Back to black

Erst mal hineinschlafen in den ersten Urlaub, der so ganz anders gestartet war, als gedacht. Nach dem Abend an dem ich Tatenda kennengelernt hatte, schlief ich erst mal bis Mittags. Dann ließ ich mir nochmal den Vorabend durch den Kopf gehen… Mich hat jemand in einer Bar angegraben. Ich muss das erst mal sacken lassen. Manche mögen nun schreien: „Pff, als ob das als Frau so ne Kunst wäre“. Also ich erinnere mich zumindest auf Anhieb nicht, wann ich das letzte Mal einfach so jemanden an einer Bar kennengelernt habe (außer im Swingerclub)…. Okay, okay, vielleicht scheitert es daran, dass ich mir nach Vorerfahrungen eingeredet habe, dass ich nicht der Typ Frau bin, denn man in einer Bar anquatscht und mich quasi nie mehr anquatschbar in einer Bar aufgehalten habe. Also dachte ich über seine möglichen Hintergedanken nach. Was kann nun dieser schwarze Barkeeper von mir wollen. Sex, jupp wäre möglich und auch wahrscheinlich. Jetzt gehöre ich ja nicht so zu den Frauen, die sich denken „Verdammt, der will nur mit mir vögeln“ Da muss ich eher immer darüber schmunzeln, was Männer einen Affentanz (Aufwand) vorher betreiben, um ihre Absichten Frauenkompatibel zu verpacken. Wenn der wüßte, dass er ausgerechnet eine Sexbloggerin aufgerissen hat. Darüber musste ich sehr lachen.

Ich habe die meisten Männer in letzter Zeit über den Joyclub kennengelernt, dabei waren entweder Vorlieben kompatibel oder intellektuelles Interesse vorhanden. Dass ich vor jemandem sitze und er mich einfach so aufreißt, dass überraschte mich und deswegen war ich noch eher vorsichtig. Ich hatte da auch ein paar „Der will am Ende nur irgendwie Geld von mir“ Gedanken“. Weniger aus rassistischen Gründe, denn aus der Unsicherheit über die eigene Attraktivität. Ich versuchte offen zu bleiben, aber meinen gesunden Menschenverstand nicht außen vor zu lassen. Tatenda und ich hatten uns für 15 Uhr verabredet. Er wollte mir die Gegend zeigen und er schrieb noch: „Cant´t wait to meet the sober you“ Haha, so betrunken war ich auch nicht. Mal sehen, wohin mich diese Reise führen wird.

Ich machte Sport (Gott, was bin ich stolz) und quatschte mit meinem Host. Und wir verquatschten uns. Das merkte ich, als Tatenda um 15 Uhr mein Handy anklingeln ließ. Haha, allen Vorurteilen zum Trotz war mein südafrikanischer Begleiter um Punkt 15 Uhr vor meiner Tür und ich (deutsch) noch nicht fertig und würde zu spät sein. Es stellte sich heraus, dass er selbst nur 100 Meter von mir entfernt wohnte. Was ein Zufall, so klein ist jetzt Kapstadt auch nicht. Er hatte einen Bekannten als Taxifahrer organisiert, der uns herumfahren würde. Ich war gespannt, wie das mit dem Zahlen laufen würde. Auf der anderen Seite war bisher alles bezahlbar gewesen, also entspannte ich mich ein wenig. Ich dachte, wir würden in der Stadt rumlaufen. Aber auch gut, mal sehen, wo wir am Ende landen. Wir fuhren raus aus der Stadt zu den Aussichtspunkten. Diese Stadt ist wirklich atemberaubend schön. Wir fuhren eine Küstenstraße entlang zum Chapmans Peak, und weiter zu einem Strand. Zwischen uns fühlte es sich gut an. Er kuschelte sich immer mal wieder an mich hin, wir knutschten ein wenig, manchmal hielten wir Händchen. Wir sahen wohl aus wie ein verknalltes Pärchen, wenn auch ungewöhnlich, denn ich hatte in Südafrika bisher nicht wirklich viele schwarz/weiß gemischte Pärchen gesehen. Der Taxifahrer war zu gleich Reiseführer und erklärte mir die Orte. Wir hatten alle Spaß. Tatenda zahlte alles was anfiel wie die Mautgebühren, so dass ich irgendwann schon ein schlechtes Gewissen hatte. Das war der perfekte Nachmittag. Die Herren verarschten mich Whitey immer ein wenig, weil ich Sonnencreme brauchte und mir was auf den Kopf setzten musste. Ich entgegnete, dass sie froh sein sollten, dass ich nicht meinen Polarbear-farbenen Bauch auspacken würde, sonst wären sie blind hinterher, weil er so weiß leuchtet. Als wir am Meer waren zog ich sofort meine Schuhe aus und lief ins Wasser. Meine schwarzen Begleiter blieben am Strand und schüttelten den Kopf darüber, dass ich voller Freude ins kalte Wasser ging. Kalt… Lol…

Es war spannend Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu entdecken. Ich erzählte ihm, dass ich ein Blog über Sex schreibe. Ich liebe dieses Breaking the rules of the game. Hihi. Da fängt also die weiße Frau plötzlich damit an, dass sie über Sex schreibt den sie selbst hat. Und dass sie einigermaßen viel Sex hat und auch gerne und mehrere Männer. Ich bin mir sicher, dass er sich überlegt hat, ob er nun im falschen Film ist, mit einer Frau im Arm, die wesentlich mehr ausprobiert hat, als er und das auch noch zugibt. Dass er verheiratet ist hatte er mir vorher schon gesagt. Er machte da gar keinen Hehl daraus. Ich sagte ihm, dass ich damit leben kann. Dass er das mit sich ausmachen müsse.

Irgendwann merkte ich, dass Tatenda nervös auf sein Handy guckte. Er musste am Abend wieder in der Bar arbeiten und lief Gefahr zu spät zu kommen. Das wollte ich nicht. Also fuhren wir zurück. Wir setzten erst Tatenda ab und dann mich. Da ich nicht wußte, ob er das mit dem Bezahlen geregelt hatte zahlte ich einfach mal den Taxifahrer. Keine Ahnung, ob der dann zweimal Geld bekommen hat. Ich war auch gar nicht genervt darüber was zu bezahlen, nur dass er mir nicht gesagt hatte was Sache ist. Zurück in der Unterkunft ließ ich den Nachmittag nochmal Revue passieren und so langsam machte sich das Gefühl breit, dass er mich wirklich deswegen angequatscht hatte, weil er mich attraktiv fand. Ich war einfach sein Typ. Und es ging mir ein bißchen so wie in der Karibik, wo ich mich schon sauwohl gefühlt hatte. Ich entsprach mit meinen Kurven immernoch dem Schönheitsideal vieler schwarzer Männer, mit dem Exotenbonus, dass ich weiß bin.

