Leckdate .. und abgeschossen

Ja mein Leckdate.. Tattoos, Glatze, aber netter Typ. Cooles Essensdate gehabt, gutes Gespräch, in dem er ziemlich oft erwähnt hat, dass er gerne leckt. Ich finde es gibt deutlich schlechtere Hobbies.

Ein paar Tage später, als wir uns schrieben, erzählte er mir, dass er beim Arzt war und eine Prostataentzündung hat, weswegen er momentan keinen Geschlechtsverkehr haben sollte, nur lecken sei okay. Also wirklich nur lecken. Daraus wurde ein reines Leckdate. Wie cool. Wir verabredeten uns für einen Abend, an dem ich vorher den ganzen Tag Seminar hatte. Aber ich dachte so zum Entspannen wäre das genau das Richtige.

Er gab mir seine Adresse, ich stand vor der Tür und schrieb ihm eine Nachricht, dass ich nun da sei. Und nichts passierte. Als ich versuchte anzurufen, ging die Mailbox hin. Das wär der Knüller, dachte ich mir. Extra noch eine halbe Stunde Auto gefahren und dann stehe ich da umsonst vor der Tür. Aber eigentlich deutete nichts darauf hin, dass er mich verarscht haben könnte. Ich überlegte mir noch, auf welche der zehn Klingeln ich drücken würde, müsste ich eine auswählen. Dann ging ich erst mal wieder in mein Auto zurück und ging noch mal die Nachrichten und Mails durch. Aber es sprach immer noch nichts dafür, dass er das Date nicht Ernst gemeint haben könnte. Während ich etwa zehn Minuten in meinem Auto grübelte, was der Grund sein könnte, warum sein Handy nicht an ist, beziehungsweise, warum meine Nachrichten nicht angekommen waren, klingelte mein Telefon und er war dran. Uff, also alles gut. Er hat wohl immer mal wieder Probleme mit dem Handynetz. Er sagte mir den Namen auf seinem Klingelschild und ich musste lachen. Denn ich hätte mit meinem Ausschlussverfahren in der Tat die richtige Klingel gewählt.

Mr. Leckdate hatte mir beim Date noch erzählt, dass er es sich nicht abgewöhnen konnte, in seiner Wohnung zu rauchen. Ich dachte mir damals noch, dass es schon nicht so schlimm werden würde. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, als ich die Wohnung betrat. In Zeiten von Nichtraucherlokalen und rauchfreien Diskotheken war ich Rauch überhaupt nicht mehr gewöhnt. Ich hatte den ganzen Abend das Gefühl, dass meine Augen tränen. Sollte ich vorher zumindest über eine potentielle Beziehung nachgedacht haben, war dieser Gedanken spätestens mit Betreten der Wohnung vorbei. Das würde ich nicht aushalten.  Ja, Mr. Leckdate ist mal wieder ein Solomann, deswegen praktischerweise auch das Date zu Hause.

Ich machte es mir auf der Couch bequem, denn wie immer brauche ich meine Zeit um mich zu akklimatisieren. Wir quatschten und er meinte zwischendurch immer mal wieder, dass wenn ich geleckt werden wollten, ich schon meine Hose ausziehen müsse. Aber ich ignorierte das eine ganze Weile..

Irgendwann änderte er seine Taktik und rückte mit seinem Gesicht an meines und wir küssten uns. Guter Kuss, auch wenn Raucher, sollte aber auch der letzte bleiben an diesem Abend. Dann war ich auch willig mich auszuziehen. Shirt, BH, Hose, Höschen, ziemlich flott war ich ganz nackig. Und er begab sich mit einem kurzen Umweg über meine Brüste ziemlich schnell zwischen meine Beine. Ich ließ mich in die vielen Kissen auf seiner Couch sinken. Am Anfang dauerte es, wie immer, bis mein Kopf auch in den Genießermodus schalten konnte. Erst kurz noch gehofft, dass ich ihm auch gut schmecke.. Aber wenn dem nicht so wäre, dachte ich mir, würde er schon aufhören. Zwingt ihn ja schließlich niemand mich zu lecken. Und ja, man merkte ihm an, dass er es gern tut.. gut für meinen Kopf, der sich in einem dauernden Kampf befindet zwischen: „Verdammt, ich brauch ja schon wieder ewig, bis ich mich fallen lassen kann“ und „Wenn du jetzt nicht aufhörst drüber nachzudenken, dann dauert es noch viel länger“. Ja Runde Eins dauerte ziemlich lange. Aber mein Körper gab mehr Feedback, als ich stöhnte. Am Anfang fasste er meinen Kitzler fast zu hart an. Ich war noch nicht geil genug für den Druck, den er ausübte. Aber er traf zunehmend besser, was mein Körper wollte und ich wurde geiler. Mit viel Gefühl in der Zunge und dem gezielten Stimulieren des G-Punkts mit seinen Fingern in mir, gelang Orgasmus 1. Juhu.. Und das Beste, es machte ihm sichtbar Spaß. Also alles was ich zu tun hatte, war, mich auf den Rücken  zu legen und zu genießen. Er wollte nach meinen Orgasmus gleich weiter machen, aber in dieser Runde ging das nicht und ich bat ihn aufzuhören. Ich rollte mich in die Embryolage ein, ließ mich zudecken und kam wieder runter.

Für Runde zwei packte er dann ein Spielzeug aus. Gut ausgrüstet Mr. Leckdate. Er packte einen Dildo aus. Groß, aber nicht riesig. Er ließ mich nicht lange runterkommen, wollte eine zweite Runde. Wie sollte ich da nein sagen. Er versenkte gleich zu Anfang den Dildo in mir. Ging nicht gleich hinein, musste ihn nach und nach reinschieben. Ich war feucht, aber bin eng. Er bewegte mit einer Hand den Dildo raus und rein. Und leckte mich wieder. Diesmal ging alles schneller. Der Kopf war entspannt, ich war auch schon aufgegeilt, seine Leckkünste taten ihr Übriges, auch wenn er mir den Dildo manchmal fast zu weit reinrammte. Aber ich kam.. Heftig, viel heftiger als beim ersten Mal. Mein Körper bäumte sich auf. Er ließ danach aber nicht locker, stimulierte mich weiter. Kurz war ich versucht, ihn davon abzuhalten, aber ließ es zu und so folgte Orgasmus Drei nur wenig später.. Danach war ich verschwitzt, glücklich und komplett gerädert.

