Sehr hart untervögelt

Das ist total unangenehm, denn das Gefühl hatte ich in meiner Beziehung mit dem Kollegen nicht. Er hat einfach gewusst, wie er mir richtig geile Orgasmen machen kann. Darüber habe ich selten geschrieben. Schade eigentlich. Er hat mir tolle Momente bereitet, war experimentierfreudig mit Spielzeug und hatte einen wirklich tollen ausdauernden Schwanz. Ja, ich weiß: Man ist auch nie zufrieden mit dem was man hat.

Und jetzt sitze ich da ich und bin mit sehr harter Untervögelung bestraft. Da hilft das ganze Einschlaf-Porno-Gucken masturbieren nicht. Es geht nicht weg. Das Pornokino hat das noch verstärkt. Ich brauche dringend jemanden der es mir gut besorgt. Jemand der Lust daran hat Lust zu bereiten. So wie ich, wenn ich blase. Und das ist in der Tat das Problem. Nach der abstinenten Zeit ist die früher Mal gut gefüllte Liste an losen Kontakten, nicht mehr so gut gefüllt. Manche sind eingeschlafen oder nicht mehr verfügbar. Corona trägt noch seinen Teil dazu bei. Nämlich das vergebene Männer nicht verfügbar sind, Clubs keine Option. In harter Untervögelung auf der Rirarammelseite ein Date suchen ist wirklich, wie hungrig in den Supermarkt gehen. Aber immerhin hab ich gelernt, nicht gleich das erstbeste zu nehmen, nur weil verfügbar. Es muss schon so passen, dass ich auch was davon habe. Aber ja seit Tagen gelingt es mir nicht, ein passendes Date zu finden. Wenn ich schon keinen Mann mehr verfügbar habe, bei dem ich weiß, dass er mir Lust bereiten kann, dann muss mich das neuen halt so kicken, dass das dann trägt. Irgendwie klappt es nicht.

Man muss echt aufpassen, dass einem das untervögelte Gefühl nicht das Hirn vernebelt und man Dinge tut, die man gar nicht will. Zum Beispiel sich peinlich anbiedern… Oder dem Kollegen schreiben.. Vermutlich nehme ich am Ende einen von den Mitte 20-jährigen, der nicht weiß was er tut, aber das dafür ganz schön lange… Ich suche dann mal weiter… Aber nicht mit ausgeschaltetem Kopf.. Keine Sorge.

Auf und Ab im Pornokino – Teil 3

Der Mann, der mich in meinem Frust auffing, weil er mir einfach zuhörte und mich vor mich hinschimpfen ließ, war Anfang/Mitte 50, gepflegt interessant. Gab ungewöhnliche Antworten im Gespräch. Ich kann das gar nicht an einem Beispiel festmachen. Aber er drückte sich einfach anders aus, als sonst in so Smalltalkgesprächen üblich. Ich mochte das. In meinem angetrunken Zustand schimpfte ich erst über Mr. Jazz, dann reden wir über alles mögliche. Ich sagte wohl irgendwann, dass mich der Abend wieder gelehrt hat, dass ich im schlimmsten Fall im Leben ja immernoch von meinen Blowjobs leben könnte. Es sei mein hidden talent.

Ich quasselte vor mich hin und provozierte ihn auch so ein wenig damit. Dann fragte er mich plötzlich, ob ich die Seitenspringerin mit dem Blog wäre. What the fuck… Er hatte mich an Dingen erkannt, die ich erzählt habe. Da ich nirgends geschrieben hatte, dass ich an diesem Abend in diesem Pornokino sein muss, gibt es auch keine andere Erklärung. So Crazy. Das ist aus vielen Gründen bemerkenswert. Wenn man bloggt, dann kann man zwar die Zahl sehen, die heißt, so viele Menschen haben deinen Eintrag angeklickt. Aber man sieht ja nicht die Menschen dahinter, die es wirklich lesen. Und es gibt also Menschen, die es wirklich mit Freude und aufmerksam mitlesen. Und was mich am meisten beeindruckt: ich hatte ja wirklich ein lange Pause gemacht. Ihr und er seid meinem Blog treu geblieben. Ich dachte ja nach einem Jahr Abstinenz, dass ich wieder bei 0 anfangen werde. Aber mitnichten. Ich habe das Gefühl, alle sind noch da und dürsten nach Einträgen. Das ist so verrückt wohltuend. Und sicher auch einer der Gründe, warum ich mich nun drei Abende nacheinander hingesetzt habe, um das erlebte frisch von der Leber wegzuschreiben, wo es einfach noch am besten in meinem Kopf ist und ich mich auch die Nuancen des Erlebten noch erinnern kann.

Da sitze ich nun angetrunken im Pornokino und dann sagt ein völlig unbekannter Mann zu mir, dass ich die Frau mit dem Blog sein muss. So witzig. Und er war mir auch noch sympathisch. Also liebe männliche Leser, manchmal hat man Glück. Natürlich fragte ich ihn dann das offensichtliche: „Willst du wissen, ob ich das wirklich so gut kann, wie ich schreibe?“ „Willst du der 4. Blowjob heute Abend sein.“ Wobei zugegebenermaßen, der zweite Satz ihn fast eher davon abgehalten hat, es wirklich zu wollen. „Will ich wirklich der 4. sein?“ „Ich sagte: „jetzt oder nie, falls du das jemals rausfinden wolltest.“ Es war schon relativ spät. Es waren nicht mehr so viele andere Männer da. Aber die die da waren, bekamen mit das er über mein Angebot nachdachte und es nicht gleich annahm und klopften natürlich Sprüche. Er überlegte hin und her und war schon fast so, dass er nicht annehmen wollte. Ich war schon am Aufstehen und gehen. Da änderte er dann doch nochmal seine Meinung. Er hatte auch nichts zu verlieren.

Er saß einem Ledersessel ich kniete davor. Dieses Mal war es auf der anderen Seite des Saals. Hinter mir war dieses Mal kein weiterer Stuhl sondern Freiraum. Ich blies auch seinen Schwanz genüsslich. Der größte an diesem Abend. Ich war mittlerweile so unfassbar angespitzt, dass ich Lust hatte mich von ihm ficken zu lassen. Aber ich blies erst mal mit Hingabe, er genoss, machte aber keine Anstalten gleich zu kommen. Ich guckte von unten rauf und fragte, ob er mich ficken wollte. Das fiese ist, dass man ab dem Moment als Mann voll den Performance-Druck durch die anderen bekommt. Man ist nun schon der eine der ran darf, dann sollte man es der Frau auch tunlichst ordentlich besorgen. Ich merkte, dass er zögerte, seine Latte weniger hart wurde. Um mein Gefickt-werden-wollen noch zu unterstreichen, fuhr ich härtere Geschütze auf. Ich stand auf, öffnete meine Hose und zog sie mir aus. Zum Vorschein kamen meine bestrapsten Beine, die sich unter der Jeans verborgen hatten. Die anderen Männer waren voll aus dem Häuschen. „Was ein Hammergeiler Arsch, boah“

In diesen Momenten liebe ich das Pornokino wirklich. Das geht so runter wie Öl. Wenn du so haderst, vor allem mit deinen Beinen und dem Hintern. Und dann stehen da Männer, fahren voll drauf ab und sagen es dir auch noch. Danke. Und auch wenn der Schwanz in dem Moment denkt: ich nehme das Kompliment trotzdem gern. Er zögerte immernoch, also kniete ich mich wieder hin um ihn wieder ordentlich steif zu blasen. Zwei Männer hinter mir fragten mich, ob sie mich anfassen dürfen. Ich erlaubte es ihnen. Ich blies also im knieen und zwei Männer streichelten mich von hinten. Tasteten sich langsam und genüsslich vor. Wenn einer sich in dem Moment schnell ein Gummi geangelt und mir einen doggy-Fick angeboten hätte, wäre er mutmaßlich erfolgreich gewesen. Ich war so angespitzt. Aber sie trauten es sich nicht und ich wollte es nicht forcieren, weil ich den Mann vor mir nicht einschätzen konnte und ihn auch nicht vergraulen wollte.