Am Abend waren wir dann wieder in der Bar verabredet. Er war schon ein paar Stunden im Dienst und ich kam nach. Ich setzte mich wieder zu ihm an die Bar. Alle Barkeeper grinsten mich an. Ich setzte mich so, dass ich mir das Getümmel in der Bar ansehen konnte. Ich genoss es ein wenig mit ihm zu flirten und an einem pulsierenden Ort zu sein. Ich durfte wieder nicht alle meine Getränke bezahlen. Irgendwann fragte er mich, ob ich Lust auf ihn hätte und wir denn zu mir gehen könnten. Ich verneinte, da ich die Unterkunft ja nicht für mich allein hatte. Zu ihm schied auch aus. Er fragte mich, ob ich mit ihm in ein Hotel gehen würde. Warum eigentlich nicht. Ich war gespannt, wo er mitten in der Nacht ein Hotel herbekommen würde und hatte noch so meine Zweifel, dass das was werden würde. Er wollte eine Pause machen und danach wieder in die Bar zurück gehen. Als wir uns draußen vor der Tür trafen, fragte ich ihn zuerst, ob er denn keinen Ärger bekommen würde, wenn er jetzt mit mir verschwindet. Er verneinte, da er sonst derjenige sei, der nie Pausen macht, konnte er das ganz gut mit den Kollegen ausdealen. Wir liefen los. Auch was, was ich sonst nicht gemacht hätte: Nachts durch die Straßen von Kapstadt laufen. Ich hätte ein Uber genommen. Er würde auf mich aufpassen, also alles okay. Wir gingen in ein „Hotel“. Es vermietet Zimmer stundenweise. Ich grinste, weil er wußte wo eines zu finden ist. Andererseits ist die Wohnsituation der meisten schwarzen Südafrikaner so beengt, dass ich davon ausgehe, dass die fast alle wissen, wo sie für ein paar Stunden hingehen können. Naja Stundenhotels kenne ich ja auch von innen. Der Standard ist hier allerdings schon nochmal ein ganz anderer. Tatenda fragte mich, wie lange wir wohl brauchen würden. Äh, keine Ahnung. Ich glaube er buchte dann eine halbe Stunde. Oh wow, na dann mal fix. Ich entschied mich, mich darauf einzulassen, mich nicht zu fragen, wann die Bettdecke das letzte Mal gewaschen worden ist, oder das Zimmer gewischt. Wenn es für ihn okay war hier, dann war es für mich auch okay. Wir kommen aus verschiedenen Welten, aber ich bin nicht anspruchsvoll (im Sinne von Zimmerstandart), bin backpacking und Zeltlager erprobt. Ich fragte mich eher, ob er an Verhütung gedacht hatte. Aber musste er gar nicht, wie sich rausstellte. Im Zimmer waren Kondome (wie bei uns im Club halt auch). Kostenlose Kondome war mir schon ein paar Mal aufgefallen in Südafrika. Finde ich gut.

Wir hatten ja nicht viel Zeit. Immerhin waren wir uns schon vertraut was Nähe angeht, deswegen war es nicht so krampfig plötzlich auf Sex umzuschalten. Apropos Sex – da schoss es mir durch den Kopf: Ich war gespannt, wie groß sein Schwanz sein würde und musste über mich und diesen Gedanken lachen. Was diese Pornos doch mit einem machen. Es gibt da ja quasi nur Big Black Cocks… Man verliert da ein wenig den Maßstab. Groß, aber nicht riesig würde ich seinen nennen. Wir zogen uns aus. Er liebte meinen weißen nackten Körper. Vor allem mein Arsch hatte es ihm angetan. Meine Brüste fand er gar nicht so spannend. Alles anders als zu Hause. Der Kontrast zwischen meinem weißen und seinem schwarzen Körper war groß, aber wir fanden es beide spannend. Er hatte sehr weiche angenehme Haut. Das Vorspiel fiel nicht allzu üppig aus. Wir streichelten uns ein wenig, knutschten, dann holte er ein Gummi und zog es sich über. Ich nutzte die Gelegenheit ihn noch in den Mund zu nehmen. Er mochte mein Piercing. Dann fickte er mich. Lange und standhaft – so viele Klisches. Ohne Nachhelfen würde ich nicht kommen, aber es passte nicht so Recht. Er konnte gut ficken. Es war einfach nur alles zu schnell für meinen Kopf. Also zu wenig Vorspiel, zu wenig „Wir-kennen-uns“, zu wenig „Ich weiß was er möchte, wie er tickt“. Ich hielt mich an meinen Vorsatz keine Orgasmen mehr vorzuspielen. Das brachte ihn fast zur Verzweiflung. Ich hatte trotz dem Spaß. Ich genoss es, so eine völlig unerwartete schräge Erfahrung zu machen. Er ermutigte ihn zu kommen. Dass es völlig okay sei für mich.

Viele Klischees, aber ich glaube er hat sich so ein wenig darauf verlassen, dass seine gute Ausstattung (Schwanz) und Technik (sportlicher Mann, ordentliches Gerät, da kann man gute Winkel ficken) ausreichen würden um es mir zu besorgen. Ich würde wetten, dass ihm die Mehrheit der Frauen auch einfach einen Orgasmus vorgespielt hätten und gut.

Es quälte ihn ziemlich, dass er es mir nicht besorgt hat. Auch Klischee: aber ich glaube dass es ihn insofern nervte, weil wenn schwarze Männer in einem Punkt weißen Männern im Schnitt überlegen sind, dann vermutlich in der sexuellen Performance. Jetzt hat er Sex mit einer weißen Frau und die kommt nicht. Er war echt krass niedergeschlagen. Es brauchte viel gutes Zureden um ihm zu erklären, dass es mir trotzdem gefallen hat, dass ich meistens beim ersten Mal nicht komme, dass es eine Kopfsache ist bei mir und dass Frauen wie Diesel sind, die vorglühen müssen. Und dass ich es jederzeit wieder tun würde.

Er brachte mich im Taxi nach Hause und fuhr dann zurück in die Arbeit. Wir würden uns wiedersehen und ich freute mich schon darauf.

Auch jetzt kann ich es noch nicht fassen, dass ich bereits an meinem zweiten Abend in einem südafrikanischen Stundenhotel gelandet bin. Mut oder Übermut – so ein wenig bekloppt bin ich ja schon.

 

 

Reingeleckt ins Wochenende

Dieser Blogeintrag ist inspiriert durch zwei toll geleckte Orgasmen und vier Folgen Masters of Sex Staffel 4. Ich liebe ja Masters of Sex. Ich fühle mich der Hauptfigur Virgina Johnson immer sehr nah. Und dann muss ich immer viel über mich und warum wohl so bin, wie ich bin nachdenken. Also ein klein wenig Küchenpsychologie an mir selbst betreiben.