Er hatte immer mal wieder ein geraucht. Ich hab währenddessen immer wieder mein Handy in der Hand gehabt. Mehr als bei einem Date sonst üblich. Das lag auch daran, dass ich den ganzen Tag vorher mit dem Seminar nicht wirklich viel Zeit am Handy verbracht hatte und irgendwie noch Nachholbedarf hatte. Durch seine Raucherei hab ich das auch gar nicht so schlimm empfunden. Er Zigarette, ich Handy. Da es dann schon wirklich spät war, fragte er ob ich übernachten wollte. Ich war auch echt schon müde und blieb, obwohl ich mal wieder nichts dabei hatte. Am nächsten Morgen fuhr ich relativ schnell heim.

Ein wenig später schrieb ich ihm eine Nachricht um mich zu bedanken und fragte auch nach einer Revanche. Ich bekam dann folgende Antwort:

mir gehts gut, danke.
eine revanche ist nicht nötig.
sorry aber ich denke wir werden uns nicht mehr sehen. das lecken hat schon spass gemacht, aber der rest war dann doch nicht so das was ich mir vorgestellt hatte. was ich damit sagen will, ich hatte noch nie eine frau hier die sich mehr mit ihrem handy beschäftigt hat als mit mir.

Uff, damit hatte ich gar nicht gerechnet. Das traf mich schon ein wenig. Zumal er so gar nichts gesagt hatte und es ja beim Essensdate auch anders war. Ich schrieb ihm, dass es unhöflich von mir war und nichts mit seiner Person zu tun hätte. Er solle das nicht als mangelndes Interesse interpretieren, sondern wenn dann als mangelndes Fingerspitzengefühl meinerseits. Und dass ich schweren Herzens seine Entscheidung respektiere.

Er war konsequent, Freundschaft gelöscht… Zack weg.. Das hat ein wenig gedauert, bis ich das verwunden hatte. Sehr schade… Aber ich respektiere es selbstverständlich.. Und werde es mir eine Lehre sein lassen. Aber es bleiben drei gut geleckte Orgasmen. Ich will es positiv sehen..

Slow Sex

Ich hatte vorher fast einen Monat keinen Sex. Dafür dann ein umso schöneres Date mit Mr. Outdoor. (Macht viel draußen, Raften, Skifahren…) Strubbelige braune Haare, unkomplizierter Typ, redet gern, lacht gern, mit Tiefgang und sehr reflektiert.  Schon bei unserem ersten Date stimmte die Chemie. Es war einer der ersten warmen Tage und wir verabredeten uns auf einen Kaffee an einem größeren Einkaufszentrum. Ich war mit dem Motorrad unterwegs zum ersten Mal in diesem Jahr. Wir setzen uns auf eine Treppe in die Sonne und unterhielten uns. Wir hatten von Anfang an einen guten Draht zueinander.  Er war süß. Und es war eines der wenigen Dates, die ich bisher mit einem Mann hatte, wo ich deutlich weniger gesprochen habe, als er.  WIr redeten bis die Sonne weg war und wollten eigentlich auch gar nicht aufhören. Aber irgendwann hatte ich das Gefühl auf der Treppe festzufrieren. Es war klar, dass wir uns wiedersehen wollen.

Es sollte noch ein wenig Zeit vergehen, bis es sich dann ergab. Und zwar sehr spontan. Wir verabredeten uns für ein paar Stunden später in einem Hotel. Er war dann schon da, hatte alles geregelt, schickte mir die Zimmernummer und ich kam nach.  Er war süß, hatte zwei Bier mitgebracht. Gab mir eines. Der Fernseher lief, wir lagen mit dem Bier auf dem Bett und fingen an zu reden.

Irgendwann kraxelte er dann auf mich, aber ich merkte, dass ich noch nicht ganz akklimatisiert war und sagte ihm das auch. Wir redeten weiter. Als ich dann schon das Gefühl hatte, dass der Abend womöglich mit Reden endet, fingen wir doch an zu knutschen. Ich liebe dieses aufregende Gefühl jemand zum ersten Mal zu küssen. Zu merken, ob es im Bauch kribbelt. WIe intensiv der andere küsst. Mr. Outdoor war mal wieder ein guter Küsser. Mit Gefühl. Ich mag es, dem Mann dabei in die Haare zu fassen. In seine Strubbelhaare besonders.  Während wir knutschten waren wir immernoch komplett angezogen und er begann meine Brüste über meinen Klamotten zu befühlen.  Ich bot ihm dann an, dass ich meine Klamotten auch ausziehen könnte. Tat ich. Er fing an an meinen Brüsten zu saugen. Sehr vorsichtig. Er tastete sich mit seiner Hand in meine Hose vor. Das nahm ich zum Anlass, mich ganz auszuziehen und auch er zog sich aus. Guter Schwanz, tolle Größe. Ich begann ihn ein wenig zu blasen. Und er spielte zeitgleich an meinem Kitzler.

Er hatte wirklich sehr viel Gefühl in den Fingern. Ich hatte Probleme mich aufs Blasen zu konzentrieren. Er lag da, ich kniete neben ihm. Weil er mich mit seinen Fingern fast verrückt machte, hörte ich  auf zu Blasen, richtete meinen Oberkörper auf und gab mich seinen Berührungen hin. Ich hatte das Gefühl fast zu kommen, trotz der Körperhaltung in der ich  mich nicht fallen lassen konnte.  Aber ich kam nicht ganz. Ich sagte ihm, dass ich so nicht kommen kann.

Dann grinste er und fragte ganz romantisch: „Sollen wir ficken?“.. Ich musste ziemlich lachen. Die Frage kam so unverhofft, so direkt..  Wir lachten beide.  Er holte die Kondome vom Nachttischchen und zog es sich über. Ich war gespannt, wie Sex mit ihm sein würde und wurde ziemlich überrascht. Er machte etwas, dass ich slow sex nennen würde. Bewegte sich sehr wenig, sehr bedacht. Nicht rammeln, nicht ficken.. Sex mit allen Sinnen. Am Anfang war ich versucht zu sagen: „Komm, fick mich richtig“, aber ich fühlte, dass es nicht passte und hielt mich zurück. Es war anders, spannend. Langsam und tief. Ich massierte mit einer Hand meinen Kitzler und machte mir einen Orgasmus. Es war geil, ich ließ mich fallen, er war in mir, bewegte sich aber nic ht viel. Sah mir zu. Normalerweise wenn ich dann gekommen bin, dann lässt meine Erregung schnell nach und ich hoffe, dass die Männer dann nicht mehr allzulange brauchen bis sie auch kommen. Denn ich bin dann irgendwann nicht mehr feucht und es wird unangenehm. Mit Mr. Outdoor war es ganz anders. Er bewegte sich weiter, langsam, mal stieß er tief zu, aber nicht wild. Ich war nach meinem Orgasmus ziemlich schnell wieder erregt und beschloss eine zweite Runde anzuhängen. Kam ein zweites Mal.

