Das zweite Mal im Pornokino – Sex mit einem Unbekannten

JD wollte aber noch nicht kommen. Er zog seinen Schwanz zurück. Dann leckte und fingerte er mich und ich musste aufhören zu blasen, weil ich mich nicht mehr konzentrieren konnte. Ich merkte wie die Wellen auf mich zu kamen und ich kam, zum ersten Mal an diesem Tag. Ich hoffte, dass die Männer mich kurz in Ruhe lassen würden. Sie taten mir den Gefallen und ich blieb einfach auf dem Rücken liegen und kam wieder runter.

JD und  der Mann mit dem großen Schwanz unterhielten sich und ich glaubte zu hören, dass JD ihm Kondome gab  Uhh, es würde also passieren. Es würde mich ein Mann ficken, den ich mir nicht selbst ausgesucht hatte. Und dann auch noch einer mit einem so riesigen Schwanz. Ich war sofort wieder in freudiger Erregung. Und in der Tat er kam zwischen meine Beine und versuchte in mich einzudringen. Das ging gar nicht beim ersten Mal. Denn ich bin eng gebaut und ich musste mich erst an seine Pracht gewöhnen. Ich fühlte das Kondom und konnte meinen Kopf auch zugleich wieder ausschalten. Er drang nach und nach in mich ein und füllte mich komplett aus. wow.. Aber ich würde nicht kommen, dazu war der Orgasmus erst zu kurz her. Aber ich genoß das aufregende Gefühl. Ich war gespannt, wie lange es dauern würde bis er kommt. denn ich hatte ihn ja schon ordentlich vorgeblasen.

Aber irgendwann zog er sich zurück. Scheinbar hatte er Probleme mit dem Kondom gehabt. Mal schauen, ob es mit meinem zweiten weiterging. JD wies mich in der Zwischenzeit an, dass ich mich umdrehen und mich in die Hündchenstellung begeben sollte. Ich war gespannt, was er nun vorhatte. Ich stand erst auf und begab mich dann in die Hündchenstellung. Wollte der Mann mit dem riesen Gerät mich nun von hinten nehmen? Soweit ich mich erinnern kann, hatte er es versucht, aber die Kondome hatten wohl nicht seine Größe und er gab auf. Das war zumindest meine Erklärung, als ich seinen Schwanz wieder neben meinem Kopf spürte und beim Blasen den Kondomgemack im Mund hatte. JD machte sich währenddessen wieder daran, mich von hinten zu nehmen. Der dritte Mann hatte sich relativ schnell wieder zurück gezogen. Also während ich auf dem Bett kniete und JD mich genüßlich von hinten stieß, versuchte ich mich auf das Blasen des großen Schwanzes zu konzentrieren.

Der Mann sagte irgendwann, dass ich fester saugen soll, aber das ging einfach nicht. Ich musste lachen und sagte, dass es nicht gehen würde, bei seinem Riesengerät.  Da mussten alle beteiligten Lachen. Die Stimmung war locker. Ich blies noch ein wenig weiter, dann zog sich der Mann zurück. Ich war ein wenig enttäuscht, dass ich nicht geschafft hatte, dass er kommt. Aber die Mittagspause war wohl um und er verabschiedete sich.

Als er weg war, konnte ich mich auf JD konzentrieren. JD fickte mich von hinten und ich half mit meiner Hand nach und kam für meine Verhältnisse richtig laut. Dann ließ ich mich erschöpft auf die Matte sinken. Jetzt bekomm ich die Reihenfolge nicht mehr hin. Aber Momente, die mir noch im Kopf geblieben sind: Nachdem der Mann weg war, nahm ich JDs Schwanz wieder in den Mund und konnte mir dann den süffisanten Kommentar nicht verkneifen, dass das mit dem Blasen nun wieder deutlich einfacher geht. Lol, ich hatte meinem Dom ernsthaft reingedrückt, dass er einen kleineren Schwanz hat. Aber ich liebe an JD, dass er über sowas steht und mit mir lacht. Er gab mir inhaltlich voll Recht. Ich wurde für meine Frechheit nicht bestraft. Deswegen ist JD mein Dom. Er mag mich wohl mit meinen Flausen im Kopf.

Ich nahm irgendwann mit seiner Erlaubnis meine Augenbinde ab. Ich saß auf der Bettkante und er stand vor. Ich sagte ich, dass ich ihn nun einfach anglotzen werde, ganz ungeniert. Ich kuschelte mich an seine Brust, hielt mich fest und begann ihn zu streicheln. Ich genoss es in vollen Zügen. genoß ihn. Liebkoste seinen Bauch, küsste ihn, streichelte seinen wundervollen Hintern. Es musste eine komische Szene für die Spanner draußen vor der Tür gewesen sein. Nicht Pornokinomäßig. Eher liebevoll. Wir unterhielten uns ein wenig, während ich mich an ihn schmiegte. Er erklärte mir, dass er ziemlich begeistert war von den anderen Männern. Beide gepflegte Geschäftsmänner im Anzug. Weil er sich dachte, dass danach nichts mehr besseres kommen würde, hatte er die Tür zugemacht. Er sagte, dass sie sehr höflich und zurückhaltend waren. Dass sie sich noch bedankt hatten, dass es ihnen gut gefallen hatte. Dass sie es stilvoll fanden. Cool. Ich hatte das Erlebnis wirklich in vollen Zügen genossen. Nicht eine Sekunde ein schlechtes Gewissen gehabt. Mich ganz auf JD verlassen. Es war ein wunderbares Gefühl. Ich hatte Lust, nochmal Sex mit ihm zu haben, außerhallb der Rolle. Die hatte ich mit Abnehmen der Augenbinde verlassen.

Zuvor hatte ich ihn noch gefragt, ob er auch gekommen war, und er bestätigte mir, dass er seinen Spaß gehabt hatte und gekommen war. Ich war so sehr auf mich konzentriert, dass mir das nicht klar war. Draußen vor der Tür schlichen Männer umher und sahen auch immer wieder durch die Guckspalte herein.

Ich hatte noch Lust und fragte, ob ich es mir selbst machen dürfte. JD sagte erfreut ja. Ich legte mich auf den Rücken und genoß die tolle Energie zwischen mir und ihm und rieb meinen Kitzler hart. Es war gar nicht so einfach nochmal zu kommen. Außerdem war ich ziemlich nass, dass ich Probleme hatte, die richtige Stelle zu treffen. Aber ich hatte Lust. Und auch, dass ich wußte, dass jemand zusah, machte mich an. Irgendwann beteiligte sich JD und nahm mich währenddessen nochmal´. Kurz nachdem ich gekommen war, kam er auch.

Es war wundervoll..Aber mir stand der Sinn nach einer Dusche.. Wir gingen zusammen duschen und dann musste JD aber auch relativ schnell weg. Er entschuldigte sich, dass er keine Zeit mehr hatte, dass wir noch einen Kaffee trinken gingen hinterher. Aber das war okay für mich. Ich wollte noch ein wenig runterkommen bevor ich heimfuhr und ging in ein kleines Cafe und grinste seelig vor mich hin: Ich ließ alles nochmal Revüe passieren und es hatte mir wirklich gefallen. Was ein krasser Unterschied, wenn nicht mehr alles komplett neu ist.

Das zweite Mal Pornokino – In vollen Zügen genossen Part 1

Erst habe ich gejammert, dass ich untervögelt bin und drei Wochen keinen Sex mehr hatte. Zwei Tage später sollte das Treffen mit JD noch vor Weihnachten doch noch klappen. Da wir aber nur ein begrenztes Zeitfenster hatten, entschieden wir uns für einen zweiten Besuch im Pornokino. Dasselbe, wie beim ersten Mal.

Dieses Mal musste ich mir vorher eigentlich keine Gedanken mehr über mein Outfit machen. Ich wollte dasselbe anziehen, wie im Swingerclub. Den schwarzen Spitzenkimono, schicke Wäsche und die schwarzen Overkneestiefel. Ich wußte, wo ich hinfahren musste, was ich mitnehmen muss. Es war wirklich entspannt vom Kopf her. Ich freute mich sehr auf JD. Wir behielten unser Ritual bei und gingen vorher noch einen Kaffee trinken. Das ist gut so, denn einerseits will ihm immer viel erzählen wenn ich ihn sehe, andererseits muss ich nach der Autofahrt ein wenig runterkommen. Er sah wie immer unverschämt gut aus in seinem schwarzen Mantel, den eleganten Schuhen.. Perfekt frisiert. RRRR.. ich steh einfach auf ihn..

