Der letzte Abend im Liebesnest

Das Liebesnest ist Geschichte.
Die Wohnung, die mehr als ein halbes Jahr der Anker unserer Leidenschaft war, ist nun nicht mehr da. Ich werde sie nie wieder betreten. Das hat mich schon ein wenig traurig gemacht und ich habe das ein oder andere Tränchen vergossen. Wegen einer Wohnung heulen, bekloppt. Aber irgendwie war es halt „unsers“. Das Liebesnest von Mr. Bondage und mir.
Wir wollten uns gebührend verabschieden und er hatte mich nach einem Spieldate für den letzten Abend gefragt. Darüber freute ich mich wirklich sehr. Das klang sehr verheißungsvoll. Aber wie das Leben manchmal so spielt…
Mr. Bondage hatte die letzte Woche im Liebesnest auch dazu genutzt, sich nochmal zum Fesseln mit einer anderen Frau zu treffen. Das verstehe ich, denn mit dem Umzug hat er dazu nicht mehr so leicht die Gelegenheit. Aber er startete dadurch schon mit einem Schlafdefizit in unseren Spiele-Date-Abend. Darüber hinaus ist er bis über beide Ohren mit Arbeit eingedeckt. Am letzten Abend rief er mich aus dem Auto an, als er auf dem Weg zurück in meine Stadt war und sagte mir, dass er einen Überraschungstisch für uns reserviert hatte. Wir würden als Erstes also Essen gehen. Auch sehr schön. Ich freute mich darauf. Das Restaurant war wirklich schön. Essen gut. Dazu gab es Wein, was wirklich sehr ungewöhnlich ist, weil Mr. Bondage nur sehr selten Alkohol trinkt.

Als wir zurück in die Wohnung liefen war es schon ziemlich spät am Abend geworden. Dort angekommen gab es unser Ritual. Ich ziehe mich komplett nackt aus, um ihn dann auszuziehen. Mit den Schuhen beginnend. Am Ende standen wir nackt voreinander. Wir knutschten und fassten uns an. Er war schon steif. Das reizte mich so sehr, dass ich mich mitten im Eingangsbereich niederkniete und anfing ihn zu blasen. Dabei guckte ich ihm in die Augen. Er war sehr angeturnt. Das ließ mich hoffen, dass wir intensiv spielen würden. Insgeheim hoffe ich, dass er mich doch nochmal an seinen Schrank fesseln würde. So wie beim ersten Mal, als es schiefgegangen war. Er dirigierte mich ins Schlafzimmer und stieß mich aufs Bett. Ich lag Bäuchlings auf dem Bett und wartete ab, was nun passieren würde. Mr. Bondage nestelte in seiner Spieletasche herum. Das klang vielversprechend. Stellte das Gleitgel auf den Nachttisch. I like that. Ich jubelte innerlich, dass er mich bespielen würde. Dann spürte ich schon, wie er sich mit dem Gleitgel an meinem Hintern zu schaffen machte. AHH, er wollte seinen Wunsch mich mal in den Hintern zu ficken wahr machen. Er verteilte das Gleitgel gut. Dann zog er sich ein Gummi über. Er legte mir ein Kissen unter das Becken, so dass mein Hinter weiter in die Höhe ragte. Dann spürte ich den Schwanz an meinem Hintern. Er hatte nicht wirklich versucht mich vorzudehnen, ich hatte so meine Zweifel, dass er dann Erfolg haben würde.
Er versuchte kurz, ob er mich so nehmen konnte. Aber die Kombination aus meinem einigermaßen kurvigen Hintern, seinem leichten Bauchansatz machten die Sache ein wenig kompliziert. Auf kompliziert hatte er aber in seinem angegeilten Zustand keine Lust und drehte mich auf den Rücken. Dann klassisch Missonarsstellung. Der Arschfick muss noch ein wenig warten. Er fickte mich intensiv. Es gefiel ihm auch wenn er nicht dabei kommt. Es gefiel mir, auch wenn ich nicht dabei komme. Nachdem er mich intensiv gefickt hatte, kletterte er von mir runter und legte sich zum Entspannen neben mich und kuschelte sich an mich hin. Und es dauerte keine 30 Sekunden, bis ich ein Schnarchen vernahm. Aber ich war ihm gar nicht böse. So läuft das Leben eben manchmal. Ich deckte ihn zu und steckte sein Handy ans Ladegerät. Dann holte ich meine Ohropax und versuchte neben ihm einzuschlafen. Ich musste lachen. So hatte ich mir den letzten Abend nicht vorgestellt. Aber das ist ungefähr so, wie wenn Silvester der tollste Abend des Jahres sein soll. Das klappt nie. Zu viele Erwartungen hatte ich gehabt.
Der letzte Abend im Liebesnest: Eingeschlafen mitten im Sex. Legendär. Fast. Nach der Nacht kommt ja noch der Morgen.

Runde zwei, der Pool und der Barkeeper

Der Soldat und ich kamen zurück an die Bar und trafen dort wieder meine Freundin Elisa. Sie hatte sich wie es schien nicht gelangweilt, sondern sich mit dem einen oder anderen Mann unterhalten. Der Soldat und ich lachten noch ein wenig über das eben Erlebte. Vor Allem darüber, dass wir das mit dem Eimer in der Tür nicht gewusst hatten. Irgendwie war ich noch nicht so recht befriedigt und er hatte auch noch Lust. Noch dazu war ich mir nicht sicher, dass ich nochmal jemanden finden würde, auf den ich Lust hatte. Also beschlossen wir es nochmal zu versuchen, dieses Mal mit dem Eimer in der Tür. Wir gingen also schon ein paar Minuten später wieder nach oben und beschlossen am Ende wieder in die gleiche dunkle, etwas versteckt gelegene Höhle zu gehen, in der wir am Anfang schon gewesen waren.

Immerhin wussten wir dieses Mal schon, wie das mit dem Küssen zwischen uns beiden funktioniert. Und der Eimer schien Erfolgversprechend. Es waren zwar Zuschauer da, aber die blieben dieses Mal vor der Türe. Es gelang uns die anderen auszublenden. Knutschen, fummeln, blasen und dann beschlossen wir, dass wir Sex haben wollten. Er angelte sich ein Kondom zog es an und fickte mich. Ich massierte mir mit den Fingern den Kitzler und kam so relativ schnell. Am Ende kurz vor seinem Orgasmus war dann doch noch ein Mann in unsere Höhle geklettert und hatte sich langsam an uns heran gerobbt. Das war ein wenig nervig. So dass wir dann doch noch sagen mussten, dass er nicht mitmachen darf. Aber der Soldat kam dann trotz der Ablenkung noch. Es war schön. Aber auch von beiden Seiten sehr zielorientiert. Wir wollten ficken, ohne große Umwegen und das hatten wir getan. Anziehen, duschen und zurück an die Bar.

Mein Freundin Elisa und ich waren ja schon ziemlich früh in den Club gegangen. Als ich dann mit dem Soldaten zurück kam, war es gerade so 20 Uhr und der Abend war noch jung. Mittlerweile war noch ein Freund von uns dazu gekommen. Der Soldat, verabschiedete sich unmittelbar nach dem Sex und ging nach Hause. Elisa fragte, ob ich denn nicht die Nummer von ihm hätte haben wollen. Darüber hatte ich gar nicht nachgedacht. Für mich war es völlig okay, dass er sich verkrümmelt hat. Ich habe mir auch nicht seinen Namen gemerkt. Es war okay so wie es war. Nettes Gespräch, kurzer Fick und gut. So konnte ich nun einfach einen netten lustigen Abend mit meinen Freunden haben.

