Einsame Geliebte unter dem Weihnachtsbaum

Dahin gehend hat sich nichts geändert im Vergleich zum letzten Jahr. Lover ist in seinen wohlverdienten Weihnachtsurlaub zu seiner Familie abgeflitzt. Wir hatten noch sehr überrschaschend ein wunderschönes gemeinsames Abendessen. Die Stimmung war sehr gelöst zwischen uns. Ich fühle mich so wohl und angekommen in seiner Nähe, weiß aber dass das trügerisch ist. Wir werden uns nun bis Mitte Januar nicht sehen, denke ich. Das ist ziemlich lange. Aber ist nicht änderbar und auch die Zeit wird vorbei gehen.

Ich verbringe, wie die letzten drei Jahre auch schon, Weihnachten als Single bei meinen Eltern zu Hause. Ganz klassisch. Mal sehen wie lange es dauert, bis ich mich in die Stadt zurück flüchte. Wie lange es dauert, bis mich Fragen nach Job und Familie zu Tode nerven. Ich mag meine Familie, aber diese erzwungene Harmonie finde ich gelegentlich anstrengend. Zumal mittlerweile an Weihnachten immer deutlich wird, dass es so langsam Zeit für Enkel wäre. Denn seit mein Bruder und ich zu alt für Spielzeug sind, plätschert der Heilige Abend nach der Bescherung so ein wenig dahin. Ich mag meine Familie, ich bin gern zu Hause. Aber ich bin auch zwischendurch gern mal alleine. Mal sehen wie das klappt.

Ein kleines Weihnachtsgeschenk habe ich schon bekommen. JD, mein Dom, hat mir gestern noch eine Lebenszeichen-Weihnachtsemail geschickt. Er ist also nicht ganz einfach verschwunden, sondern hatte nur ziemlich viel um die Ohren. Es besteht also Hoffnung, dass ich ihn im nächsten Jahr nochmal wiedersehen werde.

Über die Feiertage werde ich Bewerbungen schreiben. Ich hab zum ersten Mal ein gutes Bauchgefühl, eine Vorstellung davon wie die Zukunft aussehen könnte. Außerdem werde ich ganz fleißig auf meine letzte Uni-Nachholprüfung lernen. Die ist Mitte Januar. Verkacken ist keine Option. Alles oder nichts.

Ich werde hoffentlich auch ein wenig Muse zum Bloggen finden. Nachdem ich endlich meinen neuen Lappi habe, mit dem ich nun auch wieder im Cafe schreiben kann, weil seine Akku mehr als 6 h hält. Ich freue mich sehr. Endlich wieder ohne Leine (Stromkabel). Werde noch ein paar Erlebnisse nachschreiben, eine Resümee ziehen, von einem alles in allem gigantisch geilen Jahr 2015.

Allen die mich begleiten, gern lesen, mit lachen und leiden, kommentieren, Mails schreiben, faven und liken. Vielen lieben Dank. Ohne euch hätte ich mit Sicherheit nicht so lange weiter gebloggt. Habt eine schöne Weihnachtszeit.

 

Feel like a Ehefrau

Okay der Titel ist zugegebenermaßen ein wenig provokant. (Und vermutlich werden die sexuell erfüllten Ehefrauen jetzt gleich auf mich einprügeln :-))
Aber es beschreibt meine aktuelle Lage ganz gut. Mr. Bondage hat mich gewifezoned (in Anlehnung an gefriendzoned). Das meint: Wir geben uns gegenseitig Liebe und Halt, aber er ist sexuell nicht mehr scharf auf mich.
Diesen Eintrag habe ich bewußt nicht in einem verzweifelten Moment geschrieben, in dem mich das völlig runterzieht, sondern in einem Moment, in dem ich ganz gut damit leben kann. Beide Gefühlslagen sind vorhanden, es überwiegt allerdings momemtan die Zufriedenheit.

