MMF nur für mich

An einem Abend an dem ich noch nichts vorhatte surfte ich über die Rirarammelseite. Da schrieb mich ein Mann an, mit dem ich vor einer ganzen Weile schon mal Kontakt hatte. Er war für einen Punkt in meinem Themenspeicher verantwortlich, den ich aber nie geschrieben habe – Alleine im Club. Wir haben uns vor zwei Jahren kennengelernt, hatten zwei normale Dates und waren eben auch mal im Club gewesen.

An dem Abend hatte er auf der Seite ein Date eingestellt, wo er sich zusammen mit einem anderen Mann für ein Date anbot. Wenn ich ihn nicht schon gekannt hätte, dann hätte ich das sehr abwegig gefunden, mich auf zwei Männer einzulassen. Aber so zog ich es in der Tat in Erwägung. Auf einen Drink zu ihm, zu dritt ein wenig Karten spielen und wenn die Sympathie passt, dann mehr. So war der Vorschlag. Ich mag ihn. Er ist ein wenig out of the box. Hat vor Allem einen schrägen Humor und man muss bei allem, was er so sagt immer überlegen, ob er es ernst meint oder nicht. Ich glaube, dass er einem damit ganz schon auf den Zünder gehen kann. Aber ich mag schräge Vögel, die liebenswert sind ja irgendwie. Er ist Ende 30, für einen Mann eher klein, dafür ganz gut bestückt. Er hatte das Date zusammen mit seinem (!!, nicht meinem) Arbeitskollegen angeboten. Der Arbeitskollege hatte in etwas das selbe Alter, wie er und war auch nicht sehr viel größer. Beide sind intelligent und lustig, so dass das mit dem Kartenspiel ganz witzig war.

Das die beiden Kollegen sind fand ich lustig.  Das Single-Männer über sowas plaudern finde ich jetzt gar nicht so super abwegig. Aber dass die beiden dann auch noch zusammen Dates ausschreiben, finde ich sehr spannend. Ich hatte ja keine Ahnung, was sie sich so vorstellen, wie das ablaufen wird. Aber ich wollte mich einfach mal überraschen lassen. Und da ich und Mr. Schräger Humor ja schon mal gevögelt hatten und er wußte worauf er sich mit mir eingelassen hat, sah ich dem gelassen entgegen.

Die Herren hatten sich ein Kartenspiel ausgesucht, dass sie noch nicht kannten. Im Gegensatz zu mir. Also zeigte ich es ihnen. Und es dauerte ganz schön lange. Da hatten sie sich wohl ein wenig verschätzt. Aber wir spielten es brav zu Ende. Und ich hatte gewonnen. Hihihi. Die Stimmung war locker lustig. Aber ich hatte immer noch keine Vorstellung, ob noch was passieren würde. Aber die Herren bekamen die Kurve mühelos. Nach meinem Sieg bekam ich eine Siegermassage vom Wingman. Er übernahm die Führung. Keine Ahnung wie wir darauf kamen, aber irgendwann drückten sie mir ein Buch in die Hand und ich sollte den Text vorlesen ohne mich zu verhaspeln. Währenddessen versuchte mich Wingman mit Massieren und Streicheln abzulenken. Ich kam ziemlich fehlerfrei durch den Text, obwohl mir die Berührungen sehr gefielen. Es war schön mich einfach in deren Hände zu begeben. Nach dem Lesen zog mich Mr. Humor hoch und wir fingen an zu knutschen. Hinter mir stand Wingman und fasste mich ebenfalls an. O Gott, fühlt sich das gut an, wenn zwei Männer einem ihre Aufmerksamkeit uneingeschränkt geben. Ich in der Mitte geknutscht, gestreichelt verwöhnt von zwei Seiten. Sie spielten sich die Bälle quasi zu, dirigierten mich zwischen sich hin und her. Ich knutschte mal mit dem einen, mal mit dem anderen. Beide sehr gute Küsser.

Die Jungs hatten ihre Klamotten relativ schnell abgelegt und zogen auch mich so nach und nach aus. Ich wurde liebkost, geknutscht und verwöhnt. Irgendwann waren wir alle drei nackt. Einer der beiden setzte sich auf die Couch. Ich kniete mich davor und fing an zu blasen. Der andere streichelte mich von hinten. Fing an mich zu fingern. Dieses auf den Blowjob konzentrieren und die Berührungen genießen gleichzeitig macht mich sehr heiß. Die Atmosphäre war sehr entspannt, weil vertraut. Die beiden Herren kennen sich halt einfach und hatten auch Lust das gemeinsam zu machen.

Sie wechselten immer durch, sahen zu, dass der jeweils andere nicht zu kurz kam. So blies ich irgendwann anderen und wurden vom ersten gestreichelt oder geleckt. Ich fragte, ob wir nicht ins Schlafzimmer wechseln können, weil es dort vermutlich bequemer sein würde.

Ein Dreier mit zwei Männern, die wissen wie man eine Frau küsst und anfasst. Was ein Sechser im Lotto. Ich blies immer einen von beiden. Der andere zog sich ein Gummi an und fickte mich währenddessen von hinten. Das ist aktuell eigentlich mein Lieblingsspiel. Blasen und doggy genommen werden gleichzeitig. Sie waren immer drauf bedacht, dass ich Spaß habe. Es wirkte nie egoistisch. Total gut. Erst fickte mich Mr. Humor und ich blies Wingman, dann umgekehrt. Wingmans Schwanz ist sehr geil. Schöne Biegung, groß aber nicht zu groß. Am Anfang war ich ein wenig überfordert, weil er so tief in mich hineinfickte. Er fickte mich sehr ausdauernd doggy. Ich massierte noch meinen Kitzler und kam richtig geil. Ich bekam eine Pause. Danach wurde Missionar gefickt, während mein Kopf seitlich an der Bettkante nach unten hing und mich Wingman in den Mund fickte. Tief. Es war ein schönes Wechselspiel. Wingman gab den Ton an und dirtytalkte auch. Irgendwann kamen dann auch die beiden zu ihren Orgasmen. Wingman fickte ich ein zweites Mal richtig geil von hinten um zu kommen. Ich glaube er genoss meine Enge. Mr. Humor kam beim Blowjob.

Danach lagen wir einfach quatschend auf dem Bett. Bevor wir noch eine zweite Runde starteten….

Es war auch deswegen cool, weil es auf Augenhöhe war. Das war mal was Neues. Ich hatte das ja meist eher im Dom/Sub-Kontext, oder mit Aufpasser. Jetzt war das nicht nötig.

Ich. Will. Das. Wieder. Haben.

Unbedingt. So schön.

Stupid me

Therapeutisches Bloggen. Raus aus meinem Kopf – lässt mich Dinge verarbeiten. Je nachdem wer es liest, wird das Leben dann erst mal komplizierter. Blogge nicht taktisch. Eher unklug.

Habe heute das Bloggen in Frage gestellt. Der Troll wird unken, dass er es ja gleich gewußt habe, dass es einen früher oder später mal einholt, wenn man Dinge ins Netz stellt. Wenn man soviel von sich preisgibt. Dann noch das Arbeitsplatz-Ding…  Wie kann man nur so unklug sein… Jupp.

