Eine Runde Cojones für mein Doch-Nicht-Date

„Ich traue mich nicht und habe doch ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen“.
Das war das erste Date innerhalb eines Jahres, bei dem der Mann nicht erschienen ist. Er hat es dann immerhin zehn Minuten nach der vereinbarten Zeit geschafft, mich anzurufen, um mir den Grund seines Fernbleibens mitzuteilen. „Schiss.“ Wir waren wohl gemerkt zum Kaffee in der Stadt verabredet. Aber naja was soll es. Mein Ego hat es verwunden und es hat mich am Ende 30 Minuten Lebenszeit gekostet. Und ich hab schon 30 Minuten mit dümmeren Dingen verschwendet als mit ein wenig U-Bahn fahren. Final wünsche ich dem lieben Berliner Unternehmensberater eine Runde Cojones. Kann er brauchen.

Das Doch-Nicht-Date hat dann meinen Tag gestern wunderbar abgerundet. Damit war der Tag nach dem Streit mit Tom endgültig einfach Scheiße. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass das alles gleich an einem Tag war. Abends einen Frust-Amaretto on the rocks und gut wars. Jetzt kann es nur wieder besser werden.