Händchen halten ist auch aufregend

Sorry, dass ich so selten schreibe momentan. Igendwie flutscht das Schreiben gerade nicht so.

Das erste richtige Date zwischen Lionel und mir stand noch an, nachdem wir vor unserem Date ja schon in der Kiste gelandet waren. Der Tag ging schnell vorbei und ich machte mich auf den Weg zum Jazzkonzert. Wir wollten vorher dort noch was Essen und dann dem Konzert lauschen.  Ich freute mich sehr ihn zu sehen. Es sah auch die paar Stunden später immernoch umwerfend aus. Wir nahmen unsere Plätze ein und quatschten los. Eigentlich fand ich es schon fast schade, dass wir später während des Konzerts nicht mehr reden können sollten. Ich hätte ewig mit ihm reden können. Schon ganz am Anfang des Abends sagte er mir, dass ich an diesem Abend nicht wieder bei ihm übernachten kann. Darüber hatte ich eh nicht nachgedacht, also kein Problem. Wir aßen Chili con Carne und er ließ mich ein wenig in sein Seelenleben blicken. Er erzählte mir, dass er schwer verliebt sei zur Zeit. Aber dass diese Liebe, so wie es aussieht, keine Zukunft habe. Ich fand es schön einen Einblick in das zu bekommen, was ihn bewegt. Er entschuldigte sich bei mir, weil er fand, dass es eigentlich nicht höflich sei, bei einem Date so viel von einer anderen Frau zu reden. Aber ich machte mir eigentlich keine Hoffnungen, so dass es für mich wirklich okay war. Ich wollte einfach wissen, wie der tolle Mann so tickt…

Dann ging das Konzert los und es war weit weniger schlimm, als ich erwartete hatte. Im Gegenteil mit der Art von Jazz, die an diesem Abend kam, konnte ich mich durchaus anfreuden. Ich genoss es auch Lionel beim Musikgenießen zu beobachten. Wie der da saß, mit geschlossenen Augen und im Takt der Musik mitwippte. In der Konzertpause kam er mit der Künstlerin und deren Partner ins Gespräch und ich bewunderte ihn heimlich für seine Fähigkeit mit Menschen sofort interessante Gespräche führen zu können.

Im zweiten Teil des Konzerts passierte es, dass wir irgendwann anfingen unter dem Tisch Händchen zu halten. Das war eigentlich eine winzinge Kleinigkeit, aber es machte den Abend für mich perfekt. Es fühlte sich so schön an. Richtig in dem Moment. Ohne Hintergedanken für die Zukunft. Zweisamkeit genießen. Normalerweise kann ich schlecht still sitzen, wenn ich nicht reden darf. Aber mit meiner Hand in seiner Hand schaffte ich es. Ab dem Moment hätte das Konzert auch gern  noch länger gehen können.

Ich hatte keine Vorstellung, wie der Abend enden würde. Wir standen nach dem Konzert vor der Tür und irgendwie nahm er mich dann doch noch mit zu sich. Wir konnten zu ihm laufen. Natürlich, juhu juhu, Händchenhaltend. Und da ich ein alter Kindskopf bin, bekomme ich beim Händchenhaltend rumlaufen das Bedürfnis wie ein lustiger Flummi auf und ab zu hopsen. Er läuft ganz normal und ich hüpfe neben ihm auf und ab.. Muss ein lustiges Bild gewesen sein. Ich glaube es hat ihn amüsiert.

Wir landeten wieder bei ihm.. und es endete wieder mit Sex… Hündchenstellung auf seiner Couch.. Rrr… Sex mit diesem Mann ist einfach gut.. Ich hoffe, dass ich wieder welchen bekomme werde. Dieses Mal fuhr ich danach mit den Taxi heim, dass er mir bezahlte.. Das war mein erstes Mal allein Taxi fahren 🙂

Ich hab so gar keine Ahnung, wie es mit uns weiter geht. Ich lasse mich überraschen. Das Erlebnis war kurz vor Weihnachten. Wir hatten immer mal wieder Sms- und Mailkontakt. Aber ich habe ihn seitdem nicht mehr gesehen. Ich kann so gar nicht einschätzen, ob er nochmal Lust hat mich wiederzusehen. Ich hoffe sehr, denn er fordert mich geistig. Ich habe das Gefühl mein Hirn anstregen zu müssen, um mithalten zu können. Das gefällt mir. Da will ich wieder hin. Außerdem habe ich das Gefühl“nicht fertig geredet zu haben“..

Weniger schön ist, dass mein Kaffeefreund Robin irgendwie abgetaucht ist. Das macht mich sehr traurig. Den letzten Kontakt hatten wir kurz vor Weihnachten, seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört. Ich hab nicht die geringste Ahnung, was mit ihm los sein könnte. Ich fange langsam an, mir richtig Sorgen zu machen. Wir hatten das ganze letzte Jahr nicht einmal so lange keinen Mailkontakt. Es ist mir völlig unerklärlich..

Sex vor dem ersten Date

Ich drücke mich irgendwie davor, diesen Beitrag zu schreiben. Denn der Mann der daran beteiligt ist, ist so großartig, dass ich Angst habe, dass das was ich schreibe, ihm gar nicht gerecht wird.

