Das Vorstellungsgespräch…

Dieser Blogeintrag beginnt mit einem sehr seriösen Angebot eines Mannes, der das Jammern über meine Jobsituation vernommen hatte. Nein, ich muss noch früher anfangen. Er hatte mir eigentlich schon vor vier Jahren, als ich nach dem Studium auf Jobsuche war zum ersten Mal einen Job angeboten. Aus irgendeinem Grund traute er mir zu, etwas zu können. Er ist in der Tat Geschäftsführer in einem kleinen Unternehmen. Aber es scheiterte bei mir einfach an der Tatsache, dass ich nicht die Stadt wechseln wollte. Er hatte mir auch in allen Phasen in denen ich Unzufriedenheit mit meiner Jobsituation äußerte immer wieder einen Job angeboten.

So auch jetzt, da ich wieder anfange zu jammern und mich unterfordert fühle. Diesmal kam er mit einer so konkreten Idee um die Ecke, die auch noch passte zu dem was ich kann, dass es ernster wurde. Man muss dazu sagen, dass wir uns nie getroffen hatten, sondern seit Jahren miteinander schreiben. Ein paarmal waren wir nahe dran gewesen, aber es hatte bisher nicht sollen sein. Ich spiele mit dem Gedanken irgendwann auf ein halbe feste Stelle zu reduzieren und freiberuflich die andere Hälfte zu arbeiten. Jedenfalls lag eine der Zweigstellen seines Unternehmens so günstig, dass es sich mit dem Urlaub verbinden ließ. Wir machten als einen konkreten Termin für ein Vorstellungsgespräch aus. Er bot mir an, dass ich dort in der Stadt übernachten kann und er mir dann das Hotelzimmer bezahlt (ohne, dass er mit dort übernachtet). Deal. Ich buchte das Zimmer, er würde mir dann das Geld geben. Das war der seriöse Teil. Es gab da in der Kommunikation zwischen Mr. Geschäftsführer und mir im Vorfeld des Vorstellungsgespräches aber noch den Moment in dem es flirty wurde. Es entwickelte sich zu einem spannenden Spiel zwischen seriös und sexy.

Das führte am Ende dazu, dass ich Lust bekam, mit dem Setting zu spielen. Ich packte also mal ein Business-Outfit ein (zumindest das was mein Schrank dahingehend so hergab.) Also Jeans, Blazer und Pumps (!). (Die habe ich sonst nur im Club getragen :-)) Ich hatte aber auch sexy Wäsche, Strapse und Spielzeug im Koffer. Man weiß ja nie. Auf den Fotos, die ich von ihm kannte, fand ich ihn durchaus attraktiv.

Wir trafen uns mittags vor dem Hotel und wollten dort bei einem Mittagessen unser Gespräch machen. Ich hatte mich echt aufgerüscht. Weil es mir Spaß machte und weil er mich auch in Turnschuhen akzeptiert hätte. Coronabedingt hatte das Restaurant zugemacht, wir konnten uns aber ins Café setzen, was wir dann auch taten. Er war mir gleich sympathisch. Und er trug natürlich des Gesprächs und seiner Rolle angemessen Anzug und Krawatte (steh ich halt auch irgendwie drauf). Dunkle tolle Haare, Lachfältchen, drahtig trotz Bäuchlein.

Ich bin mir ja nicht sicher, was sich die Damen vom Cafe gedacht haben, sollten sie auch nur ein wenig vom Gespräch mitbekommen haben. Es war wirklich eine kuriose Mischung zwischen Vorstellungsgespräch, privatem Kennenlernen, Flirten und Plaudern über Sex und das Bloggen. Wir hatten aber auch einen wirklich produktiven Teil über den Job. Das fand ich gut, weil ich mir das vorstellen kann, was er will und es wirklich eine Win-Win-Situation ist. Auch wenn die blasende Assistentinnen-Nummer ihren Reiz hat, ich wollte ja für seriöse Inhalte bezahlt werden.

Ein gutes Gespräch. Wir waren uns soweit handelseinig. Auch darüber, dass wir gemeinsam aufs Zimmer verschwinden würden. Also checkte ich ein. Auf dem Weg zum Auto um meinen Koffer zu holen, drückte er mir einen Umschlag in die Hand. Das war ein schräger Moment. Wie im Film, wenn er für seine Begleitung bezahlt. Fühlte sich ein wenig escortig an und ich mochte den Gedanken. Ich schaute nicht rein, sondern steckte ihn einfach in meinen Rucksack. So viel Vertrauen war da. Ich nahm an, dass es der Betrag fürs Zimmer war. Also 130 Euro. Er half mir ganz Gentleman den Koffer auf mein Zimmer zu bringen. Großes Zimmer, also in etwa so groß wie meine Wohnung. Er setzte sich auf die Couch. Ich wollte die Situation noch ein wenig anheizen, noch mehr damit spielen. Ich öffnete meinen Koffer, nahm den Beutel mit all meinen sexy Outfits und entschuldigte mich zum frischmachen ins Bad.

Aufregung machte sich in mir breit. Wir hatten Lust aufeinander. Er gab mir das Gefühl mich attraktiv zu finden. Da wollte ich ihm was bieten. Also zog ich mir schwarze Reizwäsche an. Eine Büstenhebe, die meine Brüste frei ließ, ihnen aber eine tolle Form gibt, darüber ein sexy Spitzenkleid. Ich legte noch das Strapsband um und zog mir die Strapse an. Es erregte mich, mich so aufzurüschen. Ich trug noch ein wenig Eyeliner auf und ein wenig Deo und richtete meine Haare. Keine Ahnung, ob er etwas ahnte, oder einfach nur ahnungslos wartete. Ich mutmaßte, dass die Aufregung in ihm hochkriechen würde. Ich wusste es zwar nicht sicher, aber er ist eigentlich weder der klassische Seitenspringer, noch sonst ein Aufreißer. Also für ihn war es sicher eine sehr wenig alltägliche Situation mit einer Frau mit eindeutigen Absichten auf einem Hotelzimmer zu sein. Ich war gespannt, wie gut er mit dieser Situation umgehen können würde. Da machte ich die Badezimmertüre auf. Er saß schräg gegenüber auf dem Bett. Ich lehnte mich lässig an den Türrahmen und wollte die Situation auskosten, wenn er mich in den sexy Sachen erblickte. Ein sehr breites Grinsen huschte über sein Gesicht. Ich lief auf ihn zu. Seinem Blick konnte ich entnehmen, dass ihm sehr gefiel was er sah. Dann setzte ich mich zu ihm auf die Couch. Ich fühlte mich sehr begehrenswert. Ich lehnte mich an ihn und sagte, dass dieser Moment bevor man zum ersten Mal intim wird, sich immer gleich schräg anfühlt. Dadurch, dass ich das thematisiert hatte, machte ich es uns leichter.

Dann küssten wir uns. Juhe. Wieder ein Mann der küssen kann. Die halbe Miete. Kann schon nicht mehr so viel schiefgehen. Ich ließ ihn meinen Körper erkunden. Streichelte ihm über den Schritt. Irgendwann wechselten wir aufs Bett. Ich hatte Lust ihm einen zu Blasen. Das würde die Vorstellungsgesprächs-Klischee-Fantasie noch komplettieren. Er zog sich aus. Ich nahm seinen Schwanz in den Mund und wollte ihn fertig hart blasen. Aber ich stutzte kurz. Es fühlte sich an, als ob seine Vorhaut verengt wäre, also nicht runterziehbar ist. Jetzt habe ich ja schon wirklich viele Schwänze geblasen. Aber ich erinnere mich nicht wirklich daran, das so ausgeprägt schon mal gehabt zu haben. Hmm, das warf schon mal meine normale Blasetaktik über den Haufen. Ich ließ mir aber hoffentlich meine kurze Verunsicherung nicht anmerken. Ich traute mich auch nicht fragen. Irgendwie wollte ich den Moment nicht zerstören. Manchmal macht man da bei jemandem ja ein Fass auf. Gut, dann einfach mal probieren, wie es funktioniert, ohne die Vorhaut zurückzuschieben. So ein wenig schade, ich konnte nicht mit meiner Zunge am Bändchen spielen. Ich blies also mit Vorhaut über der Eichel und spekulierte drauf, dass wenn es nicht funktionieren würde, was ich tat, er sich dann schon melden würde.

