Wenn keiner Sex mit einem darf…

…dann geht es einem erst Recht ab, oder?

Ich hatte mich, als die Corona-Krise Fahrt aufgenommen hat, zu meinen Eltern begeben. Um erst mal der völligen Isolation in meiner Single-Stadt-Wohnung zu entgehen. Meine Eltern haben ein großes Haus mit Garten, da kann man es ganz gut aushalten und sich aus dem Weg gehen.

Ich hatte mir in weiser Voraussicht zu Beginn letzter Woche noch einen Schwung Sexspielzeug bestellt. Einen schönen Gummidildo (hatte ich selbst noch nie einen ordentlichen), einen MagicWand (nicht original), Analplugs in verschiedenen Größen und einen Vibrator. Ich wollte eh mal meinen eigenen Spielzeug-Vorrat ein wenig auffrischen. Bisher besitze ich den wundervollen Stahldildo, den mir ein Mann geschenkt hat (der aber noch beim Ex-Kollegen liegt) und Womanizer, den ich mal als Rezensions-Exemplar bekommen habe (habe ich die jemals geschrieben?) (liegt auch noch beim Ex-Kollegen). Aber soviel Endgültigkeit wollte ich dann doch nicht schaffen und die Sachen bei ihm einsammeln. Irgendwie hatte ich bisher immer eher wenig Spielzeug selbst. Aber da mich der Ex-Kollege so wunderbar bespielt hat, bin ich auf den Geschmack gekommen und hab ich beschlossen selbst aufzurüsten. Wären wir noch zusammen, dann hätten wir vögelnd die Ausgangssperre rumbekommen. Und uns dann gehasst hinterher vom vielen Aufeinandersitzen.

Doch nun sitze ich hier bei meinen Eltern und habe meine neu erworbenen Spielzeuge nicht mitgenommen. Die Rezensionen müssen also warten. Zu Hause bin ich gefühlt ein asexuelles Wesen. Sind wir das nicht alle? Ich hab auch in meiner Teenager Zeit eigentlich nie jemanden mit nach Hause gebracht. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum. Ich war eh eher immer schon wild unterwegs. Vielleicht wollte ich nicht, dass es jemand mitbekommt.

Netterweise hat sich mein Körper scheinbar den Umständen angepasst und hat die Tage vorgezogen. Ausnahmsweise ganz gut, dann hab ich das gleich abgehakt und bis mich kein Sex/Nähe haben nervt, vergehen noch ein paar Tage mehr.

Zwar ohne Spielzeug aber trotzdem gucke ich zum Einschlafen Pornos und mach es mir selbst. Zur Zeit gucke ich Japanese Gangbang oder toyed. Mit vielen Männern die eine wehrlose Frau mit Vibratoren bespielen. Wie alle Filme ohne Ton. Wenn die Japanerinnen in den Filmen dann auch noch Klischee-Verstärkend rumquietschen, bin ich völlig abgeturnt. Ich hab da immer so Phasen in denen ich was gucke. Das ändert sich aber auch schnell mal wieder.

Seit gestern kann ich aber auch exklusives Material gucken. Mr Riesig hat mir Bilder und ein Video von sich geschickt. Er macht es sich mit einem Stahldildo oder reitet einen großen fleischfarbenen Dildo. Ich mag es sehr, wenn Männer dahingehend aufgeschlossen sind. Wenn sie wissen, was es heißt anal genommen zu werden. Er hatte das bei unserem ersten Abend schon angedeutet, dass er auch in die Richtung Erfahrung hat. Es hat mich auch echt angemacht, das anzusehen. Mal sehen was wir noch so ausprobieren werden zusammen, wenn das Corona-Ding vorbei ist. Vielleicht mal ein Strapon ausprobieren. Er hat mich jedenfalls gefragt, ob ich mir das vorstellen kann. Kann ich. Auch wenn ich echt Respekt habe. Hab ich noch keine Erfahrung mit.

Ansonsten merke ich, wie mich das Lipödem zunehmend quält. Ich habe heute Sport gemacht. Im Trainingsraum bei meinen Eltern ist ein Spiegel. Ich komm so gar nicht mehr auf meinen Körper klar. Diese kranken Fettzellen müssen unbedingt weg. Man muss nicht nur gegen einen sichtbar langsam unförmiger werdenen Körper anarbeiten, auch gegen eine eingeschränktere Beweglichkeit. Hart für den Kopf. Ich muss mir das Geld erarbeiten für die Liposuktion(en), so schnell wie möglich. Aber es ist richtig viel Geld. Aber da führt gar kein Weg dran vorbei, wenn ich nicht völlig unglücklich werden will. Auch wenn Mr. Riesig sich ein Foto von „meinem geilen Hintern“ wünscht und ich mich darüber freue. Es ist zuviel. Aber ich versuche mich nicht von negativen Gedanken runterziehen zu lassen und schiebe diese schnell zur Seite.

