Blow and Go Part 2

Ersten Arbeitstag überlebt. Mit dem Gesieze bin ich noch nicht ganz warm, aber man gewöhnt sich ja an alles… Jedenfalls bin ich jetzt wieder in Lohn und Brot.

Blow and Go. Nach dem Blowjob holten wir uns Drinks an der Bar und setzten uns auf die Couch in den Pärchenbereich. Sofort kamen ein paar Männer aus dem Barbereich in den Kinobereich herüber. Die Couch ist hinter den Kinosesseln für die große Leinwand. Man konnte von der Couch aus sowohl die große Leinwand sehen, als auch auf einen Bildschirm der seitlich an der Wand hing. Auf beiden liefen unterschiedliche Pornos mit dem dazugehörigen Ton. Ich musste über das Fakefrauengestöhne aus dem Film schmunzeln. Ich hatte meinen Drink, war in Alltagsklamotten gekleidet, zog ganz frech meine Schuhe aus und lümmelte mich auf die Couch. Wir wollten einfach nur ein wenig quatschen. Die sechs/sieben Männer hofften auf ein wenig Liveaction. Umkreisten den Bereich in dem wir saßen. Aber nachdem wir einfach nur tranken und quatschen verzogen sich die meisten recht bald wieder. Angrenzend an diesen abgetrennten Pärchenbereich stand ein Barhocker. Während Mr. Durchreise und ich uns unterhielten, setzte sich ein Mann auf den Hocker und sah sich den Film auf der großen Leinwand an. Den Mann fand ich eigentlich ganz attraktiv. Nach einer Weile holte er seinen Schwanz raus und wichste sich. Er guckte zwischen dem Porno und mir hin und her. Das sind so skurille Momente, die man auch nur im Pornokino erlebt. Ich unterhalte mich ganz normal mit jemandem und in meinem Blickfeld macht es sich einer selbst. Ich hätte ja tierisch Lust gehabt einfach hinzugehen und ihm einen zu blasen. Das flüsterte ich Mr. Durchreise zu. Er erwiderte, dass er für sowas gar nicht der Typ sei. Also zusehen, wie ich jemand anderen blase. Während mein letzter Begleiter sich genau daran aufgegeilt hatte, stand er so gar nicht drauf. Sex lebt ja auch von seiner Unterschiedlichkeit. Ich respektierte, dass er darauf keine Lust hatte. Vermutlich hätte ich mich eh nicht getraut.

Nach dem Drink deutete Mr. Durchreise an, dass er so langsam gehen wollte. Er wollte bei einem Freund übernachten und dort auch nicht zu spät ankommen. Vorher aber wollte er sich den Rest des Clubs noch ansehen. Hinter der Leinwand ging es noch in ein Kellergeschoss hinab. Ich konnte mich nicht erinnern, och ich schon mal dort unten gewesen bin. Aber gut, dann mal los auf Entdeckertour. Unten gab es noch ein „SM-Zimmer“ und einen weiteren Raum. Gut dachte ich, haben wir also alles gesehen und hätten beim ersten Mal auch nicht auf der Toilette verschwinden brauchen. Aber nun ja, kann ich mir fürs nächste Mal merken. Als ich mich gerade wieder auf den Weg nach draußen machen wollte, deutete mir Mr. Durchreise an, dass er andere Pläne hat. Hui. Er schloss die Türe um die Männer, die uns gleich wieder gefolgt waren, vom Zusehen auszuschließen. Dann zog er sich die Hose runter. Noch ein Blowjob. Richtig unersättlich. Wegen mir, grinste ich in mich hinein. Und blies erneut. Mit dem selben Problem wie in der Toilette, wohin abspritzen. Da es unten kein Waschbecken gab und einmal aufs Gesicht kommen ausreicht, angelte ich mir die Küchenrolle, die auf einer Liege stand und hielt sie ihm vor den Schwanz und mir vors Gesicht. Er kam mir ein bißchen in den Mund und aufs Tuch. Ich spukte sein Sperma ins Tuch. Und trank den letzten Schluck meines Drinks hinterher.

