mal, ob sie Glück haben und einen fickbar fänden. Ich ignoriere die Blicke mittlerweile einfach. Aber ganz ausblenden lässt es sich nicht. Wenn der erste Abscan-Moment durch ist, dann bin ich da eigentlich ganz gerne. Denn im Unterschied zum Club kann man sich im Pornokino umziehen, muss man aber nicht. Das heißt ich kann da einfach in meinen ganz normalen Klamotten sein oder mich in ein Club-Outfit schmeißen, je nachdem wonach mir der Sinn steht. Und so für ein cooles Gespräch, bei einem Getränk während drumherum lustige Filme laufen habe ich auch ganz gern einfach mal meine normalen Klamotten an.

Klaus wirkte irgendwie süß nervös. Ich war verwundert, da wir ja im Club schon mal was miteinander gehabt hatten. Also kann nicht am ersten Aufeinandertreffen liegen. Aber er erzählte mir beim ersten Getränk, dass es für einen Mann voll den Unterschied macht, ob man alleine oder in der Begleitung einer Frau in das Pornokino kommt. Mann steigt da in der Hackordnung gleich ganz weit nach oben. An dem Abend waren außer mir nur zwei andere Frauen im Kino, bei etwa 25 Männern. Und irgendwie machte ihm das ungewohnte Gefühl, da nun mit einer Frau zu sein Druck. Da musste ich gleich mal wieder an meinen Blogeintrag mit dem Titel „Performing under pressure“ denken. Als Frau muss ich da gar nichts. Weder Sex haben, noch kommen, noch irgendwas anderes. Null Druck. Supereasy. Aber wenn du als Mann schon das rare Gut Frau mit dabei hast und die dann auch noch was anstellen will, dann musst deinen Mann stehen. Nicht mir gegenüber, aber Männer unter sich, mutmaße ich. Ich wollte eh erstmal einfach nur nen Drink und quatschen. Er war lustig, zumal er einfach mit allen quatschte. Ich stehe immer fasziniert daneben, wenn jemand so gar keine Hemmungen hat mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Das Publikum war wie immer sehr gemischt. Ich mag ja so nen Querschnitt durch die Gesellschaft. Und ich kann mir nicht helfen, die interessanteren Gespräche habe ich eindeutig an der Bar im Pornokino geführt, als in normalen Clubs.

Es ist so doof, das zuzugeben: Aber ich glaube ich mag Pornokinos einfach lieber als Clubs. Schon allein, weil es mein Ego streichelt. Dieses Begehrtwerden. Im restlichen Leben werde meistens gemocht, weil ich im Grunde meines Herzens meistens ein netter Mensch bin. Auch wenn ich mir zugegebenermaßen gerade als die erwischte Geliebte so semi-Nettfindeswert vorkomme. Da ist es doch auch mal ganz reizvoll sich in eine Umgebung zu begeben in der man einfach körperlich begehrt wird. Natürlich auch weil es da nicht sehr viel Konkurrenz lauert, das ist mir bewußt. Nimmt dem Begehrtwerden in dem Moment aber nicht sehr viel weg.

Pornokino mit Klaus also. Ein Drink zum Kopf entspannen. Quatschen an der Bar. Im Hintergrund immer wieder Männer, die aus dem Kinobereich auftauchen und gucken. Ein wenig inspizieren, ob die Chance besteht, mehr gucken zu können, als nur den Film auf der Leinwand. Klaus war immer noch süß nervös. Er hatte Lust, wollte sich aber nicht dabei zusehen lassen. Warf sich auf dem Weg zu einem Separee noch irgendein Potenzmittelchen ein. Auf die Idee, dass er das brauchen könnte, wäre ich gar nicht gekommen. Kleiner Raum mit einer Liege. Er schloss die Tür. Sie war nicht abgesperrt. Die Traube Männer, die uns gefolgt war blieb vor der Tür stehen. Obwohl sie nicht abgeschlossen war, versuchte keiner rein zu kommen. Sie respektierten die Regeln.