Ich habe mich in der Tat Fame-schlampig verhalten. Habe geschrieben gegen meine Grundsätze der absoluten Diskretion den Beteiligten gegenüber. Das Abwägen, was braucht es um eine Geschichte mit ihren Besonderheiten erzählen zu können und was muss ich Weglassen um Menschen nicht erkennbar werden zu lassen. In den letzten sechs Jahren ist mir die Balance eigentlich ganz gut geglückt. Bis jetzt. Es ist nicht gut zu machen. Jetzt verursacht es Leid – mein Verhalten und das Schreiben. Ich ahne, dass jeder weitere Eintrag es nicht besser machen wird. Aber es ist mein Ventil Dinge zu verarbeiten.

Aktuell hat der Kollege aufgehört mit mir zu sprechen. Zero Kommunikation. Gar nicht so einfach, nicht alle anderen Kollegen mitrunterzuziehen. Halbwegs neutral zu bleiben. Die anderen nehmen das sicher wahr, dass etwas nicht stimmt. Das ist unvermeidbar. Auf Arbeitsebene haben wir nicht viele Berührungspunkte von dem her ist das händelbar, dass das keine Auswirkung auf die jeweilige Arbeit hat.

Vielleicht steht es mir nicht zu und es will auch niemand hören, aber ich leide auch. Vielleicht ist das ja auch nur fair, dass es mir auch weh tut, mich auch quält.

Ich bin ein Mensch, der weit davon entfernt ist perfekt zu sein. Ich wollte auch beim Bloggen nicht was verkaufen, was es nicht gibt. Kein immertoller Sex, alles läuft rund. Es sollte ehrlich sein. Mit den spaßigen, guten Dingen. Mit den missglückten, doofen Erlebnissen. Mit Selbstzweifeln. Mit den Schattenseiten des eigenen Lebensentwurfs. Mit Fehlern und doofen Entscheidungen. Mit Ängsten und lustigen Momenten. So wie das Leben nun mal ist. Das was ich an Blogs immer geschätzt habe: authentische Menschen mit vielen Facetten. Nicht so glattgbügeltes Influcencer-Leben.

Der Bauch mag das Blog an dieser Stelle noch nicht beerdigen. Also schreibe ich mir noch ein paar aufgehobene Sex-Erlebnisse aus dem Kopf.

Wichsende Männer vor der Dusche…

Trotz dem wir eine ganze Weile hinter verschlossener Tür zu Gange gewesen waren, waren immernoch Männer vor der Tür. Ich war erstaunt. Ich dachte, die hätten sich zwischenzeitlich alle verkrümmelt. Klaus wechselte sofort die Rolle und wurde zu meinem Aufpasser. Sagte den Männern, dass sie nicht auf mich spritzen durften. Ich spürte viele Hände auf mir. Es waren drei oder vier Männer in den Raum gekommen. Es war mir gar nicht so wichtig, wie der einzelne war. Klaus saß auf der Liege. Ich stand davor und blies ihm einen. Ich versuchte mich aufs Blasen zu konzentrieren, während die Männerhände meinen Körper erforschten. Klaus schaute über meinen Rücken, was die Männer machten. Ich bekam Schwänze in die Hand gedrückt, während ich blies. Wurde gefingert. Alles respektvoll. Weniger mit dem Schlampenstempel, als die Gelegenheit schätzend eine echte Frau vor sich zu haben, die berührt werden darf.

Mit rausgerecktem Hintern stand ich da. Während im Swingerclub schon der erste versucht hätte mich zu ficken, versuchte es hier zu meiner Überraschung erstmal keiner. Klaus erkannte, was das Problem war. Die Herren hatten keine Gummis zur Hand. Also hüpfte Klaus von der Liege und gab zweien welche von seinen. Während er kurz weg war bekam ich andere Schwänze in die Hand gedrückt. Ein älterer Mann war eigentlich ganz niedlich, weil er schon immer ganz glücklich drein gucke, wenn ich seinen Schwanz nur in der Hand hielt, ohne irgendetwas damit anzustellen. Da der Winkel immer schlecht war, Handjobbte ich ihn ein wenig ungelenk. Einer der Herren, denen Klaus ein Gummi gab, streifte ihn sich über und stellte sich hinter mich. Klaus saß wieder in Blaseposition, während der andere Mann mich von hinten fickte. Es dauerte nicht sehr lange, da kam er dann auch schon. Ich drehte mich um und grinste, dass das ja einfach gewesen sei.

Das ging alles so noch ein wenig weiter. Klaus hatte die Order ausgegeben, dass nur er geblasen wird. Einer neben mir machte es sich selbst. Die anderen streichelten mich. Irgendwann blies ich noch einen zweiten Schwanz, weil ich den Mann nett fand. Ein wildes Durcheinander. Nach einer Weile war mir klar, dass ich nicht mehr kommen würde. Zu unbequem und zu viel Trubel um mich herum. Auch Klaus schafft es nicht zu kommen. Ich schob es mal auf das Potenzmittel. Was ja dann eigentlich blöd ist, wenn man zwar ewig kann, aber nicht kommt. Also packten wir unsere Sachen und gingen wieder zurück in den Hauptbereich. Da gab es eine Dusche. Die Traube Männer kam hinterher. Manche immernoch in der Hoffnung ein paar Berührungen abzubekommen. Ein schräger Moment war, als ich mich unter die Dusche stellte, die dort mitten im Gang war und eine durchsichtige Duschkabine hat. Es stellten sich doch glatt ein paar Männer vor die Dusche und wichsten, als ich mich einfach nur duschte. Das fand ich wirklich amüsant, dass sie mir beim Haare waschen zu sahen. Einer hörte gar nicht auf mir zu sagen, wie schön er mich findet. Das war süß. Ich freute mich darüber.

Als ich dann wieder ganz angezogen war, hatte auch der letzte verstanden, dass nun nichts mehr passieren würde. Wir gingen zurück an die Bar und tranken noch einen Absacker und quatschten mit ein paar anderen. Es war ein ganz anüsanter Abend mal wieder im Pornokino.

Wenn er steht und steht und steht…

Ich muss mir noch ein paar ältere Geschichten aufschreiben. Dieser Eintrag war schon fast fertig, bevor es mein Gefühlsleben ein wenig durchgeschüttelt hat. Ich muss mich selbst ein wenig runterbremsen. Zerdenken macht nichts besser. Eigentlich hilft nur verdrängen, weil alles andere gerade keine Option ist. Weil Dinge Zeit brauchen. Ich habe es mir eingebrockt. Also muss ich es auslöffeln. Handlungen haben Konsequenzen. Also kein Bedauern, sondern Aushalten. Auch wenn es unangenehm ist. Mit Anstand und Verständnis. Das trage ich nun wie ein Mantra vor mir her. Hab ich was zu verlieren? Viel. Habe ich Angst. Nein. Wenn es so sein soll, dann wird es so sein. In der Hoffnung, dass das Bauchgefühl nicht trügt. Das es am Ende gut wird.

Also ein paar ältere Geschichten aufschreiben. About Sex. Um vorher noch Ernest Hemingway zu zitieren, der mich aus anderen Gründen heute Abend schon beschäftigt hat: „Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, fünfzig, um schweigen zu lernen“ Da bin ich mutmaßlich noch weit weg davon.

Die Kombination nur semibefriedigt worden zu sein und der Moment im Zyklus, wo das Hirn an eh nix anderes mehr denken kann, als Vögeln ist eine sehr toxische. Was dazu führte, dass ich sehr viele Dinge innerhalb kürzester Zeit anstelle. Vielleicht gar nicht so schlecht, dass mich meine Tage danach dann automatisch wieder runterbremsen, sonst würde ich mit dem Schreiben gar nicht mehr nachkommen.

