Nur Essen dachte ich…

Mein Laptop hat sich leider zerschossen, deswegen hatte ich etwas Mühe zu schreiben. Sehr ärgerlich. Aber ein kurzes Erlebnis konnte ich während eines Jobs niederschreiben.

Es kommt immer mal wieder vor, dass sich einer der Männer meldet, die ich vor einer ganzen Weile mal getroffen habe. In losen Abständen tut das auch Daniel mit dem amerikanischen Akzent, der mich zu meinem ersten Dreier mit der anderen Frau verführt hat. Nachzulesen hier. Wobei richtiger ist wohl, dass die Frau hat mich damals verführt hat und er hatte das Glück daran teilhaben zu dürfen.
Er meldet sich in losen Abständen immer mal wieder bei mir. Jetzt ergab sich ein Zeitfenstern und wir verabredeten uns zum Mittagessen. Mal wieder quatschen, was bei mir inzwischen so passiert ist. Ich wollte mir ein Update holen, was sich in seinem Leben so ereignet hatte. Er war wieder liiert, das wußte ich.

Er sammelte mich mit dem Auto ein. Während wir losgefahren waren fragte er mich, ob ich in ein Cafe bei ihm um die Ecke wollte oder mit zu ihm und er würde was kleines kochen. Ich war schon mal beim ihm gewesen. Er hat ein wirklich tolle Wohnung mit einem schönen Ausblick. Ich überließ es ihm, wohin wir gingen. Und dachte mir nichts dabei. Daniel befindet sich gerade in einer Umbruchsituation, will mit seiner neuen Partnerin zusammen ziehen und seine Wohnung aufgegben. Während er kochte (Maultaschensuppe) unterhielten wir uns. Nach dem Essen bat er mich zu sich aufs Sofa. Da ahnte ich, dass es nicht seine Absicht gewesen war nur mit mir zu Essen. Darüber ärgerte ich mich ein wenig. Ich bin ja in der Tat keine Frau mit der man nicht offen reden konnte, worauf Mann Lust hat. Und wenn einer dann sagt, dass er sich zum Essen treffen will, gehe ich auch davon aus, dass er es so meint Auch wenn ich mich innerlich über sein Vorgehen ärgerte, wußte ich, dass ich ja auch einfach Aufstehen und Gehen konnte. Tat ich nicht. Er wollte ein wenig Kuscheln und Knutschen. Ein wenig erinnerte mich das an unser Dreiertreffen. Auch da hatte mich zum Kennenlern-Essen eingeladen und es hatte in Sex geendet. Scheint zur Gewohnheit zu werden.

Allerdings war Daniel auch der einzige Mann gewesen, der außerhalb meiner selbstgesetzten Altersrange lag, mit dem ich was angefangen hatte. (Kein Mann älter als mein Dad) Und eigentlich wollte ich das nicht wiederholen. Ich war weder rasiert, noch hatte ich tolle Unterwäsche an und irgendwie war ich mit dem Kopf und Herz bei Mister Bondage. Aber gegen Knutschen sprach nichts. Und auch gegen ein wenig Kuscheln nicht. Dabei blieb es nicht. Es wurde ein wenig Fummlen und ein Blowjob. Aber er spürte wohl auch, dass mehr nicht passieren würde und gab sich damit zufrieden meine Brüste ein wenig anzufasssen und machte keine Anstalten mehr zu wollen.

Sein Schwanz war natürlich seit dem ersten Mal nicht kleiner geworden. Ich hatte schon damals Probleme gehabt ihn vernünftig zu Blasen, da er groß ist und mein Kiefer eng. Viel mehr als den Mund aufhalten und den Kopf auf und ab bewegen geht bei einem im Umfang großen Schwanz einfach nicht. Schade. Da kommen Männer mit normalgroßen Schwänzen bei mir einfach besser weg. Größe ist nicht immer nur von Vorteil.

Aber ich gab mein Bestes und er genoß das was er bekam hörbar. Blasen wird langsam zu einem Art Fetisch für mich. Das mache ich einfach gerne. Kurz und quick dieses Mal. Er spritzte in hohem Bogen auf sein Hemd ab.