Drinnen ging es relativ schnell zur Sache. Raus aus den Klamotten. Wir hatten Lust aufeinander. Hochgeblasen, Gummi an und los ging es. Das Potenzmittel zeigte seine Wirkung. Er vögelte mich nach allen Regeln der Kunst. Ich stand vor der Liege, beugte meinen Oberkörper nach vorne. Er nahm mich von hinten. Fickte ausdauernd. Dann setzte ich mich auf die Liege, Becken an die Kante. Klassisch. Einfach ficken. Einen harten Schwanz spüren. Manchmal brauche ich das einfach. Massierte meinen Kitzler. Kam. Ließ ihn weiterficken. Ausdauernd. Steif, hart. Das Potenzmittel wirkte. Mit dem Nachteil, dass er nicht kam. Ich musste schmunzeln. Er wollte eine Pause.  Da fragte ich ihn irgendwann, ob er die anderen reinlassen wollte. Musste über mich schmunzeln. Weil ich da Bock drauf hatte..

Dates, die nicht so laufen wie geplant..

Wer Cliffhanger nicht mag, sollte erst lesen, wenn der nächste Eintrag kommt 🙂 Mir ist die Zeit davon gelaufen hinten raus..

Ein Wochenende ohne feste Termine. Das kommt gar nicht so oft vor. Ich genieße das gerade. Gestern Abend hatte ich noch spontan ein Date. Wir wollten auf einen Drink, offen für alles was kommt. Wir hatten uns ganz gut unterhalten. Er schlug vor noch ins Pornokino zu gehen. Weil es praktisch war. Jenes Pornokino, wo ich ein paar Tage zzuvor schon mal war. Wir standen vor der Tür und wollten den Eintritt bezahlen. Da guckte die Dame an der Kasse (eine andere als beim letzten Mal) durchs Fenster und zeigte auf ein Schild auf dem Stand, dass es heute den Dresscode Business-Hemd gab. Wir beide waren normal angezogen und trugen Jeans und Sneakers. (Steve Jobs hätte gut zu uns gepasst). Wir waren sehr ordentlich gekleidet (ich für meine Verhältnisse sogar noch eher schick) und nicht betrunken. Sie ging dann wieder weg und beachtete uns gar nicht mehr. Sie wollte uns wirklich nicht reinlassen, so wie es aussah. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass in dem Laden zu viele Frauen waren. Ich war wirklich erstaunt, dass sie uns, obwohl wir als Paar kamen nicht reinlassen wollte. Eigentlich fand ich es sogar ziemlich idiotisch. Ein paar Tage zuvor hatte ich noch den halben Laden entertaint und nun kam ich nicht rein. Wir wollten nochmal nachfragen, ob sie das ernst meint und sie sagte nur: „Wir diskutieren nie.“ Wow, der Laden muss sich das ja leisten können. Es ist echt ein hartes Gefühl aus optischen Gründen abgelehnt zu werden. „Du bist es nicht wert, du reichst nicht aus um in dieses Pornokino zu kommen.“ Das erinnert mich wieder daran warum ich in meiner Sturm und Drang-Zeit nicht versucht hatte in irgendwelche IN-Clubs zu kommen oder mal ins P1 gegangen wäre. Ich wollte mir ersparen, dass mir jemand mitteilt, dass ich nicht zur optischen Elite gehöre. Das nagt heute noch ein wenig an mir. Naja, da hab ich mal wieder was gelernt. Es ist also der Day-after-ich-komm-nicht-mal-ins-Pornokino-rein.

Es sind ja noch so ein paar Artikel offen. Gewünscht war der Blog zu Hirn wegeknutscht.