Als wir den Raum wieder verließen standen etwa vier Männer auf dem Flur vor der Türe. Sie hatten wohl wieder gehofft, was zu sehen zu bekommen. Für mich wäre das Blasen vor Publikum voll okay gewesen, aber ihm hätte es nichts gegeben. Mr. Durchreise wollte dann mit Blick auf die Uhr los. Ich war nach meinen drei Drinks an diesem Abend aber in Spiellaune und fühlte mich eigentlich ganz wohl im Kino. Ich wäre nicht allein reingegangen, aber ich würde es alleine gut aushalten. Ich sagte, dass ich noch einen Absacker trinken wollte und dass es für mich völlig okay sei, wenn er schon ginge. So ging er und ich blieb alleine zurück. Ich setzte mich zum Akklimatiseren erst mal allein in den Paarbereich, so dass mich vermutlich erstmal keiner anquatschen würde. Ich saß da ein paar Minuten, dann kam die Barlady ums Eck und setzte sich zu mir und fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Das war wirklich süß. Sie hatte natürlich gesehen, dass er alleine gegangen war und wollte wissen ob bei mir alles okay ist. Ich mag das Kino, weil die Angestellten gut auf die anwesenden Frauen aufpassen. Ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Mein Drink war alle, also begab ich mich an die Bar. Ich entschied mich für noch einen Drink, sehr sanft gemixt allerdings. Die Bardame und ich unterhielten uns über die Musik der 90er. Wir waren ähnlich alt. Sie hatte Soziale Arbeit studiert. Auch der attraktive Mann, der sich vorher einen runtergeholt hatte stellte sich dazu. Zustätzlich kam noch ein Mann der nicht meinem Beuteschema entsprach und ein wirklich hübscher weitere Mann hinzu. Das Niveau der Männer war deutlich höher als ich gedacht hatte.

Ein lustiges lockeres Gespräch entwickelte sich, im Laufe dessen ich dem attraktiven „Wichser“ (Mann der sich einen Runtergeholt hatte) mitteilte, dass ich ihm vorher am Liebsten einen Geblasen hätte. Er bedauerte sehr, dass ich es nicht getan hatte. Ich könnte das ja nachholen, meinte ich. Ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Also verzogen wir uns in den Paarbereich. Es saß auf der Couch, ich legte mich daneben und fing an ihn zu blasen. Nach allen Regeln der Kunst. Er wollte mich zwischendurch Küssen und Anfassen. Aber mir stand der Sinn einfach nach einem Blowjob. Nichts weiter. Er war total süß und sagte irgendwas von “ Er verliebt sich gerade in mich“… Ich war in Spiellaune. Genoss die Macht des guten Blowjobs. Die anderen guckten von außen zu. Er hielt lange durch, genoss was ich tat. Als er gekommen war, wurde mir bewußt, dass ich aufpassen musste die letzte U-Bahn nicht zu verpassen. Also brachen wir relativ schnell danach auf. Er ging mit, da er auch seine Bahn erwischen wollte. Wir turtelten Richtung Bahn. Wir hatten bis dahin nichts weiter als den Vornamen, den Stadtteil und unser Alter an harten Fakten ausgetauscht. Keine Nummer, nichts. Kurz bevor sich unsere Wege trennten verriet ich ihm den Namen meines Blogs und dass ich hier über den Abend schreiben würde. Ich ging mit den Worten „Ich bin gespannt, ob du mich findest.“ Ein aufregendes Ende eines Abends, das passte. Er hat es nun in der Hand.

Mal sehen, ob er sich meldet. Bisher habe ich noch keine Nachricht bekommen.

Also: Hallo hier bin ich, falls du das liest, dann mach dich bemerkbar…

Huch, doch noch ein Wiedersehen

Ich sitze mal wieder allein beim Essen und nutze die Gelegenheit zum Bloggen. Zum Essen dazu gab es einen Cocktail. Mich beschleicht, dass Gefühl die Belegschaft des Restaurants hat Mitleid mit mir, weil ich so alleine dasitze. Der Cocktail war so stark, dass ich mich fast ein wenig abgefüllt fühle.

