Die Liebe, Eifersucht und Abstinenz – temporär

Die Woche in der ich den Sex über den Dächern der Stadt und die BDSM-Erfahrung hatte, war nicht gut für meine „Beziehung“ zu Tom. Er war schon am Montag einigermaßen sauer auf mich, da ich bei Mr. Hochhaus übernachtet hatte. Auch dass ich Sex entgegen meiner eigentlichen Aussage hatte traf ihn. Jedenfalls hatten wir ziemlich heftige Diskussionen an diesem Tag per Whats App, was gar nicht so leicht ist, finde ich..

Aber von vorn: Angefangen hat das Dilemma damit, dass ich zu dem Treffen mit JD unsere Regeln großzügig für mich auslegen wollte. Denn durch die Entfernung sollte sich kein Date vorher nur zum Kennenlernen ausgehen. Ich hatte JD nur gebeten, dass wir vorher einen Kaffee trinken gehen. Den Termin kannte Tom schon nen Monat vorher, aber er konnte sich nicht so recht damit anfreunden, was ich vor hatte. Er wußte das mit dem Zimmer und dem BDSM, aber mit jemandem den ich nicht kenne, war ihm das zu krass.. Es war ne Mischung aus Sorge um mich und Eifersucht. Ich fühlte mich bevormundet und eingeengt. Dazu kam, dass ich noch vollmundig ankündigte, dass beim Date mit Mr. Hochhaus nix laufen würde. Und mich dann nicht daran hielt. Das Fass zum Überlaufen brachte dann die Tatsache, dass ich dort auch noch die ganze Nacht verbracht hatte.

Zusammengefasst, erst hatten wir über meinen geplanten Sex am Mittwoch diskutiert.. Er hatte ein wenig damit zu kämpfen. Ich habe danach nichts besseres zu tun, als vögeln zu gehen, entgegen meiner Aussage, und damit alle seine Vorahnungen zu bestätigen. Das war ziemlich unsensibel von mir. Wir stritten also darüber und ich merkte, dass er erwartete, dass ich mein Date mit JD am nächstan Tag absagen würde. Er hat mich aber natürlich nicht darum gebeten. Das schon seit einem Monat geplante Treffen mit JD wollte ich aber nicht absagen, denn er hatte das Zimmer gebucht und ich hatte mein Auto mit Mitfahrern über die Mitfahrzentrale voll. Und ich wollte das.
Darüber hinaus hatte ich mich vorher mit meinem Status als Geliebte auseinandergesetzt und Horrorgeschichten gelesen, über Frauen, die da gar nicht mehr rauskommen und jahrelang hoffen, dass sie die Nummer Eins werden. In diese Schiene wollte ich keinesfalles geraten. Ich wollte auch nicht ihn entscheiden lassen, wenn ich treffe und wen nicht. Natürlich hatte ich ein schlechtes Gewissen, denn Tom bedeutet mir sehr viel und ich will ihm nicht weh tun. Aber ich entschied mich dafür zu JD zu fahren.

Danach war er richtig geknickt.. Und ließ zum ersten Mal sein Gefühle für mich durchblicken.. Er hat sich in mich verliebt, sehr sogar.. Aber ich habe ihm sehr weh getan und er weiß nicht, ob sich das wieder reparieren lässt. oh wow, wohin soll das führen.. So hatten wir das beide nicht geplant. Nach vielen langen Emails, Chats und Telefonaten geht es mittlerweile wieder. Ich werde an Weiberfasching zu ihm fahren und wir werden über uns reden. Mal sehen, was das Gespräch bringt. Bis dahin habe ich ihm als Zeichen, dass ich meine mangelnde Sensibilität bereue, Abstinenz versprochen.. Und er hat gesagt, dass wenn wir einen Lösung finden, ich natürlich andere Männer haben darf, schließlich hat er noch eine Affäre neben mir (mit meinem Segen :-)). Ich liebe ihn, mache mir keine unnötigen Hoffnungen, genieße die Zeit und bleibe offen für anderes.. Das ist mein Plan…

So also noch eine Woche meine Hand, mein Vibi und ich.. Leider sind meine neuen Sexspielzeuge noch nicht da, sonst würde ich einen Testbericht einschieben. Aber ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Tom, mit Sex der unfassbar viele angestaute Gefühle beinhaltet… Das wird sehr heiß werden..Und ich habe da noch so ein paar Phantasien mit ihm und seiner anderen Affäre.. nur noch fünf Mal schlafen…

Sex über den Dächern der Stadt

Letzte Woche ging es bei mir ja drunter und drüber. Von der BDSM-Erfahrung habe ich ja ausführlich geschrieben. Was noch fehlt ist der Sex vorher und der Liebeskummer, der danach kam.

Zum Sex: Ich habe mich mit einem Mann zum zweiten Mal mal verabredet. Das erste Date war ganz nett, aber schon geraume Zeit her. Gutes Gespräch, netter Abend nichts passiert. Dann hatten wir irgendwann wieder Emailkontakt und uns zum zweiten Mal verabredet, wieder in einer Kneipe. Und eigentlich bin ich auch davon ausgegangen, dass auch dieses Mal nichts passieren wird, schließlich haben wir uns in einer Kneipe verabredet und es hat beim ersten Treffen schon auch so gar nichts darauf hingedeutet, dass was passiert. Nun denn, ich hab Tom gesagt, dass ich ein Date haben werde, aber davon ausgehe, dass nichts passiert.

Ich habe mich auf das Date gefreut. Denn mein Datepartner ist endlich mal weder Techniker noch BWLer… Herrlich, ein Geisteswissenschaftler, so wie ich 🙂 Und er ist ein wenig Künstler..

Jedenfalls trafen wir uns nach meiner Sitzung in einer Kneipe und der Abend war so wie ich es erwartet hatte. Wir unterhielen uns gut über alles mögliche. Er redet viel, kann aber auch zuhören und einen ausfragen (muss ne Berufskrankheit sein). Jedenfalls verging die Zeit wie im Flug und irgendwann war es dann nach Mitternacht. Während des Gesprächs wurde mir klar, dass er in meiner Stadt alleine wohnt. Das änderte die Ausgangslage natürlich. Als wir bezahlt hatten und wieder draußen auf der Straße standen, liefen wir einfach mal in Richtung seiner Wohnung. Dort angekommen schwärmte er mir von dem überragenden Blick über die Stadt vor, denn er wohnte ganz oben. Und fragte mich, ob ich mir das ansehen wollte. Ich weiß, dass ist wohl wie mit der Briefmarkensammlung, aber eigentlich war mir auch da immer noch nicht klar, dass was laufen würde. Er hatte auch gar nicht so eindeutig signalisiert, dass er darauf hinaus will. Und ich hab ja so eine Grundneugierde, also ging ich mit.