Ein Tag nach dem zweiten Swingerclub-Abend mit meinem Gentleman-Kollegen war ich wieder unterwegs und zwar mit Klaus. Genau der Klaus, den ich am ersten Swingerclub-Abend mit meinem Gentleman-Kollegen kennengelernt hatte. Wir hatten uns an dem Abend unseren Joyclub-Profilnamen verraten und uns so wiedergefunden. Es war ein bißchen mehr als eine Woche vergangen. Er hatte mir im Club noch erzählt, dass er auch manchmal im Pornokino unterwegs ist. Wir hatten nach dem Clubabend eigentlich  nur kurz hin und her geschrieben, dass wir ja mal gemeinsam ins Pornokino gehen könnten und uns eigentlich gleich für den Abend verabredet. Ich mag sowas ja. Nicht lange fackeln. Wir waren uns ja eh sympathisch. Einfach mal losziehen.

Ja schon wieder eine ganze Weile, dass ich das letzte Mal drin war. Ich glaube beim letzten Versuch war ich nicht reingekommen, weil der Begleiter kein Hemd anhatte. Mit Klaus war reinkommen kein Problem. Er ist quasi Stammgast, wie er mir schmunzelnd unterbreitete. Allerdings ist er sonst nie mit einer Frau dort. Der Moment des Eintretens bleibt irgendwie unangenehm, obwohl ich das mittlerweile ja schon kenne. Wenn man reinkommt steht man direkt an der Bar. Und man wird da einfach von allen bereits anwesenden (95 Prozent) Männern abgescannt. Die schauen gleich mal, ob sie Glück haben und einen fickbar fänden. Ich ignoriere die Blicke mittlerweile einfach. Aber ganz ausblenden lässt es sich nicht. Wenn der erste Abscan-Moment durch ist, dann bin ich da eigentlich ganz gerne. Denn im Unterschied zum Club kann man sich im Pornokino umziehen, muss man aber nicht. Das heißt ich kann da einfach in meinen ganz normalen Klamotten sein oder mich in ein Club-Outfit schmeißen, je nachdem wonach mir der Sinn steht. Und so für ein cooles Gespräch, bei einem Getränk während drumherum lustige Filme laufen habe ich auch ganz gern einfach mal meine normalen Klamotten an.

Klaus wirkte irgendwie süß nervös. Ich war verwundert, da wir ja im Club schon mal was miteinander gehabt hatten. Also kann nicht am ersten Aufeinandertreffen liegen. Aber er erzählte mir beim ersten Getränk, dass es für einen Mann voll den Unterschied macht, ob man alleine oder in der Begleitung einer Frau in das Pornokino kommt. Mann steigt da in der Hackordnung gleich ganz weit nach oben. An dem Abend waren außer mir nur zwei andere Frauen im Kino, bei etwa 25 Männern. Und irgendwie machte ihm das ungewohnte Gefühl, da nun mit einer Frau zu sein Druck. Da musste ich gleich mal wieder an meinen Blogeintrag mit dem Titel „Performing under pressure“ denken. Als Frau muss ich da gar nichts. Weder Sex haben, noch kommen, noch irgendwas anderes. Null Druck. Supereasy. Aber wenn du als Mann schon das rare Gut Frau mit dabei hast und die dann auch noch was anstellen will, dann musst deinen Mann stehen. Nicht mir gegenüber, aber Männer unter sich, mutmaße ich. Ich wollte eh erstmal einfach nur nen Drink und quatschen. Er war lustig, zumal er einfach mit allen quatschte. Ich stehe immer fasziniert daneben, wenn jemand so gar keine Hemmungen hat mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Das Publikum war wie immer sehr gemischt. Ich mag ja so nen Querschnitt durch die Gesellschaft. Und ich kann mir nicht helfen, die interessanteren Gespräche habe ich eindeutig an der Bar im Pornokino geführt, als in normalen Clubs.

Es ist so doof, das zuzugeben: Aber ich glaube ich mag Pornokinos einfach lieber als Clubs. Schon allein, weil es mein Ego streichelt. Dieses Begehrtwerden. Im restlichen Leben werde meistens gemocht, weil ich im Grunde meines Herzens meistens ein netter Mensch bin. Auch wenn ich mir zugegebenermaßen gerade als die erwischte Geliebte so semi-Nettfindeswert vorkomme. Da ist es doch auch mal ganz reizvoll sich in eine Umgebung zu begeben in der man einfach körperlich begehrt wird. Natürlich auch weil es da nicht sehr viel Konkurrenz lauert, das ist mir bewußt. Nimmt dem Begehrtwerden in dem Moment aber nicht sehr viel weg.

Pornokino mit Klaus also. Ein Drink zum Kopf entspannen. Quatschen an der Bar. Im Hintergrund immer wieder Männer, die aus dem Kinobereich auftauchen und gucken. Ein wenig inspizieren, ob die Chance besteht, mehr gucken zu können, als nur den Film auf der Leinwand. Klaus war immer noch süß nervös. Er hatte Lust, wollte sich aber nicht dabei zusehen lassen. Warf sich auf dem Weg zu einem Separee noch irgendein Potenzmittelchen ein. Auf die Idee, dass er das brauchen könnte, wäre ich gar nicht gekommen. Kleiner Raum mit einer Liege. Er schloss die Tür. Sie war nicht abgesperrt. Die Traube Männer, die uns gefolgt war blieb vor der Tür stehen. Obwohl sie nicht abgeschlossen war, versuchte keiner rein zu kommen. Sie respektierten die Regeln.

Drinnen ging es relativ schnell zur Sache. Raus aus den Klamotten. Wir hatten Lust aufeinander. Hochgeblasen, Gummi an und los ging es. Das Potenzmittel zeigte seine Wirkung. Er vögelte mich nach allen Regeln der Kunst. Ich stand vor der Liege, beugte meinen Oberkörper nach vorne. Er nahm mich von hinten. Fickte ausdauernd. Dann setzte ich mich auf die Liege, Becken an die Kante. Klassisch. Einfach ficken. Einen harten Schwanz spüren. Manchmal brauche ich das einfach. Massierte meinen Kitzler. Kam. Ließ ihn weiterficken. Ausdauernd. Steif, hart. Das Potenzmittel wirkte. Mit dem Nachteil, dass er nicht kam. Ich musste schmunzeln. Er wollte eine Pause.  Da fragte ich ihn irgendwann, ob er die anderen reinlassen wollte. Musste über mich schmunzeln. Weil ich da Bock drauf hatte..

Part of Poly

Keine Ahnung, ob mein letzter Text ein Fehler war, oder nicht. Es wird sich zeigen. Er hat raus müssen. So, anderes Thema jetzt:

Dass polyamore Beziehungsgeflechte nicht einfach sind, das war zu erwarten. Aber da die klassischen Konstellationen für mich nicht fliegen, bin ich bereit das in Kauf zu nehmen. Wobei ich habe es ja bisher nicht so wirklich geschafft, ein derartiges Konstrukt zu haben. Ich hab eher so mehrere Affären nebeneinander. Mr. Bondage ist aktuell der einzige, den ich kenne, der es für sich hinbekommen hat ein Beziehungsnetzwerk mit mehreren Partnerinnen zu haben. Eine davon bin ich. Seit er sich regelmäßig Zeit für mich nimmt, habe ich aufgehört mich zu fragen auf welchem Platz der Hackordnung ich stehe. Was hat mich das vor einer Weile noch beschäftigt, ob ich Nummer Zwei, Drei, Vier… oder was auch immer ich bin. Und jetzt ist es mir wirklich egal. Völlig egal.

