Das große Leck-Kino

Die vielen Cliffhanger waren gar nicht intendiert. Die haben sich dieses Mal einfach so ergeben, weil ich nur ein kleinwenig Zeit zum Bloggen hatte und dann so weit geschrieben habe, wie die Zeit erlaubt hat. Sie dienten also einfach nur der Unterbrechung des Schreibens und nicht der Spannungssteigerung.

Mr. Tech-Nerd zog mir das Höschen aus. Vorfreude machte sich in mir breit. Er hatte mir vorher lange und breit von seinen Leckkünsten berichtet. Ich musste schmunzeln. Das ist ungefähr so, wie wenn ich von Blowjobs erzähle. Es hängt dann allerdings die Messlatte irgendwie sehr hoch. Wobei mir eigentlich die Tatsache schon reicht, dass ich weiß, dass er ungefähr so gerne leckt, wie ich blase. Dass er es nur um des Leckens willen tut. Einfach nur um Lust zu bereiten. Ich kann mich also getrost einfach fallen und ihn machen lassen.

Durch das lange, geduldig intensive Vorspiel war ich schon auf Touren gekommen. Ich freute mich förmlich schon auf seine Zunge. Er hatte nicht zu viel versprochen. Er machte sich daran herauszufinden, auf welche Berührungen mein Körper am meisten reagiert. Tastete sich an Technik und Intensität heran. Ohne Eile. Ohne gleich zum Ende kommen zu wollen. Er ließ die Zunge um meinen Kitzler kreisen, wechselte das Tempo, wechselte auch immer mal wieder die Technik. Wechselte zwischen Lecken und Saugen, mit Fingern und ohne. Mal leichter, mal mehr Druck. Trieb mich aufs Plateau, hielt mich oben ohne mich über die Gipfel zu bringen. Macht kurz bevor ich kommen würde eine Pause. Ließ meinen Körper wieder runterfahren. Legte dann wieder los. Beim ersten Mal gleich die große Kunst mit Orgasmus hinauszögern. Wow… Gefühlt ging das bestimmt eine halbe Stunde lang so. Nach immer wieder hinauszögern, hatte er ein Erbarmen und ließ mich heftig kommen. Ich rollte mich befriedigt in Embryo-Haltung und fragte nach einer Decke. Und sagte ihm, dass streicheln gerade keine Option sei. Festhalten nach dem Orgasmus geht, aber streicheln ist zuviel für die Nervenenden meines Körpers. Er hatte also nicht zuviel vesprochen.

Nachdem ich mich wieder runtergefahren hatte, wollte ich noch etwas für seine Befriedigung tun. Der Abend war bisher ja ziemlich einseitig zu meinen Gunsten verlaufen. Ich revanchierte mich mit ein wenig blasen. Klappte gut, aber er war scheinbar nicht in der Laune, sich nur zurückzulehnen und zu genießen. Und ich hatte auch Lust herauszufinden, wie er so fickte. Allerdings mit dem Problem, dass ich nur relativ schwer nochmal kommen würde, nach dem heftigen Orgasmus vom Lecken. Kondom angezogen und los ging es. Er war ähnlich ausdauernd, wie beim Lecken. Nach drei Stellungswechseln dämmerte mir, dass er wohl auch nicht so einfach kommen würde. Wir endeten damit, dass wir es uns nebeneinanderliegend selbst machten und er schließlich auf meine Brüste abspritzte.

Manchmal fühlt sich so ein Abend nach nach Hause gehen und allein schlafen an. Dieser fühlte sich nach ich will bei ihm übernachten an. Allerdings hatte er sein Hotelzimmer nur für sich gebucht, das hieß er hatte nur eine Decke. Ich hasse Decke teilen, bin ich ganz schlecht drin. Da ihm aber meistens zu warm ist, überließ er mir seine Decke. Naja, zumindest den größten Teil der Nacht. Irgendwann wurde ich wach und musste ihm die Decke wieder wegnehmen. Er hatte mich noch vorgewarnt, dass er ein Morgenmuffel ist. Spannend zwei Morgenmuffel treffen aufeinander. Er löste das Problem, in dem er sich realtiv schnell zum Frühstücken verkrümmelte. Ich ging währenddessen duschen und genoss den sensationellen Sonnenaufgang, den man von seinem Hotelzimmer aus sehen konnte.

Er schieb vom Frühstück aus: „Ein Ritt in den Sonneaufgang wäre auch etwas gewesen“

Ich entgegnete: „Oder ein Blowjob mit Sonnenaufgangspanorama..“

Er: „Gekauft“. Er schob noch hinterher, dass er aber gerade egoistisch sei, was meint, dass er nicht in Lecklaune war. Das war okay für mich, schließlich hatte er mich ja sowas von ausgiebig verwöhnt am Abend vorher. Ich bekräftigte mein Angebot nochmal: „ich liege nur mit einem Handtuch auf deinem Bett und bin ich Blowjoblaune.“ Er ließ nicht mehr lange auf sich warten und kam zurück ins Zimmer. Nun machte ich mich daran, herauszufinden, wie er so funktioniert. Das war gar nicht so einfach, weil er sich nicht gerne lesen lässt. Harte Nuss. Aber ich mag ja Herausforderungen. Ich war sicher, dass es ihm gefiel was ich tat, dass er aber einfach lang kann und nicht ganz so einfach zum kommen zu bewegen ist. Und ich war so ein wenig in Spiellaune. Stoppte auch immer mal wieder zwischendurch. Irgendwann sagte er mir, dass ich ihn ruhig härter anfassen dürfe. Gesagt, getan. Viele längere Blow- und Handjobs habe ich in meinem Leben nicht gehabt. Nach 1 1/2 h kam er dann. Ja, manchmal ist so ein guter Blowjob auch Arbeit. Aber wenn er dann einen guten Orgasmus hat, dann bin ich zufrieden.

Danach musste er relativ schnell sein Zimmer räumen und komplimentierte mich ziemlich schnell raus. Hoppala, keine Revanche. Das war im ersten Moment echt schräg. Und ich war kurz irritiert. Aber es lag wohl einfach dran, dass er sich bei seiner Packroutine nicht stören lassen will. Kurz krabbelte Enttäuschung in mir hoch, allerdings ließ ich mir dann die Nacht nochmal als Ganzes durch den Kopf gehen. Und er hatte mir am Abend soviel geben, dass es gar keinen Grund gab sauer zu sein über seinen Egoismus am Morgen. Das Ende war zwar ein wenig aprupt, aber auch okay.

Es wird bestimmt eine Fortsetzung geben, wenn er mal wieder in meine Stadt kommt und ich bin sehr gespannt, was er sich noch so alles einfallen lässt.

Atem auf meiner Haut…

Stau auf der Autobahn auf meinem Weg nach Stuttgart um Freunde zu besuchen sorgt dafür, dass ich ein wenig bloggen kann. Ich bin runter gefahren und habe mich in einen McDonalds gehockt und hoffe, dass der Stau weniger wird mit Warten. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht. Ich habe ein langes freies Wochenende vor mir und freue mich sehr auf die Zeit, um meinem Kopf durchzulüften und zu entspannen.

Also mal schnell gedanklich zurück ins Hotelzimmer zu Mr. Tech-Nerd. Nachdem ich also nochmal ausgesprochen hatte, dass ich nur zu schüchtern bin um die Initiative zu ergreifen und ihm damit signalisiert hatte, dass ich aber nach wie vor Lust auf ihn habe, fackelte er nicht lange. „Vertraust du mir?“ Ja, nein, also ja. Keine Ahnung. Sonst wäre ich wohl nicht mit ihm aufs Zimmer. Aber wenn man mich so explizit fragt, dann muss ich nochmal nachdenken. Okay.