Als Gegenleistung spielte er auf seinem Klavier für mich. Ich machte es mir auf dem Sofa bequem und lauschte. Man merkt, dass er gern spielt. Ich mag es wenn Menschen Dinge mit Leidenschaft tun, egal was. Danach ging ich wieder nach Hause. Es war ein nettes Wiedersehen gewesen. Wenn auch anders gedacht. Für mich zumindest.

Manchmal ist mein Leben wie eine Soap Opera

Tut mir leid, ich merke, dass die Intervalle in denen ich blogge gerade riesig sind. Aber dieses Uni-fertig-machen-Ding spannt mich echt ganz schön ein. Geschichten gäbe es wirklich genug.

Eine kleine Geschichte, die sich auf einem Stammtisch der Rirarammelseite angebahnt hatte. Ich war allein dort. Mr. Bondage war nicht mitkommen, sondern in den Urlaub gefahren. Wie immer war ich eigentlich auch nur hingegangen, um die Menschen, die ich eh schon kenne, mal wieder zu treffen, zu lachen, zu quatschen, einfach einen schönen Abend zu haben.
Im Laufe des Abends kam ich dann aber in Flirtlaune. Mit einer Freundin hielt ich Ausschau nach passenden männlichen Flirtobjekten. Und siehe da, da stand eines an der Bar, ganz allein. Genau mein Typ, dunkle Haare, Mitte/Ende 30, Jeans, Hemd und Jackett, ein in meinen Augen schöner, gepflegter Mann.

Ich fing an ihn aus sicherer Entfernung anzulächeln. Er lächelte ein wenig zurück. Ein bißchen Augenflirt. Das ging eine Weile so, bis er mit seinem Bier nach draußen verschwand und ich beschloss, dass ich ihm einfach mal hinterher gehen wollte. Jetzt oder nie. Perfekte Gelegenheit. Manuel heißt er. Wir unterhielten uns. Er erzählte mir, dass er wegen mir auf den Stammtisch gekommen war. Er hatte mein Profil gelesen und wollte mich kennen lernen. Ich lachte mich schlapp. Klar, ich flirte ausgerechnet den Typ an, der mich kennenlernen will. Hahaha.. Er hatte mein Profil gelesen und sich deswegen ein Jackett angezogen. Sagte er zumindest. Fuck, wie durchschaubar mein Beuteschema doch ist. Und es hat auch noch funktioniert. Das fand ich lustig und beängstigend.

Wir unterhielten uns gut. Und er überredete mich zum Knutschen. Eigentlich wollte ich nicht lange bleiben an dem Abend, weil ich sehr früh aufstehen musste. Aber da saß ich dann knutschend mit Manuel. Boah, konnte dieser Mann unfassbar geil küssen. Das schrie förmlich nach mehr. Ich ließ es sogar zu, dass er meine Brüste anfasste und aus dem Oberteil holte. Der Abend schrie nach Sex mit ihm. Aber ich musste früh raus, hatte einen Termin am nächsten Tag. Ich ließ mich nicht überreden, obwohl ich ziemlich Lust gehabt hätte. Aber es war mir auch alles irgendwie zu schnell gegangen. Ich ging allein nach Hause. Lieber erstmal Tempo rausnehmen. Ich wurde aus ihm auch nicht schlau. Er war eine Mischung aus Selbstbewußt und „er weiß genau was er will“ und unsicherer Eifersucht.

Wir schrieben uns viele Nachrichten. Er schrieb mir irgendwann den legendären Satz „Ich bin alles was eine Frau sucht, fordere aber auch dafür“. Spätestens da war meine Neugierde groß. Ich wollte herausfinden, ob er wirklich so selbsbewußt ist. Was hinter diesem Satz steckt.

Wir verabredeten uns zum Essen. Er lud mich in seinen Lieblingsitaliener ein. Und teilte mir mit, dass Frauen dort ein Kleid tragen müssten. Er würde im Jackett kommen. Sehr witzig, der Typ. Ich besitze genau zwei Kleider. Trage die nur wenn ich muss, auf Hochzeiten oder Empfängen. Das Sneakersgirl zum schicken Italiener ausführen. Oh Mann. Aber ich hatte Lust. Sagte ihm, dass ich vermutlich ein wenig verkleidet aussehen würde. Ich kam mir ziemlich overdressed vor in meinem kleinen Schwarzen. Aber auch sehr hübsch. Ich musste über mich selbst lachen, weil es mir Spaß gemacht hatte, mich für ihn so aufzurüschen. Es war ein tolles kleines Restraurant und das teuerste Essen meines Lebens. Das ich unfallfrei im Kleid absolvierte. Es war ein schöner Abend. Ich war mit dem Auto da und bot ihm an ihn heimzufahren. Ohne Hintergedanken. Das war mehr der Student in mir, der jemandem die Taxikosten ersparen wollte. Was ihm wohl sehr wurscht gewesen wäre. Er vermutete Hintergedanken und als ich das merkte musste ich über meine Naivität lachen.