Was hat sich geändert? Dass er sich bewußt Zeit nimmt, auch für mich und ich mich dadurch als Partnerin wertgeschätzt fühle. Wir sehen uns regelmäßig, haben mal Sex mal nicht. Ich muss nicht hinterherlaufen. Wir thematisieren die anderen Partnerinnen selten. Wenn es gerade passt für uns beide, dann reden wir auch mal drüber. Ich habe für mich entschieden so manche Dinge einfach nicht so genau wissen zu wollen. So habe ich als eine sehr weise Maßnahme auf der Rirarammelseite für sein Profil die Funktion ausgeschaltet, die mir anzeigt, wenn er sich für Veranstaltungen anmeldet. Ich kann das in seinem Profil nachsehen, wenn es mich wirklich interessieren würde, aber ich werde eben nicht mit der Nase drauf gestossen, wenn es gerade nicht so gut passt.

Wie bin ich auf das Thema gekommen? Mich hat eine Frau angeschrieben und nach Mr. Bondage gefragt. Ich stellte mit Blick auf ihren Account fest, dass sie auch ein Blog hat. Und mit Blick auf ihren Blog, dass sie eine Partnerin von Mr. Bondage ist. Es war eindeutig. Sie hat Bondage-Bilder veröffentlicht, auf der sein Equipment zu sehen war.

Neben der Tatsache, dass es sehr verrückt ist, dass ein Mann Beziehungen gleich zu zwei Frauen unterhält, die über Sex bloggen, stieß mich ihr Blog auf meinen wunden Punkt. Das war wahrscheinlich nicht so gewollt, aber es riss kurz eine alte Wunde auf. Eine sehr schmerzhafte. Ich hatte lange nicht verwunden, dass mich Mr. Bondage damals nicht mit nach Japan genommen hat, beziehungsweise, dass er damals eine andere Frau mitgenommen hat. Da hatte sich ein „ich bin zu fett und häßlich“ in mein Kopf eingebrannt. Das riss deswegen wieder auf, weil er dieses Jahr wieder in Japan beim Fesselmeister war. Bis zu diesem Moment habe ich nie gefragt, ob er dieses Mal allein oder in Begleitung war. Mit dem Nichtwissen konnte ich sehr gut leben. Aber siehe da, sie war mit ihm in Japan. Die beiden kennen sich offensichtlich erst seit diesem Jahr und er hat sie gleich mal mit nach Japan genommen. Jetzt ist in meinem Kopf ein Kampf darüber entbrannt, wie nah ich das an mich ranlasse. Ich kann rausfinden, wie sehr die Wunde noch schmerzt.

Schon wieder nicht mich. Das trifft mich schon ein wenig. Aber ich versuche die zu häßlich und fett-Wunde nicht aufreißen zu lassen. Drücke die bösen Gedanken weg. Denn ich fühle mich wohler mit mir selbst als damals. Bin auf einem guten Weg. Habe meine Ernährung umgestellt. Nehme ganz langsam ab. Arbeite an diesem Punkt. Mag mich nicht in so ein Frustloch fallen lassen. Einfach den Weg weitergehen. Tue das für mich.

Habe beschlossen ihre Blogeinträge erst mal nicht zu lesen. Nicht wegen ihr als Mensch. Sondern nur wegen mir als Mensch. Es ist okay, dass es sie gibt. Es ist okay, dass die beiden Gefühle verbinden, dass sie eine schöne Zeit miteinander verbringen. Da habe ich überhaupt kein Problem. Aber ich will kein messen, kein vergleichen. Einfach nur Teil des Poly-Dings sein und gut. Weil ich es so will.

Dein Mann, Du und ich

Liebe Freundin meines Kollegen,

eigentlich habe ich nicht die geringste Ahnung, wie man der Partnerin eines Mannes schreibt, mit dem ich eine Affäre angefangen habe. Vielleicht sollte ich mit einem aufrichtigen „Es tut mir leid“ anfangen, falls ich dir damit seelische Schmerzen bereitet habe. Das war nicht meine Intention. Das Ziel war und ist auch nicht irgendetwas an eurer Beziehung zu ändern. Dass er dich von ganzem Herzen liebt und du seine Traumfrau bist, daran hat er nie Zweifel gelassen. Das war auch für mich immer außer Frage gestanden. Aber ja, er und ich, wir mögen uns. Kann man das aushalten? Für mich ist das gar nicht so abwegig, da ich an polyamore Beziehungen glaube. Daran, dass man für mehr als einen Menschen Gefühle haben kann.

Ich hatte aus der Tatsache, dass ihr ein Joyprofil habt erst mal den falschen Schluss gezogen, dass ihr euch sexuell Freiheiten gönnt und war dann erstaunt, als mir klar wurde, dass das nicht so war bisher. Man soll nicht von sich auf andere schließen, ich weiß. Ihr seid D/s-mäßig unterwegs. Nicht polyamor. Und ja ich habe schon auch darunter gelitten, dass ich da in was Heimliches geraten bin. Ich bin erleichtert, dass du es weißt. Ehrlich erleichtert. Erleichtert, dass du ihn zur Rede gestellt hast. Dass ihr wohl ein gutes Gespräch hattet. Euch ausgesprochen habt. Etwa zur selben Zeit, als ich den Eintrag gestern geschrieben habe.

Nachdem ihr ein gemeinsames Profil auf Joy habt, ist es nicht sehr verwunderlich, dass du mein Blog gefunden kennst, dass du erkannt hast, wer er ist. Dass ich mich einer Hilfskonstruktion bedient habe, um über ihn zu schreiben können. Es war echt schwierig für mich abzuwägen, schreibe ich darüber oder nicht. Wenn er küsst lässt es einen nicht kalt. Er weiß, was er tut. Weiß, wie er eine Frau anfassen muss. Man kann mit ihm lachen, reden, verrückte Dinge tun. Das wirst unendlich viel besser wissen, als ich. Aber es hat mich nicht kalt gelassen. Es war in meinem Kopf, er ist da herum gegeistert. Ich schreibe in meinem Blog mir immer die Dinge aus dem Kopf, die darin herumgeistern. Dadurch, dass wir Kollegen sind, sehen wir uns oft. Er ist immer präsent. Lässt sich nicht verdrängen.

Andererseits habe ich aber auch den Vorsatz nie eine Beziehung zu gefährden. Das war bisher immer mein mir selbst gegebenes Gesetz. Das habe ich insofern verkackt, weil du Bescheid weißt. Darüber ärgere ich mich. Aber es ändert nichts daran, dass ich nichts an eurer Beziehung ändern will. Auch wenn ich ein wenig in ihn verschossen bin.

Wenn du es aushalten kannst, würde ich mich freuen dich kennenzulernen. Wir wären uns früher oder später sowieso mal in einem Club über den Weg gelaufen, vermute ich. Aber eigentlich ist es mit Offenheit viel schöner. Immerhin lag ich mit dem Bauchgefühl richtig, dass eure Beziehung auf einem so tragfähigen Fundament steht, dass euch das nicht komplett aus der Bahn werfen wird. Das ist beneidenswert. Es gibt mir aber auch die Hoffnung, dass es für mich da draußen auch noch einen Mann gibt, der für mich so ist, wie er für dich. Er war auch erleichtert heute.

Keine Ahnung, wohin das mit uns zwei führen wird. So eine Situation hatte ich noch nie. Aber du bist cool. Handhabe es so, wie es für dich passt.

LG Remi

Würde unseren unglaublich guten Fick gegen eine Freundschaft tauschen…

Nur lesen, nicht bedauern, nicht meine Probleme lösen. Es muss nur aus dem Kopf.