Dieses Mal zog ich mich auch nicht mehr im Sexshop unter dem Pornokino um, sondern in dem Raum mit der Dusche im Kino. JD wollte , dass ich unter meinen Kimono nichts anziehe. Aber dann hätte ich mich nicht wohlgefühlt. Aber einigten wir uns. Ich ließ den BH weg, aber zog ein Höschen an. Dann ging es los. Dieses Mal fielen mir die Pornogeräusche auch gar nicht mehr so arg auf. Erst wollte JD mit mir durch den Club laufen, dann entschieden wir uns für das Zimmer mit dem Bett in dem wir beim ersten Mal schon waren. Wir gingen hinein und ich nutze die Gelegenheit mich bewußt umzusehen. Letztes Mal hatte ich das Zimmer ja nur im Nachhinein gesehen. Es stand dort ein Bett mit einem Gestänge. Das Bett hatte eine rote Plastikauflage, der Rest war schwarz. An der Wand gegenüber war ein Fernseher auf dem die Filme liefen. Man konnte die Türe schließen, aber in den Wänden gabe es große Sichtschlitze so dass man von außen hineinschauen konnte. Ich hatte auch dieses Mal noch keinen Besucher gesehen. Keine Ahnung, welche Männer an diesem Tag im Kino waren. Wir hatten vorher vereinbart, dass keiner in meinen Mund spritzen darf, dass ich aber bereit bin mich von anderen Männern ficken zu lassen. JD hatte dafür Sorge zu tragen, dass die Männer ordentlich verhüteten.

JD kümmerte sich um meine Sachen und legte sie in eine Ecke. Ich hatte noch ein Handtuch und meinen Schal in der Hand. Er sagte, dass ich mir die Augen verbinden soll. Währenddessen wählte er einen anderen Film auf dem Fernseher aus. Ich musste schmunzeln, denn er kannte mich mitterweile doch ziemlich gut. Er wählte einen Film der relativ leise war. Damit mich nichts ablenken würde.

Ich stand am Fußende des Betts und hatte mir die Augen mit meinem rot-blauen Schal verbunden. JD ließ mich auch gleich mein Höschen ausziehen. Lange hatte ich es also nicht anbehalten dürfen. Ich hielt mich mit meiner linken Hand am Bettposten fest. Stand dem Bet zugewandt. Gefühlt waren wir nicht mehr allein in dem Raum. Aber niemand sprach. Es war aufregend. Ich stand da und war mir selbst überlassen. JD berührte mich immer mal wieder zwischendurch, aber er kümmert sich noch um unsere Sachen. Zog sich wohl auch aus. Dann hörte ich JD doch mit einem Mann reden, aber konnte es nicht verstehen, mich auch nicht erinnern. Ich blieb einfach dort stehen. Dann trat JD von hinten an mich heran und fasste mich an meinen Brüsten an. Seine Hände wanderten tiefer und er ertastete meine Muschi: Ich war sicherlich ziemlich freucht. Denn ich freute mich auf das was passieren würde. Dann spürte ich weitere Hände auf meinem Körper. Ein weiterer Mann stand rechts neben mir und fasste mich ebenfalls an meinen Brüsten an. Er hatte ziemlich kalte Hände. Es war spannend mit den kalten Händen auf meinen Brüsten.

JD tastete sich zwischen meine Beine vor und befahl mir meine Beine breiter zu machen.  Anfangs versuchte ich mich zu konzentrieren, welche Hand zu welchem Mann gehört. Ich hielt mich immernoch am Pfosten fest und machte die Beine breiter. „Es gefällt dir, wenn du so abgeriffen wirst, ja. Sag dass es dir gefällt“.. Ich nickte nur mit dem Kopf. Aber er wollte es hören. „Sag es“, forderte er mich auf. Ich sagte, dass es mir gefällt. Der andere Mann fing an, an meiner Brustwarze zu saugen. Erst zurückhaltend, dann deutlicher. Ich war unfassbar geil und klammerte mich förmlich am Pfosten fest. Musste stöhnen..

Beide Männer fassten mich an und es machte mich unglaublich heiß. Dann wurde meine Hand zu einem Schwanz geführt. Es war nicht JDs, sondern er war rießig. Ich spielte mit meiner Hand ein wenig daran herum. Währenddessen wollte JD, dass ich mich nach vorne auf das Bett beuge, aber das ging nicht, weil ich Rückenschmerzen hatte. Ich machte einen Witz, dass ich leider zu alt dafür sein.. Die Stimmung und auch JD waren ziemlich locker Sonst spreche ich in der Rolle nicht sehr viel. Dann ließ er mich auf die Bettkante sitzen und die Beine spreizen. JD sagte, dass ich den Schwanz in den Mund nehmen sollte. Er meinte wohl seinen, was mir nicht klar war, denn ich nahm den von dem anderen Mann in den Mund. „Du bist eine gierige kleine Schlampe“, schimpfte er mich und ließ mich an seinem Schwanz lutschen. Ich musste grinsen. Ich mag seinen Schwanz. Auch wenn mir sein Piercing beim Blasen immer ein wenig Angst macht. Angst, dass ich an ihm hängen bleibe. Ich blies mit Genuß. Er steckte mir seinen Schwanz wirklich sehr tief rein. Dann zog er sich zurück und ließ mich den anderen Schwanz blasen. Sehr gepflegt, aber wirklich rießig.  Es war eine Herausforderung. Aber ich blies auch dieses Mal mit Hingabe. Aber richtig Saugen ging einfach auf Grund der Größe nicht. Also leckte und lutschte ich.

Ich war neugierig, ob JD diesen riesigen Schwanz mit mir vögeln lassen würde. JD legte mein Handtuch auf dem Bett aus und ich legte mich auf den Rücken. Dann fickte er mich. Währenddessen kam der Mann mit dem riesen Schwanz neben meinen Kopf und ich blies ihn. Dann merkte ich noch einen weiteren Mann. Mit einem deutlich kleineren Schwanz, denn bearbeitete ich mit meiner Hand. Es war nicht leicht sich zu konzentrieren. So viele Sinneseindrücke. JD der mich geil fickte, zwei Männer die mich anfassten und dann zwei Schwänze, um die ich mich kümmern musste. JD fickte mich an. Ich wußte nicht, auf was ich mich konzentrieren soll..

Ich misstraue Frauen oder Ignorierlisten sind was für Feiglinge..

Ich habe diesen Eintrag ausnahmsweise nicht im Affekt und wütend geschrieben. Ich habe eine Nacht darüber geschlafen. Habe gewartet, bis ich einen etwas weniger emotionalen Blick auf die Geschichte habe.

Vermutlich ist das das Ende des Alten Mannes in meinem Leben. Traurig.. Bedauere ich sehr.  Vor Allem das Wie tut mir weh.

Von Vorne: Der Alte Mann hatte seit kurzem eine Alte Frau (die nenne ich so, weil sie die Frau vom Alten Mann ist und nur deswegen). Er wirkte glücklich, hatte mir bei unserem letzten Treffen von ihr erzählt. Dann hatten wir eine ganze Weile keinen Kontakt mehr. Irgendwann ergab es sich, dass wir miteinander telefonierten. Er erzählte mir, dass er der Alten Frau den Kontakt verweigerte. Zum Zeitpunkt unseres Telefonats seit drei Tagen. Völlige Funkstille. Ich sagte ihm, dass ich davon wenig halte und dass seine Art der Kommunikationsführung nicht Zeitgemäß sei. Er sagte, dass er sich nicht verbiegen würde. Ich riet ihm noch, dass wenn ihm etwas an ihr liegt, er sich melden soll bei ihr. Wir wollten uns in den Tagen danach zum Essen treffenund wollten wieder in Kontakt treten.

