Wiedersehen mit Tom

Ich hatte mal wieder Sehnsucht nach Norddeutschland. Also beschloss ich ein langes Wochenende dort hinzufahren. Netterweise fand ich auch dieses Mal wieder Unterschlupf bei einem befreundeten Pärchen. Ich sagte Tom Bescheid, dass ich in seine Stadt kommen würde. Wir schrieben immer mal wieder. Aber sehr lose. Seitdem er mich als Geliebte abserviert hatte, war zwischen uns nichts mehr gelaufen. Die Trennung war relativ hart für mich und ich war eine ganze Weile liebesverkummert gewesen. Obwohl ich ja nur seine Geliebte gewesen bin. Nur. Aber irgendwie auch nicht nur. Es hattest nie nach nur angefühlt. Wenn ich nun mit einigem Abstand an ihn denke, ist er immernoch der erste Mann, bei dem ich mir vorstellen könnte ihn auf der Stelle zu heiraten. Aber er ist ja leider nicht auf dem Markt. Aber ich war gespannt, ob mich ein Treffen mit ihm in ein Gefühlschaos stürzen würde.

Nach der Trennung, wollte er ja eigentlich nie wieder Sex mit mir haben. Aber schon in den Nachrichten vor meinem Aufenthalt klang das anders. Schien wohl genug Zeit ins Land gegangen zu sein. Er schrieb, dass er sich so einen Blowjob schon vorstellen könne. Aha, dachte ich mir, könntest du also. Und grinste in mich hinein. Das scheinen die Frauen nach mir also nicht so toll hinbekommen haben. Ich wußte noch nicht so recht, ob ich mich darauf einlassen würde. Aber wir vereinbarten, dass wir uns an dem Wochenende treffen würden und darüber freute ich mich sehr.

Ich war sehr gespannt auf ihn. Er würde allerdings nicht besonders viel Zeit haben. Konnte nicht so lange wegbleiben von der Familie. Wir verabredeten uns am Samstag auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Er gefiel mir immernoch so gut wie früher. Ein großer sportlicher netter, aber nicht zu netter Mann. rrr. Auch die Vertrautheit war gleich wieder da. Ich war vorher sehr gespannt gewesen, wie sich ein Treffen mit Tom anfühlen würde. Vor Allem auch, weil es jetzt Mr. Bondage gab. Wir unterhielten uns eine Weile in seinem Auto. Über dies und das. Er erzählte mir, wie es ihm in der Zwischenzeit ergangen war. Während wir uns so unterhielten merkte ich, dass mein Herz aber momentan einem anderen gehört. Ich musste an Mr. Bondage denken. Tom hat in meinem Herzen schon auch noch einen kleinen Platz, aber der große Teil ist bei Mr. Bondage.

Nach einer Weile fing Tom an mich anzufassen. Meine Brüste zogen ihn wohl immernoch an. Und wir küssten uns. Da war das Ziehen im Bauch, dieses wundervolle Gefühl. Und er ist ja einfach ein wundervoller Küsser. Wir knutschten eine ganze Weile. Irgendwann packte er ganz kokett seinen Schwanz aus. Damals wie heute finde ich, dass er einfach einer der optisch schönsten Schwänze aller Männer hat, die ich bisher so hatte. Ich beugte mich über die Mittelkonsole und wollte es ihm mit Hingabe besorgen. Das war allerdings gar nicht so einfach. Es war kalt und irgendwie knackte mein Kiefer mal wieder.

Der Parkplatz war allerdings eh so voll, dass er sich richtig fallen lassen konnte. Aber ich hatte ihn so heiß geblasen, dass er sagte, dass er mich nach seiner Arbeit wiedersehen will. Passte mir in den Plan, also sagte ich zu. Wir trafen uns dieses Mal auf einem abgelegenen dunklen Parkplatz. Er hatte mir vorher schon gesagt, dass er nur eine halbe Stunde Zeit haben würde. Das war okay für mich. Jetzt wollte ich auch mehr. Mehr Küssen, mehr Anfassen.