Seine Pläne waren aber erstmal andere. Er wollte lecken. Er erweckte den Anschein, als hätte er einfach Spaß daran mal wieder ausführlich eine Muschi lecken zu können. Na gut, ich lass mich dann auch nicht zweimal bitten und machte es mir bequem und spreizte die Beine. Ich war sehr gespannt, ob er wusste, was er tut. Die Antwort ist ja. Juhuu… Er leckte, wie ich blase. Rantasten an die Reaktion meines Körpers. Verschiedene Dinge probieren, spüren worauf ich reagiere. Lust anheizen, aber noch nicht aufs Ganze gehen. Potentieller Chef hat Leckprobe bestanden und mir einen 1A-Orgasmus geleckt. Und ich habe noch was gelernt. Er sagte mir, dass man mich ungewöhlicherweise mit seitlichen rechts/links-Bewegungen, statt von oben nach unten lecken müsse. Das war mir noch nie aufgefallen. (Alle Männer aufgemerkt!). Vermutlich hat es damit zu tun, dass ich auch mit seitlichen Bewegungen masturbiere und deswegen mein Kitzler so konditioniert ist.

Nun stand also noch meine Revanche an. Back to the Blowjob. Ohne den könnte das Vorstellungsgespräch nicht enden. Ich wollte ihn ja von all meinen Qualitäten überzeugen. Nun lehnte er sich zurück und ich blies seinen Schwanz wieder steif. Selbe Taktik, wie beim Anheizen. Und einfach Probieren was funktioniert. Es dauerte nicht sehr lange und er kam deutlich vernehmbar und sah sehr happy aus. Mission accomplished. Wir gingen danach noch Essen, unterhielten uns gut und waren uns sicher, dass wir uns wiedersehen werden. Beruflich, wie privat. Dann trat er seinen Heimweg an. Ich bin mir sicher, dass er nun immer wenn er in dieser Filiale ist mit einem Schmunzeln an unser Vorstellungsgespräch denken muss.

Lustiger Moment: Ich hatte ja noch vom Jäger das Glitzer-Einhorn im Dekolleté, dass ich mal kurz thematisieren musste…

Als ich allein zurück im Zimmer war, fiel mir der Umschlag wieder ein. Ich angelte ihn aus meinem Rucksack und wollte nachsehen, ob das Geld fürs Zimmer drin war. Ich öffnete ihn und war völlig irritiert. Zwei grüne Scheine ein paar braune. Das war ja viel zu viel Geld. Ich zählte durch. Alter Schwede oberkass 500 Euro. Für mich. So verrückt. Fühlte sich noch mehr escortig an. Mir gibt jemand soviel Geld. Das hatte er mir ja schon vorher gegeben. Ohne das irgendwas passiert war. Dabei hatte ich im Kopf kurz gewitzelt, dass meine Blowjobs schon krass gut sein müssten bei soviel Kohle. Ich schrieb ihm, dass er verrückt ist und ob er sich sicher ist, dass er mir das geben will. Ich hatte vergessen, dass er mir schon lange mal was Schönes schenken wollte. Dafür was das Geld gedacht. Ich sollte mir schöne Wäsche und Spielzeug kaufen… Damit wird das auch für mich ein wirklich unvergessliches Erlebnis bleiben.

Soll ich ein Kind kriegen?

Ausgerechnet dieser Gedanke treibt mich schon seit ein paar Wochen um. Nicht weil meine Hormone nun Torschlusspanik bekommen haben. Die hatten sich eigentlich schon damit abgefunden, dass ich vielleicht nicht der Mama-Typ bin und auch nicht zur richtigen Zeit im Leben den richtigen Partner hatte. Mich hat jemand gefragt, ob ich mit ihm ein Kind will…

Ich fürchte ja schon, dass ich mit diesem Blog-Eintrag ein Fass aufmache, aber das muss ich dann aushalten.

Mich hat nicht irgendjemand gefragt. Sondern mein bester Freund aus Schulzeiten, der in einer schwulen Partnerschaft lebt. Die beiden sind seit 10 Jahren zusammen und wären die wunderbarsten Eltern, die mir vorstellen kann. Als mich meine Hormone vor ein paar Jahren mal sehr gequält hatten, hatte ich den beiden in angeheitertem Zustand vorgeschlagen, dass wir doch zusammen ein Kind kriegen könnten. Damals waren die beiden noch nicht so weit glaube ich. Vielleicht hatten sie es auch nicht so ernst genommen.

Doch nun, als wir zusammen im Urlaub waren letzten Monat, kam mein Schulfreund um die Ecke und hat mir genau diese Frage gestellt. Ich glaube der überraschende Tod eines sehr nahstehenden Menschen hat bei ihm auch nochmal die Sicht auf das Leben und die Prioritäten verschoben.

Aber es war für mich einigermaßen überraschend. Das ist mal eine Aufgabe: in sich reinhören und rausfinden, ob man sich das vorstellen kann. Ich hatte mich eine ganze Weile viel mit Co-Parenting-Modellen beschäftigt. Und eigentlich ist es sowieso die überhaupt einzige Konstellation in der ich mir das überhaupt vorstellen kann. Aber will ich das? Wirklich?

Jeder der mich gut kennt, wird bestätigen, dass ich überhaupt kein Mama-Typ bin. Ich hätte mir Kinder immer nur vorstellen können, mit einem Mann, der sich mehr kümmert als ich mich. Jetzt hätte ich nicht nur einen sondern sogar zwei solche Daddys, die auch in ihrer Onkelrolle schon voll aufgehen. In unseren Gedanken-Modellen würde das Kind bei den Vätern aufwachsen. Ich würde das Sorgerecht zwar nicht abgeben, aber mich eher wie ein sonst ein klassischer Vater kümmen. Ich weiß ein sehr ungewöhnliches Modell. In jeder Hinsicht. Und ich weiß, dass man Frauen nicht sehr gerne zugesteht über Elternschaft so zu denken. Man wird sagen, na warte nur ab, bis das Kind da ist… Natürlich weiß man es am Ende nie, aber ich kenne mich nun auch schon ein Weile.

Die Nummer mit „der Zeitpunkt ist nicht richtig“ habe ich schon zur Seite geschoben. Ist er am Ende vermutlich nie. Ja, mein Arbeitsvertrag ist befristet.. Aber ich glaube, das fügt sich dann schon.

Weiß man das als Frau sonst, ob es die richtige Entscheidung ist? Vor ein paar Jahren waren meine Hormone noch sehr treibend. Jetzt horche ich in mich hinein und weiß es einfach nicht. An manchen Tage, würde ich sagen: Komm lass uns losgehen, wir machen das jetzt sofort und an anderen Tagen habe Angst und Respekt vor der Veränderung, die so ein Schritt ins Leben bringt – sowohl für den Körper, als auch für alles andere. Verantwortung für ein anderes Leben – ein Leben lang. Das ist ein langer Zeitraum.

Dann gibt es da noch meine Eltern, die sich einen Enkel wünschen. Die sich auch in dieser Konstellation freuen würden und wunderbare Großis wären. Plus die zwei weiteren Großelternpaare.

Das Wissen, dass die Konstellation die richtige wäre. Mit einer Freundschaft die nun schon mein halbes Leben lang trägt.

Das war jetzt mal so ein erster Abriss meiner Gedanken dazu.

Noch weiß ich nicht, ob ich das will. Wir haben gesagt, dass wir uns auch Coronabedingt ein halbes Jahr Bedenkzeit geben. Wenn wir es dann beide wollen, dann machen wir das.

