Harter Versöhnungsfick

Huch, jetzt habe ich so lange nicht gebloggt, dass ich erst mal völlig verwirrt bin nach meiner Rückkehr, da die Seitenoberfläche von WordPress völlig anders aussieht, als vorher. Seit Mitte März nix mehr geschrieben. Das Leben rauscht vorbei. Nach exzessiven Jahren habe ich nun eine ruhige Phase, in der ich mich ein wenig konsolideren muss. Im Job angekommen muss eine Weiterentwicklung her. Nach einem 3/4 Jahr ist es mir nun endlich gelungen, dass ich meine Wohnung soweit hergerichtet habe, dass ich gerne da bin. Dass ich mir auch vorstellen kann Besuch zu haben. Dass ich nicht mehr lieber bei Mr. Unauffällig bin, sondern es auch genieße Zeit für mich allein zu Hause zu haben. Dankbar, weil er mir bei vielem Handwerklichem geholfen hat und mir den letzten Schubs gegeben hat. Das ist mutmaßlich sein größter Verdienst: Mir zu einem Zuhause bei mir verholfen zu haben.

Als Anschluss an den letzten Blogeintrag: Nach meinem Urlaub haben Mr. Unauffällig und ich uns wiedergesehen. Lässt sich eh nicht vermeiden, da wir Kollegen sind. Aber auch privat. Aber wir sind in einer Off-On-Schleife gefangen. Immer mal wieder wird es ihm zuviel, dann stellen wir alles in Frage und nach einer Weile vögeln wir zur Versöhnung. Es geht nicht mit und nicht ohne einander. Mal sehen wann wir unser Verhältnis so austariert haben, dass es für uns beide passt. Ich mag ihn und er fickt gut. Und ich glaube, dass wenig Menschen in meinem Leben mich besser kennen als er.

Wenn diese On-Off-Nummer was Gutes hat, dass wir in Regelmäßigen Abständen Versöhnungssex haben. Mir ist da einmal in sehr bleibender Erinnerung geblieben. Wir hatten uns gerade doch sehr emotional gezofft. Er war wütend auf mich. Keine Ahnng mehr, warum genau. Er zog mich dann in sein Trainingszimmer. Während seine Aufforderungen sonst noch einen netten Unterton haben, klang das „Knie dich hin“ jetzt wie eine Drohung. Eine Androhung. Eine Bestrafungsankündigung. Während ich dem Spiel mit der Bestrafung selten was abgewinnen kann, da ich es in den meisten Fällen sehr albern finde etwas absichtlich falsch zu machen um bestraft zu werden, war ich nun aus seiner Sicht ernstlich ein böses Mädchen gewesen und er klang nach Frustabbau. Während mich dieses Szenario bei so einigen Männern zum sofortigen Weglaufen animiert hätte, aus Angst, dass ihnen das entgleisen könnte, turnte es mich in diesem Kontext so dermaßen an. Auch ich war noch Streitgefühlsaufgeheizt. Ich vertraue ihm zu 100 Prozent. Auch wenn er ernsthaft sauer auf mich war, ist er zu vernünftig, um mir Schaden zuzufügen.

Während ich auf seiner Sportmatte auf allen Vieren kniete, war er ins Schlafzimmer gegangen um etwas zu holen. Die Tatsache, dass er einen anderen Weg als üblich gewählt hat, um mit unserem Streit umzugehen, machte mich an. Sonst schmeißt er mich einfach raus, will Ruhe haben (oder ich hab mich vorher freiwillig verpisst). Ich kniete da und war mit Sicherheit schon feucht, bevor er zurück im Zimmr war. Er zog mir meinen Sportschal über die Augen und das Höschen über den Arsch runter. Dann knallte der erste Schlag auf meinem Hintern. Gürtel. Hufff. Noch zwei, drei weitere Schläge. Sehr hart für seine Verhätnisse. Tränen schossen mir in die Augen. Ich merkte ihm an, dass er ein wenig erschocken war über die eigene Leidenschaft und Emotionen, die ihn zu den Schlägen verleitet hatten. Hart an, aber nicht über der Grenze. Ich war trotzig: „Na hau doch zu. Ich geb nicht klein bei.“ Noch ein paar weitere Schläge. Das hab ich auch nicht so oft: Momente in denen ich nicht so viel nachdenke, sondern einfach in der Situation bin. Mit Emotion. Er war auch zum Platzen geil. Rammte mir seinen Schwanz tief in den Mund, so dass es mich leicht würgte. Danach fickte er mich hart doggy und kam ziemlich gleich, ziemlich laut. Dann packte er seinen Hitachi aus und ließ mich kommen. Intensiver Orgasmus. Schließlich zog er mir das Tuch von den Augen. Er nahm mich fest in den Arm. Und versicherte sich zig Mal, ob alles okay ist. Begutachtete meinen sehr roten Hintern, weil er Angst hatte, mich verletzt zu haben. Da hatte ich schon weit mehr ausgehalten. Es würde nicht mal ein blauer Fleck bleiben.

So ein emotionaler Versöhnungsfick mit Schlägen ist schon auch echt ein Ritt auf einem schmalen Grat. Aber in dem Fall war es genau das gewesen, was wir beide so sehr gebraucht haben. Der Frust und Streit war wie weggeblasen und wir konnten ohne Emotionen weiterdiskutieren.