Bei der Verhütungsfrage habe ich mich immer noch nicht entschieden. Verhüte zurzeit also nicht mehr. Daraus folgt, mein Pornokonsum ist immer noch hoch. Fast jeden Abend, wenn ich allein bin, befriedige ich mich in den Schlaf.

Gestern habe ich mal versucht sehenswerte Cunnilingus-Filmchen zu finden. Gar nicht so leicht, wenn man keine Frau leckt Frau-Ding sehen will. (Und die wenigstens Frauen aus den Filmen turnen mich an) Ich habe also nach Mann leckt Frau und es sieht ansehbar aus. Das ist echt eine Herausforderung. Manchmal sieht es wie hässliches Geschlabber aus, oder es ist in sehr seltsamen Kameraeinstellungen gefilmt. Da merke ich dann immer  – Porn is made for men.  Zurzeit suche ich nach Filmen, bei denen ich nachvollziehen kann, dass es der Frau Spaß macht. Also nach Praktiken, bei denen ich aus eigener Erfahrungen weiß, dass es funktioniert. Sehr wenig Cumshots.

Was ich eigentlich erzählen wollte. Ich habe nach ziemlich langer Zeit Mr. Dominant und Devot Maxi wiedergesehen. Mindestens drei Jahren müssen seit unserem letzten Treffen vergangen sein. Maxi, gutaussehender, vielbeschäftigter Unternehmensberater. Bei unserem letzten Treffen war er noch verheiratet. Er hat Weihnachten als Gelegenheit genutzt um sich mal wieder zu melden. Letztes Mal als wir uns gesehen haben, war er noch verheiratet gewesen. Mittlerweile ist er getrennt und hat einen neuen Job. Damit war es ziemlich easy eine Location für ein Wiedersehen zu finden. Ich konnte ihn einfach bei ihm zu Hause besuchen. An einem passenden Ort war zwischenzeitlich der ein oder andere Wiedersehensversuch gescheitert.

Ich bin eine hervorragende Geliebte, insofern ich mir seine Adresse nicht gemerkt hatte. Wir hatten mal ein Date gehabt, beim ihm zu Hause, als seine Frau ein paar Tage weggefahren war. Das fand ich damals sehr erstaunlich, dass er mich wirklich zu sich nach Hause eingeladen hatte. Das ist ja oftmals noch eine Grenze über die die meisten Männer beim Fremdgehen am Ende doch nicht schreiten. Als ich beim ihm ankam, fiel mir auf, dass ich dort schon mal gewesen war. Er wohnte immer noch in dem Haus, seine Frau war ausgezogen. Er hatte mich damals mit einem Seil aus dem Garten auf den Küchentisch gefesselt. Es für mich ziemlich ein einigermaßen peinliches Erlebnis gewesen. Daran erinnerte ich mich. Er sich erstaunlicherweise nicht. Besser für mich ist das wohl 🙂

Wenn ich glaube, dass ein Mann zu gut aussieht für mich und eigentlich ein anderes Beuteschema haben müsste. Irgendwie ein dummer Gedanke, aber ich kann ihn nicht abstellen. Ich brauche immer eine ganze Weile, bis ich warm werde. Bis ich die Sicherheit erlangt habe, dass er wirklich Bock auf mich hat.  Wir redeten lange über Gott und die Welt, Job, Beziehungen, das Leben. Ich genoss es. Ich finde ihn spannend. Irgendwann ergriff er die Initiative und berührte mich. Wir lagen auf seiner Couch. Knutschten, fummelten. Das Treffen ist schon ein wenig her wieder, deswegen ist meine Erinnerung ein wenig verblasst. Ich hatte vergessen, dass er hervorragend lecken konnte und scheinbar auch noch Spaß dran hat. Noch ein gutleckender Mann. Ich kann mich dahingehend echt nicht beklagen. Mein Orgasmus dauerte zwar ein wenig, aber er war gut.