Ich habe einen Single-Mann gedatet. Kam ja nicht so oft vor in letzter Zeit. Deswegen wollte ich es mal extra erwähnen. Wobei ich unser erstes Date ja grandios verkackt habe. Es gibt so Tage, da steht man irgendwie neben sich. Der Tag unserer Dates begann damit, dass ich in der Arbeit ankam und dann feststellte, dass ich meinen Hoodie falsch herum angezogen hatte. Ja genau, mit der Mütze vorne. War wohl noch im Halbschlaf gewesen, als ich aus dem Haus gegangen bin. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass die Naketano-Hoodies eh so eine breite Halskrempe haben… Ich habe mich schlapp gelacht, die Kollegin sich auch. Am Abend wollten wir uns zum ersten Mal treffen. Auf einem Weihnachtsmarkt in der Stadt nahe seiner Arbeit. Eigentlich war mein Plan, nach der Arbeit schnell zu Hause vorbeizufahren und mich noch umzuziehen. Ein wenig besser also im Hoodie wollte ich dann schon angezogen sein. Aber ich musste furchtbar lange arbeiten an dem Tag. Wollte trotzdem nicht im Hoodie dahin und entschied mich doch noch schnell zu Hause vorbeizufahren. Also sagte ich ihm, dass es später werden würde. Ich ärgerte mich, dass ich morgens noch nicht so weit gedacht hatte und mich gleich ordentlich angezogen hatte. Ich zog mich um und fuhr los Richtung Stadt. Haare waschen war sich nicht mehr ausgegangen, also wollte ich meine Mütze anbehalten, die ich den ganzen Tag schon aufhatte. So der Plan. Als ich mit dem Auto an der U-Bahn ankam, stellte ich fest, dass ich meine Mütze zu Hause liegen gelassen hatte. Fuuuuuck. Ich hatte noch eine andere Mütze im Auto, aber die trug ich nicht oft. Puuhh. Also die semicoole Mütze auf und los. Gerade als ich in die U-Bahn runter wollte, stellte ich fest, dass ich meinen Geldbeutel im Auto liegen lassen hatte. Nochmal den ganzen Weg zurück zum Auto. Ich hasse zu spät kommen. Als ich dann endlich in der U-Bahn saß schickte ich ihm meine aktualisierte Ankunftszeit. Worauf hin er schrieb, dass das doof sei, weil er früher weg muss, da er Bandprobe haben würde. Na super. Jetzt war ich schon unterwegs. Wir einigten uns auf einen kurzen Kaffee in seiner Arbeit. Auf dem Weg zu Mr. Band musste ich einmal umsteigen. Und stieg prompt in die falschen U-Bahn ein. FUHUUCKK. Es soll wohl nicht sein. Der Tag war so verflixt. Irgendwann kam ich voll abhetzt am Treffpunkt an und er stand da und sah umwerfend aus in seinem Anzug. „OHH NEIN, das wird nie was. Voll verkackt.“ Ich war mir sicher, dass er mich nie wiedersehen will. Wir quatschten 20 Minuten, dann musste er los. Ich hatte es echt vergeigt. Vielleicht wäre Absagen und einen zweiten Anlauf in Ruhe besser gewesen. Aber es war so Remi-mäßig mitten aus dem Leben, immer unterwegs. Immerhin war ich es pur. Nett und ein klein wenig chaotisch zuweilen. Das Gespräch war ganz nett. Er hatte ein umwerfendens Lächeln. Trotzdem fuhr ich frustriert nach Hause. Abhaken. Dachte ich…

Performing under pressure

Die Liste der offenen Beiträge: Ich hab echt so einiges angestellt. Und muss das jetzt nachschreiben, obwohl mein Urlaub vorbei ist.