Es fing damit an, dass ich nach einer Ewigkeit mal wieder mit Mr. Tiefenentspannt verabredet war. Wir hatten uns noch so manchmal auf einen Ratsch getroffen, aber lange nicht mehr im Stundenhotel. Es lag auch daran, dass er zwischenzeitlich wieder vergeben ist. Allerdings scheint es trotzdem nicht so, als ob er nun endlich seinen lang gehegten Kinderwunsch erfüllt bekommt. Dabei ist er ein attraktiver, toller Mann. Kann ich gar nicht verstehen. Ich sollte ihm mal was von Co-Parenting erzählen. Er ist und bleibt einer der wenigen Männer, die ich nicht küsse. Wobei das gefühlt von ihm ausgeht. Wir gönnten uns eine Stunde Stundenhotel. Ein Zimmer, das wir schon kannten. Ich hatte ihm die Wahl gelassen, dass ich entweder eine halbe h später komme, aber dann frisch rasiert und mit sexy Wäsche oder gleich, aber ein bißchen stoppelig. Er hatte sich für gleich entschieden. Er kennt mich lange genug, er weiß worauf er sich einlässt. Wir quatschten erst mal ein wenig über alles mögliche, hatten uns schließlich eine ganze Weile nicht gesehen. Er zog mich aus und fing an mich zu streicheln. Es war schön vertraut. Ich lag auf dem Bett und er zog mir das Höschen aus.

Ich hatte ihn vor einer ganzen Weile mal gefragt, ob wir uns nicht endlich treffen können und er mich genüsslich durchlecken würde. Das löste er jetzt ein. Er zieht Lust aus meiner Lust. Er genießt es, wenn mein Körper Signale sendet, dass es ihm gefällt. Jede Anspannung, jedes Aufbäumen, jedes Zucken. Es dauerte etwa 10 Sekunden, in denen ich mir mal wieder Gedanken machte wie: Oh Gott ich bin ja nicht frischrasiert, piekst ihn das nicht beim Lecken? Schmecke ich auch gut? Scheißegal, er tu es gerne. Er hat Lust das zu tun. Ohjaa.. hmmm…Dann ließ ich mich einfach hineinfallen. Schmiss noch einen Film ins Kopfkino und gab mich seinem Zungenspiel hin. Es dauerte und dauerte. Er leckt so geduldig und aausdauernd. Dann kam der erste große Orgasmus angerauscht. Mein Körper bäumte sich auf vor Lust. Er blieb einfach unbeirrt zwischen meinen Beinen, während der erste Orgasmus aus mir herausbrach. Er verharrte in der Position, stimulierte nur noch ganz vorsichtig meinen Kitzler. Lies meinen Körper runterkommen aber nicht ganz. Schob gleich die zweite Runde hinterher. Er kann es einfach. Aber wir kennen uns ja schon ein wenig. Er brachte mich gleich wieder Richtung Gipfel. Der zweite Orgasmus war ein bißchen weniger heftig. Als ich gekommen war, sah ich zu ihm runter. Er lag dort zwischen meinen Beinen mit geschlossenen Augen und genoss das Lecken. Auch jetzt ließ er mich noch nicht raus. Er leckte einfach weiter, wie schon beim ersten Orgamus. Und ließ mich noch ein dritten Mal kommen, bis ich eine Auszeit einforderte. Ich war so tiefenentspannt jetzt. Scheiß auf Meditation, wenn man einen Mann kennt, der so gut Lecken kann. Ich revanchierte mich mit einem Hand-/Mundjob. Kann und will ihn ja nicht unbefriedigt heimgehen lassen. Hach ja, so kann ein Wochenende anfangen.

Orgasmus und Schokolade

Stecke immernoch in der schwierigen Phase, in der ich herausfinden darf, womit ich denn meinen Lebensunterhalt in Zukunft verdienen will.

Mr. Bondage, der mich so ganz fies abserviert hat, fehlt mir als eine Art Lebensbegleiter, bei dem ich meinen Alltagsschrott ab und an abladen kann. Wir haben uns nicht wiedergesehen, um uns auszusprechen. Ich wollte die Wunden erst heilen lassen, was ganz gut geklappt hat, bis dann das Wochenende da war, an dem er sich mit der anderen getroffen hat. Ich habe versucht es mir so mit anderen Aktivitäten so voll wie möglich zu stopfen, um nicht darüber nachdenken zu müssen, was die beiden wohl gerade anstellen und wie schön das Wochenende hätte werden können. Das Vollstopfen mit anderen Dingen ist mir zu 90 Prozent ganz gut gelungen, meine Freunde sind eingsprungen. Aber es gab dann doch den einen Abend, an dem ich allein zu Hause war und nachdenken konnte.

Da konnte ich mir trotz besseren Vorsatzes eine stichelnde WhatsApp nicht verkneifen. Vor einem Aussprache-Gespräch hätte ich gerne eine Entschuldigung gehabt oder das Gefühl, dass ich ihm fehle. Das gibt er mir beides nicht. Hätte ich wissen können. So ist er nicht. So bleibt offen, ob es nochmal ein Treffen geben wird. Mein Bauchgefühl ist hin und her gerissen.

Meine grundsätzliche Gefühlsrange bewegt sich zur Zeit zwischen, „Juhu Freiheit“ und „Fuck, bin ich einsam“…

In dieser Gefühlsgemengenlage hatte ich nicht so wirklich viel Bock auf Sex, auch wenn es an Angeboten nicht gemangelt hat. Bis heute. Mr. Tiefenentspannt, der Cunnilingus-Gott, hat gespürt, dass es mir zur Zeit nicht so gut geht. Er fragte mich vor unserem heutigen Date auch, ob ich lieber nur Reden oder Sex haben wollte. Wir entschieden uns für unser klassisches Stundenhotel, aber nahmen uns heute zwei Stunden Zeit. Er war süß, denn er hatte mir Schokolade und Bier mitgebracht. Wir redeten erst. Er steckt gerade in einer ähnlichen Situation. Seine Beziehung ist in die Brüche gegangen. Er hat Liebeskummer, findet keine Frau mit der es sexuell und partnerschaftlich passt. Ich redete mir meinen Kummer von der Seele und er hielt mich fest im Arm. Das war ein sehr gefühlsintensiver Moment. Wir lagen einfach eine Weile da und gaben uns gegenseitig Nähe.

