Mal sein Hintern…

Vielen Dank für eine Woche Weihnachten. Ich kann gar nicht fassen wie großzügig ihr wart. Ich war ja schon fast versucht euch an meiner Freude teilhaben zu lassen und zu zeigen, welch wunderbare Dinge ihr mir von meiner Wishlist geschenkt habt. Aber es fühlt sich dann so nach angeben an, auch wenn es eigentlich nur Freude ist. Aber Danke. Danke. Danke. Ich werde beim Benutzen, Tragen, Lesen an euch denken.

Die Wishlist hat den Nachteil, dass man keine Sendungsverfolgung als Beschenkter hat. Ich weiß bei zwei Dingen nicht, wo sie gelandet sind. Der lila Doppeldildo von Sohimi fehlt und der Jochen Schweitzer Gutschein. Nicht falsch verstehen: ich fände es schade, dass wenn jemand Geld ausgibt, die Dinge dann irgendwo anders gelandet sind. Also falls sich jemand erinnert und nachsehen will, kann mir gerne unauffällig mitteilen, wo sie gelandet sind.

Was ist sonst los in meinem Leben: Der Kollege ist wieder zurück in meinem Leben. Nun schon seit ein paar Wochen wieder. Ich bin nach Monaten der Funkstille einfach bei meinem alten Arbeitgeber augeschlagen und habe auch ihn besucht. Wir haben uns gesehen und die alte Vertrautheit war sofort wieder da. Der Kontakt ist nun deutlich loser. Wir sehen uns meist eine Nacht pro Woche. Er liest meinen Blog nicht mehr, hat er versprochen. Weil es besser für ihn ist. Mal sehen ob das klappt. Der Sex war sofort wieder gut. Bei ihm merke ich, dass ich beides brauche. Vetrauten guten Sex, mit jemandem der weiß, wie mein Körper funktioniert. Aber auf der anderen Seite auch die Aufregung des neuen, unbekannten. Nur eines macht mich nie glücklich.

Vor ein paar Tagen hat er mir ein tolles Kompliment gemacht. Er sagte, dass Sex mit mir so herrlich unkompliziert sei. Weil Sex bei mir nur Sex ist. Ich habe verstanden, was er meint. Bei mir geht es in dem Moment dann nicht Liebe oder einen Gefallen oder sonst was. Sondern um Sex. Lust ausleben. As simple as that. Wir haben beide ähnlich viel Lust. Seit wir uns wenig aber bewusst sehen, haben wir eigentlich immer auch Sex. Das war vor dem Kontaktabbruch schon deutlich anders. Nun ist die Lust zurück gekehrt.

Und auch die Lust neues auszuprobieren. Was ich sehr an ihm mag ist, dass er wirklich experimtierfreudig ist. Toys werden einfach ausprobiert. Und er lässt auch mit sich ausprobieren. So ein Tabu-Ding für viele Männer war ja lange (oder ist noch) sich auch mal anal nehmen zu lassen. Ich hatte mal ne Phase, da habe ich unzählige Pegging-Pornos geguckt und der Gedanke einen Mann mit einem Strapon zu ficken hat mich ganz heiß gemacht. Der Kollege hat mir ganz am Anfang schon erzählt, dass sich selbst immer mal wieder mit einem Dildo analgefickt hat. Ich wusste also, dass er dahingehend Erfahrung hat. Aber ich hatte vorher nie dran gedacht, das auch zu tun. Bis er es sich gewünscht hat.

Also mal wieder raus aus der Komfortzone. Wenn ich was noch gar nicht gemacht habe, dann braucht das manchmal und kostet Überwindung. Er drückte mir meinem Konfetti-Dildo in die Hand legte sich vor mich auf den Rücken und zog die Beine an den Körper. Dann guckte er mich erwartungfroh an. Ich fragte: „Bist du dir sicher?“ Klar. Gleitgeltube geschnappt und auf seine Rosette verteilt. AAAAHH – ich will ihm ja nicht weh tun. Und bei mir ist anal doch immernoch so eine Kopfkiste. Ich hatte echt Skrupel ihm den Dildo in den Hintern zu jagen. Aber er sagte, dass der locker reingehen würde. Naja, er muss es wissen, dachte ich mir. Ich nahm den Dildo, tauchte ihn das Gleitgel ein und drückte leicht gegen seine Rosette. Er war entspannt und dirigierte mich. Langsam immer ein Stück weiter. Ich merkte, wie er zwischendurch immer wieder seine Schließmuskeln entspannte. Dann war ich drin. Sehr spannend. Dann fing ich an ihn zu ficken. Bewegte den Dildo langsam rein und raus. Er wichste es sich währenddessen hart und kam auch relativ schnell ziemlich heftig.

Es hat mir Spaß gemacht in zu ficken, auch wenn es ungewohnt war. Es war allerdings alles noch so neu, dass es mich jetzt nicht geil gemacht hat. Ich war so mit nix falsch machen beschäftigt. Aber es war sicher nicht das letzte Mal.

Was neues probiert – dem Saugnapf sei Dank

Ich finde meinen Dildo ja auch hübsch, sonst hätte ich ihn mir nicht gekauft. Bunt wie meine Welt. Wie ein Schwanz mit Konfetti verziert. Muss ja nicht alles immer so ernst aussehen.

Gestern hatte ich vor seiner Benutzung ein Bild von ihm gepostet. Seitdem habe ich auf meinem Twitter-Account 60 neue Follower und das Bild hat über 300 Likes bekommen. Ich glaube ihr seid auch sehr untervögelt in der Isolationsphase. Das finde ich sehr verrückt. Weil man nichts sieht außer meiner Hand mit dem Dildo. Aber nun ja, dann schreibe ich mal, was ich damit angestellt habe. Das war in der Tat auch eine Premiere für mich.

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Wenn ich es mir so klassischerweise Selbst mache, dann brauche ich nur meine rechte Hand. Meist suche ich mir irgend einen Porno der mir gefällt, gestern waren es Filmchen über Sybians. Eine Hand hält das Telefon zum Schauen, die andere massiert den Kitzler. Ich spanne meine Beckenboden-Muskeln in meinem Rhythmus an und so ist es easy für mich zu kommen. Vor ein paar Jahren hatte ich mal eine Vibrator-Phase, der ist mir aber irgendwie abhanden gekommen. Ich hab zwar schlauerweise noch vor der Kontaktbeschränkung Sexspielzeug für mich bestellt, hab aber das Problem, dass ich an Teil Zwei der Lieferung zur Zeit nicht rankomme, weil der Laden der die für mich angenommen hat, so eingeschränkte Öffnungszeiten hat, dass ich nie dazukomme das zweite Paket abzuholen. Aber der Dildo hat es ja zu mir geschafft

Gestern aber, nachdem ich mit einem spannenden Mann hin und her geschrieben hatte, hatte ich zum einen Lust noch sein Kopfkino anzuheizen, aber auch das Bedürfnis was hartes in meiner Muschi zuspüren. So ist das oben eingebaute Bild entstanden. Ich hatte es ihm geschickt. Dann hörten wir auf zu schreiben und konzentrierten uns auf uns. Ich schmiss einen Sybian-Porno an und brachte meinen Kitzler in Stimmung. Durch den Kopfkino-Chat mit dem Mann vorher war ich schon einigermaßen aufgeheizt. Dann nahm ich den Dildo und fing an ihn mir langsam ein kleines Stück reinzuschieben. Besonders weit ging es nicht. Ich bin immer eng. Muss mich immer erst öffnen. Raus und rein. Ich schaffte es vielleicht fünf Zentimeter einzudringen. Der Film in dem einen Frau gefesselt auf einem Sybian sitzt und einen Orgasmus nach dem anderen bekommt machte mich an. Eigentlich war ich entspannt. Aber ich bekam den Dildo nicht rein. Ich war kurz irritiert über meinen Körper, war ich doch geil und entspannt und es tat auch nix weh.