  • Verrückter Italiener und die Familiengründung
  • Vorweihnachtliches Wiedersehen mit dem Tech-Nerd
  • Hirn rausgeknutscht
  • Spätnachts bei Mr. Gentleman
  • Das H-Problem, das zum A-Problem wird
  • Performing under pressure
  • Arts and a Blowjob

Vorher will ich euch einen Text nicht vorenthalten. Der Mann aus der Silvesternacht mit der Glory Hole Geschichte stellt sich heraus als jemand, der auch gut mit Worten kann. Anbei seine Sicht der Dinge, die er mir nach dem Abend per Mail geschrieben hatte:

Hallo und einen wunderschönen Guten Morgen!

Ich werde in meinem Leben nie vergessen, diese Lust in deinen Augen zu spüren, als Du mich da verloren hast stehen sehen, mir mit einer kessen Kopfbewegung mir zu verstehen gegeben hast, mein Hose herabzulassen. Jetzt warst Du da auf einer anderen Seite, fast unerreichbar und doch plötzlich so nah. Näher. Drin! Jede Zelle Deines Körpers hat Dir gesagt, was mach ich eigentlich da, aber .. da … wo diese Neurotransmitter eine wichtige Rolle in Deinem Gehirn spielen, diese so bezeichnete Botenstoffe wie etwa Dopamin, das auf dem Weg zum Gipfel der Lust in großen Mengen ausgeschüttet wird. Ja, genau da warst Du völlig bei mir. Ich konnte es an Deinen Augen sehen. Dopamin aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn massiv, dadurch geraten wir in einen Rausch der Euphorie. Mein Schwanz war ein Stück weit Belohnung für einen ziemlich schwach angelaufenen Abend. So die männliche Phantasie, oder zumindest das, was nach Klärung der Verklärung hängen geblieben ist.

Was Du nicht sehen konntest, war sicherlich mein Stolz. Hä? (O.K. das heißt „wie Bitte“) Warum Stolz? All die Jungs, die um Dich herum geschwänzelt sind konnten nicht fassen, Dich nicht gesehen, oder – eher unwahrscheinlich – übersehen zu haben. All diese Jungs haben sich in diesem Moment nur eine Frage gestellt: Warum DER(???!!!??), … der hat doch schon alles!!!
Meine Antwort an Dich: Danke für diese stillen Momente des gemeinsamen Glücks, das sich in Deinen Augen widergespiegelt hat. Danke. Danke. Danke.

Ich kann nicht verhehlen, dass das runter geht wie Öl.

So welche Geschichte verblogge ich nun. Ich glaube ich habe Lust die Performing under pressure-Geschichte aufzuschreiben. Ich könnt euch auch gern in einem Kommentar wünschen, wenn ich was Bestimmtes als nächstes schreiben soll. Erst musste ich mal in meinen alten Blogeinträgen kramen, ob der Beteiligte Mann schon einen Namen bekommen hat. Es war also niemand neues, nur jemand den ich schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Unser erstes Date  Beim Suchen des Blogeintrags fällt mir auf, dass unser erstes Date damals auch um den Jahreswechsel herum war. Ziemlich genau zwei Jahre her also. Wir haben zwischendurch immer losen Kontakt gehalten.

Er hatte mich sehr spontan gefragt, ob ich Lust hatte mit ihm ins Pornokino zu gehen. Nachdem ich bei meinem letzten Besuch festgestellt hatte, dass es da ja eigentlich ganz cool ist, willigte ich ein. Nach den Solofrau-Clubaufenthalten fand ich die Vorstellung mal die attraktivste Frau in nem Schuppen zu sein (na gut, weil halt auch die einzige :-D) sehr in Ordnung. So als Kontrastprogramm zu den anderen Abenden. Er wartete am Eingang auf mich, wir betraten den Club und ich freute mich auf den Moment, wo einen alle Männer erstmal abchecken. Es waren in etwa 20 Männer im Laden. Ich wurde gemustert, aber erwiderte die Blicke nicht. Wir gingen erst Mal quer durch den Laden zum Spind und sperrten unsere Sachen ein, dann holten wir uns einen Drink und setzten uns auf die abgetrennten Pärchen-Couches. Von dort aus hatte man Blick auf die große Kinoleinwand und noch einen anderen Bildschirm auf dem jeweils ein eigener Porno lief. Der auf der großen Leinwand war von der Bildsprache her wirklich ansprechend, wenn auch die Geschichte ein wenig schräg war. Wir quatschten und ließen den Film auf uns wirken. Lachten uns bei komischen Dialogen immer schlapp. Keine Ahnung, ob wir den Männern, die gerne in Ruhe den Film schauen wollten ein wenig auf den Senkel gegangen sind. Manche Männer saßen so ein wenig in Lauerposition, wohl in der Hoffnung statt der Filme ein wenig Live-Action zu bekommen. Ich mussterte die Männer ein wenig. Die waren schon so weit okay, aber keiner dabei auf den ich jetzt so beim ersten Blick Bock gehabt hätte.