Vermutlich bin ich ziemlich verschossen in den Ehrenamtskollegen und eigentlich müsste ich noch so viel nachschreiben, was so alles mit ihm passiert ist. Mal sehen, ob ich das noch hinbekomme. Viele Gedanken in meinen Kopf heute. Bin sehr gequält. Muss mich erleichtern und schreiben. Ich hoffe es gibt am Ende Sinn, was ich zu Papier bringe.

Ich bin auf der Suche nach einer neuen Wohnung, weil ich das Gefühl hatte, dass sich was ändern muss. Bisher ohne Zeitdruck. Bis heute morgen. Da habe ich mitgeteilt bekommen, dass ich mir bis zum Jahresende was Neues suchen soll. Eigentlich nicht schlimm. Aber irgendwie doch. Aus mehrerlei Gründen. Ich wäre lieber gegangen, bevor man mich loswerden will. Das ist aber nur ein kleiner Randaspekt, der mich quält. Ich habe versucht, was zu finden, was nicht so weit weg ist von da, wo ich bisher war. Bisher sehr sehr frustrierend, weil mir klar wird, dass ich vermutlich überhaupt keine Wahl habe, sondern nehmen muss, was ich kriegen kann. Hier hatte ich zumindest noch meinen Ex als Ankerpunkt, mit allem Für und Wider. Jetzt habe ich Zeitdruck und es muss halbwegs schnell gehen. Und zack die mega Blockade im Kopf. Ich habe Angst, dass wenn ich ans andere Ende der Stadt gehe, werde ich komplett vereinsamen. Dann kommt zu dem Faktor, dass mich der Umzug zwingt, endlich was zu tun, was ich lange vor mir herschiebe, nämlich mein Leben zu entrümpeln, auch noch ins kalte Wasser zu springen. Ich hätte gern nur ersteres getan.

Ich habe vor ein paar Jahren einen Blogeintrag über Einsamkeit und keinen besten Freund zu haben geschrieben. Daran hat sich nichts geändert. Kein bester Freund/in da. Ich habe immernoch meine Freunde, die ein Stück weg wohnen. Aber die Treffen sind seltener geworden. Deren Leben haben sich weiterentwickelt mit Familie oder Haus. Bin nicht ganz einsam insofern ich in der Not immer weiß, bei wem ich mich melden kann.

Aber bin doch einsam hier. Ich LIEBE diese Stadt, in der ich bin. Hier ecke ich mit meinem Lebensentwurf nicht an. Ich will auf keinen Fall weg. Bin glücklich im Job. Aber einsam. Ich habe jeden Abend, wenn ich keinen Termin habe, einen Kater, wenn ich aus der Arbeit nach Hause gehe. Ich liebe meine Kollegen. Die Zeit in der Arbeit. Wir lachen viel, ich kann sein wie ich bin (mit all meinem Sexzeugs). Dann gehen alle heim in ihr gefestigtes Leben, in dem Freunde und ein Partner auf sie warten und ich bleibe einsam zurück. Hoffe, dass schnell der nächste Arbeitstag kommt. Und habe dann nach Feierabend wieder einen Einsamkeitskater. Sonst kompensiert sich das mit einem Zweitjob der Zeit bindet und viel Ehrenamt. Aber in der Ferienzeit habe ich auf der einen Seite zum Glück mal weniger Termine, deswegen kann ich schreiben. Aber auf der anderen Seite mehr Zeit in der mir auffällt, wie allein ich bin.

Der Ehrenamtskollege – wir haben zwischenzeitlich eine ziemlich intensive Affäre begonnen. Ich hab mich mal wieder unglücklich verknallt, wobei ich bin mir gar nicht so sicher, ob ich wirklich verknallt bin. Ich denke dauernd an ihn. Er fühlt sich so seelenverwandt an. Verknallt sein in einen vergebenen Mann wäre nicht so das Problem. Da hab ich ja nun in den letzten Jahren ein wenig Expertise angesammelt. Das geht wieder weg. Und ich habe und werde auch dieses Mal keine Beziehung zerstören. Lieber als eine Beziehung hätte ich ihn als guten Freund. Keine Ahnung, ob das ohne Affäre was geworden wäre. Vermutlich ist auch das mit einer Beziehung meist nicht so einfach, wenn da jemand irgendwie dazu kommt. Aber durch die Affäre bin ich die Frau, die er versteckt. Das hat mich noch nie so sehr gequält, wie bei ihm. Vermutlich auch weil die Einschränkungen, die er mir macht größer sind. Ich kann ihm nicht einfach Nachrichten schreiben, so wie den meisten anderen Affären. Nur zu bestimmten Uhrzeiten. Is nix mit einfach einen Freund um Rat fragen. Das quält mich richtig. Ich mag ihn doch einfach als Menschen so sehr. Auch wenn ich eigentlich keinen Kuss, keine Berührung, keinen Fick und keinen Blowjob mit ihm missen möchte, weil sie sensationell gut waren. Aber vielleicht wäre die Nummer mit der Freunschaft dann irgendwie geworden. Jetzt fühlt es sich ein wenig nach Sackgasse an, aus der ich nicht weiß, wie ich rauskommen soll. Mal sehen, was mir als Kompensation einfällt.

Hatte ihn vorhin, als mich viele Gedanken gequält hatten, angeschrieben und gefragt, ob ich ihm schreiben darf. Die Anwort war Nein. Ich weiß, er meint es überhaupt nicht böse. Er kann nur meine Hoffnungen/Erwartungen nicht erfüllen. Das konnte ich auch nicht erwarten.

Jetzt sind die Gedanken fürs erste aus dem Kopf und die Seele fühlt sich ein wenig gereinigt an. Es geht mir besser als vor 800 Wörtern.

Seile und Spiellaune…

… Das raue Seil glitt über mein Handgelenk. Er nahm meine Hand. Es fing an wie die Fesselung, die sonst in einer Suspension endet. Es beginnt immer mit den Handgelenken, die wahlweise auf den Rücken oder Bauch gebunden werden. Bei mir meistens eher vorne. Meine Schultern sind nicht so beweglich, so dass ich bei einer Fesselung auf den Rücken immer schon so viel Zug auf den Armen habe, dass ich das nicht lange aushalten kann. Während er zu Beginn immer sehr nach dem selben Schema gefesselt hat, auch um Sicherheit in seiner Fesselkunst zu bekommen, ist es schön zu sehen, dass er nun in einem ganz anderem Stadium seines Könnens ist. Mr. Bondage ist sehr sicher geworden in dem was er tut, was vermutlich auch mit seinen Aufenthalten in Japan beim Meister zu tun hat. Er improvisiert mehr. Was auch spannender ist für mich, weil eben immer mal wieder was neues passiert. Ich grinste, als er meine gefesselten Handgelenke über den Kopf nach hinten zog. Mal was ganz anderes.