„Zieh das Handtuch aus“… befahl er mir. Huch, woher kam das denn plötzlich. Ich war erstaunt. Über zwei Dinge. Zum einen, dass er, der ähnlich zurückhaltend ist wie ich, weil ein wenig unsicher und weil abwartend, plötzlich wirklich initiativ wurde. Und weil da eine dominante Ader zum Vorschein kam, mit der ich nicht gerechnet hatte. „Setz dich mit dem Kopf zu Wand aufs Bett.“ Wenn ein Mann mir Befehle erteilt, dann gibt es immer nur zwei Möglichkeiten. Es funktioniert oder ich finde es albern. Ich habe viel drüber nachgedacht, warum es mal so ist oder mal so. Beim ihm turnte es mich an. Sofort durchzuckte mich ein wohliger Schauer. Es funktonierte, weil ich ihm die notwenige Intelligenz und charakterliche Stärke zuschreibe, die ich brauche um mich in eine devote Rolle zu begeben.

Ich streifte mein Handtuch ab und setzte mich in Richtung Wand blickend aufs Bett. Dann spürte ich ihn an meinem Rücken stehen. Er hielt mir einen Schal vors Gesicht und war dabei mir die Augen zu verbinden. Das machte mich sehr an, das hatte ich mir schon lange mal wieder gewünscht. Wo zum Henker hatte er so schnell die Augenbinde herausgezaubert? Er überraschte mich schon wieder. Damit hatte ich nicht gerechnet. War er doch vorbereitet, obwohl er so gar nicht den Eindruck erweckt hatte? Tat er es weil, er da Bock drauf hat oder weil er mein Blog gelesen hat und weiß, womit man mich rumkriegt? Aber eigentlich auch egal. Ich schob meine Gedanken zur Seite. „Leg dich auf den Bauch“. Im Zimmer war es dämmrig. Gut für mich, dachte ich, nachdem ich jetzt nur noch mit Dessous bekleidet war und er angezogen. Hoffentlich sehe ich jetzt nicht superunsexy aus beim auf dem Bett rumkraxeln. Aber egal, schob ich die Unsicherheiten weg. Als ob er jetzt ausgerechnet deine Dellen anguckt. Engelchen und Teufelchen in meinem Kopf duellierten sich wie immer ein wenig.

Ich machte es mir auf dem Bauch liegend bequem und wartete gespannt, was passieren würde. Er ließ mich ein wenig liegen. Vielleicht bewusst um die Spannung zu erhöhen. Meine Ohren wurden riesengroß und ich versuchte zu hören, was er nun vor hatte. Eine Vorfreude Gänsehaut breitete sich aus. Dann spürte ich seinen Atem über meinem Rücken. Er pustete sanft. Huch, wie schön, das hat seit Jahren kein Mann mehr gemacht. Wieder überraschte er mich. Er verteilte das gut. Manchmal berührte er mich sanft, dann nur sein Atem. Er ging immer wieder um das Bett herum, berührte mich immer wieder unerwartet. Ein spannendes Spiel. Nahm sich wirklich viel Zeit. Kein Vorspiel, das auf seine Befriedigung ausgerichtet war. Er nahm sich einfach Zeit für mich. Es schien so, als wollte er mich einfach verwöhnen. Den Gedanken, womit ich das wohl verdient habe, schob ich zur Seite. Er öffnete meinen BH. Mein ganzer Körper war elektrisiert.

„Dreh dich um.“ Okay wieder wenden ohne mich zu blamieren. Aber die Augenbinde erfüllt ihren psychologischen Effekt: ich seh nix. Also kann ich aufhören darüber nachzudenken, wie irgendwas aussieht. Fallen lassen. Er wiederholte das Spiel. Ließ seinen Atem über meinen Körper gleiten. Berührte mich sanft. Gänsehautalarm. Nahm sich unendlich viel Zeit meinen Körper zu erkunden. Streichelte mein Brüste. Liebkoste meine Nippel. Irgendwann hatte er sich seiner Klamotten entledigt. Ließ mich zwischendurch auch einfach wieder kurz unberührt liegen, steigerte meine Spannung. Played mindgames with me. Deutete Küsse an, aber küsste mich nicht. Irgendwann zog er mir das Höschen aus…

Leckt er mich wirklich?

Wie die Zeit rennt. Und schon wieder sind drei Wochen seit meinem letzten Eintrag vergangen. Heute habe ich endlich mal wieder Zeit und vor Allem Muse zu schreiben. Mich hat ein Erkältungsinfekt ein wenig lahm gelegt. Oder positiver formuliert: Ich bin gestern und heute krankgeschrieben und konnte ein wenig durchatmen. Das hat mir wirklich gut getan. Habe gechillt, mich sinnvoll ernährt, aufgeräumt. Dinge getan, die ich mir meistens erstmal aus dem Kopf schaffen muss, bevor ich schreiben kann.

Auch ein kleiner süßer Bestechungsversuch hat die Schreibhäufigkeit nicht erhöhen können. Obwohl das Angebot überaus reizvoll war. Für jeden Eintrag den ich blogge, bis wir uns wiedersehen, bekomme ich einen Orgasmus geleckt. Sehr verlockend. Nummer Eins ist dann also mit diesem Eintrag geritzt.

Er wird lesen, was ich über ihn schreibe und ich weiß, er ist gespannt, welchen Namen ich ihm verpasse. Bei den meisten Männern ist mir das ziemlich schnell klar. Er bekommt den Namen Technik-Nerd. Nerd allein hätte es nicht getroffen für mich. Er wird mir dann schon sagen, ob er damit leben kann oder nicht. Aber das ist ja eh kein Wunschkonzert. Ich blogge so wie immer, egal ob er das liest oder nicht.

Mr. Technik-Nerd habe ich passenderweise auf einem Barcamp kennengelernt. Wir hatten zwar nicht viel miteinander zu tun, aber er ist mir im Gedächtnis geblieben. Interessant, weil er sich auch nicht leicht in die Karten schauen lässt. Offen und doch verschlossen. Aber an sich mal mein Typ.

Wir blieben in Kontakt. Es stellte sich heraus, dass er schon ziemlich bald nach unserem Kennenlernen beruflich in meine Stadt kommen würde. Er hatte zwischenzeitlich meinen Blog entdeckt und gelesen. Wir beschlossen uns zu treffen, redeten auch über Sex. Allerdings war mir eine ganze Weile gar nicht klar, ob wir das wirklich in Erwägung ziehen. Bei unserem Kennenlernen kannte er mein Blog noch gar nicht. Aber als er ihn gefunden hatte, forcierte er das Thema Sex. Er erzählte mir von seinen Leckqualitäten und dass es ihm unglaublich Spaß macht. Es war eine schräge Konversation, weil wir beide irgendwie überrascht waren, dass der jeweils andere sich Sex mit einem vorstellen konnte. Wir waren beide mal schlanker gewesen im Leben und haderten auch beide damit, dass wir zugelegt haben. Eine Schwachstelle. Zumal wir auch sonst ähnlich reflektierte Menschen sind. Vorsichtig am Abtasten, keinen Korb einfangen wollend. Es stand fest, dass wir uns an einem Abend treffen würden. Erst mal auf einen Drink. Mut antrinken. Ich war vorbereitet, auf alle Eventualitäten, aber hatte keine Erwartungen. Hatte meinen Rucksack mitgenommen. Ich glaube das hat ihn überrascht. Dass ich auch übernachten können würde. Aber ich habe das Ding immer dabei. Man weiß ja nie.