Er ist mit einer wunderbaren Mail in mein Leben geschneit. Er hatte mich gefragt, ob ich mit ihm auf ein Jazzkonzert wollte.. Uff Jazz, damit konnte ich bisher sehr wenig anfangen. Aber wenn ich was gelernt habe in diesem Jahr, dann ist es, dass es sich lohnt, sich auf Neues einzulassen. Einfach mal auszuprobieren. Ich schrieb ihm, dass ich mich darauf freue, wenn das Leben mich an Orte führt, zu denen ich so nicht gekommen wäre. Wir verabredeten uns gleich für den nächsten Abend, da ich am selben Abend noch auf einer Weihnachtsfeier eingeladen war. Ich freute mich sehr. Ein sehr spannender Mann. Lionel verdient unter Anderem mit Schreiben sein Geld. Ist kreativ, ein Künstler. Sehr vielschichtig. Aber nicht nur. Ich kann nur nicht so viel preisgeben, von dem, was ihn ausmacht, wenn ich seine Identität schützen will.

Ich ging auf meine Weihnachtsfeier und war medium amüsiert. Lionel ging mir nicht aus dem Kopf. Nach dem ich den Pflichtteil der Weihnachtsfeier absolviert hatte, schrieb ich ihm aus einer Laune heraus eine Nachricht. Ob er mir denn nicht einen Grund zum Abhauen geben wollte.. Und er wollte. uhh.. Verdammt, kurzer Check der Unterwäsche.. Nicht datetauglich.. Argh, ob ich das nochmal gewuppt bekomme, immer für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Aber ich wußte ja eh noch nicht, ob wir uns mögen würden. Aber eigentlich fühlt es sich so an. Mein Bauchgefühl sagte, dass wir uns verstehen würden.
Lionel erklärte sich sofort bereit, mich von der Feier abzuholen.. Kam wenig später mit dem Auto angefahren und sammelte mich ein. Uh ja, er gefiel mir. Sehr.

Wir fuhren zu ihm.. Es gab Wein, wir unterhielten uns gut. Er stand zwar eigentlich auf kleine zierliche Frauen, aber es scheinen da auch Ausnahmen möglich. Irgendwann landeten wir auf seiner Couch, die er wohl extra hergerichtet hatte. Lol, das überraschte mich. Aber er war wohl eher für alle Eventualitäten gerüstet als ich. Ich saß, schüchtern wie immer neben ihm und wir unterhielten uns. Er übernahm irgendwann die Initiative. Und jaaa, er kann küssen, juhu.. Fühlte sich gut an. Irgendwann merkte ich, dass er einen Fußfetisch hat. Was nicht zu übersehen war, denn ich kenne sonst  keinen Mann, der Frenchmanikürte Zehennägel hat. Darüber musste ich schmunzeln. Verdammt, mein Pediküretermin war ausgerechnet drei Tage später… Ahhh.. Aber es gelang mir, das alles zu verdrängen.. Er gab mir auch einfach ein gutes Gefühl. Es war leidenschaftlich, wir ließen uns völlig aufeinander ein. Er hat eine natürliche dominante Ader. Er spielt wohl auch gern in die Richtung. Deswegen nahm er sich was er wollte und ich genoß es. Er stand vor mir und drängte mir seinen Schwanz in den Mund und ließ mich blasen. Ich tat wie mir geheißen und blies genüßlich. Ich erinnere mich gar nicht mehr, was wir danach genau machten. Es endete aber damit, dass er mich von hinten auf seinem Sofa nahm und ich einen guten Orgasmus hatte.

Es war schon sehr spät. Deswegen lief es darauf hinaus, dass ich völlig unvorbereitet bei ihm übernachtete.. Er lieh mir ne Zahnbürste. Wir schliefen nebeneinander auf der Couch. Es war schön, auch wenn ich ein wenig Bammel hatte, ob ich schlafen können würde. Ich hoffte, dass ich nicht allzu unruhig schlafen würde.

Die Nacht war kurz, denn ich musste früh aufstehen, um arbeiten zu gehen. Er sah auch einigermaßen gerädert aus. Ich merkte mal wieder, dass es durchaus Vorteile hat, nicht vergebene Männer zu daten. Das ist herrlich unkompliziert und spontan.

Unser Date am Abend blieb bestehen und ich freute mich schon am Morgen, ihn am Abend wiederzusehen. Ich könnte mich stundenlang mit ihm unterhalten, mit ihm knutschen oder Sex haben..Mal sehen, was der zweite Abend bringen würde.

