Weil es mir noch wichtig ist…

.. muss ich das noch schreiben.

Mr. Bondage war immer ehrlich zu mir. Er hat (mit einer Ausnahme) nie etwas versprochen, dass er nicht halten konnte.

Das Problem waren meine Hoffnungen und Erwartungen, die sich nicht erfüllt haben.

Auch wenn es bitter ist, verstehe ich rational, warum er entscheidet, wie er es tut.

Er ist verheiratet, hat eine Partnerschaft mit seiner Frau. Die beiden haben sich auf ein Lebenskonzept geeinigt mit dem beide klarkommen und wollen. Nehmen die Verantwortung, die sie für sich gegenseitig haben, wahr. Er braucht also keine Partnerin. Die hat er schon. Das was fehlt ist der Bondage/BDSM/Sex-Teil.

Das hatten wir versucht. Semi erfolgreich. Ich musste beim ersten Spiel safeworden, weil es mir zu viel war. Bin nicht so weit und gefestigt in meinem BDSM-Dasein. Für mich sind Kleinigkeiten noch neu. Er kommt nicht zum Spielen, weil ich als SUB immernoch mit dem Finden meiner Rolle beschäftigt bin.

Er hat eine Familie und einen Job, der ihn sehr fordert. In der wenigen Zeit, die ihm bleibt hat er nicht die Muse sich mit meinen Anfängerproblemen auseinanderzusetzen.

Da gibt es eben noch seine SUB, die in etwa in seinem Alter ist, die das schon länger macht. Gefestigter in ihrem Sub-Sein. Die masochistischer und devoter ist, als ich. Besser zu seinen Vorlieben passt. Mit ihr läuft es einfacher, wenn er sich die Zeit zum spielen nimmt.

Fesseln. Wenn er Dinge tut, dann richtig. Geht gleich zum großen Meister nach Japan um zu lernen. Will es am liebsten Bühnenreif performen können. Ich bin gerne Ropebunny. Aber von den körperlichen Voraussetzungen her nicht so einfach fesselbar wie eine kleine Asiatin, aber auch nicht wie ein schlankes, biegsames deutsches Bunny. Man kann das mit mir tun, aber es ist komplizierter und aufwändiger. So gefestigt in seinem Rigger-Dasein ist er auch noch nicht, dass es ihm potentiell egal ist, wie sein Bunny aussieht, wenn die anderen alle Modelmäßige Frauen aufhängen. Und wie auch bei der BDSM-Geschichte ist es am Ende eine Zeitfrage.

Also war ich am Ende eine unkinky Freundin zum Reden, zum gelegentlichen Sex, zum Nähe geben. Wie eine Partnerin, aber eben hinter den anderen Dingen angestellt. Das hat so lange funktioniert, solange sich meine Erwartungen in Grenzen gehalten haben.

Dadurch, dass ich nun auch einen Vollzeitjob habe kommt der größte Vorteil den ich mitgebracht habe nicht mehr zum Tragen. Ich war zeitlich superflexibel. Das ist nun nicht mehr in dem Maße gegeben. Im Gegenteil durch viele ehrenamtliches Engagement muss man nun auch auf mich und meine Termine Rücksicht nehmen.

So, wie ich eigentlich mit allen Exfreunden klar komme, wird sich auch hier ein Weg finden wie wir miteinander umgehen können. Denn trotz aller Rationalität muss ich jetzt erst mal die kleinen Wunden auf meinem Herz heilen und feststellen, dass ich seit 5 Jahren Single bin. Krass lange ist das mittlerweile.

Im Faschingstreiben

Manchmal nehmen und manchmal geben. Wenn man nicht aufrechnet, sondern gibt wenn man Lust dazu hat und nimmt, wenn es einem gegeben wird, dann passt das am Ende meist.

An Fasching hat es mich in den Norden verschlagen. Nach einer ganzen Weile mal wieder in die Stadt in der Tom wohnt. Nicht primär um ihn zu sehen, sondern weil ich meine Freunde dort mal wieder besuchen wollte. Darüber hinaus wusste ich gar nicht, ob Tom noch Interesse daran hat mich zu sehen. Er hatte zwischenzeitlich nach eigener Aussage meine Handynummer gelöscht. Warum? Er war ein wenig genervt, dass ich manchmal sehr kurz angebunden auf WhatsApp. Was daran liegt, dass er manchmal zu unmöglichsten Zeiten sexten wollte, manchmal auch weil ich viel um die Ohren hatte und nicht die Muse zu schreiben. Ja, es ist auch nicht ganz leicht mit mir und ich bin nicht immer der zuverlässigste Zurückschreiber.

Aber die Nummer, dass der verheiratete Mann mir die Affäre kündigt, weil ich nicht oft genug zurückschreibe ließ mich schmunzeln. Wer ist da nun das Mädchen von uns Zweien? Ich wußte auch, dass er soviel Arbeit hatte, dass er seine anderen Affären nach eigener Aussage eingestellt hatte. Also war untervögelt noch gewaltig untertrieben, um seinen aktuellen Zustand zu beschreiben. Von daher war es für mich auch wenig überraschend, dass er relativ schnell antwortete, als ich ihm schrieb, dass ich in seiner Gegend bin. Der Plan war mit meinen Freunden einen Faschingsumzug zu besuchen. Der fand passenderweie ganz bei Tom in der Nähe statt. Heimspiel quasi. Normalerweise wäre er mit Sicherheit auch auf den Umzug gegangen, allerdings musste er arbeiten und konnte nicht. Wahrscheinlich wäre es dann eh schwierig geworden, weil ihn jeder kennt dort.