Wir gingen eine Kleinigkeit essen und dann auf einen Drink in die Hotelbar. Mut antrinken. Wie redeten über Sex. Ich erinnere mich nicht mehr an die Details. Ich hatte Lust, hätte gern schon wild in der Bar mit ihm geknutscht, traute mich das aber nicht. Schließlich gehen wir aufs Zimmer. Er fragt, ob ich noch duschen wollte. Ich hatte zwar kurz bevor ich aus dem Haus gegangen war bereits geduscht, aber einmal mehr duschen schadet ja auch nicht. Ich packte meinen Krempel und ging ins Bad. Ich mag die Motel Ones ja irgendwie. Ich ließ mir Zeit, wir hatten es nicht eilig. In Ruhe ankommen. Wie würde ich das Bad wieder verlassen? Komplett anziehen? Nein, das würde wie ich hab keinen Bock aussehen. Nur im Handtuch? Wenn er dann noch ganz angezogen ist, auch doof… Schließlich weiß ich ja immernoch nicht, ob unseren Worten auch Taten folgen. Ich entschied mich für eine Zwittervariante. Im Handtuch aber mit Unterwäsche drunter. Immerhin die gute zusammenpassende eingepackt. Ins weiße Handtuch eingewickelt, mit erkennbar rausguckenden BH-Trägern gehe ich ins Zimmer zurück. Er hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht. Ich hoffte halbwegs attraktiv auszusehen und legte mich dazu. Ich ahnte schon, dass der Knackpunkt sein wird, wer die Initiative übernimmt. Wir quatschten ein wenig.

Dann schlug er vor einen seiner Pornos zu gucken. Ich bestand auf ohne Ton. Wir hatten vorher schon mal drüber geredet gemeinsam einen Film zu schauen. Er fragte mich was ich sehen wolle. Keine Ahnung. Also suchte er aus. Die Bildsprache seiner Filme war schön. Ich konnte mich allerdings noch nicht so recht entspannen. Wie lagen neben einander auf dem Bett und analysierten Pornos auf Glaubwürdigkeit. Auch gut. Ich war erstaunt, dass er keinerlei Annäherungversuche machte währenddessen. Nach rund 20 Minuten Film gucken kamen wir drauf, dass er dachte ich hätte keine Lust, weil ich noch mit Unterwäsche aus dem Bad gekommen war. Das Gegenteil war der Fall. Ich konnte ihn wiederum nicht einschätzen, also bin ich erst mal schüchtern. Ich sagte ihm, dass ich mir schwer tue die Initiative zu ergreifen. Ich war schon auf einen sehr krampfigen Moment, in dem keiner weiß, wie er anfangen soll eingestellt. Aber dann überraschte er mich…

„Du kannst mit meinem Mann Spielen“

Und schon wieder ist fast ein Monat vergangen seit dem letzten Blogeintrag. Die Arbeit und das ehrenamtliche Engagenment in Kombination forderen ihren Tribut. Die Lust zu schreiben bleibt ein wenig auf der Strecke. Jetzt sitze ich gerade weit weg in meinem Hotelzimmer auf einer lange geplanten Bildungsreise und habe ein wenig Zeit. Es regnet aus Eimern und ich mache eine Pause vom Stadterkunden. Erst zum Abendessen werde ich wieder losziehen. Es bietet mir Luft und Raum zum schreiben. Aber durch die großen Pausen beim Schreiben tue ich mir schwer meine Geschichte konsistent aufzuschreiben. Wieder habe ich das Problem, dass spannende Erlebnisse hinten runterfallen, weil sie schon wieder so lange her sind, dass die Erinnerung ein wenig verblasst und ich sie nicht mehr angemessen niederschreiben kann. Ich habe angefangen wieder mein Notizbuch zu benutzen. Das habe ich ganz am Anfang gemacht um meine Gefühle und Erlebnisse stichpunktartig zu notieren um sie zeitunabhäniger verbloggen zu können.

Auch der Sex ist wieder weniger geworden mit der Vollzeitarbeit. Bis zum Ende der Probezeit werde ich jetzt mal brav 39 h pro Woche arbeiten, aber auf lange Frist gesehen, will ich Stunden reduzieren. Die Stelle soll meine Grundabsicherung sein. Ich will aber Zeit und Luft für andere Projekte und Dinge haben. Für Freunde und Familie da sein können. Leben.

In der Arbeit bin ich gut angekommen. Hab mittlerweile den ersten Monat geschafft. Hatte bereits mein erstes Probezeitgespräch. Chef ist bisher sehr zufrieden mit mir. Juhu juhu. Mit den Kollegen komme ich auch gut aus. Kann mich also fast nicht beklagen. Das frühe Aufstehen quält mich immernoch ein bißchen.

What about Sex. Es gibt da einen Mann mit dem treffe ich mich eine ganze Weile regelmäßig zum Essen. Wir gehen beide gerne gut Essen. Und so treffen wir uns, wenn es ihn beruflich in meine Stadt verschlägt zum Essen und reden. Auch über Sex. Politik und Sex und alles andere. Wir finden das beide inspirierend. Es ging eigentlich nie darum, ob wir mit einander Sex haben wollen. Er ist verheiratet, aber hat für das Ausleben seiner BDSM-Neigungen eine offene Beziehung mit seiner Frau vereinbart. Sie weiß Bescheid, so viel sie Bescheid wissen will. Er hat mir auch erzählt, dass eine Vereinbarung war, dass seine Frau seine Gespielinnen nicht kennenlernen möchte.

Irgendwann kam es dazu, dass er mich zu sich nach Hause auf eine Veranstaltung einlud. Also ich in mitten seiner Familie. Das fand ich cool. Damit stellte sich für mich dann auch irgendwie die Frage nach dem Sex nicht mehr. Ich hatte eine coole Zeit bei ihm und seiner Familie. Ich hab mich auch auf Anhieb mit seiner Frau verstanden. Es hat sich ergeben, dass seine Frau und ich einem Abend zusammen ausgegangen sind. Und ordentlich gefeiert haben. Und so aus dem nichts sagt sie plötzlich zu mir, dass sie es okay finden würde, wenn ich mit ihrem Mann spielen würde. WTF. Ich musste voll lachen, weil ich die Situation so kurios fand. Das hatte ich ja auch noch nicht, dass mir (außerhalb einer Swingerclubs) eine Frau ihren Mann anbietet. „ÖHH ja,Öhh Okay, ÖHH Danke“. Was antwortet man denn auf so ein Angebot. Um so lustiger, dass er und ich noch nie drüber geredet hatten, ob wir uns das vorstellen können, ob wir da Lust drauf haben. Aber für mich, als die „Seitenspringerin“ ist es ja auch mal ganz nett, den Segen einer Frau zu haben, so präventiv. Jedenfalls finde ich die Beziehung der beiden dahingehend wundervoll. So wünsche ich mir das auch mal für mich.