Nach dem Swingerclub – Ich treffe eine spannende Frau

Zwei schöne kleine Momente:

Eins: Als mich JD, ohne dass wir in den Rollen waren, auf der Matte ordentlich auf den Hintern gehauen hatte, habe ich einfach zurück geschlagen.. Hihi.. Mal sehen, ob sich das mal noch irgendwann rächt. Aber es bot sich gerade an und ich mir dachte: „Ne ne, so nicht Burschi..“

Moment Zwei: Beim Verlassen des Clubs fasste JD meine Hand und wir liefen Händchenhaltend zum Auto. Das war für mich ein sehr schöner vertrauter Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Eine ganz kleine, aber süße Geste. Und wieder im Hotelzimmer hatten wir vor dem Einschlafen nochmal Sex und JD kam so auch noch mit mir. Leidenschaftlichen Sex mit Knutschen und viel Anfassen. Nicht in einer Dom/Sub-Konstellation. Und ich konnte ihn einfach anfassen, an mich drücken. Mich nah fühlen. Pefekter Ausklang. Ich konnte sogar halbwegs schlafen, obwohl ich sonst immer fremdel wenn ich zum ersten Mal neben jemandem schlafe. Aber der Abend war ja auch lang und ereignisreich. Am nächsten Morgen waren wir noch gemütlich gemeinsam frühstücken. Und hatten viel Zeit uns zu unterhalten. Ein schöner Ausflug, den es so vielleicht im neuen Jahr wieder geben wird.

JD verabschiedete sich nach dem Frühstück wieder zu seinem Termin. Ich nutze die Gelegenheit jemanden zu treffen, auf den ich sehr gespannt war. Nämlich Bloggerkollegin Lila Sumpf. Die Frau, die eigentlich fast dasselbe macht wie ich. Sich sexuell ausprobieren, die eigenen Grenzen suchen.  Wie waren in einem lustigen kleinen marrokanischen Cafe verabredet. Ich war zu früh und außer mir war noch kein Gast da. Wir sollten etwa eine Stunde Zeit haben. Sie kam dort an und siehe da, wir waren uns nicht so unähnlich. Wir sind beide nicht der Frauentyp, den Mann als allererstes in einer Bar aufreißen würde, aber haben es faustdick hinter den Ohren. 🙂 Wir quatschen ohne Scheu gleich Tacheles über das was wir so erlebt haben in der letzten Zeit.  Positives, negatives, lustiges, kurioses..Details, was wir so haben mit uns machen lassen. BDSM-Erfahrungen.. Schmerzgrenzen (oh ja, da liegen wir sehr weit auseinander), No-Gos. Männer, die wir gedatet haben. Peitschen, Fesseln, Folterwerkzeuge, Wachs, Striemen, blaue Flecken, Aftercare, Analduschen und noch vieles mehr.  Ich glaube dem Cafebesitzer und seinem Kollegen müssen die Ohren geklingelt haben.  Doch schon sehr harte Gesprächsthemen Mittags um 12. Es war sehr spannend und cool sich mit Lila auszutauschen. Ich hoffe, dass es sich mal wieder ergibt und wir noch ein wenig ausführlicher reden können. Schön mit jemandem zu reden, der sich gerade in einer ganz ähnlichen Situation befindet.  Auch um Dinge für sich selbst nochmal zu reflektieren.

Am Ende konnte ich nach Hause fahren und nahm das gute Gefühl mit, dass ich nicht alleine unterwegs bin auf einem Selbstfindungstrip. Ich musste immernoch schmunzeln darüber was JD auf meinem Account gemacht hatte, freue mich das nette Pärchen im Club kennengelernt zu haben. Und nehme die Erkenntnis mit, dass es Oropax bedarf für den nächsten Clubbesuch. Und dass ich mich auf das nächste Treffen mit JD sehr freue und hoffe, dass wir noch eines dieses Jahr hinbekommen werden.

Eine Runde Cojones für mein Doch-Nicht-Date

„Ich traue mich nicht und habe doch ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen“.
Das war das erste Date innerhalb eines Jahres, bei dem der Mann nicht erschienen ist. Er hat es dann immerhin zehn Minuten nach der vereinbarten Zeit geschafft, mich anzurufen, um mir den Grund seines Fernbleibens mitzuteilen. „Schiss.“ Wir waren wohl gemerkt zum Kaffee in der Stadt verabredet. Aber naja was soll es. Mein Ego hat es verwunden und es hat mich am Ende 30 Minuten Lebenszeit gekostet. Und ich hab schon 30 Minuten mit dümmeren Dingen verschwendet als mit ein wenig U-Bahn fahren. Final wünsche ich dem lieben Berliner Unternehmensberater eine Runde Cojones. Kann er brauchen.

Das Doch-Nicht-Date hat dann meinen Tag gestern wunderbar abgerundet. Damit war der Tag nach dem Streit mit Tom endgültig einfach Scheiße. Aber im Nachhinein bin ich froh, dass das alles gleich an einem Tag war. Abends einen Frust-Amaretto on the rocks und gut wars. Jetzt kann es nur wieder besser werden.

Dates, die es zum Glück gab

Zum Glück bekomme ich ja auch viele tolle Mails. Aus zwei von ihnen haben sich wunderbare Dates ergeben.