Wir haben uns noch nie geküsst und habe mich bisher auch nicht getraut zu fragen, warum das so ist. Vielleicht weil ich Angst vor der Anwort habe. Es hätte sehr in den Moment gepasst, zu knutschen, aber das ist nicht passiert. Nichtsdestotrotz war das was danach kam trotzdem intensiver als sonst. Wir taten das was wir eigentlich bei jedem Treffen tun: Er verwöhnt mich mehrmals oral und am Ende blase ich ihm einen Orgasmus. Man sollte meinen, dass das irgendwann langweilig wird, aber noch macht es das steigende Vertrauen, Aneinandergewöhnen intensiver. Heute machte er mir drei Orgasmen einen nur geleckt, zwei gefingert und geleckt. Und die waren heute noch intensiver als sonst. Vermutlich auch weil ich ein wenig ausgehungert war. Weil ich lange keinen Sex hatte. Ich liebe den Moment, wenn ich merke, dass der Orgasmus näherkommt und ich im Kopf bewußt loslassen muss, so dass der Körper übernimmt. Nicht mehr zu steuern, was dann passiert. Sich hingeben, es passieren lassen. Abspringen, wie beim Bungee-Jumping.

Die entspannende Wirkung von Sex (mit Orgasmus) ist unbezahlbar. Hinterher habe ich gespürt, wie notwendig das war. Wie ein Knotenlöser.

So sitze ich hier, entspannt grinsend, mit einer Tasse Tee und schicke in Gedanken Luftküsse an Mr. Tiefenentspannt, dafür dass er heute so ein wundervoller Mensch war.

In Zeiten vieler Umbrüche auf Bewährtes zurückgreifen

Viele Veränderungen und Umbrüche in meinem Leben rauben mir gerade ein wenig die sexuelle Experimentierfreude. Zur Zeit greife ich auf meist auf Bewährtes zurück. Ein weiteres Date mit Mr. Tiefenentspannt im Stundenhotel.

Ein neues Zimmer, vertrautes Miteinander. Dankbar, dass er mir ein ums andere Mal mit unglaublicher Hingabe Lust bereitet. Dass ich die Freude, sein Vergnügen spüren kann, das er dabei empfindet, wenn er mich leckt. Dass sich seine Lust mir Lust zu bereiten direkt auf mich überträgt. Es entspannt mich sofort. Es ist leicht im Kopf. Ich muss über nichts nachdenken. Bin frei im Kopf. Wieder leckt er mir eine ganze Reihe an Orgasmen. Liest meinen Körper. Reagiert auf das Feedback, dass ihm mein Körper gibt. Ausdauernd. Wenn ein Orgasmus mich durchflutet hat, lässt er nicht locker. Leckt mich weiter in der Entspannungsphase nach dem Orgasmus, aber langsamer, zurückhaltender. So dass mein Körper runter kommt, aber nicht ganz. Einen neuen Anlauf nimmt, wieder Anspannung aufbaut. Steigernd, intensiver werdend. Nicht nachlassend, wenn sich mein Körper unter seiner Berührung windet. Im Orgasmus explodiert.

…Wer braucht Wellness, wenn er zwei Stunden mit Mr. Tiefenentspannt ins Stundenhotel kann… Es entspannt meinen Körper und Geist. Es tut mir gut, dass er mich sexuell genießt. Auch als Kontrast zu Mr. Bondage, wo das gerade keine Rolle mehr spielt.

Zur Befriedigung seiner Lust hatten wir nach meinen vier oder fünf geleckten Orgasmen noch Sex. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach fünf Orgasmen keine Granate der Lust mehr war. Ich wußte ich würde nicht nochmal kommen, aber ich tat mein möglichstes, so dass er es genießen konnte – was mir auch gelang.

Beim Bloggen hat sich unser letztes Date nochmal in meinem Kopf abgespielt. Neben der Tatsache, dass ich jetzt unfassbar geil bin, bin ich fast versucht im Mitten ihm der Nacht noch zu schreiben und ihn nach unserem nächsten Treffen zu fragen. Ich hoffe, dass meine Tage schnell vorbei sind…

Zungenausdauer deluxe

Bloggen vorgenommen nicht dazu gekommen und schwupps sind schon wieder 10 Tage rum. Wie schnell die Zeit vorbei zieht. Bewerbungsmäßig ist noch nicht viel passiert. Bei dem einen Vorstellungsgespräch lag ich am Ende auf Rang 2. Erster Verlierer also. Hab einen

Für den Artikel zu Mr. Bondage benötige ich Muse. Den schiebe ich gerade noch ein wenig. Aber in der Woche in der ich erst Mr. Undercut wiedergetroffen habe, habe ich dann auch noch ein Date mit Mr. Tiefenentspannt geschafft. Und dabei habe ich mir es wirklich gut gehen lassen. Wir hatten uns (wie immer) im selben Stundenhotel verabredet. Leider konnte ich nur ein Stunde. Aber wir wollten uns nichtsdestotrotz eine schöne Zeit machen. Ich mag das Stundenhotel mittlerweile wirklich gerne. Das Personal ist saunett, die Zimmer sind angenehm.

Wir bekamen ein Zimmer in dem wir bisher noch nicht waren. Mal sehen wie lange es dauert bis wir alle mal durch haben 🙂 Eigentlich haben wir uns schon so eingegroovt, dass wir uns erst immer ein wenig aufs Bett legen und einfach reden. So auch dieses Mal. Über Arbeit, Beziehungen, Ehrenämter, was so los war in der Zwischenzeit. Dann fing ich mich an auszuziehen. Ich hatte Lust auf ihn. Auf seine Hingabe. Kaum hatte ich mich aus meinen Klamotten befreit kletterte er zwischen meine Beine und fing sofort an mich zu lecken. Er macht das gerne und gut. Ich brauchte trotzdem ein wenig bis ich meinen Kopf entspannen konnte, bis ich in den Genießer-Modus kam. Er steigerte leckend meine Lust. Wechselte die Technik, dann behielt er wieder ausreichend lange die selbe Berührung bei, so dass die Wellen kamen. Ich genoss es, mein Körper komplett angespannt, alles um mich herum vergessend, trieb er mich auf den Orgasmus zu. Was eine Befreiung. Die aufgestaute Lust rauslassen. Ich kam, stöhnend, bebend. Und dachte schon an die Entspannung danach.

Allerdings hatte ich da die Rechnung ohne ihn gemacht. Er hatte sich fest zwischen meine Beine geklemmt und scheinbar nicht vor mich entspannen zu lassen. Er ließ mich kurz durchatmen, die Spannung aus meinem Körper weichen um ihn dann sofort wieder zu stimulieren. Huii, wie keine Pause, dachte mein Kopf noch. Dann entspannte ich mich und ließ es wieder zu. Konzentrierte mich auf das was seine Zunge mit meinem Kitzler machte. Merkte, dass mein Körper wieder ansprang. Die Erregungskurve wieder nach oben ging. Der zweite Orgasmus war noch intensiver als der erste. Wie geil. So muss das Paradies sein, dachte ich. Und rechnete damit, dass ich mich nun entspannt zu Seite rollen konnte.