So ging in meinem Kostüm mit meinen Freunden auf den Umzug. All das Nummern löschen war vergessen, als ich ihm sagte, dass ich dorthin gehe. Wahrscheinlich hatte er einen Blowjob vor seinem geistigen Auge. Er konnte es sich nach der Arbeit einrichten mich zu treffen und wollte mich dort mit seinem Auto einsammeln. Ich freute mich sehr. Immerhin verbinde ich doch einige schöne Erinnerungen mit ihm. Guten Analsex zum Beispiel hatte seit ihm nicht mehr. Ich freute mich auf wildes Knutschen. Wenn sich das Ergeben würde, dann war ich schon zufrieden. Es war aufregend sich vom Umzug zustehlen und sich von ihm einsammeln zu lassen. Er hatte sich nicht verändert. Immernoch genau mein Typ. Ich stehe einfach auf ihn. Beim Einsteigen war klar, dass würde in Knutschen und einem Blowjob in seinem Auto enden. Aber alles cool. Wir fuhren eine Weile durch die Gegend bis er eine abgelegene Stelle zum Parken fand. Es war eine Mischung aus er ist sexuell völlig ausgehungert und er steht auf mich. Gott wie geil, weil Leidenschaft, weil Gier, weil Gefühle. Schon allein für dieses Geknutsche hat es sich gelohnt, dass wir uns treffen.

Er bekam danach auch seinen Blowjob, der easy war, weil völlig untervögelter Mann und gut blasende Frau einen Orgasmus nach gefühlt zwei Minuten ergeben.

Er lieferte mich wieder auf dem Umzug ab und ich mischte mich grinsend wieder unter die Narren, mit dem Gefühl es nicht nötig zu haben jemand abzuschleppen. Sondern einfach einen spaßigen Tag und Abend haben zu können.

Unterpenetriert

Ich kann mich nicht über mangelnde Orgasmen beklagen, aber alle ohne Penetration.

Zum einen ist mir irgendwann mal mein Vibrator abhanden gekommen. Ich habe keine Ahnung, wo der abgeblieben ist. Sollte mir mal einen neuen anschaffen oder einen Dildo.

Zum Anderen habe ich Mr. Undercut wieder getroffen. Ich hatte ihn gefragt, ob er doch wieder Tandem springen will. Die Lust auf mich überwog wohl der Abneigung gegen das Kondom. Zumal ich darüber hinaus immernoch nicht wieder verhüte. Wollte mich immer noch nicht entscheiden.

Ich war Abends allein und hatte Lust. Ich schrieb ihn in der Hoffnung, dass er nicht seine Kinder hatte. Und ich hatte Glück. Ich mag das Unkomplizierte. Spät Abends zu schreiben. Nach ner kurzen Dusche einfach bei ihm Auftauchen zu können. Er hätte nicht aufgeräumt. Völlig wurscht. Ich mag ihn so wie er ist. Chaotisch, rotzig, wild. Einer der wenigen Männer, bei dem mich das Rauchen nicht stört, weil es das Bild komplettiert. Er schrieb noch, weil ich ja erst spät kommen würde, ob wir nicht das Reden weglassen und gleich vögeln könnten. Darüber musste ich schmunzeln, weil ich wusste, dass wir sicher wie immer erst Reden würden. Wir hatten uns schon ein paar Monate nicht gesehen.

Schon in der Türe wußte ich, dass ich Bock hatte auf ihn. Aber erst mal auf die Couch quatschen. Nachdem wir uns wieder akklimatisiert hatten, setzte er sich auf seine Couch auf die Rückenlehne hinter mich und begann mich zu massieren. Er tut, was er tut mit Leidenschaft. Er ist ganz dabei. Das überträgt sich. Mein Körper sprang sofort auf seine Berührungen an. Er kann das, er tut es gerne. Genießt den Frauenkörper.

Er massierte meine Schultern, meinen Hals, meinen Kopf. Er zog mich langsam aus. Und stellte dann fest, dass ich abgenommen hatte. Richtig erkannt. Und das Kompliment ging runter wie Öl. Er streichelte wertschätzend meinen Körper, meine Brüste. Dann zog er mich auf sein Bett. Und leckte mich gekonnt und mit viel Genuß zu einem Mega-Orgasmus. Und kommentierte hinterher, dass das für ihn ja eine Art Fetisch ist. So geil. Ich Glückspilz. Er wollte keine Gegenleistung. Wirkte zufrieden und glücklich. Und ich erst. Und wir konnten so die Kondomfrage außen vor lassen. Ich konnte in seiner Wohnung ausschlafen und mit kürzerem Arbeitsweg grinsend am nächsten Tag in die Arbeit fahren.

Ich mag das.

Auch wenn jetzt ein klein wenig in mir schreit: Kann mich mal bitte jemand wieder richtig nehmen…

Affäre gescheitert

Bin das ganze Wochenende schon ein wenig liebesverkummert. Es hatte sich ja schon eine Weile abgezeichnet, dass das mit Mr. Bondage so nicht weitergehen würde. Aber final wurde es dann am Freitag morgen, als er mich anrief. Schon die Tatsache, dass er mich morgens anrief war ungewöhnlich.  Dann auch noch an einem Tag, an dem ich wirklich Respekt hatte vor meinem vollgestopften Zeitplan. Viele Termine wenig Zeit zum Durchschnaufen. Er würde am kommenden Wochenende heimfahren und nicht in seiner Wohnung bleiben, wie eigentlich geplant. Das wußte ich schon. Familientermin, kein Ding. Wir hatten ja noch unser Wochenende im Mai. Da wollten wir uns endlich mal wieder Zeit für einander nehmen und gucken, wie es um uns steht, ohne Stress und Arbeit. Ich freute mich da sehr drauf. Wir hatten schon vor Wochen den Termin ausgemacht, weil es gar nicht so leicht war ein Wochenende zu finden, an dem wir beide können. Ich hatte ihn am Abend vorher noch gefragt, ob das Wochenende steht.

Er rief mich an, weil er es mir persönlich sagen wollte und nicht als Nachricht schreiben. Er wird das Mai-Wochenende nicht mit mir verbringen, sondern mit seiner SUB. Sie hätte da zufällig auch frei und deswegen böte es sich an. Ich dachte mich zerreißt es. Ich sagte nur Okay und Tschüß.

Jetzt ist das drei Tage her. Die erste Wut ist ein wenig abgeflaut. Aber jetzt wo ich es aufschreibe, zerreißt es mich fast wieder. Oh Gott, wie weh das tut. So wenig wichtig bin ich ihm also. An erster Stelle kommt Sex und dann lange nichts. Und dann ich. Das war ja mal deutlich.