Jedenfalls hatte er Aussichtsstechnisch nicht zu viel versprochen, man hatte wirklich einen wunderbaren Blick über die Stadt. Er bewohnt ein sehr schnuckeliges Einzimmer-Appartment wenn er hier in der Stadt ist. Aber es hat eine riesen Fensterfront, so breit wie seine Wohnung. Und da er ganz oben wohnt, kann auch keiner reinschauen, so dass er keine Vorhänge braucht. Ansonsten gibt es bis auf Tisch, Bett und Regal eh nicht viel in seiner Wohnung. Ich stellte mich ans Fenster und starrte fasziniert nach draußen. Mr. Hochhaus fragte mich, ob ich was trinken wolle.. Sekt..Uhh gefährliches Zeug, das vertrag ich eh nicht so gut. In der Kneipe hatte ich nichts getrunken, weil ich mein Auto noch an der U-Bahn stehen hatte, wegen meiner Sitzung vorher. Aber mit dem Blick auf die Uhr stellte ich fest, dass es eh schon fast zu spät war um noch mit der U-Bahn heimzukommen. So willigte ich ein. Und auch jetzt war mich noch nicht ganz klar, dass etwas passieren würde. Irgendwann setzte ich mich mit auf sein Bett. Er hatte Musik angeschmissen.
Und dann ist es doch passiert. Wir haben geknutscht und hatten Sex. Und ich bereue gerade, dass ich es nicht früher niedergeschrieben habe, denn meine Erinnerung ist echt ziemlich verblasst. Mal sehen, ob es zurück kommt, wenn ich ein wenig darüber nachdenke. Ich weiß nur, dass ich noch nicht mal besonders schicke Unterwäsche an hatte, weil ich das ja gar nicht erwartet hatte. Gut, dass ihm das in dem Moment dann eh egal war. Es war ziemlich intensiv, daran erinnere ich mich. Knutschen war ganz. Der Sex war gut. Dass die Nacht so verblasst ist in meiner Erinnerung hat nichts mit der Qualität der Nacht zu tun, sondern nur mit dem was danach noch kam.

Jedenfalls war es irgendwann schon ziemlich spät und ich wäre nur noch sehr kompliziert nach Hause gekommen, so dass ich mich entschied die Nacht da zu bleiben. Ahh, bis auf die Nacht in der Schweiz hatte ich noch mit keinem Mann eine ganz Nacht verbracht. Noch dazu hatte ich weder Zahnbürste noch sonst irgendetwas dabei. Au wei. Aber ich konnte schon einigermaßen schlafen. Ich hoffe, dass ich keine allzu peinlichen Sachen im Schlaf gemacht habe. Jedenfalls bin ich am Morgen irgendwann aufgewacht und er wollte noch mal Sex machen. Ich ließ mich überzeugen.. Aber Sex ohne Zähneputzen und damit ohne Knutschen.. Ich weiß nicht, außerdem fühle ich mich dann immer wie ein Zombie.. Der Kopf war jedenfalls an. ahhh..Aber trotzdem wars ganz gut.
Wir frühstückten noch zusammen und dann ging ich. Mein Abschied fiel irgendwie kalt aus, was er gar nicht sollte, aber ich sehnte mich nach einer Dusche und meiner Zahnbürste.
Die Nacht war gut, sie sollte aber einen Beigeschmack behalten. Bei den ersten Nachrichten von Tom an diesem Morgen merkte ich, dass etwas nicht stimmte. Er war sauer, weil ich dort übernachtet hatte. Das sollte mich noch eine ganz Weile beschäftigen

BDSM Teil 4 – es endet softer

JD ließ mich nur kurze Zeit mit meinem befriedigten Gefühl auf dem Bett liegen. Er war kurz nach nebenan verschwunden. Als er wieder kam hörte ich ihn: „Wer hat dir erlaubt dich auszuruhen? Knie dich wieder hin.“ ..ahh, nicht wahr oder, verdammt… Aber ich machte das, was er verlangte und begab mich wieder in die Hündchenstellung, immernoch die Augebinde um. JD hatte mir die Nippelklammern abgenommen. Autsch, jetzt weiß ich, was an den Dingern tricky ist. Nicht das Anlegen, sondern das Abnehmen ist fies. Ich bin ziemlich zusammengezuckt. Und zur Steigerung des Ganzen hatte JD nichts Besseres zu tun, als meine Brüste richtig fest anzufassen. AHH, in dem Moment war ich wirklich versucht mich zu rächen. Das tat echt weh. Aber er ließ sie zum Glück schnell wieder los, so dass ich doch nichts gesagt habe. Dann nahm er sich seinen Orgasmus indem er mich in Hünchenstellung fickte. Mal langsam und tief, mal schnell und heftig. Sein Piercing spürte ich während er mich nahm fast gar nicht. Lag wohl daran, dass ich megafeucht und voller Gleitgel war. Ich fragte ihn, ob ich nachhelfen dürfe, weil ich wußte so schnell nach dem ersten Orgasmus würde ich so nicht kommen. Doggystyle mit selbst Nachhelfen macht mir aber immer einen guten Orgasmus.. Und er kam auch. Ich glaube relativ laut, aber ich bin mir nicht sicher, weil ich nun endgültig völlig gerädert aufs Laken sank.

Dann nahm ich mir ungefragt die Augenbinde ab. Ab da war der BDSM-Teil vorbei. Ich fand meinen ersten kleinen Ausflug in die BDSM-Welt es viel besser, als ich erwartet hatte, was zum Großteil auf JDs Konto geht. Er war wirklich überragend. Einfühlsam und aufmerksam, darüber hinaus ziemlich sexy und nett. Ich hätte es kaum besser erwischen können. Er hat mich ganz langsam herangeführt. Einziges Manko, er hat mich ohne Kondom gefickt. Da bin ich ihm ein wenig böse, da wir, dachte ich, auch noch drüber geredet hatten. Ich hab mich gefragt, ob er sich nicht Sorgen um seine Gesundheit macht. Aber trotzdem würde ich mich jederzeit wieder mit ihm treffen.

Während wir beide erschöpft auf dem Laken lagen, unterhielten wir uns ganz gut. Das beste war, dass ich ihn endlich anschauen konnte. Nackt hatte ich ihn ja noch nicht zu Gesicht bekommen. Yeah was für ein geiler Hintern. Ich glotze ihn einfach an und freute mich, dass die Schnitte Bock auf mich hatte. Juhu, ganz im Gegensatz zum Doktor, war es mit ihm nach dem Sex nicht doof. Er suchte auch immer wieder körperliche Nähe. Währenddessen wir auf dem Bett Lagen unterhielten sich draußen vor dem Zimmer zwei Menschen. Das lenkte mich total ab, was JD auch gemerkt hat. Aber er ist ein Typ, der Probleme gleich immer aus dem Weg räumt. Es sprang in der Tat auf (nackt!) ging zur Tür, öffnete sie und meinte: „Hey, könnt ihr euch woanders unterhalten, ihr seht doch, dass das Studio belegt ist“. Yeah Prinzessinnengefühl…

Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann sagte er dann: „Verwöhn mich“.. Ich gehorchte immer noch. Aber es war im ersten Moment auch total komisch, dass ich nun die Initiative übernehmen musste. Äh, was genau sollte ich jetzt machen.. Gut knutschen geht immer.. Und auch an ihm rumknabbern, reinbeißen und seinen Schwanz verwöhnen. Das tat ich dann. Irgendwann fühlte ich wie er mit dem Rohstock an meinem Kitzler rumspielte. Das machte er so gut, dass ich nochmal kam. Ich war eh die ganze drei Stunden dauerfeucht. Er kam auch nicht zu kurz und durfte auf meinen Titten abspritzen. Leider ging die Zeit langsam zu Ende. Zum Abschluss stellte er sich noch vor mich, als ich auf der Bettkante saß und steckte mir seinen Schwanz erneut in den Mund. Diesmal gab es einen ganzen Blowjob, bis er in meinem Mund kam. Danach sprang ich auf und flitzte zum Waschbecken nebenan. Das amüsierte ihn wiederum ziemlich.
Wir gingen noch duschen, zogen uns dann an und ich fuhr ihn wieder zurück in die Arbeit. Ganz normale Menschen mit einem kleinen Geheimnis eben 🙂