Während ich blies, fragte ich ihn, wie er mich haben wollte. Aber er zog nicht so recht, bot an mich zu lecken. Auch gut. Dafür kletterte ich zur Enttäuschung der Männer hinter mir in die Pärchenecke hinüber. Ich legte mich auf den Rücken aufs Sofa, zog mir das Höschen aus und spreizte meine Beine ganz provokativ weit, so dass Mr. Blowjob einen Anreiz hatte schnell nachzukommen. Ich war so in Spiellaune. Ich genoss alles. Er kam schnell nach und packte seinen Kopf zwischen meine Beine und leckte mich wirklich gut und gekonnt. Ich war nur so ungeduldig und wollte einfach gefickt werden. So hart. Aber er konnte nicht. Ich glaube der Druck war zu groß. Ich verstand das, ich hatte ihn eigentlich eh voll überrumpelt. Deswegen trug ich ihm das nicht nach. Da ich keine Lust hatte mich von irgendjemand anderem nehmen zu lassen. Also stand ich grinsend auf, zog mich an und machte mich auf den Heimweg. Nur ein kurzes Ciao. So schnell wie die Bloggerin in seinem Leben aufgetaucht war, so schnell verschwand sie wieder. Gut, weil fast hätte ich die letzte U-Bahn verpasst. In der U-Bahn merkte ich dann, dass ich echt grenzwertig betrunken war, für meine Verhältnisse. Fast wäre mir schlecht geworden vom Fahren – U-Bahn.

So ein verrückter Abend. Bin immer noch spitz davon irgendwie. Ein bißchen ein schlechtes Gewissen hatte ich, weil Mr. Blowjob am Ende auch nicht gekommen ist. Aber das hätte sein Kopf eh nicht mitgemacht in dem Moment. Und weil ich so ein klein wenig mit ihm gespielt habe. Sein Glück: er war über die Rirarammel-Seite (das ist übrigens mein liebevoller Name für meine Sex-Dating-Seite) an dem Abend im Kino angemeldet und ich konnte sein Profil finden. Ich schrieb ihm „Sorry und danke fürs Lecken. Gerne eine Fortsetzung ohne Zuschauer.“ Mal sehen, was wird.

Auf und ab im Pornokino – Teil 2

Wenn es nach meiner Blaselaune gegangen wäre, dann hätte ich es auch jedem der anwesenden Männer besorgt. Aber auf der anderen Seite will ich nicht so wahllos sein, das würde den Blowjob gefühlt so entwerten. Meine offene Flanke bleibt, dass ich ohne Gummi blase, weil ich noch nie eines gefunden habe, dass nicht komisch schmeckt. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich dann einfach nicht so gekonnt blasen kann. Ich weiß, irgendjemand wird nun wieder vorwurfsvoll kommentieren, dass das ja so gar nicht geht.. Ansteckung.. Krankheiten… Ja ich gehe damit ein Risiko ein. Ja, mich quält auch ein schlechtes Gewissen. Aber ich tue das immer wieder. Es kickt mich. Also nicht das Risiko, aber das Blasen als solches. Das Spüren, das Feedback der Männer, dass sie sich da noch eine Weile dran erinnern werden. Immerhin führt das dazu, dass ich mich regelmäßig auf STIs testen lassen. Nächster Termin Ende März.

Ich bekam Lust es einem Mann zu besorgen. Ich entschied mich, auch weil er gerade neben mir stand für den jungen Mann der schon mit mir gesprochen hatte. Er war nett gewesen, sah ganz passabel aus. Ich saß auf dem Kinohocker und drehte mich zu ihm hin. „Pack aus, dann blas ich dir einen“. Das ließ er sich nicht zweimal sagen. Durchschnittlicher Schwanz, nicht groß nicht klein, gut gepflegt, beschnitten. Kurz vorher war die Aufmerksamkeit der Anwesenden noch bei dem vögelnden Pärchen auf der anderen Seite. Als sie merkten, dass bei mir was geht hatte ich eine Traube von 10 Männern um mich. Ich blendete das einfach aus. Es fasste mich auch niemand an. Wenn ich blase gibt es für mich in dem Moment nur seinen Schwanz. Ich schließe die Augen und konzentriere mich auf seine Lust. Ich blase mit Genuss, nicht auf den schnellen Erfolg. Normalerweise sage ich den Männern, dass sie Bescheid geben sollen, wenn sie kommen, weil ich nicht will, dass sie in meinen Mund kommen. Bei dem jungen Mann kam ich aber nicht mehr dazu. Als ich mich gerade warm geblasen hatte spritzte er ohne dass ich es vorher erahnt habe ab. Wobei ich korrigiere: ich habe auch das eigentlich nicht wirklich gemerkt. Ich schmeckte den Geschmack von Sperma und dachte kurz drüber nach, ob das nun das Lusttröpfchen war oder etwa doch nicht.. Hmm.. Als er so ein wenig erschlaffte, dämmerte mir, dass er nun wirklich gekommen sein musste. Also ließ ich von ihm ab. Falls ich mit meiner Einschätzung daneben läge, dann würde er mich sicher zum Weitermachen animieren. Ich ließ von ihm ab, griff nach meinem Aperol Sprizz und spülte breit grinsend das bißchen runter. Und er sah sehr zufrieden aus.

Da ich saß und die Männer drumherum standen, hatte ich dann so auf Kopfhöhe wo ich nur hinsah Schwänze, die nur darauf warteten geblasen zu werden. Aber ich winkte allen ab und sagte, dass ich fertig bin. Ich suchte nach Mr. Jazz, schnappte mein Getränk und wir sahen dem Treiben wieder zu. Dadurch, dass er gesagt hatte, dass ich auf ihn keine Rücksicht zu nehmen brauche, hatte ich auch kein schlechtes Gewissen. Ich tat, worauf ich Lust hatte. Der Glückspilz wiederum kam, nachdem er sich im Klo brav sauber gemacht hatte wieder und wollte mir unbedingt anbieten, dass er es mir auch noch besorgt. No Chance. Das Angebot ließ ich mir entgehen, weil ich unter soviel Publikum, ohne Dom, nicht wirklich genießen kann. Mal schnell ne Nummer schieben führt nicht dazu, dass ich einen Orgasmus haben werde. Von dem her beschränke ich mich aufs Geben.

