Thats the end…

… of Mr. Bondage.

Es werden Zeilen voller Liebe, Hass und Trauer.

Es war der Grund warum ich so lange nicht geschrieben habe.

Er war der erste, dem ich schöne Dinge erzählen wollte. Er war der erste an den ich dachte, wenn ich ein Wochenende wegfahren will. Bei dem ich mich ausheulen wollte wenn es mir schlecht geht. Die Schulter zum Anlehnen. Der Mann der soviel Macht über meine Lust hat, wenn er denn wollte. Der Mann, der mich nachhaltig für  Bondage begeistert hat. Einer der wenigen Seelenverwandten meinem Leben. Ich habe ihn geliebt. Ja, es war nie ausgesprochen, aber es war Liebe. Ich habe ihn geliebt. Polyamor und ich war okay damit.

Die große Asymetrie in unserer Beziehung hat Eifersucht entfacht, die einen hassenden Menschen aus mir macht, der ich nicht sein will. Er war meine Nummer Eins, ich die Nummer 5 in seinem Leben. Hinter seiner Frau (völlig okay), seiner Sub (ja, die hasse ich gerade wirklich und es nervt mich, dass die Eifersucht das mit mir macht), dem Fesseln und der Suche nach schönen Frauen. Praktisch war ich und nur dann von Bedeutung, wenn die Punkte Eins bis Vier gerade nicht relevant waren.

Es hat sich am Ende an zwei Punkten entzündet. Nach meinem Urlaub nahm er sich zu meiner Überraschung ebenfalls Urlaub. Hatte er dringend nötig. War komplett überarbeitet. Das würde ihm gut tun, freute ich mich erst noch für ihn. Eine Woche, die er mit seiner Sub wegfuhr. Gott, wie mich diese Scheißwoche mit Eifersucht gequält hat. Na klar mit ihr. Damit war mir meine Rolle nochmal deutlich geworden. Für mich blieben nur die wenigen Abende, an denen er sowieso abgekämpft von er Arbeit kommt. Na, danke. Das hatte mir nie viel ausgemacht, weil ich immer dachte, hauptsache Zeit miteinander verbringen, irgendwann wird er sich schon wieder Zeit für Dich nehmen. … Nicht. Das tut weh. Und nun war eben wieder die BoundCon in München, die Fetischmesse. Vor zwei Jahren waren wir dort zu dritt gewesen. Hat so semi gut funktioniert. Jedenfalls wollte seine Sub dann nie wieder was mit mir zu tun haben. Bitter, so schlimm fand ich es nicht. Aber ab da war für ihn klar, dass er ab jetzt immer mit ihr zu dieser Veranstaltung geht. Die in meiner Stadt stattfindet und ich der Gearschte bin. Das finde ich so albernen Kackscheiß. Ich muss allein auf die Messe, weil in einem normalen Verhältnis da hin gehen nicht läuft.

Ich hatte ihm in harten fiesen Worten  meine Eifersucht geschrieben. Er hat mir ehrlichweise geantwortet, dass er mir nur die Abende unter der Woche und gelegentlich einen Tag am Wochenende anbieten kann. Ich würde sagen anbieten will. Damit liegt die Entscheidung bei mir. Will ich das?

Dann ist da noch seine Sub, ich hasse sie. So sehr ich mich auch mühe, das Gefühl in meinem Kopf geht nicht weg. Ich bin erschrocken über mich selbst. Wie oft ich ihr in meinem Kopf auf der Messe begegnet bin und ihr einfach mal meinen Hass vor die Füße gereiert habe…. Sie hat gewonnen. Ich bin auf dem Abstellgleis. Toll für sie.

Ich bin noch nicht mal gut genug um die Nummer Zwei im Leben von jemandem zu sein. Das ist wirklich bitter. Er hinterlässt das Gefühl, dass ich einfach nicht schön bin. Nicht schlank und nicht hübsch genug.