Ich bereue überhaupt nicht, dass ich mich ausprobiert habe. Im Gegenteil. JD hat mir unabsichtlich mit seiner Erfahrung wirklich das „Shades of Grey-Gefühl“ gegeben. Aber ich habe mit ihm auch einfach einen Glücksgriff getan. Er ist erfahren und wußte, was er tut. Und er hatte Spaß dran. Es scheint wohl wirklich eine Neigung in mir zu sein. Auch das Zimmer war saucool. Berührungsängste abgelegt. Also wenn es nach mir geht, war es nicht das letzte Mal mit JD. Und nein, ich verleihe ihn nicht 🙂

BDSM Teil 3 – Am Pranger

Nachdem JD mich noch nicht kommen lassen wollte, brauchte ich einen Moment, um das sacken zu lassen. Bis die Erregung wieder ein wenig herunter gefahren war. Dann setzte die Spannung ein, was nun passieren würde. Denn das mit dem Andreas-Kreuz, dass ich dort hingefesselt würde, das war mir irgendwie klar gewesen. Ich hatte aber keine Ahnung was er noch so vor hatte.
JD löste ich aus meinen Fesseln und ich fand es gar nicht so einfach mich wieder normal hinzustellen Das lag daran, dass die Beine so weit auseinander waren, dass ich nicht einfach mein Gewicht auf ein Bein verlagern konnte, um das andere zu heben. Ich musste in kleinen Schritten meine Beine wieder zusammen bringen. Keine Ahnung, warum mir das so im Gedächtnis geblieben ist. Auch in meinen Schultern spürte ich, dass mein Körper es nicht gewohnt ist, in so einer Position auszuharren.

JD nahm mich an den Händen und führte mich in das zweite Zimmer. Ich wußte, dass da der Pranger stand. Er loste mich ganz nah hin und ich streckte meinen Kopf und meine Hände in die dafür vorgesehenen Rundungen. Dann klappte er das obere Teil zu. Eine wirklich seltsame Körperposition, die man dabei einnimmt. Leicht gebeugt, mit herausstehendem Hintern. Ich hoffte noch, dass ich keine Kreuzschmerzen davon bekommen würde. Ab jetzt werden meine Erinnerungen ein wenig diffus. Nachdem mein Hintern vorher am Andreas-Kreuz nicht zu erreichen war, war er nun auf dem Präsentierteller. Deswegen schlug mich JD auch auf den Arsch. Aber auch meine Brüste bekamen etwas ab. Irgendwann hatte er wohl die Peitsche gewechselt, weil nun konnte ich fühlen, dass das was mich traf aus vielen Lederstreifen bestand. Er schlug aber nicht sehr hart zu. JD befahl mir, dass ich die Beine breit machen sollte, was ich bisher nicht getan hatte. Ich tat wie mir geheißen und machte sie auseinander. „Weiter“, wies er mich an. Auch dem Wunsch kam ich nach. Dann konnte ich spüren, wie er mit der Peitsche von hintenn durch die Beine leicht auf meine Muschi schlug. Ich spürte die vielen Lederriemen deutlich. Er schlug nicht fest und es tat auch nicht weh, aber ich zuckte zusammen. Meine Geilheit nahm wieder deutlich zu. Er ließ mich auch immer wieder seinen Schwanz an meinem Hintern spüren und nahm sich auch meine Muschi vor.
Irgendwann hörte er auf mich zu schlagen und kam um den Pranger herum. Er griff nach meinem Brüsten, die immer noch mit der Nippelklammer bestückt waren. Das Gefühl war grenzwertig, dass er trotz der Klemmen ein wenig zu drückte beim Anfassen.

Ich konnte hören, wie er den Stuhl, der neben dem Pranger an der Wand stand, direkt vor mich stellte. Dann stieg er darauf und ich spürte seinen Schwanz an meinem Mund. Mit dem Piercing. Das hatte ich total vergessen. Ich hatte zwar vorher ein Bild gesehen, aber es war mir nicht mehr präsent. Das erste Mal ein gepiercter Mann, sehr spannend. Er drängte mir seinen Schwanz in den Mund. Aber dadurch, dass ich auch ein Zungenpiercing habe und er eben den Ring am Schwanz, hatte ich voll Angst, dass ich beim Blasen an ihm hängen bleiben und ihm damit weh tun könnte. Eigentlich blase ich gern und kann das auch gut. Aber das mit den Piercings stellte mich echt vor eine Herausforderung. Aber ich blies trotzdem mit HIngabe. Er stand auf dem Stuhl vor meinem Kopf und sagte „Komm zeig mir, wie tief du ihn rein nehmen kannst“. Ich tat mein bestes und versuchte meinen Würgreiz zu überwinden. Aber ich glaube, da gibt es noch deutlich Luft nach oben. Dann wird meine Erinnerung ein wenig blass. Irgendwann kletterte er vom Stuhl wieder hinunter und öffnete den Pranger. Er stellte sich hinter mich und führte mich sanft Richtung Bett.

Dort angekommen, sollte ich mich auf in Hündchenstellung drauf knieen. Er schnappte sich den Rohrstock der auf dem Bett lag und schlug mich noch ein paar Mal. Dann verschwand er kurz. Ich hörte mal wieder die Gleitgeltube. Juhu, jetzt würde er mich endlich ficken und ich durfte kommen. Nicht ganz.. Er fickte mich noch nicht. Er steckte mir etwas weiches in die Muschi und bewegte es rein und raus. Nebenbei simulierte er noch meinen Kitzler. Das fühlte sich so geil an. Ich glaube das Teil, das er mir reingesteckt hatte, war ziemlich groß. Dann endlich war der Moment da. Er kletterte unter mich und leckte mich. Und das machte er ziemlich gut. Es war nicht leicht sich in der Hündchenstellung fallen zu lassen. Aber ich merkte wie die Wellen einsetzten. Keine Ahnung, was er genau mit seinem Mund an meiner Muschi getrieben hat, aber es war überragend. Und das Zucken meines Körpers setzte ein. Untrügliches Zeichen, dass der Orgasmus bevor steht. Die ganze Spannung die sich aufgebaut hatte vorher, entlud sich. Ein geiler lange vorbereiteter Orgasmus. Wenn ich jetzt daran denke, werd ich immernoch augenblicklich feucht. Er ließ von mir ab und ich sank glücklich und ziemlich befriedigt auf das Laken und dachte, dass ich mich nun entspannen könnte…Da hatte ich die Rechnung ohne JD gemacht…