Während ich mit Mr. Jazz quatschte, der bei seinem dritten Glas Wein war, beobachtete ich die Männer, ob ich noch Lust auf einen weiteren haben würde. Einer gefiel mir. Der setzte sich auf den Stuhl vor mir. Aber der beachtete mich so gar nicht. In der Reihe in der wir saßen waren drei Stühle. Ich saß am Gang, Mr Jazz in der Mitte. Und innen wechselten immer mal wieder die Männer die Platz nahmen. Sie setzten sich hoffnungsfroh hin, aber gingen dann auch nach einer Weile wieder, wenn sie merkten, dass sie bei uns nichts bekommen. Irgendwann sagte Mr. Jazz, dass er sich noch ein Getränk besorgen würde und bot mir an mir noch einen Aperol mitzubringen. Eigentlich war es mir eh schon zu viel, aber ich sagte trotzdem ja. Seit meinem Blowjob standen immer Männer in unserer Nähe. Vermutlich wollte er sich auch dem entziehen. Als er weg war, guckte ich wer auf dem dritten Stuhl saß. Eigentlich ganz netter Mann. Da tat ich es wieder einfach. Fragte ihn, ob ich ihm helfen solle… Natürlich lehnte er nicht ab. Er saß auf dem Stuhl, ich kniete mich vor ihn hin. Schwanz ein wenig größer als von dem jungen Mann zuvor. Auch gepflegt. Auch beschnitten. Aber nicht ganz rasiert. Augen geschlossen und die Zunge erkundet das Objekt. Dieses Mal sagte ich gleich, dass er mich warnen soll, wenn er kommt. Er streichelt meinen Kopf. Aber drückt mich nicht auf seinen Schwanz. Ich genieße es ihm Lust zu verschaffen. Er stöhnt, dass er es geil findet.. „Gott ist das gut…“ „So geil“…Ich grinse.. Und denke: „Ich weiß“. Dann öffne ich die Augen und blicke ihn von unten an, während ich genüsslich an seinem Schwanz rauflecke. Dann dauert es nicht mehr lange, bis er sagt, dass es gleich so weit ist… Ich ziehe meinen Mund weg und mache es ihm mit der Hand fertig.. Und schon wird es warm und feucht auf meiner Hand. Sofort kommt ein anderer Mann mit einer Küchenrolle ums Eck und bietet mir Papier zum Saubermachen an. Nehme ich dankend an und entziehe mich dem Pulk Männer um mich herum, in dem ich zur Toilette gehe um mir die Hände zu waschen..

Mit einer Pause in der ich mich wieder zu Mr. Jazz gesellt hatte ergab es sich, dass der Mann, den ich am attraktivsten fand und der mich erst gar nicht bemerkt hatte nun nochmal in meinen Fokus rückte. Blowjob Nummer 3, wieder knieend vor ihm. Während ich ihn blies, kam irgendwann Mr Jazz und fragte nach dem Schlüssel für den Spind. Ich hatte den ihn meine Hosentasche gesteckt. Ich griff während des Blowjobs in meine Tasche und gab ihm ihn. Dachte mir nix dabei – wollte vermutlich mal auf sein Handy schauen. Blendete alles aus und war beim Schwanz. Meine Hände lagen auf seinem Bauch – tolles Hemd. Irgendwann gab mir Mr. Jazz den Schlüssel zurück, ich steckte ihn wieder ein. Drehte mich aber nicht zu ihm um. War bei der Sache. Auch der schöne Mann kam, warnte mich vor und spritzte sich auf den Bauch ab. Ich ging wiederum aufs Klo, entzog mich der Meute und wusch mir die Hände. Danach ging ich zurück, angelte meinen Drink und suchte Mr. Jazz.

Die Männer sagten mir, dass er seine Jacke geholt hatte und nach Hause gegangen. What??? Ernsthaft…?? Mich alleine im Pornokino zurücklassen?? Für sowas war er doch gar nicht der Typ. Jetzt kannten wir uns doch schon lange… Geht gar nicht… Ich ging zum Spind um zu sehen, ob seine Sachen wirklich weg waren. Krasser Scheiß, ja er war wirklich gegangen…. Alter ich war echt schon mit weniger netten Typen unterwegs gewesen, aber mich hat noch nie jemand in einem Club oder Pornokino sitzen lassen ohne Absprache. Er hat nicht mal Tschüß gesagt, sondern war wortlos gegangen. Ich war echt pissed.. Und grübelte warum er einfach abgehauen war. Er hatte doch gesagt, dass ich einfach machen soll, ohne Rücksicht auf ihn zu nehmen. Habe ich es übertrieben. Eifersucht? Ekelt er sich jetzt vor mir? Und vor Allem warum ist er so ein Arsch, der sich einfach verpisst. Für mich war das bisher immer so ein commitment, dass man gar nicht aussprechen muss. Wenn man zusammen hingeht, dann geht man auch zusammen wieder dort weg. Außer man bespricht was anderes vor Ort. Ich angelte mir mein Handy und fragte ihn per WhatsApp ob er sich ernsthaft verpisst hat. Er verstand meinen Punkt nicht. „Du hattest doch Spaß, alles fein, da bin ich gegangen.“ Ich musste eine Nacht drüber schlafen um zu verstehen, dass er wirklich nicht verstand warum ich so angepisst war, dass er gegangen ist. Für ihn war es wie auf einer Party, wo er halt dann einfach keine Lust mehr hat und geht. Da wir eh getrennt öffentlich unterwegs waren und er nicht das Gefühl hatte, dass ich nicht zurecht komme, hat er sich wohl nicht viel dabei gedacht…. Für mich war es so als hätte man mich in einem Löwenkäfig alleine sitzen lassen. Zwar einigermaßen nette Löwen, aber trotzdem…. Ich schimpfte wie ein Rohrspatz vor mich hin. Der vierte Drink am dem Abend zeigte Wirkung… Zwar ordentlich angetrunken, aber soweit noch klar in dem was ich tue. Neben mich hatte sich ein Mann gesetzt, bei dem lud ich meinen Frust ab. Das daraus noch eine lustige Geschichte wird, hätte ich in dem Moment nicht gedacht….

Auf und Ab im Pornokino – Teil 1

Dieser Abend bringt mehrere kleine Geschichten mit sich, die ich euch erzählen möchte.

Ich glaube von Mr. Jazz habe ich lange nicht geschrieben. (Das war der Mann vermutlich bis jetzt einzige Mann, der mich mit Viagra gevögelt hat) Unser Kontakt ist eigentlich in den letzten zwei Jahren konstant geblieben. Durch meine Auszeit zwar ohne Sex, aber wir haben uns immer mal wieder in losen Abständen auch geschrieben oder mal getroffen auf einen Ratsch beim Essen oder Drink. Er ist Mitte 50. Die böse 60 droht. Wieder so eine Altersschwelle. Die ihm das Gefühl gibt, dass ihm nur noch wenige Jahre bleiben um sich doch noch auszuprobieren. Doch noch Dinge tun zu müssen, von denen man das Gefühlt hat sie sonst zu verpassen. Aber er schwankt hin und her, weil er seit Jahrzehnten mit seiner Frau verheiratet ist, sie liebt, aber sie beim Thema Sex völlig mauert. Was ein Dilemma, ich kann das sehr verstehen. Manchmal treibt es ihn dann raus, manchmal ist das Thema Sex wieder für eine ganze Weile nicht so relevant oder das schlechte Gewissen größer.

Bei unserem letzten Treffen kamen wir irgendwann auf das Thema Clubs und Pornokino. Keine Ahnung warum. Ich erzählte, dass ich lange nicht unterwegs war und dass ich mich erst rantasten müsse. Er war noch nie in irgendetwas davon. Er fragte mich ein wenig über meine Pornokino-Erlebnisse aus. Pornokino beim ersten Mal hat den Vorteil, dass für den Mann die Klamottenfrage kein Thema spielt, ist aber im Vergleich zum Club auch echt nochmal eine andere Hausnummer was die Eindrücke angeht, weil ja quasi nur Männer und ganz wenige Frauen da sind. Aber ich glaube er war in Laune sich aus der Komfortzone zu bewegen. Aber wir gingen einfach mit der losen Absichtserklärung auseinander, dass wir mal in das Pornokino gehen wollten.