Vor seiner Haustüre angekommen ließ ich mich aus einem Bauchgefühl heraus noch überreden mit zu ihm zu kommen. Ohne Hintergedanken. Er war vor nicht allzulanger Zeit noch verheiratet gewesen. Sagte mir die Klingel. Aber jetzt Single. Seine Wohnung sah so aus, als wäre es nicht sein Plan gewesen mich mit nach Hause zu nehmen. Das machte ihn wieder symphatisch. Er hatte mir vorher schon erklärt, dass er etwas getrunken hatte, deswegen würde bei ihm eh nichts mehr gehen. Wir kuschelten ein wenig und es passierte wirklich nicht mehr viel zwischen uns.

Nach unserem Date vergingen zwei Tage, da schrieben wir wieder und er rückte nach einer Weile raus, dass es ihm nicht gut ginge und dass er sich gerade in einer Kneipe betrank. Ich bot ihm an vorbei zu kommen und ihn nach Hause zu bringen. Er sah wirklich nicht gut aus und hatte viel getrunken. Er war vor einer Weile überfallen und beklaut worden, seitdem hatte er manchmal Angstanfälle. Und die bekämpft er mit Alkohol. Dass das nicht zielführend ist, wußte er selbst. Jedenfalls übernachtete ich bei ihm. War einfach da. Das alles war in der Phase in der ich meine letzten Hausarbeiten schrieb. In der ich mein eigenes Leben in den Griff bekommen musste. Ich wußte, dass ich mich nicht hineinsteigern durfte in das Helfen. Ich kannte ihn ja auch erst ein paar Tage. Warum sollte es mich etwas angehen? Aber ich fand ein Maß, in dem es mich nicht belastete ihm zu Helfen, ich ihm aber trotzdem helfen konnte.

Ich holte ihn nochmal aus einer Kneipe ab ein paar Abende später und fuhr ihn dann am Morgen auf seinen Wunsch hin in eine Psychatrie. Posttraumatische Belastungsstörung. Er begab sich ein wenig später in stationäre Behandlung…

Innerhalb kürzester Zeit quatsche ich den Typ an, der mich kennenlernen will, wir gehen unfassbar toll Essen und dann bringe ich ihn in die Psychatrie. Solche Geschichten kann nur das Leben schreiben

So langsam normalsiert sich sein Leben wieder und mein Stress wird weniger. Ich hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen.

Sexpanne und sensationelles Essen..

Ich  fuhr in der Tat zehn Tage nach unserem ersten Date zu Mr E-Technik nach Hause. Samstag hin, Montag zurück. Wir sollten also zwei Tage zusammen haben. Er hat ein Gästezimmer, das er mir angeboten hat. Kurz bevor ich zu ihm fuhr, bekam Mr. E-Technik vermutlich ein wenig Angst vor der eigenen Courage. Denn er dämpfte meine Erwartungen ein wenig. Wobei ich keine hatte, aber irgendwie war es ihm ein Bedürfnis. Nach meinem Blogeintrag über den Knutschgott, erklärte er mir, dass er schon lange nicht mehr geküsst habe und eigentlich auch gar nicht mehr wisse wie es geht. Aha.. Aber er würde es sich auch gerne von mir zeigen lassen. Und zu seiner Sexperformance zitierte er Mario Barth und meinte “ Ich bin so schlecht im Bett, das musst du mal erlebt haben..“  Mal sehen, wie wir uns verstehen würden, wie die Chemie zwischen uns sein würde. Ich fuhr mit dem Plan zu ihm, zwei schöne Tage zu haben. Ob Sex oder nicht ist nebensächlich.