Wir aßen ein wenig, tranken und sahen uns die anderen Menschen an. Es gibt da wirklich alles. Dick, dünn, gut angezogen, komische Klamotten, geschmackvoll, alt und jung. Die Mischung ist wirklich interessant. Ich würde ja vieles von dem was die anderen da so anziehen aus ästhetischen Gründen nicht tragen, aber jeder soll das so machen, wie er es gerne hätte. Zwischendurch drehten wir immer mal wieder eine Runde durch die Zimmer um zu schauen, was da so im Gange war. So einiges. Die vielen Soloherren bekamen auch immer mal wieder die Gelegenheit sich zu beteiligen. Und ich hatte das Gefühl, dass je später der Abend wurde, desto geringer wurde der Druck und desto weniger nervig wurden die Handtuchträger.

Elisa kannte von früheren Besuchen einen wunderhübschen netten durchtrainierten schwarzen Mann, der noch dazu gern Frauen den Rücken massiert. Zumindest fädelte Elisa ein, dass wir nach einander eine wunderbare Rückenmassage bekamen. Ich traute dem Braten am Anfang ja nicht und war mir sicher, dass er eine Gegenleistung dafür haben wollte. Aber er wollte wirklich nicht. Zu cool einfach. Noch eine Massage bekommen, einfach so. Es fing an mir zu gefallen. Netten Typ abgeschleppt, Massage bekommen, All-inclusive-für wenig Geld, da kann man nicht meckern.

Und ich konnte mich im Laufe des Abends noch davon überzeugen, dass das Prinzip „zu Geben ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten“ meistens dazu führt, dass der Gebende reichlich belohnt wird. Der leckere Masseur konnte sich jedenfalls nicht über zu wenig Sex beschweren.

Gut durch geknetet beschloss Elisa, den Clubeigenen Pool zu entern. Ich hasse ja baden eigentlich. Bade vielleicht zweimal im Jahr. Aber ich ließ mich überreden mit in den Pool zu klettern. Da saßen wir dann zu dritt, Elisa, unser Freund und ich.. Bis noch ein Typ kam und einfach mitreinkletterte.. Dann war es ziemlich eng.. Aber so ein wenig unter Wasser fummeln war schon ganz nett. Ich streichelte mal Elisas Beine und mal die Beine unseres Kumpels. Der auch wirklich ganz niedlich ist. Lange hielt ich es aber trotz netter Begleitung nicht in der Wanne aus und flüchtete. Ich duschte mich und zog mir wieder mein Kleid an. Ich hatte das Gefühl, dass sich was zwischen Elisa und unserem Kumpel etwas anbahnte und beschloss mich zu verkrümmel um nicht im Weg umzugehen. Ich ging wieder nach unten und setzte mich allein an die Bar.

So ganz allein als Solofrau. Ich war gespannt, was passieren würde. Ich wollte gar niemanden kennenlernen. Wollte eigentlich auch gar nicht kommunizieren. Mittlerweile war der Abend schon ein wenig fortgeschrittener. Der Druck bei den meisten Männern war abgebaut. Und ich strahlte vermutlich auch aus, dass ich nicht aufgerissen werden wollte. So wurde ich ziemlich in Ruhe gelassen. Und kam mit dem wirklich gutaussehenden schwarzen Barkeeper ins Gespräch. Wir flirteten, es gefiel mir. Er fragte mich dann heimlich nach meiner Nummer. Ich war mir nicht sicher, ob er das nicht eben bei jeder Frau machen würde und überlegte, ob ich sie im wirklich geben wollte. Aber ich hörte auf mein Bauchgefühl und schrieb die richtige Nummer auf. Wir wollten uns mal auf einen Drink treffen. Haha, ich reiße in einem Swingerclub einen Mann auf, mit dem ich erst mal einen Trinken gehen will. Auch gut. Sowas mag ich ja..

Nach einer ganzen Weile kamen meine beiden Freunde dann grinsend wieder. Ich hatte Recht behalten. Es war was gelaufen. So gingen wir am Ende alle zufrieden nach Hause.

Warum verhüten Männer über 40 deutlich weniger freiwillig?

Diese Frage habe ich mir im Laufe meiner sexuellen Erfahrungen öfter mal gestellt. Es gilt natürlich nicht für alle Männer über 40, aber meine Erfahrungen zeigen, dass ich bei den älteren Männer viel mehr dahinter sein muss, dass sie auch ein Kondom benutzen, während die jüngeren Männer in meinem Alter oft einfach automatisch welche bereit gelegt hatten.

Das Erlebnis, dass mich vor Kurzem mal wieder darüber nachdenken ließ war ein neuerliches Treffen mit Mark. Mit ihm hatte ich Anfang des Jahres mal einen netten Ausflug an einen See gemacht, dabei waren wir uns in seinem Auto näher gekommen.

Danach habe ich lange nichts von ihm gehört, dachte schon er hätte kein Interesse mehr. Nach ein paar Monaten meldete er sich völlig aus dem nichts wieder und erklärte seinen sehr plötzlichen Kontaktabbruch mit einem kurzfristigen beruflichen Aufenthalt im Ausland. Da ich nicht nachtragend bin, war es mir am Ende auch völlig Wurscht was er in der Zwischenzeit getrieben hatte. Da wir bei unserem ersten Treffen im Auto von Fußgängern gestört wurden, verabredeten wir uns dieses Mal in einem Hotel. Er war schon vor mir dort und erwartete mich bereits im Zimmer. Er hatte mir die Zimmernummer geschickt.

An sich war an unserem Date nichts ungewöhnlich. Ich kam dort an, wir knutschten, zogen uns gegenseitig aus und schickten uns an miteinander Sex zu haben. Während des Vorspiels lag er dann irgendwann auf mir drauf und kam meiner Muschi mit seinem Schwanz schon sehr nahe. Aber da dachte ich mir noch nicht viel. Irgendwann fragte er dann, ob wir miteinander schlafen wollten. Ich sagte ja und dachte, dass er dann von mir runterklettern und das Kondom rauszaubern würde. Aber nix da. Bevor er in mich eindringen wollte, unterbrach ich und fragte ihn nach Verhütung. Er fragte mich dann, ob er denn nicht ohne dürfe. Ich war perplex und sagte: „ÄHH Nein!!!“ Eigentlich ein Moment zum Abbrechen und Anziehen. Allerdings wäre mir das auch zu abrupt gewesen und da er dann auch gleich aufstand und ein Kondom aus seiner Jacke holte, blieb ich.

Wir hatten noch okayen Sex, aber irgendwie war die Kondomdiskussion auf beiden Seiten ein Stimmungskiller gewesen. Er ging dann bald. Ich machte es mir noch ein wenig im Hotelzimmer gemütlich, duschte ausgiebig. Wenn er es denn schon gezahlt hatte, konnte ich ja noch ein wenig dableiben und über die Frage nachdenken, was ihn den bei der Kondomnummer geritten hatte. Beim ersten Mal hatte er noch ganz vorbildlich das Kondom ungefragt gezückt und dann wollte er ohne vögeln?

Das Phänomen ist mir vor Allem beim Männern über 40 aufgefallen. Mit keinem der Männer in meinem Alter habe ich je darüber sprechen müssen, da war das selbstverständlich. Ich habe versucht mir zu erklären, was die Herren reitet. Meine Generation ist ja von Kindesbeinen an mit den „Gib Aids keine Chance“- Kampagnen groß worden. Die waren legendär und ich hatte die zum Teil in meinem Kinderzimmer hängen, so mit 12. Es kann durch aus sein, dass die Generation, die nochmal zehn Jahre älter ist, ihre ersten sexuellen Erfahrungen noch in der Zeit vor HIV gemacht hat und man es ihnen nicht so sehr eingetrichtert hat.