Umso überraschter war ich, dass er das dann gleich drei Tage später in die Tat umsetzen wollte. Aber gut. Besser so, als wenn man Dinge am Ende nie tut. Das stellte mich dann auch gleich mal vor die Herausforderung, mich mit meinem Körper in Clubklamotte auseinandersetzen zu müssen. Denn ich wollte zumindest ein Outfit in petto haben. Mal die lange nicht benutzte Kiste mit meinen Klamotten wieder rausgeholt und ausprobiert, wie es sich anfühlt. Dieses Gefühl, wenn man die Strümpfe hochzieht und die Träger einhängt. Wenn man die Strapsbänder auf dem Oberschenkel spürt. Verrucht, sexy, rrrr. Das macht immer was mit mir. Aber auch zu spüren, dass die Oberschenkel durch das Lipödem wirklich fülliger geworden sind. Dass man einfach anders aussieht, also noch beim letzten Mal in diesem Outfit. Ich war beim Anblick im Spiegel nicht zufrieden. Dadurch, dass ich aber an meinem Zustand nix ändern kann, half nur akzeptieren. Auch in dem Wissen, dass zum einen die Männer das meist überhaupt nicht so kritisch sehen, aber zum anderen auch, dass da oft noch ganz andere Kaliber an Frauen unterwegs sind. Ich zog mir ein Straßentaugliches Outfit an, dass ein wenig sexier war, als ich normalerweise trage und packte meine Pumps und das Cluboutfit in meinen Rucksack. Die Strapse behielt ich unter meiner Jeans gleich an. Das gab mir ein gutes Gefühl. Ich hatte zwar erst Mal nicht vor mich umzuziehen, sondern wollte mir nur das Geschehen ansehen, so wie die Männer halt auch. Aber sollte ich noch Lust bekommen, könnte ich mich aufrüschen.

Vor dem Kinobesuch gingen wir erst noch zusammen Essen. Das war gut, weil wir so auch nochmal ein paar Absprachen treffen konnten. Er sagte, ich könne machen, wonach mir der Sinn stehen würde, ich bräuchte keine Rücksicht auf ihn nehmen. Und ich ging sowieso davon aus, dass er nur zuschauen will. Für alles andere war er gar nicht der Typ. Wir tranken jeder zwei Drinks. Mussten uns ein wenig Mut antrinken. Er sowieso und ich, weil ich schon relativ lange nicht mehr dort gewesen bin. Dann ging es los.

Wir zahlten an der Fensterkasse vor dem Eingang.Vor dem Hineingehen musste nur er bestehen, weil es nur für Männer den Dresscode Hemd gibt. Aber ich glaube das war an diesem Abend irgendwie nicht so relevant. Wir waren eher schon spät dran. So 22:30 Uhr muss es gewesen sein. Wir wollten auf jeden Fall mindestens eine halbe Stunde bleiben, erst mal die Eindrücke sacken lassen. Als Paar bekommt man mit dem Eintritt auch zwei mal zwei Getränke-Gutscheine. Im schlimmsten Fall würden wir was trinken und an der Bar rateschen und dann wieder gehen. Rein ins Getümmel. Es ist ein bißschen was los, aber nicht supervoll. So 25 Männer geschätzt. Im Barbereich am Eingang waren nur einzelne Männer, aber ich wurde gleich von oben bis unten gemustert. Das hat sicher damit zu tun, dass Frauen eigentlich (mit wenigen Ausnahmen) nur in solche Läden gehen, wenn sie auch Sex haben wollen. Nicht notwendigerweise mit anderen Gästen, oftmals mit ihrer Begleitung vor Publikum, wo dann 0 bis x auserwählte Herren hinzugerufen werden.

Wir wollten erst mal zu den Spinden unsere Jacken uns Sachen wegsperren. Dazu muss man erst mal durch das ganze Kino in den hinteren Bereich. Im Kinobereich war in der Pärchenecke gerade ein Paar zugange. Deswegen standen dort viel Männer rum. Wir durchquerten den Kinoraum mit den großen roten Ledersesseln und gingen an der Leinwand vorbei zu den Spinden. So beim ersten Durchgehen kam ich auf vier weitere Frauen die da waren. Ich war die jüngste. Auch Mr. Jazz stellte gleich fest, dass er Altersmäßig nicht auffiel. Es waren auch einige Männer da, die älter waren als er. Er lag so ziemlich im Mittelfeld. Ich glaub das entspannte ihn erstmal. Wir sperrten unsere Sachen weg und beschlossen uns erstmal an der Bar mit Getränken zu versorgen. Auf dem Weg zurück, zeigte ich ihm die Spielgeräte die überall verteilt standen – Gynstuhl, Andreaskreuz… Für ihn sicher das erste Mal, dass ihm diese Dinge begegnet sind. Irgendwo stand noch ein Käfig mit kleinem Hocker drin. Wobei ich die wenige Mal, die ich dort war noch nie gesehen habe, dass die jemand tatsächlich nutzt. Aber sind sicher der Atmosphäre dienlich.

Wir also an die Bar um Getränke zu holen. Es gibt da so ziemlich alles.. Außer mehr als eine Sorte Wein. Hihi. So richtig passt Mr. Jazz einfach nicht in diesen Laden. Für mich Aperol Sprizz der dort so groß ist, dass ich glaube, man will die Frauen damit abfüllen 🙂 Mit Getränken zurück in den Kinobereich. Durch die Spiegel die dort überall sind, sieht man immer einen Porno egal in welche Richtung man schaut. Den Bildern kann man sich schwerlich entziehen. Man sieht fickende Menschen auf der Leinwand, man sah in unserem Fall ein fickendes Pärchen in der Paareecke, man sieht wichsende Männer, die entweder einen Film gucken oder eben live zusehen. So schräg das auch ist, wenn Männer mit dem Schwanz in der Hand neben die stehen oder sitzen: Es ist ein Pornokino, dafür ist es erfunden worden. Er guckte sich um. „Es ist viel kleiner als gedacht“, sein erster Kommentar. Irgendwann setzten wir uns in die letzte Reihe jeweils auf einen der roten Kinosessel und ließen das Geschehen auf uns Wirken. Die Männer streunten immer ein wenig um uns herum. Alles im Rahmen, aber ich merkte, dass sie hofften zum Zuge zu kommen. Wobei ich erst Mal gar keine Anstalten machte irgendwas anderes zu tun, als die Männer auch. Nämlich was trinken, quatschen und gucken. Das war sehr ungewohnt, glaube ich. Ich kommentierte die Pornos, stöhnte mit, weil mich das Fakegestöhne aus dem Film nervte. Die waren so irritert, weil sie nicht verstanden, was ich denn in dem Kino will, wenn nicht selbst was anstellen. Ein junges BDSM-Pärchen fickte in der Pärchenecke. Ich guckte mir das an, interessiert an der Lust anderer. Im Gegensatz zu allen anderen Männern drum herum war ich überzeugt davon, dass sie nicht gekommen ist. Ich stecke da zwar nicht drin (hahaha), aber das war eher so wie in Pornos so ein gleichbleibendes Gestöhne, weil man das halt so macht, aber ohne Höhepunkt. Aber man weiß es ja nicht.

Mr. Jazz guckte und trank Wein. Gefühlt fühlte er sich weder besonders unwohl noch besonders wohl. Ich hatte ihm vorher noch erklärt, dass die Männer ihn alle fragend anschauen würden, ob ich den zur Verfügung stehe. Weil das halt überlicherweise das Setting ist in dem die meisten Paare in den Laden kommen. Ich mustere die Herren, ob einer dabei ist, auf den ich Lust habe. Ob mir einer gefällt. Ein älterer Herr sprach mich an und sagte: „Wow endlich mal eine Frau die hier drin lacht, die anderen gucken immer so ernst.“ Nettes Kompliment, aber auch schräg. Klingt ja so, als wären die sonst nicht freiwillig da. Was ich aber nicht glaube. Als das junge Pärchen fertig war, fing ein Paar deutlich über 60 an sich zu vergnügen. Sie war ziemlich aufgerüscht. Overknees, Lederrock, Unterbrustkorsage. Man sah ihr zwar ihr Alter an, aber trotzdem sexy. Wunderbar, zu sehen, dass Sexualität nicht endlich ist.