Dann griff ich kurzer Hand neben mich auf die Ablage. In der ersten Lieferung , die bei mir angekommen ist, war zum Glück das bestellte Gleitgel mit dabei. Ein kleiner Klecks auf meine Hand. Damit rieb ich das gute Stück ein. (Und gleich danach meine Hand sauber :-)) Dann setzte ich wieder an, damit in mich einzudringen. Und schwups mit einem in einer Bewegung glitt er ganz in mich hinein. (Gut merken Männer). Beim ersten Mal als ich ihn benutzt habe, habe ich mich mit meiner linken Hand mit dem Dildo gefickt und mit der rechten Hand den Kitzler massiert. Und war intensiv gekommen. Aber mir gingen der Werbeclip vor einem der Pornofilmchen nicht mehr aus dem Kopf. Da hat eine der Darstellerinnen auf einem Tischchen einen Dildo geritten. Diese Bilder geistern mir schon seit einer geraumen Weile durch den Kopf.

Dieses Mal wollte ich mehr. Mehr aktiv ficken. Ich ging kurz die Möglichkeiten durch, wo ich das so ähnlich ausprobieren könnte in meiner kleinen Wohnung und nahm dann die naheliegendste. Ich hatte keine Ahnung, ob der Saugnapf so funktionieren würde. Aber was hatte ich zu verlieren. Mein Bett ist auf einem Meter Höhe, um da raufzukommen habe ich einen Tritt mit zwei Stufen aus Holz – Modell Ikea. (Gerade gegoogelt der Name ist BEKVÄM – hahaha) Das Ding ist so kniehoch. Ich spucke mir in die Hand und reibe es unten in den Saugnapf rein und teste vom Bett aus, ob der Dildo darauf hält. Ich hatte ja meine Zweifel. Um so erstaunter war ich, dass er bombenfest saß. Ich spang aus dem Bett. Und setzte mich rittlings auf den Dildo. Er drang ganz tief in mich ein. Ich probierte aus ob ich in der Konstellation reiten konnte. Perfekt. Auch wenn man nicht so trainiert ist wie diese Pornoladys. Gute Höhe zum Reiten. Rauf, runter. Was ein Gefühl, wenn endlich wieder was hartes, tief in einem drin steckt. Gott wie mir das fehlt. Rechte Hand wieder an den KItzler und es dauerte keine Minute bis ich mir einen so geilen Orgasmus gemacht hatte. Ich bin sehr begeistert. So lässt es sich ein Weile ohne Mann aushalten, auch wenn Nähe und Hautkontakt natürlich nicht zu ersetzen sind.

Werd ich definitv öfter machen, auch wenn ich dann immer Angst habe, dass es schwieriger wird, mit Männern Spaß zu haben, wenn die Toys die Befriedigungs-Messlatte so hoch hängen.

Ins Bett mit ihm – der neue …

Ich habe zwar noch Erlebnisse in Petto, aber heute fühlt es sich nicht danach an sie zu verbloggen.

Unendlich lange halte ich diese Isolationsnummer nicht durch. Wenn es absehbar noch länger wird, dann muss ich mir doch einen Mann suchen, mit dem ich mich während der ganzen Dauer treffen kann. Einen einzigen. So wie halt die Freundin meines Bruders auch zu ihm kommt. So einen Dauer-Corona-Freund. Mehr als der Sex fehlt mir Nähe. Sehr. So eine Sexlose Phase hat man mal. Mit genug Selbstbefriedigung (drei/vier/fünf Mal) vor dem Einschlafen geht das schon. Aber es fühlt sich trotzdem wie harter Entzug von Nähe an.

Führt dazu, dass ich immer wieder an den Kollegen denke. Ich hoffe er kommt gut klar allein. Wobei viel besser als ich wahrscheinlich, weil er es eher gewohnt ist. Aber die perfekte Einschlafhaltung fehlt mir sehr.

Auch Sport hilft zu kompensieren. Man soll die Dinge ja positiv sehen. Ich war drei Mal skaten und zwei Mal auf dem Hometrainer, plus zweimal Freeletics. Für neun Tag zum wiedereinsteigen sehr okay. Anders würde ich aber wahrscheinlich auch die Arbeit im deutlich unergonomischeren Homeoffice nicht schaffen. (Und viel eher einen Gruppenkoller bekommen hier).

Zwischendurch war ich eine Nacht in meiner Wohnung. Ich musste wegen der Briefstichwahl zurück. Ich hatte ja im letzten Eintrag geschrieben, dass ich mir Sexspielzeug bestellt hatte. Ein Paket war angekommen bevor ich zu meinen Eltern geflüchtet bin. Das liegt im Kiosk gegenüber, der eine Hermes-Paketstation ist. Und die haben nun zu. Das heißt, der MagicWand und der Vibrator liegen dort und ich komm erst mal nicht ran. AHH. Keine Ahnung, wann die wieder öffnen.

Aber in der ersten Lieferung war immerhin mein Dildo gewesen. Kurz überlegt, ob ich den verlinke… Für die Datenfetischisten: Größe: 42 mm Durchmesser, Gesamtlänge (inklusive Saugnapf) 200 mm, Einstecklänge (Penis) 155 mm, Gewicht: 317 g, Bruttogewicht: 420 g, Farbe: rosa, lila, schwarz. Allerdings waren die Zahlen für meine Kaufentscheidung weniger ausschlaggebend, als die Tatsache, dass er schön bunt ist und nicht so fleischfarben :-). Stelle beim nochmal Raussuchen fest, dass da steht, dass es ein Analdildo ist. Hupsi, das war gar nicht der Plan. Aber egal. Schwänze wie Dildos sind ja flexibel einsetzbar. Jedenfalls habe ich den Abend allein genutzt um ihn auszuprobieren. Ist mein erster Selbstgekaufter. Darüber hinaus habe ich es mir schon Jahrelang nicht mehr mit einem Dildo selbst gemacht. Hab ich überhaupt jemals? Ich weiß gar nicht. Mit einem Vibrator ja, aber einem Dildo? Nachdem der einen Saugnapf hat, habe ich kurz meinen Blick durch meine Wohnung schweifen lassen und überlegt, ob ich den irgendwo hinmachen kann. Aber hab den Gedanken dann wieder verworfen. Als einzige Option wäre mir der Couchtisch eingefallen, aber ich reite eh nicht sonderlich gut (Manko, ich weiß).

Dann doch einfach ins Bett mit mir und ihm. Manchmal habe ich so Phasen, da habe ich das Gefühl, ich muss jetzt unbedingt einen reingesteckt bekommen. So war es da auch. Ich leg mich hin, packe Gleitgel auf den Dildo und fange an ihn mir reinstecken zu wollen. Wie so ein ungeduldiger Mann voll den Kaltstart hingelegt. Auch wenn mein Kopf das wollte, war mein Körper noch nicht so weit. Mit Gleitgel fluscht der dann schon rein, auch wenn ich noch nicht entspannt bin. Ich muss ein wenig über mich schmunzeln. Keine Ahnung warum ich das so gemacht habe. Linke Hand am Dildo, rechte Hand macht das was sie immer tut – den Kitzler massieren. Ich brauchte ihn gar nicht zu bewegen. Ich umschloss in meinem Rhythmus mit meinen Beckenboden-Muskeln den Dildo. (Großer Vorteil am Dildo ohne Mann hinten dran – der ändert nicht dauernd die Stellung und den Rhythmus). Da kann ich mich ganz auf meinen Rhythmus einstellen. Meine rechte Hand am Kitzler – doppelte Stimulation gefühlt innen und außen. Als ich schon relativ weit Richtung Gipfel kam fing ich mit der linken Hand mich mit dem Dildo zu ficken. Das legte echt nochmal ne krasse Schippe oben drauf. Ich kam für meine Verhältnisse richtig laut.

Hat die Feuertaufe bestanden – darf bleiben. Lässt sich auch gut reinigen. Und steht aktuell in meinem Single-Bad neben der Zahnbürste auf mein Waschbeckenrand. Sollte ich aus Versehen sterben, wäre das sicherlich ein nettes Bild für jemanden der sich dann um meine Wohnung kümmern muss..

Wenn keiner Sex mit einem darf…

…dann geht es einem erst Recht ab, oder?

Ich hatte mich, als die Corona-Krise Fahrt aufgenommen hat, zu meinen Eltern begeben. Um erst mal der völligen Isolation in meiner Single-Stadt-Wohnung zu entgehen. Meine Eltern haben ein großes Haus mit Garten, da kann man es ganz gut aushalten und sich aus dem Weg gehen.