Aber unabhängig davon wissen die meisten, dass ich ein relativ ausschweifendes Sexleben habe, da wäre es noch einmal mehr sehr beknackt nicht zu verhüten. Und ja, neben den ganzen Krankheiten bin ich auch einfach noch im gebärfähigen Alter. Finde ich verrückt, dass sie sich dann auch noch drauf verlassen, dass ich zusätzlich noch Empfängnisverhüte.

Denkt man sich ab einem bestimmten Alter, dass es einen eh nicht mehr erwischt, oder dass es dann nicht mehr besonders viel ausmacht, wenn man sich doch mit etwas ansteckt? Sie die Medikamente so gut geworden, dass HIV den Schrecken verloren hat? Oder ist es eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung, die die Männer verleitet auf Verhütung zu verzichten? Liegt es daran, dass die meisten eigentlich schon verheiratet sind und sich über die letzten Jahre daran gewöhnt haben, ohne Kondom Sex zu haben und es dann komisch finden nun wieder eines benutzen zu müssen?

Während ich das so aufschreibe, klingt das so als hätte ich es schon mal aufgeschrieben, kann aber auch sein, dass ich mich einfach mit jemandem darüber unterhalten habe. Und derjenige hat dann wohl gemeint, dass es ab einem gewissen Alter schwieriger wird seinen Schwanz steif zu halten und Kondome wären dem nicht zuträglich. Ich kann das nicht beurteilen, weiß auch nicht wie es sich anfühlt, wenn das beste Stück in so einem Gummiding steckt. Jedenfalls ist meine persönliche Erfahrung, dass die älteren Herren eher versuchen ohne Verhütung zum Zug zu kommen, als die jüngeren.

Natürlich ist es unverantwortlich, vor Allem auch mit Partnerin. Darüber will ich gar nicht mehr schreiben. Ich hätte es nur gern verstanden.

Mark und ich hatten seitdem keinen Kontakt mehr und ich gehe auch davon aus, dass das so bleiben wird.

Maskenverweigerung

Ich klettere auf sein Bett. In dem Schlafzimmer von Mr. Musik hatte ich beim ersten Mal schon sehr wohl gefühlt. Schönes Licht, klare Linien, schöne Bettwäsche.

Ich hatte immernoch das Bondage um die Brust gebunden. Um mir wie befohlen ein Kissen unter den Hintern zu legen, musste ich die Überdecke zur Seite machen. Ich legte mich mit dem Kissen unter dem Hintern hin. Dann sah ich mir die schwarze Haube, die Mr. Musik mir im Wohnzimmer in die Hand gedrückt hatte nochmal näher an. Sie war komplett dicht nur an Nase und Mund hatte sie relativ kleine Stoffgitter/Ösen zum Atmen. Am Hals konnte man die Maske zuziehen.

Ich überlegte hin und her. Alles was mir Atemkontrolle zu tun hat, liegt mir schon so gar nicht. Da müsste ich mich schon gut im Griff haben, um nicht panisch zu werden. Und für so eine Herausforderung kannte ich Mr. Musik noch zu wenig. Nein, das war mir zu krass. So viel Vertrauen hatte ich einfach noch nicht. Da ich nicht wußte, wie lange Mr. Musik sich Zeit lassen würde um ins Zimmer zu kommen, musste ich mich entscheiden. Abbrechen und ein Gespräch, oder einfach hinlegen unkommentiert ohne die Maske auf dem Kopf. Ich entschied mich für zweiteres. Schließlich wollte ich noch Sex, ich hatte Lust. Ich legte mich auf dem Rücken mit so weit gespreizten Beine, wie ich konnte. Mit dem durch das Kissen angehobene Becken, muss das ein wahrlich einladendes Bild für ihn beim Betreten des Raumes abgegeben haben. Mit der ihm entgegenleuchtenden Muschi. Die Maske lag einfach neben meinen Kopf.

Ich war gespannt, wie er reagieren würde, weil ich mich gegen die Maske entschieden hatte. Ich lag also da mit gespreizten Beinen und wartete und überlegte mir noch, ob ich irgendwie bemerkbar machen sollte, dass ich fertig bin. Aber er hatte nichts gesagt. Also blieb ich einfach liegen. Merkte wie ich feucht wurde. Mich meinen Gedanken hingab. Das Bondage um meine Brüste spürte.  Er kam, zog sich ein Gummi über und fickte mich.. Die Stellung mit dem angehobenen Becken ist sehr reizvoll. Falls er sich über die nicht angezogenen Haube wunderte, ließ er sich das nicht anmerken. Es blieb völlig unkommentiert. Aber ich war mit dem Kopf nicht ganz bei der Sache. Er hatte das wohl gemerkt und befahl mir mich hinzuknien. Er wollte mich doggy nehmen. Er versuchte es anal. Das funktionierte erwartungsgemäß nicht und ich bat ihn aufzuhören. Dann fickte er mich normal und nahm die Bondageschnur in die Hand. Wie ein Pferd an der Leine. Das fühlte sich geil an. Ich versuchte mich mit der Hand zum Orgasmus zu bringen, aber es ging nicht. Ich konnte gerade nicht kommen. ich hab keine genaue Ahnung, woran es lag. Ich sagte, dass es gerade nicht geht. Er zog sich zurück.

Er war komplett durchgeschwitzt und ging ins Bad um sich zu erfrischen. Ich hatte mich unter die Decke gelegt. Er kam zurück und wir kuschelten und redeten. Ich hatte immernoch das Bondage um die Brust. Und sagte, dass mir das ein gutes Gefühl gibt. Das es schön ist. Nach ein paar Minuten kribbelte es zwischen meinen Beinen, ich wurde total scharf. Obwohl gar nichts explizietes passierte. Jetzt war ich wohl soweit. Er präparierte sich wieder und nahm mich dann in einer ungewöhnlichen Stellung. Ich lag auf dem Rücken. Ein Bein auf dem Bett, das andere in der Luft an seiner Brust. Also der obere Teil meines Rückens war auf dem Bett der untere Teil seitlich verdreht. Aber die Stellung war geil. Ich war nur zu ungeduldig zu warten, ob ich ohne meine Hand kommen würde. Ich massierte meinen Kitzler und wir kamen beide gleichzeitig ziemlch heftig.

Das ließ mich schmunzeln. Wofür manche Paare eine ganze  Weile üben müssen, das bekamen wir beim zweiten Mal Sex ganz selbstverständlich hin. Ich klettere wieder unter die Decke und ließ den Orgasmus noch nackwirken. ich fühle mich wohl beim ihm. Dann bat ich ihn, mich los zu binden. Ja, Bondage mag ich. ich hoffe, dass sich das wiederholen lässt.

Eher Seekrank als Orgasmus…

Ich saß immernoch ziemlich aufrecht auf der Kante der Massageliege. Das Pärchen war mittlerweile im oder neben dem Bett zugange. So genau konnte ich das nicht zuordnen.  Es war beruhigend mitzubekommen, dass ich nicht die einzige bin, die kaum spricht, wenn sie in der Rolle ist. So war von ihr eigentlich nicht viel zu hören. Nur von ihrem Partner der immer mal wieder Anweisungen gab.