So richtig sprach mich keiner der Herren an. Einer in meinem Alter nahm sich dann ein Herz, stellte sich neben mich und quatschte mich an. Er fragte mich, ob ich denn keine Lust hätte. „Nein, ich will nur zuschauen“, meine Auskunft. Er war nicht aufdringlich, eher interessiert. Das nahm er so hin. Auch wenn es ihn irritierte. Mr Jazz und ich ließen den Porno und die Menschen auf uns wirken, tranken unterhielten uns… Je länger ich da war, desto größer wurde mein Lust zu blasen. Ich mache das einfach gerne. Wie es halt so ist mit Dingen, die man gut kann. Aber ich ringe immer mit einem schlechten Gewissen. Weil ich es nicht mit Gummi mache. Mr. Jazz wollte auf keinen Fall sich vor Zusehern einen blasen lassen… Okay, einer von den anderen Männern würde gleich der Glückspilz sein…

Gestalked, gefickt, geghosted? Seine Hose ist noch bei mir.

Vor mir liegt seine Anzughose. Er ist allerdings nicht mehr da. Schade eigentlich. Immer wenn ich sie sehe, muss ich schmunzeln und an unser Abenteuer denken. Keine Sorge – er ist nicht unten ohne nach Hause gefahren. Er hatte Wechselklamotten mit dabei. Mr. Erfolgreich. Ein Date aus der Kategorie: Ich kann nicht glauben, dass du wirklich mich meinst. Er schrieb mich an, weil eine Bekannte von ihm über mein Rirarammelseiten-Profil gestolpert war und fand, dass wir zueinander passen könnten. Gemeint ist damit sicherlich eher frei als gebunden sein zu wollen und sich auszuprobieren. Er schaffte es jedenfalls meine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und wir begannen zu schreiben. Also er schickte Sprachnachrichten und ich schrieb. Ich war erst mal voll überfordert von seinem Mitteilungsdrang. Ich bekam immer Sprachnachrichten von ihm, er aber geschriebene Nachrichten von mir. Für Sprachnachrichten muss ich Laune haben.

Er war süß und nervig und süß und im Eroberungsmodus. Und mir war es eine ganze Weile einfach sowas von nicht Geheuer. Er musste schon einiges an Geduld investieren, bis ich im abnahm, dass er mich als Mensch kennenlernen will und nix im Schilde führt. Ich glaube er hatte nur den Malus, dass er zu gut aussah und sich so mein Vertrauen härter erarbeiten musste. Mit einer Engelsgeduld flirtete er an mich hin. Ich fühlte mich fast schon gestalked, weil er mir soviel schrieb. Bis ich irgendwann klein bei gab und sagte, dass wir uns zum Essen treffen könnten. Er wohnt ein paar Hundert Kilometer weg von hier, so dass er mutmaßlich bei mir übernachten würde. Also räumte ich mal halbwegs auf. Aber ich wollte mir trotzdem die Option offen halten ihn nicht mit zu mir zu nehmen, deswegen lotste ich ihn erst mal zum Restaurant und verriet ihm meine Adresse nicht.

Da stand er. Meine Fresse, was ein Hottie. Mr. Erfolgreich im Business-Anzug. Anfang 40, schlank, blaue Augen. Na da hoffte ich doch mal, dass er Gegensätze anziehend findet. Aber er war mal einfach richtig nett. Wir unterhielten uns gut. Hätten stundenlang weiterquatschen können. Aber ich war sowas von rattenscharf auf ihn. Ich hatte mir nen Drink gegönnt bei Essen, der tat sein übriges. Dann nahm ich ihn mit zu mir. Und musste ihm auf dem Weg zu meiner Wohnung noch erklären, warum ich vorher beim Treffpunkt so rumgeeiert hatte. Er hatte bei der Parkplatzsuche zufällig direkt vor meiner Haustür geparkt. Und rief mich von da aus an. Ich wollte, aber nicht dass er weiß wo ich wohne und ginge dann nicht ran, sondern schrieb ihm ne WhatsApp, dass er doch am Restaurant warten soll.

Rein in die Wohnung – rein ins Vergnügen. Einziges Problem, ich hatte meine Tage in der Endphase. Fast weg, aber eben nur fast. So doof für den Kopf. Irgendwann saßen wir auf meiner Couch. Quatschten ein wenig. Keine Ahnung wie wir den krampfigen Moment überwunden haben, aber dann küssten wir uns und die Welt blieb stehen. Ein bißchen beschwippst, seine Attraktivität und seine Art zu küssen ergaben ein Feuerwerk. Wenn ich nur daran denke, werd ich feucht. Selten einen Mann geküsst, der so sensationell küssen kann. So wie Justin Bieber Hailey küsst. Keine Ahnung, ob das außer mir sich mal jemand angesehen hat. Wenn seine Hand an deiner Wange und Kinn liegt und er dir das Gefühl gibt, als gäbe es nichts schöneres auf der Welt, als jetzt gerade dich zu küssen. Er küsst wie ich. Nicht, dass ich mich loben wollen würde, aber er hat nen ähnlichen Kussstyle. Es machte Lust auf mehr, aber dieses Tageding machte meinem Kopf Stress.

Wir wechselten irgendwann ins Bett – ich Blowjob, er leckte mich. (Ich hatte mich vorher noch auf die Toilette verdrückt und den aktuellen Periodenstatus überprüft. Nix zu sehen.) Auch das kann er. Bei allem was nach dem Knutschen kam, war ich aber einfach nur so medium entspannt, so dass das in meiner Erinnerung schnell verblasst ist. Nebeneinander schlafen klappte auch ganz gut. Morgens musste ich irgendwas erledigen und ließ ihn weiterschlafen Er schlief wie ein Stein. Ich war zurück trank schon Kaffee, hatte schon geduscht und saß ungeschminkt vor ihm. Was ich im Nachhinein so ein wenig bereue. Das war vielleicht ein wenig too much Pureness für den Anfang 🙂

Irgendwann gegen Mittag fuhr er dann nach Hause. Der nächste Morgen nach der ersten Nacht ist immer unterschiedlich. Er war ein wenig reserviert. Kein Küsschen zum Abschied. Ich war mir nicht sicher, ob er mich wiedersehen wollen wird.

Während er vorher dauernd geschrieben hatte, war ich völlig euphorisiert nach unserer Nacht und schrieb relativ viel. Während er einsilbig wurde. Hupsi. Ich fühlte mich zeitweise geghosted und zwang mich dazu nicht mehr zu schreiben. Wir schreiben immernoch ein wenig. Aber es fühlt sich so an, als wäre es für ihn okay gewesen, aber mehr nicht. Nix was er sofort wieder haben muss. Mal sehen, ob wir uns nochmal wieder sehen. Jetzt muss ich erst mal seine Hose in ein Paket packen und ihm schicken. Schade eigentlich. Das fand ich mal ein grandioses Andenken.