Ich war gespannt, ob er sich irgendwann schneller bewegen würde, wenn er dann selbst kurz vor dem Höhepunkt war. Aber es war nicht so. Er machte weiter langsame, dosierte Bewegungen. Ich krallte mich förmlich an ihm fest. Ich genoß diese Art Sex zu machen. Bis auch er dann kam.

Wir gingen danach relativ bald. Ich nahm das Bier mit und trank es auf dem Heimweg. Und grinste vor mich hin über den coolen Abend, mit gutem Sex, mit dem ich beim Aufstehen noch gar nicht gerechnet hatte.

Ich hoffe, dass ich ihn bald wiedersehe. Sei es zum Reden oder zum Sex. Beides ist es wert.

Kondomentsorgungstypen

Als ich den Eintrag über Mr. Martin im Hotelzimmer geschrieben habe, fiel mir eine Kleinigkeit ein, die mich hat über Männer und was sie mit ihren gebrauchten Kondomen so anstellen nachdenken lassen.

Neben dem Runterspüler und dem Mülleimerwerfer,  die vermutlich die Standardtypen sind, gibt es da noch drei Typen, die mir begegnet sind.

Mr. Martin packte das gebrauchte, in dem Fall nicht gefüllte Kondom wieder ein. Also in seine Jacke. Und ich wunderte mich darüber warum er das wohl getan hat. Er hätte es auch einfach in den Hotelmülleimer packen können. Der hatte eine Tüte drin, also keine Gefahr, dass es für das Personal doof gewesen wäre. Vielleicht wollte er nicht, dass jemand sieht, dass in dem Zimmer jemand Sex hatte. Eine andere Begründung fällt mir nicht ein. Der Einpacker..

Angefangen hat das ganze mit dem Bachelor. War klar, war ja auch der erste Mann. Und der hat gleich sein Kondom, das benutzt war, einfach auf dem Bett liegen lassen. Mitten auf dem Bett. Keine Ahnung, ob er sich was dabei gedacht hat oder nicht. Aber es ist mir im Gedächtnis hängen geblieben, dass ich es wegräumen durfte. ich dachte mir damals noch: „Huch, wie nett :-(„.. Der Liegenlasser also..

Der Mann, der mich dabei am breitesten Grinsen ließ, war Maxi, der dominant und devot-Mann. Er hat sein Kondom immer eingewickelt und eingesteckt. Aber nicht nur dass, er hat auch immer alle Papiertücher, die er benutzt hat, eingepackt. Das hatte was krampfiges. Dabei musste ich als allererstes immer an Samenraub denken und es beschlich mich der Eindruck, dass er wollte, dass ich nicht noch irgendwas damit anstelle. Lol, der Gedanke ist ziemlich absurd, aber er kam mir in der Tat als erstes. Einfach weil er so penibel alles wegpackte. Wir hatten uns am Anfang in der Wohnung meines Ex getroffen und es kann ja sein, dass er keine Spuren hinterlassen wollte. Allerdings hätte er die Papiertücher ja auch einfach im Klo runterspülen können. Deswegen taufe ich ihn: der paranoide Einpacker..

Eine Kleinigkeit, über die ich mir Gedanken gemacht habe..

Gehen lassen lernen..

Eigentlich mag ich Kontinuität.. Also Affären, die sich über einen längeren Zeitraum hinstrecken. Ich hatte zu Beginn meiner Twenzeit auch drei oder vier feste Männer, die ich immer mal wieder getroffen habe.

Dabei ist es mir gar nicht so wichtig, dass man sich mit einer Regelmäßigkeit trifft. Es macht mir nichts aus, wenn sich jemand eine ganze Weile nicht meldet.

Momentan bin allerdings auch so neugierig, dass ich immer wieder neue Männer kennenlernen möchte. Würde ich immernoch alle treffen, die ich im Laufe der 1 1/2 Jahre kennengelernt habe, dann wären das ganz schön viele.. Aber so ist es nicht. Es fallen immer mal wiede welche weg. Mag sein auch deswegen, weil sie nur einer unter mehreren sind bei mir. Bei manchen ist es mir egal, wenn sie wegfallen. Bei manchen dauert es bis ich es hinnehmen kann.

Irgendwie ist es aber auch ganz lehrreich für mich, dass ein gewisses Kommen und Gehen herrscht. Denn so kann ich mich darin üben, die Zeit mit jemandem einfach als schöne Zeit oder schöne Erfahrung abzuhaken und nicht immer der Tatsache nachzutrauern, dass derjenige nun nicht mehr da ist.

Manchmal wenn etwas aprup endet, dann dauert es allerdings ein wenig bis ich damit umgehen kann.

Es sind in letzter Zeit so ein paar Männer auf der Strecke geblieben..

Nicht mehr dabei ist der Alte Mann, bei dem es ja eher mit einem Knall geendet hat, weil ich den Fehler gemacht habe mich in seine Beziehung miteinzumischen.

Auch mit dem Herzdoc fühlt es sich gerade so an, als ob er weitergezogen wäre. Sehr schade, denn bei ihm hat es für mich immer geknistert.. Dei Blowjobs in der Klinik sind unvergessen für mich.. Aber er antwortet auf Nachrichten nicht mehr…

Mark, der Mann mit dem ich den Ausflug an den See gemacht hatte, wo wir im Auto fast von einem Sparziergänger erwischt worden wären. Er schrieb mich noch ein paar Mal danach an. Bei den geplanten Treffen war ihm dann was dazwischen gekommen. Und plötzlich reißt der Kontakt komplett ab. WhatsApp-NAchrichten laufen ins Leere und die Mails auf der Plattform werden nicht gelesen. Sehr seltsam. Seit Mitte Februar habe ich nichts mehr von ihm gehört..

Ein Mann mit dem ich unendlich viele Nachrichten ausgetauscht hatte auf der Plattform und wir gerade ein Date ausmachen wollten, der meldet sich noch mit dem Hinweis, er ist mal weg, es liegt nicht an mir, ab und ist weg.