Er steht darauf, dass man ihn so hart wie möglich bläst. Dass ich ihm in die Augen sehe dabei. Auf meine Kurven. Das ist irgendwie sein Fetisch. Ich saugte so fest ich konnte – maximaler Unterdruck. Das ist gar nicht so lange durchhaltbar, ohne einen Krampf in den Backen zu kriegen. Abwechselnd mit sehr hartem Wichsen geht es aber. Richtig hart. Ich darf auch mit den Händen ziemlich hart seinen Schwanz umfassen. Er wollte auch dieses Mal wieder, dass ich seine Vorhaut bis zum Anschlag zurückzog. Ganz nach unten, bis es nicht mehr weitergeht. Was wofür mich andere Männer wahrscheinlich töten würden. Aber er braucht das. Ich kann das, weil ich weiß, dass es ihm gefällt. So brachte ich ihn hartwichsend und blasend zu seinem Orgasmus.

Netter Abend und ich freut mich sehr, dass er sich wieder gemeldet hat. Mal sehen, ob wir uns wieder häufiger treffen.

Wiedersehen im Mietwagen zelebriert

Auch ohne die vergeigte Prüfung hätte ich mir den Juli Zeit genommen mein Leben mal wieder zu sortieren. Weisheitszähne ziehen, endlich mal mein ganzes materielles Zeug ein wenig entrümpeln, vor Allem Klamotten aussortieren, wieder Sport treiben (hab heute schon brav angefangen) Auto aufräumen und putzen, mal meine ganzen Reisefotos zu Alben verarbeiten. Ich hab da schon eine ganze Latte an Dingen, die ich ewig vor mir herschiebe. Unimäßig kann ich gerade nichts tun, ich muss noch auf die schriftliche Bestätigung warten.

In der Hochphase meines Lernens war Mr. Bondage nicht dagewesen. Das war eigentlich ganz praktisch, damit war ich nicht abgelenkt. In unserem Urlaub vorher waren die Emotionen zwischendurch ein wenig hochgekocht. Ich hatte mir für die etwas mehr als drei Wochen vorgenommen mich ein wenig zu „entlieben“. Während er am anderen Ende der Welt war, haben wir uns regelmäßig Nachrichten geschrieben, aber der Kontakt war nicht besonders intensiv. Das lag auch an der Zeitverschiebung. Natürlich habe ich ihn vermisst, mir hat vor Allem Nähe gefehlt, aber es war aushaltbar. Die Zeit vorher war intensiv gewesen, wir hatten viel Zeit miteinander verbracht. Während er weg war, habe ich es in der Tat geschafft, meine Gefühle ein wenig runterzukühlen. ich mag ihn immer noch sehr, aber ich bin seine Affäre und das ist okay so. Vorher fand ich die Wochenenden ohne ihn immer lange. Jetzt halte ich das besser aus und freue mich auf die Gelegenheiten wenn wir uns treffen.

Nichtsdestotrotz habe ich ihn nach seiner langen Reise am Flughafen abgeholt. Ich finde es schön, wenn jemand am Flughafen auf einen wartet. (Dabei fällt mir auf, dass mich schon lange niemand mehr abgeholt hat.) Es fühlte sich schön an, ihn wieder in den Arm nehmen zu können. Ich fuhr in mit meinem Auto in die Stadt. Dort gingen wir erst gemütlich im Biergarten bei tollem Sommerwetter essen und dann lieferte ich ihn am Mietwagen ab. Eigentlich war ich gedanklich schon auf dem Heimweg, da sagte Mr. Bondage, dass ich mal noch in seinem Mietwagen Probesitzen sollte. Soso. Probesitzen. Ich stieg auf der Beifahrerseite ein und wir knutschten. Probesitzen ergab, dass es nicht so bequem ist über die Mittelkonsole. Er schlug vor, dass wir es uns auf der Rückbank gemütlich machen sollten. ich war überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass er auf einem wunderbar hell ausgeleuchteten Mietwagen-Firmen-Parkplatz Ferkelsachen auf der Rückbank machen wollte. Aber ich mag ja überraschende Dinge. Also kletterten wir auf die Rückbank, die einigermaßen geräumig war. Mir war klar, dass wir nicht klassisch Sex haben würden. Aber so ein Blowjob, das würde Spaß machen. Allerdings wurde es ein unendlich langer Blowjob, weil er sich schwer tat eine entspannte Haltung einzunehmen. Irgendwann machte er es sich selbst und ich mir auch und wir guckten uns gegenseitig zu. Das war irgendwie nicht so der klassische Rückbank-Sex aber ich mochte es und wir kamen beiden.