Ja, ich lag schon völlig verheult neben ihm in seinem Hotelbett. An einem Abend, an dem mich mal wieder die Erkenntnis eingeholt hat, dass er sexuell nach etwas anderem sucht. In einer Phase in der er sich wild in andere Abenteuer/Dates gestürzt hat, weil er ein Getriebener ist, der Angst hat, dass ihm die Zeit seiner Potenz davon läuft und er den ultimativen Kick noch nicht gefunden hat. Dann sehe ich sein Beuteschema und rede mir ein, dass ich nicht hübsch oder schlank genug bin. Das ist hart, weil es mich zu dem so ziemlich einzigen Punkt in meinem momentanen Leben führt, mit dem ich nicht zufrieden bin. Ich habe die Fuck-10-Kummer-Kilo aus meiner vergangenen Beziehung noch nicht wieder abgenommen. Das beschäftigt mich an solchen Abenden in seinem Bett mal mehr, mal spielt es eine untergeordnete Rolle. Ich date vorwiegend Männer, denen das nicht so wichtig ist, ob es 10 Kilo mehr oder weniger sind. Es ist am Ende auch nicht das wichtigste. Aber für mich noch eine offene Baustelle, bei der ich einfach nicht im Reinen mit mir bin.

Ich muss schmunzeln, wenn ich an meinen Eintrag nach dem Streit wegen des Japan-Aufenthalts von Mr. Bondage denke. Ich wollte mich gefühlsmäßig zurückziehen…. Genau das Gegenteil ist passiert. Weniger Sex, mehr Gefühle. Das ist schräg. Aber ich fühle mich sehr angekommen, sehr wohl mit ihm. Vertrautheit, Nähe, Liebe, Lachen, Gespräche. Es ist eine intensive vertrauensvolle Beziehung entstanden. Ich fühle mich wie eine Art Unter-der-Woche-Partnerin. Das ist schön. Und es reicht mir momentan auch völlig aus. Natürlich ist da in mir manchmal die kleine Angst, dass diese Beziehung verhindern könnte, dass ich mich auf einen anderen Mann einlasse, für den ich die Hauptpartnerin sein könnte. Dass es einen potentiellen Partner abschreckt, weil er merkt, dass ich da gefühlsmäßig so weit drin stecke. Aber es geht mir mit Ausnahme der wenigen (vermutlich auch zyklusgesteuerten Momente) gut damit.

Ich bin zugegebenermaßen langsam ein wenig untervögelt, weil ich es in letzter Zeit oft vorgezogen habe, Kuschelabende mit Mr. Bondage zu verbringen, statt mich mit Männern zum Sex zu treffen. Mal ist das Verlangen nach Nähe größer und in anderen Phasen brauche ich mehr Sex.

Kleine Worte – große Wirkung

Am ersten Tag, den ich wieder zu Hause war, freute ich mich darüber, dass ich endlich wieder normal mit Tom schreiben konnte. Etwa um 18 Uhr, also die Zeit um die er sonst so von der Arbeit nach Hause geht, habe ich eine Antwort von ihm übersehen und hatte mich schon gewundert, warum er nicht mehr schreibt..

Ich wußte aber, dass er noch zum Sport wollte. Später war mir aufgefallen, dass er doch geschrieben hatte. Das war so gegen 21 Uhr. Da zeigte mir Whats App an, dass er gerade Online war. Also dacht ich mir, dass ich noch einen kurzen Gruß schreibe..
Dann kam seine Antwort: BITTE! Nicht schreiben, wenn ich daheim bin und dich nicht angeschrieben habe.. Auch wenn ich mal kurz online sein sollte, das hat nichts zu sagen… Sorry!

uhh, das hat mich wiklich getroffen.. Nicht, dass es was Neues für mich wäre.. Es war ein ungeschriebenes Gesetz zwischen uns, dass ich ihn nicht außerhalb der Arbeit anschreibe oder in Momenten, wo ich sicher weiß, dass er nicht zu Hause ist.. Ich hab mich auch in 98 Prozent der Fälle dran gehalten..

Aber das so gesagt zu bekommen war hart.. Irrational, aber es hat mir wirklich weh getan. Dass er ein „Ich hab dich lieb“ nachgeschickt hat, hat auch nichts geändert.. Puh…

Ja klare Rollenzuweisung.. und holt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.. Gar nicht so leicht, nicht doch zu hoffen, dass sich daran was ändert.. STOPP raus mit diesen Gedanken aus meinem Hirn.. Wieder auf den Boden zurück kommen. Ich bin und werde für ihn immer irgendeine Frau bleiben…

Blowjob im Auto, nicht so leicht auf dem platten Land

Nach dem vorgezogenen Beitrag über das Date mit der Affäre einer Affäre, nun Teil 1 meines Aufenthalts im Hohen Norden. Auf zum Abenteuer Bremen… mein Zimmer hatte ich ja schon vor einer Weile gemietet, jetzt standen mit einer kurzen Unterbrechung meine drei Wochen im Hohen Norden an… Ich freute mich sehr darauf Tom räumlich nahe zu sein. Und obwohl wir uns gerade erst in Berlin getroffen hatten, freute ich mich sehr auf ein Wiedersehen. Mal sehen, was mein Aufenthalt mit uns so anstellt. Zusätzlich hatte ich die Wohnung die ersten paar Tage noch allein, da meine Mitbewohnerin nach Hause gefahren war.