 

Und plötzlich ist dein Schwanz groß…

Update zu Mr. Blow & Go: Nicht gemeldet. Entweder hat er sich nicht merken können, wie er mich finden kann, er hat mich gefunden und war irritert, oder er will mich nicht finden. Schade, aber alles okay. Oder vielleicht liest er erst mein Blog komplett und entscheidet dann… Kann ja ein wenig dauern. 🙂

Erste Woche im neuen Job. Geschafft. Alles nur halb so schlimm. Kollegen sind sehr nett. Der Job wird doch noch spannender, als gedacht. Es wird sich ein Tag in der Woche ausgehen, an dem ich erst um 9 Uhr anfangen kann. Sehr beruhigend für mich. Ansonsten hab ich alles so optimiert, dass ich mit um 7 Uhr aufstehen pünktlich um 8 Uhr in der Arbeit bin. Aber ja ich bin noch ziemlich gerädert. Muss mich wieder dran gewöhnen. An der Menge meiner Posts hat man gemerkt, dass ich nicht die Muse zum Schreiben hatte.

Über Mr. Jazz habe ich bisher wenig geschrieben. Erstaunlicherweise. Er nimmt aktuell einen nicht unwichtigen Teil in meinem Leben ein. Wir kennen uns seit zwei Monaten und sind uns gegenseitig sehr wichtig geworden. Wir sehen uns oft. Treffen uns spät Abends noch auf einen Drink, reden viel, sind zärtlich zueinander, geben uns Nähe. Dadurch, dass Mr. Bondage so viel Arbeiten muss und ja mittlweile ein Stückchen weg wohnt, sehen wir uns deutlich weniger. Wegen Urlaub und Terminen auch mal ein paar Wochen nicht. Mr. Jazz fängt das ein Stück weit auf. Er arbeitet in meiner Stadt, ist unter der Woche da, fährt am Wochenende nach Hause. Zu seiner Frau. Ein sehr vertrautes Gefühl für mich.

Er ist ein kreativer Anker für mich. Ich scheine eine Art Erweckung für ihn zu sein. Sex mehr ins eigene Leben zu lassen, nochmal wieder Dinge auszuprobieren. Dadurch, dass er erstmal sehr zurückhaltend und auch noch ein wenig unsicher war, war es gar nicht so leicht für mich meinen Kopf auszuschalten bei ihm. Wir kommen beide nicht sehr einfach. Manchmal sehen wir uns nur zum Reden, manchmal sehen wir uns und kuscheln und ich übernachte bei ihm und manchmal läuft mehr. Es ist einfach und unkompliziert zwischen und manchmal doch nicht. Manchmal kommen wir beide nicht, aber es fühlt sich trotzdem okay an. Ich mag es sehr, wenn es mit gelingt, ihn mit einem Blowjob in den Tag zu schicken. Wir verbringen die Nächte in seinem „Matratzenlager“. In einer winzigkleinen 1-Zimmer-Wohnung, die er vorübergehen bewohnt. Ich bin für sowas ja immer zu haben. Fühlt sich wie Camping an.

In irgendeinem Gespräch erzählte mir von einem Freund, mit dem er sich manchmal trifft, der so stolz auf seinen (Porno-) Schwanz ist und das immer raushängen lassen muss. Mr. Jazz hat sich davon wohl einschüchtern lassen und empfand seinen eigenen Schwanz als eher klein. Ich dachte ich höre nicht richtig. Es ist faszinierend, wie manchmal Menschen zu einer völlig falschen Einschätzung gelangen können. Wenn ich meinen durchaus angestrengten Kiefer nach einem Blowjob befragen würde, wie er die Größe des geblasenen Objekts von Mr. Jazz einschätzt, dann würde ich eher auf groß tippen. Ich kann ihn vom Durchmesser her gerade noch blasen. Er ist durchschnittlich lang aber überdurchschnittlich breit. Jedenfalls von klein meilenweit entfernt. Das spiegelte ich ihm zurück. Und da er von meinem Erfahrungschatz weiß, bin ich doch eine glaubwürdige Quelle. Und oben drauf teilte ich ihm noch wahrheitsgemäß mit, dass der Schwanz meines jamaikanischen Spielgefährten einfacher zu blasen war als seiner. Ich glaube diese Erkenntnis, dass der eigene Schwanz deutlich größer ist, als gedacht, die arbeitet ihn ihm, die bewegt etwas.

Ja, Schwanzgröße als die Achillesferse von Männern. So wie Frauen sich ihr Leben lang an nach ihrem Äußeren beurteilen lassen müssen, was bei Männer deutlich weniger der Fall ist, speist sich bei Männern vermutlich nicht wenig ihres Selbstverständnisses auch aus der Größe ihres Schwanzes bzw. der eigenen Potenz. Als Frau nicht hübsch, als Mann einen kleinen Schwanz – wenn die natürliche Grundausstattung nicht da ist, was dann? Lernen damit zu leben. Ja, muss wohl. Es macht mir aber mal wieder bewusst, dass Männer es sich auch nicht ausgesucht haben, ob ihr Gerät klein oder groß ist. Und dass es auch nicht änderbar ist, sondern einfach eine Frage des Glücks im großen Ausstattungsresservoir der Natur. Seid nachsichtig mit euch und mit anderen.

Blow and Go Part 2

Ersten Arbeitstag überlebt. Mit dem Gesieze bin ich noch nicht ganz warm, aber man gewöhnt sich ja an alles… Jedenfalls bin ich jetzt wieder in Lohn und Brot.

Blow and Go. Nach dem Blowjob holten wir uns Drinks an der Bar und setzten uns auf die Couch in den Pärchenbereich. Sofort kamen ein paar Männer aus dem Barbereich in den Kinobereich herüber. Die Couch ist hinter den Kinosesseln für die große Leinwand. Man konnte von der Couch aus sowohl die große Leinwand sehen, als auch auf einen Bildschirm der seitlich an der Wand hing. Auf beiden liefen unterschiedliche Pornos mit dem dazugehörigen Ton. Ich musste über das Fakefrauengestöhne aus dem Film schmunzeln. Ich hatte meinen Drink, war in Alltagsklamotten gekleidet, zog ganz frech meine Schuhe aus und lümmelte mich auf die Couch. Wir wollten einfach nur ein wenig quatschen. Die sechs/sieben Männer hofften auf ein wenig Liveaction. Umkreisten den Bereich in dem wir saßen. Aber nachdem wir einfach nur tranken und quatschen verzogen sich die meisten recht bald wieder. Angrenzend an diesen abgetrennten Pärchenbereich stand ein Barhocker. Während Mr. Durchreise und ich uns unterhielten, setzte sich ein Mann auf den Hocker und sah sich den Film auf der großen Leinwand an. Den Mann fand ich eigentlich ganz attraktiv. Nach einer Weile holte er seinen Schwanz raus und wichste sich. Er guckte zwischen dem Porno und mir hin und her. Das sind so skurille Momente, die man auch nur im Pornokino erlebt. Ich unterhalte mich ganz normal mit jemandem und in meinem Blickfeld macht es sich einer selbst. Ich hätte ja tierisch Lust gehabt einfach hinzugehen und ihm einen zu blasen. Das flüsterte ich Mr. Durchreise zu. Er erwiderte, dass er für sowas gar nicht der Typ sei. Also zusehen, wie ich jemand anderen blase. Während mein letzter Begleiter sich genau daran aufgegeilt hatte, stand er so gar nicht drauf. Sex lebt ja auch von seiner Unterschiedlichkeit. Ich respektierte, dass er darauf keine Lust hatte. Vermutlich hätte ich mich eh nicht getraut.