BDSM-Sex Teil 2 – Am Andreas-Kreuz

Da stand ich nun zum ersten Mal komplett ausgeliefert an das Andreas-Kreuz gefesselt. Nachdem mich JD fertig angebunden hatte, griff mir er mir zwischen meine Beine und tastete sich zu meiner Muschi vor. Mich turnte die Situation so an, dass ich ziemlich feucht sein musste. Er steckte mir einen Finger hinein und leckte mich. Aber nur ganz kurz. Dann stand er auf, seine Hände griffen nach meinen Brüsten. Ich konnte ihn vor mir spüren komplett angezogen. Durch seine Hose hindurch ließ sich aber schon sein steifer Schwanz spüren. Während er meine Brüste knetete, küsste er mich. Geile Küsse. Er kam mit seinem Mund an mein Ohr und sagte mit einer sehr sexy Stimme: „Das gefällt dir also mir ausgeliefert zu sein..“ Dann ging er von mir weg. Die Augenbinde sorgte dafür, dass ich wirklich gar nichts sehen konnte. Es war komplett dunkel auch wenn ich meine Augen geöffnet hatte. Ich konnte mich nur auf meine Ohren verlassen um herauszufinden, was JD vor hatte. Keine Ahnung was er genau tat. Was ich aber hören konnte war, dass er seine Klamotten auszog. Ansonsten war ich einfach kurz mir überlassen, in einem Gefühl zwischen unfassbarer Geilheit und ein wenig Respekt vor dem was kommen würde.

Ich vertraute JD aber komplett. Wenn mir was nicht gefällt, würde ich es nur sagen müssen, aber wir hatten nicht explizit drüber gesprochen. Ich hatte mich einfach in seine Hände begegeben und vertraute auf seine Erfahrung. Er kam wieder näher und wie aus dem nichts traf mich ein leichter Schlag auf die linke Brust. Das Geräusch das der Schlag machte war beeindruckend. Es hörte sich lauter an, als es fest war. JD schlug mich mit dieser Art Peitsche bei der zwei Lederlappen auf einander klatschen(keine Ahnung wie dieses Ding heißt) mal auf die Brüste, mal auf die Oberschenkel, mal auf die Innenseite meiner Schenkel. Er verteilte seine Schläge gut, ich wußte nie vorher wo er mich treffen würde. Er fing leichter an und steigerte sich. Es tat ein wenig weh, war aber immer im Rahmen dessen was ich ertragen konnte und was mir einen Lustgewinn verschaffte. Nicht die Schmerzen an sich turnten mich an, sondern die Gesamtsituation, zu der die Schläge eben dazugehörten. Die Kontrolle völlig abgegeben zu haben, dass er entscheiden konnte, was als nächstes passiert. Zwischen den Schlägen, die mich auch mal zusammenzucken oder aufstöhnen ließen, fasste er mich immer wieder an. Er saugte fest an meinen Brustwarzen. Ich erinnere mich nicht mehr an die genaue Reihenfolge, von dem was er tat. Aber irgendwann legte er mir Nippelklemmen an, die mit einer Kette verbunden waren. Das Anlegen war gar nicht besonders schmerzhaft und ich dachte mir noch, was die den alle immer haben. Es fühlte sich eigentlich ganz gut an.

Irgendwann hörte ich, dass JD eine Tube benutzte und ich ahnte, dass es wohl Gleitgel sein musste. Ich ahnte, dass er mir irgendwas reinstecken würde. Keine Ahnung was genau er vor hatte. Neben seinen Fingern spürte ich irgendetwas kaltes, nicht allzu dickes. Es war die Rückseite der Peitsche, wie ich später herausfinden sollte. Es fühlte sich einfach so geil an. Ich warf meinen Kopf in den Nacken und stöhnte. Dabei lag ich genau zwischen den beiden Balken mit meinem Kopf auf. Zwischendurch stand er immer wieder vor mir und ich konnte seinen steifen Schwanz zwischen meinen Beinen spüren, er küsste mich, meinen Hals und flüsterte mir geile Dinge ins Ohr. Das turnte mich fast am meisten an. Die Dinge die er sagte..“Es gefällt dir, wenn ich dich benutze, es macht dich an,.. Sag, dass es dir gefällt.“ Keine Ahnung was noch alles. Meine Körperposition mit seitlich von mir gestreckten Händen und Füßen war nicht unbequem, aber auch nicht bequem, so dass ich mich nicht fallen lassen konnte. Geil und quälend…

Ich merkte, dass ich schon sehr im Hohlkreuz stand, vermutlich auch deswegen, weil mein Arsch doch eher groß ist. JD merkte wohl, dass meine Geilheit anstieg und steigerte die Intensität seiner Bewegungen und Schläge. Besonders die Schläge auf die Innenseite meiner Oberschenkel waren krass. Die waren an der Grenze dessen, was ich hinnahm. Küsse, Brüste anfassen, Muschi und Kitzler reizen… Viele abwechselnde Reize.. Ich versuchte mich fallen zu lassen, um kommen zu können. JD fickte mich regelrecht mit der Rückseite der Peitsche. Gerade als ich glaubte, dass ich wirklich in dieser Körperposition kommen könnte, als ich die ersten Wellen fühlte, die auf einen Orgasmus hindeuten, zog JD die Peitsche raus und ließ mich stehen. Er stellte sich neben mich und sagte: „Glaubst du, du hast es schon verdient zu kommen, ja, glaubst du das?..“ AHHHHHHHHHH wie fies.. Was hatte er vor?

Das erste Mal BDSM… Teil 1

Bevor ich aufschreibe, was ich gestern erlebt habe, habe ich mir den Wikipedia-Artikel zum Thema BDSM durchgelesen. Besonders an dem Teil des Coming Outs bin ich hängen geblieben. Zu krass. Naja, ich gebe jetzt wohl auch zu, dass ich darauf stehe, aber ich blogge ja eh über mein Sexleben. Da macht das irgendwie auch keinen Unterschied mehr. Aber warum sollte man das sonst öffentlich machen. Es läuft ja keiner mit nem Schild auf dem Hirn rum: „Ich mag es doggystyle“
Okay vermutlich macht es einen Unterschied, ob es eine reine sexuelle Spielart ist oder eine Lebenseinstellung.
Bei mir ist das eine sexuelle Spielart, die mich befriedigt. Nicht mehr und nicht weniger. Im Alltag bin ich genauso wie ich vorher auch war.

Ich bin in dem Bereich blutiger Anfänger. Mir ist weder das dort gebräuchliche Vokabular eigen (also kann es durchaus sein, dass ich Begriffe nicht weiß oder falsch verwende), noch hab ich mich mit den extremen Formen auseinander gesetzt. Ich habe von meinen Phantasien her immer schon gemerkt, dass die in die Richtung gingen, aber das haben ja auch viele. Und wenn man noch so sehr über „Shades of Grey“ lacht, hätte ich es nicht gelesen, dann hätte ich das gestern vermutlich nicht ausprobiert. Und das wäre sehr schade gewesen. Aber ich bin jetzt auch in einer Ausprobierphase, in der ich nicht davon träume, sondern herausfinden will, ob ich das wirklich mag.

Wie es dazu kam: Ich bin in Kontakt mit einem Mann (JD) gekommen, der seine Neigung dahingehend schon vor einer Weile entdeckt hat, dem aber die Partnerin abhanden gekommen ist. Wir haben uns eine Weile per Mail ausgetauscht und auch telefoniert. JD hatte mir wirklich sehr schöne Bilder von sich geschickt. Das was er schrieb und mir vorschlug machte mich neugierig. Er fragte mich über meine Erfahrungen, Wünsche, Phantasien und Grenzen aus. Meine Grenzen wußte ich nicht so genau, das wollte ich herausfinden. Mich langsam herantasten. Meine Erfahrungen hielten sich in überschaubaren Grenzen. Mehr als das, was der Doktor mit mir angestellt hatte, gab es da noch nicht. Meine Wünsche: verbundene Augen, damit ich leichter den Kopf ausschalten kann.