Ein weiterer Mann mit dem ich ein überragendes Date hatte, wir hatten gequatscht bis wir aus der Kneipe geflogen waren.. Er hatte sich um mich kennenzulernen extra ein Profil auf meiner Plattform gemacht. Wir schreiben hinterher noch wegen eines weiteren Treffens. Dann laufen die Nachrichten ins Leere.

Kein Bedauern..Es wird Gründe geben. Ich versuche die erlebten Sachen unter wertvoll einzuordenen und mich mehr darüber zu freuen, als der Tatsache dass sie weg sind nachzutrauern.

Immerhin habe ich für mich eine Taktik entwickelt die ganz gut funktioniert. Beim Alten Mann habe ich wirklich alles gelöscht. Seine kompletten Kompaktdaten. Da komm ich dann auch  nicht in einem schwachen Moment auf die Idee mich zum Affen zu machen und ihm zu schreiben. Bei den anderen habe ich die Daten nicht gelöscht. Sondern nur die Kommunikation. Damit stolpere ich nicht die ganze Zeit darüber.  Sollten sie sich jemals melden, wüßte sich dann immerhin, wer es ist.

Sollte sich einer der verschollen geglaubten Männer wieder melden würde ich mich auch einfach freuen und nicht darauf rumreiten, dass er sich ja ewig nicht mehr gemeldet hat.

Dieser Blogeintrag hat auch einen therapeutischenn Nutzen. ich hab es aufgeschrieben, weg aus dem Kopf geschrieben. jetzt kann ich es abhaken.. 🙂

Mit viel Zeit im Hotel auf der zu weichen Matratze..

Manchmal ist es ja auch ganz nett, wenn Männer vorher in meinem Blog geschmökert haben und dann sich einen Plan zurecht legen. So erging es mir mit Mr. Martin. Mr. Martin ist Mitte 40, ein klein wenig größer als ich und trägt keine Haare auf dem Kopf. Die Nicht-Frisur hat ja immer was sehr potentes..

Wir hielten uns beim Kennenlernen an die klassische Reihenfolge und gingen Essen. Mit der Ausnahme, dass wir noch ein wenig im Auto auf der Heimfahrt knutschten und fummelten. Dann war klar, wir werden uns wohl für mehr wiedersehen. Zwischen erstem und zweiten Date schrieb mir Mr. Martin, einerseits süß und andererseits war ich fast ein wenig überfordert, so viele Nachrichten, dass ich mich fast schon gestalkt fühlte.

Wir verabredeten uns auf ein Hoteldate. Er hatte das bewußt so gewählt. Wir sollten Zeit und Ruhe haben..Ein wenig auch der Gegensatz zu meinen Dates mit dem Bachelor, bei dem es immer Hopp hopp als eingeschobener Termin gehen muss. Er hatte extra ein Hotel gesucht, dass nicht weit weg war von dem Ort an dem ich vorher einen Termin hatte. Er war schon eine Stunde vor mir da, um sich in Ruhe vorzubereiten. Runterzukommen von der Arbeit und der Anfahrt. Ich hatte mir im Supermarkt noch etwas zu essen mitgenommen, weil ich vorher nicht wirklich zum Essen gekommen war. Und kam dann mit meinem Rucksack in dem schicke Klamotten waren und meinem Essen bei ihm im Zimmer an. Er war schon ganz entspannt und wollte, dass ich auch Zeit hatte anzukommen. So machte ich erst mal ein kleines Picknick mit meinem Essen. Dann ging ich Duschen und mich schick machen. Es war toll, auch mal wieder so ganz in Ruhe und gemütlich ein Date zu beginnen. Auch, dass es in einem Hotelzimmer stattfand, war entspannend. Neutrales Terrain.

Ich duschte mich, zog mir frische Wäsche und meinen Kimono an.. und kam aus dem Bad. Ich lehnte mich gegen die Wand und ließ mich ansehen. Er lag auf dem Bett und machte mir ein Kompliment. Dann sagte er mir, dass ich zu ihm aufs Bett kommen sollte. Wir begannen zu knutschen..Das kannte ich ja bereits und wußte, dass es harmonierte. Dann bot er mir, damit ich ganz entspannen konnte eine Rückenmassage an. oh wow, wie cool, so lasse ich mir ein Date gefallen. Er war wirklich gut vorbereitet und zauberte unter dem Kissen eine Flasche mit Massageöl hervor. Wärmte es mit den Händen vor, verteilte es auf meinem Rücken und massierte und streichelte mich Irgendwann fragte er mich, ob ich mich denn nicht umdrehen wollte, Na klar, das ist dann auch die deutlich spannendere Seite. Ich ließ mir seine Berührungen gefallen. Dann kam das, was er vorher schon als seine Leidenschaft angekündigt hatte: Lecken. Ganz genüsslich einen Orgasmus lecken..

So lasse ich mir das gefallen.. Wahrlich ein Kontrast zum Bachelor, der auf die schnelle Nummer aus ist. Mr. Martin hatte erst mal meine Befriedigung in den Vordergrund gerückt. Und es gelang..Ich kam.

Nach soviel Hingabe für meine Befriedigung durfte er aber auch nicht zu kurz kommen und ich probierte meine Blasekünste an ihm aus. Und die kamen wohl an. Und wir gingen dann zu Sex über..

Jetzt beiß ich mir gerade in den Hintern, dass es nicht früher gebloggt habe. Meine Erinnerung an die Details ist ziemlich verblasst.

Aber wir vögelten in verschiedenen Stellungen. Irgendwann auch doggy. Als er dann so richtig zustoßen wollte., ging nichts mehr.  Die Matratze war so weich, dass er Krämpfe in den Knien bekam. In meinem Kopf musste ich grinsen. .(Über Alter und Sex und so..)

Wir machten eine Pause und unterhielten uns ein wenig. Ich glaube wir unternahmen ein wenig später noch einen weiteren Versuch, aber mit dem gleichen Ergebnis.  Er fragte mich ganz frech. ob er mir denn nicht dabei zusehen dürfe, wie ich es mir selbst mache.  Ich war schon ziemlich aufgegeilt und wollte einen zweiten Orgasmus haben. Also klar..

Ich legte mich auf den Rücken. Er gab mir noch mein Halstuch, so dass ich besser abschalten konnte. Ich schaltete mein Kopfkino an und begann mich zu streicheln. Ich massierte meinen Kitzler erst langsam, dann fester in meinem eigenen komischen Rhythmus. Ich fragte ihn, ob er mir nicht einen Finger leihen könnte. Er wußte sofort, was ich meinte und steckte ihn mir hinein. Ab da dauerte es nicht mehr lange bis ich kam.. mit seinem Finger in meiner Muschi. Verschwitzt und glücklich blinzelte ich dann unter meinem Halstuch hervor.  Er hat es sich selbst gemacht, als er mir zugesehen hat.  Das freute mich, denn ich hatte schon befürchtet, dass er nicht mehr zu seiner Befriedigung kommt.