Nach dem Drink deutete Mr. Durchreise an, dass er so langsam gehen wollte. Er wollte bei einem Freund übernachten und dort auch nicht zu spät ankommen. Vorher aber wollte er sich den Rest des Clubs noch ansehen. Hinter der Leinwand ging es noch in ein Kellergeschoss hinab. Ich konnte mich nicht erinnern, och ich schon mal dort unten gewesen bin. Aber gut, dann mal los auf Entdeckertour. Unten gab es noch ein „SM-Zimmer“ und einen weiteren Raum. Gut dachte ich, haben wir also alles gesehen und hätten beim ersten Mal auch nicht auf der Toilette verschwinden brauchen. Aber nun ja, kann ich mir fürs nächste Mal merken. Als ich mich gerade wieder auf den Weg nach draußen machen wollte, deutete mir Mr. Durchreise an, dass er andere Pläne hat. Hui. Er schloss die Türe um die Männer, die uns gleich wieder gefolgt waren, vom Zusehen auszuschließen. Dann zog er sich die Hose runter. Noch ein Blowjob. Richtig unersättlich. Wegen mir, grinste ich in mich hinein. Und blies erneut. Mit dem selben Problem wie in der Toilette, wohin abspritzen. Da es unten kein Waschbecken gab und einmal aufs Gesicht kommen ausreicht, angelte ich mir die Küchenrolle, die auf einer Liege stand und hielt sie ihm vor den Schwanz und mir vors Gesicht. Er kam mir ein bißchen in den Mund und aufs Tuch. Ich spukte sein Sperma ins Tuch. Und trank den letzten Schluck meines Drinks hinterher.

Als wir den Raum wieder verließen standen etwa vier Männer auf dem Flur vor der Türe. Sie hatten wohl wieder gehofft, was zu sehen zu bekommen. Für mich wäre das Blasen vor Publikum voll okay gewesen, aber ihm hätte es nichts gegeben. Mr. Durchreise wollte dann mit Blick auf die Uhr los. Ich war nach meinen drei Drinks an diesem Abend aber in Spiellaune und fühlte mich eigentlich ganz wohl im Kino. Ich wäre nicht allein reingegangen, aber ich würde es alleine gut aushalten. Ich sagte, dass ich noch einen Absacker trinken wollte und dass es für mich völlig okay sei, wenn er schon ginge. So ging er und ich blieb alleine zurück. Ich setzte mich zum Akklimatiseren erst mal allein in den Paarbereich, so dass mich vermutlich erstmal keiner anquatschen würde. Ich saß da ein paar Minuten, dann kam die Barlady ums Eck und setzte sich zu mir und fragte mich, ob bei mir alles in Ordnung sei. Das war wirklich süß. Sie hatte natürlich gesehen, dass er alleine gegangen war und wollte wissen ob bei mir alles okay ist. Ich mag das Kino, weil die Angestellten gut auf die anwesenden Frauen aufpassen. Ich habe mich wirklich wohl gefühlt. Mein Drink war alle, also begab ich mich an die Bar. Ich entschied mich für noch einen Drink, sehr sanft gemixt allerdings. Die Bardame und ich unterhielten uns über die Musik der 90er. Wir waren ähnlich alt. Sie hatte Soziale Arbeit studiert. Auch der attraktive Mann, der sich vorher einen runtergeholt hatte stellte sich dazu. Zustätzlich kam noch ein Mann der nicht meinem Beuteschema entsprach und ein wirklich hübscher weitere Mann hinzu. Das Niveau der Männer war deutlich höher als ich gedacht hatte.

Ein lustiges lockeres Gespräch entwickelte sich, im Laufe dessen ich dem attraktiven „Wichser“ (Mann der sich einen Runtergeholt hatte) mitteilte, dass ich ihm vorher am Liebsten einen Geblasen hätte. Er bedauerte sehr, dass ich es nicht getan hatte. Ich könnte das ja nachholen, meinte ich. Ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Also verzogen wir uns in den Paarbereich. Es saß auf der Couch, ich legte mich daneben und fing an ihn zu blasen. Nach allen Regeln der Kunst. Er wollte mich zwischendurch Küssen und Anfassen. Aber mir stand der Sinn einfach nach einem Blowjob. Nichts weiter. Er war total süß und sagte irgendwas von “ Er verliebt sich gerade in mich“… Ich war in Spiellaune. Genoss die Macht des guten Blowjobs. Die anderen guckten von außen zu. Er hielt lange durch, genoss was ich tat. Als er gekommen war, wurde mir bewußt, dass ich aufpassen musste die letzte U-Bahn nicht zu verpassen. Also brachen wir relativ schnell danach auf. Er ging mit, da er auch seine Bahn erwischen wollte. Wir turtelten Richtung Bahn. Wir hatten bis dahin nichts weiter als den Vornamen, den Stadtteil und unser Alter an harten Fakten ausgetauscht. Keine Nummer, nichts. Kurz bevor sich unsere Wege trennten verriet ich ihm den Namen meines Blogs und dass ich hier über den Abend schreiben würde. Ich ging mit den Worten „Ich bin gespannt, ob du mich findest.“ Ein aufregendes Ende eines Abends, das passte. Er hat es nun in der Hand.

Mal sehen, ob er sich meldet. Bisher habe ich noch keine Nachricht bekommen.

Also: Hallo hier bin ich, falls du das liest, dann mach dich bemerkbar…

Blow and go

Verrückter Abend kurz vor dem neuen Job. Ein Abend, der ein Date mit sich brachte. Ein Mann mit dem ich vor paar Monaten mal Kontakt hatte. Wir hatten telefoniert. Er wohnt aber ein Stück weg. Jetzt hat es sich ergeben, dass er auf der Durchreise durch meine Stadt war. Dass es gepasst hat sich zu treffen. Ich habe meine Tage. War von Kopf her auf ein gutes Gespräch und einen Drink eingestellt. Wir teilen das Studienfach, also würden wir sicher ein Gesprächsthema haben. Auch wenn er es nicht gern hören wird, weil er ihn nicht mag, sieht er ein bisschen aus wie der zu Guttenberg in jungen Jahren. Also grob vom Typ her. Ein paar Jahre älter also ich, damit aber jünger als die meisten meiner Männer in letzter Zeit. Ein Drink war der Plan, auch wenn er frecher Weise per WhatsApp schon mal anklingen ließ, dass er seinen Schwanz gerne in meinem Mund versenken würde. Ich schließe nichts aus, verspreche aber auch nix. Hängt von Sympathie, den Umständen und meiner Lust ab. Und von seiner Erwartungshaltung. Wenn er raushängen ließe, dass das seine Erwartung für das Treffen ist, dann läuft das bei mir nie.

Aber der Abend lief gut. Ich mochte das Gespräch. Und eigentlich dachte ich schon gar nicht mehr an den gewünschten Blowjob, da wir weder zu mir noch zu ihm gehen konnten und mitten in der Innenstadt waren. Doch nach zwei Drinks und einem interessanten Leben, Liebe, Politik und Sex-Gespräch brachte er das Thema Blowjob doch noch mal auf. Würden wir einen entspannten Ort finden, dann hatte ich da Lust drauf. Allerdings war das Stundenhotel in dem ich sonst bin am anderen Ende der Stadt und auch sonst fiel mir so zentral nix ein. Außer ein Pornokino in dem ich vor Jahren das letzte Mal gewesen bin. Ich hatte im Hinterkopf allerdings noch abgespeichert, dass ich mich da letztes Mal umgezogen hatte, ähnlich wie im Swingerclub. Und da ich so ganz normal angezogen war, dachte ich, dass das dann eh nicht geht. Aber Mr. Durchreise ist momentan wie er selbst sagt in einer Entdeckerphase.