Weit gefehlt, er dachte überhaupt nicht daran von mir abzulassen. Es folgten Orgasmus drei und vier. Nach dem vierten zeigte ich das Auszeit-Zeichen mit den Händen. Aber auch das half noch nix. Am Ende leckte er mir quasi ohne Pause sagenhafte FÜNF Orgasmen. Dann ließ er von mir ab und ich rollte mich komplett durch auf die Seite und entspannte mich. FÜNF Orgasmen. Ich erinnere mich gerade nicht, wann ich mal in so kurzer Zeit so oft gekommen bin. Ich war so dankbar, dass er mir soviel Lust und Hingabe gibt. Es ihm Spaß macht. Womit ich das verdient habe.

Nachdem ich wieder erholt war, revanchierte ich mich mit einem Blow-/Handjob, den er in vollen Zügen genoss. Und dann war auch unsere Stunde im Hotel schon wieder um. Ich war so unfassbar entspannt. An diesem Abend konnte mich einfach überhaupt nichts mehr aus der Ruhe bringen. Balsam für die untervögelte Seele und den Körper. Hoffentlich schon sehr bald wieder.

Es muss nicht immer penetriert werden

Jetzt war ich ziemlich viel unterwegs, was für ziemlich wenig Sex gesorgt hat. Aber bevor ich weggefahren bin, habe ich mich noch auf ein Treffen im Stundenhotel verabredet. Und noch ein weiteres Zimmer kennengelernt (Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich alle durch hab :-)) Mit dem Mann, ich nenne ihn Mr. Superentspannt. (Es ist gar nicht so leicht den Männern immer neue passende Namen zu geben,). Der um den es heute geht ist jedenfalls superentspannt. Ruht in sich, wirkt zufrieden. Er ist Mitte 40, attraktiv, und gebildet. Wir waren vorher ganz entspannt zwei Mal Essen und haben uns gut unterhalten. Ich mag seine Art zu denken. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis wir einen passenden Termin für unser Date im Stundenhotel gefunden hatten. Er war noch nie in einem gewesen. Also war ich plötzlich, obwohl viel jünger, in der Rolle der Erfahrenen und er ein Neuling. Lustig dieser Rollentausch. Ich ging also voran und zeigte ihm den Weg.

Wir hatten schönes, unspektakuläres Zimmer mit einem riesigen Bett. Wir legten uns aufs Bett und unterhielten uns erst einmal. Ganz entspannt. Zwei Stunden hatten wir das Zimmer. Dann knutschen wir. Aber nicht wirklich lange. Und wir waren relativ schnell nackt. Es war alles ziemlich entspannt. Im Vergleich zu manch anderem Mann vermittelte er mir das Gefühl, dass er einfach nur eine gute Zeit haben wollte. Dass er nicht ein bestimmtes Ziel hatte, dass er nun auch ganz dringend kommen müsste, so dass es ihn für sich rentiert. Er fing an mich zu liebkosen. Ich weiß nicht ob es ein Talent ist oder viel Übung jedenfalls berührte er meinen Körper genau richtig. Er berührte mich so, dass ich geistig nicht eine Sekunde in Hab-Acht-Stellung gehen musste. Achtsam, aber wissend wie eine Frau funktioniert. So schnell wie mit ihm konnte ich meinen Kopf selten entspannen, bei einem Mann, mit dem ich zum ersten Mal Sex habe. Das war der Wahnsinn. Das führte dazu, dass er mir sehr entspannt, aber mit einer relativ kurzen Aufwärmphase einen ziemlich beindruckenden Orgasmus gefingert hatte. Ich war befriedigt und beeindruckt, als ich mich danach in die Embryostellung einrollte. Er freute sich daran, dass er mir Lust bereiten konnte.

Ich revanchierte mich und kümmerte mich um ihn. Großer Schwanz, aber bewältigbar. Ich wollte ihm ähnliche Lust bereiten wie er mir bereitet hatte und versuchte beim Blowjob seinen Körper zu lesen, zu verstehen, was ihm gefällt. Es gelang mir. Denn auch er kam. Und dann fiel mir auf, dass es eigentlich ziemlich doof ist, dass das Stundehotelzimmer kein Waschbecken hatte. Mir war natürlich sein Sperma über die Hand gelaufen. ich wischte es mit einem Tuch ab, musste aber wohl oder übel raus auf den Flur um mir im Klo die Hände zu waschen. Das war schräg. So halb bekleidet über den Gang zu hopsen. Aber naja, die werden schon anderes gesehen haben, dachte ich mir dann.

Ich war gespannt, was noch passieren würde. Auf seinen ansehnlichen Schwanz hatte ich durchaus Lust. Nach einer Weile begann er mich zu lecken. Auch da wußte er genau was er tun musste. Er leckte mich gekonnt und mit Hingabe. Das was er tat vermittelte mir wiederum das Gefühl, dass er Spaß an der Sache hat. Für meinen Kopf, der sich manchmal schwer ausschalten lässt, ist das wie ein Geheimrezept. Ich konnte mich einfach hingeben, ohne nachzudenken. Einfach genießen. Und zack Hammerorgasmus Nummer Zwei. Auch dieses Mal revanchierte ich mich nach einer Pause mit einem Hand-/Blowjob.

Es gelang ihm auch noch ein drittes Mal meinem Körper einen Orgasmus zu entlocken, was wirklich sehr erstaunlich ist. Denn eigentlich wird es schwieriger, je öfter. Desto genauer muss er das treffen, was mein Körper will. Aber es ging so einfach. So gekonnt, wie er meinen Kitzler berührte in der richtigen Intensität, wie er meinen Körper lesen konnte. Es war großartig. Ohne das wir miteinander geschlafen hatten, ging ich sehr glücklich befriedigt an diesem Tag nach Hause. Das einzige was ungewöhnlich war, dass wir uns bis auf ganz zu Anfang nicht geküsst hatten. Trotz kuscheln und streicheln zwischendurch. Keine Ahnung warum, es ist mir jedenfalls aufgefallen. Nachdem er mit mir fremdgeht, kann es sein, dass er nicht küssen will. Ich werd ihn das mal noch fragen. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall geben, denk ich.

Manchmal flutscht es einfach nicht

Es gibt so Tage, da flutscht es einfach nicht. Also im übertragenen und im Wortsinne.

Ich hatte ein Date. Der Außendienstler: unser letztes Date war schon ziemlich lange her. Wir waren verabredet um uns im Stundenhotel ein wenig zu vergnügen. Ich musste schmunzeln. Schon wieder das Stundenhotel. Irgendwann werde ich da bestimmt bald alle Zimmer kennen oder ich sollte mir endlich mal ein Bonusheft geben lassen. Wie selbstverständlich plötzlich das Einchecken dort ist, ein bißchen wie schnell in den Supermarkt gehen.