Und dann stand Sie plötzlich vor mir…

Wenn das Leben nur aus Arbeiten, Essen, Sport und Schlafen besteht, dann hat man manchmal Zeit an Dinge zurück zu denken. Die neue Arbeit ist immer noch nicht annährend so cool, wie erhofft. Zumal mir die Kollegen wirklich immer noch arg fehlen. Ja die Kollegen. Kollege Mr. Unauffällig zum einen. Ich bin da über den Liebeskummer immernoch nicht so Recht hinweg. Ich hoffe ja immernoch, dass sich irgendwann die Wogen glätten und wir wirklich Freunde bleiben können. Aber ich weiß es nicht. Vielleicht mit ein wenig Abstand. Aber ich verbleibe einfach wartend. Und schreibe immernoch jeden Tag an das geblockte WhatsAppProfil. Ja, ich schmunzle auch gerade über mich.

Aber da gab es ja noch weitere Kollegen. Zum Beispiel den, der in meinem Blog der Ehrenamtskollege hieß, aber auch ein Arbeitskollege war. Derjenige, dessen Freundin unsere Affäre spitz gekriegt hat. Bei der ich mich ja auch via Blogeintrag entschuldigt habe. Die Affäre endete mir der Entdeckung durch seine Freundin sehr aprupt Da hat es mich damals so ein, zwei Wochen auch wirklich verliebeskummert. Er hat danach jeden privaten Kontakt per WhatsApp eingestellt. Dass es so plötzlich war, war damals gar nicht so einfach. Es hat eine Weile gedauert, dann konnten wir im Kreise der anderen Kollegen aber zumindest wieder in den Pausen rumblödeln. Dass wir uns mögen hat sich nicht verändert. Und dass er mich auch nach wie vor als Mensch wirklich mag, habe ich gespürt in den Abschiedsumarmungen, als ich die Firma verlassen habe. Ich glaube er hat das auch bedauert. Und ja er fehlt mir als Kollege wirklich arg.

Auf der Rirarammel-Seite, auf der wir beide unterwegs sind, bin ich durch das gemeinsame Profil mit seiner Freundin geblockt. Bis heute. Ich wusste also nicht, auf welchen Veranstaltungen die beiden sich rumtreiben. Am Anfang hatte ich immer die Befürchtung, dass ich die beiden so ganz unvorbereitet mal zufällig irgendwo im Swingerclub treffen würde. Dadurch, dass ich aber 2019 quasi nicht unterwegs gewesen bin, gab es diese befürchtete Treffen nie. Ganz am Anfang stand noch im Raum, dass wir eventuell mal telefonieren. Aber das hat sich nie ergeben.

Am Ende des letzten Jahres passierte unser Treffen dann völlig unerwartet. Ich hatte die Affäre, und sie schon völlig verdrängt. Es gab in unserer Firma einen Tag der offenen Tür. Ich stand unter Strom,es war viel Trubel. Und ich war nicht gut drauf. Denn während der Veranstaltung realisierte ich, dass alle Kollegen Besuch bekamen von ihren Familien und Freunden. Mich besuchte niemand. Wie das Kind im Ferienlager, das als einziges keinen Besuch bekommt. Das ist mir erst an diesem Tag bewusst geworden. Ein völliger Einsamkeitsflash zumal der Kollege Mr Unauffällig nie zu solchen Veranstaltungen geht und deswegen auch nicht da war. Das zog mich völlig runter. Und dann stand sie da. Ganz alleine ohne ihn.Die Freundin des Kollegen. Die durch mich mitbetrogene Freundin. Ich hatte das im Vorfeld so gar nicht auf dem Schirm gehabt, dass das an diesem Tag passieren kann. Bin ziemlich aus allen Wolken gefallen. Dumm eigentlich.

Immerhin war die Sache mit ihm und mir 1 1/4 Jahre her. Also ein wenig Zeit fürs wachsende Gras. Auch vermutlich über Schmerz und Eifersucht. Wir unterhielten uns okay. Ich erinnere mich nicht mehr worüber. Wahrscheinlich über die Firma oder den Tag der offenen Türe. Es war so eine schräge Situation. Mitten im Arbeitsumfeld, während der Arbeitszeit treffe zum ersten Mal eine Frau, die ich mitbetrogen habe. Die Smalltalk mit mir macht, als hätte es das alles nie gegeben. Keine Ahnung, wie es ihr dabei ging. Aber es war emotional auch nicht so einfach für mich. Ich war zum einen so eingespannt, weil ich eine Aktion währenddessen betreute und mich nicht wirklich rausnehmen konnte und dann kämpfte ich mit meiner Einsamkeit. Das machte es in Kombination wirklich nicht einfach ein angemessenes Kennenlernen hinzubekommen. Und in dem Setting in dem wir uns befanden, konnte keiner von uns beiden die Fragen stellen, die wir gerne gestellt hätten. Aber sie weiß nun, wer ich bin. Und ich wer sie ist. Sie war jedenfalls extra zu mir gekommen und nicht zufällig. Ich hätte gerne einen Draht zu ihr aufgebaut, aber an dem Tag war das nicht möglich. Und danach war ich schon auf dem Absprung aus der Firma und konnte das auch nicht mehr thematisieren mit dem Kollegen. Sehr schade eigentlich. Mal sehen, ob das noch mal irgendwann besser geht. Wenn die Welt sich wieder normalisiert hat.

Spielzeugs…

Schon wieder eine ganze Weile nix gebloggt. Aber die Zeiten sind ja auch ruhiger. Ich kompensiere das Social Distancing mit Überstunden und Sport, deswegen mache ich unter der Woche quasi nix anderes. Die Wochenenden verbringe ich in meiner winzigen Wohnung. Heute habe ich glaube ich noch kein Wort gesprochen. Aber ich habe ja auch niemanden gesehen. Ich hänge viel Zeit in Sozialen Netzwerken rum. Nicht sehr spannend so weit.

Heute bin ich dafür rollig wie ein Teenager. In normalen Zeiten wäre ich dann heute Abend losgezogen. Club oder Kino oder Date. Aber die Zeiten sind ja nicht normal. Dafür hatte ich mir ja Spielzeug bestellt für mich. Ich bin euch noch den Test meines Vibrators schuldig.

Dank Corona habe ich das Spielzeug wieder für mich entdeckt. Rückblickend mache ich da wohl immer so Phasen durch. Mal mehr Spielzeug, mal weniger. Hängt irgendwie auch mit den Lovern zusammen. So ein bißchen was haben die mir auch geschenkt. Wenn ich da an mein Vibro-Ei denke, dass ich mal im Restaurant beim Essen mit einem Lover drin hatte. (Und er hatte die Fernbedienung) Oder ein Mann hat mir nen WeVibe geschenkt. Oder Liebeskugeln. Lange nicht getragen. Aber während ich diesen Eintrag schreibe, trage ich gerade ein Paar.

Es sind die orangen geworden. Die rosaroten habe ich nicht reinbekommen. Die Noppen waren Schuld. Die organgen haben noch eine Kugel innen, die sich bewegt, wenn ich mich bewege. Was sehr spannend ist, wenn man Wäsche aufhängt oder sich bückt um den Geschirrspüler einzuräumen. Soll gut sein für die Beckenboden-Muskel oder so. Wobei, die waren bei mir eigentlich immer ganz gut trainiert.

So sieht es in Zeiten von Corona an der Ladefront aus:

Den rosa Vibrator (ganz rechts) hatte ich mir vor dem LockDown noch bestellt. Ich wollte mal einen mit zusätzlicher Kitzler-Stimulation haben. Die Erwartung war, dass er von der Biegung her innen an meinen G-Punkt stößt und außen den Kitzler stimuliert. Er hat eine getrennte Steuerung für beide Teile. Das Innenteil kann 6 verschiedenen Programme (leicht/fest/pulsierend…) Das kleine Außenteil drei Intensitäten. Soweit zu den Hardfacts. Seit dem Dildo ist mir wieder bewusst, ein Spitzer Gleitgel und alles ist gut. Ich hatte mich auf den Rücken gelegt, den Vibi eingeschaltet und in mich reingesteckt. Er hat ne gute Form, das fühlte sich ganz gut an. Aber Vibratoren ohne Ferndbedienung die man selbst benutzt haben ein wenig den Nachteil, dass man sich immer so verbiegen muss um sie zu bedienen. Also lag ich da auf dem Rücken und teste erst mal, wie sich die unterschiedlichen Programme anfühlte. Ich merkte schnell, dass ich vermutlich nicht so die Standard-Frauenkörper-Bauweise habe. Zumindest fand ich es schwierig bis unmöglich eine Position zu finden, in der beide Teile des Vibrators genau das taten, was sie hätten sollen. Wenn ich meinen G-Punkt anivisierte, dann passte der Kitzler-Vibi nicht. Und eben andersherum.