JD kniete sich irgendwann vor mich und fing an mich zu lecken.  Huuuii, er kann das. Mit FIngern und Zunge versuchte er mich zu eniem Orgasmus zu bekommen. Völlig unmöglich in dieser Körperposition. Ich kann mich im Sitzen einfach nicht fallen lassen. Mal schauen, ob mir das irgendwann noch gelingt. Allerdings wohl nicht, wenn noch andere Menschen im Raum sind.  Aber JD kannte mich mittlerweile so gut, dass ihm klar war, dass das so nichts werden würde. Also ließ er von mir ab und half mir aufzustehen. Ich war gespannt, wie es weitergehen würde. JD hatte mit Sicherheit schon im Sinn, was er nun mit mir anstellen würde und ich hoffte, dass er mich nicht in die Schaukel packen würden. Aber gerade wo ich es mir dachte, da nahm er mich schon an den Händen und ging mit mir Richtung dieser Schaukel.

Verdammt, es kann einfach nicht irgendwie sexy aussehen, wenn man mich mit verbundenen Augen in dieses Ding packte. Also eigentlich weder der Akt des Einsteigens, noch des Drinnenhängens. Aber ich hatte ja nichts zu melden und wenn der Mann des anderen Paares seine Rubensfrau da manchmal reinpackt, dann kann es bei mir auch schlimmer aussehen..

Trotzdem war es ein komisches Gefühl von JD und dem anderen Mann in die Schaukel gehievt zu werden. Ein Band war knapp unter meinem Hintern, das zweite an meinem Rücken.  Dann packten sie meine Füße nach oben und steckten sie in Schlaufen. Meine Hände waren noch frei. Erst hielt ich mich damit einfach irgendwo an der Schaukel fest. Nachdem JD meine Füße festgemacht hatte, machte er sich auch gleich dran, mich zu nehmen. Stellte sich zwischem meine Beine und drang in mich ein.  Der andere Mann stellte sich hinter meinen Kopf und  nahm meine Arme und zog sie zurück. Als ob er sie hinter meinen Rücken sollten. JD fickte mich und der Mann sorgte am Anfang dafür, dass die Schaukel und ich auch wieder in Richtung JD glitten, wenn er mich quasi weggestoßen hatte.

Aber er begab sich relativ bald wieder zu seiner Partnerin. Zum Glück, denn dann konnte ich mich mit meinen Hädnden wieder an der Schaukel festhalten. JD fickte mich unter den Worten: „Du geiles Stück magst es doch mir so ausgeliefert zu sein. Wenn ich dich einfach ficken kann“. Nachdem ich die ganzen „O Gott ich seh in dem Ding doch völlig albern aus“-Gedanken endlich aus meinem Kopf verdrängt hatte, versuchte ich es zu genießen. Die geilen tiefen Stöße von JD. Aber es ging nicht. Das Geschaukel mit verbundenden Augen machte mir einfach einen flauen Magen. JD und ich hatten schon mal Sex gehabt auf einer Art Holbrettschauckel. Da ging das ein wenig besser, weil dieses Ding eigentlich nur vor und zurück schaukelte. Aber diese Liebesschaukel konnte in jede Richung schaukeln. Je nachdem, wie JD mich stieß. Ohne Augenbinde hätte es vielleicht funktionieren können. Aber so war ich mehr damit beschäftigt nicht seekrank zu werden, als dass mich JD zu einem Höhepunkt hätte treiben können. Ich hätte auch nicht mit der Hand nachhelfen können, weil die Position meiner Beine auch keine Mitarbeit meines Beckenbodens zugelassen hätten. Zur Erheiterung von JD meinte ich dann auch irgendwann, dass ich nicht kommen, sondern nur Seekrank werden würde. Er lachte und meinte nur in Richtung des anderen Mannes: “ Siehst du, dass meine ich.“ Das bezog sich auf die Gedanken, die immer so in meinem Kopf vorgehen.

JD erlöste mich aus der Schaukel und ich musste nach dem Aufstehen erst mal einen Moment stehen bleiben, so dass sich das Blut wieder richtig im Körper verteilen konnte. Dann brachte er mich zum Bett und ich durfte mich einfach auf den Rücken legen. Nachdem er mich noch ein paar Stöße lang gefickt hatte, ließ er von mir ab. Er ging Richtung Spielzeug und ich war gespannt was passieren würde. Dann konnte ich es hören. Das Summen. Er hatte sich einen Massagestab geangelt. Er hielt in einfach an meinen Kitzler und ließ nicht locker. Mein Körper, mein Beckeboden spannte sich an und entspannte sich dann wieder, so dass es einen passenden Rhythmus ergab. Dann kamen die großen Wellen und ich kam richtig heftig..

Und bekam eine Pause von JD..

 

Heißer Sex, Tränen und ein kaputtes Weinglas

Mein erstes Date mit diesem Mann, liegt schon ein paar Tage zurück.

Ein Date mit vielen Gefühlslagen. Auch ein Date, dass ähnlich wie beim Österreicher ein wenig Vorlauf hatte. Mr. Musik, kein Musiker, aber Musik studiert. Auch er war ein wenig penetrant, hatte nicht locker gelassen, bis ich mich zu einem Date überreden ließ. Auch er wollte, dass ich ihn zu Hause besuche, ohne erstes Date auf neutralem Boden. Wir einigten uns auf Rotwein und Quatschen und sehen, was passiert.

Ich fuhr zu ihm. Er öffnete. Groß, braune Haare, Brille, Bart.. Gefiel mir, was ich sah. Mir fiel als erstes auf, dass die Wohnung in schönes Licht getaucht war. Er hatte für einen Mann eine wirklich schön eingerichtete Wohnung. Ich fühlte mich gleich sehr wohl. Neben der Couch waren große, schwere Kerzen angezündet. Mr. Musik war ein netter Gastgeber. Bot mir etwas zu trinken an. Ich entschied mich für Tee, einfach weil ich gern Tee trinke. Es lief angenehme Hintergrundmusik. Alles war aufgeräumt, es lag kein Krimskrams herum. Schön einfach.

Wir unterhielten uns, angeregt würde ich es nennen. Ein spannender Mensch, mit dem sich lohnt zu reden. Natürlich ging das Gespräch auch irgendwann um Sex. Um Erlebnisse.. Dann knutschten wir. Er ist ein guter leidenschaftlicher Küsser.  Besonders mochte ich seinen festen Griff in meine Haare. Rrr. Da springt mein Erregungszentrum immer sofort an. Nach und nach fielen die Klamotten und es endete damit, dass er mich auf seiner Couch leckte.. Mit Orgasmus. Woah, guter Einstieg finde ich. Ich revanchierte mich mit genüßlichem Blasen. Dabei saß ich auf der Couch und er stand vor mir. So wie er meinen Kopf anfasste dabei, ließ es auf eine zumindest leicht dominante Ader schließen.  Er ließ mich nicht zu Ende blasen, sondern sagte mir, dass er mich gern ficken würde. Im Bett. Also nahmen wir einen Wechsel ins Schlafzimmer vor.  Auch der Raum war schön eingerichtet. MIt einem schönen Bild an der Wand. Ich legte mich aufs Bett.