Dann war es auch wieder Zeit zu gehen. Ich fragte ihn, ob es für ihn okay sei, wenn ich noch ein wenig bliebe und zumindest die zweite Halbzeit des Fußballspiels ansah, das ich wegen unseres Date verpasst hatte..

Wir verabschiedeten uns und ich hatte das Gefühl, dass wir uns auf jeden Fall wiedersehen werden. Dann machte ich es mir auf dem Bett bequem und sah den Sieg meiner Mannschaft an. Danach duschte ich nochmal und verließ auch das Hotel. Ja, so ein Hotelzimmer in Ruhe, das hat schon was..

Große Spielwiese und sein Finale

Bisher hatte ich mich ja im Club immer geweigert auf so eine für alle offene Spielwiese zu gehen. Im Pärchenzimmer ja, aber sonst bisher nein. Nach einer weiteren Pause standen wir dann vor dem Zimmer mit der Spielwiese.  Bevor ich groß protestieren und mich zuviel umsehen konnte, nahm JD meinen Schal und verband mir die Augen. Okay.. Ich vertraue ihm..Er führte mich in den Raum..Es war nicht ganz hell und in organges Licht getaucht. Das konnte ich wahrnehmen, als ich leicht unter dem Schal hervorlugte. Meistens halte ich trotz Augenbinde meine Augen geschlossen. Das ist dann einfacher für mich. Aber in dem Fall wollte ich mich zumindest ein wenig orientieren. Es waren viele Geräusche. Ich hatte auch keinerlei Orientierung, wo auf der Matte ich landete. Ich glaube ich hatte nur meinen Kimono an. Aber ich erinnere mich nicht an den Moment des Ausziehens. Keine Ahnung, ob ich meine Stiefel anhatte, oder nicht. JD sorgte dafür dass ein Handtuch unter mir lag. Ich legte mich mit dem Rücken darauf und wartete was passieren würde. Es hat gefühlt keine zehn Sekunden gedauert bis noch zwei weitere Männer da waren..

Irritiert vernahm ich laute Sabber-und-Sauggeräsuche von meiner linken Brust. Viele Hände auf mir. Uh, das kann ja heiter werden. Ich ging davon aus, dass JD die Lage im Griff hatte. Immerhin war wohl der Mann der sich so lautstark über meinen Busen hergemacht hatte, schnell wieder weg, oder leise.. Jedenfalls war dann nichts mehr in der Art zu hören.. Und von der Art des Anfassens her war wohl der Mann wieder da, der mir auf dem Gynstuhl die Hand gehalten hatte. JD befand sich zwischen meinen Beinen. Fühlte sich nach, er bewacht den Eingang an. Das war gut so. Denn dann konnte nichts schief gehen. Während er mich dann wieder auf Touren brachte sollte ich dieses Mal einen Schwanz blasen, der sich überhalb meines Kopfes befand. Manchmal machen es einem die Männer nicht so ganz leicht dabei, weil sie nicht nahe genug herkommen. Aber es ging in deses Falle. Ich versuchte mich aufs Blasen zu konzentrieren, die Berührungen überall auf meinem Körper ausszublenden. Ich war sehr froh um meine Augenbinden. Musste nicht überlegen, ob die Männer mir gefielen. Der Schwanz den ich blies war gepflegt und damit alles okay. JD leckte und fickte mich, alles okay..

Der Mann, den ich blies, wollte wohl tiefer in meinen Mund und kraxelte irgendwann über mich drüber… Ich musste schmunzeln, weil er mich fast erdrückte und ich auch nicht mehr vernüftig blasen konnte. Ich lieg auf dem Rücken, er steckt mir von oben den Schwanz in den Mund. Viel mit Technik blasen ist da nicht mehr, da ich meinen Kopf ja auch nicht mehr bewegen kann. Also Atmen und warten bis er genug hat..JD sagte dann, dass ich mich umdrehen sollte. Gut ich versuchte nicht drüber nachzudenken, wie ungelenk und wenig sexy mein Wendemanöver ausgesehen haben muss. Egal ich seh ja keinen. JD wollte mich final in der Hündchenposition nehmen. Er drang auch gleich tief in mich ein und ich stöhnte auf. Der Mann den ich gelasen hatte, war vor meinem Gesicht. JD sagte, dass ich weiterblasen solle. Das tat ich, aber nicht besonders lang. Ich wollte ich auch noch einen Orgasmus haben. Dazu nahm ich eine Hand und spielte an meinem Kitzler herum.. Ich lag mit meinen Kopf auf dem Schioß des Mannes während mich JD fickte.

In der Stellung stimuliert mich JDs Piercing besonders gut. Er stieß heftig zu, aber beim ihm sagt mein Kopf nicht „Vorsicht, könnte weh tun!“, sondern ich kann mich gehen und ihn machen lassen. Ich hatte keine Ahnung wie weit er so war, aber ich kümmerte mich auch nicht darum. Ich dachte, dass er schon kommen würde. Ich kam ziemlich heftig, muss knallrot im Gesicht gewesen sein und ließ mich nach dem Orgasmus einfach komplett gerädert zu Seite kippen und rollte mich in Embryostellung auf der Spielwiese ein. So blieb ich erst mal liegen. Also ich die Augenbinde abnahm versicherte ich mich noch, dass JD auch gekommen war. Sehr gut.. Dann war ich beruhigt, schließlich soll er ja auch seinen Spaß haben. Er hatte mir erklärt, dass man sich das ab einem gewissen Alter einteilen muss, deswegen verschiebt er seinen Orgasmus immer nach Hinten.

Bis ich dann die Augenbinde abnahm waren alle verschwunden. Es war auch schon spät, was heißt, dass der Club schließen wollte. Wir gingen noch gemeinsam duschen und dann in die Umkleide. Da kam ein Mann auf mich zu, umarmte mich und bedankte sich.

Das war ein lustiger Moment. Das war der Mann, (ließ ich mir später von JD erklären) dem ich erst die Hand zerquetscht und dann einen geblasen hatte. Dabei war er nicht gekommen. Was er beim Zuschauen so gemacht hat weiß ich nicht. Ich glaube, dass er sich auf für zwei unübersehbar echte Orgasmen meinerseits, die er miterleben durfte, bedankte.