Eines hat sich auf meiner Top-Date-Liste ganz nach oben katapultiert. Mike hatte mich angeschrieben und mich ohne viel Vorgeplänkel zum Bayernpokalspiel eingeladen. Ich saß mit offenem Mund vor der Mail und konnte mein Glück kaum fassen. Ich liebe die Bayern. Und nachdem mein Ex mein Ex ist, über den ich manchmal die Möglichkeit hatte ins Stadion zu gehen, dachte ich eigentlich, dass ich so schnell nicht mehr in die Arena kommen würde. Na klar hatte ich darauf Bock. Es kam mir vor, als wäre gerade der Weihnachtsmann um die Ecke gebogen. Zum Bayernspiel, wie cool. Aber ich traute dem Braten noch nicht. Das wäre ja zu cool um wahr zu sein. Erst als Mike mich am ausgemachten Treffpunkt wirklich abholte, freute ich mich tierisch. Lol, ich hatte mich in Fanmontur geschmissen, während er kein einziges Teil dabei hatte, dass ihn als Bayernfan auswies. Er gefiel mir, aber ich konnte erst meine Unsicherheit nicht abstellen, ob er mich denn auch okay findet.

Aber wir fuhren zur Arena und unterhielten uns gut. Bei Bratwurst und Bier vor dem Spiel politisierten wir..Zu cool, ich mochte unser Gespräch sehr. Ein bißchen plagt mich mein Gewissen, weil ich ihm oft ins Wort gefallen bin. Ich hoffe, er fühlte sich nicht zugequatscht. Während des Spiels redeten wir nur ein wenig, aber wir wollten ja auch das Spiel sehen. Die Bayern haben gewonnen, juhu. Er fuhr mich nach Hause. Über Sex haben wir nicht wirklich geredet. Ich hätte gern noch viel mit ihm gequatscht und hoffe, dass es sich noch ergibt. Aber das Date war sehr cool.

Date Zwei eingefädelt von einem Dom. Nicht meinem Dom. Er hatte mich angeschrieben, weil er glaubt, dass ich eventuell in seine „Spieltruppe“ passe. Er zeigte mein Profil seiner Zofe, wie er sie nennt und sie (Louisa) fand mich, bzw. mein Blog so spannend, dass sie ihn bat mich kennenlernen zu dürfen. Gesagt, getan. Wir hatten uns in eine Kneipe verabredet. Und ich musste über mich schmunzeln, denn ich war nicht weniger aufgeregt, als wenn ich mich mit einem Mann getroffen hätte. Ich weiß gar nicht warum. Aber seit meiner ersten Bi-Erfahung habe ich weniger Probleme mir Sex mit Frauen vorzustellen und sogar Lust darauf. Aber ich war auch sehr gespannt jemanden kennenzulernen, der auch einen Dom hat, auch in dem Bereich unterwegs ist und auch nochmal deutlich mehr ausprobiert hat als ich.
Louisa und ich verstanden uns gut. Sie ist zehn Jahre älter als ich, was man ihr aber nicht ansieht. Sie lebt sich nach einer Ehe mittlerweile seit ein paar Jahren im BDSM-Bereich aus. Dabei hat sie schon ganz andere Sachen ausprobiert, als ich. Sehr spannend. Ihr Dom verleiht sie manchmal an andere Herren. Ich muss dazu sagen, er ist seit zwei Jahren ihr Dom und sie vertrauen sich total. Er hat die Herren sorgfältig geprüft vorher. Aber die Vorstellung macht mich schon auch an. Sie weiß was sie anzuziehen hat und wo sie klingeln soll und wann sie in etwa wieder zurück kommt. Sie richtet sich schön her, fährt dort hin und dient dem Mann, der sie erwartet. Es liegt in der Hand des für sie unbekannten Mannes, den ihr Dom ausgesucht hat. (Der auch die Regeln mit dem Herrn besprochen hat). Ich sehe, es gibt noch Luft nach oben, was man so ausprobieren kann.

Wir haben doch so einige Gemeinsamkeiten und ich empfand es als einen bereichernden Abend mit guten Gesprächen. Ich hoffe, dass wir das wiederholen können. Es gibt doch auch wirklich coole Frauen. Und wir haben festgestellt, dass wir dem gleichen Mann schon mal einen Blowjob verpasst haben. Mal sehen, ob es sich mal einfädeln lässt, dass wir den Herz-Doc gemeinsam bespielen..Aber das hängt von ihrem Dom ab. Ich hab auf jeden Fall ziemlich Bock, da mal mitzuspielen 🙂 Aber ich muss mich noch ein wenig in Geduld üben, bis Louisa wieder aus dem Urlaub zurück ist.

Datepanne

Urlaubszeit ist wenn man vorwiegend Affären mit vergebenen Männern hat ungefähr so doof wie Weihnachten.. Es passiert einfach nicht viel. Seitdem ich in Bremen war, hatte ich keinen Sex mehr.. Totally Underfucked.. Manchmal muss ich über meine Libido selbst schmunzeln. Aber nicht mal der Bachelor schreibt. Wobei mein Dom ist endlich aus dem Urlaub wieder da.. juhu. Ich hoffe, dass ich ihn bald wiedersehe..