Man merkte allem was er tat an, dass er sich irgendwann mal Gedanken darüber gemacht hat. Die Kondome neben seinem Bett, waren in eine Dose verpackt, lagen nicht einfach rum. Das Licht war angenehm. Wohlfühlatmosphäre. Ich lag auf dem Rücken. Er packte mir ein Kissen unter den Hintern, was mein Becken anhob. Es faszinierte mich, dass er wußte was er tut und es so bewußt tat. Wir hatten Sex klassisch in der Missonarsstellung. Überraschend war, dass er mir währenddessen manchmal den Kopf ins Kissen drückte. Das schien ihn anzumachen. Er drückte mit seiner flachen Hand meinen Kopf aufs Kissen. Ich hatte kurz überlegt, was genau ihn dabei anmacht. Ist es einfach eine Dominanznummer, oder wollte er mein Gesicht nicht sehen. Aber ich verwarf die Gedanken schnell wieder und ließ es als eine Handlung stehen, die ihn anmacht und mich jetzt nicht gestört hat. Sie war einfach nur ungewohnt. Er griff auch einmal in Richtung meines Halses. Ein wenig wie Würgen, aber er drückte nicht zu, nur so ganz vage angedeutet.  Schon so ein wenig die härtere Gangart. Dominant. Ich stimulierte meinen Kitzler zusätzlich nach einer Weile und hatte einen Orgasmus.

Wenn ich gekommen bin, friert es mich innerhalb kürzester Zeit, deswegen kletterten wir unter seine Decke und kuschelten. Ich fragte ihn, ob er denn auch gekommen sei und er verneinte.  Er könne immer nur einmal kommen. Danach könne er zwar noch weiterficken, aber kommen könne er nicht mehr.  Deswegen hatte es auch schon Momente gegeben, in denen er Frauen einen Orgasmus vorgespielt habe. Das fand ich sehr witzig. Doch nicht nur ein Frauenthema, das mit den vorgespielten Orgasmen..

Nach einer Weile fingen wir erneut zu knutschen an. Runde zwei war eingeläutet. Er machte sich wieder über mich her. Ich lag noch unter der Decke. Da kletterte er auf mich. Setzte sich auf meine Schultern. Meine Hände waren unter der Decke eingeklemmt. Er drängte mir den Schwanz in den Mund. Ich bließ ihn steif und hoffte, dass er sich nicht zu heftig bewegen würde. Wenn meine Hände nicht frei sind, dann kann nicht selbst regeln, wie tief er mir den Schwanz in den Mund steckt. Vertrauenssache. Er schnürte mir allerdings mit der Decke, die auf mir lag, so ganz leicht die Luft ab. Das ließ mich kurz panisch werden und ich deutete ihm an, dass ich die Decke weit von meinem Hals weg haben wollte. Er reagierte sofort. Aber mich ließ das Gefühl nicht los, dass er Atmenkontrollspielen irgendwie was abgewinnen kann. Ich merkte aber auch, dass das so gar nichts für mich ist.  Allerdings ist das nur eine Mutmaßung, dass er darauf steht, ich habe ihn nicht danach gefragt.

Nachdem ich ihn noch ein wenig geblasen hatte, ohne die Decke an meinem Hals, sagte er, dass er mich von Hinten ficken wollte.  Das turnte  mich mega an. Ich mag seine Art, wie er mir das sagt. „Dreh dich um“.. Bestimmend, aber nicht zu hart. Ich drehte mich um und streckte ihm meinen Hintern entgegen. Ich wollte gefickt werden. Und er gab Gas. Fickte mich heftig. Ich stütze mich so ab, dass ich eine Hand freibekam. Nachdem er mich ordentlcih auf touren gestoßen hatte, nahm ich zum Endspurt meine Hand zur Hilfe. Nach zwei vorangegegangenen Orgasmen, musste ich meinen Kitzler hart bearbeiten um auch dieses Mal wieder zu kommen. Aber es klappte und ich kam nochmal ziemlich ordentlich.

Er war immernoch nicht gekommen. Hatte sich zurückgehalten.. Nachdem er mir eine Pause gewährt hatte, wollte er mich anal nehmen. Ich ließ es ihn probieren, ahnte aber, dass es nicht gehen würde. So viel Vertrauen habe ich noch nicht. Es sollte auch nicht klappen. Als wir die Versuche dann unangehm wurden, bat ihn ihn aufzuhören.  Also musste ich Hand und Mund anlegen, damit er auch noch zu seinem Orgasmus kam. Immerhin stand es 3:0 für mich. Sein Schwanz schmeckte nach Kondom. Ich blies und wichste mit der Hand. Er mag auch härter angefasst werden. Sehr gut, denn das kann ich. Ich umfasste seinen Schwanz so fest ich konnte und wichste ihn. Es dauerte gar nicht allzu lang und dann kam auch er unüberhörbar. Leider war ich nicht so schlau gewesen und hatte mir sein Sperma auf die Brüste gespritzt. Ich beschwerte mich und er sagte nur, dass ich ja das Ding in der Hand hatte und auch anderswo hinzielen hätte können. Wo er Recht hat…

Danach ging ich ins Bad und machte mich wieder sauber. Wir zogen uns Klamotten an und setzten uns wieder auf seine Couch. Dieses Mal ließ ich mich zu einem Glas Rotwein überreden. Wir saßen auf der Couch und quatschen, als ihm plötzlich der Kelch des Glases vom Stiel brach und sich der ganze Rotwein auf Teppich und Couch ergoß. Gott, was ich froh, dass das nicht mein Glas gewesen war. Aber so einen Bruch hatte ich auch noch nicht gesehen. Es brach genau in zwei Teile. Nachdem er mit Salz den Rotwein in den Griff bekommen hatte, kam unser Gespröch irgendwann auch auf Familie und ich erzählte von meinem Opa, der zwei Jahre zuvor gestorben war. Und da passierte etwas für mich Seltsames. Ich saß auf der Couch eines Mannes, denn ich erst seit ein paar Stunden kannte und mit liefen die Tränen. Das war ein schönes emotionales Gespräch. Ich fühlte mich ihm nah, Mr Musiker. Emotional nah. Er tat das genau Richtige, nämlich mir zuhören und sonst nichts. Umarmen hätte ich  nicht gewollt. So war es richtig. Es war schön dazusitzen und in Gedanken an meinen Opa zu schwelgen. Er erzählte auch von seinem. Es war wunderbar. Was ein Abend.  Vom Orgasmus zu Tränen auf der Couch. Ein besonderer Moment.

Ich war mir sicher, dass wir uns bald wiedersehen würden-

 

Beim After-Sex-Bier-Kauf gescheitert

Ein Wunder, dass ich mich mit dem kleinen Österreicher wirklich getroffen habe. Eigentlich war er mir viel zu penetrant, wollte keine Zeit verlieren, kein Date vorher. Lange hab ich mich darauf nicht eingelassen, bis er mich dann eines Abends wieder anschrieb. Ich hatte nichts geplant. War durchaus Abenteuerlustig drauf. Er hatte seine Taktik nicht geändert. Er wollte, dass ich zu ihm nach Hause komme. Aber an diesem Abend sagte mein Bauchgefühl „Go“ und ich sagte zu. Auf seinen Vorschlag, er könnte mir ja nackt die Türe öffnen und wir vögeln dann gleich wild, bin ich allerdings nicht eingegangen.  Meine Bedingung war, dass wir ein Glas Wein trinken und quatschen und dann sehen, ob die Chemie stimmt.

Dann macht mir ein relativ unscheinbarer Typ die Türe auf. Unscheinbar, aber durchaus sympathisch. Nicht besonders groß. Ich war sehr gespannt, wie das Date laufen würde. Sein Dialekt verriet seine Herkunft. Der Österreicher war unterhaltsam. Es gab Wein wie versprochen. Wir saßen auf der Couch und unterhielten uns gut. Damit war der Abend schon mal ganz in Ordnung. Er war eigentlich überhaupt nicht der Typ Mann, dem ich auf den ersten Blick so direkte Mails zutrauen würden. Oder überhaupt spontanen Sex.  Und da ich ja im Erstkontakt immer sehr schüchtern bin (kein Witz), war ich gespannt, ob noch was laufen würde zwischen uns.