Am Ende war die große offene Spielwiese gar nicht so schlimm. Allerdings weiß ich nicht, ob ich das mit offnen Augen könnte. So sehe ich nicht, wen JD alles weggeschickt hat. Ich vertraue darauf, dass er die Männer gut aussucht, da sie ja auch seinen ästhetischen Ansprüchen genügen müssen. Schließlich sieht er ja, wer an mir rummacht. Ähnlich wie im Pornokino..

Aha-Erlebnisse auf dem Gynstuhl

Für mich ist es immer wieder spannend, wenn ich dann bei einem Drink in der Bar sehe was JD natürlich längst gesehen hat. Nämlich mit wem wir gespielt haben. Wie sehen die Menschen aus, die ich gefühlt, geküsst und gehört, aber nicht gesehen habe.

Das Dom-Sub-Pärchen mit dem wir auf der Matte gespielt hatten, hielt das, was JD versprochen hatte. Er hatte sie mir als attraktiv beschrieben und hinzu gefügt, dass die beiden so wie wir ja auch, im wahren Leben kein Paar waren. Er war ein südländischer Gentleman, strahlte natürliche Dominanz aus. Sie war ein wenig älter als ich und wie ich schon gefühlt hatte ziemlich zierlich. Aber durchaus hübsch. Doch ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie mich attraktiv fand.. Wobei es am Ende, wenn sie in der devoten Rolle ist auch gar nicht darauf ankommt. Wir unterhielten uns ein wenig und ich stellte fest, dass die beiden aus meiner Stadt kamen.. Lustig.. Hätten sie mich ja mitnehmen können..

Irgendwann drängte JD darauf, dass wir weiterspielen sollten und es war mir sehr Recht. Er wollte unbedingt in den Raum, in dem der Gynstuhl stand. Als wir dort ankamen stellten wir fest, dass der Raum ziemlich voll war. Um eine Liege herum stand ein Grüppchen von 5 oder 6 Männern und auf der Liege saß eine Frau. Für mich war erst nicht erkennbar, was dort passierte. Also beobachtete ich die Situation eine Weile. Die Frau hatte die Augen verbunden und ließ sich wohl abgreifen. In der Kürze der Zeit ließ sich für mich nicht erkennen, wer denn auf sie aufpasste.. Aber ich merkte, dass ich das Beobachten der Situation sehr abturnend fand. Gierige, grapschende, nackte Männer.. Mir war bewußt, dass ich mich auch schon in dieser Situation befunden hatte und es unfassbar geil fand. Aber vieles von dem was für mich den Reiz der Situation ausmacht, ist eben nicht sichtbar auf die Schnelle. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie einen Dom dabei hatte. Das Vertrauen zwischen Dom und Sub ist nicht sichtbar, zumindest nicht für den flüchtigen Besucher. Das Vertrauen, dass er genau schaut, welcher Mann sie wo anfasst.. Das Berührtwerden von verschiedenen Händen, viele Reize gleichzeitig, ohne dass man die lüsternen Blicke sieht.. Jedenfalls war es wirklich erstaunlich, dass ich mir das so gar nicht ansehen wollte, dass es keinen Reiz auf mich ausübte.

JD sagte, dass die wohl bald fertig sein würden. Und so liefen wir in der Zwischenzeit einfach noch ein wenig die Räume ab. Guckten hier und da.. Aber es änderte sich nix, das Zugucken ist einfach nichts  für mich. Dann gingen wir zurück zu dem Raum mit der Liege und dem Gynstuhl. Und JD sollte Recht behalten.. Die große Gruppe war weg und die letzten waren gerade am Klamotten wieder zusammen sammeln und auch am Aufbrechen.. JD sagte, dass ich mein Höschen und auch denn BH ausziehen sollte. Ich tat es und war dankbar, dass ich Stiefel und Kimono anbehalten durfte. Augenbinde um und dann kletterte ich auf den Stuhl. Ich legte mich bequem hin, während JD die Fußstützen passend einstellte. Wir waren gefühlt allein im Raum. Anfangs. Nachdem JD die Beinstützen eingestellt hatte, begab er sich zwischen meine Beine. Es macht mir überhaupt nichts mehr aus, so völlig offen vor ihm zu liegen. JD weiß, wie er mich anfassen muss.

Erst war niemand da.. Das änderte sich aber nach nicht allzu langer Zeit. Ich hatte keine Vorstellung, was das für Männer sein konnten. Sie standen rechts und links hinter meinem Kopf und begannen mich anzufassen. Viele Hände auf meinem Körper.  Sechs Hände.. ich versuchte anfangs zu erkennen, welche Hände die von JD waren. Und griff danach. Ich brauchte das Gefühl, dass er noch da ist. JD befahl mir, dass ich mich um die Schwänze kümmern sollte. Das ging sowieso nur mit den Händen, alles andere war in der Position nicht möglich. Ich erinnere mich nicht an ihre Beschaffenheit.. Ich versuchte mich auf die Handarbeit zu konzentrieren. Aber besonders lang klappte das eh ncht. Die Situation war geil.. Aber währen ich dort lag hatte ich so ein paar AHA-Momente.. Die Männer haben sich natürlich meine Brüste, meine Muschi vorgenommen, alles okay.. AHA-Moment Eins war, dass ein Mann mich am Hals geküsst hat. Und ich bin mir sicher es war nicht JD. Das fand ich schon okay aber ungewöhnlich.. Aber ich dachte mit währenddessen einfach AHA.. was Männern nicht so alles einfällt.. Vermutlich derselbe Mann fing an mich am Kopf zu streicheln.. Für die Art des Spiels war es irgendwie zu zärtlich, zu liebevoll.. Wieder dachte ich AHA.. Dass er mich dann auch noch am Bauch streichelte machte das AHA komplett..

Einer der Männer durfte mich ficken.  Zumindest interpretierte ich das in das Kondomüberziehgeräusch hinein, das ich vernommen hatte. Ich war sehr gespannt, wie es sich anfühlen würde.. Allerdings fühlte ich nicht besonders viel.. Ob ich so extrem feucht war, oder er sehr schlecht bestückt.. keine Ahnung.. Aber es dauerte auch nicht wirklich lange. Zudem gab es noch so viele andere Eindrücke, weil ich ja immernoch angefasst wurde von mehreren Händen.. Irgendwann hielt ein Mann meine Hand, nicht JD, da war ich sicher.. Nachdem der Mann mich gefickt hatte, machte sich JD mit Händen und Zunge daran mich zum Orgasmus zu treiben. Nebenbei befahl er mir, dass ich mich um den verblieben Schwanz kümmern sollte. Aber mehr als den Schwanz halten kam da nicht dabei raus. Ich hatte immernoch die Hand des Mannes in der Hand und drückte aus Geilheit auch ordentlich zu. Ich mochte den Gedanken, dass ich ihn an meiner Geilheit teihaben lassen kann.