Mir ging nicht aus dem Kopf, dass er sie so zappeln ließ. Das kannte ich von unserer Anfangszeit auch noch. Und ich hatte so unfassbar gelitten. Ignorieren ist eine ganz fieses Machtspiel. Als ich an dem Abend zu Hause war, ging mir das Gespräch noch lange im Kopf um. Ich hatte Mitleid mit der Alten Frau. Weil ich über sie nachdachte klickte ich auf ihr Profil. Der Alte Mann und die Alte Frau haben sich auf der gleichen Seite kennengelernt, auf der auch ich den Alten Mann kennengelernt hatte. Es dauerte ein paar Minuten, da hatte sie gesehen, dass ich auf ihrem Profil war und sie schrieb mich an:

Hallo, wir haben ja einen gemeinsamen Freund hier.. Ob es was gäbe? Ich antwortete sinngemäß: Da sie nun ein wichtiger Teil im Leben meines Alten Mannes sei, interessiere ich mich auch für sie.

Eine Mail habe ich aus Versehen gelöscht. Ich glaube ich habe sie auf mein Blog hingewiesen. Ich dachte eigentlich, dass sie den eh schon mal gelesen hatte, immerhin wußte sie ja von mir. Außerdem war in meinem Blog  ja nur untermauert, dass er mit offenen Karten spielt. Das zwischen uns nichts mehr läuft und dass sie die Nummer 1 ist in seinem Leben. Dass wir nur noch eine Freundschaft pflegten.

Und ich hatte die Beiträge im Hinterkopf bei denen ich mich in der selben Situation befand wie sie. Aber das konnte ich ihr ja nicht sagen, ohne den Alten Mann zu verraten. Ein sehr schmaler Grat. Sie kann das ja auch alles schnell falsch verstehen. Ich mag ihn und ich wollte ihm eine loyale Freundin sein, aber ich war in derselben Situation wie sie auch schon. Nicht zu wissen, was mit ihm los ist. Quälend. Eigentlich wußte ich rational, dass es nur nach Hinten losgehen kann, wenn man sich in eine Beziehung einmischt. Aber ich hörte nicht auf meinen Kopf. Ich hatte beste Absichten. Ich wollte die beiden einander wieder näher bringen: Nicht mehr und nicht weniger. Völlig uneingenützig.

Ich grübelte, wie ich ihr einen Wink geben kann, ohne ihn zu verraten. Dann schrieb Ich ihr, dass ich ihr nur mitteilen will, dass es ihm gut geht. Nicht mehr. Keinen Inhalt aus unserem Gespräch. Erst bedankte sie sich, dann wurde sie misstrauisch und fragte nach, ob sie da was an ihr vorbeigegangen sei, weil sie mir ja nicht erzählt habe, dass zwischen den beiden Funkstille herrscht. Ich schrieb ihr, dass ich mit ihm telefoniert habe und dass ich es schon bereue, dass ich ihr das verraten habe. Ich war ihm unloyal gegenüber.  Da bot sie mir noch an ihm nichts zu verraten. Ja klar. Nein, da hatte ich mich schon entschieden ihm meinen Vertrauensbruch zu gestehen. Ich wollte mit offenen Karten spielen und schrieb dem Alten Mann, dass ich ihr verraten hatte, dass wir telefoniert haben. Er war nicht begeistert, aber er schien es mir zu verzeihen.Sei Alte Frau schrieb mir noch ein wenig was sie umtrieb Das behielt ich für mich. Wollte mich auch nicht vor ihren Karren spannen lassen. Es sollte gar keine Dreiecksgeschichte draus werden. Wollte beiden gegenüber loyal sein.

Im Laufe meines Emailkontakts mit ihr wurde mir klar, dass sie die Bettgeschichten von mir und dem Alten Mann vermutlich nicht gelesen hatte. Ich schrieb ihr noch, dass sie sich, nachdem sie nun weiß wer ihr neuer Freund in meinem Blog ist, gut überlegen solle, ob sie das lesen will. Vemutlich sei es besser nicht zu lesen, was er und ich en Detail lange vor ihr gemacht haben. Komische Situation. Ich hatte nichts damit intendiert außer mit offenen Karten zu spielen. Es gibt nun mal ein öffentliches Blog darüber. Ich wollte das nicht verschweigen. Ich fand das fair. Ich wollte beiden gegenüber ehrlich sein. Mich in nichts verstricken.

Sie schrieb noch, dass sie es nicht lesen werde. Sie wisse über mich, was er für wichtig hielt und das genüge ihr. Gut dachte ich, eine wunderbare Frau. Dann bedankte sie sich noch für meinen Freundschaftsdienst. Und beruhigte mich nochmal, dass sie glaubt, dass der Vertrauensbruch keinen Einfluss auf meine Freundschaft zum Alten Mann haben würde.

Ich schrieb ihm noch einmal eine SMS, dass er sich bei ihr melden sollte. Keinen Inhalt aus dem Emailverkehr zwischen mir und er Alten Frau. Vermutlich hat er das dann auch getan. Denn ein paar Tage später bekam ich noch eine Dankesemail von ihr, in der stand dass er sich bei ihr gemeldet hatte. Sie bedankte sich für meinen Freundschaftsdienst. Ich war sehr froh. Und dachte sie hätte alles genau so verstanden wie ich es gemein hatte. Ich wußte, man kann das auch ganz leicht anders interpretieren. Da dachte ich, dass alles in Ordnung wäre.

Dann schrieb ich ihm ein paar Tage später wieder und fragte ihn, wann wir uns treffen wollen. Keine Antwort mehr. Mehr als zehn Tage lang. ich war verwundert und hoffte, dass es nicht daran liegt, dass sich die beiden doch noch überworfen hatten. Ich schaute ab und an auf den Profilen der beiden vorbei. Und so lange dort der Beziehungsstatus sich nicht geändert hatte, war ich einerseits beruhigt, weil bei den beiden alles okay schien. Aber auch verwundert, warum ich denn nun mit Schweigen bestraft wurde.

Gestern sehe ich, dass die Alte Frau mich angelickt hatte und bei dem Versuch ihr Profil aufzurufen stand da, dass ich auf der Ignorierliste bin. Aha, was ist das jetzt? Dann ein paar Stunden später war der Alte Mann aus meiner Freundesliste verschwunden.. Wortlos..

So funktioniert das in der digitalen neuen Welt. Freundschaften löschen und auf die Ignorierliste setzen. Miteinander sprechen wird voll überbewertet.

Ich bin enttäuscht von diesem Verhalten. Vor allem vom Alten Mann, der in seinem Profil explizit stehen hat, dass wenn er etwas nicht mag, dann wird er es auf nicht verletztende Weise mitteilen. Aha.. nicht verletztendes Freundschaftskündigen… Ich schrieb ihm eine empörte Sms und er antwortete irgendwas von Ich würde Intrigen spinnen, er hätte sich das lange genug angesehen, er würde nicht darüber diskutieren. Punkt. Ich schrieb ihm in der Nacht mit ein paar Stunden Abstand eine Email mit meiner Sicht der Dinge. Jetzt liegt es an ihm. Vor lauter Wut habe ich alle Daten von ihm bereits gelöscht.

Meine persönliche Erklärung für das Ganze: (es gibt mit Sicherheit noch zwei andere Varianten). Die Alte Frau hat irgendwann nochmal mit einer Freundin über alles geredet, dann haben sie 1000 Dinge reininterpretiert und am Ende war ich dann die Böse, die weg muss.

Ja, der Verlust der Freundschaft schmerzt mich. Aber und das ist das Wichtigste für mich: Ich habe in diesem Fall ein reines Herz und Gewissen. Ich habe ohne Hintergedanken gehandelt. Mein Fehler war mich eingemischt zu haben. Okay. Aber ich wollte das Beste für beide. Wenn es nun so endet, dann kann ich es nicht ändern. Wenn man mich so behandelt, dann habe ich nicht die Muse um die Freundschaft zu kämpfen. Ich wollte weder das Herz des Alten Mannes noch Sex. Wir hatten seit Monaten nichts mehr miteinander. Ich wollte eine Freundin bleiben.