Mitten im Gespräch – er saß in der einen Ecke des Sofas, ich in der anderen, also maximaler Abstand – sagte er plötzlich: „Ich habe gerade überlegt, ob ich dich jetzt einfach küsse“. Hehe, guter Eisbrecher: Ich musste lachen. Aber gesagt, getan.. Wir knutschten los. Und er wurde relativ schnell sehr leidenschaftlich. Mir fast ein wenig zu flott. Aber er fasste mir dabei immer fest hinten in die Haare. Hach, wie ich das mag. Er kam schnell auf Touren, zog mich aus. Bis er dann fragte: “ Darf ich dir mein Bett zeigen“. Was ein noch lustigerer Eisbrecher war, weil sein Bett direkt neben der Couch stand.

Bett, weiter leidenschaftliches Knutschen, wild, fummeln und streicheln.. Ja ich hatte Bock. Als ich dann aktiver wurde und mir sein bestes Stück vornahm, gab er deutlich hörbares Feedback: „Ach du scheiße, Oh Schei0e…“ Ich interpretierte das mal, als es gefällt ihm wirklich gut, wie ich ihn mit meinem Mund bearbeitete. Dabei hatte er einen Schwanz der tricky zu blasen ist. Einerseits wegen einer Biegung, andererseits weil er nach unten hin breiter wird. Nach ein wenig heiß blasen, knuschten wir weiter, bis er mich bittend ansah und fragte, ob er in meinem Mund kommen dürfe. Argh, mag ich gar nicht gern. Aber gut. Ich entschied mich dafür, aber kündigte an, dass ich alles wieder ausspucken würde. Ich war gespannt, ob ich es schaffen würde ihn zum Orgasmus zu blasen, weil ich bei seiner Art Schwanz nichr so lange intensiv blasen kann. Aber es ging ganz fix, ich musste nicht viel machen und er kam heftig..Ich hatte alles im Mund und er drückte mit Taschentücher in die Hand zum Ausspucken. Dann lag er völlig gerädert da. Fast so als würde er einschlafen.

Als er sich wieder erholt hatte, bot er mir eine Revanche an. Die ich mit „ehrlich gesagt, hätte ich lieber einen Schluck Wasser“ beantwortete. Wir mussten wieder lachen.

Dann legte er los. Immer wieder spannend, welche Technik Männer so an den Tag legen. Mein Österreicher penetrierte eine Stelle. Von der wich er nicht ab. Er variierte nicht. Die Stelle war schon richtig, aber nix mit rantasten und so..Aber ich habe in letzter Zeit meinen Körper besser kennengelernt. Ich weiß, wie ich mitarbeiten kann, was ich tun muss. Ich brauchte etwas bis ich auf Temperatur war, bis sich mein Körper einen Rhythmus gesucht hat. Aber dann fühle ich die Wellen und wenn ich diesess Gefühl spüre, habe ich mittlerweile auch das Wellenbild im Kopf. Wenn ich mal den Anfang der Wellen gefunden habe und der Mann dann nicht plötzliche alles anders macht, dann komme ich auch ordentlich. So auch in diesem Fall. Seine Zunge pentrierte unablässig meine Perle. Mein Körper glich mit seinem eigenen Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung aus und sorgte dafür, dass der Weg zum Orgasmus führte. Ich kam und embryote mich ein.. Es dauert nach dem Orgasmus gefühlt zehn Sekunden, bis mir dann kalt wird und ich eine Decke brauche. Jetzt lag ich da, so ein wenig als würde ich gleich einschlafen.

Nach einer langen gegenseitigen Streicheleinheit und einem Anblasen meinerseits lief es auf Sex hinaus. Gummi an und los.  Er überredete mich, wie auch immer, dass ich plötzlich auf ihm drauf saß. Allerdings bin ich oben immer so gehemmt, nachdem ich vor ein paar Jahren einem Mann dabei mal ordentlich weh getan hatte. Vermutlich muss mir mal  jemand noch ein paar Reitstunden geben. Ganz geduldig. Ich fühlte mich nicht wohl und fragte ihn nach einem Stellungswechsel.. Dann wurde die Missionarsstellung draus, ganz klassisch. Während er mich fickte, zog er sich immer wieder zurück und leckte mich. Bis er dann sagte, dass er mich von hinten ficken will. Ich kniete mich hin, streckte ihm meinen Arsch entgegen. Er fand es hörbar geil, mich in der Stellung zu nehmen. Und ehe ich mich versah, hatte ich auch noch einen Finger im Hintern stecken. Kurzer „der Kopf geht an“ Moment.. Aber es war so geil.  Ich mag es einfach. Half noch ein wenig nach und wir kamen ziemlich gleichzeitig..

Schöner Abend.. Guter Vanilla Sex, dem ich ja durchaus was abgewinnen kann. Zweite Runde wird folgen..

Auf dem Heimweg versuchte ich irgendwo ein After-Sex-Bier zu kaufen..Sehr schwierig. Alle Tankstellen, die ich anfuhr, verkauften um die Zeit keinen Alkohol. Wie mies, in so einer Riesenstadt.. Hab ja nicht oft Lust drauf, aber an dem Abend wollte ich daheim noch ein Bier trinken. In meiner Verzweiflung bin ich bei meinem Ex vorbei und hab ihm eines aus dem Kühlschrank gemopst. Dem Wohnungsschlüssel sei Dank. Zu meiner Verteidigung, ich packe aber auch immer mal wieder Sachen für ihn in seinen Kühlschrank.

Bewerbungen für einen Blogeintrag

Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mich im Netz umgesehen, was es sonst noch so an Seiten zu dem Thema gibt, also Erfahrungsblogs zum Thema Sex. Irgendwann bin ich auf den Blog eines Mannes gestoßen. Er berichtete fröhlich über seine sexuellen Erlebnisse.. Alles ganz nett.. Doch dann entdeckte ich einen Reiter in seinem Blog mit einem Bewerbungsformular. Ich war völlig perplex und dachte mir noch: „Was ein arroganter Sack“. Frau konnte da ihre Daten eintragen und auch auf welche Art von Erlebnis sie Lust hätte. Nach dem Motto “ Baby werde Teil meiner Geschichte, Schreib deine eigene Geschichte in meinem Blog“..

Ich war und bin mir sicher, dass sich niemals eine Frau darauf bewerben würde. Außerdem glaube ich, dass Frauen bei der Angebotslage im Internet es auch nicht nötig haben. Das meint, bei dem Überangebot an Männern die auf der Suche nach Sex sind, muss Frau sich wohl nicht „herablassen“ und sich bei einem Mann bewerben, der einen Blogeintrag daraus erstellt.

Jedenfalls musste ich wirklich lachen, als ich zum ersten Mal eine Mail bekommen habe, in der sich ein Mann bewirbt Teil meines Blogs zu werden.

Hallo Remi,

hiermit bewerbe ich mich, ein Eintrag in deinem Blog zu werden.

LG

So oder so ähnlich war die Mail. Hihi, aber wieso? Die Wahrscheinlichkeit,dass mein Blog mal berühmt wird und er dann Teil des Ganzen ist, ist so gering, dass es das nicht sein kann. Ich nehm das ja mal irgendwie als Kompliment. Aber ich versteh es nicht. Der will mit mir Sex, völlig egal wie und wer ich bin, nur damit ich über ihn schreibe. Performance abliefern und dann Noten bekommen, oder wie? Das ist lustig. Neues Berufsfeld: Sexperformancetester, stellt Zertifi(c)kat aus.. Oh mann..