Ich entschied mich für ein pulsierendes Programm innen und die stärkste Vibration außen. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Kitzler optimal damit erwischt habe. Ich vernachlässigte den G-Punkt total. Am Ende habe ich es geschafft, dass ich gekommen bin durch die Vibration auf dem Kitzler. Aber es hat ne ganze Weile gedauert. Der Vibi und ich sind nicht sofort best friends geworden. Es ist wohl gar nicht so leicht, so einen doppelten Vibrator zu finden, der auf den jeweiligen Körper passt. Ich werd ihn sicher wieder benutzen, velleicht müssen wir uns erst aneinander gewöhnen und die optimale Benutzungsart finden. Vielleicht benutze ich ihn auch einfach als normaler Vibi und lasse den kleinen Außenarm außen vor. Ich werde ihn auch mal einem Lover zum Spielen hinlegen. Ist bestimmt spannend damit gefickt zu werden. Es ist immernoch mal anders, wenn man damit bespielt wird und sich einfach aufs Genießen verlegen kann. Ich kann schlecht abschalten, wenn ich selbst das Ding halten oder hin und her bewegen muss.

Ich freue mich zumindest, dass Corona dafür sorgt, dass ich meine eingefahrenen Masturbations-Pfade verlasse und wieder neue Reize setze. Dann ist der Körper auch wieder empfänglicher für andere Reize, als die klassischen. Ich habe es mir vorher jetzt ewig lange immer gleich gemacht. Hand und Porno. Ein bißchen Abwechslung schadet nicht.

Jetzt angel ich mir meinen Womanizer und habe noch ein wenig Spaß mit den Liebeskugeln, die ich während des Schreibens mit meinen Muskeln immer wieder umschlossen habe. Es kribbelt schon. Ein wenig wie Pipi müssen, aber in geil. Orgasmus Vier des heutigen Tages ich komme.

Unschuldige Rasur

Trotzdem mich in nächster Zeit sicher niemand nackt sieht, stand ich heute unter der Dusche und habe mich rasiert. Komplett. Weil es sich für mich am Besten anfühlt. Sobald es ein wenig stoppelig wird muss es weg. Ich kenne mich nicht mehr wirklich mit Schambehaarung. Das würde sich für mich völlig unnatürlich anfühlen. Nicht falsch verstehen: jeder kann das so tragen wie er/sie möchte, so lange es kein völliger Wildwuchs ist. Aber mein Hügel ist seit meinen 16. Lebensjahr glatt rasiert. (Falls ich die Geschichte schon mal erzählt habe tut es mir leid. ( 8 Jahre bloggen sind eine lange Zeit)

Mein erster Freund (der, der mir übrigens auch das Blasen beigebracht hat), der hatte ein Faible für glattrasiert. Ich erinnere mich noch daran, wie er mir in meinem „Kinder“Zimmer zu Hause bei meinen Eltern alle Haare abrasiert hat. Mit seinem Nassrasierer und ein wenig Rasierschaum (hat aufgepasst, dass der Rasierschaum nur an Stellen kommt, an denen er nichts ausmacht). Wie aufregend und seltsam. Vor ihm zu liegen mit weitgespreizten Beinen. ich war keine Jungfrau mehr, aber super viel Erfahrung hatte ich mit 16 auch noch nicht. Das Rasieren turnte ihn unglaublich an. Vorsichtig, aber geübt rasierte er mir nach und nach alle Haare ab. Mit einer kleinen Schüssel Wasser in der er den Rasierer immer eintauchte, um ihn sauber zu machen. In der hinterher meine Teenager-Schamhaare schwommen. Die ich erst mal unter meinem Bett versteckte. Man, macht komische Dinge wenn man ein Teenager ist.

Außer ihm habe ich nie jemanden mit nach Hause gebracht. Er war auch nur ein paar Mal da, weil er am anderen Ende Deutschlands wohnt. Ich war 16, er war 23. Die erste große Liebe. Kennengelernt in einem Chatroom, in Zeiten als man noch mit Modem gesurft hat. Schon über beide Ohren verknallt ohne ihn zu Gesicht bekommen zu haben. Wir haben stundenlang telefoniert. Bis er mich besuchen kam. Er holte mich von der Schule ab. Den Moment werd ich nie vergessen, wie wir uns auf der Raucherwiese meiner Schule zum ersten Mal gegenüber gestanden sind. Er war auch noch so hübsch, obwohl es mir völlig wurscht gewesen wäre wie er aussieht.

Ich habe damals angefangen auch so eine Art Tagebuch zu schreiben. Meine Erlebnisse und Gedanken festzuhalten. Ich hätte gerne die Texte von damals reinkopiert, aber ich finde die Datei nicht. Was ich echt tragisch finde. Muss mal suchen, ob ich die nicht doch noch wo finde.

Die rasierte Muschi fühlte sich jedenfalls sehr verboten an. Passte zu meiner Rebellion in dieser Zeit. Ein wenig vorher hatte ich mir heimlich ein Zungenpiercing stechen lassen. Wilde Zeiten. Im Schwimmbad habe ich mich immer zum Duschen in die Kabine versteckt, weil man eben damals noch nicht rasiert war. Und ich wollte mir die blöden Blicke ersparen. Seit diesem Moment habe ich nie wieder Schamhaare länger als Vier-Tagesstoppeln getragen. Seit 20 Jahren. Ich merke, dass ich jetzt langsam in ein Alter komme, wo Männer fragen, ob man nicht wieder ein paar gepflegte Haare tragen möchte. Sähe in der Tat ein wenig erwachsener aus. Aber nope: Irgendwie ist mir das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass es für mich ebenso wenig verhandelbar ist, wie meine Haarfarbe. Sorry Jungs.

Dafür bin ich auch tolerant, was die männliche Intim-Behaarung angeht. Solange es kein Wildwuchs ist. Wild kräuslig buschig sprießend ist ein No-Go. Aber wenn gekürzt, teilrasiert oder ganz haarlos ist alles okay. Aber es gibt mittlerweile egal in welcher Altersgruppe fast keine Männer mehr, die sich gar keine Gedanken über ihre Schamhaar gemacht haben ist mein Eindruck. Von demher alles gut an der haarigen Front. Na, rasiert ihr auch allein zu Hause in Corona-Zeiten oder sind die 80er Jahre jetzt bei euch am Start?

Ins Bett mit ihm – der neue …

Ich habe zwar noch Erlebnisse in Petto, aber heute fühlt es sich nicht danach an sie zu verbloggen.

Unendlich lange halte ich diese Isolationsnummer nicht durch. Wenn es absehbar noch länger wird, dann muss ich mir doch einen Mann suchen, mit dem ich mich während der ganzen Dauer treffen kann. Einen einzigen. So wie halt die Freundin meines Bruders auch zu ihm kommt. So einen Dauer-Corona-Freund. Mehr als der Sex fehlt mir Nähe. Sehr. So eine Sexlose Phase hat man mal. Mit genug Selbstbefriedigung (drei/vier/fünf Mal) vor dem Einschlafen geht das schon. Aber es fühlt sich trotzdem wie harter Entzug von Nähe an.

Führt dazu, dass ich immer wieder an den Kollegen denke. Ich hoffe er kommt gut klar allein. Wobei viel besser als ich wahrscheinlich, weil er es eher gewohnt ist. Aber die perfekte Einschlafhaltung fehlt mir sehr.