.. JD schickte mir den Link von einem SM-Zimmer, das er dafür gern mieten wollte.. Huch, da fing es an ernst zu werden. Die Bilder des Zimmers waren ansprechend, auch wenn in der Tat viele Dinge zu sehen waren, mit denen ich so gar nichts anfangen konnte oder wußte. Wie auch, als Anfänger. Aber nun ja ich wollte es ausprobieren. Und da JD auch noch wirklich sympathisch und attraktiv war und er sich auch nachdem er Fotos von mir gesehen hatte immer noch mit mir treffen wollte und mein Bauchgefühl mir grünes Licht gab, planten wir einen Termin.

Der gestern war.. Ich fuhr also in seine Stadt und holte ihn von der Arbeit ab. Wir gingen, auch weil ich nochmal meinen Bauch befragen wollte vorher, in ein kleines wirklich süßes Cafe in der Nähe seiner Arbeit..
Alter Falter, watt ne Schnitte.. Er sah echt verdammt gut aus.. Im teuren Anzug, juhu, juhu. (ahhh, ich hatte mich nicht besonders gestylt, sondern mich für die bequemen Klamotten entschieden, in denen ich mich wohlfühle) Das erinnert mich jetzt im Nachhinein ungewollt doch an die Shades of Grey Ausgangslage, runtergebrochen. Er erfolgreicher Mann, ich verplante Studentin.. lol
Er ist schon ein gutes Stück älter als ich, wobei 16 Jahre sind jetzt nicht mehr so megakrass. Außerdem ist Alter eh nur eine Zahl. Jedenfalls ist er der Typ Mann, der je älter er wird, desto besser aussieht. Dunkle Haare, 1,85 Meter groß, Apfelarsch, gute Figur… Er steht erfolgreich mitten im Leben und ist bei sich. Das heißt, dass er mit sich im Reinen ist. Das ist das was er ausstrahlt. Und er hat Lachfältchen und lacht gern. Er war mir gleich sympathisch. Ich mochte unser Gespräch, er erzählte mir ein wenig von sich, ich ihm von mir. Bauchgefühlsampel auf grün, so fuhren wir kurze Zeit später in meinem Auto durch die halbe Stadt in das Zimmer. Und ab dem Moment, wo wir da waren, habe endgültig verstanden, dass es Sinn macht sich in dem Zimmer zu treffen. Es ist alles da, es wundert sich keine Sau, was man da macht und man kann auch niemanden stören.

Jedenfalls ließ es mich grinsen, als ich merkte, dass er relativ vertraut mit der Vermieterin umging. Das zeigte mir, dass er schon öfters da gewesen sein musste. Wenn er sich schon auskennt, dann kann ich ja mal ganz entspannt meinen Kopf ausschalten und muss mir über nichts Gedanken machen. Wobei so einfach sollte es mit dem Liebeskummer und Tom, der mir im Kopf umging, gar nicht werden.

Wir betraten das Zimmer.. Er ließ noch die Standard-Einführung über sich ergehen. Ich sah mich derweil einfach um und ließ es auf mich wirken.
Das oder besser die Zimmer, weil es bestand aus zwei Räumen, war in angenehmem Rot und Schwarz gehalten. Das Licht war indirekt und schön weich. Was mir als erstes positiv auffiel war, dass es relativ warm im Zimmer war. Sehr gut, weil ich hatte Angst, dass ich dauernd kalte Füße bekommen würde. Die Temperatur war so warm, dass ich gleich das Bedürfnis hatte einen Teil meiner Klamotten auszuziehen. So zog ich meine Jacke und meine Strickjacke aus und hing sie an den Kleiderhaken an der Wand. Im ersten Raum stand noch ein großes Bett mit rotem Laken und einem Metallüberbau. Dahinter an der Wand hingen aufgerollte Seile, die mich ein wenig an den Sportunterricht in der Schule erinnerten. Auf dem Bett lagen zwei Kissen und ein Rohrstock. An der Wand links davon fiel mir als erstes das Andreas-Kreuz auf. Daneben hingen alle mögliche Sachen an der Wand, zum Beispiel Peitschen. Das habe ich mir alles gar nicht so genau angesehen. Im zweiten Raum stand ein Pranger und eine Art Frauenarztstuhl und OP-Zeug. Das war mir erstmal ein wenig zu krass. Der Raum war mit einem Vorhang abgeschlossen, dahinter waren dann noch die Toiletten und Duschen. Auch wenn mir vieles neu und fremd war, fühlte ich mich eigentlich wohl. Das lag auch daran, dass JD mir ein gutes Gefühl gab.

Er ließ mich erst ankommen. Während ich mir alles anschaute, kam er immer wieder in meine Nähe und baute Körperkontakt auf. Sehr gut, ich fremdel am Anfang eh immer ein wenig. Als er merkte, dass ich angekommen war, stellte er sich vor mich und sagte, dass ich mein Oberteil ausziehen sollte. Ich gehorchte und er zog mir den BH gleich noch mit aus. Er nahm sich meine Brüste vor, fasste sie an und saugte daran. Er grinste und kommentierte: „Die sind schon fest. Ich freue mich darauf sie zu bespielen.“ Dann machte er sich auch schon an meiner Hose zu schaffen und zog sie mir samt Socken aus. Und auch das Höschen war gleich ausgezogen. Da stand ich also komplett nackt vor einem komplett angezogenen JD.

Seine Finger suchten sofort den Weg in meine Muschi. Und er konnte meine Vorfreude fühlen .. Er kniete sich vor mich hin und begann mich kurz zu lecken. Er sagte mir, dass ich gut schmecke. Oh wow, hatte ich Bock. Er ging kurz aus dem Raum und suchte nach der Augenbinde. Er gab sie mir und ich setzte sie mir auf. Das gab mir ein Gefühl von Sicherheit. Es machte, dass ich in meinem Kopf aufhören konnte, dauernd darüber nachzudenken, wie ich aussehe. Ein bißchen wie, wenn Kinder verstecken spielen und meinen, wenn sie sich die Augen zu halten, dass sie keiner finden kann..

Dann stellte er sich hinter mich und führte sanft in Richtung der Wand, an der das Andreas-Kreuz war. Ich musste auf ein kleine Erhöhung aus Holz treten und mich umdrehen. Er nahm meine linke Hand und führte sie nach oben in die dafür vorgesehene Lederschlaufe, die er an meinem Handgelenk festmachte.. Das gleiche mit der rechten Hand.. Weder bequem noch sehr unbequem. Ich konnte mich einfach reinhängen, dann sagte mir sehr bestimmend, dass ich die Beine breit machen sollte. Es ist gar nicht so leicht das eigene Körpergewicht so zu verteilen, dass man sich so hinstellen kann. So habe ich meine Beine Stück für Stück weiter nach außen geschoben. Er band mir erst den einen, dann den anderen Fuß fest. ….