Ich hatte mir in weiser Voraussicht zu Beginn letzter Woche noch einen Schwung Sexspielzeug bestellt. Einen schönen Gummidildo (hatte ich selbst noch nie einen ordentlichen), einen MagicWand (nicht original), Analplugs in verschiedenen Größen und einen Vibrator. Ich wollte eh mal meinen eigenen Spielzeug-Vorrat ein wenig auffrischen. Bisher besitze ich den wundervollen Stahldildo, den mir ein Mann geschenkt hat (der aber noch beim Ex-Kollegen liegt) und Womanizer, den ich mal als Rezensions-Exemplar bekommen habe (habe ich die jemals geschrieben?) (liegt auch noch beim Ex-Kollegen). Aber soviel Endgültigkeit wollte ich dann doch nicht schaffen und die Sachen bei ihm einsammeln. Irgendwie hatte ich bisher immer eher wenig Spielzeug selbst. Aber da mich der Ex-Kollege so wunderbar bespielt hat, bin ich auf den Geschmack gekommen und hab ich beschlossen selbst aufzurüsten. Wären wir noch zusammen, dann hätten wir vögelnd die Ausgangssperre rumbekommen. Und uns dann gehasst hinterher vom vielen Aufeinandersitzen.

Doch nun sitze ich hier bei meinen Eltern und habe meine neu erworbenen Spielzeuge nicht mitgenommen. Die Rezensionen müssen also warten. Zu Hause bin ich gefühlt ein asexuelles Wesen. Sind wir das nicht alle? Ich hab auch in meiner Teenager Zeit eigentlich nie jemanden mit nach Hause gebracht. Ich weiß eigentlich gar nicht so genau warum. Ich war eh eher immer schon wild unterwegs. Vielleicht wollte ich nicht, dass es jemand mitbekommt.

Netterweise hat sich mein Körper scheinbar den Umständen angepasst und hat die Tage vorgezogen. Ausnahmsweise ganz gut, dann hab ich das gleich abgehakt und bis mich kein Sex/Nähe haben nervt, vergehen noch ein paar Tage mehr.

Zwar ohne Spielzeug aber trotzdem gucke ich zum Einschlafen Pornos und mach es mir selbst. Zur Zeit gucke ich Japanese Gangbang oder toyed. Mit vielen Männern die eine wehrlose Frau mit Vibratoren bespielen. Wie alle Filme ohne Ton. Wenn die Japanerinnen in den Filmen dann auch noch Klischee-Verstärkend rumquietschen, bin ich völlig abgeturnt. Ich hab da immer so Phasen in denen ich was gucke. Das ändert sich aber auch schnell mal wieder.

Seit gestern kann ich aber auch exklusives Material gucken. Mr Riesig hat mir Bilder und ein Video von sich geschickt. Er macht es sich mit einem Stahldildo oder reitet einen großen fleischfarbenen Dildo. Ich mag es sehr, wenn Männer dahingehend aufgeschlossen sind. Wenn sie wissen, was es heißt anal genommen zu werden. Er hatte das bei unserem ersten Abend schon angedeutet, dass er auch in die Richtung Erfahrung hat. Es hat mich auch echt angemacht, das anzusehen. Mal sehen was wir noch so ausprobieren werden zusammen, wenn das Corona-Ding vorbei ist. Vielleicht mal ein Strapon ausprobieren. Er hat mich jedenfalls gefragt, ob ich mir das vorstellen kann. Kann ich. Auch wenn ich echt Respekt habe. Hab ich noch keine Erfahrung mit.

Ansonsten merke ich, wie mich das Lipödem zunehmend quält. Ich habe heute Sport gemacht. Im Trainingsraum bei meinen Eltern ist ein Spiegel. Ich komm so gar nicht mehr auf meinen Körper klar. Diese kranken Fettzellen müssen unbedingt weg. Man muss nicht nur gegen einen sichtbar langsam unförmiger werdenen Körper anarbeiten, auch gegen eine eingeschränktere Beweglichkeit. Hart für den Kopf. Ich muss mir das Geld erarbeiten für die Liposuktion(en), so schnell wie möglich. Aber es ist richtig viel Geld. Aber da führt gar kein Weg dran vorbei, wenn ich nicht völlig unglücklich werden will. Auch wenn Mr. Riesig sich ein Foto von „meinem geilen Hintern“ wünscht und ich mich darüber freue. Es ist zuviel. Aber ich versuche mich nicht von negativen Gedanken runterziehen zu lassen und schiebe diese schnell zur Seite.

Soviel als Gedanken-Update aus der Isolation.

Nicht mal die Polizei kann den Orgasmus stoppen…

Mr. Bondage verseilte mich mit Hingabe in dem dunklen Raum des Stundenhotels in Berlin, in dem die Party stattfand. Endlich leerte sich die Matte. Bedauerlicherweise ohne Orgasmus für die Frau. Die drei zogen sich wieder ihre Klamotten an und verließen den Raum. Wir würden nun also Platz auf der Matte nehmen können. Mr. Bondage hatte mir zwischenzeitlich die Augen verbunden. Ich erinnere mich gar nicht mehr genau, wie er mich fesselte. Ich ließ mich weggleiten. Er bugsierte mich auf die Matte. Legte mich auf den Rücken. Er fesselte mir die Beine weit auseinander, an den Oberkörper. Ich erinnere mich an das Offen sein, weit gespreizt, nicht in der Lage daran was ändern zu können. Benutzbar. Es erregte mich sehr. In meinem Kopf eines meiner absoluten Lieblingsszenarien.

„Schade, dass ich noch was höre“, dachte ich mir noch. Denn die Tür ging oft auf und zu. Aber so konnte ich auch hören, dass er ein Spielzeug aus seinem Koffer holte: ich hoffe auf den Stahldildo. Ein Juhu ging mir durch den Kopf, als ich das schwere, kalte Spielzeug auf meinem Bauch spüren konnte. Er hatte es zum Vorwärmen dort abgelegt. Dann drehte er mich auf den Bauch. Das war gar nicht so einfach mit gefesselten Armen und Beinen. Ich lag auf seitlich auf meinem Gesicht. Die gefesselten Armen unter meinem Körper. Ich musste mich ein wenig hin und her bewegen um die Arme in eine halbwegs bequeme Position unter meinem Oberkörper zu bekommen. Mein Hintern ragte durch die zusammen gefesselten Beine in die Höhe. Wenn ich diese Erinnerung aufschreibe, bin ich sofort unglaublich erregt. Da klapperte er mit der Gleitgel-Tube. Gleich würde er mich ficken. Mit diesem geilen Dildo, der so tiefe Orgasmen macht. Keine Ahnung, ob uns jemand dabei zusah. Ich war ganz bei ihm.

Er drückte das dicke Ende des Dildos in meine Öffnung. Ich seufzte. Wie ich ihn dafür liebte, mir diese Fantasie immer mal wieder zu erfüllen. Sonst hatte er den Dildo immer benutzt, wenn ich auf dem Rücken lag. Er tastete sich vor, wie er ihn am besten bewegen, wie er meinem Körper die größte Reaktion entlocken konnte. Erst traf er mit den tiefen Stößen meinen G-Punkt. Irgendwann spürte ich, wie er sich auch an meinen Hintereingang herantastete. Spielte an der Rosette. Hatte kurz Angst, dass es wehtun könnte, aber es war genug Gleitgel im Spiel. Er drang ein, vermutlich mit dem Finger. Aber es hätte auch ein kleiner Plug sein können. Diese doppelten Reize trieben mich auf einen Wahnsinns-Orgasmus zu. Mittendrin konnte ich einem Gespräch auf dem Gang entnehmen, dass wohl die Polizei im Haus war, weil der DJ die Musik zu laut gemacht hatte. Kurz hatte ich das Szenario einer Polizeikontrolle im Kopf, aber verdrängte den Gedanken gleich wieder.

Ich hörte auf zu denken. Er drehte den Dildo Richtung Bauch, womit er dann mit dem Ende das aus dem Körper herausragte den Kitzler noch mitmassierte. Ein langer, lauter, heftiger Orgasmus brach aus mir heraus. Er legte mich auf die Seite und schaute, dass ich okay liegen konnte trotz der Fesselungen um runterzukommen. Um ihn nachwirken zu lassen. Er war mir nahe. Der heftige Orgasmus in der Fesselung hatte mich ausgelaugt. Wäre es nicht im Club gewesen, wäre ich wohl weggepennt. Nach einer Weile kuscheln befreite er mich aus den Seilen. Wir packten die unsere Sachen und zogen uns wieder an. Dann ließen wir den Abend an der Bar ausklingen. 