Ich war heute auf der Messe und auf der Party danach. Ich habe die beiden gesehen. Sie mich auch. Ich habe ausgehalten, dass sie geknutscht haben, dass sie weiß, dass sie gewonnen hat. Er hat nicht mit mir gesprochen, sie haben mich nicht gegrüßt. Ich habe mir die Veranstaltung zurück erobert. Ich kann dorthin gehen, den Abend genießen und Spaß haben. Die beiden nehmen mir nicht alles.

Liebeskummer quält mich seit die beiden im Urlaub waren. Zusätzlich habe ich schwere Zeiten im Job. Damit bin ich an einem Punkt, wo ich mein Leben wieder grundsätzlich hinterfrage. Wer bin ich, was will ich und wo ist mein Platz im Leben? Das hatte ich vor einem 3/4 Jahr bei der Jobsuche auch schon. Jetzt wieder. Alles auf neu.

Er wird mir als Ratgeber fehlen und als Rigger. Es wird schwer werden jemandem auf dem Fesselniveau zu finden. Aber was hilft es, wenn ich für ihn nicht gut genug bin. Ich muss auf mich aufpassen.

Affäre gescheitert

Bin das ganze Wochenende schon ein wenig liebesverkummert. Es hatte sich ja schon eine Weile abgezeichnet, dass das mit Mr. Bondage so nicht weitergehen würde. Aber final wurde es dann am Freitag morgen, als er mich anrief. Schon die Tatsache, dass er mich morgens anrief war ungewöhnlich.  Dann auch noch an einem Tag, an dem ich wirklich Respekt hatte vor meinem vollgestopften Zeitplan. Viele Termine wenig Zeit zum Durchschnaufen. Er würde am kommenden Wochenende heimfahren und nicht in seiner Wohnung bleiben, wie eigentlich geplant. Das wußte ich schon. Familientermin, kein Ding. Wir hatten ja noch unser Wochenende im Mai. Da wollten wir uns endlich mal wieder Zeit für einander nehmen und gucken, wie es um uns steht, ohne Stress und Arbeit. Ich freute mich da sehr drauf. Wir hatten schon vor Wochen den Termin ausgemacht, weil es gar nicht so leicht war ein Wochenende zu finden, an dem wir beide können. Ich hatte ihn am Abend vorher noch gefragt, ob das Wochenende steht.

Er rief mich an, weil er es mir persönlich sagen wollte und nicht als Nachricht schreiben. Er wird das Mai-Wochenende nicht mit mir verbringen, sondern mit seiner SUB. Sie hätte da zufällig auch frei und deswegen böte es sich an. Ich dachte mich zerreißt es. Ich sagte nur Okay und Tschüß.

Jetzt ist das drei Tage her. Die erste Wut ist ein wenig abgeflaut. Aber jetzt wo ich es aufschreibe, zerreißt es mich fast wieder. Oh Gott, wie weh das tut. So wenig wichtig bin ich ihm also. An erster Stelle kommt Sex und dann lange nichts. Und dann ich. Das war ja mal deutlich.

Ich schrieb, dass er damit seine Entscheidung getroffen habe, wünschte ihm ein gutes Leben und dass er den Rest meiner Sachen behalten könne… Ich dem Moment war ich mir sehr sicher ihn nie wieder sehen zu wollen. Er bot mir noch einen Fesselabend nächste Woche an.

Ich schrieb ihm, dass das vermutlich nicht mehr zu kitten sein wird. Er könne das verstehen und würde sich an unsere schönen Momente erinnern. Es gingen noch zwei drei Nachrichten hin und her.

Ich habe im Laufe des Wochenendes schon drüber nachgedacht, ob ich mir vorstellen könnte aus einer Affäre eine Freundschaft zu machen. So viele Menschen, denen ich mich so Seelenverwandt gefühlt habe, habe ich noch nicht getroffen. Und wir hatten wirklich viele wundervolle Momente.

Aber jetzt beim Niederschreiben merke ich wie sehr mich das kränkt, dass ich ihm so wenig wichtig bin. Es zerreißt mich. Ich denke über meinen Selbstwert nach. Ich weiß nicht, ob ich das jemals verzeihen kann. Wenn wird es noch ganz schön lange dauern.