Ich schrieb, dass er damit seine Entscheidung getroffen habe, wünschte ihm ein gutes Leben und dass er den Rest meiner Sachen behalten könne… Ich dem Moment war ich mir sehr sicher ihn nie wieder sehen zu wollen. Er bot mir noch einen Fesselabend nächste Woche an.

Ich schrieb ihm, dass das vermutlich nicht mehr zu kitten sein wird. Er könne das verstehen und würde sich an unsere schönen Momente erinnern. Es gingen noch zwei drei Nachrichten hin und her.

Ich habe im Laufe des Wochenendes schon drüber nachgedacht, ob ich mir vorstellen könnte aus einer Affäre eine Freundschaft zu machen. So viele Menschen, denen ich mich so Seelenverwandt gefühlt habe, habe ich noch nicht getroffen. Und wir hatten wirklich viele wundervolle Momente.

Aber jetzt beim Niederschreiben merke ich wie sehr mich das kränkt, dass ich ihm so wenig wichtig bin. Es zerreißt mich. Ich denke über meinen Selbstwert nach. Ich weiß nicht, ob ich das jemals verzeihen kann. Wenn wird es noch ganz schön lange dauern.

Ich hoffe für ihn, dass er wenigtens überragenden Sex hat an unserem Wochenende. Wäre bedauerlich, wenn er für weniger als überragenden Sex unsere Beziehung weggeworfen hat.

Mir schießen noch 1000 Gedanken durch den Kopf, werde das im Blog sicher nochmal aufarbeiten. Für mehr reicht es heute nicht.

Wenn er jetzt nie wieder kommt?

Jetzt ist er plötzlich gekommen, der Moment, von dem ich wußte, dass es ihn irgendwann mal geben wird, aber über den ich mir bis dato nie Gedanken gemacht hatte. Das Ende der Projekte von Mr. Bondage in meiner Stadt. Wir hatten schon auch mal darüber gesprochen, was wohl passieren wird, dann im November, aber je näher der Moment kam, desto weniger war es Thema zwischen uns gewesen. Diese Woche begann wie immer, eigentlich. Er wollte Montag Abend spät anreisen. Ich wollte dann zu ihm ins Hotel kommen. Gegen halb zehn wollte er in meiner Stadt ankommen. Er hatte in letzter Zeit immer wieder Phasen, wo es ihn sichtbar quälte Sonntags oder Montags Abends seine Koffer zu packen und sich wieder in die Arbeitswoche zu stürzen. Das hat weniger mit dem Verlassen der Familie zu tun, denn er ist schon sein ganzes Berufsleben ein Reisender. Aber die Arbeit erfüllt ihn immer weniger. Die Sinnfrage, vielleicht auch Midlife-Crises bedingt wird immer größer.

So war es dann auch diese Woche Montag. Statt um 21:30 wie anvisiert, kam er dann erst gegen 24 Uhr an. Damit war der gemeinsame Abend ziemlich kurz geworden. Ich wollte ihn unbedingt sehen, deswegen war ich wachgeblieben und hatte auf ihn gewartet. Am nächsten Morgen hatte ich keinen Zeitdruck, deswegen war das nicht weiter schlimm.Ich versuchte allerdings den Umstand, dass er sich trotzdem es mich in seinem Leben gibt, irgendwie nicht mehr motivieren kann, nicht persönlich zu nehmen. Denn eigentlich finde ich, hat er es momentan ziemlich gut getroffen. Wenn ich mir so manchen von den einsamen Beratern so ansehe, die ich in seinen Hotels so treffe. Die manchmal völlig verzweifelt die Rezeptionistin angraben und hoffen, dass sie mit aufs Zimmer kommt. (Alles schon erlebt und bis heute nicht verstanden, wie man so dämlich sein kann, zu glauben, dass sie während ihrer Arbeitszeit mit ihm mitkommt.) Mr. Bondage muss die Woche nicht einsam verbringen, auf ihn wartet jemand in seiner Arbeitsstadt. Und trotzdem erleichtert dieser Umstand ihm in letzter Zeit das Arbeiten irgendwie nicht mehr.

Als er dann endlich da war, gaben wir uns Nähe,kuschelten waren zusammen. Es tat gut, denn wir hatten uns in der Woche vorher auch nur einen Abend sehen können.

Am Morgen bevor ich ging, unterhielten wir uns noch über den Rest der Woche. Es wurde klar, dass er am Dienstag Abend ein Geschäftsessen hatte und am Mittwoch Abend ein Date. Am Donnerstag würde er nach Hause fahren. Das traf mich ziemlich. Ich war sauer und verließ ihn merklich wütend.

Auf dem Weg in die Stadt tat ich etwas, dass ich sonst vermeide zu tun. Ich schrieb eine drastische Nachricht: „Ich bin eifersüchtig und gekränkt. Muss nachdenken, ob es mir gut tut.“ Das meinte ich auch genau so. Ich fühlte mich nicht wertgeschätzt. Dass er andere Dates hat okay. Aber er hatte mich vorher nicht mal gefragt, wie meine Woche aussieht, wann ich Abends Termine habe. Und die Tatsache dass er dann, obwohl er wußte, dass wir den Rest der Woche keinen gemeinsamen Abend mehr haben würden, es trotzdem nicht geschafft hatte, zur einer vernünftigen Zeit aufzuschlagen, machte die Sache nicht besser. Ich wollte darüber nachdenken, ob die Sache mit ihm mir in dieser Form noch gut tut. Er schrieb zurück, dass er redebereit wäre und ich mich einfach melden solle.