Von so einem Orgasmus kann ich eine Weile zehren. Er versetze mich in eine gute Grundstimmung. Am nächsten Tag kamen wir noch dem Angebot des hübchen Pärchens vom ersten Abend nach. Sie hatten uns erzählt, dass es untertags in einer schönen Location die Möglichkeit Fesseln zu üben geben. Völliges Berlin-Klischee für mich. Sehr cool. Prenzlauer Berg in einem Hinterhof. Eine wunderbares Atelier mit vielen Hängepunkten. Es waren sechs Paare zum Üben da. In allen Konstellationen. Bondage ist dann mehr Kunst als Sex. Die Menschen sind angezogen. Geben sich einander hin. Aber haben keine Sex. Sie sind sich nahe und erschaffen ein Hängekunstwerk. Mr. Bondage hängte mich auch nochmal auf. Es war nochmal schön. Es brachte meinen Körper aber auch an den Rande dessen was er so kurz nacheinander an Fesselung aushalten kann. Er ließ mich an weniger Punkten hängen als bisher. Unser Fesseln erreichte ein neues Level. Es rundete das Wochenende wunderbar ab. Ich würde noch ein paar Tage meine Ropemarks als Andenken haben. Blaue Flecken auf den Oberschenkeln, Muskelkater. Aber alles im Rahmen.

Ein paar Tage nach dem Wochenende verlieh ihm der Meister den nächsten Meistergrad. So ähnlich wie bei den Kampfsportarten. Es hatte ihm also wirklich gefallen. Das freute mich sehr und gib mir viel Selbstvertrauen einfach zu sein, wie ich bin.

Seile und Spiellaune…

… Das raue Seil glitt über mein Handgelenk. Er nahm meine Hand. Es fing an wie die Fesselung, die sonst in einer Suspension endet. Es beginnt immer mit den Handgelenken, die wahlweise auf den Rücken oder Bauch gebunden werden. Bei mir meistens eher vorne. Meine Schultern sind nicht so beweglich, so dass ich bei einer Fesselung auf den Rücken immer schon so viel Zug auf den Armen habe, dass ich das nicht lange aushalten kann. Während er zu Beginn immer sehr nach dem selben Schema gefesselt hat, auch um Sicherheit in seiner Fesselkunst zu bekommen, ist es schön zu sehen, dass er nun in einem ganz anderem Stadium seines Könnens ist. Mr. Bondage ist sehr sicher geworden in dem was er tut, was vermutlich auch mit seinen Aufenthalten in Japan beim Meister zu tun hat. Er improvisiert mehr. Was auch spannender ist für mich, weil eben immer mal wieder was neues passiert. Ich grinste, als er meine gefesselten Handgelenke über den Kopf nach hinten zog. Mal was ganz anderes.

Dann fesselte er mich mit den Händen über dem Kopf an den senkrechten Balken, der in seinem Zimmer steht. Fühlte sich ein bißchen nach Marterpfahl an. Und ja, ich hatte das Lied auch im Kopf..“..Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer…“ Es war morgens. Ich trug Höschen und T-Shirt. Er trieb mir das Lied gleich wieder aus dem Kopf, den ich spürte, wie die ledernen Enden eines Floggers an meinem Oberschenkel hinunter glitten. Dann traf mich der erste leichte Schlag. Erstaunlich, welche Freude es mir mittlerweile bereitet, wenn er mich schlägt. Er fing langsam an… Steigerte die Dosis. Allerdings konnte ich es nicht genießen. Ich merkte, wie meine Hände anfingen einzuschlafen. Ich versuchte, ob du ein wenig Bewegung die Position verbessern konnte. Aber es ging nicht. Die Handgelenksfesselung war einen Tick zu eng. Ich sagte ihm, dass er meine Hände lockerer binden müsse. Was er umgehend tat. Er band sie aus der Überkopf-Position los und ich konnte sie vor den Körper nehmen. Mein Oberkörper war immer noch an den Balken gefesselt. Dann nahm er sich mit dem Flogger wieder meine Oberschenkel vor. Allerdings hielt die Verbesserung der Armposition nicht lange vor. Meine Hände kribbelten immer noch leicht. Ich sagte es und er band sie ganz los. Erleichtert ließ ich sie einfach nach unten hängen, während ich ansonsten immer noch gefesselt war. Jetzt konnte ich mich auf die Schläge konzentrieren.

Er zog mir zwischen den Schlägen das Höschen nach unten.“ Oh ja, ohhhh jaaa.. Mach mit mir was du willst“, schrie mein Körper. Fingerte mich zwischen den Schlägen. Band mich irgendwann vom Pfosten los. Belohnte mich für die Schmerzen mit dem Stahldildo. Das Gefühl, wenn das dicke Ende in mich hineingleitet. Wie es umfasst wird von meiner Vagina. Festgehalten. Dann beginnt er ihn zu bewegen. Ganz tief in mir. Durch die Wölbung Richtung Bauchdecke trifft er genau den G-Punkt und reibt zeitgleich den Kitzler. Immer wenn er mich damit fickt habe ich das Gefühl, dass wenn er weitermacht squirte ich das ganze Laken voll. Das habe ich sonst nie. Er mit diesem Ding, diese Kombination macht mir diesen ganz tief aus dem inneren kommenden Orgasmus. Ein Orgasmus von dem ich noch Tage zehre. Der mich komplett entspannt. Er kann das machen. Das hat soviel Macht über mich.

Das war das Erlebnis, das nun schon ein paar Wochen her ist. Wir waren die letzten Tage zusammen auf seiner Geschäftsreise. Das heißt, dass er an zwei Tagen ziemlich lang gearbeitet hat. Er hatte wie immer sein Spielzeug dabei. Ich hoffte, dass wir fesseln oder sonst irgendwie spielen würden. Aber die ersten beiden Abende war ich so platt, dass ich gleich nach Ankunft im Zimmer eingeschlafen bin. Bei mir ging einfach gar nichts. Einmal hatte ich ein wenig zu viel Sonne abbekommen, das andere Mal war ich einfach platt. Die anderen beiden Abende war es genau andersherum. Er war nicht in Spiellaune. Da sind wir wieder beim Erzwingen. Geht nicht. Es muss einfach passen. So waren wir fünf Tage zusammen und es ist nicht viel passiert, außer dass wir quasi zusammen masturbiert haben. Er hat Pornos geguckt, aber er war einfach nicht in Spiellaune. *Schnüff*. Aber es wird auch wieder Momente geben in denen es passt.

Die neuen Dessous sorgen für Spaß…

Ich habe ein tolles Wochenende gehabt. Mit Mr. Bondage. Nach langer Zeit haben wir uns wieder Zeit für einander genommen.

Er wird in nächster Zeit beruflich wieder in eine andere Stadt müssen. Wieder ein Abschnitt der zu Ende geht. Dieses Gefühl kenne ich noch vom letzten Mal, als er woanders hin musste. Aber auch danach kam eine tolle Zeit. Das lässt mich dem halbwegs entspannt entgegen sehen. Wir kennen uns noch schon ein paar Jahre. (Das klingt übringes ziemlich verrück, finde ich. Eigentlich doch eine sehr konstant, für eine ursprünglich mal Affäre.) Nach den Auf und Abs die es gab, glaube ich, dass wir jetzt eine halbwegs stabile Beziehung haben.

Wir sehen uns viel seltener als früher. Von mehrmals die Woche, über einmal die Woche sind wir jetzt bei alle zwei/drei Wochen. Aber es ist okay, so wie es ist. Wir haben uns jetzt mal zwei Tage für einander Zeit genommen. Es war eine schöne Zeit. Wenn wir uns wiedersehen nach einer ganzen Weile, dann ist es immer sehr intensiv, sehr verliebt, sehr vertraut. Unsere Beziehung ist erwachsener geworden. Wir haben uns mit unseren Macken akzeptiert. Und dann gibt es die kleinen süßen Gesten: Er hat für meinen Aufenthalt eingekauft (früher hat er gehasst, wenn ich in seiner Küche rumgekocht habe) und mir laktosefreien Jogurt mitgebracht. Eine Kleinigkeit, aber sehr süß. Hätte er früher nie gemacht. Wir haben in den zwei Tagen drei Weihnachtsmärkte besucht. Er hasst Weihnachtsmärkte… „Daran erkennst du, wie sehr ich in dich verknallt sein muss“, kommentierte er. Die Worte verknallt oder Liebe oder sehr/sehr gern haben, nimmt er nur sehr selten in den Mund. Aber jetzt tut er es zuweilen. Ich habe das Gefühle, dass er auch in dem Zwiespalt steckt, dass er mich sehr, sehr gerne hat, mir aber die Luft und den Raum geben will, noch jemand anderen zu finden. Mittlerweile fühle mich bei ihm am meisten so akzeptiert, wie ich bin. Ich kann chaotisch, bunt, nicht erwachsenwerdenwollend, hingebungsvoll, geil, lustig, ankuschelig, lautlachend und rumhüpfend sein. Er gibt mir das Gefühl mich genau dafür zu mögen.