Wir fingen auf der Couch zum Knutschen an. So schnell konnte man gar nicht schauen, wie sich der Bereich um die Couch herum füllte. Die hatten zwar alle Abstand, weil ja abgesperrter Bereich, aber es war doch spürbar, dass alle zum Zuschauen anfingen. Es amüsierte mich so voll unter Beobachtung. Eigentlich macht mir das nach zahlreichen Clubbesuchen nichts aus, wenn jemand zusieht, aber im Pornokino fühlte es sich so nach Erwartung an. Die guckten halt statt des Films, das ganze nun in echt. Mr Headhunter war hart geworden in seiner Hose. Ich wollte mich nicht ganz ausziehen, zog unter meinem Top den BH aus, so dass er gut hinkam, ich mich aber nicht nackt fühlte. Er spielte an meinen Brüsten rum. Als wir zwischen dem wilden Geknutsche mal wieder hochgucken, hatten sich eine ganze Reihe Männer an der Absprerrung aufgestellt und glotzen uns an. Ob mit Hand in der Hose oder nicht, so genau hatte ich nicht geguckt. Aber bei Mr. Headhunter hinterließ der Anblick wohl auch Spuren, denn seine Latte fiel quasi in sich zusammen. Und auch alle meine Versuche in wieder anzuturnen blieben erfolglos. Er wollte auch gerade lieber keinen Blowjob. Also begaben wir uns wieder in Sitzposition und quatschten einfach. Die Männer zogen, nachdem ihnen klar wurden, dass jetzt erst mal nichts weiter passieren würden so nach und nach wieder von Dannen.

Mr. Headhunter schlug vor, dass wir auch in sein Büro ums Eck gehen könnten. Aber wir hatten noch den zweiten Drink aus dem Eintritt offen, also blieben wir erst Mal noch. Wir knutschten und fummelten wieder. Er erinnerte mich daran, dass er ein wirklich guter Lecker ist. Stimmt, da war was 🙂 Er bot mir an, dass er mir ja einfach einen Orgasmus lecken könnte. Ich überlegte, ob ich meinen Kopf ausschalten kann, auch wenn ungefähr 15 Männer zuschauen und sich einen runterholen. Das war jetzt wieder so ein „raus aus der Komfortzone“-Moment. Eigentlich tendiere ich in solchen Situationen dazu der gebende Part zu sein, weil es für mich viel leichter ist. Ich weiß was ich tue und muss mich weder ausziehen, noch fallen lassen. Jetzt merkte ich, dass es ihm ähnlich ging. Er sich mit Geben wesentlich leichter tat, als mit Nehmen. Okay, was hatte ich zu verlieren. Im schlimmsten Fall kam ich nicht. Was eher schlimm wäre für ihn, weil in den Augen der Zuschauer er nicht ordentlich performt hatte. Für mich als Frau war es relativ einfach. Ich musste nicht performen, nicht meinen Mann stehen. An mich hatte da keiner Erwartungen. Also gut. Ich zog mein Jeans und mein Höschen aus. Den Rest behielt ich an. Legte das Handtuch unter. Ich legte mich auf die Couch. Ich lag so, dass er mit dem Rücken zu den Männern sein würden während er mich leckt. Ich nahm meine Jacke und legte sie mir aufs Gesicht. So wollte ich ausblenden, dass eine ganze Heerschar Männer zusehen würde. Und dann versuchte ich zu genießen, was es mit seiner Zunge gut und ausdauernd tat. Es dauerte ein Weilchen, bis ich meinen Kopf ausgeschaltet hatte, bis ich auch die Geräusche ausblenden konnte. Bis mich die Pornofilm-Geräusche nicht mehr ablenkten. Kein Fakegestöhne. Die Männer waren dabei einen echten Orgasmus zu sehen. Mit leisem Stöhnen, mit zuckendem Körper, mit meinem Gesicht, dass dann immer leicht rot anläuft. Er machte seine Sache gut. War nur auf mich konzentriert. Spielte ausdauernd mit seiner Zunge an meinem Kitzler. Trieb mich immer weiter hinauf auf den Berg, bis die Wellen kamen und sich der Orgasmus entlud.