Dann fesselte er mich mit den Händen über dem Kopf an den senkrechten Balken, der in seinem Zimmer steht. Fühlte sich ein bißchen nach Marterpfahl an. Und ja, ich hatte das Lied auch im Kopf..“..Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer…“ Es war morgens. Ich trug Höschen und T-Shirt. Er trieb mir das Lied gleich wieder aus dem Kopf, den ich spürte, wie die ledernen Enden eines Floggers an meinem Oberschenkel hinunter glitten. Dann traf mich der erste leichte Schlag. Erstaunlich, welche Freude es mir mittlerweile bereitet, wenn er mich schlägt. Er fing langsam an… Steigerte die Dosis. Allerdings konnte ich es nicht genießen. Ich merkte, wie meine Hände anfingen einzuschlafen. Ich versuchte, ob du ein wenig Bewegung die Position verbessern konnte. Aber es ging nicht. Die Handgelenksfesselung war einen Tick zu eng. Ich sagte ihm, dass er meine Hände lockerer binden müsse. Was er umgehend tat. Er band sie aus der Überkopf-Position los und ich konnte sie vor den Körper nehmen. Mein Oberkörper war immer noch an den Balken gefesselt. Dann nahm er sich mit dem Flogger wieder meine Oberschenkel vor. Allerdings hielt die Verbesserung der Armposition nicht lange vor. Meine Hände kribbelten immer noch leicht. Ich sagte es und er band sie ganz los. Erleichtert ließ ich sie einfach nach unten hängen, während ich ansonsten immer noch gefesselt war. Jetzt konnte ich mich auf die Schläge konzentrieren.

Er zog mir zwischen den Schlägen das Höschen nach unten.“ Oh ja, ohhhh jaaa.. Mach mit mir was du willst“, schrie mein Körper. Fingerte mich zwischen den Schlägen. Band mich irgendwann vom Pfosten los. Belohnte mich für die Schmerzen mit dem Stahldildo. Das Gefühl, wenn das dicke Ende in mich hineingleitet. Wie es umfasst wird von meiner Vagina. Festgehalten. Dann beginnt er ihn zu bewegen. Ganz tief in mir. Durch die Wölbung Richtung Bauchdecke trifft er genau den G-Punkt und reibt zeitgleich den Kitzler. Immer wenn er mich damit fickt habe ich das Gefühl, dass wenn er weitermacht squirte ich das ganze Laken voll. Das habe ich sonst nie. Er mit diesem Ding, diese Kombination macht mir diesen ganz tief aus dem inneren kommenden Orgasmus. Ein Orgasmus von dem ich noch Tage zehre. Der mich komplett entspannt. Er kann das machen. Das hat soviel Macht über mich.

Das war das Erlebnis, das nun schon ein paar Wochen her ist. Wir waren die letzten Tage zusammen auf seiner Geschäftsreise. Das heißt, dass er an zwei Tagen ziemlich lang gearbeitet hat. Er hatte wie immer sein Spielzeug dabei. Ich hoffte, dass wir fesseln oder sonst irgendwie spielen würden. Aber die ersten beiden Abende war ich so platt, dass ich gleich nach Ankunft im Zimmer eingeschlafen bin. Bei mir ging einfach gar nichts. Einmal hatte ich ein wenig zu viel Sonne abbekommen, das andere Mal war ich einfach platt. Die anderen beiden Abende war es genau andersherum. Er war nicht in Spiellaune. Da sind wir wieder beim Erzwingen. Geht nicht. Es muss einfach passen. So waren wir fünf Tage zusammen und es ist nicht viel passiert, außer dass wir quasi zusammen masturbiert haben. Er hat Pornos geguckt, aber er war einfach nicht in Spiellaune. *Schnüff*. Aber es wird auch wieder Momente geben in denen es passt.

Auf Geschäftsreise in der Provinz…

Ich wollte bloggen, weil ich Zeit habe und es noch viel zu erzählen gibt. Mr. Bondage hat mich auf Geschäftsreise irgendwo in die Provinz mitgenommen. Das hatten wir lange nicht mehr und ich genieße es sehr einfach etwas Neues zu sehen. Ich kann mich ja für fast jeden Ort begeistern. Ich lande in einem Cafe, das mir schon am Vortag gut gefallen hat. Eine schöne Atmosphäre um einen Blogeintrag zu schreiben. Sitze am selbenTisch, wie am Vortag. Ich sitze unweit von einem Tisch mit drei älteren Männern. Auf den ersten Blick sehr unspektakulär. Alle schon über 60. So wie semi erfolgreiche Männer in einem ein bisschen größeren Provinznest halt so aussehen – wie deutsche Pauschalurlauber auf der Aida. Nach fünf Minuten habe ich mein Caféwahl sehr bereut, weil sie sich so laut über die  bevorteilten  Flüchtlinge unterhielten, dass ich es noch nicht mal mit Musik auf meinen Kopf ausblenden konnte. Die breitgetretenen Bildzeitungsweisheiten machten mich so wütend, dass ich einfach nicht eine Zeile schreiben konnte. Tränen stiegen mir in die Augen, über die Ansichten der „Wir sind doch keine Rassisten“-Fraktion, die sich aber insgeheim für schlauer und fleißiger halten, als die „Anderen“ und deswegen glauben, ihren Wohlstand verdient zu haben. Ich will ihnen den Fleiß gar nicht abstreiten, aber sie vergessen beim Rosinen picken vom Buffet an einem friedlichen Ort in der Mitte von Deutschland, dass sie es auch einfach, das Glück der Geburt am richtigen Ort ist.

Ich habe lange mit mir gerungen, was ich nun mache. Mr. Bondage hatte mir erst kürzlich erzählt, dass er an einem See lag und neben ihm sich auch welche offen rassistisch geäußert hatten. Er hatte auch lange mit sich gerungen und ihnen am Ende ins Gesicht gesagt, dass er das faschistische Gequatsche nicht aushalten kann. Das fand ich sehr mutig. Nun saß ich da, in einer fremden Stadt, in einem Cafe weit weg von zu Hause. Mit drei rassistischen Opas, die offensichtlich auch noch jeden in dem Cafe kannten. Ich hatte den Brunch bezahlt und hätte noch eine weitere Stunde Kaffee vor free und Essen haben können. Aber ich musste raus. Raus aus einer Situation, die mich unfassbar wütend machte, die mir die Tränen in die Augen trieb. Ich zahlte und verließ das Lokal. Beim Gehen sagte ich den Herren, dass ihr Gequatsche einfach nicht auszuhalten sei. Sie riefen mir nach, dass ich mich doch woanders hinsetzen solle. Ja, das würde ich sehr gerne machen. So was von gerne. Ich bin nun in einem Cafe mit einem sehr viel diverseren Publikum. Und es tut mir gut und meiner Schreibmuse gut. Mein Herz hat sehr laut geklopft, als ich den Herren das entgegnet habe. Keine Ahnung, ob sie überhaupt verstanden haben, worum es mir ging und nicht fälschlicherweise glauben, dass es sich auf ihre Lautstärke bezog. Aber egal. Es ist zumindest mal jemand aufgestanden und hat was gesagt. Und ich bin mir sicher es bleibt ihnen im Gedächtnis, weil es nicht jeden Tag passiert, dass einem jemand sowas ins Gesicht sagt.

Das war jetzt weit weg vom Thema meines Blogs. Ein Seitensprung zu einem anderen Thema quasi. Aber es gibt Momente und Orte, da fühle ich mich nicht frei genug über meine wilden Sexgeschichten zu schreiben.

Aber jetzt geht es los: Mein Themenspeicher ist voll. Welches Erlebnis verblogge ich zuerst?