Auch Sport hilft zu kompensieren. Man soll die Dinge ja positiv sehen. Ich war drei Mal skaten und zwei Mal auf dem Hometrainer, plus zweimal Freeletics. Für neun Tag zum wiedereinsteigen sehr okay. Anders würde ich aber wahrscheinlich auch die Arbeit im deutlich unergonomischeren Homeoffice nicht schaffen. (Und viel eher einen Gruppenkoller bekommen hier).

Zwischendurch war ich eine Nacht in meiner Wohnung. Ich musste wegen der Briefstichwahl zurück. Ich hatte ja im letzten Eintrag geschrieben, dass ich mir Sexspielzeug bestellt hatte. Ein Paket war angekommen bevor ich zu meinen Eltern geflüchtet bin. Das liegt im Kiosk gegenüber, der eine Hermes-Paketstation ist. Und die haben nun zu. Das heißt, der MagicWand und der Vibrator liegen dort und ich komm erst mal nicht ran. AHH. Keine Ahnung, wann die wieder öffnen.

Aber in der ersten Lieferung war immerhin mein Dildo gewesen. Kurz überlegt, ob ich den verlinke… Für die Datenfetischisten: Größe: 42 mm Durchmesser, Gesamtlänge (inklusive Saugnapf) 200 mm, Einstecklänge (Penis) 155 mm, Gewicht: 317 g, Bruttogewicht: 420 g, Farbe: rosa, lila, schwarz. Allerdings waren die Zahlen für meine Kaufentscheidung weniger ausschlaggebend, als die Tatsache, dass er schön bunt ist und nicht so fleischfarben :-). Stelle beim nochmal Raussuchen fest, dass da steht, dass es ein Analdildo ist. Hupsi, das war gar nicht der Plan. Aber egal. Schwänze wie Dildos sind ja flexibel einsetzbar. Jedenfalls habe ich den Abend allein genutzt um ihn auszuprobieren. Ist mein erster Selbstgekaufter. Darüber hinaus habe ich es mir schon Jahrelang nicht mehr mit einem Dildo selbst gemacht. Hab ich überhaupt jemals? Ich weiß gar nicht. Mit einem Vibrator ja, aber einem Dildo? Nachdem der einen Saugnapf hat, habe ich kurz meinen Blick durch meine Wohnung schweifen lassen und überlegt, ob ich den irgendwo hinmachen kann. Aber hab den Gedanken dann wieder verworfen. Als einzige Option wäre mir der Couchtisch eingefallen, aber ich reite eh nicht sonderlich gut (Manko, ich weiß).

Dann doch einfach ins Bett mit mir und ihm. Manchmal habe ich so Phasen, da habe ich das Gefühl, ich muss jetzt unbedingt einen reingesteckt bekommen. So war es da auch. Ich leg mich hin, packe Gleitgel auf den Dildo und fange an ihn mir reinstecken zu wollen. Wie so ein ungeduldiger Mann voll den Kaltstart hingelegt. Auch wenn mein Kopf das wollte, war mein Körper noch nicht so weit. Mit Gleitgel fluscht der dann schon rein, auch wenn ich noch nicht entspannt bin. Ich muss ein wenig über mich schmunzeln. Keine Ahnung warum ich das so gemacht habe. Linke Hand am Dildo, rechte Hand macht das was sie immer tut – den Kitzler massieren. Ich brauchte ihn gar nicht zu bewegen. Ich umschloss in meinem Rhythmus mit meinen Beckenboden-Muskeln den Dildo. (Großer Vorteil am Dildo ohne Mann hinten dran – der ändert nicht dauernd die Stellung und den Rhythmus). Da kann ich mich ganz auf meinen Rhythmus einstellen. Meine rechte Hand am Kitzler – doppelte Stimulation gefühlt innen und außen. Als ich schon relativ weit Richtung Gipfel kam fing ich mit der linken Hand mich mit dem Dildo zu ficken. Das legte echt nochmal ne krasse Schippe oben drauf. Ich kam für meine Verhältnisse richtig laut.

Hat die Feuertaufe bestanden – darf bleiben. Lässt sich auch gut reinigen. Und steht aktuell in meinem Single-Bad neben der Zahnbürste auf mein Waschbeckenrand. Sollte ich aus Versehen sterben, wäre das sicherlich ein nettes Bild für jemanden der sich dann um meine Wohnung kümmern muss..

Advanced Lover

Gar nicht so easy in diesen Zeiten, sich gedanklich zurückzuversetzen und noch Erlebtes zu verbloggen. Im Job bin ich in Homeoffice und hab mich erstmal zu meinen Eltern begeben, um nicht Gefahr zu laufen, ganz alleine in meiner Wohnung bleiben zu müssen. Aber es kann sein, dass die Zeit kommt, da ich mich in meine einsame Wohnung zurücksehne und wir hier den Lagerkoller bekommen. Zumal meine Eltern das Corona-Ding auch noch nicht so ganz Ernst nehmen.

Etwas bevor die Welt Coronamäßig zum Erliegen kam, hatte ich noch ein Date. Eines das überraschend spontan und schnell zu Stande kam. Mit einem Mann der ein wirklich spannendes Profil auf der Dating-Seite hat. Ein Profil, das mir den Eindruck vermittelte, dass es ihm nicht um plattes Vögeln geht, sondern um Lust bereiten. Aber keine flaches „Ich leck gern Mösen“, sondern mit mehr Finesse. Jemand der sich mit Frauenkörpern und den Möglichkeiten diesen Lust zu bereiten auseinander gesetzt hat. Ich kann das gar nicht so gut beschreiben. Er vermittelte den Eindruck, dass für ihn ein gutes Gespräch wie ein Vorspiel sein kann. Und in exakt dieser Stimmung war ich auch. Nach ein wenig hin und her schreiben beschlossen wir, dass ich ihn besuchen würde. So ganz ohne meinem übblichen Kennenlernen auf neutralem Boden. Seltene Abweichung meiner Gewohnheit. Das Bauchgefühl gab grünes Licht.

Auf einen Drink. Das war erst einmal der Plan. Beim Ankommen beeindruckten mich 2 Dinge. Seine Wohnung (Maisonette) und seine Größe (>2 Meter). Mr. Riesig – von nun an. Seine Wohnung vermittelte sofort den Eindruck, dass er nicht schlecht verdienen musste. Sie war überlegt eingerichtet. Mit Stil. Ich hatte in weiser Vorraussicht, weil Drink mal Übernachtungssachen mitgenommen. Er erwähnte auch, dass er einen extra Schlafplatz hätte. Ich versuchte trotzdem erst mal wenig zu trinken. Ein Mann mit einer gut ausgestatteten Hausbar, der gern Cocktails mischt. Er machte einen mit Kaffee, für den er vorher noch Kaffee in der Moccakanne kochte. Gemischt von ihm in dem Wissen, dass er schmeckt. Ich mochte an ihm seine Souveränität. Er wusste was er tat, was er kann, wer er ist. Sehr reflektiert als Mensch. Wir konnten uns gleich gut unterhalten. Allerdings ist das manchmal schräg wenn zwei Alpha-Erzähler aufeinander treffen, die besser reden als zuhören können. Er ist jemand der sich seinen Status erarbeitet hat und die „Ich-muss-es-raushängen-lassen-Arschlochphase“ überwunden hat. So erzählte er es mir und das klang stimmig für mich. Ansonsten wäre ich sicher nicht eine Kandidatin für ein Date gewesen.