Da bleibt nur eine Geschichte übrig, die mir vor ner ganzen Weile mal passiert ist, die ich damals aber nicht gebloggt hatte. Trotz vieler Dates und meiner durchaus vorhandenen Tollpatschigkeit habe ich es geschafft größere Datepannen zu vermeiden. Bis zu dem Tag, an dem ich mich mit einem Mann zum Inlineskaten verabredet hatte. Es ist gar nicht meine Art zu spät zu kommen. Aber irgendwas hatte mich an diesem Tag aufgehalten. So dass ich schon viel zu spät losfuhr. Ich war komplett in Eile. Schmiss mir halbwegs vernünftige Klamotten über und düste los. Und steckte dann im Berufsverkehr fest. Bis ich dann da war, 45 Minuten zu spät, an sich schon peinlich genug, hatte der Kerl schon zwei Runden also 10 Kilometer ohne mich gedreht.

Naja, immerhin war er noch da. Dann zog ich mir meine Skates an. Wir fuhren los. Und bevor das Gespräch richtig in Gang kam, sagte er zu mir: „Du bei deinem Oberteil schaut der Zettel raus..“ Fuck, ich hatte es ernsthaft Seitenverkehrt angezogen und er konnte meine Größe auf dem Zettel ablesen. Megapeinlich. Immerhin hat er mich gleich drauf hingewiesen. Ich bekam einen roten Kopf und musste ziemlich über mich selbst lachen. Wie aber das Dilemma lösen, denn es gab keine Möglichkeit mich umzuziehen oder irgendwo dahinter zu stellen? Ich sagte ihm, dass er voraus fahren sollte. Dann zog mir während der Fahrt das Shirt aus und drehte es um. Dass noch andere Skater unterwegs waren ignorierte ich einfach. Die hatten halt dann etwas zu gucken.

Der Abend mit ihm war eigentlich noch ganz nett. Wir unterhielten uns gut noch eine Stunde. Aber wir haben uns in der Tat nie wieder gesehen 🙂 Verkackt würde ich sagen 😉

Aus dem Nichts ein wunderbares Date

Ein stinknormaler Tag.. Alltag .. zurück aus Bremen.

Was war noch passiert: Leider konnte ich Tom nicht mehr wiedersehen während meines Urlaubs in Bremen. Ich hatte aber trotzdem noch wunderbare Tage dort. Ich war mal wieder mit seiner anderen Affäre beim Brunchen. Svenja, mit der ich mich ja schon mal getroffen hatte im Frühjahr. Seit meinem ersten Dreier kann ich es mir jetzt eher vorstellen, dass ich mal was mit ihr haben würde. Aber das war gar kein Thema. Wir redeten über alles Mögliche, natürlich auch über Tom. Als er vor einer Weile die Affäre beendet hatte, da habe ich mich vor Allem bei ihr ausgeheult und wir hatten ein paar Mal telefoniert. Ich war ihr ziemlich dankbar, dass sie mir damals zu gehört hatte. Es war jedenfalls ein netter Vormittag mit ihr.

Und ich habe noch mit zwei ganz lieben Menschen, einem Pärchen, einen wunderbaren Abend auf dem Stadtfest in Oldenburg verbracht. Die beiden sind superlieb und ich hatte viel Spaß an dem Abend. Vermutlich werden sie der Grund sein, warum ich in nicht allzu ferner Zukunft doch wieder nach Bremen fahren werde.

Auch die Heimfahrt war sehr spannend. Ich hatte über die Mitfahrzentrale ein paar Mitreisende. Am Ende waren wir eine ziemlich ungewöhnliche Dreierkombi. Eine kopftuchtagende Türkin Ende 20, die bald heiraten wird, freiwillig ihr Kopftuch trägt und ziemlich liberale Ansichten hat, eine halbmexikanische Veganerin, die ziemlich alternativ aussah, Yogalehrerin ist (auch Ende 20) und ich. Das waren wirklich interessante Gespräche. Und in dieser Kombination sorgten wir ein wenig für Aufsehen im McDonalds. Man sah den anderen Gästen an, dass sie nicht zuordnen konnten, weswegen wir drei uns denn kennen könnten. Wir redeten über Beziehung, Heirat und Sex. Jeder von uns dachte anders, aber akzeptierte auch die Einstellung der anderen. Am Ende wurden wir von unsere Türkin zu ihrer Henna (quasi der Junggesellinnenabschied der türkischen Hochzeit) eingeladen. Mal sehen, ob das klappt. Ich mag Menschen und ihre Geschichten einfach.

Während ich in Bremen war, hatte ich meine Tage bekommen. Ausnahmsweise mal endlich, denn damit war klar, dass ich nicht vom Alten Mann schwanger geworden bin. Juhu. Ich hatte mir in meinem Kopf schon ausgemalt, wie es gewesen wäre, das meinen Eltern beizubringen. „Ja, also ihr werdet dann Großeltern, nein wir sind nicht zusammen, Unfall auf der Rücksitzbank..ach ja und er ist nur 6 Jahre jünger als ihr..“ Nein, das wäre nicht gut gewesen…

Der Alte Mann, der mich lange immer damit genarrt hatte, dass er sich ewig lang nicht meldet, hatte sich brav regelmäßig aus seinem Südfankreich-Surfurlaub gemeldet. Wir haben einmal sogar eine Stunde telefoniert.. Sehr entspannt, so ist es viel leichter für mich und ich glaube wir enden in der Casual Freundschaft. Wir haben uns auch getroffen nachdem er zurück war. Gemütlich auf einen Drink.