Ich musste erst noch arbeiten. Einen Workshop geben. Der lief sehr gut, das machte mich Stolz. Danach ging es mir schon deutlich besser und ich konnte ohne den Wutimpuls nochmal über die Sache nachdenken. Auch der Workshop hatte mir nochmal bewußt gemacht, dass Mr. Bondage maßgeblich daran beteiligt war, dass ich am Ende des Jahres jetzt dort stand und einen Workshop hielt. Dass ich die Uni doch nochmal beendet hatte. Er hat mich wertschätzend und motivierend begleitet. Hat mir immer was zugetraut. Mich spüren lassen, dass er mich als Mensch mit allem was ich kann schätzt. Das ist nach meiner letzten Beziehung, die mir genau die gegenteilige Erfahrung beschert unglaublich wertvoll für mich. Ich schrieb ihm ohne wütend zu sein, dass ich mich nicht wertgeschätzt fühle mit seinem Verhalten in dieser Woche. Er gestand seinen Fehler ein und gelobte Besserung. Ich fühlt sich ernst gemeint an. Er hatte auch meine erste Nachricht sehr ernst genommen. Wir sahen uns an diesem Abend spät nochmal und ich blieb die Nacht bei ihm. Am Morgen befriedigten wir uns gegenseitig und es fühlte sich gut an. Der Sex war nicht gänzlich verloschen zwischen uns.

Im Laufe der Woche kristallisierte sich dann heraus, dass er nicht mehr persönlich anwesend sein muss in meiner Stadt. Dass er die Projekte auch von zu Hause fertig stellen konnte. Nach der Aussprache trug ich ihm die Planung der Woche nicht mehr nach. Aber es dann danach aus, als würde er den vorerst letzten Abend in meiner Stadt mit einer anderen Frau verbringen. Oh mann. Ich ertappte mich kurz bei dem Gedanken, ob es nicht einfach das beste wäre für uns zwei, wenn es im Sande verläuft. Wir würden uns erst vermissen und uns dann irgendwann vergessen. Ich verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Am Donnerstag Abend nahm er sich bevor er heimfuhr noch die Zeit mit mir Essen zu gehen. Und konnte mir berichten, dass ein Projekt überraschend verlängert wurde, so dass er bis zum Jahresende zumindest noch die ein oder andere Nacht in meiner Stadt verbringen wird. Ich freue mich auf die Zeit mit ihm. Die zwar weniger wird, aber wir werden uns noch sehen.

Feel like a Ehefrau

Okay der Titel ist zugegebenermaßen ein wenig provokant. (Und vermutlich werden die sexuell erfüllten Ehefrauen jetzt gleich auf mich einprügeln :-))
Aber es beschreibt meine aktuelle Lage ganz gut. Mr. Bondage hat mich gewifezoned (in Anlehnung an gefriendzoned). Das meint: Wir geben uns gegenseitig Liebe und Halt, aber er ist sexuell nicht mehr scharf auf mich.
Diesen Eintrag habe ich bewußt nicht in einem verzweifelten Moment geschrieben, in dem mich das völlig runterzieht, sondern in einem Moment, in dem ich ganz gut damit leben kann. Beide Gefühlslagen sind vorhanden, es überwiegt allerdings momemtan die Zufriedenheit.

Ja, ich lag schon völlig verheult neben ihm in seinem Hotelbett. An einem Abend, an dem mich mal wieder die Erkenntnis eingeholt hat, dass er sexuell nach etwas anderem sucht. In einer Phase in der er sich wild in andere Abenteuer/Dates gestürzt hat, weil er ein Getriebener ist, der Angst hat, dass ihm die Zeit seiner Potenz davon läuft und er den ultimativen Kick noch nicht gefunden hat. Dann sehe ich sein Beuteschema und rede mir ein, dass ich nicht hübsch oder schlank genug bin. Das ist hart, weil es mich zu dem so ziemlich einzigen Punkt in meinem momentanen Leben führt, mit dem ich nicht zufrieden bin. Ich habe die Fuck-10-Kummer-Kilo aus meiner vergangenen Beziehung noch nicht wieder abgenommen. Das beschäftigt mich an solchen Abenden in seinem Bett mal mehr, mal spielt es eine untergeordnete Rolle. Ich date vorwiegend Männer, denen das nicht so wichtig ist, ob es 10 Kilo mehr oder weniger sind. Es ist am Ende auch nicht das wichtigste. Aber für mich noch eine offene Baustelle, bei der ich einfach nicht im Reinen mit mir bin.

Ich muss schmunzeln, wenn ich an meinen Eintrag nach dem Streit wegen des Japan-Aufenthalts von Mr. Bondage denke. Ich wollte mich gefühlsmäßig zurückziehen…. Genau das Gegenteil ist passiert. Weniger Sex, mehr Gefühle. Das ist schräg. Aber ich fühle mich sehr angekommen, sehr wohl mit ihm. Vertrautheit, Nähe, Liebe, Lachen, Gespräche. Es ist eine intensive vertrauensvolle Beziehung entstanden. Ich fühle mich wie eine Art Unter-der-Woche-Partnerin. Das ist schön. Und es reicht mir momentan auch völlig aus. Natürlich ist da in mir manchmal die kleine Angst, dass diese Beziehung verhindern könnte, dass ich mich auf einen anderen Mann einlasse, für den ich die Hauptpartnerin sein könnte. Dass es einen potentiellen Partner abschreckt, weil er merkt, dass ich da gefühlsmäßig so weit drin stecke. Aber es geht mir mit Ausnahme der wenigen (vermutlich auch zyklusgesteuerten Momente) gut damit.

Ich bin zugegebenermaßen langsam ein wenig untervögelt, weil ich es in letzter Zeit oft vorgezogen habe, Kuschelabende mit Mr. Bondage zu verbringen, statt mich mit Männern zum Sex zu treffen. Mal ist das Verlangen nach Nähe größer und in anderen Phasen brauche ich mehr Sex.

Wiedersehen mit Tom

Ich hatte mal wieder Sehnsucht nach Norddeutschland. Also beschloss ich ein langes Wochenende dort hinzufahren. Netterweise fand ich auch dieses Mal wieder Unterschlupf bei einem befreundeten Pärchen. Ich sagte Tom Bescheid, dass ich in seine Stadt kommen würde. Wir schrieben immer mal wieder. Aber sehr lose. Seitdem er mich als Geliebte abserviert hatte, war zwischen uns nichts mehr gelaufen. Die Trennung war relativ hart für mich und ich war eine ganze Weile liebesverkummert gewesen. Obwohl ich ja nur seine Geliebte gewesen bin. Nur. Aber irgendwie auch nicht nur. Es hattest nie nach nur angefühlt. Wenn ich nun mit einigem Abstand an ihn denke, ist er immernoch der erste Mann, bei dem ich mir vorstellen könnte ihn auf der Stelle zu heiraten. Aber er ist ja leider nicht auf dem Markt. Aber ich war gespannt, ob mich ein Treffen mit ihm in ein Gefühlschaos stürzen würde.