Der Außendienstler spielt eigentlich dominant. Allerdings wirkte er auf mich noch nie besonders dominant, eher wie Kuschelsex. Nichtsdestotrotz wollte ich mal versuchen, ob es denn zwischen uns laufen würde das Spielen. Wir fuhren zum Stundenhotel, er nahm sein Köfferchen mit. Ja, dominante Männer und ihr Spielzeugkoffer. Das amüsiert mich auch immer ein wenig. Wie so ein Handwerker, der sein Equipment mittragen muss. Aber ohne Köfferchen kein Spiel.

Wir bekamen ein Zimmer das sehr modern gestaltet war, blau und silber gehalten, aber völlig ohne Spieleinrichtung. Den Moment nach dem Ankommen finde ich immer schräg. So von Alltag auf Vögeln umschalten. In diesem Moment merkt man immer schnell wie gut man harmoniert. Er stellte sein Köfferchen ab und ging sich nochmal frisch machen. Er sagte zu mir, dass ich ruhig in sein Köfferchen gucken könnte, wenn ich Lust hätte. Tat ich aber nicht, ich lass mich lieber überraschen, von dem was Mann so alles an Spielzeug mit sicher herum trägt. Dann kam er zurück und war überrascht, dass ich nicht geguckt hatte. Dann sollte es losgehen. Er packte alle mögliche Sachen, Seile und sonstiges Zubehör aus einen Koffer aus. Ich sah mir das interessiert an und war gespannt, worauf er Lust haben würde. „Worauf hast du Lust?“.. Äh.. wie jetzt?!? Sooo dominant gleich… Ich musste sehr hart schmunzeln innerlich. Da war doch zwischen Mr. Bondage der selten das tat, worauf ich Lust hatte und dem Außendienstler ein großer Unterschied. Wünsche äußern vor einer Spielsession. Puh, da war ich völlig überfragt. Aber Fesseln ist immer gut. Das war dann auch sein Plan.

Dann fing er an mir die Handgelenke aneinander zu fesseln. Das ist nicht ganz einfach. Ich hatte mich in letzter Zeit eigentlich nur noch von Mr. Bondage fesseln lassen, der das doch auf einem sehr hohen Niveau tut. Ich musste meinen Kopf dann umkonditionieren und dachte die ganze Zeit: Nein, das ist keine Bondage-Session. Nicht so schlimm wenn der Knoten auf dem Handgelenk ist, er will dich ja nicht aufhängen… Hör auf zu vergleichen. Wir machen ja kein Bondage hier, sondern nur ein wenig Fixieren um zu spielen.“.. Aber der Kopf war an und er arbeitete… Er verschnürte mir die Arme auf dem Rücken. Damit konnte er mich ganz gut bespielen. Er verband mir noch die Augen, weil ich dann besser abschalten konnte. Meine Brüste lagen vor ihm wie auf dem Präsentierteller, genau richtig um sie mit Wäscheklammern zu verschönern. Diesen Schmerz mag ich und kann ich gut aushalten. Er brachte vier Klammern pro Brust an. Aber er ließ auch zwei Klammern für meine Schamlippen übrig.. Da knurre ich immer ein wenig. Deutlich unangenehmer als an den Brüsten. Mit viel Gleitgel nahm er sich dann meine Muschi vor. Gleitgel ist eigentlich immer eine gute Idee, da es bei mir ein wenig dauert bis ich ordentlich feucht werde, beziehungsweise der Zustand auch gar nicht so lang anhält meistens.

Er bearbeitete mich mit Fingern oder mit einem Vibrator. Fühlte sich gut an, aber er wechselte zu oft das was er tat. Aus mir kommt nie besonders viel hörbares Feedback raus, das führt manchmal dazu, dass Männer glauben, dass das was sie tun, nicht gut ist. Dann probieren sie dauernd andere Sachen aus, was dazu führt, dass ich mich nicht fallen lassen, oder auch nicht komme. Und dann geht der Kopf an… Jedenfalls wurde es so nichts und ich merkte, dass der Arm anfing einzu schlafen. Ich bat ihn mich loszubinden. Das tat er dann auch. Wir lagen einfach ein wenig nebeneinander und kuschelten.

In Runde zwei wollte er sich meinen Hintern vornehmen. Ich begab mich in Hündchenstellung.Viel Gleitgel war auch hier ein besserer Anfang, als die meisten Männer so hinlegen. Ich mag Anal sehr, aber es braucht einen Mann mit Geduld und Gefühl. Er arbeitete sich mit dem Finger langsam vor und konnte auch eindringen. Gut wäre es, wenn man mit dem Finger eingedrungen ist, sich erst mal nicht mehr zu bewegen. Mein Körper braucht Zeit sich zu entspannen. Er tat genau das Gegenteil und wackelte mit seinem Finger herum, drehte ihn.. AHH, ganz doofe Idee. Ich signalisierte, dass ich es unangenehm fand und er zog sich zurück. Er wollte mich ja eigentlich eh am liebsten so ficken, aber auch er hatte das Problem, dass er nicht so richtig steif wurde, weil auch er nicht abschalten konnte. Es wollte einfach nicht flutschen an diesem Tag. Weder bei ihm noch bei mir. Ich machte es mir dann einfach selbst während er mich mit einem Dildo fickte. Das klappte gut.

Wir kuschelten und ich streichelte ihn ein wenig. Er sollte auch noch zu seiner Befriedigung kommen. Also besorgte ich es ihm mit dem Mund und er kam doch noch zu seinem Orgasmus. Nur ein wenig anders als er sich das vorher wohl vorgestellt hatte.

Leidenschaftlicher Fick im Stundenhotel

Ich hatte mir zwar fest vorgenommen, diesen Beitrag noch vor dem Urlaub zu schreiben und ihn dann in meiner Abwesenheit zu veröffentlichen. Aber irgendwie hab ich das nicht hinbekommen.Mir war auch so ein wenig die Muse zu schreiben abhanden gekommen. Aber jetzt habe ich mir im sexfreien Ich-betreue-Kinder-Urlaub ein wenig den Kopf durchpusten lassen uns neue Motivation gesammelt.

Ein Erlebnis noch von vor dem Urlaub.