Vor unserem Wiedersehen hab mir ein paar neue Dessous/Klamotten zugelegt und sie mit in meinen Rucksack für meinen Aufenthalt gepackt. Habe sie vorher noch nicht angehabt. Ich war sehr gespannt, wie er sie finden würde. Aber zu erst gingen wir zusammen auf den Weihnachtsmarkt. Wie so viele andere auch. Wir teilen uns Kaiserschmarrn, Punsch, Mandeln und Maroni. Wie ein lustiges verliebtes Pärchen. Ich mag diese seltenen Pärchen-Momente. Auch in dem Bewußtsein, dass es die vermutlich so nicht geben würde, wenn wir uns mehr sehen würden. So ist es immer etwas Besonderes.

Wir kamen zurück in die Wohnung. Und er wollte zusammen duschen. Ich mag das sehr. Ihn von oben bis unten liebvoll einseifen. Er freut sich immer drauf. Zusammen duschen ist auch meist der Einstieg in mehr. Erst sauber machen, dann dreckige Dinge tun 🙂 Mein Problem war nur, dass ich so ganz leichte Schmierblutungen hatte. An sich nicht weiter schlimm, außer dass ich dann immer überlege, ob ich es vorher thematisieren muss, oder ihn einfach nur vom Lecken abhalte, wenn er dazu ansetzt. Wenn ich es sage, habe ich das Gefühl, dass Männer meinen, mir sei dann alles unangenehm. Ich möchte sie aber nur vorwarnen und sie können dann tun, was für sie okay geht. Ach doofes Thema und die Blutungen waren nur so leicht, dass ich einfach nicht geleckt werden wollte. Ich sagte es ihm aber nicht.

Er verließ die Dusche wie immer als erster, damit ich dann die Gelegenheit habe nochmal heißer zu duschen.  Er ging ins Wohnzimmer oder mittlerweile Dojo. Er hat es wundervoll zu einem japanischen Fesselraum hergerichtet. Ich nutze die Gelegenheit mich in Schale zu werfen. Ich zog meine neue, schwarze Büstenhebe an. Machte eine schöne Form und mein Brüste sind frei und verfügbar. Schwarzes Spitzenhösen unten. Darüber ein leicht durchsichtiges Spitzenkleid. Dazu noch die halterlosen Strümpfe. (endlich würde sie mal jemand sehen). Ich legte noch Kajal und ein klein wenig Make-Up auf. Er ahnte nicht, dass ich mich in Schale warf. Er war im Wohnzimmer und hatte Musik aufgelegt und hatte es sich im Sessel bequem gemacht. Ich stellte mich halb in die Tür, zeigte nur ein Bein und ein bißchen etwas von meinem Kleid. Er grinste mich an. Ich sah ihm an, dass er mein Outfit mochte. Ich trat ganz ein und er machte mir Komplimente. Sah sofort meine Brüste blitzen. Er strich begeistert über mein Kleid. Befühlte die Brüste drunter. Es knisterte. Weil gerade das passende Lied kam, nahm er eine Tanzhaltung ein und wir tanzten durch das Wohnzimmer. Weil er nackt war und keine Schuhe anhatte, ich aber Pumps angezogen hatte, hatte ich Angst ihm auf die Füße zu treten und war meine Schuhe von mir. Wir knutschten und tanzen. Er zog mir langsam das Kleid von den Schultern. Mein Brüste waren in der Büstenhebe frei. Das Kleid war einfach nur runtergezogen, blieb aber an. Ich mochte das. Lieber ein wenig was anhaben, dann fühle ich mich wohler. Nachdem er sich ausgiebig über meine Brüste hergemacht hatte und ich mich zwischenzeitlich vor ihn gekniet hatte, um seine Latte zu verwöhnen, zog er mich an der Hand hinter sich her. Ich war gespannt was er vor hatte. Fesseln? Er packte seinen Spielkoffer. Juhuuuuuuuuuuuuu. Er war in Spiellaune. Das würde ein guter Abend werden. Dann zog er mich in Richtung Treppe, die in sein Schlafzimmer nach oben führt. Er übernahm das Kommando. Das machte mich sofort geil. „Geh voraus“, befahl er. Wollte wohl meinen Hintern in dem Kleid auf der Treppe bewundern. Ich stieg zwei Stufen hoch. „Dreh dich um“. Doch nicht den Hintern. Er hatte den Koffer nochmal abstellt. Ich drehte mich um. Er war mit seinem Kopf nun genau zwischen meinen Brüsten, saugte an meinen Brustwarzen. Zog mir das Höschen runter. Ließ seine Hand zwischen meine Beine gleiten. Genoß, dass ich schon feucht war, das es mich unheimlich anmachte. Spielte mit meiner Erregung. Die Treppe war sehr steil, dadurch konnte ich mich nicht einfach fallen lassen. Ihm gefiel es meinen Kitzler zu massieren und meine Erregung zu steigern, in dem Wissen, dass ich mich nicht fallen lassen kann. „Geh nach oben“. Ich ging nach oben und wartete vor dem Bett auf  ihn. Er stellte den Koffer ab. „Knie dich hin.“ Ohja, mein Kopfkino skizzierte mir unglaublich viele mögliche geile Szenarien, was nun alles passieren könnte. Ich kniete mich hin. Meine Beine schauten aus dem Bett raus. Ich guckte Richtung Bett. Er war hinter mir außerhalb des Betts. Er drückte meinen Oberkörper nach unten. Ich war in Hündchenstellung. Er schob mein Kleid nach oben und legte meinen Hintern frei. Dann setzte er sich neben mich hin. Er streichelte sanft über meinen blanken Po. Dann der erste Schlag. Ganz leicht, rantastend. Er war bereit sich langsam an meine Grenzen ranzufühlen. Hatte akzeptiert, dass ich nicht so hart, wie manch andere seiner Sub spiele.

Er steigerte die Intensität langsam, verteilte die Schläge gut über beide Pobacken. Es war gut aushaltbar. „Könnte noch ein wenig fester vertragen.“ Konnte meinen Hintern noch still halten. Er merkte das und steigerte die Härte. Es tat gut. Ich mag den Schmerz, wenn er mich langsam an die Grenze treibt. Wenn ich mich einstellen kann. Dann ein ganz harter Schlag. „Bitte nicht nochmal auf die gleiche Stelle jetzt“. Aber auch das merkte er. Und verteilte. Und gab mir eine Pause. Ich war schon sehr angegeilt. Als er merkte, dass ich an die Schmerzgrenze kam, nestelte er in seinem Spielzeugkoffer herum. Vorfreude. Ich hörte wie er einen Deckel aufschraubte. Gleitgel also. Rrr. Welches seiner Spielzeuge würde er nun gleich in mich reinstecken? Wackelte vorfreudig mit meinem rausgstreckten Hintern. Und schon spürte ich einen Dildo an meiner Muschi. Er kommentierte was er tat: „Böses Mädchen, gleich wirst du ausgefüllt sein, deine enge Fotze saugt sich fest um den Dildo…“ Zwei Stöße und er hatte in tief in mich reingeschoben. Ich mag diesen Dildo. Er ist gebogen und kommt an tolle Stellen. Er fickte mich damit. Veränderte immer mal wieder den Winkel. Es war so intensiv. Die Erregung kam von tief drinnen,  anders als wenn ich den Orgasmus über den Kitzler bekomme. Wenn er ausreichend Ausdauer haben würde, dann würde ich nur vom Dildo kommen und vermuttlich sogar squirten. So fühlte es sich an. Er fickte mich richig hart. Aber es ist natürlich auch anstrengend.