Und dann gerade groove ich mich so in meinen Semesterferienalltag ein, da flattert mir einen Email ins Haus von einem Mann, der schreibt er würde gern die Frau hinter dem Blog kennenlernen. Es war ein wirklich nette Mail und klang authentisch. Also sagte ich spontan zu und wir verabredeten uns im Starbucks. Ich hatte kein Bild von ihm gesehen, er keines von mir. No risk no fun.. Wenn es nicht gut gewesen wäre, dann hätte ich halt an Lebenserfahrung dazu gewonnen. Aber da saß echt eine Schnitte. Er saß draußen mit seiner leicht arroganten Sonnenbrille und ich holte mir gerade meinen Kaffee drinnen. Ich konnte ihn ein wenig anschauen. O Gott, hoffentich rennt er jetzt nicht schreiend davon. Aber weit gefehlt, er war auch noch nett. Und wollte wirklich die Frau hinter dem Blog kennenlernen. Mister Kampfsport.. ja, definitiv guter Sport für den Körper 🙂 Die Zeit bis ich gehen musste verging im Flug. Ich erzählte viel, wir lachten, er war spannend, aber leider vergeben. *Schnüff* Eigentlich hatte ich bis zum Ende nicht rausgefunden, warum genau er mich kennenlernen wollte. Ich hatte nie den Eindruck, dass es ums Abschleppen ging. Aber vielleicht muss ja nicht alles immer einen Grund haben. Wir werden uns wieder treffen denk ich.

Nochmal in den Norden – Affäre aufarbeiten

Nun bin ich wieder hier..In meiner Fluchtstadt Bremen..Die Stadt mit der ich einen wirklich wunderbaren Mann verbinde. Ich habe mich sofort wieder zu Hause gefühlt. Auch wenn die Voraussetzungen dieses Mal ganz andere sind. Es ist doch ein halbes Jahr vergangen seit meinem letzten Aufenthalt hier. Nachdem Jessica unseren Balaton-Urlaub abgesagt hatte und der Alte Mann alleine in Südfrankreich im Urlaub ist, nutze ich die Gelegenheit für einen dreitägigen Urlaub hier. Viele wunderbare Erinnerungen verbinden mich mit dieser Stadt, in der ich für ein paar Wochen gewohnt habe.

Es ist Toms Stadt. Tom meine verheiratete Ex-Affäre, in die ich mich verknallt hatte. Er hatte unsere Affäre beendet, nachdem ich eine Regel, die wir für unsere Affäre vereinbart hatten, gebrochen habe. Nämlich kein Sex beim erste Date. Ich war mit dem Alten Mann beim ersten Treffen im Bett gelandet.

Seit dem „Schluss“ war mit Tom und mir, hatten wir uns nicht mehr gesehen. Wir haben immernoch losen Kontakt per WhatsApp, aber mehr eigentlich nicht. Ich bin auch hierher gefahren, um mich mit dem Ende unserer Affäre auszusöhnen. Ich hatte ihm geschrieben, dass ich hierher fahren würde und fragte ihn, ob er sich den Zeit für mich nehmen könne und wollte. Und gleich am ersten Abend sollte es mit einem Treffen klappen.

Ich freute mich wirklich sehr und schmiss mich extra in mein neues kleines schwarzes Kleid. Ich wußte, dass ihm das gefällt und dass er mich gerne mal so sehen würde. Ist ja quasi auch das einzige Kleid, das ich besitze 🙂 Leider hatte die Fahrt nach Bremen deutlich länger gedauert als geplant, deswegen hatte ich zum Stylen nur eine halbe Stunde übrig. Schade, ich hätte mich gern in Ruhe für ihn aufgehübscht udn meine Haare hochgesteckt. Aber am Ende war ich auch mit meinem 30 Minuten-Look zufrieden, überraschenderweise. Auf den 30 Minuten Fahrt zu unserem Treffpunkt war ich relaxed und aufgeregt. Seltsame Mischung. Ich freute mich auf ihn, wußte aber gar nicht wie es werden würde. Ich hatte angedeutet, dass ich mir eigentlich noch einmal richtig intensiven Abschiedssex wünschen würde und glaubte auch, dass das bei all den Gefühlen, die ich zwischen uns gespürt hatte, krass werden musste. Aber er hatte vorher gesagt, dass das für ihn nicht in Frage kommen würde. Aber ich war gespannt, ob seine Geühle für mich weg waren und ob er das so ganz abgehakt hatte.