Harter Versöhnungsfick

Huch, jetzt habe ich so lange nicht gebloggt, dass ich erst mal völlig verwirrt bin nach meiner Rückkehr, da die Seitenoberfläche von WordPress völlig anders aussieht, als vorher. Seit Mitte März nix mehr geschrieben. Das Leben rauscht vorbei. Nach exzessiven Jahren habe ich nun eine ruhige Phase, in der ich mich ein wenig konsolideren muss. Im Job angekommen muss eine Weiterentwicklung her. Nach einem 3/4 Jahr ist es mir nun endlich gelungen, dass ich meine Wohnung soweit hergerichtet habe, dass ich gerne da bin. Dass ich mir auch vorstellen kann Besuch zu haben. Dass ich nicht mehr lieber bei Mr. Unauffällig bin, sondern es auch genieße Zeit für mich allein zu Hause zu haben. Dankbar, weil er mir bei vielem Handwerklichem geholfen hat und mir den letzten Schubs gegeben hat. Das ist mutmaßlich sein größter Verdienst: Mir zu einem Zuhause bei mir verholfen zu haben.

Als Anschluss an den letzten Blogeintrag: Nach meinem Urlaub haben Mr. Unauffällig und ich uns wiedergesehen. Lässt sich eh nicht vermeiden, da wir Kollegen sind. Aber auch privat. Aber wir sind in einer Off-On-Schleife gefangen. Immer mal wieder wird es ihm zuviel, dann stellen wir alles in Frage und nach einer Weile vögeln wir zur Versöhnung. Es geht nicht mit und nicht ohne einander. Mal sehen wann wir unser Verhältnis so austariert haben, dass es für uns beide passt. Ich mag ihn und er fickt gut. Und ich glaube, dass wenig Menschen in meinem Leben mich besser kennen als er.

Wenn diese On-Off-Nummer was Gutes hat, dass wir in Regelmäßigen Abständen Versöhnungssex haben. Mir ist da einmal in sehr bleibender Erinnerung geblieben. Wir hatten uns gerade doch sehr emotional gezofft. Er war wütend auf mich. Keine Ahnng mehr, warum genau. Er zog mich dann in sein Trainingszimmer. Während seine Aufforderungen sonst noch einen netten Unterton haben, klang das „Knie dich hin“ jetzt wie eine Drohung. Eine Androhung. Eine Bestrafungsankündigung. Während ich dem Spiel mit der Bestrafung selten was abgewinnen kann, da ich es in den meisten Fällen sehr albern finde etwas absichtlich falsch zu machen um bestraft zu werden, war ich nun aus seiner Sicht ernstlich ein böses Mädchen gewesen und er klang nach Frustabbau. Während mich dieses Szenario bei so einigen Männern zum sofortigen Weglaufen animiert hätte, aus Angst, dass ihnen das entgleisen könnte, turnte es mich in diesem Kontext so dermaßen an. Auch ich war noch Streitgefühlsaufgeheizt. Ich vertraue ihm zu 100 Prozent. Auch wenn er ernsthaft sauer auf mich war, ist er zu vernünftig, um mir Schaden zuzufügen.

Während ich auf seiner Sportmatte auf allen Vieren kniete, war er ins Schlafzimmer gegangen um etwas zu holen. Die Tatsache, dass er einen anderen Weg als üblich gewählt hat, um mit unserem Streit umzugehen, machte mich an. Sonst schmeißt er mich einfach raus, will Ruhe haben (oder ich hab mich vorher freiwillig verpisst). Ich kniete da und war mit Sicherheit schon feucht, bevor er zurück im Zimmr war. Er zog mir meinen Sportschal über die Augen und das Höschen über den Arsch runter. Dann knallte der erste Schlag auf meinem Hintern. Gürtel. Hufff. Noch zwei, drei weitere Schläge. Sehr hart für seine Verhätnisse. Tränen schossen mir in die Augen. Ich merkte ihm an, dass er ein wenig erschocken war über die eigene Leidenschaft und Emotionen, die ihn zu den Schlägen verleitet hatten. Hart an, aber nicht über der Grenze. Ich war trotzig: „Na hau doch zu. Ich geb nicht klein bei.“ Noch ein paar weitere Schläge. Das hab ich auch nicht so oft: Momente in denen ich nicht so viel nachdenke, sondern einfach in der Situation bin. Mit Emotion. Er war auch zum Platzen geil. Rammte mir seinen Schwanz tief in den Mund, so dass es mich leicht würgte. Danach fickte er mich hart doggy und kam ziemlich gleich, ziemlich laut. Dann packte er seinen Hitachi aus und ließ mich kommen. Intensiver Orgasmus. Schließlich zog er mir das Tuch von den Augen. Er nahm mich fest in den Arm. Und versicherte sich zig Mal, ob alles okay ist. Begutachtete meinen sehr roten Hintern, weil er Angst hatte, mich verletzt zu haben. Da hatte ich schon weit mehr ausgehalten. Es würde nicht mal ein blauer Fleck bleiben.

So ein emotionaler Versöhnungsfick mit Schlägen ist schon auch echt ein Ritt auf einem schmalen Grat. Aber in dem Fall war es genau das gewesen, was wir beide so sehr gebraucht haben. Der Frust und Streit war wie weggeblasen und wir konnten ohne Emotionen weiterdiskutieren.

Sein Schmerz mit meiner Nacht im anderen Bett

Es ist ruhig geworden um mich. Weil ich in eine Beziehung gerutscht bin, von der ich manchmal noch nicht so genau weiß, was ich halten soll. Drei Monate jetzt. Ich bin eigentlich fast nicht mehr bei mir zu Hause. Da hatte ich nun endlich eine neue Wohnung und bin nie da. Klingt so nach einem meiner Klassiker, so als ob ich in mein altes Schema verfalle. Dass ich mich mal wieder davor drücke mir selbst ein eigenes schönes Zuhause zu schaffen. Dass ich – wie immer – den bequemen Weg nehme und mich bei ihm breit mache. In seinem funktionierenden gemütlichen zu Hause. Ganz von der Hand zu weisen ist das sicherlich nicht.

Es ist schön mit ihm. Wir tun uns gegenseitig wirklich gut. Der Sex ist saugut (worüber ich definitiv noch mehr schreiben muss). Ich hab ihn meinen Freunden vorgestellt, seine Familie habe ich irgendwie auch so zufällig kennengelernt. Wir nennen uns immer Nicht-Pärchen-Pärchen.

Da hab ich mich immer nach einer Beziehung gesehnt, dann hab ich eine vor der Nase und hadere damit meine Freiheit aufzugeben. Und das ist für mich wirklich ein Knackpunkt. Mit ehrlicher Kommunikation wird das schon werden, dachte ich. Er weiß was ich so angestellt habe, hat mich mit dem Blog kennengelernt. Aber es ist dann doch immer was anderes, wenn es einen selbst betrifft. Ich hab in den drei Monaten genau zwei andere Männer getroffen. Mr. Bondage war einer davon. Damit hat er irgendwie kein Problem. Den hat er akzeptiert als wichtigen Bestandteil meines Lebens. Nach dem anderen Date haben wir uns drei Tage nicht gesehen und alles stand auf der Kippe. Ich hatte ihm ehrlich erzählt, dass ich eine Nacht mit einem anderen Mann verbracht habe. Und konnte den Schmerz und die Eifersucht in seinem Gesicht sehen. Das war aus zweierlei Hinsicht sehr spannend und lehrreich für mich. Nachdem meine Exfreunde von meinen Seitensprüngen nie wussten, musste ich auch nie mit der Eifersucht umgehen. Zum anderen konnte ich mich in seinem Schmerz sehen. Konnte den Schmerz nachvollziehen, den er durchmacht. Ich hatte das mit Mr. Bondage auch durchgemacht, so wie er jetzt. Das Aufwiegen, das Herabgesetzt fühlen, das Hadern, aber eigentlich wissen, dass man liebt.