Ich blieb einfach noch liegen zum Runterkommen, er kuschelte sich an mich hin. Keine Ahnung ob die Zuseher das alles spannend gefunden hatten oder nicht. Ich sah keinen davon an. Nach einer Weile hatten wir beide Lust auf Runde zwei. Also selbes Spiel nochmal. Nur dass er dieses Mal noch einen Finger in mich hineinsteckte zusätzlich. Wieder mit der Jacke auf meinem Gesicht, wieder mit den Zusehern, die aber nicht mehr so interessiert schienen und sich zum Teil unterhielten neben uns. Aber egal. Orgasmus zwei kam ähnlich wie Orgasmus eins. Man könnte da echt ein Seminar geben Performing under pressure. Du musst vor den Erwartungsfrohen Augen des Publikums erstmal bestehen. Ich zog mich wieder an, wir holten uns den zweiten Drink. Mittlerweile war noch ein zweites Pärchen im Kino. Während wir an der Theke quatschten nahmen die beiden das Sofa in Beschlag. Die beiden und drumherum 10 Männer mit ihren Schwänzen in der Hand. Aber ich glaube der Mann hatte ähnliche Probleme, wie Mr. Headhunter, so dass er vorwiegend an ihr herumspielte. Mr. Headhunter wollte Rauchen gehen, also kamen wir am Sofa vorbei. Auf dem Rückweg. blieben wir seitlich stehen um zuzusehen. Der Blick von außen aufs Geschehen. Ich setzte mich in einen Sessel, Mr. Headhunter stand vor mir. Es machte ihn scharf. Da war sie wieder, seine Errektion. Ich guckte fragend nach oben, ob er denn nun einen Blowjob wollte. Er wollte. Ich glaube es war leichter, wenn man nur danebensteht, aber nicht im Mittelpunkt ist. Ich packte seinen Schwanz aus und blies. Es dauerte maximal eine Minute bis er mich warnte, dass er gleich kommen würde. Gut, das Sperma-Problem und keine Tücher in der Hand. Ich entschied ihn in meinem Mund kommen zu lassen. Er hatte Bescheid gegeben vorher alles cool. Er kam. Ich sprang auf, flitzte aufs Männerklo und spuckte alles ins Waschbecken aus. Die anderen Männer waren vermutlich halbwegs irritiert gewesen. Kaum zurück bekam ich weitere Schwänze vor die Nase gehalten. Ich hatte aber keine Lust auf weitere Blowjobs, vor Allem weil mir keiner der Männer gefiel. Wir packten unsere Sachen und gingen nach Hause. Auf dem Heimweg dachte ich noch viel darüber nach, dass es gar nicht so einfach ist, in so einer Situation seinen Mann zu stehen. Egal wie tough du sonst bist. Während ich drüber nachdachte sang QUEEN in meinem Kopf immer … under pressure…

Blow and Go Part 2

Ersten Arbeitstag überlebt. Mit dem Gesieze bin ich noch nicht ganz warm, aber man gewöhnt sich ja an alles… Jedenfalls bin ich jetzt wieder in Lohn und Brot.