Mr. Undercut, der Typ der mich auf der Stammtischveranstaltung gegen die Wand gedrückt und leidenschaftlich geküsst hat ihn habe ich wieder getroffen. Nach dem wilden Knutschen war eigentlich schon klar, dass es das noch nicht gewesen sein kann zwischen uns. Wir waren einfach ziemlich scharf aufeinander gewesen. Es vergingen nur wenige Tage, bis wir uns auf ein neuerliches Treffen verabredeten. Wohin war die spannende Frage. Erst überlegten wird uns Outdoor bei dem aktuell guten Wetter zu treffen, aber ich woillte nicht so recht. Wenn ich jemanden nicht so gut kenne, dann bin tue ich mir schwer, wenn dann noch ein Otz dazu kommt, wo man aufpassen muss, dass man nicht erwischt wird. Dass ich dabei dann meinen Spaß habe, stellte ich mir schwierig vor. Zu ihm oder zu mir ging nicht. Nach einigem Hin und Her Schreiben einigten wir uns auf ein Stundenhotel. Ich muss bei Stundenhotel immernoch schmunzeln, weil die ersten Erfahrungen damit irgendwie in die Hose gegangen waren.

Ich holte Mr. Undercut mit dem Auto von der Arbeit ab.Kaum stieg er in mein Auto, war das Gefühl gut zischen uns. Mit manchen Menschen passt es einfach. Ich hatte wirklich Bock auf ihn, Den Weg zum Stundenhotel kannte ich auch schon, ich war dort schon zwei Mal gewesen. Darüber musste ich ziemlich schmunzeln. Das Stundenhotel hat seinen „Schrecken“ verloren. Wenn man sich mal auskennt, dann ist das gar nicht mehr schräg da hin zu gehen, sondern normal. Wir ließen uns ein Zimmer geben. Als die Rezeptions-Lady uns alles zeigen wollte, sagte ich, dass ich mich schon auskenne. Hihihi. Ich Experte ich.

Wir bekamen das Afrikazimmer.. Es gefiel mir gut, Ein großes Bett in der Mitte. Wir quatschten ein wenig, knutschten sehr bald und nicht viel später war ich nackt. Nachdem ich Mr. Undercut bei unserem ersten Treffen schon einen Blowjob verpasst hatte und er wohl ebenso gerne leckt wie ich blase, dauerte es auch gar nicht mehr lang, bis er sich über mich hermachte leckenderweise. Aber er tat das mit so einem unglaublich Okangleichen Elan, dass mein Kopf völlig überfordert war. Er war einfach zu schnell und zu intensiv. In meinem Kopf spielte sich ungefähr folgendes ab.“okay woow, los gehts,  WOOOOWW; krass, warte huch der geht aber zur Sache, ich versuch mich ja zu entspannen, aber oh wow, jetzt so,ah schon wieder anders. Hoffentlich schmeck ich überhaupt, oh, okay er hat mich ganz ausgeleckt, oh wo leckt er denn jetzt hin. wie aha, ach der Hintern auch, oh ohje, hoffentlich hab ich mich gut genug gewaschen voher, AAhhh, aber er is alt genug, ohh wie verboten geil ist das denn..uuhhh wenn es ihm spaß macht… “ Ich konnte mich nicht fallen lassen. Er kann gut lecken, gar keine Frage, aber wenn der Kopf einmal an ist und überfordert, dann wird es schwierig. Ich hob irgendwann die Hände und sagte, ihm, dass ich mich nicht fallen lassen kann gerade.

Aber eigentlich war es auch nicht schlimm, denn Mr. Undercut war hatte ja den Holla die Waldfee-Schwanz. Boah was hatte ich Lust auf seinen doch großen Schwanz. Ich brauche nicht immer einen großen Schwanz, aber so manchmal habe ich da Bock drauf. Er zog sich ein Gummi an und nahm mich Missionar. Wir harmonierten gut. Wir küssten uns immer wieder. Es war ein schöner intensiver Fick. Ich massierte mit der Hand noch meinen Kitzler und dann kamen wir gleichzeitig.

Wir lagen nackt auf dem Bett und quatschten zum Runterkommen. Über Gott und die Welt. Kein belangloses zwischen dem Sexgespräch. Nach einer Weile bekamen wir wieder Lust. Ich woilte unbedingt doggy genommen werden. Das hatte ich lange nicht. Ich liebe diese Stellung und Mr. Undercut hat ein Gerat mit dem das gut funktioniert. Gummi an und dann nahm er mich tief. Ich bewegte mich mit meinem Becken gegen ihn. Ich massierte wieder meinen KItzler. Doggy komme ich viel heftiger, die Stellung passt besser zu meinen empfindlichen Zonen als die Missio. Es brauchte gar nicht sehr viele Stöße bis er mich so zum zweiten Höhepunkt brachte.

Es waren schöne zwei leidenschaftliche Stunden mit Mr. Undercut und ich hätte sehr große Lust das bald zu wiederholen.

Der Tag der Exen

Es war einmal an einem ziemlich durchschnittlichen Tag, an dem nichts außergewöhnliches passierte.. Erstmal.. doch dann meldeten sich am selben Tag eine Exaffäre und mein Exfreund.. Was ein Zufall..
Und beide wollen mich wiedersehen.

Beide habe ich Jahre nicht gesehen. Facebook sei Dank weiß man heute ja eh immer so ein wenig was die eigenen Exfreunde machen. Und da ich nicht der Typ bin, der sich im Streit trennt, war es auch okay mit meinem Ex auf Facebook befreundet zu sein. Das erinnerte mich an den Artikel den eine Blogfreundin verlinkt hat, dass wir in einer Zeit leben, in der man keine endgültigen Schlussstriche mehr zieht. Mein Ex, unsere Beziehung liegt mehr als sechs Jahre zurück, meldet sich also und schreibt, dass er mich gern wiedersehen würde.

Ich freue mich und sage, dass wir gern was trinken gehen können. Woraufhin er meint, dass es gern auch mehr sein dürfe. Er hat im Übrigen damals unsere Beziehung beendet, wenn ich mich recht entsinne, weil ich ihm durch mein Engagement zu viel unterwegs war. Aber ich habe das verdrängt und erinnere mich nicht mehr allzu genau. Ich bin verwirrt, denn an seinem Beziehungsstatus bei Facebook hatte sich nichts verändert und frage ihn nach seiner Freundin. Er bestätigt, dass er sie noch hat und meint, dass er sich aber mal umsehen will.. Aha, denk ich mir.. Immerhin hatte ich einen meiner Top 5 Orgasmen (ohne Nachhelfen) mit ihm. Wobei das eher ein Zufall war, was seine Qualitäten nicht mindern soll. Er lobt dann meine „Französischkenntnisse“, was er während unserer Beziehung nie getan hat, zumindest erinnere ich mich nicht daran. Lol, spricht aber nicht für die Blasekünste meiner Nachfolgerin.