Ich tue mir schwer damit Vertrauen zu Frauen zu haben. Das hat mich mal wieder darin bestärkt vorsichtig zu sein. Nicht zu seinem Wort stehen, Intrigieren, alles überinterpretieren.. Das ist mir zuwider.  Wer sowas tut und damit glücklich wird, der soll es tun. Ohne mich. Ich dachte sie wär anders. Da habe ich mich wohl getäuscht.

Ich verstehe, dass er auf ihrer Seite steht. Das ist auch völlig okay so. Sie ist seine Freundin, er hat erstmal keinen Grund ihr nicht zu glauben. So ein wichtiger Freund war ich, um realistisch zu bleiben, nicht in seinem Leben. Da geht die Beziehung vor.

Ich werde mich damit abfinden.

Noch ein Nachtrag. Beide haben sich nach dem Erscheinen des Blogeintrags komplett aus der digitalen Welt abgemeldet. Vermutlich ist es Zufall. Und ich weiß, es wird sie geschmerzt haben, denn sie hatte ein lange Jahre gut gepflegtes Profil. Aber sie haben es gemeinsam getan. Immerhin scheint der Konflikt mit mir die beiden fest zusammengeschweißt zu haben. Ziel erreicht. Beziehung okay.. Ich gönne den beiden ihr Glück. Das habe ich immer getan. Ich freue mich, wenn der Alte Mann nun nicht mehr alleine durchs Leben geht.

Wie funktioniert mein Körper eigentlich?

Ausgehend von Aurelies kritischen Anmerkungen habe ich mir eine ganze Nacht Gedanken gemacht, warum es mir so schwer fällt auch gleich beim ersten Mal zu sagen, dass mir etwas nicht gefällt oder was zu verbessern wäre.

Neben dem klassischen Grund, dass man eben nicht weiß, wie jemand auf Kritik reagiert, wenn man denjenigen nicht so gut kennt, sind mir noch ein paar andere Dinge  eingefallen. Übrigens: Wenn jemand etwas richtig gut macht, dann habe ich keine Probleme damit das zu sagen. So in der Art: „Nicht aufhören, nur nicht aufhören, mach einfach das Gleiche weiter“

Wenn ich kritisiere, dann soll es wenigstens konstruktiv sein. Das führt mich im Falle von Sex zu zwei Problemen. Zum einen fange ich bei jemandem, den ich nicht besonders gut kenne, an darüber nachzudenken,  wie ich es wohl ausdrücken könnte. Das Hauptproblem ist, ich fange an zu denken… Der Kopf ist an.  Wie fasst er das jetzt wohl auf? Wie drücke ich es diplomatisch aus? Das heißt, dass ich es auch sein lassen kann  Kritik zu üben. Zumindest in dem Moment, nicht generell gesehen. Denn wenn schon vorher nichts dabei rum kam, mangels Technik, dann kommt danach nichts mehr dabei rum wegen Kopf-an.

Zum Anderen müsste ich ja dann was Konstruktives sagen.. Also „mach das doch so und so“ und nicht „mach das nicht so“.. „Nicht so fest“ lasse ich mir als Kritik, die leicht über die Lippen kommt, noch eingehen.. Aber darüber hinaus müsste ich dann halt wissen, was er ich ihm denn konkret raten könnte. Aber ich weiß es einfach nicht. Ich kann es nicht beschreiben. Ja, ich weiß, wie ich es mir selbst mache. Aber ich habe da eine eingefahrene Technik, die eh keiner nachmachen kann. Und was die Männer gemacht haben, die erfolgreich waren, das weiß ich gar nicht so genau.  Flache Zunge, spitze Zunge, Kreisbewegungen? Ich habe keine Ahnung. Denn da habe ich mich fallen lassen. Ich habe nicht aufgepasst und mir gedacht „Ooh der kreist jetzt mit seiner Zunge um meinen Kitzler und dann variiert er wieder“. Ich weiß  nur, er hat das, was er gemacht hat, gut gemacht. Sehr gut. Es würde für eine grobe Anweisung a la „ich komm am ehesten wenn du mich leckst und fingerst gleichzeitig“ reichen. Aber irgendwie will mir das, wenn er nicht danach fragt beim ersten Mal und vor Allem währenddessen nicht über die Lippen kommen.

Deswegen hatte ich ja auch ziemlich viel Respekt beim Sex mit Frauen. Ich fand es auch nicht leichter an einer Frau rum zu machen, nur weil ich den gleichen Körper habe. Bei Männern habe ich jahrelange Übung. Da hat der ein oder andere sicher auch wenig genossen, was ich da so angestellt habe. Ich hab mich ausprobiert, mir ein Repertoire an Techniken angeeignet. Und das Wissen, dass doch jeder anders tickt und es manchmal einfach nicht zusammenpasst, sexuell.

Neben Reden, bleibt noch zeigen. Ich bin aber auch nicht so ein Körperkontaktmensch. Das klingt ein wenig komisch, wenn man über Sex schreibt. Aber die Vorstellung den Mann beim ersten Mal am Kopf zu packen und ihm zu zeigen, was ich will, die taugt mir so gar nicht. So ticke ich einfach nicht. Es macht mir zwar nichts aus, wenn ich am Kopf gepackt werde, aber das liegt wohl doch an einer gewissen Devotheit. Ansonsten finde ich am Kopf anfassen deutlich intimer als nur Sex. Da muss ich nochmal drüber nachdenken.

Was ich kann und schon öfter angewandt habe ist,  dass er mir dabei zusehen darf, wie ich es mir selbst mache. Ich glaube nicht, dass er dann lernt, wie er mich anfassen muss, weil das würde so nicht funktionieren, aber er kann zumindest meine Reaktionen abschätzen, merkt dass ich ein eher leiser Typ bin. Dabei fällt mir die Erweiterung zu meinem Tattoo ein. Ich würde mir auf den Bauch schreiben: „Je weniger Geräusche ich mache, desto besser. Wenn du mich irgendwann gar nicht mehr stöhnen hörst und mein Körper komplett angespannt ist, dann nur NICHT aufhören.. Dann kommt er gleich, der Vulkan. Keine Sorge.“

Führt jemand vor dem ersten Mal Sex ein Gespräch in dem er erstmal erklärt, wie er so tickt? Eine Art Bedienungsanleitung: „Also du, was ich noch sagen wollte, ich stöhn eher leise. Da kommt nicht so viel Geräuschfeedback. Trotzdem ist alles gut.“ Die Männer sind oft schon verunsichert, weil ich so wenig Geräusche mache, was dazu führt, dass sie wild rumprobieren. Das führt dann dazu, dass ich zumindest mehr Geräusche von mir gebe, als ich es eigentlich tun würde.. Aber dann auf das Geräuschemachen konzentriert bin. Teufelskreis.. Nur weil die Pornofrauen immer so laut sind. Also doch das Gespräch? Ich hab noch nie einen Mann gehabt, der mir vor dem ersten Mal gesagt hat, dass er eher leise ist und ich mir nichts dabei denken soll.. Wenn ich ihn nicht lesen kann, dann frage ich hinterher, was ich hätte besser machen können. Aber ich werde von den Männern nicht immer gefragt.

Vielleicht liegt der Kern des Übels auch tiefer vergraben. Weil ich gar nicht weiß, ob es an mir oder an ihm liegt, Das gilt zumindest mal für Sex. Da liegt der Verdacht nahe, dass es nur an mir liegt. Ja, ich weiß wie ich es mir selbst machen kann. Das habe ich in meiner Teenagerzeit gelernt. Meine ganz spezielle Technik entwickelt.  Irgendwann funktionierte auch, dass mich Männer zum Orgasmus lecken, nicht bei jedem aber es ging. Das weiß ich. Aber ich hab bis heute noch nicht rausfinden können, warum ich nicht reproduzierbar bei reinem Sex ohne Nachhelfen kommen kann. Liegt es am Kopf oder am Körper? Ich habe keine Ahnung. Ich beneide manchmal breakpoint, die mühelos bei reiner Penetration kommt.  Zumindest suggerieren mir das ihre Blogeinträge.  Bin ich verkehrt?