Ich hoffe für ihn, dass er wenigtens überragenden Sex hat an unserem Wochenende. Wäre bedauerlich, wenn er für weniger als überragenden Sex unsere Beziehung weggeworfen hat.

Mir schießen noch 1000 Gedanken durch den Kopf, werde das im Blog sicher nochmal aufarbeiten. Für mehr reicht es heute nicht.

Der Alte Mann verliebt sich in meine beste Freundin?

Das Leben ist schon manchmal ein Arschkrapfen. Am Freitag hatten der Alte Mann und ich noch den wunderschönen Abend verbracht. Danach bin ich in den Urlaub gefahren. Er hatte mich gefragt, ob er die Nummer meiner Freundin Jessica haben kann, weil sie bei unserem gemeinsamen Treffen ein Thema angeschnitten hatte, worüber er mit ihr reden wollte.
Mein Magen hatte gegrummelt, meine Bauchgefühlsampel war auf orange. Denn er hatte sie schon nach dem Treffen direkt angeschrieben über die Internetplattform, auf der wir alle drei angemeldet sind. Darüber hatte ich mich schon gewundert, denn meine und seine Kommunikation verläuft ja in letzter Zeit eher schleppend. Immerhin ist er also noch so fair und fragt mich nach ihrer Nummer. Gut in meinem Bauch klingeln alle Eifersuchtsalarmglocken. Aber ich tendiere dazu Dinge rational zu betrachten. Ich vertraue ihr und eigentlich ihm auch. Ich mag beide. Sind beide tolle Menschen. Wenn ich beide toll finde, warum sollten die beiden sich nicht mögen? Warum hänge ich so an der Tatsache, dass er mein „Freund“ ist? Warum hab ich ein Problem das zu teilen? Ist das Egoismus? Warum fühle ich mich hintergangen bei der Vorstellung, dass die beiden sich ohne mich treffen, wenn ich im Urlaub bin?

Ich stelle es den beiden frei sich zu treffen, halte meine Gefühle im Zaum. Sie treffen sich dann auch prompt den ersten Abend, an dem ich weg bin. Vier Tage nachdem er und ich einen tollen Abend hatten. Ich dachte, dass alles wieder seinen Gang geht..

Ich sitz in der Pampa, kann mein Handy nur eingeschränkt benutzen, bin ein bißchen von der Außenwelt abgeschnitten. Da schreibt mir Jessica, dass sie beim Dart spielen sind. Erster Stich.. Darten.. klingt so vertraut..puhhh. Sie wollte mir schreiben, wenn sie wieder daheim sind. Dann die SMS: So wieder daheim. Er meinte zum Abschied gerade Du bist süß und das fünf Mal Komischer Mann (…Woaaahh.. Ich kämpfe dagegen an, meinem Bauch zuzuhören, der meint, dass das nach ich würg dir jetzt eines rein klingt.  Nein, mein Kopf sagt sie ist ehrlich und erzählt dir wie es war… Aber scheiße es tut echt weh.. Ich ahnte, dass das nicht lustig für mich wird. Schon da sagt mir mein Bauchgefühl, dass das eine harte Probe für mich wird. Für meine Freundschaft zu jedem der beiden..