In der Hoffnung, dass die Mietwagen-Jungs keine Überwachungskamera am Parkplatz hatten…

Wir-haben-uns-lange-nicht-gesehen-und-sind-spitz-wie-Nachbars-Lumpi-Sex

Ich bin zurück von der Kreuzfahrt. Mit so ein paar Tagen Abstand betrachtet wirklich ein gelungener schöner Urlaub. Gerd, dem edlen Spender sei Dank. Natürlich ist es mitunter auch ein wenig schwierig, wenn man sich noch gar nicht so gut kennt und dann so viel Zeit miteinander auf engem Raum verbringt. Aber dafür haben wir das gut hinbekommen und eine tolle Zeit auf den Kanaren gehabt. Gerd war zwar mit dem Kopf immer irgendwie zu Hause bei seiner neuer Freundin. Besagte neue Freundin hat uns dann zu unserer beiden Überraschung am Flughafen abgeholt. Wollte wohl herausfinden, wer ich so bin. Wunderschöne Frau, kann man nicht meckern. Da erstaunt es mich immer wieder, dass so schöne Frauen, so viele Komplexe haben können.

Gerd hatte also seine Liebste schon gleich nach der Landung in die Arme schließen können, ich musste noch 24 Stunden warten, bis Mr. Bondage dann wieder in meiner Stadt weilte. Aber auch die Stunden vergingen einigermaßen schnell. Ich holte ihn auf einer BDSM-Stammtischveranstaltung ab. Als Mr. Bondage vor mir stand – endlich – freute ich mich sehr, grinste wie ein Honigkuchenpferd. Bis ich hinter ihm einen Mann sah, den ich aus einem ganz anderen Kontext kannte. Das war so schräg und brachte mich völlig aus der Fassung, so dass unsere Begrüßung ein wenig spärlich ausfiel. Ich brauchte eine Weile bis ich zuordnen konnte, woher ich den Mann kannte. Aus dem Ehrenamt. Er war mit mir schon auf einer Reise gewesen. Das war sehr seltsam. Aber irgendwann musste es ja mal passieren. Jemandem aus dem realen Leben im BDSM-Kontext zu treffen. Eigentlich ja auch nicht schlimm, schließlich sind ja beide Beteiligte in diesem Kontext unterwegs. Aber ich konnte trotzdem kein Wort mit ihm reden. Die Runde war klein, aber ich musste das erst mal verdauen. Mr. Bondage und ich aßen noch etwas im Restaurant und fuhren dann relativ schnell nach nach Hause.

Endlich wieder unser Ritual: Ich bin nackt und ziehe ihn langsam aus. Knie vor ihm und beginne mit den Schuhen. Nach und nach auch alle seine Klamotten, bis auch er nackt ist. Ich ging noch duschen und zu meiner Überraschung kletterte Mr. Bondage mit unter die Dusche. Das genieße ich immer sehr. Ein wenig Rumalbern, aber auch Nahesein unter der Dusche. Ihm zärtlich den Kopf einseifen und wieder abduschen. Viel Lachen und Küssen.

Fertig geduscht stand ich ein wenig später nackt im Schlafzimmer. Mr. Bondage schien in Spiellaune. Ich stand zufällig vor dem Bett, da gab er mir einen leichten Schubser und ich ließ mich bäuchlings aufs Bett fallen. Juhu, dachte ich, wir werden spielen. Ich wünschte mir sehr, dass er mich auch mal wieder ein wenig schlagen würde. Eigentlich ein schräger Gedanke. Aber ich hatte eine ganze Weile mit ihm nicht mehr wirklich gespielt. Und ich dürstete schon richtig danach, dass er mich ein wenig verhaut.