Ich bin vielleicht fünf Mal in meinem Leben einfach so gekommen. Natürlich ein unbeschreibliches Glücksgefühl, aber ich kann nicht sagen, was in den jeweiligen Situationen anders war. Ich kann es nicht reproduzieren. Vielleicht auch ein Grund, warum ich mich gerade so ausprobiere. Was muss passieren, dass das geht? Irgendwie muss es an mir liegen. Andere Frauen kommen doch auch einfach so. Wieso ich dann eigentlich nicht?  Man muss da ja auch „mitarbeiten“ in irgendeiner Weise. Arbeite ich falsch mit? Manchmal weiß ich auch einfach nicht, liegt es jetzt an mir oder an ihm. Kann ich mal wieder nicht entspannen, oder stellt er sich doof an.

Ich habe mal gelesen, dass Frauen Probleme haben beim Sex zu kommen, weil sie es sich immer in der gleichen Art und Weise selbst machen. Nicht variieren.. zum Beispiel nicht im Liegen, sondern im Stehen. Das heißt der Körper hat sich wohl dann auf den gleichen Reiz eingefahren. Klingt plausibel, finde ich.

Fazit –> Hausaufgaben: Weiterüben mit mir. Ich hab mir mal vorgenommen zu trainieren. Mal unter der Dusche, mal im Stehen, mich fallen lassen. Aber nicht nur meinen Körper noch besser kennenlernen, sondern vielleicht auch den von anderen Frauen, mal sehen ob es sich ergibt und die Chemie stimmt. Ach ja und darüber reden üben, auch beim ersten Mal..   Und einen „erfolgreichen“ Mann fragen, was er gemacht hat. Dann bleibt mir auch das Tattoo erspart 🙂

Irgendwann tätowier ich mir auf den Bauch …

… folgenden Satz: Wenn ich mein Becken in irgendeine Richtung neige, während du mich leckst oder fingerst, dann heißt das nicht, dass du genau das was du gerade tust, weitermachen sollst.

N I C HT weitermachen… Auf gar keinen Fall. N I C H T versuchen, trotz dem ich mich bewege genau die gleiche Stelle zu malträtieren..Freu dich ja nicht drüber, dass du deinen Finger auf der gleichen Stelle halten kannst, obwohl ich mich winde unter dir… Es führt dich nicht zum Ziel, wenn du auf der Perle verharrst und dich von dort auf keinen Fall mehr wegbewegst..

Ich weiß, es gibt ja auch Momente, in denen Frauen wollen, dass du auf keinen Fall aufhörst was du tust, aber die haben meistens nix mit einer Beckenneigung zu tun. Bei mir eher mit einem unkontrollierten Zucken..Aber ich weiß, es sind Nuancen zwischen Liebling oder Looser, zwischen das Gleiche weiter tun und einen anderen Reiz setzen..

Eigentlich waren meine Erfahrungen mit dem Know-How der Männer, was Frauenkörper angeht, im letzten Jahr ziemlich zufriedenstellend.  Dass sich das Durchschnittsalter der beteiligten Männer so auf 40 verschoben hatte, hatte darauf eine positive Auswirkung. Der Journalist Stefan und ich müssen aber noch üben. Allerdings hatte er  mich auch nicht so wild gepiesackt, wie oben beschrieben. Nichtsdestotrotz kam mir kurz der Gedanke mit dem Tattoo..

Wir haben uns kurze Zeit nach unserem ersten Date ein zweites Mal gesehen. Und hatten wirklich wieder einen wunderbaren Abend. Nettes, langes Gespräch, Rotwein, das Entdecken von erschreckend vielen Gemeinsamkeiten . Die lustigste davon war, dass er wie ich auch, die neue Matratze für sein Bett, auf seine alte gelegt hatte. Unfassbar, denn auch ich schlafe momentan genau so. Und wieder Sex.  Das Einweihen der neuen Matratze. Aber ich bin noch nicht körperlich kompatibel mit ihm. Er versuchte mir wieder etwas Gutes zu tun, fingerte und leckte mich…

Als ich merkte, dass es wieder nichts werden würde, mit meinem Orgasmus, da kam der Moment, in dem man als Frau darüber nachdenkt, ob man die Abkürzung nimmt und den Orgasmus vorspielt oder es abbricht  Aber ich hatte zu meinem eigenen Wohle, aus Fairnessgründen und zum Wohl der anderen Frauen zu Beginn meiner Entdeckungsreise beschlossen, das nie wieder zu tun. Keine gefakten Orgasmen mehr. Keine Show..Also sagte ich, dass es nichts werden wird. Und machte das, was ich kann.. und mir auch Spaß bringt. Blasen.. erfolgreich. Und er war kompatibel mit dem was ich tue.. Dann nebeneinander einschlafen.. zum zweiten Mal in kurzer Zeit..rekordverdächtig..Die Vorteile eines ungebundenen Mannes. Und auch schön, denn dieses Mal war ich ausgerüstet mit allem, was frau so zum Übernachten braucht und musste nicht mit ungeputzten Zähnen aufwachen.

Nicht, dass er es nicht drauf hat. So weit will ich nicht gehen. Denn ich habe ja auch gelernt, dass es geschätzt ein Viertel Männer gibt, bei denen meine Blasekünste nicht fruchten. Dass ich nicht verstehe, wie er oder sein Körper ticken.. Der Alte Mann war da so ein Beispiel. Er fand alles doof, was ich an ihm ausprobiert habe. Wie bei Stefan und meinem Körper. Es hat einfach noch nicht zusammen gepasst. Vielleicht hilft üben, vielleicht funktioniert es einfach nicht.

Allerdings habe ich mich noch nicht durchringen können, in Momenten, in denen ein Mann, den ich noch nicht so gut kenne, etwas tut, dass nicht mit meinem Körper kompatibel ist, ihm zu erklären, was er falsch macht oder ihm zu sagen, was er besser machen könnte. Das ist wohl dann die nächste Entwicklungsstufe… Es gibt immer noch Luft nach oben..

Blowjob im Krankenhaus II

Es hatte mir ja unglaublich Freude bereitet, dem Herz-Doc im Krankenhaus, mitten in der Arbeit einen zu blasen..Ich hatte hier darüber berichtet..

Nach einer ganzen Weile hatten der Herz-Doc und ich mal wieder losen Kontakt und er witzelte rum, ob ich nicht mal wieder im Krankenhaus bei ihm vorbeischauen möchte. Och ja, dachte ich mir, warum eigentlich nicht. Mir war klar, dass es nicht den gleichen Zauber wie beim ersten Mal haben würde. Aber musste es auch nicht. Das Erlebnis kann mir ja keiner mehr nehmen. Also sagte ich, zu seiner Überraschung, dass ich durchaus spontan Lust hätte ihn zu besuchen. Er deutete noch an, dass er dieses Mal Sex haben wollte und bat mich Kondome mitzubringen.

Ich hüpfte noch schnell unter die Dusche, packte dann die Kondome in meine Tasche und dann düste ich auch schon los. Ich freute mich sehr ihn zu sehen, auch wenn unsere Gespräche einfach nicht mehr so gut sind, wie am Anfang. Aber immer wenn ich ihn sehe, dann wird mir wieder klar, dass er genau mein Typ wäre. Und mein Hirn muss meinem Herzen dann immer beibiegen, dass es keine gute Idee wäre mich in ihn zu verknallen. Nein, der steht niemals auf dich, vergiss es.. Nein, das wird nur weh tun. .. Aber so komme ich gut damit klar. Ich muss mir das nur manchmal bewußt machen.

Er holte mich am Eingang ab, dieses Mal in zivil, nicht in seiner Doc-Kluft. Er erklärte mir noch, dass er am Wochenende dann immer lieber in zivil herumläuft, sonst müsste er nur dauernd irgendwelche Fragen beantworten.  Wir gingen in sein Zimmer und ich setzte mich aufs Sofa und wir unterhielten uns erst mal ein wenig. Ich werd immernoch nicht ganz schlau aus ihm. Es ist nicht leicht zu unterscheiden, wann er etwas ernst meint und wann nicht. Verarscht er mich, oder hört er mir ernsthaft zu..Nie weiß man das. Aber das macht es auch spannend. Sehr spannend, weil es mich fordert. Meinen Geist fordert.