Als er da war, fackelten wir nicht lange und knutschten wild los. Dann packte er seinen vor Vorfreude schon prallen Schwanz aus und ich verwöhnte ihn nach Kräften. Lutschte und saugte, wie ich das immer tue. Mit Hingabe. Nahm ihn tief. Aber sein Schwanz war groß. Als er dann schon ziemlich geil war fing er an meine Kopf rhythmisch tiefer zu drücken. Fast zu tief, so dass mir schon die Tränen in die Augen schossen. Aber ich hielt es aus. Und dann kam er ziemlich heftig stöhnend. Dann trennten sich unsere Weg auch schon wieder.

Trotzdem es nur ein Blowjob war, für mich war es schön gewesen. Auch das Küssen. Wir werden uns sicher wiedersehen.

Wenn das Herz und das Hirn verschiedene Dinge sagen..

Diesen Text habe ich schon vor ein paar Wochen geschrieben, aber nie veröffentlicht, weil es nie reingepasst hat. Nun tue ich es doch noch, auch wenn sich meine Gefühle schon weiterentwickelt haben.

Verliebt in einen Mann, nicht ohne Zukunft, aber nicht mit Zukunft im klassischen Sinne. Er hat bereits ein Haus, eine Frau, ein Kind. Kein Wunder er ist auch einfach fast 15 Jahre älter. Mr. Bondage. Der eine offene Beziehung lebt. Zwischen dem Bewußtsein, dass er sich nicht trennen kann von seiner Frau, seiner Familie. Aus materiellen Gründen, aber auch aus Verbundenheit, aus Liebe zu seinem Sohn. Auf der anderen Seite sich auch einem nicht trennen will, weil da vermutlich eine tiefe Freundschaft, Liebe und auch Gewohnheit gegenüber seiner Frau sein wird, wobei Sex eine sehr untergeordnete Rolle spielt. Weil da einfach schon so viele Jahre sind, die man zusammen ist, die man nicht einfach weg wirft.
Da ist aber auch eine neu entdeckte Leidenschaft, ein spät erwachtes Verlangen, die eigenen sexuellen Bedürfnisse zu erkunden, sie auszuleben. Nicht oberflächlich, sondern immer mit viel Gefühl und Herz.

Ja verliebt habe ich mich. In diesen verrückten, pedantischen, gefühlvollen, dominaten, warmherzigen Mann. Mal wieder in vollem Bewußtsein, dass dieser Mann mir nicht alles geben kann, was ich mir wünsche. Aber immerhin einen Teil davon. Wobei manchmal weiß ich gar nicht, was ich mir wünsche. Hier und jetzt ist es so in Ordnung, wie es ist.

Ich glaube zwischen Herz und Hirn hat es sich folgendermaßen abgespielt:
Herz: „Hey Hirn, da ist ein Mann der ist toll. Der tut mir gut.“
Hirn: „Ja, stimmt. Aber du weißt, dass er verheiratet ist und sich nie trennen wird. Das hat er dir doch gesagt. Also brauchst dich gar nicht verlieben.“
Herz: „Du bist immer so vernüftigt. Es ist doch schön mit ihm. Mit geht es gut dabei. Warum jetzt an später denken. Lieber die schöne Zeit genießen.“
Hirn: „Aber du weißt, dass dir das irgendwann weh tun wird, ich warne dich. Hinterher mauerst du dich dann nur wieder zu.“
Herz: „No risk, no fun. Und eigentlich ist es eh schon zu spät.“
Hirn: „Ich habe dich gewarnt. Wehe du jammerst hinterher. Glaube ja nicht, dass du dich später bei mir ausheulen kannst.“
Herz: „Ja, ja, ist ja gut.. Und jetzt Ruhe..“

Mal sehen, was passiert, mit ihm, mit uns.