Ich war erst einmal bedient. Um nichts zu schreiben, was ich hinterher bereuen würde, sagte ich ihr, dass ich eine Nacht darüber schlafen muss. Nicht aus dem Bauch heraus, dem Kopf Zeit geben, das Kommando wieder zu übernehmen. Ich ging frustriert früher als alle anderen zu Bett. Nach dem Aufstehen sah die Welt in der Tat schon wieder besser aus und der Sturm in meinem Bauch hatte sich gelegt. Sie hatte mir noch geschrieben, dass sie sich nicht mehr allein mit ihm treffen würde und ich meinte, dass es schon okay sei. Mit ein wenig Abstand konnte ich damit umgehen und ja, sie waren nur beim Dartspielen, also kein Grund gleich auszuflippen.
Dann hörte ich ein paar Tage nichts mehr, von ihm schon gleich gar nicht. Zwischen dem Date, dass der Alte Mann und ich hatten und seinem Date mit Jessica hatte er richtig viel geschrieben. Jetzt gar nicht mehr. Es fiel mir auf. Aber ich war auch so eingespannt, dass ich gar nicht so viel Zeit hatte, es an mich heranzulassen. Bis Jessica einen Facebookpost absetzte fünf Tage später, der mich hellhörig werden ließ. „Warum eigentlich immer ich?“.. der ließ mich stutzig werden. Aus den Kommentaren entnahm ich, dass es was mit Männern zu tun haben musste und ich fragte sie ob der Alte Mann Teil des Problems ist. Daraufhin schrieb sie: Um ehrlich zu sein, ja er ist ein Teil. Aber auch der mit dem ich am leichtesten abschließen kann. Bei allen anderen wird das nicht gehen.
Aha.. dachte ich mir.. Also doch was im Busch. Also fragte ich, was er dazu beiträgt. Und dann kam der Hammer: Er will mehr als ich jemals bereit bin zu geben. Und ich hab Angst, dass unsere Freundschaft darunter leidet.
AHHHHHHHH. Ich hatte es geahnt. Um sicherzugehen fragte ich noch, was er will. Ihre Antwort: Ich glaube so genau will ich das gar nicht wissen. Er meldet sich zumindest täglich…. Das tut weh, einfach weh.. Er kann sich also melden, wenn er will… Bauchgefühl auf Rot, dunkelrot..Aber wenn ich anfange nachzudenken, dann weiß ich gar nicht auf wen ich sauer sein soll.. und dass ich mir mehr kaputt mache, wenn ich meiner Wut freien Lauf lasse.. Also Kopf an. Sie hat nichts dazu beigetragen… Nicht böse sein.. Gefühle kann man nicht kontrollieren.. Also warum bin ich wütend und eifersüchtig. Sie ist toll, sie ist meine Freundin. Warum stört es mich, wenn er sich in sie verliebt? Warum könnte ich es ihr und ihm nicht gönnen? Bin ich es wert ihre Freundin zu sein, wenn es mich quält, dass er sie besser finden könnte als mich? Bin ich nicht einfach nur egoistisch?

Ich hab sie angerufen und ihr gesagt, dass alles okay ist.. Und dass ich vermutlich auch am Ende damit leben könnte, wenn sich was entwickelt.. Das hab ich ihn wirren unsortierten Sätzen von mir gegeben. Alles was mein Kopf sagt.. Aber das Gespräch war komisch, weil sie zum einen nicht verbergen konnte, dass sie sich freut, dass er sich in sie verliebt hat. Ich unterstelle ihr dabei keine Schadenfreude im Bezug auf mich. Sondern wie man sich halt freut, wenn sich jemanden in einen verliebt. Zum anderen endete das Gespräch damit, dass sie mir ihre aktuellen Probleme erzählte.. Und das war irgendwie schwierig für mich, da ich in der Lage beim besten Willen kein gutes Ohr zum Zuhören war.  Ich beendete es..und dann ließ ich den Gefühlen aus dem Bauch freien Lauf.  Es musste raus.

Es tut mir weh beim Aufschreiben. Ich habe zu kurz geschlafen, bin unter Spannung weil die Situation in der ich gerade arbeite stressig ist. Es sind immer Menschen um mich herum. Ich lasse nicht gern öffentlich Gefühle zu, bin ein kontrollierter Mensch. Weiß nicht an wen ich mich wenden soll. Jessica geht nicht. Die zwei anderen Menschen die mir einfallen sind nicht greifbar. Hier wären genug Menschen die wunderbar sind, aber ich fühle mich durch Art mein Leben zu leben ein wenig anders. Nicht passend in ein konservatives Setting, was Beziehungen angeht. Ich hab mich verkrümmelt und es zerreißt mich fast. Es muss raus, ich lass es fließen und heule Rotz und Wasser. War es Liebe? Ich weiß es nicht, es tut mir einfach weh…. So geht es dem Herzen. Der Kopf weiß dass ihn auch eine Teilschuld trifft. You can not have it all…