Da ich neugierig auf ihn bin, willige ich ein. Und bekomme ein paar Tage später sehr früh morgens eine SMS, ob ich mit ihm nicht in ein Stundenhotel gehen will.. Lol, eigentlich hätte er ja wissen müssen, dass das so gar nicht meine Uhrzeit ist.. Und ich musste lachen, weil meine Stundenhotelerfahrungen nicht so überragend sind. Da ich aber relativ bald darauf einen Kurs in der Uni hatte, sagte ich ab. Seitdem habe ich nichts mehr gehört, mal sehen, ob das mal noch was wird.

Mein Ex-Affäre.. Geiler Typ, mit dem sich aber nie was Ernstes ausgegangen ist. Lief vor meiner letzten Beziehung, er wollte nicht, wenn ich vergeben bin.. Mit ihm habe ich die ersten Analerfahrungen gesammelt. War spannend, hatten nie drüber geredet, er hat einfach gemacht. Der erste Mann der mich anal geleckt hat. I like 🙂 Er wird wohl meinen veränderten Facebookstatus registriert haben. Leider hat es auch mit ihm zeitlich noch nicht gereicht. Die Nummer mit der Casualfreundschaft die hat irgendwie nicht funktioniert damals. Mal sehen..

Kein Glück im Stundenhotel die Zweite

Ich und Stundenhotels, das soll wohl irgendwie nicht werden. Dabei war das Hotel dieses Mal viel schöner. Ich hab mich deutlich wohler gefühlt, als im Ersten. Alles lief diskreter und easier ab. Und das Zimmer war auch echt schön und sauber.. Also gute Voraussetzungen für eine schöne Stunde
Mit wem war ich dort. Ich hab schon während meiner Bremenzeit immer wieder mit einem Mann aus meiner Heimat geschrieben. Er heißt Mark, BWLer, arbeitet in einer großen ortsansässigen Firma, um die 40-Jahre alt, Anzugträger, halblange hellbraune Haare, in einer offenen Beziehung seit langer Zeit. Durch die offene Beziehung gab es keine Einschränkungen, wann ich schreiben durfte und wann nicht. Das machte unsere Kommunikation ziemlich entspannt. Wir hatten auch das ein oder andere Mal telefoniert.

Ich mochte ihn, auch wenn ich nicht abschließend aus ihm schlau wurde. Irgendwie waren wir Humormäßig nicht ganz kompatibel. Aber ich war sehr neugierig. Er war auch der einzige Mann, der mir ein Video von sich beim Sex geschickt hatte.. Das war auch sehr spannend. Irgendwie machte mich das an. Aber es verunsichtere mich, weil die Frau mit der er im Video vögelte so ein ganz anderer Frauentyp war als ich. In der Hoffnung, dass er wirklich scharf auf mich ist. Er gab mir jedenfalls das Gefühl, dass er sich ziemlich für mich interessiert und auch Bock auf eine etwas längerfristige Affäre hätte. Genau das, was ich als Ergänzung noch suchte

Als ich dann wieder zurück war trafen wir uns in einem Kaufhauscafe zum Date… Er war klein, nur so groß wie ich etwa, aber ich mochte seine Ausstrahlung. Wir verstanden uns ganz gut und es war mal wieder ein schönes Date. Ich konnte mir vorstellen, dass das mit uns sexuell funktioniert. Beim Abschied ließ ich mich von ihm noch zum Knutschen im Parkhaus überreden.. Eigentlich gegen meine Regeln.. Fühlte sich gut an.. Mit Kribbeln und Schmetterlingen. Er küsste gut, ließ sich auf meine Art zu küssen ein, lobte meine Küsse.. Das machte definitv Lust auf mehr. Wir waren uns einig, dass wir uns wiedersehen wollten.

Einige Zeit später trafen wir uns wieder und er holte mich in der Nähe meiner Wohnung ab. Wir wollten ins Stundenhotel, weil uns keine andere Alternative einfiel. Wir entschieden uns für ein schickeres. Ich überließ ihm den Orgakram..

Rein ins Zimmer. Dieses Mal war es deutlich größer als das Bett. Sah gemütlich und einladend aus. Wir legten unsere Jacken ab und zogen die Schuhe aus. Dann fingen wir anzu knutschen. Fühlte sich ähnlich gut wie beim ersten Mal an. Nach dem Vorspiel mit allem was dazu gehört, waren wir heiß und es kam der Moment, wo es dann normalerweise zum Sex kommt.

Er näherte sich mit seinem Schwanz an meine Muschi an und wollte eindringen. Da bremste ich ihn und erinnerte ihn an ein Gummi. Da machte er große Augen. Ach ja, Gummi.. Hat er keines dabei.. Wie, dachte ich, du bist mit mir zum Sex verabredet und du hast keine Gummis dabei.. Ich bin immer wieder überrascht. Ich habe ja eigentlich mittlerweile in allen Taschen und Rucksäcken welche drin. Aber irgendwie hatte ich an dem Tag keine Tasche mit. Also auch nicht viel besser.

Er machte einen halbherzigen Versuch mich zu überreden.. Er würde ja auch aufpassen.. Naja der Empfängnisverhütung wegen hätte es ja auch keinen Gummi gebraucht. Ich sagte, dass daraus nix werden würde.. Er sprang aus dem Bett uns suche das Zimmer ab, ob irgendwo welche bereit lagen, aber auch da Fehlanzeige.. So was nun, in halbaufgegeiltem und halbernüchtertem Zustand..

Ich schlug ihm vor, dass er mir dabei zusehen durfte, wie ich es mir selbst mache, er sollte ja trotzdem was davon haben. Er willigte ein. Ich legte mich neben ihn hin schloss die Augen und massierte mit meiner rechten Hand meinen Kitzler. Mit meiner linken Hand fing ich an an meinen Brüsten zu spielen. Im Kopfkino stellte ich mir wunderbaren, geilen Sex vor. Ich massierte meinen Kitzler immer heftiger und begann zu stöhnen..Jedenfalls bekam er das komplette Paket inklusive eines wunderbaren Orgasmusses.. zu sehen.. Als ich fertig war öffnete ich mit geröteten Wangen meine Augen und sagte, dass ich nun ihm dabei zu sehen wollte.
Also setzte ich mich direkt neben seinen Schwanz und beobachtete, wie er es sich machte. Es war spannend zu sehen wie und in welchen Rhythmus er seinen harten Schwanz bearbeitete. Nach einer Weile kam auch er..

So hatten wir Sex mit uns selbst in der Stunde im Stundenhotel.. Er fuhr mich wieder zurück. Ich war gespannt, ob er sich melden würde.. Aber seitdem hatten wir nur sehr sporadisch Kontakt und ich glaube, er hat das Interesse komplett verloren. Keine Ahnung, ob es ihm peinlich ist, ich ihm doch nicht gefallen habe.. Ich bin also immernoch underfucked und muss weiter suchen