Ich war nicht völlig unvorbereitet. Zwar keine Strapse, aber der schwarze Body durfte ein weiteres Mal die Klamottenkiste verlassen und auch die Büstenhebe. Wir quatschten wirklich lange, auch über sexuelle Vorlieben, Analverkehr, Plugs, Gleitgel, Küssen, Clubs, offene Beziehungen, doofe Momente im Leben. Die Bandbreite war groß. Waren uns in vielem einig. Vor Allem auch, wie wir gerne küssen. Bis wir es dann taten und ich 30 Sekunden abbrechen musste um „Juhu“ zu sagen. Er küsst wie ich. Es flog. Wir standen in seiner Wohnküche und knutschten. Er musste sich voll runterbeugen, was mir nochmal bewusst machte, dass er echt super groß ist. Ich hab so halbwegs Normalgröße für eine Frau. Seine Größe hat den Vorteil, dass er dann nicht leichter ist als ich. Nach einer Weile fragte ich, ob wir uns nicht wo anders hinbegeben wollen, da unser Größenunterschied im Stehen doch nicht optimal ist.

Also die Treppe rauf in sein Wohnzimmer mit Spielwiese. Sehr praktisch. Jede mögliche Unsicherheit, ob meines Körpers nahm er mir. „Wunderschöne Brüste.“ So nach und nach schälten wir uns aus den Klamotten. „Wow, hast du eine hübsche Muschi“, sagte er und legte sich zwischen meine Beine um sie anzugucken. Das ist ein schräges Kompliment, aber ich habe es nicht zum ersten Mal gehört. Ich freue mich einerseits drüber, weil es wohl ein gelungenes Teil an mir ist, andererseits habe ich schon zig Berichte über Schönheits-OPs im Intimbereich gelesen und frage mich wo das hinführen sollen, wenn die Optik auch hier so relevant wird. An jeder Berührung merkte man die Souveränität zu wissen, wie es geht und dass er gerne verwöhnt. Dass er mit meiner Lust spielen kann. Ich musste meinen Kopf keine Sekunde lange davon überzeugen, dass ich mich nun einfach zurücklegen und genießen konnte. Küsste mich zwischendurch um mir zu sagen, dass ich ihm schmecke. Er leckfingerte mir einen Mega-Orgasmus.

Runde zwei: Ich blies. Er wollte es hart. Hart mit der Hand zugedrückt und nach unten gezogen. Er hatte schon angekündigt, dass er nicht leicht kommen würde. Aber ich hatte ja Spaß beim Blasen. Spielt während ich blies mit meinem Finger anal an ihm herum. Ich ahnte, dass er erstmal noch nicht kommen würde. Irgendwann angelte er sich Gleitgel (eher Gleitöl), dass neben seinem Bett stand und verteilte es auf mir. Auf den Brüsten, Bauch und zwischen den Beinen. Leckte mir den Hintern. Huii. Ich quickte erfreut. Hatte ich lange nicht mehr. Ich war heiß, wollte gefickt werden. Streckte ihm meinen Hintern entgegen, der ihm offensichtlich ziemlich gut gefiel. Er zog sich ein Kondom an und fickte mich so krass hart doggy, wie mich noch nie jemand gefickt hat. Wie so im Porno. Hart gegen mein Becken. Richtig durchgefickt Aber er konnte das. Es war geil. Aber kräfteraubend. Nach einer Weile ließ er von mir ab und wollte sich ein wenig ausruhen. Auch kuscheln fühlte sich nicht fremd an. Alles easy. Am Ende legte ich mich breitbeinig vor ihn, machte es mir und ließ ich zusehen. Er wichste sich und spritze warm auf meine Brüste ab.

Ich musste am nächsten Morgen früh aufstehen, deswegen wollte ich dann ins Bett. Auch wenn ich sonst noch ewig weitervögeln hätte können. Ich schlief bei ihm Bett, hatte aber eine richtig hart Nacht. Zum einen war sein Bett ungewohnt hart. Und ich hatte einen Blähbauch (und die ganze Nacht Angst wild zu pupsen) und wachte mehrmals auf weil ich rumsabberte. Das ist immer der Nachteil wenn man sich nicht so gut kennt.

Jedenfalls war unser Sex für ein erstes Mal wirklich krass gut. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns bestimmt noch öfter sehen und wilde Dinge machen miteinander. Ich freu mich drauf, wenn der Virus durch ist und das Leben wieder Nähe zulässt.

Sehr hart untervögelt

Das ist total unangenehm, denn das Gefühl hatte ich in meiner Beziehung mit dem Kollegen nicht. Er hat einfach gewusst, wie er mir richtig geile Orgasmen machen kann. Darüber habe ich selten geschrieben. Schade eigentlich. Er hat mir tolle Momente bereitet, war experimentierfreudig mit Spielzeug und hatte einen wirklich tollen ausdauernden Schwanz. Ja, ich weiß: Man ist auch nie zufrieden mit dem was man hat.

Und jetzt sitze ich da ich und bin mit sehr harter Untervögelung bestraft. Da hilft das ganze Einschlaf-Porno-Gucken masturbieren nicht. Es geht nicht weg. Das Pornokino hat das noch verstärkt. Ich brauche dringend jemanden der es mir gut besorgt. Jemand der Lust daran hat Lust zu bereiten. So wie ich, wenn ich blase. Und das ist in der Tat das Problem. Nach der abstinenten Zeit ist die früher Mal gut gefüllte Liste an losen Kontakten, nicht mehr so gut gefüllt. Manche sind eingeschlafen oder nicht mehr verfügbar. Corona trägt noch seinen Teil dazu bei. Nämlich das vergebene Männer nicht verfügbar sind, Clubs keine Option. In harter Untervögelung auf der Rirarammelseite ein Date suchen ist wirklich, wie hungrig in den Supermarkt gehen. Aber immerhin hab ich gelernt, nicht gleich das erstbeste zu nehmen, nur weil verfügbar. Es muss schon so passen, dass ich auch was davon habe. Aber ja seit Tagen gelingt es mir nicht, ein passendes Date zu finden. Wenn ich schon keinen Mann mehr verfügbar habe, bei dem ich weiß, dass er mir Lust bereiten kann, dann muss mich das neuen halt so kicken, dass das dann trägt. Irgendwie klappt es nicht.

Man muss echt aufpassen, dass einem das untervögelte Gefühl nicht das Hirn vernebelt und man Dinge tut, die man gar nicht will. Zum Beispiel sich peinlich anbiedern… Oder dem Kollegen schreiben.. Vermutlich nehme ich am Ende einen von den Mitte 20-jährigen, der nicht weiß was er tut, aber das dafür ganz schön lange… Ich suche dann mal weiter… Aber nicht mit ausgeschaltetem Kopf.. Keine Sorge.

Auf und Ab im Pornokino – Teil 3

Der Mann, der mich in meinem Frust auffing, weil er mir einfach zuhörte und mich vor mich hinschimpfen ließ, war Anfang/Mitte 50, gepflegt interessant. Gab ungewöhnliche Antworten im Gespräch. Ich kann das gar nicht an einem Beispiel festmachen. Aber er drückte sich einfach anders aus, als sonst in so Smalltalkgesprächen üblich. Ich mochte das. In meinem angetrunken Zustand schimpfte ich erst über Mr. Jazz, dann reden wir über alles mögliche. Ich sagte wohl irgendwann, dass mich der Abend wieder gelehrt hat, dass ich im schlimmsten Fall im Leben ja immernoch von meinen Blowjobs leben könnte. Es sei mein hidden talent.

Ich quasselte vor mich hin und provozierte ihn auch so ein wenig damit. Dann fragte er mich plötzlich, ob ich die Seitenspringerin mit dem Blog wäre. What the fuck… Er hatte mich an Dingen erkannt, die ich erzählt habe. Da ich nirgends geschrieben hatte, dass ich an diesem Abend in diesem Pornokino sein muss, gibt es auch keine andere Erklärung. So Crazy. Das ist aus vielen Gründen bemerkenswert. Wenn man bloggt, dann kann man zwar die Zahl sehen, die heißt, so viele Menschen haben deinen Eintrag angeklickt. Aber man sieht ja nicht die Menschen dahinter, die es wirklich lesen. Und es gibt also Menschen, die es wirklich mit Freude und aufmerksam mitlesen. Und was mich am meisten beeindruckt: ich hatte ja wirklich ein lange Pause gemacht. Ihr und er seid meinem Blog treu geblieben. Ich dachte ja nach einem Jahr Abstinenz, dass ich wieder bei 0 anfangen werde. Aber mitnichten. Ich habe das Gefühl, alle sind noch da und dürsten nach Einträgen. Das ist so verrückt wohltuend. Und sicher auch einer der Gründe, warum ich mich nun drei Abende nacheinander hingesetzt habe, um das erlebte frisch von der Leber wegzuschreiben, wo es einfach noch am besten in meinem Kopf ist und ich mich auch die Nuancen des Erlebten noch erinnern kann.