JD kennt meinen Körper mittlerweile gut und auch die Situation kickte mich.. Ich kam und zwar für meine Verhätnisse ordentlich laut und ich hatte das Gefühl, dass ich dem Mann die Hand zerquetscht haben musste… Dann ließ ich los und versuchte runterzukommen. JD sorgte dafür, dass ich in Ruhe gelassen wurde und die Männer ließen vor mir ab. Sie verließen auch den Raum.. Sie taten was JD wollte. Mein wunderbarer Dom, der bisher selbst noch nicht gekommen war… Aber ein wenig Zeit blieb noch..

Mitten im schwäbischen Hausfrauenporno – 3. Swingerclubbesuch

Ich war endlich mal wieder mit meinem Dom verabredet.  Ich freute mich sehr.  Das erste Treffen dieses Jahr. JD und ich hatten beschlossen, dass wir mal wieder in einen Swingerclub gehen wollten. Und zwar in den Club, in dem wir beim ersten Mal waren. Es würde mein dritter Swingerclubbesuch werden.  Untertags in den Club. Geht für ihn nicht anders. Ich bin zwar noch weit davon entfernt ein Swingerclubexperte zu sein, aber die zwei vorhergehende Besuche und die Tatsache, dass ich mittlerweile Klamotten hatte, in denen ich mich wohl fühle, sorgten dafür, dass ich dem Ganzen entspannt entgegen sah.

Ich fuhr also zu ihm und wir trafen uns am Club. Den kannte ich ja auch schon von innen. Wir gingen uns umziehen. Overkneestiefel, hübsche Wäsche und meinen Spitzenkimono. Mein Wohlfühloutfit sozusagen. JD verstand es, mich erst ankommen zu lassen. Guter Plan, denn ich hatte auch gerade 2 1/2 Stunden Autofahrt hinter mir. Wir gingen in den Aufenthaltsraum und aßen und tranken ein wenig.

Nachdem ich mich akklimatisiert hatte, zogen wir los um zu sehen, wo wir spielen wollten. JD sieht einfach so lecker aus und ich bin immer ein wenig stolz, wenn er mich Handchenhaltend hinter sich durch den Club schleppt. Jab, ich hab den leckeren Typen am Start. Der sich auch keine komischen Sachen anzieht. Schwarze Shorts fertig. Wir liefen einmal alle Räume ab. Ich verschwand noch schnell für kleine Mädels und machte mich frisch. Dabei stofte ich mir auch Papier in die Ohren. Ich hatte keine Oropax mit. Aber ich hatte ja von den vorhergehenden Clubbesuchen die Erfahrung, dass ich mit der Geräuschkulisse immer etwas zu kämpfen habe. Nix ist abturnender als unauthentisches Gestöhne..

Der Club war nicht allzu voll, aber auf der großen Spielwiese war eindeutig zu viel los. Außerdem war ich ja noch nie auf einer Nichtpärchenwiese.. Die Pärchenzimmer waren auch belegt und es ging ordentlich zur Sache. Irgendwann entschied JD sich doch für ein Pärchenzimmer mit einer großen Wiese in dem bereits zwei ältere Paare zugange waren. Wir waren noch nie irgendwo dazugestoßen, wo schon Action war.  Ich zögerte und sagte, dass ich nicht so Recht weiß, ob ich da rein will.  Er stellte sich vor mich, befahl mir meinen Schal um die Augen zu binden. Nun in der Rolle als Dom. Augenverbinden auch als ein Teil des Spiels und das Startsignal für die Rollenverteilung. Er sagte noch, dass er glaube, dass die auf der Wiese gleich fertig sein würden. Das sagte mir auch, dass er nicht vor hatte mit ihnen zu spielen.

Als ich die Augen verbunden hatte, befahl er mir meine Sachen auszuziehen. Das fand ich doof.. Erst zieht man sich lecker an und dann doch einfach raus aus den Klamotten. Ich zog meine Stiefel aus und meine Unterwäsche, allerdings ließ sich, um mich wohlzufühlen meinen Kimono an und hoffte, dass er das akzeptieren würde. Tat er.. Puhh..

Wir suchten uns einen Platz auf der Matte, der weitmöglichst entfernt war von den anderen.. Wobei das Papier in den Ohren noch die Entfernung auf der Matte die Sache besser machten. Es war, als wären wir in einem schwäbischen Hausfrauenporno gelandet.. ich weiß bis heute nicht, ob es eine große Show war, oder ob ich meinen Hut vor der Libido der schwäbischen Hausfrau ziehen muss.

JD fing an mich zu verwöhnen, streichelte mich, aber ich war so abgelenkt. Die Vier, die schon bevor wir den Raum betreten hatten offensichtlich wild durcheinander vögelten, lenkten mich komplett ab. Eine der beiden Frauen war besonders laut. Sie wurde offenbar odentlich gefickt und stöhnte dementsprechend..“ Ah, Ahhhh, AHHHHHHH, JAAAAAAAA“  immer lauter, so dass ich dachte: Oh Wow, das war jetzt der Orgasmus.. Aber dann nach gefühlten zehn Sekunden Pause nach dem „Orgasmus“ sagte sie dann: „Jetzt fick mich rischtisch…“ Ich musste die ganze Zeit lachen. JD war auf mich raufgeklettert und fing an mich zu ficken, aber ich konnte mich nicht fallenlassen. Irgendwo zwischen gruseln und Neugierde..  Nach, dem Stöhnen nach zu urteilen, gefühlt drei weiteren Orgasmen dann der verbale Höhepunkt: Die laute Frau: „Helmut, bisch no steif gnug für an Arschfick“…… Jetzt musste ich wirklich lachen und JD auch, während er gerade in mir drinsteckte.  Wie mitten in der Muppetshow und zusätzlich der wirklich unsexy schwäbische Dialekt. Ich konnte nicht anders als unter meinem Schal hervorzulinsen.. Wie bei Dingen, die man sich eigentlich weder anschauen noch vorstellen will, aber trotzdem hinguckt..