Nach langer Fahrt kam ich bei Mr. E-Technik an und erlebte gleich die erste Überraschung. Ich hatte da so ein paar Bilder im Kopf, wie der ein wenig nerdige Ingenieur wohl wohnen würde. Aber weit gefehlt. Von allen Junggesellenbuden, die ich in letzter Zeit so betreten habe, hat er die auf jedenfall besteingerichtetste Wohnung. Wow, sie gefiel sehr gut. Ein Mann mit einem Lampentick, auch spannend. Ein Mann der zur Einrichtung passende Vorhänge besitzt. Und er hatte ein unfassbar cooles Sofa. Ich fühlte mich auf jeden Fall gleich wohl. Wir mümmelten uns ins Wohnzimmer ein, hörten Musik, guckten Youtube-Videos. Und er servierte mir selbst gebackenen Schokokuchen.. Boah wie lecker. Würde ich ihn öfter besuchen, müsste ich echt auf mein Gewicht aufpassen, das war mir schon nach dem Brownie klar. Backen kann er schon mal. Nachdem ich irgendwann frisch geduscht auf der Couch saß und wir uns unterhielten, musste ich darüber schmunzeln, dass wenn etwas zwischen uns laufen sollte, dann müsste einer von uns beiden den Anfang machen. Ich mach das ja auch eher selten und er ist jetzt ja nicht so ein Alphamann, der dann einfach mal forsch voranschreitet.

Und ich weiß auch gar nicht mehr, wie es genau gelaufen ist, dass wir uns küssen..  Aber wir knutschten irgendwann. Und Mr. E-Technik war so süß. Zurückhaltend, es wirkte ein bißchen ängstlich. Ein bißchen wie ein Teenager auf unbekanntem Terrain. Aber es gab gar keinen Grund dazu. Ich übernahm dann einfach die Initiative und küsste ihn einfach so, wie es mir gefiel. Und er passte sich schnell an, küsste mich unglaublich gefühlvoll. Von wegen er kann nicht küssen. Knutschen mit ihm machte mir Spaß. Ab dann bekomme ich die richtige Reihenfolge vermutlich nicht mehr ganz hin. Wir gingen in sein Schlafzimmer, knutschten weiter und zogen uns aus. Erkundeten den jeweils anderen.. Fummeln wie er es nennt. Er war ziemlich aufgeregt. Lange keinen Sex mehr gehabt, mit der Frau die offensichtlich viel Sex hat. Das war eine andere Rollenverteilung als sonst. Ich ging relativ schnell dazu über ihm einen zu blasen. Gut, weil ich das ja kann und gut, weil es ihn vielleicht entspannt. Er ja dann nur genießen braucht. Scheint aber auch nicht zu helfen. So abschließend entspannen kann er nicht. Nach einer gefühlten Ewigkeit gebe ich dann auf. Er kam einfach nicht.

Er zeigte sich dann erkennlich und leckte mich. So wenig Ahnung von Frauen wie er tut hat er nicht. Er machte es gut. Auch ich bekam meinen Kopf nicht ganz aus. Irgendwann kam der Moment: Sex oder nicht. Ich ließ mich sogar von ihm überreden, dass ich oben sein würde, obwohl ich das nicht so besonders gern mag in letzter Zeit. Er angelte sich ein Kondom aus seiner Schublade und zog es an. Und dann.. ging nichts mehr. Sein Kopf spielte wohl nicht mir, sein Schwanz war einfach nicht steif genug. Doof, aber auch kein Weltuntergang. Wir nahmen es mit Humor. Es tat mir ein wenig leid, dass sich sein Befürchtungen bewahrheitet hatten.  Aber an sich war das für mcih überhaupt krin Drama. Ich fühlte mich wohl bei ihm.  Soweit ich mich erinnere, machte ich es mir dann selbst, während er neben mir lag und mich streichelte.

Die Chemie zwischen uns stimmte. Wir kuschelten und knutschten viel und ich entschied mich nicht im Gästezimmer sondern in seinem Bett zu schlafen.  Das war schön für mich, denn ich hatte gut geschlafen, was er nicht so behaupten konnte. Er war komplett gerädert und hatte nach eigener Aussage die ganze Nacht kein Auge zu getan. Vermutlich hatte ihn meine Anwesenheit einfach viel grübeln lassen. Ich hatte ein wenig ein schlechtes Gewissen. Aber er ließ es sich trotzdem nicht nehmen mich nach dem Aufstehen nochmal zu verwöhnen und ich hatte einen kleinen Orgasmus.. Er meinte dann trocken: 2:0 für dich.. Naja, wir hatten ja noch einen Tag und eine Nacht, mal sehen was noch passieren würde..