Warum hab ich den anderen Mann überhaupt getroffen? Zum einen weil ich ihn mag und ihn gerne mal wiedersehen wollte. Zum Anderen weil es sicherlich ein Ausbrechen aus einer gefühlt ziemlich monogamen Beziehung war. Diese Beziehung machte mir ein klein wenig Angst, da ich meine Freiheiten endgültig dahinschwinden fühlte und mich immer fragte: Bin das noch ich? Das ist natürlich übertrieben, denn immerhin hatten wir eine Übereinkunft darüber, dass ich einen anderen Mann (Mr. Bondage) treffen kann und es kein Problem ist. Aber es reichte mir irgendwie nicht. Nie wieder monogam. Das hatte ich mir in meinem Kopf so ausgemalt. Mit offener Kommunikation. Und dann steht der „gehörnte“ Mann vor dir und kämpft mit den Tränen, weil es ihm wehtut. Hui, das ist hart. Der Zwiespalt zwischen ihm nicht wehtun wollen und das Gefühl zu haben sich selbst aufzugeben.

Dann fragt er mich auch noch zu Recht, warum ich das tue. „Unser Sex sei viel und gut.“ Stimmt. Ich brauche das für mein Ego, für mein Wohlbefinden. – Sex der nicht so gut ist, wie unserer. Huch, das klingt sehr dünn und egoistisch. Auch die Angst, dass der Sex nicht so gut bleibt, dass die Lust weniger wird nach der Anfangseuphorie, spielte mit rein. Ich würde ihm ja sehr wünschen, dass auch er noch eine Affäre hat. Sich auch noch anderweitig austobt. Aber da hat er gerade überhaupt keine Lust zu, bzw tut sich ja eh erst mal schwerer als ich mir.

Bin ich so bindungsunfähig durch mein Gevögel geworden, dass ich das einfach nicht abstellen kann und auf Teufel komm raus machen muss oder ist es einfach meine Grundüberzeugung, dass es meine Art zu leben ist… ? Vielleicht war es auch einfach doof zu hoffen, dass ein bisher monogam lebender Mann sich so ganz einfach und problemlos auf meine polyamoren Versuche einlässt.

Wir haben uns versöhnt. Das hat uns beiden gut getan. Haben aber das Problem nicht behoben. Irgendwann werden wir nochmal drüber reden müssen. Vielleicht wird es leichter mit weniger direkten Emotionen, mit Abstand. Mehr rational als emotional. Zumindest hoffe ich das. Aber ich weiß gar nicht ob er da überhaupt der Typ dafür ist. Der Kollege Mr. Unauffällig.

Zwei Orgasmen am Tag

Zur Zeit fühle ich mich fast schon übervögelt, was nicht daran liegt, dass ich wie wild durch Clubs ziehe. Im Gegenteil. Ich war schon seit Monaten in keinem mehr. Es liegt am Kollegen Mr. Unauffällig. So nach und nach kommen immer mehr unerwartete Seiten zum Vorschein. Ich habe ja bisher nur über unseren ersten Abend geschrieben. Und darüber, dass ich mich gefreut habe, dass er Küssen kann. Das ist zwei Monate her. Seitdem ist viel passiert.

Was mich mit am meisten schmunzeln lässt ist, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass ausgerechnet er ficken kann, wie ein junger Gott. Der erste Versuch am ersten Abend hatte ja nicht so wirklich funktioniert. Darüber hinaus ist er schon Anfang 50, eher dünn und in der Arbeit öfter mal nicht da, weil krank. Nicht der große Sprüchklopfer. Ein hilfsbereiter Kollege, nett und freundlich. Und entpuppt sich so nach und nach als Mr. Superlibido. Der vor ein paar Tagen grinsend zu mir sagte: „Sei froh, dass du mich nicht mit Anfang 30 kennengelernt hast, da konnte ich drei Mal nacheinander und bin zwischendurch noch nicht mal weich geworden.“

Ich zweifle keine Sekunde am Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Ich hatte ja nun schon öfter mit Männern seines Alters Sex. Das Stehvermögen ist sehr unterschiedlich in dem Alter. Die meisten können noch relativ unproblematisch einmal. Aber halt nur einmal und dann braucht es eine Pause. Meist eine längere. Nicht so Mr. Unauffällig. Er kann mit einer kurzen Pause gleich wieder. Dann grinst er meist breit und sagt vorwarnend, dass der nächste Orgasmus ein wenig länger dauern könnte. Damit deutet er mir netterweise an, dass ich mich beim Blowjob auf ein wenig längeres Blasen einstellen soll. Heißt aber im Umkehrschluss auch, dass mich auch noch ganz locker durchvögeln kann. „Don´t judge a book by its cover“ ist sowas von auf ihn zutreffend. Nicht der Sprücheklopfer, der sportlich-trainierte Superkollegen-Hecht offenbart eine Libido die meiner ähnelt, sondern der Kollege von dem ich es nie gedacht hätte.

Naja und da er sich, ähnlich wie ich, nicht auf in Übermaß vorhandener Schönheit ausruhen kann, ist er neben seiner Standfestigkeit auch noch ein geschickter und schnelllernender Liebhaber. Was dazu führte, dass wir ziemlich viel Sex haben. Also für Menschen die kein Pärchen sind.

Während ich meine Wohnung in ein Zuhause verwandeln wollte, hat er mir ein gut funktionierendes Zuhause mit Nähe, viel Sex, Lust und Lachen geboten. Die Zeit ist vorbei geflogen und ich hatte nicht die Muse zu bloggen. Aber das Sexleben stand nicht still. Ich werde nachholen.

Ich glaube, dass ich auch ihm ziemlich gut tue. Vermutlich hatte er nie eine Partnerin, die von sich aus schon so viel Lust auf Sex hat wie ich. Die manchmal einfach vor ihm steht, ihm die Hose runterzieht und ihm ohne Vorwarnung anfängt einen zu blasen. Ich liebe sein ungläubiges und zugleich sehr glückseliges Gesicht. Wenn ich vor ihm knie und ihm ins Gesicht sehe, während ich seinen Schwanz ganz weit in meinen Rachen packe. Wenn ich mit der Zunge an seinem Bändchen entlang lecke und spüre, wie es ihm gefällt. Er sagte, ich sei die erste Frau mit der er Sex hat, die wirklich gern bläst. Dadurch, dass er das spürt und weiß kann er sich ganz leicht fallen lassen. Ich mag das. Er kommt nämlich zuckend und laut stöhnend. Ich freue ich dann, dass er auch in diesem Punkt wieder ganz anders ist als gedacht.

Gedanken aus New York

Nachgereicht, weil noch Korrektur gelesen werden musste.

Dieser Eintrag entsteht in einem kleinem Café in Astoria in New York City. Eigentlich dachte ich, dass ich in New York viel mehr bloggen würde. Aber ich hab nicht viele Orte gefunden, die sich nach Schreiben angefühlt haben. Zu viel Hektik, kein Platz an dem man im Winter mal länger verweilen kann. Mit meiner Airbnb-Unterkunft hab ich es dieses Mal nicht so gut erwischt. Schade eigentlich. Meist schreibe ich viel im Urlaub. Aber leider habe ich darüberhinaus die kaputte Bluetooth-Tastatur mitgenommen, die immer alle Buchstaben erstmal doppelt macht. Mal sehen, wie weit ich komme, bis es mich tot genervt hat .