Er fehlt mir

Liebeskummer kommt auch in Wellen..
Tom fehlt mir sehr.
Wir haben uns bis vorgestern noch per Email ausgesprochen.. Aber leider sind wir damit jetzt durch und es gibt für ihn keinen Grund mehr zu schreiben.. Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie es ist, wenn er komplett aus meinem Leben verschwindet.. Tom, meine vergebene Affäre aus Bremen, in die ich mich Hals über Kopf verknallt hab.. Manche sagen, vielleicht ist es besser so, hatte ja eh keine Zukunft mit euch.. Mag sein.. Aber an der Tatsache, wie sehr mich mein Liebeskummer beutelt, merke ich, wie wichtig er mir war..Wie ernsthaft meine Gefühle waren..Alle Erinnerungen quälen mich.. ihn nie wieder spüren zu dürfen. Ich liebe seinen Körper..seinen perfekten Hintern..
ja manchmal trifft man sich einfach auch zum falschen Zeitpunkt im Leben.. Nicht nur weil er vergeben war, sondern weil ich auch gerade noch so im Auspobiermodus bin, dass ich zu wenig auf seine Gefühle Rücksicht genommen habe…

Liebe is doof.. Manchmal 🙂

Sex, Liebeskummer, erster BDSM-Sex

Ein bißchen viel für drei Tage…
Ich fühle mich gerade, als hätte mir jemand meine komplette Energie aus dem Körper gesaugt. Ich bin einfach ausgelaugt.
Zu Sex, argem Liebeskummer und der BDSM-Erfahrung kommt noch Schlafmangel.
Deswegen bin ich heute nicht mehr in der Lage meine Erfahrungen nieder zu schreiben.. Mein Körper fühlt sich wie nach einer zu harten Trainingseinheit an und wird mich morgen auch noch an die Erlebnisse von heute erinnern. Auch der ein oder andere blaue Fleck wird morgen früh zu entdecken sein. Das gebrochene Herz sieht man nicht.
Morgen gibt es mehr, wenn die Energie zurückkehrt..

Liebeskummer

In meiner Teenagerzeit war ich am produktivsten und kreativsten, wenn ich Liebeskummer hatte. Jetzt gebe ich mich dem Schmerz hin, genieße ihn, verteufle ihn und nehm ihn als gegeben hin.
Liebeskummer ist schmerzhaft, aber auch wundervoll. In meinem Fall schmerzhaft und erwartet. Sehenden Auges habe ich mich in die Gefahr begeben, dass er mich heimsuchen wird. Wundervoll, weil es eine starke Empfindung ist, ein krasser Ausschlag auf der Gefühlsamplitude. Es gibt mir was lebendiges.. Mein letzter richtiger Liebeskummer ist Jahre her.
Jetzt geht der Liebeskummer einher mit Dankbarkeit, dass ich den Menschen kennenlernen durfte, der mir dieses tiefe Gefühl nun abnötigt. Der es mir ermöglicht hat Liebe zu geben. Der wunderbar ist, mir aber leider nicht das gleiche zurückgeben kann. Manchmal trifft man sich eben am falschen Punkt im Leben. Manchmal muss man das, was man liebt loslassen, weil man es liebt. Weil es besser ist.

Ja es ist ein schmaler Grat auf dem ich mich bewege und manchmal tritt man daneben…

Tom schütze dein Herz, verzeih mir, dass ich dir weh getan habe, verzeih mir, dass ich deine Vorahnungen habe wahrwerden lassen. Verzeih mir, dass ich deine Erwartungen nicht erfüllen konnte. Danke für deine Eifersucht. Ein mächtiges Gefühl, dass tiefer geht, als ich es je erwartet hatte. Ich bereue keine Minute, die du mir gegeben hast. Vielleicht finden wir einen Weg, vielleicht auch nicht.

Ich werde an meinen Plänen nichts mehr ändern. Ich werde einen Monat in seiner Stadt verbringen. Raus aus dem Alltag gehen, mich ausrichten.

Auch all denjenigen, die sich ihrer Schadenfreude hingegeben, weil die Seitenspringerin nun den Schmerz eines gebrochenen Herzen spürt, sei ihre Schadenfreude von Herzen gegönnt.