Es tut mir leid, wenn ich zeitlich immer so hin und her springe. Aber manchmal bekomme ich das nicht besser hin. Weil ich gerade mit Mr. Bondage unterwegs bin erzähle von unserem letzten Zusammensein von vor ein paar Wochen. Er ist zurück in meiner Stadt. Was nicht dazu geführt hat, dass wir uns öfter sehen. Während ich Phasen hatte, in denen ich damit gehadert hätte, fühlt es sich jetzt gerade ziemlich okay an. Weil er sich auch bewusst immer mal wieder Zeit für mich nimmt – quality time. In letzter Zeit hängt es manchmal eher an meinem eingeschränkten Zeitplan. Er hatte sich ein Wochenende Zeit genommen. Er war in meiner Stadt. Zeit in seinem neugeschaffenen Fesselreich. Wir hatten es noch nie ausprobiert, seit sein Zimmer fertig ist. Ein kleines Dojo mit einer Balkenkonstruktion als Suspensions-Points – also Hängepunkte. Auch das letzte Mal Fesseln ist schon wieder eine ganze Weile her. Manchmal weiß ich gar nicht, ob sich mein Körper erst mal wieder daran gewöhnen muss. Vielleicht bin ich völlig aus der Übung. Wobei ich eh keine Ahnung hatte, ob er überhaupt Fesseln in Erwägung zog. Das macht das ganze ja auch so aufregend und spannend. Ich kann das nicht erzwingen. Es muss passieren. Er muss Lust haben. Ich kann mir das nicht anders wo holen. Ich kann nicht einfach zu jemand anderem gehen und mir das zu holen, so wie bei „normalem“ Sex. Es zwingt mich zu Geduld. Mich über die Momente zu freuen, in denen es so kommt. Wir verbrachten die Nacht mit einander. Ich erinnere ich schon gar nicht mehr, ob da überhaupt was passiert ist oder wir beide einfach nur super müde kuschelnd ins Bett gefallen sind.

Noch ein kleiner Einschub. Wir hatten in letzter Zeit mal einen Moment , der mir nachhaltig im Gedächtnis geblieben ist. Ich hatte meine Tage, die Hormone liefen Amok. Er kam später als gedacht, ich musste warten, war müde, machte ihm die Hölle heiß. Das kommt nicht sehr oft vor, dass ich so bin, aber es gibt auch bei mir so Momente. Ich hasse das, aber ich komme in dem Moment da nur sehr schwer raus. Ich lasse sonst schlechte Laune nur sehr selten an Menschen aus. Aber da ging einfach nichts mehr. Ich kam in seinem Zimmer an, schmiss mich in meine Schlafklamotten und nach einem Abstecher ins Bad, legte ich mich ins Bett. Ich sprach kein Wort und drehte mich von ihm weg. Ich war einfach sauer und beleidigt und meinen Hormonen unterlegen. Das ließ ich gnadenlos an ihm aus. Er hätte sich streiten, zurück mosern, es auf die Spitze treiben können … Hätte. Aber er hatte einen wirklich weisen Moment. Er legte sich einfach hinter mich und nahm mich wortlos in den Arm. Hielt mich ganz fest. Und zack brachen alle Schleusen bei mir. Er hatte genau das richtige getan. Die Lösung der Situation war einfach Liebe. Ich heulte Rotz und Wasser. Heulte die schlechten Gefühle, das schlechte Gewissen einfach raus. Die Tränen spülten die negativen Gefühle aus meinem Körper. Ich war ihm so dankbar. Das war ein sehr intensiver, naher, liebevoller Moment. Wir kuschelten und hielten uns fest im Arm.

Zurück zum gemeinsamen Wochenende. Zusammen ausschlafen ist immer eine Grundlage für eine schöne Zeit. Morgens hat er eh immer mehr Lust. Ich erinnere mich überhaupt nicht an den Ablauf fällt mir gerade auf. Nur an den Moment, wo er seine Seile hervorzauberte. Rrrr . Mein Körper fällt sofort in wohlige erwartungsvolle Anspannung. Ein „ja, Jaaa , JAAAAAAA… JUHUUUUU“ ging mir durch den Kopf. Endlich. Ich war gespannt, ob er mich mal wieder aufhänge würde, oder mich endlich mal wieder weitgespreizt auf den Boden fesseln würde. In meinem Kopf sprangen die unterschiedlichsten Varianten im Galopp durch. Ich fand sie alle gut… Da spürte ich das erste Seil über meinen Arm gleiten… Schloss die Augen und genoss das Gefühl

Was man im Club so alles zu sehen bekommt…

Zugegebenermaßen hätte man den Titel des letzten Eintrags anders wählen können. Aber der Eintrag hat insofern seinen Zweck erfüllt, als dass er mich runtergeholt hat vom Rastlossein. Ich war nicht unterwegs gewesen gestern. Habe einfach einen Abend allein zu Hause verbracht. Heute sehe ich das alles schon wieder viel entspannter. Der Kater ist weg.

Aber es sind immer noch so viele Gedanken in meinem Kopf, die geschrieben werden wollen.

Dank meines älteren Kollegen war ich nun innerhalb von einer Woche auf zwei GangBang-/Herrenüberschuss-Partys. HÜ als solches kenne ich von normalen Clubabenden, da ja immer irgendwie Herrenübschuss herrscht, außer auf den Paar-Bi-Ladys-Abenden, die ich eh nur so semi-gern mag. Aber es macht schon nochmal einen Unterschied, ob man auf eine Party geht, die das explizit als Motto hat oder auf einen normalen Clubabend.

Der Veranstalter beschreibt auch relativ genau, wer das Zielpublikum dieser Party ist. Eben keine Paare, die klassische Swinger sind und nur mal  Partnertausch machen wollen. Sondern aktive Damen und aktive Paare im HÜ-Sinne. Bei denen trotzdem natürlich die Grenzen respektiert werden und sie auch nicht als Freiwild anzusehen sind. Es stand auch noch explizit dabei, dass es keine Profis geben wird, wie bei manchen ähnlich lautenden Partys üblich. Über die unterschiedliche Höhe des Eintrittspreises an diesem Abend für Männer und Frauen möchte ich hier jetzt gar nicht diskutieren.

Beim ersten Mal hatte ich mir noch ein Leuchtarmband geben lassen. Der Club bietet die Möglichkeit sich so eines umzumachen, wenn man sich die Veranstaltung mal ansehen möchte. Damit ist schon weithin sichtbar, dass die Herren es gar nicht erst versuchen brauchen.

Ich war sehr neugierig auf die Frauen, die auf so einer Party unterwegs sind und wollte sehen, wie die das ausleben. Und ich hoffte, dass ich ein paar interessante Spiele zu Gesicht bekommen würde. So grundsätzlich war auf den Partys einmal gefühlt die komplette gesellschaftliche Bandbreite unterwegs. Zwischen ordinär und stilvoll, von sehr dick bis die perfekte Figur nackt, mein Alter bis Super-MILF – es war alles an Frauen und auch Männern dabei.

Ich liebe es ja, mich neben eine Matte zu setzen und dem Treiben zuzusehen. Ich kommentiere das dann immer leise vor mich hin. Das alte „Problem“ beim Zusehen ist meistens, dass man als Frau nicht lange allein neben so einer Matte sitzen kann, ohne dass der erste sein Glück versucht und anfängt einen am Rücken zu streicheln. An sich ist das kein Problem, weil wenn man dann abwinkt, dann gehen sie eigentlich auch alle brav wieder weg. Aber es kommt eigentlich nie vor, dass nicht einer glaubt sich erbarmen zu müssen, mit der einsamen Frau. Männer gucken im Regelfall nur unfreiwillig zu, weil sie keine Chance sehen zum Zuge zu kommen, ist mein Eindruck.