Als ich guckte sah ich, dass die Frau in doggy-Haltung und den Mann hinter ihr. Er leckte sie von hinten. Das war nicht schlimm.. Aber er machte so unfassbar laute Schlabbergeräsche..Uhhaaa.. JD merkte, dass bis die von der Matte waren, bei mir eh nichts gehen würde, also kletterte er runter. Es dauerte zum Glück nicht mehr allzulange bis die vier wirklich genug hatte. Während sie die Matte verließen unterhielten sie sich darüber, dass sie beim Sex immer laut sein müssten, sonst würden sie platzen. Ihnen war wohl aufgefallen, dass aus mir wenig Geräusche rauskamen. JD und ich lachten nochmal über das gerade erlebte und waren froh, dass wir dann für uns waren..

Was ein Einstieg in den Clubbesuch.. Ich komme nicht umhin zu glauben, dass das nicht echt war. Entweder ticke ich so anders oder ich  muss nochmal 20 Jahre älter werden, um diese Stufe der Lust zu erreichen..

Zu stolz

Es gibt ja eigentlich nur eine unabgeschlossene Sache aus dem letzten Jahr, die immer mal wieder in meinem Hirn rumgeistert. Das ist die Geschichte, dass ich den Mann mit dem ich das absolute Blinddate hatte, immer noch nicht kennengelernt habe.

Zweimal hatten wir einen Termin ausgemacht, zweimal hat er ihn abgesagt Er hat sich leider nie die Zeit genommen, mir doch noch ein Treffen zu ermöglichen Ich frage ihn mittlerweile nicht mehr danach. Wenn dann soll er es von sich aus wollen. Wir haben noch losen WhatsApp-Kontakt. Ich freue mich wenn wir schreiben, da ich ihn nach wie vor spannend finde.

Dann mitten in der Nacht schlägt plötzlich eine Nachricht von ihm auf, ein wenig Smalltalk, dann gesteht er, dass er ziemlich untervögelt ist. Keine seiner doch auch zahlreichen Frauen hatte Zeit gehabt.

Stolz ist eigentlich was, was mich selten in meinen Entscheidungen beeinflusst. Aber in dem Fall hatte ich den Blowjob ablehnt, weil ich zu stolz war. Als der Lückenbüßer wollte ich dann doch nicht herhalten. Kein großes Ding und er hat das auch verstanden.

Mittlerweile sieht es wieder danach aus, als würden wir uns doch noch auf ein Glas Rotwein treffen. Manchmal muss man halt einfach warten können.

Sexpanne und sensationelles Essen Teil 2

Nach dem doch angenehmen Aufwachen schafften wir es auch irgendwann aus dem Bett zu klettern. Nach dem Frühstück zeigte er mir dann seine kleine aber feine Heimatstadt. Das Wetter war super, war ein netter Sparziergang. Ich fühlte mich langsam als würde ich ein Wochenende lang Urlaub vom Singledasein machen. Als wir dann wieder zurück waren zu Hause machten wir es uns wieder gemütlich. Und am Abend stand an. Toll war, dass ich Fußball schauen durfte. Meine Lieblingsmannschaft spielte. Mr. E-Technik stand derweil in der Küche und kochte das Menü, dass er mir versprochen hatte. Eine wunderbare Arbeitsteilung, wie ich finde.

Pünktlich zum Ende des Spiels war dann auch das Essen fertig. Und es hielt sowas von was er versprochen hatte. Er ist wirklich ein überragender Koch. Erster Gang Karotteneis (geeiste Karotten), dann gab es einen unfassbar leckeren Salat mit Speckstreifen. Hauptgang war Zwiebel-Schinken-Filet mit Pernod-Kartoffeln. Und dann die Nachspeise: Megaleckeres Tiramisu.. WIe versprochen: Orgasmusverdächtig.

Beim zweiten Anlauf Sex zu haben, waren wir beide leider wieder nicht erfoglreich. Diesmal zog er sich ein Kodom an und als er gerade loslegen wollte, war er auch schon gekommen. Ooops. Ich hatte sehr gehofft, mehr für ihn als für mich, dass er es beim zweiten Anlauf hinbekommen würde, weil er dann vielleicht nicht mehr so nervös ist. Aber dem war wohl nicht so. Aber auch jetzt fand ich es nicht schlimmt. Auch wenn es mich schmunzeln ließ. Erst keinen hochbekommen, dann zu früh kommen. Der Arme, es war wirklich eigentlich der wörst case. Aber wir nahmen es mit Humor.

Dann stand der eigentliche Grund unseres Treffens an.. Zusammen den Super Bowl schauen. Die Halbzeitshow sah ich noch, dann war ich so müde, dass wir ins Bett gingen. Kuschelten uns wieder aneinander. Ich schlief mit der Hoffnung ein, dass er diesmal so müde war, dass er dieses Mal wenigestens schlafen konnte und nicht wieder die ganze Nacht wach liegen würde.

Am nächsten Morgen sah er zumindest fitter aus, als am Tag zu vor. Und er wurde nicht müde darin, dass er mir doch noch Lust verschaffen wollte. Er machte sich daran, mich mit Fingern und Zunge zu befriedigen. Ich hoffte so sehr, dass er das hinbekommen würde, ganz allein, ohne, dass ich nachhelfen muss. Ich muss zugeben, dass ich kurz für den Fall, dass es nicht klappen würde, über das Vorspielen eines Orgasmuses nachgedacht hatte. Ich habe diesen aber dann aus verschiedensten Gründen sofort wieder verworfen.

Da lag ich da, den Kopf voller Gedanken, den Mann zwischen meinen Beinen. Er voller Hingabe, ich bemüht mich fallen zu lassen. Gar nicht so einfach. Damit gedanklich beschäftigt zu sein, kommen zu wollen, wozu ich mich eigentlich hätte fallen lassen müssen.  Mir zu wünschen, dass er ein Erfolgserlebnis bekommt. Und dann ging es von ganz allein. Denn Mr. Technik wußte was er tut.  Egal, ob geübt oder nachgelesen, wie es geht, es war gut. Er machte es genau richtig und ich merkte die Wellen. Da wußte ich, dass ich kommen würde und ließ mich ganz hineinfallen und hatte einen wundervollen Orgasmus. Und ähnlich, wie von seinen Kochkünsten würde ich auch mehr von seinen Leckkünsten nehmen. Über meinen Orgasmus waren wir beide ziemlcih glücklich.

Ich hab mich sauwohl gefühlt bei ihm und ich würde das gerne bald wiederholen.  Übung macht den Meister. Irgendwann klappt das mit dem Sex auch dann. Da mache ich mir gar keine Sorgen.