Blow and Go. Nach dem Blowjob holten wir uns Drinks an der Bar und setzten uns auf die Couch in den Pärchenbereich. Sofort kamen ein paar Männer aus dem Barbereich in den Kinobereich herüber. Die Couch ist hinter den Kinosesseln für die große Leinwand. Man konnte von der Couch aus sowohl die große Leinwand sehen, als auch auf einen Bildschirm der seitlich an der Wand hing. Auf beiden liefen unterschiedliche Pornos mit dem dazugehörigen Ton. Ich musste über das Fakefrauengestöhne aus dem Film schmunzeln. Ich hatte meinen Drink, war in Alltagsklamotten gekleidet, zog ganz frech meine Schuhe aus und lümmelte mich auf die Couch. Wir wollten einfach nur ein wenig quatschen. Die sechs/sieben Männer hofften auf ein wenig Liveaction. Umkreisten den Bereich in dem wir saßen. Aber nachdem wir einfach nur tranken und quatschen verzogen sich die meisten recht bald wieder. Angrenzend an diesen abgetrennten Pärchenbereich stand ein Barhocker. Während Mr. Durchreise und ich uns unterhielten, setzte sich ein Mann auf den Hocker und sah sich den Film auf der großen Leinwand an. Den Mann fand ich eigentlich ganz attraktiv. Nach einer Weile holte er seinen Schwanz raus und wichste sich. Er guckte zwischen dem Porno und mir hin und her. Das sind so skurille Momente, die man auch nur im Pornokino erlebt. Ich unterhalte mich ganz normal mit jemandem und in meinem Blickfeld macht es sich einer selbst. Ich hätte ja tierisch Lust gehabt einfach hinzugehen und ihm einen zu blasen. Das flüsterte ich Mr. Durchreise zu. Er erwiderte, dass er für sowas gar nicht der Typ sei. Also zusehen, wie ich jemand anderen blase. Während mein letzter Begleiter sich genau daran aufgegeilt hatte, stand er so gar nicht drauf. Sex lebt ja auch von seiner Unterschiedlichkeit. Ich respektierte, dass er darauf keine Lust hatte. Vermutlich hätte ich mich eh nicht getraut.

Nach dem Drink deutete Mr. Durchreise an, dass er so langsam gehen wollte. Er wollte bei einem Freund übernachten und dort auch nicht zu spät ankommen. Vorher aber wollte er sich den Rest des Clubs noch ansehen. Hinter der Leinwand ging es noch in ein Kellergeschoss hinab. Ich konnte mich nicht erinnern, och ich schon mal dort unten gewesen bin. Aber gut, dann mal los auf Entdeckertour. Unten gab es noch ein „SM-Zimmer“ und einen weiteren Raum. Gut dachte ich, haben wir also alles gesehen und hätten beim ersten Mal auch nicht auf der Toilette verschwinden brauchen. Aber nun ja, kann ich mir fürs nächste Mal merken. Als ich mich gerade wieder auf den Weg nach draußen machen wollte, deutete mir Mr. Durchreise an, dass er andere Pläne hat. Hui. Er schloss die Türe um die Männer, die uns gleich wieder gefolgt waren, vom Zusehen auszuschließen. Dann zog er sich die Hose runter. Noch ein Blowjob. Richtig unersättlich. Wegen mir, grinste ich in mich hinein. Und blies erneut. Mit dem selben Problem wie in der Toilette, wohin abspritzen. Da es unten kein Waschbecken gab und einmal aufs Gesicht kommen ausreicht, angelte ich mir die Küchenrolle, die auf einer Liege stand und hielt sie ihm vor den Schwanz und mir vors Gesicht. Er kam mir ein bißchen in den Mund und aufs Tuch. Ich spukte sein Sperma ins Tuch. Und trank den letzten Schluck meines Drinks hinterher.