Während ich diesen Eintrag schreibe bekomme ich die Nachricht, dass ein Bekannter/ Ehrenamtskollege, der nur wenige Jahre älter ist als ich an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben ist.  Das hat mich gerade irgendwie aus dem Konzept gebracht. Da verabschiedest du dich nach der letzten Sitzung vor der Sommerpause und danach kommt einer nicht mehr wieder.  Da scheint so ein abenteuerlicher Abend wie meiner von gestern erst mal unrelevant und nichtig. Aber es bestärkt mich auch darin das Leben auszukosten. Wartet nicht auf Morgen.

Mr. Durchreise wollte sich zumindest mal das Pornokino von außen angucken. Ich willigte ein und wir machten uns auf den Weg. Und als wir dann da waren, sagte er, dass wir nun ja mal reingucken könnten. Nach dem Motto Fragen kostet ja nichts. Und zack war er schon vorangestürmt. Völlig angstfrei. Na gut, von so viel Neugierde lasse ich mich ja durchaus anstecken und ging ihm nach. Die Bardame öffnete ihr Fenster und er bezahlte den Eintritt. Ich hatte ihm vorher noch vom Steak-Moment erzählt. Nämlich wenn man die Türe in diesem Pornokino öffnet und direkt an der Bar steht. An der Bar mit den ganzen Männern. Die einen alle angucken und wie ein sehr interessantes Stück Steak mustern. Essen oder nicht essen. Alle Blicke sind auf einen gerichtet. Auch an diesem Abend war es so. Es war außer der Bardame nur noch eine andere Frau anwesend (deutlich älter und nicht sonderlich attraktiv) bei etwa 20 Männern, die von hübsch und schick bis alt und seltsam in allen Formen vertreten waren. Die Bardame war nicht zu haben, damit war ich plötzlich mangels Konkurrenz die attraktivste Frau in dem ganzen Laden, also das leckerste Steak. Worin ich mich geirrt hatte, war die Klamottenfrage. Es war kein Problem in den normalen Sachen herumzulaufen, solange sie nicht abgeranzt aussehen.

Lange her, dass ich das letzte Mal in diesem Pornokino war. Ich erinnerte mich nur noch an die Couch, die als Pärchenbereich abgegrenzt war. Auf dieser Couch hatte ich mal einen Blowjob gehabt. Der Mann stand darauf, dass die anderen Männer ihm zusahen und ihm den Blowjob neideten. Mit den zwei Drinks intus war ich in Spiellaune und fragte Mr. Durchreise, ob er da nicht auch Lust darauf hätte. Aber er verneinte. Er wollte eigentlich nur einen ruhigen abgetrennten Bereich. Er lief im Kino umher und sah sich um. Konnte aber bis auf die Toiletten keinen abgetrennten Bereich entdecken. Für die Damentoilette musste man sich im Gegensatz zur Herrentoilette den Schlüssel an der Bar geben lassen. Mr. Durchreise bat mich den Schlüssel zu holen. Er wollte sich ansehen, ob sich die Toilette für einen Blowjob eignete. Die Barfrau bei der ich den Schlüssel holte war super super lieb. Ich fühlte mich als Frau in dem Pornokino toll und gut behütet behandelt. Ich öffnete die Tür und wir stellten fest, dass die Toiletten wirklich schön waren. Schöner liebevoll eingerichteter Vorraum, der sich ganz gut für unser Vorhaben eignete. So schlossen wie die Türe hinter uns ab und er fackelte nicht lange. Zog mich zu sich hin und küsste mich. Ich war erstaunt. Nicht nur den Blowjob? Ich mochte wie er küsst. Ich konnte ihn nicht gut einschätzen. Er war nicht einfach zu lesen. Fand er mich wirklich attraktiv wie er sagt, oder war er einfach nur schlau und wusste, wie er es anstellen musste. Weil ich mir dessen nicht so sicher war, tat ich mir mit knutschen schwer, wie so oft bei Männern, die ich eigentlich einen Tick zu attraktiv für mich finde. Ich sollte beizeiten dahingehend mal an meinem Selbstbewusstsein arbeiten. Aber lieber sich unter- als überschätzen. Ich kniete mich hin und grinste. Blasen, das Gebiet auf dem ich mich auskenne. Wenn ich unsicher bin rettet mich das immer.

Er öffnete seine Hose und packte seinen Schwanz aus. Schöner angenehmer Schwanz zum Blasen. Es gefiel ihm. Es gefiel mir. Er hielt immer mal wieder meinen Kopf. Er musste sich an die Wand anlehnen um besser genießen zu können. Es ging eine ganze Weile, ich blies mit Hingabe, dann fickte er mal meinen Mund. Dann hielt ich meine Zunge hin während er sich wichste und ich blickte ihn von unten an. Ich hatte in meinem Kopf mal wieder Zeitdruck, den ich nicht abstellen konnte. Ein schlechtes Gewissen, weil ich das Klo ja zweckentfremdete. Und offensichtlich den Schlüssel so lange behielt. Ich bin doof manchmal, ich weiß. Um was ich mir nicht alles so Gedanken mache. Dann kam der Moment kurz vor dem Kommen und die Frage wohin. Nicht so gerne in den Mund. Auf den Körper abspritzen ging auch nicht, weil ich ja komplett bekleidet war. Puh. Er schlug aufs Gesicht vor. Ich wägte ab, denn an sich finde ich das eher ziemlich erniedrigend und in Pornos überstrapaziert gebraucht. Das erlaube ich Männern nur wenn ich sie gut kenne und wir uns auf Augenhöhe begegnen. Aber unter Abwägung der Umstände setzte sich mein Pragmatismus durch und ich hielt ihm mein Gesicht hin. Und hoffte, dass er gut zielen kann, denn ich hatte wenig Bock auf Spermaflecken auf meinen Klamotten. Er kam und mehrere Strahlen warmes Sperma ergossen sich über mein Gesicht. Ich stand auf und huschte zum Waschbecken um mein Gesicht und die Hände zu waschen. Ja zielen kann er, hat genau getroffen. Dann gingen wir zurück ins Kino um einen Absacker zu trinken. Unter den enttäuschten Blicken der Männer die ahnten, dass ihnen gerade die Show entgangen war. Aber der Abend war ja noch nicht zu Ende….

Behelfsdildo

Ich bin ja noch die Auflösung eines Blogbeitrags schuldig. Die wird vermutlich kürzer als gedacht. Von der Nacht habe ich noch lauter Bruchstücke, einzelne kleine Ausschnitte im Kopf. Ich hoffe ich bekomme sie halbwegs richtig zusammen gesetzt.

Der Geisteswissenschaftler und ich. Er war ja mittlweile zum zweiten Mal gekommen. Obwohl mir das gar nichts ausmachte, dass ich bis dato nicht gekommen war, was auch damit zu tun hatte, dass ich meinen Kopf nicht so Recht in den Orgasmus-bekam, wurmte es ihn natürlich. Was bei mir vermutlich nur daran lag, dass wir uns nicht wirklich gut kennen und ich das beim ersten Mal immer schwierig finde. Den ganzen Abend durchzog aber, dass er mir ein wunderbares Gefühl gab. Ich fühlte mich geistig und körperlich attraktiv. Wenn mir jemand Komplimente macht, dann geht mein Kopf manchmal in Hab-Acht-Stellung und ich werde misstrauisch. Bei ihm was das gar nicht so. Es fiel mir leicht zu glauben, was er sagte. Das tat mir wirklich gut. Es fühlte sich sehr leicht an mit ihm.