Wenn ich was Anregendes sehe, dann kann es schon mal passieren, dass einer der Angrabbler mich in der richtigen Stimmung erwischt. Aber eigentlich bin ich auch sehr zufrieden, wenn ich einfach nur zusehen kann. Ich sitze oder stehe dann da, schließe auch mal meine Augen und versuche mit vielen Sinnen zu erfühlen, ob die Beteiligten Spaß an der Sache haben. Man kann das spüren, finde ich. Das hat gar nichts mit der Lautstärke des Stöhnens zu tun. Eigentlich höre ich immer gleich, wenn das nicht echt ist. Da fange ich dann immer an leise im Takt mitzustöhnen und schmunzele vor mich hin, über die Show, die Dame dann macht. Natürlich stecke ich in so einem anderen Frauenkörper nicht drin, aber ich finde, dass man in den meisten Fällen schon ganz gut sehen kann, ob da jetzt was orgasmisches um die Ecke kam oder nicht. So sehr ich mich freue, dass ich da Frauen sehe, die sehr genau wissen, was sie möchten, was sie anmacht, so schade ist es, dass ich doch eine ganze Reihe Frauen gesehen habe, die sich endlos durchvögeln lassen, aber nicht kommen dabei. Was auch nicht verwunderlich ist, wenn man den Studien glaubt, die sagen, dass nur ein Drittel bei reiner vaginaler Stimulation kommt. Was damit ja auch im Swingerclub viele sein müssten, die davon eben nicht kommen.

Was man im Club am meisten sieht, ist reines Geficke und wildes Gefingere. Mag für manche klappen, aber für die meisten vermutlich einfach nicht. Ich sehe selten Frauen, die so wie ich einfach selbst nachhelfen. Häufiger sehe ich noch Männer, die mit Hingabe lecken. Yeah.

Fasziniert habe ich auf den beiden Partys Frauen zugesehen, die sich sichtbar wohl gefühlt haben in einer Horde Männer und sehr genau artikuliert haben, was sich möchten. Die initiativ waren. Die der komplette Boss in der Situation waren und die Herren nach ihren Wünschen dirigiert haben. Die sich Null blöd dabei vorkamen, wenn da eine ganze Schlange Herren mit ihren Schwänzen anstand. Die sich da nach und nach von den unterschiedlichsten Männern haben ficken lassen. Angstfrei, genießend. Manche mit Orgasmus, manche irgendwie ohne. Aber sie haben es einfach getan. Immer cool, wenn man sich nix scheißt und tut, worauf man eben Bock hat.

Ich bewundere das ja in gewisserweise. Ich hatte ja auch schon großartige Momente, an denen mehrere Männer beteiligt waren. Aber wenn ich so komplett auf mich allein aufpassen muss, dann kann ich immer nicht abschalten. Am einfachsten geht das mit einem Dom, der für Herrenübschuss sorgt, oder einem Mann von dem ich weiß, dass es ihn kickt, wenn er teilt und dabei zusieht.

In letzter Zeit war ich öfter mit Männern unterwegs, die ich nicht so gut kenne. Da bin ich immer ein wenig gehemmt, was die Beteiligung von anderen Männern angeht. Weil ich nicht so genau einschätzen kann, wie es ihnen damit geht. Ganz allein war ich eine ganze Weile nicht unterwegs.

Ich amüsiere mich immer mal wieder über die Stöhnshow, die Frauen so abfackeln.  Im Gegenzug erfreue ich mich an allen echten Erregungs-Zuständen. Wenn ich sehe, dass eine Frau wirklich Spaß hat, dann macht mich das in so kurzer Zeit richtig heiß. Das was die meist ziemlich miesen Pornos auf irgendwelchen Bildschirmen im Club nicht hinbekommen, das schaffen genüßlich vögelnde Menschen sofort – mich in Stimmung bringen.

Bei der letzten HÜ – Party war eine Frau, die nackt wie gemalt aussah. Perfekte Figur, dank guter Gene. Sie wirkte nicht, als hätte sie dafür viel investieren müssen. Aber sie wusste das auch sehr genau, was sie ein wenig weniger attraktiv machte. Inhaltlich war sie mir auch deutlich zu flach. Aber das wird die meisten Männer Null interessiert haben. Nahezu alle Männer hätten sie gerne gefickt. Um so erfreulicher für die Herren, dass die Dame irgendwann auf einer Matte zugange war. Sie steckte in Mitten einer Horde von Männern  – bestimmt fünf und genoss es komplett. Drumherum standen noch weitere zehn und sahen dabei zu. Sie wurde gefickt, blies noch einen währenddessen und handjobbte einen weiteren. Zwischendrin erzählte sie ganz locker noch immer irgendwelche Storys oder machte Witze. Die war echt der Knüller. Sie feuerte die Jungs an, wenn sie sie fickten. Oder erklärte ihnen technisch, was sie beim Ficken am besten tun sollten. Oder erzählte sonst einen Schwank aus ihrem Leben. Sie unterhielt den ganzen Raum, während sie sich nehmen ließ. Aber ich hatte das Gefühl, dass sie sich nie gehen ließ. Irgendwann stellte sie sich vor die Matte und bückte sich, so dass die Männer sie im Stehen doggy nehmen konnten. Was die Herren dann auch taten. Sie gab Anweisungen, wie sie es denn gern hätte und bewegte selbst noch ganz wild ihre Hüften, während sie genommen wurde. Dann machte sie wieder Witze und quatschte mit anderen die Drumherum waren. Und plötzlich kam ein ganzer Schwall aus ihr heraus. Sie squirtete – völlig unerwartet. So alle paar Minuten. Ohne dass ich das Gefühl hatte, dass sie auch nur irgendwie in der Nähe eines Orgasmuses war. Sehr faszinierend, auch weil ich es so gar nicht verstand. Irgendwann stand sie mit ihren nackten Füssen in einer ziemlich enormen Pfütze und es machte ihr Null aus. Das ganze Schauspiel war unterhaltsam, aber auch wie ein Unfall bei dem man nicht wegschauen kann. Das ging ewig so weiter. Irgendwann ging ich dann. Später an der Bar erzählte sie noch, dass sie später zu Hause noch ihren Freund wecken würde und der jetzt noch ran müsste. Sie war also noch völlig unbefriedigt. Auch nach bestimmt zehn Männern. Das würde ich wohl mal nymphoman nennen.

Drüber hinaus lernte ich kennen, wie der Kollege im Club so tickt. Das Gute und Schlechte gleichzeitig ist: Er ist sowas von ein Gentleman. Er nimmt „zuviel“ Rücksicht auf mich… „Du musst schon Bescheid geben, wenn ich dich ficken soll“ Er macht nicht einfach. Während wir gerade rummachen, meine ich. Das macht es meinem Kopf nicht leicht. Zumal er mir damit ja auch nicht das Gefühl gibt, dass er jetzt megascharf auf mich ist und mich jetzt unbedingt nageln will. Was für den Kopf als Sexualorgan aber durchaus ein wichtiger Aspekt ist. Er wäre ein toller Aufpasser, ich würde ihm 100 Prozent vertrauen, wenn er mich führt und an andere Männer verleiht. Aber er ist so gänzlich unführend bisher. Dieses Mal habe ich ihm einen geblasen, während ein anderer mich gefickt hat. Die Situation musste aber ich einfädeln. Blasen und dabei doggy genommen werden ist aktuell eines meiner liebsten Dinge. Auch wenn ich an diesem Abend nicht dabei gekommen bin. Nicht schlimm. Ich hatte trotzdem sehr viel Spaß und genieße die Zeit mit dem Kollegen außerhalb der Arbeit in der sehr freien, wilden Umgebung. Naja und im Blowjobben bin ich ja eh unschlagbar.