Regeln in einer Nicht-Beziehungs-Beziehung

Ich hatte gedacht, dass Sex im Single-Leben eine einfache Sache ist. Jetzt ungebunden, da kann ich ja nun tun und lassen, was ich will. Zumindest gehe ich nicht mehr fremd, über ein schlechtes Gewissen brauche ich nun nicht mehr nachzudenken. So weit hat das auch gut funktioniert. Dachte ich. Aber da habe ich die Rechnung ohne die Gefühle gemacht. Damit meine ich allerdings nicht ausschließlich meine Gefühle. Tom und ich.. und unser Nicht-Beziehungs-Beziehung. Das was ich bei allen anderen Seitensprüngen und Affären richtig gemacht habe, dass hat bei ihm nicht funktioniert. Mit allen anderen Männern habe ich losen Kontakt, dann trifft man sich mal wieder und vergnügt sich und gut ist es. Aber bei Tom, da ist es anders… Er ist mein wichtigster täglicher Bezugspunkt.

Ich bin eigentlich ein nicht besonders eifersüchtiger Mensch. Ich kann unangenehme Sachen gut verdrängen, denke ich. Vermutlich bin ich deswegen ein Optimist. Ich habe auch trotz meiner Gefühle für Tom nie ein Problem damit gehabt, dass er zum einen fest vergeben ist und zum anderen noch eine oder zwei weitere Affäre hat.. Gut, ich war kurz ein wenig eifersüchtig, dass beide einfach räumlich näher an ihm dran sind und deswegen nicht immer so lange warten müssen, bis sie ihn wiedersehen. Aber dass sie ihn sehen, das hat mir nichts ausgemacht. Wenn er mir erzählt, dass er ein Treffen geplant hat, dann ist das ein kurzer Stachel der mich trifft, aber nach kurzer Zeit ist das kein Problem für mich. In der Zeit, in der er sich vermutlich vergnügt, kann ich problemlos daran denken und wünsche ihm von ganzem Herzen Spaß dabei. Keine Ahnung, ob das komisch ist. Aber ich will immer, dass es ihm gut geht, dass er eine gute Zeit hat. Ich bin wirklich mit dem zufrieden, was er mir an Gefühlen gibt. (Mittlerweile wieder, zwischendurch hatte er sich ein wenig zurück gezogen).

Aber er hatte plötzlich mit Eifersucht zu kämpfen. Juhu juhu, Eifersucht zeigt mir, dass Gefühle da sind. Ich war mir lange nicht sicher, ob das nur einseitig von mit ist, die Nummer mit den Gefühlen. Aber es scheint nicht so. Er findet seine Eifersucht selbst irrational. Aber wann sind Gefühle schon rational. Ich habe ihn mal gefragt, ob er glaubt, dass man mehr als einen Menschen gleichzeitig lieben kann. Das hat er verneint. Ich glaube wirklich, dass er seine Fraue liebt, aber ich fühle, dass er auch für mich so etwas wie Liebe empfindet. Kann sein, dass das Einbildung ist und ich zu viel in seine Gefühlausbrüche hinein interpretiere. Und er als ein Kopfmensch würde das auch nie zugeben. Aber es fühlt sich für mich so an wie geliebt werden.
Andererseits weniger Juhu Juhu, da ich ihm auf gar keinen Fall weh tun will, mir aber auch schwer dabei tun würde, ohne eine neue Beziehung meine neugewonnene Freiheit wieder herzugeben. Oder habe ich schon so eine Art neue Beziehung.. puh, schwierige Frage..

Jedenfalls wollten wir ehrlich zu einander sein. Was aber seine Eifersucht nicht milderte. Irgendwann hatten wir mal einen heftigen Streit und ich hatte Angst ihn zu verlieren. Jemanden zu verlieren, den ich eigentlich nicht habe..wow, da war mir klar, wie ich wirklich für ihn fühle..

Dann erzählte ich ihm, dass bei einem Date von dem er wußte, mehr passiert ist, als nur das Date (siehe Sex im Auto-Rückfall) und dass ich im Januar ein Date haben werde, bei dem es wieder härter wird.. Wieder einen Eifersuchtsschub. Ihm waren es zuviele Männer (jab kann ich verstehen, habe ich aber schon reduziert).. Zu wahllos rumgevögelt.. (O-Ton Tom: Es widert mich regelrecht an) und zu schnell auf Sex eingelassen.. Einerseits süß, weil er mich beschützen will, sich Sorgen um mich macht, wenn ich mich zu schnell auf jemanden einlasse, andererseits fühle ich mich in meinem Urteilsvernögen nicht ernst genommen.

Unsere Nicht-Beziehungs-Beziehung fing an kompliziert zu werden, weil wir beide Gefühle entwickelt hatte, die so nicht eingeplant waren. Ihm gar nichts zu erzählen wäre durch die Entfernung so leicht gewesen, aber er ist mir wichtig, deswegen spiele ich mit offenen Karten. Mir fiel nur eine Lösung ein, wie wir beide damit umgehen können – Regeln vereinbaren. So wie es manchmal in offenen Beziehungen passiert. Und er ließ sich darauf ein. Also drei Regeln für mich: 1. Ich muss es ihm vorher sagen, wenn ich mich mit jemandem treffe. 2. Kein Sex ohne ein Date vorher. Ich soll es ein wenig ruhiger angehen lassen. 3. Keine Schwärmereien oder Details davon..

Die Regeln für ihn: 1. Ich will es wissen, wenn er sich mit jemandem trifft. 2. Details nur wenn ich ihn danach frage.. jetzt haben wir wohl eine offene Nicht-Beziehungs-Beziehung.. auch cool..

Seitdem fühlt sich unser Verhältnis wieder deutlich entspannter an. Wir haben beide einen Orientierungsrahmen, an dem wir uns festhalten können. Was das Gespräch auch zu Tage gefördert hatte: Er will auch noch ganz viele Dinge ausprobieren, was mir nicht so klar war. Das heißt ich kann doch einiges, dass ich noch ausprobieren will auch mit ihm tun. Wunderbarer Gedanke, weil es sich mit ihm einfach gut anfühlt. Wenn da nicht die Entfernung wäre. Da ich aber eh gerade nach ner neuen Bleibe und einem neuen Job suchen muss, habe ich beschlossen, meinen Lebensmittelpunkt für einen Monat zu ihm zu verlegen, mir dort ein Zimmer zu suchen. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Zeit wird und fleißig am Organisieren. Ich nutze die Zeit um hier rauszukommen und meine Kopf wieder frei zu bekommen. Und werde die Zeit mit ihm genießen.

Jedenfalls bin ich wohl ein Single, der nach Beziehungsregeln lebt.. wo die Liebe hinfällt..Und er hat den Luxus von zwei Frauen geliebt zu werden, wovon eine mit der Rolle der Nummer Zwei zufrieden ist.. Ich bin momentan zufrieden, so wie es ist und verschwende keinen Gedanken an später. Aber keine Sorge, ich werde mich nicht bis zu Selbstaufgabe dahinein stürzen und hoffen, dass er sich doch für mich entscheidet. Das wird er nie tun und mit diesem Bewußtsein gehe ich die Sache an.