Nach der Trennung, wollte er ja eigentlich nie wieder Sex mit mir haben. Aber schon in den Nachrichten vor meinem Aufenthalt klang das anders. Schien wohl genug Zeit ins Land gegangen zu sein. Er schrieb, dass er sich so einen Blowjob schon vorstellen könne. Aha, dachte ich mir, könntest du also. Und grinste in mich hinein. Das scheinen die Frauen nach mir also nicht so toll hinbekommen haben. Ich wußte noch nicht so recht, ob ich mich darauf einlassen würde. Aber wir vereinbarten, dass wir uns an dem Wochenende treffen würden und darüber freute ich mich sehr.

Ich war sehr gespannt auf ihn. Er würde allerdings nicht besonders viel Zeit haben. Konnte nicht so lange wegbleiben von der Familie. Wir verabredeten uns am Samstag auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er gefiel mir immernoch so gut wie früher. Ein großer sportlicher netter, aber nicht zu netter Mann. rrr. Auch die Vertrautheit war gleich wieder da. Ich war vorher sehr gespannt gewesen, wie sich ein Treffen mit Tom anfühlen würde. Vor Allem auch, weil es jetzt Mr. Bondage gab. Wir unterhielten uns eine Weile in seinem Auto. Über dies und das. Er erzählte mir, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen war. Während wir uns so unterhielten merkte ich, dass mein Herz aber momentan einem anderen gehört. Ich musste an Mr. Bondage denken. Tom hat in meinem Herzen schon auch noch einen kleinen Platz, aber der große Teil ist bei Mr. Bondage.

Nach einer Weile fing Tom an mich anzufassen. Meine Brüste zogen ihn wohl immernoch an. Und wir küssten uns. Da war das Ziehen im Bauch, dieses wundervolle Gefühl. Und er ist ja einfach ein wundervoller Küsser. Wir knutschten eine ganze Weile. Irgendwann packte er ganz kokett seinen Schwanz aus. Damals wie heute finde ich, dass er einfach einer der optisch schönsten Schwänze aller Männer hat, die ich bisher so hatte. Ich beugte mich über die Mittelkonsole und wollte es ihm mit Hingabe besorgen. Das war allerdings gar nicht so einfach. Es war kalt und irgendwie knackte mein Kiefer mal wieder.

Der Parkplatz war allerdings eh so voll, dass er sich richtig fallen lassen konnte. Aber ich hatte ihn so heiß geblasen, dass er sagte, dass er mich nach seiner Arbeit wiedersehen will. Passte mir in den Plan, also sagte ich zu. Wir trafen uns dieses Mal auf einem abgelegenen dunklen Parkplatz. Er hatte mir vorher schon gesagt, dass er nur eine halbe Stunde Zeit haben würde. Das war okay für mich. Jetzt wollte ich auch mehr. Mehr Küssen, mehr Anfassen.

Als er da war, fackelten wir nicht lange und knutschten wild los. Dann packte er seinen vor Vorfreude schon prallen Schwanz aus und ich verwöhnte ihn nach Kräften. Lutschte und saugte, wie ich das immer tue. Mit Hingabe. Nahm ihn tief. Aber sein Schwanz war groß. Als er dann schon ziemlich geil war fing er an meine Kopf rhythmisch tiefer zu drücken. Fast zu tief, so dass mir schon die Tränen in die Augen schossen. Aber ich hielt es aus. Und dann kam er ziemlich heftig stöhnend. Dann trennten sich unsere Weg auch schon wieder.

Trotzdem es nur ein Blowjob war, für mich war es schön gewesen. Auch das Küssen. Wir werden uns sicher wiedersehen.

Eine Wohnung nur für Sex…

Ein Treffen, auf das ich mich immer sehr freue. JD, mein Dom. Er lässt sich auch immer mal wieder etwas Neues für uns einfallen. Für dieses Treffen hatte er ein Date mit einem anderen Pärchen vereinbart. Er gab mir eine Adresse, zu der ich fahren sollte. Eigentlich bat ich ihn, dass er und ich uns vorher noch auf einen Kaffee träfen, ohne das andere Pärchen. Aber ich stellte dann fest, dass daraus nichts geworden war. Denn die Gastgeberin wartete schon auf uns. JD hatte sie wohl gefragt, wo man denn in dem Ort noch einen Kaffee trinken könne und sie hatte sich dann angeboten, einen für uns zu kochen, gleich in der Wohnung. Dieses Angebot hatte JD nicht mehr ausschlagen können, auch wenn es den Zweck des Kaffeetrinkens dann für mich nicht ganz erfüllte. Denn ich hätte mich gern erst noch  mit ihm akklimatisert, bevor ich mit Menschen interagiere, die ich gar nicht kenne.

Ich war anfangs fast ein wenig überfordert, als die Gastgeberin und JD gleichzeitig am Parkplatz ankamen. Blondierte kurze Haare, doch ein gutes Stück älter als ich: Ich wußte ja auch nur, dass wir uns mit einem anderen Pärchen treffen. Was JD mit den beiden genau besprochen hatte, wußte ich nicht. Ich wußte auch gar nicht, wo er die beiden aufgerissen hatte. Wir gingen in die Wohnung. Oberster Stock. Die Gastgeberin doch von der Statur her ein wenig Rubens, schnaufte ordentlich. Und ich dachte mir noch, wie man denn im obersten Stock wohnen kann, wenn einem Treppen steigen so schwer fällt.