Aber so ticke ich ja schon gar nicht. Auch wenn man das aus meinem Blog nicht rauslesen kann. Ich vögle nicht wahllos und ich vögle die Mehrheit der Männer, die mich anschreiben nicht.

Noch so ein Beispiel:

Hi Remi,
hab gerade Dein Profil entdeckt und bin darüber wiederum auf Dein Blog aufmerksam geworden. Sehr spannenend, witzig und unterhaltsam. Hab Lust in Deinem Blog aufzutauchen – soll heißen, will Dich real kennenlernen. Dich von zart bis hart verwöhnen und paar Tage später in Deinem Blog darüber Deine Sicht der Dinge lesen. Finde ich sehr reizvoll.

Vermutlich muss ich wohl langsam aufpassen, dass ich nicht nur um des Blog willens kennengelernt werden will, sondern weiterhin weil ich ich bin. Ich dachte bisher, dass sei nur bei reich oder berühmt ein Problem, nicht bei bloggen..

Guter Sex – Qualvolle Nacht

Nach einer ganzen Weile traf ich mich mal wieder mit einem Unternehmesberater. Hatte ja bis dato eigentlich gute Erfahrungen mit dieser Spezies gemacht. Ich nenn ihn jetzt mal den Sportler. Mitte 30, wirkt ehrgeizig und erfolgreich. Single und optisch genau mein Typ: dunkelhaarig, sportlich, Anzug eloquent aber auch nett.. Ich finde ihn wirklich gut aussehend.

Der Sportler und ich hatten ein wirklich schönes erstes Abendessensdate gehabt. Wir hatten uns gut verstanden und gut unterhalten. Also verabredeten wir uns erneut zum Essen. Bin keine Frau, die auf sich warten lässt, normalerweise. Aber ich hatte die Uhrzeit unseres Dates irgendwie falsch im Kopf gehabt. Ich war auf eine halbe Stunde später programmiert. Zu allem Überfluss fuhr mir dann auch noch die U-Bahn vor der Nase weg. Ich ließ den Armen also geschlagenen 40 Minuten warten.. Immerhin war ich mit einem megaschlechten Gewissen gestraft. Er nahm es zum Glück einigermaßen locker. Wir gingen nochmal Essen und konnten eigentlich da anknüpfen, wo wir beim ersten Mal aufgehört hatte. Es war ein netter Abend im Italiener. An dessen Ende ich noch einen Latte Macchiato trank. Das sollte ich später noch sehr bereuen.

Kurz vor Ende des Essens fragte er mich dann, ob er mich noch mit nach Hause nehmen dürfe. Das war süß formuliert. Er wohnt ein wenig außerhalb, so dass schnell klar wurde, dass wenn ich mitfahre, ich auch übernachten müsste.. Verdammt, keine Zahnbürste eingepackt. Sonst zwar auf Sex (Immerhin :-)) eingestellt, aber nicht darauf die ganze Nacht zu bleiben. Aber gut. Nachdem ich Bock auf den Leckerbissen hatte, nahm ich das in Kauf. Und warnte ihn noch vor, dass ich unruhig schlafen würde..

Die Wohnung des Sportlers war sehr cool. Dachgeschoss, spannend geschnitten. Gefiel mir saugut. Allerdings sah man ihr an, dass sie eine Junggesellenbude war. Eher pragmatisch eingerichtet..

In meinem Notizbuch liest sich das, was dann passierte so: Knutschen – Ausziehen – Bett – geiler Arsch..

Ja wir begannen zu knutschen und uns auszuziehen, dann landeten wir relativ schnell im Bett und mir fiel auf, dass der Sportler wirklich einen geilen Arsch hatte. Prachtexemplar. Vergleichbar mit denen von JD und Tom.. Mjiam..

Danach steht da lecken und Blowjob..

Nachdem wir im Bett gelandet waren, begab er sich irgendwann auf Tauchstation und begann mich zu lecken. Ich weiß ja nicht, wie lange das noch dauert, bis ich mich nicht mehr frage, ob ich wohl gut schmecke oder nicht. Das Feedback der meisten Männer ist in der Tat „Du schmeckst gut“. So auch in diesem Fall. Manchmal wünsche ich mir in diesem Moment ein Mann zu sein. Denn ich habe eigentlich noch nie das Gefühl gehabt, dass sich Männer großartig Gedanken darüber machen, wie ihr Schwanz beim Blasen wohl schmecken wird. Jedenfalls habe ich mal wieder darüber nachgedacht, so dass es einen Momente dauert, bis ich auch genießen konnte, was er tat.. Ich revanchierte mich auch brav fürs Lecken bei ihm und blies ihn. Und durfte feststellen, dass er gutaussehender Sportlertyp nicht rasiert war.

Das machte mich stutzig, weil es irgendwie nicht ins Bild passte. Zu allem Überfluss stand er darauf, die Eier geleckt zu bekommen. Das ist an sich nicht verkehrt und ich mache es ja auch gern. Aber in dem Fall hat es mich wirklich kurz Überwindung gekostet über die nicht rasierten Eier zu lecken. Das erinnerte mich doch die Zeit, als ich  Anfang 20 war und die Männer noch nicht rasiert waren. Damals war eine ganz übliche Handbewegung beim Blowjob sich irgendwelche ausgefallenen Haare aus dem Mund zu angeln.. In meiner Erinnerung kam das zumindest öfter mal vor. Das ließ mich ein wenig schmunzeln..

Als nächstes steht in meinem Büchlein Lecken und anblasen..

Das Spielchen wiederholte sich.. Anblasen auch deswegen, weil es mir nicht gelang, ihm zum Kommen zu blasen. Wobei ich mich dunkel erinnere, dass er gesagt hat, dass er beim Blasen nur selten kommt. Dann hatten wir Sex..

Mein Notizbuch sagt: kann ewig.. Wundvögeln..

Ich glaube wir haben es uns beide am Ende nebeneinander selbst gemacht und es war auch okay. Ich hattte einen Orgasmus und er auch. Der Sex mit ihm hat mir gefallen, das ist mir hängen geblieben wenn auch nicht die Details.. Ich tue ihm mit der Beschreibung unseres Sex ziemlich Unrecht. Denn ich hatte Spaß, aber das was danach passiert  hat das ein wenig überdeckt. Was daran lag, dass es mir in der Nacht unfassbar schlecht ging..

Ich schlief sauschlecht.. Erst war mir  lange zu heiß, dann hatte ich krasse Magenkrämpfe.. Wälzte mich die ganze Nacht hin und her.. War mehr wach als dass ich geschlafen hatte. Hatte schlechte Träume.. Hab bestimmt geredet, gewimmert oder auch gepupst in dieser Nacht. Ich weiß nicht, was er davon mitbekommen hat. Und vermutlich will ich es  besser auch gar nicht wissen.

Wir hatten auch noch irgendwie Sex am Morgen. Ich frag mich im Nachhinein, wie ich das hinbekommen habe. So am Morgen ohne frisch Zähne geputzt mag ich ja eh nicht so gern. Aber nach der schlechten Nacht, aussehend wie ein Zombie und so..Zusätzlich mit einem aufgeblähtem Bauch.. Irgendwie ging es wohl und ich hab es ihn auch nicht merken lassen. Wollte nicht, dass er was mitbekommt.