Als ich kam, wartete er schon. Und wow, er sah noch besser aus als noch vor einem halben Jahr. Er hatte mir ja immer schon sehr gefallen, aber das wieder konsequente Training hatte angeschlagen und sein Körper war perfekt. Groß, sportlich, ein bißchen arrogant, aber eigentlich ein netter Kerl. Wir umarmten uns. Ich war zurückhaltend, hätte ihn sehr gerne geküsst, wollte aber keine Grenze überschreiten. Ich wartete ab, ob es Zeichen von ihm gab. Er grinste mich an und machte mir ein Kompliment für mein Kleid und die Turnschuhe, die vom Autofahren noch dazu anhatte. Ich hatte mir zur Sicherheit noch andere Klamotten eingepackt, schon allein weil ich ja nicht wußte in welchem Outfit er erscheinen würde. Er stand da in Jeans und rotem Shirt und sah unverschämt gut aus. Ich war froh über die anderen Klamotten, denn ich hatte festgestellt, dass ein Absatz meiner Pumps gebrochen war und ich nicht weit damit gekommen wäre. Also zog ich mich schnell hinter dem Auto um. Dann fuhren wir Essen.

Zwei Stunden in denen er sich nicht in die Karten schauen ließ, in denen ich nicht dahinter stieg, was er wirklich dachte, was er empfand. Zu Beginn unseres Treffens, als er mich fragte, worüber ich nachdachte und meine ehrliche Antwort war, dass das vielleicht das letzte Mal sein würde, dass wir uns sehen würden, da hätte ich beinahe zu Heulen angefangen. Ich musste sehr gegen meine Tränen ankämpfen..Aber ich wollte unser Date nicht mit Heulen verbringen, lieber die Zeit mit ihm genießen. Und auch jetzt, wo ich es niederschreibe, schießen mir die Tränen in die Augen. Es tut mir nicht weh, ich bereue nicht, dass ich ihn nochmal sehen wollte, aber der Gedanke diesen großartigen Menschen vielleicht nicht mehr wiederzusehen, macht mich ziemlich traurig. (Keine Ahnung, was die Menschen hier im Starbucks gerade über mich denken: nachdem ich abweschselnd zwischen Lachen und Weinen in meinen Laptop tippe. Die Musik, die ich nebenbei höre, tut ihr Übriges.)

Wir redeten und die Zeit verging schnell, aber es war eigenartig. Irgendwas war da zwischen uns, aber auch nicht richtig. Dann zahlte er und brachte mich zurück zu meinem Auto. Auf der Fahrt hatte ich die ganze Zeit das Verlangen seine Hand zu nehmen, so wie früher, aber ich traute mich nicht (was ich jetzt bereue, denn hatte ja nichts zu verlieren.)

Wir hielten neben meinem Auto. Wir redeten noch kurz. Da er so gar kein Zeichen machte, dass es okay wäre ihn zu küssen, sagte ich Tschüß und stieg einfach aus..Komisch so zu gehen..

Auf dem Heimweg WhatsAppten wir noch und er schrieb, dass er mich gern geküsst hätte.. ARSCH, dachte ich mir, warum hast du es nicht einfach gemacht. VERDAMMT, was hätte ich für diesen Kuss gegeben, in den ich vermutlich alle meine noch vorhandenen Gefühle gelegt hätte. Er hatte Angst, dass ich dann mehr erhoffen würde, also Sex. Ich schrieb ihm, dass ich keine Erwartungen habe. Alles was er mir geben wolle, sei okay und was nicht, sei auch okay. Aber es besteht die Hoffnung, dass wir uns während ich hier bin nochmal sehen werden.

Wir werden wohl auch losen Kontakt halten, schon allein, weil er eigentlich niemanden hat, mit dem auch er über seine anderen Affären spechen kann und manchmal tut das einfach gut.

Ich fühle mich versöhnt mit ihm, dem Ende der Affäre. Spätestens jetzt hätte ich der Realität eh ins Auge blicken müssen. Denn er wird nochmal Vater werden. Er fehlt mich nach wie vor sehr als guter Freund. Er ist und bleibt ein wunderbarer Mann, den ich vom Fleck weg geheiratet und viele Kinder mit ihm gemacht hätte. Aber manchmal muss man das, was man liebt auch ziehen lassen.

Devot und Dominant – vertauschte Rollen Teil 1

Nach langer Abstinenz was BDSM angeht ergab es sich, dass ich endlich mal wieder in diese Welt eintauchen sollte. Ein Mann namens Maxi gab mir die Gelegenheit dazu.
Ich kannte ihn bereits seit Februar. Wir hatten uns über das Fremdgeh-Forum kennengelernt und während meiner Zeit in Bremen viel geschrieben, aber auch telefoniert. Ich wußte, dass er sowohl eine dominante, als auch devote Ader hat. Er wollte in den Gesprächen schon immer wissen in wie weit ich es mir vorstellen könnte, auch mal die Rollen zu tauschen, dominant zu sein. Ich sagte, dass ich ausprobieren müsse, ob es mir liegt, mir Spaß macht, aber dass ich prinzipiell dazu bereit wäre es herausfinden. Wir redeten viel über unsere Wünsche und Vorstellungen. Er wollte mich an meine Grenzen bringen oder auch drüber hinaus. Er forderte vorher schon immer viel, sagte ich solle eine weitere Frau suchen, eine deutlich Ältere, die bei uns mitmachen würde. Mir war das immer zu viel, ich hätte auch gar nicht gewußt, wo ich hätte suchen sollen. Außerdem fehlt mir die Erfahrung mit einer weiteren Frau immer noch, so dass ich mich da langsamer rantasten wollte.