Unser erstes Treffen sollte aber aus logistischen Gründen nicht bei mir stattfinden. Tom muss ja immer schauen, wie er mich irgendwo in seinem Terminplan unterbringt, so dass es keiner merkt. Das Leben einer Geliebten halt. Das mache ich jetzt mal drei Wochen mit. Da ich dank meines Autos mobil bin, kann ich zumindest entgegenfahren. Beim ersten Mal trafen wir uns nach einem seiner Geschäftstermine. Ich fuhr ne halbe Stunde zum vereinbarten Treffpunkt und parkte mein Auto dort. Dort musste ich nicht lange warten, bis auch er mit seinem Auto auf den Parkplatz fuhr. Ich stieg zu ihm ein und wir begrüßten uns mit einem wundervollen Kuss. Oh, wie bin ich in diesen Mann verliebt.. und er auch in mich. Jedenfalls wollten wir uns mit seinem Auto ein lauschiges Plätzchen suchen. Aber ich sollte lernen, dass das hier auf dem platten Land gar nicht so leicht ist. Wir sind auf irgendwelchen kleinen Seitenstraßen rumgefahren auf der Suche nach einer Stelle, wo wir uns gut mit dem Auto hintellen können. Hinter ein paar Bäumen oder so. Aber irgendwie fand sich nichts.. In die kleinen Wäldchen konnte man nicht reinfahren, so dass Tom sich dazu entschied, neben einer kleinen Straße stehen zu bleiben.

Dann hatten wir endlich Zeit für uns.. Wenn er mich küsst, dann fahren die Schmetterlinge Achterbahn. Ich hab ihn immer nur kurze Zeit für mich, aber die Zeit ist dann immer sehr intensiv. Da der Ort so öffentlich war, lief es auf einen Blowjob raus.. Sehr gerne, er hatte einen harten Tag gehabt und ich würde meinen Spaß schon noch kriegen.. Außerdem blase ich ja gerne..Er ließ seinen Sitz nach hinten, öffnete seine Hose und packte seinen Schwanz aus. Ich nahm seinen schon steifen Schwanz in den Mund. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber sein Schwanz schmeckt immer gut. Ziemlich leidenschaftlich wollte ich ihm einen guten Blowjob besorgen und er honorierte es mit Anfeuerung. „Oh ja baby ich liebe deine geilen Lippen an meinem Schwanz, du machst das so geil..“ Doch wir standen ja an einer Straße, zwar eine kleine Straße, aber trotzdem kamen immer wieder Autos vorbei. Deswegen tat sich Tom gar nicht so leicht abzuschalten. Er hatte den Kopf zusätzlich noch mit vielen Dingen aus dem Job voll. Ich merkte auch an seinem Schwanz, dass er nicht so steif war wie sonst. Trotzdem strengte ich mich an und gab mein Bestes. Nach einer ganzen Weile, als ihm klar ar, dass er so nicht kommen würde, nahm er ihn selbst in die Hand und wichste ihn. Ich blieb mit meinem Mund ganz nah an seinem Schwanz, und wartete, dass er ihn meinem Mund kommen würde. Kurz bevor er kam, drückte er mir seinen Schwanz wieder in den Mund und kam richtig heftig. Er sank befriedigt wieder in seinen Sitz zurück. Ich öffnete die Beifahrertür und spuckte seinen Saft wieder aus. Ich hatte keine Lust zu schlucken.

Nach noch ein wenig kuscheln war die Zeit für mich auch schon wieder um und er fuhr mich zu meinem Auto zurück. Und dann hieß es für mich mich mit anderen Dingen zu beschäftigen, bis er wieder Zeit für mich hat.. Mal sehen wann das ist..So ist es als Geliebte..