Wir fuhren mit der U-Bahn noch gemeinsam in die Stadt und ich schaffte es mit Krämpfen noch bis nach Hause. Ich wollte auf keinen Fall bei ihm auf der Toilette hängen bleiben, deswegen hatte ich ausgehalten..

Ich bin an dem Tag auch nicht in die Uni gegegangen sondern im Bett geblieben, nachdem ich erst mal eine Stunde auf der Toilette verbracht hatte. Ich hatte wohl einen Laktoseintoleranzschub. Meiner Eigendiagnose nach bin ich wohl nicht genernell laktoseintolerant, sondern nur wenn ich zuviel Milchprodukte konsumiere. Ich hatte an dem Tag des Dates zwei Jogurts und noch einen weiteren Latte Macchiatto gehabt. Die Latte am Abend war dann zuviel gewesen.

Trotzdem stehen die Zeichen auf Wiedersehen und darüber freue ich mich. Ich würd nämlich gern das Ende der Nacht mit einem schöneren Erlebnis vergessen machen.. Es ist schwer knistern zu beschreiben, wenn man am Ende mit Magenkrämpfen auf der Toilette saß..

Mitten im schwäbischen Hausfrauenporno – 3. Swingerclubbesuch

Ich war endlich mal wieder mit meinem Dom verabredet.  Ich freute mich sehr.  Das erste Treffen dieses Jahr. JD und ich hatten beschlossen, dass wir mal wieder in einen Swingerclub gehen wollten. Und zwar in den Club, in dem wir beim ersten Mal waren. Es würde mein dritter Swingerclubbesuch werden.  Untertags in den Club. Geht für ihn nicht anders. Ich bin zwar noch weit davon entfernt ein Swingerclubexperte zu sein, aber die zwei vorhergehende Besuche und die Tatsache, dass ich mittlerweile Klamotten hatte, in denen ich mich wohl fühle, sorgten dafür, dass ich dem Ganzen entspannt entgegen sah.

Ich fuhr also zu ihm und wir trafen uns am Club. Den kannte ich ja auch schon von innen. Wir gingen uns umziehen. Overkneestiefel, hübsche Wäsche und meinen Spitzenkimono. Mein Wohlfühloutfit sozusagen. JD verstand es, mich erst ankommen zu lassen. Guter Plan, denn ich hatte auch gerade 2 1/2 Stunden Autofahrt hinter mir. Wir gingen in den Aufenthaltsraum und aßen und tranken ein wenig.

Nachdem ich mich akklimatisiert hatte, zogen wir los um zu sehen, wo wir spielen wollten. JD sieht einfach so lecker aus und ich bin immer ein wenig stolz, wenn er mich Handchenhaltend hinter sich durch den Club schleppt. Jab, ich hab den leckeren Typen am Start. Der sich auch keine komischen Sachen anzieht. Schwarze Shorts fertig. Wir liefen einmal alle Räume ab. Ich verschwand noch schnell für kleine Mädels und machte mich frisch. Dabei stofte ich mir auch Papier in die Ohren. Ich hatte keine Oropax mit. Aber ich hatte ja von den vorhergehenden Clubbesuchen die Erfahrung, dass ich mit der Geräuschkulisse immer etwas zu kämpfen habe. Nix ist abturnender als unauthentisches Gestöhne..

Der Club war nicht allzu voll, aber auf der großen Spielwiese war eindeutig zu viel los. Außerdem war ich ja noch nie auf einer Nichtpärchenwiese.. Die Pärchenzimmer waren auch belegt und es ging ordentlich zur Sache. Irgendwann entschied JD sich doch für ein Pärchenzimmer mit einer großen Wiese in dem bereits zwei ältere Paare zugange waren. Wir waren noch nie irgendwo dazugestoßen, wo schon Action war.  Ich zögerte und sagte, dass ich nicht so Recht weiß, ob ich da rein will.  Er stellte sich vor mich, befahl mir meinen Schal um die Augen zu binden. Nun in der Rolle als Dom. Augenverbinden auch als ein Teil des Spiels und das Startsignal für die Rollenverteilung. Er sagte noch, dass er glaube, dass die auf der Wiese gleich fertig sein würden. Das sagte mir auch, dass er nicht vor hatte mit ihnen zu spielen.

Als ich die Augen verbunden hatte, befahl er mir meine Sachen auszuziehen. Das fand ich doof.. Erst zieht man sich lecker an und dann doch einfach raus aus den Klamotten. Ich zog meine Stiefel aus und meine Unterwäsche, allerdings ließ sich, um mich wohlzufühlen meinen Kimono an und hoffte, dass er das akzeptieren würde. Tat er.. Puhh..

Wir suchten uns einen Platz auf der Matte, der weitmöglichst entfernt war von den anderen.. Wobei das Papier in den Ohren noch die Entfernung auf der Matte die Sache besser machten. Es war, als wären wir in einem schwäbischen Hausfrauenporno gelandet.. ich weiß bis heute nicht, ob es eine große Show war, oder ob ich meinen Hut vor der Libido der schwäbischen Hausfrau ziehen muss.

JD fing an mich zu verwöhnen, streichelte mich, aber ich war so abgelenkt. Die Vier, die schon bevor wir den Raum betreten hatten offensichtlich wild durcheinander vögelten, lenkten mich komplett ab. Eine der beiden Frauen war besonders laut. Sie wurde offenbar odentlich gefickt und stöhnte dementsprechend..“ Ah, Ahhhh, AHHHHHHH, JAAAAAAAA“  immer lauter, so dass ich dachte: Oh Wow, das war jetzt der Orgasmus.. Aber dann nach gefühlten zehn Sekunden Pause nach dem „Orgasmus“ sagte sie dann: „Jetzt fick mich rischtisch…“ Ich musste die ganze Zeit lachen. JD war auf mich raufgeklettert und fing an mich zu ficken, aber ich konnte mich nicht fallenlassen. Irgendwo zwischen gruseln und Neugierde..  Nach, dem Stöhnen nach zu urteilen, gefühlt drei weiteren Orgasmen dann der verbale Höhepunkt: Die laute Frau: „Helmut, bisch no steif gnug für an Arschfick“…… Jetzt musste ich wirklich lachen und JD auch, während er gerade in mir drinsteckte.  Wie mitten in der Muppetshow und zusätzlich der wirklich unsexy schwäbische Dialekt. Ich konnte nicht anders als unter meinem Schal hervorzulinsen.. Wie bei Dingen, die man sich eigentlich weder anschauen noch vorstellen will, aber trotzdem hinguckt..

Als ich guckte sah ich, dass die Frau in doggy-Haltung und den Mann hinter ihr. Er leckte sie von hinten. Das war nicht schlimm.. Aber er machte so unfassbar laute Schlabbergeräsche..Uhhaaa.. JD merkte, dass bis die von der Matte waren, bei mir eh nichts gehen würde, also kletterte er runter. Es dauerte zum Glück nicht mehr allzulange bis die vier wirklich genug hatte. Während sie die Matte verließen unterhielten sie sich darüber, dass sie beim Sex immer laut sein müssten, sonst würden sie platzen. Ihnen war wohl aufgefallen, dass aus mir wenig Geräusche rauskamen. JD und ich lachten nochmal über das gerade erlebte und waren froh, dass wir dann für uns waren..

Was ein Einstieg in den Clubbesuch.. Ich komme nicht umhin zu glauben, dass das nicht echt war. Entweder ticke ich so anders oder ich  muss nochmal 20 Jahre älter werden, um diese Stufe der Lust zu erreichen..