Da sitze ich nun angetrunken im Pornokino und dann sagt ein völlig unbekannter Mann zu mir, dass ich die Frau mit dem Blog sein muss. So witzig. Und er war mir auch noch sympathisch. Also liebe männliche Leser, manchmal hat man Glück. Natürlich fragte ich ihn dann das offensichtliche: „Willst du wissen, ob ich das wirklich so gut kann, wie ich schreibe?“ „Willst du der 4. Blowjob heute Abend sein.“ Wobei zugegebenermaßen, der zweite Satz ihn fast eher davon abgehalten hat, es wirklich zu wollen. „Will ich wirklich der 4. sein?“ „Ich sagte: „jetzt oder nie, falls du das jemals rausfinden wolltest.“ Es war schon relativ spät. Es waren nicht mehr so viele andere Männer da. Aber die die da waren, bekamen mit das er über mein Angebot nachdachte und es nicht gleich annahm und klopften natürlich Sprüche. Er überlegte hin und her und war schon fast so, dass er nicht annehmen wollte. Ich war schon am Aufstehen und gehen. Da änderte er dann doch nochmal seine Meinung. Er hatte auch nichts zu verlieren.

Er saß einem Ledersessel ich kniete davor. Dieses Mal war es auf der anderen Seite des Saals. Hinter mir war dieses Mal kein weiterer Stuhl sondern Freiraum. Ich blies auch seinen Schwanz genüsslich. Der größte an diesem Abend. Ich war mittlerweile so unfassbar angespitzt, dass ich Lust hatte mich von ihm ficken zu lassen. Aber ich blies erst mal mit Hingabe, er genoss, machte aber keine Anstalten gleich zu kommen. Ich guckte von unten rauf und fragte, ob er mich ficken wollte. Das fiese ist, dass man ab dem Moment als Mann voll den Performance-Druck durch die anderen bekommt. Man ist nun schon der eine der ran darf, dann sollte man es der Frau auch tunlichst ordentlich besorgen. Ich merkte, dass er zögerte, seine Latte weniger hart wurde. Um mein Gefickt-werden-wollen noch zu unterstreichen, fuhr ich härtere Geschütze auf. Ich stand auf, öffnete meine Hose und zog sie mir aus. Zum Vorschein kamen meine bestrapsten Beine, die sich unter der Jeans verborgen hatten. Die anderen Männer waren voll aus dem Häuschen. „Was ein Hammergeiler Arsch, boah“

In diesen Momenten liebe ich das Pornokino wirklich. Das geht so runter wie Öl. Wenn du so haderst, vor allem mit deinen Beinen und dem Hintern. Und dann stehen da Männer, fahren voll drauf ab und sagen es dir auch noch. Danke. Und auch wenn der Schwanz in dem Moment denkt: ich nehme das Kompliment trotzdem gern. Er zögerte immernoch, also kniete ich mich wieder hin um ihn wieder ordentlich steif zu blasen. Zwei Männer hinter mir fragten mich, ob sie mich anfassen dürfen. Ich erlaubte es ihnen. Ich blies also im knieen und zwei Männer streichelten mich von hinten. Tasteten sich langsam und genüsslich vor. Wenn einer sich in dem Moment schnell ein Gummi geangelt und mir einen doggy-Fick angeboten hätte, wäre er mutmaßlich erfolgreich gewesen. Ich war so angespitzt. Aber sie trauten es sich nicht und ich wollte es nicht forcieren, weil ich den Mann vor mir nicht einschätzen konnte und ihn auch nicht vergraulen wollte.

Während ich blies, fragte ich ihn, wie er mich haben wollte. Aber er zog nicht so recht, bot an mich zu lecken. Auch gut. Dafür kletterte ich zur Enttäuschung der Männer hinter mir in die Pärchenecke hinüber. Ich legte mich auf den Rücken aufs Sofa, zog mir das Höschen aus und spreizte meine Beine ganz provokativ weit, so dass Mr. Blowjob einen Anreiz hatte schnell nachzukommen. Ich war so in Spiellaune. Ich genoss alles. Er kam schnell nach und packte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte mich wirklich gut und gekonnt. Ich war nur so ungeduldig und wollte einfach gefickt werden. So hart. Aber er konnte nicht. Ich glaube der Druck war zu groß. Ich verstand das, ich hatte ihn eigentlich eh voll überrumpelt. Deswegen trug ich ihm das nicht nach. Da ich keine Lust hatte mich von irgendjemand anderem nehmen zu lassen. Also stand ich grinsend auf, zog mich an und machte mich auf den Heimweg. Nur ein kurzes Ciao. So schnell wie die Bloggerin in seinem Leben aufgetaucht war, so schnell verschwand sie wieder. Gut, weil fast hätte ich die letzte U-Bahn verpasst. In der U-Bahn merkte ich dann, dass ich echt grenzwertig betrunken war, für meine Verhältnisse. Fast wäre mir schlecht geworden vom Fahren – U-Bahn.

So ein verrückter Abend. Bin immer noch spitz davon irgendwie. Ein bißchen ein schlechtes Gewissen hatte ich, weil Mr. Blowjob am Ende auch nicht gekommen ist. Aber das hätte sein Kopf eh nicht mitgemacht in dem Moment. Und weil ich so ein klein wenig mit ihm gespielt habe. Sein Glück: er war über die Rirarammel-Seite (das ist übrigens mein liebevoller Name für meine Sex-Dating-Seite) an dem Abend im Kino angemeldet und ich konnte sein Profil finden. Ich schrieb ihm „Sorry und danke fürs Lecken. Gerne eine Fortsetzung ohne Zuschauer.“ Mal sehen, was wird.

Auf und ab im Pornokino – Teil 2

Wenn es nach meiner Blaselaune gegangen wäre, dann hätte ich es auch jedem der anwesenden Männer besorgt. Aber auf der anderen Seite will ich nicht so wahllos sein, das würde den Blowjob gefühlt so entwerten. Meine offene Flanke bleibt, dass ich ohne Gummi blase, weil ich noch nie eines gefunden habe, dass nicht komisch schmeckt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich dann einfach nicht so gekonnt blasen kann. Ich weiß, irgendjemand wird nun wieder vorwurfsvoll kommentieren, dass das ja so gar nicht geht.. Ansteckung.. Krankheiten… Ja ich gehe damit ein Risiko ein. Ja, mich quält auch ein schlechtes Gewissen. Aber ich tue das immer wieder. Es kickt mich. Also nicht das Risiko, aber das Blasen als solches. Das Spüren, das Feedback der Männer, dass sie sich da noch eine Weile dran erinnern werden. Immerhin führt das dazu, dass ich mich regelmäßig auf STIs testen lassen. Nächster Termin Ende März.