Dann übernahm er die Initiative. Er öffnete seine Hose und packte seinen Schwanz aus. Ich kniete mich vor ihn hin und nahm ihn auch gleich gierig in den Mund. Schöner Mann mit schönem Schwanz. Er wußte, dass es mich anmacht, wenn er mich im Nacken packt oder mich an den Haaren zieht. Er hat eine natürliche Dominanz, auf die mein Körper immer wieder anspringt. Ich war gespannt, wie es weiter gehen würde. Er sagte mir, dass ich mich ausziehen soll. Ich tat es.. erhob mich, zog mein Oberteil und meinen BH aus. Dann meine Hose und auch mein Höschen. War nackt. War gespannt, was sein Plan war. Hatte wirklich große Lust auf Sex mit ihm.. wir küssten uns.. Ja, ein Mann der großarig küssen kann..Aber nicht lange, viel zu kurz..Dann sagte er mir, dass ich mich entscheiden soll, wie er mich nehmen würde.. Und das überforderte mich komplett. Ich hatte gehofft, dass er nicht lange fackeln würde und mich einfach nehmen würde, so wie es ihm gefällt

Nach seiner Frage hatte ich alle möglichen Bilder im Kopf… die mir nicht gefielen, weil ich mich ungeschickt anstellte. Ich spielte in meinem Kopf die Stellungen durch, die mir einfielen. Legte mich im Geiste breitbeinig auf das Sofa.. nein komisch, so ganz nackt auf dem Sofa, so ganz nackt die Beine breit machen… dann streckte ich ihm geistig meinen Hintern vom Sofa entgegen. .. nein, auch kein Bild das mir taugte.. Nicht, dass er dann nicht dort hinkommt, wo er hin soll.. Ich hatte keine genaue Vorstellung, wie ich mich hätte halbwegs sexy da hindrapieren können. Tisch und Stuhl verwarf ich schnell wieder..Jedenfalls fiel mir auf die Schnelle nix ein. ..Verdammt, ich hätte ihn doch haben wollen.. Die Gedanken kreisten in meinem Kopf.. Ich konnte mich aber zu nichts durchringen. Da begab ich mich aus Verlegenheit wieder auf die Knie und nahm mir seinen Schwanz wieder vor. Immernoch ganz nackt. Er wertete das wohl als Zeichen, dass ich keinen Sex wollte. Da ließ er sich fallen und ich brachte den Blowjob zu  Ende.

Ich war also völlig umsonst ganz nackt gewesen. Im Nachhinein eine lustige Situation. Hatte etwas sehr devotes ihm nackt einen Blowjob zu verpassen.

Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile, dann ging ich wieder.  War nicht so cool, wie beim ersten Mal, aber das war fast klar. Allerdings könnte ich mir in den Arsch beißen, weil es ja nur an mir scheiterte, dass wir keinen Sex hatten. Er hatte ja noch gesagt, dass ich mir überlegen soll, wie ich genommen werden will. Verdammt, mein Kopf hat mich mal wieder um Spaß gebracht. Zu viel nachgedacht und nicht einfach gemacht..argh…Ich Depp..

Mal sehen, ob ich es mir noch irgendwann vergönnt sein wird, mit dem Herz-Doc zu schlafen. Ihm hat der Blowjob Spaß gebracht und ich blase gern..

Es geht auch mal wieder Vanilla.. fast..

Nicht nur, dass es in meinem Sexleben ein wenig ruhiger ist momentan. Ich hab einen neuen Nebenjob angefangen und mir gleich mal, weil übermotiviert, eine Sehnenscheidenentzündung eingehandelt. Das macht das Schreiben ein wenig schwierig. Aber ich schaue mal wie weit ich komme.

Nach der turbulenten Phase habe ich es ein wenig ruhiger angehen lassen. Einerseits freiweilig, weil ich doch auch das Gefühl hatte, die „Sexdosis“ wieder ein wenig runter fahren zu müssen. Zum Anderen weil die vergangenen Wochen durch Ehrenamt,Uni und Job auch bei mir sehr arbeitsreich waren. Mit dem Bachelor zum Beispiel hat sich schon eine ganze Weile kein Termin gefunden.

Aber ich habe die Zeit gehabt, mich mit einem neuen Mann zu treffen. Sehr spontan haben wir uns 23 Uhr in einer Kneipe verabredet. Meine Lieblingskneipe nicht weit von zu Hause weg. Also mein Territorium. Als ich da saß und auf ihn gewartet habe, hatte ich kurz gezweifelt, ob das jetzt nicht zu spontan war, denn wir hatten noch nicht viel geschrieben vorher. Aber naja, im schlimmsten Fall ne Stunde Lebenszeit verschwendet.

Die Angst sollte sich bald legen, denn der Abend wurde eigentlich ganz unterhaltsam. Stefan war mal eine ganz neue Berufsgruppe (in meinem Portfolio, lol). Journalist.. Juhu, wie cool. Zum Teil auch für Sport. Perfekt ein Thema mit dem ich mich auskenne.. Stefan ist so ganz knapp unterhalb meiner Dadline (kein Mann älter als mein Dad) hat halblange blonde Haare und ein lockerer Typ. Weit gereist, viel erlebt und nicht vergeben. Macht manches einfacher.  Wir hatten unendlich Gesprächsstoff. So waren wir dann auch die letzten, die die Kneipe verließen. Sehr kurzweiliger Abend und ich war zufrieden. Ich fragte ihn, wie er denn nun wieder heimkommen würde, und er sagte, dass er sich ein Taxi nehmen würde. Völlig ohne Hintergedanken (!), weil ich mit dem Auto da war und ich mir dachte, so ein Taxi ist doch voll teuer (studentischer Gedankengang) bot ich ihm an, ihn heimzufahren.

Mitten in die Innenstadt, teuerste Wohnlage.. Ich mit meiner Studentenkarre..(unaufgeräumt) Vor dem Haus war direkt ein Parkplatz frei. Perfekt. Als er mich dann fragte, ob ich noch auf ein Glas Rotwein mit hochkommen wollte, dämmerte mir, dass mein Angebot ihn heimzufahren ja auch anders aufgefasst werden konnte. Da musste ich erst mal über mich schmunzeln. Mir war schon klar, was der Satz „Kommst du noch mit rauf“ meint. Ich überlegte kurz und willigte ein. Die Wohnung eines Solomannes mit Sohn. Aber sehr sympathisch.

Rotwein, Couch, wir unterhielten uns ewig. Und stellten fest, dass er manchmal mit einem meiner Professoren Sport macht. Sehr lustige Vorstellung.. Irgendwann date ich doch noch einen meiner Dozenten, aus Versehen..
Nach eniger Zeit fragte er mich, ob wir im Schlafzimmer kuscheln wollen.. Auch das war ein Moment, in dem ich locker noch hätte sagen können, dass ich jetzt lieber heim fahren möchte. Tat ich aber nicht. Ich war zwar überhaupt nicht auf Sex eingestellt und noch viel weniger auf auswärts schlafen. Ohja ich hatte das ganz coole pinke Unterhöschen an. Sehr sexy.. Ich erbat mir ein T-Shirt von ihm, da er sich irgendwie bettfertig machte und ich ja nix dabei hatte. Also sein Shirt und mein pinkes Höschen.
Sehr sexy.. Aber wir lachten darüber.

Siehe da auch Stefan hatte relativ viele Haare an seinem Körper. Ich war froh um mein T.-Shirt.  Er übernahm die Initative und erforschte meine Brüste und Muschi. Und kletterte an mir hinunter um mich zu Lecken. Vorspiel.. Dann Hauptspiel: Siehe da auch der Journalist gehört zur Nicht-Kondomfraktion. Als ich ihn darauf hinwies, dass ohne nichts läuft,  gingen wir zum Vorspiel zurück und machten aus dem Vorspiel das Hauptspiel. Er leckte mich weiter. Gut, aber an diesem Abend mit einem Körper nicht kompatibel..Wir fanden keinen gemeinsamen Rhythmus beziehungsweise war er nicht in der Lage meine Reaktionen richtig zu deuten, was ja auch beim ersten Mal nicht weiter wild sind. Es kann ja auch nicht immer gleich funktionieren. Als mir klar war, dass ich nicht kommen würde, deutete ich ihm an, dass er aufhören soll.