Ich als Voyeurin – Camwichsen

Ich bin relativ unbeleckt, was man im Internet so alles machen kann, was Sex betrifft. Außer, dass ich youporn schon entdeckt habe, war mir der Rest immer sehr suspekt. Vermutlich hat jeder pupertäre Teenager mehr Sexseiten im Internet gesehen als ich. Jetzt war aber zwischen den Jahren die Megaflaute, was die Kommunikation mit meinen Männern angeht. Tom mit dem ich jeden Tag schreibe war komplett in den Urlaub abgemeldet und auch alle anderen waren nicht verfügbar.

Ich war nicht nur untervögelt, sondern auch unterchattet. In dem Frauenforum, in dem ich mich ne Weile so rumgetrieben habe, da war ich als Seitenspringerin eher verpöhnt. Also habe ich nach einem Forum gesucht, in dem ich mich einfach über Sex austauschen kann und nicht gleich gemobbt werde. Und ich bin auch fündig geworden. Ich habe mich mal ein wenig auf der entdeckten Seite umgesehen, gleich ein bißchen mitdiskutiert und den Chat ausprobiert. Und bin, wie vermutlich alle Frauen, die sich auf die Seite trauen, gleich angeschrieben worden. Männerüberschuss, wie bei irgendwie allem, was mit Sex zu tun hat.

Eigentlich wollte ich ja nur ein wenig diskutieren und das Blog ein wenig vorstellen, um zu sehen, ob es besser ankommt als im Frauenforum. Kennenlernen wollte ich niemanden, da ich mein Profil auf der Seitensprungplattform immernoch stillgelegt habe, weil es mir zu viel geworden war. Aber nachdem ich unterchattet war, ließ ich mich auf ein paar Gespräche ein. Vom Niveau eine ganz andere Zusammensetzung, als auf meiner Seitensprungplattform, auf der die Männer bezahlen müssen um Mitglied zu sein. Im kostenlosen Sexforum gibt es hingegen alles. Und vorallem ziemlich viele Penisbilder. Meine Penisbildersammlung hat sich exponentiell vergrößert in den Weihnachtsferien.

Jedenfalls hat es sich in einem Chat ergeben, dass Martin mich gefragt hat, ob ich ihm dabei zusehen möchte, wie er sich einen runterholt. Martin war nett, wir haben uns schon ein paar Tage immer mal wieder im Messenger unterhalten. Ich erinnere mich zwar eigentlich an nichts mehr, was er mir sonst über sich erzählt hat, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Doch bei seiner Frage, ob ich ihm zusehen möchte, da war ich skeptisch. Ich hatte wenig Bock mich auch vor eine Cam zu setzen. Das war mir dann irgendwie deutlich zu intim. Außerdem bin ich vorsichtig, was Bewegtbilder von mit angeht und ich will mich auch nicht so schnell ganz zeigen.

Als ich ihm sagte, dass ich mich eigentlich nicht zeigen wolle, da grinste er nur. Das sei kein Problem, erklärte er mir. Ich war ein wenig verwirrt, wie das denn dann gehen soll. Er sagte mir, dass es da ne Internetseite gibt, auf der man Menschen dabei zusehen kann, ohne gesehen zu werden. Er ist da angemeldet und setzt sich öfter mal vor seine Cam und lässt sich von Menschen, die er nicht sehen kann dabei zusehen, wie er sich einen runterholt. Oh wow, ihn turnt es wohl an, wenn er weiß, dass ihm jemand beim Wichsen zusieht. Ich lerne, dass es so viele Neigungen wie Menschen gibt. Ich verurteile nichts davon, ich finde es irgendwie spannend herauszufinden, auf was man/frau nicht so alles stehen kann.

Jedenfalls war nun meine Neugierde geweckt. Ich wollte mir das Portal mal ansehen. Er gab mir den Link, ich meldete mich an und fand ihn dann vor seiner Cam. Also nicht ihn, eher seinen Penis.. Denn er hat die Cam wohl unter dem Tisch installiert. Man sieht im Bild seinen Penis von schräg unten. Es ist erkennbar, dass Martin auf einem Schreibtischstuhl sitzt, der mit einem Handtuch abgedeckt ist. Es lässt sich erahnen, dass vor ihm der Schreibtisch mit seinem PC steht. Er sitzt da komplett nackt (wobei ich nicht beurteilen kann, ob er nicht Socken anhat). Jedenfalls füllt sein Penis, der sehr groß und gut gepflegt aussieht, den größten Teil des Bildes aus. Man sieht noch, dass er eine behaarte Brust hat. Das Bild endet an seinem Hals. Neben dem Bewegtbildfenster ist ein Chatfenster und eine Anzeige, wieviele Menschen gerade dabei zuschauen.

Ich sehe also wie er seinen Penis mit der einen Hand bearbeitet. Er sieht irgendwie eingeölt aus. Ich schreibe Hallo und kann sehen, wie er mit der freien Hand in Richtung Tastatur greift um zu antworten. Sehr spannend. Es hat mich nicht angeturnt ihm zu zusehen. Aber ich hatte irgendwas zwischen technischem Interesse, wie er es sich macht und Neugierde, wie sowas denn abläuft. Jedenfalls hatten sich auch noch ein paar andere eingeloggt und ihn dabei angefeuert und ihm Komplimente für seinen Penis gemacht. Ich guckte gespannt dabei zu, wie er an sich herumspielte. Die Bewegungen waren eigentlich ziemlich langsam und unspektakulär. Irgendwann erhob er sich aus seinem Stuhl, nahm ein Blatt Papier in die Hand und spritzte darauf ab. Dann machte er die Cam aus. Lol, was es nicht alles gibt. Aber wenn es ihm Spaß macht.

Wir chatteten die nächsten Tage immer mal wieder und ich schickte ihm auch mal ein Bild von meinen nackten Brüsten. Es gefiel im ziemlich gut und er machte mir Komplimente deswegen. Na gut, die sind in der Tat ganz hübsch anzusehen, denn sie sind trotz D-Körbchen gut geformt und hängen nicht. Jedenfalls wurde er beim Betrachten des Bilds wohl spitz und fragte mich, ob er sich damit einen runterholen dürfe. Och ja, von mir aus. Das macht mir eigentlich nichts aus. Er lud mich auch ein, nochmal dabei zu zusehen. Das fand ich wiederum wirklich spannend.

Ich loggte mich also wieder ein und sah ihn dann erneut vor seiner Cam sitzen. Er hatte sich das Bild meiner Brüste ausgedruckt und hielt es in die Cam. Lol, so plastisch war ich noch nie als Wichsvorlage benutzt worden. Ich musste die ganz Zeit grinsen. Jetzt saß er da, mit meinem Bild, reagierte auf das was ich im Chatfenster schrieb und holte sich einen runter. Und als großes Finale spritzte er gut sichtbar auf mein Tittenbild ab. Ich hab mich köstlich amüsiert und meinen Horizont, was sexuelle Vorlieben und Neigungen angeht wieder um eine Kleinigkeit erweitert.

Letzter vorweihnachtlicher Sex endet mit nem guten Gespräch..

Weihnachten und der Jahreswechsel ist die saure Gurkenzeit bei Affären: Nachdem ich dieses Jahr jetzt schon untervögelt bin, muss ich den Bericht von meinem letzten Sex vor Weihnachten nachholen. (Seitdem gab es nur noch den Sex mit dem Ex über den ich ja schon geschrieben habe..)