Meine letzten Stunden hier in dieser verrückten Stadt. Die ich mag – für seine Kunst, Museen. Die mir aber auch immer viel Energie zieht. Mich hat es nicht allein in eine Bar/Kneipe gezogen, deswegen habe ich auch niemanden kennengelernt. Aber das war auch okay so und gar nicht mein Plan gewesen. Was in der sommerlichen Hitze der Karibik funktioniert, geht nicht im kalten NewYork – für mich zumindest. Es ist eher normal, dass ich auf Reisen niemanden kennenlerne, als dass ich sowie die beiden letzten Mal jemanden aufreiße. In der Karibik und in Südafrika war das irgendwie anders. Aber in der westlichen Welt bin ich nicht die, die man in der Bar anspricht.. Zumal ich dafür ja erst Mai in eine hätte gehen müssen. Deswegen bin ich immer verwundert, wenn mir Menschen sagen „Ja, du lernst ja bestimmt jemanden kennen…“ Ich find das gar nicht so easy, im Gegenteil. Sonst date ich halt über ne Dating-Plattform Da ich nicht tindere, hätte ich nicht gewusst, wie ich das in NY bewerkstelligen hätte sollen. Dabei geht es gar nicht um Sex. Ich hätte es cool gefunden jemanden von hier zu treffen, der mir seine Stadt zeigt. Aber dazu bin ich zu schlecht vorbereitet losgeflogen.

Schreibe gerade wenig.. Hatte ein paar schwierige Momente im Ehrenamt die Energie gekostet haben. Bin immer noch mit Umziehen und Ankommen beschäftigt. Und hab mich beim Kollegen eingenistet. Das hat sich so ergeben. Zwei einsame Menschen die zusammen weniger einsam sind. Ein Nicht-Pärchen-Pärchen – undercover. Ich kann mir irgendwie so Null vorstellen, dass ein offizielles Paar aus uns würde. Aus vielen Gründen: – Alter – Job… Aber wir funktionieren aktuell wie ein verliebtes Paar. Ich  verbringe meine Abende bei ihm. Er betüddelt mich, ich genieße die stabile Ordnung, die er in mein Leben bringt. Ich mache sein Leben ein wenig chaotischer und bunter und er meines ordentlicher und häuslicher. Das ist eine coole Kombination. An sich sind wir zwei einsame Menschen, die sich mit Nähe betanken. Auch wenn das vielleicht nicht für immer ist. Jetzt ist es gerade perfekt. Ich habe sogar hier im fernen New York ein wenig Heimweh gehabt, nach seinem Bett und dem Eingekuschelt einschlafen. Eingekuschelt einschlafen auch so ein Ding, das mir bisher sehr fernlag und mit ihm aber einfach funktioniert. Einen Nachtflug noch, dann kuscheln wir wieder.

Manch überraschende Vorliebe kommt ans Licht…

Jetzt wo ich schreibe, ärgere ich mich mal wieder, dass ich so lange gebraucht habe, bis ich die Geschichte aufschreibe. So viele Details oder Gedanken, die ich währenddessen hatte, sind schon verblasst. Das ist sehr schade.

Jedenfalls bin ich nicht gegangen, ich bin geblieben. Die ganze Nacht. Ich hatte dem Kollegen Unauffällig vorher meinen Blog-Link verraten. Das führte dazu, dass er ja wirklich viel über mich wusste und ich wenig über ihn. Also sexuell. Er deutete schon auf der Couch immer an, dass wohl ungewöhnlichere Dinge mag, als ihm die meisten zutrauen würden. Darüber hinaus hatte er auch schon immer mal wieder Affären gehabt. Ich glaube ich hätte ihm schon die Affären nicht zugetraut, wenn ich ehrlich bin. Aber ich stelle immer wieder fest, dass es sich lohnt sich auch mal von Menschen überraschen zu lassen.

Irgendwann knutschten wir. Und juhuuu, er kann küssen. Das ist nicht immer der Fall bei Männern in seinem Alter 🙂 Pluspunkt Eins eingesammelt. Es fügte sich alles, auch weil er deutlich weniger zurückhaltend war als gedacht. Er wusste, dass ich am Anfang meist schüchtern bin, also übernahm er die Initiative. Das war cool. Und auch das hätte ich ihm wohl nicht zugetraut. Dieses Gefühl sollte mich den ganzen Abend begleiten. Irgendwann landeten wir im Bett. Ich glaube ich war noch duschen vorher. Im Bett  fing er gleich an meinen Körper zu erkunden. Yeah, hinlegen und genießen, läuft bei mir. Auch wenn es nicht so ganz einfach war. Wie meistens am Anfang wenn man sich noch nicht so gut kennt. Er hatte mir den Abend über immer mal wieder Komplimente für meinen Körper gemacht, gesagt, dass er mich mag. Eigentlich war es einfach. Und doch komisch, weil er halt noch mal ein Kollege ist. Ich hoffte, dass es in der Arbeit ähnlich unkompliziert mit uns laufen würde, wie mit den beiden anderen Kollegen.

Er leckt gerne. So gerne, wie ich blase. Und er kann es auch. Er leckt aber auch gern weiter hinten, wie ich erstaunt feststellen durfte. Dass das jemand beim ersten Mal gleich macht, ist eher wirklich unüblich. Gut, ich dachte mir, du wirst schon wissen, was du tust, du bist alt genug. Haha, außerdem kann ich in der Arbeit jetzt wohl nie wieder „Leck mich doch am Arsch“ zu ihm sagen… Also nicht ohne hart lachen zu müssen. Er leckte mir einen Orgasmus. Yeah. Ich wollte mich revanchieren. Aber er konnte nicht. Da er nicht damit gerechnet hatte, dass ich an diesem Abend bei ihm vorbei komme, hatte er ein Medikament eingenommen, dass in der Nebenwirkung verhindert, dass er hart bleibt. Er war ihm ziemlich peinlich. Ich fand es Null schlimm. Aber für ihn war es doof. Er wollte na klar seinen Mann stehen. Dazu kam vermutlich noch ein wenig der Leistungsdruck (unnötigerweise) da ich ja deutlich erfahrener war, als er. Ich fand er hat das toll mit einem zweiten Orgasmus, den er mir geleckt und gehandjobbt hat kompensiert. Ich kann nicht klagen. Konnte mich halt nicht revanchieren. Auch kuscheln fühlte sich wirklich easy an mit ihm. Ich schlief ziemlich schnell, sehr entspannt ein.

Morgens wurde ich wach, weil er sich an mich hingekuschelt hatte und am Streicheln war. Schon wieder, siehe da der Kollege Unauffällig war ja unersättlich. Ich unterdrückte mal meinen inneren Morgenmuffel und ließ mich ganz breitwillig auf seinen kleinen Überfall ein. Ich glaube er hatte da noch eine Rechnung offen vom Vorabend. Morgens war es dann kein Problem mehr mit dem Ständer. Ich erinnere mich gar nicht mehr so genau. Schneller als ich schauen konnte, war er schon wieder am Lecken. Schneller als ich schauen konnte hatte ich einen Finger im Hintern. Hupsi. Öhm, ja gut, es ist früh morgens, ich war noch nicht auf der Pipibox. Er wird wissen, was er tut. Lustiger kleiner Fetisch, den der Kollege da so hat. Ich grinste. Sehr unerwartet. Und schlussendlich fickte er mich dann noch. Mit wilden Stößen. So alles im Halbschlaf bei mir irgendwie. Jedenfalls nach einem Orgasmus für mich und einem für ihn konnten wir uns für die Arbeit fertig machen. Ich bekam einen Kaffee ans Bett gebracht. Ich die Super-Eule und er eine morgenaktive Lerche Superkombi… hihi.

Ich nahm ihn mit in die Arbeit. Wir versuchten uns nicht beim gemeinsamen aus dem Auto-Aussteigen sehen lassen. Das war auch echt schräg. Er kam so wie immer und ich war 45 Minuten vor meiner Zeit da. In der Hoffnung, dass meine Kollegin sich nicht wundert, was mich so früh aus dem Bett getrieben hat.