Als wir dann die Wohnung betreten hatten erklärte sich so nach und nach einiges. Das Pärchen war im wahren Leben kein Pärchen und auch die Wohnung bewohnt keiner der beiden. Sie hatten sich die süße schnuckelige 1-Zimmer Wohnung nur für ihre Schäferstunden gemietet. So auf halbem Wege zwischen den Wohnorten der beiden. Und sie nahmen sich in etwa einen Nachmittag pro Woche für einander Zeit.

Das fand ich mal ziemlich cool. Wenn die Affäre beiden Beteiligten so wichtig ist, dass man sich gleich ein dauerhaftes Liebesnest mietet. In dem einen Zimmer stand ein Bett und eine Massageliege. Es gab einen Kühlschrank, Kaffeemaschine, das nötigste, was man halt so braucht Aber liebevoll eingerichtet und dekoriert. Es gab Kerzen, Blumen… An der Decke hing eine Liebesschaukel. An den Wänden Spielzeug. Ich benötige ja immer ein wenig Anlauf. Die blonde Rubensfrau bot mir einen Kaffee an und ich stellte mich in die Zimmertüre um ihn zu trinken, wollte aber noch nicht in das Zimmer hinein. JD und hatte mit ihrem Partner Emailkontakt gehabt. Er würde ein wenig später nachkommen.

Die beiden spielten wohl ähnlich wie wir, er dominant, sie devot. Das hatte ich bisher noch nie. Mit einem anderen Pärchen zu spielen.  Irgendwann kam dann der männliche Teil des Gastgeberpärchens. Netter Mann, relativ unscheinbar, auch so Mitte 40. Aber die beiden passten zusammen. Die Stimmung zwischen JD und mir war wunderbar. Ich hatte mich auch schon ziemlich auf meinen Leckerbissen gefreut. Es gab noch ein Gläschen Sekt und ein bißchen Schokolde. Und irgendwie kümmerten sich alle um mich. Das war schön. Sie hatten wohl vereinbart, dass ich im Mittelpunkt stehen sollte. Wir quatschten noch ein wenig. Und JD erzählte ein wenig von uns. Und er klang total stolz, als er von mir erzählte. Das freute mich wahnsinnig. Er erzählte von meinem Blog und dass es ihn immer wieder beeindruckte, welche Gedanken ich mir so mache währenddessen.  Und auch ich machte ihm im Gespräch Komplimente und erzählte, dass er meinen Körper fast besser kennt, als ich selbst.

Ich konnte unsere Nähe spüren. Das war wahnsinnig schön. Das Gespräch mit dem anderen Pärchen machte mir noch mal bewusst, wie sehr ich JD vertraue. 100 Prozent. Das war ein tolles Gefühl, dass ich mich total erfüllte. Ich weiß gar nicht, ob ich das so vorher schon mal so gespürt habe. Bei keinem anderen Mann kann ich mich so komplett hingeben, wie bei ihm. Das empfinde ich als unglaublich wertvoll.

Ich hatte meinen Rucksack mit Unterwäsche, Kimono und Stiefeln dabei. Als ich mich akklimatisiert hatte sagte ich zu JD, dass ich mich umziehen würde. Ich ging ins Bad und zog mich komplett aus. Legte die Straßenkleidung ab, zog mir die sexy Sachen an. Das war für mich wie ein Startritual. Ich musste am Morgen, als ich meinen Rucksack gepackt hatte, schon schmunzeln. Das hatte was Verwegenes sich die sexy Klamotten in den Rucksack zu packen.  Ich kam wieder zurück in das Zimmer und stellte mich in den Türrahmen. Hatte meinen Schal in der Hand. Auch das brauche ich noch als Startsignal. Ich verband mir die Augen und ab dem Moment hatte JD die Führung.

JD begann damit, dass ich mich auf die Massageliege setzen sollte und er mich im Sitzen vorführte. Ich saß da und drückte den Rücken durch. Er befreite meine Brüste und seine Finger schoben sich in mein Höschen. Ich war mit Sicherheit schon einigermaßen feucht. Er war wohl zufrieden. Lange behielt ich mein Höschen nicht an. „Es gefällt dir doch, wenn du so vorgeführt wirst. Du Stück“ Er heizte mich an.  Er stelle sich zwischen meine Beine und wir küssten uns. Ich sollte meine Beine möglichst breit machen, befahl er mir. Ich rutschte mit dem Hintern noch etwas weiter auf der Kante der Liege nach vorne, so dass er besseren Zugang hatte. Der zweite Mann fasste mich auch an. JD angelte sich relativ schnell eine Peitsche von der Wand und ließ sie auf meinem Oberschenkel auf und abgleiten.  Auch die anderen beiden fingen zu spielen an. Ich wurde von JD bespielt und konnte gleichzeitig dem Spiel der anderen beiden zuhören. Viele Sinneseindrücke. Wenn ich das Gehörte richtig interpretierte, dann musste sie immer bestimmte Körperpositionen einnehmen. Währenddessen fing JD an leicht auf meine Oberschenkel zu schlagen mit der Peitsche. Er variierte und nahm zwischendurch auch immer wieder seine flache Hand mit der er beeindruckende Geräusche beim Schlagen machen kann. Dazwischen viel Küssen, forderndes Küssen.. anheizende Worte..

Teil 2 folgt.

Blowjob mitten in der Stadt, der Zweite

Und auch dieser geht auf das Konto des Bachelors.. Der letzte war ja mitten in der Innenstadt in seinem Auto..

Dieses Mal allerdings mitten im Wohngebiet. Seit ich aufgrund meiner Wohnsitutation nicht mehr zu mir gehen kann, ist es mit Treffen nicht so ganz einfach. Auch hat es zeitlich nicht geklappt und ich musste ihm zwei-/dreimal absagen. Als er mir dann wieder schrieb, hatte ich meine Tage und bot ihm deswegen einen Blowjob an. Mach ich ja gerne, aber ich hatte zugegebenermaßen auch ein schlechtes Gewissen, weil ich ihm ein paar Mal abgesagt hatte.