Und er tat mir den Gefallen. Er schlug mich mit der flachen Hand auf den Hintern. Mal links, mal rechts. Aushaltbar. Mit Maß. Ich genoss den leichten Schmerz. Genoss auch den Spaß, den es ihm bereitete. Nach etwa zehn Schlägen hörte er auf. Er hatte vermutlich aus den vorangegangenen Spielen zwischen uns gelernt. Langsam anfangen. Vertrauen aufbauen. Ich lag ja bäuchlings auf dem Bett. Ich sah nicht was er tat, aber ich konnte hören, dass er seine Spieltasche auspackte. Ich merkte, dass mich die Vorfreude feucht werden ließ. Die Stimmung zwischen uns war sowieso knisternd, weil wir uns eben auch eine Weile nicht gesehen hatten.

Mr. Bondage kam zurück zum Bett und ließ ein Seil über meinen Körper gleiten. Rrrrrr. Mit Fesseln also. Vor es losging, schlug er mich noch ein wenig mit dem Seil, aber sehr harmlos. Dann sollte ich mich umdrehen. Er band meine Hände vor meinem Körper zusammen. Dann band er meine gefesselten Hände über meinen Kopf gestreckt am Kopfende des Bettes fest. Was er wohl mit mir anstellen würde? Ich war sehr gespannt. Als nächstes holte er aus seiner Spieletasche die Tüte mit den Wäscheklammern. Die mag ich richtig gerne, vor Allem im Vergleich zu Nippelklemmen. Er saugte meine Nippel zum Vorschein und klemmte mir jeweils eine Wäscheklammer links und rechts davon auf die Brust. Dann noch auf jede Brust eine dritte Klammer neben der Brustwarze. Den leichten Schmerz, den die Klammern verursachen den genieße ich. Dann packte er noch einen wirklich süßen Einsteiger-Flogger aus uns bearbeitete mich ein wenig damit. Alles gut verträglich. Leichte Schläge auf die Innenschenkel und auf meine Muschi.

Dann kam die Tüte mit seinen Kondomen. Ich war überrascht. Er wollte mich also gleich ficken. Mr. Bondage fesselt oder bespielt so einige Frauen, ficken tut er die wenigsten. Vorher kam er noch neben meinen Kopf und drängte mir seinen Schwanz in den Mund. Ich sollte ihn hart blasen. Ganz nicht so einfach, wenn man die Hände nicht zur Verfügung hat um den Schwanz opimal zu platzieren oder die Vorhaut zurück zu schieben. Ich saugte also mehr als üblich und bekam ihn schnell hart. Kondom an und dann fickte er mich. Richtig wild. Endlich wieder da, endlich wieder seins, das sagten mir die Stöße. Ich lag gefesselt unter ihm und genoss es, dass er mich einfach nahm, genoss seine Wildheit. Als er genug hatte kletterte er ein wenig durchgeschwitzt von mir runter und griff wieder in seine Spielzeugtasche. Gleitgel und Dildo zauberte er hervor. Stattlicher schwarzer Dildo, der vorne ein wenig krumm ist. Er rieb mich mit dem Gleitgel ein und drang dann mit dem Dildo in mich ein. Füllte mich gut aus. Er ließ ihn ein paar Mal rein und raus gleiten und griff dann wieder in die Spielzeugtasche. Der Hitachi kam zum Vorschein. Ich ahnte, dass er mich ein wenig Orgasmusfoltern wollte.

Er steckte ihn an die Steckdose an und fackelte nicht lange. Ließ ihn vibrieren, hielt ihn gegen den Dildo, so dass sich die Vibrationen auf diesen übertrugen. Der Dildo vibrierte tief in mir. Er wechselte ab: Mal hielt er den Hitachi an meinen Kitzler, dann bewegte er den Dildo raus und rein und mal ließ er den Dildo vibrieren. So brachte er mich immer mehr auf Touren und ich merkte, dass die Wellen kommen. Orgasmus Eins rannte auf mich zu. Ich kam quietschend. Ich wußte er würde danach nicht von mir ablassen. Bewegte den Dildo weiter. Dann wieder den Hitachi und so trieb er mich auch noch zu einem zweiten Orgasmus ein wenig später.

Ich war froh, dass er dann den Hitachi ausschaltete. Den Dildo ließ er aber stecken und wir kuschelten uns so unter seiner Decke aneinander. Er fing mich auf, gab mir Nähe. Runde Drei ergab sich nicht mehr. Wir waren beide müde und die Nacht würde sowieso kurz werden. Dildo raus, kuschelnd eingeschlafen.