Dann versuchte ich mich an ihm. Und ja das war echt eine Herausforderung. Denn auch sein Körper war wirklich schwer zu lesen.  Ich fing an mich über seinen Schwanz herzumachen. Aber der war noch gar nicht besonders steif.. Gut, gar kein Problem, wenn ich dann mal anfange, dann wird das schon. Ich fing vorsichtig an, saugte, leckte.. er ließ es geschehen, machte ab und an mal ein Geräusch… gut dachte ich, er wird wohl zufrieden sein. Aber aus seinem Körper wurde ich trotzdem nicht schlau. Denn sein Schwanz war nie so richtig steif. Hmm, gute Frage, was tun?.. Das Gleiche weitermachen, Taktik ändern?.. EIne Mischung aus beidem. Ich hatte schon die Befürchtung, dass auch bei ihm meine Blasekünste nicht fruchten würden. Ich bewies wirklich Ausdauer und musste oft die Körperposition ändern, Hand wechseln. Ich redete mir ein, dass er schon alt genug sein würde, dass er sagt, wenn ihm was nicht passt.. Und nach einer gefühlten Ewigkeit (zum Glück mache ich das gern und lerne ja immer gern dazu) merkte ich, dass nun doch was passierte und sich sein Schwanz richtig prall wurde.. Und seine Geräusche lauter.. Und er kam .. juhu..Geschafft.. Das hätte ich ja mal nicht mehr gedacht.

Er blieb seelig liegen, ich hüpfte ins Bad und machte mich irgendwie Bettfertig. In Zukunft muss definitv eine Zahnbürste in meine Handtasche..Ich hasse nicht Zähneputzen.. Und dann kletterte ich zurück in sein Bett und blieb übernacht.. Spontanes Auswärtsspiel. .Auch mal wieder nett. Wird wohl nicht das letzte bleiben.

Mit Feinripp in den Swingerclub?

Ob nun enge Calvin Klein Shorts, Boxershorts mit Homer Simpson, Feinripp oder Ledertanga. Es gibt vieles was einem da so begegnet. Aber es ist mir eigentlich egal, was Männer im Swingerclub anhaben. Egal. Nicht weil mir Ästhetik generell nicht wichtig ist. Natürlich gibt es Unterwäsche die mir gefällt und welche, die mich schmunzeln lässt. Aber es kommt für mich auf andere Dinge an..Swingerclubs und Clubs generell eint, dass sie alle Beteiligten erstmal auf ihre Äußeres reduzieren. Dann ist natürlich das, was man anhat, das Aushängeschild. Aber damit allein kann ich nichts anfangen. Sexyness hat für mich immer was mit Charakter zu tun. Immer.

Deswegen wird für mich ein Clubbesuch immer nur in bestimmen Konstellationen Spaß bringen. Ich bin in meiner Rolle, dann sind mir die anderen Beteiligten egal, dann zählt nur mein Dom. Wir spielen zu zweit und andere schauen zu, geht auch. Oder ich habe die anderen vorher kennengelernt. Auch wenn man das bei meinem Erfahungsschatz schwer glauben mag. Für einfaches Rumgevögel bin ich nicht zu haben. Ich muss ein Gefühl dafür haben, wie jemand tickt. Sonst ist mein Kopf immer im Wachsammodus..Schlechte Voraussetzung um einen Orgasmus zu bekommen am Ende. Also einfach rauf auf die Wiese uns los geht es, das wird nicht mein Spiel werden.

Zurück zu den Klamotten: Männern, die mir sympathisch sind, denen kann ich auch eine Modesünde oder modische Eigenheit durchgehen lassen. Da ist mir dann die Verpackung deutlich weniger wichtig als der Inhalt. Zumal er sie ja im entscheidenden Moment eh nicht anhat. Andererseits kann man schon auch mit einer schönen Verpackung punkten. Ich nehme das erfreut zur Kenntnis.

Aber für Männer ist die Klamottenwahl einfach oder auch nicht einfach, wie man es betrachten will. Einfach, denn die Auswahl ist nicht besonders groß. JD trug eine klassische schwarze enganliegende Shorts, wenn ich mich recht erinnere. Oben rum kann Mann ein passendes Shirt anziehen. Unten rum, also ganz unten, fallen mir am Ende doch nur die Adiletten ein. Für die ausgefalleneren Sachen gilt zumeist, dass sie nur gut aussehen, wenn man gut genug aussieht. Also Netzshirt und Co. Nicht einfach, weil ziemlich einheitlich ist.

Wie wichtig ist euch die Unterwäsche des Mannes?

Nach dem Swingerclub – Ich treffe eine spannende Frau

Zwei schöne kleine Momente:

Eins: Als mich JD, ohne dass wir in den Rollen waren, auf der Matte ordentlich auf den Hintern gehauen hatte, habe ich einfach zurück geschlagen.. Hihi.. Mal sehen, ob sich das mal noch irgendwann rächt. Aber es bot sich gerade an und ich mir dachte: „Ne ne, so nicht Burschi..“

Moment Zwei: Beim Verlassen des Clubs fasste JD meine Hand und wir liefen Händchenhaltend zum Auto. Das war für mich ein sehr schöner vertrauter Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Eine ganz kleine, aber süße Geste. Und wieder im Hotelzimmer hatten wir vor dem Einschlafen nochmal Sex und JD kam so auch noch mit mir. Leidenschaftlichen Sex mit Knutschen und viel Anfassen. Nicht in einer Dom/Sub-Konstellation. Und ich konnte ihn einfach anfassen, an mich drücken. Mich nah fühlen. Pefekter Ausklang. Ich konnte sogar halbwegs schlafen, obwohl ich sonst immer fremdel wenn ich zum ersten Mal neben jemandem schlafe. Aber der Abend war ja auch lang und ereignisreich. Am nächsten Morgen waren wir noch gemütlich gemeinsam frühstücken. Und hatten viel Zeit uns zu unterhalten. Ein schöner Ausflug, den es so vielleicht im neuen Jahr wieder geben wird.

JD verabschiedete sich nach dem Frühstück wieder zu seinem Termin. Ich nutze die Gelegenheit jemanden zu treffen, auf den ich sehr gespannt war. Nämlich Bloggerkollegin Lila Sumpf. Die Frau, die eigentlich fast dasselbe macht wie ich. Sich sexuell ausprobieren, die eigenen Grenzen suchen.  Wie waren in einem lustigen kleinen marrokanischen Cafe verabredet. Ich war zu früh und außer mir war noch kein Gast da. Wir sollten etwa eine Stunde Zeit haben. Sie kam dort an und siehe da, wir waren uns nicht so unähnlich. Wir sind beide nicht der Frauentyp, den Mann als allererstes in einer Bar aufreißen würde, aber haben es faustdick hinter den Ohren. 🙂 Wir quatschen ohne Scheu gleich Tacheles über das was wir so erlebt haben in der letzten Zeit.  Positives, negatives, lustiges, kurioses..Details, was wir so haben mit uns machen lassen. BDSM-Erfahrungen.. Schmerzgrenzen (oh ja, da liegen wir sehr weit auseinander), No-Gos. Männer, die wir gedatet haben. Peitschen, Fesseln, Folterwerkzeuge, Wachs, Striemen, blaue Flecken, Aftercare, Analduschen und noch vieles mehr.  Ich glaube dem Cafebesitzer und seinem Kollegen müssen die Ohren geklingelt haben.  Doch schon sehr harte Gesprächsthemen Mittags um 12. Es war sehr spannend und cool sich mit Lila auszutauschen. Ich hoffe, dass es sich mal wieder ergibt und wir noch ein wenig ausführlicher reden können. Schön mit jemandem zu reden, der sich gerade in einer ganz ähnlichen Situation befindet.  Auch um Dinge für sich selbst nochmal zu reflektieren.