Wobei kurz vorher hätte es Mr. Bachelor fast geschafft, mich so zu nerven, dass ich ihn beinahe abgeschossen hätte. Es ging mal wieder darum, ob ich andere Männer habe. Er ist auch der einzige der so von gar nix weiß. Notgedrungen hab ich irgendwann gesagt, dass ich noch einen anderen Mann date, denn sonst hätte ich ja nur Sex mit ihm. Was aber zur Folge hat, dass er mich in jeder Email zu erst nach dem anderen fragt: „Hast du ihn schon gefickt? Wieso willst du ihn? Reiche ich dir nicht?“ Immer dieselbe Leier. Ich muss ja immer über das Maß seiner Selbstüberschätzung schmunzeln. Dieses Mal trieb er es auf die Spitze und er schrieb, dass er mir Sex mit dem anderen nur erlaubt, wenn er dabei sein kann.. Hahahaha, als ob er mir was zu erlauben hätte. Ich ignorierte seine Aussage einfach.

Wir hatten uns dann doch zum Blowjob verabredet. Zwei Minuten vor der vereinbarten Zeit parkte ich mein Auto. Da schrieb er eine Mail: „Kommst du noch?“.. Als ich dann um Punkt noch zehn Schritte von seinem Auto weg war schrieb er: „Dann fahr ich jetzt. Schade“.. Gott ich könnte keine Beziehung mit ihm führen, die Spielchen würden mir so auf den Zeiger gehen. Aber als Affäre unterhält es mich.

Ich stellte mich an sein Fenster und er deutete an, dass ich einsteigen soll. Tat ich. Mitten im Wohngebiet waren wir. Ich war gespannt, wo die Fahrt hingehen würde. Er fuhr einmal um den Block, fand aber keinen ungestörten Ort. War klar, mitten im Wohngebiet. Dann stellte er sich in eine Parklücke vor der ziemlich hohe Bäume waren. Daneben standen Autos. O Gott, trotzdem wie auf dem Präsentierteller. Die Häuser waren so hoch, dass man leicht von oben ins Auto schauen konnte. Nachdem er nochmal versichtert hatte, dass er genau an dieser Stelle einen Blowjob wollte, packte er auch schon seinen ziemlich steifen Schwanz aus. Aber gut, ich muss mich ja nicht entspannen.
Er saß auf seinem Sitz und ich beute mich rüber. Ziemlich unbequem über die Mittelkonsole. Sein Schwanz steckte auf Grund der Umstände quer in meinem Mund. Das machte die Sache ziemlich anstrengend.

Ich gab alles, musste aber immer wieder absetzen, weil mir der Kiefer schmerzte. Irgendwann entzog sich der Bachelor mir und ich sah aus dem Fenster. Die Besitzerin der Reinigungsfirma, die nicht weit von seinem Auto entfernt war, gönnte sich eine Zigarettenpause. Während dieser Ewigkeit erzählte er mir von seinem letzten Termin und zeigte mir das dazu passende Prospekt der Immobilie.

Als sie wieder zurück an die Arbeit ging, war sein Schwanz in sich zusammengefallen und ich musste ihn erst wieder steif blasen. Dabei ging der Bachelor dann zu seiner Spezialität über und erzählte mir, während ich blies, sein Kopfkino.. Was er denn nun gerade gerne tun würde. Nachdem ich in der Position nicht optimal blasen konnte, nahm er seine Hand zur Hilfe und wichste sich. Kurz bevor er kam, drückte er meinen Kopf auf seinen Schwanz und ergoß sich in meinen Mund. Ich richtete mich auf, öffnete die Autotür und spuckte alles postwendend aus. Dann ein kurzes „Ciao, bis bald“ und ich hüpfte aus dem Auto..

Am nächsten Tag schrieb er mir, dass er es sehr genossen hat, meinen Lippen mal wieder zu spüren.. Na immerhin…

Grenzerfahrung Pornokino Part1

Mir geht es gut 🙂
Aber ich schreibe diesen Eintrag kurz nachdem ich wieder nach Hause gekommen bin. Müde vom Erlebten, müde von der lange Autofahrt und müde vom frühen Aufstehen nach einer kurzen Nacht. Und mit zwei Emails im Hinterkopf von besorgten Menschen, deren Meinung ich schätze. Beide haben gefragt, ob das nicht zu weit geht. Ich bin auch gespannt, ob sich mein Blick auf das heute Erlebte im Laufe der Zeit nochmal ändert.

Mir hat das, was ich erlebt habe gefallen. Allerdings macht es das gerade für mich nicht einfacher. Zum ersten Mal seit ich mich ausprobiere, quält mich im Nachhinein ein schlechtes Gewissen. Ich hinterfrage mich, ob ich normal bin, ob ich nicht zu weit gegangen bin. Bin ich pervers, verrückt, eklig? Vielleicht gehört das Hinterfragen dazu. Vielleicht ist das der Punkt, an dem ich nicht weiß, ob damit leben könnte, wenn mein Eltern davon wüßten. Vielleicht bin ich jetzt wirklich in einem Doppelleben angekommen. Oder vielleicht schüttel ich morgen meinen Kopf weil sich alles wieder relativiert hat.

Ja, ich habe eine Phantasie ausprobiert, die ich immer schon hatte. Mit einem Mann dem ich 100 Prozent vertraue. Sonst hätte ich es nicht gemacht. Wir haben vorher besprochen, was meine Tabus sind. Es gab zwei… Sex nur mit ihm und keiner spritzt mir in den Mund. Im Vertrauen darauf, dass er nur Männer aussucht, die ein gewisses Niveau erfüllen. Im Wissen, dass es ihn auch nur dann anmacht zu zusehen, wie ich ihnen einen blase. Im Vertrauen darauf, dass er in jeder Sekunde auf mich aufpasst.