Er wollte mich nicht ohne Orgasmus einschlafen lassen. Er hätte auch nach seinem erneuten Orgasmus einfach weiterficken können. Anhand der Tatsache fiel mir auf, dass die meisten Männer, mit denen ich sonst Sex habe etwa 15 Jahre älter sind als er. Da geht das nicht mehr so ohne weiteres.

Und begab sich nochmal auf Tauschstation, um mich zu lecken. Das hatte er zu Beginn des Abends schon mal gemacht. Und eigentlich auch gar nicht schlecht. Er hatte nur ganz knapp nicht meinen Rhythmus erwischt. Das ist dann währenddessen nicht erklärbar, sondern ein Lernprozess. Es leckte und fingerte mich. Ich begann meinen Kitzler zu massieren. Dann merkte ich, wie etwas in mich eindrang, dass nicht seine Finger sein konnten. Huch, er wird doch nicht einen Dildo haben? Das hätte mich jetzt überrascht. Aber es fühlte sich so an. Während er mich mit diesem Ding großartig fickte, tastete ich mich kurz nach unten, um herauszufinden, was er in mich reingesteckt hatte. Ich spürte etwas etwa Bleistiftdünnen? Hähh, jetzt war ich verwirrt, weil ich so gar keine Vorstellung hatte, was das sein konnte. Aber es fühlte sich gut an, also egal was es ist, erst mal genießen. Er fickte mich mit dem Was-auch-immer-Ding und ich ließ meine Gedanken los, massierte mir den Kitzler härter und merkte, dass ich gleich ordentlich kommen würde. Nach dem Orgasmus ließ mich ins Kissen sinken, und erklärte ihm noch, dass er mich jetzt für ein paar Minuten nicht anfassen dürfe. Festhalten okay, streicheln ist böse. Meine Neugierde nach dem komischen Dildo-Ding war allerdings groß, also guckte ich, womit er mich zum Orgasmus gefickt hatte. Ich war überrascht und musste sehr lachen.  – Ein Schraubenzieher. Hahaha, wie pragmatisch. Es war der durchaus einigermaßen große Griff eines Schraubenziehers gewesen. Da wäre ich im Leben nicht draufgekommen. Aber hat wunderbar funktioniert. Da erweitert sich das Baumarkt-Sexspielzeug-Sortiment nochmal.

Während er noch in die Küche ging für die Zigarette danach, legte ich mich schon schlafen. Ich schlief gut neben ihm. Am Morgen hatten wir nochmal eine Runde von allem, wenn ich mich Recht erinnere. Blasen, Doggy, Schraubenzieher-Orgasmus und einen Blowjob mit Happy-End. War ne schöne Nacht.

Übrig geblieben

Ich. Macht es mir etwas aus? Wenn ich das wüsste. Meine besten Freunde sind drei Freunde aus meiner Schulzeit. Im Laufe der Jahre sind noch zwei Partner zu diesen dazugekommen. Also sind wir sechs. Zwei Pärchen, zwei Singles. So war das nun lange Jahre. Beide Pärchen wohnen schon lange zusammen, eines davon ist verheiratet. Heute haben sich zwei Dinge geändert. Die zweite Singlefrau ist nun vergeben und das verheiratete Pärchen erwartet Nachwuchs.

Ich bin also übrig. Wir werden über kurz oder lang zu siebt sein. Macht mir das was aus? Ja und nein. Ich war immer schon anders und damit ja auch eigentlich okay. Viele Dinge sind mir gefühlt auch zu ’spießig‘. Andererseits kann ich mich auch nicht ganz lösen von der Angst, etwas zu verpassen. Ich komm alleine gut klar vs ich bin auch manchmal einsam.

Freunde erwarten ein Kind. Total genial. Die beiden wollten schon eine ganze Weile eines, sie werden coole Eltern werden. Aber es ist ein ganz neuer Lebensabschnitt. Mal sehen, was das mit der Freundschaft macht. Ändert sich nun alles? Gerade heute hatte ich mal wieder ein Gespräch mit meiner Mutter darüber, wie sehr sie auf Enkel hofft. Was soll ich sagen. Die biologische Uhr tickt hörbar vor sich hin. Keine Ahnung ob ich Kinder will, oder nur meine Hormone. Ob ich meine Freiheitsliebe eintauschen will.

An so einem Abend entkomme ich nicht dem Reflex, mein Leben an den anderen Lebensentwürfen zu messen. Doch der Vergleich kann ja nur auf eine Unvollkommenheit meines Lebens hinweisen. Dabei bin ich doch mit meinem Leben auch ganz zufrieden. Meistens. Bis auf an so einem Abend. Schnell schlafen, morgen ist es wieder okay.

Feel like an Escort Girl

Part 2 und die Auflösung des Cliffhangers kommt bald. Vesprochen. Aber manchmal nimmt das Leben Kurven mit denen man nicht rechnet.

Ich sitze hier in einem Cafe mit Blick auf die Elbphilharmonie. Ein wenig ungläubig, dass ich mit meinem bunten Rucksack in einer meiner Lieblingsstädte sitze und frühstücke. Glücklich, dankbar und noch einen ganzen Tag Hamburg vor mir liegend. Mein Leben ist verrückt. Ich liebe das.

Ein Mann kam vor zwei Tagen mit der Idee auf mich zu, ob ich ihn nicht bei einem geschäftlichen Termin in Hamburg besuchen wollte. Jetzt so kurz vor meinem neuen Job. Jetzt wo sowas spontan noch möglich ist. Kurzer Blick in den Kalender. Mit ein paar kleinen Verschiebungen sollte sich das realisieren lassen. Er schlug mir einen Flug vor – Abends hin und am nächsten Abend zurück. Er meinte es also Ernst. Crazy. Er würde mich für eine Nacht wirklich nach Hamburg einfliegen lassen… Mein Blowjob muss wirklich gut gewesen sein. In meiner Vorstellung bin doch gar nicht so eine Frau, die man für Sex mal eben durch ganz Deutschland fliegen lässt. Die tragen Kleider und HighHeels, haben lange Haare und sind super gestylt. Aber doch nicht ich. Aber scheinbar gibt es da was, auf das er Lust hat.

Aber schon das Buchen des Fluges war nicht so ganz einfach, wenn es nicht auf seinem Konto oder Karten erscheinen darf. Also buchte ich den Flug und er gab mir dann das Geld hier. Während ich die Daten in die Buchungsmaske eintrug schrieben wir WhatsApp hin und her. Es machte ihn doch ein wenig kribbelig. Er hatte sowas bis dato auch noch nicht gemacht und war erstaunt über seine eigenen Verrücktheit. Aber kein Rückzieher. Ich buchte und würde am nächsten Abend nach Hamburg fliegen.

Da stand ich dann am Flughafen. So wie immer. Fast. Ich hatte mir die Haare frisch gefärbt, ich hatte vorher noch neue Strapstrümpfe gekauft (die alten hatten Laufmaschen), ich hatte zusammenpassende Unterwäsche angezogen und eingepackt und meinen Spitzenkimono in den Rucksack geschmissen. Zusätzlich noch schicke Schuhe, für die Bar in die wir gehen wollten. Es war aufregend. Sonst sah ich aus wie immer. Jeans, Sneakers, Kopfhörer und bunter Rucksack. Fühlte sich an wie ein Escort Girl auf Reisen (ohne Bezahlung, aber wer braucht die schon, wenn er einen freien Tag in Hamburg hat und alles was er tut aus reinem Spaß auch in München getan hätte), ohne wie eines auszusehen. Das Flugzeug war komplett voll, bis auf den Platz neben mir. Läuft. Es hätte vermutlich nie einer erraten, dass ich für eine Nacht und Sex nach Hamburg fliege.