Am Ende konnte ich nach Hause fahren und nahm das gute Gefühl mit, dass ich nicht alleine unterwegs bin auf einem Selbstfindungstrip. Ich musste immernoch schmunzeln darüber was JD auf meinem Account gemacht hatte, freue mich das nette Pärchen im Club kennengelernt zu haben. Und nehme die Erkenntnis mit, dass es Oropax bedarf für den nächsten Clubbesuch. Und dass ich mich auf das nächste Treffen mit JD sehr freue und hoffe, dass wir noch eines dieses Jahr hinbekommen werden.

Swingerclub – die Spielwiese ist nichts für mich

Wir setzten uns auf eine Couchlandschaft. JD, ganz Gentleman, legte für mich ein Handtuch unter. Wir kamen mit einem anderen „Pärchen“ ins Gespräch. Die beiden waren vermutlich im wahren Leben auch kein Paar. Er war ein gutes Stück älter als sie. Es war trotzdem eine nette Unterhaltung bei einem Gläschen Wein. JD trank nichts, denn er musste ja noch Autofahren..

Nebenbei schaute ich mir interessiert die Menschen an, die sonst noch so im Club unterwegs waren. Und was die so anhatten. Ich werde nochmal einen Eintrag über die Klamotten, vor allem auch bei den Männern schreiben. Jedenfalls gab es durchaus was zu sehen.

Nach einer Weile wollte JD wieder aufbrechen. Wir wanderten durch die Zimmer. Und JD suchte etwas, dass ihm gefiel. Wir kamen auch wieder an einer größeren Spielwiese vorbei. Aber gleiches Problem wie immer, ich konnte einfach nicht zuhören. Ja richtig, die Geräusche irritieren mich so, dass ich zum Schauen gar nicht erst komme. JD suchte dann weiter nach einem leeren Zimmer. Und fand auch eines. Mit einer eher im dunklen liegenden Matte, die durchaus noch Raum auch für andere bot. Er sagte mir, dass ich meine Unterwäsche ausziehen solle und auch meine Stiefel: Ich tat wie mir geheißen und hatte nur noch den Kimono an. Dann legte er relativ nah an die Wand ein Handtuch aus. JD hatte sich auch seines Höschens entledigt. Dann legte er sich auf den Bauch und sagte, dass ich ihn massieren solle. Huch, was ganz was Neues. Ich war überrascht. Sonst kann er doch gar nicht so gut nehmen. Ich kraxelte also auf seinen Hintern und fing an, bestimmt etwas ungeholfen, seinen Rücken zu massieren. Vermulich mehr streicheln, denn ohne Massageöl ist massieren eh nicht so einfach. Nach kurzer Zeit standen schon die ersten Zuschauer im Raum. Und waren zum Teil ein wenig irritiert, ob des Bild das sich ihnen bot.

„So ist das aber verkehrt herum“…“Liebe machen, soso“.. Ich war ein wenig von mir selbst genervt, dass ich so leicht ablenkbar war und die Kommentare nicht ausblenden konnte. Ich musste grinsen, weil das Streichelschauspiel zwischen mir und JD wohl eher unüblich war. Irgendwann kam das Pärchen, das ganz am Anfang im SM-Zimmer gespielt hatte vorbei. Erst gingen sie wieder, weil sie das Gefühl hatten uns zu stören. Dann kamen sie aber nach kurzer Zeit  wieder und fragen uns, ob es okay sei, dass sie sich dazulegen würden..In der Zwischenzeit war ich von JD runtergeklettert und er hatte wieder die Initiative übernommen und beglückte mich mit einer Mischung aus Fummeln, Lecken und Ficken. Das Pärchen legte auch los und knutschte und fummelte. Irgendwann leckte der Mann die Frau. Ich lag einfach auf dem Rücken und versuchte rauszufinden, ob mich die Situation an oder abturnt. Ich wußte auch nicht so genau, ob was ich den nun machen sollen.. JD fasste auch immer wieder die Frau des Pärchens an und ich merkte, wie die beiden auch irgendwann mich anfassten. Ich wußte einfach nicht so genau, was ich machen sollte. Auch anfassen? Nur auf dem Rücken liegen? .Wenn JD und ich sonst spielen ist das einfach, dann sagte er was zu tun ist. In der Situation war ich mir nicht sicher..

Jedenfalls war der Kopf an und auch JD hatte keine Chance mich zum Orgasmus zu kriegen. Dann kam noch das Pärchen von der Couch hinzu. Die beiden legten sich neben das andere Pärchen und irgendwann ritt sie ihn so wild und laut, dass ich einfach lachen musste. Ich bin echt nicht gemacht für Swingerclubs, glaube ich. Zumindest nicht um mich auf Spielwiesen zu vergnügen. Mich lenkt einfach alles ab. Vor Allem alles an Geräuschen, Gesprächen… Voll doof, ich kann überhaupt nicht abschalten. Das Reiterpärchen verschwand nach einer Weile wieder. Mit dem anderen Pärchen entwickelte sich dann ein Tausch. JD leckte die andere Frau und der andere Mann fing an mich zu lecken.. Er machte seine Sache gut, aber mein Kopf ging nicht aus. Ich konnte mich Null fallen lassen. JD und die Frau harmonierten hingegen gut, denn sie kam irgendwann deutlich hörbar. Ich sagte ihrem Mann wiederum, dass ich nicht kommen würde. Ich überlegte, ob ich im einen blasen sollte, aber seine Körpersprache deutete nicht darauf hin, dass er das gerade wollte. Er und ich, wir unterhielten uns dann einfach.

Und fanden heraus, dass JD mit den beiden schon im Vorfeld Emailkontakt gehabt hatte. Die beiden waren sehr nett. Etwa so alt wie JD, obwohl man ihnen das nicht ansah. Sie hatte sich den Abend Kinderfrei genommen. Mal raus von zu Haus.. JD und Ulrike legten noch eine zweite Runde hin. Sie kam wieder und ich war fast ein wenig neidisch, dass sie so einfach abschalten konnte. Ihr Mann Ralph versuchte es wieder, aber wieder ohne Erfolg. Ich brach irgendwann wieder mit dem Hinweis, dass mein Kopf nicht mitspielen würde ab. Und sein Kopf wollte wohl auch nicht so. Bei JD und Ulrike klappte das gut, denn zum Abschluss blies sie ihm noch einen und er ist gekommen. (das hat mich kurz irritiert, denn mit mir war er noch nicht gekommen. Aber Mann muss sich ja seine Kräfte einteilen.)

Fazit: Ich brauch nicht eine Augenbinde um abschalten zu können in einem Club, sondern ich muss wohl nächstes Mal Oropax mitnehmen. Augen kann man schließen, Ohren nicht.  Die Geräusche lenken mich total ab. Erkenntnis Zwei: Normales Spielwiesenspiel funktioniert für mich irgendwie nicht. Weil ich nicht der Typ bin für Sex mit Menschen die ich nicht kenne. Es funktioniert, wenn JD in der Rolle des Doms ist und aufpasst und bestimmt. Wenn er aber mit einer anderen Frau spielt, dann bin ich ja auf mich gestellt. Dann muss ich selbst meine Grenzen ziehen.  An sich kein Problem. Aber seit ich in nem Artikel gelesen habe, dass wenn ein Mann seine Finger erst in die eine Frau und kurz darauf in die nächste steckt, ist das wie ungeschützter Sex mit der anderen Frau.. (Hab recherchiert im Nachhinein, Riskio gering, vorausgesetzt sie hat ihre Tage nicht, etwa so wie bei nem Blowjob) Aber der Gedanke macht das ein wenig unentspannt. Weil wer redet denn da vorher drüber in so ner Viererkonstellation.. Außerdem funktioniert erotische Anziehung bei mir über den Kopf. Geredet haben wir erst nach dem Sex. ich wußte also vorher nix über Ralph. Das ist für mich komisch. Ich mag die Reduzierung rein aufs  Körperliche nicht so. Also wenn mich JD vorführt oder bespielt funktioniert das mit dem Club. Oder wenn ich die Beteiligten schon kenne. Ansonsten gerne Sex mit ihm und andere schauen zu. Aber so ein durcheinandergevögle ist nichts für mich..