Als wir den Raum wieder verließen standen etwa vier Männer auf dem Flur vor der Türe. Sie hatten wohl wieder gehofft, was zu sehen zu bekommen. Für mich wäre das Blasen vor Publikum voll okay gewesen, aber ihm hätte es nichts gegeben. Mr. Durchreise wollte dann mit Blick auf die Uhr los. Ich war nach meinen drei Drinks an diesem Abend aber in Spiellaune und fühlte mich eigentlich ganz wohl im Kino. Ich wäre nicht allein reingegangen, aber ich würde es alleine gut aushalten. Ich sagte, dass ich noch einen Absacker trinken wollte und dass es für mich völlig okay sei, wenn er schon ginge. So ging er und ich blieb alleine zurück. Ich setzte mich zum Akklimatiseren erst mal allein in den Paarbereich, so dass mich vermutlich erstmal keiner anquatschen würde. Ich saß da ein paar Minuten, dann kam die Barlady ums Eck und setzte sich zu mir und fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Das war wirklich süß. Sie hatte natürlich gesehen, dass er alleine gegangen war und wollte wissen ob bei mir alles okay ist. Ich mag das Kino, weil die Angestellten gut auf die anwesenden Frauen aufpassen. Ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Mein Drink war alle, also begab ich mich an die Bar. Ich entschied mich für noch einen Drink, sehr sanft gemixt allerdings. Die Bardame und ich unterhielten uns über die Musik der 90er. Wir waren ähnlich alt. Sie hatte Soziale Arbeit studiert. Auch der attraktive Mann, der sich vorher einen runtergeholt hatte stellte sich dazu. Zustätzlich kam noch ein Mann der nicht meinem Beuteschema entsprach und ein wirklich hübscher weitere Mann hinzu. Das Niveau der Männer war deutlich höher als ich gedacht hatte.

Ein lustiges lockeres Gespräch entwickelte sich, im Laufe dessen ich dem attraktiven „Wichser“ (Mann der sich einen Runtergeholt hatte) mitteilte, dass ich ihm vorher am Liebsten einen Geblasen hätte. Er bedauerte sehr, dass ich es nicht getan hatte. Ich könnte das ja nachholen, meinte ich. Ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Also verzogen wir uns in den Paarbereich. Es saß auf der Couch, ich legte mich daneben und fing an ihn zu blasen. Nach allen Regeln der Kunst. Er wollte mich zwischendurch Küssen und Anfassen. Aber mir stand der Sinn einfach nach einem Blowjob. Nichts weiter. Er war total süß und sagte irgendwas von “ Er verliebt sich gerade in mich“… Ich war in Spiellaune. Genoss die Macht des guten Blowjobs. Die anderen guckten von außen zu. Er hielt lange durch, genoss was ich tat. Als er gekommen war, wurde mir bewußt, dass ich aufpassen musste die letzte U-Bahn nicht zu verpassen. Also brachen wir relativ schnell danach auf. Er ging mit, da er auch seine Bahn erwischen wollte. Wir turtelten Richtung Bahn. Wir hatten bis dahin nichts weiter als den Vornamen, den Stadtteil und unser Alter an harten Fakten ausgetauscht. Keine Nummer, nichts. Kurz bevor sich unsere Wege trennten verriet ich ihm den Namen meines Blogs und dass ich hier über den Abend schreiben würde. Ich ging mit den Worten „Ich bin gespannt, ob du mich findest.“ Ein aufregendes Ende eines Abends, das passte. Er hat es nun in der Hand.

Mal sehen, ob er sich meldet. Bisher habe ich noch keine Nachricht bekommen.

Also: Hallo hier bin ich, falls du das liest, dann mach dich bemerkbar…