Als ich wieder zurück war aus dem Norden, trafen wir uns unverfänglich in einem Cafe an einem Vormittag. Er machte mich im Vorfeld des Treffens schon ganz wuschig, weil er immer wieder sagte, dass er herausfinden wollte, wie ich schmecken würde. Und dass ich mir was einfallen lassen sollte, wie wir das bewerkstelligen können..
Uha, meine exhibitionistische Ader hält sich sehr in Grenzen, also war ich mit der Frage, wie er in einem Cafe herausfinden soll, wie meine Muschi schmeckt komplett überfordert. Ja, ich hätte mir unter dem Tisch meinen Finger ins Höschen stecken können und ihm dann ganz frech unter die Nase halten können, aber so frech bin ich bei jemandem den ich zum ersten Mal sehe auf keinen Fall.

Wir trafen uns, und er gefiel mir auf Anhieb wirklich gut. Unternehmensberater im Anzug, gepflegt, positiver Mensch, jemand der es gewohnt ist vor vielen Menschen Vorträge zu halten. Keine Ahnung über was wir uns unterhalten hatte, ich weiß nur noch, dass er mich krass nervös machte. Nachdem er an seinem Wunsch festhielt den Geschack meiner Muschi testen zu wollen, ich aber zu nichts in der Öffentlichkeit bereit war, fuhren wir zu mir.

Dort fackelte er nicht lange, Klamotten runter und er leckte mich.. und zwar vom Allerfeinsten. Ich hatte den Mega-Ogasmus und wußte, ich würde süchtig danach werden. Keine Ahnung wie er das machte, ich konnte mich komplett fallen lassen und kam wahnsinnig. Wobei er hatte mir vorher schon anhand von Bildern viele Komplimente zu meinem Körper gemacht, dass es genau das war, was er suchte. Ich glaube ihm das. Das machte meinen Kopf ziemlich frei. Und er befand, dass ich gut geschmeckt hatte.. Auch meine Revanche mit dem Blowjob funktionierte gut und ihm gefiel, was ich tat..

Er wollte sehr hart angefasst werden. Ich sollte seine Vorhaut ganz weit zurückziehen. Ich musste mich erst überwinden, aber das klappte gut, also ich sah, dass es ihm gefällt. So zog ich so fest ich konnte. Er brauchte den Schmerz und auch er kam heftig. Und dann war er auch schon wieder weg zum Termin..

Es sollte danach ein paar Anläufe brauchen, bis wir uns wiedersahen. Ein paar Mal war das Zimmer nicht verfügbar oder der Termin passte nicht.
Aber dann kam der Abend an dem wir ein Zimmer buchten. Ein spezielles BDSM-Zimmer- Ich war noch nie dort. Wir hatten es für vier Stunden. Es war in meiner Heimatstadt. Nach der Buchung bekam man einen Code und konnte ohne jemand zu treffen dort hingehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelangten wir dann in die Kellerwohnung.
War wirklich schön da. Weiße Wände, die Einrichtung aus dunklem Holz. Sah sehr ansprechend aus. Wir liefen durch die verschiedenen Räume und sahen uns alles an. Im ersten Raum war eine Küche und eine Sitzecke. Dahinter im zweiten Raum stand in der linken hinteren Ecke ein Holzpranger. An der Wand daneben ein Holzgestell zum Festbinden. Vorne im Raum ein Schrnak mit Peitschen, Klemmen und Dildos. Auch die anderen Räume waren ansprechend.

Mein einziges Problem war, dass ich nicht genau wußte, wann meine Tage kommen. Er hatte mich aber so sehr bekniet vorher, dass ich eingewilligt hatte, dass wir uns an diesem Abend treffen. Ich sagte zu Maxi, dass sie eigentlich schon da ein müssten und auch jeden Moment kommen können. Als wir uns alles angesehen hatte, ging es darum, wer in welche Rolle schlüpfen wird. Da ich wenn etwas noch nicht gemacht habe immer etwas unsicher bin, wollte ich nicht so recht in die dominante Rolle schlüpfen. Ungewohnter Ort, das erste Mal mit ihm, zuviel.. Also ergriff er die Initiative.. er küsste mich und auch das kann er großartig. Ich hatte bei ihm keine Sekunde Zweifel, dass er nicht gut in der dominanten Rolle sein würde. Oh ja, wie habe ich das vermisst. Viel zu lange habe ich es nicht gehabt.

Ruckzuck war ich oben herum nackt und er verpasste mir eine Augenbinde. Mein Körper war wie elektrisiert, als ich nichts mehr sah. Ich hatte mich so sehr danach gesehnt mich wieder in das Spiel der Dominanz und Unterwerfung zu begeben, mit jemandem der es beherrscht, der weiß was er tut. Der auf meinen Körper steht, der danach gesucht hat. Hoffentlich würde ich meine Tage nur nicht währenddessen bekommen. Er zog mich komplett aus und ich war gespannt, was er nun vor hatte mit mir. Er führte mich in die Mitte des Raumes und ging zu dem Schrank mit den Utensilien… Ich versuchte zu hören, was er mit mir anstellen würde..