In der Hauptrolle mal wieder der Bachelor-look-alike. Erste lustige Erkenntnis .. er nennt mich manchmal Schatz. Keine Ahnung was das soll, aber es lässt mich immer schmunzeln. Ach ja sweety haben wir auch im Angebot, das gefällt mir ganz gut. Jedenfalls verabredeten wir uns nach langer Zeit mal wieder zu Sex bei mir zu Hause. Ich hoffe immer, dass sich die Nachbarn nicht irgendwann wundern, aber das letzte Mal, dass ich zu Hause einen Gast hatte, ist doch eine ganze Weile her.
Jedenfalls machten wir unser Date für zwei Uhr aus. Er schrieb mir noch, dass ich ihn nackt empfangen soll. Naja, jedenfalls war ich bis 13:45 Uhr mit Putzen beschäftigt und trug dann zum Abschluss in den Couchgammelklamotten noch den Müll raus. Und siehe da, da steigt Mr. Bachelor gerade aus dem Auto aus. Verdammt, er sah gut wie immer aus. Zum Verstecken war es eh zu spät. Da steh ich also in Jogginghose und Schlabbershirt, ohne Socken, mit zwei Mülltüten in der Hand. Zu früh kommen ist in jeder Hinsicht nicht gut. Und sei es nur zum Stelldichein mit der Affäre. Naja half nix, er hatte mich eh schon gesehen und grinste mich an. Ich hielt ihm dann meinen Monolog über zu früh kommen und das einem dann die Belohnung entgeht (nackt an der Tür empfangen werden, zum Beispiel).

Jedenfalls gingen wir ziemlich zielstrebig Richtung Gästebett und fingen an zu knutschen. Schon allein dafür lohnt es sich immer, dass ich mich mit ihm treffe. Ein Genuss. Während wir knutschten, zog er mir nach und nach T-Shirt und BH aus. Er streichelte meine Brüste. Relativ bald entledigte er sich seiner Hose samt Unterhose und ich tat im selbiges nach. Ich kniete mich nieder und nahm seinen Schwanz in den Mund. Ein vertrautes Gefühl. Doch er entzog sich meiner Liebkosungen schnell und schubste mich sanft auf das Bett und zwar so, dass ich ihm meinen Hintern entgegenstreckte. Er fackelte auch nicht lange und nahm mich doggy. Das scheint seine Lieblingsstellung zu sein. Aber mir ist das ganz recht, ich mag sie auch ganz gern. Er fing langsam an und zog sich immer wieder komplett aus mir raus, um dann wieder zu zustoßen. Ich war gespannt, ob er mit meinem Verhütungsring kollidieren würde. Aber er merkte ihn nicht. Dann wurde er härter. Er stieß hart zu, aber es gefiel mir. Ich wollte gerade anfangen nachzuhelfen, um zu kommen, da sagte er, dass er jetzt in der ersten Runde schnell fertig werden würde.. Gut dachte ich mir, dann kommt mein Orgasmus halt in Runde zwei,, Und schon kam er für einen Mann relativ gut hörbar..

Kaum war er fertig und aus mir wieder raus, musste ich zum einen feststellen, dass meine Tage, die ich kurz vorher gehabt habe, doch noch nicht ganz weg waren..(peinlich, was ich in letzter Zeit Männer ansaue). Zum anderen saß er plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht da, denn er hatte einen Kampf im Fuß. Nix halten sie mehr aus, die Typen. Er bekam ihn aber bald wieder in den Griff.
Da lagen wir dann also nackt (oder fast nackt, er hatte doch glatt seine schwarzen Socken noch an) nebeneinander auf dem Bett und unterhielten uns. Und das so gut, dass Runde Zwei am Ende ausfiel, weil er ja noch Weihnachtsgeschenke kaufen musste. Er fragte mich nach meiner norddeutschen Affäre und ich erzählte ihm, dass ich mich verknallt habe. Mittlerweile scheint er den einen Mann (von dem er weiß) neben sich zu akzeptieren. ..Jaja, wenn er wüßte.. Er erzählte mir von seinen Exfreundinnen und Ex-Affären, die sich am Ende immer in ihn verliebt hatten. Nur die eine Frau, auf die er mal richtig abgefahren ist, die hat ihn fies abserviert. Und er gestand mir, dass er mal ein Zungenpiercing hatte.. Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Das passt gar nicht zu ihm. Aber naja.. So viel von ihm erfahren habe ich noch nie. Ein schönes Gespräch. Ich war vor allem auch erstaunt über mich selbst, dass ich so unfassbar entspannt nackt vor ihm herum lag. Aber ich fühlte mich wohl mit ihm. Lol gegen Ende fragte er mich noch, ob mir denn an ihm gar nichts aufgefallen war? Wie, das fragen doch sonst immer Frauen. Nein, ich war einfach nur scharf auf ihn, so genau hatte ich ihn nicht angesehen. Er hatte sich etwa zehn Zentimeter seiner Haare abschneiden lassen. Och jetzt, da er mich darauf hingewiesen hatte, da fiel es mir auf. Er war fast beleidigt, dass ich es nicht von selbst bemerkt hatte.
Aber nach ein paar Minuten war unsere gemeinsame Zeit auch schon wieder um und er zog sich an, gab mir noch einen Kuss und entschwand in den Weihnachtsstress..

Sex mit dem Ex.. auwei

Meine Beziehung habe ich beendet, ich bin allerdings noch nicht ausgezogen aus der Wohnung meines Ex. (Win-Win-Situation momentan)
Und da wir uns trotz Trennung noch ein Bett teilen, musste das unvermeidliche irgendwann passieren. Ich bin mit meinem Ex im Bett gelandet. Weihnachten (sauere Gurkenzeit für Geliebte und Affären), Alkohol und untervögelt…Schwups, da war es passiert. Im Bett fing er an mich zu umarmen und zu streicheln. Und ich habe es dieses Mal sogar zu gelassen, was ich während unserer Beziehung oft nicht getan habe.
Während Küssen und Knutschen zu allen meinen Seitensprüngen immer dazugehört hat, war das beim Sex mit meinem Ex für uns beide ein unausgesprochenes Tabu. Küssen ist nicht mehr. Jedenfalls war vieles vertraut, manches auch neu, vor Allem für ihn. Denn als er mit mir schlief, stolperte er über meinen Verhütungsring. Ich hatte während der letzten eineinhalb Jahre unserer Beziehung aus verschiedenen Gründen nicht mehr verhütet und er hatte sich damit abgefunden und immer Kondome benutzt. Jedenfalls trug ich jetzt den ersten Monat wieder den Ring, weil in letzter Zeit meine Tage dermaßen unregelmäßig kamen und immer länger gedauert hatten. Ab dem Moment, wo er geschnallt hatte, dass ich wieder verhüte, war die Stimmung in meinem Kopf dahin. Er hatte ein Kondom angezogen und so verhüteten wir doppelt. Jedenfalls merkte er den Ring schon beim ersten Stoß und da ging bei mir gar nichts mehr. Er war kurz irritiert, gab dann aber seiner Geilheit nach und kam relativ schnell, während er mich in der Missionarsstellung vögelte. Ich wußte, dass bei mir eh nichts mehr geht und habe es dann auch gar nicht versucht.

Nein, nicht gut, Sex mit dem Ex zu haben, wenn die Beziehung erst so kurz her ist und noch kein Gras über die Sache gewachsen ist.