Ich bekam Lust es einem Mann zu besorgen. Ich entschied mich, auch weil er gerade neben mir stand für den jungen Mann der schon mit mir gesprochen hatte. Er war nett gewesen, sah ganz passabel aus. Ich saß auf dem Kinohocker und drehte mich zu ihm hin. „Pack aus, dann blas ich dir einen“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Durchschnittlicher Schwanz, nicht groß nicht klein, gut gepflegt, beschnitten. Kurz vorher war die Aufmerksamkeit der Anwesenden noch bei dem vögelnden Pärchen auf der anderen Seite. Als sie merkten, dass bei mir was geht hatte ich eine Traube von 10 Männern um mich. Ich blendete das einfach aus. Es fasste mich auch niemand an. Wenn ich blase gibt es für mich in dem Moment nur seinen Schwanz. Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf seine Lust. Ich blase mit Genuss, nicht auf den schnellen Erfolg. Normalerweise sage ich den Männern, dass sie Bescheid geben sollen, wenn sie kommen, weil ich nicht will, dass sie in meinen Mund kommen. Bei dem jungen Mann kam ich aber nicht mehr dazu. Als ich mich gerade warm geblasen hatte spritzte er ohne dass ich es vorher erahnt habe ab. Wobei ich korrigiere: ich habe auch das eigentlich nicht wirklich gemerkt. Ich schmeckte den Geschmack von Sperma und dachte kurz drüber nach, ob das nun das Lusttröpfchen war oder etwa doch nicht.. Hmm.. Als er so ein wenig erschlaffte, dämmerte mir, dass er nun wirklich gekommen sein musste. Also ließ ich von ihm ab. Falls ich mit meiner Einschätzung daneben läge, dann würde er mich sicher zum Weitermachen animieren. Ich ließ von ihm ab, griff nach meinem Aperol Sprizz und spülte breit grinsend das bißchen runter. Und er sah sehr zufrieden aus.

Da ich saß und die Männer drumherum standen, hatte ich dann so auf Kopfhöhe wo ich nur hinsah Schwänze, die nur darauf warteten geblasen zu werden. Aber ich winkte allen ab und sagte, dass ich fertig bin. Ich suchte nach Mr. Jazz, schnappte mein Getränk und wir sahen dem Treiben wieder zu. Dadurch, dass er gesagt hatte, dass ich auf ihn keine Rücksicht zu nehmen brauche, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich tat, worauf ich Lust hatte. Der Glückspilz wiederum kam, nachdem er sich im Klo brav sauber gemacht hatte wieder und wollte mir unbedingt anbieten, dass er es mir auch noch besorgt. No Chance. Das Angebot ließ ich mir entgehen, weil ich unter soviel Publikum, ohne Dom, nicht wirklich genießen kann. Mal schnell ne Nummer schieben führt nicht dazu, dass ich einen Orgasmus haben werde. Von dem her beschränke ich mich aufs Geben.

Während ich mit Mr. Jazz quatschte, der bei seinem dritten Glas Wein war, beobachtete ich die Männer, ob ich noch Lust auf einen weiteren haben würde. Einer gefiel mir. Der setzte sich auf den Stuhl vor mir. Aber der beachtete mich so gar nicht. In der Reihe in der wir saßen waren drei Stühle. Ich saß am Gang, Mr Jazz in der Mitte. Und innen wechselten immer mal wieder die Männer die Platz nahmen. Sie setzten sich hoffnungsfroh hin, aber gingen dann auch nach einer Weile wieder, wenn sie merkten, dass sie bei uns nichts bekommen. Irgendwann sagte Mr. Jazz, dass er sich noch ein Getränk besorgen würde und bot mir an mir noch einen Aperol mitzubringen. Eigentlich war es mir eh schon zu viel, aber ich sagte trotzdem ja. Seit meinem Blowjob standen immer Männer in unserer Nähe. Vermutlich wollte er sich auch dem entziehen. Als er weg war, guckte ich wer auf dem dritten Stuhl saß. Eigentlich ganz netter Mann. Da tat ich es wieder einfach. Fragte ihn, ob ich ihm helfen solle… Natürlich lehnte er nicht ab. Er saß auf dem Stuhl, ich kniete mich vor ihn hin. Schwanz ein wenig größer als von dem jungen Mann zuvor. Auch gepflegt. Auch beschnitten. Aber nicht ganz rasiert. Augen geschlossen und die Zunge erkundet das Objekt. Dieses Mal sagte ich gleich, dass er mich warnen soll, wenn er kommt. Er streichelt meinen Kopf. Aber drückt mich nicht auf seinen Schwanz. Ich genieße es ihm Lust zu verschaffen. Er stöhnt, dass er es geil findet.. „Gott ist das gut…“ „So geil“…Ich grinse.. Und denke: „Ich weiß“. Dann öffne ich die Augen und blicke ihn von unten an, während ich genüsslich an seinem Schwanz rauflecke. Dann dauert es nicht mehr lange, bis er sagt, dass es gleich so weit ist… Ich ziehe meinen Mund weg und mache es ihm mit der Hand fertig.. Und schon wird es warm und feucht auf meiner Hand. Sofort kommt ein anderer Mann mit einer Küchenrolle ums Eck und bietet mir Papier zum Saubermachen an. Nehme ich dankend an und entziehe mich dem Pulk Männer um mich herum, in dem ich zur Toilette gehe um mir die Hände zu waschen..

Mit einer Pause in der ich mich wieder zu Mr. Jazz gesellt hatte ergab es sich, dass der Mann, den ich am attraktivsten fand und der mich erst gar nicht bemerkt hatte nun nochmal in meinen Fokus rückte. Blowjob Nummer 3, wieder knieend vor ihm. Während ich ihn blies, kam irgendwann Mr Jazz und fragte nach dem Schlüssel für den Spind. Ich hatte den ihn meine Hosentasche gesteckt. Ich griff während des Blowjobs in meine Tasche und gab ihm ihn. Dachte mir nix dabei – wollte vermutlich mal auf sein Handy schauen. Blendete alles aus und war beim Schwanz. Meine Hände lagen auf seinem Bauch – tolles Hemd. Irgendwann gab mir Mr. Jazz den Schlüssel zurück, ich steckte ihn wieder ein. Drehte mich aber nicht zu ihm um. War bei der Sache. Auch der schöne Mann kam, warnte mich vor und spritzte sich auf den Bauch ab. Ich ging wiederum aufs Klo, entzog mich der Meute und wusch mir die Hände. Danach ging ich zurück, angelte meinen Drink und suchte Mr. Jazz.

Die Männer sagten mir, dass er seine Jacke geholt hatte und nach Hause gegangen. What??? Ernsthaft…?? Mich alleine im Pornokino zurücklassen?? Für sowas war er doch gar nicht der Typ. Jetzt kannten wir uns doch schon lange… Geht gar nicht… Ich ging zum Spind um zu sehen, ob seine Sachen wirklich weg waren. Krasser Scheiß, ja er war wirklich gegangen…. Alter ich war echt schon mit weniger netten Typen unterwegs gewesen, aber mich hat noch nie jemand in einem Club oder Pornokino sitzen lassen ohne Absprache. Er hat nicht mal Tschüß gesagt, sondern war wortlos gegangen. Ich war echt pissed.. Und grübelte warum er einfach abgehauen war. Er hatte doch gesagt, dass ich einfach machen soll, ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Habe ich es übertrieben. Eifersucht? Ekelt er sich jetzt vor mir? Und vor Allem warum ist er so ein Arsch, der sich einfach verpisst. Für mich war das bisher immer so ein commitment, dass man gar nicht aussprechen muss. Wenn man zusammen hingeht, dann geht man auch zusammen wieder dort weg. Außer man bespricht was anderes vor Ort. Ich angelte mir mein Handy und fragte ihn per WhatsApp ob er sich ernsthaft verpisst hat. Er verstand meinen Punkt nicht. „Du hattest doch Spaß, alles fein, da bin ich gegangen.“ Ich musste eine Nacht drüber schlafen um zu verstehen, dass er wirklich nicht verstand warum ich so angepisst war, dass er gegangen ist. Für ihn war es wie auf einer Party, wo er halt dann einfach keine Lust mehr hat und geht. Da wir eh getrennt öffentlich unterwegs waren und er nicht das Gefühl hatte, dass ich nicht zurecht komme, hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht…. Für mich war es so als hätte man mich in einem Löwenkäfig alleine sitzen lassen. Zwar einigermaßen nette Löwen, aber trotzdem…. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor mich hin. Der vierte Drink am dem Abend zeigte Wirkung… Zwar ordentlich angetrunken, aber soweit noch klar in dem was ich tue. Neben mich hatte sich ein Mann gesetzt, bei dem lud ich meinen Frust ab. Das daraus noch eine lustige Geschichte wird, hätte ich in dem Moment nicht gedacht….