Irgendwann hatte er die Faxen dicke und holte noch etwas aus seinem Koffer. Ich hörte wie er etwas in die Steckdose steckte. Das musste der Magic Wand sein. Die totsichere Orgasmus-Waffe. Ich hatte den Dildo immer noch drin. Dann spürte ich die ersten Vibrationen zwischen meinen Beinen. Er fand meinen Kitzler, den perfekten Druck. Die Kombination aus beiden Stimulationen durchzuckte meinen Körper. Ich spürte einen Monster-Orgasmus kommen. Ich kam laut und heftig und ließ mich komplett platt auf die Seite fallen. Embryote mich ein. Der Orgasmus war so heftig, dass ich total müde wurde und innerhalb kürzester Zeit einfach einschlief. Glücklich und entspannt.

Gefesselt bespielt

Mr. Bondage hatte sich bei unserem Partybesuch verletzt und war plötzlich zwei Wochen krank geschrieben. Das kam so unerwartet. Wenn er sonst lange weg ist, dann weiß ich das vorher und bin darauf eingestellt. So war ich vom unfreiwilligen Näheentzug erst mal ordentlich frustriert. Für ihn war es einerseits mal ganz gut, dass er ein wenig aus dem stressigen Job rauskam, andererseits hatte er Schmerzen und ihm fiel zu Hause die Decke ein wenig auf den Kopf.

Immerhin führte dieser Umstand dazu, dass wir jeden Abend skypten. Ich habe bisher noch nicht wirklich viel geskypt in meinem Leben. Es war schön vor dem Einschlafen mit ihm zu sprechen, schöne Gespräche zu haben, ihn sehen zu können. So war die Zeit ohne ihn nicht ganz so hart. Aber auch er vermisste mich schon sehr. Da fragte er mich, ob ich ihn denn zwei Tage besuchen kommen wollte. Klar wollte ich. Ich konnte es mir einrichten. Urlaub mit ihm, endlich mal wieder quality time, nicht nur Abends gestresst nach der Arbeit.

Der Fernbus brachte mich ein paar Tage später zu ihm. Er holte mich an Bushaltestelle ab. Wir hatten uns fast zwei Wochen nicht gesehen. Endlich wieder Nähe und Zuneigung. Wir gingen erst mal auf meinen Geburtstag anstoßen und gemütlich was Essen. Dann ins Hotel. Das Auszieh-Ritual: Er befahl mir, dass ich mich ganz ausziehen soll. Er saß auf dem Bett, ich befreite ihn erst von seinen Schuhen und Socken. Dann Hose und Hemd. Und als letztes die Unterwäsche. Dann hüpfte ich erstmal unter die Dusche. Frisch machen nach der langen Busfahrt. Er hüpfte mit unter die Dusche. Das machen wir relativ oft zusammen. Gar nicht so einfach sich auf eine Temperatur zu einigen. Meistens dusche ich, wenn er dann fertig ist noch mal ziemlich heiß. Aber das gemeinsame Einseifen ist wirklich immer ganz nett. Und er steht ja eh auf meine harten Nippel, wenn mir dir Dusche ein wenig zu kalt ist.

Ich hatte mich in meinem Handtuch aufs Bett gesetzt. Mr. Bondage packte seine Spieletasche aus. Natürlich hatte er die mitgebracht. Die hat er ja eh immer überall dabei. Er legte seine Sachen alle ordentlich auf den Boden neben das Bett. Ich war sehr gespannt. Er deutete an, dass ich zu ihm kommen sollte. Er hatte das Halsband in der Hand. Das, das ich auf der letzten Party zum ersten Mal getragen hatte. Solange ich nicht mein Wunschhalsband habe, ist das als Ersatz sehr passend. Ich hatte ihm bei einer unseren vielen Skypesitzungen vorher gesagt, dass ich mir gut vorstellen könnte, das Halsband anlegen als Ritual zum Spielbeginn einzuführen. Weil wir doch so sehr Vanilla unterwegs sind sonst. Wenn er es mir anlegt, dann verlassen wir die Augenhöhe und ich begebe mich in seine Hände. Wenn er es mir wieder abnimmt, dann sind wir wieder in unserer Vanilla-Beziehung. Ihm hatte der Vorschlag gefallen.

Halsband an und los ging es. Er band an einer Öse vorne noch ein Seidenband fest, so dass er mich an der Leine hatte. Dann dirigierte er mich auf eine Hälfte des Bettes. Uns spielte mit dem Seidenband an meinen Brüsten. Zog es zwischen meinen Beinen durch. Ich lag auf dem Rücken. Er holte eine Augenbinde aus seiner Tasche. Er zog mich am Seidenband noch und machte die Augenbinde hinter meinem Kopf fest. Sie schloss meine Augen wirklich gut ab und ich konnte nichts mehr sehen. Aber schon das alleine machte mich megaheiß.

Dann klimperte er ordentlich mit all möglichem Zeug, vermutlich um meine Aufregung zu steigern. Ich hatte keine Ahnung was er vorhatte. Er legte etwas auf meinen Brüsten ab. Fühlte sich an wie ein Flogger. Schien so als würde er mich nach langer Zeit mal wieder schlagen. Aber ich irrte mich. Der Flogger war kein Flogger, es war eines seiner Bondage-Seile. Er nahm es und entknotete es indem er es schnell auf den Boden warf, aber die beiden Enden festhielt. Ich mag das Geräusch das dabei entsteht.

Er nahm meinen rechten Arm und band ihn an meinen rechten Knöchel. Meine Beine waren angewinkelt. Ich ahnte was kommt. Er würde eine Art Frosch aus mir machen. Weit geöffnet, leicht zugänglich. Nach dem er Arm an den rechten Knöchel gefesselt hatte, führte er das Seil hinter meinen Rücken vorbei und band dann den linken Arm an den linken Knöchel. Ich konnte die Beine so nicht mehr zusammen machen. Als er fertig war, kippt er mich zu Seite, was sehr seltsam war, weil ich die Beine ja nicht zu klappen konnte. Er zog mich dann wieder auf den Rücken.

Dann griff er wieder auf den Boden zu seinen Spielzeugen. Ich spürte dann die Hand an meiner Brust und er brachte eine Wäscheklammer an. Mhmm. Diesen Schmerz mag ich sehr. Aushaltbar, aber doch schmerzhaft. Er machte auf beiden Brüsten jeweils eine Klammer rechts und links von meinen Brustwarzen fest. Dann noch eine fünfte auf der rechten Brust.

Ich dachte das war es dann mit Wäscheklammern. Nein, verdammt. Er machte mir noch jeweils eine an rechts und links an meine äußeren Schamlippen. Uff. Das tut mir mehr weh, als auf den Brüsten. Grrr. Vor Allem tut es immer weh, wenn er dagegen stößt. Dann hörte ich einen Schaubdeckel. Das Gleitgel. Er würde also nutzen, dass ich weit geöffnet vor ihm lag.

Er verteilte es großzügig auf meiner Muschi. Drang mit seinen Fingern ein in mich. Ließ auch meinen Hintern nicht aus und verteilte auch dort Gleitgel. Er dehnte meinen Hintereingang mit seinen Fingern leicht vor. Gott wie geil. Kurz drüber nachgedacht, ob ich auch ordentlich sauber ist hinten, aber gleich den Gedanken wieder verworfen. Macht ihm alles eh nix aus, also genießen.

Er war dabei mit den Fingern hinten in mich einzudringen. Gott, machte mich das geil. Dann spürte ich was Kaltes an meiner Brust. Der Stahldildo, der mir einen der besten Orgasmen meines Lebens bereitet hatte. Während er den zum Vorwärmen auf meine Brust gelegt hatte, machte er mir die unangenehmen Wäscheklammern wieder von den Schamlippen weg. Darüber war ich sehr froh. Es tat kurz weh, aber dann ging der Schmerz in meiner Geilheit unter. Er nahm den Dildo, der ein großes dickes Ende hatte und ein kleines schmales, und ich spürte wie er mit dem dünnen Ende versuchte in meinen Hintern einzudringen. Es machte mich wahnsinnig geil. Bei anderen Männern hätte ich jetzt drüber nachgedacht, ob er auch aufpasst, dass er nichts von hinten dann noch vorne reinschiebt. Aber ich vertraue ihm und wusste er würde darauf aufpassen. Ich konnte mich ganz fallen lassen. Das kleine bisschen Alkohol vom Anstoßen trug da mit Sicherheit auch dazu bei. Ich war sehr frei im Kopf, auch dank der verbunden Augen.