Es beginnt mit einem Tiramisuorgasmus..

Hach ja, der Mann um den es jetzt geht, der ist ein besonderer Fall. Mr. E-Technik, ein bißchen nerdig, Anfang 30. Es fing ganz harmlos an mit uns zwei. Er schrieb mir eine wirklich nette Mail, lud mich zum Essen ein, wegen meines Blogs.  Die Frau hinter dem Blog wollte er kennenlernen  Das hatte ich ja schon mal und es war ein schönes Treffen gewesen.  Also sagte ich zu und freute mich auf einen netten Abend mit einem guten Gespräch. Er holte mich vor der Haustüre ab. Wir wollten zu einem Japaner in sehr teurer Lage gehen. Und obwohl ich das wußte, machte ich mir wenig Gedanken über mein Styling. Was ich allerdings beim Betreten des Restaurants kurz bereute. Mr. E-Technik stellte sich als sehr netter, aber auch unscheinbarer Typ heraus.

Ich glaube nicht, dass wir zu dem teuren Japaner gingen, weil er mich damit irgendwie beeindrucken wollte, sondern weil er gutes Essen mag. Das Essen war das beste japanische Essen, das ich bisher außerhalb Japans gegessen habe. Eigentlich macht mir mein studentisches Leben mit dem dazugehörigen Budget nichts aus. Im Gegenteil ich bin zufrieden, aber das Essen ließ mich kurz drüber nachdenken, dass es sich für ein paar Dinge auch lohnen würde viel Geld zu verdienen. Zum Beispiel für Essen in dieser Qualität. Wir aßen ein 5-Gänge-Menü. Und die Nachspeise machte mir einen TIramisuorgasmus.. Oh wow, das war sensationell. Da könnte ich fast Sex vergessen. Das teuerste Essen meines Lebens.. Sensationell…Mit nem ganz normalen netten, ein bißchen technikverrückten Typen.. Er erzählte mir auch, dass er schon ne ganze Weile keine Freundin und keinen Sex mehr gehabt hat. Ich musste schmunzeln. Und dann ausgerechnet die Frau mit dem Sexblog zum Essen einladen..Er erzählte mir aber auch, dass er ziemlich gut kochen kann.. Vor allem auch Nachspeisen. Er versprach mit einen Schokorgasmus, sollte ich ihn mal besuchen. Er war beruflich in meiner Stadt und wohnt eigentlich 600 Kilometer weg. Wir witzelten, dass ich ihn zehn Tage später besuchen kommen würde,  um gemeinsam ein Sportereignis zu gucken..

Nach dem sehr sehr leckeren Essen fuhren wir brav wieder in Richtung zu mir nach Hause. Aber es war noch früh, und ich kam auf die glorreiche Idee, dass wir noch in meine Stammkneipe auf einen Drink gehen könnten. Machten wir dann auch..Setzten uns rein, unterhielten uns ne Stunde. Bis plötzlich mein Exfreund am Tisch stand. Lol, ich war komplett baff. Damit hatte ich gar nicht gerrechnet. Aber klar, es war nicht nur meine Stammkneipe. Er fragte ganz dreist, wie ich denn nach Hause kommen würde. Bevor ich darauf antwortete, fragte ich ihn, wann er denn gekommen sei. Er meinte, dass er die ganze Zeit schon da saß mit einem Kumpel, ich ihn nur beim Reinkommen nicht gesehen hätte.. Fuck, dachte ich und ließ mir nochmal alles was wir geredet hatten, seit wir in der Kneipe waren, durch den Kopf gehen. Zum Glück war mein Blog beim Abendessen schon Thema gewesen.. Au mann, wie leichtsinnig. Jedenfalls endete der Abend dann damit, dass mein Date meinen Exfreund und mich nach Hause fuhr.  Der Knüller. Mein Ex freut sich heute noch über seinen Coup.

Mr E-Technik nahm es mit Humor und wir verblieben so, dass ich ihn besuchen kommen würde.