Reisen ist schön, vor Allem wenn wieder Heimkommen auch so schön ist.

Er und die wunderschöne Frau

Das hab ich ja toll hinbekommen. Da lag ich so schön im Soll mit den versprochenen Blogeinträgen alle zwei Tage und dann meldet sich ein Mann kurz vor Jahresende ganz unerwartet bei mir und sagt ich soll auf ein Glas Wein vorbeikommen. Da war er dahin, der anvisierte Blogabend. Auch über dieses überraschende Treffen werde ich noch schreiben. Aber erst im neuen Jahr. Außerdem hatte ich mir noch vorgenommen, dass ich einen Jahresrückblick schreibe.. Wird dieses Jahr auch nichts mehr.. Ich hab auch 2013 einen angefangen, der befindet sich jetzt noch in meinen Entwürfen..
Aber da ich ja im letzten Eintrag einen tollen Cliffhänger produziert hatte, will ich euch zumindest nicht länger auf die Folter spannen, wen ich getroffen habe. Den Rest reiche ich dann ganz schnell nach.

Zurück zu meinem BDSM-Partybesuch.

Mr. Bondage hatte die wunderschöne Frau in ein Gespräch verwickelt und der Herzdoc und ich standen uns gegenüber und wussten nicht so Recht, was wir sagen sollten. Der Herzdoc, der Mann dem ich den auch für mich unvergesslichen Blowjob im Krankenhaus, kurz vor einer Herz-OP verpasst hatte. Das war so komisch. Ich wäre am liebsten abgehauen und hätte mich erst mal in eine Ecke verzogen und mich mit dem Gedanken angefreundet, dass er auch hier auf der Party ist. Ich hatte ja schon seinem Profil entnommen, dass er nun vergeben ist an eine Frau Anfang 20. Es war mir auch klar, dass das mit ein Grund war für unseren Kontaktabbruch. Gut, wenn die Frau sein Beuteschema ist, dann passe ich da auch nicht rein. Aber ich hatte zumindest das Gefühl, dass auch ihn unser Zusammentreffen nicht ganz kalt ließ. „Hallo, wie gehts dir?“ Ein wenig Smalltalk. Ich wußte auch nicht, in wie weit er wollte, dass sie mitbekommt, dass wir uns kennen. Wie sollte ich Mr. Bondage mitteilen, dass mir die Situation gerade furchtbar unangenehm war.. Einfach da stehen, nett lächeln und abwarten. Das war das erste Mal, dass ich jemanden aus meinem Blog völlig unerwartet getroffen habe.

Zum Glück ging das Gespräch nicht allzu lang. Und ich konnte mir das ganze dann aus ein wenig Entfernung ansehen. Sie trug einen Aufsehenerregenden weißen Einteiler der am Rücken so tief ausgeschnitten war, dass man den Anfang ihres perfekten Hinterns sah. Podekolltee. Der Herzdoc ist in meinen Augen ein wirklich sehr attraktiver Mann. Jetzt noch mit einer perfekten Begleiterin. Ich konnte mich nicht satt sehen an den beiden. Man sah auch ihm an, dass er von ihrer Schönheit sehr angetan war. Im Vergleich zu den meisten anderen auf der Party sah man bei den beiden nicht wer eigentlich dominant ist. Also eigentlich er, aber aus ihrer Körpersprache entnahm man, dass sie den Ton angibt und er macht was sie will. Ich mochte das. Es war anders.

Ich erklärte Mr. Bondage dann die Situation und er fragte mich, ob ich denn noch Gefühle für den Herzdoc hätte. Er hatte wohl gemerkt, dass es mich auch nicht ganz kalt gelassen hatte. Keine Ahnung. Eine gewisse Anziehung war da wohl noch da und auch weil es so unausgesprochen geendet hatte.

Ganz schön viel Aufregendes für mich schon bevor die Party richtig angefangen hatte.

Euch allen einen Guten Rutsch. Morgen schreibe ich weiter.