Er griff wieder zu den Spielzeugen. Die Wäscheklammern an den Brüsten hatte er zwischenzeitlich abgemacht. Dann versuchte er mir einen Plug in den Hintern einzuführen. Langsam und vorsichtig. An der breitesten Stelle des Plugs war es ein wenig unangenehm, aber sobald er drin ist, fühlt es sich geil an. Es dauert dann immer einen Moment, bis ich meine Schließmuskeln wieder entspannt habe. Ich hoffe einfach, dass er den Plug mal kurz nicht bewegen würde, bis ich mich dann entspannt hatte. Er drang mit den Fingern vorne ein und fingerte mich. Dann nahm er das dicke Ende des Stahldildos und besorgte es mir. Der fühlt mich ziemlich aus. Zusammen mit dem Plug im Hintern eine teuflische Kombination. Ich zerrte und zog ganz schon an den Fesseln. Ich spürte einen riesigen Orgasmus kommen. Ich riss einen Arm aus den Fesseln los und ließ es einfach zu. Mit der Hand hatte er auch noch meinen Kitzler stimuliert. Aber der Orgasmus kam von innen, nicht vom Kitzler. Ich kam richtig heftig. Und squirtete. Spürte, wie es unter meinem Hintern nass wurde. Völlig wurscht. Er fand das eh geil, dass er mich zum Squirten gebracht hatte. Ich konnte ihn stolz lachen hören. Für mich war es geil alles losgelassen zu haben. Kopf aus.

Ich war völlig gerädert vom Orgasmus und wollte mich auf die Seite rollen. Mr. Bondage merkte, dass er nicht weiter spielen konnte, weil der Orgasmus so groß war. Er befreite mich schnell aus den restlichen Seilen. Ich legte mich auf die trockene Bettseite. Er löffelte mich und wir ließen es ausklingen.

Ich liebe es, wenn wir Zeit haben und er entspannt ist. Dann hat er die Muse mich wahnsinnig geil zu bespielen. Squirten kommt bei mir nicht so oft vor. Ich glaube es war das dritte Mal.

Beim Orgasmus geweint vor Glück

Ein Abend, den ich nie vergessen werde.

Wie alles, was ich gerade schreibe, fand auch dieser Abend bereits vor meinem Unizeug statt. Und jetzt da ich schreibe, ärgere ich mich ein wenig über meine Nachlässigkeit, mir keine Notizen gemacht zu haben. Aber in der Zeit habe ich einfach gelebt, genossen. Nichtsdestotrotz hat sich dieses Erlebnis in meinen Kopf eingebrannt..

Mr. Bondage, der anfangs nicht der Romantiker vor dem Herrn war, hat es sich nun angewöhnt, im Schlafzimmer erst mal Teelichter anzuzünden, um für eine schöne Stimmung zu sorgen. Er hatte mich eine ganze Weile nicht mehr gefesselt. Seit dem Erlebnis mit meinem Drop eigentlich nicht mehr. Dazwischen hatten wir uns ja auch eine Weile nicht gesehen. Jedenfalls erinnere ich mich überhaupt nicht mehr daran, was an diesem Abend sonst noch passiert ist. Nur an dieses Erlebnis.

Sein Schlafzimmer war in Kerzenlicht getaucht. Ich hatte mich vorher geduscht und war deswegen wohl schon nackt. Mr. Bondage holte dann sein Equipment aus dem Schrank. Die Seile, die Spielzeuge.. Das allein machte mich schon kribbelig. Ich freute mich darauf, dass er mich wieder bespielen würde. War gespannt, was er sich ausgedacht hatte. In Ruhe legte er sich seine Sachen zurecht. Dann legt er los. Er nimmt meine linke Hand und knotete ein Seil drumherum. Ich war sehr gespannt, wie er mich fesseln würde. Als er mein Handgelenk eingebunden hatte, führte er meinen Arm zu meinem linken Bein. Er wollte den linken Arm an mein linkes Bein fesseln. Mein Bein war angewinkelt. Er band sehr liebevoll und doch bestimmt meinen linken Arm außen an mein Bein. Ich hielt mich mit meiner Hand am Unterschenkel fest.

Dasselbe wiederholte er dann für meine rechte Seite. Als er sich der zweiten Seite widmete, merkte ich, dass ich so gefesselt ganz offen, ganz angreifbar vor ihm liegen würde. Meine Muschi würde ihm einfach ausgeliefert sein. O Gott, machte mich schon allein der Gedanke geil, dass ich ihm ausgeliefert war. Mich in seine Hände begebe.

Als er fertig war, gab er mir einen Schubs und ich lag wie ein Käfer auf dem Rücken. Nicht mehr in der Lage mich selbst wieder umzudrehen. Er hatte meinen Händen so viel Spiel gelassen, dass ich ab und an mein Gewicht ein wenig verlagern, aber mich nicht befreien konnte.

Da lag ich nun.. offen.. wehrlos.. mit weit gespreizten Beinen… ausgeliefert.. er hatte freien Zugang zu beiden Löchern und er genoss den Anblick.. „Meins, alles meins“.. sagte er vor sich hin..Dann verband er mir auch noch die Augen.. Ich freute mich.. Dann konnte ich noch leichter abschalten, noch mehr das Gefühl des Ausgeliefertseins genießen.

Ich lag auf dem Rücken und war sehr gespannt, was passieren würde.
Die meisten Details sind mir entfallen.. Ich erinnere mich nicht, was er so alles mit mir angestellt hat. Bis zu dem Moment an dem er seinen schweren Stahldildo auspackt. Eigentlich kommt der wohl sonst im Liebesspiel schwuler Pärchen zum Einsatz. Er machte mich mit Gleitgel feucht. Richtig gutes Gleitgel, das lange Wirkung zeigt.

Dann schon er mir den kühlen schweren Dildo in die Muschi. Oh wow, was für ein Gefühl.. schon allein das Ding zum ersten Mal aufzunehmen. Ich habe keine Ahnung welche Seite des Dildos er in mich hineingesteckt hat. Durch die Biegung trifft das Ding aber Zielgenau meinen G-Punkt. Er fing an ihn rein und raus zu bewegen.. Erst langsam und vorsichtig.. Anfangs bin ich auch noch nicht so weit offen. Dann wurde er schneller.. und ich merkte, dass etwas außergewöhnliches passierte.. Etwas auf das ich schon so lange gewartet habe.. Er traf genau den Rhythmus meines Körpers… perfekt…und ich merkte wie die Wellen kamen.. ohne dass auch nur irgendetwas meinen Kitzler stimulierte.. Unerbittlich fickte er mich mit dem Dildo, immer wieder stimulierte das Teil meinen G-Punkt. Und ich merkte die Wellen kommen. Aber die waren viel größer als sonst…. riesig…

Ich dachte noch.. Oh wie krass, was ist das denn.. Dann bekam ich denn Mega-Orgasmus und mein Körper bäumte sich wild im Rahmen seiner gefesselten Möglichkeiten.. Und ich schrie fast die Geilheit aus mir heraus… Ich kam so heftig wie noch nie in meinem Leben… Vaginal.. Beim Orgasmus liefen mir Glückstränen die Wangen hinunter..

Das war ein Gefühlschaos.. zwischen unfassbar glücklich und total gerädert…Mr. Bondage hatte die Heftigkeit natürlich bemerkt und befreite mich aus meinen Fesseln. Dann nahm er mich in den Arm und hielt mich fest. Es war wundervoll. Ich weinte vor Glück.. Ein perfekter Moment.. Den ich nie vergessen werde. Danach hatte ich gesucht. Nach dem vaginalen Orgasmus. Deswegen hatte ich mich auch auf die Reise begeben. und da war es passiert. Unverhofft. In Mr. Bondages Bett.

Dieses Gefühl macht süchtig. Ich will es wieder haben. viel krasser als die Orgasmen sonst.

Dem Erfinder dieses Dildos würde ich, wenn ich könnte, einen Nobelpreis verleihen. Aber natürlich braucht es auch das Gefühl damit umzugehen. Mr. Bondage hat gelernt meinen Körper zu lesen. Das ist eine mächtige Gabe.