Soviel als Gedanken-Update aus der Isolation.

Angenehmes Wecken

Der Orgasmus, den mir Mr. Bondage besorgt hatte, war großartig gewesen, aber auch sehr energieraubend. Deswegen bin ich einfach gleich eingeschlafen. Kein Kuscheln, keine Revanche. Im Nachhinein hat er mir erzählt, dass er viel wachgelegen und nachgedacht hatte in dieser Nacht. Und er hat zum ersten Mal gemerkt, dass ich wohl Atemaussetzer beim Schlafen habe. Das haben mir schon so einige Männer gesagt. Er allerdings noch nie. Ich habe den Besuch beim HNO fest auf meinem Plan. Mein Körper hat wohl einfach Erholung gebraucht. Nach 10 Stunden bin ich wieder aufgewacht. Mr. Bondage schlief noch tief und fest. Ich kletterte aus dem Bett und ging erst mal ins Bad, duschte. Und überlegte mir, wie ich ihn wohl am liebsten Wecken wollte. Ich hatte dankbar seine lustvolle Behandlung genossen und wollte ihm nun Gutes tun. Frühstück ans Bett, Blowjob oder Kuschelattacke, diese Optionen gingen mir durch den Kopf.

Nachdem ich mich wieder wie ein Mensch fühlte ginge ich zurück zu ihm ins Bett. Ich kuschelte mich erst mal an ihn hin. Streichelte ihm über die Brust. Er öffnete die Augen und grinste. Ich streichelte auch seine Brustwarzen – sein ultimativer Einschaltknopf. Noch dazu war für seine Lust morgens immer der beste Zeitpunkt. Ich musste mich ja einfach nur über die Morgenlatte hermachen. Ich entblößte meine Brüste unter meinem Schlaf-Shirt. Zog alle Register. Ließ meine nackten Brüste über seinen Oberkörper gleiten. Meine Hände tasteten nach seiner Latte. Er stöhnte so im Halbschlaf leise auf. Die Art des Weckens gefiel ihm. Ich kletterte an ihm runter und fing an seinen Schwanz mit meinem Mund zu bearbeiten. Meine Hände kümmerten sich um seine Eier. Er ist ja nur schwer zum Kommen zu bringen. Ich tat mein Bestes und wichste ihn hart und ausdauernd. Wechselte zwischen Blow- Handjob und beides gleichzeitig. Nach einer guten Weile übernahm er und ich leckte während er die letzten paar Meter bis zum Höhepunkt selbst Hand anlegte seine Eier. Und er kam. Juhuu. Guter Start in den Tag. Wir kuschelten nachdem er sich saubergemacht hatte und dösten zusammen noch ein wenig. So schön, ganz ohne Zeitdruck. Das haben wir in letzter Zeit nicht oft gehabt.

Wir machten uns zusammen ein gesundes, leckeres Frühstück und hatten einfach eine gute Zeit zusammen. Untertags wollten wir einen Ausflug machen. Ich nahm ihn mit auf eine Veranstaltung auf der auch meine Eltern und mein Bruder waren. Ich stelle ihn als einen Arbeitskollegen vor. Es war gar nicht so leicht nicht zu vertraut miteinander umzugehen. Hätte ich ja mal nicht gedacht, dass ich ihn meinen Eltern vorstellen würde. Sie stellten keine Nachfragen, also war meine Geschichte plausibel. Am Abend als wir spät heimkamen war ich einfach sehr müde. Obwohl ich so lange geschlafen hatte. Wir wollten beide einfach schlafen.

Der nächste Morgen begann sehr ähnlich wie der erste. Ein kleiner Blowjob am Morgen… Später am Tag wollte er mich dann mit zurück in meine Stadt nehmen. Da er auch abreiste für den Weihnachtsurlaub wollte er vorher noch die Wohnung auf Vordermann bringen. Wir hatten irgendwann an dem Wochenende darüber geredet, dass wir noch Fesseln wollten. Ich ging davon aus, dass wir das am Morgen tun würden. Allerdings fing er vorher noch das Putzen an. Er ist superordentlich, wenn er mal loslegt muss man ihn einfach machen lassen. Ich zog es vor ihm einfach nicht im Weg umzugehen. Etwa eine Stunde vor wir abfahren wollten war er mit Putzen soweit fertig. Also beschloss ich ihn Proaktiv noch daran zu erinnern, dass Fesseln cool wäre. Zog mir die Büstenhebe vom ersten Abend wieder an. Schwarzes Höschen. Darüber einen neuen schwarzen Kimono, den ich auch noch nicht angehabt hatte. Damit stellte ich mich vor ihn. Es verfehlte seine Wirkung nicht…