Ich fuhr also in die Stadt in der JD und ich uns verabredet hatte. Das geforderte Kleid hatte ich noch nicht angezogen, es aber im Gepäck. Dazu Ballerinas, weil ich mir bei meinen Pumps ja den Absatz kaputt gemacht und es noch nicht zur Reparatur geschafft hatte. Und ja ich besitze aktuell nur ein Paar. Muss ich ändern. Naja, aber am Ende würde es nicht auf meine Schuhe ankommen. Im kleinen schwarzen Kleid hätte im Auto auch ein wenig komisch ausgesehen. Ich sah also aus wie immer als ich mich mit JD traf. Von der langen Fahrt war ich noch etwas gerädert, also schlug JD vor noch einen Kaffee trinken zu gehen. Sehr gut um etwas runterzukommen. Er sah wie immer unfassbar gut aus. Sehr elegant im Anzug und Mantel. Nach einem Cappuccino und nachdem wir uns ein wenig unterhalten hatten, machten wir uns auf den Weg ins Kino..

Er kannte die Location schon. Unten normaler Sexshop. Da gab es eine Umkleide, die mir JD zeigte, in der ich mein Kleid anziehen konnte. Ich also rein in die Umkleide, raus aus den normalen Klamotten. Raus aus BH und Höschen. Rein in das kleine Schwarze, das ein ganz normales Abendkleid ist. Ich bin ja schon froh, dass ich das habe. Bin immernoch nicht für sowas ausgestattet. Rein in meine Ballerinas 🙂 Schal umgehängt. Rein in die Rolle der devoten Frau.

Dann in den hellen Laden zurück.. Sehr komisch.. ich stellte mich neben ihn. Er zahlte den Eintritt und kaufte noch eine Packung Kondome. Dann ging es einen Stock nach oben. Da war es dann ziemlich dunkel. Alles in schwarz/rot gehalten. Ich hatte ihm vorher gesagt, dass ich noch auf die Toilette muss. Er brachte mich dort hin. Ich hörte die Sexgeräusche der verschiedenen Filme, aber sie waren nicht so megaaufringlich. Der Laden, zumindest das bißchen, dass ich sah, sah okay aus. Kaum war ich aus der Toilette raus, sagte er mir, dass ich mir meine Augenbinde umbinden sollte. Ich drückte ihm meine Handtasche und meine Sneakers in die Hand und bat ihn gut darauf aufzupassen. Dann verband ich mir die Augen.

Dann kam die erste Herausforderung. Ich sah absolut nichts, begab mich komplett in seine Hände. Mit beiden Händen hielt ich mich an seiner Hand und seinem Arm fest und tippelte ihm hinterher. Es ging eine Treppe nach oben. JD sagte irgendwas von einer Bar und bugsierte mich dort hin. Auf dem Weg bis zur Damentoilette war uns niemand begegnet, so dass ich keine Ahnung hatte, ob andere Menschen da waren, wie viele und wie die so aussehen. Meine Herz fing an zu pochen. Es erregte mich. Wir kamen an einem Barhocker an. JD parkte mich da und sagte, dass er die Sachen schnell wegstellt. Ich stand da in meinem Kleid mit den verbundenen Augen und hatte keine Vorstellung wo ich mich befand, wie hell es da ist und ob noch jemand da ist. Ich vermutete jemanden hinter der Bar. Die Kaffeemaschine wurde benutzt. Ich hörte ein wenig entfernt Sexgeräusche und mir war nicht klar, ob da ein Film läuft oder ein Pärchen Sex hat.

Dann kam JD zurück. Er sagte mir, dass ich mich auf den Barhocker setzen sollte. Ich kletterte hinauf. Er stellte sich vor mich. Und begann mich anzufassen und mich zu küssen. Dabei spürte er mit Sicherheit mein Herz vor Aufregung pochen. Er machte sich über meine Brüste her und flüsterte mir versaute Sachen ins Ohr: Dass ich jetzt benutzt würde. Dass ich das doch immer wollte. Kleine Schlampe..Es heizte mich an. Ich saß da, mit aufrechtem Rücken und ließ ihn machen. Er spielte an meinen Brustwarzen herum und ließ dann auch eine Hand zwischen meine Beine gleiten. Er prüfte ob ich feucht war und als er dass tat, merkte ich auch, dass ich ziemlich feucht war. Es dauerte gefühlt keine 60 Sekunden, bis ich hinter mir einen weiteren Mann spürte. Er fasste mich am Rücken und am Hintern an, über dem Kleid. Aber er hatte JD nicht um Erlaubnis gebeten und so wurde er ziemlich deutlich von JD weggeschickt. Der Mann fragte dann noch, ob anfassen nicht okay wäre und JD antwortete deutlich, dass das prinzipell schon okay sei, aber nur er bestimme, wer das dürfe und es nicht okay sei einfach loszulegen. „Das entscheide ich“, waren seine Worte. Vermutlich machte es JD an die Macht zu haben, sowohl mir gegenüber, als auch den anderen Männern gegenüber. Mir gab es zusätzlich noch die Sicherheit, dass er wirklich auf mich Acht gab und auch auswählte, wer an mich ran durfte und nicht einfach jeden ließ.

Er forderte mich auf die Beine richtig weit zu spreizen und arbeitete sich mit seinen Fingern an meine Muschi vor. Zwischendurch holte er meine Brüste ganz aus dem Kleid hervor, so dass sie wie auf dem Präsentierteller aussehen mussten. Dann kam relativ schnell noch ein Mann hinzu. Ich spürte mehrere Hände auf mir. Ich konnte nicht immer unterscheiden, was nun JD war und was nicht. Ich hatte nicht die geringste Ahnung, was für ein Mann da an mir rum machte. Aber er ging vorsichtig zu Werke. Ich fühlte mich respektvoll behandelt. Es war mir angenehm. Zwischendurch wurde ich immer mal wieder härter an meinen Brüsten angepackt, an meinen Brustwarzen gezogen. Das war immer JD. Er kannte meinen Körper nun schon so ein wenig und wußte wie weit er gehen konnte. Ich wurde immer geiler. JD fickte mich mit zwei Fingern, der andere massierte meinen Kitzler oder nahm sich meine Brüste vor. Ich musste leise stöhnen, wußte aber, dass ich auf dem Stuhl sitzend nicht kommen würde. Aber hätte ich auch nicht gedurft, denn JD sagte, dass er mich noch nicht lassen würde. Dann sagte er mir, dass vom Stuhl runterklettern sollte. Ich war sehr gespannt, was nun weiter passieren würde…