Leider kann ich ihm dahingehend nichts zurück geben. Das funktioniert immer noch nicht. Leider.. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Und ich weiß auch, dass er Befriedigung aus meinen Orgasmen zieht. Der Orgasmus an diesem Abend war ein unglaublich Glücksbooster für mich. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

njoy-pure-wand-mediz

Leckdate .. und abgeschossen

Ja mein Leckdate.. Tattoos, Glatze, aber netter Typ. Cooles Essensdate gehabt, gutes Gespräch, in dem er ziemlich oft erwähnt hat, dass er gerne leckt. Ich finde es gibt deutlich schlechtere Hobbies.

Ein paar Tage später, als wir uns schrieben, erzählte er mir, dass er beim Arzt war und eine Prostataentzündung hat, weswegen er momentan keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, nur lecken sei okay. Also wirklich nur lecken. Daraus wurde ein reines Leckdate. Wie cool. Wir verabredeten uns für einen Abend, an dem ich vorher den ganzen Tag Seminar hatte. Aber ich dachte so zum Entspannen wäre das genau das Richtige.

Er gab mir seine Adresse, ich stand vor der Tür und schrieb ihm eine Nachricht, dass ich nun da sei. Und nichts passierte. Als ich versuchte anzurufen, ging die Mailbox hin. Das wär der Knüller, dachte ich mir. Extra noch eine halbe Stunde Auto gefahren und dann stehe ich da umsonst vor der Tür. Aber eigentlich deutete nichts darauf hin, dass er mich verarscht haben könnte. Ich überlegte mir noch, auf welche der zehn Klingeln ich drücken würde, müsste ich eine auswählen. Dann ging ich erst mal wieder in mein Auto zurück und ging noch mal die Nachrichten und Mails durch. Aber es sprach immer noch nichts dafür, dass er das Date nicht Ernst gemeint haben könnte. Während ich etwa zehn Minuten in meinem Auto grübelte, was der Grund sein könnte, warum sein Handy nicht an ist, beziehungsweise, warum meine Nachrichten nicht angekommen waren, klingelte mein Telefon und er war dran. Uff, also alles gut. Er hat wohl immer mal wieder Probleme mit dem Handynetz. Er sagte mir den Namen auf seinem Klingelschild und ich musste lachen. Denn ich hätte mit meinem Ausschlussverfahren in der Tat die richtige Klingel gewählt.

Mr. Leckdate hatte mir beim Date noch erzählt, dass er es sich nicht abgewöhnen konnte, in seiner Wohnung zu rauchen. Ich dachte mir damals noch, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich die Wohnung betrat. In Zeiten von Nichtraucherlokalen und rauchfreien Diskotheken war ich Rauch überhaupt nicht mehr gewöhnt. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass meine Augen tränen. Sollte ich vorher zumindest über eine potentielle Beziehung nachgedacht haben, war dieser Gedanken spätestens mit Betreten der Wohnung vorbei. Das würde ich nicht aushalten.  Ja, Mr. Leckdate ist mal wieder ein Solomann, deswegen praktischerweise auch das Date zu Hause.

Ich machte es mir auf der Couch bequem, denn wie immer brauche ich meine Zeit um mich zu akklimatisieren. Wir quatschten und er meinte zwischendurch immer mal wieder, dass wenn ich geleckt werden wollten, ich schon meine Hose ausziehen müsse. Aber ich ignorierte das eine ganze Weile..

Irgendwann änderte er seine Taktik und rückte mit seinem Gesicht an meines und wir küssten uns. Guter Kuss, auch wenn Raucher, sollte aber auch der letzte bleiben an diesem Abend. Dann war ich auch willig mich auszuziehen. Shirt, BH, Hose, Höschen, ziemlich flott war ich ganz nackig. Und er begab sich mit einem kurzen Umweg über meine Brüste ziemlich schnell zwischen meine Beine. Ich ließ mich in die vielen Kissen auf seiner Couch sinken. Am Anfang dauerte es, wie immer, bis mein Kopf auch in den Genießermodus schalten konnte. Erst kurz noch gehofft, dass ich ihm auch gut schmecke.. Aber wenn dem nicht so wäre, dachte ich mir, würde er schon aufhören. Zwingt ihn ja schließlich niemand mich zu lecken. Und ja, man merkte ihm an, dass er es gern tut.. gut für meinen Kopf, der sich in einem dauernden Kampf befindet zwischen: „Verdammt, ich brauch ja schon wieder ewig, bis ich mich fallen lassen kann“ und „Wenn du jetzt nicht aufhörst drüber nachzudenken, dann dauert es noch viel länger“. Ja Runde Eins dauerte ziemlich lange. Aber mein Körper gab mehr Feedback, als ich stöhnte. Am Anfang fasste er meinen Kitzler fast zu hart an. Ich war noch nicht geil genug für den Druck, den er ausübte. Aber er traf zunehmend besser, was mein Körper wollte und ich wurde geiler. Mit viel Gefühl in der Zunge und dem gezielten Stimulieren des G-Punkts mit seinen Fingern in mir, gelang Orgasmus 1. Juhu.. Und das Beste, es machte ihm sichtbar Spaß. Also alles was ich zu tun hatte, war, mich auf den Rücken  zu legen und zu genießen. Er wollte nach meinen Orgasmus gleich weiter machen, aber in dieser Runde ging das nicht und ich bat ihn aufzuhören. Ich rollte mich in die Embryolage ein, ließ mich zudecken und kam wieder runter.

Für Runde zwei packte er dann ein Spielzeug aus. Gut ausgrüstet Mr. Leckdate. Er packte einen Dildo aus. Groß, aber nicht riesig. Er ließ mich nicht lange runterkommen, wollte eine zweite Runde. Wie sollte ich da nein sagen. Er versenkte gleich zu Anfang den Dildo in mir. Ging nicht gleich hinein, musste ihn nach und nach reinschieben. Ich war feucht, aber bin eng. Er bewegte mit einer Hand den Dildo raus und rein. Und leckte mich wieder. Diesmal ging alles schneller. Der Kopf war entspannt, ich war auch schon aufgegeilt, seine Leckkünste taten ihr Übriges, auch wenn er mir den Dildo manchmal fast zu weit reinrammte. Aber ich kam.. Heftig, viel heftiger als beim ersten Mal. Mein Körper bäumte sich auf. Er ließ danach aber nicht locker, stimulierte mich weiter. Kurz war ich versucht, ihn davon abzuhalten, aber ließ es zu und so folgte Orgasmus Drei nur wenig später.. Danach war ich verschwitzt, glücklich und komplett gerädert.

Er hatte immer mal wieder ein geraucht. Ich hab währenddessen immer wieder mein Handy in der Hand gehabt. Mehr als bei einem Date sonst üblich. Das lag auch daran, dass ich den ganzen Tag vorher mit dem Seminar nicht wirklich viel Zeit am Handy verbracht hatte und irgendwie noch Nachholbedarf hatte. Durch seine Raucherei hab ich das auch gar nicht so schlimm empfunden. Er Zigarette, ich Handy. Da es dann schon wirklich spät war, fragte er ob ich übernachten wollte. Ich war auch echt schon müde und blieb, obwohl ich mal wieder nichts dabei hatte. Am nächsten Morgen fuhr ich relativ schnell heim.

Ein wenig später schrieb ich ihm eine Nachricht um mich zu bedanken und fragte auch nach einer Revanche. Ich bekam dann folgende Antwort:

mir gehts gut, danke.
eine revanche ist nicht nötig.
sorry aber ich denke wir werden uns nicht mehr sehen. das lecken hat schon spass gemacht, aber der rest war dann doch nicht so das was ich mir vorgestellt hatte. was ich damit sagen will, ich hatte noch nie eine frau hier die sich mehr mit ihrem handy beschäftigt hat als mit mir.

Uff, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das traf mich schon ein wenig. Zumal er so gar nichts gesagt hatte und es ja beim Essensdate auch anders war. Ich schrieb ihm, dass es unhöflich von mir war und nichts mit seiner Person zu tun hätte. Er solle das nicht als mangelndes Interesse interpretieren, sondern wenn dann als mangelndes Fingerspitzengefühl meinerseits. Und dass ich schweren Herzens seine Entscheidung respektiere.

Er war konsequent, Freundschaft gelöscht… Zack weg.. Das hat ein wenig gedauert, bis ich das verwunden hatte. Sehr schade… Aber ich respektiere es selbstverständlich.. Und werde es mir eine Lehre sein lassen. Aber es bleiben drei gut geleckte Orgasmen. Ich will es positiv sehen..