In Zeiten vieler Umbrüche auf Bewährtes zurückgreifen

Viele Veränderungen und Umbrüche in meinem Leben rauben mir gerade ein wenig die sexuelle Experimentierfreude. Zur Zeit greife ich auf meist auf Bewährtes zurück. Ein weiteres Date mit Mr. Tiefenentspannt im Stundenhotel.

Ein neues Zimmer, vertrautes Miteinander. Dankbar, dass er mir ein ums andere Mal mit unglaublicher Hingabe Lust bereitet. Dass ich die Freude, sein Vergnügen spüren kann, das er dabei empfindet, wenn er mich leckt. Dass sich seine Lust mir Lust zu bereiten direkt auf mich überträgt. Es entspannt mich sofort. Es ist leicht im Kopf. Ich muss über nichts nachdenken. Bin frei im Kopf. Wieder leckt er mir eine ganze Reihe an Orgasmen. Liest meinen Körper. Reagiert auf das Feedback, dass ihm mein Körper gibt. Ausdauernd. Wenn ein Orgasmus mich durchflutet hat, lässt er nicht locker. Leckt mich weiter in der Entspannungsphase nach dem Orgasmus, aber langsamer, zurückhaltender. So dass mein Körper runter kommt, aber nicht ganz. Einen neuen Anlauf nimmt, wieder Anspannung aufbaut. Steigernd, intensiver werdend. Nicht nachlassend, wenn sich mein Körper unter seiner Berührung windet. Im Orgasmus explodiert.

…Wer braucht Wellness, wenn er zwei Stunden mit Mr. Tiefenentspannt ins Stundenhotel kann… Es entspannt meinen Körper und Geist. Es tut mir gut, dass er mich sexuell genießt. Auch als Kontrast zu Mr. Bondage, wo das gerade keine Rolle mehr spielt.

Zur Befriedigung seiner Lust hatten wir nach meinen vier oder fünf geleckten Orgasmen noch Sex. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach fünf Orgasmen keine Granate der Lust mehr war. Ich wußte ich würde nicht nochmal kommen, aber ich tat mein möglichstes, so dass er es genießen konnte – was mir auch gelang.

Beim Bloggen hat sich unser letztes Date nochmal in meinem Kopf abgespielt. Neben der Tatsache, dass ich jetzt unfassbar geil bin, bin ich fast versucht im Mitten ihm der Nacht noch zu schreiben und ihn nach unserem nächsten Treffen zu fragen. Ich hoffe, dass meine Tage schnell vorbei sind…

Weihnachten als Single über 30 – da hilft nur masturbieren

Weihnachten als Single über 30. Ich finde das ist eine besondere Herausforderung. So war es auch in diesem Jahr.

Jetzt habe ich ja wirklich eine coole Familie und die Verwandtschaft ist aushaltbar. Aber meine Verwandtschaft ist riesig und unglaublich mittlerweile kinderreich. An einem Weihnachtsfeiertag gibt es immer das große Treffen bei meinem Opa. Alle da. Meine unzähligen Cousinnen und Cousins mit ihren immer mehr werdenden Kindern. Ich glaube so langsam trauen, die sich schon gar nicht mehr zu fragen, wie es denn bei mir so aussieht. Aber ich fühle mich zwischen den ganzen Windeln, Spielzeug, Babyjäckchen manchmal ziemlich mitleidig angeguckt. Nach dem Motto „Na, mit dir hält es wohl keiner aus“. Aber ich habe im Vergleich den anderen Singles in meinem Alter wohl  Glück, dass das keiner ausspricht.

Jetzt bin ich eigentlich ganz zufrieden. Aber das ist ziemlich doof, wenn man das auf Nachfrage nicht bestätigen kann. „Och ja, mein verheirateter älterer Lover verbringt Weihnachten mit seiner Familie, deswegen dauert es noch ein paar Tage bis wir es wieder miteinander treiben werden.“ ist wohl nicht so die sozialverträgliche Antwort in einem Familiengefüge, das gerade aus Heiraten und Kinderkriegen besteht. Zumal alle meinen Onkel gerade immer Aufziehen, weil er eine 15 Jahre jüngere Freundin hat. „… der Altersunterschied… wie kann der nur…“. Ich lache dann immer in mich hinein.

Der Familientermin an Weihnachten ist entspannt leichter zu ertragen. Deswegen kommt morgens die Allzweckwaffe Masturbation zum Einsatz. Drei Orgasmen und mich kann nichts mehr aus der Bahn werfen. Wenn doch nur alle Menschen entspannt masturbiert in die Weihnachtstage starten würden. Jetzt weiß ich auch, warum ich immer jünger geschätzt werde in letzter Zeit. Regelmäßige Orgasmen lassen einen bis zu zehn Jahre jünger aussehen.

Es erschreckt mich manchmal, wenn man in Studien ließt, dass es doch so einige Frauen gibt, die es sich nicht selbst machen. Mich hat das sehr viel darüber gelehrt, wie mein Körper funktioniert, was ich beitragen kann um zum Höhepunkt zu kommen. Letztens bin ich im Internet mal wieder über einen Artikel gestolpert, der der Frage nachgegangen ist, warum manche Frauen klitoral und manche vaginal kommen. Früher dachte man, die dass die vaginalen Orgasmen intensiver seien als die klitoralen und deswegen das erstrebenswerte Ziel. Mittlerweile ist man aber in der Forschung der Überzeugung, dass es keine zwei verschiedenen Orgasmen gibt, sondern der vaginale auch ein klitoraler ist und von dem Teil der Klitoris ausgelöst wird, der in der Vagina liegt. Ob jemand beim klassischen Geschlechtsakt kommt, hat auch mit körperlicher Veranlagung zu tun. Je nachdem wie weit die Klitorisspitze von der Vagina entfernt liegt. 2,5 Zentimeter sind die interessante Größe. Frauen mit einem größeren Abstand haben es schwer ohne nachzuhelfen zu kommen. Ich vermute mein Abstand ist größer – ich sollte wohl mal messen 🙂 Fürs Masturbieren ist das eh nicht so wichtig.

Also vor dem nächsten Familientermin.. Happy Masturbating.