In Hamburg fuhr ich wie vereinbart mit der S-Bahn in die Stadt zu seinem Hotel. Er war noch mit einem Kollegen beim Essen in der Zwischenzeit. Sein Hotel lag in der Nähe des Hafens. Juhuuu, genau das richtige für mich. Er sagte mir seine Zimmernummer und wollte kurz vor meiner Ankunft dann zurück im Hotel sein. Seine WhatsApps verrieten, dass er vorfreudig und ein wenig aufgeregt war. Nervös war ich nicht. Wir hatten uns ja schon getroffen. Aber ich hatte Lust auf einen schönen Abend.

Da stand ich an der Zimmertür mit der Nummer, die er mir geschickt hatte. Ich klopfte. Er öffnete. Im Anzug – ich mag das ja. Ankommen. Akklimatisieren. Schönes Zimmer. Großes Bett. Ich würde zumindest gut schlafen können. Ich wußte, dass er keine Erwartungen hatte. Auch wenn wir am Ende einfach nur einschlafen würden wäre das okay für ihn. Das fand ich sehr entspannend. Wir beschlossen, dass wir erst ein paar Drinks in der Bar nehmen würden. Sollten wir einem Kollegen begegnen, wäre ich inee Studienfreundin. Also kein Fummlen Knutschen in der Öffentlichkeit. Die Bar war der Hammer. Geiler Blick über die Stadt und den Hafen. Ich war total glücklich. Wie Weihnachten für mich. Einfach dort sitzen und aus dem Fenster gucken und Schiffe sehen. Sensationell. Wir quatschten. Ich unterhalte mich gern mit ihm.

Nach zwei Drinks verließen wir die Bar Richtung Zimmer. Kaum dort angekommen knutschten wir erst mal. Er warf mich aufs Bett. Und setzte sich auf mich. RRRR. Während wir knutschten fing er an mich auszuziehen. Ich sagte ihm, dass er zwei Möglichkeiten habe. Entweder könne er schauen, was für Unterwäsche ich drunter trage, oder er könne mich schnell ins Bad lassen. Er wählte beide Varianten. Er zog mich erst bis auf die Wäsche aus – hellblau mit Spitze. Dann schickte er mich ins Bad. Ich grinste und schnappte mir meinen Rucksack. Wäre ja auch doof gewesen hätte ich die schicke Wäsche, die Strapse und den Sptzenkimono umsonst mitgenommen.

Es war aufregend sich in Schale zu werfen. Meine Wangen waren gerötet, von den Drinks, sah aber halbwegs niedlich aus. Ich zog meinen dunkelblauen BH und das passende Höschen an. Dann den Strapsgürtel. Und die neugekauften Strümpfe. Ich hängte sie vorne ein und versuchte das selbe hinten. Es wollte einfach nicht funktionieren. Ich machte lustige Verrenkungen. Ich musste lachen – wenn Männer sehen würden, wie zumindest ich aussehe, beim Versuch die Strapse zu befestigen. Oh Mann. Dann passierte es. Beim Versuch die Bänder hinten einzuhängen riss ich mir ein Loch und damit einen Laufmasche in die neuen Strümpfe. Verdammt. Hat sich ja voll gelohnt. Ich zog meinen Kimono über. Die Strapsbänder waren nur vorne eingehängt. Flucht nach vorne. Ich kam aus dem Bad und lehnte mich an die Ecke, so dass er mich vom Bett aus sehen konnte. Von vorne sah das ja ganz sexy aus. Ihm gefiel was er sah. Ich grinste und erzählte von meinem Missgeschick und dass ich das mit den Bändern nicht hinbekommen habe. Er bot an mir zu helfen. Kein Mann hat jemals abgelehnt Strapsbänder einzuklipsen. Und ja es gibt schlimmeres als einer Frau, während man ihr ungeniert auf den Hintern gucken kann die Bänder der Strapse einzuhängen.

Das sexy Outfit gab mir ein gutes Gefühl. Wir knutschten. ich wußte, dass er nervös war, weil ihm manchmal sein Kopf einen Strich durch die Rechnung macht, oder er relativ schnell kommt, wenn er wenig Sex hat. Mir macht das alles nichts aus. Ist einfach menschlich. Und ich weiß, wie ich zu einem Orgasmus kommen kann. Bin da ganz gechillt. Er erkunde meinen Körper in dem hübschen schwarzen Spitzenkimono. Saugte meine Brustwarzen. Erwischte genau meinen Grad an Intensität – niht zu hart und nicht zu weich. Seine Hand arbeitete sich zu meinem Höschen vor. Ich war feucht, er schob es einfach zu Seite und befühlte meine Muschi. Spielte an meinem Kitzler. Sein Finger arbeitete sich vor, drang in mich ein. Bewegte sich. Schnell, fast schon zu schnell.

(Off topic: Bedienungsanleitung für mich liebe Männer: Lieber langsam bewegen und nicht drehen).

Aber ich hatte Lust. Es ist nicht leicht den Körper eines anderen zu lesen wenn man sich nicht oft gesehen hat. Während er mich fingerte und ich ihn auf das richtige Tempo hingewiesen hatte, fing ich an meinen Kitzler zu massieren. Er lag seitlich neben mir. Liebkoste meine Brüste und füllte mich mit seinen Fingern aus. Ich steigerte meine Lust und spürte den Orgasmus nahen. Er hatte seinen Kopf über mir und sah mir beim Kommen zu. Ich ließ die Erregung abklingen und verkrümelte mich unter die Bettdecke, weil mir ziemlich bald nach dem Orgasmus immer kalt wird. Er war immer noch komplett bekleidet in Anzughose und Hemd.

Jetzt war er dran, fand ich. Also raus aus den Klamotten. Ich öffnete sein Hemd, er schälte sich freiwillig aus dem Rest. Nur die Shorts ließ er für mich übrig. Lange blieben auch die nicht mehr an Ort und Stelle. Ich fing an zu blasen. Bisher ging das immer schnell. Heute sollte es ja nicht nur heim Blowjob bleiben. Nach kurzer Zeit bremste er mich. Ich sollte aufhören, sonst würde es nix mehr mit Sex. Er wollte mich doggystyle nehmen. Angelte sich ein Kondom aus seinem Kulturbeutel. Ich kniete mich brav von ihn. Seine Finger testen schon mal den Weg. Ich mag das. Ich spürte ihn hinter mir. Dann versuchte er in mich einzudringen. Klappte nicht. Ich eng und er nicht ganz steif. Er ärgere sich, dass sein Kopf nicht wollte. Ich fand es nicht weiter wild. Wir versuchten es nochmal in der Missonarsstellung, aber auch da ging es nicht. Also versuchte ich ihn samt Kondom hart zu blasen. Und hörte nicht auf bis er kam. Er ärgerte sich über seine Performance. Ich finde es nicht wild. Ich glaube er ist nicht er Typ für One Night Stands. Ist vermutlich eine Aneinander- Gewöhnungssache. Danach gingen wir schlafen. Es war eh schon spät. Er musste morgens ins Büro und ich mit ihm das Hotel verlassen. Ich stellte ihm noch einen Blowjob für den Morgen in Aussicht. Und hielt mein Versprechen. Ich finde mit so einem Blowjob in einen Arbeitstag starten…

Ich hoffe er sitzt nun entspannt lächelnd an seinem Arbeitsplatz mit Blick auf die Elbe. Ich werde mich nach meinem Frühstück nun auf in die Stadt machen und meine Zeit noch genießen….